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Leafly Deutschland NewsMukoviszidose und Cannabis als Medizin

Bei der Mukoviszidose (zystische Fibrose) handelt es sich um eine vererbbare Stoffwechselerkrankung. Da die schleimbildenden Drüsen nicht richtig funktionieren, bildet sich infolge dessen ein zäher Schleim in unterschiedlichen Organen, die in ihrer Funktion beeinträchtigt werden. Dank moderner Behandlungsoptionen hat sich die Prognose dieser Erkrankung jedoch deutlich verbessert.

Bisher wurde zu Cannabis als Medizin und Mukoviszidose leider kaum geforscht. Interessant sind jedoch israelische Studien, die zeigen, dass es womöglich einen Zusammenhang zwischen der Erkrankung und einem nicht reibungslos funktionierenden Endocannabinoid System gibt. Hierauf gehen wir am Ende des Beitrages noch näher ein.

Mukoviszidose und ihre Ursachen

Die Ursache für die Mukoviszidose findet sich in einer Veränderung des CFTR-Gens (Cystic Fibrosis Transmembrane Conductance Regulator). Dieses Gen liegt auf dem Chromosom 7 und trägt die Erbinformation für die Eiweißproduktion des CFTR-Proteins. Für die Schleimhautzellen ist das CFTR-Protein von großer Bedeutung, denn sorgt dafür, dass die Schleimhäute feucht bleiben. Durch den Gendefekt ist die Transportfunktion des CFTR-Proteins jedoch gestört. Infolge dessen sondern die Schleimhautdrüsen einen zähen Schleim ab. Dies sorgt wiederum in unterschiedlichen Organen für Probleme.

Die Mukoviszidose ist eine autosomal-rezessive Erbkrankheit. Das heißt, dass ein Kind nur dann erkrankt, wenn es von beiden Elternteilen den Gendefekt erbt. Wenn Betroffene diesen Gendefekt nur einmal besitzen, bricht die Krankheit nicht aus. Dennoch kann der Betroffene den Gendefekt an seine Kinder weitervererben.

Mukoviszidose und ihre Symptome

Von der zystischen Fibrose können unterschiedliche Organe betroffen sein:

Lunge Ist die Lunge von einer Mukoviszidose betroffen, kann es zu schwerem Husten, Asthma und einer chronischen Nasennebenhöhlenentzündung kommen. In der Lunge entsteht ein zähflüssiger Schleim, sodass die feinen Verästelungen in den Bronchien verstopfen. Mit der Zeit verengen sich die Luftwege und das Atmen fällt schwerer. Zudem treten häufig Atemwegsinfekte auf. Im weiteren Krankheitsverlauf schreiten die Verengung der Bronchien und die Zerstörung des Lungengewebes immer weiter fort.
Bauchspeicheldrüse In ungefähr 85 Prozent aller Krankheitsfälle entsteht in der Bauchspeicheldrüse ein zäher Schleim. Dieser verstopft die Sekretgänge im Organ. Infolge dessen kann die Bauchspeicheldrüse kaum noch Verdauungsenzyme bilden, sodass sich folgende Symptome zeigen können: Bauchschmerzen, Blähungen, übel riechender, breiiger und fettiger Durchfall sowie ein starker Gewichtsverlust. Bei Neugeborenen kann es sogar zu einem Darmverschluss kommen. Wenn das Organ dauerhaft durch die Erkrankung geschädigt wird, kann sich auch ein Diabetes mellitus entwickeln.
Darmtrakt Bei Neugeborenen tritt in etwa 10 bis 20 Prozent aller Fälle ein Darmverschluss auf, der eine Operation erfordern kann. Ursache hierfür ist der zähe erste Stuhl (Mekonium). Weitere mögliche Symptome können sich in Form von Darmeinstülpungen, einem vorgewölbten Mastdarm oder durch den Rückfluss von Magensäure in die Speiseröhre zeigen.
Galle Gallensteine können die Gallengänge verstopfen, sodass der für die Verdauung erforderliche Gallensaft nicht an den Zwölffingerdarm abgegeben werden. Als Folge einer Mukoviszidose kann auch eine Leberzirrhose entstehen.
Geschlechtsorgane Betroffene Frauen können unfruchtbar sein, da der zähe Schleim in den Eileitern den Weg der Spermien versperrt. Männer können zeugungsunfähig aufgrund der zähen Schleimdrüsensekrete in den Nebenhoden und Samenleitern sein.
Haut Der Schweiß schmeckt aufgrund der erhöhten Natrium- und Chlorid-Ionen salzig.

Behandlung der Mukoviszidose

Die Mukoviszidose ist nicht heilbar. Deshalb zielt die Therapie darauf ab, die Symptome zu lindern und das Fortschreiten der Erkrankung zu verlangsamen. Wie bei allen Krankheiten gilt hier auch: Je früher mit der Therapie begonnen wird, desto günstiger wirkt sich dies auf den Krankheitsverlauf aus.

Die im Rahmen der Mukoviszidose auftretenden Verdauungsprobleme sind inzwischen gut behandelbar. So lässt sich die eingeschränkte Funktion der Bauchspeicheldrüse mithilfe von Verdauungsenzymen ausgleichen. Zudem ist es für Betroffene wichtig, auf die Ernährung zu achten. Diese sollte vitamin-, mineralstoff- und kalorienreich sein.

Erhaltung der Lungenfunktion

Bei der Mukoviszidose entstehen Komplikationen meist aufgrund der Lungenerkrankung, weshalb die Erhaltung der Lungenfunktion ein wichtiger Bestandteil der Therapie ist. Hierzu zählt vor allem, dass Atemwegsinfektionen vermieden, bzw. schnell mit Antibiotika behandelt werden. Daneben können weitere Therapiemaßnahmen zur Erhaltung der Lungenfunktion beitragen:

  • Inhalation von schleimlösenden und/oder bronchienerweiternden Mitteln
  • Gabe von schleimlösenden Medikamenten (Mukolytika)
  • Atemphysiotherapeutische Übungen, um den Abtransport des Schleims zu fördern
  • Körperliche Aktivitäten
  • Mukoviszidose: Medikamentöse Therapie

Zur Behandlung bei Mukoviszidose ist seit dem Jahr 2012 der Wirkstoff Ivacaftor zugelassen. Jedoch ist dieser Wirkstoff nicht für alle Patienten geeignet. So kann dieser lediglich dann wirken, wenn im CFTR-Protein eine bestimmte Stelle verändert ist und eine Gating-Mutation vorliegt (G551D-Mutation). Das ist ungefähr bei rund fünf Prozent der Betroffenen der Fall. Hier kann Ivacaftor dann direkt auf die Ursache der Symptome einwirken.

Das CFTR-Protein ist beim Großteil der Patienten an einer anderen Position verändert (Phe508del-Mutation). Dennoch können diese von Ivacaftor profitieren, wenn eine Kombination aus den Wirkstoffen Ivacaftor und Lumacaftor erfolgt.

Mukoviszidose: Krankheitsverlauf und Prognose

Wie stark die Erkrankung ausgeprägt ist, und welchen Verlauf sie annimmt, hängt von unterschiedlichen Faktoren ab. Die sogenannten Modifier-Gene spielen hier eine wichtige Rolle, denn diese haben Einfluss darauf, wie genau sich der Gendefekt beim Patienten auswirkt. So können die Modifier-Gene sogar bei Betroffenen mit dem exakt selben Gendefekt dazu führen, dass die Krankheit unterschiedlich schwer ausfällt.

In den letzten Jahren hat sich die Prognose verbessert, denn dank der besseren Therapiemöglichkeiten liegt die mittlere Lebenserwartung bei ungefähr 35 bis 40 Jahren. Viele Betroffene erreichen auch ein höheres Alter. Kinder, die mit der Erkrankung geboren werden, erreichen mit hoher Wahrscheinlichkeit mindestens das 50. Lebensjahr.

Mukoviszidose und das Endocannabinoidsystem

Forscher der Ariel University Center of Samaria in Israel gehen davon aus, dass Mukoviszidose mit einem Ungleichgewicht von Fettsäuren verbunden ist. Deshalb untersuchten sie im Rahmen ihrer Studie, ob bei Betroffenen die Funktionen des Endocannabinoid Systems gestört sind. Denn schließlich sind Endocannabinoide-Derivate ebenfalls Fettsäuren.

Die endocannabinoide Aktivität könnte in der Fertilität (Fruchtbarkeit) eine wichtige Rolle spielen, die bei der Mukoviszidose gestört ist und eine der Ursachen für die Unfruchtbarkeit sein könnte. Das Ziel der Studie war es, die Hypothese zu testen, dass die Stimulation von Endocannabinoid Rezeptoren im Säuglingsalter ihre Funktion normalisieren und die Unfruchtbarkeit im Erwachsenenalter verhindern würde.

Nachdem Labormäuse mit Mukoviszidose im Säuglingsalter vom 7. bis zum 28. Tag täglich mit THC behandelt wurden, zeigten sich die männlichen Tiere vollständig zeugungsfähig. Hingegen waren die nicht behandelten Tiere zeugungsunfähig. Im Ergebnis heißt es, dass eine leichte Stimulation des Endocannabinoid Systems im Säuglings- und Jugendalter vermutlich viele Fortpflanzungsprozesse normalisieren kann und dadurch die Zeugungsunfähigkeit bei an Mukoviszidose erkrankten Männern zu verhindern.

Verhaltensänderungen durch gestörtes Endocannabinoidsystem

Die gleichen israelischen Forscher gehen zudem davon aus, dass eine langfristige Behandlung mit Cannabinoidrezeptor-Agonisten während der Kindheit den Cannabinoidspiegel ausgleichen und Mukoviszidose-bezogene Verhaltensänderungen verhindern könnten. So können Veränderungen der motorischen Funktion und erhöhte Angstzustände bei Mukoviszidose durch einen Mangel an CFTR-Kanälen in Neuronen und gestörter Aktivität in verschiedenen Hirnregionen sowie durch einen Fettsäuremangel (veränderter Endocannabinoidspiegel) verursacht werden.

Im Rahmen ihrer Studie wurden die motorische Aktivität und das Angstniveau bei CFTR-defizienten Mäusen) untersucht. Die Forscher vermuten, dass eine langfristige Behandlung mit Cannabinoiden in der Kindheit die Endocannabinoid-Funktion wiederherstellen und somit Verhaltensänderungen verhindert werden könnten.

Beide genannten Studien wurden an Labortieren durchgeführt, sodass die Ergebnisse nicht auf den Menschen übertragbar sind. Hier sind unbedingt weitere Untersuchungen, und vor allem klinische Studien erforderlich. Zudem ist es bedenklich, Säuglinge, Kinder und Jugendliche mit Mukoviszidose einer Cannabinoid-Therapie zu unterziehen. Denn dies könnte sich unter anderem negativ auf die Gehirnentwicklung auswirken. Dennoch ist der Ansatz, dass die Funktionen des Endocannabinoid Systems mit der Erkrankung zusammenhängen höchst interessant und sollte weiter erforscht werden.

Besitzt Cannabis eine schleimlösende Wirkung?

Ob Cannabinoide aus der Cannabispflanze schleimlösend wirken, ist sehr umstritten. Zwar wird Cannabis seit Jahrtausenden als schleimlösendes Mittel genutzt, die wenigen Studien, die es hierzu gibt, liefern aber keine eindeutigen Ergebnisse. Hinzu kommt, dass hier nicht speziell die schleimlösende Wirkung untersucht wurde.

Cannabis und der bronchodilatatorische Effekt

In Bezug auf die bronchienerweiternde Wirkung von Cannabis sieht die Studienlage schon besser aus. Allerdings wird in vielen Studien dieser Effekt beim Asthma untersucht und nicht bei Mukoviszidose. Die Bronchien ziehen sich während eines Asthmaanfalls zusammen und den Untersuchungen zufolge kann THC in der Lage sein, die Muskelkontraktion zu vermindern. Inwieweit dieser Effekt bei der Mukoviszidose hilfreich sein kann, ist unklar.

Mehr zum Thema Asthma und Cannabis.

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Leafly Deutschland NewsWahlen des EU Parlaments zu medizinischem Cannabis

Was steht in dem Bericht?

Der Bericht des EU Parlaments erkennt erstens an, dass Cannabis aus psychoaktiven und nicht-psychoaktiven Verbindungen, suchterzeugenden und nicht süchtig machenden Verbindungen besteht, und erkennt die therapeutischen Tugenden bestimmter Cannabinoide bei einer Vielzahl von Krankheiten an.

Der Ausschuss nimmt das wachsende Interesse an Cannabismedikamenten zur Kenntnis, äußert jedoch seine Besorgnis über die Verwirrung des Begriffs „medizinisches Cannabis“ und empfiehlt, Cannabis von Cannabis-basierten Arzneimitteln zu unterscheiden, die von pharmazeutischen Zulassungsbehörden klinisch getestet und zugelassen wurden.

In dem Bericht heißt es weiter, dass das internationale Recht die Verwendung von Cannabisprodukten nicht als Therapie verbietet, dass jedoch die nationalen Gesetze in Bezug auf das Thema sehr unterschiedlich sind, was im Schengen-Raum für die Behandlung von Patienten problematisch sein könnte.

In der Tat können einige Patienten auf der einen Seite der Grenze legal sein und auf der anderen Seite Kriminelle. Lediglich Sativex war bisher Gegenstand eines zentralisierten Verfahrens, daher seine Marktzulassung für Zangen in Frankreich und seine Sperrung, jedoch nicht auf dem gesamten europäischen Markt.

In dem Bericht wird weiterhin auf das Fehlen oder die Knappheit der Ausbildung von medizinischem Personal zu diesem Thema hingewiesen, und er ist der Ansicht, dass die wissenschaftliche Forschung zu medizinischem Cannabis unterfinanziert ist und im kommenden Rahmenprogramm entsprechend behandelt werden sollte. Außerdem fordert es die Mitgliedstaaten auf, Forschungsprogramme zu starten, Innovationen rund um medizinisches Cannabis anzuregen und Mitarbeiter auszubilden.

Leafly.de berichtete.

Abstimmung im Umweltausschuss des Europäischen Parlaments

Die erste Phase der Annahme der Entschließung fand am 1. Oktober 2018 in der Kommission statt und wurde mit großer Mehrheit angenommenen -Antrag: 54 für, 1 dagegen und 3 Enthaltungen. Die nächste Abstimmung findet am 11. Dezember 2018 im Plenum statt. Der Ausschuss wird die Ergebnisse seiner Arbeit vorstellen und seine Entschließung der Abstimmung aller Abgeordneten vorschlagen.

Wenn die Resolution angenommen würde, hätte Europa einen gesetzlichen Rahmen, der medizinisches Cannabis reguliert. Dieser Rahmen wäre für die Mitgliedstaaten verbindlich, ohne notwendigerweise verbindlich zu sein.

Obwohl der Text sich nur in der Entwurfsphase befindet, deuten die vorläufigen Schlussfolgerungen der Kommission auf eine mögliche europäische Gesetzgebung zur medizinischen Verwendung von Cannabis hin. Die Details des vorgeschlagenen Textes können hier nachgelesen werden.

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Leafly Deutschland NewsWayland Group liefert Medizinalhanf an Cannamedical

Die Wayland Group (ehemals Maricann Group) hat mit dem deutschen Unternehmen Cannamedical Pharma GmbH ein Lieferabkommen abgeschlossen. Laut einer Pressemitteilung wird Wayland mindestens 9 Tonnen EU-GMP zertifizierte Cannabisblüten über einen Zeitraum von drei Jahren an Cannamedical liefern. Nach der Durchführung von Qualitätssicherungs- und Kontrollprüfungen soll die erste Lieferung im Dezember stattfinden.

