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Leafly Deutschland NewsLeafly.de Patientenakte: Jürgen, 64, Guillain-Barré-Syndrom, Niedersachsen

Update vom 19.09.2019: Die Suche nach Medikament und Dosierung

Bereits als wir das erste Mal über Jürgen berichtet haben, suchte der Mann aus Niedersachsen die richtige Dosierung für seine Cannabis-Medikamente. Denn der Grad ist manchmal schmal, wenn Cannabispatient*innen zwar schmerzfrei, aber dennoch arbeitsfähig sein wollen.

Die Wirkung von Cannabisblüten mit hohem THC-Gehalt war Jürgen zu stark: “Die machten mich high und aufgedreht. Die neuropathischen Schmerzen haben sie zwar deutlich reduziert, aber die Nebenwirkungen in Form von Nervosität und Herzklopfen waren kontraproduktiv.”

So entscheidet sich Jürgen dazu – begleitet von seiner Ärztin – sein Medikament Bediol um rund 80 Prozent zu reduzieren. Parallel dazu nimmt er ein zehnprozentiges CBD-Öl ein. Von dem Effekt ist der Journalist begeistert:

“Die Wirkung ist trotz meiner ständigen, berufsbedingten Skepsis überraschend. Obwohl der THC-Gehalt des Öls nahezu gleich null ist, gleicht die Schmerzreduktion der neuen Kombi der frühen Wirkung, als ich viel THC zu mir genommen habe. Hinzu kommt eine deutlich emotional ausgleichende und schlaffördernde Wirkung.”

Das Gefühl in Händen und Füßen kehrt zurück

Noch mehr erleichtert Jürgen, dass das Gefühl in seine Hände und Füße zurückkehrt. Der Heilungsprozess beim Guillain-Barré-Syndrom – einer akut auftretenden neurologischen Erkrankung – dauert sehr lange. Daher ist der Cannabispatient begeistert, dass seine “Nerven in Füßen und Händen geradezu eine Zeit des Erwachens” erleben.

“Gestern war ich zum ersten Mal nach dreieinhalb Jahren wieder in der Lage, ein paar Meter zu joggen! Gehen ohne Rollator oder Stock ging schon wieder recht gut, aber jetzt kommt es mir vor, als sei ein innerer Turbo gezündet worden.”

Jürgen setzt Opioide ab

Sein Opioid (Tilidin) hat Jürgen bereits vor drei Monaten abgesetzt. Inzwischen ist er bei der Cannabissorte Argyle gelandet, die für ihn am besten passt. “Ich glaube, der Gleichklang von THC und CBD ist die Ursache für die entspannende und schmerzstillende Wirkung.”

Zurzeit nimmt Jürgen noch täglich Pregabalin ein – ein Antiepileptikum, das zur Behandlung neuropathischer Schmerzen angewendet wird. Der Journalist hofft, dass er auch dieses Medikament in absehbarer Zeit nicht mehr braucht. “Wenn ich deutlich mehr Medizinalcannabis einnehmen würde, bräuchte ich sicherlich auch kein Pregabalin mehr. Aber dann käme wieder das High ins Spiel, das ich nicht möchte.”

Auch beruflich läuft es gut für Jürgen:

“Momentan bin ich Lehrer auf Zeit. Die Evangelische Akademie Loccum hat mich als Dozent für Rhetorik und Präsentation engagiert. Ich bringe 25 angehenden Pastor*innen bei, wie sie sich vor der Kamera präsentieren können.”

 

Urprüngliche Patientenakte vom 26. April 2019

Jürgen Gutowski ist Journalist, Autor und Filmemacher. Für seine Stories reiste er bereits mehrfach um die Welt. Er interviewte Prominente wie Cliff Richard, Harry Belafonte und Sinnead O‘Connor, filmte Menschen, Länder und Landschaften, soziale Einrichtungen, Klöster, Kirchen und Hotels. Er war nie ernsthaft krank, erfreute sich bester Gesundheit. Im Herbst 2015 allerdings gerät sein bisheriges Leben aus den Fugen.

Ein Jahr stationäre Behandlung

Jürgen erkrankt am Guillain-Barré-Syndrom (GBS), einer seltenen, schweren Autoimmunkrankheit. Der Journalist durchlebt einen Leidensweg durch Koma, Beatmung und vier Intensivstationen. Ein Jahr muss der Schwerkranke stationär in verschiedenen Krankenhäusern behandelt werden.

Jürgen Gutowski ist von einem Tag auf den anderen vollständig gelähmt – für rund drei Monate. Die ersten sechs Wochen so stark, dass ein Lidschluss nicht mehr möglich ist. Sein Herz bleibt zwei Mal stehen. Er kann nicht mehr sprechen, nicht mal mehr atmen. Die Ärzte der Intensivstation versetzen ihn in ein anderthalb monatiges künstliches Koma – sein Körper wird nur durch Maschinen am Leben gehalten.

Guillain-Barré-Syndrom

Was ist das für eine Krankheit, die einen gesunden Menschen plötzlich trifft und so dramatisch verlaufen kann? Das Guillain-Barré-Syndrom (GBS) ist eine akut auftretende neurologische Erkrankung, bei der es zu entzündlichen Veränderungen des Nervensystems kommt. Die genaue Ursache ist nicht bekannt. GBS kann ganz unterschiedlich verlaufen und unterschiedlich lange anhalten – von Stunden oder Tagen bis hin zu Monaten.

GBS ist in unseren Breiten die häufigste Ursache für akute generalisierte Lähmungen. Durch die Intensivmedizin wurde die Mortalitätsrate auf unter fünf Prozent gebracht. Etwa ein Fünftel der Erkrankten behält allerdings Funktionsausfälle zurück. So erging es auch Jürgen Gutowski. Die akute Erkrankung hat er überstanden, aber er kämpft auch heute noch gegen die Spätfolgen.

Zurück ins Leben

“Als ich aus dem Koma erwachte, hatte ich noch keine Schmerzen”, erzählt Jürgen. Diese setzen erst nach rund drei Monaten ein, als die Nerven wieder “erwachen”. Zuerst kann der Reisejournalist aus Niedersachsen den Kopf, dann die Hände und später auch den Rumpf bewegen. Sprechen und Gehen muss er neu lernen. Die Schmerzen aber sieht er nie als Feind an, denn sie kamen erst, als er gerettet war: “Schmerzen sind für mich immer, bis heute, mit Heilung, also positiv assoziiert.”

Ein volles Jahr sitzt der ehemalige Weltenbummler im Rollstuhl. “Je beweglicher ich wurde, desto heftiger wurden meine Schmerzen in den Händen und Fingern. Die bekannten neuropathischen Schmerzen, die mit GBS üblicherweise verbunden sind”, so Jürgen. Nach rund einem Jahr werden die Schmerzen unerträglich. Das inzwischen verabreichte Pregabalin reicht nicht mehr aus. So probieren die Mediziner andere Medikamente in verschiedenen Kombinationen aus.

“Meine Schmerzen gleichen unbehandelt bis heute den Folgen schwerster Verbrennungen”, erzählt Jürgen. Tilidin kann den Schmerz einigermaßen in Schach halten, schmerzfrei ist er damit jedoch nie. Dafür hätte er die Höchstdosierung benötigt – aber die hätte ihn “betäubt bis zur Apathie”, wie Jürgen erzählt. “Ich hätte den Wiedereinstieg in meinen Beruf so nicht geschafft, ich wäre nicht alltagstauglich gewesen.”

Cannabis als Medizin gegen die Schmerzen

Durch amerikanische Internetforen sowie durch medizinische Artikel wurde Jürgen auf den Einsatz von Cannabis als Schmerztherapeutikum aufmerksam. “Meine Neugier war geweckt, auch unterstützt von meiner Neurologin, die mich bis heute behandelt. Zeitgleich fand die Legalisierung von Cannabis als Medizin im Jahr 2017 statt”, erzählt der Reisejournalist.

Nach seiner Entlassung aus dem Krankenhaus besorgt sich Jürgen zunächst Cannabis auf dem Schwarzmarkt, um den Effekt zu testen. Die THC Dosis ist zwar viel zu hoch, dennoch ist Jürgen begeistert, dass seine Schmerzen völlig verschwunden sind. Daher wendet er sich an Dr. Kirsten Müller-Vahl von der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH). Die Medizinerin behandelt dort sehr erfolgreich diverse Krankheiten mit Cannabis als Medizin. Dr. Müller-Vahl leitet ihn an einen Schmerztherapeuten der MHH weiter. Nach drei Monaten Wartezeit erhält Jürgen einen Termin. Der Schmerzmediziner befragt ihn mehrere Stunden lang, dann stellt er ein Gutachten aus, in dem er eine Cannabis-Therapie empfiehlt.

Dieses Gutachten schickt der Journalist zusammen mit einer Empfehlung seiner Neurologin an seine Krankenkasse, die BKK Mobil Oil. Die Krankenkasse legt Jürgen keine Steine in den Weg: “Der Antrag wurde sofort im ersten Anlauf genehmigt, und nach drei Wochen erhielt ich die ersten 100 Gramm Bedrocan auf BtM-Rezept.”

An die richtige Dosierung muss sich Jürgen herantasten

“Die Wirkung war verblüffend, sie setzte nach wenigen Minuten ein, und ich hatte das Gefühl, dass der Wirkstoff unmittelbar in meine Hände und Finger zog und die Schmerzen nahezu vollständig beseitigte”, erzählt der Mann aus Niedersachsen begeistert. Er versucht die passende Dosierung zu finden, damit er schmerzfrei aber auch arbeitsfähig ist.

“Leider ging die Wirkung auch in meine Beine, die Füße, in den gesamten Bewegungsapparat, sodass ich Cannabis nur abends vor dem Einschlafen einnehmen konnte. Hätte ich den Stoff tagsüber angewendet, wäre ich nicht arbeitsfähig gewesen, da die für völlige Schmerzfreiheit notwendige Dosierung einfach zu hoch gewesen wäre.”

Daher informierte sich Jürgen über alternative Cannabis-Produkte, “die allesamt binnen eines halben Tages per E-Mail von meiner Krankenkasse genehmigt wurden”, erklärt uns der Schmerzpatient.

“Heute verwende ich Bediol mit weniger THC und mehr CBD, und dieses Medikament ist nun mein ständiger Begleiter und Retter. Ich bin aber dennoch auf der Suche nach einer optimalen Wirkstoffkombination, da die berauschende Wirkung des THC für mich immer noch zu hoch ist, was mich weiterhin zur Einnahme von Tilidin und Pregabalin zwingt. Derzeit warte ich auf Cannabisblüten mit niedrigem THC Anteil auf Indica- statt Sativa-Basis.”

Subjektiv unterstützt Cannabis die Heilung

Seit Sommer 2017 erhält Jürgen Cannabis auf Rezept. Der Medizinalhanf hilft gegen die Schmerzen in den Fingern und fördert den Schlaf. “Ich schlafe wieder dank Cannabis, kann meine Hände wieder gebrauchen und ich brauche weniger Opiode gegen die Schmerzen”, erzählt uns Jürgen. “Rein subjektiv haben meine Frau und ich das Gefühl, dass Cannabis die Heilung meines GBS aktiv unterstützt.”

Mittlerweile hält der Journalist auch Vorträge über seinen langen Weg der Heilung. Die Veranstaltungen sind eine Mischung aus Poesie, Lebenslust und Humor. Mehr Informationen dazu gibt es hier:

https://www.facebook.com/events/317953425708844/

 

Patienteninfos

Name: Jürgen Gutowski

Alter: 64

Bundesland: Niedersachsen

Krankenkasse: BKK Mobil Oil

Diagnose: Guillain-Barré-Syndrom (GBS)

Medikation: Bedrocan 23%, Nollia u.a.

Fachrichtung des verschreibenden Arztes: Fachärztin für Neurologie

 

Das Leafly.de Patienteninterview

Leafly: Seit wann wendest Du Cannabis als Medizin an?

Jürgen: Seit Juli 2017.

Leafly: Wie bist Du denn darauf gekommen?

Jürgen: Unter anderem durch Erfahrungsberichte von MS Patienten.

Leafly: Wie war das erste Mal?

Jürgen: Der erste Joint seit meinem 16. Lebensjahr war zwar total überdosiert, aber neben dem High erlebte ich zum ersten Mal vollständige Schmerzfreiheit seit einem halben Jahr.

Leafly: In welchen Momenten wendest Du es an?

Jürgen: Täglich abends, um schmerzfrei durch die Nacht zu kommen.

Leafly: Hattest Du Schwierigkeiten mit der Krankenkasse?

Jürgen: Nein, ganz und gar nicht. Auch der Wechsel der Sorten funktioniert ganz einfach und unbürokratisch per E-Mail noch am selben Tag.

Leafly: Hast Du Angst vor einer Abhängigkeit?

Jürgen: Nein. Nach 12 Monaten täglichen Gebrauchs habe ich eine dreimonatige Cannabispause eingelegt. Ich hatte keinerlei Anzeichen von Entzug oder Abhängigkeit oder dergleichen.

Leafly: War Dein Medikament einmal nicht lieferbar? Was hast Du dann gemacht?

Jürgen: Nollia war und ist leider nicht lieferbar. Ich bin ausgewichen auf Bediol.

Leafly: Geht es Dir gut? Bist Du jetzt glücklich?

Jürgen: Diese Frage kann ich so pauschal nicht beantworten. Insgesamt geht es mir jedoch recht gut. Ich habe sogar das ganz subjektive Gefühl, dass Cannabis nicht nur die Schmerzen lindert, sondern auch aktiv die Heilung meiner geschädigten Nervenbahnen unterstützt.

 

Vielen Dank, Jürgen, dass Du uns von Deiner ungewöhnlichen Geschichte erzählt hast. Wir hoffen, dass Du bald ein Cannabis-Produkt findest, dass Dir noch besser hilft und wünschen Dir alles Gute für Deine Zukunft.

 

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Blog der Aidshilfe DeutschlandPrEP-App prepared: Gut begleitet bei der medikamentösen HIV-Prophylaxe

Seit dem 19. September 2019 steht die PrEP-App prepared zum Download bereit. Sie unterstützt Nutzer_innen der medikamentösen HIV-Prophylaxe bei der Einnahme und den Begleituntersuchungen.

Wann muss ich die nächste Pille nehmen? Wann ist der nächste Check auf Geschlechtskrankheiten fällig, wann die Kontrolle der Nierenwerte? Die PrEP-App prepared will Nutzer_innen bei der medikamentösen HIV-Prophylaxe PrEP unterstützen und helfen, die Einnahme der Tabletten wie auch die erforderlichen Begleituntersuchungen besser zu managen.

prepared ist die erste deutsche App zur HIV-Prophylaxe PrEP

Entwickelt und realisiert wurde diese erste deutsche PrEP-App in einem länderübergreifenden Gemeinschaftsprojekt der HIV-Präventionsprojekte Herzenslust (Nordrhein-Westfalen), Hein & Fiete (Hamburg) und SVeN – Schwule Vielfalt erregt Niedersachsen.

Vorgestellt wurde sie bei einer Kick-off-Veranstaltung am 19. September im Historischen Museum Hannover. Seither steht die App in den App-Stores von Google und Apple zum kostenfreien Download bereit.

Digitales PrEP-Check-Heft & mehr

Bei der App handelt es sich um eine digitale Weiterentwicklung des vom Hein&Fiete-PrEP-Check-Hefts, in das PrEP-User_innen ihre Termine für ärztliche Untersuchungen sowie Tests auf HIV und andere Geschlechtskrankheiten (und deren Ergebnisse) eintragen konnten, um damit auch den die PrEP begleitenden Ärzt_innen die Betreuung zu erleichtern.

PrEP-Leitfaden, Checkliste und Kalender mit Erinnerungsfunktion

„Wir haben uns auf häufig gestellte Fragen zum Thema PrEP beschränkt“, erzählt Oliver Schubert, stellvertretender Landesgeschäftsführer der Aidshilfe NRW und zuständig für den Bereich Schwule und Prävention. Ziel der App sei, die Nutzer_innen bei der Einnahme zu begleiten. Für weitergehende Informationen zur PrEP, zu sexuell übertragbaren Infektionen (STIs) oder Studienergebnissen zur Wirksamkeit der PrEP wurde daher auf die Seiten der Deutschen Aidshilfe verlinkt.

Die App bietet nun neben einem Leitfaden zum Beginn einer PrEP eine Checkliste für alle notwendigen Vorbedingungen, etwa die verpflichtende Beratung, Tests auf HIV und andere Geschlechtskrankheiten sowie eine Untersuchung der Nierenfunktion.

Apps zur Medikamenteneinnahme sind schon eine ganze Weile auf dem Markt. Neu ist aber, dass die PrEP-App verschiedene Einnahmeszenarien unterscheiden kann, also die dauerhafte PrEP mit täglich einer Tablette oder die anlassbezogene PrEP zum Beispiel für ein Partywochenende, ein Sexdate oder im Urlaub.

