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Marihuana Aktien - Informationen zu Cannabis InvestmentsCharttechnik Update: Der Markt scheint angezählt…

Nach wie vor mangelt es an Impulsen, die dem Markt Auftrieb verleihen könnten! In der Konsequenz gibt er ab! Von Stillstand wie letzte Woche kann jedoch keine Rede mehr sein – es kommt die Tage immer mehr Dynamik ins Spiel, die sich jedoch negativ äussert! Nachfolgend ein Update meines letzten technischen Blogbeitrags: Der HMMJ notiert seit nunmehr 7 Tagen wie festgenagelt direkt unterhalb ihrem mittelfristig zentralen Widerstand: Der mittelfristige Trend bricht […]

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Hanfparade, jedes Jahr in BerlinNachschau Hanfparade zur Mary Jane

Vom 8. bis zum 10. Juni fand in der Arena Berlin Deutschlands größte Hanfmesse statt – die MARY JANE. Neben diversen Ausstellern, appetitlichen Food-Ständen, unterhaltsamen Live-Konzerten und aufklärenden Vorträgen hatte auch das Hanf Museum, die Hanfparade und die Hanffaser Uckermark einen einladenden Gemeinschafts-Messestand: Die liebevolle Dekoration aus getrockneten Hanfpflanzen, Vorhängen aus Hanfstoff und durch Hanfseile ersetzte Kabelbinder begeisterte Interessierte aus aller Welt.

Als einziger Stand für Baustoffe hatte das Museum eine kleine Ausstellung vorbereitet: Zu sehen gab es die leichtbrennbare Hanfdämmwolle im Vergleich zu Styropor und Steinwolle, sowie weitere Informationen über den Baustoff der Zukunft. Aus Sicherheitsgründen durften die Ballen Hanfstopfwolle leider nicht präsentiert werden. Des Weiteren konnten die Besucher Hanfseile in unterschiedlichen Stärken und Arten erwerben.

Heiß begehrt waren ebenso die gerösteten Hanfsamen, die in drei verschiedenen Geschmacksrichtungen angeboten wurden: Scharfes Chili, Rosmarin mit Knoblauch und Meersalz, und für die Süßmäuler eine kandierte Variante. Darüber hinaus gab es wohlschmeckenden Tee und köstliche Kekse, natürlich aus Hanf. Somit wurde den Gästen der Nutzen dieser vielseitig verwendbaren Wunderpflanze ein großes Stück näher gebracht.

Sehr erfreulich war die Vielzahl an Unterschriften, die das Museum gegen die Strafverfolgung von Cannabispatienten gesammelt hatte. Außerdem meldeten sich wieder ehrenamtliche Helfer für die Hanfparade an, die dieses Jahr am 11. August stattfinden wird.

Doch nicht nur für uns und das Hanf Museum war das Wochenende ein voller Erfolg: Gute Stimmung herrschte auch bei den Messenachbarn. Diese hatten eine wunderbare Gelegenheit den Besuchern der MARY JANE ihre Konzepte und Ideen vorzustellen. Negativ aufgefallen war bedauerlicherweise, dass nicht wenige Aussteller den Nachhaltigkeitsaspekt ignorierten und angebotene Billigprodukte in Plastik verpackten. Nichtsdestotrotz herrschte auf dem Messegelände eine unbeschwerte Stimmung und sorgte bei den Teilnehmern für ein aufregendes Informationserlebnis.

Wir sehen uns zum nächsten großen Hanf-Event: Der Hanfparade am 11. August in Berlin!

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Deutscher Hanfverband NachrichtenDHV vor Ort: Podiumsdiskussion der Jungen Union in Rosenheim

Kürzlich erreichte uns eine Einladung der Jungen Union aus dem bayrischen Rosenheim, die den Deutschen Hanfverband zu einer Podiumsdiskussion einlud. Micha Greif, der Sprecher des Hanfverbands München, war als Experte geladen und diskutierte für den Hanfverband mit. In diesem Veranstaltungsbericht schildern die Mitglieder des Hanfverbands München ihre Eindrücke.

Die Junge Union (JU) ist die Jugendorganisation der CDU und CSU. Ihr Kreisverband Rosenheim-Land lud unter dem Titel „Cannabis-Legalisierung Pro und Contra - ein Expertengespräch“ zu einer gut organisierten Podiumsdiskussion ein. Bekanntlich ist das Thema auch zunehmend im Gespräch bei der JU: So meldete sich letztes Jahr  im hohen Norden die Junge Union in Stormarn mit einer Legalisierungsbefürwortung und erst kürzlich hat sich als erster Landesverband die JU Berlin für die Legalisierung ausgesprochen.

Der Alltag im oberbayrischen Rosenheim ist allerdings ein anderer als der in der Weltstadt Berlin. Während in Berlin Verfahren wegen Cannabisbesitzes bis 15 Gramm eingestellt werden, kann in Oberbayern bereits der Fund eines einzigen Joints zu einer Hausdurchsuchung führen, die Steuerzahler tausende Euro kostet und zugleich niemandem hilft. Insbesondere die durch einen Polizisten erfolgte Tötung des unbewaffneten  mutmaßlichen Cannabisdealers Andre B. in Burghausen 2014 ist vielen in der Szene noch in unguter Erinnerung. Umso mehr war es zu begrüßen, dass der für Burghausen zuständige Polizeipräsident den Mut hatte, sich hier öffentlich argumentativ mit Vertretern des Hanfverbands auseinander zu setzen.

Auf dem Podium waren somit:

- Robert Kopp, Polizeipräsident Oberbayern-Süd

- Ludwig Binder, Geschäftsführer der Neon Suchthilfe Rosenheim

- Micha Greif, Sprecher der Münchener Ortsgruppe des Deutschen Hanfverbands

- Andreas Böhm, niedergelassener Nervenarzt in Rosenheim

Durch die Veranstaltung führten die Moderatorin Annette Resch (stv. JU-Kreisvorsitzende) und Matthias Eggerl (JU-Kreisvorsitzender).

Neben den oft gehörten Argumenten gab es einige Knackpunkte in der Diskussion. So sorgten gleich mehrere unbequeme Wahrheiten für Aufsehen. Unser Sprecher Micha Greif berichtete, dass viele Cannabiskonsumenten sagen, dass sie nie so einfach an Drogen kamen, wie früher in der Schule. Micha fragte daher, warum die Polizei noch für Drogenaufklärung an Schulen zuständig ist, wenn klar ist, dass die Polizei verpflichtet ist, Ermittlungen gegen Schüler aufzunehmen, wenn diese über Konsumprobleme reden. Drogenaufklärung an Schulen sollte stattdessen durch die dafür professionell geschulten Suchthelfer und Sozialarbeiter stattfinden.

Des Weiteren berichteten mehrere Cannabispatienten (u. A. Christoph Neuroth, Karl Huber und Franz Wolf) von ihren Problemen mit der Polizei und der Führerscheinstelle. Polizeipräsident Kopp entgegnete, dass auch Cannabiskonsumenten mit zu viel Cannabis am Steuer sitzen könnten und Kontrollen daher erforderlich seien. Außerdem glaubt Kopp nicht, dass Fachgeschäfte den Schwarzmarkt schwächen könnten und eine Weitergabe an Minderjährige auch dann nicht ausgeschlossen sei. Micha entgegnete hierzu, dass die aufgrund der garantiert streckmittelfreien Produkte gewährleistete Qualität, die genauen Wirkstoffangaben und die bessere Produktauswahl die meisten veranlassen würden, die Fachgeschäfte gegenüber dem Schwarzmarkt zu bevorzugen. Die Weitergabe von Cannabis an Minderjährige würde auch nach einer Legalisierung natürlich weiterhin strafbar bleiben. Dem von Nervenarzt Böhm angesprochenen Risiko der Überdosierungen bei Haschkeksen könnte mit genauen Inhaltsangaben entgegengewirkt werden.

Nervenarzt Andreas Böhm warnte insbesondere Jugendliche vor den Gesundheitsgefahren von regelmäßigem Cannabis-Konsum. Er widersprach jedoch sogleich der Darstellung, dass Cannabis eine Einstiegsdroge sei, zudem sei nicht jeder Konsum gleich problematisch. Auch er warb für einen neuen Umgang mit Cannabis-Konsum. Unter legalen Bedingungen werde die Verfügbarkeit schwächerer Cannabissorten besser, womit eine Verringerung der Suchtgefahr einhergehen könnte.

Ludwig Binder von der Neon Suchthilfe machte zudem deutlich, dass bevormundendes Auftreten gegenüber jungen Menschen oft nicht zum gewünschten Erfolg führe. Bei Alkohol haben sich „Genusstrainings“, bei denen die sichere Nutzung im Vordergrund stehe, als am wirksamsten erwiesen. Fehlende Genusstrainings können zu einem falschen Umgang führen, der die Suchtgefahr erhöhe. Bei Cannabis sind laut Binder maximal 10 % der Konsumenten suchtkrank, da müsse man den aktuellen Umgang mit den anderen 90 % hinterfragen. Eine Legalisierung würde auch die Möglichkeiten der Suchthilfe verbessern. Aus dem Publikum wurde die Befürchtung geäußert, dass eine Legalisierung zu mehr Drogenkonsum führen würde und in der Folge höhere Steuerzahlungen für die Suchthilfe erforderlich seien. Dem wurde entgegnet, dass eine Legalisierung den regelmäßigen Konsum praktisch nicht erhöht und die Gelder bei der Suchthilfe sehr gut investiert wären, da viele der Klienten nach einer überschaubaren Zeit mit der Suchthilfe ihre Krisen bewältigen, wieder voll im Leben stehen und dann auch selbst wieder Steuern zahlen.

Außer Polizeipräsident Kopp sprachen sich alle Podiumsteilnehmer für eine Entkriminalisierung oder Legalisierung von Cannabis aus.