Erst vor kurzem haben wir darüber berichtet, dass die Maricann Group in die Wayland Group umfirmiert hat und zudem für kanadische Apotheker ein Cannabis-Schulungsprogramm zur Verfügung stellt. Ansässig ist die Wayland Group seit dem Jahr 2013 in Burlington, Kanada. Darüber hinaus ist das Unternehmen auch in München vertreten. Produktionsstätten für Cannabisprodukte betreibt Wayland in Langton, Ontario, in Ebersbach bei Dresden und in Regensdorf in der Schweiz.

Wayland Group exportiert Cannabisblüten nach Deutschland

„Die Entscheidung, die wir Anfang 2017 trafen, EU-GMP-Standards (Good Manufacturing Practice, GMP; gute Herstellungspraxis) für die gesamte Produktion einzuführen einschließlich Cannabisblüten gefolgt von der Zertifizierung im Frühjahr dieses Jahrs durch die deutschen Gesundheitsbehörden gibt dem Unternehmen die Gelegenheit, eine beachtliche Produktmenge, in diesem Fall 9.000.000 Gramm, nach Europa zu exportieren. Wir sind stolz darauf, weltweit eines von sechs Unternehmen aus Tausenden von Cannabisproduzenten zu sein, das sagen kann, wir haben den Test bestanden und übertreffen die EU-GMP-Standards für getrocknete Cannabisblüten. Dieses Abkommen wird in den nächsten drei Jahren bedeutende Einnahmen und Gewinn bieten, während wir ein nachhaltiges Geschäft aufbauen,“ führte Ben Ward, CEO von Wayland aus.

Cannamedical stellt Cannabis-Produktlinie auf dem Schmerzkongress vor

„Wir freuen uns über diese Vereinbarung mit Wayland. Die exponentiell steigende Nachfrage unserer europäischen Kunden zu befriedigen, stärkt unsere Position als größter unabhängiger und in Privatbesitz befindlicher Cannabis-Distributor in Deutschland. Cannamedical wird seine CannaSativa(R)-, CannaIndica(R)- und Cannahybrid(R)-Produktlinien während des kommenden deutschen Schmerzkongresses in Mannheim, offiziell vorstellen,“ so David Henn, CEO von Cannamedical.

Der Kölner Cannabisgroßhändler Cannamedical verfügt über alle Lizenzen, die für den Import von Medizinalhanf nach Deutschland notwendig sind. Dabei bedient das Unternehmen ein stetig wachsendes Netzwerk von rund 2.000 Apotheken in Deutschland.

Mehr zu Cannamedical.

Deutscher Schmerzkongress in Mannheim

Der Deutsche Schmerzkongress findet vom 17. bis 20. Oktober im Congress Center Rosengarten in Mannheim statt. Das diesjährige Motto lautet: „Fit für die Zukunft“. Dort werden wir uns auch mit Cannamedical zu einem Hintergrundgespräch treffen um mehr über diesen Megadeal zu erfahren. Cannamedical ist einer der beiden Hauptsponsoren des Schmerzkongresses.

Informationen zum Kongress und das Rahmenprogramm gibt es hier.

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Hanf Journal NewsHohe Haftstrafen für dummdreiste Cannabis-Dealer

    Drogenprozess vor dem Landgericht Potsdam endet mit einer „Verständigung“ zwischen Anwälten und Staatsanwaltschaft         Sadhu van Hemp     Leute, die nur Stroh im Kopf haben und mit illegalen Drogen Geld wie Heu verdienen wollen, sind oftmals leichte Beute für die Strafverfolgungsbehörden. Ein paar solcher Zeitgenossen saßen gestern vor dem…

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Der Artikel Hohe Haftstrafen für dummdreiste Cannabis-Dealer erschien zuerst auf Hanfjournal.

Blog der Aidshilfe DeutschlandEin Preis, zwei Ehrungen und ein zehnter Geburtstag

Die Deutsche AIDS-Hilfe hat zwei neue Ehrenmitglieder ernannt und dem Nürnberger Queer Café International den Hans-Peter-Hauschild-Preis 2018 verliehen. Zudem feierte sie 10 Jahre ICH WEISS WAS ICH TU.

Es ist ein beispielgebendes Projekt: Mit Fliederlich e.V., dem Betreiber des SchwuLesBischen Zentrums Nürnberg, und der AIDS-Hilfe Nürnberg-Erlangen-Fürth taten sich 2016 zwei lokale Institutionen zusammen, um lesbischen, schwulen, trans*, inter* und queeren (kurz LGBTIQ*) Geflüchteten und Migrant_innen einen geschützten Raum zu bieten. Sie haben einen Ort geschaffen, an dem queere Geflüchtete und Migrant_innen zusammenfinden und sich dem queeren Leben in Deutschland annähern können.

Hans-Peter-Hauschild-Preis für besondere Verdienste in der strukturellen Prävention

Auf dem Empfang der Deutschen AIDS-Hilfe anlässlich des zehnjährigen Bestehens ihrer schwulen Präventionskampagne „ICH WEISS WAS ICH TU“ (IWWIT) wurden die Initiator_innen am vergangenen Freitag mit dem Hans-Peter-Hausschild-Preis ausgezeichnet.

„Es ist auch ein Raum, um das Gefühl der Vereinzelung zu durchbrechen“

Das Café biete LGBTIQ*-Geflüchteten und -Migrant_innen nicht nur die Chance, sich zu engagieren, etwa bei Arztbesuchen Dolmetscherdienste zu übernehmen. „Es ist auch ein Raum, um Freundschaften zu schließen, das Gefühl der Vereinzelung zu durchbrechen“, so Bernd Aretz in seiner Laudatio, die aus Krankheitsgründen von Dr. Eugen Januschke verlesen wurde, Lebensgefährte des 2003 verstorbenen Pädagogen und Kulturwissenschaftlers Hans-Peter Hauschild.

Queer CaféEr lobte das „Queer Café International“ als Modell für all jene Vereine und Inititativen, die sich in diesem Bereich engagieren möchten, die große Lösung aber mit etwa eigenen Wohn- und Begegnungsstätten nicht gehen können. Mit der Auszeichnung dieses Projektes mache die DAH zudem deutlich, „dass Fremdenfeindlichkeit in den Aidshilfen keinen Raum hat“.

Standing Ovations und Tränen der Rührung

Gefeiert und geehrt wurden im Berliner Nachtclub SchwuZ aber nicht nur die neuen Träger_innen des Hauschild-Preises, mit dem seit 2011 innovative Projekte der strukturellen Prävention ausgezeichnet werden.

Mit Michèle Meyer und Wolfgang Vorhagen wurden auch zwei in jeder Hinsicht verdiente Aktivist_innen und Akteur_innen der HIV-Community  zu DAH-Ehrenmitgliedern ernannt. Ehrungen, die von den Festgästen mit Standing Ovations und so mancher Träne der Rührung bejubelt wurden.

„Mit viel Fantasie und Kreativität, mit scharfen Worten und intensiven Bildern“

Michèle Meyer (mit Blumenstrauß) gemeinsam mit dem DAH-Vorstand und DAH-Geschäftsführerin Silke Klumb

Die Schweizerin Michèle Meyer, die, wie sie selbst sagte, ihre aktivistische Heimat in der deutschen Aids- und Selbsthilfe fand, ist seit 2008 in unterschiedlichster Funktion mit Leidenschaft eine Konstante der Community-Arbeit. Sie war Mitglied in Community-Boards von Aidskongressen, in Vorbereitungsgruppen für die Selbsthilfekonferenz Positive Bewegungen, sie war eines der „PositHIVen Gesichter“ und im Vorbereitungsgremium der bundesweiten Positiventreffen aktiv. Als Community-Vertreterin für Menschen mit HIV war Michèle Meyer an der Entstehung des EKAF-Statements zur Nichtübertragbarkeit von HIV bei erfolgreicher Therapie vor zehn Jahren direkt beteiligt.

„Du hast Veränderungen eingefordert und Kooperation gesucht, hast mitgestaltet und in Aidshilfe für (mehr) Beteiligung von Menschen mit HIV gestritten“, beschrieb DAH-Geschäftsführerin Silke Klumb das Verdienst des neuen Ehrenmitglieds.

Sie habe „mit viel Fantasie und Kreativität, mit scharfen Worten und intensiven Bildern“ Positionen vertreten und Missstände angeprangert und „mit vielfältigen politischen Aktionen für Menschen mit HIV, gegen Schuldzuschreibungen und Sündenrhetorik, gegen Sexismus, Rassismus und nationalistische Politik gekämpft“.

Raum für jedes Individuum

Vorhagen Ehrung

Wolfgang Vorhagen (mit Blumenstrauß) mit dem DAH-Vorstand und Prof. Dr. Martin Dannecker (2. v. r.)

Wolfgang Vorhagens Wirken wiederum ist eng mit der Akademie Waldschlösschen verbunden. Er hat dort als Pädagoge und Veranstaltungsleiter über drei Jahrzehnte nicht nur wichtige Impulse für die schwule Emanzipation und die LBGT-Selbsthilfe gesetzt, sondern dadurch auch Gruppen und Initiativen gestärkt und unterstützt. Vor allem aber ist er bereits seit 1986 maßgeblicher Mitorganisator der bundesweiten Positiventreffen. Das von ihm mitbegründete Vorbereitungsgremium Positiv e.V. wird im kommenden Jahr das 200. Treffen dieser Art organisieren.

„Auf dem von ihm geplanten oder mitgeplanten und geleiteten Treffen von HIV-Infizierten und Aids-Kranken sollte jedes Individuum, und sei es auch noch so merkwürdig und verschroben, Raum für sich haben“, würdigte der Laudator, Prof. Dr. Martin Dannecker, das neue DAH-Ehrenmitglied.

Wolfgang Vorhagen gelinge es, dass die Teilnehmer_innen seiner Veranstaltungen „mit einem anderen Blick auf sich und auf die sie umgebende Welt“ nach Hause gingen, als sie gekommen seien.

Fünf Millionen Cruising-Packs in zehn Jahren

Das Team von ICH WEISS WAS ICH TU feiert Geburtstag. Margot Schlönzke (vorne links) und Jurassica Parka (vorne rechts) führten durch den Abend

Gefeiert wurden an diesem Abend aber nicht nur Preisträger_innen und Ehrenmitglieder, sondern auch ein Geburtstag: zehn Jahre IWWIT. Seit 2008 sorgt die DAH-Kampagne ICH WEISS WAS ICH TU dafür, dass schwule und andere Männern, die Sex mit Männern haben, informierte und selbstbestimmte Entscheidungen treffen können, wenn es um die sexuelle Gesundheit und den Schutz vor HIV und anderen Geschlechtskrankheiten geht.

Fünf Millionen Cruising-Packs wurden während dieses Jahrzehnts an den Mann gebracht, verriet DAH-Vorstandsmitglied Björn Beck in seiner Geburtstagsrede. Die aktuell rund 40 Ehrenamtler haben im zurückliegenden Jahr über 200 Präventionsveranstaltungen quer durch die Republik absolviert. Jede Menge Gründe also, dem haupt- und ehrenamtlichen IWWIT-Team zu danken, mit ihm zu feiern und ordentlich Glitter von der Saaldecke fliegen zu lassen.

(ascho)

Blog der Aidshilfe DeutschlandDie HIV-PrEP verbreitet sich in Afrika – langsam

Seit Ende 2017 sind zahlreiche Projekte zur PrEP in Afrika gestartet, doch die Abbruchquoten sind oft hoch. Wir geben einen Überblick über die Gründe.

Von Gus Cairns

2018 ist das Jahr, in dem eine große Zahl von Menschen in Afrika mit der HIV-Prä-Expositions-Prophylaxe (PrEP) begonnen hat. Die Daten wurden auf der 22. Internationalen AIDS-Konferenz (AIDS 2018) in Amsterdam vorgestellt.

PrEP in Afrika nimmt Fahrt auf

Die PrEP war das dominierende Thema auf der diesjährigen Konferenz. Es gab weit mehr Veranstaltungen dazu als zu allen anderen Themen. Bemerkenswert war vor allem: In der Mehrheit der Veranstaltungen ging es um die PrEP in Afrika und in anderen Gruppen als jener der schwulen und anderen Männer, die Sex mit Männern haben (MSM).

In einigen afrikanischen Staaten laufen bereits seit mehreren Jahren PrEP-Pilotprojekte. Aber erst seit Ende 2017 haben einige Länder ernst zu nehmende Programme gestartet, um die PrEP breiteren Bevölkerungsgruppen zugänglich zu machen. Es handelt sich hier insbesondere Kenia und Südafrika, aber auch eSwatini (der neue Name für Swasiland).

Zugang zur PrEP für breitere Gruppen

In Südafrika haben etwa 25.000–30.000 Menschen mit einer PrEP begonnen, in Kenia rund 25.000 und in Simbabwe etwa 5.000.

In eSwatini wurden 2.250 PrEP-Kandidat_innen identifiziert. Wenn sie alle tatsächlich mit einer PrEP beginnen, sind das, auf die Gesamtbevölkerung bezogen, etwa dreimal so viel wie im viel größeren Kenia.

Auch Lesotho, Sambia und das westafrikanische Senegal haben Programme gestartet. Sie richten sich entweder an bestimmte Zielgruppen wie Sexarbeiter_innen oder allgemein an Menschen mit erhöhtem HIV-Risiko.

Bisher liegen nur zu wenigen Monaten Daten zum PrEP-Angebot und zur PrEP-Nachfrage vor. Zur Wirksamkeit gibt es noch keine Daten.

Großes Interesse, aber hohe Abbruchquoten

Mit zunehmender Bekanntheit der PrEP und zunehmender Erfahrung von Mitarbeiter_innen im Gesundheitswesen in der Arbeit mit ihren Communities dürften sich die Haltekraft und auch die Zielgenauigkeit der Programme verbessern.

Die PrEP-Nutzung und -Haltekraft waren von Land zu Land sehr unterschiedlich. Einige Faktoren waren aber deutlich zu erkennen.

Nebenwirkungen könnten häufiger auftreten als gedacht

  • Zum einen gab es in vielen Programmen eine hohe Abbruchquote. Dies war insbesondere bei Sexarbeiterinnen der Fall, aber auch bei jungen Frauen und Männern allgemein. In vielen Studien kam die Mehrheit derjenigen, die eine PrEP begonnen hatten, anschließend nicht mehr wieder.
  • Ein zweiter Faktor: Als häufigster Grund für den Abbruch einer PrEP wurden Nebenwirkungen im ersten Monat angegeben. Die Ergebnisse zweier Studien aus Südafrika und Kenia waren recht ähnlich. Sie deuten darauf hin, dass akute Nebenwirkungen wie Übelkeit, Bauchschmerzen, Kopfschmerzen und Schwindelgefühl häufiger auftreten oder schwerwiegender sein könnten als von MSM in Ländern mit hohem Einkommen berichtet. Sie müssen ernst genommen werden.

PrEP in Afrika: Beispiel Kenia

Aus Kenia präsentierte Jillian Pintye von der University of Washington State Ergebnisse des PRIYA-Programms (PrEP Implementation in Young People and Adolescents). Das Programm startete im November 2017. Es umfasst PrEP als eines der Angebote von 16 Familienplanungszentren im Kisumu County, der Provinz mit der höchsten HIV-Prävalenz in Kenia.

In den ersten sieben Monaten des Programms wurde die PrEP 1.122 jungen Frauen angeboten. Die meisten waren in ihren Zwanzigern, das Durchschnittsalter lag bei 25 Jahren. Die Mehrzahl der Frauen war bereits verheiratet (83 %). Ein Drittel von ihnen kannte den HIV-Status ihres Partners nicht, 4 % (95 Frauen) hatten einen Partner, dessen HIV-Infektion ihnen bekannt war.

Viele Frauen müssen oder wollen die Einwilligung des Mannes zur PrEP einholen

Insgesamt nur jede fünfte (21 %) dieser jungen Frauen begann mit der PrEP: jede dritte der Frauen, die den HIV-Status ihres Partners nicht kannten, aber 91 % der Frauen mit HIV-positiven Partnern.