Bei einer solchen „PrEP on demand“ gibt man das Datum und die Uhrzeit ein, wann es voraussichtlich zum Sex ohne Kondom kommen wird, und die App errechnet, ab wann und bis wann die Medikamente genommen werden müssen. Ist der zeitliche Abstand zum geplanten Sex-Event zu kurz, gibt es eine entsprechende Info. „Das war für uns sehr wichtig, denn wir wissen, dass die Anzahl der anlassbezogenen PrEP-Nutzungen sehr hoch ist“, erklärt Schubert.

PrEP-App als „Empowerment-Tool“

Neben dem praktischen Nutzen sehen die an der Entwicklung beteiligten Präventionsprojekte die App auch als „Empowerment-Tool“, wie Oliver Schubert sagt: Sie soll einen Betrag dazu leisten, die nach wie vor bestehenden Vorurteile gegenüber der PrEP gerade innerhalb der schwulen Community abzubauen und die PrEP zu einem festen Baustein der HIV-Prävention werden zu lassen.

Die App erinnert aber nicht nur an die Einnahme der Tabletten, sondern auch an die regelmäßig notwendigen medizinischen Untersuchungen wie etwa die dreimonatlichen Tests auf HIV sowie die Kontrolle der Nierenfunktion und Tests auf andere Geschlechtskrankheiten und auf Hepatitis C.

Wer möchte, kann seine Testbefunde, Beratungsnachweise und andere Dokumente mit der Kamera abfotografieren und in einem App-Order archivieren. Andere Apps auf dem Gerät haben keinen Zugriff auf diesen Ordner. Auch in anderer Hinsicht wurde auf größtmögliche Datensicherheit Wert gelegt.

prepared: Höchstmögliche Datensicherheit durch Verzicht auf serverseitige Speicherung

prepared wurde standardmäßig als lokale Anwendung konzipiert, erklärt Lissi Tegelkamp von der der Düsseldorfer Firma pemedia, die die App technisch umsetzte. „Es gibt keine legitimen Gründe für eine serverseitige Speicherung, weshalb keinerlei Datenübertragung zu einer Datenbank oder Ähnlichem besteht.“

Dies bedeutet, dass alle personenbezogenen Daten, etwa die Zeiten der PrEP-Einnahme, Arzttermine oder als Datei abgelegte Befunde, ausschließlich auf dem Gerät der Nutzer_innen gespeichert werden. „Außerdem kommt prepared ohne Registrierung und Login aus, wodurch die Nutzer_innen komplett anonym bleiben“, so Tegekamp weiter.

Finanziert wurde die App maßgeblich durch den Mac AIDS Fund und die Techniker Krankenkasse. Neben den beteiligten HIV-Präventionsprojekten haben auch Hessen ist geil, ICH WEISS WAS ICH TU (IWWIT) und Gentle Man die Umsetzung unterstützt.

Vision e.V. für innovative DrogenselbsthilfeRobert Jäger

Mit großer Bestürzung mußten wir erfahren das Robert, unser langjähriger Kooperationspartner bei der Patenschaft und Pflege des Kalker Stadtgartens, in Folge eines tragischen Unfalls am 12. September verstorben ist.

Wir werden seine offenes, häufig sehr direktes aber stets ehrliches Wesen sehr vermissen.

Seiner Familie, seiner Frau Heike und den beiden Söhnen, wünschen wir in dieser …

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Vision e.V. für innovative DrogenselbsthilfeKirsten A.

In der Nacht des 28.August ist mit Kirsten ein Mensch von uns gegangen der von uns allen mehr als nur geschätzt und gemocht wurde. Ihr wacher intelligenter und kritischer Geist hat es ihrem Gegenüber nie leicht gemacht. Grade das hat ihre starke Persönlichkeit ausgemacht.

Wer das Privileg hatte von Kirsten gemocht zu werden, hat einen …

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Leafly Deutschland NewsCannabisverbot: Richter zieht vor Verfassungsgericht

Update vom 19.09.2019: Richter ruft Verfassungsgericht an wegen Cannabisverbot

Am 18. September beschäftigte sich das Amtsgericht Bernau bei Berlin mit drei Delikten, die persönlichen Cannabis-Konsum betreffen. Der zuständige Jugendrichter Andreas Müller setzte allerdings das Verfahren aus. In zwei Fällen soll jetzt das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe prüfen, ob die Verfassung überhaupt eine strafrechtliche Verfolgung des Cannabis-Besitzes zulässt und ob das Cannabisverbot in Deutschland zulässig ist.

Den zwei Angeklagten wird der Besitz von Cannabis in geringen Mengen zur Last gelegt: 1,7 Gramm in einem Fall und 2,3 Gramm im anderen Fall. Wann ein Ergebnis vorliegen wird, ist unklar.

Der Deutsche Handverband (DHV) hat kürzlich seine Justizoffensive gestartet, die Richter und Anwälte gegen das Cannabisverbot vereinen soll. Richter Müller hat dabei mit dem Hanfverband kooperiert und ist „quasi der juristische Pate der Initiative“, wie der Hanfverband schreibt.

Wie geht es nun weiter? Gegenüber Leafly.de erklärt der DHV:

„Richter Müller benötigt nun ein paar Wochen, um die Mustervorlage zu überarbeiten abzusenden.“

Der Deutsche Hanfverband hofft darauf, dass diese zwei Fälle nicht die einzigen bleiben, die den Richtern in Karlsruhe vorgelegt werden. Für die Justiz-Offensive hatte der DHV eine Richtervorlage erstellen lassen, mit der Juristen das Cannabisverbot vor das Bundesverfassungsgericht bringen können. Es sollen möglichst viele Richter dazu aufgefordert und motiviert werden, die Vorlage zu nutzen und das oberste Gericht Deutschlands anzurufen. Der Verband wünscht sich, „dass andere Richter ebenso mit Konsumdelikten auf dem Tisch von der Vorlage des DHV Gebrauch machen.“

Müller setzt sich gegen Cannabisverbot ein

Jugendrichter Andreas Müller macht sich bereits seit vielen Jahren gegen die Cannabisprohibition stark. Im Jahr 2002 hat er einen Fall dem Verfassungsgericht vorgelegt. Damals hatten die Verfassungsrichter das Verbot noch als verfassungsgemäß beurteilt. Inzwischen liegen aber neuere wissenschaftliche Erkenntnisse vor. Außerdem hat sich die Einstellung innerhalb der Gesellschaft zu dem Thema gewandelt.

Andreas Müller hat auch ein Buch zur Cannabis-Legalisierung geschrieben. Die Argumente des Richters: Besitz und eigener Konsum von Cannabis gefährden keine anderen Menschen. Daher sei die Strafverfolgung ein ungerechtfertigter Eingriff in die Freiheit des Menschen.

Ursprünglicher Artikel vom 12.09.2019

Die aktuelle Justizoffensive des Deutschen Hanfverbandes soll Richter und Anwälte gegen das Cannabisverbot vereinen. Vor einigen Monaten hat der DHV bereits die Kampagne angekündigt. Diese Zeit war “notwendig, um die sehr groß angelegte Aktion vorzubereiten, die der Kriminalisierung von Nutzern der Hanfpflanze ein Ende bereiten könnte”, so der Verband.

Cannabisverbot vor das Verfassungsgericht – Justizkampagne

Das Herzstück der Offensive ist eine Mustervorlage von mehr als 100 Seiten. Ziel des DHV ist, dass das Cannabisverbot dadurch wieder auf den Prüfstand des Bundesverfassungsgerichts kommt. Diese Mustervorlage können beispielsweise Richter nutzen, um damit vor das Verfassungsgericht in Karlsruhe zu ziehen und dort eine Richtervorlage einzureichen.

Das kann laut DHV jeder Richter tun, der einen Angeklagten wegen eines Cannabisdeliktes verurteilen muss, dieses aber für falsch und verfassungswidrig hält. Der DHV hofft aber auch auf Privatpersonen, die wegen eines Cannabisdeliktes vor Gericht stehen. Sie können sich mit der Vorlage durch die Instanzen klagen.

DHV will Richter, Anwälte und Angeklagte erreichen

Um möglichst viele Juristen auf die Justizkampagne aufmerksam zu machen und sie ins Boot zu holen, hat der Deutsche Hanfverband eine groß angelegte Medienkampagne gestartet. Unter dem folgenden Link sind für Interessierte Informationen zu der Kampagne wie auch die Vorlagen für Richter, Anwälte und Angeklagte zu finden:

https://hanfverband.de/richtervorlage

DHV: aktueller Kenntnisstand rechtfertigt nicht Verbot von Cannabis

Vor 25 Jahren hat das Bundesverfassungsgericht das Cannabisverbot zum letzten Mal beurteilt. Zwar hat das Gericht die Prohibition bestätigt, jedoch sollte die Cannabispolitik den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen angepasst werden, erklärt der Hanfverband. Erkenntnisse gebe es mittlerweile reichlich, und die sprechen für die Cannabis-Legalisierung.

Der DHV argumentiert, dass die Regierung durch die Einführung des Cannabis-Gesetzes im März 2017 akzeptiert habe, dass Cannabis nicht nur eine Droge ist, sondern dass es auch einen therapeutischen Nutzen besitzt.

“Zweitens haben seit dem Urteil von 1994 einige Länder Cannabis legalisiert und machen gute Erfahrungen damit, oder zumindest solche, die dem Nutzen eines Verbots widersprechen. Und drittens haben die obersten Gerichte von Nationen wie Mexiko und Südafrika die Cannabis-Prohibition als verfassungswidrig erklärt und sie aufgehoben”, so der Hanfverband.

Für Georg Wurth, Geschäftsfüher des DHV, sind dies Gründe, weshalb er durchaus Erfolgschancen für die Justizoffensive sieht:

“Natürlich gibt es keine Erfolgsgarantie für unsere Justizoffensive. Aber die Chance, dass das Bundesverfassungsgericht jetzt handelt, steht 25 Jahre nach dem letzten grundsätzlichen Urteil zu Cannabis nicht schlecht. Es gab in dieser Zeit viele wissenschaftliche Erkenntnisse über Cannabis und das gesellschaftliche Klima hat sich gewandelt. Wie in Mexiko und Südafrika hoffen wir, dass das oberste Gericht auch in Deutschland entscheidende Impulse setzt. Einen Versuch ist es wert”, erklärt Georg Wurth gegenüber Leafly.de.

Beispiel Mexiko

Der Oberste Gerichtshof Mexikos hat Ende 2018 entschieden, dass das Verbot des Cannabis-Konsums verfassungswidrig sei. Der Entscheidung vorausgegangen waren zwei Prozesse.

Bei dem ersten beantragte der Kläger bei Gericht eine Ausnahmeerlaubnis (“Amparo”, eine Form des verfassungsmäßigen Schutzes vor Strafverfolgung) Cannabis zu pflanzen, kultivieren, ernten, besitzen und zu transportieren. Der zweite Kläger beantragte solch eine Erlaubnis (Amparo), um Cannabis für Freizeitzwecke zu konsumieren. Das Gericht entschied in beiden Fällen zugunsten des Klägers.

Mexikos Oberster Gerichtshof unternahm bereits 2015 den ersten Schritt zur Aufhebung des Cannabisverbots und urteilte, dass Bürger die Pflanze kultivieren und konsumieren dürfen. Das mexikanische Bundesgesetz verlangt jedoch mindestens fünf ähnliche Entscheidungen in derselben Angelegenheit, um die Verfassungswidrigkeit zu beweisen.

Das Urteil des Gerichts bedeutet aber nicht, dass Cannabis damit legalisiert ist. Der Gesetzgeber muss die entsprechenden Regelungen auf den Weg bringen – und dies scheint gerade zu passieren. (Leafly.de berichtete.)

Beispiel Südafrika

Auch Südafrikas Verfassungsgericht hat in 2018 den privaten Konsum von Cannabisprodukten für legal erklärt. Dieser sei für Erwachsene zu Hause und in anderen privaten Räumen zulässig – jedoch nicht in der Öffentlichkeit, wie Medien berichteten. Der private Cannabis-Anbau für den Eigenbedarf ist ebenfalls inzwischen erlaubt.

In Südafrika urteilte das Verfassungsgericht: Das frühere Cannabisverbot verstoße gegen das Recht auf Privatsphäre.

Aktionen des DHV: Cannabispetition und Haucap-Studie

In den vergangenen Jahren hat der Deutsche Hanfverband zahlreiche Aktionen gestartet, um die Cannabispolitik in Deutschland zu verändern. So gelang es beispielsweise dem DHV im Jahr 2017 mit über 80.000 Stimmen die stärkste Petition des Jahres im Bundestag einzureichen. Auf die Beratung und die Debatte über die Cannabispetition durch das Parlament wartet der Hanfverband allerdings bis heute.

Eine zweite große Initiative war die Haucap-Studie: Der Düsseldorfer Wirtschaftswissenschaftler Justus Haucap hat im Auftrag des Deutschen Hanfverbandes eine Studie erstellt. Diese Untersuchung kommt zu dem Ergebnis, dass der deutsche Staat zweieinhalb Milliarden Euro jährlich an Steuern einnehmen könnte, wenn die Regierung Cannabis legalisieren würde. (Leafly.de berichtete.)

Deutschland, sagt Justus Haucap, lasse sich mit seiner Cannabispolitik Milliarden entgehen:

„Das setzt sich aus zwei Blöcken im Großen und Ganzen zusammen: Das eine sind echte Steuereinnahmen, die nicht erhoben werden, weil Cannabis illegal ist und deswegen auch nicht besteuert wird. Und das andere sind Kosten, die unnötig sind, weil zahlreiche Ermittlungsverfahren eröffnet und eingestellt werden, die also Verwaltungsaufwand bei Polizei, Staatsanwaltschaft, Gerichten verursachen, ohne dass irgendein Zweck damit erreicht wird. Das sind auch noch mal rund eine Milliarde Euro“, so Haucap.

Angeblich seien diese Zahlen sogar relativ konservativ gerechnet, erklärte der Wissenschaftler.

Die Cannabispetition und die Haucap-Studie waren medienwirksame Aktionen des DHV, die aber keine konkreten Veränderungen nach sich zogen. Wir sind gespannt, welchen Effekt die Justizkampagne haben wird.

Kommentar von Rechtsanwalt Kai-Friedrich Niermann

Rechtsanwalt Kai-Friedrich Niermann

Kai-Friedrich Niermann ist Rechtsanwalt und berät Unternehmen und Organisationen in allen Fragen des Wirtschafts- und Vertragsrechts. Er spricht regelmäßig auf internationalen Konferenzen zum deutschen und europäischen Rechtsrahmen für Cannabisprodukte. Außerdem veröffentlicht der Jurist Beiträge auf den Online-Plattformen Prohibition Partners und Cannabis Law Report. Bei Leafly.de ist er für die Kolumne Recht verantwortlich.

 

Die Justizkampagne des DHV hat sich Anwalt Kai-Friedrich Niermann genauer angesehen. Eine persönliche Einschätzung:

“Es wäre gut, wenn sich das Bundesverfassungsgericht nach 25 Jahren wieder einmal mit der Prohibition von Cannabis befassen würde. Das Bundesverfassungsgericht hat 1994 in seiner Entscheidung den Strafverfolgungsbehörden und der Politik klare Vorgaben im Hinblick auf die Verhältnismäßigkeit gegeben, die nie einheitlich umgesetzt wurden. Nicht jedes Verfahren zum Eigenbedarf haben die Gerichte eingestellt, die geringe Menge ist bundesweit immer noch nicht einheitlich geregelt.

Der Schwarzmarkt ist in den letzten 25 Jahren auch nochmals erheblich angewachsen, der Ruf nach Veränderung aus der Justiz und den Kommunen wird unüberhörbar. Außerdem macht sich ein Staat angreifbar, wenn gesetzlich ein Verbot besteht, dass überhaupt nicht durchgesetzt werden kann, und was vor allem unsere Polizei mit unnötigen Problemen konfrontiert. Wenn der Gesetzeszweck überhaupt nicht erreicht werden kann, müssen bestehende Regelungen eben geändert werden. 

Allerdings ist das Bundesverfassungsgericht traditionell zurückhaltend, wenn es selbst rechtsgestaltend tätig werden sollte oder müsste. 1994 hat es noch gesagt, dass Cannabis eine gewisse Gefährlichkeit aufweist, die vom Gesetzgeber im Rahmen seiner Einschätzungsprärogative reguliert werden darf. Mit anderen Worten: Bundesregierung und Bundestag wissen schon, was sie tun.

Sollte tatsächlich einer der Fälle im Rahmen der Justizkampagne, die eindrucksvoll die neuen wissenschaftlichen und rechtlichen Erkenntnisse zusammenfasst, bis zum Bundesverfassungsgericht gelangen, sind die Aussichten für einen Erfolg überhaupt nicht absehbar. Zu wünschen wäre er.”