Todesschüsse in Burghausen ebenfalls Thema

Doch es wurde nicht nur über die Legalisierung diskutiert: Die Diskussionsrunde bot dem DHV-Repräsentanten Micha Greif die Gelegenheit, mit Polizeipräsident Kopp als aktuell für Burghausen zuständigen Polizeichef noch auf den Todesschützen von Burghausen anzusprechen. Der Polizist hatte dem flüchtenden, unbewaffneten Andre B. aus 6-10 Metern Entfernung in einem Wohngebiet in den Hinterkopf geschossen und später angegeben, auf die Beine gezielt zu haben. Die strafrechtlichen Ermittlungen wurden ohne Prozess eingestellt. Micha fragte, wie Herr Kopp das Geschehene beurteilt und ob man als Polizist - bei einem derart schlechten Schützen - nicht Angst haben müsse, vom eigenen Kollegen im Einsatz erschossen zu werden. Kopp antwortete, dass er vor seinen Kollegen keine Angst habe, auch nicht vor den Schusswaffen. Darüber hinaus könne er es sich auch einfach machen und sagen, dass er 2014 noch nicht im Amt war und den Fall nicht kenne, was für lautes Gelächter im Saal sorgte. „Das Verfahren wurde eingestellt“ war aber keine befriedigende Antwort für Micha Greif, der nun wissen wollte, wie Kopp es als Dienstherr beurteile, dass dieser Polizist den Dienst an der Waffe fortsetzen dürfe. Auch hier verwies Kopp erneut darauf, dass das Verfahren eingestellt wurde. Später beim abschließenden Gruppenfoto wurde es eng auf dem Podium. Herr Polizeipräsident Kopp sagte sinngemäß freundlich zu Micha, dass er ihn nicht vom Podium drängen möchte. Micha antwortete freundlich: „Das Verfahren dazu würde wohl eh eingestellt werden.“

Festzuhalten bleibt: Auch in Bayern ist die Junge Union zunehmend offen für Diskussionen, wenn auch, im Gegensatz zum Berliner JU-Landesverband, eine neutrale Haltung zum Thema Legalisierung gewahrt bleibt. Wir danken für die Einladung und die gute Organisation der gelungenen Veranstaltung.

Ein Blogbeitrag der Münchener DHV-Ortsgruppe. Foto: Roman Meyer

Sonderthemen: 

Die HanfplantageWeniger als einen Monat bis zur Hanfparade 2018

In weniger als einen Monat startet die Hanfparade in Berlin. Am 11. August ist es so weit: wir gehen für die Legalisierung von Cannabis als Rohstoff, Medizin und Genussmittel auf die Straße und Demonstrieren!

 

Route der Hanfparade 2018 in Berlin

Route der Hanfparade 2018 in Berlin

Flyer der Hanfparade 2018

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Hanfparade, jedes Jahr in BerlinMagazin zur Hanfparade 2018

Um unsere Ziele und viele Hintergrundinformationen zu Hanf an unsere Teilnehmer und interessierte Mitbürger zu bringen, erscheint seit 2017 das "Hanfparade Magazin". Das Magazin erscheint 2018 in einer Auflage von 20.000 Stück und wird Deutschlandweit verteilt, sowie am Tag der Hanfparade an Teilnehmer/innen und Passanten.

Hier kannst du die Ausgabe zur Hanfparade 2018 anschauen und downloaden:

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Leafly Deutschland NewsCBD bei der Behandlung von Psychosen

Cannabis bei Psychosen? Das ist doch kontraproduktiv! Oder nicht?

Häufig wird beim Cannabiskonsum vor der Gefahr von Psychosen gewarnt. Das Risiko, eine Psychose zu entwickeln, soll bei Cannabis-Konsumenten zwei- bis dreimal höher sein als bei Nichtkonsumenten. Die Zusammenhänge sind jedoch sehr komplex und noch nicht vollkommen verstanden, weshalb diese Annahme nicht mit letzter Sicherheit bestätigt werden kann. Inzwischen erkennen Wissenschaftler jedoch, dass Cannabis vermutlich auch vor einer Psychose schützen kann.

THC oder CBD, das ist hier die Frage

Zwar kann das Cannabinoid THC aus der Cannabispflanze die Entstehung einer Psychose begünstigen, das nicht-psychoaktive Cannabinoid CBD scheint gegenteilig zu wirken. Das ist auch gar nicht so widersinnig, wie es zunächst erscheint. Denn im Gehirn finden sich zahlreiche Bindungsstellen für Cannabinoide und diese sind nicht nur dazu da, um einen Menschen „high“ zu machen, sondern weil der Körper selbst Cannabinoide produzieren kann. Diese Endocannabinoide sind an der Steuerung unterschiedlicher Vorgänge beteiligt. Die Cannabinoide aus der Cannabispflanze THC und CBD greifen an verschiedenen Stellen mit verschiedenen Wirkungen in diese Regelkreise ein. Neueste Studien sprechen dafür, dass CBD zur Linderung der Psychose-Symptome hilfreich sein könnte.

Was ist eine Psychose und wie äußert sich diese?

Bei der Psychose handelt es sich um eine psychische Störung, bei der die Wahrnehmung sowie die Auffassung der Realität erheblich beeinträchtigt sein kann. Da eine Psychose ganz unterschiedliche Symptome zeigen kann, gibt es kein klassisches Erscheinungsbild, an dem man sie erkennen kann.

Es gibt jedoch einige Merkmale, die bei Betroffenen besonders häufig auftreten:

  • Der Realitätsverlust wird als typisches Symptom der Psychose charakterisiert. Der Betroffene verliert den Bezug zu dem, was wirklich ist. Er hat Wahrnehmungsstörungen und kann sich in seinem Wesen deutlich verändern
  • Betroffene mit einer Psychose hören meist Stimmen, fühlen sich verfolgt und von anderen bedroht. Die Bedrohung kann sogar von eigentlich vertrauten Personen ausgehen, die für den Betroffenen nicht als solche erkennbar sind. Hört ein Betroffener Stimmen, so können diese ihm Befehle erteilen, ihn bedrohen oder ihm Angst machen
  • Zudem kann eine Psychose auch dazu führen, dass der Betroffenen seinen Körper verändert wahrnimmt (Körperhalluzinationen)
  • Ein weiteres auffälliges Symptom, welches häufig zu beobachten ist, ist die Veränderung des formalen Denkens. Betroffene reden zusammenhangslos und durcheinander, können sich nicht konzentrieren und wechseln häufig grundlos das Thema
  • Außerdem sind sie antriebslos und leiden unter depressiven Verstimmungen, die zu einer starken inneren Unruhe führen und auch körperliche Folgen wie vorübergehende Bewegungsunfähigkeit mit sich bringen können. Oft können Psychotiker ihren Alltag deshalb nicht mehr ohne die Hilfe anderer meistern

Da nicht bei jeder Psychose die genannten Symptome auftreten und sie auch in unterschiedlicher Ausprägung vorkommen können, ist ein Psychotiker unter Umständen nur schwer oder gar nicht als solcher identifizierbar. Trotzdem gibt es erste Anzeichen, die auf eine Psychose hindeuten können. So ziehen sich Psychotiker immer mehr von der Außenwelt zurück und geben ihre sozialen Kontakte auf. Depressionen, Angstzustände und starke Stimmungsschwankungen können außerdem auf eine psychotische Erkrankung hindeuten.

Vor allem dann, wenn die Psychose nicht organisch bedingt ist, kommen häufig sogenannte Prodromalsymptome vor. Es handelt sich dabei um unspezifische Frühsymptome wie sozialer Rückzug, Probleme in der Alltagsbewältigung, Depressionen, Angstzustände, Unruhe, Antriebslosigkeit, Schlaf- und Konzentrationsstörungen oder der Verlust der Lebensfreude.

Da diese Symptome häufig schon Monate oder sogar Jahre vor einer Psychose auftreten, werden sie nur selten mit einer solchen in Verbindung gebracht. Außerdem können sie natürlich auch Anzeichen anderer Erkrankungen sein oder auf psychische Belastungen zurückgeführt werden. Das führt dazu, dass nicht-organische Psychosen oft spät erkannt werden. Organisch bedingte Psychosen treten ohnehin plötzlich auf und kündigen sich vorab nicht durch Symptome an.

Überblick über häufig auftretende Symptome einer Psychose

  • Halluzinationen: Die meisten Psychotiker hören befehlende oder kommentierende Stimmen. Möglich ist auch, dass sie Personen, Gegenstände oder Lichtblitze sieht, die nicht vorhanden sind.
  • Inhaltliche Denkstörungen: Häufig fühlen sich Betroffene verfolgt oder sie glauben, geheime Botschaften beispielsweise durch das Radio zu empfangen. Der Größenwahn ist ebenso ein häufig auftretendes Symptom, bei dem die Betroffenen davon überzeugt sind, beispielsweise ein Superheld oder Gott zu sein. Auch Zwangsgedanken gehören zu den häufigen Symptomen.
  • Ich-Störungen: Betroffene empfinden sich selbst als fremd. Beispielsweise können sie der Meinung sein, dass ihr Arm nicht zu ihnen gehört oder aber sie sind der Meinung, die Gedanken von anderen Menschen lesen zu können. Möglich ist auch, dass der Betroffene glaubt, dass seine Gedanken von einer fremden Macht geraubt werden (Gedankenentzug).
  • Formale Denkstörungen: Häufig ist der Wortschatz des Betroffenen eingeschränkt und das Denken auf wenige Themen begrenzt (Gedankenarmut). Das Denken ist oftmals zerfahren und wichtige Details können nicht mehr von unwichtigen unterschieden werden. Einige Betroffene haben das Gefühl, dass die Umwelt nicht real ist (Derealisation) oder man glaubt, von einer äußeren Macht manipuliert/gesteuert zu werden.

Was sind die Ursachen für eine Psychose?

Die Ursachen einer Psychose können vielfältig sein. Es wird zunächst zwischen organischen und nicht-organischen Ursachen unterschieden, wobei die organisch bedingten Psychosen durch eine Erkrankung ausgelöst werden und eindeutig eine akute körperliche Ursache haben. Durch eine adäquate Behandlung dieser Ursache können die psychotischen Symptome gemindert werden.

Nichtorganische Psychose

Eine nichtorganische Psychose hat dagegen keine körperliche Ursache und ist daher nicht organisch bedingt. Die Entstehung einer solchen Psychose kann daher nicht vollständig nachvollzogen und komplett geklärt werden. In der Wissenschaft wird davon ausgegangen, dass eine nicht-organische Psychose durch den Einfluss verschiedener Umstände entsteht. Infekte, Traumata und Umwelteinflüsse können das Risiko einer nicht-organischen Psychose beeinflussen, wobei auch die individuelle Anfälligkeit eine Rolle spielt. Diese wird durch die Genetik bestimmt und macht manche Personen für eine nicht organisch bedingte Psychose besonders angreifbar. Als nicht-organische Psychosen werden Schizophrenie und affektive Störungen wie Manie und Depression gezählt. Die Symptome beider Erkrankungen können auch kombiniert auftreten, man spricht dann von einer schizoaffektiven Psychose.

Organisch bedingte Psychose

Bei einer Psychose, die eindeutig eine körperlich bedingte Ursache hat, spricht man von einer organisch bedingten Psychose. Ursachen einer organischen Psychose können organische Erkrankungen, die Einnahme von Psychostimulanzien und Nebenwirkungen eines Medikamentes sein. Erkrankungen wie Tumore im Gehirn, Epilepsie, Parkinson oder Multiple Sklerose sowie Traumata, Wochenbettdepressionen oder Stoffwechselerkrankungen können für eine organische Psychose ursächlich sein. Dies bedingt zugleich, dass eine organische Psychose durch die Behandlung der zugrunde liegenden Krankheit mitbehandelt wird und vollständig zurückgehen kann, ohne gezielt behandelt werden zu müssen.