Die Wahrscheinlichkeit eines PrEP-Starts war bei Frauen mit HIV-positiven Partnern 3,5 Mal höher als im Durchschnitt

Noch höher war die Wahrscheinlichkeit bei Frauen mit weiteren Indikatoren für eine erhöhte HIV-Vulnerabilität. Bei Frauen, die Gewalt durch Intimpartner erlebt hatten, war sie 4,8 Mal so hoch, bei Frauen, die Vergewaltigung und sexuelle Gewalt erlebt hatten, 6,6 Mal und bei Frauen, bei denen eine sexuell übertragbare Infektion diagnostiziert worden war, 10,6 Mal so hoch wie im Durchschnitt.

Als Grund dafür, keine PrEP zu starten, gaben die Frauen am häufigsten an, dass sie das eigene HIV-Risiko als gering einschätzten, die Pillen als zu groß oder schwierig einzunehmen empfanden und vor allem, dass sie zuerst mit ihrem Partner darüber sprechen wollten.

PrEP in Afrika: Beispiel Simbabwe

Eine Studie unter Frauen und Männern in Simbabwe bestätigt, dass diese Aspekte wichtige Gründe dafür sind, warum Frauen zögerlich auf die PrEP reagieren. Das von der Clinton HIV and AIDS Initiative geförderte Projekt bot die PrEP in zwei Pilot-HIV-Testzentren an. Das eine war eine Familienplanungsklinik in der Hauptstadt Harare, das andere lag 200 Meilen entfernt in einem Jugendzentrum in Chimanimani, einem ländlichen Bezirk nahe der mosambikanischen Grenze.

In den Zentren wurde die PrEP allen angeboten, die dort einen HIV-Test durchführten. Das Zentrum in Harare führt 300 Tests pro Monat durch, jenes in Chimanimani 175. Nur ein sehr kleiner Teil der Getesteten stimmte zu, es mit der PrEP zu versuchen. Zwischen Januar und 2018  starteten insgesamt 151 von 3.158 getesteten Personen die PrEP (4,8 %; 9 % in Chimanimani und 2,7 % in Harare).

Am höchsten war die PrEP-Akzeptanz bei denen mit dem höchsten Risiko

Auch hier war die Notwendigkeit, die Erlaubnis des Partners einzuholen, der am häufigsten genannte Grund für die Ablehnung der PrEP. Eine 20-jährige Frau sagte: „Ich habe das PrEP-Angebot abgelehnt, weil mein Mann mich dann beschuldigen würde, Sex mit einem anderen zu haben, während er weg ist. Daher bitte ich ihn am besten um seine Zustimmung zur PrEP und komme wieder, wenn er zugestimmt hat.“

Andere Gründe für eine Ablehnung der PrEP waren, dass die Frauen mit Kondomen zufrieden waren und Angst vor Nebenwirkungen hatten. Wie in Kenia, so wurde das PrEP-Angebot auch hier vor allem von jenen mit den höchsten Risikoindikatoren angenommen. Ein Beispiel war eine Frau, die sich in einer missbräuchlichen Beziehung befindet. „Ich werde die PrEP lebenslang durchführen, weil ich mich dann nicht mehr mit HIV infizieren kann“, sagte sie. „Mein Mann war manchmal grausam. Dann zerriss er Kondome und tat so, als ob sie geplatzt wären. Jetzt bin ich wirklich froh, dass ich eine Absicherung habe.“

Eine andere Frau, deren Mann ihr untreu war und sie mit Geschlechtskrankheiten infizierte, sagte: „Ich habe viele Nachrichten von verschiedenen Frauen auf dem Telefon meines Mannes entdeckt und mit ihm darüber gesprochen. Die zwei Diagnosen von Geschlechtskrankheiten haben mich aber überrascht, und mir wurde klar, dass es um mich selbst ging. Deshalb habe ich mich für die PrEP entschieden.“

Kurz gesagt: Wer in einer Situation mit einem unmittelbaren Risiko lebt, wird sich für die PrEP entscheiden. Insbesondere dann, wenn er oder sie das Gefühl hat, keine Kontrolle über dieses Risiko zu haben – dies gilt auch für junge Frauen.

PrEP in Afrika: Beispiel Südafrika

Parallel zu Pilotprojekten und im Anschluss an Projekte, die teilweise auf der 2017 auf der IAS-Konferenz in Paris vorgestellt wurden, ist die PrEP in Südafrika bisher in vier Stufen an 34 Pilotstandorten eingeführt worden. Bis zum Mai 2018 haben 5.857 Menschen im Rahmen dieses Programms mit einer PrEP begonnen. Das ist etwa ein Viertel der geschätzten Gesamtzahl der PrEP-User_innen in Südafrika.

Die ersten PrEP-Programme wurden im Juni 2016 an Zentren für Sexarbeiterinnen eingeführt. Im April 2017 folgten Zentren für Männer, die Sex mit Männern haben, im Oktober 2017 Zentren für junge Student_innen und zuletzt im Mai 2018 Zentren für junge Menschen allgemein.

Die Anteile derer in diesen vier Gruppen, welche die PrEP angeboten bekamen und das Angebot annahmen, unterschieden sich interessanterweise deutlich voneinander.

PrEP für Sexarbeiter_innen

An den PrEP-Zentren für Sexarbeiterinnen (female sex workers/FSWs) wurden in den letzten zwei Jahren gut 56.000 Frauen auf HIV getestet.

13 % wurden mit HIV diagnostiziert und zur Behandlung überwiesen, die Hälfte von ihnen begann mit der antiretroviralen Therapie (ART).

Zwei Dritteln der verbleibenden gut 49.000 HIV-negativen Frauen (32.500 Frauen) wurde die PrEP angeboten. Nur 13 % (4.109) von ihnen begannen die PrEP, doch liegt dies schon deutlich über dem Ziel von 1.880 Sexarbeiterinnen, das für die ersten beiden Jahre im Nationalen Strategieplan 2016–2022 zu HIV, Geschlechtskrankheiten und Tuberkulose festgelegt worden war.

PrEP für Männer, die Sex mit Männern haben

An den Zentren für Männer, die Sex mit Männern haben (MSM), wurden seit Beginn der PrEP-Implementierung im April 2017 rund 10.800 MSM auf HIV getestet.

Fünf Prozent wurden mit HIV diagnostiziert, alle haben mit einer ART angefangen.

Bei den HIV-negativen MSM war der Anteil derer, denen die PrEP angeboten wurde, niedriger als bei den FSWs – 28 % oder 2.937 Personen –, weil der Anteil der MSM mit niedrigem HIV-Risiko größer war.

Höher hingegen war der Anteil derer, die das PrEP-Angebot annahmen: Er lag bei 54 % oder 1.537 Personen. Auch damit wurde das Ziel des Nationalen Strategieplans von 818 MSM für die Jahre 2016–2018 übertroffen.

PrEP für Student_innen

In der dritten Phase wurden Universitätsstudent_innen an Standorten der Hochschule auf HIV getestet – seit Beginn dieser Phase im Oktober 2017 etwas mehr als 14.700.

Davon wurden 1,5 % (219 Personen) HIV-positiv getestet, 209 von ihnen (92 %) begannen mit einer ART.

Von den HIV-negativ Getesteten bekamen 15 % die PrEP angeboten, aber nur 6 % (138 Personen) haben das Angebot angenommen.

PrEP für Jugendliche und junge Erwachsene

In der vierten Phase wird erprobt, die PrEP jungen Menschen über öffentliche Testzentren sowie über Straßensozialarbeit anzubieten. Diese Phase begann erst im Mai 2018.

Im Mai wurden 185 junge Menschen auf HIV getestet. Es gab kein positives Testergebnis, 73 (39 %) der Getesteten wurde die PrEP angeboten und alle 73 nahmen das Angebot an – die Akzeptanzrate lag also bei 100 %.

Es lässt sich noch nicht sagen, ob diese hohe Akzeptanzrate eine gezieltere Ansprache von Menschen mit erhöhtem Risiko über die Straßensozialarbeit, eine größere Kenntnis und Akzeptanz der PrEP oder einfach nur die Tatsache widerspiegelt, dass einige „Early Adopters“, die vielleicht schon länger mit einer PrEP beginnen wollten, nun die Möglichkeit dazu bekommen haben.

Präsentator Yogan Pillay, der im südafrikanischen Gesundheitsministerium für die Umsetzung des PrEP-Programms zuständig ist, sagte: „Rückblickend betrachtet könnte die Art und Weise der PrEP-Einführung sie unabsichtlich stigmatisiert haben“ – also da sie zuerst bereits stigmatisierten Bevölkerungsgruppen angeboten wurde.

Nebenwirkungen und Stigmatisierung: Hauptgründe für PrEP-Abbrüche

Diantha Pillay vom südafrikanischen Wits Reproductive Health and HIV Institute präsentierte Ergebnisse qualitativer Studien zu FSWs und MSM, die bis zum Juni 2017 an neun der damals 16 PrEP-Zentren die PrEP nahmen.

Unter den Patient_innen der Zentren wählten die Forscher_innen 299 FSWs, MSM und Mitglieder der Allgemeinbevölkerung aus. Anschließend schlossen sie jene aus, die noch nie von der PrEP gehört hatten.

Das Wissen um die PrEP war unter FSWs und MSM weitverbreitet: Nur sieben Sexarbeiterinnen (4,5 %) und drei MSM (3,7 %) hatten noch nie davon gehört. Unter den ausgewählten Mitgliedern der allgemeinen Bevölkerung hatten 46 % noch nie von der PrEP gehört.

Weit verbreitetes PrEP-Wissen bei PrEP-Kandidat_innen

Unter den 260 Personen, die schon von der PrEP gehört hatten, gab es 94 PrEP-Nutzer_innen und 80 ehemalige Nutzer_innen sowie 86 Personen, welche die PrEP noch nie genutzt hatten.

Die Studie zeigte, dass die PrEP selbst an diesen Implementierungszentren nicht allen potenziellen Kandidat_innen angeboten wurde. Unter denen, die noch nie von der PrEP gehört hatten, hatte man beinahe der Hälfte (45 %) der FSWs, zwei Dritteln der MSM und drei Vierteln der „anderen“ Gruppe noch nie eine PrEP angeboten.

Der häufigste Grund für den Wunsch, eine PrEP zu starten oder fortzusetzen, war, dass die Person sexuell aktiv war. Das HIV-Risiko wurde von den MSM und den „anderen“ seltener genannt, von den FSW dagegen genauso oft.

Bei denen, die wieder mit der PrEP aufgehört hatten, waren Nebenwirkungen bei Weitem der am häufigsten von FSWs und MSM genannte Grund: Drei Viertel der FSWs und 87 % der MSM gaben unerwünschte Wirkungen wie Magen-Darm-Beschwerden, Übelkeit, Schwindel und Kopfschmerzen als Hauptgrund für einen Abbruch an.

Bei den Personen in der „anderen“ Gruppe dagegen war der häufigste Grund, dass sie sich als PrEP-Nutzer_innen stigmatisiert fühlten.

Nebenwirkungen ernst nehmen

Von den ehemaligen Anwender_innen gaben 83 % an, dass Nebenwirkungen ihren Alltag beeinflusst hätten. Auch von den zum Zeitpunkt der Befragung aktuellen Anwender_innen hatten 59 % Nebenwirkungen erlebt, 31 % gaben an, dass diese ihren Alltag beeinflusst hätten.

Diantha Pillay sagte, dass die Mehrheit der PrEP-Anwender_innen zwar in der Beratung vor dem PrEP-Beginn über mögliche Nebenwirkungen informiert worden sei, aber nur eine Minderheit Tipps zum Umgang dieser Nebenwirkungen erhalten habe.

Auch Jordan Kyongo von der in Nairobi (Kenia) ansässigen HIV-Organisation LVCT Health bestätigte, dass Nebenwirkungen einer der häufigsten Gründe für einen PrEP-Abbruch seien.

In Kenia war von 2015 bis 2017 in den Städten Kisumu und Homa Bay am Viktoriasee und in der Hauptstadt Nairobi ein PrEP-Demonstrationsprojekt durchgeführt worden. Daran teilgenommen hatten 796 FSWs, 597 MSM und 723 junge Frauen aus der Allgemeinbevölkerung.

Auffällig hohe Abbruchquote im ersten Monat

Obwohl 2013 in einer Machbarkeitsstudie 85 % der potenziellen Teilnehmer_innen erklärt hatten, dass sie die PrEP nutzen würden, ließen sich 25 % derjenigen, welche die nötigen PrEP-Untersuchungen durchlaufen hatten, nie eine PrEP-Verschreibung ausstellen (bei den FSWs waren es 34 %).

Höchst auffällig war die Abbruchquote im ersten Monat: Vierzig Prozent der FSWs kamen nach der ersten Verschreibung nicht wieder. Bei den MSM waren es 55 % und bei den jungen Frauen aus der Allgemeinbevölkerung sogar ganze 70 %.

Die Abbrüche setzten sich fort: Zum Termin nach sechs Monaten erschienen von den ursprünglich Untersuchten nur 14 % der FSWs, 15 % der MSM und 10 % der Personen aus der Allgemeinbevölkerung, um sich ihr nächstes PrEP-Rezept zu holen.

Nebenwirkungen, weil Nebenwirkungen erwartet werden?

Der am häufigsten genannte Grund für einen PrEP-Abbruch waren auch hier Nebenwirkungen. Die PrEP-Nutzer_innen klagten über Übelkeit, Kopfschmerzen, ein ständiges Schwindelgefühl, Durchfall, eine dunkle Verfärbung der Haut, eine Gewichtszunahme oder Appetitlosigkeit. „Wegen der Nebenwirkungen habe ich nur die Hälfte der Tabletten genommen“, sagte eine junge Frau.

Die Verstärkung tatsächlicher Nebenwirkungen, aber auch imaginäre Nebenwirkungen könnten auf verbreitete Annahmen zur PrEP zurückgehen. Dazu gehört etwa, dass sie impotent oder unfruchtbar mache oder eine Maßnahme zur Geburtenkontrolle sei.

Stigmatisierung bis hin zur Gewalt

Der zweithäufigste Grund für PrEP-Abbrüche war eine Stigmatisierung. Die Ächtung reichte von sozialer Missbilligung bis hin zu Gewalt.

Eine Frau sagte: „Als ich mit meinem Mann darüber sprach, verweigerte er mir die Erlaubnis. Und er warnte mich, ich solle mich bloß nicht von ihm damit erwischen lassen. Also habe ich die Tabletten heimlich genommen. Als er davon erfuhr und die Tablettendose sah, hat er mich so heftig geschlagen, dass er mir die Nase brach.“

Auch praktische Gründe wie Transportschwierigkeiten wurden häufig angeführt.

„Mein Mann drohte, ich solle mich bloß nicht mit der PrEP erwischen lassen“

Als Grund für das Fortsetzen der PrEP wurde unter anderem der Wunsch genannt, ein gutes Verhältnis zu den medizinischen Fachkräften zu behalten.

Bei manchen herrschte auch die Auffassung, dass man sich nicht auf Aussagen anderer zu ihrem HIV-Status verlassen könne. Eine Sexarbeiterin sagte: „Da sie viele Partnerinnen und ungeschützten Sex haben, kennt man ihren Status nicht. Von vier Leuten kannte ich nur den Status einer Person, aber sie wollen nicht in die Klinik gehen, um sich testen zu lassen.“

Laut Kyongo, der sich selbst als „PrEP-Nutzer und PrEP-Anbieter“ bezeichnet, ist es wichtig, den Kontext der PrEP-Nutzung zu berücksichtigen und zu bedenken, dass die PrEP eine Entscheidung ist: „Letzten Endes geht es um HIV-Prävention, nicht um die PrEP-Nutzung“, sagte er.