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Hanf Journal NewsDie nicht erwarteten Partner von CBD

Über die überraschende Freizügigkeit des wohl wichtigsten Cannabinoids Wie die Cannabinoide im menschlichen Körper wirken, ist ein äußerst komplexer Vorgang, deren Details ihres besonderen Mechanismus wir gerade erst zu verstehen beginnen. Denkt einfach einmal daran: vor einem halben Jahrhundert wussten wir noch nicht einmal etwas über die Existenz dieses komplett separaten Endocannabinoidsystems und erst vor…

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Der Artikel Die nicht erwarteten Partner von CBD erschien zuerst auf Hanfjournal.

Leafly Deutschland NewsEvas Erfahrungen: Patienten Unsicherheit

Kennen Sie diese Momente, die so schrecklich sind, dass für wenige Sekunden das Leben wie ein Film an Ihnen vorbeizieht? Einen solchen Schreck erlebte ich, als ich mit meinem Mann eines Nachts ins Krankenhaus fahren musste, weil er über Schmerzen im Brustbereich klagte. Die Unsicherheit war groß. Was die Ärzte zu sagen hatten, war noch viel schlimmer.

„Frau Imhof, das ist eine sehr ernste Situation. Ihr Mann hatte einen Herzinfarkt. Einen sehr schweren Herzinfarkt. Wir müssen sofort handeln!“

Die ernsten Blicke der Ärzte, die Worte – ich werde diese Situation nie vergessen. Ich war damals gerade im dritten Monat schwanger und wurde sofort ohnmächtig. Die nächste Situation, an die ich mich erinnere, ist, dass ich neben meinem Mann ebenfalls in einem Krankenzimmer liege.

Und dann plötzlich die Kehrtwende. Der gleiche Arzt betritt wieder den Raum und sagt: „Herr Imhof, im Labor wurden die Patientendaten vertauscht! Sie haben gar keinen Herzinfarkt. Die Daten waren von einer Dame, die inzwischen schon operiert wurde!“

Meine Gedanken nach dieser Nacht voller Unsicherheit

Mittlerweile kann ich über diese Nacht herzlich lachen, aber damals war das der blanke Horror. Was wäre gewesen, wenn Sie meinem Peter tatsächlich die Brust aufgeschnitten hätten? Soviel Unsicherheit habe ich lange nicht verspürt und auch nicht so viel Ärger.

Noch unter Schock stehend und in dem Wissen, was in Krankenhäusern scheinbar alles durcheinandergeraten kann, bin ich erst mal direkt zu meiner Frauenärztin gerannt. Ich wollte mich vergewissern, dass mit meiner Zwillingsschwangerschaft wirklich alles normal verläuft.

Unsicherheit bei Patienten

Nun die entscheidende Frage: Was hat diese Episode aus meinem Leben mit Patientensicherheit und Cannabis als Medizin zu tun? Ganz viel!

Denn ich bin mir sicher, dass jede(r) garantiert mindestens eine Geschichte von sich selbst oder aus dem Freundes- und Bekanntenkreis erzählen kann, in der Krankheiten nicht erkannt, falsch diagnostiziert oder vor allem auch falsch behandelt wurden.

Und mit falsch behandelt meine ich hier gar nicht zwangsweise, dass versehentlich ein falsches Medikament verabreicht oder das falsche Bein operiert wurde. Sondern auch, dass den Patienten nicht alle potenziellen Möglichkeiten einer Behandlung aufgezeigt werden.

Ganz abgesehen davon, dass einem gefühlt sowieso jede(r) Arzt oder Ärztin etwas anderes erzählt und somit viele Unsicherheit entstehen, ist Fakt, dass es verhältnismäßig wenige Ärzte gibt, die ihren Patienten Cannabis als Medizin proaktiv als einen Teil der Behandlung vorschlagen.

Und das obwohl Medizinalcannabis einen so wertvollen und essenziellen Beitrag unter anderem bei der Therapie von starken Schmerzen, Multipler Sklerose oder begleitend zu einer Chemotherapie leiten kann.

Über Medizinalcannabis lernt man nichts, weder im Studium, noch in der Schule

Trotzdem wird über Medizinalcannabis weder im Medizin-, Pharmazie- oder Biologiestudium gelehrt. Im Höchstfall bekommen die Studenten zu hören, dass es sich um eine schlimme Droge handelt. Auf den medizinischen Nutzen und die Wirksamkeit wird an ganz wenigen Unis in Deutschland eingegangen.

Medizinisches Fachpersonal, wie Krankenschwestern, Pfleger, PTAs und so weiter, sind hoffnungslos überfordert, sobald ein Patient auf der Station liegt, der Cannabis als Medizin bekommt.

Diese Patienten werden sofort als Drogenabhängige abgestempelt und auch so behandelt. Dem Mann meiner Freundin ist genau das passiert, als er im letzten Jahr beinahe an einer Sepsis verstorben ist. Ist das nicht krass?

Viel schlimmer ist, dass auch im Schulunterricht nichts über diese Heilpflanze gelehrt wird. Die Schüler von heute sind die Ärzte von morgen! Und wenn die das jetzt nicht lernen, immerhin mehr als drei Jahre nach dem Erlass des Cannabisgesetzes, wann sollen sie es denn lernen?

Unwissenheit und Aufklärungswiderstand müssen ein Ende haben

So ist es auch kein Wunder, dass es nach wie vor viele Vorbehalte gegenüber dieser Therapieform gibt – aus Unwissenheit und weil viele Ärzte in diesem Bereich schlichtweg einfach nicht geschult werden oder sich nicht weiterbilden wollen. Da kann man sich nun aussuchen, was schlimmer ist: Unwissenheit aus Ignoranz oder Vorsatz.

Da kann ich nur den Kopf schütteln. Und ehrlich gesagt macht es mich sowohl traurig als auch wütend, wenn ich allgemein über die Situation in Krankenhäusern, Arztpraxen in Deutschland nachdenke.

Auf dem Land gibt es teilweise keine Ärztinnen und Ärzte mehr. In den Krankenhäusern regieren Chaos und Keime. Medizinstudentinnen und -studenten klagen darüber, dass sie sich nach ihrer Ausbildung noch gar nicht bereit fühlen für OPs oder weitere lebenserhaltende Maßnahmen.

Es muss sich also dringend etwas tun in diesem Land!
Mehr dazu in diesem Leafly-Artikel zum Thema Patientensicherheit.
Weiterführende Informationen findet man auch beim Aktionsbündnis Patientensicherheit.

Alles Liebe, Ihre Eva Imhof

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Hanf Journal NewsVerseuchtes Gras in Nevada getestet

Vorteile der Cannabislegalisierung verdeutlicht Die Legalisierung von Cannabis birgt viele Vorteile für Staat, Bewohner und Konsumenten. Steuergelder werden generiert anstatt ausgegeben, die Kriminalitätsrate sinkt, und Nutzer der natürlichen Rauschsubstanz bekommen in der Regel geprüfte Waren von professionellen Händlern dargereicht. In Nevada, wo seit Juli 2017 legal mit Cannabis gehandelt werden darf, hat man die Vorteile…

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Der Artikel Verseuchtes Gras in Nevada getestet erschien zuerst auf Hanfjournal.

Leafly Deutschland NewsAlabama: Keine Freigabe für Medizinalcannabis

Einem Medienbericht zufolge kam es vor Kurzem bei der Alabama Medical Cannabis Commission zu heftigen Meinungsverschiedenheiten, als über die Freigabe von Medizinalcannabis diskutiert wurde. Der Gesetzgeber setzte die Kommission ein, um zu untersuchen, ob Alabama zusammen mit 34 US-Bundesstaaten medizinisches Cannabis legalisieren sollte.

Alabama: Cannabis ist kein Medikament

Kommissionsmitglied Stephen Taylor, ein Kinder- und Jugendpsychiater, erklärte, dass Medizinalcannabis kein Medikament sei. Dass es jedoch als Medikament bezeichnet werde, würde dazu führen, dass immer mehr junge Menschen Cannabis konsumieren.

„Wenn es nicht als Medikament validiert wurde, sollten wir es nicht medizinisches Cannabis nennen. Und die Idee, dass wir einfach etwas auf den Markt bringen und es als Medizin zu bezeichnen, obwohl es keine legitime Medizin ist, geht mich etwas an. Das bedeutet, dass wir die Chance nutzen, mehr Schaden als Nutzen zu verursachen. Und das ist das Gegenteil von dem, was wir tun sollten“, so Taylor.

Weiter wies Taylor darauf hin, dass der US-amerikanische Chirurg Jerome Adams im August einen Hinweis zu den Gefahren des Cannabiskonsums bei Teenagern und Schwangeren und zu falschen Vorstellungen über die Sicherheit von Cannabis herausgab.

Studien zeigen Nutzen von Medizinalcannabis

Senator Tim Melson, Vorsitzender der Medical Cannabis Commission und Unterstützer von Medizinalcannabis erklärte, dass Studien belegen können, dass Medizinalcannabis einigen Patienten helfen kann. Und unabhängig davon, ob es sich um Medizin handelt oder nicht.

„Wie möchten Sie es nennen? Weil ich Ihnen zeigen kann, wo es hilft, lassen Sie uns einen Namen finden, der alle glücklich macht, denn ein Name ist ein Name. Es spielt keine Rolle. Es sind die Ergebnisse und Studien, die zeigen, dass es effektiv ist“, so Melson.

Darüber hinaus führte Melson aus, dass man dennoch verantwortungsvoll mit dem Thema Cannabis als Medizin umgehen müsse.

Betroffene erzählt von ihrem schwerkranken Sohn

Alice Slocumb aus Alexander City erzählte der Kommission von ihrem Sohn James Lovejoy (37), der an einer angeborenen rheumatischen Wirbelsäulenerkrankung leidet, die extreme Schmerzen verursacht.

„Es gibt kein Heilmittel. Es gibt keine konventionelle Behandlung, die James wirklich geholfen hätte. Die einzige Option, die ihm gegeben wurde, waren starke, süchtig machende Schmerzmittel, die er nicht einnehmen wollte,“ so Slocumb.

Weiter führte sie aus, dass sich der Zustand ihres Sohnes nach seinem Abschluss an der Georgia Tech verschlechtert habe. Er erreichte dann einen Punkt, an dem er in seinem Büro flach auf dem Rücken gearbeitet habe, weil diese Position ihm eine Schmerzerleichterung verschaffte.

Nachdem ihr Sohn nach Denver zog, bekam er medizinisches Cannabis.

„Er lebt immer noch in Denver, wo er seine eigene CPA-Firma hat. Er kann Schnee schüppen und seinen schweren Hund hochheben. Außerdem kann er Golf spielen. James hat dank des Medizinalcannabis sein Leben zurück. In Alabama kann er das nicht haben“, führte Slocumb aus.

Die nächste Sitzung der Kommission findet im Oktober statt. Man darf gespannt sein, ob sich die Kommission nun einig wird.

 

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Marihuana Aktien - Informationen zu Cannabis InvestmentsCannTrust`s Lizenzen werden auf Eis gelegt

Health Canada setzt CannTrust`s Lizenzen aus.  Ab sofort darf Canntrust kein Cannabis mehr verkaufen, verarbeiten oder  erforschen. Die Aussetzung steht im Zusammenhang mit den illegalen Aktivitäten in ihrem Werk in Pelham, Ontario. Die Aussetzung derer Lizenzen bedeutet konkret, dass Canntrust zwar die aktuelle Ernte noch einholen , danach aber keinen weiteren Cannabis mehr produzieren darf. Trotz Health Canads Entscheidung besteht für Canntrust durchaus die Möglichkeit, ihre nun ruhenden Lizenzen wieder […]

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Leafly Deutschland NewsPatientensicherheit verbessern

Erster Welttag der Patientensicherheit

Jährlich am 17. September ruft das Aktionsbündnis Patientensicherheit e.V. (APS) den Tag der Patientensicherheit aus. Dieses Jahr hat sich die Weltgesundheitsorganisation (WHO) erstmals angeschlossen und den Tag zum Welttag der Patientensicherheit erklärt. Der Aktionstag widmet sich diesmal in Deutschland dem Thema „Sicherheitskultur auf allen Ebenen“.

„Der Tag der Patientensicherheit soll allen Akteuren ins Bewusstsein rufen, wie wichtig es ist, sich täglich für die sichere Versorgung der Patienten einzusetzen”, so Hedwig François-Kettner, Vorsitzende des APS.

Ziel des Aktionstages ist es, die Öffentlichkeit für diesen Themenkomplex zu sensibilisieren. Gleichzeitig werden auch bereits wirksame Ansätze für mehr Qualität und Sicherheit in der medizinischen Versorgung präsentiert. So werden bundesweit Aktivitäten in Krankenhäusern, Praxen sowie Heimen vorgestellt.

Was ist Patientensicherheit?

Bei dem Thema geht es darum, Schaden für Patient*innen sowie andere Beteiligte zu vermeiden. Patientensicherheit wird definiert als „Abwesenheit unerwünschter Ereignisse“. Dies bezieht sich auf Kliniken, Arztpraxen oder andere Bereiche des Gesundheitswesens.

Was bedeutet aber ein “unerwünschtes Ereignis”? Wissenschaftler sehen darin ein schädliches Vorkommnis, das eher auf der Behandlung als auf der Erkrankung an sich beruht. Dieses Ereignis kann vermeidbar oder unvermeidbar sein. Ein Beispiel: Eine Patientin erhält im Krankenhaus Penicillin und entwickelt daraufhin eine allergische Hautreaktion. Wenn die Allergie bekannt war und auch in der Patientenakte vermerkt war, dann war es vermeidbar. Hat die Patientin zuvor niemals allergisch reagiert, gilt das Vorkommnis als unvermeidbar.

Schutz von Patienten ist ein wesentliches Ziel bei der Weiterentwicklung des Gesundheitswesens. Darüber sind sich alle Beteiligten einig – in der Politik, in der Ärzteschaft, bei den Krankenhäusern ebenso wie bei Krankenkassen, Patientenvertretungen und der Industrie.

Verbesserungen nötig – auch in Deutschland

Fehler im Bereich der Gesundheit sind ein großes Problem – und jeder Fehler ist einer zu viel. Die WHO geht davon aus, dass weltweit vier von zehn Patient*innen im Zuge ihrer ambulanten ärztlichen Versorgung zu Schaden kommen. Eine erschreckende Zahl! 80 Prozent dieser Schäden wären vermeidbar.

Unser Gesundheitswesen ist weitaus besser aufgestellt. Aber selbst in entwickelten Ländern wie Deutschland geht die OECD davon aus, dass 15 Prozent aller Aktivitäten im Krankenhaus auf der Behandlung der Folgen unzureichender Patientensicherheit beruhen. Im Jahr 2018 wurden über 14.000 Behandlungsfehler-Vorwürfe gemeldet.

Patientensicherheit und Cannabispatienten

Als der Gesetzgeber den Einsatz von Cannabis als Medizin geregelt hat, hat er festgelegt, dass Cannabinoide nur bei der Therapie von schwerkranken Menschen zum Einsatz kommen sollen. Die Krankenkassen genehmigen heute eine Cannabis-Therapie meist nur dann, wenn der Patient oder die Patientin bereits austherapiert ist oder palliativ behandelt wird. Diese schwerkranken Menschen werden ambulant wie auch stationär in Kliniken behandelt. Von daher ist die Vermeidung von Schäden gerade auch für Cannabispatient*innen relevant.

Einbindung in Medizinstudium und Ausbildung

Um die Zahl der potenziellen Behandlungsfehler nachhaltig zu senken und die Qualität der Versorgung zu erhöhen, setzt sich das Bündnis seit vielen Jahren für eine Einbindung der Themenfeldes Patientensicherheit in alle Medizin-Studiengänge und Ausbildungsberufe ein.

„Die Evidenz und Erfahrung der letzten 20 Jahre haben gezeigt, dass trotz intensiver Bemühungen auf dem Feld der Patientensicherheit noch keine angemessene Sicherheitskultur etabliert werden konnte“, sagt Dr. Ruth Hecker, zweite Vorsitzende des APS.

Einzelmaßnahmen wie Checklisten oder Meldesysteme seien alleine nicht ausreichend, um den Schutz signifikant zu erhöhen. Das APS fordert daher einen verstärkten Fokus auf proaktives und individuelles sicherheitsgerichtetes Verhalten.

Mediziner und Pflegekräfte sind “das zweite Opfer”

Dr. Ruth Hecker ist zuständig für Qualitätsmanagement und klinisches Risikomanagement am Universitätsklinikum Essen. Die Ärztin beschäftigt sich besonders mit der Einbindung des Bereichs Patientensicherheit als Kernkompetenz an medizinischen Fakultäten. „Wünschenswert wäre es, wenn jeder angehende Arzt und jede angehende Ärztin sich bereits vor ihrer Approbation mit dem Thema Patientensicherheit auseinandergesetzt und als Routine verinnerlicht hat“, erklärt Hecker.

