Planet Drogen

Leafly Deutschland NewsNeue Drogenbeauftragte: “weg von Ideologien”

Seit zwei Monaten ist Daniela Ludwig die neue Drogenbeauftragte der Bundesregierung. Jetzt hat sie den Drogen-und Suchtbericht 2019 vorgestellt. Bereits in den ersten Wochen in ihrem neuen Amt zeigte sich die CSU-Politikerin offen und gesprächsbereit. Sie kündigte an, sich dem Thema Drogenpolitik „ohne Scheuklappen“ zu nähern. (Leafly.de berichtete.)

Auf der Bundespressekonferenz zum Drogen- und Suchtbericht kündigte sie erste kleine Schritte hin zu einer Lockerung des Cannabisverbots an. Bei der Tabakwerbung hingegen will sie eine umfassende Verschärfung und harte Drogen bleiben bei ihr ein Tabu.

Neue Drogenbeauftragte sucht den Dialog

Die neue Drogenbeauftragte zeigt sich offen für Gespräche über eine Teilfreigabe von Cannabis. So wolle sie sich die Erfahrungen Österreichs ansehen, wo kleine Mengen Cannabis für den Eigenbedarf erlaubt sind. Außerdem wolle sie mit Befürwortern und Gegnern einer Entkriminalisierung von Cannabis in den Dialog treten.

Daniela Ludwig erklärte, die gesellschaftliche Debatte verändere sich, und das dürfe auch die Politik nicht ignorieren. „Ich glaube nicht, dass es so bleibt, wie es ist“, so Ludwig laut RP online. Sie betonte, dass Cannabiskonsum Gesundheitsgefahren mit sich bringt. Daher müsse eine eventuelle Veränderung der Gesetze für den Gesundheitsschutz von Jugendlichen sorgen.

Der Drogen- und Suchtbericht zeigt, dass Cannabis weiterhin die illegale Droge ist, die in Deutschland am häufigsten konsumiert wird – bei Erwachsenen wie auch bei Jugendlichen. 19 Prozent der Jugendlichen gaben an, Erfahrungen mit Cannabis zu haben. Bei den 18- bis 25-Jährigen waren es 42,5 Prozent.

“Drogenpolitik heißt Gesundheitspolitik”

Für die neue Drogenbeauftragte Ludwig sei das Ziel, suchtkranken Menschen und ihren Angehörigen mehr Aufmerksamkeit zu schenken und wirkungsvolle Präventionsmaßnahmen zu ergreifen. Harte Drogen wie Heroin, neue psychoaktive Stoffe oder Kokain seien insgesamt weniger konsumiert worden.

Dennoch sind opioidhaltige Substanzen, wie beispielsweise Heroin, weiterhin die Hauptursache, weshalb Menschen an Drogen versterben. Die Zahl der Drogentoten ist im Jahr 2018 im Vergleich zum Vorjahr nahezu konstant geblieben.

Daniela Ludwig will die Hilfe für suchtkranke Menschen verbessern, “zum Beispiel durch eine flächendeckende Substitution”. Dafür sollen mehr Ärztinnen und Ärzte gewonnen werden – auch beim medizinischen Nachwuchs. “Suchtkranke dürfen nicht vergessen werden”, so Ludwig.

Die neue Drogenbeauftragte im Interview

Wie bewertet die neue Drogenbeauftragte das Thema Cannabis als Medizin? Die hohen Ablehnungszahlen der Krankenkassen, bürokratische Hürden und der Mangel an Ärztinnen und Ärzten, für die Medizinalcannabis überhaupt eine Therapieoption darstellt, sind bekannte Probleme bei der Versorgung der Patient*innen. Sieht Daniela Ludwig hier Handlungsbedarf? Leafly.de hat die neue Drogenbeauftragte interviewt.

Leafly.de: In gut 3 Monaten wird das „Cannabisgesetz“ 3 Jahre alt. Wie bewerten Sie dieses?

Daniela Ludwig: Cannabis in Arzneimittelqualität zu ermöglichen, und zwar denjenigen, denen kein anderes Medikament mehr hilft, war ein richtiger Schritt. Wichtig ist, aber auch zu sagen: Cannabismedizin ist kein Allheilmittel, es gibt gut wirkende Alternativen.

“Wir haben nachgesteuert”

Leafly.de: Grüne, Linke und FDP fordern Änderungen am Gesetz. Werden Sie sich für eine Novellierung des Cannabisgesetzes starkmachen?

Daniela Ludwig: Nach dem Inkrafttreten des Gesetzes gab es unter anderem Kritik am Genehmigungsverfahren und den Apothekenpreisen. Die Diskussionen kenne ich. Wir haben darauf aber schnell reagiert: Durch das Gesetz für mehr Sicherheit in der Arzneimittelversorgung gibt es ganz praktische Erleichterungen für die Cannabispatientinnen und -patienten.

Zum Beispiel muss man – sofern eine Genehmigung vorliegt – keinen neuen Antrag stellen, wenn man eine Anpassung der Dosierung oder einen Wechsel der Blütensorte benötigt. Das war davor anders. Außerdem ist der Apothekenzuschlag ebenfalls vom Tisch. Somit haben wir ja bereits nachgesteuert und für weniger Bürokratie – was ja ein Hauptkritikpunkt war – gesorgt.

Leafly.de: Frau Ludwig, kennen Sie selbst Cannabispatientinnen oder -patienten?

Daniela Ludwig: Im Bekanntenkreis gibt es schon den ein oder anderen, die Cannabisarznei verwenden.

“Bestehendes infrage stellen”

Leafly.de: Welche Themen wird die neue Drogenbeauftragte als erstes anpacken?

Daniela Ludwig: Ganz klar: Ich will das Thema Tabakaußenwerbung – am besten noch in diesem Jahr – vom Tisch haben. Und zwar komplett, mit E-Zigaretten inklusive. Außerdem habe ich bereits mehrfach gesagt, dass ich mir die aktuelle Drogenpolitik – nicht nur in Bezug auf Cannabis – ganz genau anschaue und mir die Freiheit nehme, Bestehendes infrage zu stellen.

Leafly.de: Was ist denn Ihr Kurs in Sachen Cannabispolitik?

Daniela Ludwig: Erst mal geht es darum, dass wir im neuen Jahr eine bundesweit hör- und sichtbare Cannabisprävention starten. Weniger Flyer, mehr soziale Medien. Wir müssen rein in die Zielgruppe, und zwar auf moderne, zielgruppengerechte Art und Weise. Wenn wir erreichen möchten, dass weniger Kinder und Jugendliche kiffen, dann müssen wir den Mut haben, offene Worte zu finden und keine Prävention im stillen Kämmerlein veranstalten.

Cannabisgesetz – und gut?

Die neue Drogenbeauftragte scheint also keinen weiteren Verbesserungsbedarf am Cannabisgesetz zu sehen. Tatsächlich hat das “Gesetz für mehr Sicherheit in der Arzneimittelversorgung” (GSAV) einige Verbesserungen für Cannabispatientinnen und -patienten gebracht. (Leafly.de berichtete.)

Nach einer stationären Cannabinoid-Therapie müssen die Krankenkassen jetzt innerhalb von drei Tagen entscheiden, ob sie die Behandlung weiterhin genehmigen. Darüber hinaus ist bei einem Wechsel der Dosierung oder dem Wechsel zwischen getrockneten Cannabisblüten oder zwischen Cannabis-Extrakten keine erneute Genehmigung mehr nötig.

Den Apothekenzuschlag für Cannabisblüten und -zubereitungen hat Jens Spahn mit dem GSAV ebenfalls abgeschafft. Damit will er die Preise für Cannabis aus der Apotheke verringern. Allerdings wurde in dem neuen Gesetz nur festgelegt, dass Apotheken und Krankenkassen sich innerhalb von sechs Monaten nach Verkündung des GSAV auf eine Abgabe einigen müssen. Diese wird dann in die Arzneimittelpreisverordnung eingehen. Wie diese neue Regelung allerdings aussehen soll, ist noch gar nicht bekannt.

Baustellen beim Cannabisgesetz

Obwohl das GSAV also Verbesserungen beim Thema Cannabis als Medizin gebracht hat, sind damit nicht alle Baustellen beseitigt. So sind die Oppositionsparteien die Grünen und die Linken auch enttäuscht von den Korrekturen, die das GSAV für Cannabis als Medizin bringt.

Die beiden Parteien wollen den Genehmigungsvorbehalt der Krankenkassen abschaffen. Das würde bedeuten, dass sie keine Anträge auf Kostenerstattung einer Cannabis-Therapie mehr ablehnen könnten. Die beiden Oppositionsparteien hatten jeweils eigene Gesetzentwürfe dazu in den Bundestag eingebracht (Leafly.de berichtete.) Diese Vorschläge wurden jedoch mit den Stimmen von CDU/CSU, SPD, FDP und AfD abgelehnt.

Neben den hohen Ablehnungszahlen der Kassen sind der bürokratische Aufwand einer Cannabis-Behandlung, die Unsicherheit innerhalb der Ärzteschaft und die fehlende Bereitschaft, Cannabis auf Rezept zu verordnen, nur einige der bestehenden Schwierigkeiten. Reformbedarf gibt es beim Cannabisgesetz also durchaus. Aber die neue Drogenbeauftragte ist erst seit zwei Monaten im Amt. Sie hat also noch Zeit, diese Probleme anzupacken.

Wir bleiben gespannt!

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Leafly Deutschland NewsAustralische Frauen nutzen Cannabis bei Endometriose

Im Rahmen der Studie befragten die Forscher des NICM Health Research Institute, der Western Sydney University und des UNSW Sydney 484 australische Frauen mit Endometriose im Alter zwischen 18 und 45 Jahren. Dabei wollten die Forscher wissen, mit welchen Strategien sie die Symptome der Erkrankung in den Griff bekommen.

Australische Frauen nutzen verschiedene Mittel gegen ihre Beschwerden

Die Forscher stellten fest, dass mehr als drei Viertel der australischen Frauen mit Endometriose Selbstmanagementstrategien verfolgen. Darunter Strategien wie Atemtechniken, Yoga, Ernährungsumstellungen, Wärmeanwendungen und Cannabis. Die Frauen stuften Cannabis sogar als wirksamste Behandlung ein.

Die befragten Frauen erklärten, dass Cannabis nicht nur die Schmerzen lindern könne, sondern auch Symptome wie Übelkeit und Erbrechen, Schlafstörungen, Depressionsgefühle und Angstzustände. Weiter erklärten die Frauen, dass sie durch den Cannabiskonsum auch weniger Medikamente einnehmen mussten. Zu den Nebenwirkungen von Cannabis erklärten sie, dass diese mild ausfielen.

Endometriose: Aktuelle Behandlungsmöglichkeiten reichen nicht aus

Neben chirurgischen Eingriffen umfassen die derzeitigen Behandlungen für Endometriose die Verwendung von oralen Kontrazeptiva oder Gestagenen sowie nichtsteroidale entzündungshemmende Arzneimittel. Diese können laut einem Bericht jedoch keine angemessene Schmerzkontrolle bieten oder Nebenwirkungen haben. Auch die Verordnung von Opioid-Analgetika gegen starke Schmerzen erfolgt häufig. Hier besteht jedoch die Gefahr von Abhängigkeit und Überdosierung.

„Cannabis hat in der antiken und wissenschaftlichen Literatur eine lange Tradition in Bezug auf verschiedene Erkrankungen wie Regelschmerzen. Bisher wurde Cannabis zur Behandlung der Endometriose nicht untersucht“, erklärte Justin Sinclair, leitender Autor der Studie.

Weiter erklärte er, dass frühere Forschungen gezeigt haben, dass bestimmte Verbindungen in Cannabis, die als Cannabinoide bekannt sind, eine analgetische und entzündungshemmende Wirkung haben können.

„Unsere Forschungen hatten zum Ziel, die Prävalenz, Verträglichkeit und die Wirksamkeit von Cannabis bei Frauen mit Endometriose zu bestimmen“, so Sinclair.

Obwohl die Studie vielversprechende Ergebnisse für die Verwendung von Cannabis zur Behandlung von Endometriose-Symptomen zeigte, warnte Sinclair, dass der Cannabiskonsum nicht ohne Risiko sei. Auch wenn die berichteten Nebenwirkungen gering ausfielen.

„Eine von zehn Frauen in der Studie, die Cannabis konsumierte, berichtete von unerwünschten Wirkungen wie Schläfrigkeit, schnellem Herzschlag oder erhöhter Angst“, erklärte Sinclair.

Australische Frauen nutzen Cannabis für Freizeitzwecke

Dr. Mike Amour, Chief Investigator der Studie des NICM Health Research Institute, erklärte, dass der illegale Cannabiskonsum bei den befragten Frauen sehr häufig vorkomme.

„Aufgrund des Zeitpunkts, zu dem die Umfrage durchgeführt wurde, hätten die meisten, wenn nicht alle Frauen in der Umfrage illegalen Cannabis konsumiert, da der Zugang zu medizinischem Cannabis in Australien noch in den Kinderschuhen steckt“, so Dr. Armour.

Weiter führte er aus, dass man keine Informationen über die verschiedenen Cannabissorten habe, die die Frauen konsumierten. Auch liegen keine Informationen darüber vor, was möglicherweise in dem Cannabis enthalten war. Die Qualität des Cannabis sei unklar.

„Weitere Forschung ist erforderlich, um die Wirksamkeit von qualitätskontrolliertem medizinischem Cannabis und Frauen mit Endometriose zu bewerten“, erklärte Dr. Amour abschließend.

Weitere interessante Artikel zu dem Thema:
Endometriose und Cannabis als Medizin
Endometriose: Studie zur Behandlung mit Cannabis
Tag der Endometriose: Endo-Was?!

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Hanf Journal NewsCannabislegalisierung in den USA ist einen großen Schritt weiter

Der MORE-Act stößt im Kongress auf Zustimmung Ende Juli wurde in den USA ein wegweisender Gesetzesentwurf zur Beendigung der Cannabisprohibtion vorgestellt, über den gestern während einer Sitzung des Justizausschusses des Repräsentantenhauses abgestimmt wurde. Der Marijuana Opportunity, Reinvestment, and Expungement Act erhielt dabei erstmalig in der Geschichte der Vereinigten Staaten genügend Zuspruch seitens der Stimmberechtigten, sodass…

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Marihuana Aktien - Informationen zu Cannabis InvestmentsDie Wiederauferstehung?

Der schwer gebeutelte Cannamarkt kontert den 2. Tag in Folge den laufenden Abverkauf. Ein Katalysator für den Run auf Potstocks war wohl die Meldung, dass der Justizausschuss des Repräsentantenhauses einen neuen Gesetzesentwurf des Marijuana Opportunity Reinvestment and Expungement Act (MORE ) plane, der das Bundesverbot für Cannabis und frühere Verurteilungen aufheben würde. Der HMMJ legt mit dieser Nachricht im Rücken binnen 2 Handelstagen um knapp 13% zu: Laut zacks würde […]

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Leafly Deutschland NewsEvas Erfahrungen: Depressive Störung und Medizinalcannabis

Noch wie heute erinnere ich mich an den Tag, als bei mir plötzlich gar nichts mehr ging. Es war ein grauer Novembertag, ich war keine 20 Jahre alt. Gerade hatte ich mein Studium in München begonnen. Nun lag ich weinend auf dem Boden meiner minikleinen Studentenbutze. Eine depressive Störung hatte mich in die Knie gezwungen.

Meine depressive Störung oder auch Depression

Ich war ein Mädchen vom Land, überfordert durch den Studienbeginn in der Großstadt. Zu allem Überfluss war ich auch noch unglücklich verliebt. Und plötzlich war da dieser Moment, in dem ich mir die Frage stellte: „Wenn ich am Ende sowieso sterbe, was mache ich dann noch hier?“

Heute kann ich herzlich darüber lachen, dass ich damals ernsthaft (!!) dachte, ich werde niemals wieder glücklich sein und auch nie mehr einen Mann kennenlernen. Gleichzeitig erinnere ich mich lebhaft an die emotionale Hölle, die ich in dieser Zeit durchlebte.

Erst als ich mich entschloss von München ins beschauliche Mainz zu ziehen, um wieder näher bei der Familie und meinen Freundinnen zu sein, ging es mir besser. Außerdem begann ich eine Therapie.

Depressive Störung oder Depression – was ist das?

Laut dem Bundesgesundheitsministerium gehört eine depressive Störung zu den häufigsten und hinsichtlich ihrer Schwere am meisten unterschätzten Erkrankungen. Schätzungen zufolge leiden weltweit inzwischen circa 350 Millionen Menschen unter einer Depression.

Bis zum Jahr 2020 werden Depressionen oder affektive Störungen laut Weltgesundheitsorganisation global die zweithäufigste Volkskrankheit sein. Diese Zahlen erschrecken mich fast genauso wie die die Tatsache, dass diese Krankheit trotz vieler Bemühungen noch immer so ein derartiges Tabuthema ist!

