Planet Drogen

Hanf Journal NewsCannabis macht Leute

 

Seine Meinung

 

 

Sadhu van Hemp

 

In Tirol hatte sich ein Ehepaar wegen schwerer Körperverletzung vor Gericht zu verantworten – unter Ausschluss der Öffentlichkeit, um die Bevölkerung nicht zu beunruhigen. Als leitendes Erzieherteam einer Betreuungseinrichtung für straffällig gewordene Kinder und Jugendliche hatte das Paar die anvertrauten Schutzbefohlenen systematisch mit Cannabis vergiftet – und das fast 30 Jahre lang. Die Angeklagten waren geständig, sich aber keiner Schuld bewusst. Ein hartes Urteil wurde erwartet – doch es kam anders, als gedacht.

 

Otto und Elisa Quangel übernahmen 1986 die Leitung des Kinderdorfes „Sankt Bacchus“ in Kiffersfelden, das zuvor wegen eines Missbrauchsskandals geschlossen werden musste, obwohl gegen die beschuldigten Pädagogen nie Anklage erhoben wurde. Seit Gründung des Kinderdorfes hatten sich die Geistlichen nachweislich an den Kindern und Jugendlichen vergangen und diese obendrein als billige Arbeitskräfte an die örtliche Saline verliehen.

Mit den Eheleuten Quangel sollte ein unbelasteter Neustart versucht werden. Für diese Aufgabe wurde das Erzieherpaar aus dem damaligen Westberlin angeworben, um zu gewährleisten, dass das Netzwerk aus der oberbayerischen Kinderschänderszene keinen Zugriff mehr auf die Buben hat. Zugleich hatte das Jugendamt die Hoffnung, dass mit dem Engagement der konfessionell ungebundenen Eheleute die Quote der Zöglinge, die nach der Entlassung ins Erwachsenenleben straffällig werden, nicht mehr bei 100% liegt.

 

Alles begann vielversprechend: Otto und Elisa Quangel weigerten sich, die Jugendlichen weiter im Salzbergwerk oder auf den umliegenden Hopfenhöfen arbeiten zu lassen. Nicht das Buckeln für Sklaventreiber sollte fortan erlernt werden, sondern eigenständiges Denken und soziales Verhalten. Unter der Leitung der Quangels wurde das Leben wie in einer Familie organisiert. Neben der schulischen Ausbildung standen alltägliche hauswirtschaftliche Aufgaben und die Gartenarbeit im Vordergrund. Aber auch ausgiebig viel freie Zeit für Spiel und Hobby wurde gewährleistet.

 

„Sagen Sie mal“, fragte der Richter das Paar. „Wie ich den Unterlagen entnehme, können Sie bis 1989 vorbildliche Zahlen vorweisen, was die Rückfallquote der Kinder betrifft. Einer von fünf Zöglingen hat in ein normales Leben gefunden. Wieso dann die Entscheidung, die Kinder mit Rauschgift zu vergiften?“

 

„Vergiften? Quatsch! Wir haben nur mit Hanf gekocht“, erwiderte Elisa Quangel mit festem Blick, während sie nach der Hand ihres Mannes fasste. „Wir wollten, dass aus allen Jungs anständige Menschen werden. 20% Prozent waren uns zu wenig. Wir wollten die 100%-Quote. Und das ist uns ja auch gelungen. Seit der Ernährungsumstellung Seit 1989 ist keiner der Jungs strafrechtlich in Erscheinung getreten. Alle sind aufrechte Bürger geworden – Hanf sei Dank!“

 

„So, so, Rauschgift sei Dank!“ knurrte der Richter. „Inwieweit das stimmt, werden wir ja gleich vom Sachverständigen erfahren.“

 

Der extra aus dem österreichischen Linz angereiste Gutachter trat in den Zeugenstand. Der Psychologe und Bestsellerautor von Horrorgeschichten über Haschischwahnsinn attestierte dem Paar eine schwere Persönlichkeitsstörung, die sich mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit durch jahrzehntelange Cannabissucht herausgebildet hätte, aber nicht die Schuldfähigkeit in Frage stellen würde. Die Eheleute hätten bewusst und gezielt die Gehirne hunderter junger Menschen mit Cannabis zerstört. Somit hätten sich die Angeklagten schuldig gemacht, in die Persönlichkeitsrechte der Opfer eingegriffen zu haben.

 

Dieser Expertise widersprach der Anwalt der Angeklagten, da kein einziger Geschädigter ermittelt werden konnte. Zudem verwies er auf den medizinischen Nutzen von Cannabis, zum Beispiel bei Störungen des Sozialverhaltens im Kindesalter. Von Körperverletzung könne daher keine Rede sein. Auch könne die Staatsanwaltschaft nicht den Beweis führen, welche Sorte Hanf verabreicht wurde. Bei der Hausdurchsuchung wurden zwar Hanfspeiseöl und Hanfsamen sichergestellt, aber keine verbotenen Cannabisblüten. Überhaupt sei das Verfahren eine Farce, da der Strafantrag nur aufgrund eines Gerüchts gestellt wurde.

„Aha, ein Gerücht also“, bellte der Richter. „Dann hören wir doch mal die Kronzeugin der Anklage!“

 

Die örtliche Gemeindeschwester der Kirche wurde in den Saal gerufen und schilderte unter Tränen, was man sich über das „Sankt Bacchus“ auf der Straße erzählte. „Den Burschen hat man die Drogensucht angesehen. Die haben sich aus allem herausgehalten. Die waren völlig apathisch. Weder in der Kirche noch im Dorfkrug wurden sie gesehen. Überhaupt haben sich die Buben nicht wie normale Jugendliche verhalten. Die haben sich einfach an die Regeln gehalten. Das war wirklich zum Fürchten, wenn man so einem bedröhnten Heimkind begegnete, das freundlich grüßte und nicht wie erwartet das Messer zückte. Einmal hat mich so eine Type sogar angetanzt. Angeblich um mir die Einkaufstasche nach Hause zu tragen. Ja mei, wo gibt’s denn so was?“

 

Die Aussage der Gemeindeschwester wog schwer, und der Staatsanwalt verzichtete auf die Anhörung weiterer Belastungszeugen. Doch kaum war die Zeugin entlassen, stürzte ein vielleicht vierzigjähriger Mann in den Saal, der sich als ehemaliger Zögling des Kinderdorfes und zweiter Rechtsbeistand der Quangels vorstellte.

 

„Entschuldigen Sie, dass ich mich verspäte, aber ich konnte mich nicht schneller vom Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag loseisen. Ich bereite nämlich gerade auf Antrag Uruguays eine Anklage wegen Verbrechens gegen die Menschlichkeit gegen den Freistaat Bayern vor. Sieht nicht gut aus für Sie und Ihresgleichen.“ Der Anwalt zog sich seine Robe über. „So, nun aber zu dem, was Sie hier veranstalten. Die Zeugen der Staatsanwaltschaft sind durch, jetzt kommen unsere.“ Er reichte dem Gerichtsdiener einen Stoß Papier. „Wir haben alle Kinder, die angeblich von den Quangels an Körper und Seele verletzt wurden, geladen. Insgesamt handelt es sich um 263 Zeugen, die gehört werden wollen. Wir sollten also zügig beginnen, um rechtzeitig fertig zu werden.“

 

Der Richter nahm die Liste mit zittriger Hand entgegen, überflog die Namen und knurrte: „Also gut! Bevor wir hier einen Fehler machen.“

 

„Ich war von 1989 bis 1992 in der Familie“, gab der erste Zeuge zu Protokoll. “Dass die Speisen mit Hanf versetzt waren, hat mir nicht geschadet, sondern eher geholfen.“

 

„Weswegen waren Sie denn im „Sankt Bacchus?“ fragte der Richter nach.

 

„Wegen Tierquälerei“, antwortete der Zeuge.

 

„Und heute? Was machen Sie heute?“

 

„Ich bin Pharmazeut und Leiter der Versuchstierabteilung eines Kosmetikunternehmens.“

 

Auch der zweite Zeuge gab an, erst im Kinderdorf zu sich selbst gefunden zu haben.

„Sie wurden also mit vierzehn Jahren wegen bandenmäßigen Einbruchs, Diebstahls und Raubes verurteilt und ins Kinderdorf verbracht“, fasste der Richter die Aussage zusammen.

 

„Ich war ein ganz schlimmer Finger“, verriet der Zeuge. „Nach der Schule habe ich eine Lehre bei der Deutschen Bank gemacht. Dann drei Jahre Frankfurter Börse, bevor ich zu den Lehman Brothers nach New York bin. Seit der Finanzkrise 2008 lebe ich von meinen Ersparnissen in Monaco und Davos. Ohne Otto und Elisa hätte ich nie begriffen, wie man sein Geld auf ehrliche Weise verdienen kann.“

 

Der dritte Zeuge hatte eine nicht minder erfolgreiche Karriere vorzuweisen. „Wissen Sie, Herr Richter, ich habe als Kind gerne Frauen aufgeschlitzt. Die Quangels haben mein Talent richtig erkannt und mir zum Ausgleich die Hauschlachtung übertragen. Später habe ich Medizin studiert. Heute bin ich Schönheitschirurg in der Schwarzwaldklinik.“ Der Zeuge griff in die Sakkotasche und reichte dem Richter eine Visitenkarte. „Wenn Sie mal ein freundlicheres Gesicht benötigen, rufen Sie mich an! Ich mache Ihnen einen guten Preis.“

 

Der Richter nahm die Karte mit versteinerter Miene entgegen, und ihm war anzusehen, dass er nachzudenken versuchte. Dann guckte er auf die Uhr und knurrte seine Beisitzer an. „Das reicht! Wir sind doch hier nicht im NSU-Prozess! Wenn ich Sie, den Staatsanwalt und die Anwälte in mein Büro bitten dürfte. Wir müssen das anders klären.“

 

Keine Stunde später wurde das Verfahren mit der Auflage eingestellt, dass die Quangels unverzüglich in das Kinderdorf zurückkehren und so tun, als wäre nichts gewesen. Im Gegenzug versprach der Kollege aus Den Haag, die Sache auf sich beruhen zu lassen und den Internationalen Gerichtshof nicht über den Vorgang am Amtsgericht Kiffersfelden in Kenntnis zu setzen.

 

Bereits am späten Nachmittag saßen die Quangels mit ihren ehemaligen Schützlingen im Garten des „Sankt Bacchus“, tranken Hanfbier, aßen Haschkekse und rauchten Joints.

 

„Sag mal, mein Junge“, wandte sich Otto Quangel an seinen Ex-Zögling, der ihn und seine Frau herausgehauen hatte. „Du bist Jurist? Ich dachte immer, du bist Schauspieler geworden.“

 

„Bin ich ja auch. Trotzdem bin ich vom Fach“, klärte der Retter auf. „Ich mime seit Jahren in einer TV-Gerichtssoap den Gerichtsdiener. Und Hochstapler war ich ja schon immer, wie du weißt.“

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Hanf Journal NewsCannabis in abgeschlossenen Räumen

 

Jagd nach Drogen in Berliner Gefängnissen zeigt Machtlosigkeit.

 

20 Jahre Steine klopfen für die Berliner Geringe Menge

 

Nachdem Ende April eine offensichtlich stattfindende Kifferhatz in der freien Gesellschaft durch unsere verbeamteten Staatsdiener festgestellt werden konnte, kann man nun feststellen, dass 2016 innerhalb von geschlossenen Gefängnissen ähnliche Energien verschwendet wurden. Die Jagd nach Drogen in Berliner Gefängnissen bleibt schließlich trotz ständiger Kontrollen offensichtlich eine sinnfreie Sisyphusarbeit, wie die veröffentlichten Zahlen der Senatsverwaltung dank stetig steigender Werte allen Betrachtern anschaulich vermitteln. Cannabis in abgeschlossenen Räumen scheint in der Hauptstadt überraschend leicht erhältlich zu sein – genau wie Heroin, Kokain und andere illegale Substanzen.

 

Einmal wöchentlich würde jeder Raum in einer Jugendstrafanstalt kontrolliert, 72 Kontrollen täglich sind dagegen in der Justizvollzugsanstalt Heidering gang und gäbe; im Gefängnis Moabit wurden im Jahr 2016 ganze 11359 Kontrollen durchgeführt während es im Knast in Tegel „nur“ 3216 waren. Das Ergebnis der letztjährigen Bemühungen wurde ebenso durch die schriftliche Anfrage eines CDU-Abgeordneten beantwortet, welches in der allgemeinen Betrachtung die steigende Verfügbarkeit von illegalen Drogen in staatlich überwachten Besserungsanstalten aufzeigt. Fünfeinhalb Kilogramm Cannabis, 56 Gramm Heroin und 89 Gramm Kokain sind die sichergestellten Mengen an verbotenen Substanzen, die von den Gefängnismitarbeitern während der aufwendigen Zimmerdurchsuchungen aufgespürt werden konnten. Selbst Drogenspürhunde sind gefragt, die besonders an Feiertagen zum Einsatz kämen, um Geschenke von Besuchern zu durchschnüffeln. Dabei merkte man wohl aber, dass die Erfolgsquote der Vierbeiner keine maßgebliche Steigerung im Vergleich zum regulären Durchdringen der geringen Privatsphäre aller Gefangenen mit sich bringt.

 

Da die Mengen an gefundenen Drogen innerhalb Berliner Gefängnismauern seit sechs Jahren kontinuierlich steigen, könnte die Aussage der Berliner Senatsverwaltung – über eine Vielzahl unterschiedlicher Suchtbehandlungsmethoden, die für die jeweiligen Gefangenengruppen speziell ausgerichtet wären – auch leicht falsch verstanden werden. Knapp viertausend süchtige Menschen sitzen schließlich derzeit in den abgeschlossenen Räumen der Hauptstadt und haben weiterhin genügend Optionen, auf einem blühenden Drogenschwarzmarkt einkaufen zu gehen.