„Die richtigen Leute für die PrEP sind jene, die die PrEP wollen“, so Kyongo weiter. „Wenn ich die PrEP will, lass mich. Wenn ich sie einen Monat einnehmen und dann wieder aufhören will, lass mich. Aus der Sicht des Nutzers ist das weniger die Einnahme eines Medikaments als vielmehr ähnlich wie die Verwendung eines Kondoms. Und wenn ich die PrEP nicht nehmen will, sag mir nicht, dass ich das tun sollte, weil ich ein erhöhtes Risiko habe.“

Quellen

Dieser Bericht basiert auf folgenden Präsentationen:

  • Cowan FM. Prioritizing populations and positioning PrEP – How has it been working? Key populations. AIDS 2018 conference, Amsterdam. Symposium presentation no WESA1303. Die Präsentation findet sich hier.
  • Mugwanya K et al (presenter Pintye J). Uptake of PrEP within clinics providing integrated family planning and PrEP services: Results from a large implementation program in Kenya. AIDS 2018 conference, Amsterdam. Oral abstract presentation no TUAC0304. Die Präsentation findet sich hier.
  • Gombe M et al. Integrating oral HIV pre-exposure prophylaxis (PrEP) in a public family planning facility and youth center to inform national roll out in Zimbabwe. AIDS 2018 conference, Amsterdam. Oral abstract presentation noTUAC0307LB. Die Präsentation findet sich hier.
  • Pillay Y. Challenges of South Africa’s sex worker PrEP programme: Lessons learned, moving towards other key populations. AIDS 2018 conference, Amsterdam. Non-commercial satellite presentation no TUSA1703. Die Präsentation findet sich hier.
  • Pillay D. Factors influencing initiation, continuation & discontinuation of oral PrEP at selected facilities in South Africa. AIDS 2018 conference, Amsterdam. Oral abstract presentation no WEAE0401. Die Präsentation findet sich hier.
  • Kyongo JK et al. How long will they take it? Oral pre-exposure prophylaxis (PrEP) retention for female sex workers, men who have sex with men and young women in a demonstration project in Kenya. AIDS 2018 conference, Amsterdam. Oral abstract presentation no WEAE0403. Die Präsentation findet sich hier.

* Original: PrEP spreads across Africa – slowly, veröffentlicht am 6. August 2018 auf aidsmap.com; Übersetzung: Literaturtest. Vielen Dank an NAM/aidsmap.com für die Erlaubnis zur Zweitveröffentlichung!

Hanf Journal NewsIn Bayern bahnt sich Anti-Cannabis-Koalition an

    CSU verliert bei der Landtagswahl absolute Mehrheit und liebäugelt mit den Freien Wählern         Sadhu van Hemp     Es hätte so schön sein können: Die CSU erleidet eine krachende Wahlniederlage und kann nicht alleine weiterregieren – verbunden mit der Hoffnung, dass die menschenverachtende bayerische Drogenpolitik unter einer schwarz-grünen Koalition…

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Leafly Deutschland NewsKrankenkassen planen mehr Ausgaben für Medikamente

2019 knapp 3,7 Prozent mehr Geld für Arzneimittel

Medikamente und Hilfsmittel werden die Krankenkassen im nächsten Jahr 3,7 Prozent mehr Geld kosten als 2018. Das sehen die Rahmenvorgaben Arznei- und Hilfsmittel vor. Diese legen der Spitzenverband der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) und die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) jedes Jahr gemeinsam neu fest. Für Hilfsmittel werden 0,8 Prozent mehr Geld als Ausgaben eingeplant. Hilfsmittel sind beispielsweise Physiotherapie, Inkontinenzvorlagen oder Vaporisatoren.

Mehr Geld für Onkologie und Cannabis als Medizin

Laut Ärztevereinigung ist einer der Gründe für die erwarteten Mehrausgaben die höheren Kosten für neue, innovative Arzneimittel in der Krebstherapie. Krebspatienten würden immer häufiger ambulant in Arztpraxen statt im Krankenhaus behandelt, so die Kassenärztliche Bundesvereinigung.

Aber auch die Kosten für Cannabis als Medizin sorgen für höhere Ausgaben bei den Krankenkassen. Der GKV-Spitzenverband teilte bereits im August auf Anfrage des Deutschen Ärzteblattes mit, dass die Ausgaben für Cannabis als Medizin rasant ansteigen. (Leafly.de berichtete.) Während die Kassen im Juni 2017 noch 2,31 Millionen Euro für Cannabis-Produkte bezahlt haben, lagen die Kosten im Monat April 2018 bei etwa 5,36 Millionen Euro.

Cannabisblüten werden inzwischen am häufigsten von Ärzten verschrieben. Und hier lag auch mit Abstand die größte Kostensteigerung: Der Bruttoumsatz hat sich zwischen Juni 2017 und April 2018 mehr als verfünffacht – von fast 412.000 Euro pro Monat auf 2,33 Millionen Euro.

Höhere Ausgaben der Krankenkassen sollen bessere Gesundheitsversorgung garantieren

Die höheren Ausgaben der Krankenkassen sollen dazu dienen, dass schwer kranke Menschen von medizinischen Innovationen und alternativen Therapieoptionen profitieren.

«Mit der Erhöhung des Ausgabenvolumens ist eine wesentliche Voraussetzung geschaffen, um Patienten mit neuen Therapieoptionen zu versorgen», erklärte der stellvertretende KBV-Vorsitzende Stephan Hofmeister.

Die Mehrausgaben für Hilfsmittel erwarten die Vertreter von Ärzten und Kassen als Folge der Einführung der sogenannten Blankoverordnung. Diese Regelung aus dem Jahr 2017 sieht vor, dass ein Arzt seinem Patienten ein Blankorezept ausstellt. Das Rezept reicht der Patient an Heilmittelerbringer – wie beispielsweise Physiotherapeuten, Ergotherapeuten und Logopäden – weiter. Die Heilmittelerbringer entscheiden dann selbstständig über Art und Dauer der Therapie.

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Leafly Deutschland NewsDreifach negativer Brustkrebs: Neue Therapiemöglichkeit

Dreifach negativer Brustkrebs ist die tödlichste Form des Brustkrebses. Er wird meist später diagnostiziert, ist aggressiver, spricht schlechter auf die Behandlung an und kehrt häufiger wieder. Etwa 10-17 Prozent der Frauen sind von dieser Form betroffen. Die Bezeichnung “dreifach negativ” kommt daher, dass die Art des Brustkrebses anhand spezifischer Kriterien, der Rezeptoren auf der Oberfläche der Krebszellen, eingeteilt wird:

  • Östrogenrezeptor-sensitive Tumoren haben Östrogenrezeptoren auf der Zelloberfläche
  • Progesteron-sensitive Tumoren haben Progesteronrezeptoren auf der Zelloberfläche
  • HER-2-sensitive Tumoren haben HER-2-Rezeptoren auf der Zelloberfläche.

Dreifach negativer Brustkrebs weist keine dieser Rezeptoren auf.

Behandlungsoptionen bei Brustkrebs

Zahlreiche Untersuchungen haben gezeigt, dass in Brustkrebsgewebe der Cannabinoidrezeptor 2 (CB2) vermehrt vorkommt, während er in gesundem Brustgewebe nicht zu finden ist. Zudem scheinen CB2-Rezeptor-Agonisten sich als potenzielle Behandlungsoption bei Krebserkrankungen (und anderen Erkrankungen) anzubieten.

Eine weitere Therapieform, die sich bereits bei verschiedenen Krebsarten als gut wirksam und schonend gezeigt hat, ist die photodynamische Therapie. Dabei wird die Energie von Licht bestimmter Wellenlänge genutzt, um Krebszellen gezielt zu schädigen.

Das Prinzip dahinter ist folgendes: Man verabreicht ein Medikament, an das ein lichtempfindliches Molekül angeklebt ist, und das sich bevorzugt in Krebszellen anreichert. Anschließend wird die Stelle, bei Hautkrebs die Stelle auf der Hautoberfläche, bei Blasenkrebs im Bereich der Blase, mit dem Licht bestrahlt. Die Schädigung der Krebszellen erfolgt durchdie lichtempfindliche Substanz. Zugleich kann der angekoppelte Wirkstoff vor Ort aktiv werden.

Kombination aus Cannabinoid- und photodynamischer Therapie

Wissenschaftler aus den USA haben dieses Prinzip nun an Brustkrebszellen untersucht. Dazu haben sie, vereinfacht gesagt, an ein Cannabinoid ein lichtempfindliches Sensormolekül gehängt. Zusätzlich hatten sie eine weitere Substanz im Einsatz, nämlich einen CB2-Agonisten.

Um die Effekte zu untersuchen, injizierten sie Mäusen mit einem dreifach negativen Tumor entweder nur das Sensormolekül (ohne Cannabinoid) (Kontrollgruppe), das Cannabinoid-Sensor-Konstrukt, den CB2-Agonisten oder eine Kombination des Cannabinoid-Sensor-Konstrukts und des CB2-Agonisten. Anschließend bestrahlten sie die Mäuse mit Licht und untersuchten die Effekte auf die Tumorgröße und das Überleben der Mäuse fünf Tage nach der Behandlung.

Ergebnisse der Untersuchung

Die Mäuse der Kontrollgruppe hatten die größten Tumoren und verstarben etwa fünf Tage nach der Behandlung. Die Tiere, die entweder das Cannabinoid oder den CB2-Agonisten bekommen hatten, überlebten etwas länger. Die besten Ergebnisse zeigten sich in der Gruppe, welche die Kombination erhalten hatte. Die Tumorgröße ging um mehr als die Hälfte zurück und das Überleben verlängerte sich auf im Mittel acht Tage.

Dreifach negativer Brustkrebs: Photodynamische Therapie könnte wirksam sein

Der Wirkmechanismus, der hinter den Effekten steckt, ist noch nicht geklärt. Die Autoren vermuten aber, dass durch die Kombination beider Substanzen (Cannabinoid und CB2-Agonist) eine Aktivierung mehrerer unterschiedlicher Signalwege und Zelltodprozesse erfolgt, die günstig zusammenwirken. Auch ob die Therapie auf den Menschen übertragbar ist, wurde noch nicht untersucht. Allerdings zeigen mehrere Studien aus den letzten Jahren, dass die Kombination einer Therapie (z. B. Chemotherapie, Immuntherapie, Radiotherapie u. a.) mit photodynamischer Therapie die Effekte verbessern konnte.

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Leafly Deutschland NewsLieferengpässe bei bestimmten Blütensorten

Problem Lieferengpässe bei Cannabisblüten

Seit der Legalisierung von Cannabis als Medizin im März 2017 kommt es immer wieder zu Lieferengpässen bei bestimmten Sorten von Cannabisblüten. Lieferengpässe bedeuten meist nicht, dass gar kein pharmazeutisches Cannabis in der Apotheke erhältlich ist. Sie bedeuten aber, dass Patientinnen und Patienten die bestimmte Sorte Medizinalhanf, die ihnen vom Arzt verschrieben wurde, in ihrer Apotheke nicht erhalten. Und die Apotheke kann die Sorte auch nicht bestellen.

Patienten können ihr Cannabis-Medikament nicht erhalten

Manche Patienten müssen nur wenige Wochen auf ihr Cannabis warten – andere dagegen mehrere Monate. ”Besonders im ländlichen Raum bei kleinen Apotheken, die keine großen Vorräte anlegen können”, kommt es immer wieder zu Lieferengpässen, wie uns ein Betroffener erzählt. Arne (Anm.d.Red: Name geändert) wohnt im ländlichen Sachsen. Er erklärt uns, dass Bedrocan und Bakerstreet in seiner Apotheke nicht zu haben sind. Anders sehe es da teilweise in den großen Apotheken im Stadtgebiet aus.

Für Arne sind aber gerade diese großen Apotheken auch Teil des Problems, wieso es eine Versorgungslücke auf dem Land gibt. Denn die großen Apotheken “kaufen Riesenmengen auf, und die kleinen Apotheken bekommen nichts ab”, so Arne.

Die Apotheken telefonieren zwar alle ihre Lieferanten ab – sie erhalten aber dennoch häufig keine Ware und oft noch nicht mal eine Auskunft, wann die gesuchte Cananbissorte wieder lieferbar ist.

Apotheker beklagen Mangel bei bestimmten Cannabissorten

Aber nicht nur Cannabispatienten und -patientinnen klagen über die immer wieder auftretenden Lieferengpässe bei Medizinalhanf – auch die Apotheker kritisieren die Versorgungslage. Wie eine aktuelle Umfrage unter deutschen Apothekern zeigt, sehen 56 Prozent der Befragten die mangelnde Verfügbarkeit von Cannabisblüten als Schwierigkeit bei der Patientenversorgung. (Leafly.de berichtete.)

Die Apothekerkammer Niedersachsen hatte vor einigen Monaten gefordert, die Lieferengpässe bei Cannabisblüten endlich zu beheben. So kritisierte Magdalene Linz, die Präsidentin der Kammer:

“Aufgrund der gestiegenen Nachfrage gibt es immer wieder massive Lieferengpässe. Hier wünsche ich mir deutliche Verbesserungen.“

Selbsthilfenetzwerk ruft dazu auf, Lieferprobleme zu melden

Das Selbsthilfenetzwerk Cannabis Medizin will sich mit den wiederholt auftretenden Lieferengpässen nicht abfinden. Da es “erneut gravierende Lieferausfälle diverser Sorten von Apotheken-Cannabis” gibt, ruft das Selbsthilfenetzwerk dazu auf, diese Lieferschwierigkeiten zu melden. Dafür hat der Verein auf seiner Webseite einen Mängelmelder eingerichtet. Hier können betroffene Cannabispatienten melden, welche Blütensorte in welcher Apotheke nicht zu bekommen ist.

Die Mängelmeldung geht dann automatisch an

  • den Gesundheitsminister Jens Spahn (Gesundheitsministerium)
  • das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM)
  • die Drogenbeauftragte des Bundes, Marlene Mortler
  • die drogenpolitischen Sprecher der Fraktionen im Bundestag

Bisher hat die Bundesregierung gerne die Augen verschlossen und behauptet, ihr seien keine Lieferengpässe bekannt. Das Selbsthilfenetzwerk hofft, mit ihrer Aktion Druck auszuüben, sodass Lieferprobleme nicht länger von der Regierung ignoriert werden. Interessierte kommen hier zum Mängelmelder.

Patienten können nicht auf andere Cannabissorten ausweichen

Wieso ist es aber so ein großes Problem, wenn Cannabispatienten ihre verschriebene Sorte Medizinalhanf nicht erhalten? Können Sie nicht einfach auf eine andere umsteigen? Nein, so einfach ist es tatsächlich nicht. Und dafür gibt es unterschiedliche Gründe:

Cannabissorten wirken medizinisch unterschiedlich

Die verschiedenen in Deutschland erhältlichen Cannabissorten unterscheiden sich in ihrem Gehalt an den beiden Cannabinoiden THC und CBD. Aber auch ihr Anteil an weiteren gering konzentrierten Cannabinoiden sowie Terpenen kann ganz unterschiedlich sein – und beeinflusst so die medizinische Gesamtwirkung. Jede Sorte weist einen ganz eigenen, charakteristischen “Fingerabdruck” aus Cannabinoiden und Terpenen auf.

Wechsel der Blütensorte bedeutet erneute Genehmigung durch die Krankenkasse

Selbst wenn der behandelnde Arzt dem Cannabispatienten eine andere Blütensorte auf Rezept verschreibt, kann der Patient diese nicht einfach in der Apotheke einlösen. Denn ein Wechsel des Cannabis-Produktes bedeutet einen Therapiewechsel – und dieser muss erneut von der Krankenkasse genehmigt werden.