Ich persönlich habe übrigens das Gefühl, dass unsere stetig anspruchsvoller werdende Leistungsgesellschaft und das ständige „Online-Sein“ ihren Teil dazu beitragen.

Kann Medizinalcannabis bei depressiven Störungen oder Depression helfen?

In Indien wurde Cannabis bereits vor mehr als 400 Jahren gegen depressive Stimmungen verschrieben und englische Ärzte gaben im 17. Jahrhundert Depressionskranken Extrakte aus der Hanfpflanze.

Allerdings sind Cannabis und Cannabinoide bei der Behandlung von Depressionen durchaus umstritten. Gerade bei Jugendlichen kann der Cannabiskonsum verheerende Folgen haben und psychische Erkrankungen erst auslösen.

Also halten wir fest, dass Cannabis Depressionen oder andere psychische Erkrankungen verursachen kann, andererseits sind antidepressive Wirkungen ebenso belegt, wie die Studien in diesem Artikel zeigen.

Meine Meinung zu Medizinalcannabis bei Depressionen

Wenn Sie mich fragen, ob Cannabis-Medikamente im Kampf gegen Depressionen helfen können, dann habe ich dazu eine klare Meinung: Es gibt kein klares Ja oder Nein, man muss den individuellen Einzelfall betrachten und ggf. auch in Rücksprache mit einem Arzt entscheiden, welches der richtige Behandlungsweg ist und ob Cannabis ein Teil davon sein kann.

Dazu empfehle ich Ihnen diesen wunderbaren Artikel auf unserer Seite. Beim lesen bekommen Sie eine Idee darüber, ob Sie eher an einem Stimmungstief leiden oder sich doch eine Depression anbahnen könnte.

Nicht jede depressive Verstimmung ist gleich eine echte Depression

Ganz ehrlich? Ein Stimmungstief hat jeder mal und das ist auch völlig normal! Bei einer ernsthaften psychischen Erkrankung sind die Symptome deutlich stärker ausgeprägt und halten länger an.

Betroffene sind dann häufig nicht mehr in der Lage, Freude zu empfinden, fühlen sich lustlos und völlig ausgelaugt. Außerdem ziehen sich viele Erkrankte zurück, es erscheint ihnen alles zu anstrengend und sie haben auch nicht das Bedürfnis überhaupt das Haus zu verlassen.

Das wiederum verstärkt das Tief nur noch. Hinzu kommen dann oftmals Ängste, Zwangsgedanken und Selbstzweifel.

Glücklicherweise lassen sich Depressionen, vor allem wenn sie früh erkannt werden, relativ gut therapieren und in den Griff bekommen. Gerade jetzt im November leiden viele Menschen unter dem sogenannten „Winterblues“, der temporär auftritt.

Den Unterschied zu einer Depression erklären wir hier. Sollten Sie selbst dennoch betroffen sein und keinen Rat mehr wissen, schauen Sie online bei der Deutschen Depressionshilfe vorbei.

Meine Tipps gegen Stimmungstief und Winterblues

Den Winterblues gehe ich aktiv an mit viel frischer Luft, in der Sonne laufen, Meditation und Konzentration auf all das Schöne, was uns in der Weihnachtszeit erwartet. Auch den eigenen Schweinehund zu überwinden gehört dazu. Einfach mal sich überwinden bestimmte Dinge zu tun.

Als es mir damals so schlecht ging, sagte eine Freundin zu mir: „Eva, am Ende kann Dir kein Medikament so richtig helfen. Keine Therapie und kein Arzt. Letztlich bist DU diejenige, die ihr Leben in die Hand nehmen muss. DU entscheidest, ob Du die Herrin über Deine Gedanken bist oder nicht!“ An diese weisen Worte denke ich heute noch oft zurück.

Alles Liebe,
Eva Imhof

 

Weiterführende Artikel auf Leafly.de

Was passiert bei einer Depression im Gehirn?

CBD Produkte und die aktuelle Rechtslage

Alle Artikel zum Thema Depressionen

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Deutscher Hanfverband NachrichtenDESHALB ist das Cannabisverbot verfassungswidrig! (Video)

DESHALB ist das Cannabisverbot verfassungswidrig!

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Viele Juristen halten das Verbot von Cannabis für verfassungswidrig. Deshalb hat der Deutsche Hanfverband von Rechtsanwälten eine Mustervorlage erstellen lassen, die sowohl von Richtern als Normenkontrollantrag beim Bundesverfassungsgericht genutzt werden kann als auch von angeklagten Hanffreunden für den Gang durch die Instanzen bis zum höchsten deutschen Gericht.

Ziel der DHV-Justizoffensive ist es, dass Karlsruhe sich nach 25 Jahren endlich wieder mit der Frage befasst, ob das Verbot von Cannabis mit seinen erheblichen Strafandrohungen gegen das Grundgesetz verstößt. Wenn das Gericht der Argumentation der Mustervorlage folgt, wäre die Politik gezwungen, Cannabis zu legalisieren.

Alle Infos über die DHV-Justizoffensive gibt es hier:
https://hanfverband.de/richtervorlage

Du willst die Arbeit des Deutschen Hanfverbands unterstützen?
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Polytox.tv - Videos für Psychonauten, Stoner und AktivistenDESHALB ist das Cannabisverbot verfassungswidrig!

Viele Juristen halten das Verbot von Cannabis für verfassungswidrig. Deshalb hat der Deutsche Hanfverband von Rechtsanwälten eine Mustervorlage erstellen lassen, die sowohl von Richtern als Normenkontrollantrag beim Bundesverfassungsgericht genutzt werden kann als auch von angeklagten Hanffreunden für den Gang durch die Instanzen bis zum höchsten deutschen Gericht.

Ziel der DHV-Justizoffensive ist es, dass Karlsruhe sich nach 25 Jahren endlich wieder mit der Frage befasst, ob das Verbot von Cannabis mit seinen erheblichen Strafandrohungen gegen das Grundgesetz verstößt. Wenn das Gericht der Argumentation der Mustervorlage folgt, wäre die Politik gezwungen, Cannabis zu legalisieren.

Alle Infos über die DHV-Justizoffensive gibt es hier:
https://hanfverband.de/richtervorlage

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Polytox.tv - Videos für Psychonauten, Stoner und AktivistenFrauen und Cannabis | PotCast #1

Der in.fused PotCast „Anna & Eva“ startet mit einem spannenden Gespräch über Frauen und Cannabis! Unsere Redakteurin Anna spricht mit Dr. Eva Milz über ihre Erfahrungen als Ärztin und Expertin für medizinisches Cannabis.
Viel Spaß!

Folgt dem Potcast auf Soundcloud:
https://soundcloud.com/infused-magazin/potcast-001-anna-eva-frauen-cannabis

Wie wirkt Cannabis?
https://youtu.be/aSvoSb19gvo

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Viel Spaß und beste Grüße

Euer in.fused Team

***
In dieser Sendung werden Handlungen erwähnt und/oder gezeigt, die in Deutschland für bestimmte Personen illegal sind.
Der Besitz, Handel, Erwerb, und die Produktion von Cannabis sind in Deutschland für die meisten Menschen illegal und stellen eine Straftat dar.
In.fused will seine Zuschauer informieren und aufklären. Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass die betreffenden Handlungen nicht nachgeahmt werden sollen.
***

Vision e.V. für innovative DrogenselbsthilfeÖffnungszeiten um die Feiertage

An den Feiertagen bleiben unseren Kontaktläden geschlossen. An den restlichen Tagen greifen unsere normalen Öffnungszeiten, bis auf folgende Tage mit besonderen Events:

Kontaktladen Kalk

Dienstag, 24.12.2019 Heilig Abend Weihnachtsfeier 16:00-19:00 Uhr (Anmeldung erforderlich)

Dienstag, 31.12.2019 Silvester Silvesterbrunch 11:00-13:00 Uhr

Kontaktstelle Meschenich

Freitag, 20.12.2019 Weihnachtsfeier 12:30-open end

 

Leafly Deutschland NewsCOPD: Volkskrankheit mit der höchsten Steigerungsrate

COPD: Was ist das?

Die chronisch obstruktive Lungenerkrankung gehört zu den weltweit am häufigsten auftretenden Erkrankungen der Lunge und gilt in Deutschland bereits als Volkskrankheit. Es handelt sich hierbei um eine langsam fortschreitende Lungenkrankheit, infolge dessen sich die Lungenfunktion immer weiter verschlechtert. Oftmals handelt es sich bei der Erkrankung um eine Kombination aus chronischer Bronchitis und Lungenemphysem.

Was heißt COPD?

Die Abkürzung bedeutet chronic obstructive pulmonary disease und heißt aus dem Englischen ins Deutsche übersetzt chronisch obstruktive Lungenerkrankung. Mediziner nennen die Erkrankung chronisch obstruktive Bronchitis (COB).

Warum bekommt man COPD?

Häufig ist eine lang anhaltende Schadstoffbelastung, wie zum Beispiel das jahrelange Einatmen von schädlichen Stoffen, die Ursache der obstruktiven Lungenerkrankung. Der größte Risikofaktor ist jedoch das Rauchen. So ist das Rauchen bei bis zu 90 Prozent aller Krankheitsfälle die Ursache für die Entstehung der Krankheit.

Daneben können auch erbliche Ursachen infrage kommen. In einigen Fällen führt ein Gendefekt, der sogenannte Alpha-1-Antitrypsin-Mangel, zu der Lungenfunktionsstörung. Alpha-1-Antitrypsin (AAT) ist ein Protein (Bluteiweiß), das die Proteasen-Enzyme inaktiviert. Diese sollen normalerweise zerstörtes Gewebe bei Entzündungsprozessen abbauen. Liegt jedoch ein Mangel an Alpha-1-Antitrypsin vor, so schädigen die Proteasen das Lungengewebe.

Infolge dessen entwickelt sich eine chronische Entzündung und die Bronchien verengen sich (chronische Bronchitis). Im weiteren Krankheitsverlauf kann sich dann ein Lungenemphysem bilden. Zudem kann die Leber Schaden nehmen, sodass sich eine Leberzirrhose entwickelt.

COPD: Welche Beschwerden treten auf?

Die Lungenkrankheit COPD geht mit Husten und Auswurf einher. Zu Beginn der Erkrankung tritt bei körperlicher Belastung eine Atemnot auf. Bei einer akuten Verschlechterung (Exazerbation) fällt den Betroffenen auch ohne körperliche Aktivität das Atmen schwer. Es entwickelt sich dann auch ein chronischer Husten und es wird immer schwieriger, den Auswurf abzuhusten. Zudem verschlechtert sich die Lungenkapazität, sodass es zu einer Zyanose mit blauen Lippen und Fingern kommt.

COPD: Welche Stufen gibt es?

Es gibt vier COPD-Stadien.

Im Jahr 2017 hat die Global initiative for chronic Obstructiv Lung Disease (GOLD) die Klassifizierung der vier Krankheitsstadien verfeinert.

Für die Stadieneinteilung der obstruktiven Lungenkrankheit werden die Symptome, die Einschränkung der Lungenfunktion, die plötzliche Verschlechterung (Exazerbationsrate) sowie das Ergebnis eines Patienten-Fragebogens herangezogen.

Weitere Informationen zu den COPD-Stadien sowie zur COPD-Diagnose bietet die Webseite der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin der Deutschen Atemwegsliga.

Therapie und Behandlung

Grundsätzlich richtet sich die Therapie bei der obstruktiven Lungenerkrankung nach dem Schweregrad. Mithilfe von nicht-medikamentösen und medikamentösen Therapien sollen die Symptome gelindert, die körperliche Belastbarkeit erhöht sowie die Lebensqualität des COPD-Erkrankten verbessert werden. Außerdem sollen mithilfe der Therapie akute Verschlechterungen und das Auftreten von Komplikationen verhindert werden.

Einer der wichtigsten Therapiebausteine ist, dass die COPD-Patienten mit dem Rauchen aufhören. Studien zufolge weisen Betroffene, die den Rauchstopp schaffen, eine niedrigere Sterblichkeitsrate auf.

Darüber hinaus ist es auch wichtig, dass Patienten im Rahmen der Therapie an COPD-Schulungen teilnehmen. Hier erfolgt nicht nur eine umfassende Aufklärung über die Erkrankung, sondern die Betroffenen lernen auch das richtige Atmen und korrekte Inhalationstechniken. Außerdem werden die Patienten darin geschult, rechtzeitig eine Verschlechterung (Exazerbationen) zu erkennen.

Medikamentöse COPD-Therapie

COPD: Medikamente können die Beschwerden lindern.

Mithilfe von verschiedenen Medikamenten können die Symptome der chronisch obstruktiven Lungenerkrankung gelindert sowie das Voranschreiten verzögert werden.

Zum Einsatz kommen vor allem Bronchodilatatoren (Beta-2-Sympathomimetika, Anticholinergika und Theophyllin). Diese sollen die Bronchien erweitern, die Entzündungen lindern und die Schleimhaut abschwellen lassen.

Bei den Bronchodilatatoren wird zwischen kurz und lang wirksamen Medikamenten unterschieden.

Generell gelten die lang wirksamen Medikamente als effektiver. Auch die Anwendung gilt als einfacher, da sie lediglich ein- oder zweimal im Tag eingenommen werden müssen.

Sollte die Anwendung eines einzelnen Wirkstoffes nicht ausreichend wirken, können Beta-2-Sympathomimetika und langsam wirksame Bronchodilatatoren kombiniert werden. Eine derartige Kombination kann auch zum Einsatz kommen, wenn die Beta-2-Sympathomimetika starke Nebenwirkungen, wie beispielsweise Probleme mit dem Herz-Kreislauf-System (Herzrasen) und starkes Zittern, verursachen. Solch eine Kombination kann also das Risiko für Nebenwirkungen senken.

Neue Medikamentengruppe

Die Phosphodiesterase-4-Hemmer (PDE-4-Hemmer) sind eine neue Medikamentengruppe, die bei schweren COPD-Fällen mit häufigen Exazerbationen zum Einsatz kommen. Bisher ist der einzige Vertreter der Wirkstoff Roflumilast, der die Wirkung des Enzyms PDE4 blockiert. Dieses Enzym ist an den Entzündungsprozessen beteiligt.

Allerdings ist dieses Medikament nicht nebenwirkungsarm. Zu den möglichen Nebenwirkungen gehören Angstzustände, Nervosität, Depressionen, Kopfschmerzen, Schlafstörungen sowie Übelkeit, Erbrechen und Durchfall.

Weitere medikamentöse Behandlungsmaßnahmen

Gegen die chronische Entzündung der Atemwege erhalten einige Patienten, vor allem diejenigen, die auch unter Asthma leiden, auch Kortison zum Inhalieren. Hiermit kann einer akuten Exazerbation vorgebeugt werden.

Bei der COPD-Erkrankung kommen schleimlösende Arzneimittel meist nur dann zur Anwendung, wenn eine massive Verschleimung vorliegt. In solchen Fällen kann auch schon das Inhalieren mit Salzlösungen hilfreich sein. Sollte es zu einem Infekt kommen, erhalten Patienten Antibiotika.

Darüber hinaus sollten COPD-Patienten ausreichend Flüssigkeit aufnehmen. Jedoch dürfen sie nicht übermäßig viel trinken, da dies die Lunge zusätzlich belasten kann. Infolge dessen kann sich eine chronische Cor Pulmonale („Lungenherz“) entwickeln. Die rechte Herzkammer, die sauerstoffarmes Blut in die Lunge pumpt, kann ihre Aufgabe nicht mehr richtig erfüllen, da sie sich stark weitet.

Behandlungsmaßnahmen bei akuter COPD-Exazerbation

Je nachdem, wie schwer ein COPD-Patient bei einer akuten Exazerbation beeinträchtigt ist, erfolgt die Behandlung ambulant oder auch stationär. In einigen Fällen ist es ausreichend, die Dosis der Arzneimittel zu erhöhen. Sollten jedoch Fieber und gelb-grüner Auswurf auftreten, kann es sich um eine Infektion handeln. Hier ist dann eine Behandlung mit Antibiotika notwendig.

Im fortgeschrittenen Stadium oder auch bei einer schweren Exazerbation empfiehlt sich eine stationäre Behandlung in einem Krankenhaus.

Nicht-medikamentöse Behandlungen

COPD-Patienten sollten aktiv bleiben.

Aufgrund dessen, dass Betroffene vor allem bei Belastungen schwerer atmen können, bewegen sie sich auch weniger. Das hat zur Folge, dass die Belastungsfähigkeit noch weiter abnimmt.

Deshalb ist es unbedingt notwendig, dass Betroffene ein regelmäßiges körperliches Training, wie zum Beispiel Atem- oder Physiotherapie oder auch spezieller Lungen-Sport im Rahmen von Rehabilitationsprogrammen.

Die Krankheit schreitet chronisch fort und im fortgeschrittenen Stadium ist die Lunge so stark geschädigt, dass die Betroffenen unter einer ständigen Atemnot leiden. In solch einem Fall kommt eine Sauerstoff-Langzeittherapie zum Einsatz, sodass sich die Sauerstoffkonzentration im Blut stabilisiert.