Psychose: Behandlung und medikamentöse Therapie

Eine Psychose sollte möglichst früh erkannt und behandelt werden, um einen Therapieerfolg zu begünstigen. Dabei hängt die Therapie natürlich auch davon ab, ob die Psychose eine organische oder nicht-organische Ursache hat und wie stark sie ausgeprägt ist.

Bei einer schweren Psychose ist ein stationärer Aufenthalt in einer speziellen Fachklinik nicht vermeidbar. Leichte Psychosen können auch ambulant oder in einer Tagesklinik erfolgreich behandelt werden. Der Schritt in die Behandlung ist dabei nicht immer einfach, denn die Erkrankten sind sich ihrer Situation oft nicht bewusst und verweigern die Zusammenarbeit. Vor allem für Ärzte und Angehörige ist das eine schwere Situation, die Kraft und Durchsetzungsvermögen verlangt.

Wenn eine nicht-organisch bedingte Psychose behandelt werden soll, erhält der Patient in der Regel Medikamente gegen die psychische Erkrankung, die der Psychose zugrunde liegt. Dabei handelt es sich häufig um sogenannte Neuroleptika, die die typischen Symptome reduzieren und den psychischen Zustand des Patienten positiv beeinflussen. Auch andere Medikamente, zum Beispiel Antidepressiva oder Lithium, werden eingesetzt.

Darüber hinaus werden Sozio- oder Psychotherapien durchgeführt. Diese helfen, die Ursachen der Psychose herauszufinden und sollen den Betroffenen dabei unterstützen, ihren Alltag besser bewältigen zu können. Die Therapie mit Medikamenten geht meistens über mehrere Jahre oder ist sogar dauerhaft, um einen Rückfall zu vermeiden. Dabei ist allerdings zu beachten, dass eine nichtorganische Psychose in unterschiedlicher Form auftreten und sich auch durch einen einmaligen Schub ausdrücken kann. Sie muss also nicht zwingend dauerhaft sein. Zwischen einzelnen Schüben kann ein Patient auch scheinbar beschwerdefrei sein.

Problematisch bei vielen Psychotikern ist, dass diese immer wieder ihre Medikamente eigenmächtig absetzen, da sie sich für psychisch gesund halten. Dies hat zur Folge, dass Betroffene wiederum einen psychotischen Schub bekommen. Eine dauerhafte Medikation bei einem Psychotiker durchzuführen, ist meist unmöglich, weshalb oftmals auf Depot-Neuroleptika zurückgegriffen werden muss.

Wenn für eine Psychose ein eindeutig organischer Grund vorliegt, wird die Behandlung anders geführt. Bei der organisch bedingten Psychose muss es vorrangig darum gehen, die Ursache der Erkrankung zu beheben. Ist eine Krankheit als Ursache für die Psychose feststellbar, geht es darum, die Krankheit als Auslöser der Psychose zu behandeln, das heißt, zum Beispiel einen Tumor zu entfernen oder Medikamente zu ersetzen, deren Nebenwirkungen eine Psychose auslösten.

Im Falle einer gelungenen Beseitigung der Grunderkrankung kann man davon ausgehen, dass sich eine organisch bedingte Psychose von allein zurückbildet. Eine akute körperlich bedingte Psychose bleibt in der Regel ohne bleibende Folgen und verschwindet komplett. Während der Behandlung ihrer Ursache können außerdem Psychopharmaka eingesetzt werden, um dem Betroffenen vorübergehend zu helfen und die Beschwerden zu lindern.

Aktuelle Studien zu CBD und seiner antipsychotischen Wirkung

Bereits im Jahr 2012 weisen Forscher der Ruhr-Universität Bochum darauf hin, dass eine enge Beziehung zwischen Cannabis, dem Endocannabinoidsystem und Psychosen besteht. Eine Vielzahl von Tier- und Humanstudien fanden eine Dysregulation von Endocannabinoid-Signalwegen bei Psychosen. Erhöhte Anandamid-Spiegel bei Schizophrenie-Patienten, die negativ mit psychotischen Symptomen korrelieren, weisen auf eine protektive Rolle hin, während 2-Arachidonoylglycerol psychosensiblen kognitiven Beeinträchtigungen entgegenwirkt.

Somit könnte eine pharmakologische Manipulation des endogenen Cannabinoid Systems mit potenziellen antipsychotischen Eigenschaften verbunden sein. In der erstellten Übersichtsarbeit der Forscher heißt es, dass die Hypothese einer antipsychotischen Wirkung von Cannabinoiden überwiegend bestätigt werden kann. CBC scheint sogar mit seinem pharmakologischen Profil ähnlich zu atypischen Antipsychotika überlegen zu sein.

Forscher der Heidelberger Universität sahen im Jahr 2016 den dringenden Bedarf für die Entwicklung neuer Therapieoptionen, die weniger Nebenwirkungen aufweisen als Standardantipsychotika. Das Endocannabinoid System wurde als neues potenzielles Ziel angesehen, während der chronische Cannabiskonsum selbst als Risikofaktor für die Entstehung von Psychosen angesehen wird, scheint CBD kein Potenzial zu haben, eine Psychose auszulösen.

Obwohl Ergebnisse aus Tierversuchen in gewissem Maße widersprüchlich sind und von Verhaltensparadigmen, Behandlungsdauer und experimentellen Bedingungen abhängig zu sein scheinen, hat CBD sowohl bei Nagern als auch Rhesusaffen antipsychotische Eigenschaften gezeigt.

Nach einigen individuellen Behandlungsversuchen zeigte die erste randomisierte, doppelblinde, kontrollierte klinische Studie, dass CBD bei akuter Schizophrenie antipsychotische Eigenschaften aufweist, die mit dem Antipsychotikum Amisulprid vergleichbar sind, während es von einem überlegenen, placeboähnlichen Nebenwirkungsprofil begleitet wird.

Da die klinische Verbesserung durch CBD signifikant mit erhöhten Anandamid-Spiegeln assoziiert war, scheint es wahrscheinlich, dass seine antipsychotische Wirkung auf Mechanismen beruht, die mit erhöhten Anandamid-Konzentrationen verbunden sind. Obwohl eine Vielzahl von Wirkungsmechanismen vorgeschlagen wurde, muss die potenzielle Relevanz für die antipsychotische Wirkung von CBD noch untersucht werden. Die Aufklärung dieser Mechanismen sowie die Etablierung der antipsychotischen Wirksamkeit von Cannabidiol und das hoffentlich gutartige Nebenwirkungsprofil sind Gegenstand einer Reihe von bereits begonnenen klinischen Studien.

Antipsychotika, Dopaminrezeptoren und die Wirksamkeit von CBD

Noch interessanter und aktueller ist eine Arbeit von Prof. Philip McGuiere vom Kings College in London aus dem Jahr 2018. Der Forscher erklärt hier, dass die Wirkung von Antipsychotika damit zu erklären ist, dass die Wirkstoffe die Dopaminrezeptoren blockieren. Allerdings sei Dopamin nicht der einzige Neurotransmitter (Botenstoff), der in seiner Funktion bei einer Psychose verändert ist. Bei einigen Betroffenen kann die Dopamin-Funktion auch normal sein, weshalb eine neue Therapieoption notwendig sei, die auf unterschiedliche Neurotransmittersysteme abzielen.

Im Rahmen der randomisierten Studie erhielten 88 Schizophrenie Patienten sechs Wochen lang entweder 1000 Milligramm CBD pro Tag oder ein Placebo neben der antipsychotischen Medikation. Die psychotischen Symptome bei den Patienten der CBD-Gruppe reduzierten sich signifikant.

Cannabidiol (CBD) stellt aufgrund eines breiten Spektrums pharmakologischer Wirkungen ein neues vielversprechendes Medikament dar.

Um die klinische Wirksamkeit von CBD mit seinen pharmakologischen Wirkmechanismen in Beziehung zu setzen, führten die Wissenschaftler eine bibliografische Suche über alle klinischen Studien durch, in denen die Anwendung von CBD zur Behandlung psychiatrischer Symptome untersucht wurde.

Die bisherigen Ergebnisse deuten darauf hin, dass

  • CBD bei Schizophrenie hauptsächlich durch die Endocannabinoid-Signalgebung und des Cannabinoid-Rezeptor-Typ-1-Antagonismus antipsychotische Wirkungen ausüben kann
  • die CBD-Verabreichung akute anxiolytische Wirkungen bei Patienten mit generalisierter sozialer Angststörung durch Modifikation des zerebralen Blutflusses in spezifischen Gehirnstellen und Serotonin-1A-Rezeptoragonismus zeigt
  • CBD Entzugserscheinungen durch die Modulation von Endocannabinoid-, serotoninergen und glutamatergen Systemen verringert

Die aktuellen Belege zeigen, dass CBD die Fähigkeit besitzt, psychotische, Angst- und Entzugssymptome durch verschiedene hypothetische pharmakologische Eigenschaften zu reduzieren. Weitere Studien sollten jedoch größere randomisierte kontrollierte Proben einschließen und die Auswirkungen von CBD auf biologische Maßnahmen untersuchen, um die klinischen Effekte von CBD mit möglichen Veränderungen der Signaltransduktion von Neurotransmittern und strukturellen und funktionellen zerebralen Veränderungen in Beziehung zu setzen.

Fazit

Das Zusammenspiel der Neurotransmitter (Botenstoffe) im Gehirn ist sehr komplex und noch nicht gänzlich verstanden. Wenn ein Neurotransmitter medikamentös beeinflusst wird, kann dieses Zusammenspiel gestört werden. Zu diesen Botenstoffen, die bei einer Psychose vermutlich eine Rolle spielen, gehören auch die Endocannabinoide (körpereigene Cannabinoide, die den Cannabinoiden aus der Cannabispflanze ähneln).

Wiederum sind die Endocannabinoide ein Teil des Endocannabinoid Systems im Körper, die an spezifischen Cannabinoid Rezeptoren andocken und damit die Gesundheit beeinflussen. Dass das Endocannabinoidsystem an psychotischen Erkrankungen beteiligt sein kann, wird schon länger vermutet. So können die Cannabinoide wie CBD oder THC aus der Cannabispflanze ebenso wie die Endocannabinoide das Endocannabinoid System beeinflussen.

Das psychoaktive Cannabinoid THC ist in der Lage, psychotische Symptome auszulösen, sowohl bei gesunden Personen als auch psychotisch erkrankten Personen. Wiederum scheint das nicht-psychoaktive Cannabinoid CBD die Entstehung einer Psychose nicht zu begünstigen, vielmehr kann es vermutlich die Symptome unterbinden. Hier sind viele weitere klinische Studien erforderlich, um dies zu bestätigen.