Wir von Leafly.de haben kürzlich beim Bundesversicherungsamt nachgefragt, ob ein Therapiewechsel auch beim Wechsel der Blütensorte vorliegt. (Leafly.de berichtete.) Der Pressesprecher hat klargestellt: Jeder Wechsel des Cannabis-Produktes bedeutet einen Therapiewechsel. Das schließt auch den Wechsel der Blütensorte ein. Wie bei einer komplett neuen Therapie, muss die Cannabis-Verordnung erneut von der Krankenkasse genehmigt werden.

Dazu das Bundesversicherungsamt:

„Ist im Rahmen der Behandlung des Patienten ein Wechsel zu einem anderen Produkt nach § 31 Abs. 6 Satz 1 SGB V vorgesehen, handelt es sich dabei um einen Therapiewechsel. In diesem Fall bedarf es einer Neugenehmigung durch die Krankenkasse.“ Und in Bezug auf die Blütensorte erklärt der Pressesprecher des BVA: „Wird in der Folge der Behandlung vom Vertragsarzt eine andere Sorte von Cannabisblüten (demzufolge mit anderem Handelsnamen und anderen Wirkstoffgehalten) für erforderlich gehalten und verordnet, ist von einem Therapiewechsel auszugehen. Entsprechend bedarf es einer Neugenehmigung durch die Krankenkasse.“

Eine neue Kostenübernahme von der Krankenkasse zu erhalten, nimmt in der Regel mehrere Wochen in Anspruch. Cannabispatienten, deren Blütensorte nicht verfügbar ist, können aber meist nicht so lange auf ihre Medikamente warten. Darüber hinaus besteht die Gefahr, dass die alte Kostenzusage für das wirksame Arzneimittel zurückgezogen wird, sobald die Patienten auf ein anderes Cannabis-Produkt zurückgreifen. Selbst, wenn dies nur geschieht, um einen Engpass bei der Versorgung zu überbrücken.

Rezeptgültigkeitsfrist

Die begrenzte Gültigkeit des Cannabis-Rezeptes ist ein weiteres Problem, das auf Cannabispatienten zukommt, wenn ihre Sorte Medizinalhanf nicht verfügbar ist. Ärzte müssen Cannabis auf einem BtM-Rezept (Betäubungsmittel-Rezept) verschreiben. Und dieses müssen Patienten in Deutschland innerhalb von sieben Tagen in ihrer Apotheke vorlegen. Während eines Lieferengpasses besteht daher permanent das Risiko, dass die Gültigkeit der Cannabis-Verordnung abläuft.

Lieferengpässe trotz erhöhter Importe

Bisher wird der Bedarf an Medizinalcannabis in Deutschland durch Importe aus Kanada und den Niederlanden gedeckt. Ab dem Jahr 2020 soll der Anbau von pharmazeutischem Cannabis in Deutschland erfolgen. So plant es jedenfalls die Bundesregierung. Nachdem das BfArM die erste Ausschreibung für den Cannabis-Anbau zurückziehen musste, hatte das Amt ein neues Verfahren gestartet.

Erst im August hat Gesundheitsminister Jens Spahn die Liefermengen für medizinisches Cannabis aus den Niederlanden verdoppelt – auf bis zu 1,5 Tonnen (Leafy.de berichtete). Bisher hatten die Niederlande lediglich eine Liefermenge von 700 kg Medizinalhanf pro Jahr zugesagt.

Die nach Deutschland eingeführten Importe an pharmazeutischem Cannabis sind seit Inkrafttreten des Cannabisgesetzes im März 2017 enorm gestiegen: So hat Deutschland im gesamten Jahr 2017 1.200 Kilogramm Cannabis importiert, im ersten Halbjahr 2018 dagegen bereits 1.620 Kilogramm.

Vor diesem Hintergrund erklärt Dr. Kirsten Kappert-Gonther, Sprecherin für Drogenpolitik und Gesundheitsförderung bei den Grünen:

„Die Bundesregierung verhindert die ausreichende medizinische Versorgung mit Cannabis. Noch im März hat die Bundesregierung auf meine Anfrage behauptet, sie hätte keine Erkenntnisse über Lieferengpässe von Medizinalcannabis. Nun musste sie einräumen, dass eine Verdopplung der Importmenge für Cannabis aus den Niederlanden nötig war.“

Geringe Anbaumengen decken nicht den Bedarf

Der Bedarf an Medizinalhanf in Deutschland steigt stetig – das haben erst kürzlich Daten des GKV-Spitzenverbandes, der Interessengemeinschaft der gesetzlichen Krankenkassen, belegt. (Leafly.de berichtete.) Der sogenannte GAmSi Bericht zeigt klar, dass die Verordnungen von Cannabis rasant zunehmen. Darüber hinaus macht der Bericht deutlich, dass nicht alle Cannabis-Medikamente gleich beliebt sind: Inzwischen verschreiben die Ärzte in Deutschland am häufigsten unverarbeitete Cannabisblüten. Danach folgen cannabishaltige Zubereitungen und das Arzneimittel Sativex®.

In der neuen Cannabis-Ausschreibung für den Anbau in Deutschland wurden 2.600 kg Medizinalcannabis pro Jahr ausgeschrieben. Das entspricht einer Gesamtmenge von 10,4 Tonnen für den vierjährigen Ausschreibungszeitraum. Bei der ersten Cannabis-Ausschreibung waren es nur 6,6 Tonnen.

Dass das neue Ausschreibungsvolumen rund 30 Prozent höher liegt als beim ersten Versuch, ist der rasant gestiegenen Nachfrage nach Cannabis geschuldet. Dennoch ist es fraglich, ob die Mengen den zukünftigen Bedarf decken werden. Kürzlich haben die FDP wie auch die Grünen kritisiert, dass die Cannabis-Ausschreibung des Bundes zu gering bemessen ist. Vor allem, da davon auszugehen ist, dass die Zahl der Cannabispatienten weiterhin zunimmt.

Anbauvolumen muss erhöht werden, sonst drohen weitere Lieferengpässe

Die Grünen befürchten, dass die Versorgung der Cannabispatienten nicht gewährleistet ist. Kirsten Kappert-Gonther fragt sich daher, welche Absicht hinter den niedrigen Anbaumengen steht:

„Die Bundesregierung plant den Anbau zu knapp. Nachdem die erste Ausschreibung für den Anbau in Deutschland nach einem Gerichtsbeschluss gestoppt wurde, ist in der neuen Ausschreibung eine Menge von jährlich 2.600 Kilogramm Medizinalcannabis vorgesehen. Schon heute ist der Bedarf größer als die geplante Menge. Hat die Bundesregierung gar kein Interesse daran, die Versorgung sicherzustellen? Das wäre geradezu schäbig gegenüber den Patientinnen und Patienten.”

Falls Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU), nicht nachbessert und die Mengen für den Cannabis-Anbau in Deutschland hochsetzt, ist das Risiko groß, dass es auch in Zukunft immer wieder zu Lieferengpässen kommen wird. Leidtragende werden vor allem die Patientinnen und Patienten sein, die auf pharmazeutisches Cannabis angewiesen sind.

Mehr zum Thema Cannabis-Ausschreibung.

 

 

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Hanf Journal NewsEin denkwürdiges Datum

  Der 17. Oktober 2018 befreit Marihuana im Westen.     Es ist so weit. Kanada wird am 17. Oktober 2018 den Konsum, Besitz und Verkauf von berauschenden Hanfgütern vollständig für die erwachsene Bevölkerung des nordamerikanischen Landes legalisieren und damit unvergessliche Geschichte schreiben. Nach über einhundert Jahren seit Beginn der ersten Verbotsversuche und deren später…

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Leafly Deutschland NewsWelthospiztag und Deutscher Hospiztag 2018

Welthospiztag und Deutscher Hospiztag 2018

Der Welthospiztag 2018 fand am 13. Oktober unter dem Motto „Weil du wichtig bist!“ statt. Heute schlägt der DHPV anlässlich des Deutschen Hospiztag eine Brücke zum internationalen Motto „Because I matter“ und stellt die gelebte Erfahrung von schwerstkranken und sterbenden Menschen in das Zentrum des Welthospiztages 2018.

Das Motto ist somit auch eine Verneigung vor Cicely Saunders, Krankenschwester, Sozialarbeiterin, Ärztin, Hospizbegründerin und Palliativmedizinerin, die in diesem Jahr 100 Jahre alt geworden wäre, sowie eine Reminiszenz an ihren bekannten Ausspruch:

You matter because you are you and you matter until the end of your life. //
Du zählst, weil Du du bist. Und du wirst bis zum letzten Augenblick deines Lebens eine Bedeutung haben.

Auch in diesem Jahr werden zahlreiche Dienste und Einrichtungen den Welthospiztag nutzen, um für die Hospizidee zu werben, auf die Situation von schwerstkranken und sterbenden Menschen aufmerksam zu machen und über sich und ihre Angebote zu informieren.

Hospizarbeit und Selbstreflektion

Auch ich möchte mich hier anschließen. Wie vieles oder fast alles in meinem Leben ist diese Aufgabe zu mir gekommen und nicht umgekehrt, gleichwohl mein allererster Berührungspunkt schon vor vielen Jahren stattfand. Damals lebte und arbeitete ich in New York City.

Meine Realität war zu dieser Zeit eine ganz andere, munter und ohne „wenn und aber“ bewegte ich mich beruflich in der oberflächlichen und schnellen Welt der Mode. Mein damaliger Chef war einer der ersten CEO’s, der sich dennoch mit dem Thema der Sinnhaftigkeit und des Lebens beschäftigte. Es war das Jahr 1998, in dem Herr Drexsler all seine Angestellten zusammenrief, um uns 4 Stunden Zeit für ehrenamtliche Arbeit pro Monat zu schenken.

Damit das Ganze auch authentisch verlief, gab er uns eine Liste von Organisationen und Stiftungen, die sich über jegliche Hilfe freuen würden. Da gab es z.B. das Fauenhaus an der 33.Straße, Gods Love we deliver downtown, Soupkitchen in Harlem und das Kinderhospiz direkt gegenüber der Firma.

Ein Besuch im Kinderhospiz, der mein Leben veränderte

Jeden Tag lief ich an dem Hospiz vorbei, morgens auf dem Weg zur Arbeit und abends auf dem Rückweg. Vor dem Hospiz sah man oft die Pfleger mit den Kindern in ausgepolsterten Rollstühlen kommen, gehen oder auf den Krankentransport warten. Zu der Zeit war meine Tochter Mia vier Jahre jung, gesund, munter und voller Kleinkind Karacho.

Auf dem Weg zu meinem Arbeitsplatz stieß ich oft ein Stoßgebet voller Dankbarkeit aus. Zwei Mal am Tag wurde mir mit voller Wucht bewusst, das nichts aber auch gar nichts im Leben selbstverständlich ist. Also suchte ich mir eben dieses Kinderhospiz aus, um meine gesponserten ehrenamtlichen Stunden einzulösen.

Damals war ich ja noch keine Heilpraktikerin, konnte aber (so dachte ich) meine kreativen Kenntnisse gut einbringen. Einmal die Woche sollte ich nun kommen, um mit den Kindern künstlerisch zu arbeiten, zu malen, zu basteln oder Geschichten auszudenken.
Meine erste Stunde im Kinderhospiz mitten in Manhattan, zwischen Meetings und Termine gequetscht, entpuppte sich jedoch keineswegs als Kinderspiel, sondern als große Lehre!

Die erste Begegnung im Hospiz: Leben vor dem Tod

Ohne Erdung, aber voll bepackt mit dem besten Kunstbedarf, den ich finden konnte, erschien ich selbstbewusst und ready to make a difference. Die Stationsleiterin Jacky, die mich herzlich empfing, bot mir sogleich an, als Einstieg mit Monica zu spielen und wies mit dem Zeigefinger in die Richtung von Zimmer 2.

Flux öffnete ich die Tür und fand ein kleines blondes Mädchen vor, das aufrecht in ihrem Bett saß, umgeben von ächzenden für sie atmenden Plastikschläuchen und mit ihrem überdurchschnittlich großen Kopf ins Nichts starrte. Jacky folgte mir und erklärte mir, dass Monica bei ihrer Geburt zu wenig Sauerstoff bekommen hatte und seit dem palliativ versorgt wird, außerdem sei sie blind und man sei sich nicht genau sicher, wie gut sie noch hören könne. Langsam und voller Hilflosigkeit liess ich meine Tüte mit vorsichtig ausgewählten Farben, Glitzersteinen, bunten Fahnen und Federn zu Boden sinken.

Ich verbrachte die nächsten 60 Minuten geleitet von meinem mütterlichen Instinkt neben ihr sitzend, summend, streichelnd, singend, wippend und tief ein- und ausatmend im Takt der Schläuche. Voller Demut ging ich an diesem ersten Tag nachhause und verbrachte eine schlaflose Nacht damit, mir vorzustellen was Monica wohl Spass machen und womit ich ihr das nächste Mal eine Freude machen könnte. Und so fing alles vor nun mehr 20 Jahren im BIG APPLE an.

Die Hospizarbeit hat mein Leben maßgeblich beeinflusst und verändert

Mein Leben hat sich seit dem sehr gewandelt, jedoch sind meine wöchentlichen Hospizbesuche auch in Berlin weiterhin ein fester Bestandteil meines Lebens. Ich bin mir sicher, dass mich diese Arbeit unter anderem dazu inspiriert hat, die Ausbildung zur amtsärztlich geprüften Heilpraktikerin zu absolvieren und voller Leidenschaft und Wissensbegierde tief in die Welt der ganzheitlichen Medizin einzutauchen.

Seit einigen Jahren findet man mich nun einmal pro Woche im Kinderhospiz Sonnenhof der Björn Schulz Stiftung in Pankow.
Die Björn Schulz Stiftung und „ihre Gäste“, so werden hier die Patienten genannt, liegt mir ganz besonders am Herzen. Hier darf gelacht und geweint werden – das Wohl der Gäste und ihrer Familien wird ganz groß geschrieben, fast alles scheint möglich.
Hier werden schon mal die Betten um ein Lagerfeuer im Garten geschoben oder Tickets für Beyoncé ergattert.

Cannabis als Medizin ist ein Segen

Es ist beeindruckend zu sehen, dass komplementäre und alternative Methoden in der Palliativversorgung auf dem Vormarsch sind und beispielsweise medizinisches Cannabis immer mehr Zustimmung bekommt. Ich selber habe viele kleine und grosse Patienten dabei beobachten dürfen, wie sie dank Arzneimittel auf Cannabis-Basis an wertvoller Lebensqualität gewinnen konnten. Das macht Mut, in die Zukunft der Schmerzbekämpfung zu blicken.

Besonders die Arbeit in einem Kinderhospiz lässt Leben und Tod als untrennbares Ganzes erkennen. Was mich hierbei aber immer wieder am meisten berührt, ist die Lebensfreude und Hingabe der betroffenen Kinder. Vor dem Sterben darf gelebt werden mit allem drum und dran! Gerne würde ich daher das Sterben aus den verstaubten und mit Angst gefüllten Kellern zum Leben erwecken, es Teil des Lebens werden lassen, um somit zu einem bewussteren Leben zu inspirieren 🙂

Herzensgrüße,
Miri

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Hanf Journal NewsAlles Gras ist das Gleiche

  Studie widerspricht der Aussagekraft bisheriger THC- und CBD-Wert-Messungen.     In der Cannabisszene erfreuen sich Konsumenten und Patienten an den unterschiedlichsten Variationen der berauschenden Pflanzenprodukte, die in der Regel ihre hohe Potenz durch die Angabe von THC- und CBD-Wert von ihren stolzen Produzenten erhalten. Je höher der THC-Wert, desto stärker vermutet man die spürbare…

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Gesellschaftliches SET & SETTING:
In diesem Video spreche ich über die Auswirkungen der Prohibition auf das Leben und die psychische Gesundheit von Konsumenten illegaler Substanzen.