Kann Cannabis als Medizin bei COPD eingesetzt werden?

Im Jahr 2017 kündigte das kanadische Cannabisunternehmen Tilray an, gemeinsam mit der McGill University in Montreal zu untersuchen, welchen Einfluss das Verdampfen von Medizinalcannabis auf die COPD-Symptome hat. Sobald die ersten Ergebnisse vorliegen, werden wir selbstverständlich darüber berichten.

Ein Jahr später widmet sich ein weiteres Forscherteam von der McGill University dem Thema Cannabis als Medizin und wie sich das Verdampfen auf die Lungenerkrankung auswirkt. In Ergebnis der klinischen Studie heißt es, dass es zwischen verdampftem Cannabis und einem Placebo (Scheinmedikament) keine Unterschiede auf das Lungenvolumen sowie die Herzfrequenz in Ruhe und bei Aktivität gab.

Durchführung der Studie

COPD und medizinisches Cannabis

In der aktuellen Untersuchung nahmen 16 Patienten mit fortgeschrittener COPD teil, die eine umfangreiche medikamentöse Therapie erhielten. Die Auswahl der Teilnehmer erfolgte nach dem Zufallsprinzip. Sie erhielten eine einzelne Dosis Cannabis zum Verdampfen oder ein Placebo vor dem Training auf einem stationären Fahrrad. Weder die Forscher noch die Patienten wussten, wann sie das verdampfte Cannabis oder das Placebo erhielten.

Die Last der Atemnot bei Betroffenen ist hoch. Selbst bei optimaler medikamentöser Behandlung leiden viele Patienten weiterhin an Atemschwierigkeiten in Ruhe und bei der Ausübung von Alltagsaktivitäten. Da die Probanden in der Studie nach dem Verdampfen von Medizinalcannabis über eine Linderung der Beschwerden und eine positive Wirkung berichteten, wollen die Forscher nun die Studie weiterverfolgen.

Frühere Untersuchungen weisen auf Wirksamkeit von Cannabis hin

In den 1970er Jahren berichteten kontrollierte Studien, dass das Rauchen von Cannabis die Atemwege von Erwachsenen mit und ohne Asthma öffnete. In jüngerer Zeit fand eine große Beobachtungsstudie einen positiven Zusammenhang zwischen dem Cannabiskonsum und dem forcierten exspiratorischen Volumen (die Menge an Luft, die in einer Sekunde gewaltsam ausgeatmet wird) sowie der forcierten Vitalkapazität (die Gesamtmenge an Luft, die nach einer tiefen Aufnahme ausgeatmet wird).

Lesen Sie auch diesen Artikel zum Thema Asthma und Medizinalcannabis.

Weitere Studien sind erforderlich

Senior Studienautor Dennis Jensen, PhD erklärte, dass die Studienergebnisse möglicherweise nicht verallgemeinert werden können, da die Teilnehmer eine kleine homogene Gruppe von Patienten mit stabiler, aber fortgeschrittener COPD, war.

Zusätzlich zu der Tatsache, dass alle Teilnehmer eine optimale COPD-Therapie erhielten, schlug Dr. Jensen eine Reihe von Faktoren vor, die den therapeutischen Nutzen von Cannabis begrenzt haben könnten, so zum Beispiel die Dosis von Cannabis, die inhalative Einnahme statt einer oralen Einnahme und vor allem deswegen, weil Cannabis nur einmal verabreicht wurde.

Weiter erklärte Jensen, dass zukünftige Studien aufgrund der positiven Effekte gerechtfertigt seien. So müsse man die Wirkung mit unterschiedlichen Dosen von verdampftem oder oralen Cannabis über einen längeren Zeitraum bei Betroffenen beobachten.

 

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Hanf Journal News3000 Dollar für Produkttester im Cannabissektor

American Marijuana stellt ein Auch wenn Cannabiskonsumenten gerne nachgesagt wird, dass sie faul, antriebslos und behäbig seien, so weiß man spätestens nach dem schnellen Wachstum des professionalisierten Geschäftsfeldes, dass man es auch hier mit geschickt agierenden und recht fleißigen Personen zu tun haben kann. Selbst mit dem Konsum der berauschenden Natursubstanz ließ sich in liberalen…

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Der Artikel 3000 Dollar für Produkttester im Cannabissektor erschien zuerst auf Hanfjournal.

Blog der Aidshilfe DeutschlandDas etwas andere Familientreffen

Das allererste Bundesweite Positiventreffen fand 1986 statt, in diesem November wird nun das zweihundertste gefeiert. Was diese Treffen so außergewöhnlich macht, erörtern der 57-jährige Martin, ein Teilnehmer der ersten Stunde, und Basti (29), der vor drei Jahren zum ersten Mal dabei war.

Wie viele Menschen mit HIV/Aids in den vergangenen 33 Jahren die Positiventreffen im Waldschlösschen bereits besucht haben, weiß niemand so genau. Es dürften einige Tausend gewesen sein, und viele von ihnen sind immer wieder gekommen.

Was 1986 als eine von HIV-Infizierten privat initiierte Begegnung begann, hat sich zu einer der der wichtigsten und beständigsten Institutionen der positiven Community entwickelt. Dieses Wochenende findet in der Akademie Waldschlösschen das mittlerweile 200. Bundesweite Positiventreffen statt. Die Jubiläumsveranstaltung ist zugleich der Abschied von Wolfgang Vorhagen, der sie seit 1987 maßgeblich mitorganisiert hat.

Was die Positiventreffen für die Teilnehmenden bedeuten und welche Wirkung sie auf das Selbstbewusstsein HIV-positiver Menschen hatten und immer noch haben, erzählen Basti (29) und Martin (57) im Interview.

Wann habt ihr erfahren, dass ihr HIV-positiv seid?

Basti: Das war 2014. Ich war wegen einer Syphilis in Behandlung, und dabei wurde dann auch die HIV-Infektion festgestellt.

Martin: Ich habe mein Testergebnis am 11. November 1985 bekommen. Das Datum habe ich mir so gut merken können, weil das mein Namenstag war. Ich hatte auf einer Informationsveranstaltung der Homosexuellen Alternative München erfahren, dass es nun einen anonymen Test gibt, und habe ihn dann in einem Münchner Gesundheitsamt machen lassen. Infiziert habe ich mich mit großer Sicherheit im Juni 1984.

„Ich war sofort Feuer und Flamme.“

Wann habt ihr zum ersten Mal ein Positiventreffen besucht?

Basti: Das war im März 2016, also etwa eineinhalb Jahre nach der Diagnose. Ich hatte ein Jahr lang mit einer Depression zu kämpfen. Mir war es dann gelungen, selbst wieder hochzukommen. Ich bin dann zu meiner örtlichen Aidshilfe gegangen und hab gefragt, ob ich dort ein Praktikum machen kann.

Ich hatte noch Zeit, bis mein Studium losgehen sollte, und dachte, dass mir das auch persönlich ganz guttun könnte. Dort ist mir dann das Programmheft des Waldschlösschens in die Finger gekommen. Die Ankündigung des Positiventreffens fand ich echt ansprechend. Ich war sofort Feuer und Flamme.

Martin: Ich hatte nach meinem Testergebnis mit viel Mühe Anschluss an eine Positivengruppe bekommen. Das lief damals noch unter größter Geheimhaltung ab. Weil ich aber auch etwas tun wollte, habe ich beim ersten großen Aidskongress im Februar 1986 zur Betreuung von Aids- und Aids-Vorfeldpatienten mitgeholfen, den Dr. Hans Jäger in München organisiert hatte.

Dort habe ich Jörg Sauer kennengelernt, der das Treffen im Waldschlösschen im Mai 1986 auf die Beine gestellt hat.

Du warst also gleich beim ersten Positiventreffen dabei?

Martin: Ich bin wahrscheinlich der letzte Überlebende dieses ersten Treffens. Wenn ich mich recht erinnere, war ich damals der einzige Teilnehmer aus München. In meiner Positivengruppe habe ich danach aber so begeistert davon erzählt, dass beim zweiten Treffen auch andere aus meiner Gruppe mitgekommen sind.

„Ich bin wahrscheinlich der letzte Überlebende dieses ersten Treffens.“

Hattet ihr konkrete Vorstellungen, was euch im Waldschlösschen erwarten würde?

Basti: Ich hatte keinerlei Erwartungen. Im Programm war ein Workshop zur Stressbewältigung angekündigt, was ich für mich ganz interessant fand. Aber das war nicht ausschlaggebend. Die Hauptmotivation war, dass ich einfach mal viele andere Positive treffen wollte.

Mit welchem Gefühl im Bauch bist du dort angekommen?

Basti: Wenn du mich heute fragst, bin ich da ganz entspannt angekommen. Ein positiver Freund, den ich dort kennengelernt habe, hat mir aber erzählt, dass er das völlig anders wahrgenommen hat. Er konnte sich noch sehr genau daran erinnern, wie ich total schüchtern durch die Waldschlösschentür kam. Ich weiß aber sehr genau, dass die Schüchternheit am Ende dieses Treffens völlig verflogen war.

Wie war das beim allerersten Treffen, Martin? Es gab ja noch überhaupt keine Erfahrung, wie ein solches Treffen ablaufen könnte.

Martin: Ich weiß es nicht mehr genau, bin mir aber sicher, dass ich hoffte, dort jemand Nettes kennenzulernen. Mit Sex habe ich eigentlich nicht gerechnet – und als das wirklich eintrat, hatten wir beide keine Kondome dabei! (lacht). Wir waren beide total überrascht von unserer Sehnsucht nach Nähe und Geborgenheit, und wir hatten beide zuvor nicht an diese Möglichkeit gedacht. Eigentlich fühlten sich alle Positiven, die ich damals kannte, von der Gesellschaft sexuell ausgeschlossen. Ich hatte aber nicht erwartet, dass die Leute einen solchen Kontaktdruck haben würden.

Der zweite Antrieb war sicherlich die Angst, die wir alle hatten, sehr bald sterben zu müssen. Es gab zwar auch ein politisches, aktivistisches Interesse, der Großteil der Leute war aber einfach einsam und hatte ein extremes Bedürfnis, andere Positive kennenzulernen. Das war bei mir nicht anders.

„Wir hatten alle die Angst, sehr bald sterben zu müssen.“

Basti, wie hast du dein erstes Positiventreffen dann tatsächlich erlebt?

Basti: Es war ein absolut wohltuendes Erlebnis. Ich bin eh ein sehr offener Mensch und habe dort sehr viele Leute kennengelernt. Da ist das Feuer sofort auf mich übergesprungen. Ich wusste schon dort, dass ich wiederkommen wollte, und einige Monate später war ich dann auch bei den Positiven Begegnungen.

Junger Mann mit Brille und Vollbart

Basti (Bild: privat)

War dein erstes Positiventreffen auch dein erster Besuch im Walschlösschen überhaupt?

Basti: Ich war kurze Zeit zuvor schon mal dort. Mein Praktikum in der Aidshilfe habe ich sehr schnell in einen Bundesfreiwilligendienst umgewandelt, und ich habe im Waldschlösschen dann an einem bundesweiten Beratertreffen teilgenommen.

Gab es etwas, das euch völlig überrascht hat? Etwas, das euch vielleicht auch lange über dieses Wochenende hinweg beschäftigt oder euer Selbstverständnis als HIV-positiver Mann verändert hat?

Martin: Ich habe dort erfahren, dass ich mit meiner Einsamkeit nicht allein war. Das hat den Aktivismus in mir verstärkt.  Ich habe mich nach dem Treffen deutlich mehr in der Münchner Aidshilfe engagiert. Und ich habe im Waldschlösschen neue Freundschaften schließen können, die für mich sehr wichtig wurden.

Ich hatte aber schon damals mit den positiven Männern Probleme, die im Selbstmitleid versinken und sich Aufmerksamkeit heischend ins Rampenlicht stellen.

Dieses Jammern über schlechte Zurkunftsperspektiven und selbst über kleinste Symptome hat mich völlig heruntergezogen – und mich vor allem auch daran gehindert, meine Angst vor dem Sterben verdrängen zu können.

„Ich habe gelernt, meine Scham und meine Ängste zu verlieren.“

Basti: Ich habe mich vom ersten Moment an sehr aufgehoben gefühlt. Ich bin damals mit meiner Infektion noch nicht richtig klargekommen und sehr unsicher und ängstlich damit umgegangen. Dort bin ich dann auf eine Masse positiver Menschen getroffen, die alle sehr selbstbewusst waren und keine Angst mehr hatten.

Das hat mich total fasziniert. Ich habe wirklich durch die Positiventreffen gelernt, meine Scham und meine Ängste zu verlieren und mein Selbstbewusstsein zu stärken.

Ein wirklicher Gewinn sind für mich diese viele Kontakte, die ich dort knüpfen kann. Nach und nach konnte ich mir so bei den Treffen ein bundesweites Netzwerk aufbauen.

Und noch einen anderen Effekt hatten die Waldschlösschen-Treffen: Ich habe von dort die Motivation mitgenommen, mich auch als Aktivist zu engagieren. Im Sommer 2016 bin ich dann auch schon mit den Leuten von PRO+ Niedersachen in Braunschweig und von PRO PLUS Hessen in Kassel auf den CSDs mitgelaufen.

Rund 80 Menschen sind bei jedem Treffen dabei. Der kleinste gemeinsame Nenner ist der positive HIV-Status. Wie erlebst du dort die Gemeinschaft?  

Basti: Was ich immer besonders bereichernd fand, ist der berühmte Raucherpavillon im Garten. Dort ergaben sich abends immer wieder ganz spontan Gespräche mit älteren Teilnehmern. Die haben dann einfach angefangen, ihre Lebensgeschichte zu erzählen. Das fand ich immer sehr beeindruckend, und ich hatte das eine oder andere Mal auch Tränen in den Augen.

Das sind Geschichten aus einer ganz anderen Zeit, die mit ganz anderen Ängsten behaftet sind und vor allem mit einem ganz anderen Leid, als es Positive heute erfahren. Es war für mich immer ein großer persönlicher Gewinn, an diesem Erfahrungsschatz teilzuhaben.

Habt ihr innerhalb dieser bunten Gemeinschaft auch Spannungen erlebt, beispielsweise zwischen den verschiedenen Generationen oder den unterschiedlichen Lebenswelten?

Basti: Ich hatte eigentlich immer Kontakt zu Leuten aus den unterschiedlichsten Generationen. Aber wie beispielsweise bei Klassentreffen oder Familienfeiern, bilden sich natürlich auch bei den Positiventreffen Grüppchen, und man hat seine besonderen Lieblinge, mit denen man mehr Zeit verbringt.

Man schafft es auch nicht, im Laufe eines Treffens wirklich mit allen einmal intensiver ins Gespräch zu kommen. Aber richtige Differenzen habe ich bislang nie dort erlebt. Im Gegenteil: Den Umgang miteinander empfinde ich immer als sehr harmonisch.

Martin: Spannungen und Konflikte bleiben natürlich nicht aus, aber ohne solche Auseinandersetzungen wäre es nur langweilig, und man bliebe in der eigenen Selbstgefälligkeit stecken. Abgesehen davon haben mich die Treffen und die Begegnungen mit anderen Langzeitpositiven sehr geerdet und mich meine Anspruchshaltung in Frage stellen lassen.

„Für manche sind diese Treffen der Jahresurlaub“

Viele haben durch ihre HIV-Infektion nur geringe Rentenansprüche und müssen mit sehr wenig Geld auskommen. Für manche sind diese Treffen so etwas wie der Jahresurlaub. Hier bekommen sie die Aufmerksamkeit und Geborgenheit, die sie sonst in ihrem Alltag nicht erhalten. Mir wird dadurch immer wieder bewusst, wie viel Glück ich hatte und dass es mir selbst nach 35 Jahren Positivsein gesundheitlich und wirtschaftlich recht gut geht.

Ihr seid nun auch beim 200. Treffen mit dabei. Was hat euch bewogen, ein weiteres Mal ins Waldschlösschen zu fahren?

Basti: Das ist dann mein drittes Mal. Ich hätte schon viel früher wieder hingewollt, aber das hat terminlich nie geklappt. Umso mehr freue ich mich, jetzt beim Jubiläum dabei zu sein. Ich bin  sogar eingeladen, in einer Podiumsrunde in meiner Doppelfunktion als HIV-positives Community-Mitglied und als Sozialarbeiter in einer Aidshilfe mitzudiskutieren. Das macht mich auch ein bisschen stolz.

Martin: Ich war zuletzt im vergangenen Jahr auf einem großen Treffen. Weil die in der Regel so überlaufen sind, hatte ich eigentlich nicht vor, mich gleich wieder anzumelden. Aber ich wurde aktiv dazu ermuntert, und da konnte und wollte ich nicht nein sagen. Ansonsten war ich dieses Jahr schon auf einem Gesundheitstreffen für Ältere und Langzeitpositive – und besuche gerne auch eine der Winterakademien für Positive, wo konkrete Themen in Arbeitsgruppen angegangen werden.