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Blog der Aidshilfe Deutschland„Ich hab da noch was zu sagen“

2016 sprach der 20-jährige Max mit dem schwulen Magazin dbna ausführlich über seine HIV-Infektion. Jetzt, fast ein Jahr später, zieht er ein Resümee und erklärt, warum das Interview so wichtig war.

Inzwischen ist es fast ein Jahr her, dass ich dbna ein Interview gegeben und mich als HIV-positiv „geoutet“ habe. Das war damals eine relativ spontane Entscheidung von mir, weil ich den Eindruck hatte, dass der positive HIV-Status für die meisten Menschen immer noch ein Tabuthema ist.

„Die Angst vor Ausgrenzung ist immer noch groß“

Mir fehlte einfach jemand, der den Mumm hatte, das öffentlich zuzugeben. Der zeigt, wie normal das Leben mit HIV heutzutage tatsächlich ist. Wenn ich es gewollt hätte, dann hätte niemand herausgefunden, dass ich krank bin, wenn er mich nicht gerade im Sprechzimmer meines HIV-Spezialarztes getroffen hätte.

Für viele HIV-Positive ist das die Realität. Sie zeigen es nicht, denn sie können und müssen es ja auch nicht. Die Angst vor Ausgrenzung ist immer noch groß. Aber ist sie auch begründet? Irgendwie schon, wie die Gerüchte über mich inzwischen zeigen.

Gemischtes Feedback nach dem Coming-out als HIV-positiv

Nachdem das Interview veröffentlicht wurde, kam erst mal sehr viel positives Feedback. Das hat mich gefreut, vor allem weil daraufhin viele Jungs den Mut zu einem Test gefasst hatten.

„Von einigen Reaktionen war ich etwas überfordert“

Einiges an negativem Feedback kam natürlich auch, jedoch weniger als erwartet. Auf viele der negativen Kommentare in den sozialen Netzwerken habe ich nicht direkt reagiert. Einerseits hatten schon andere die Initiative ergriffen und geantwortet, andererseits war ich etwas überfordert.

Schnell wurde mir aber bewusst, dass ich noch einiges zu erzählen habe. Inzwischen geht es mir nicht mehr nur darum, zu zeigen, wie normal das Leben doch trotzdem sein kann. Aber dazu komme ich noch.

Im September dann hat die Zeitschrift „M+ Gesundheit“ das Interview übernommen. Die gesamte Ausgabe behandelt das Leben und den Umgang mit HIV, besonders in unserer Generation.

HIV – kein Thema mehr für die jüngere Generation?

Die Autoren erkennen ganz richtig, dass wir uns nicht mehr vor HIV fürchten, wie es unsere Eltern beispielsweise noch tun. Wir haben nie miterlebt, wie Menschen an dem Virus und der Krankheit zu Grunde gegangen sind, wie sie deshalb ausgestoßen wurden. Wir haben davon gehört und mal in der Schule darüber gesprochen, aber letztendlich stirbt man heutzutage doch nicht mehr daran. Es scheint, als könnte man auch Risiken eingehen, denn irgendwie würde man schon merken, wer HIV hat und wer nicht.

„Einige gehen ab und an ein Risiko ein, andere sind sehr gewissenhaft“

Jedoch ist der Umgang mit dem Virus am Ende von Person zu Person unterschiedlich. Während einige ab und zu das Risiko eingehen und nicht immer ein Kondom benutzen, sind andere sehr vorsichtig und gewissenhaft, was Safer Sex angeht. Diese Gruppen gibt es in allen Altersklassen, doch ist die erste in meiner Generation viel stärker vertreten.

Die Angst ist nicht mehr so groß, sodass man auch bereit ist, Risiken einzugehen – und je öfter da nichts passiert, desto kleiner wird das schlechte Gewissen. In unserer Generation ist doch ohnehin niemand positiv, oder? Umso größer war der Schock für viele, als ich das Gegenteil bewiesen habe. Das passt eben nicht mehr in die heile Welt der Ignoranz.

Unter der Nachweisgrenze = nicht infektiös

Es hat etwas gedauert, bis ich es bemerkt habe, aber in Jena hat sich ein Unbehagen eingeschlichen, wenn es um mich geht. Ein Junge, der mich auf einer Party angesprochen hatte, wurde kurz darauf von einem Fremden zur Seite genommen, der ihm den Rat gab: „Pass auf bei dem. Der hat HIV.“ Gerüchte machten die Runde, ich würde verschweigen, dass ich positiv bin und dann andere Leute anstecken.

Wusstet ihr, dass ich gar nicht infektiös bin? Durch meine Medikamente ist die Anzahl der Viren in meinem Blut so stark heruntergedrückt, dass sie nicht mehr messbar ist. Die Nachweisgrenze liegt aktuell bei 20 Viruskopien pro Milliliter Blut. Zum Vergleich: Als ich das erste Mal positiv getestet wurde, hatte ich über eine Viertelmillion Viren in einem Milliliter Blut.

„Bei mir wird sich niemand HIV holen“

Die Therapie bietet heute einen effektiveren Schutz vor einer Ansteckung als ein Kondom, denn wo keine Viren sind, kann sich auch niemand anstecken. Bei mir wird sich also niemand HIV holen. (Zu der Anschuldigung, dass ich das verschweigen würde, muss ich hier jetzt nichts sagen, oder?)

Mir war schon damals bewusst, dass damit nicht alle zufrieden sein würden. „Ist doch seine eigene Schuld, wenn er ungeschützt in der Gegend rumvögelt.“ Mit solchen Aussagen war zu rechnen, und sie kamen auch.

HIV und die Schuldfrage

Überrascht war ich allerdings darüber, wie oft der Kommentar „Mitleid hab ich da nicht“ kam. Ich wollte nie Mitleid. Meine Infektion ist meine eigene Schuld, aber das ist nun eben so. Das wurde mir auch vorgeworfen. „Wer sich heute noch mit HIV ansteckt, ist selbst Schuld. Die Kampagnen haben offensichtlich versagt. Man kann sich doch gar nicht mehr anstecken eigentlich.“

Doch kann man! Solche arroganten und ignoranten Kommentare sind eben genau das Problem, das wir in unserer Gesellschaft haben, und der Grund, weshalb viele Positive in der Öffentlichkeit nicht zu ihrer Infektion stehen würden.

Die Schuldfrage ist meist das Erste, was die Menschen interessiert. Entweder behandeln sie ihr Gegenüber als armes Opfer, welches mit Mitleid überschüttet werden muss, oder als Sündigen, für den nichts übrig bleibt außer Vorwürfen.

„Ich habe mir verziehen, dass ich damals kein Kondom verwendet habe“

Es ist meine Schuld, dass ich HIV-positiv bin. Ich habe das Virus durch ungeschützten Geschlechtsverkehr bekommen. Soll ich deswegen jetzt in eine Ecke gehen und leise weinen? Viele versuchen, mir Schuldgefühle einzureden, wenn sie merken, wie offen ich über meine Infektion spreche, und vor allem, wenn sie merken, wie ausgeglichen ich trotzdem bin.

Wie kann ich denn nur normal weiterleben, nachdem ich so verantwortungslos gehandelt habe? Ich habe es einfach akzeptiert. Jeder Mensch macht Fehler und geht Risiken ein. Jede_r Raucher_in, jede_r, der_die leicht angetrunken noch abends nach Hause fährt oder sich mal nicht ans Tempolimit hält, wenn’s schnell gehen muss.

Ich habe mir verziehen, dass ich damals kein Kondom verwendet habe und dass ich jetzt mit dem Virus leben muss. Sicherlich ist es an manchen Stellen nicht so einfach wie für einen gesunden Menschen, aber es gibt andere chronische Erkrankungen, die sich belastender auswirken. Ich mache das Beste aus der Sache, so wie alle HIV-Infizierten. Und deshalb kann ich darüber auch offen und locker reden.

Verharmlosung?

Aber verharmlose ich damit jetzt HIV? Verleite ich damit eine Generation von schwulen Jugendlichen dazu, ungeschützten Verkehr zu haben? Diese Fragen kamen auch auf – und sie sind durchaus gerechtfertigt und wichtig. Ich habe mich das auch gefragt, als ich das Interview gelesen habe.

Wenn ich könnte, dann würde ich immer das Leben ohne HIV, ohne Tabletten und ohne Arztbesuche vorziehen. Das kann ich aber leider nicht, und deshalb will ich das Beste aus der Situation machen.

„Wir müssen darüber reden“

Verstecken und Totschweigen sind sicher inzwischen bequem geworden durch die Medikamente. Aber es ist nicht die Lösung. Wir müssen darüber reden und uns damit auseinandersetzen. Alle Kampagnen haben HIV zwar eingedämmt, aber eben nicht besiegt. Das Virus ist real, und es infizieren sich täglich Menschen damit.

Viele Menschen, vor allem junge, gehen das Risiko einer Infektion ein und haben ungeschützten Verkehr. Man kann die Augen davor verschließen, aber das wird nichts bringen. Genauso wenig bringt es etwas, diese Menschen deshalb anzugreifen und dumm zu machen! Dies führt nur zu Angst, weshalb man sich nicht testen lassen möchte.

Ein Test liefert Gewissheit

Das größte Problem heutzutage ist nämlich, dass viele ihren positiven HIV-Status nicht kennen und das Virus unwissentlich weitergeben. Die meisten von ihnen haben eben Angst vor einem Test – vor einem positiven Testergebnis und einer eventuell folgenden Ausgrenzung. Vor allem diese Menschen möchte ich erreichen und ihnen zeigen, dass man keine Angst vor dem Test haben muss.

„So können wir HIV in den Köpfen besiegen“

Egal ob positiv oder negativ, der Test liefert Gewissheit. Auch wenn er positiv ist, kann man ein normales Leben weiterführen! Vor allem wird man niemanden mehr anstecken. Ich sehe es als die Verantwortung aller, den aktuellen Status zu kennen. Nur so können die Neuinfektionen mit HIV gestoppt werden. Sobald wir HIV-positive Menschen endlich akzeptieren, können wir das auch erreichen.

Ich hoffe, meine Intentionen sind jetzt etwas besser verständlich. Andere sexuell übertragbare Infektionen habe ich nicht vergessen (bevor mir das hier vorgeworfen wird). Ich bin bewusst nicht auf sie eingegangen. Ungeschützter Geschlechtsverkehr bedeutet mehr als HIV, und wenn man Risiken eingeht, dann sollte man sich auch regelmäßig damit auseinandersetzen.

Für den Mut, den ich im Sommer gefasst habe, haben sich auch viele Positive bei mir bedankt und mir bestätigt, dass es die richtige Entscheidung war. Dafür bin ich sehr dankbar. Ich würde es immer wieder machen und ich werde auch immer gern und offen darüber reden, so wie zuletzt für bento. Denn das ist die beste Chance, die wir haben, um HIV auch in unseren Köpfen zu besiegen.

Dieser Beitrag, verfasst von Fabian Schäfer, erschien zuerst auf dbna.de, dem Magazin für schwule Jungs. Wir danken Max, dem Verfasser und dbna.de herzlich für das Recht zur Zweitveröffentlichung.

Polytox.tv - Videos für Psychonauten, Stoner und AktivistenCannabis als Medizin in Indonesien Indonesia #018

Cannabis als Medizin in Indonesien Indonesia

Auf dem Canna Health Care Kanal gibt es erklärende und aufklärende Informationen Rund um das Thema Cannabis, im Speziellen Cannabis als Medizin und Cannabis als Rohstoff.
Mein Ziel ist es in der Gesellschaft ein objektives Verständnis zum Thema Cannabis zu schaffen und das Stigma mit dem das Thema behaftet ist aus dem Weg zu räumen, sowie den Blick über den Tellerrand hinaus frei zu machen und zu schärfen.
Außerdem möchte ich Patienten behilflich sein einen passenden Arzt und eine Apotheke zu finden, solang das Thema noch so kompliziert ist, wie es sich zur Zeit darstellt.

https://cannahealthcare.de

Polytox.tv - Videos für Psychonauten, Stoner und AktivistenEthnobotanische Pflanzen vaporisieren | Drug Education Agency (120)

Welche Pflanzen lassen sich eigentlich vaporisieren? Und gibt es noch andere Kräuter, außer Cannabis, die gut zu psychoaktiven Zwecken verdampft werden können? Welche Heilpflanzen und berauschenden Gewächse kommen in Frage? Was ist mit Kanna, Kratom und Muskatellersalbei? Markus Berger erhellt es in dieser einleitenden Übersicht zum Thema.