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Deutscher Hanfverband NachrichtenVideo: DHV-Chef Georg Wurth zur Cannabislage der Nation

Der Sommerlochkommentar 2018

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Es geht nicht nur in der Politik in die Sommerpause, auch DHV-Geschäftsführer Georg Wurth tritt seinen wohlverdienten Sommerurlaub an - nicht aber ohne euch vorher noch einen Ausblick auf das weitere Geschehen zu geben. Kurz vor seinem Urlaub erklärt er euch daher, warum er dieses Sommerloch besonders spannend findet.

Mit diesem Sommerlochkommentar verabschiedet Georg sich für die nächsten drei Wochen. Das Team des DHV wünscht allen ein paar entspannte Sommerwochen! Im August drehen wir wieder voll auf, am besten mit 2.500 Mitgliedern mehr im Rücken!

Dir gefällt unsere Arbeit? Dann werde Teil des Hanfverbands und helf uns dabei, die Legalisierung in Deutschland voranzutreiben!

Sonderthemen: 

Leafly Deutschland NewsCannabis als Therapieoption bei neurodegenerativen Erkrankungen

Im Online-Magazin „MIAMI´S COMMUNITY NEWSPAPER“ wurde jetzt ein Artikel von der amerikanischen Medizinerin Dr. Michelle Weiner, die Praxen in Miami, Hollywood und Boca unterhält, zum Thema „Cannabis als Therapieoption für Patienten mit neurodegenerativen Erkrankungen“ veröffentlicht.

Cannabinoide können vor allem Älteren helfen

Sie führt aus, dass immer mehr Ärzte ihren Patienten naturheilkundliche Therapien anbieten. 92 Prozent der Senioren würden an einer und 77 Prozent mindestens an zwei chronischen Erkrankung leiden. Die Fähigkeit des Körpers, die Homöostase (Gleichgewicht der physiologischen Körperfunktionen) mit fortschreitendem Alter aufrechtzuerhalten, sei schwierig, insbesondere wenn Arzneimittel ins Spiel kommen, so Dr. Weiner.

Durch präzise genetische Mechanismen werden viele verschiedene Arten von exzitatorischen und inhibitorischen Neuronen aus verschiedenen Arten von neuralen Stammzellen erzeugt. Der Prozess der Neuronenbildung kann die Gedächtnisfunktion verbessern. Wenn wir älter werden, zeigen die neuralen Stammzellen und ihre Vorläuferzellen eine verminderte Proliferation und Neuronenproduktion, von der angenommen wird, dass sie zu altersbedingten kognitiven Beeinträchtigungen und reduzierter Plastizität beitragen.

Cannabinoide können die Neurogenese unterstützen

In den frühen 1990er Jahren wurde entdeckt, dass unser Körper Endocannabinoide produziert, die unsere Endocannabinoidsystem aktivieren, die in der Struktur den Phytocannabinoiden aus der Cannabispflanze ähnlich sind. Diese Cannabinoide können eine Neurogenese (Bildung von Nervenzellen aus bestimmten Stamm- oder Vorläuferzellen) unterstützen, führt Dr. Weiner in ihrem Artikel aus.

CBD gegen neurodegenerative Erkrankungen

CBD beschreibt Dr. Weiner als Cannabinoid mit enormen medizinischen Vorteilen, ohne dass es psychoaktiv wirkt. Durch die Einnahme von CBD können die Funktionen des Endocannabinoidsystems verbessert werden. So sei CBD ist ein neuroprotektives, antioxidatives und entzündungshemmendes Mittel, das oxidativen Stress, Stickoxidsynthase, Lipidperoxidation, freie Radikale und mitochondriale Dysfunktionen verringern kann, umso gegen neurodegenerative Erkrankungen wie Alzheimer, Parkinson, ALS, MS eingesetzt zu werden.

Weiter führt Dr. Weiner aus, dass beispielsweise ein Alzheimer-Patient oder ein Patient mit einer traumatischen Hirnverletzung mithilfe von CBD die Konzentrationsfähigkeit verbessern, Angstzustände reduzieren und die Schlafqualität verbessern könne. So hält CBD die Calciumhomöostase aufrecht und hemmt das Glutamat, wodurch die Exzitotoxizität wird. Mit dem Begriff Exzitotoxizität wird die Schädlichkeit von Neurotransmittern wie Glutamat bezeichnet, die zu einer Reizüberflutung der Nervenzelle und infolge dessen zur Apoptose (Zelltod) des Neurons führen kann.

Präklinische Tierstudien, die im International Journal of Neuropsychopharmacology veröffentlicht wurden, zeigen, dass CBD das Gehirnwachstum im Hippocampus von Mäusen fördert. Die anxiolytische Wirkung von CBD auf chronisch gestresste Mäuse hängt von der hippokampalen Neurogenese und der Beteiligung des Endocannabinoidsystems ab. Das Scripps Research Institute berichtete, dass „Cannabis auch das Fortschreiten der Demenz verlangsamen könnte.“

THC zur Linderung von Demenz-Symptomen

Im Jahr 2016 untersuchten israelische Forscher THC, um die Symptome einer Demenz zu lindern. Studien, die an der Universität Bonn und der Hebräischen Universität in Nature Medicine veröffentlicht wurden, zeigen, dass THC das Enzym hemmt, das für die Aggregation von Amyloid-Plaques, dem Kennzeichen der Alzheimer-Demenz, verantwortlich ist. THC konnte die kognitiven Funktionen in älteren Tiergehirnen verjüngen.

In der Zeitschrift für Neurologie, Neurochirurgie und Psychiatrie im Jahr 2013 wurde ausgeführt, dass THC bei der Behandlung der Parkinson-Krankheit nützlich ist, indem es zur Vorbeugung von Schäden beiträgt, die durch freie Radikale verursacht werden.

Eine neue Studie des Centers for BrainHealth an der Universität von Texas in Dallas zeigt, dass der THC-Spiegel direkt mit Veränderungen in der Sauerstoffverwertung des Gehirns korreliert. Chronische Cannabiskonsumenten hatten einen höheren zerebralen Blutfluss und extrahieren mehr Sauerstoff aus dem Bluthirnfluss als Nichtnutzer. Der Blutfluss im Putamen, einem Bereich im Gehirn, der mit Belohnung, Lernen und Gewohnheit verbunden ist, war bei den Benutzern ebenfalls größer.

Da Cannabis Blutgefäße erweitern kann, den Mechanismus, für den es bei Glaukom verwendet wird, kann es auch zusätzliche Kreislaufwege entwickeln und wird derzeit an Schlaganfall- und Herzinfarktpatienten untersucht.

Fazit von Dr. Weiner

Dr. Weiner führt abschließend aus, dass Cannabis eine Therapieoption für Patienten mit neurodegenerativen Erkrankungen sei und für diejenigen, die die Funktionen ihres Endocannabinoidsystems fördern möchten. Denn das Endocannabinoidsystem habe neuroprotektive und entzündungshemmende Fähigkeiten. Angesichts des günstigen Sicherheitsprofils von Cannabis und dank der fortschreitenden Forschung, könnte es durch die Modulation des Endocannabinoidsystems zu neuen Therapien zur Vorbeugung von Krankheiten oder zum Fortschreiten der Symptome führen, so Dr. Weiner.

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Hanf Journal NewsGroßrazzia beendet legalen Verkauf von Cannabis

    Polizei stürmt „Hanfbar“ in Braunschweig während der Eröffnungsfeier und erbeutet 200 Verkaufseinheiten Hanftee         Eine tagesaktuelle Glosse von Sadhu van Hemp     Rund eine Million besorgte Bürger im Großraum Braunschweig können aufatmen und wieder ihre Kinder auf der Straße spielen lassen. Am Samstag durften mehrere Dutzend Polizisten im Anti-Cannabis-Krieg…

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Polytox.tv - Videos für Psychonauten, Stoner und AktivistenAbendtalk – Wochenende gemeinsam ausklingen lassen

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Dieses Video dient rein zur dokumentarischen und wissenschaftlichen Aufklärung. Eine legale Cannabis-Therapie ist nur in ärztlicher Behandlung möglich und sollte auch nur dort durchgeführt werden.

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Cannabis als Medizin – Keine Legalisierungsgruppe – https://www.facebook.com/groups/patienten.deutschland/

Infos auf der BfArM-Seite zur Begleiterhebung – https://www.bfarm.de/DE/Bundesopiumstelle/Cannabis/Begleiterhebung/_node.html

Schaut beim Mark vorbei meinen Cutter – https://www.instagram.com/le.marker/
oder bei Niko – https://www.facebook.com/NikoLangDE/

Polytox.tv - Videos für Psychonauten, Stoner und AktivistenMikrodosiertes LSD und Minidosen Methylphenidat – eure Fragen | Drug Education Agency (146)

Herzlich willkommen zu einer weiteren DEA-Ausgabe zum Thema Microdosing/Mikrodosierung mit LSD und anderen Psychedelika.
Diesmal beantwortet Gastgeber Markus Berger einige eurer Fragen zum Einsatz von mikrodosiertem Acid und er präsentiert einen Erfahrungsbericht eines ADHS-Patienten zu „mikrodosiertem“ Methylphenidat (Ritalin, Medikinet).

Die DEA wird möglich gemacht von Near Dark – Smoking Paraphernalia: http://www.neardark.de

Merchandise gibt es bei Black Leaf: http://www.blackleaf.de

Kein Wietpas!Beschossene Coffeeshops in Amsterdam und Delft: Schließung für immer?

Drive-by-Shootings auf Coffeeshops vor allem in Amsterdam waren 2016 eines der dominierenden Themen hier im Blog. Zeitweise gab es jede Woche einen neuen Coffeeshop, der zuerst in der Nacht beschossen und anschließend vom Bürgermeister geschlossen wurde. Später hat dann die Stadt eine Übereinkunft mit den Shops getroffen, die erhöhte Sicherheitsvorkehrungen einschließt, aber auch ein schnelleres Wiedereröffnen der betroffenen Shops. Mittlerweile sind auch alle Shop wieder geöffnet, bis auf “The Power”. Und dies wird auch so bleiben. Der Betreiber hat jetzt auch noch das Berufungsverfahren verloren und hat jetzt die erneute, richterliche Bestätigung, dass er seinen Shop nicht mehr öffnen darf. Inzwischen ist auch die Betriebsgenehmigung abgelaufen und es müssten sowieso neue Antragsverfahren gestartet werden.

Ansonsten wurde es jedoch ruhig um das Thema in Amsterdam. Anders jedoch in Delft (Südholland). Hier gab es bereits im Mai besonders krasse Anschläge auf die beiden Coffeeshops “The Future” und “The Game”. Zuerst wurde am 08. Mai der Coffeeshop “The Future” mehrfach beschossen. Auch das benachbarte Sonnenstudio wurde dabei getroffen. Eine Woche später dann wurden dann beide Coffeeshops mit Handgranaten geworfen. In beiden Fällen kam es zu Detonationen, verletzt wurde zum Glück niemand.