Mehr Erfahrung der Studierenden mit diesem Themengebiet dient den Patient*innen wie auch den Medizinstudierenden. Darüber hinaus erhöht sich so die Chance, dass junge Ärzt*innen frühzeitig darauf hinweisen, wenn sie Unsicherheiten erkennen, Risiken erleben oder die Patientenversorgung selbst nicht sicher durchführen können. Ein solches auf Schutz bezogenes Verhalten kann die Anzahl von Schäden reduzieren.

Das erste und wichtigste Opfer mangelnder Patientensicherheit ist selbstverständlich immer der Patient oder die Patientin. Allerdings ist der Mediziner oder das Pflegepersonal ebenfalls betroffen, wie Dr. Ruth Hecker erklärt:

„Das zweite Opfer eines unabsichtlichen Patientenschadens ist der Arzt, die Ärztin oder die Pflegekraft, die das letzte Glied in der Fehlerkette war. Wir können den Arztberuf nur attraktiv halten für zukünftige Generationen, wenn wir angehenden Medizinerinnen und Medizinern das Rüstzeug geben und Rahmenbedingungen schaffen, um eine sichere Versorgung zu ermöglichen.”

Gute Kommunikation auf allen Ebenen

Ärzt*innen leisten viel für eine sichere und gute Versorgung der Patient*innen. Dabei spielt die Kommunikation eine herausragende Rolle: über Hierarchiegrenzen hinweg, zwischen Medizinern und Pflegepersonal sowie mit den Patient*innen. Für das Aktionsbündnis Patientensicherheit (APS) geht daher eine Qualitätssicherung Hand in Hand mit einer guten Kommunikationskultur auf allen Ebenen.

Laut APS haben Untersuchungen gezeigt, dass etwa 80 Prozent aller unerwünschten Ereignisse auf unsichere Kommunikation zurückzuführen sind. Flache Hierarchien und eine offene Kommunikation sind daher sehr wichtig: Nur wo diese gegeben sind, können alle an der Patientenversorgung Beteiligten gemeinsam dazu beitragen, dass Gefährdungen und Mängel aufgedeckt und abgestellt werden.

„Es gibt ein Menschenrecht auf gute sichere Gesundheitsversorgung“, erklärt Hardy Müller, Generalsekretär im Aktionsbündnis Patientensicherheit, „aber ohne vertrauensvolle, professionelle Kommunikation zwischen den Berufsgruppen und mit den Patienten ist das nicht umsetzbar. (…) Ärzte, Pflegekräfte und Angehörige aller Gesundheitsberufe müssen hierfür Hand in Hand arbeiten.“

Patientensicherheit in der Praxis

In diesem Jahr schreibt das APS zum siebten Mal den Deutschen Preis für Patientensicherheit aus. Mit diesem Preis sollen alle Akteure im Gesundheitswesen dazu ermutigt werden, mit individuellen und innovativen Ideen die Patientensicherheit im Alltag gemeinsam noch weiter zu verbessern. Daher werden auch in diesem Jahr wieder Best-Practice-Beispiele und zukunftsweisende Forschungsarbeiten gezeigt, die zu einer besseren Patientensicherheit beitragen.

In der Vergangenheit ausgezeichnete Projekte verdeutlichen, wie vielfältig die Maßnahmen und Ideen sind, um Mängel und Schäden zu vermeiden. Diese Projekte drehten sich beispielsweise um folgende Themen:

  • Fehlervermeidung bei der Medikamentenversorgung
  • Optimierung des Entlassungsmanagements
  • Verbesserung der Versorgungssituation in Pflegeeinrichtungen

Durch die Berichterstattung über den Welttag der Patientensicherheit wird sich eine breite Öffentlichkeit mit diesem Anliegen beschäftigen. Und das sehr begrüßenswert! Denn wie Hedwig François-Kettner sagt: “Patientensicherheit geht uns alle an”.

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Hanf Journal NewsCannabis-Legalisierung à la SPD

SPD-Gesundheitspolitiker Karl Lauterbach will Cannabis-Konsumenten mit Bußgeldern läutern     Ein Kommentar von Sadhu van Hemp     „Ich bin dafür, den Cannabis-Konsum zu entkriminalisieren“, verriet Gesundheitspolitiker Lauterbach dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. „Wir sollten ihn zu einer Ordnungswidrigkeit herabstufen.“ Nach deutschem Recht heißt das, wer gemütlich auf der Parkbank sitzt, einen Haschkeks knabbert und von der…

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Leafly Deutschland NewsOhio kürzt Indikationsliste für Medizinalcannabis

Anfang Juli gab es bereits Nachrichten aus dem US-Bundesstaat Ohio. Da die Kosten für Medizinalcannabis zu hoch sind, besorgt sich etwa die Hälfte der 42 000 Cannabispatienten ihre Medizin auf dem illegalen Schwarzmarkt (Leafly.de berichtete). Einem aktuellen Medienbericht ist jetzt zu entnehmen, dass das State Medical Board von Ohio die Indikationsliste für Medizinalcannabis gekürzt hat.

Indikationsliste: Diese Erkrankungen/Beschwerden fallen weg

Das State Medical Board von Ohio hat vor Kurzem dafür gestimmt, die Indikationsliste der mit medizinischem Cannabis behandelbaren Erkrankungen nicht um Autismus und Angstzustände zu erweitern.

Als Grund hierfür gab das State Medical Board an, dass es nicht genügend verfügbare Beweise gebe, um die Empfehlung des Arzneimittels für Patienten mit beiden Erkrankungen zu rechtfertigen.

In einer Pressemitteilung erklärte der Vorstand jedoch, er könne die Entscheidung bereits im November überprüfen, falls neue Beweise für die Wirksamkeit von Medizinalcannabis bei Angstzuständen und Autismus vorgelegt werden.

Aktuelle Indikationsliste

Weiter heißt es in dem Bericht, dass Patienten bis November Medizinalcannabis bei folgenden Erkrankungen/Beschwerden ärztlich verschrieben bekommen können:

  • AIDS, Krebs, Hepatitis C
  • Amyotropher Lateralsklerose
  • Alzheimer-Krankheit, Parkinson-Krankheit
  • chronische traumatische Enzephalopathie
  • entzündliche Darmerkrankungen
  • Epilepsie oder einer anderen Anfallserkrankung
  • Fibromyalgie
  • Glaukom
  • Multiple Sklerose
  • Tourette-Syndrom
  • Posttraumatische Belastungsstörung
  • Rückenmarkserkrankung oder -verletzung

Bundesstaaten sind unterschiedlicher Meinung

Einen einheitlichen Umgang mit Medizinalcannabis gibt es in den USA nicht. Denn im April dieses Jahres hatte der US-Bundesstaat Colorado den Einsatz von Medizinalcannabis gegen die Symptome einer Autismus-Erkrankung erlaubt (Leafly.de berichtete).

Zwar wurde der erste Gesetzesentwurf im Jahr 2018 abgelehnt, im April dieses Jahres unterzeichnete jedoch Gouverneur Jared Polis das neue Gesetz. Seitdem haben Patienten mit einer Autismus-Spektrum-Störung einen Anspruch auf die Verordnung von Medizinalcannabis, wenn ein Hausarzt entsprechende Erfahrungen in Bezug auf Autismus-Spektrum-Störungen besitzt oder aber ein lizenzierter psychiatrischer Dienstleister eine Autismus-Erkrankung diagnostiziert.

Patienten unter 18 Jahren benötigen zudem zwei Unterschriften von zwei verschiedenen Ärzten. Diese müssen bescheinigen, dass der Patient unter einem „einschränkenden medizinischen Zustand“ leidet.

 

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Leafly Deutschland NewsSativa vs. Indica: Was sagen Experten?

Über viele Generationen hinweg, wird Cannabis (Hanf) seit langem in drei Sorten unterschieden. So soll Cannabis Sativa einen belebenden und erhebenden zerebralen Effekt („Sativa-High“) erzeugen, der sich gut mit körperlicher Aktivität, geselligen Zusammenkünften und Kreativität kombinieren lässt. Hingegen sollen sich Cannabis Indica und Cannabis Ruderalis entspannend auswirken und kein starkes „High Gefühl“ auslösen.

Diese Überzeugung, dass hauptsächlich Sativa und Indica sowie Cannabis Ruderalis unterschiedliche Wirkungen haben, ist tief in der Cannabiskultur verwurzelt. Die von Cannabisforschern gesammelten Daten deuten jedoch darauf hin, dass diese Unterschiede nicht so aussagekräftig sind, wie eigentlich gedacht.

Mit anderen Worten, es gibt kaum Anhaltspunkte dafür, dass Indica und Sativa ein konsistentes Muster chemischer Profile aufweisen und sedierend bzw. erhebend wirken. Indica- und Sativa-Cannabis Sorten wachsen zwar unterschiedlich und sehen auch unterschiedlich aus, jedoch sind diese Unterschiede in erster Linie für den Anbau bzw. die Züchtung von Bedeutung.

Wachstumseigenschaften Sativa Wachstumseigenschaften Indica
Sativa Sorten wachsen ein bis drei Meter hoch;
im Freien sogar bis zu fünf Meter.
Indica Sorten wachsen kürzer und buschiger.
In der Regel wachsen die Pflanzen lang und
dünn. Wachsen sie unbeschnitten auf,
können sie auch buschig werden.
Im Vergleich zu den Sativa Pflanzen sind
die Blätter dunkelgrün und dick. Außerdem
produzieren sie schwere Knospen und bieten
einen hohen Ertrag.
Die Pflanzen sind gut geeignet für den Anbau im
Freien, da sie eine längere Blütezeit aufweisen.
Die Pflanzen weisen eine kurze Blütezeit auf,
weshalb der Anbau oftmals im Innenbereich
erfolgt.
Herkunft / Anbau: Mexiko, Kolumbien, Jamaika,
Thailand etc.
Herkunft / Anbau: Indien, Pakistan, Marokko,
Afghanistan, Libanon etc.
Bekannte Sorten für den Freizeitkonsum: z. B.
Dutch Haze oder Durban Poison. Der
bekannteste Sativa-Hybride ist Amnesia Haze.
Bekannte Sorten für den Freizeitkonsum:
Northern Lights oder Super Silver Haze.
Northern Lights findet auch
medizinisch Anwendung.

Ausführliche Informationen über die Unterschiede finden Sie in diesem Artikel.

Sativa und Indica: Ein Rückblick in die Geschichte

Die Begriffe „Indica“ und „Sativa“ wurden im 18. Jahrhundert eingeführt, um verschiedene Arten von Cannabis Sativa L. zu beschreiben. Carl Linneaus beschrieb im Jahr 1753 „Cannabis Sativa“ erstmals als „gewöhnlichen Hanf“, der vorwiegend in Europa und West-Eurasien vorzufinden war. Hier werden die Sativa-Pflanzen hauptsächlich wegen ihrer Fasern und Samen kultiviert.

Jean-Baptiste Lamarck definiert hingegen den Begriff „Cannabis Indica“ etwa 32 Jahre später mit psychoaktiven Sorten, die in Indien („Indischer Hanf“) entdeckt wurden. Hier werden die Indica-Pflanzen für die Samen-, Faser- und die Haschisch-Produktion geerntet.

Obwohl die Cannabissorten für den Freizeitkonsum größtenteils aus Cannabis-Indica stammen, werden beide Begriffe – wenn auch fälschlicherweise – verwendet, um die Tausenden von Sorten zu beschreiben, die heute auf dem Markt sind.

Sativa- und Indica-Pflanze

Sativa- und Indica-Pflanze

Botanische Definition der Cannabis Pflanze hat sich verändert

Heutzutage bezieht sich „Sativa“ auf große, schmalblättrige Cannabissorten, von denen angenommen wird, dass sie energetisierende Wirkungen hervorrufen. Diese Cannabis Sorten waren jedoch ursprünglich Cannabis Indica ssp. Indica.

Indica-Pflanzen sind hingegen kräftige, breitblättrige Pflanzen, von denen angenommen wird, dass sie eine sedierende Wirkung haben. Diese breitblättrigen Cannabis Sorten sind technisch gesehen Cannabis Indica ssp. Afghanica.

In der Regel enthalten Sativa Sorten einen hohen THC-Gehalt und einen niedrigen Cannabidiol-Gehalt. Bei den Indica Sorten ist generell der Cannabidiol-Anteil höher und der THC-Anteil geringer.

Was wir „Hanf“ nennen, bezieht sich auf die industriellen, nicht berauschenden Hanf Sorten, die hauptsächlich für die Gewinnung von Samen angebaut werden. Aus den Samen kann zum Beispiel Hanföl hergestellt werden. Ursprünglich hießen sie jedoch Cannabis Sativa Sorten.

Wo ist der Unterschied zwischen Sativa und Indica?

Ethan Russo, Neurologe und Cannabisforscher, erklärte in einem aktuellen Interview, dass die botanischen Eigenschaften nichts über das Wirkungsspektrum aussagen. Die Antwort liege vielmehr in den Cannabinoiden und im Terpenenprofil.

„Die Art und Weise, wie die Unterschiede zwischen Sativa und Indica erklärt werden, ist Unsinn. Die klinischen Wirkungen des Cannabis-Chemovars (Varianten) haben nichts damit zu tun, ob die Pflanze groß, dünn, kurz oder buschig ist oder ob die Blättchen schmal oder breit sind“, so Russo.

Der Chemiker Jeffrey Raber, der das erste unabhängige Testlabor zur kommerziellen Analyse von Cannabisterpenen gegründet hat, stimmte zu und erklärte, dass es keine sachliche oder wissenschaftliche Grundlage für diese Unterschiede gebe. Man solle damit aufhören, die Cannabis Sorten so zu unterscheiden. Vielmehr sollte man sich darauf konzentrieren, welche standardisierte Cannabiskomposition welche Wirkungen hervorruft.

„Das bedeutet, dass nicht alle Sativa Sorten energetisieren und nicht alle Indicas beruhigen. Sie können eine Tendenz feststellen, dass Sativas erhebend und Indicas entspannend wirken, insbesondere wenn wir erwarten, dass wir uns auf die eine oder andere Weise so fühlen. Beachten Sie nur, dass es keine feste Regel und keine determinierenden chemischen Daten gibt, die ein perfektes Vorhersagemuster unterstützen“, so Raber.

Wirkungsspektrum hängt von verschiedenen Faktoren ab

Die Wirkungen einer bestimmten Cannabis-Sorte hängen von einer Reihe verschiedener Faktoren ab, einschließlich des chemischen Profils, der Biologie, Verträglichkeit, Dosis und Verzehrmethode.

Die Cannabispflanze besteht aus Hunderten von chemischen Verbindungen, die eine einzigartige Harmonie von Wirkungen erzeugen, die hauptsächlich von Cannabinoiden und Terpenen geleitet wird. Cannabinoide wie THC und CBD sind die Haupttreiber für die therapeutischen und entspannenden Wirkungen von Cannabis.

THC wirkt berauschend, regt den Appetit an und kann Symptome wie chronische Schmerzen und Übelkeit lindern. Hingegen löst CBD keine psychoaktive Wirkung aus und ist bekannt dafür, Angstzustände, Schmerzen, Entzündungen und andere Beschwerden zu lindern.

Wichtige Phytocannabinoide und ihr Wirkungsspektrum

Anstatt sich auf die unterschiedlichen Sorten der Cannabis Pflanze zu konzentrieren, ist es viel wichtiger, sich mit den beiden Hauptcannabinoiden vertraut zu machen.

THC-dominante Stämme werden hauptsächlich von Freizeitkonsumenten ausgewählt, die ein starkes euphorisches Erlebnis suchen. Für Patienten eignet sich eine solche medizinische Sorte, wenn sie beispielsweise unter chronischen Schmerzen und Schlaflosigkeit leiden. Wenn der THC-Gehalt zu hoch ist und sich unangenehme Nebenwirkungen bemerkbar machen wie zum Beispiel Angst, kann eine Sorte mit einem höheren CBD-Gehalt die Alternative sein.

  • Cannabidioldominante Stämme enthalten im Vergleich nur geringe Mengen an THC und sind vor allem für Patienten geeignet, die hochempfindlich auf THC reagieren.
  • Stämme mit einem ausgeglichenen THC-/CBD-Gehalt bieten neben einer Linderung verschiedener Symptome eine leichte Euphorie. Diese sind in der Regel eine gute Wahl für unerfahrene Patienten.
  • Sowohl Indica- als auch Sativa-Stämme können diese unterschiedlichen Cannabinoidprofile aufweisen.