Auf künstlerische Weise umgesetzt habe ich bereits gestern ein Video zu dieser Thematik hochgeladen.
PARANOIA: https://youtu.be/Tyo7CLFMYAw

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Hanf Journal NewsQuo vadis, Bavaria?

  Die Qual der Wahl     Morgen am 14. Oktober haben knapp zehn Millionen Menschen im Freistaat Bayern die Qual der Wahl. Zur Disposition stehen unzählige politische Posten und Pöstchen, die seit Generationen der Christlich-Sozialen Union wie von selbst zufallen. Doch damit wird wohl Schluss sein, denn in der Gunst der Mehrheit der Wähler…

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Polytox.tv - Videos für Psychonauten, Stoner und AktivistenWeedUp TV – Episode 2 – Cultiva Hanfmesse 2018 – Tag 1

Für unsere zweite Episode sind wir nach Wien gefahren, um die Cultiva Hanfmesse 2018 zu besuchen. Schöne Kulisse, in einer Pyramidenstruktur, mit vielen spannenden Firmen und Produkten. Schaut es euch an!

Para nuestro segundo episodio, fuimos a Viena para visitar la feria de cáñamo Cultiva 2018. Hermoso entorno, dentro de una estructura piramidal, con muchas compañías y productos interesantes. ¡Echale un vistazo!

Links:

https://www.cultiva.at/index.php/de/
https://originalkavatza.com/
https://sensiseeds.com
https://www.growin.de

#Cultiva2018 #CultivaHempFair2018 #CultivaHanfMesse2018

Hanf Journal NewsErkrankte Engländer dürfen ab November Medizinalhanf erhalten

  Cannabis als Medizin bahnt sich europaweit den Weg.     Nahezu täglich erreichen mittlerweile positive Neuigkeiten über Legalisierungsfortschritte die Nachrichtenportale. Ein Land nach dem nächsten betrachtet die gesamte Thematik des Cannabisverbotes genaustens, um anschließend zumindest ein bisschen stärker in eine vernunftbasierte Richtung zu tendieren. So ist Medizin aus Hanf oder das Arzneimittel Cannabis in…

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Polytox.tv - Videos für Psychonauten, Stoner und AktivistenMorgen von der Cultiva – Morgenmedikation

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Leafly Deutschland NewsGroßbritannien legalisiert Cannabis für medizinische Zwecke

In Großbritannien entfachten mehrere Fälle von schwer kranken Schmerzpatienten, die sich einer verbotenen Cannabis-Therapie unterzogen, eine neue Debatte über die Legalisierung von Cannabis zu Therapiezwecken.

Schwerkranker Junge benötigte dringend Cannabisöl

Im Juni haben wir bereits über den kleinen Billy Caldwell berichtet. Dieser leidet an Autismus und schwerer Epilepsie. Mit Medizinalhanf fand der schwer kranke Junge endlich die richtige Medizin. Billys Mutter flog nach Kanada, um dort einen Vorrat an Cannabisöl für ein halbes Jahr (sechs kleine Flaschen) zu erwerben. Im Vereinigten Königreich ist allerdings nur das Einführen für einen Bedarf von maximal 30 Tagen erlaubt. Und so wurde das Cannabisöl bei der Einreise nach Großbritannien konfisziert.

Nach der Beschlagnahmung des Cannabisöls verstärkten sich die epileptischen Anfälle von Billy und nach einem Schlaganfall wurde er ins Krankenhaus eingeliefert. In der Öffentlichkeit sorgte die Herzlosigkeit der Behörden sowie die beharrliche Verweigerung der Regierung in Bezug auf die Zulassung von pharmazeutischem Cannabis für große Empörung. Aufgrund des enormen medialen Widerhalls lenkte die Regierung in Großbritannien ein und in einer Adhoc-Entscheidung wurde der Zoll angewiesen, ein Fläschchen des Cannabisöls zurückzugeben.

Großbritannien legalisiert Medizinalhanf

Der Innenminister Sajid Javid hatte im Juni diesen Jahres ein unabhängiges Expertengremium einberufen. Dieses kam zu dem Ergebnis, dass Cannabis für medizinische Zwecke verabreicht werden dürfe, sofern es den Sicherheitsnormen entspreche. Und so teilte Javid jetzt laut den Medien mit, dass Medizinalhanf ab dem 1. November auf ärztliche Anordnung erlaubt sei.

Medizinalhanf wird vor allem zur Behandlung von chronischen Schmerzen, Nervenschmerzen, bei ADHS, gegen die Symptome beim Tourettesyndrom sowie zur Reduzierung von Epilepsieanfällen eingesetzt. Verordnungsfähig sind Cannabisextrakte, Cannabisblüten sowie einzelne Cannabinoide.

Der Konsum von Cannabis zu nicht medizinischen Zwecken bleibt jedoch weiterhin verboten.

Mehrere Länder in Europa wie Deutschland, Österreich, Italien und Finnland haben Cannabis als Medizin bereits legalisiert. Uruguay hat als weltweit erstes Land sogar den Erwerb, Besitz und Anbau von Cannabis im Jahr 2013 für legal erklärt. Und am 16. Oktober wird Cannabis auch in Kanada vollkommen legal sein (Leafly berichtete).

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Polytox.tv - Videos für Psychonauten, Stoner und AktivistenCIA-TV° Cultiva Hanfmesse 2018 Tag 1 ¦ Zusammenfassung

Endlich ist es so weit die Cultiva, Österreichs größte Hanfmesse hat wieder begonnen. Wir haben hier für euch ein paar Eindrücke des ersten Tages zusammengestellt.

… schaut mal auf unsere Seite www.cia-tv.eu 😉

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#cia #cia-tv #mario #hempjesus #cannabis-tv #cannabis #cbd #hanf

Marihuana Aktien - Informationen zu Cannabis InvestmentsImmer mehr Potstocks handelbar

2018 ist  DAS Jahr der Pot-Stocks. Ich komme schon lange nicht mehr hinterher, alle neuen zu tracken –  Anbei einige neue Player am Markt: MediPharm Labs TSXV:LABS  ist das erste Unternehmen in Kanada, das im Rahmen des ACMPR  ein Produktionslizenz für Cannabisöle hat, ohne zuvor eine Anbau Lizenz inne zu haben. Dieser Experten-Fokus auf Cannabis-Konzentrate aus unserem cGMP-Labor (current Good Manufacturing Practices) und dem ISO-Standard-Labor für Reinräume und kritische Umgebungen ermöglicht […]

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Polytox.tv - Videos für Psychonauten, Stoner und AktivistenN° 515 Cannabis Cup Barcelona | Teil 1

High Leute,
wir waren auf dem Cannabis Cup Barcelona 2017 und
dort haben wir eine Woche lang für Euch die verschiedensten Sorten, Clubs und andere Orte unsicher gemacht. Wir wünschen Euch viel Spaß mit der ersten von vielen Folgen 🙂
Euer Exzessiv-Team

GanjaFriend
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Polytox.tv - Videos für Psychonauten, Stoner und AktivistenMeine Top 3 LIEBLINGSDROGEN und warum ihr sie nicht nehmen solltet – OPEN MIND

ICH RATE STRENGSTENS VOM KONSUM VON Dr0gen AB! Dieses Video dient nur aufklärerischen und dokumentarischen Zwecken!
Der Konsum von psychoaktiven Substanzen birgt immer gewisse Risiken, besonders bei Jugendlichen.
Sei es Kaffee, Zigaretten oder irgendeine Substanz aus dem illegalen Bereich.
Bei Suchtproblemen, hier die geeignete Hotline: http://www.suchthotline.info/
Auch wenn ihr nie irgendwelche Drogen nehmen wollt, solltet man sich immer ausreichend über die Wirkungen und Nebenwirkungen von gewissen Drogen informieren, damit man helfen kann, falls Freunde Probleme mit solchen Substanzen bekommen.
Hierfür einfach Dinge wie den Namen der Substanz + Gefahren bei Google suchen.
Ich bin ein erfahrener Konsument und beachte beim konsumieren immer die nötigen Sicherheitsvorkehrungen: keine zu hohen Dosierungen, Konsum nur in einem geeigneten Setting mit geeigneten Personen und zusätzlich ist ein Tripsitter immer zum Abruf bereit, falls Komplikationen auftreten.

Der neue Openmind-Shop: https://openmind-shop.de
(Shirts, Pullis, Vaporizer etc… Der Shop wird komplett von mir betrieben; ich verschicke auch die Pakete)

25 Euro Gratis Reiseguthaben, wenn ihr euch über meinen Ref-Link bei Airbnb eine Reise für über 65 Euro bucht:
https://www.airbnb.de/c/simonr5310

Leute die mich auf WHatsapp hinzugefügt haben, bekamen früher Zugriff auf dieses Video. Unter diesem Link könnt ihr mich adden:
Füge mich auf Whatsapp hinzu:
https://widget.whatsbroadcast.com/widget_more/7570fc8f44f47e378a225574f12f8f8f/

Upps: http://amzn.to/1NHO6Re

MMOGA Reflink:
https://www.mmoga.de/OPEN_MIND

DRIVENOW Gutscheincode für 15 Bonusminuten:
NEAZ81G8JWK5
(Wenn ihr den Code verwendet, funktioniert das wie ein affiliate Link und ich bekomme dadurch Provision und ihr zahlt nicht mehr, sogar weniger 😉 )

OPEN MIND Discord:
https://www.discord.id/openmind

Meine neue Kamera: http://amzn.to/2CMjQr1
Das Objektiv, welches ich dazu verwende: http://amzn.to/2AKt05T

Bitcoins und andere Kryptowährungen kaufen:
https://www.coinbase.com/join/5a2c56492497dc00d3ed2d21
(DU bekommst einen 10 Euro Gutschein, wenn du Bitcoin im Wert von mehr als 100 Euro kaufst)

Bitcoins kaufen auf Bitcoin.de: https://www.bitcoin.de/de/r/r7wdxz

Open Mind unterstützen: https://www.patreon.com/openmind3000

BTC-Spenden an:
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Soziales:
Facebookpage: https://www.facebook.com/OpenMindforDrugs

Mein Spotifyprofil: https://open.spotify.com/user/216dcmfc6p3uscg44qpuprdmy

Simon3000 auf Snapchat

Instagram: https://instagram.com/simon_ruane/

Das ist ein Video für Menschen die das Thema Dr0ge.n interessant finden.

KEINE GEWÄHR, DASS ALLE INFORMATIONEN IN DIESEM VIDEO STIMMEN! DIE MEISTEN INFORMATIONEN HABE ICH AUS DEM INTERNET, DA KANN ES SEIN, DASS MAL ETWAS NICHT GANZ RICHTIGES DABEI IST.

Ich möchte hier niemanden dazu motivieren Dr0ge.n zu nehmen. Dieser Kanal ist nur eine realistische Dr0g.enaufklärung in der ich genau sage, wie es wirklich ist.
Er ist vorallem für Leute da, die sowieso schon Dr0ge.n nehmen, damit diese den Konsum weniger Risikoreich betreiben wollen.

Nehmt keine Dr0ge.n, vorallem nicht wenn Ihr noch minderjährig seid, denn für nicht ausgewachsene Hirne sind Dr0ge.n sehr viel schädlicher.

Leafly Deutschland NewsLeafly.de Insider: Mit Andrea Schröder von Deep Nature Project GmbH

In der europäischen Hanfszene hat sich die Deep Nature Project GmbH mit Sitz in der burgenländischen Gemeinde Gols (Österreich) längst einen Namen gemacht. Mit ihrer Marke MEDIHEMP vertreibt das Unternehmen hochwertige Hanfprodukte.

Im Rahmen des aktuellen Relaunchs haben die MEDIHEMP Bio Hanf-Produkte einen neuen, frischen Look erhalten. Außerdem ist die neue Produktserie VETRIHEMP CBD-Bio-Öle für Tiere eingeführt worden. Auch die Eröffnung des ersten MEDIHEMP-Shops in Gols war ein voller Erfolg.

Deep Nature Project GmbH

Wir haben mit Andrea Schröder, verantwortlich für Marketing & Kommunikation bei MEDIHEMP, ein interessantes Interview geführt.

Leafly.de: Vielen Dank Frau Schröder, dass Sie mit uns sprechen. Möchten Sie sich kurz vorstellen?

Andrea Schröder: Ich bin seit dem Jahr 2015 für das Marketing und die Kommunikation für die Deep Nature Project GmbH zuständig. Für mich ist es eine der spannendsten Zeiten meines Lebens, da ich noch nie gesehen habe, dass sich ein Unternehmen und seine Produkte so rasend schnell entwickeln. Das muss am Hanf liegen.

Gründung der Deep Nature Project GmbH

Leafly.de: Seit wann gibt es die Deep Nature Project GmbH (DNP)? Wie ist die Geschäftsidee entstanden?

Andrea Schröder: Die Deep Nature Project GmbH wurde im Herbst 2015 gegründet, bzw. umfirmiert aus der MEDIHEMP OG. Die Gründerinnen Andrea Bamacher und Elke Moritz (s. Foto) beschäftige sich bereits seit vielen Jahren mit dem Anbau und der Verwendung der Hanfpflanze. Seit dem Jahr 2011 wurden Nutzhanfsorten im Raum Burgenland auf mehreren Hektar angebaut. Die Geschäftsidee war es, mit nachhaltiger, biologischer Landwirtschaft hochwertigen Hanf als Basis für hochwertige Hanfprodukte, also Bio-Hanf-Lebensmittel und Bio-Hanfextrakte, herzustellen und so die alte Kulturpflanze dem Menschen wieder zugänglich zu machen.

Leafly.de: Mit welchen Schwierigkeiten hat/hatte die Deep Nature Project GmbH (DNP) zu kämpfen?

Andrea Schröder: Zu Beginn, und wie auch jetzt noch teilweise, war das Wissen über Hanf in der Bevölkerung sehr gering. Hanf galt lange als Drogenpflanze und die Unterscheidung zwischen THC-haltigen Hanfpflanzen und Nutzhanfsorten, aus denen der berauschende Inhaltsstoff THC weitestgehend herausgezüchtet worden ist, wurde und wird auch heute oftmals nicht gemacht.

Öffentlich wird oftmals nur über THC-haltigen Hanf diskutiert, wie zum Beispiel Medizinalhanf. Nutzhanf wird aber nur selten extra erwähnt, obwohl alle guten und gesundheitsfördernden Inhaltsstoffe wie die Cannabinoide CBD (Cannabidiol), Cannabigerol (CBG) oder auch Terpene und Flavonoide auch in diesen Sorten enthalten sind.

Der zweite Punkt ist, dass es aktuell keine durchgängigen, europaweiten Regulierungen zu CBD und Hanfextrakten gibt. De facto ist sich jedes Land unsicher, wie es mit diesen Stoffen umgehen soll, was den regulatorischen Teil stark erschwert.

Deep Nature Project positioniert seine Hanfextrakte als Nahrungsergänzungsmittel zur Pflege und Unterstützung des körpereigenen Endocannabinoidsystems. Auch dazu gibt es allgemein sehr wenig Wissen, wodurch der Erklärungsbedarf hoch und die Inverkehrsetzung schwierig ist.

Mit der aktuellen Inverkehrssetzungsbescheinigung mit EU-weiter Gültigkeit hat DNP aber einen großen Schritt in die richtige Richtung geschafft. Diese offizielle Bescheinigung garantiert die Unbedenklichkeit bei der Anwendung als Nahrungsergänzungsmittel.

Hanfprodukte – die rechtliche Lage in Österreich

Leafly.de: Wie sieht die rechtliche Lage in Bezug auf Hanf und Hanf-Produkte in Österreich aus?

Andrea Schröder: Beides ist legal im Anbau, der Verarbeitung sowie der Vermarktung, sofern es sich um im EU-Sortenkatalog registrierte Nutzhanfsorten handelt. In diesem Sortenkatalog sind für Österreich um die 50 Sorten eingetragen. Wir arbeiten mit jenen Sorten, die hohe CBD- bzw. CBG-Werte aufweisen und die für unsere klimatischen Anforderungen am besten geeignet sind.