Bürgermeisterin Marja van Bijsterveldt (CDA) hat die beiden Coffeeshops, die vom selben Betreiber geleitet werden umgehend geschlossen. Durch eine Öffentlichkeitsfahndung mit Hilfe von Überwachungskameraaufnahmen konnten die mutmaßlichen Täter ermittelt und verhaftet werden. Es handelt sich um einen 40-jährigen Mann aus Den Haag, einen 22-jährigen Mann aus Delft und eine 30-jährige Frau. Letztere stellte sich als Witwe eines bekannten Kriminellen aus Delft, der wegen Handels mit XTC und eines Raubüberfalls auf ein Postamt im Gefängnis saß und dort Suizid begang.

Die geschlossenen Coffeeshops bleiben auch nach der Verhaftung noch auf unbestimmte Zeit geschlossen, was jetzt auch das Verwaltungsgericht Delft nach Klage des Betreibers bestätigt hat.

Man wolle mindestens noch das Abschließen der polizeilichen Ermittlungen abwarten, bevor neu entschieden werden kann.

Polytox.tv - Videos für Psychonauten, Stoner und AktivistenErzähl mir deine Geschichte | Radtour 2018

Alle Informationen für Interviewpartner und Unterstützer findet Ihr hier – https://drcaesar.de/radtour/. „Mehr Anzeigen“

Jeder Ort darf gerne von euch vorgeschlagen werden – 1 Woche bevor ich auf Tour gehe bekommt Ihr eine Nachricht bzw Anruf von mir ob es klappt.

Ich würde mich freuen viele Storys aufzuzeichen um so Leuten einen Blick auf Cannabis als Medizin werfen zu können.

Folgt mir gerne auch auf
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Hanf Journal NewsOh wie schön ist Kanada

  Die Legalisierung von Cannabis am 17.10.2018 lädt zum Auswandern ein.     Eines der beliebtesten deutschen Kinderbücher beginnt mit dem Fund einer wohlriechenden Holzkiste, die aus einem fernen Land über das Meer angespült wurde. Der Duft der Fremde regt die beiden befreundeten Finder dermaßen stark an, dass sie sich auf den Weg machen, dieses…

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Der Artikel Oh wie schön ist Kanada erschien zuerst auf Hanfjournal.

taz Drogerie BlogBerliner Deklaration der Hanfparade

Seit Jahrzehnten appellieren die unterschiedlichsten Organisation an die Bundesregierung, die Kriminalisierung von Drogenkonsumenten zu beenden. Dies war bisher jedoch nicht von Erfolg gekrönt – ganz im Gegenteil, noch nie war die Zahl der registrierten Betäubungsmitteldelikte so hoch wie im Jahr 2017. Im Jahr 2017 lag diese bei 330.580, davon betrafen 203.389 allein Delikte im Zusammenhang mit Cannabis, wobei hier der Anteil der auf den Konsum bezogenen Delikte über 80 Prozent betrug.

In die Berliner Deklaration sind Textpassagen eingeflossen aus der Heidelberger Deklaration (verfasst von Werner Pieper) aus dem Jahr 1996 und der damit einhergehenden Kampagne „Kein Knast für Drogen“. Des weiteren wurden Textpassagen übernommen aus dem Forderungskatalog des Bundesverbandes der Eltern und Angehörigen für akzeptierende Drogenarbeit e. V. aus den späten 90er Jahren, aus der Stellungnahme der Drogen- und Suchtkommission beim Bundesministerium für Gesundheit zur Verbesserung der Suchtprävention aus dem Jahr 2002, aus dem Catania Rapport des Europäischen Parlamentes „Empfehlung des Europäischen Parlaments an den Rat und den Europäischen Rat zu der europäischen Strategie zur Drogenbekämpfung“ aus dem Jahr 2004, aus dem Manifest für sichere und gesunde Drogenpolitik in Europa der Europäischen Vereinigung für eine gerechte und effektive Drogenpolitik (ENCOD) aus dem Jahr 2004, aus dem Manifest des Schildower Kreises sowie der Resolution deutscher Strafrechtsprofessorinnen und –professoren an die Abgeordneten des Deutschen Bundestages aus dem Jahr 2013, aus dem drogenpolitischen Manifest „Weltkulturerbe der Psychonautik“ von Hans Cousto aus dem Jahr 2010, aus dem Manifest von LEAP Deutschland (Law Enforcement against Prohibition) sowie aus der Cannabispetition des Deutschen Hanfverbandes.

Die Berliner Deklaration lautet

Wir, die Anwesenden der
Hanfparade am 11. August 2018
und andere an der Thematik Interessierte erklären hiermit unter dem Motto

Aufklärung statt Verbote

Drogenkontrollen – ausgenommen im Straßenverkehr oder bei bestimmten beruflichen Anforderungen – sind irrationale Akte sozialer Kontrolle ohne generalpräventive Wirkung, die grundlegende Menschenrechte verletzen. Dorgenprobleme lassen sich nicht strafrechtlich, sondern nur mit wissenschaftlich fundierter Aufklärung und durch kulturelle Integration lösen. Aufklärung zu Erlangung von Drogenkompetenz, Drogenmündigkeit und Drogenautonomie (das Gegenteil von Drogenabhängigkeit) ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe.

Der Staat darf die Bürger durch die Drogenpolitik nicht schädigen. Es ist deshalb notwendig, Schaden und Nutzen der Drogenpolitik ideologiefrei wissenschaftlich zu überprüfen. Das kann nach unserer Auffassung nur dazu führen, die Drogenprohibition aufzugeben und legale Bezugswege zu schaffen.

Wir wissen

  • dass die religiöse, rituelle, hedonistische und medizinische Nutzung natürlicher Drogen wie z.B. Cannabis, Zauberpilze und Changa die Menschheit von Urbeginn an begleiten;
  • dass der Gebrauch dieser und diverser synthetischer Substanzen wie zum Beispiel LSD, MDMA oder Methylon nicht pauschal illegalisiert gehört, da er für viele Menschen zur Entfaltung ihrer Persönlichkeit dient;
  • dass die repressive Politik der vergangenen Jahre und die von ihr erzeugten Marktmechanismen mehr individuelle und gesellschaftliche Schäden bewirken, als dies Drogen je könnten;
  • dass Streckmittel und Verunreinigungen in Produkten auf dem Schwarzmarkt eine erhebliche zusätzliche Gesundheitsgefährdung darstellen;
  • dass die derzeitigen Drogenkontrollmaßnahmen als ineffizient und nutzlos zu klassifizieren sind, da sie ein großes Hindernis zur Einführung von neuen Strategien, um das Problem sowohl auf globaler wie auf lokaler Ebene anzugehen, darstellen. Es ist zu befürchten, dass die Verstärkung der aktuellen Politik zu einer Verschlechterung der Drogensituation beiträgt und zunehmend die Glaubwürdigkeit dieser Politik in der breiten Öffentlichkeit im allgemeinen schwindet.

Wir verurteilen

  • dass eine hohe Anzahl von Menschen zu verfehlten Gefängnisstrafen verurteilt wurden, weil sie durch gewaltlose Drogendelikte ohne Schaden für Dritte gegen die Verbotsgesetze des BtMG verstoßen haben;
  • dass die Herstellung von und der Handel mit illegalisierten Drogen die wichtigste Profitquelle der europäischen Mafiaorganisationen darstellen und sowohl ihre Möglichkeiten erhöhen, andere zu bestechen als auch, straffrei auszugehen;
  • dass erhebliche Polizeikräfte durch die Drogenfahndung gebunden werden, die bei der Verfolgung Schwerkrimineller oder der Überwachung von terrorverdächtigen „Gefährdern“ fehlen;
  • die Tatsache, dass der Deutsche Bundestag sich mehrheitlich gegen eine Evaluierung der Auswirkungen der derzeitigen Drogenpolitik ausgesprochen hat, denn wir sind der Überzeugung, dass die von den Drogen ausgehenden Gefahren unter anderem unter wissenschaftlichen, soziologischen und kulturellen Gesichtspunkten nicht nur durch eine genaue Untersuchung der objektiven und vergleichbaren Daten, sondern auch unter sorgfältiger Beurteilung aller anderen Folgen und Schäden für die Entwicklung der Gesellschaft analysiert werden müssen, um zu verhindern, dass bei der Analyse der zahlreichen Probleme im Zusammenhang mit Drogen eine zu starke Vereinfachung betrieben wird, und fordern, dass diese Analysen und Beurteilungen veröffentlicht werden.

Wir propagieren nicht

den Konsum von Drogen und wir sind besorgt über das Ausmaß des Drogenmissbrauchs weltweit. Wir sind ebenso besorgt über die zerstörerischen Auswirkungen durch die Verbrechen gewalttätiger Drogengangs und Kartelle auf der ganzen Welt. Keines dieser Probleme wird durch die derzeitige Drogenpolitik gelöst. Tatsächlich blühen Drogenmissbrauch und organisierte Kriminalität auf dem Boden des bestehenden Drogenverbots, ähnlich wie sie es während der Zeit der Alkohol-Prohibition in den USA taten.

Wir bemühen uns

um Aufklärung der Öffentlichkeit, insbesondere von Jugendlichen. Wir wollen realistische und glaubwürdige, weil auf eigenen Erfahrungen und nicht auf veralteten Theorien und staatlicher Propaganda basierende, Informationen über Drogengebrauch, Wirkungen und Risiken verfügbar machen. Keiner politischen Macht steht das moralische Recht zu, den Gebrauch psychoaktiver Substanzen pauschal zu verbieten.