In den kommenden Folgen wird er dann eure Fragen zu diesem Komplex beantworten – vaporisierbare Pflanzen. Jetzt in der DEA!

http://www.magischepflanzen.de/pflanzen-vaporisieren/ (Pflanzenliste)

Alle gezeigten Vapos, DEA-Merchandising und vieles mehr gibt es bei
http://www.neardark.de
http://www.blackleaf.de

Polytox.tv - Videos für Psychonauten, Stoner und AktivistenW24 berichtet über die Medical Cannabis Bürgerinitiative – 26.05.2017

Der Sender W24 berichtete über die Einreichung der parlamentarischen Medical Cannabis Bürgerinitiative durch das Hanf-Institut und der Arge Canna bei Parlamentsdirektor Dr. Harald Dossi am 26. Mai 2017 im Wiener Palais Epstein.
W24, 24 Stunden Wien vom 25.5.2017.
Das Hanf-Institut dokumentiert in seinem Youtube-Kanal alle österreichischen Medien-Berichte zu Cannabis.
http://blog.hanfinstitut.at/2017/05/26/7323/

Hanf Journal NewsKascha Mai 2017

DIE HANFBERATUNG IM HANF JOURNAL – Erste Hilfe für Kiffer

Kascha ist wie immer per e-Mail zu erreichen. Also ran an die Tasten, dumme Fragen gibt es nicht…

Micha (21) aus Braunschweig fragt:

 

„Hi Kascha,

ich habe mir vor einer Weile mal um einen besseren Preis zu bekommen 20 g gekauft. In den letzten Tagen habe ich dann bemerkt, dass das nach Katzenpisse riecht. Also nicht so sehr angenehm, vor allem, wenn ich es rauche. Es war auch noch ein bisschen feucht, als ich es bekommen habe. Kann das sein, dass da irgendein Tier draufgepinkelt hat? Vielleicht wurde das mal draußen gelagert, oder als es angebaut wurde?“

 

Kascha antwortet:

 

„Hi Micha,

das gibt es tatsächlich manchmal: Weed, das ein wenig oder manchmal sogar stark nach Katzenurin riecht. In den wenigsten Fällen wurde das Weed allerdings angepinkelt, sondern es gibt dafür eine recht einfache chemische Erklärung. Wenn Weed schlecht getrocknet wird, auch wenn zu feuchtes Weed länger in einem geschlossenen Beutel gelagert wird, kann Ammoniak entstehen. Dieser Ammoniak ist auch im Urin von Katzen recht konzentriert enthalten und sorgt dort für den typischen Geruch. Eigentlich ist das ein Teil des Fermentationsprozesses, der für ein angenehm riechendes Gras sorgen soll. Wenn du den Beutel ein wenig lüften lässt, so dass das Gras etwas nachtrocknen kann, müsste der Geruch bald verfliegen. Der Nachteil ist natürlich, dass von 20 g, die du nass kaufst und dann nachtrocknen lässt, weniger als 20 g übrig bleiben – deshalb sollte man immer etwas skeptisch sein, wenn man nasses Gras kauft. Das ist in der Regel noch nicht bereit dafür, in den Handel zu kommen. Schlimmstenfalls wurde es sogar nachträglich mit Feuchthaltemitteln behandelt, um mehr Gewicht auf die Waage zu bringen. Vorsichtig solltest du sein, wenn das Weed auf einmal anfängt, nicht mehr nach Katzenurin sondern nach feuchtem Keller zu riechen. Das könnte ein erster Hinweis darauf sein, dass es angeschimmelt ist: Wenn feuchtes Gras bei schlechter Belüftung gelagert wird, kann das leider recht schnell passieren.“

 

 

Meike (23) aus Hamburg fragt:

 

„Hallo Kascha,

ich habe leider keinen Balkon, aber ich wollte mir gerne auch mal ein oder zwei Hanfpflanzen selbst anbauen. Mein Küchenfenster ist sehr sonnig und dort können auch keine Nachbarn reinschauen, würde das auch funktionieren? Ich habe noch ein paar Samen hier, die ich mal im Gras gefunden habe. Aber bevor ich mir jetzt hier so großen Aufwand mache, wollte ich erst mal fragen, ob das überhaupt wächst?“

 

Kascha antwortet:

 

„High Meike,

natürlich darf ich dir an dieser Stelle keine Anleitung zum illegalen Anbau von verbotenen Betäubungsmitteln geben… aber ich kann dir so viel sagen: Es würde sicher funktionieren, wenn du ein paar grundsätzliche Dinge beachtest. Die Pflanze wird aber wahrscheinlich, weil sie am Fenster doch weniger Sonne als im Freien oder auf einem Balkon bekommt und das Licht zudem durch eine Fensterscheibe gefiltert wird, nicht so viel THC produzieren – das Gras wird also wahrscheinlich nicht so stark, selbst wenn du Skunk- oder Haze-Samen verwendet hast.

Ein mögliches Problem für die Pflanze kann die Abwesenheit von Wind sein. Etwas Luftbewegung verhindert, dass die Blätter an sehr sonnigen Tagen überhitzen und sorgt für einen kräftigen Stamm. Indoor-Grower verwenden häufig Ventilatoren. Manche vertrauen aber auch darauf, dass es reicht, die Pflanzen in der Wachstumsphase hin und wieder vorsichtig zu schütteln. Ein angekipptes Küchenfenster kann aber auch schon für die nötige Belüftung sorgen. Außerdem wird so das Risiko verringert, dass die Erde im Topf schimmelt – das ist am Anfang, wenn die Pflanze kontinuierlich feucht gehalten werden muss, ein reales Risiko. Ansonsten ist Hanf natürlich eine sehr widerstandsfähige und anpassungsfähige Pflanze, die unter verschiedensten Bedingungen wachsen und gedeihen kann – genügend Sonne und Wasser vorausgesetzt. Zusätzlicher Aufwand, von Beleuchtung bis Düngung, dient vor allem dazu, das Resultat, also den Wirkstoffgehalt und die Erntemenge, zu optimieren.“

 

 

Ali (20) aus München fragt:

 

„Hi Kascha,

immer, wenn ich einen Joint baue, sammle ich da vorher die ganzen kleinen Stöckchen raus. Wenn ich die drin lasse, stechen sie immer ein Loch ins Paper. Jetzt habe ich schon eine ganze Menge davon gesammelt. Kann man da noch irgendwas mit machen, oder ist das Müll?“

 

Kascha antwortet:

 

„Hallo Ali,

je nachdem, wie das Gras geschnitten wurde, sind mehr oder weniger Stöckchen darin enthalten. In manchen Ländern bekommt man das Gras auch als Stängel mit noch sehr viel Stock dran – zum Beispiel auf Jamaika ist es nicht unüblich, aus den restlichen Stängeln noch einen Tee zu kochen. Der so genannte Bush Tea, der häufig aus Cerassie-Tee und Hanfstängeln zubereitet wird, gilt als Hausmittel gegen Erkältungen. Da dort kein Fett dran ist, verursacht der Tee aber minimale oder gar keine Rauschwirkung. Da an den Stängeln, vor allem an denen aus der Blüte, aber oft auch kleine Harzdrüsen und Harzanhaftungen sind, kann man diese wenn man möchte auch für Extraktionsverfahren benutzen. Man kann sie zum Beispiel mit Butter im Wasserbad erwärmen und nach einer Weile die Stängel aussieben – eventuell vorhandenes THC ist dann ins Fett übergegangen. So erhält man eine milde Haschbutter. Eine andere Möglichkeit ist, die Stängel in hochprozentigen Schnaps (zum Beispiel Overproof-Rum oder Ansatzspirituose) einzulegen. Mit der Zeit erhält man so einen grünlichen, hanfig riechenden Schnaps mit leichtem THC-Gehalt, der sich zum Beispiel als Zutat für Cocktails eignet. Wenn man ordentlich gesammelt hat und die Flasche fast bis oben mit Stängeln voll ist, dann kann sich auch ein spürbarer THC-Gehalt entwickeln. Der Wirkstoffgehalt in den Stängeln ist allerdings nicht sehr hoch, so dass man auch nicht allzu viel weg wirft, wenn man sich doch entschließt, sie zu entsorgen. In den Blüten ist etwa 80-mal so viel THC enthalten wie in den Stängeln. Zum Rauchen eignen sich die Stängel daher in der Regel nicht, selbst wenn man sie sehr fein zerkleinert, so dass sie nicht das Paper beschädigen. Sie brennen zwar, schmecken aber etwas holziger und weniger angenehm als die Blüte und haben, wie gesagt, auch einen deutlich niedrigeren THC-Gehalt. Daher macht eine Extraktion nicht nur mehr Sinn, weil dort größere Mengen Stängel verarbeitet werden können. Üblicherweise ist dies auch geschmacklich die angenehmere Variante.“

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Hanf Journal NewsGroßer internationaler Cannabisdeal an der Börse

 

Aurora aus Kanada kauft Pedanios aus Deutschland.

 

Foto: Susanne Winter/Archiv

 

Es ist fraglich, ob die heute veröffentlichten Nachrichten des kanadischen Cannabisproduzenten Aurora ihren Ursprung auf der International Cannabis Business Conference Berlin fanden, doch dass sich das ausländische Unternehmen soeben einen Platz in der Hauptstadt gekrallt hat, ist von nun an unumstößliche Realität. Auora aus Kanada kauft die Pedanios GmbH aus Berlin, was dem kanadischen Hersteller von medizinischem Marihuana sofort einen schicken Standort in Kreuzberg beschert. Ein ziemlich großer internationaler Cannabisdeal an der Börse, der über die Zukunft der Medizinalhanfversorgung heimischer Patienten eine bedeutende Rolle spielen wird, hat somit soeben stattgefunden. Auf Bitten des Konzerns wurde der Handel an der Börse gestern noch kurzfristig angehalten, bis die Nachrichten offiziell von kanadischer Seite veröffentlicht wurden.

 

Seit 2015 besitzt die Pedanios GmbH alle nötigen Lizenzen und Rechte, um medizinisches Cannabis in die gesamte europäische Union zu importieren und exportieren oder innerhalb der EU zu verteilen. 750 Apotheken werden von dem Berliner Cannabishändler Pedanios GmbH aktuell beliefert, der ebenfalls auch das größte Sortiment an Cannabisprodukten vorzuweisen habe. Zehn von hierzulande vierzehn zugelassenen Präparaten und natürlichen Produkten sind bereits in der Vergangenheit über die Pedanios GmbH in den überwachten Handel gelangt. Aurora Cannabis versicherte den Geschäftspartnern daher sofort, dass alle bestehenden Zulieferverträge von der Übernahme unberührt blieben. Besitzer von Klasse B Sicherheiten der Pedanios GmbH werden mit einer Menge von 3.4 Millionen gewöhnlichen Aktien der Aurora Cannabis entschädigt, wobei eine einzelne Aktie einen Wert von derzeit 2,14 $ Dollar besitzt. 13,6 Millionen Dollar in Cash sowie in Stammaktien werden von Aurora zusätzlich für alle Besitzer von Klasse A Anteilen Pedanios ausgegeben. Der Chief Global Business Development Officer Neil Belot bezeichnete die Übernahme als eine Transformationsakquisition für Aurora sowie einen wichtigen Schritt in der aggressiven internationalen Expansionsstrategie.

 

Hilfe, die „Kanis“ kommen!

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Polytox.tv - Videos für Psychonauten, Stoner und AktivistenKamingespräche: Toni Straka zu Gast bei Iris Singer über Cannabis in Österreich

Vorurteile, Wirkung & Einsetzbarkeit der Hanf-Pflanze: Besonders im medizinischem Bereich erlangt sie einen steigenden Stellenwert. Trotzdem sind Konsum & Besitz in Österreich illegal und werden strafrechtlich verfolgt. Wie gesellschaftlich weit verbreitet und akzeptiert der Konsum von Cannabis ist & es dabei standhafte Clichés für „das Kiffen“ gibt, erläutert Toni Straka – Leiter des Hanfinstituts Wien.
http://blog.hanfinstitut.at/2017/05/26/7323/

Polytox.tv - Videos für Psychonauten, Stoner und AktivistenStatement von Toni Straka anlässlich der Einreichung der Medical Cannabis Bürgerinitiative

Finden Sie hier Hanf-Institutsvorstand Toni Strakas komplettes Statement anlässlich der Einreichung von 10.000 Unterschriften für die parllamentarische Medical Cannabis Bürgerinitiative am 26. Mai 2017 im Wiener Palais Epstein an Parlamentsdirektor Dr. Harald Dossi.
Wor bedauern die mangelhafte Tonqualität.
http://blog.hanfinstitut.at/2017/05/26/statement-von-toni-straka-zur-einreichung-der-medical-cannabis-buergerinitiative/

Polytox.tv - Videos für Psychonauten, Stoner und AktivistenBONGKOPF, CHILLUM und VORKÜHLER putzen | KIFFER TUTORIAL #2

Ich zeige dir heute ein Anleitung , wie du dein Bongkopf , Chillum und Vorkühler putzen kannst und diese ganz schnell sauber bekommst und zwar mit Spiritus und Salz.

Hab einen schönen Tag und erstmaaaaaa ✌

BONG PUTZEN MIT SPRITUS : http://bit.ly/2nAX15R

WEITERE TUTORIALS :
http://bit.ly/2a5Ezef

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SPENDEN FÜR WEED !!!
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✘Alle Sachen die ich in diesem Video verwende✘

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Polytox.tv - Videos für Psychonauten, Stoner und AktivistenN° 419 Günter testet Vaponic und Vapocane Vaporizer

High Leute, heute testet Günter Weiglein zusammen mit unserem Schnittmeister Thomas den Vaponic und den Vapocane für Bongraucher. Zwei nette kleine Vaporizer für Hanf-Genießer und -Patienten. Viel Spaß Euch und ein breites Wochenende
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Hanf Journal NewsPsychoserisiko durch Cannabis wurde überschätzt

 

Das Psychoserisiko durch Cannabis wurde überschätzt: das größere Gesundheitsrisiko ist die Kombination mit Tabak

 

 

von Dr. med. Franjo Grotenhermen

 

Nach einer neuen Übersicht eines Wissenschaftlers der Universität von York in Großbritannien, die im April 2017 in der Fachzeitschrift Addiction erschien, wurde das Psychoserisiko durch Cannabis bisher überschätzt. Ian Hamilton von der Abteilung für Gesundheitswissenschaften, der seit vielen Jahren zum Zusammenhang zwischen Substanzgebrauch und seelischer Gesundheit forscht, zeigte, dass das Risiko für die Entwicklung einer schizophrenen Psychose durch Cannabiskonsum im Vergleich zur Gesamtzahl der Konsumenten klein ist. Allerdings bestehe eine ausreichende Evidenz, nach der Patienten, die bereits an einer Schizophrenie leiden, durch Cannabis eine Verschlechterung der Symptomatik zeigen.