„Ich habe 35 Jahre überlebt, warum sollte ich das nicht feiern?“

Du bist schließlich ja auch so etwas wie das Bindeglied zwischen dem allerersten und diesem Jubiläums-Positiventreffen. Was nimmst du heute aus den Tagen im Waldschlösschen für dich mit?

Martin: Ich bin nach meinem Studium ins Ausland gegangen und erst vor wenigen Jahren wieder nach sehr langer Zeit zu einem Positiventreffen gekommen – und habe gesehen, dass sie auch im meinem nunmehr fortgeschrittenen Alter noch extrem bereichernd sein können. Als Langzeitpositiver mit gesundheitlichen Problemen habe ich ganz gezielt Treffen ausgewählt, bei denen medizinische Informationen im Zentrum standen. Das war für mich immer wieder erfüllend, oft überraschend, nie unbefriedigend. Dieses 200. Treffen ist für mich in erster Linie jedoch eine Festveranstaltung.

Ich habe 35 Jahre überlebt, warum sollte ich das nicht feiern? Genau das werde ich nun mit vielen anderen Langzeitüberlebenden tun – und vielleicht auch dem einen oder der anderen frisch positiv Getesteten zeigen, dass sie keineswegs die Flinte ins Korn werfen müssen.

 

Weiterführende Texte zum Thema auf magazin.hiv:

Eine Ode an die Freundschaft – Wolfgang Vorhagen zum Sechzigsten (17.4.2014)

„So etwas wie mein Lebenswerk“ – Interview mit Wolfgang  Vorhagen (12.9.2015)

Positive unter sich – Vor 30 Jahren fand im Waldschlösschen das erste bundesweite Positiventreffen statt.  (9.5.2016)

Ein Großer verlässt das Schlösschen. Zum Abschied von Wolfgang Vorhagen (2.9.2019)

Leafly Deutschland NewsMovember: Männergesundheit bei Leafly.de

Im Zeichen des Schnauzbarts

Am 19. November wird alljährlich der Internationale Männertag gefeiert. Aus diesem Grund dreht sich im “Movember” alles um die Männergesundheit. Dass sich Männer schicke Schnauzbärte wachsen lassen – und manche Frau sich einen anklebt – geht auf die Wohltätigkeitsorganisation Movember zurück. Diese setzt sich für Männergesundheit ein: Vor allem für den Kampf gegen Prostatakrebs und Hodenkrebs, für die psychische Gesundheit von Männern und die Reduzierung von Selbstmord.

Aber bei Movember geht es nicht nur um diese speziellen Erkrankungen – es geht auch um die Einstellung der Männer zum Thema Krankheit. Und es geht ihr Bewusstsein: darum, den eigenen Körper wahrzunehmen und rechtzeitig einen Arzt aufzusuchen. Früherkennung ist enorm wichtig, um die Heilungschancen zu verbessern, beispielsweise bei Krebs.

Viele Männer gehen nicht gerne zum Arzt. Stattdessen hoffen sie, dass gesundheitliche Probleme von alleine wieder verschwinden. Gerade bei psychischen Leiden fällt es ihnen häufig schwer, sich anderen anzuvertrauen und Hilfe zu suchen. Die Organisation Movember sammelt Spendengelder, um damit Männergesundheit zu fördern.

Sven: psychische Störung durch Trauma

Nach zwei harten Schicksalsschlägen hat Sven psychische Probleme entwickelt. Zunächst war er in einen schweren Autounfall verwickelt. Der junge Mann lag fünf Tage im künstlichen Koma: Schädel-Hirntrauma, Bruch des zweiten Halswirbels, Kieferbruch, Kreuzbandriss und eine Lungenembolie waren die Folgen des Unfalls. Zwei Jahre später wird Sven in einer Diskothek brutal mit einem Bierglas angegriffen – und verliert das linke Augenlicht.

Eine Gewalterfahrung und ein schwerer Verkehrsunfall sind beides Traumata – also bedrohliche Erfahrungen, die mit einem Gefühl von Angst und Hilflosigkeit verbunden sind. Wer so etwas erlebt hat, kann eine psychische Störung entwickeln.

Kurz nach dem fatalen Vorfall in der Disco beginnen heftige Albträume Sven zu quälen. Die Erinnerungen an den schrecklichen Abend lassen den Mann nachts nicht mehr schlafen. Hinzu kommen Ängste und Wahnvorstellungen. Sven grübelt ständig über sein Schicksal nach und leidet an Depressionen. Schließlich erhält er die Diagnose Posttraumatische Belastungsstörung (PTBS).

Fibromyalgie: Medizinalcannabis gegen die Schmerzen

Mehrere Jahre später beginnt Sven, bei kaltem Wetter starke Schmerzen zu empfinden. Morgens fühlen sich seine Glieder und Gelenke steif an. Der junge Mann kommt kaum aus dem Bett und hat das Gefühl, sein Körper sei ausgekühlt. Dazu kommen Krämpfe und Gelenkschmerzen. Ein Rheumatologe diagnostiziert bei Sven Fibromyalgie.

Da Sven die Schmerzmedikamente, die ihm verschrieben werden, nicht verträgt, verordnet ihm ein Schmerzmediziner am Ende Medizinalcannabis. Inzwischen trägt seine Krankenkasse die Kosten für die Cannabinoid-Therapie.

Sven ist glücklich, dass er eine Medizin gefunden, die ihm hilft und die er verträgt:

“Seitdem ich Cannabis als Medizin einnehme, bin ich nicht mehr bettlägerig. Ich komme öfter vor die Tür und kann am Leben teilnehmen. Ich habe zwar immer noch massive Schmerzen, aber ich kann wesentlich besser damit leben.”

Günter: Schmerzpatient seit Motorradunfall

Günter Weiglein ist seit einem schweren Motorradunfall im Jahr 2002 chronischer Schmerzpatient. Die Behandlung mit Cannabinoiden macht ihn nicht schmerzfrei, aber die Schmerzen sind deutlich geringer und er kann besser schlafen.

Der Hanf-Aktivist ist einer der wenigen Patienten, der bereits vor Einführung des Cannabisgesetzes eine Ausnahmegenehmigung des BfArM besaß, das ihm die Einnahme von Cannabis zu medizinischen Zwecken erlaubte. Als die Übernahme der Cannabis-Therapie durch die Krankenkasse möglich wurde, wollte diese die Kosten von Günters Behandlung allerdings zunächst nicht übernehmen – am Ende willigte sie jedoch ein.

Klage wegen Geruchsbelästigung

Mit der Justiz kennt sich Günter inzwischen aus: Er stand schon wegen Eigenanbaus vor Gericht. Dann verklagte ihn auch noch seine Nachbarin. Sie wollte nicht hinnehmen, dass der Schmerzpatient seine Medizin auf dem Balkon verdampft, da sie sich von dem Geruch belästigt fühlt.

Inzwischen hat der Richter die Klage abgewendet. Günter Weiglein darf weiterhin Cannabisblüten auf dem Balkon verdampfen. Der Richter konnte bei einem Besichtigungstermin vor Ort keinen besonders unangenehmen Geruch feststellen. Darüber hinaus betont das Gericht in dem Urteil, dass Günter Cannabis als Medizin einnimmt. Das sei grundsätzlich etwas Anderes, als Rauchen für den Genuss.

Jürgen: Neuropathische Schmerzen nach GBS

Jürgen Gutowski ist Journalist, Autor und Filmemacher. Der heute 64-Jährige war nie ernsthaft krank, erfreute sich bester Gesundheit. Im Herbst 2015 allerdings geriet sein bisheriges Leben aus den Fugen: Jürgen erkrankt am Guillain-Barré-Syndrom (GBS), einer seltenen neurologischen Erkrankung.

Der Journalist ging einen Leidensweg durch Koma, Beatmung und vier Intensivstationen. Mehrmals blieb sein Herz stehen. Ein Jahr musste er stationär in verschiedenen Krankenhäusern behandelt werden. Die schwere Erkrankung überlebte der Mann nur knapp.

Mit der Heilung kommen die Schmerzen

“Als ich aus dem Koma erwachte, hatte ich noch keine Schmerzen”, erzählt Jürgen. Diese setzen nach rund drei Monaten ein. Jürgen ist zunächst gelähmt, Sprechen und Gehen muss er neu lernen. Die Schmerzen aber sieht er nie als Feind an, denn er verbindet sie mit seiner Heilung.

Ein Jahr sitzt der Journalist im Rollstuhl. Je besser er sich bewegen kann, desto heftiger werden die Schmerzen. Irgendwann werden diese unerträglich und die verordneten Schmerzmittel reichen nicht mehr aus. So probieren die Ärzte andere Medikamente in verschiedenen Kombinationen aus. Mit diesen fühlt sich Jürgen allerdings “betäubt bis zur Apathie”, wie er erzählt.

“Ich hätte den Wiedereinstieg in meinen Beruf so nicht geschafft, ich wäre nicht alltagstauglich gewesen.”

Cannabinoide gegen neuropathische Schmerzen

Jürgens Neurologin unterstützt ihn, als er eine Cannabinoid-Behandlung wünscht. Von der Wirkung ist er begeistert, seine Schmerzen sind nahezu verschwunden. Seit Sommer 2017 erhält der Mann aus Niedersachsen Cannabis auf Rezept. Das Medikament hilft nicht nur gegen die Schmerzen, es fördert auch seinen Schlaf.

Allerdings sucht er lange nach der richtigen Dosierung. Zu viel THC macht ihn nervös und aufgedreht, auch wenn es die neuropathischen Schmerzen deutlich reduziert. Aber Jürgen benötigt eine Dosierung, mit der er gut arbeiten kann.

Daher entscheidet er gemeinsam mit seiner Ärztin, seine Cannabisblüten stark zu reduzieren und stattdessen parallel ein zehnprozentiges CBB-Öl einzunehmen. Von dem Effekt ist Jürgen begeistert: Die Schmerzen werden sehr gut reduziert, “hinzu kommt eine deutlich emotional ausgleichende und schlaffördernde Wirkung”, so Jürgen.

Sein Opioid hat er inzwischen komplett abgesetzt. Das Gefühl in Händen und Füßen kehrt zunehmend zurück. Zurzeit nimmt Jürgen noch regelmäßig Pregabalin ein. Er hofft, wenn seine Heilung weiterhin so gut verläuft, dass er auch dieses Medikament irgendwann nicht mehr braucht.

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Polytox.tv - Videos für Psychonauten, Stoner und AktivistenAuf Drogen Therapie in Friedberg (Hessen)

Servus und Hallo bei Not another Dope Show Woche 75,

Thema Heute. Auf Drogen Therapie in Friedberg (Hessen),

Nach einigen erfolglosen Versuchen, ohne Hilfe von Drogen weg zu kommen, habe ich meine damalige Partnerin, Tina, überredet nach Friedberg auf Therapie zu gehen. Damals war dort eine Einrichtung ohne großen Regelwerke wie in Day Top, man hat auch mit Rückfällen gearbeitet. Also näher an der Wirklichlichkeit.

Ich bin ein Querdenkender Mann aus dem Süddeutschen Raum, lebe aber in Berlin. Ich mache mir oft Feinde weil ich immer geradeheraus sage was ich denke und was mich bedrückt oder Stört. Gelernt habe ich das bei Daytop Herrsching und zwei weiteren Therapien.
Auch eine sehr gute Menschen Kenntnis kommt aus dieser Zeit. Man hat mir wegen BTM-Delikten etwa 4 Jahre meines Lebens geraubt in dem man mir meine Grundrechte eingeschränkt hat. Allen voran meine Freiheit der Persönlichen Entfaltung.

Du willst mich Unterstützen? Du findest der Ton ist so lausig, das Bild so Mies? Hier kannst du das ändern: https://www.amazon.de/hz/wishlist/ls/2D0K6C9HRLG1F?ref_=wl_share

Ich selber habe leider kein Geld um mir da was zu kaufen.
Da die Krankenkasse meine Schmerztherapie nicht bezahlen möchte hat meine Gesundheit so gelitten das ich mittlerweile auf Hartz IV angewiesen bin. Möp. Aber dafür habe ich Zeit für die Videos. Glas is immer halb Voll.

Vielen Dank an jeden Spender und Zuschauer,

Wer fragen hat, schreibt sie bitte in die Kommentare oder schickt an schmidbauer.ernst@gmail.com eine Mail mit Betreff, frage not another Dopeshow.
Hater Kommentare werden kommentarlos gelöscht. Kritik lasse ich stehen. Bei berechtigter versuche ich etwas zu ändern. Beleidigungen egal welcher Art, lösch ich auch umkommentiert . Andere Meinung akzeptiere ich so lange sie nicht beleidigend ist.

Leafly Deutschland NewsUmfrage: Rheuma und Medizinalcannabis

Kürzlich fand die Jahrestagung der Association of Rheumatology Professionals in Atlanta statt. Hier stellte W. Benjamin Nowell, Leiter der patientenzentrierten Forschung bei CreakyJoints, die Ergebnisse einer Umfrage vor. Befragt wurden Patienten, die unter einer rheumatischen Erkrankung leiden und zur Linderung ihrer Beschwerden medizinisches Cannabis verwenden.

„Untersuchungen zur Sicherheit und Wirksamkeit von Medizinalcannabis und Cannabidiol (CBD) fehlen“, so Nowell laut einem Bericht.

Ärzte verfügen nicht über die notwendigen Informationen zu einer Cannabistherapie. Demnach können sie ihre Patienten nicht beraten. Auch nicht in Bezug auf die Frage, ob Medizinalcannabis in Kombination mit verschreibungspflichtigen Medikamenten sicher ist.

„In Ermangelung qualitativ hochwertiger Daten treffen viele Patienten ihre eigenen Entscheidungen bezüglich der Verwendung von Medizinalcannabis, und zwar ohne ärztliche Anleitung“, so Nowell weiter.

Durchführung und Ergebnisse der Umfrage

In einem Versuch, diese Situation zu verbessern, analysierten Nowell und seine Kollegen die Ergebnisse einer 77-Punkte-Querschnittsumfrage. Dabei erfolgte die Befragung von 1.059 Teilnehmern mit einer rheumatischen Erkrankung zum Medizinalcannabis-Konsum.

Die Ergebnisse zeigen, dass 93 Prozent der Teilnehmer Medizinalcannabis für bestimmte Erkrankung verwendeten. So nutzten 51 Prozent Medizinalcannabis bei rheumatoider Arthritis, 46 Prozent bei Osteoarthritis und 35 Prozent bei Fibromyalgie. 77 Prozent der Teilnehmer leben in einem US-Staat, in dem medizinisches Cannabis legal ist. Aber nur 40 Prozent verfügen über eine Erlaubnis, Medizinalcannabis zu erwerben. 68 Prozent der Teilnehmer informierten auch ihren Arzt über die Verwendung von Medizinalcannabis. In den US-Staaten, in denen Medizinalcannabis nicht erlaubt ist, informierten nur 54 Prozent ihren Arzt.

„Unabhängig vom rechtlichen Status in dem Land, in dem sie leben, hat diese Umfrage gezeigt, dass Menschen mit Arthritis aus medizinischen Gründen Cannabis verwenden. Es ist allerdings beunruhigend, dass ein Drittel der derzeitigen oder früheren Medizinalcannabis-Benutzer ihre Ärzte nicht darüber informieren“, erklärte Kelly Gavigan, Manager für Forschung und Datenwissenschaft bei CreakyJoints.

Patienten sprechen nicht mit ihren Ärzten

Bei denjenigen, die ein Gespräch mit ihrem Arzt geführt haben, war laut Gavigan weniger als die Hälfte der Ansicht, dass ihre Ärzte die Cannabis-Therapie als Teil ihres gesamten Behandlungsplans berücksichtigten.

„Dies kann auf den variablen rechtlichen Status Medizinalcannabis zurückgeführt werden. Denn die Wahrscheinlichkeit ist geringer, dass Menschen mit ihrem Arzt in US-Staaten sprechen, in denen es nicht legal ist“, führte Gavigan aus.

Nowell erklärte abschließend, dass es unbedingt notwendig sei, weitere klinische Studien zur Verwendung von medizinischem Cannabis bei Menschen mit rheumatischen Erkrankungen oder Erkrankungen des Bewegungsapparates durchzuführen.

Lesen Sie hier mehr zu Erkrankungen aus dem rheumatischen Formenkreis und Medizinalcannabis.

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Hanf Journal NewsCannabis-Lager von zwei Coffeeshops gebustet

Niederländische Polizei beschlagnahmt kompletten Lagerbestand der Coffeeshop-Kette „The Grass Company“ in Tilburg     Die zunehmend restriktive Cannabis-Politik der Niederlande hat einen neuen Tiefpunkt erreicht. Am Samstag gaben die Tilburger Gemeinde- und Polizeibehörden bekannt, bei der Durchsuchung eines Gebäudes auf dem Betriebsgelände der Coffeeshop-Kette „The Grass Company“ in Tilburg-West annähernd 300 Kilogramm Cannabis entdeckt zu…

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Leafly Deutschland NewsRazzien in Hanfläden: “wie Schwerverbrecher behandelt”

In den letzten Wochen und Monaten kam es in Bayern immer wieder zu Polizei-Einsätzen in Hanfläden. Dabei wurden sowohl Ladenräume wie auch Privatwohnungen der Geschäftsbetreiber*innen durchsucht. Die Betroffenen beschweren sich, dass das Aufgebot und das Verhalten der Polizei bei den Razzien unverhältnismäßig ist. Darüber hinaus beklagt beispielsweise das Unternehmen Cannameleon den Einsatz von körperlicher und physischer Gewalt durch die Polizeibeamten. (Leafly.de berichtete.)