„Anfangs dachten die meisten Menschen, dass ein höherer CBD-Spiegel eine Sedierung verursacht und dass das nicht-psychoaktive Phytocannabinoid häufiger bei Indica-Sorten vorkommt. Heute wissen wir, dass dies definitiv nicht der Fall ist. Wir sind eher geneigt, CBD in Sativa-ähnlichen Sorten zu sehen, aber es gibt in dieser Hinsicht keine systematische Regel oder Beziehung“, erklärte Raber.

Terpene sind für den Geruch und Geschmack verantwortlich. Außerdem können sie medizinische Eigenschaften haben.

Wie wichtig ist das Terpenenprofil in der Cannabispflanze?

Terpene sind aromatische Verbindungen, die üblicherweise von Pflanzen und Früchten produziert werden. Sie kommen zum Beispiel in Lavendelblüten, Orangen, Hopfen, Pfeffer und natürlich in Cannabis vor. Terpene, die von denselben Drüsen abgesondert werden, die THC und CBD quellen lassen, riechen nach Beeren, Zitrusfrüchten, Kiefern und vielem mehr.

„Cannabisterpene scheinen die Hauptakteure bei der Förderung der Beruhigungs- oder Energieeffekte zu sein“, führte Raber aus.

Wie ätherische Öle, die in einem Diffusor verdampft werden, können Cannabisterpene dazu führen, dass wir uns stimuliert oder beruhigt fühlen, je nachdem, welche Öle produziert werden. Pinen ist beispielsweise ein euphorisch wirkendes Terpen, während Linalool entspannende Eigenschaften besitzt. Es gibt viele Terpenenarten in Cannabis, und es lohnt sich, sich zumindest mit den häufigsten Arten vertraut zu machen.

„Welche Cannabisterpene welche Wirkungen hervorrufen, ist anscheinend viel komplizierter, als wir alle es uns wünschen, da es so scheint, als ob es von bestimmten Cannabisterpenen abhängt und ihrem relativen Verhältnis zueinander und zu den Cannabinoiden“, so Raber.

Laut Raber bestimmt die Indica- oder Sativa-Morphologie eines Stammes diese Aromen und Wirkungen nicht spezifisch.

Studie an der Dalhousie University Kanada

Neben Raber hat sich auch die Dalhousie University in Kanada mit der Genetik von Cannabispflanzen beschäftigt. Die Forscher untersuchten 83 Züchtungen von kanadischen lizensierten Cannabisproduzenten. Es war den Forschern dabei nicht möglich, ein einheitliches Muster zu finden, um die Einteilung in Sativa und Indica vorzunehmen. Hierüber haben wir bereits in unserem oben genannten Artikel Anfang 2018 berichtet.

In den Studienergebnissen heißt es, dass die Cannabisproduzenten bei den einzelnen Cannabissorten den Sativa- und Indica-Anteil angeben. Dies sei aber nicht präzise, denn eine Sorte können man nicht am Namen oder der Herkunft bestimmen. Zukünftig bräuchte man ein zuverlässigeres Klassifizierungssystem.

Fazit: Cannabis ist komplexer als gedacht

Das Zusammenspiel von Cannabinoiden und Terpenen ist sehr komplex. Nach der Meinung von Raber und Russo reicht es also nicht aus, Cannabis generell in die Sorten Sativa, Indica, Ruderalis und Hybride zu unterscheiden. Viel wichtiger sei es, auf den Cannabinoidgehalt und das Terpenenprofil zu achten, die in ihrer Kombination die Gesamtwirkung ausmacht.

 

 

 

 

 

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Hanf Journal NewsJugendrichter Müller hält Cannabis-Verbot für verfassungswidrig

Das Amtsgericht Bernau verhandelt am Mittwoch drei Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz – der zuständige Richter Andreas Müller kündigt Gang vors Bundesverfassungsgericht an     Sadhu van Hemp     Gibt es ein „Recht auf Rausch“ für Kiffer?   Die Älteren werden sich erinnern: Es gab schon einmal einen Richter, der mit seinem Gewissen haderte, dem…

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Leafly Deutschland NewsUSA: Ergebnisse aus der medizinischen Cannabis-App

„Dies ist meines Wissens eine der ersten wissenschaftlichen Studien, die Hinweise auf die Sorten und Mengen von Cannabis geben, die Menschen zur Verringerung von Stress, Angstzuständen und Depressionen anstreben sollten. Gegenwärtig verlassen sich Cannabiskonsumenten in den USA auf den Rat der Dispensaries. Deren Empfehlungen beruhen auf anekdotischen, nicht wissenschaftlichen Erkenntnissen“, so Cutler.

Cannabis-App: Neuer Ansatz in der Forschung

US-Patienten können in der Cannabis-App „Strainprint“ den Schweregrad der Symptome vor und nach der Selbstmedikation mit Cannabis zu verfolgen. Somit konnten die Forscher im Vergleich zu früheren Forschungen einen völlig neuen Ansatz bei der Erforschung der Wirkung von Medizinalcannabis bei psychischen Erkrankungen verfolgen.

„Bisherige Forschungen zu den Auswirkungen von Cannabis auf Depressionen, Angstzustände und Stress sind selten. Sie wurden fast ausschließlich mit oral verabreichten THC in einem Labor durchgeführt. Das Besondere an unserer Studie ist, dass wir uns mit tatsächlichen Cannabispatienten befasst haben“, erklärte Studienautorin Carrie Cutler.

Niedriger THC-Gehalt scheint wirksam zu sein

Die Forscher stellten im Rahmen der Studie fest, dass medizinische Cannabisblüten mit niedrigem THC-Gehalt und hohem CBD-Gehalt am wirksamsten bei der Verringerung von Depressionssymptomen waren. Hingegen seien Cannabisblüten mit hohem THC- und hohem CBD-Gehalt am besten zur Verringerung der wahrgenommenen Stresssymptome geeignet.

Interessanterweise zeigen die Daten auch, dass Frauen nach dem Inhalieren der Blüten mit einem stärkeren Rückgang der Angst reagierten als Männer.

Daten aus der Cannabis-App

Insgesamt wurden 11.953 protokollierte Sitzungen analysiert (3.151 bei Depressionen, 5.085 bei Angstzuständen und 3.717 bei Stress).

Die Cannabispatienten stellten nach dem Konsum von Cannabis eine Verringerung der Depression um 50% und eine Verringerung der Angst und des Stresses um 58% fest. Zwei Züge reichten aus, um Depressionen und Angstzustände zu verringern, während über zehn Züge den stärksten wahrgenommenen Stressabbau bewirkten.

Cannabis mit hohem CBD-Gehalt (> 9,5%) / niedrigem THC-Gehalt (<5,5%) war mit den größten Veränderungen der Depressionsraten verbunden, während Cannabis mit hohem CBD-Gehalt (> 11%) / hohem THC-Gehalt (> 26,5%) die größten wahrgenommenen Veränderungen des Stresses verursachte.

Im Laufe der Zeit wurden keine Veränderungen der wahrgenommenen Wirksamkeit von Cannabis festgestellt. Die Basissymptome einer Depression (aber nicht Angst oder Stress) schienen sich jedoch mit der Zeit zu verschärfen.

Schlussfolgerungen der Forscher

Die Ergebnisse der vorliegenden Studie zeigen, dass medizinische Cannabispatienten kurz nach der Verwendung von Cannabis von einer erheblichen und signifikanten Verringerung der Symptome berichten. Die wiederholte Verwendung von Cannabis scheint jedoch nicht zu einer längerfristigen Verringerung dieser Symptome zu führen, heißt es im Ergebnis.

Darüber hinaus erklären die Forscher, dass einige dieser Daten eine fragwürdige Zuverlässigkeit aufweisen. Zukünftige kontrollierte Forschungen, bei denen einige ausgewählte Produkte getestet werden, seien daher erforderlich, um mögliche THC- und CBD-Wechselwirkungen weiter zu untersuchen. Schließlich stellt die Nichtberücksichtigung des Gehalts anderer in Cannabis vorkommender Phytocannabinoide und Terpenoide eine Einschränkung der vorliegenden Studie dar.

Weitere interessante Artikel:
Angststörung Therapie: Hilft CBD gegen Angst?
Medizinisches Cannabis bei Depressionen

 

Hinweis: In diesem Artikel berichten wir über rezeptpflichtiges CBD oder auch Cannabidiol. Dieser Artikel macht zur möglichen Zweckbestimmung keinerlei Vorschlag. Nutzversprechen bleiben den Apothekern überlassen.

 

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Hanf Journal NewsHanf Journal 236 – September 2019

Die September-Ausgabe des Hanf Journals Hier geht’s zum Download des aktuellen Hanf Journals als PDF

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Polytox.tv - Videos für Psychonauten, Stoner und AktivistenIst Sens Media scheisse? – CIA-TV ermittelt mit Micha, Tim, Mark und Mike

In Amerika werden Journalisten aus dem Mediabereich und Aktivisten gut bezahlt, ja sogar gefeiert und geehrt, davon kann Europa nur träumen.

Hier glaubt man die Leute mit Papers oder Blättchen bezahlen zu können.

Zu diesem Anlass haben wir mal Sens Media in Augenschein genommen, welche sich bereits vor einiger Zeit von Tim, Green Connection (ehemals GreenGermany,) getrennt haben und nun auch noch von Michael Knodt alias „Der Micha“ ..was uns wirklich erstaunte.

Warum, wieso und welche Denkweisen in diesen Gefilden herrschen, dass haben wir für Euch raus kristallisiert.

Getroffen haben wir die Jungs aus der Cannafair in Düsseldorf und wir wünschen euch in diesem Sinne viel Spaß beim schauen und freuen uns total auf Deine Meinung zu dem Thema!?

… schaut mal auf unsere Seite www.cia-tv.eu 😉

Auf Instagram unter: https://www.instagram.com/cia.tv.420

Auf Facebook zu erreichen: https://www.facebook.com/cia420tv

ACHTUNG dieses Video dient eines rein aufklärerischen und bildungstechnischen Zweckes.
VON DER NACHAHMUNG WIRD DRINGENDST ABGERATEN.
Der Konsum von psychoaktiven Substanzen birgt immer Risiken, BESONDERS bei Jugendlichen!
Bei Suchtproblemen, hier die geeignete Hotline: http://www.suchthotline.info/
WIR WOLLEN NIEMANDEN DAZU ANIMIEREN DROGEN ZU NEHMEN!
Ich selber bin Cannabis Patient in Deutschland

#cia #cia-tv #mario #hempjesus #cannabis-tv #cannabis #cbd #hanf

Hanf Journal NewsCDU/CSU und AfD sind die Garanten der Cannabis-Prohibition

Eine Analyse von Sadhu van Hemp Immer wieder wird der Redaktion tendenziöser Journalismus vorgeworfen. Beschwerde führen vor allem Leser, die sich im politisch rechten Spektrum verorten und der Überzeugung sind, dass die rechtskonservativen und rechtsextremen Parteien nach der Machtergreifung den guten Willen haben, die Deutschen mit der Cannabis-Legalisierung zu beglücken. Diese „Wahrheit“ würde das „linksgrün…

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Leafly Deutschland NewsHör nie auf, anzufangen: Unsere Patientenvideos

Zum Video hier klicken

Leafly.de berichtet seit mehr als zwei Jahren in der Rubrik Patientenakten persönliche Geschichten einzelner Patientinnen und Patienten. Wir haben mit mehr als 70 Menschen bereits Interviews geführt. Interessierte informieren sich in diesen Patientenakten über individuelle Patientenschicksale und erhalten für ihre eigenen Bedürfnisse wichtige Tipps. Die Patientenvideos basieren auf den vorgenannten Patientenakten und sind die logische Ergänzung sowie Fortführung dieser Geschichten.

Patientenvideos, die Mut machen sollen

Die Patienten bekommen in den Videos die Möglichkeit, in ihren eigenen Worten ihre Geschichten und über ihre Erfahrungen mit Cannabis als Medizin zu berichten. Auch Familienangehörige und Freunde kommen in den Filmen zu Wort. Sie berichten über ihre Erfahrungen und den Alltag mit den Betroffenen.

Interessierte können sich anhand von Patientenvideos und der passenden Patientenakten so umfänglich über den verantwortungsvollen Umgang und Einsatz von Medizinalcannabis und cannabisbasierten Arzneimitteln informieren. Die emotionalen Patientenvideos zeigen neue Behandlungswege auf und regen zu weiteren Gesprächen über das Thema im Familien- und Bekanntenkreis an.

„Uns ist es besonders wichtig, dass Patienten und Patientinnen einen Raum bekommen, über ihre eigene Krankengeschichte und ihre Behandlung mit Cannabis als Medizin zu berichten. Anderen Betroffenen soll so Mut gemacht werden, eine Cannabistherapie für sich als Option zu sehen. Dem Rat ihrer Ärzte sollten sie selbstverständlich dabei vertrauen“, erklärt Gesa Riedewald, Patientenbeauftragte von Leafly.de.

Im ersten Patientenvideo berichtet Cannabislangzeitpatient Erik Klimmek von seinem Weg. Er ist an einem bösartigen Hirntumor, einem Glioblastom, erkrankt.

„Als mich Leafly.de fragte, ob ich für ein Patientenvideo zur Verfügung stehen würde, gab es kein Zögern für mich. Meine Geschichte zu erzählen hilft nicht nur mir, sondern auch allen anderen, die an einem Glioblastom erkrankt sind. Manche schaffen es leider nicht, zu überleben. Ich war auf der Suche nach zusätzlichen Therapiearten oder Unterstützung zur Standardtherapie. Nach intensiver Recherche habe ich Cannabis als adjuvante Therapie für mich entdeckt. Bereits während der Radiochemotherapie ging es mir damit deutlich besser“, berichtet Erik Klimmek.

Das nächste Patientenvideo handelt von der Geschichte von Christine. 
 Sie hat metastasierten Brustkrebs im Endstadium. Wir bringen das Video noch in diesem Jahr.

Mehr zu den Patientenvideos auch hier.

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Polytox.tv - Videos für Psychonauten, Stoner und AktivistenRank Apex mit Randoms Win

Daweedbigbud Is back

Apex Legends™
https://store.playstation.com/#!/de-de/tid=CUSA12552_00

Hanf Journal NewsGesetzesentwurf in Thailand für den heimischen Anbau von Cannabis vorgestellt

Sechs Pflanzen in jedem Haushalt für medizinische Zwecke In Thailand geht es derzeit ziemlich flott vorwärts, wenn es um das Thema Cannabis und dessen medizinischen Nutzen geht. Erst im Dezember 2018 wurde der Einsatz von Cannabis in der Medizin erlaubt, anschließend nutzte man nach der ersten ausgelieferten Charge Medizinalhanfs verfügbares Marihuana aus beschlagnahmten Beständen für…

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Polytox.tv - Videos für Psychonauten, Stoner und AktivistenGAMER vs. DROGEN – Sollte man legalisieren? – Umfrage auf Gamescom

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ICH RATE STRENGSTENS VOM KONSUM VON Dr0gen AB! Dieses Video dient nur aufklärerischen und dokumentarischen Zwecken!
Der Konsum von psychoaktiven Substanzen birgt immer gewisse Risiken, besonders bei Risiken.
Sei es Kaffee, Zigaretten oder irgendeine Substanz aus dem illegalen Bereich.
Bei Suchtproblemen, hier die geeignete Hotline: http://bit.ly/2YnPTaS
Auch wenn ihr nie irgendwelche Dr0gen nehmen wollt, solltet man sich immer ausreichend über die Wirkungen und Nebenwirkungen von gewissen Dr0gen informieren, damit man helfen kann, falls Freunde Probleme mit solchen Substanzen bekommen.
Hierfür einfach Dinge wie den Namen der Substanz + Gefahren bei Google suchen.
Ich bin ein erfahrener Konsument und beachte beim konsumieren immer die nötigen Sicherheitsvorkehrungen: keine zu hohen Dosierungen, Konsum nur in einem geeigneten Setting mit geeigneten Personen und zusätzlich ist ein Tripsitter immer zum Abruf bereit, falls Komplikationen auftreten.

Dieses Video hält sich an all die Regeln der Youtubrichtlinien.

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Das ist ein Video für Menschen die das Thema Dr0ge.n interessant finden.

KEINE GEWÄHR, DASS ALLE INFORMATIONEN IN DIESEM VIDEO STIMMEN! DIE MEISTEN INFORMATIONEN HABE ICH AUS DEM INTERNET, DA KANN ES SEIN, DASS MAL ETWAS NICHT GANZ RICHTIGES DABEI IST.

Ich möchte hier niemanden dazu motivieren Dr0ge.n zu nehmen. Dieser Kanal ist nur eine realistische Dr0g.enaufklärung in der ich genau sage, wie es wirklich ist.
Er ist vorallem für Leute da, die sowieso schon Dr0ge.n nehmen, damit diese den Konsum weniger Risikoreich betreiben wollen.

Nehmt keine Dr0ge.n, vorallem nicht wenn Ihr noch minderjährig seid, denn für nicht ausgewachsene Hirne sind Dr0ge.n sehr viel schädlicher.