 

In England und Wales verwendeten mehr als zwei Millionen Menschen in den vergangenen 12 Monaten mindestens einmal Cannabis, jüngere Forschung zeige aber, dass ein Verbot der Droge nur einen sehr geringen Einfluss auf die seelische Gesundheit haben würde. Um nur einem Fall von Psychose vorzubeugen, müssten 20.000 Menschen ihren Cannabiskonsum einstellen. Das habe bereits eine frühere Studie der Universität von Bristol ergeben. Dies bedeute, dass bezogen auf die Gesamtbevölkerung der Einfluss des Cannabiskonsums auf das Schizophrenierisiko gering sei, und dass Personen, die eine Prädisposition zur Entwicklung schwerer gesundheitlicher Probleme aufgrund eines Cannabiskonsums aufweisen, selten seien. Allerdings sei es erforderlich, den Einfluss von Cannabis mit hohen THC-Konzentrationen zu untersuchen, um eine vollständige Abschätzung des Risikos vornehmen zu können.

 

Hamilton erklärte: „Der Verbindung zwischen Cannabis und Psychosen ist ein anhaltendes Forschungsthema, seit die Droge in den 1960er Jahren populär wurde. Die meisten qualitativ hochwertigen Studien, zu denen wir Zugang haben, stammen allerdings aus einer Zeit, als niedrig potentes Cannabis die Norm war, aber heute ist eine hohe Potenz üblicher. Hoch potentes Cannabis enthält weniger von einer chemischen Substanz, von der angenommen wird, dass sie vor den negativen Nebenwirkungen schützt [gemeint ist CBD], wie etwa Psychosen, und eine höhere Konzentration einer chemischen Substanz, die Psychosen triggern kann [gemeint ist THC]. In dieser neuen Studie schauten wir uns sowohl die niedrige als auch die hohe Potenz an, aber es ist jetzt klar, dass wir mehr Erkenntnisse von gesundheitlichen Fällen, die mit einer hohen Potenz zu tun haben, benötigen, um diese Verbindung bei heutigen Konsumenten zu untersuchen.“

 

Trotzdem sei die Forschung darin klar, dass das Risiko für die Entwicklung psychischer Gesundheitsprobleme umso größer sei, je höher die Potenz des verwendeten Cannabis sei, auch wenn die Zahlen dennoch sehr klein seien. Bei denen, die bereits eine Schizophrenie entwickelt hätten, verstärke Cannabis die Symptome.

 

Das größte Gesundheitsrisiko entstehe allerdings bei Cannabiskonsumenten, die die Droge mit Tabak kombinieren. Dieses Verhalten führe dazu, dass vor allem junge Menschen bereits frühzeitig eine Tabakabhängigkeit entwickeln würden, was das Risiko für Krebs, Infektionen und andere gesundheitliche Probleme erhöhe. Laut Ian Hamilton beruht das größte Gesundheitsrisiko durch Cannabis nicht auf Cannabis selbst, sondern auf dem gleichzeitigen Tabakkonsum. In den meisten europäischen Ländern ist diese Kombination von Cannabis und Tabak weiterverbreitet als beispielsweise in den USA und Kanada.

 

Frühere Forschung an der Universität von York hatte gezeigt, dass eine Regulierung des Cannabiskonsums zu wirksameren Strategien führen könnte, um Drogenkonsumenten zu helfen, die richtige Unterstützung zu erhalten. Der Bericht zeigte allerdings, dass es bisher zu viel Unsicherheit hinsichtlich der Behandlungsmaßnahmen im Kontext eines unregulierten Marktes gibt, um ein angemessenes Versorgungsniveau zu erreichen.

 

Hamilton erklärte dazu: „Die Regulierung könnte dabei helfen, die Risiken für die Gesundheit, die Cannabis darstellt, zu reduzieren, da ein regulierter Cannabismarkt eine gewisse Qualitätskontrolle einführen würde. Dies würde Konsumenten Informationen über die Stärke des angebotenen Cannabis liefern, etwas, dass sie im Allgemeinen in dem gegenwärtigen unregulierten Markt erst nach der Exposition [also nach der Einnahme] entdecken. Die Botschaft für die öffentliche Gesundheit über die Beziehung zwischen Cannabis und Psychosen war schwer zu kommunizieren, aber die Beweislage deutet weiterhin auf einen Nutzen von Regeln hin, die darauf abzielen, über die größten möglichen Gesundheitsrisiken zu beraten, die gegenwärtig durch den Tabakkonsum entstehen.“

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Hanf Journal NewsStress mit Cannabis und der Fahrerlaubnis?

 

Der Deutsche Hanfverband bittet um Erlebnisberichte!

 

 

Gerade nach dem gestrigen Vatertag sollten wohl bei einigen Menschen am Morgen die Fragen im Kopf klirren, wie die erfolgreiche Heimfahrt und die noch nicht erlangte Nüchternheit eigentlich logisch zusammenpassen. Im Gegensatz zu diesen sturztrunkenen Autofahrern, die sich rechtlich gesehen nach einer ordentlichen Mütze Schlaf sofort wieder hinters Steuer klemmen dürfen, haben es verantwortungsbewusste Hanfkonsumenten mit einer wesentlich strengeren Regelung zu tun.

 

Da selbst niedrigste Nanogrammwerte von THC – die noch nach Wochen des Konsums im Blut nachgewiesen werden können – oft einen Führerscheinentzug zur Folge haben, sind Kiffer die leichteste Beute auf Deutschlands Straßen, die zeitgleich unverhältnismäßig hart bestraft werden. Um gegen diese Ungerechtigkeit anzugehen, sammelt der Deutsche Hanfverband seit dem 24.05.2016 Erfahrungen über Verkehrskontrollen und deren Auswirkung, die zukünftig sinnbildlich für die Öffentlichkeitsarbeit eingesetzt werden sollen. Wer daher einmal Stress mit Cannabis und der Fahrerlaubnis hatte, ist somit direkt aufgefordert, sich einige Minuten Zeit zu nehmen, um die eigenen Erfahrungen über das leidige Thema Kiffen und Führerschein beizusteuern. Auch wenn es die eigene unglaubliche Geschichte über die unfairen Behandlungsmethoden tollwütiger Polizisten dann letztendlich nicht in die engere Auswahl schaffen sollte, sind die erhobenen Daten von äußerstem Interesse. Wissenschaftler und Universitäten sollen die selbstverständlich anonymisierten Informationen bei vorhandenen Kapazitäten und Interesse erhalten, um diese dann statistisch auszuwerten und die darin enthaltene Kifferhatz aufzudecken.

 

Bevor eine faire Behandlung von Cannabiskonsumenten im Straßenverkehrsrecht über diesen langen Weg durchgesetzt werden kann, ist jedoch zuerst eine individuelle Berichterstattung über die aktuellen Missstände von Nöten, welche in gesammelter Form das Ausmaß der fehlgeleiteten Verfolgung offenlegen. Das Formular zum Ausfüllen ist für Cannabis genießende Autofahrer ganz einfach über die digitale Datenautobahn zu erreichen – garantiert ohne Verkehrskontrollen.

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Hanf Journal NewsYokai Watch 2

 

Yokai Watch 2: Kräftige Seelen & Knochige Gespenster

 

 

Endlich wieder Sommer.

 

Autor:mze

 

Obwohl der große Hype um die japanischen Yokai-Monster in Europa etwas verhallte, brachte Nintendo den zweiten Teil der im letzten Jahr hierzulande erstmalig veröffentlichten RPG-Reihe erneut pünktlich vor den Osterferien für alle jung gebliebenen 3DS-Nutzer heraus. Nun ist Yokai Watch 2 in zwei unterschiedlichen Versionen auch bei uns erhältlich, die jeweils mit verschiedenen Yokai zum Einfangen aufwarten – ähnlich wie bei Pokémon.

 

Level 5 produzierte das kindlich gerecht gestaltete Abenteuer, das schon in seinen ersten Momenten sehr stark an den Vorgänger erinnert. Der oder die Protagonistin wird während des Schlafs seiner zur Kommunikation mit den freundlichen Geistern benötigten Yokai-Watch bestohlen und kann sich am Morgen danach an keine seiner ehemals befreundeten Spukgestalten mehr erinnern. Erst als sich Streitsituationen im Elternhaus wiederholen und durch einen magischen Trick Uhr und Erinnerungen zurückgewonnen werden, dämmert der jungen Hauptperson, dass das Schicksal noch einiges in Vorbereitung hat.

 

Also werden neue Gespenster gesucht, bezwungen und anschließend zum Kämpfen eingesetzt, damit die bösen Mächte hinter dem geplanten Diebstahl ihren finsteren Plan nicht erfolgreich ausführen können. In amüsanten Gesprächen wird die Geschichte, die dem Spieler Einblicke in japanischen Geisterglauben und die Probleme von Heranwachsenden gewährt, vorangebracht. Ähnlich süß, wie die gesamte Gestaltung – die eine feine Konsistenz im 3D-Modus besitzt – wird es im Umgang mit den Yokai-Persönlichkeiten, die besonders auf verlockende Speisen reagieren und möglichst mit ihrem Leibgericht verwöhnt werden wollen. Viele Gerichte und Nahrungsmittel werden zu diesem Zweck eingesammelt, eingekauft und eingesetzt, damit in Notsituationen keine größeren Gefahren entstehen. Im Kampf werden die bunten Gestalten schließlich gegenüber ihren Gegnern  handgreiflich, brauchen dafür aber neben gewissen Anweisungen auch neue Energie, die in Form von Kalorien geliefert wird. Minispiele während der Schlachten lockern die Rundenkämpfe dazu auf, die ansonsten nur bedingte Aufmerksamkeit vom Spieler verlangen.

 

Insgesamt hat sich in Yokai Watch 2 recht wenig nach vorne entwickelt, auch wenn das Spiel weiterhin viel Charme versprühen kann. Doch neben neuen Arealen in einer größeren Welt und zweihundert neuen Yokai-Wesen hat sich insgesamt nicht genügend getan, um Spieler des Erstlings aus den Socken zu hauen. Die Dialoge bleiben zwar auch in Yokai Watch 2 witzig geschrieben, genügend Aufgaben unterhalten für viele Stunden alle Käufer des recht günstigen Nintendo-Spiels, und auch die produzierte Stimmung erfreut selbst bei trübem Wetter immer noch; doch der Duft des Neuen ist in Yokai Watch 2 nun nicht mehr vorhanden. Da der leicht ermöglichte Ausflug in japanische Sommerferien jedoch selbst alte Muffel immer wieder einmal kurz zum genaueren Umsehen einladen kann, muss der doppelt erschienenen Geisterjagd aber doch auch noch einiges an reizendem Protoplasma innewohnen.

 

Bustin‘ makes me feel good!

 

Yokai Watch 2

Fotos Nintendo

USK 0

Circa 34 €

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Hanf Journal NewsCannabiswirkung bei Dravet-Syndrom bestätigt

 

CBD hilft gegen die besonders schwere Form der Epilepsie von Kindern.

 

 

Wie schon 2013 durch den medial stark beleuchteten Fall der heranwachsenden Charlotte Figi bekannt wurde, kann der Wirkstoff CBD, der in Marihuana enthalten ist, gegen die schweren epileptischen Anfälle bei Kindern mit Dravet-Syndrom erfolgreich eingesetzt werden. Noch gab es aber keine ausführlichen Studienergebnisse, die den positiven Effekt des Cannabiswirkstoffs wissenschaftlich untermauerten, was gemeinsame klinische Forschungen aus den USA und Europa nun ändern. Jetzt ist die Cannabiswirkung bei Dravet-Syndrom bestätigt worden.

 

Die frischen Ergebnisse der Untersuchungen wurden im New England Journal of Medicine veröffentlicht, die sich auf klinische Studien berufen, welche in Kooperation zwischen verschiedenen internationalen Einrichtungen stattfanden. 120 Kinder und Jugendliche, die unter den „katastrophalen“ Auswirkungen des Dravet-Syndroms leiden, bekamen zusätzlich zu ihren regulären Medikamenten oral Cannabidiol verabreicht, wonach sich insgesamt eine 39 % Prozent starke Verringerung der schweren epileptischen Anfälle nachweisen ließ. Mit CBD behandelte Patienten konnten ihre Frequenz der Krämpfe von 12,4 auf 5,9 senken, während die nur mit einem Placebo versorgten Teilnehmer der Untersuchung eine minimale Senkung von 14,9 auf 14,1 erreichten. Die Hälfte der CBD-Nutzergruppe verringerte die Rate der Anfälle um 50 % Prozent während 5 % Prozent jener Teilnehmer nach 14 Tagen komplett von den schrecklichen Krämpfen befreit waren. Die geringen Nebenwirkungen, die nahezu von allen CBD-Nutzern, aber auch von drei Vierteln aller Teilnehmer der Placebogruppe verspürt wurden, beschränkten sich auf Erbrechen, Durchfall, Schläfrigkeit, erhöhte Körpertemperatur, Ermüdung und abnormale Leberfunktionstests.
In einer vorherigen Studie, die ähnlich positive Ergebnisse über den Einsatz von CBD festhielt, fehlte der jetzt eingesetzte Placebo-Ersatzstoff, weshalb der nun gewonnene Erfahrungsschatz das bisherige Wissen über den Nutzen von Cannabiswirkstoffen bei Dravet-Syndrom evidenzbasiert untermauert.

 

Dass Cannabis aber noch einem ganz anderen Personenkreis aus schlimmsten Lebenssituationen einen Weg weisen kann, lassen auch erneut gemachte Beobachtungen über Crack abhängige Menschen aus British Columbia, Kanada, vermuten.

 

Ausstiegsdroge und vielseitige Medizin in einem natürlichen Gewächs vereint, wie es scheint.