Cannameleon

Cannameleon Geschäftsführer Lukas Schwarz

Cannameleon: Zu viel THC im Tee?

Das Cannameleon ist ein Hanf-Shop und Hanf-Café. Das Start-up aus Würzburg in Unterfranken hat inzwischen drei Ableger. Die Betreiber*innen setzen dabei auf ein nachhaltiges, gesundheitsorientiertes Konzept. Die Hanfläden bieten eine Kombination aus Einzelhandel mit Hanf- und CBD-Produkten aller Art und einem Café mit abgetrenntem Bereich für Cannabispatienten.

Wie das Unternehmen erklärte, lautete der Vorwurf der Polizei, dass die Hanfläden BtM-Produkte vertreiben – auch an Jugendliche. Die Hanf-Shop Betreiber*innen wehren sich jedoch gegen die Unterstellung, dass sie sich nicht an die gesetzlichen Vorgaben halten würden und betonen stattdessen, nur Produkte aus Nutzhanf anzubieten.

Konkret gehe es dabei um Hanftee. Stichproben der Produkte sollen zwischen 0,16 und 0,3 Prozent Tetrahydrocannabinol (THC) enthalten, so die Polizei. THC wirkt berauschend und fällt unter das Betäubungsmittelgesetz. In Deutschland dürfen nur Cannabis-Produkte aus zertifiziertem Nutzhanf mit einem THC-Gehalt von unter 0,2 Prozent legal verkauft werden.

“Unverhältnismäßig, entwürdigend und entehrend”

Die Ladenbesitzer empören sich über das Vorgehen der Polizeibeamten. Die teils schwerbewaffneten Beamten drangen auch in den Privatwohnungen der Betreiber ein. Die Unternehmensgründer wurden von der Polizei überwältigt und in Handschellen gelegt – vor den Augen ihrer kleinen Kinder. Der Cannameleon-Chef Lukas Schwarz spricht von Willkür, von psychischer Gewalt und massiven körperlichen Attacken.

Grüne: Razzien in Hanfläden unverhältnismäßig

Die bayerischen Grünen kritisieren die Razzien in Hanf-Shops. Die Polizeieinsätze seien übertrieben, erklärt Dieter Janecek. Der Münchner sitzt für die Grünen im Bundestag und ist Sprecher für digitale Wirtschaft & Industriepolitik.

„Es ist unverhältnismäßig, wenn die bayerische Polizei mit einem Großaufgebot gegen Hanfläden vorgeht. Wenn der Verdacht besteht, dass die angebotenen Öle oder Tees die zulässigen THC-Grenzwerte überschreiten, kann man das auch weniger martialisch überprüfen, dafür braucht man keine schwer bewaffneten Einheiten“, so Janecek.

Ein Ort für Cannabispatient*innen

Die Cannabispatienten Minyi ist Stammkundin bei Cannameleon. Leafly.de hat in einer Patientenakte über die Pharmaziestudentin berichtet, die ihre Arthrose erfolgreich mit Cannabis als Medizin behandelt. Minyi war entsetzt, als sie von der Razzia erfuhr. Außerdem ist sie besorgt darüber, wie sich die Vorkommnisse für die Hanf-Branche auswirken werden:

“Ich komme gerne ins Cannameleon, um mit anderen Patienten und den sehr netten Mitarbeitern tolle Gespräche zu führen und Neuheiten auszuprobieren. Sie sind mir innerhalb kurzer Zeit ans Herz gewachsen. Dafür fahre ich gerne eine Stunde und wünschte, es gäbe auch ein Café in meinem Wohnort. Ein derartiger Ort fehlt mir als Cannabispatientin. Es wäre sehr schade, wenn aufgrund der Razzien Leute entmutigt werden, ins CBD Geschäft einzusteigen.”

CBD im Visier

Nicht bei allen Razzien geht es um THC – vor allem CBD-Produkte sind ins Visier der Ermittlungsbehörden geraten. Der Wirkstoff Cannabidiol (CBD) soll beruhigend wirken, Krämpfe lösen, und gegen Entzündungen und Übelkeit helfen. CBD-Produkte erleben einen wahren Hype, allerdings ist die Rechtslage unklar.

CBD fällt nicht unter das Betäubungsmittelgesetz. Aber nach der Rechtsauslegung der Staatsanwaltschaft München dürfen Produkte mit CBD dennoch nicht an Endkunden verkauft werden. Das Bundesamt für Verbraucherschutz sieht eine Verschreibungspflicht für CBD – und so geht die Justiz teilweise gegen Cannabidiol-Produkte vor.

Betreiber Greenz

Betreiber des Bio-Hanf-Fachgeschäfts Greenz in Nürnberg

Razzia im Greenz

Gemeinsam mit einem Geschäftspartner betreibt Max Ezel den Hanfladen Greenz in Nürnberg. Max ist auch Cannabispatient. In einer Patientenakte hat Leafly.de bereits über seine Krankengeschichte berichtet.

Das Greenz ist Nürnbergs erstes Bio-Hanf-Fachgeschäft. Die Eröffnung des Ladens fand am 8. Juni dieses Jahres statt. Am 26. Juni kam die Razzia: Geschätzt 10 SEK-Beamte durchsuchten den Hanfladen und noch mal so viele SEK-Beamte die privaten Wohnräume.

“Um circa 12 Uhr standen plötzlich vier Mannschaftswagen vor unserem Laden. Dann sind die Beamten mit Maschinenpistolen bewaffnet in den Laden gestürmt, haben unsere Kunden verscheucht und erst mal alles auf den Kopf gestellt. Wir wurden wie Schwerverbrecher behandelt”, erzählt uns Max.

Die Polizisten beschlagnahmten alle CBD-Produkte: von der Schokolade über den Kaugummi bis zu CBD-Ölen. Auch Bücher und Zeitschriften über CBD nahmen sie mit. “Die Kasse und das Tablet mit dem Kassensystem wurden ebenfalls mitgenommen”, so Max. Am Ende zog die Polizei einen Großteil der Produkte des Hanfladens ein.

Privaträume umgekrempelt bei Razzien

Darüber hinaus durchsuchten die Beamten die Wohnungen der Ladenbesitzer, nahmen private Laptops und PCs mit. Außerdem “sämtliche USB-Sticks und Ordner, die nichts mit den Tatvorwürfen zu tun hatten”. Laut Polizei sollen die Betreiber des Hanf-Shops gegen das Arzneimittelgesetz verstoßen haben. Cannabidiol sei ein verschreibungspflichtiges Mittel – also der Handel illegal.

Max kann das nicht nachvollziehen: “Wir haben niemals irgendwelche Heilversprechen oder sonstige gesundheitliche Ratschläge gegeben. Außerdem kann man CBD-Tee, CBD-Kaugummis und CBD-Schokolade wohl kaum als Arzneimittel bezeichnen.”

Wirtschaftlicher Totalschaden durch Razzien

Die beiden Betreiber des Greenz bekamen ihre Computer, Laptops und das Kassensystem nach sieben Wochen zurück. Wann sie ihre Produkte zurückerhalten, wissen die beiden jungen Männer nicht. “Die Analyse unserer Produkte kann noch bis in 2020 dauern. Das wäre unser finanzieller Ruin”, erklärt uns Max.

“Wirtschaftlich ist das natürlich ein Totalschaden. Mein bester Freund und ich haben den Laden mit all unseren Ersparnissen aufgebaut. Wir hatten von Juli bis Oktober kein Einkommen. Wir kommen nicht aus reichen Verhältnissen, sodass wir uns das nicht mal eben leisten können. Mittlerweile sind wir wirklich an der Existenzgrenze angekommen.”

Wie geht es weiter mit den Hanfläden?

Die Unverhältnismäßigkeit der Razzien ist eine Sache – eine andere ist die unsichere wirtschaftliche Situation der Branche. Max und sein Geschäftspartner wollen sich mit anderen Hanfshop-Betreibern zusammentun, um eine deutschlandweite Kampagne ins Leben zu rufen.

“Das öffentliche Interesse für Hanf ist vielleicht nicht so groß, jedoch für wirtschaftliche und soziale Ungerechtigkeit und Polizeischikane”, erklärt der junge Unternehmer Max. “Es kann doch nicht sein, dass in einem fortschrittlichen Land wie Deutschland im Jahr 2019 keine klaren Gesetze zum Verkauf existieren.”

Im Sinne der Betreiber*innen von Hanfläden und deren Kund*innen bleibt zu hoffen, dass die unsichere Rechtslage möglichst bald geklärt wird.

 

Weiterführender Artikel zum Thema auf Leafly.de:

Rechtsanwalt und CBD-Experte Kai-Friedrich Niermann erklärt in seiner Kolumne Recht: CBD – eine endlose Geschichte der Konfusion die komplizierte Rechtslage in Sachen CBD.

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Deutscher Hanfverband NachrichtenNeue Studie: Cannabis-Regulierung vermeidet problematische Konsummuster

Drug and Alcohol Dependence Studie: Anteil der Konsumenten in den USA mit problematischem Konsummuster sinkt signifikant. Bild: @stoner.bazaar

In den USA ist die Zahl der Cannabis-Konsumstörungen (CUD) trotz steigender Beliebtheit von Cannabis einer neuen Studie der University of Columbia zufolge rückläufig. Zur Ermittlung der Daten nutzten Forscher der renommierten New Yorker Hochschule den National Survey on Drug Use and Health (NSDUH) von 2002-2016 als Datengrundlage.

Darunter befanden sich 22.651 Personen, die angaben, im vergangenen Jahr an mehr als 300 Tagen Cannabis konsumiert zu haben. Problematische Konsummuster wurden anhand von DSM-IV-Kriterien für Cannabismissbrauch und/oder Abhängigkeit definiert. Ein Missbrauch nach DSM-IV liegt vor, wenn mindestens eines der folgenden Kriterien im Zusammenhang mit dem Gebrauch einer Substanz in den letzten 12 Monaten vor der Befragung erfüllt ist:

  • erhebliche Probleme in Haushalt, Familie oder Schule,
  • Substanzgebrauch in gefährlichen Situationen,
  • Strafverfolgung infolge des Substanzgebrauchs,
  • soziale und zwischenmenschliche Probleme.

Regelmäßiger bzw. Dauerkonsum wird also nicht per se als problematisch angesehen, wenn keins der oben genannten Kriterien zutrifft. Die jährliche Prävalenz beim Cannabiskonsum und jede der vier oben erwähnten Missbrauchs-/Abhängigkeitserscheinungen trugen zu den Ergebnissen des komplexen Erhebungsformats bei. Zu beachten ist dabei, dass in Legalize-Staaten automatisch weniger "problematischer Konsum" vorliegt, weil es eben keine Strafverfolgung mehr gibt und auch weniger Probleme innerhalb der Familie.

Die Forscher untersuchten in der aktuellen Studie, ob bei den Personen, die über den täglichen/fast täglichen Cannabiskonsum berichten, Veränderungen der Konsummuster beobachtet wurden. Entgegen den Erwartungen der Forscher ist problematischer Konsum auch unter Dauerkonsumenten gemessen an den DSM-IV-Kriterien in allen Altersgruppen rückgängig.

Bei jugendlichen Dauerkonsumenten ist er in diesem Zeitraum um 26,8 Prozent gesunken. Bei den 18- und 25-Jährigen weisen fast ein Drittel weniger problematische Konsummuster auf als vor 14 Jahren und bei den über 25-Jährigen sind es sogar 37,5 Prozent. Insgesamt waren auch Missbrauchsmerkmale über alle Altersgruppen hinweg rückläufig. Die Forscher stellten in diesem Zusammenhang die These auf, die positive Entwicklung hänge eng mit den Regulierungsbestrebungen eben jener Bundesstaaten zusammen, in denen Cannabis unter staatlicher Kontrolle an Erwachsene verkauft wird. Aktuelle Zahlen aus Colorado bestätigen diese These übrigens.
 

Sonderthemen: 

Blog der Aidshilfe DeutschlandSchwule und bisexuelle Männer mit Chemsex-Problemen brauchen vielfältige Angebote

Männer, die Sex mit Männern haben (MSM) und für Chemsex-Probleme Unterstützung suchen, sind eine vielfältige Gruppe und zeigen eine Reihe von Verhaltensweisen, die ein hohes Risiko für ihre körperliche Gesundheit und ihr psychosoziales Wohlbefinden darstellen. Dies ist das Ergebnis einer Studie, die in der Zeitschrift Sexually Transmitted Infections veröffentlicht wurde.

Von Michael Carter*

Die Studie Chemsex-related drug use and its association with health outcomes in men who have sex with men: a cross-sectional analysis of Antidote clinic service data analysierte die Bedürfnisse schwuler und bisexueller Männer, die Unterstützung bei Antidote suchten, einem spezialisierten Dienst zur Unterstützung von LGBT-Personen mit Drogen- und/oder Alkoholproblemen in London.

Die Ergebnisse zeigen, dass

  • bei MSM, die Chemsex praktizieren, die HIV-Prävalenz hoch war (47 %),
  • viele der Befragten aktuelle oder ehemalige injizierende Drogenkonsumenten waren und
  • Selbstmordgedanken verbreitet waren.

Chemsex: Konsum und gesundheitliche Folgen sind abhängig von demografischen Faktoren

Der Konsum bestimmter Drogen und die damit verbundenen gesundheitlichen Folgen unterschieden sich jedoch in Abhängigkeit von verschiedenen demografischen Faktoren wie Alter, ethnischer Zugehörigkeit und HIV-Infektionsstatus.

„Angebote sollten nach einem Modell der integrierten Versorgung erbracht werden“

Die Autor_innen glauben, dass ihre Ergebnisse wichtige Konsequenzen für den Zuschnitt von Angeboten haben, die MSM bei Fragen in Verbindung mit Chemsex unterstützen.

„Diese Analyse hat gezeigt, … dass die MSM, die Antidote wegen Problemen in Verbindung mit Chemsex aufsuchen, hohen Risiken ausgesetzt sind“, schreiben die Autor_innen. „Angebote für sie sollten nach einem Modell der integrierten Versorgung erbracht werden, entweder unter einem Dach oder durch die Schaffung effektiver und schneller Verweisungsstrukturen zwischen verschiedenen Dienstleistern.“

Bisher nur wenige Daten zu Chemsex

Chemsex gilt als wichtiges Thema der öffentlichen Gesundheit für schwule Männer. Allerdings gibt es nur wenige Daten zu den Eigenschaften von Männern, die Unterstützung bei Chemsex-bezogenen Problemen suchen. Um passende und wirksame Angebote für sie entwickeln zu können, braucht man diese Informationen.

Forscher_innen von Antidote entwarfen daher eine Querschnittsstudie mit etwa 2300 MSM, die ihre Angebote zwischen 2012 und 2018 nutzten. Beim Erstkontakt wurden die Nutzer um Informationen zu der Droge oder den Drogen, mit der oder denen sie Probleme hatten, zu ihrem HIV- und Hepatitis-C-Status sowie zu ihrem Drogenkonsum und ihrem sexuellen Risikoverhalten gebeten. Dazu wurden demografische Daten erhoben.

Die Forscher_innen verglichen die Merkmale von MSM, die Unterstützung in Verbindung mit Chemsex suchten (Konsum von Mephedron, Methamphetaminm oder GBH/GBL), und Personen, die Probleme mit dem Konsum anderer Drogen hatten (z.B. Kokain, Cannabis oder Alkohol).

Chemsex-User wurden anschließend je nach der oder den von ihnen konsumierten Droge(n) analysiert. In einer zweiten Analyse wurden die Charakteristika und das Risikoverhalten von HIV-positiven Männern mit problematischem Chemsex untersucht.

Fast die Hälfte der Befragten hatten Chemsex-Probleme mit drei oder mehr Drogen

93 Prozent der Befragten gaben eine primäre für sie problematische Droge an. 88 Prozent von ihnen suchten Unterstützung für Probleme mit einer (oder mehreren) Chemsex-Droge(n).

Fast die Hälfte der Befragten gaben Probleme mit drei oder mehr Drogen an

Ungefähr ein Viertel der Männer nannten eine problematische Droge, ein Drittel zwei und fast die Hälfte der Befragten gaben Probleme mit drei oder mehr Drogen an.

Bei Männern, die Antidote wegen Chemsex-Problemen aufsuchten, war die Wahrscheinlichkeit, mit mehr als einer Droge Probleme zu haben, mehr als dreimal so hoch wie bei Männern, die wegen Problemen mit anderen Drogen gekommen waren (aPR = 3,37; 95% CI, 2,88–3,94, p < 0,0005).