Polytox.tv - Videos für Psychonauten, Stoner und AktivistenDie Heisenberg Bong / Smoke Stars Unboxing

High und Herzlich Willkommen ihr Stoner 😎🏻
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In diesem Video…
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ACHTUNG! In diesem Video geht es um Cannabis. Cannabis ist eine Pflanze, die leider in den letzten Jahren immer mehr verspottet wurde. Doch Hanf (Cannabis) ist noch viel mehr als das was im Video gezeigt wird. Sie ist nicht einfach nur eine Droge, sondern Sie kann alles sein; Plastik, Papier, Öl oder Fasern. Doch, weil Cannabis Illegal ist kann sich die Wirtschaft in die Richtung nur schwer erholen. Darum brauchen wir eine Legalisierung von Cannabis!. Wichtig ist auch der Schwarzmarkt, die Drogen Dealer strecken das Cannabis unter anderem mit Haarspray, Schuhcreme, Blei etc. und verkaufen das auch an unter 18 Jährige. Das muss aufhören!
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× Instagram / stoner.de
× E – Mail / stonerde@gmx.de

Jetzt wünsche ich euch noch ein Highen Tag. 😎👌🏻

Leafly Deutschland NewsBlüten: Sterben sie in der Cannabistherapie aus?

Update vom 12.09.2019 – Vollspektrumextrakt oder Blüten? Ein Blick auf den aktuellen Markt

Wir sprachen mit Pharmazeutin Melanie Dolfen von der BezirksApotheke in Berlin dazu.

Leafly.de: Frau Dolfen, welche Vollspektrumextrakte sind derzeit auf Rezept in Deutschland für Patienten verschreibungsfähig?

Melanie Dolfen: Tilray Cannabisextrakt 10/10, Tilray Cannabisextrakt 25, Pedanios Cannabisextrakt 5/1 als Set. Diese erhält die Apotheke als Set und die Extrakte werden dann von der Apotheke angefertigt.

Leafly.de: Sie stellen bei sich in der Apotheke auf Rezept Vollspektrumextrakte her. Wie lange dauert der Prozess?

Melanie Dolfen: Der Extraktionsprozess dauert etwa sechs Stunden.

Leafly.de: Was muss der Arzt auf das Rezept schreiben, damit ein Patient ein solches Extrakt bei Ihnen bekommt?

Melanie Dolfen: Die Blütensorte, das Extraktionsmittel, die Dosierung und m.f. extractum (lat.: mische, es werde ein Extrakt).

Leafly.de: Ist dieses Vollspektumextrakt ebenfalls erstattungsfähig von der Krankenkasse?

Melanie Dolfen: Ja, er ist erstattungsfähig. Wer schon eine Kostenübernahme für Blüten hat, müsste noch einmal eine Kostenübernahme für Cannabis-Herstellungen beantragen.

Leafly.de: Wie schätzten Sie den Vollspektrummarkt in den nächsten Jahren ein? Viele gehen davon aus, dass wir eine ähnliche Entwicklung wie in Kanada haben werden.

Melanie Dolfen: Ich denke, die Extrakte werden weiterhin an Stellenwert gewinnen. Extrakte bieten eine sehr gute Alternative, für Patienten, die nicht rauchen möchten und für solche, die mit der Handhabung eines Verneblers Probleme haben. Wir haben auch viele Patienten, die den Extrakt für unterwegs (passt in jede Tasche) verordnet bekommen. Zuhause konsumieren sie dann Blüten. Außerdem denke ich, dass es durchaus auch noch andere Arzneiformen geben wird, um Cannabis einzunehmen.

Leafly.de: Frau Dolfen, vielen Dank für die interessanten Einblicke.

Cansativa importiert Medizinalcannabis aus Australien nach Deutschland

Bereits vor einige Tagen erreichte uns die Meldung, dass das Frankfurter Unternehmen Cansativa das erste medizinische Cannabis aus Australien nach Deutschland importieren wird. Die Testproben werden von Little Green Pharma bereitgestellt und sind bereits in Deutschland eingetroffen.

Dazu Benedikt Sons, Mitgründer von Cansativa und Co-Geschäftsführer gemeinsam mit Jakob Sons gegenüber Leafly.de: „Die kommerziell zu importierenden Produkte in dem genannten Fall werden zunächst Extrakte sein. Für uns ist das Thema Blüten vs. Vollspektrumextrakt in der Volumen-Vorplanung für die nächsten drei Jahre eines der bestimmenden Themen. Unser neuer Partner in Australien wird uns ermöglichen, die wachsenden Versorgungsengpässe auf dem deutschen Markt zu beseitigen und die steigende Nachfrage der Patientinnen und Patienten zu bedienen. Dies ist ein wichtiger Schritt zur zukünftigen Sicherstellung der medizinischen Versorgung mit Cannabis in Deutschland.“

Wir werden den Markt weiter beobachten und die neuen Extrakte vorstellen, sobald diese für deutsche Patienten verfügbar sind.

Originalartikel vom 27.12.2018 – Blüten: Sterben sie in der Cannabistherapie aus?

In Kanada ist die Menge der Verordnungen von Cannabisölen innerhalb der letzten fünf Jahre gegenüber der Menge der verordneten Blüten gestiegen. Stirbt das Rauchen und Vaporisieren von Cannabisblüten in der medizinischen Anwendung aus? Ob sich dieser Trend auch in Deutschland langfristig durchsetzen wird?

In Kanada ist Cannabis für medizinische Behandlungen seit 2001 legalisiert. Zu diesem Zeitpunkt gab es nur Blüten. Sativex® wurde beispielsweise erst 2010 zugelassen. In den letzten Jahren wurden andere Darreichungsformen entwickelt, beispielsweise Cannabishaltige Öle und Extrakte. In Kanada war beobachtbar, wie sich die Verordnungen verschoben haben – von Blüten zu Ölen. Im Jahr 2017 war es dann soweit: Die Verordnungsmengen von Ölen übersteigt seitdem die der Cannabisblüten. Vom Sommer 2016 bis Herbst 2017, also in etwas mehr als einem Jahr, sind 39% mehr Öle verordnet worden. Im gleichen Zeitraum stieg die Menge an Blüten um nur 8%.

*CQGR - COMPOUND QUARTERLY GROWTH RATE SOURCE: HEALTH CANADA ACMPR MARKET DATA

*CQGR – COMPOUND QUARTERLY GROWTH RATE, SOURCE: HEALTH CANADA ACMPR MARKET DATA

Auch in Deutschland sind seit Ende 2017 Cannabisvollspektrumextrakte auf den Markt gekommenen. Die Wachstumsraten bei den Verordnungen von getrockneten Cannabisblüten und Ölen sind bei beiden Produkten in etwa vergleichbar.

Quelle: GKV-Spitzenverband-Grafik

Blüten oder Öle – was wirkt besser?

Natürlich stellt sich die Frage, ob es egal ist, in welcher Form die Verabreichung von pharmazeutischem Cannabis stattfindet, oder ob es spezifische Unterschiede gibt.

Wie bereits häufiger auf Leafly.de thematisiert, gibt es durchaus Unterschiede: Das Rauchen oder Vaporisieren von Cannabisblüten führt zu einem sehr schnellen, dafür nicht so langanhaltenden Wirkeintritt.

Die orale Einnahme von Cannabis, sei es in Form von Vollspektrumextrakten, als Sprays oder Edibles, führt zu einem verzögerten Anfluten der Wirkung. Diese hält dafür aber auch über einen längeren Zeitraum an. Für unerfahrene Patienten ist die Dosierung mit einem Öl oder Spray leichter.

Daneben berichten erfahrene Ärzte und Patienten, dass die Verträglichkeit individuell verschieden ist. Manche Patienten würden Blüten besser vertragen als andere Darreichungsformen.

Entwicklung der Cannabismedikamente in Deutschland

Andere Länder, wie Kanada, blicken auf eine langjährige Verordnungspraxis und Entwicklung zurück. In Deutschland hingegen ist der Zugang für Patienten zu medizinischem Cannabis in nennenswertem Umfang erst seit 2017 möglich.

Seit der Gesetzesänderung im März 2017 ist nach Informationen des Spitzenverbandes des Bundes der Krankenkassen die Anwendung von getrockneten Cannabisblüten und von Extrakten (Ölen) stetig gestiegen.

Im Zeitraum von Januar bis Juni 2018 gab es 31.672 Verordnungen von unverarbeiteten Cannabisblüten und 24.519 Verordnungen von Cannabis-haltigen Zubereitungen. Darunter fällt Dronabinol und alle anderen Rezepturarzneimittel, die Cannabis enthalten (Extrakte, Öle). Sativex® wurde im gleichen Zeitraum 22.055 Mal verordnet, Canemes® 554 Mal und Cannabis-haltige Fertigarzneimittel ohne Pharmazentralnummer (Marinol®, Syndros®) 1.094 Mal.

Damit haben die Blüten was die Verordnungszahlen zwar noch die Nase vorn, aber der Abstand ist gering.

Geht also auch bei uns die Tendenz zu Cannabis-Vollextrakten, -ölen oder anderen Zubereitungen?

Wie schnell, ob und wann sich in Deutschland die Verschiebung von Cannabisblüten zu Cannabisölen oder -extrakten vollziehen wird, ist nicht vorhersehbar. Denn bei uns in Deutschland ist die Situation auch eine andere als in Kanada.

Während hierzulande von den Krankenkassen bei einer Kostenübernahme jedes verordnete Cannabispräparat, egal ob Blüten, Extrakte oder Cannabis-Arzneimittel wie Sativex oder Canemes, bezahlt wird, werden die Kosten für medizinisches Cannabis in Kanada nur in sehr wenigen Ausnahmefällen erstattet. Grundsätzlich übernehmen Krankenkassen die Kosten nicht.

Allerdings kann Medizinalhanf dort von einem Patienten mit Rezept direkt über einen lizensierten Hersteller bezogen werden, was günstiger ist, als der Bezug über eine Apotheke wie in Deutschland. Bezahlen muss der Patient aber in den meisten Fällen selbst. Einige Anbieter von privaten Krankenzusatzversicherungen beginnen seit kurzem damit, auch diese Kosten – teilweise – zu übernehmen. Zumindest für manche Diagnosen ist eine Kostenerstattung unter Umständen möglich.

Anders als in Deutschland können Patienten eine Erlaubnis bekommen, das Cannabis für die eigene medizinisch begründete Nutzung selbst anzubauen.

Vor- und Nachteile der Darreichungsformen

Jede Darreichungsform hat ihre Berechtigung und es wird immer Patientengruppen geben, für die eine Form besser funktioniert als eine andere. Dennoch gibt es grundsätzliche Überlegungen zu den Darreichungsformen.

Nicht erst in der aktuellen Praxisleitlinie der Deutschen Gesellschaft für Schmerzmedizin wird immer wieder betont, dass das Rauchen, aber auch das Vaporisieren, von Cannabisblüten einige Nachteile hat.

So kann die Wirkstoffkonzentration aufgrund der Zubereitungsart, der verwendeten Menge, aber auch durch die Schwankungsbreite der Wirkstoffkonzentrationen in den Pflanzenteilen mitunter von Einnahme zu Einnahme stark unterschiedlich sein.

Von ärztlicher Seite gibt es natürlich keine Empfehlung für das Rauchen. Denn dies kann die Lunge schädigen. Doch birgt das Rauchen auch noch erhöhte Risiken für Veränderungen an den Gefäßen und des Blutflusses, so dass das Risiko für einen Herzinfarkt oder Schlaganfall erhöht sein kann.

Die orale Einnahme birgt daher einige Vorteile: Durch die Standardisierung der Konzentration ist eine exakte Dosierung leicht möglich. Somit ist der Wirkspiegel im Körper auf einfachere Weise ohne größere Schwankungen konstant haltbar. Zudem – und das ist ein sehr wichtiger Aspekt – ist die Bioverfügbarkeit bei der oralen Einnahme deutlich höher als beim Rauchen.

Beim Rauchen werden nur rund 30 Prozent der enthaltenen Cannbinoide vom Körper aufgenommen werden. Beim Vaporisieren steigt der Wert auf durchschnittlich etwa 60 Prozent. Das bedeutet, dass bei beiden inhalativen Einnahmearten ein großer Anteil der Cannabinoide ungenutzt bleibt.

Bei der oralen Einnahme von Extrakten oder Ölen steigt die Bioverfügbarkeit deutlich an. Zuletzt führen einige Patienten an, dass die Einnahmen von Cannabis-haltigen Ölen oder Extrakten deutlich diskreter möglich ist, als das Rauchen.

Warum unterschiedliche Darreichungsformen?

Die Bedürfnisse der Patienten sind sehr individuell. Auch die Anwendungsbereiche, in denen Cannabis derzeit bereits eingesetzt wird, sind vielfältig. Zukünftig könnten weitere Indikationen, Krankheiten oder Symptome hinzukommen, bei denen cannabishaltige Medikamente helfen.

Die Ergebnisse der zahlreichen klinischen Studien werden hoffentlich auch nach und nach aufzeigen, welche Anwendung für welchen Patienten am besten geeignet sein könnte. Daher ist es erfreulich und wünschenswert, unterschiedliche Darreichungsformen, Dosierungsmöglichkeiten und Produkte verfügbar zu haben, um den individuellen Bedürfnissen der Patienten entsprechen zu können. Derzeit scheinen Öle und Extrakte hierfür eine gute Möglichkeit zu sein.

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Polytox.tv - Videos für Psychonauten, Stoner und AktivistenBerlin//SensMedia//Hanfparade//Cannafair//Random

Nach 3 Wochen mal wieder Video…
Worum gehts? Steht im Titel, also Zurücklehnen und den #420 Lifestyle mit einem deiner Lieblingskräuter genießen.

Peace Amnesia

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Deutscher Hanfverband NachrichtenNeue Drogenbeauftragte: Daniela Ludwig | DHV-Video-News #218

Neue Drogenbeauftragte: Daniela Ludwig | DHV-News #218

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Die Hanfverband-Videonews vom 13.09.2019

Die Tonspur der Sendung steht als Audio-Podcast am Ende dieser Nachricht zum downloaden oder direkt hören zur Verfügung.

  • Neues zur Justizoffensive
  • Neue Drogenbeauftragte: Daniela Ludwig
  • DHV-Umfrage Infratest Dimap 2019
  • Mindestens 4 Millionen Cannabiskonsumenten in Deutschland
  • MeckPom: Linke scheitern mit Legalize-Antrag
  • GO Kirsten & Cem!
  • USA: Lungen-Probleme bei THC-Dampfern
  • Mexiko: Gesetzentwurf für liberale Cannabispolitik
  • Termine

Neues zur Justizoffensive

Neue Drogenbeauftragte: Daniela Ludwig

DHV-Umfrage Infratest Dimap 2019

Mindestens 4 Millionen Cannabiskonsumenten in Deutschland

MeckPom: Linke scheitern mit Legalize-Antrag

GO Kirsten & Cem!

USA: Lungen-Probleme bei THC-Dampfern

Mexiko: Gesetzentwurf für liberale Cannabispolitik


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Themen: 
Sonderthemen: 

Deutscher Hanfverband NachrichtenDHV-Umfrage Infratest Dimap 2019

Seit 2014 lässt der DHV jedes Jahr in einer repräsentativen Umfrage die Meinung der Deutschen zur Cannabislegalisierung erkunden. Das Ergebnis in diesem Jahr: 44 Prozent der Deutschen sprechen sich für die Legalisierung von Cannabis aus.

Das ist das zweithöchste bisher gemessene Ergebnis in einer repräsentativen Umfrage durch ein klassisches Umfrageinstitut. Aber eben nur das zweithöchste, es sind zwei Prozentpunkte weniger als 2018. Im letzten Jahr wurden 46 Prozent Zustimmung gemessen. Dennoch spricht Infratest Dimap nicht von einem Rückgang, weil die Abweichung gering ist und innerhalb der möglichen statistischen Fehlertoleranzen liegt. Entsprechend formuliert Infratest Dimap im Ergebnisdokument, das wir am Ende dieser Nachricht zum Download zur Verfügung stellen:

Etwas mehr als die Hälfte der Deutschen (54 Prozent) präferiert auch aktuell die Beibehaltung des in Deutschland bestehenden CannabisVerbots, ähnlich wie vor etwa einem Jahr (52 Prozent / November 2018). Auch der aktuelle Zustimmungswert für die Legalisierung des Cannabis-Zugangs (44 Prozent) entspricht in etwa dem des Vorjahres (46 Prozent).

Die konkrete Fragestellung mit einer kleinen Einleitung lautete:

Über den gesetzlichen Umgang mit Hanf, auch bekannt als Cannabis oder Marihuana, wird international diskutiert. In Deutschland gibt es bislang ein strenges Verbot. In Kanada sowie demnächst zehn Bundesstaaten der USA können dagegen volljährige Personen Cannabis legal erwerben und teilweise ist auch gestattet, für den Eigenbedarf anzubauen. Sagen Sie mir bitte, ob Sie folgender Aussage hierzu eher zustimmen oder eher nicht zustimmen: ...