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Blog der Aidshilfe DeutschlandVaterfreuden – Der autobiografische Roman „Ein schönes Kleid“

Jasper Nicolaisen erzählt in seinem autobiografischen Roman „Ein schönes Kleid“ vom erfüllten Kinderwunsch und einer im besten Sinne queeren Familie

Eigentlich ist alles perfekt im Leben von Jannis und Levi. Die beiden Männer haben eine schöne Wohnung, eine glückliche Beziehung und halbwegs erfüllende Jobs. Und doch fehlt ihnen etwas, für das ihr Hund nur einen dürftigen Ersatz darstellen kann: ein Kind. Was die beiden dazu alles unternehmen, welche Wege und auch Irrwege sie dafür gehen, welche Hürden sie nehmen und ganz zu schweigen von den Kommentaren ihres Umfelds, die sie ertragen müssen – all davon erzählt Jasper Nicolaisens „Ein schönes Kleid“.

„Roman über eine queere Familie“ nennt der Berliner Übersetzer und Autor, Jahrgang 1979, sein Buch. Zwar ist so manches darin zugespitzt und überzeichnet, die Basis seiner Erzählung aber sind die eigenen Erfahrungen, wie Nicolaisen in seiner Vorbemerkung offenlegt.

Kein Tatsachenbericht also und auch kein Ratgeber, was sicherlich nahgelegen hätte. Das aber hätte sich dann ganz gewiss nicht so gleichermaßen erhellend, bewegend und unterhaltsam gelesen, wie dieser über Strecken wirklich zu Tränen rührende und dann wieder ungemein komische Roman, in dem Nicolaisen seine Leser auf dem langen Weg durch den Behördendschungel aus Jugendämtern und Familienhilfen mitnimmt.

Portrait Nicolaisen

Jasper Nicolaisen schrieb den autobiografischen Roman. (Foto: privat)

Zugegeben, als schwuler Mann, der nicht zwingend davon träumt, die nachfolgenden Jahre mit Kinderwagen, Kitas und Kreischalarm übermüdeter Knirpse zu verbringen, nähert man sich dieser Geschichte mit eher distanzierter Neugierde. Doch dann ertappt man sich dabei, wie einen die erwachenden Elterngefühle von Jannis und Levi und ihre wachsende Liebe für das neue Familienmitglied mitnehmen. Dabei aber läuft es mit ihrem Pflegesohn Valentin alles andere als reibungsfrei. Vielmehr gewinnt man den Eindruck, als sei die zuständige Mitarbeiterin im Jugendamt ganz froh gewesen, den sprachlich beeinträchtigen Valentin endlich in einer Pflegefamilie untergebracht zu haben – auch wenn es sich dabei um ein schwules Paar handelt.

Überraschend aber ist nicht allein, wie eindringlich und realistisch diese vielen neuen Herausforderungen und Veränderungen im Leben von Jannis und Levi geschildert sind. Bemerkenswert ist auch, wie unaufgeregt, fast beiläufig Nicolaisen ein nicht weniger ungewöhnliches Detail dieser Familie erzählt. Denn Levi war eigentlich einmal Jannis’ Freundin, und trug damals auch einen anderen Vornamen. Doch so richtig passte das nie. Und als Levi entschied, künftig als Mann zu leben, blieb Jannis an seiner Seite. Wahre Liebe ist eben nicht zwangsläufig an ein Geschlecht gebunden, sondern vor allem an den Menschen. Anders als für das kurzzeitig etwas überforderte Umfeld von Jannis, fiel es diesem selbst offenbar recht leicht, mit den damit verbundenen Veränderungen umzugehen.

„Es war schön und ganz anders, als ich erwartet hatte“, schildert Jannis die ersten sexuellen Begegnungen mit nunmehr Levi. „Für alle anderen Menschen war er eine junge Frau; zu mir sprach sein Körper Männersachen: die Bestimmtheit, die harten Hände, aber auch das plötzliche Nachgeben.“

Durch diese lakonische Unaufgeregtheit und den leichten, bisweilen auch selbstironischem Ton gelingt es Jasper Nicolaisen selbst tiefergehende Reflexionen und größere Herausforderungen so zu formulieren, dass der erzählerische Fluss und der Unterhaltungswert seines Romans nicht darunter leiden. Am Ende wird vielleicht nicht jede_r Leser_in gleich einen unbändigen Kinderwunsch verspüren, aber doch über viele Dinge nachgedacht und großen Respekt vor (Pflege)-eltern entwickelt haben – seien sie nun queer oder nicht.

Jasper Nicolaisen: „Ein schönes Kleid. Roman über eine queere Familie“. Querverlag, 254 Seiten, broschiert, 14,90 Euro

Dieser Beitrag erschien zuerst im IWWIT-Blog.

Hanfparade, jedes Jahr in BerlinDJ-Sound vom Hanfparade-Paradewagen 2017

Die Hanfparade ist kein Trauermarsch und dass sollen die Teilnehmer und die interessiere Masse merken! Zusammen mit vielen Paradewagen werden wir durch die Straßen von Berlin demonstrieren und für unsere politische Sache werben! Damit es zwischen den Kundgebungen mit Sprechner nicht langweilig wird, findet ihr DJ Beatnick und und DJ Larsimoto vom Definizium Records Label / pure:TECHNO auf dem Paradewagen der Hanfparade-Organistation. Sie werden euch den Umzug drei Stunden lang musikalisch Begleiten und gleichzeitig auf CLUBsoundz.FM - Webradio übertragen!

Zum Aufwärmen empfehlen wir: schaut doch mal auf den Webseiten vorbei - und natürlich zur Hanfparade am 12. August in Berlin!

Logo von Clubsoundz.fm

Deutscher Hanfverband NachrichtenUngerechtigkeit im Führerscheinrecht - deine Geschichte ist gefragt

Die unverhältnismäßig harte Verfolgung von Cannabiskonsumenten im Straßenverkehr, zum Teil sogar wegen nicht wirksamer Restmengen von THC oder seinen Abbauprodukten im Blut, ist uns als DHV seit Jahren ein Dorn im Auge. Um exemplarische Fälle zur Weiterleitung an Politiker und Presse sowie einen verwertbaren Datensatz zu diesem Thema zu erhalten, führen wir jetzt eine Umfrage durch.

Diese Befragung gibt dir die Möglichkeit, uns deine Erfahrungen von Kontrollen im Straßenverkehr, Führerscheinentzug und MPU mitzuteilen. Die Daten werden von uns genutzt, um Fälle zu finden, die wir öffentlich darstellen können. Außerdem werden wir sie anonymisiert (!) auch an Universitäten und Wissenschaftler weitergeben, die Kapazitäten und Interesse haben, diese Daten statistisch aufzubereiten. Mit deinem Eintrag hilfst du uns also ganz konkret, unsere bald startende Kampagne für mehr Gerechtigkeit und eine faire Behandlung von Cannabiskonsumenten im Straßenverkehrsrecht erfolgreich durchzuführen. Deine Geschichte ist gefragt!

Sonderthemen: 

Deutscher Hanfverband NachrichtenAufruf: Gründung des CannaFem Network Deutschland

Erstes CannaFem Deutschland Foto auf der ICBC im April 2017

Während in den USA bereits mehrere Frauengruppen in der Hanfszene existieren, war die Bewegung bisher in Deutschland eher männlich dominiert. Mit der Gründung des CannaFem Netzwerks in Deutschland ändert sich das jetzt endlich. Zur bevorstehenden Hanfmesse MaryJane in Berlin wird es ein Netzwerktreffen geben. Auch wir vom DHV rufen alle interessierten Frauen auf, sich daran zu beteiligen. Anmeldungen bitte per E-Mail bis spätestens 02.06.2017!

Gruppen wie "moms for marijuana", "womengrow" und "international women's cannabis coalition" konnten in den USA erheblich zur Legalisierung und zur steigenden gesellschaftlichen Akzeptanz beitragen. Die Bedeutung von Frauen in der gesellschaftlichen Debatte über Cannabis kann gar nicht hoch genug eingeschätzt werden. Daher ist es besonders wichtig, dass jetzt viele Frauen die Chance ergreifen, und sich im CannaFem Netzwerk beteiligen.

Hier der offene Brief zur Einladung:

Liebe Geschäftsfrauen, Aktivistinnen, Cannabisexpertinnen und Interessierte,

Ende letzten Jahres haben einige ambitionierte Frauen das CannaFem Network gegründet. Unser Anliegen ist es Frauen aus der Cannabis- und Nutzhanfbranche zu verbinden, um den Ideenaustausch zu fördern, Kontakte zu vermitteln und für die Umsetzung gemeinsamer Ziele einzutreten. In der Vergangenheit war sowohl die Welt der Aktivisten*innen als auch die Cannabisindustrie stark von den Interessen unserer männlichen Kollegen geprägt. Blicken wir jedoch in die USA, so sehen wir, dass sich Frauen in der Cannabisbranche enorme Chancen zur Selbstverwirklichung bieten. In dem Bereich gibt es mehr selbstständige Unternehmerinnen, als in irgendeiner anderen Branche. Auch in Deutschland und Europa bieten sich zahlreichen Chancen. CannaFem möchte Frauen ermutigen in der Branche aktiv zu werden.

In unserem Netzwerk geht es jedoch nicht nur um die Verwirklichung wirtschaftlicher Interessen. CannaFem möchte zeigen welchen Nutzen Cannabis – ob als Medizin oder Rohstoff – Frauen bietet. Wir wollen zeigen, dass Frauen sowohl als Konsumentinnen als auch als Patientinnen mit ihren Ideen, Vorstellungen und Wünschen, die Szene bereichern können und unseren Anliegen Gehörverschaffen.

Um das Netzwerk und seine Mitstreiterinnen vorzustellen, Frauen aus der Szene die Möglichkeit zu geben sich kennenzulernen und gemeinsam Ideen für den weiteren Weg des Netzwerks zu erarbeiten, veranstaltet die Berliner CannaFem Gruppe am 15.6 um 19.30 ein Netzwerktreffen in der „Milchbar“ auf dem Messegeländer der Mary Jane. Ausstellerinnen und Besucherinnen sind herzlich eingeladen an dem Treffen teilzunehmen.

Am 16.6 von 12:00 bis 13:15veranstaltet das Netzwerk zudem eine Podiumsdiskussion mit dem Titel „Cannabis für Frauen – Frauen für Cannabis“. Hier wird mit Vertreterinnen aus den Bereichen Aktivismus, Medizin und Business über die Rolle der Frau in der Cannabisbranche und das Bild von Konsumentinnen in der Öffentlichkeit gesprochen. Dabei sollen auch die unterschiedliche Behandlung bei der Strafverfolgung und der medizinische Nutzen, den Cannabis Frauen bietet eine Rolle spielen.

Wir freuen uns auf Euer kommen und auf Eure Fragen und Anregungen. Wenn Ihr an dem Netzwerktreffen am 15.6. teilnehmen möchtet, gebt uns bitte bis zum 2.6.2017 Bescheid, damit wir die Reservierung vornehmen können.

Herzliche Grüße von der Berliner CannaFem-Gruppe,
Katrin, Mariana und Janika

Für die Unterstützung dieser Veranstaltung danken wir:
Deutscher Hanfverband
Hanfmanufaktur

Wir vom DHV freuen uns ganz besonders, durch finanzielle und praktische Unterstützung dabei mithelfen zu können, diese neue und wichtige Organisation in der deutschen Hanfszene zu verankern. Seit der Gründung des DHV leiden wir darunter, dass der allergrößte Teil unserer privaten Mitglieder männlich ist. Das ist nicht im Sinne der Sache, Legalisierung geht uns alle an! An alle interessierte Frauen geht daher von unserer Seite auch noch der Aufruf: Werdet Mitglied im Deutschen Hanfverband und helft uns damit, das Geschlechter-Pendel wenigstens in die Nähe eines Gleichgewichts zu bringen.

Sonderthemen: 

Hanf Journal NewsFeinste oldschool Genetik

 

 Bei Piedro zu Besuch im Schrank

 

 

 

Der Budler

Während meiner Zeit bei Juan (Hajo 206) in Spanien durfte ich mit Piedro Bekanntschaft machen. Hauptberuflich ist Piedro Landwirt mit einer Schwäche für Bier. Nebenbei kümmerte er sich noch voller Hingabe um seine pflanzlichen Mitbewohnerinnen. Nach einigen Zigaretten, Bier und etwas Überredungskunst war es mir gelungen, Piedro davon zu überzeugen, euch einen kleinen Einblick in seine grüne Schatzkammer zu gewähren.

 

Freundlicherweise öffnet Piedro für uns den Reisverschluss seiner Box. Dahinter verbirg sich feinste oldschool Genetik: White Widow von Greenhouse Seeds und Mazar von Dutch Passion. Piedro hatte beide Sorten als feminisierte Version besorgt. In seiner XL-Box stehen 16 Pflanzen, die in 11-Liter-Töpfen platziert wurden. Um die Damen im richtigen Licht stehen zu lassen, hilft eine 600W Lampe, die mit einem Adjust-a-Wing-Reflektor das Licht gleichmäßig in der Box verteilt. Damit ihnen die Hitze nicht zu Kopf steigt, hat der geschmeidige Spanier einen 350er Lüfter installiert, der die warme Luft dauerhaft absaugt. Natürlich wird die Luft durch einen Aktivkohlefilter geleitet, um süße Gerüche zu vermeiden.