Am häufigsten wurde der Konsum von Mephedron (71 %) genannt, gefolgt von GHB/GBL (69 %) und Methamphetamin (64 %).

Bei den Nutzern, die nicht wegen Problemen mit Chemsex-Drogen gekommen waren, wurden Alkohol (57 %), Kokain (42 %) und Cannabis (21%) am häufigsten genannt.

Demografische Daten zeigen große Vielfalt der Chemsex-User

Fast alle Männer identifizierten sich als schwul (95 %), zwei Drittel waren Briten und 84 % waren weiß. Die meisten waren erwerbstätig (68 %), der Altersmedian lag bei 35 Jahren.

Jüngeres Alter (unter 45 Jahren), die Selbstidentifikation als schwul sowie als Schwarz, asiatisch oder Angehöriger einer ethnischen Minderheit (BAME) waren mit dem Konsum von Chemsex-Drogen assoziiert.

Die Mehrheit der Teilnehmer war HIV-negativ (53 %), ein Drittel von ihnen hatte im Jahr vor der Befragung eine Post-Expositions-Prophylaxe genutzt.

Mehr als die Hälfte der Befragten konsumierten zum Zeitpunkt der Befragung Drogen intravenös oder hatten dies früher getan (53 %), 59 Prozent gaben bedenklichen Alkoholkonsum an.

40 Prozent der intravenös Drogen Konsumierenden teilten Spritzen und Nadeln mit anderen

Zwei Drittel berichteten über mindestens sechs Sexualpartner in den 90 Tagen vor der Befragung. Suizidgedanken gaben 15 Prozent der Personen an.

Von den aktuell intravenös Drogen konsumierenden Befragten gaben 40 Prozent an, ihre Spritzen und Nadeln gemeinsam mit anderen zu benutzen. Die HCV-Prävalenz lag bei 9 Prozent.

Chemsex war mit einem HIV-positiven Serostatus, intravenösem Drogenkonsum, der Nutzung einer PEP und einer höheren Anzahl von Sexualpartnern assoziiert.

Chemsex-bezogene Probleme sind höchst unterschiedlich – die Angebote sollten es auch sein

Weitere Analysen der Männer, die Unterstützung wegen Chemsex-Problemen suchten, zeigten, dass es sich um eine sehr diverse Gruppe handelte und dass demografische Merkmale und Risikoverhaltensweisen sich je nach Droge unterschieden.

So waren zum Beispiel jüngeres Alter und Erwerbstätigkeit mit problematischem Mephedronkonsum assoziiert (p < 0,0005), während höheres Alter und Identifizierung als Schwarz, Asiate oder Angehöriger einer ethnischen Minderheit mit dem Gebrauch von Methamphetamin (p < 0,0005) verbunden war.

Bei Personen mit Problemen mit Mephedron war der Anteil der Befragten mit einer HIV- oder HCV-Infektion, intravenösem Drogenkonsum oder Selbstmordgedanken geringer. Der Konsum von Mephedron hingegen war mit problematischem Alkoholkonsum verbunden. Der Konsum von Methamphetamin war mit allen oben genannten Eigenschaften bis auf problematischen Alkoholkonsum assoziiert.

Fast die Hälfte der HIV-positiven Chemsex-User führten ihre HIV-Infektion auf Chemsex zurück

Bei Personen, die GBH/GBL als Haupt-Problemdroge angaben, waren der intravenöse Drogenkonsum sowie HIV-Infektionen seltener, doch war der Konsum dieser Droge mit Selbstmordgedanken verbunden.

Eine Subgruppenanalyse der HIV-positiven Chemsex-User zeigte, dass 47 Prozent dieser Befragten ihre HIV-Infektion auf Chemsex zurückführten. Die Hälfte der Männer berichteten, ihr Drogenkonsum sei nach ihrer Diagnose eskaliert, ein Drittel der Männer gaben an, dass sie erst nach der HIV-Diagnose mit dem Drogenkonsum begonnen hätten. Die meisten waren unter antiretroviraler Therapie (85 %); über die Hälfte dieser Befragten stimmten der Aussage zu, dass Chemsex einen negativen Einfluss auf die Therapietreue habe. Eine HIV/HCV-Koinfektion lag bei 11 Prozent der Personen vor.

„Wir zeigen, dass die Bedürfnisse von MSM, die Chemsex praktizieren, heterogen sind. Die Unterstützungsangebote sollten das berücksichtigen“, so das Fazit der Autor_innen.

„Es ist nicht sinnvoll, einen 25-jährigen HIV-negativen Mann, der ausschließlich Mephedron konsumiert und sich nicht mit HIV-positiven MSM identifiziert, die Methamphetamin intravenös konsumieren, vor den Risiken der gemeinsamen Nutzung von Spritzbesteck zu warnen. Dies könnte im Gegenteil dazu führen, dass er die Unterstützungsangebote künftig nicht mehr annimmt.“

Literatur

Stevens O et al. Chemsex-related drug use and its association with health outcomes in men who have sex with men: a cross-sectional analysis of Antidote clinic service data. Sex Transm Infect: o0-1-7, doi.10.1136/sextrans-2019-054040.

* Original: Gay and bisexual men with problematic chemsex are a diverse group with significant sexual and psycho-social risks, veröffentlicht am 15. Juli 2019 auf aidsmap.com; Übersetzung: Literaturtest. Vielen Dank an NAM/aidsmap.com für die Erlaubnis zur Zweitveröffentlichung!

Hanf Journal NewsCDU will Eigenbedarfsgrenze für Cannabis auf null Gramm senken

Berliner CDU-Fraktion im Abgeordnetenhaus fordert zur Bekämpfung der Cannabis-Kriminalität rigorose Strafverfolgung   Die Berliner CDU will zurück zur Null-Toleranz-Drogenpolitik. Die bisherige Praxis der Justizbehörden, Strafverfahren bis zu einer Menge von 15 Gramm Cannabis einzustellen, soll beendet werden. Damit soll der Polizei ein schärferes Schwert in die Hand gegeben werden, um Cannabis-Konsumenten und Kleindealern konsequent und…

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Polytox.tv - Videos für Psychonauten, Stoner und AktivistenEGO / Egoauflösung

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Polytox.tv - Videos für Psychonauten, Stoner und AktivistenWichtige vorweihnachtliche Mitteilung – Stehst Du auf Überraschungen?

…kurz bevor die richtigen Weihnachtstage los gehen, wollen wir euch eine viel+leicht wichtige Mitteilung nicht vorenthalten. Stehst Du eigentlich auf Überraschungen und wann hattest Du deinen letzten Weihnachtskalender?
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ACHTUNG dieses Video dient eines rein wissenschaftlichen und bildungstechnischen Zwecken.
– VON DER NACHAHMUNG WIRD DRINGENDST ABGERATEN.
Der Konsum von psychoaktiven Substanzen birgt immer Risiken, BESONDERS bei Jugendlichen!
Bei Suchtproblemen, hier die geeignete Hotline: http://www.suchthotline.info/
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Ich selber bin Cannabis Patient in Deutschland und ich stelle diese Videos aus journalistischen und wissenschaftlichen Gründen für die Öffentlichkeit zu Verfügung.

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Hanf Journal NewsAmsterdam – die Stadt, die Sehnsüchte weckt

Ein Reisebericht von Sadhu van Hemp – Teil 1 „Äh, Männer, wir fahren nach Amsterdam“, platzte es aus unserem alten Freund Willi heraus, als wir vor unserer Stammkneipe im Regen standen und einen Joint rauchten. „Lasst uns noch mal das alte Feeling von damals erleben!“ Mit „damals“ meinte Willi den Frühsommer 1978, als wir das…

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Polytox.tv - Videos für Psychonauten, Stoner und AktivistenPimp my Bong Bag – Die unkaputtbare Bong – (Tasche) WAHNSINN !

Total verrückt, diese Bong Tasche für unterwegs, welche mir G-Spot freundlicherweise zur Verfügung gestellt hat.

Da einer meiner Lieblingspfeifen aus dem Hause G-Spot kommt und ich meine Wasserpfeife gerne mal mitnehmen würde ohne das sie kaputt geht, dachte ich mir warum sollte ich eigentlich nicht mal „Pimp my Bong Bag“ ausprobieren?

Mit meiner neuen Konstruktion fühle ich mich wohl und traue mich sogar meine Bong fallen zu lassen, ob was passiert?
Schau Dir das Video an und Du erfährst was passiert …

Nimmst Du deine Pfeife auch mit zu deinen Freunden oder würdest Du Dich das nie trauen?
Welche Transportmöglichkeiten nutzt Du?

Schreib uns doch deine Erfahrungen in die Kommentare.

Wir freuen uns sehr, wenn Du dieses Video unter deinen Freunden teilst *und nun viel Spaß bei der highteren Folge PIMP MY BONG BAG!

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Hanf Journal NewsTraumjob oder nur ein Luftschloss?

In leitender Funktion im niederländischen Cannabis-Business Teil I: Backdoor-Policy, 500-Gramm-Grenze und Jugendschutz Jetzt mal ganz ehrlich und Hand aufs Herz: Wer hat nicht schon einmal davon geträumt, einen eigenen Coffeeshop zu besitzen? Oder in einem Coffeeshop in leitender Funktion tätig zu sein? Sind dann die Verlockungen nicht wahnsinnig groß? Wer würde sich dann nicht vorkommen…

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Polytox.tv - Videos für Psychonauten, Stoner und AktivistenMary Jane Berlin 2019 nochmal Dabbing sowie mit Micha und Kalle | Teil 3

Nun der letzte Teil der 3-teiligen Mary Jane Berlin 2019 Reihe – Diesesmal mit Kalle und Micha und etwas Kritik an der Messe. „Mehr Anzeigen“

Zum Kanal von Micha – https://www.youtube.com/channel/UC2an1Jy-8dEj_H7X2BUtqcA

Zum Kanal von Kalle – https://www.youtube.com/channel/UCJwhT50JjxfE1xDc88u2P8g

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Übrigens an die jenigen da draußen, wenn euer Konsum aus dem Ruder läuft, holt euch Unterstützung 🙂 hilfestattstrafe

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Polytox.tv - Videos für Psychonauten, Stoner und AktivistenN° 533 Cannabis Cup Barcelona | Teil 8

Wieder ein weiterer Teil aus Unserer Cannabis Cup Barcelona Club Tour 2018. Leider ist der Cup ja dieses Jahr ausgefallen, aber wir hoffen das er nächstes Jahr wieder an den Start geht. Diesmal sind wir im We Flowers und im Alcatraz Club unterwegs, den letzten Stationen vor der Preisverleihung. Auch dort gibt es viele leckere Strains zum testen. Auch ist der Monster Cup im Club vertreten mit Rosin-Pressen die Clubmitglieder nutzen dürfen. Eine sehr feine Sache. Leider neigt sich damit der Cup dem Ende zu und das wird auch die vorletzte Folge der Club Tour 2018 werden.

Viel Spaß wünscht das Exzessiv-Team!

#cannabiscupbarcelona #weflowers #alcatraz

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Leafly Deutschland NewsChristines Welt: Magen-Darm und Cannabistherapie

Nebenwirkungen und Stress setzen Darm zu

Meine zurückliegende Krebs-Bestrahlung zielte auf sehr sensible Punkte, nämlich das Becken und den 11. Brustwirbel. Der Brustwirbel ist neurologisch mit dem Magen verbunden, im Becken liegt ein Teil des Darms. Während der Strahlentherapie wird nicht nur täglich eine gewisse Menge an Strahlung in diesen Bereich eingebracht. Die Strahlungsmenge ist so berechnet, dass sie sich am Zielort eingelagert und dort aufbaut, bis die komplette Dosis vorliegt. Dann baut sie sich über einen gewissen Zeitraum wieder ab.

Diese Behandlung hat zur Folge, dass mir sowohl mein Magen als auch mein Darm noch lange Zeit nach der eigentlichen Bestrahlung Kummer bereiten. Bereits der erste Bestrahlungszyklus in 2015 hat mir einen Reizdarm beschert, der sehr empfindlich auf Stress, Probleme und verschiedene Nahrungsmittel reagiert. Von krampfartigen Schmerzen über zu viel Luft im Bauch bis hin zu Verstopfung oder Durchfall – bei mir finden sich alle Symptome.

Cannabistherapie als Klassiker bei Übelkeit

In meiner letzten Kolumne habe ich euch bereits von meiner schlimmen Übelkeit erzählt, die zum Teil sogar zu Schwindel und Kreislaufproblemen geführt hat. Normalerweise lindert Cannabis exzellent diese Symptome, auch bei mir. Leider war das dieses Mal nicht der Fall – warum auch immer. Zum Glück half es mir aber sehr gut gegen die psychischen und körperlichen Belastungen, die eine Strahlentherapie zusätzlich bereithält.

Das liegt wohl auch daran, dass es eben nicht die erste, sondern bereits die dritte Bestrahlung nach 2016 und 2018 war, die meinem Körper zuteil wurde. So ein Körper vergisst eben einfach nicht so schnell und tut sich zunehmend schwer, je älter er wird.

Entspannung ist das A und O

Die Cannabistherapie hilft mir dabei, dass ich mich entspanne. Und wenn ich mich entspanne, wirkt sich das natürlich auch auf meinen Darm auf. Wenn ich mir zu viele Sorgen mache oder zu wenige Ruhezeiten einplane, dann neigt mein Darm dazu, sich wie das berühmte Duracell Häschen zu benehmen.

Die Bewegung des Darms, sogenannte Peristaltik, ist deutlich hörbar, geht einher mit brennenden Schmerzen direkt im Darm und mit einem sehr aufgedunsenen Bauch, der stark gespannt ist. Die Inhalation meiner Cannabisblüten beruhigt dann auch die Nerven im Darm, sodass die Krämpfe abnehmen und die Schmerzen nachlassen.

Augenmerk auf Essen

Wenn mein Bauch so gespannt ist und sich in meinem Darm so viel Luft befindet, fällt mir auch das Essen schwer. Gefühlt ist da kein Platz mehr für Nahrung. Und dabei ist gerade während der Krebstherapien das Essen so wichtig für den Körper. Die Behandlungen sind sehr anstrengend und der Körper benötigt unglaublich viel Energie um mitzumachen, standzuhalten und zu heilen. Ich muss an diesen Tagen darauf achten, möglichst viele warme Dinge zu mir zu nehmen. Zum Glück bin ich ein Suppenkasper, daher fällt mir das nicht schwer.

Hilfe meiner Ärztin

In schwierigen Situationen vertraue ich mich immer meiner Ärztin an und kläre mit ihr, ob ich an meiner Cannabistherapie etwas ändern sollte: vielleicht eine Blütensorte wechseln oder die Dosierung verändern. Auch ob eventuell noch andere Medikamente sinnvoll erscheinen, bespreche ich mit meiner Ärztin. Nur wenn ich sie in jeden meiner Schritte mit einbeziehe, kann sie mir mit ihrem unglaublichen Wissen auch zur Seite stehen. Gemeinsam haben wir das bisher wirklich gut gemeistert und ich bin sehr froh, dass ich sie habe.

Urlaub vom Krebs

Die zurückliegenden Wochen und Monate waren für meinen Mann und mich sehr anstrengend. Jetzt freuen wir uns darauf, für 10 Tage in die Sonne zu reisen. Wir brauchen ganz dringend Abstand von unserem – nicht immer positiven – Alltag.

Zum ersten Mal seit Jahren habe ich mich getraut, einen Urlaub zu buchen. Im Vertrauen darauf, dass alles gut gehen wird und wir meinen 53. Geburtstag in einem schönen Ambiente am Meer feiern können.

Der nächste Therapiezyklus in Köln steht schon wieder fest und beginnt ein paar Tage nach unserer Rückkehr. Vielleicht schaffen wir es ja, Urlaub vom Krebs zu machen. Das wird ein großes Experiment.

Hilfe finden Menschen, die unter dem Reizdarmsyndrom leiden, auf deren Homepage.

Bis zum nächsten Mal, lasst es euch gut gehen!

Eure Christine

Mehr zu Christine:

Trotz ihrer schweren Krebserkrankung setzt sich Christine bei bei LiLy’s Voice Europe gUG als ehrenamtliche Geschäftsführerin und Patientenvertreterin für andere Patienten ein. LiLy’s Voice ist eine europaweit tätige gemeinnützige Organisation, die Patienten mit Lip- und Lymphödem sowie Dercum Erkrankung unterstützt und informiert. Darüber hinaus bietet Christine als erfahrene Cannabis-Patientin anderen Betroffenen Unterstützung bei ihrem Cannabis-Antrag für die Krankenkasse. Aber auch wenn es um Widerspruch geht, hilft die ehemalige Krankenschwester.

Hier geht es zu Christines Patientenakte auf Leafly.de.

Und hier zum Spendenaufruf bei gofundme!