Cannabis sollte für Volljährige legal und reguliert erhältlich sein, zum Beispiel über Fachgeschäfte wie in Kanada oder den USA.

In den angehängten Dokumenten finden sich viele weitere Statistiken zu Alter, Parteizugehörigkeit, Bildung und Einkommen der Befragten und ihre jeweilige Einstellung zur Cannabislegalisierung. Dabei ist aber zu beachten, dass die Fehlertoleranz durch die kleinere Untergruppe der Stichprobe wesentlich größer und das Ergebnis damit weniger repräsentativ ist.

Sonderthemen: 

Polytox.tv - Videos für Psychonauten, Stoner und AktivistenDer NUTELLA Weed Milchshake!

Sommer, Sonne, Nutella Weed Milchshake!
Was gibt’s schöneres als eine erfrischende Nutella-Weed Combo.
Bronko zeigt wie’s geht!

Decarboxylieren: https://www.youtube.com/watch?v=Ltt8mzBFExw

***
In dieser Sendung werden Handlungen erwähnt und/oder gezeigt, die in Deutschland für bestimmte Personen illegal sind.
Der Besitz, Handel, Erwerb, und die Produktion von Cannabis sind in Deutschland für die meisten Menschen illegal und stellen eine Straftat dar.
SensCuisine will seine Zuschauer informieren und aufklären. Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass die betreffenden Handlungen nicht nachgeahmt werden sollen.
***

Polytox.tv - Videos für Psychonauten, Stoner und AktivistenNeue Drogenbeauftragte: Daniela Ludwig | DHV-News #218

Die Hanfverband-Videonews vom 13.09.2019

2:12 • Neues zur Justizoffensive
3:46 • Neue Drogenbeauftragte: Daniela Ludwig
8:31 • DHV-Umfrage Infratest Dimap 2019
11:41 • Mindestens 4 Millionen Cannabiskonsumenten in Deutschland
14:11 • MeckPom: Linke scheitern mit Legalize-Antrag
15:10 • GO Kirsten & Cem!
16:12 • USA: Lungen-Probleme bei THC-Dampfern
20:01 • Mexiko: Gesetzentwurf für liberale Cannabispolitik
21:05 • Termine

Die Tonspur der Sendung steht hier als Audio-Podcast zum downloaden oder direkt hören zur Verfügung: https://hanfverband.de/file/dhvnews218-podcast13092019mp3

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• Neues zur Justizoffensive

Ärztezeitung, 06.09.2019: Cannabis-Legalisierung – Hanfverband hofft auf das Bundesverfassungsgericht
https://bit.ly/2lP6JRY

Vice, 05.09.2019: Dieser Richter will Cannabis legalisieren und vors Bundesverfassungsgericht ziehen
https://bit.ly/2kvvkuP

Hanf-Magazin, 05.09.2019: Die Justizkampagne des DHV gegen das Cannabisverbot beginnt
https://bit.ly/2m8bKVQ

Dr. Andreas Hüttl, Strafverteidiger zur DHV-Justizoffensive auf twitter:
https://bit.ly/2kKPVvb

Pressemitteilung des Deutschen Hanfverbands vom 05.09.2019: Das Cannabisverbot ist verfassungswidrig!
https://bit.ly/2lzr1yM

DHV-Sonderseite mit allen Infos: Das Cannabisverbot ist verfassungswidrig!
https://bit.ly/2kksaKq

• Neue Drogenbeauftragte: Daniela Ludwig

DHV, 10.09.2019: Wer ist Deutschlands neue Drogenbeauftragte?
https://bit.ly/2lMgP6j

Bild, 09.09.2019: Daniela Ludwig CSU-Frau wird neue Bundes-Drogenbeauftragte
https://bit.ly/2kJFesW

Dresdner Neueste Nachrichten, 11.09.2019: SPD-Politiker fordern Entkriminalisierung von Cannabis
https://bit.ly/2kflxZF

Tilo Jung Youtube, 11.09.2019: Bestätigt: Neue Drogenbeauftragte hat auch keine Ahnung
https://www.youtube.com/watch?v=04CXfr7mbPQ

abgeordnetenwatch, 18.03.2019: Frage an Daniela Ludwig
https://bit.ly/2m91JaX

• DHV-Umfrage Infratest Dimap 2019

DHV, 13.09.2019: DHV-Umfrage Infratest Dimap 2019
https://bit.ly/2kw543D

SpiegelTV, 02.08.2019: Jugendliche Kiffer – Gefahr von Cannabis-Psychosen
https://bit.ly/2mby4Oo

Frontal21, 10.09.2019: Kiffen, bis der Arzt kommt – Psychosen durch Cannabis
https://bit.ly/2mgeSPH

• Mindestens 4 Millionen Cannabiskonsumenten in Deutschland

DHV, 12.09.2019: Zahl der mündigen Cannabiskonsumenten verzeichnet Rekordhoch
https://bit.ly/2kbp4bo

• MeckPom: Linke scheitern mit Legalize-Antrag

Neues Deutschland, 08.09.2019: Weiter Kifferhatz im Nordosten
https://bit.ly/2kflpt9

• GO Kirsten & Cem!

Spiegel, 09.09.2019: Grünenfraktion Göring-Eckardt von Özdemirs Kandidatur „überrascht“
https://bit.ly/2lU2iFn

Kirsten Kappert-Gonther & Cem Özdemir, Facebook, Live-Video zur Cannabisdebatte
https://bit.ly/2mh3Iu9

• USA: Lungen-Probleme bei THC-Dampfern

Tagesschau, 06.09.2019: US-Behörden prüfen Tod durch Cannabis-Liquids?
https://bit.ly/2lL9XG9

Tagesspiegel, 07.09.2019: Tote und Lungenerkrankungen nach Dampfen Vitamin-E-Acetat aus Liquids unter Verdacht
https://bit.ly/2kLtTIT

NORML, 05.09.2019: Vaping Products Linked with Rising Number of Hospitalizations
https://bit.ly/2lQ93YX

npr, 05.09.2019: Vitamin E Suspected In Serious Lung Problems Among People Who Vaped Cannabis
https://n.pr/2kxsUM6

• Mexiko: Gesetzentwurf für liberale Cannabispolitik

Marijuanamoment, 03.09.2019: Mexican Senator Files Marijuana Legalization Bill Ahead Of Supreme Court Deadline
https://bit.ly/2kL2vKT

• Termine

http://hanfverband.de/nachrichten/termine

Hamburg: Infostand der DHV-Ortsgruppe Hamburg
Samstag, 14. September 2019 – 12:00

Bielefeld: Infostand der DHV-Ortsgruppe Bielefeld auf dem „Tanz der Toleranz“
Samstag, 14. September 2019 – 14:00

Koblenz: Infostand der DHV-Ortsgruppe Koblenz in Gründung
Sonntag, 15. September 2019 – 13:00

Halle/Saale: DHV-Infostand und Mahnwache der DHV-Ortsgruppe Halle-Saalekreis
Dienstag, 17. September 2019 – 10:00

Heidelberg: Offenes Treffen der DHV-Ortsgruppe Rhein-Neckar
Dienstag, 17. September 2019 – 19:00

Berlin: Offenes Treffen der DHV-Ortsgruppe Berlin
Mittwoch, 18. September 2019 – 19:00

Hamburg: Offenes Treffen der DHV-Ortsgruppe Hamburg
Dienstag, 24. September 2019 – 19:00

Du willst die Arbeit des Deutschen Hanfverbands unterstützen? Jetzt Fördermitglied werden!
http://hanfverband.de/dhv/unterstuetzen

Polytox.tv - Videos für Psychonauten, Stoner und Aktivisten*FINALE* Meine letzte Woche bei der Drogentherapie Daytop*

Servus und Hallo bei Not another Dope Show,

Thema Heute. Meine letzte Woche bei der Drogentherapie Daytop

Ich bin ein Querdenkender Mann aus dem Süddeutschen Raum, lebe aber in Berlin. Ich mache mir oft Feinde weil ich immer geradeheraus sage was ich denke und was mich bedrückt oder Stört. Gelehrt habe ich das bei Daytop Herrsching ud zwei weiteren Therapien. Auch eine sehr gute Menschen Kenntnis kommt aus dieser Zeit. Man hat mir wegen BTM etwa 4 Jahre meines Lebens geraubt in dem man mir meine Grundrechte eingeschränkt hat. Allen voran meine Freiheit.

Du willst mich Unterstützen? Du findest der Ton ist so lausig, das Bild so Mies? Hier kannst du das ändern: https://www.amazon.de/hz/wishlist/ls/2D0K6C9HRLG1F?ref_=wl_share

Ich selber habe leider kein Geld um mir das zu kaufen. Da die Krankenkasse meine Schmerztherapie nicht bezahlen möchte hat meine Gesundheit so gelitten das ich mittlerweile auf Hartz IV angewiesen bin. Möp. Aber dafür habe ich Zeit für die Videos. Glas is immer halb Voll.

Vielen Dank an jeden Spender
Wer fragen hat, schreibt sie bitte in die Kommentare oder schickt an schmidbauer.ernst@gmail.com eine Mail mit Betreff, frage not another Dopeshow.
Hater Kommentare werden kommentarlos gelöscht. Kritik lasse ich stehen.

Leafly Deutschland NewsExpopharm 2019: Cannabis als Medizin im Fokus

Expopharm – Branchentreff für den Apothekenmarkt

Vom 25. bis 28. September 2019 treffen sich Apotheker*innen, Standesvertreter*innen, PTAs und Gesundheitspolitiker*innen auf der Expopharm in Düsseldorf. Im Mittelpunkt stehen dieses Jahr die Themen digitale Kundenbindung, moderne Teamführung, Personalplanung, erfolgreiche Apothekenkonzepte sowie Medizinalcannabis und Cannabis-Rezepturen.

Nirgendwo auf der Welt trifft sich eine so große Zahl an Entscheidern aus allen Bereichen der Branche an einem Ort. Dabei präsentieren hier die wichtigsten Hersteller ihre Innovationen und führende Softwarehäuser stellen die aktuellen Versionen ihrer Programme vor. Darüber hinaus sind hochkarätige Gesundheitspolitikerinnen und -politiker sowie Standesvertreter vor Ort, um die Weichen zu stellen für die Zukunft des Marktes.

Medizinalcannabis und Cannabis-Rezepturen auf der Expopharm

Gleich an zwei Tagen – am Mittwoch und am Freitag – dreht sich das Programm der Expopharm rund um das Thema medizinisches Cannabis. Das zeigt die Wichtigkeit dieses Themas für die Branche. Und darüber hinaus zeigt es ebenfalls, wie hoch der Aufklärungs- und Wissensbedarf bei Apothekerinnen und Apothekern sowie PTAs ist.

Dabei deckt die Expopharm ein breites Themenspektrum ab.

Hier sind nur einige Beispiele aus dem Veranstaltungsprogramm:

  • Der Cannabismarkt in Deutschland
  • Die pharmazeutische Betreuung von Cannabispatienten
  • Qualitätsstandards bei Medizinalcannabis
  • Medizinisches Cannabistraining für Ärzte
  • Qualitätsmanagement
  • Erfahrungen mit dem Cannabisgsetz
  • Herstellung von Rezepturarzneimitteln

Und nicht nur im Programm der Expopharm geht es um das Thema Medizinalcannabis – darüber hinaus sind auch viele Branchengrößen als Aussteller dabei. So finden sich in Düsseldorf bekannte Cannabis-Unternehmen ein, wie beispielsweise Aphria, Cannamedical Pharma, Canopy Growth Germany und Cansativa. Auch der noch junge Verband der Cannabis versorgenden Apotheken (VCA) präsentiert sich auf der Expopharm mit einem eigenen Stand.

Leafly.de auf der Expopharm

Am Mittwoch wie am Freitag – an den beiden Tagen, die sich um das Thema Cannabis als Medizin drehen – wird Leafly.de vor Ort vertreten sein. Unter anderem wird die Patientenbeauftragte Gesa Riedewald die Gelegenheit nutzen, sich vor Ort persönlich mit Expert*innen auszutauschen, wie beispielsweise Melanie Dolfen. Diese ist Apothekerin und Inhaberin der BEZIRKSapotheken in Berlin sowie Mitglied des VCA. Wir freuen uns sehr, Melanie Dolfen als Expertin für den Bereich Pharmazie und Apothekerwissen gewonnen zu haben. Demnächst wird sie wertvolle Fach-Beiträge auf Leafly.de veröffentlichen.

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Hanf Journal NewsFußballturnier mit Cannabishändlern am Samstag in Berlin

Alles ist möglich im Görlitzer Park Der Görlitzer Park in Kreuzberg ist weit über die Grenzen der Stadt berühmt. Nicht weil sich dort seit drei Jahren am 20.04 Cannabispatienten zum gemeinsamen Medizinieren verabreden, sondern besonders durch die vielen Skandale, die mit dem illegalen Handel von Drogen zu tun hatten. Die Diskriminierung von Menschen mit dunkler…

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Der Artikel Fußballturnier mit Cannabishändlern am Samstag in Berlin erschien zuerst auf Hanfjournal.

Polytox.tv - Videos für Psychonauten, Stoner und AktivistenCannabis in der Schmerztherapie

Cannabinoide besitzen großes medizinisches Potenzial und helfen so bereits vielen Menschen.
Professor Doktor Sven Gottschling ist Gründer und Chefarzt des Zentrums für Palliativmedizin und Kinderschmerztherapie. Er ist für die Menschen da, die oft kurz vor dem Ende ihres Lebens stehen und begleitet sie durch ihre schwersten Zeiten.
Seit Jahren vertraut er auf cannabinoidbasierte Therapie gegen Schmerzen, Appetitlosigkeit und Schlaflosigkeit. An zwei Tagen in der Woche bietet er eine Cannabis-Spezial-Sprechstunde an, zu der ihn Patienten aus ganz Europa aufsuchen.
Dieses Video portraitiert Prof. Dr. Gottschling und seine Arbeit. Wir hoffen damit andere Menschen zum Nachdenken anzuregen und möchten über die medizinischen Potenziale von Cannabis aufklären.

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Viel Spaß und beste Grüße

Euer in.fused Team

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In dieser Sendung werden Handlungen erwähnt und/oder gezeigt, die in Deutschland für bestimmte Personen illegal sind.
Der Besitz, Handel, Erwerb, und die Produktion von Cannabis sind in Deutschland für die meisten Menschen illegal und stellen eine Straftat dar.
In.fused will seine Zuschauer informieren und aufklären. Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass die betreffenden Handlungen nicht nachgeahmt werden sollen.
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Deutscher Hanfverband NachrichtenZahl der mündigen Cannabiskonsumenten verzeichnet Rekordhoch

Mehr Schatten als Licht bei Cannabis als Medizin. Fotocredit: @stoner.bazaar (Instagram)

Das deutsche Ärzteblatt hat Anfang dieser Woche auf Grundlage des epidemiologischen Suchtsurveys 2018 neue Zahlen zum Cannabiskonsum in Deutschland veröffentlicht. Anders als bei den letzten Veröffentlichungen der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BzGA) im Frühjahr diesen Jahres handelt es sich hier um belastbare Zahlen erwachsener Konsumenten. Der Trend ist eindeutig: Während sich die klassischen Drogen Alkohol und Tabak statistisch auf dem Rückzug befinden, probieren immer mehr Erwachsene Cannabis.

So haben 2018 fast 3,7 Millionen Menschen zwischen 18 und 64 (7,1 Prozent) mindestens einmal innerhalb der letzten 12 Monate Cannabis konsumiert. Bei der letzten Erhebung des epidemiologischen Suchtsurveys im Jahr 2015 waren es mit 6,1 Prozent noch geschätzte 3,2 Millionen. Doch die Autoren gehen davon aus, dass die aktuelle Zahl zu niedrig angesetzt ist. Die Dunkelziffer der Cannabis konsumierenden Personen über 18 Jahren sei wahrscheinlich noch viel höher, weil „es sich bei den untersuchten Personen überwiegend um sozial integrierte Gelegenheitskonsumenten“ handele. Zudem erfasst der Survey Konsumenten der Altersgruppe über 64 Jahren überhaupt nicht. Das verzerrt das Bild zusätzlich, besonders weil so fast alle Menschen der 1968er-Generation, die Cannabis einst wiederentdeckt hatten, heute aus der Statistik herausfallen. Auch minderjährige Konsumenten werden hier nicht gezählt (s.u.). Außerdem muss man davon ausgehen, dass viele Konsumenten bei solchen Befragungen aufgrund der Rechtslage nicht wahrheitsgemäß antworten.