Wir fordern

  • dass die nationale Drogenpolitik auf wissenschaftlichen Erkenntnissen im Hinblick auf jeden Drogentyp und nicht auf einem emotionalen Impuls basieren muss, da jedes drogenbezogene Problem einen spezifischen Ansatz erfordert, sowie in der Erwägung, dass eine Verallgemeinerung des Ansatzes die Glaubwürdigkeit aller Teilaspekte dieser Politik unterminiert;
  • die soziale und wissenschaftliche Erforschung illegalisierter Stoffe für einschlägige medizinische und soziale Zwecke zu verstärken;
  • ein stärkeres Gewicht auf die Aspekte Schadensbegrenzung, Information, Prävention, Behandlung und Berücksichtigung des Schutzes des Lebens und der Gesundheit der Menschen mit Problemen infolge des Konsums von illegalisierten Stoffen zu legen und Maßnahmen zu ermitteln, die die soziale Ausgrenzung der Betroffenen verhindern können, statt repressive Strategien umzusetzen, die an die Verletzung der grundlegenden Menschenrechte grenzen und häufig zu einer solchen geführt haben;
  • die notwendigen Informationsinitiativen zu verstärken und für ihre angemessene Finanzierung zu sorgen, um über illegalisierte Stoffe aufzuklären und dem Drogenkonsum vor allem an Schulen vorzubeugen, und um die negativen Auswirkungen des Drogenkonsums und die damit zusammenhängenden Gefahren einzuschränken;
  • Nachdruck auf verstärkte Aufklärungsmaßnahmen zu legen, die auf wissenschaftlichen Erkenntnissen über die Folgen des Konsums der verschiedenen Arten von Drogen (insbesondere synthetischen) basieren müssen, um jedermann klar und unmissverständlich warnen zu können;
  • die Beteiligung und Einbeziehung der Drogenabhängigen und Konsumenten und von Freiwilligendiensten sowie der Öffentlichkeit bei der Lösung der drogenbedingten Probleme festzulegen und erheblich zu verstärken;
  • die Forschung im Bereich der Verwendung von Pflanzen, deren Anbau gegenwärtig illegalisiert ist oder sich in einer Grauzone befindet, etwa Hanf, Opium oder Kokablätter, im Hinblick auf medizinische Anwendungen, Lebensmittelsicherheit, nachhaltige Landwirtschaft, Erzeugung alternativer Energie, Ersetzung holz- oder ölbasierter Produkte oder im Hinblick auf sonstige nützliche Zwecke zu verstärken;
  • die Abschaffung des bestehenden Drogenverbots und die Einführung einer neuen Politik der Kontrolle und Regulierung von derzeit illegalisierten Drogen;
  • dass die Bundesländer die gesetzgeberische Freiheit erhalten sollten, um verschiedene Modelle auszuprobieren, die eine gute Balance zwischen der Selbstbestimmung des Einzelnen über seinen Körper und der Notwendigkeit einer vernünftigen Regulierung herstellen, um Todesfälle, Krankheiten, Abhängigkeit und sonstige Schäden vorzubeugen;
  • dass nach dem Ende des Drogenverbotes alle Menschen, die aufgrund von Strafvorschriften im BtMG verurteilt wurden und keinem Dritten dabei einen Schaden zugefügt haben, umgehend entlassen, ihre Eintragung im Strafregister aufgehoben und ihre Bürgerrechte wieder hergestellt würden.

Wir befürworten

für jeden erwachsenen und kompetenten Menschen die freie Wahl der psychoaktiven Substanzen zur Erforschung eigener, nicht-alltäglicher Bewusstseinszustände. Dafür muss die Voraussetzung geschaffen werden, dass umfassende fachkundige Orientierungshilfen statt pauschaler Verteufelung angeboten werden.

  • Die umgehende Amnestie von Opfern des Drogenkriegs;
  • nationale und internationale Abkommen, die einer Entkriminalisierung entgegenstehen, zu überdenken und neu zu formulieren;
  • das Ende des Drogenkrieges.

Wir hoffen auf Frieden.

Hanfparade 2018 Flyer, Grafik: Doro Tops
Hanfparade 2018 Flyer, Grafik: Doro Tops

Informationen zur Hanfparade

Die Hanfparade 2018 startet schon um 12 Uhr mit der Bühne am Berliner Alexanderplatz (Spandauer Straße). Gleich daneben, in der Karl-Liebknecht-Straße, rüsten die Paradewagen auf und machen ihre ersten Soundtests. Währenddessen unterhält euch die Bühne bis 15 Uhr mit der Auftaktkundgebung, den ersten politischen Rednern und Musik.

Der Umzug startet ab 15 Uhr durch die Berliner Innenstadt. Sie führt die TeilnehmerInnen und die mindestens ein Dutzend Paradewagen über die berühmte Straße „Unter den Linden“ durch das Regierungsviertel, über den Hauptbahnhof zum Bundesgesundheitsministerium, wo eine Übergabe der Forderungen der Hanfparade in den Mittelpunkt der Aufmerksamkeit rücken wird.

Im Anschluss zieht Deutschlands größtes Hanfevent durch das touristische Zentrum der Stadt vorbei am Hackeschen Markt wieder zum Alexanderplatz. Auf der Spandauer Straße am Alexanderplatz wird wie in den Vorjahren die große Abschlusskundgebung der Hanfparade stattfinden. Es wird Reden und Livemusik auf Bühne geben.

Die Route der Hanfparade 2018
Programm – Ablaufplan Hanfparade 2018

Hanfparade, jedes Jahr in BerlinHans Cousto

Hans Cousto, Freie Arbeitsgemeinschaft DrogenGenussKultur

Hans Cousto, geboren im Frühling 1948 in Monthey in der französischen Schweiz, wuchs als Kind deutschsprachiger Eltern in einem bilingualen Umfeld auf. Nach der Grundschule in Monthey besuchte er Gymnasien in Deutschland und im Kanton Graubünden. Danach studierte er bis 1972 an der Eidgenössischen Technischen Hochschule (ETH) Mathematik. Da er an der ETH keine Antworten auf die grundlegende Frage, was trivial und was beweisbar ist, fand, reiste er nach Indien um der Weisheit näher zu kommen.

Als Hippie reiste er öfters in Asien herum und beschäftige sich als freischaffender Wissenschaftler interdisziplinär mit Schwingungsphänomenen im Makro- und Mikrokosmos. Ausgehend von der holistischen Einbettung des Menschen im Kosmos hat er das kosmische Gesetz der Oktave formuliert und musikalisch auf planetarischer, molekularer und atomarer Ebene umgesetzt sowie Johannes Keplers Aspektenlehre für moderne Skalenberechnungen und Horoskopvertonungen erschlossen und berechnete dazu die harmonikalen Kammertöne – auch planetarische Kammertöne oder auch Urtöne genannt. Die harmonikalen Kammertöne werden von astronomischen Gegebenheiten abgeleitet und haben sich in verschiedenen Kulturkreisen als meditativ erfahrbare Töne bestätigt. Beim Informationspool der Kosmischen Oktave hat er diverse Texte zur Thematik veröffentlicht, so u.a. die Berechnungsgrundlagen für die Töne der Erde, des Mondes und der Planeten (sogenannte Planetentöne), für verschiedene psychotrope (psychoaktive) Moleküle wie THC, MDMA (Ecstasy) und LSD als auch für den Wasserstoff. Zum Thema veröffentlichte er im Zeitraum von 1979 bis 1992 mehrere Fachbücher.

Von 1994 bis 2011 engagierte sich Hans Cousto im Rahmen von Eve & Rave e.V. Berlin für eine sachliche Drogenaufklärung, Drug-Checking und für eine vernünftige Drogenpolitik. Seit Frühlingsanfang 2011 setzt er diese Tätigkeit in der Freien Arbeitsgemeinschaft DrogenGenussKultur fort. Zudem veröffentlicht er in unregelmäßigen Abständen Artikel zur DrogenGenussKultur, Rauschkunde, Drogenmündigkeit und Drogenautonomie auf der Website DrogenGenussKultur wie auch zur Drogenkultur, Drogenpolitik und Psychonautik im TAZ-Blog Drogerie und im Magazin Lucy’s Rausch. Im Hanf Journal schreibt Hans Cousto regelmäßig eine Glosse über die Handlugsweisen der Drogenbeauftragten der Bundesregierung. Zudem veröffentlichte er zum Thema Drogen mehrere Sachbücher.

Hans Cousto ist ein gefragter Referent auf Kongressen. So hielt er u.a. verschiedentlich Vorträge auf den Kongressen der Reihen Entheovision und Entheo-Science, auf den Weltkongressen der Hedonistischen Internationalen oder auch auf dem LSD-Symposium zum 100. Geburtstag von Albert Hofmann in Basel. Und seit vielen Jahren hält er auch immer wieder Reden auf der Hanfparade. Zahlreiche Vorträge von Hans Cousto sind im Videokanal PSI-TV dokumentiert.

Der Beitrag Hans Cousto erschien zuerst auf Hanfparade.

Hanfparade, jedes Jahr in BerlinPierre Rousseau

Rierre Rousseau, Reverend der Zeugen Sativas

Pierre Nölle-Rousseau, 1972 in Wuppertal geboren, ist Dozent für Kynologie (Lehre von Rassen, Zucht, Pflege, Verhalten, Erziehung und Krankheiten von Hunden) und Ausgebildeter Hundeführer im Sicherheitsdienst/Schutzdienst. Er ist VBG (Verwaltungs-Berufsgenossenschaft ) geprüfter Hundeführer-Ausbilder. Zudem arbeitet er als Security auf Festivals und anderen Anlässen.

Seit 2017 ist er Cannabispatient. Schon viel früher setzte er sich für die Legalisierung von Cannabis ein und bereits in seiner Jugendzeit begründete er die Zeugen Sativas. Entstanden ist das Ganze aus einem Witz. Er hatte schon früher selbst Cannabis angebaut und war auch ein richtiger Kiffer. Die Satire zwischen den Zeugen Jehovas und den Zeugen Sativas ist natürlich offensichtlich. Aber die Zeugen Sativas distanzieren uns von jeglichen religiösen Ansätzen.

Der Beitrag Pierre Rousseau erschien zuerst auf Hanfparade.

Hanfparade, jedes Jahr in BerlinJan Fährmann

Jan Fährmann, Sprecher der Landesarbeitsgemeinschaft Drogenpolitik der Grünen in Berlin

Jan Fährmann von der LAG Drogenpolitik der Grünen in Berlin wird auf der Hanfparade berichten, welche Vorstellungen die Grünen bezüglich der Legalisierung von Cannabis zu Genusszwecken haben.

Jan Fährmann wurde 1987 in Bremen geboren. Er studierte an der Westfälische Wilhelms-Universität (WWU) Münster Jura. Daran schloss sich an der FU Berlin eine juristisch/kriminologische Promotion über die Kommunikationsmöglichkeiten von Strafgefangen an, die kurz vor dem Abschluss steht. Neben der Promotion arbeitete er in einer Strafverteidigerkanzlei. Dort hatte er viel mit suchtkranken Menschen und Inhaftierungen aufgrund von Betäubungsmittelkriminalität zu tun.

Jan Fährmann arbeitet nun als Jurist und Kriminologe in der Wissenschaft. Er beschäftigt sich mit den Bereichen Polizei-, Sicherheits-, Strafvollzugs- und Drogenforschung. Daneben hält er Vorlesungen über Grund- und Menschenrechte.

Er ist seit zehn Jahren bei Bündnis 90 / Die Grünen aktiv und seit 2012 in der Landesarbeitsgemeinschaft Drogenpolitik in Berlin, für die er mittlerweile als Sprecher auftritt. Gleichzeitig ist er im SprecherInnen-Team der Landesarbeitsgemeinschaft Demokratie und Recht.

Er setzt sich für eine evidenzbasierte Drogenpolitik ein, die sich stärker an Erkenntnissen aus Wissenschaft und Praxis orientiert. Durch Aufklärung und Prävention, wirksame Hilfsmaßnahmen und sinnvolle Risikoeinschätzung von Substanzen lässt sich nicht nur der Gesundheitsschutz der Bevölkerung deutlich effektiver erreichen als durch Strafverfolgung, sondern auch viel Leid vermeiden.