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Deutscher Hanfverband NachrichtenRegulierungsvorschläge für Cannabis und Ecstasy | DHV-Video-News #226

Regulierungsvorschläge für Cannabis und Ecstasy | DHV-News #226

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Die Hanfverband-Videonews vom 15.11.2019

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Die Hanfverband-Videonews vom 15.11.2019

0:58 • Schildower Kreis: Regulierungsvorschläge für Cannabis & Ecstasy
7:02 • Schüler Union für Legalisierung ab 21
11:54 • Milliardär & Howard Carpendale: „Ich kiff mal lieber einen Joint“
14:35 • Termine

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• Vorbemerkung/ Ausschreibung DHV-Stellen

DHV, 07.11.2019: Stellenausschreibung: Ortsgruppen-Manager/in
https://hanfverband.de/nachrichten/news/stellenausschreibung-ortsgruppen-managerin

DHV, 23.10.2019: Stellenausschreibung: Verwaltungsfachkraft
https://hanfverband.de/nachrichten/news/stellenausschreibung-verwaltungsfachkraft

• Schildower Kreis: Regulierungsvorschläge für Cannabis und Ecstasy

Tagung Schildower Kreis – unter anderem mit Links zum Cannabis- bzw. Ecstasy-Regulierungsmodell
http://schildower-kreis.de/tagung/

Süddeutsche, 08.11.2019: Wissenschaft: Konkrete Vorschläge für Entkriminalisierung von Drogen
https://www.sueddeutsche.de/wissen/wissenschaft-frankfurt-am-main-konkrete-vorschlaege-fuer-entkriminalisierung-von-drogen-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-191108-99-643749

• Schüler Union für Legalisierung ab 21

Schüler Union, 11.11.2019: BST19: Schüler Union fordert Legalisierung von

Cannabis und wählt Bundesvorstand
https://www.schueler-union.de/aktuelles/bst19-schueler-union-fordert-legalisierung-von-cannabis-und-waehlt-bun/

t-online, 11.11.2019: Überraschende Position – CDU-Nachwuchs fordert Legalisierung von Cannabis
https://www.t-online.de/nachrichten/deutschland/innenpolitik/id_86789856/cdu-schueler-union-will-cannabis-ab-21-jahre-legalisieren.html

Merkur, 14.11.2019: Interview mit Daniela Ludwig – Drogenbeauftragte fordert neue Cannabis-Debatte: „Viele sagen: Unser Modell funktioniert nicht“
https://www.merkur.de/politik/cannabis-legalisierung-gras-marihuana-csu-debatte-ludwig-drogenbeauftragte-13203797.html

Nordbayern, 12.11.2019: Drogen-Konsumräume: Kehrtwende bei der CSU
https://www.nordbayern.de/region/nuernberg/drogen-konsumraume-kehrtwende-bei-der-csu-1.9522222

• Milliardär & Howard Carpendale: „Ich kiff mal lieber einen Joint“

Kölnische Rundschau, 13.11.2019: Cannabis-Plantage auf Privatinsel

Milliardär nach Landung mit Privatjet festgenommen
https://www.rundschau-online.de/aus-aller-welt/cannabis-plantage-auf-privatinsel-milliardaer-nach-landung-mit-privatjet-festgenommen-33458062

t-online, 12.11.2019: Howard Carpendale: „Ich kiff mal lieber einen Joint“
https://www.t-online.de/unterhaltung/stars/id_86797506/howard-carpendale-ich-kiff-mal-lieber-einen-joint-.html

• Termine

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Leafly Deutschland NewsForscher testen Cannabis-Augentropfen

Eine Forschungsgruppe der Universitäts-Augenklinik in Köln hat gemeinsam mit einem Pharmaunternehmen die Cannabis-Augentropfen gegen trockene Augen entwickelt. Um welches Pharmaunternehmen es sich handelt, ist bisher nicht bekannt. Zusätzlich erfolgt noch eine Förderung durch die Europäische Union.

Bisher gibt es keine wirksame Therapie gegen diese Augenschmerzen. Das erklärte Prof. Dr. med. Claus Cursiefen, der Präsident der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft (DOG) in einer Pressemitteilung. Weiter führte er aus, dass nun die Hoffnungen auf den Augentropfen mit den Cannabis-Wirkstoffen liegen.

Augentropfen mit THC

Weiter heißt es in der Meldung, dass THC inzwischen bei unterschiedlichen Beschwerden wie chronischen Schmerzen oder gegen epileptische Anfälle eingesetzt wird.

„Wir haben die Augentropfen mit THC auf Basis von semifluorierten Alkanen (SFAs) hergestellt. Cannabiswirkstoffe lassen sich nicht in Wasser lösen, daher nutzen wir die wasserfreie SFA-Technologie“, führte Forschungsleiter Prof. Dr. med. Philipp Steven aus.

Mithilfe dieser Technologie können die Wirkstoffmengen direkt an die Augenoberfläche transportiert werden.

„Das Auge, vor allem die Hornhaut, besitzt mehr Nervenenden als jedes andere Gewebe des menschlichen Körpers und ist deshalb auch so schmerzempfindlich“, so Steven weiter.

Experimentelle Studie mit Cannabis-Augentropfen

In einer experimentellen Studie wurden die Cannabis-Augentropfen bereits getestet. In den Ergebnissen heißt es, dass sich die Beschwerden bei Mäusen mit trockenen Augen nach Gabe der Augentropfen besserten.

„Wir gehen davon aus, dass die Cannabis-Augentropfen an die Nervenenden binden und so ihre Wirkung vermitteln“, erklärte Steven.

Da die Gabe der Tropfen in niedrigen Dosen erfolge, erwarten die Forscher keine unerwünschten Nebenwirkungen. Der THC-Gehalt sei gering, sodass keine psychotrope Wirkung entstehe.

Darüber hinaus erklärte der Forscher, dass man jetzt eine plausible wissenschaftliche Grundlage habe und dass die Vorzeichen für eine erfolgreiche Anwendung bei Patienten sehr gut stehen. Eine erste klinische Studie sei bereits in Planung.

Weitere interessante News zu Studien:
Neue Studie: CBD gegen Psychosen bei Parkinson
Meta-Analyse von Studien zu Medizinalcannabis
Cannabispatienten brechen Benzodiazepin-Einnahme ab

 

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Hanf Journal NewsZirkusgründer soll auf seiner Privatinsel Cannabis angebaut haben

Vorwürfe werden vom Angeklagten als komisch empfunden Guy Laliberté hat einst das Zirkusunternehmen Cirque de Soleil gegründet. Die fantastische Show, die weltweit Erfolge feierte, sprudelt voller fantastischer Ideen und begeisterte Personen aus allen Gesellschaftsschichten. Jetzt hatte der Erfinder des Konzeptes ein ernsthaftes Problem am Hals, da ihm die Staatsanwaltschaft von Französisch-Polynesien vorwirft, er habe auf…

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Marihuana Aktien - Informationen zu Cannabis InvestmentsBack to reality!

Phantasie ist die Triebfeder eines jeden Aktienmarktes. Im Cannabissektor war diese seit Anfang 2014 sehr ausgeprägt und trieb den Markt in ungeahnte Höhen und bescherte sogar (leider) Börsenneulingen unglaublich hohe Gewinne; Risiken wurden gänzlich ausgeblendet.  Doch irgendwann muss diese Phantasie mit dementsprechenden Ergebnissen untermalt werden – und dieser Zeitpunkt ist genau jetzt: Wir befinden uns inmitten der Earnings Season – der Stunde der Wahrheit – dem Abgleich zwischen Phantasie und […]

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Polytox.tv - Videos für Psychonauten, Stoner und AktivistenEGO TOD – STERBEN OHNE ZU STERBEN?

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Polytox.tv - Videos für Psychonauten, Stoner und AktivistenDROGENBÜCHER! Markus plaudert privat | Drug Education Agency (162)

Hier mal wieder ein längeres Video – auf euern ganz speziellen Wunsch hin erzählt Gastgeber Markus Berger aus seinen Anfangstagen als Psychedeliker und Drogenforscher. Er stellt eine Auswahl von Büchern vor, die ihn vor mehr als einem Vierteljahrhundert geprägt und inspiriert haben.

Die DEA wird gefördert und möglich gemacht von NEAR DARK: http://www.neardark.de

DEA-Fanartikel gibt es bei BLACK LEAF: http://www.blackleaf.de

Leafly Deutschland NewsDiabetes mellitus und Cannabis als Medizin

In Deutschland leiden über sechs Millionen Menschen an Diabetes mellitus („Zuckerkrankheit“). Hierunter sind etwa zwei Millionen, die noch gar nichts von ihrer Erkrankung wissen. Aufgrund der ungünstigen Ernährungsgewohnheiten ist der Diabetes mellitus Typ 2 in Europa besonders häufig und gilt als Zivilisationskrankheit. Ungefähr 80 Prozent aller Diabetiker sind stark übergewichtig. Übergewicht, Fettstoffwechselstörungen, Bluthochdruck sowie ein gestörter Zuckerstoffwechsel gelten dabei als entscheidende Risikofaktoren für die Entstehung der Krankheit..

Cannabiskonsum als Auslöser?

Cannabis scheint Diabetes nicht auszulösen.

Vor einigen Jahren stand Cannabis im Verdacht, das Ausbrechen eines Diabetes zu fördern. US-amerikanische Forscher hatten bei einer Befragung von Cannabiskonsumenten festgestellt, dass viele von diesen ein Prädiabetes entwickelt hatten. Bei einem Prädiabetes ist der Blutzuckerspiegel zwar erhöht, er liegt aber noch unter der Diabetes-Schwelle.

Es fanden sich jedoch keine Belege dafür, dass der Cannabiskonsum in direktem Zusammenhang mit einem Diabetes steht, weshalb die Ergebnisse der Umfrage auf die Essgewohnheiten der Cannabiskonsumenten mit viel Süßem und kalorienhaltiger Nahrung geschoben wurden.

Bis heute existieren keine Beweise dafür, dass Cannabis eine Diabeteserkrankung auslösen kann. Vielmehr haben Forschungen gezeigt, dass bei Cannabiskonsumenten das Diabetes-Risiko niedrig ist. Außerdem existieren Hinweise darauf, dass insbesondere das entzündungshemmende Cannabinoid CBD möglicherweise in der Lage ist, den Krankheitsverlauf des Typ-1-Diabetes zu verzögern. Die Kombination aus CBD und THCV kann vermutlich den Fettaufbau in der Leber reduzieren und die Glukoseintoleranz verringern, was sich positiv auf einen Typ-2-Diabetes auswirken könnte.

Bevor wir jedoch weiter auf die Forschungsergebnisse eingehen, folgt zunächst ein Überblick über die Diabeteserkrankung, die häufig auch als „Zuckerkrankheit“ bezeichnet wird. Grund hierfür ist, dass Diabetiker ohne eine Behandlung, Zucker im Urin ausscheiden. Den süßlichen Geschmack des Urins nutzten die Mediziner früher, um eine Diabeteserkrankung zu diagnostizieren. Zwar ist der medizinisch korrekte Begriff Diabetes mellitus, im allgemeinen Sprachgebrauch wird die Erkrankung aber dennoch häufig Zuckerkrankheit genannt.

Diabetes mellitus: Welche Formen gibt es?

Der Diabetes mellitus wird in den Typ-1-Diabetes und Typ-2-Diabetes unterschieden. Im Vergleich zum eher seltenen Typ 1 liegt der Typ 2 in ungefähr 95 von 100 Krankheitsfällen vor.

Darüber hinaus existieren noch die folgenden Sonderformen:

  • Latent autoimmune diabetes with adult onset (LADA) als Sonderform des Typ-1-Diabetes, der erst im Erwachsenenalter auftritt und bei dem die Bauchspeicheldrüse kein oder nicht ausreichend das Hormon Insulin produziert.
  • Maturity onset diabetes of the young (MODY), der auf einem genetischen Defekt der Zellen beruht, die Insulin produzieren. Diese Sonderform tritt in der Regel vor dem 25. Lebensjahr auf und betrifft ungefähr ein Prozent aller Diabetes-Patienten.
  • Pankreopriver Diabetes liegt vor, wenn die Bauchspeicheldrüse geschädigt ist und teilweise oder ganz ausfällt. Mögliche Ursachen können beispielsweise eine Bauchspeicheldrüsenentzündung, chronischer Alkoholmissbrauch, Gallensteine oder Bauchspeicheldrüsenkrebs sein.
  • Schwangerschaftsdiabetes (Gestationsdiabetes) betrifft ungefähr 4 von 100 Schwangeren. In der Regel bildet sich diese nach der Geburt des Kindes wieder zurück.

Was sind die Ursachen von Diabetes mellitus?

Der Typ-1-Diabetes beginnt meist schon im Jugendalter und es wird angenommen, dass es sich hierbei um eine chronische Autoimmunerkrankung handelt. Das bedeutet, dass sich das Immunsystem gegen den eigenen Körper wendet. Außerdem stehen Virusinfektionen wie Mumps oder Röteln sowie bestimmte Erbfaktoren als Ursache im Verdacht.

Beim Typ 1 werden die insulinproduzierenden Beta-Zellen der Langerhans-Inseln der Bauchspeicheldrüse zerstört. Infolge dessen kommt es zu einem absoluten Insulinmangel.

Ursachen des Typ 2

Ein ungesunder Lebensstil kann Diabetes auslösen.

Beim Typ-2-Diabetes ist die Ursache hingegen eine gestörte Insulinwirkung an den Zellen. Nach einer Mahlzeit schüttet die Bauchspeicheldrüse Insulin aus. Liegt ein Typ 2 vor, so reagieren die Zellen entweder nicht ausreichend oder gar nicht auf das Insulin, da sie resistent geworden sind. Aus diesem Grund steigt der Blutzuckerspiegel nach dem Essen stark an. Denn die Körperzellen können die Glukose nicht aus dem Blut aufnehmen.

Die Ursachen für eine solche Insulinresistenz kann eine dauerhaft gesteigerte Zufuhr von Nahrung sein, die dann zu einem erhöhten Blutzuckerspiegel führt. Infolge der erhöhten Glukose-Konzentration im Blut reduziert sich die Zahl der Insulinrezeptoren, sodass sie weniger empfindlich für das Insulin werden.

Zwar bilden die Beta-Zellen in der Bauchspeicheldrüse beim Diabetes Typ 2 Insulin und gibt dieses auch ins Blut ab, aufgrund der Insulinresistenz reicht die Menge jedoch nicht für eine Blutzuckerspiegelsenkung aus. Es kommt dann zu einem relativen Insulinmangel. Obwohl das Insulin vorhanden ist, reagieren die Zellen aber nicht ausreichend hierauf.

Zu Beginn der Erkrankung läuft die Bauchspeicheldrüse noch auf Hochtouren und versucht, den relativen Insulinmangel auszugleichen, um den Blutzuckerspiegel zu senken. Im weiteren Krankheitsverlauf nimmt die Funktionstätigkeit der Bauchspeicheldrüse jedoch ab, sodass der Blutzuckerspiegel steigt.

Darüber hinaus spielen beim Diabetes Typ 2 auch Erbfaktoren eine Rolle. Das Erkrankungsrisiko bei Kindern mit einem Elternteil, der an Diabetes Typ 2 leidet, beträgt bis zu 50 Prozent.

Welche Symptome treten bei Diabetes mellitus auf?

Zunächst verursacht der Diabetes keine Symptome.

Zu Beginn einer Diabeteserkrankung treten kaum oder gar keine Symptome auf. Meist erfolgt die Entdeckung der Erkrankung zufällig bei Routineuntersuchungen oder dann, wenn bereits Folgeschäden eingetreten sind.

Im fortgeschrittenen Stadium können sich Symptome äußern, wie zum Beispiel Abgeschlagenheit, starker Durst, Heißhunger, trockene Haut mit Juckreiz, häufiges Wasserlassen und eine erhöhte Infektanfälligkeit.

Da ältere Menschen sehr viel häufiger vom Typ-2-Diabetes betroffen sind, wird diese Erkrankung umgangssprachlich auch „Altersdiabetes“ genannt. Inzwischen erkranken jedoch auch immer häufiger jüngere Menschen an diesem Diabetes-Typ. Vom Typ 1 sind hingegen eher Jugendliche betroffen.

Auch beim Diabetes-Typ-2 äußern sich die Symptome oft erst später und meist erst dann, wenn zu 80 Prozent der insulinproduzierenden Zellen in der Bauchspeicheldrüse durch die Erkrankung zerstört wurden. Infolge dessen kann die Bauchspeicheldrüse den Mangel an Insulin nicht mehr ausgleichen. Mitunter kann es vorkommen, dass die Blutzuckerwerte bei diesem Typ-2-Diabetes sehr hoch ansteigen, wodurch der Betroffene in ein diabetisches Koma fallen kann. Kurz vor der Bewusstlosigkeit nehmen Betroffene meist den Geruch der Ausatemluft nach Aceton (überreifes Obst oder Nagellackentferner) wahr.

Mögliche Folgeschäden einer Diabeteserkrankung

Im Laufe der Zeit kann Diabetes zu Folgeerkrankungen führen. Um diesen Folgeschäden vorzubeugen, ist es wichtig, dass Diabetiker ihren Blutzucker konsequent einstellen. Ebenso wichtig ist, dass Typ-1-Diabetiker und Typ-2-Diabetiker auf eine gesunde Ernährung achten und die körperliche Aktivität nicht vernachlässigen.