Hanf-Lebensmittel sind bereits seit vielen Jahren in Österreich im Handel. Hanf-Extrakte als Nahrungsergänzungsmittel hingegen noch nicht so lange. In Österreich ist eine konkrete Registrierung nicht vorgeschrieben. Die DNP-Produkte durchlaufen mehrere Analysen und Kontrollen und sind der österreichischen Agentur für Ernährungssicherheit (AGES) bekannt.

Leafly.de: Können auch deutsche Bürger legal MEDIHEMP-Produkte kaufen?

Andrea Schröder: Alle MEDIHEMP-Produkte sind für den Verkauf in Deutschland beim Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit eingetragen. In Deutschland reicht diese Eintragung, gepaart mit einer gültigen Inverkehrssetzungsbescheinigung aus, um Produkte legal verkaufen bzw. kaufen zu können.

Produktion der Hanfprodukte

Leafly.de: Wie werden die Hanf-Produkte hergestellt, und woher stammt der Hanf?

Andrea Schröder: Die Hanf-Lebensmittel werden zum Großteil aus den Hanfsamen hergestellt. Geschälte Hanfsamen nennt man Hanfnüsschen. Werden diese kalt gepresst, entsteht ein sehr hochwertiges naturreines Hanföl. Oft wird dies auch Hanfsamenöl oder Hanfnussöl genannt.

Der sogenannte Presskuchen wird weiter gereinigt und fein vermalen. Das hieraus resultierende Pulver wird aufgrund seines hohen Eiweißgehalts Hanfprotein genannt. Es stellt einen wunderbaren Ersatz für tierische Eiweißquellen dar und eignet sich bestens zum Rohverzehr, aber auch zum Kochen und Backen.

Eine Sonderstellung in den Lebensmitteln hat der Hanf-Tee. Er wird aus dem Blattmaterial gewonnen und enthält damit auch die natürlich vorkommenden Cannabinoide, Terpene und Flavonoide.

Qualität der Hanfprodukte

Leafly.de: Wie wird die Qualität der Hanf-Produkte sichergestellt?

Andrea Schröder: Das Unternehmen selbst und alle Produkte sind biozertifiziert nach den strengen Auflagen der österreichischen Bio-Kontrollstelle AT-Bio-301. Aktuell befindet sich das Unternehmen auch im Prozess der IFS-Zertifizierung als Lebensmittelhersteller. Damit sind HACCP- und GMP-Standards gewährleistet.

Außerdem haben wir ein umfangreiches Qualitätsmanagement-System etabliert – vom Feld bis zum fertigen Produkt. Das beginnt bereits in der Landwirtschaft. Vor der Aussaat werden Bodenproben gezogen und die Bodenqualität analysiert. Nur ein guter Boden eignet sich für biologisch nachhaltige Landwirtschaft, ohne Einsatz von Pestiziden und anderen Hilfsstoffen.

Vor bzw. nach jedem Produktionsschritt werden interne und teilweise externe Analysen auf Inhaltsstoffgehalte, Schwermetalle, die Mikrobiologie und etwaige Toxine gemacht. Die Analyseergebnisse werden lückenlos und rückverfolgbar dokumentiert. Ein hauseigenes Labor prüft laufend den Gehalt der Cannabinoide.

Abfüllung und Verpackung erfolgen nach HACCP-Standards. Das Haus verlassen nur jene Produkte, die allen Auflagen entsprechen, also frei von Schadstoffen sind und die angegebenen Cannabinoidgehalte aufweisen.

Leafly.de: Was macht die Deep Nature Project GmbH besonders?

Andrea Schröder: Deep Nature Project, also wie der Name eigentlich schon sagt, ist mehr als nur ein Hanfprodukte-Hersteller. Das Deep Nature Project, mit Sitz in Österreich, ist aus dem Gedanken herausgewachsen, naturbelassene Produkte zu entwickeln, die dem Menschen guttun und ihn dabei unterstützen, aktiv und gesund zu bleiben.

Im Zentrum steht der Deepnature-Gedanke, nämlich Nachhaltigkeit, Qualität und Fairness. Wir sind der Überzeugung, dass der Mensch im Einklang mit der Natur wieder zu mehr Gesundheit, Bewusstheit und innerer Stärke und damit zu mehr Lebensqualität finden kann. Das ist der Deep Nature Gedanke, der all unser Handeln bestimmt. Daran arbeiten täglich etwa 40 Mitarbeiter.

Pläne für die Zukunft

Leafly.de: Wo sehen Sie die Deep Nature Project GmbH in zwei bis fünf Jahren?

Andrea Schröder: Wir bieten derzeit mit den beiden Marken MEDIHEMP im Humanbereich und VETRIHEMP im Veterinärbereich gesundheitsfördernde, biologische Hanfprodukte an. Einerseits wird das Produktportfolio stetig ausgebaut, andererseits ist Deep Nature Project ein Konzept, das sich weltweit etablieren lässt.

Unter dem Motto „think global, act local“ wird das österreichische Anbau- und Produktionskonzept auch in andere Teile der Welt getragen. Gerade in Entwicklungsregionen unterschiedlicher Länder lässt sich Hanf aufgrund seiner Widerstandskraft gegenüber klimatischen Bedingungen, aber auch aufgrund der positiven Eigenschaften im Anbau und der Verarbeitung nutzen, um Menschen in Regionen zu stärken, die wenig Aussicht auf ertragreiche Landwirtschaft haben. Die regionalen Verarbeitungsmöglichkeiten schaffen Arbeitsplätze und stärken ärmere Regionen.

Deep Nature Project möchte auf lange Sicht ein weltweites Vorzeigeunternehmen für die Herstellung gesunder Produkte, nachhaltiges Wirtschaften und soziales Engagement sein und werden.

Leafly.de bedankt sich für das interessante Gespräch. Wir werden auch weiterhin die Entwicklung
der Deep Nature Project GmbH beobachten und darüber berichten.

 

Dieser Artikel ist gesponsert von der Deep Nature Project GmbH.

 

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Deutscher Hanfverband NachrichtenJugendliche konsumieren weniger Drogen | DHV-Video-News #181

Jugendliche konsumieren weniger Drogen | DHV-News #181

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Die Hanfverband-Videonews vom 12.10.2018

Die Tonspur der Sendung steht als Audio-Podcast am Ende dieser Nachricht zum downloaden oder direkt hören zur Verfügung.

  • Urteil: Kein Jagdschein für Cannabispatienten
  • Jugendliche konsumieren weniger Drogen
  • "Rekordkiffer" - 15 Gramm pro Tag - 3,8 Kilo Eigenbedarf
  • Massenlöschung von Cannabiseinträgen in ganz Kalifornien
  • Hanf im Weltall
  • Termine

Vorbemerkungen

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Polytox.tv - Videos für Psychonauten, Stoner und AktivistenDas denkt BERLIN über CANNABIS!

Unterwegs in den Straßen Berlins finde ich für Euch heraus, was die Menschen in der Hauptstadt über Cannabis, die Legalisierung und HomeGrowing denken – Viel Spaß!

***
In dieser Sendung werden Handlungen gezeigt, die in
Deutschland und zahlreichen andern Ländern illegal sind.
Der Besitz, Handel, Erwerb, und die Produktion von Cannabis
sind in Deutschland für die meisten Menschen illegal
und stellen eine Straftat dar.
Growers Life will seine Zuschauer informieren und aufklären
und richtet sich an ein deutschsprachiges Publikum
in Ländern, in denen die gezeigten Handlungen zulässig sind.
Alle anderen Zuschauer weisen wir ausdrücklich darauf hin,
dass die betreffenden Handlungen nicht
nachgemacht werden sollen.
***

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Polytox.tv - Videos für Psychonauten, Stoner und AktivistenJugendliche konsumieren weniger Drogen | DHV-News #181

Die Hanfverband-Videonews vom 12.10.2018 • Urteil: Kein Jagdschein für Cannabispatienten • Jugendliche konsumieren weniger Drogen • „Rekordkiffer“ – 15 Gramm pro Tag – 3,8 Kilo Eigenbedarf • Massenlöschung von Cannabiseinträgen in ganz Kalifornien • Hanf im Weltall • Termine

3:09 • Urteil: Kein Jagdschein für Cannabispatienten
5:10 • Jugendliche konsumieren weniger Drogen
6:50 • „Rekordkiffer“ – 15 Gramm pro Tag – 3,8 Kilo Eigenbedarf
7:51 • Massenlöschung von Cannabiseinträgen in ganz Kalifornien
8:44 • Hanf im Weltall
10:04 • Termine

Die Tonspur der Sendung steht hier als Audio-Podcast zum downloaden oder direkt hören zur Verfügung:
https://hanfverband.de/files/dhv_news_181_-_podcast_12_10_2018.mp3

• Vorbemerkungen

Cannabispetition 2017: Georg Wurth im Bundestag
https://www.youtube.com/watch?v=HQ0heEu2Rvo

• Urteil: Kein Jagdschein für Cannabispatienten

Volksfreund, 09.10.2018: Gerichtsurteil – Trierer Verwaltungsgericht entscheidet: Kein Jagdschein für Cannabispatienten
https://www.volksfreund.de/region/wittlich/trierer-verwaltungsgericht-entscheidet-kein-jagdschein-fuer-cannabispatienten_aid-33550821

• Jugendliche konsumieren weniger Drogen

fnp, 09.10.2018: Studie Frankfurts Jugendliche greifen seltener zum Joint
http://www.fnp.de/lokales/frankfurt/Frankfurts-Jugendliche-greifen-seltener-zum-Joint;art675,3129266

• „Rekordkiffer“ – 15 Gramm pro Tag – 3,8 Kilo Eigenbedarf

Spiegel.de, 08.10.2018: 15 Gramm pro Tag – „Rekordkiffer“ nach Abstinenz zu Bewährungsstrafe verurteilt
http://www.spiegel.de/panorama/justiz/rekordkiffer-ueberzeugt-gericht-dass-er-vier-kilogramm-marihuana-zum-eigenbedarf-besitzt-a-1232184.html

• Massenlöschung von Cannabiseinträgen in ganz Kalifornien

NORML, 04.10.2018: California: Governor Signs Legislation Expunging Past Marijuana Convictions
http://norml.org/news/2018/10/04/california-governor-signs-legislation-expunging-past-marijuana-convictions

• Hanf im Weltall

NOIZZ, 07.10.2018: Dieses Start-up baut Cannabis im Weltall an
https://noizz.de/wissen/dieses-start-up-baut-cannabis-auf-einer-der-internationalen-raumfahrt-station-an/trfcqdy

lessentiel.lu, 08.10.2018: Rauchen wir bald Marihuana aus dem Weltall?
http://www.lessentiel.lu/de/panorama/story/rauchen-wir-bald-marihuana-aus-dem-weltall-15085923

• Termine

http://hanfverband.de/nachrichten/termine

Wien: Cultiva Hanfmesse 2018
Freitag, 12. Oktober 2018 – 0:01 bis Sonntag, 14. Oktober 2018 – 23:59

Goslar: Kiffen und Kriminalität – Lesung mit Jugendrichter Andreas Müller
Samstag, 13. Oktober 2018 – 17:00 bis 19:00

Heidelberg: Infotisch der DHV-Regionalgruppe Rhein-Neckar
Samstag, 13. Oktober 2018 – 10:30 bis 16:30

Heidelberg: Öffentliches Treffen des Hanfverbandes Rhein-Neckar
Dienstag, 16. Oktober 2018 – 19:00 bis 21:00

Halle/ Saale: Infostand des DHV Halle/ Saale am Tag für die Beseitigung der Armut
Mittwoch, 17. Oktober 2018 – 12:00

Dresden: Treffen der DHV-Ortsgruppe Dresden
Donnerstag, 18. Oktober 2018 – 20:30 bis 22:30

Frankfurt: Canadian Cannabis Capital Markets Konferenz
Sonntag, 21. Oktober 2018 – 10:00 bis Montag, 22. Oktober 2018 – 17:00

Hamburg: Gründungstreffen der DHV-Gruppe in spe
Dienstag, 23. Oktober 2018 – 19:00 bis 22:00

Erfurt: Podiumsdiskussion zum Thema: „Die Cannabislegalisierung… Dealer oder Fachgeschäft?
Mittwoch, 24. Oktober 2018 – 19:00 bis 21:00

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http://hanfverband.de/dhv/unterstuetzen

Polytox.tv - Videos für Psychonauten, Stoner und AktivistenPolizei an der Türe!!!

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PARANOIA
Ein kleines Kunstvideo um auf die negativen Folgen der Prohibition aufmerksam zu machen.

Morgen folgt ein zweites Video in welchem ich dann nochmal darüber spreche was es für psychische Folgen der Prohibition gibt. Sobald es Online ist werde ich den Link hier einfügen.

MUSIK:
Die Musik in diesem Video findet ihr hier:
https://pascalwuesten.bandcamp.com/
Der verwendete Track heisst AL_1.

Mein Kanal soll hauptsächlich zur Aufklärung dienen. Und dazu Menschen ein anderes Bild über psychoaktive Substanzen zu zeigen. Drogen sind nicht generell etwas schlechtes, Drogen sind Werkzeuge die für verschiedene Zwecke genutzt werden können.

Euch gefällt das Projekt HYPERRAUM? Ihr habt Ideen, Vorschläge oder wollt euch irgend wie einbringen? Schreibt mir und folgt Hyperraum auf Facebook:
https://www.facebook.com/Hyperraumuniversum/?ref=aymt_homepage_panel
Auf der Facebook Seite könnt ihr außerdem viel meiner durch psychedelische Erfahrungen inspirierten Kunst finden. Diese gibt es auch auf verschiedenen T-Shirts und zwar hier:
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www.hyperraum.vision

Leafly Deutschland NewsIsraelische Cannabis-Unternehmen gelten als führend in der Cannabisbranche

Die israelischen Cannabis-Unternehmen gelten in der Erforschung der Cannabiswirkung im medizinischen Bereich als führend. Erst im Mai diesen Jahres haben wir darüber berichtet, das in Israel jetzt viele wichtige neue Studien durchgeführt werden sollen, um die medizinische Wirkung von Cannabis zu untersuchen.

In Israel erfolgten in den vergangenen Jahren zahlreiche Gründungen von Cannabis-Unternehmen. Diese leisteten in diesem Bereich bahnbrechende Arbeit, um das erforderliche Know-how für den Anbau von hochqualitativem Cannabis zu gewinnen und daraus Verbindungen zu extrahieren, die für die Behandlung verschiedener Erkrankungen nützlich sind.

Es wird geschätzt, dass die Cannabis-Exportindustrie in Israel einen Jahresumsatz von 4 Milliarden US-Dollar hat. Dabei konzentriert sich Israel darauf, immer mehr Ärzte darin zu schulen, die Verwendung von Medizinalhanf zu verstehen und es in der richtigen Weise zu verschreiben, sodass Menschen mit Erkrankungen wie Krebs, Epilepsie, Multiple Sklerose und psychischen Störungen geholfen werden kann.

Führende Cannabis-Unternehmen in Israel

Zu den führenden Cannabis-Unternehmen in Israel gehören laut einer Meldung:

Pharmacann:

Das Cannabis-Unternehmen besteht seit dem Jahr 2008 und kann auf eine fast zehnjährige Erfahrung zurückblicken. Im Jezreel-Tal im Norden Israels besitzt Pharmacann große Cannabis-Farmen, die sich über fast acht Hektar erstrecken.

Cannabino:

Das Unternehmen produziert ungefähr elf Cannabissorten, die jeweils eine andere Kombination von Cannabinoiden enthalten, die zur Behandlung spezifischer Erkrankungen geeignet sind. Zudem verfügt Pharmocann über eine der größten Cannabis-Datenbanken. Hierin finden sich zahlreiche Informationen, wie beispielsweise über verschiedene Cannabisstämme, unterschiedliche Behandlungspläne für Patienten und andere Daten über Cannabis in medizinischer Qualität.