Der Beitrag Jan Fährmann erschien zuerst auf Hanfparade.

CAM - Arge Cannabis als Medizin ÖsterreichApothekerkammer: Ja zu Cannabis für medizinische Zwecke

Presseaussendung der Österreichischen Apothekenkammer zur aktuellen Debatte über die Cannabisblüte in der Medizin.  

Der Beitrag Apothekerkammer: Ja zu Cannabis für medizinische Zwecke erschien zuerst auf CAM - Cannabis als Medizin.

Hanf Journal NewsHanf Journal 222 – Juli 2018

Die Juli-Ausgabe des Hanf Journals           Hier geht’s zum Download des aktuellen Hanf Journals als PDF

Der Artikel Hanf Journal 222 – Juli 2018 erschien zuerst auf Hanfjournal.

Hanfparade, jedes Jahr in BerlinJan Magan

Lasst euch überraschen was Jan Magan auffährt!

Foto mit Sicht vonn der Bühne der Hanfparade 2014 abends

Hauptbühne Hanfparade 2014

Der Beitrag Jan Magan erschien zuerst auf Hanfparade.

Hanfparade, jedes Jahr in BerlinLesbisch Schwules Stadtfest Berlin: Die Hanfparade ist dabei!

In einer Woche ist es so weit! Das Lesbisch Schwule Stadtfest (auch Motzstraßenfest genannt) wird nun schon zum 26. Mal für bunte Stimmung und reges Treiben rund um den Nollendorfplatz sorgen. Unter dem Motto „Gleiche Rechte für Ungleiche-weltweit!“ veranstaltet der „Regenbogenfonds e.V. das Fest im Regenbogen-Kiez in Schöneberg. Sechs Bühnen sorgen für Musik und Unterhaltung, über 350.000 Besucher*innen und mehr als 100 nationale und internationale Projekte, machen das Stadtfest zum größten Event dieser Art.

Das Wochenende 21./22. Juli 2018 findet ihr uns dort auf der Straße!

Wir freuen uns, das Stadtfest auch dieses Jahr in Kooperation mit dem DHV durch unseren Hanfparade Infostand zu unterstützen und zu bereichern. Ihr könnt euch also auf einen bunt-grünen Hanfparade Stand auf der Motzstraße 22/24 (Stand Nummer 467/468) freuen.

Noch mehr Infos auf der Webseite des Stadtfests.

Der Beitrag Lesbisch Schwules Stadtfest Berlin: Die Hanfparade ist dabei! erschien zuerst auf Hanfparade.

Deutscher Hanfverband NachrichtenAnbau für kranke Mutter: Bewährungsstrafe | DHV-Video-News #173

Anbau für kranke Mutter: Bewährungsstrafe | DHV-News #173

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Die Hanfverband-Videonews vom 13.07.2018

Die Tonspur der Sendung steht als Audio-Podcast am Ende dieser Nachricht zum downloaden oder direkt hören zur Verfügung.

  • Die "Cannabis Normal!" Konferenz des DHV
  • Hanf für kranke Mutter angebaut: Freiheitsstrafe auf Bewährung
  • Erstes Urteil gegen Patienten wegen Verkauf von Apotheken-Blüten
  • Deutscher Schüler verkauft Cannabis vor Asylbewerberheim
  • Termine

Vorbemerkung

Die "Cannabis Normal!" Konferenz des DHV

Hanf für kranke Mutter angebaut: Freiheitsstrafe auf Bewährung

Erstes Urteil gegen Patienten wegen Verkauf von Apotheken-Blüten

Cannabis bei Asylbewerberheim: AfD muss handeln!


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Termine der kommenden zwei Wochen


Sonderthemen: 

Deutscher Hanfverband NachrichtenAnbau für kranke Mutter: Bewährungsstrafe | DHV-Video-News #173

Anbau für kranke Mutter: Bewährungsstrafe | DHV-News #173

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Die Hanfverband-Videonews vom 13.07.2018

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  • Die "Cannabis Normal!" Konferenz des DHV
  • Hanf für kranke Mutter angebaut: Freiheitsstrafe auf Bewährung
  • Erstes Urteil gegen Patienten wegen Verkauf von Apotheken-Blüten
  • Deutscher Schüler verkauft Cannabis vor Asylbewerberheim
  • Termine

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Hanf für kranke Mutter angebaut: Freiheitsstrafe auf Bewährung

Erstes Urteil gegen Patienten wegen Verkauf von Apotheken-Blüten

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  • Hanf für kranke Mutter angebaut: Freiheitsstrafe auf Bewährung
  • Erstes Urteil gegen Patienten wegen Verkauf von Apotheken-Blüten
  • Deutscher Schüler verkauft Cannabis vor Asylbewerberheim
  • Termine

Vorbemerkung

Die "Cannabis Normal!" Konferenz des DHV

Hanf für kranke Mutter angebaut: Freiheitsstrafe auf Bewährung

Erstes Urteil gegen Patienten wegen Verkauf von Apotheken-Blüten

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Die Hanfverband-Videonews vom 13.07.2018

Die Tonspur der Sendung steht als Audio-Podcast am Ende dieser Nachricht zum downloaden oder direkt hören zur Verfügung.

  • Die "Cannabis Normal!" Konferenz des DHV
  • Hanf für kranke Mutter angebaut: Freiheitsstrafe auf Bewährung
  • Erstes Urteil gegen Patienten wegen Verkauf von Apotheken-Blüten
  • Deutscher Schüler verkauft Cannabis vor Asylbewerberheim
  • Termine

Vorbemerkung

Die "Cannabis Normal!" Konferenz des DHV

Hanf für kranke Mutter angebaut: Freiheitsstrafe auf Bewährung

Erstes Urteil gegen Patienten wegen Verkauf von Apotheken-Blüten

Cannabis bei Asylbewerberheim: AfD muss handeln!


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Sonderthemen: 

Polytox.tv - Videos für Psychonauten, Stoner und AktivistenAnbau für kranke Mutter: Bewährungsstrafe | DHV-News #173

Die Hanfverband-Videonews vom 13.07.2018

0:47 • Vorbemerkungen:
– DHV-Sommerlochkommentar
– ACM Petition jetzt unterschreiben
– Kommt zur Hanfparade!
2:26 • Die „Cannabis Normal!“ Konferenz des DHV
8:09 • Hanf für kranke Mutter angebaut: Freiheitsstrafe auf Bewährung
9:45 • Erstes Urteil gegen Patienten wegen Verkauf von Apotheken-Blüten
12:09 • Deutscher Schüler verkauft Cannabis vor Asylbewerberheim
15:48 • Termine

Die Tonspur der Sendung steht hier als Audio-Podcast zum downloaden oder direkt hören zur Verfügung:
https://hanfverband.de/files/dhv_news_173_-_podcast_13_07_2018.mp3

=============

• Vorbemerkung

ACM-Petition
https://www.petition.cannabis-med.org/

Promomaterial Petition & Hanfparade: DHV-Shop
http://hanfverband-shop.de/

Hanfparade
https://www.hanfparade.de/

• Die „Cannabis Normal!“ Konferenz des DHV

„Cannabis Normal!“ Die Konferenz
https://cannabisnormal.de/

• Hanf für kranke Mutter angebaut: Freiheitsstrafe auf Bewährung

Kreisbote, 12.07.18: Wenn Hilfe illegal ist – Mann baut für seine Mutter Cannabis an – Freiheitsstrafe auf

Bewährung
https://www.kreisbote.de/lokales/landsberg/mann-baut-seine-mutter-cannabis-freiheitsstrafe-bewaehrung-

10027272.html

• Erstes Urteil gegen Patienten wegen Verkauf von Apotheken-Blüten

Nordkurier, 12.07.2018: Mildes Urteil für Dealer – Schmerzpatient verkauft Cannabis aus der Apotheke
https://www.nordbayerischer-kurier.de/inhalt.mildes-urteil-fuer-dealer-schmerzpatient-verkauft-cannabis-

aus-der-apotheke.07da4674-8b9f-4943-8d2e-8cb1ce5b6c40.html

• Deutscher Schüler verkauft Cannabis vor Asylbewerberheim

all-in.de, 05.07.2018: Marihuana – Deutscher (16) dealt mit Drogen bei Asylbewerberheim in Sonthofen
https://www.all-in.de/immenstadt-sonthofen/c-polizei/deutscher-16-dealt-mit-drogen-bei-asylbewerberheim-in-

sonthofen_a5009061

• Termine

http://hanfverband.de/nachrichten/termine

Heidelberg: Infotisch der DHV-Regionalgruppe Rhein-Neckar
Samstag, 14. Juli 2018 – 10:30 bis 16:00

Heidelberg: Offenes Treffen der DHV-Ortsgruppe Rhein-Neckar
Dienstag, 17. Juli 2018 – 19:00 bis 21:00

Berlin: Öffentliches Treffen der DHV Ortsgruppe Berlin
Mittwoch, 18. Juli 2018 – 19:00

Wassertrüdingen: Infotisch des DHV Ortsgruppe Ansbach
Donnerstag, 19. Juli 2018 – 17:00 bis Sonntag, 22. Juli 2018 – 17:00

Mannheim: DHV Infoveranstaltung zu Cannabis & Recht
Donnerstag, 19. Juli 2018 – 19:00 bis 21:00

Berlin: Treffen des Selbsthilfenetzwerks Cannabis-Medizin Berlin
Freitag, 20. Juli 2018 – 18:00 bis 21:00

Kiel: Monatstreffen des Mien Hämp e.V.
Donnerstag, 26. Juli 2018 – 18:00 bis 20:00

Berlin: Hanfblock beim CSD
Samstag, 28. Juli 2018 – 12:30

Berlin: Treffen des Selbsthilfenetzwerks Cannabis-Medizin Berlin
Freitag, 3. August 2018 – 18:00 bis 21:00

Mannheim: Hanfblock beim CSD Rhein-Neckar
Samstag, 11. August 2018 – 14:00 bis 18:00

Hanfparade 2018: Aufklärung statt Verbote
Samstag, 11. August 2018 – 12:00

(…)

Berlin: Independent Medical Congress | Thema Cannabinoide
Samstag, 13. Oktober 2018 – 8:00

Du willst die Arbeit des Deutschen Hanfverbands unterstützen? Jetzt Fördermitglied werden!
http://hanfverband.de/dhv/unterstuetzen

Blog der Aidshilfe Deutschland„Drogenabhängige brauchen Unterstützung, keine Strafen“

Offiziell ist der 26. Juni der „Internationale Tag gegen Drogenmissbrauch und unerlaubten Suchtstoffverkehr“. Unter dem Motto „Support don’t punish“ (Unterstützen statt bestrafen) begingen Aktivist_innen den Weltdrogentag 2018 aber als Tag für die Rechte von Drogengebraucher_innen. Wir dokumentieren die Rede von Micha vom Berliner Netzwerk BerLUN*

Русская версия ниже / Russische Version siehe unten; Übersetzung: Literaturtest

Weltdrogentag 2018: Unterstützen statt bestrafen

Menschen mit ihren Problemen und Krankheiten zu akzeptieren, abhängigen Menschen Unterstützung und Hilfe zu gewähren – diese Eigenschaften finde ich in den Traditionen, in der Seele Berlins. Und hier in Berlin begehen wir heute den internationalen Aktionstag „Support don’t punish“.