 

Jede Plant wurde alle zwei bis vier Tage mit bis zu einem Liter Wasser gegossen. Die Trinkmenge passt Piedro der Größe und dem Alter der Pflanzen an und arbeitet sich so auf einen Liter alle zwei Tage hoch. Die Biester, wie Piedro seine Pflanzen liebevoll nennt, brauchen etwas mehr Wasser, da Piedro Samen verwendet. Bei Samenpflanzen empfiehlt es sich, so lange in der Wachstumsphase zu bleiben, bis die Vorblüte beginnt, also, bis man die ersten Fäden sieht und das Geschlecht der Pflanzen bestimmen kann. Die Samen ließ Piedro nach dem Keimen bis zu zwei Wochen in 1-Liter-Töpfen anwurzeln. In dieser Zeit gab er nur alle zwei bis drei Tage 100-150 ml Wasser. Zusätzlich mischte er in den zwei Wochen zweimal 50 % Prozent der empfohlenen Dosis Wurzelkomplex und einmal 50 % Prozent der empfohlenen Dosis TNT-Komplex in das Wasser, da die Pflanzen gerade am Anfang nur sehr wenig Nährstoffe brauchen. Anschließend pflanzte er die Ladies in 11-Liter-Töpfe um, ungefähr vier bis fünf Wochen später beendete er die Wachstumsphase, um seine Biester dann in die Blüte zu schicken.

 

Den pH-Wert misst Piedro nicht, da sein Wasser vom Hahn aus einen halbwegs stabilen pH-Wert unter 7 besitzt. Ein Großteil der Pflanzen ist beschnitten, damit die Damen schön fett werden und mehr Blüten an ihren Spitzen ausbilden. Allerdings hat Piedro nicht alle Pflanzen beschnitten, um eine einheitliche Höhe in seiner Box zu bekommen. Beim Dünger schwört Piedro auf Hesi (Blühkomplex, Phosphorplus, TNT-Komplex, Vitafit und Wurzelkomplex) und gibt meistens das, was auf dem Plan steht, aber nicht bei jedem Aufguss und auch nicht im Wachstum. Grundsätzlich sind in den meisten Erdsubstraten genügend Nährstoffe für die ersten zwei bis drei Wochen enthalten, daher hat Piedro in der Wachstumsphase weniger Dünger verbraucht als in der Blütephase. Er versichert mir, dass man gerade bei diesen Sorten nicht viel falsch machen kann, da die Genetik äußerst pflegeleicht ist.

 

In der Regel geben die Blätter genügend Auskunft über die Verfassung der Damen. Hierbei achtet Piedro besonders auf die Farbe der Blätter im Allgemeinen (Schönes einheitliches grün), danach erst, ob sich die Blätter wellen oder komische Flecken haben. Dann sollte man darauf achten, ob die Probleme bei alten oder jungen Blättern auftreten. Meistens handelt es sich um einen Mangel der mobilen Nährstoffe. Das heißt, diese Nährstoffe sind beweglich. Tritt ein Mangel auf, wandern die Nährstoffe zu den jüngeren Teilen der Pflanze, um die Spitzen so lange wie möglich mangelfrei zu halten. Daher bekommen zuerst die alten Blätter Mangelerscheinungen – wie Verfärbung der Blätter oder ähnliche Symptome – diese breiten sich dann natürlich weiter nach oben aus, wenn man den Mangel nicht zu beheben versucht. N, P, K, und Mg (Stickstoff, Phosphor, Kalium, Magnesium) sind die wichtigsten mobilen Nährstoffe. Besonders P und K sind für saftige Blüten wichtig. N wird vor allem im Wachstum benötigt, aber auch noch ein wenig in der Blüte.

 

Trotzdem gibt Piedro nicht bei jedem Aufguss Dünger. So kann er immer beobachten, wie sich die Pflanzen verhalten, wenn sie Wasser bekommen. Dann kann Piedro entscheiden, ob beim nächsten Mal Wasser oder Dünger gegossen werden soll. Piedro ist da schon sehr routiniert und hat seine Biester fest im Griff. Durch diese Methode kann man Versalzungen und Nährstoffüberschuss vorbeugen, beziehungsweise verhindern. Grundsätzlich ist weniger mehr, Mängel sind immer leichter zu beheben als eine Überdüngung.

 

Die Sorten von Piedro sind eher Indica dominant und sollten nach acht bis neun Wochen (hier 55-60 Tage) Blütezeit fertig sein. Leider traten sowohl bei der White Widow als auch bei der Mazar jeweils eine Zwitterpflanze auf, die das Zelt verlassen mussten. Als ob das nicht schon genug wäre, bekam Piedro ab Tag 40 auch noch Spinnenmilben. Dieses Problem versuchte er mit Florfliegenlarven zu beheben. Der Vorteil bei diesen Nützlingen ist, sie fressen fast alle Schädlinge, die einem die Laune vermiesen. Ob Blattlaus oder Thrips, die Florfliege frisst sie fast alle. Zudem ist sie sehr genügsam, was ihre Umweltbedingungen angeht. Sie braucht es nicht zu feucht und nicht zu kalt; die Florfliegenlarve kann problemlos in herkömmlichen Heimgärten überleben. Dadurch konnte Piedro den Befall sehr gut eindämmen und kann die Pflanzen mit gutem Gewissen verdampfen.

 

14 Tage vor Ende der Blüte fängt Piedro an nur noch Wasser zu gießen, um alle Nährstoffe und Salze auszuspülen. Als mir die Biester gezeigt werden, war gerade die zweite Halbzeit eingeläutet (Tag 35 Blütephase). Die Biester sind majestätisch anzusehen. Ein Meer aus Buds, das vor Harz nur so trieft. Piedros Ladies sind echte alltime classics. Die White Widow wurde in den 90ern in den Niederlanden entwickelt. Die Witwe war eines der nächsten vielversprechenden Zuchtprojekte der Niederländer, das bis dato und zu Recht bei recht vielen noch so begehrt ist, wie warmer Kakao. Wahrscheinlich hat die White Widow gerade deswegen seit dieser Zeit haufenweise Preise gewonnen. Allerdings gibt es verschiedene Versionen. Hier haben wir die White Widow, die damals von Ingemar (de sjaaman) gezüchtet wurde. Ingemar gab dann Arjan Stecklinge und Arjan (Inhaber von Greenhouse Seeds und Strainhunters) durfte sogar den Namen verwenden. So kam die Original White Widow bei Greenhouse Seeds an. Wegen ihrer heftigen Harzentwicklung und ihrer sagenhaften Wirkung ist sie bis heute noch so beliebt wie damals. Deshalb ist sie auch noch in vielen Coffeshops auffindbar. Gerade Greenhouse Seeds hat diverse White-Sorten im Sortiment, weshalb Piedro vollstes Vertrauen in diesen Strain hat.

 

Mazar, bis heute eine Indica der Extraklasse

 

Bei der Mazar von Dutch Passion haben wir ebenfalls einen Cupwinner aus den 90ern, der unter Kennern ein absolutes Highlight ist. Vor allem der Geschmack ist unverwechselbar fein. Bis heute eine Indica der Extraklasse, die Afghani- und Skunkgenetik in sich vereint hat. Die Mazar ist eine Weiterentwicklung der Afghani/Skunk, die früher auch von Dutch Passion angeboten wurde. Dutch Passion waren mit die ersten Anbieter, welche feminisierte Samen auf den Markt brachten und somit einer breiten Masse zugänglich machten. In ihrem Sortiment finden sich Klassiker wie Orange Bud, Power Plant und viele andere Köstlichkeiten, vor allem ihr Skunk Genpool soll exzellent sein. Wenn man die Mazar näher betrachtet, kann man klare Parallelen zu diversen Kushgenetiken erkennen. Sowohl die Optik als auch der Geruch, das Wirkungsprofil und der Geschmack sind ähnlich, was durch das Afghani-Erbe zustande kommt, das in der Mazar vorhanden ist. Eine Feine Mischung aus Moschus, Erde und etwas Pinie – mit einem Hauch Zitrus – die ihren Akzent auf Würze mit einer Spur Frucht setzt. Die ähnlichen Aromen entstehen durch ähnliche Terpene, die sowohl bei Kush als auch bei Mazar und anderen Cannabissorten zu finden sind. Terpene sind ein Hauptbestandteil von ätherischen Ölen. Die Terpene sorgen dafür, dass Pflanzen, Früchte und Blüten mit einem betörenden Duft versehen werden, zudem geht man davon aus, dass auch sie einen pharmakologischen Nutzen haben. Allerdings steht die Forschung hier noch am Anfang. Doch zurück zu Piedros Genetiken…

 

Die White Widow ist auch Indica dominant

 

Die White Widow ist auch Indica dominant, aber der Geschmack und das Aroma sind eher süßlich-fruchtig, mit einer Spur Würze, die für mich einzigartig ist. Bei der White Widow, würde ich sagen, ist der Charakter süß/herb. Der Anwendungsbereich der beiden Sorten ist sehr vielseitig, ob bei Bluthochdruck, Bauchweh, Appetitlosigkeit, Schmerzen, Übelkeit oder Krämpfen, um nur einige Probleme zu nennen, bei denen es mir geholfen hat. Aus eigener Erfahrung heraus kann ich behaupten, dass die meisten Cannabissorten ein breit gefächertes Wirkungsprofil aufweisen. Allerdings ist die Wirkung von Person zu Person sehr variabel.

 

 

Dieser Artikel dient nur zu Aufkärungs- und Informationszwecken, Cannabis ist in manchen Ländern immer noch verboten!

 

Alles Gute, der Budler!

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Polytox.tv - Videos für Psychonauten, Stoner und AktivistenBlunts sind jetzt Verboten !? Keine Werbung mehr für E-Zigaretten ??!

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Hanf Journal NewsSelbstversorgung mit medizinischem Cannabis legalisieren

 

Österreicher verlangen Eigenanbauoptionen von Marihuana für Cannabispatienten.

 

Bild: Archiv

 

Nicht nur in Deutschland gibt es noch genügend Gründe für leidende Patienten in der angewandten Cannabispolitik, um laut schreiend auf die Straße zu stürmen. Auch in Österreich sind die Regeln für den betroffenen Personenkreis weit vom Idealzustand entfernt. Da dortige Patienten und Aktivisten diese Umstände nicht länger hinnehmen wollen, wird übermorgen eine Unterschriftensammlung zur Einleitung der parlamentarischen Bürgerinitiative für die Legalisierung des Eigenanbaus von medizinischem Cannabis an den Parlamentsdirektor des österreichischen Parlaments übergeben. Die Forderung der unterstüztenden Stimmen lautet klar verständlich: Selbstversorgung mit medizinischem Cannabis legalisieren!

 

Eine Mitteilung der agierenden Aktivistengruppen, die über Ablauf, Teilnehmer und Ziele genauere Informationen beinhaltet, soll allen Befürwortern und Interessierten vorab einen kleinen Einblick über das Vorhaben am 26. Mai in Österreich verschaffen.

 

TERMINAVISO: ARGE Canna und Hanf-Institut übergeben tausende Unterschriften für Cannabis-Bürgerinitiative an Parlament

 

Wien, 23. Mai 2017 – Die ARGE Canna und das Hanf-Institut werden am 26. Mai 2017 um 11 Uhr tausende Unterschriften zur Einleitung der parlamentarischen Bürgerinitiative für die Legalisierung des Eigenanbaus von medizinischem Cannabis an Parlamentsdirektor Dr. Harald Dossi übergeben.

 

Erstunterzeichner der Bürgerinitiative ist Patrick Krammer von der Arge Canna, der seit einem Unfall querschnittgelähmt ist und unter spastischen Krämpfen leidet. Mit dabei werden auch eine 4jährige Epileptikerin und der 78jährige Parkinson-Patient Hans sein, die mit Cannabis als Heilmittel gute Erfahrungen machen.

 

Arge Canna Obmann Gerfried Düregger und Hanf-Institutsvorstand Toni Straka werden in Statements auf die Aktualität dieser Bürgerinitiative hinweisen, nachdem das Gesundheitsministerium zurzeit eine weitere Gesetzesverschlechterung für Cannabis-PatientInnen anstrebt, die in krassem Widerspruch zum weltweiten Trend zurück zum ältesten Heilmittel der Menschheit steht.
 

Wann: 26. Mai 2017 ab 10:45 Uhr
Wo: Palais Epstein, 1010 Wien, Dr.-Karl-Renner-Ring 1
Teilnehmer:
Parlamentsdirektor Dr. Harald Dossi
Patrick Krammer, Erstunterzeichner der Bürgerinitiative, ARGE Canna
Toni Straka, Hanf-Institut
Gerfried Düregger, ARGE Canna
Beatrix Kohlhauser, Mutter einer 4jährigen Epileptikerin
Hans, 78, Parkinson-Patient

 

Gutes Gelingen, Nachbarn!

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Polytox.tv - Videos für Psychonauten, Stoner und AktivistenEine Story, die ich sehr geil fand

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Das ist ein Video für Menschen die das Thema Dr0ge.n interessant finden.

KEINE GEWÄHR, DASS ALLE INFORMATIONEN IN DIESEM VIDEO STIMMEN! DIE MEISTEN INFORMATIONEN HABE ICH AUS DEM INTERNET, DA KANN ES SEIN, DASS MAL ETWAS NICHT GANZ RICHTIGES DABEI IST.

Ich möchte hier niemanden dazu motivieren Dr0ge.n zu nehmen. Dieser Kanal ist nur eine realistische Dr0g.enaufklärung in der ich genau sage, wie es wirklich ist.
Er ist vorallem für Leute da, die sowieso schon Dr0ge.n nehmen, damit diese den Konsum weniger Risikoreich betreiben wollen.

Nehmt keine Dr0ge.n, vorallem nicht wenn Ihr noch minderjährig seid, denn für nicht ausgewachsene Hirne sind Dr0ge.n sehr viel schädlicher.