Tikun Olam:

Auf Hebräisch bedeutet der Firmenname „Reparieren Sie die Welt“. Dabei war Tikun Olam eines der ersten Cannabis-Unternehmen in Israel. Seit der Gründung im Jahr 2006 widmet sich das Unternehmen der Erforschung von Cannabis und den verschiedenen Anwendungsgebieten. Gegliedert ist Tikun Olam in mehrere kleine Unternehmen:

  • Tikun Olam Grows widmet sich dem Anbau von Cannabis. Diese Abteilung hat große Arbeit geleistet, um genetisch modifiziertes Cannabis zu züchten, dass hoch konzentriert ist in den nützlichsten Cannabinoid-Verbindungen, die bei der Behandlung von Krankheiten helfen können. Einige der wichtigsten Cannabissorten, die Tikun Olam produziert, sind Avidekel, Alaska, Erez und Midnight.
  • Das Pflegezentrum Tikun Olam Care widmet sich der Verwendung von pharmazeutischem Cannabis für die Behandlung von Patienten, die an einer Vielzahl schwerer Krankheiten leiden.
  • Mit der Einrichtung von medizinischen Cannabisforschungszentren in anderen Ländern befasst sich Tikun Olam International Scope.
  • Tikun Olam beherbergt eine der größten Datenbanken, die viele Informationen über Forschung, Behandlung und Wissen über pharmazeutisches Cannabis enthält.

Better:

Das Cannabis-Unternehmen Better verfügt über mehr als sieben Jahre Erfahrung im Anbau von biologischem und chemikalienfreiem medizinischem Cannabis sowie bei der Behandlung von Cannabispatienten mit ernsthaften medizinischen Problemen. Dabei zielt das Unternehmen auf die Herstellung spezialisierter Cannabissorten für medizinische Zwecke ab, die zur Behandlung bestimmter Krankheiten eingesetzt werden können.

Internationale medizinische Cannabis-Konferenz „Cann10“

Viele Cannabis-Unternehmen sind auf der Cannabis-Konferenz „Cann10“ vertreten, die vom 14. bis 16. Oktober 2018 in Tel Aviv stattfindet. In den Jahren zuvor war die „Cann10“ bereits ein voller Erfolg. So teilten Referenten aus der ganzen Welt ihr Wissen mit hunderten Teilnehmern aus unterschiedlichen Ländern. Zudem hatten die Cannabis-Unternehmen die Möglichkeit, sich und ihre Arbeit zu präsentieren.

Mehr zur Cannabis-Konferenz „Cann10“.

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Leafly Deutschland NewsWelt-Rheuma-Tag: „Rheuma kommt selten allein“

Der Welt-Rheuma-Tag fand zum ersten Mal im Jahr 1996 statt. Ins Leben gerufen hat diesen die Arthritis and Rheumatism International (ARI). Ziel des Welt-Rheuma-Tages ist es, die Anliegen Betroffener sowie die Erkrankung selbst in das Bewusstsein der Öffentlichkeit zu rücken.

In Deutschland gibt es diesen Jahrestag seit dem Jahr 2005, der von der Deutschen Rheuma-Liga eingeführt wurde. Und so findet der Welt-Rheuma-Tag jedes Jahr am 12. Oktober unter einem bestimmten Motto statt. Das diesjährige Motto lautet: „Rheuma kommt selten allein – Begleiterkrankungen vorbeugen und behandeln“.

Behandlung einer Rheuma-Erkrankung

Die Hauptsymptome sämtlicher Rheuma-Erkrankungen äußern sich in Form von Schmerzen in den Gelenken, Muskeln, Bändern und Sehnen. Gegen diese Beschwerden erfolgt meist die Verordnung von nicht-steroidalen Antirheumatika (NSAR), die schmerzlindernd und entzündungshemmend wirken. Jedoch ist die Einnahme dieser Rheuma-Medikamente mit Risiken verbunden, denn die Wirkstoffe können die Magen-Darm-Schleimhaut angreifen, sodass Magengeschwüre entstehen können. Zudem kann es zu Wassereinlagerungen kommen, was ebenfalls nicht ungefährlich ist.

Weitere Behandlungsmöglichkeiten bestehen in der Gabe von Kortison-Medikamenten bei akuten Entzündungsschüben. Basistherapeutika wie Sulfasalazin oder Methotrexat wirken hingegen erst nach einigen Wochen, besitzen dafür aber eine Langzeitwirkung. Problematisch ist jedoch, dass hierdurch das Immunsystem geschwächt wird. Auch Biologika, eine neuartige Medikamentengruppe, erhöhen das Infektionsrisiko.

Welche Begleiterkrankungen können auftreten?

Welche Komorbidität im Rahmen einer rheumatischen Erkrankung auftreten kann, hängt von unterschiedlichen Faktoren ab. Oftmals betreffen die Entzündungen nicht nur den Bewegungsapparat, sondern auch die inneren Organe, wie zum Beispiel die Leber, die Nieren oder den Darm. Aber auch Beschwerden an den Augen und an der Haut sind häufige Begleiterkrankungen.

Wie kann pharmazeutisches Cannabis helfen?

Inzwischen existieren zahlreiche Studien, die belegen können, dass die Cannabinoide aus der Cannabispflanze wie THC und CBD bei der Behandlung von rheumatischen Erkrankungen hilfreich sein können. Besonders erwähnenswert ist hier das Cannabinoid Cannabidiol (CBD), das entzündungshemmend wirken kann. Im Vergleich dazu eignet sich das Cannabinoid Tetrahydrocannabinol (THC) eher dazu, die Schmerzen zu lindern. Gerade in Bezug auf chronische Schmerzen ist THC sehr gut erforscht.

Welt-Rheuma-Tag: Rheuma-Liga bietet kostenlose Beratung an

Informationen zu den bundesweit stattfindenden Veranstaltungen zum Welt-Rheuma-Tag gibt es auf der Webseite der Rheuma-Liga. Darüber hinaus wird eine kostenlose Beratungshotline angeboten. Zahlreiche Rheumatologen sind heute zwischen 16:00 und 19:00 Uhr unter der Telefonnummer 0800 533 22 11 erreichbar. Außerdem besteht die Möglichkeit, zwischen 19:00 und 21:00 Uhr mit Fachärzten unter www.rheuma-liga.chat zu chatten.

Vom 17. bis 20. Oktober werden wir auf dem Deutschen Schmerzkongress im Congress Center Rosengarten Mannheim vertreten sein.
Hier werden wir viele wichtige Informationen sammeln und ausführlich darüber berichten.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Hanf Journal NewsLitauen erlaubt Medizinalhanf

  Einen Tag nachdem Griechenland die erste Anbaulizenz erteilte.     Vorgestern erst hat die Regierung in Griechenland, nach einer zuvor getätigten Ankündigung in naher Zukunft auch den Einsatz von Medizinalhanf zu erlauben, einem ersten Unternehmen die Lizenz zum Anbauen erteilt. ICC International Cannabis darf sich fortan glücklich schätzen, am benötigten wirtschaftlichen Aufschwung des Landes…

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Der Artikel Litauen erlaubt Medizinalhanf erschien zuerst auf Hanfjournal.

Blog der Aidshilfe DeutschlandE-Mails, die niemand bekommen möchte

Heterosexuell und HIV-positiv: Der Fotograf Philipp Spiegel liebt das Leben und die Frauen. 2013 erfährt er, dass er mit HIV lebt. Wie er mit der Diagnose und dem Leben danach umgeht, erzählt er in einer fünfteiligen Serie.

Andrea und ich machen uns zurück an die Arbeit. Wir verbringen unsere Tage in den Slums und Rotlichtbezirken Mumbais. Wir interviewen, fotografieren, portraitieren und konzentrieren uns auf die Projekte. Genau die Ablenkung, die ich brauche.

Meine Nächte sind lang und schlaflos. Panikattacken, Abertausende Fragen, Ängste um die Zukunft kreisen um mich im Rhythmus des quietschenden Deckenventilators. Ich fange an, mir eine Liste zu machen, und durchforste die letzten Monate meines Liebeslebens in meinem Kopf.

Wie kam es zu meiner Infektion?

Wer war es? Wann war es? Wie kam es dazu?

Ja, ich bin ein Charmeur, ein „Womanizer“. Aber ich halte stets Kontakt mit den Frauen, mit denen ich zusammen war, sei es über Facebook oder ihre Nummern. Ich bin nicht jemand, der einfach verschwindet. Sehr oft ergeben sich aus meinen Liebschaften Freundschaften. Sogar sehr enge. Zumindest aber herrscht stets ein respektvoller Umgang – zum Glück. Das macht wenigstens die logistische Arbeit einfacher.

Die frühe Diagnose ist das Beste, was mir passieren konnte

Dank der Recherchearbeit über die Inkubationszeit, den Krankheitsverlauf und die Primär-Infektion kann ich den Zeitrahmen der Infektion in etwa berechnen. Es muss vor circa fünf  Monaten gewesen sein. Ein Glück. Eine so frühe Diagnose ist das Beste, was mir in so diesem Fall passieren konnte. Das Virus hat noch wenig Schaden angerichtet – ich kann es bald gut bekämpfen.

Die Liste der Frauen ist bald fertig. Es gibt vier, die ich informieren muss. Vier Frauen, die ich angesteckt haben könnte. Und eine, bei denen ich mich angesteckt habe.

Die Angst, eine dieser Frauen angesteckt zu haben, erdrückt mich. Einer der Hauptgründe der schlaflosen Nächte. Dass ich mir das Virus eingefangen habe, damit kann ich noch irgendwie umgehen. Aber dafür verantwortlich zu sein, jemanden angesteckt zu haben, ist ein grausiger Gedanke für mich, der mir den Schlaf raubt. Ich will für diesen Fluch, wie ich es empfinde, nicht verantwortlich sein.

Die schwierigste Nachricht, die ich jemals geschrieben habe

Ein paar Tage gebe ich mir Zeit. Die Angst ist zu groß – ich will die Aufgabe verschleppen und führe viele lange Gespräche mit Andrea. Ich suche Ausreden, es nicht zu tun, aber ich weiß: Ich muss da durch.

Zaghaft schleppe ich mich in das enge, heiße Internetcafé mit den verstörend lauten Ventilatoren. Neben mir skypen Inder laut und fröhlich mit ihren Familien, zocken Videospiele. Und ich sitze vor dem offenen Mailprogramm.

„Das ist die schwierigste Nachricht, die ich jemals geschrieben habe “, fange ich an. Und schreibe. Erkläre. Entschuldige mich tausende Male.

Wann ist ein guter Zeitpunkt für eine E-Mail, die niemand bekommen möchte? Ich füge noch die Öffnungszeiten der jeweiligen Aidshilfen ein. Damit sie alle am nächsten Tag gleich zum Test gehen können. Meine Finger zittern, die Maus schwebt lange über der „Senden“-Schaltfläche.

Ich verschicke Worte, die Leben verändern

Und dann verschicke ich den Fluch um die Welt. Worte, die Leben verändern.

Die Warterei fängt wieder von vorne an. Kein Internet im Hotel zu haben, ist vielleicht sogar eine gute Sache. So kann ich nicht alle fünf Minuten nachsehen. Am nächsten Tag habe ich noch keine Antworten. Unsicher, ob die Nachrichten angekommen sind, quetsche ich mich in die sargähnliche Telefonzelle des Internetcafés und rufe an.

Während um mich der chaotische, indische Alltag rauscht, habe ich ruhige, intime und warme Gespräche. Angespannt, ängstlich – aber ruhig. Sie werden es mir morgen sagen können. Zumindest die zwei, die ich erreichen konnte. Auf mein eigenes Resultat warten war eine Sache, aber auf die Resultate der Frauen zu warten, ist noch mal eine Nummer größer. Mein schlechtes Gewissen quält mich die ganze Nacht.

Erleichterung: Ich habe niemanden angesteckt

Und dann trudeln die Nachrichten ein.

Negativ.

Und negativ.

Dann kommt eine Nachricht aus Argentinien, die mich überrascht. „Wie kannst du mir so etwas nur sagen? Was fällt dir ein!? Ich habe gerade eine Beziehung angefangen!“

Und dann das dritte „negativ“.

Wenigstens war es ein wunderschönes Wochenende

Mit jedem„negativ“ fällt mir der nächste Stein vom Herzen. Überglücklich im Sturm, der mein Leben geworden ist. Ich bin erleichtert – ich habe niemanden angesteckt. Und ich weiß jetzt auch, von wem ich es habe.

Die Wütende. Sie wusste es noch nicht und hat Angst. Sie würde es in ein paar Tagen erfahren. In den nächsten Tagen denke ich oft an die Zeit mit ihr. Das wunderschöne Wochenende in Spanien. Wir hatten schon Jahre zuvor, in Argentinien, eine Romanze. Wie der Zufall es wollte, waren wir zur gleichen Zeit in Madrid– und die Magie von damals war wieder da. Eine intensive sexuelle Verbindung, Leidenschaft und Erotik umhüllten uns. Wir wussten, es wird nur ein Wochenende, verbarrikadierten uns im Hotel und genossen uns gegenseitig. Ja – bei der Penetration benutzte ich natürlich Kondome. Aber Sex ist so viel mehr als das. Während wir eng umschlungen das Wochenende verbrachten, hatte sie auch ihre Regelblutung. Blut war überall. Am Körper, am Penis, am Mund.

Wie ich später erfahren werde, hat sie sich kurz vor unserem Wochenende infiziert – die Viruslast war enorm hoch. Sie war höchst ansteckend.

Nach vielen Jahren kommt mir noch immer der Gedanke: Wenigstens war es ein wunderschönes Wochenende, an dem Leidenschaft herrschte. Und nicht ein dummer One-Night-Stand oder ein sinnloses Tinder-Date.

Es war auch meine Entscheidung

Ich bin ihr auch heute nicht böse. Zum Sex gehören zwei. Es war schließlich auch meine Entscheidung. Obwohl wir nach diesem Schock noch einige Zeit Kontakt hatten, verflüchtigte sich dieser später. Ich merkte, sie tat sich schwer, mit mir zu reden – im Wissen, dass ich mich bei ihr angesteckt habe.

Die letzten Tage in Indien sind von Traurigkeit überschattet. Andrea und ich beenden unsere Projekte, und ich fange an, mich zu verabschieden. Von dem Leben, das ich bis dahin hatte. Der Mensch, der vor ein paar Wochen hier angekommen ist, bleibt hier. Bei meiner Ankunft in Wien wird mich eine neue Realität willkommen heißen.

Als ich in das Flugzeug steige, weiß ich, dass ich mich meinen Dämonen stellen muss. Den Dämonen, die ich mir selber geschaffen habe.

Polytox.tv - Videos für Psychonauten, Stoner und AktivistenCIA-TV #HB4 BlabberMouf, Christmaz, Truffel the phunky phakir, hosted by FuchsMC ¦ HeatWave HOTBOX

Dieses mal haben wir einen Special Guest aus den Niederlanden in unserer Hotbox und zwar BlabberMouf, Christmaz und Truffel the phunky phakir. Gehosted wird diese Hotbox von FuchsMC aus Wien. Diese Hotbox war im wahrsten Sinne des Wortes eine Hitzewelle Hotbox. ^^

This time we have our special guest from the Netherlands in our Hotbox, we are talking about BlabberMouf , Christmaz & Truffel the phunky phakir. This Hotbox is hosted by FuchsMC from Vienna. This Hotbox was truly an heatwave hotbox ^^

… schaut mal auf unsere Seite www.cia-tv.eu 😉

Auf Instagram unter: https://www.instagram.com/mario.hempjesus

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Footnotes