Diabetische Mikroangiopathie (Schädigung der kleinen Blutgefäße)

Wenn der Blutzucker dauerhaft erhöht ist und nicht richtig eingestellt wird, kann das die kleinen Blutgefäße schädigen. Im Rahmen einer diabetischen Mikroangiopathie können Blutungen auftreten, da die Gefäßwände durchlässig werden. Möglich sind zudem Verdickungen an den Gefäßwänden, infolge dessen es zu Durchblutungsstörungen und Gefäßverschlüssen kommen kann. Besonders häufig entwickelt sich eine diabetische Mikroangiopathie an den folgenden Körperstellen bzw. Organen:

  • Netzhaut des Auges (diabetische Retinopathie): Wenn die kleinen Blutgefäße im Auge dauerhaft geschädigt werden, wird die Netzhaut schlecht durchblutet. Der Augenhintergrund verwandelt sich durch die Gefäßveränderungen und es bilden sich Narben, die wiederum zu Sehstörungen führen können. Auch eine Erblindung ist möglich.
  • Nieren (diabetische Nephropathie): Die Nieren leiden ebenfalls, wenn die Blutzuckerwerte über einen längeren Zeitraum schlecht eingestellt sind. Bei der diabetischen Nephropathie handelt es sich sogar um eine weitverbreitete Folgeerkrankung. Im schlimmsten Fall kann eine solche Nierenschädigung zum Nierenversagen führen, die dann eine regelmäßige Dialyse (Blutwäsche) erforderlich macht. Ebenso besteht eine erhöhte Bluthochdruck-Gefahr.

Diabetische Neuropathie

Bei dauerhaft erhöhten Blutzuckerwerten leiden auch die Nerven. Werden diese aufgrund der geschädigten Blutgefäße nicht mehr ausreichend versorgt, können Missempfindungen wie Kribbeln („Ameisenlaufen“), veränderte Temperaturwahrnehmung (Gefühl von kalten Füßen), Schmerzen oder ein Brennen an den betroffenen Körperstellen auftreten. Besonders häufig sind bei Diabetikern die Arme, Beine und Füße von einer Neuropathie betroffen.

Diabetischer Fuß

Beim diabetischen Fußsyndrom handelt es sich um eine häufig vorkommende Komplikation. So können sowohl Nervenschäden als auch Durchblutungsstörungen in den Füßen zu Wunden und Geschwüren führen, die schlecht heilen. Bereits kleinste Verletzungen haben oftmals langwierige Beschwerden zufolge.

Diabetische Makroangiopathie (Schädigung der großen Blutgefäße)

Wenn die großen Blutgefäße durch den Diabetes geschädigt werden, kann dies zu unterschiedlichen Herz-Kreislauf-Erkrankungen führen, da die Erkrankung die Arterienverkalkung (Arteriosklerose) in den großen Blutgefäßen beschleunigt. Im Zusammenhang mit verschiedenen anderen Erkrankungen, wie zum Beispiel Herzinfarkt, koronare Herzkrankheiten oder Schlaganfall, oder auch diversen Risikofaktoren wie Übergewicht und Rauchen, steigt das Risiko für eine Arterienverkalkung.

Menstruationsstörungen/Erektionsstörungen

Bei Frauen können durch die Durchblutungsstörungen und Nervenschäden Menstruationsstörungen wie das Ausbleiben der Monatsblutung auftreten. Bei Männern kann es zu Potenzproblemen und Erektionsschwierigkeiten kommen.

Diabetes mellitus: Diagnose

Die Diagnose erfolgt anhand der Blutzuckerwerte. Normalerweise liegt der Blutzucker im Blutplasma unter 100 mg/dl (5,6 mmol/l). Nach dem Essen steigt der Blutzucker nicht höher als 140 mg/dl (7,8 mmol/l).

Ein Diabetes kann vorliegen, wenn folgende Blutzuckerwerte erreicht werden:

  • Gelegenheitsblutzucker von mehr als 200 mg/dl (11,1 mmol/l) sowie klassische Symptome
  • Blutzucker im nüchternen Zustand von über 126 mg/dl (7,0 mmol/l)
  • HbA1c-Wert (Langzeitblutzucker) von über 6,5 Prozent
  • oGTT-2-Stundenwert (Glukosetoleranztest) von über 200 mg/dl

Über einem Blutzuckerwert von ungefähr 180 mg/dl schütten die Nieren die überschüssige Glukose über den Urin aus (Nierenschwelle). Deshalb kann ein Urin-Test Hinweise auf eine Diabeteserkrankung liefern. Das Gleiche gilt für das Vorhandensein von Ketonkörpern im Urin, die ebenfalls über einen Urin-Teststreifen nachgewiesen werden können. Allerdings werden derartige Urinstreifen nur noch selten zur Diagnosestellung genutzt.

Diabetes mellitus: Therapie und Behandlung

Diabetiker müssen regelmäßig ihren Blutzucker kontrollieren.

Welche Therapie zum Einsatz kommt, hängt davon ab, ob der Diabetes Typ 1 oder 2 vorliegt. In beiden Fällen kann der Patient jedoch maßgeblich zum Erfolg der Therapie beitragen, indem er verantwortungsvoll mit seinem Körper umgeht.

Zwar ist eine Diabetes-Erkrankung nicht heilbar, mithilfe einer entsprechenden Therapie lässt sich der Blutzuckerspiegel jedoch gut einstellen. Die konsequente Kontrolle des Blutzuckers beugt zudem Folgeerkrankungen vor.

Diabetes Typ 1: Therapie

Für Typ-1-Diabetiker ist es lebensnotwendig, Insulin regelmäßig zu spritzen. Zur Verfügung stehen kurzwirksames Insulin (Insulinanaloga) sowie langwirksames Normalinsulin. Spezielle Diabetes-Medikamente (Antidiabetika) sind hier unwirksam.

Diabetes Typ 2: Therapie

Für Typ-2-Diabetiker steht hingegen ein breites Therapiespektrum zur Verfügung. Oftmals hängt die Diabeteserkrankung mit Fettleibigkeit und Übergewicht zusammen, sodass eine Umstellung der Lebens- und Essgewohnheiten mit körperlicher Bewegung und ausgewogener Ernährung unbedingt notwendig ist. Im frühen Stadium kann ein gestörter Glukosestoffwechsel auch häufig ohne entsprechende Medikamente normalisiert werden.

Sollten diese Maßnahmen jedoch nicht ausreichen, werden orale Antidiabetika (z. B. SGLT-2-Hemmer) verordnet. Wirken die Medikamente nur unzureichend oder ist die Bauchspeicheldrüse erschöpft, kann eine Insulintherapie notwendig sein, um die Blutzuckerwerte zu senken.

In Abhängigkeit davon, wie weit die Diabetes-Erkrankung bereits fortgeschritten ist, können unterschiedliche Therapiestufen erforderlich sein:

  • Stufe 1 (Basistherapie): Der Patient wird darin geschult, seine Lebens- und Ernährungsweise umzustellen. Eine Medikamentenverordnung findet nicht statt.
  • Stufe 2: Sollten die Maßnahmen aus der Basistherapie nicht die gewünschten Erfolge erzielen, kommen Medikamente zum Einsatz, um den Blutzuckerspiegel zu senken. In der Regel handelt es sich um das Medikament Metformin.
  • Stufe 3: Wenn der Blutzuckerspiegel mithilfe der Stufe 1 und 2 nicht ausreichend gesenkt werden kann, kommt ein zweites Medikament oder aber eine Therapie mit Insulin zum Einsatz.
  • Stufe 4: Bei einigen Diabetikern ist es sinnvoll, weitere Insulin- und Kombinationstherapieformen anzuwenden.

Weitere Informationen bietet die Deutsche Diabetes Gesellschaft.

Diabetes mellitus: Krankheitsverlauf und Prognose

Sowohl der Krankheitsverlauf als auch die Prognose hängen davon ab, wie gut der Blutzuckerspiegel langfristig eingestellt werden kann. Bei einer frühzeitigen Diagnose und Behandlung, ist die Prognose gut. Hingegen reduziert ein schlecht eingestellter Blutzuckerspiegel die Lebensqualität und die Lebenserwartung.

Der Krankheitsverlauf wird auch durch die Folgeerkrankungen bestimmt, die durch die geschädigten Gefäße auftreten. Schlaganfall, Herzinfarkt und Nierenversagen gehören zu den häufigsten Todesursachen von Diabetikern.

Cannabinoide können den Stoffwechsel beeinflussen.

Kann Medizinalcannabis eine Diabetes-Erkrankung positiv beeinflussen?

Forscher der University of Nebraska berichteten im Rahmen ihrer Studie aus dem Jahr 2013, dass es nur wenige Daten über die Beziehung zwischen Stoffwechselvorgängen im Körper und Cannabinoiden gebe.

Epidemiologische Studien haben den Forschern zufolge eine niedrigere Prävalenzrate von Übergewicht und Diabetes mellitus bei Cannabiskonsumenten im Vergleich zu Personen, die noch nie Cannabis konsumiert haben, ergeben. Dies ließe auf einen Zusammenhang zwischen peripheren Stoffwechselvorgängen und Cannabinoiden schließen.

In die Untersuchung wurden zwischen den Jahren 2005 und 2010 insgesamt 4 657 erwachsene Frauen und Männer aufgenommen und zu ihrem Cannabiskonsum befragt. Außerdem wurde den Probanden Blut abgenommen, um u. a. die Insulinresistenz zu bewerten.

Die Cannabiskonsumenten hatten den Forschern zufolge eine um 16 Prozent niedrigere Nüchterninsulin-Konzentration im Blut als die Studienteilnehmer, die Cannabis noch nie probiert hatten. Auch die Insulinresistenz-Konzentration war bei den Cannabiskonsumenten niedriger als bei den Nichtkonsumenten.

Noch interessanter ist eine Studie aus dem Jahr 2016, die an der University of Nebraska durchgeführt wurde. Die Forscher berichteten, dass die nicht-psychoaktiven Cannabinoide Cannabidiol (CBD) und Tetrahydrocannabivarin (THCV) den Lipid- und Glukosestoffwechsel in Tiermodellen beeinflusst hatten. In ihrer Studie untersuchten sie die Auswirkungen auf Patienten mit einem Typ-2-Diabetes.

In dieser randomisierten, doppelblinden, placebokontrollierten Studie wurden 62 Patienten mit Typ-2-Diabetes für 13 Wochen mit unterschiedlich hohen CBD- und THCV-Dosen behandelt. Im Vergleich zur Placebo-Gruppe reduzierte THCV signifikant die Nüchternplasmaglukose und verbesserte die pankreatische Zellfunktion. Laut den Forschern könnte THCV ein neues therapeutisches Mittel zur glykämischen Kontrolle bei Patienten mit Typ-2-Diabetes darstellen.

Lesen Sie hier mehr zu dem Cannabinoid THCV.

Cannabis gegen Übergewicht?

Ein starkes Übergewicht ist immer mit einem erhöhten Diabetesrisiko verbunden. Interessanter Weise wurden Studien durchgeführt, in denen der Zusammenhang zwischen Übergewicht und dem Konsum von Cannabis untersucht wurde. An der University of California fanden Forscher im Jahr 2006 heraus, dass es zwischen dem Cannabiskonsum und einer Gewichtsveränderung keinen Zusammenhang gibt.

Hingegen zeigen die Ergebnisse zweier großer Umfragen, die in Kanada durchgeführt wurden, dass Cannabiskonsumenten nicht nur einen niedrigeren Body-Mass-Index (BMI) hatten, sondern auch weniger von Übergewicht betroffen waren als Nichtkonsumenten und das, obwohl die Cannabiskonsumenten durchschnittlich mehr Kalorien zu sich nahmen.

CBD als Schutz für Typ-1-Diabetes?

Die Zusammenhänge zwischen Übergewicht, Diabetes und Cannabis sind noch nicht eindeutig geklärt. Dennoch scheint Cannabis Auswirkungen auf das Körpergewicht zu haben. Hinweise hierfür finden sich in einer Studie von der Nelson Mandela Metropolitan University in Südafrika aus dem Jahr 2012.

Nachdem übergewichtigen Laborratten ein Cannabisextrakt bekamen, zeigte sich ein deutlicher Gewichtsverlust. Außerdem nahm die Bauchspeicheldrüse an Gewicht zu. Die Forscher vermuteten, dass die für die Insulinproduktion verantwortlichen Betazellen der Bauchspeicheldrüse durch die Cannabinoide auf eine noch unerklärliche Weise geschützt wurden. Die Ergebnisse dieser Studie könnten also einen Ansatz bieten, hier weiter zu forschen, insbesondere in Bezug auf den Typ-1-Diabetes. Durch die Autoimmunreaktion erfolgt die Zerstörung der Betazellen, sodass die Erkrankung möglicherweise mithilfe von Cannabinoiden eingedämmt werden könnte.

Interessanter Weise hatten Forscher des Hadassah Hebrew University Hospitals in Jerusalem bereits im Jahr 2008 nach ihren Untersuchungen an nicht übergewichtigen und zu Diabetes neigenden Mäusen, die mit CBD behandelt wurden, darauf hingewiesen, dass CBD möglicher Weise als therapeutisches Mittel zur Behandlung des Typ 1 verwendet werden könnte.

Cannabinoide gegen die Beschwerden einer diabetischen Polyneuropathie

Die diabetische Polyneuropathie ist eine mögliche Folgeerkrankung des Diabetes. Es handelt sich hierbei um eine Nervenstörung, die häufig an Händen und Füßen auftritt, aber auch jede andere Körperregion betreffen kann. Schmerzen und Taubheitsgefühle sind nur einige Symptome, die solch eine Nervenstörung verursachen kann.

Im Jahr 2009 untersuchten Forscher der University of Milano-Bicocca den schmerzlindernden Effekt des Cannabinoids Cannabidiol (CBD) an Ratten, die an einer diabetischen Polyneuropathie litten. Durch die wiederholte Gabe des CBD-Extraktes konnte das abnormale Gefühl von mechanischen Schmerzen (Allodynie) nicht nur signifikant gelindert werden, sondern auch die normale Schmerzwahrnehmung wurde wieder hergestellt, ohne dass eine Hyperglykämie ausgelöst wurde. Weiter heißt es in den Ergebnissen, dass die Leber vor oxidativem Stress geschützt wurde, was für die Entstehung einer Polyneuropathie ein wichtiger Faktor zu sein scheint.

Cannabinoide zur Behandlung der diabetischen Retinopathie (DRP)

Die DRP (Mikroangiopathie der Netzhaut) ist in den Industrieländern die Hauptursache für Erblindungen im mittleren Alter. Nahezu alle Diabetiker sind im Laufe ihres Lebens von ihr betroffen. Es wird angenommen, dass oxidativer Stress sowie verschiedene entzündungsfördernde Immunreaktion beim Absterben der Netzhautzellen eine bedeutende Rolle spielen.

Forscher des Departments of Pharmacology and Toxicology Georgia verabreichten diabetischen Laborratten im Jahr 2006 das Cannabinoid CBD. Nach der Behandlung zeigte sich, dass sich die Neurotoxizität und der oxidative Stress reduziert hatten. Zudem reduzierte sich die Konzentration des Tumornekrosefaktors –a. Hierbei handelt es sich um eine Substanz, die an der Entzündungsreaktion beteiligt ist und vor dem Absterben der Netzhautzellen schützt.

Im Jahr 2010 führten Wissenschaftler des Departments of Ophthalmology, ebenfalls vom Medical College of Georgia, aus, dass die Behandlungsmöglichkeiten für eine DRP begrenzt seien. Die Entdeckung neuer molekularer Einheiten mit adäquater klinischer Aktivität für die diabetische Retinopathie bleibe eine der wichtigsten Forschungsprioritäten in der Augenheilkunde. Man konzentriere sich auf die therapeutischen Wirkungen von Cannabidiol (CBD) als neuartige therapeutische Modalität in der Augenheilkunde basierend auf systematischen Studien in Tiermodellen von entzündlichen Netzhauterkrankungen einschließlich diabetischer Retinopathie.

Ein besonderer Schwerpunkt liege dabei auf neuartigen Mechanismen, die präklinisch die pharmakologische Aktivität von CBD beleuchten können. Diese umfassen ein Selbstverteidigungssystem gegen Entzündung und Neurodegeneration, das durch die Hemmung des äquilibrierenden Nukleosidtransporters und die Aktivierung des Adenosinrezeptors durch Behandlung mit CBD vermittelt wird.

Neue Studien der Forscher liegen bisher noch nicht vor. Die bisherigen Ergebnisse sind jedoch vielversprechend.

Hinweis: In diesem Artikel berichten wir über rezeptpflichtiges CBD oder auch Cannabidiol. Dieser Artikel macht zur möglichen Zweckbestimmung keinerlei Vorschlag. Nutzversprechen bleiben den Apothekern überlassen.

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Footnotes