Polytox.tv - Videos für Psychonauten, Stoner und AktivistenMK079 ~ Lifestyle / Making of (sToner special)

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Dieser Kanal soll auf keinen Fall dazu verleiten Cannabis zu konsumieren! Es ist eher ein Kanal der für Leute da sind die verantwortungsvoll Cannabis konsumieren und ein paar mehr Infos und Tipps haben wollen gesünder zu konsumieren 🙂 Alle anderen Videos dienen nur der Unterhaltung 🙂 Auch bin ich gegen den Konsum von Cannabis unter 18 Jahren!

Blog der Aidshilfe DeutschlandSo viel Kondom war nie

Zum Start der neuen Motivstaffel im Rahmen der Aufklärungskampagne LIEBESLEBEN kann die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) einen Erfolg vermelden: 91 Prozent der über 16-Jährigen, die in den letzten zwölf Monaten mit mehr als einer Person Sex hatten, geben an, immer, häufig oder gelegentlich Kondome zu benutzen. Das geht aus der regelmäßigen Repräsentativerhebung hervor, für die bundesweit 3.000 Menschen ab 16 Jahren befragt wurden. Damit ist der Wert erneut deutlich gestiegen – von 54 Prozent im Jahr 1988 und 79 Prozent im Jahr 2000.

Um das Schutzverhalten in der Bevölkerung auf einem hohen Niveau zu halten, wirbt LIEBESLEBEN bundesweit auf über 65.000 Plakatflächen mit sechs neuen Cartoonmotiven. Mit einer Mischung aus Humor und eingängiger Information verbreiten sie zwei zentrale Botschaften: Neben den Aufruf „Benutzt Kondome“ tritt der Appell, bei Symptomen für eine sexuell übertragbare Infektion (STI) zum Arzt zu gehen. Damit wendet sich die BZgA besonders an Menschen mit mehreren Sexualpartner_innen, die keine Praxis aufsuchen, obwohl sie eine Ansteckung für möglich halten.

„Die Ergebnisse unserer repräsentativen Untersuchung zeigen, dass Menschen ermutigt werden müssen, über eine mögliche sexuell übertragbare Infektion mit ihrem Arzt oder ihrer Ärztin zu sprechen“, erklärt BZgA-Leiterin Dr. Heidrun Thaiss in einer Pressemitteilung. Deshalb motiviere die BZgA mit den neuen Plakat- und Anzeigenmotiven zur Kondomnutzung und auch zum Arztbesuch bei Symptomen für eine STI. „Denn sexuell übertragbare Infektionen bergen Risiken. So kann Unfruchtbarkeit eine mögliche Folge sein, wenn beispielsweise eine Chlamydien-Infektion unbehandelt bleibt“.

(ascho)

Weitere Informationen:

Der Kurzbericht „AIDS im öffentlichen Bewusstsein 2016“ steht unter www.bzga.de/forschung/studien-untersuchungen/studien zum Download bereit.

Hanf Journal NewsMafia III – „Faster, Baby!“ DLC

 

Green Power!

 

 

Autor: mze

 

Im Oktober letzten Jahres erschien mit Mafia III ein recht besonderes Open-World-Game, da sich die Software nicht scheute, politisch unangenehme Themen anzusprechen und diese sogar spürbar zu vermitteln. Für schwarze Bürger der USA war das Leben in den sechziger Jahren oft das Gegenteil von dem, was der Slogan des Landes heute noch verspricht, weshalb die virtuelle Aufarbeitung der Umstände in dieser Form Applaus verdiente. Mit dem nun erschienenen Add-on Mafia III – „Faster, Baby!“ DLC nimmt sich das entwickelnde Hangar-13-Team einer weiteren diskriminierten Spezies an und führt die Geschichte um den Haupthelden Lincoln Clay fachgerecht fort.

 

Außerhalb von New Bordeaux wütet ein rechtsradikaler Sheriff, der seinen Bezirk Sinclar Parish natürlich nicht von Afroamerikanern bewohnt sehen möchte und daher keine Skrupel besitzt, zu extremen Maßnahmen zu greifen. Da aber Beweise gegen das Unrecht gesammelt wurden und die Karriere bedroht wird, beschafft sich Sheriff Beaumont seine Rechtssicherheit erneut auf gewalttätigem Wege, was Lincoln Clay letztendlich in den Rechts-Außen-Bezirk führt. Der hünenhafte Problemlöser muss dort mithilfe neuer Bekanntschaften alle Register ziehen, damit dem autoritären Rassisten seine gerechte Strafe droht. Unter anderem macht Lincoln dort auch die Bekanntschaft mit einem anderen Vietnamveteranen, der sein posttraumatisches Stresssyndrom mit einer speziellen Naturmedizin behandelt. Der Vet Mitch „M.J.“ Decosta züchtete heimlich Cannabis in einem abgelegenen Gewächshaus, das nach einer abgeschlossenen Storymission auch von Hauptheld Lincoln zu Forschungszwecken genutzt werden kann. Ausgehend von rudimentären Cannabisvarietäten kann der Mafia-III-Spieler im „Faster, Baby!“ DLC versuchen, potente Marihuanazüchtungen heranzuziehen und durch Kreuzungsversuche neue Sorten zu entwickeln.

 

Dabei gehören dann nicht nur die unterschiedlichen Pflanzengenetiken variiert, sondern auch die Umstände des ökologischen Systems ausgelotet. Licht, Substrat, Ventilation und Düngung wollen eingestellt und verbessert werden, damit saftige Ernten möglichst gewinnbringend unter die Bewohner von New Bordeaux gebracht werden können. Beachtet werden zu diesem Zweck die unterschiedlichen Eigenschaften der jeweiligen Züchtungen, die im THC- und CBD-Wert liegen, der erwarteten Erntemenge, der Wachstumsgeschwindigkeit und auch der Stabilität der Cannabissorte. Nach einer erfolgreichen Ernte wird dann überprüft, in welchem Stadtgebiet die besten Kurse für Verkäufer gelten, was bei genügend Einnahmen nach Geschäftsabschlüssen Upgrades freischaltet und die private Hanfplantage vergrößert. Für die Beschaffung einer benötigten Genetik werden dann aber auch skrupellos blaue Bohnen verschossen, die den Spieltitel wieder in Erinnerung rufen.

 

Der Mafia III „Faster, Baby!“ DLC konzentriert sich ansonsten etwas stärker auf Verfolgungsjagden und spektakuläre Stunts, die nach dem Genuss von Kräuterware möglicherweise noch etwas schöner wirken. Ebenso unterhält die gewählte Black-Power-Schlagrichtung, die an bekannte blaxploitation Filmklassiker wie Shaft oder Cleopatra Jones erinnert. Zwei weitere Add-ons werden in Bälde seitens 2K Games für Mafia III noch veröffentlicht, die alle Besitzer des Season-Pass schon vor ihrem Erscheinen besitzen.

 

Lass wachsen, Bruder!

 

Mafia III – „Faster, Baby!“ DLC
Fotos: 2K Games
USK 18
Circa 15€ (Mafia III nicht inklusive)
Via Steam, PSN oder Xbox Live.

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Polytox.tv - Videos für Psychonauten, Stoner und AktivistenLucy’s Rausch 5 SPECIAL | Nachtschatten Television (55)

Lucy’s Rausch Ausgabe 5 ist da! In unserem Special zur neuen Ausgabe erhaltet ihr einen Einblick in das neue Heft, das seit dem 18. Mai überall verfügbar ist. Mit Lesung von Roger Liggenstorfers Klartext, einigen Umfrage-Ergebnissen und vielem mehr!

E-Mail Markus Berger: markus@lucys-magazin.com

LINKS:
http://www.nachtschatten.ch
http://www.lucys-magazin.com

https://issuu.com/nachtschatten (Vorschau, Lucy’s und mehr zum Durchblättern)

http://maryjane-berlin.com

http://www.t-nerd.ch (Produktionsfirma des neuen Vorspanns)

Hanf Journal NewsSPD hat kein Herz für Kiffer

 

Programmentwurf der SPD zur Bundestagswahl verzichtet auf drogenpolitische Aussagen

 

SPD
Bild: Archiv

 

Sadhu van Hemp

 

Gestern verabschiedete der Bundesvorstand der SPD einstimmig den Leitantrag für den Bundesparteitag Ende Juni in Dortmund. Der knapp 70 Seiten lange Entwurf für das Regierungsprogramm 2017 trägt die Überschrift „Zeit für mehr Gerechtigkeit. Zeit für Martin Schulz“. Und diese Zeit will die SPD nach der Abwahl von Angela Merkel nutzen, um den Deutschen allerlei Gutes zu tun. Die Sozialdemokraten wollen mehr Familie, beste Schulen und gute Pflege, moderne Ausbildung und sichere Arbeit, eine starke Wirtschaft und Innovationen, einen starken Sozialstaat, gerechte Steuern und Abgaben, ein gutes Leben, eine gesunde und saubere Zukunft, mehr Sicherheit im Alltag, eine geordnete Migrationspolitik, eine offene und moderne Gesellschaft, ein besseres Europa und mehr Frieden und Stabilität in der Welt.

 

Diese Wunschliste klingt vielversprechend und dürfte jedem, der noch alle Sinne beisammen hat, gefallen. Wer will auch schon in Armut und Kriegzeiten leben? Abgesehen von den Sympathisanten der rechtsextremen Parteien könnte jeder das Wahlprogramm der SPD unterschreiben – selbst Angela Merkel. So gesehen hat SPD-Fraktionschef Thomas Oppermann durchaus Recht, wenn er vom „besten Programm seit Willy Brandt“ spricht. Noch nie in der jüngeren deutschen Geschichte ist es Sozialdemokraten gelungen, ein fast deckungsgleiches CDU-Wahlprogramm anzufertigen.

 

Und dazu zählt auch, dass die SPD der Drogenpolitik keine Beachtung schenkt und bewusst darauf verzichtet, auch nur ansatzweise die Hanfprohibition in Frage zu stellen. Kein Wort ist dem Programmentwurf zu entnehmen, wie es die SPD nach der Machtergreifung mit den rund vier Millionen Menschen halten will, die unablässig strafrechtlich verfolgt werden, nur weil sie nicht die Finger von Cannabis lassen können. Die Parteistrategen blenden die Ungerechtigkeit, die unendlich viel Leid über die Betroffenen und deren Angehörigen bringt, komplett aus. Ein „Gutes leben“ „mit mehr Sicherheit im Alltag“ in einer „offenen und modernen Gesellschaft“ soll es für Kiffer unter Kanzler Schulz nicht geben.

 

Die SPD-Bonzen im Willy-Brandt-Haus bleiben sich also treu. Die fehlenden Sätze im Programmentwurf zur Hanfprohibition sprechen eine klare Sprache: Cannabiskonsumenten sind für Sozialdemokraten Bürger zweiter Klasse, denen kein Gehör zu schenken ist. Das Elend der Opfer des Anti-Hanf-Krieges auf deutschen Boden ist für Schulz & Co. nur ein bisschen Kolletaralschaden, der angesichts der ganz großen Pläne der Sozialdemokratie zu vernachlässigen ist.

 

Einer dieser Pläne ist, „Schutz und Sicherheit durch eine leistungsfähige Polizei und Justiz“ zu gewährleisten. 15.000 neuen Stellen bei der Polizei in Bund und Ländern will die SPD schaffen – zum Zwecke „einer besseren und schnelleren Aufklärung sogenannter Alltagskriminalität“. Und dazu zählt auch, verstärkt dem kleinen Kiffer auf der Parkbank den Joint wegzunehmen und mit einer Strafanzeige ins Unglück zu stürzen.

 

Danke, liebe SPD-Genossen! Eure fortgesetzte Ignoranz gegenüber den Wünschen der Hanf affinen Bevölkerung ist eine ehrliche Ansage, die die Entscheidung erleichtert, euch nicht zu wählen.

 

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Polytox.tv - Videos für Psychonauten, Stoner und AktivistenMilderes Urteil: CSC Obmann Willi Wallner zu Geldstrafe verurteilt – Salzburg heute 22.05.2017

Der Obmann des Cannabis Social Club Salzburg ging aus einer Berufungsverhandlung mit einem milderen Urteil heraus. Statt zwei Monaten Haftstrafe muss er nun 480 Euro Verwaltungsstrafe zahlen und erhält keinen EIntrag im Strafregister.
ORF Salzburg heute vom 22. Mai 2017
Das Hanf-Institut dokumentiert in seinem Youtube-Kanal alle österreichischen Medien-Berichte zu Cannabis nach dem Fair Use Prinzip.

Polytox.tv - Videos für Psychonauten, Stoner und AktivistenDr. Hans-Günther Meyer-Thompson: Hanf/Cannabis: Schadenspotentiale und Schadensminderung

„Es gibt kaum eine psychoaktive Substanz, die so umstritten ist, wie Hanf. Es ist ein fast religiöser Streit, der darum entbrannt ist und das nicht erst seit heute, sondern schon seit 30 – 40 Jahren. […] Die Bandbreite der Kommentare der Einordnung reicht von „Vorhof zur Hölle“ bis „heiliges Kraut““, so Dr. Hans-Günther Meyer-Thompson von der Asklepios Klinik Hamburg (Abt. Abhängigkeitserkrankungen). Im Vortrag geht Meyer-Thompson auf die gewünschten und unerwünschten Wirkungen von Cannabis ein und zeigt Möglichkeiten zur Minderung der Konsumrisiken ein.
Der Suchtexperte betont, dass auch wenn Hanf im Schädlichkeitsranking von Substanzen hinter Alkohol, Heroin, Crack, Kokain, Methamphetamin, Kokain, Tabak und Amphetamin steht, Hanf nicht harmlos ist.

Der Vortrag wurde am 28.3.2017 bei der Tagung „Jugend auf Drogen!?“ aufgezeichnet. Die Veranstaltung wurde vom Institut Suchtprävention (www.praevention.at) und dem Verein I.S.I. durchgeführt.