Unter dem Strich dürfte damit klar sein, dass vier Millionen aktuelle Cannabiskonsumenten in Deutschland eine sehr konservative Schätzung ist. Wahrscheinlich liegt die tatsächliche Zahl deutlich höher.

Bei 18-25-jährigen ist Cannabis am beliebtesten

Cannabis ist mit einer Jahresprävalenz* von 8,9 % unter Männern immer noch viel verbreiteter als unter Frauen (5,3%).  Bei 0,6 Prozent der Befragten gehen die Autoren von einem missbräuchlichen Konsum oder einer Abhängigkeit aus. Das wären umgerechnet knapp acht Prozent der Konsumenten, also nicht ganz 300.000 Menschen. Doch auch hier ist Vorsicht geboten. Denn bei den "substanzbezogenen Störungen durch Cannabinoide" werden auch all jene Fälle mitgezählt, bei denen so genannte Räuchermischungen gesundheitliche Probleme verursachen.

Im Frühjahr hatte eine Studie der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BzgA) ergeben, dass Cannabis in der Altersgruppe von 18-25 Jahren am weitesten verbreitet ist. In dieser Altergruppe hatten 22 Prozent 2018 mindestens einmal Cannabis konsumiert. Zwar ist auch der Konsum der Gruppe der 12-17-Jährigen mit acht Prozent aktuell leicht angestiegen. Doch wenn man den Konsum Minderjähriger sowie das Einstiegsalter über einen langen Zeitraum hinweg betrachtet, unterliegen beide seit den ersten Erhebungen im Jahr 1993 nur ganz leichten Schwankungen. Der Spitzenwert in dieser Altergruppe lag 2002 bei 15 Prozent und war somit fast doppelt so hoch wie heute. Grundsätzlich überrascht es es zu lesen, dass Erwachsene immer mehr, Jugendliche unter 18 Jahren heute jedoch weniger und später kiffen als noch vor 25 Jahren. Doch so lange der Konsum der Gesamtbevölkerung nicht sorgfältig dokumentiert wird und sich die Erhebungen stattdessen immer nur auf gewisse Teile der Bevölkerung beziehen, sind die Ergebnisse nur bedingt aussagekräftig.


* Jahresprävalenz: Mindestens ein Konsumerlebnis innerhalb der letzten 12 Monate vor der Befragung

Sonderthemen: 

Leafly Deutschland NewsNeue Studie: Medizinalcannabis und Allergien

Die Forschung über die Wirkweise von Cannabinoiden schreitet stetig voran. Ob cannabisbasierte Arzneimittel und medizinische Cannabisblüten einen therapeutischen Nutzen bei Allergien haben kann, ist noch unklar. Allerdings weiß man heute, dass Cannabis selbst eine Allergie auslösen kann (Leafly.de berichtete). US-Forscher haben sich jetzt jedoch näher mit dem Thema Medizinalcannabis und Allergien beschäftigt.

Allergien: Studie mit THC

Wissenschaftler der Universität Bonn haben durch einen „Zufall“ herausgefunden, dass THC womöglich in der Lage ist, allergische Hautreaktionen zu mildern. Eigentlich wollten die Wissenschaftler die Wirkung von Endocannabinoiden untersuchen, die vermutlich bei der Hemmung von Entzündungen eine bedeutende Rolle spielen.

Im Rahmen der Studie erhielten die Labormäuse einen Ohrclip, damit die Wissenschaftler die Tiere auseinanderhalten konnten. Einige Labormäuse entwickelten dann an dem Ohr einen entzündlichen Hautausschlag mit Rötung und Schwellung.

Die Wissenschaftler pinselten dann eine THC-Lösung auf den Ausschlag und stellten überrascht fest, dass die Rötung und die Schwellung deutlich zurückgingen. Als Erklärung gaben die Wissenschaftler an, dass THC die Cannabinoidrezeptoren im Gehirn aktiviert und dadurch die allergische Reaktion gemildert wird.

Cannabinoide und Hauterkrankungen

Einem Medienbericht zufolge erklärte die National Eczema Association, dass Cannabinoide potenziell bei Hauterkrankungen helfen könnten.

Cannabinoide haben eine starke Anti-Juck-Wirkung. Es gibt Rezeptoren in der Haut, die mit Cannabinoiden interagieren, sodass sie die Symptome einer  Neurodermitis reduzieren könnten. Diese Effekte entstehen durch eine Konstellation von Wechselwirkungen zwischen Phytocannabinoiden und unserem endogenen Cannabinoidsystem.“

Cannabinoidrezeptoren sind im gesamten menschlichen Körper verteilt, die unter anderem weiße Blutkörperchen für Infektionen im Körper freisetzen. Diese Rezeptoren können mithilfe von Cannabinoiden aktiviert werden, um gegen eine allergische Reaktion vorzugehen. Die Studienlage über Medizinalcannabis im Anwendungsbereich bei allergischen Reaktionen ist bisher jedoch noch immer begrenzt.

Antihistaminika-Behandlungen seien nur der Anfang

Weiter heißt es in dem Bericht, dass es neue Studien gebe, die sich mit der Frage befassen, wie CBD und andere Cannabinoide Histamin reduzieren können. Histamine werden im Körpersystem als Reaktion auf die Antikörper freigesetzt. CBD und weitere Cannabinoide können vermutlich die Histamin-Bildung hemmen. Ohne eine vermehrte Histamin-Ausschüttung entwickeln sich auch weniger allergische Reaktionen.

Diese Ergebnisse seien von großer Bedeutung bei der Erforschung der Reaktionen des Körpers auf verschiedene Erkrankungen, einschließlich Multipler Sklerose, Gehirntumore oder das Risiko einer Demenz. Auch für die Zukunft gebe es noch viel Raum, um diese Forschung zu vertiefen und zu erweitern.

Cannabinoide und ihre entzündungshemmende Wirkung

Trotz der begrenzten Forschung in Bezug auf Cannabinoide und die Histamin-Bildung, geht die Americans for Safe Access davon aus, dass Cannabinoide in der Lage sind, Entzündungen zu lindern. Hierzu wird in dem Bericht auch auf eine aktuelle Studie verwiesen. Kanadische Forscher untersuchten die Wirkung der Flavonoide Cannflavina A und B aus der Cannabispflanze. Im Ergebnis stellten sie fest, dass diese 30-mal stärker wirken als das  Schmerzmedikament Aspirin, das auch gegen Entzündungen helfen soll (Leafly.de berichtete).

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Hanf Journal NewsKiffer in den Medien

Die einseitige Betrachtung einer mannigfaltigen Gesellschaftsschicht Der Einsatz von Cannabis als Rauschmittel ist schon ein ganzes Weilchen in der Mitte der Gesellschaft angekommen. Gerade in Deutschlands Hauptstadt Berlin kann man dies bei jedem Sommerspaziergang im Park uneingeschränkt wahrnehmen. Es lässt sich nicht länger durch Äußerlichkeiten festlegen, wer gerne einen Joint raucht, oder vor dem Flanieren…

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Polytox.tv - Videos für Psychonauten, Stoner und AktivistenIch teste die CBD Blüten “ SWEET HONEY “ von HOCUSPOCUS CBD | CBD REVIEW #13

Heute zeige ich dir ein CBD Blüten Review, wo ich die Sorte SWEET HONEY von HOCUSPOCUS CBD teste.

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Link zur Rechtslage in Deutschland 2018 : https://bit.ly/2seppuE

-Als Nahrungsergänzungsmittel ist CBD legal zu erwerben und zu konsumieren.

-CBD als Nahrungsergänzungsmittel ist für Anwender ab dem 18. Lebensjahr sogar online erhältlich.

-CBD-Öl als Kosmetik-Produkt (THC-Gehalt unter 0,2%) ist ebenfalls legal zu erwerben.

-CBD als Arzneimittel muss von einem Arzt verschrieben und als Rezepturarzneimittel über die Apotheke bezogen werden. Es ist jedoch kein Betäubungsmittel-Rezept nötig, da CBD nicht im Betäubungsmittelgesetz aufgeführt wird.

-CBD als Rezepturarzneimittel wird nicht automatisch von der Krankenkasse erstattet!

Polytox.tv - Videos für Psychonauten, Stoner und AktivistenJohnny, Sarah, Ziggi & noch mehr mit uns auf der Cannafair 2019

Auf den Messen in Deutschland sieht man eindeutig das man hier schon Cannabisblüten aus der Apotheke bekommt. Natürlich sind auf Messen nur CBD erlaubt, oder doch nicht?
Wir haben eine Menge Leute auf der Cannafair in Düsseldorf getroffen und interessante Interviews geführt sowie tollte Aufnahmen für euch eingefangen.

Wie hat Dir dieses Video gefallen, lass es uns in den Kommentaren wissen !? Kennst Du schon das Getränk von #Canlife?

Diesmal haben wir vor der Kamera den nicht Hollywoodstar „#JohnnyDabb“ mit seiner Freundin, aber auch eine neue #Influencerin aus der Szene ist mit dabei, vielleicht habt Ihr schon von „#SarahsWeedNews“ gehört?
Natürlich haben wir auch #DerMicha getroffen und die Kultfigur #ZiggiJackson hatte auch noch etwas neues vorzustellen.

Dieses Video ist also nicht nur für Leute, die auf der Düsseldorfer Hanfmesse Cannafair waren, sondern gerade für die, welche keine Zeit gefunden haben.

Inhalt:

… schaut mal auf unsere Seite www.cia-tv.eu 😉

Auf Instagram unter: https://www.instagram.com/cia.tv.420

Auf Facebook zu erreichen: https://www.facebook.com/cia420tv

ACHTUNG dieses Video dient eines rein aufklärerischen und bildungstechnischen Zweckes.
VON DER NACHAHMUNG WIRD DRINGENDST ABGERATEN.
Der Konsum von psychoaktiven Substanzen birgt immer Risiken, BESONDERS bei Jugendlichen!
Bei Suchtproblemen, hier die geeignete Hotline: http://www.suchthotline.info/
WIR WOLLEN NIEMANDEN DAZU ANIMIEREN DROGEN ZU NEHMEN!
Ich selber bin Cannabis Patient in Deutschland

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Leafly Deutschland NewsChristines Welt: Brustkrebspatientin auf Reisen

Einfacher Krebs, oder auch nicht?

Für mich als Brustkrebspatientin die passende Therapie zu finden, gleicht einer Odyssee. Seit September 2015 habe ich einen „ganz normalen“ Hormonrezeptor positiven (HR+) Brustkrebs. Dessen Ausgangstumor gehörte bei der Erstdiagnose auch noch zu den nicht-aggressiven (HER2neu negativ). Dennoch gestaltete sich alles „Normale“ an Therapieoptionen bei mir sehr schwierig. Mehr dazu lest ihr am Ende dieser Kolumne und in meiner Patientenakte.

Nach langem Hin und Her und vielen Versuchen, stand am Ende lediglich eine einzige Therapie mit einem Aromatasehemmer – eine sogenannte antihormonelle Therapie – zur Verfügung. Diese führe ich durch. Gegen die Alltagsbeschwerden wie Knochenschmerzen, Fatigue, Angst und Panikattacken hilft mir die Therapie mit Medizinalcannabisblüten.

Brustkrebspatientin sucht Nadel im Heuhaufen

Auf der Suche nach einer für mich passenden Therapie, stieß ich im Februar 2019 auf die sogenannte Liquid Biopsie: Hierbei werden aus dem Blut die Krebszellen herausgefiltert. Diese Krebszellen werden anschließend auf ihre Genetik untersucht und es wird getestet, welche Therapie in der Lage ist, sie zu zerstören oder ihren Zelltod einzuleiten. Das ist ein sogenannter Medikamentensensitivitätstest.

Diesen Test muss man selbst bezahlen, da er keine Leistung der gesetzlichen Krankenkassen ist. Bei mir stellte sich heraus, dass mein Krebs sich mittlerweile in seiner Aggressivität verändert hat und nun HER2 positiv ist – was nicht positiv ist.

Dieser Faktor beschleunigt das Wachstum und damit nimmt die Zerstörung im Körper zu, in meinem Fall in den Knochen. Darüber hinaus fand man heraus, dass ich gegen gängige Chemotherapien, die üblicherweise bei meiner Art Brustkrebs in Frage kämen, resistent bin. Die durchgeführte antihormonelle Therapie wirkt daher so gut wie gar nicht.

Rettende Therapieform in Sicht

Meine einzige wirkliche Chance auf Lebenszeitverlängerung, eventuell sogar Regress oder Heilung, liegt in einer Therapieform, die aus drei verschiedenen Komponenten besteht:

  1. einer moderaten Hyperthermie
  2. einer „Infektion“ der Krebszellen mit dem New Castle Disease Virus
  3. einer Impfung mit körpereigenen dendritischen Zellen

Die beiden letzten Therapiebaustein haben unabhängig voneinander jeweils einen Nobelpreis erhalten. Die Hyperthermie ist ein anerkanntes Therapeutikum bei Krebserkrankungen.

Dennoch wird auch diese Therapie leider nicht von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen. Diese Behandlung nutze ich jetzt seit Juni 2019, denn mir ging es immer schlechter und meine Tumormarker steigen immer weiter. Also beschloss ich, trotz eingeleitetem Widerspruchsverfahren bei meiner Krankenversicherung, die Therapie zu beginnen.

Obwohl ich palliative Brustkrebspatientin bin, habe bis heute noch keine Kostenübernahme. Doch ohne diese Behandlung wäre mein Krankheitsverlauf deutlich schlechter.

Mit der Medizin auf Reisen – nicht ohne Bürokratie

Um die dringend benötigte Therapie durchführen zu können, reise ich einmal im Monat quer durch Deutschland nach Köln. Immer dabei: meine Medizinalcannabisblüten und mein Vaporizor. Damit es unterwegs keine Probleme gibt, habe ich eine Menge Unterlagen und Nachweise dabei.

Für Cannabispatienten gibt es unter anderem von der Arbeitsgemeinschaft Cannabis als Medizin e.V. einen Ausweis, der jeweils vom Arzt ausgefüllt und gestempelt wird. Dazu habe ich die Genehmigung meiner Krankenkasse als Kopie dabei und eine Kopie des jeweils gültigen Rezepts mit der Blütensorte. Das ist zumindest in Deutschland ok.

Sollte ich innerhalb der EU unterwegs sein, so müsste ich mir das Formular „Bescheinigung für das Mitführen von Betäubungsmitteln im Rahmen einer ärztlichen Behandlung – Artikel 75 des Schengener Durchführungsabkommens“ herunterladen, ausfüllen und beglaubigen lassen.

Ein Aufenthalt in einem Land außerhalb des Schengener Raumes ist sehr viel aufwendiger. Man muss sich vorher beim Auswärtigen Amt, der jeweiligen Botschaft oder dem Konsulat erkundigen, ob eine Einreise mit dem cannabinoiden Arzneimittel möglich ist. Ganz besonders schwierig ist es, wenn man Medizinalcannabisblüten mit sich führt.

Hilferuf einer Brustkrebspatientin

Leafly.de ist so lieb und gestattet mir, euch um eure Unterstützung zu bitten. Wie ich geschrieben habe, muss ich meine Therapie bisher völlig alleine finanzieren. Eine Kostenübernahme wird derzeit von der Krankenkasse abgelehnt.

So sind Kosten von über 41.000 Euro entstanden, die mein Mann und ich einfach nicht alleine stemmen können. Dabei kommen noch die Kosten für die weitere Erhaltungstherapie auf uns zu.

Freunde von mir haben einen Spendenaufruf bei gofundme gestartet und es sind auch schon wahnsinnig tolle 7.704 Euro zusammengekommen. Aber das reicht leider noch nicht. Falls Ihr bereit seid, mich mit einer Spende zu unterstützen, findet ihr den Link hier. Ich wäre euch wirklich von Herzen dankbar!

Da ich jetzt noch eine weitere Strahlentherapie beginnen muss, um mein Becken und meinen 11. Brustwirbel zu retten, bericht ich euch beim nächsten Mal, wie sehr mich meine Cannabistherapie bei der Bestrahlung unterstützt.

Bis dahin lasst es euch gut gehen!

Eure Christine

 

Mehr zu Christine

Trotz ihrer schweren Krebserkrankung setzt sich Christine bei bei LiLy’s Voice Europe gUG als ehrenamtliche Geschäftsführerin und Patientenvertreterin für andere Patienten ein. LiLy’s Voice ist eine europaweit tätige gemeinnützige Organisation, die Patienten mit Lip- und Lymphödem sowie Dercum Erkrankung unterstützt und informiert. Darüber hinaus bietet Christine als erfahrene Cannabis-Patientin anderen Betroffenen Unterstützung bei ihrem Cannabis-Antrag für die Krankenkasse. Aber auch wenn es um Widerspruch geht, hilft die ehemalige Krankenschwester. Hier geht es zu Christines Patientenakte auf Leafly.de.

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Footnotes