Polytox.tv - Videos für Psychonauten, Stoner und AktivistenWeedcheck im Görli feat. Kalle | GreenGermany #9

Timm hat sich heute mit seinem YouTuber-Kollegen KALLE zusammen geschlossen, die beiden schauen sich mal an was so an 4/20 auf Berlins erstem Medical Smoke-In so abgeht und ne kleine Strain-Kunde gibts auch noch, viel Spaß!

KALLE:
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GreenGermany:
Facebook: https://www.facebook.com/gg.greengermany
Instagram: https://www.instagram.com/green.germany
YouTube: https://www.youtube.com/sensmedia

Für mehr Infos: www.sens-media.com

Hanf Journal NewsAnekdote wider die Glaubwürdigkeit des Gesundheitssystems

 

Lob des Scheins

 

 

Text: Markus Berger

 

 

Weil das Thema Cannabis als Medizin zurzeit die Medien beherrscht – auch die mainstreamigen – wollen wir uns diesmal eine Anekdote anschauen, die guten Aufschluss darüber gibt, wie ernst es in  Deutschland mit der betäubungsmittelrechtlichen Ordnung in Sachen Hanfmedizin genommen wird. Nach der Gesetzesänderung, die für Patienten allerhand Vorteile bringen sollte, werden schwer kranke Menschen von ihren Krankenkassen und dessen oberster Sparbehörde (Medizinischer Dienst der Versicherer, MDK) derzeit Lügen gestraft und richtiggehend verarscht. Anhand eines Beispiels mit dem Cannabispräparat Dronabinol belegen wir in diesem Text, wie lax die eigenen Gesetze und Reglements in Wirklichkeit in die Praxis umgesetzt werden – und wie wenig es dabei tatsächlich um den Schutz der Patienten geht.

 

 

Nehmen wir an, wir sind krank. Schwer krank. So krank, dass keine Medizin der Welt gegen die quälenden Symptome zu helfen vermag. Keine Medizin der Welt? Doch! Zumindest eine: Cannabis. Das ist beileibe alles andere als ein Wunder, immerhin ist die Hanfpflanze eine der wichtigsten und wirksamsten Medizinalgewächse, die die Welt bislang kennt. Scheiß drauf, was die Regierung und all die selbst ernannten Moralapostel und Pseudowissenschaftler von sich geben. Faktum ist, was die wenigsten sehen wollen: Hanf ist ein Arzneimittel oberster Güteklasse. Die Kräuter- und Medizinalbücher von anno dazumal sind voll mit Textstellen zum Hanf als Arzneipflanze. Wer müsste da heutzutage noch in die Beweisführung gehen?

 

Also zurück in die Situation: Wir sind krank, nehmen wir an, es quälen uns ADHS, Tourette, ein Herzleiden oder eine chronische und äußerst schmerzhafte Colitis ulcerosa – eine dauerhafte Entzündung des Dickdarms. Wir sind als Patienten konventionell austherapiert, sämtliche Pharmaka helfen nur wenig bis gar nicht – oder eben nicht mehr. All unsere behandelnden Ärzte sind sich einig – oh Wunder, ja, das gibt es! – der Patient benötigt Cannabis. Erstes Mittel der Wahl: Dronabinol. Zur Erklärung für alle, die es noch nicht wissen: Dronabinol ist ein aus CBD halbsynthetisch hergestelltes THC (Tetrahydrocannabinol), das aus Faserhanfpflanzen gewonnen, vom Arzt verschrieben und von der Apotheke zusammengemischt und ausgegeben wird. So weit, so gut.

 

Der Patient ist guter Dinge, denn endlich verschrieb sein Onkel Doktor ihm das notwendige Hanfpräparat. Verbunden mit einem enormen Bohei. Es handele sich um ein Betäubungsmittel, da benötige man nicht nur die passende Diagnose und die schriftlich belegte Gewissheit, auf herkömmlichem Wege austherapiert zu sein. Da benötige man außerdem Unterlagen, Anamneseerhebungen, eine Kostenübernahme der Krankenkasse, einen Arzt, der die Notwendigkeit erkennt – es scheint kein Ende zu nehmen. Schließlich benötigt man vor allem eines: ein gutes Quäntchen Mut, diesen Schritt überhaupt zu gehen. Allzu schnell wird einem in dieser Gesellschaft ja der sprichwörtliche Stempel aufgedrückt. Man riskiert, vom Arzt rausgeworfen und mit dem Hintern nicht mehr angeschaut zu werden, man läuft Gefahr, in der Außenwelt als Junkie zu gelten. Das ist möglicherweise in der Kleinstadt, wo jeder jeden kennt, ein noch signifikanteres Problem.

 

Egal. All diese Klippen haben wir erfolgreich umschifft, niemand nimmt uns als drogensüchtigen Kriminellen wahr, wir sind Patient. Höchst offiziell. Und, nicht zu vergessen, schwer krank.

 

Wir nehmen also unser Rezept, von der Krankenversicherung abgesegnet, vom Arzt guten Gewissens geschrieben. Wir gehen zur Apotheke, geben das Rezept ab. Der freundliche Apotheker verrät uns, dass er die Zutaten für unser Medikament zunächst beim Hersteller bestellen und schließlich anmixen muss. Eine ölige Dronabinol-Lösung soll dabei herauskommen. Wunderbar!

 

Am kommenden Tag ist es soweit. Unser Leiden hat ein Ende! Und dann folgt der Moment der Ernüchterung, der Augenblick, in dem wir uns fragen, ob die Volksverarschung in deutschen Landen System hat oder einfach aus purer Einfältigkeit zelebriert wird. Denn dieses ach so „gefährliche Betäubungsmittel“, dieses psychoaktive THC in Reinform, das einem normalerweise nur dann ausgehändigt werden darf, wenn dem Ganzen ein bürokratischer Gewaltakt vorauseilte, diese verbotene Droge, die nicht einfach frei gehandelt werden darf, kommt – und jetzt haltet euch fest, liebe Leser: sie kommt in der Tat OHNE JEDE PRODUKTINFORMATION daher!

 

Eine Wiederholung gefällig, weil ihr es nicht glauben könnt? Ja, es ist tatsächlich der Realität entsprechend: Dronabinol, also THC in purer Form, wird zwar als gefährliches Betäubungsmittel klassifiziert. Hat der Patient aber erst einmal ein Rezept für dieses Cannabinoid erhalten, steht er ganz allein auf weiter Flur. Da gibt es weder einen Beipackzettel noch eine standardisierte Verpackung. Lediglich ein braunes Fläschchen mit einem von der Apotheke selbst beschrifteten Label wird dem Patienten überreicht. Und auf dem steht nichts weiter als der Name des Patienten, der Name des Apothekers und der Vermerk: Dronabinol. That’s it. Unfassbar!

 

Weil auch mancher gemeine Apotheker zuweilen den äußerst eingeschränkten Bereich seines Essgeschirrs nicht zu verlassen willens und daher nicht über seinen Tellerrand zu schauen fähig ist – und sich aus eben jenem Grunde mit diesem Pharmakon namens Cannabis in aller Regel nicht auskennt, ist er nicht mal in der Lage, dem Patienten den Rat ans Herz zu legen, unter dem Einfluss des Medikaments kein Auto zu fahren und keine Maschinen zu bedienen. Wir realisieren – ganz langsam und zum Mitschreiben: In Deutschland kommt jede Vaginalcreme mit meterlangen Waschzetteln daher, ein „riskobehaftetes Rauschgift“, vor dem – schenkt man unserer Regierung Glauben – die Menschen geschützt werden müssen, ist es noch nicht mal wert, eine Gebrauchsanleitung beizulegen. So viel zum Thema „gefährliches Suchtgift“.

 

Es ist, wie es immer ist. Die Regierung ist einhellig und allen Ernstes der Meinung, uns pädagogisch zweifelhafte Weise oktroyieren zu müssen, was gut und richtig, was schlecht und falsch für uns ist. Unter dem Deckmantel der Prävention, des Schutzes der Gesellschaft, wird eine Pharmakratie praktiziert, die jeglicher wissenschaftlichen und verstandesgemäßen Grundlage entbehrt. Der Staat entscheidet, welche Drogen ich genießen darf und welche ich nehmen soll. Denn an Alkohol und Nikotin macht Vater Staat sich derbst die Kippen dicke. Und dann wird uns erzählt, Pflanzen wie Hanf seien gefährlich und ohne medizinischen Nutzen. Doch lohnt es kaum, sich immer wieder darüber zu mokieren. Immerhin ist das Verbot nur zum Schein in der Prävention begründet. In Wahrheit spielen hier wirtschaftliche Faktoren mehrheitlich die Hauptrollen. Allein die Pharma- und die Erdöllobby haben ein gewichtiges Interesse, die Cannabispflanze verteufelt, verfemt und verboten zu sehen.

 

Als Medizinalkraut ist der Hanf nicht tot zu bekommen. Er hat sich über viele Jahrtausende halten und weltweit etablieren können. Nun ist der Mensch gefragt, sich den Um- und Zugang zu seiner Medizinalpflanze nicht verbieten zu lassen. Wir sind eigenverantwortliche Individuen. Und wir leben nur dies eine Mal. Und dann auch bitte richtig.

 

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Hanf Journal NewsImmer mehr Kinder steigen auf Cannabis um

 

Rückgang des Alkoholkonsums von Kindern gefährdet deutsche Trinkkultur

 

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Das Wort zum Montag von Sadhu van Hemp

 

Des einen Freud ist des anderen Leid. Während die Bundesdrogenbeauftragte Marlene Mortler jubelt, haben Bierbrauer, Winzer und Schnapsbrenner allen Grund zur Klage. Und dieser Grund sind die aktuellen Ergebnisse der alljährlichen Studie über den Alkoholkonsum Jugendlicher und junger Erwachsener in Deutschland, die die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) gemeinsam mit der Drogenbeauftragten der Bundesregierung und dem Verband der Privaten Krankenversicherung e.V. (PKV) in Berlin vorgestellt hat. Demnach enthalten sich immer mehr junge Menschen des Genusses geistiger Getränke – ein Trend, der auf lange Sicht einen milliardenschweren wirtschaftlichen Schaden bei Alkoholproduzenten und -dealern verursacht. Das Gewerbe droht auszubluten, Kurzarbeit und Massenentlassungen, sowie ein Kneipen- und Tankstellensterben drohen.

 

Für die Repräsentativbefragung, die regelmäßig im Rahmen der BZgA-Kampagne „Alkohol? Kenn dein Limit.“ durchgeführt wird, wurden 2016 bundesweit 7.003 ausgesuchte Grünschnäbel im Alter von 12 bis 25 Jahren befragt. Die Ergebnisse sollen beweisen, dass sich Alkoholkonsum und Rauschtrinken bei jungen Menschen rückläufig entwickeln: 10,0 Prozent der 12- bis 17-Jährigen gaben an, regelmäßig mindestens einmal pro Woche Alkohol zu trinken. Anno 2004 waren es noch 21,2 Prozent. Zugleich verrieten 13,5 Prozent der befragten Kinder, sich mindestens einmal im letzten Monat in einen Rausch getrunken zu haben (2004: 22,6 Prozent). Das Komasaufen ist bei männlichen 12- bis 17-Jährigen (16,5 Prozent) weiter verbreitet als bei gleichaltrigen Mädchen (10,3 Prozent).

 

Auch bei den 18- bis 25-Jährigen zeigt sich eine negative Entwicklung zu Lasten der Alkoholindustrie. Der regelmäßige Konsum von Wein, Bier und Spirituosen ist in dieser Altersklasse ebenso rückläufig und liegt aktuell nur noch bei schlappen 30,7 Prozent. Mindestens einmal im letzten Monat haben sich 42,5 Prozent der männlichen und 22,6 Prozent der weiblichen jungen Erwachsenen ins Koma gesoffen. Die Zahlen lassen schaudern, denn der Mangel an trinkfestem Nachwuchs ist der Sargnagel der deutschen Saufkultur mit all seinen liebgewonnenen Ritualen und Begleiterscheinungen.

 

„Das ist eine gute Nachricht“, kommentierte Marlene Mortler voller Stolz. „Dieser Trend kommt nicht aus dem Nichts, er ist auch das Ergebnis guter Aufklärungsarbeit.“

Fachspezialexperten, die soziale Basisarbeit leisten, bleiben indes skeptisch. „Wir sind bei solchen Zahlen immer sehr vorsichtig. Sie sind relativ umstritten“, kritisiert Bernhard Schuhose, Jugendpfleger des Landkreises Gifhorn, das Studienergebnis. Zahlen zum jugendlichen Alkoholkonsum zu ermitteln, die die Realität tatsächlich abbilden, sei schwierig, die Dunkelziffer entsprechend hoch. Zudem sei Alkohol nur einer unter vielen Suchtstoffen. Rückmeldungen von Schulen und anderen sozialen Institutionen, die mit dem Landkreis zusammenarbeiten, hätten gezeigt, dass sich im Moment bei jungen Erwachsenen vor allem Cannabis rasant steigender Beliebtheit erfreue.

 

Der Wandel in der deutschen Rauschkultur scheint eingeleitet. Die Auswirkungen auf die Gesellschaft werden keine guten sein. Denn kiffende Kinder sind die alkoholabstinenten Spaßbremsen von morgen. Ein Braumeister aus Schlorrenburg bringt es auf den Punkt: „Wir haben alles versucht, Kindern unser Bier schmackhaft zu machen. Wir haben es in Craft Beer umbenannt, den Alkoholgehalt erhöht, gezuckert, bunt gefärbt und in kindgerechte Brauseflaschen abgefüllt. Doch Fehlanzeige! Jetzt versuchen wir es mit Haschbier. Der Clou ist, dass wir das bierartige Getränk mit Medizinalhanfblüten brauen wollen, um es als Heilwässerchen für Jung und Alt in Apotheken zu verkaufen.“

 

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