Akzeptanz, Unterstützung, Hilfe – das finde ich in der Seele Berlins

Unterstützen, nicht bestrafen – das ist nicht einfach so dahingesagt. Dieses Prinzip sollte die Grundlage bilden für eine künftige Drogenpolitik überall auf der Welt.

Hilfe zur Selbsthilfe wirkt

Wie effektiv dieser Weg ist, könnt ihr sehen, wenn ihr euch mit den Vertretern von BerLUN bekanntmacht. Wer von dieser Initiative Unterstützung erhielt, bleibt selbst als aktiver Teilnehmer dabei.

Aber wir sollten an diejenigen denken, die sich noch in einer schwierigen Lage befinden. Auf den Straßen Berlins lebt eine große Zahl obdachloser Menschen – unter ihnen sehr viele, die Drogen nehmen.

Die Drogenpolitik in Osteuropa befeuert die HIV-Epidemie

Die überwältigende Mehrheit sind Auswanderer aus Osteuropa, aus der Region also, in der es heute die meisten Neuinfektionen mit HIV gibt.

Und das ist kein Zufall. In den Ländern Osteuropas gilt Drogenabhängigkeit bis zum heutigen Tag nicht als Krankheit, sondern als Verbrechen.

In Russland ist die Substitutionstherapie als einer der Wege, Drogenabhängigen zu helfen, nicht anerkannt.

Drogenabhängigkeit gilt oft als Verbrechen, nicht als Krankheit

Weißrussland ging noch weiter und schuf Speziallager für Menschen, die wegen Drogenvergehen verurteilt sind. Das Internierungssystem in diesen Lagern wurde auf persönliche Anordnung von Präsident Lukaschenko verschärft. Und selbst in den Gefängnissen ist es so, dass die Suchtabhängigen unter schwierigeren Bedingungen leben als andere Gefangene.

Verfolgung und Diskriminierung machen krank

Repressionen und die Verfolgung von Drogenabhängigen gibt es sogar in einigen Ländern der EU. In Lettland zum Beispiel kann man für Drogenmissbrauch ins Gefängnis kommen.

Verfolgung und Diskriminierung führen dazu, dass Menschen ihre Probleme und Krankheiten geheim halten. Weil sie Benachteiligungen fürchten, gehen sie nicht zum Arzt.

Viele sahen sich gezwungen, ihre Heimat zu verlassen, um einen sicheren Aufenthaltsort zu finden.

Viele Drogenabhängige landen auf der Straße

Eine Menge von ihnen hat Schwierigkeiten, sich in einem fremden Land zu assimilieren. Ohne amtliche Registrierung und ohne Versicherung, ohne die Sprache zu kennen, mit gesundheitlichen und schweren psychischen Problemen landen sie auf der Straße.

Strafen sind keine Lösung, sondern verstärken Probleme

Wir haben das alle selbst irgendwann so erlebt.

Und wir können mit Überzeugung sagen, dass Repressionen und Bestrafungen für suchtabhängige Menschen nicht effektiv sind und die Probleme lediglich verstärken.

In unserer Iniative helfen wir uns und suchen gemeinsam nach Lösungen

Wir haben unsere Initiative gegründet, um eine Antwort zu geben auf diese Probleme. Wir helfen einander und suchen gemeinsam nach Auswegen aus schwierigen Situationen.

Mit unserem Erfahrungshintergrund als Abhängige wollen wir diejenigen zusammenbringen, die Hilfe brauchen, und jene, die bereit sind, zu helfen.

Die Zukunft gehört dem Beistand und der Hilfe

Wir wollen nicht das Problem sein, sondern Teil der Lösung!

Wir gründen unsere Initiative auf den Geist und die Traditionen der Stadt Berlin!

Und deshalb können wir heute voller Überzeugung sagen, dass die Zukunft dem Beistand und der Hilfe gehört – nicht der Bestrafung!

*BerLUN hat sich am 26. Juni 2017 in Berlin als Selbsthilfegruppe von russischsprachigen Drogenkonsument_innen und Substituierten gegründet, organisatorisch von der Berliner Aids-Hilfe unterstützt. LUN, russisch ЛУН, ist eine Abkürzung für Menschen, die Drogen konsumieren. Gemeinsames Zeil ist eine humane, wissenschaftlich begründete Drogenpolitik, global wie auch lokal.

Lesetipps:

Der Krieg gegen Drogen ist ein Krieg gegen Menschen! Rede von Sascha (BerLUN) zum Internationalen Gedenktag für verstorbene Drogengebraucher_innen am 21.7.2017 (magazin.hiv, 24.07.2017)

http://supportdontpunish.org/: „Unterstützen statt betrafen“: Webseite einer internationalen Initiative für eine menschliche Drogenpolitik

Weitere Beiträge zum Thema Drogen, Prävention und Drogenpolitik auf magazin.hiv finden sich unter https://magazin.hiv/?s=Drogen.

Die Polizei lost keine Drogenprobleme: Deutsche AIDS-Hilfe zum Bericht „Rauschgiftkriminalität 2017“ (aidshilfe.de, 23.05.2018)

Link zur Broschüre „Eine moderne Drogenpolitik nützt allen“ der Deutschen AIDS-Hilfe

 

 

Принятие человека с его проблемами и болезнями, поддержка и помощь людям с зависимостью – все это  я нахожу в традициях и духе Берлина! Сегодня в Берлине , мы вместе со всем миром проводим акцию под девизом. „Support, don’t punish“.

Поддержка , а не наказание – это не просто слова. Это принцип, который должен быть заложен в наркополитику будущего во всех странах мира. Эффективность этого подхода вы можете увидеть , познакомившись с ребятами из сообщества BerLUN. Однажды получив поддержку , они становятся самыми деятельными участниками сообщества.

Но мы обязаны помнить о тех, кто до сих пор находится в тяжелом положении. На улицах Берлина живет большое колличество бездомных. среди них очень много людей употребляющих наркотики.

Подавляющее большинство – это выходцы из Восточной Европы, региона где сегодня самый высокий рост новых случаев инфицирования ВИЧ. И это не случайность. В странах Восточной Европы до сих пор зависимость является не болезнью , а преступлением.

Россия не признает Заместительную терапию, как один из подходов в лечении зависимости.

Беларусь пошла дальше и создала специальные лагеря для осужденых за употребление. Режим содержания в этих лагерях по личному распоряжению президента Лукашенко ужестачили. Даже в тюрьме люди , живущие с зависимостью вынуждены находиться в более тяжелых условиях, чем остальные заключенные.

Репресии и преследование зависимых от наркотиков до сих пор существуют даже в странах Евросоюза. Например,в Латвии можно получить тюремный срок за употребление.

Преследование и дискриминация приводит к тому, что люди вынуждены скрывать свои проблемы и болезни, боясь дискриминации они не обращаются к врачам. Многие были вынуждены покинуть свою родину в поиске безопасного места.

Многие не могут освоиться в чужой стране. Без регистрации и страховки,без знания языка, с плохим здоровьем, с тяжелыми психологическими проблемами они оказываются на улице.

Мы сами когда испытали это на себе.

И можем с увереностью сказать , что репрессии и наказание в отношении людей , живущих с зависимостью не эффективны и только усугубляют проблемы.

Наше сообщество появилось , как ответ на эти проблемы. Мы помогаем друг другу и вместе ищем выход из сложных ситуаций. Имея отпыт употребления, пройдя тот же путь мы хотим стать мостом , связующим звеном между людьми кому нужна поддержка и теми, кто готов помочь!

Наша цель быть не проблемой, а частью ее решения!

Мы строим наше сообщество в духе и традициях Берлина! И поэтому сегодня мы можем с увереностью сказать , что будущее за Поддержкой , а не наказанием!

Hanf Journal NewsLiefervereinbarung verspricht Millionen mit Cannabis

  Maricann beliefert nun auch British Columbia.     Nachdem Anfang Juli der Aktienmarkt in Deutschland aufatmen konnte, weil der Handel mit Wertpapieren von Konzernen, welche mit Marihuana agieren, durch zeitliche Zufälle unangetastet blieb, können Wirtschaftsportale jetzt erneut von den vielversprechenden Chancen berichten, die das grüne Segment auf dem nordamerikanischen Kontinent verbirgt. Eine frisch abgeschlossene…

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Leafly Deutschland NewsTschechien produziert eigenen Medizinalhanf

Ab Ende Juni soll erstmals eine tschechische Firma, das Unternehmen Elkoplast Slušovice, Medizinalhanf anbieten. Bisher wird in Tschechien Cannabis als Medizin aus dem Ausland importiert – wie in Deutschland auch. Elkoplast hatte im letzten Jahr eine öffentliche Ausschreibung für den Anbau von medizinischem Cannabis gewonnen.

Cannabis als Medizin legal, aber schwer zu erhalten

Seit dem 1. April 2013 ist Cannabis als Medizin in Tschechien offiziell zugelassen. Es soll vor allem bei Patienten mit Krebs, Multipler Sklerose oder anderen neurologischen Erkrankungen zum Einsatz kommen. Allerdings ist es trotz der Legalisierung von Cannabis als Medizin für Patienten sehr schwierig, an dieses Arzneimittel zu kommen. Daher besorgen sich viele Betroffene Cannabis auf dem Schwarzmarkt oder bauen es selbst an. Leafly.de berichtete.

Woran liegt das? Die Preise von Cannabis-Medikamenten sowie die Finanzierung durch die Krankenkassen sind nicht Gegenstand des Gesetzes zur Legalisierung von Cannabis als Medizin. Daher ist Cannabis auf Rezept für die meisten Menschen in Tschechien schlichtweg nicht bezahlbar.

Medizinalhanf aus heimischer Produktion günstiger

Seit 2014 ist die Produktion von Cannabis-Medikamenten in der Tschechischen Republik erlaubt. Aktuell ist das Land aber von Importen aus den Niederlanden abhängig. Die Herstellung im eigenen Land könnte die Preise für Medizinalhanf signifikant senken – und so eine Cannabis-Behandlung für mehr Menschen ermöglichen. In Tschechien können Patienten medizinisches Cannabis in Apotheken kaufen. Ein Gramm Cannabis vom tschechischen Produzenten soll rund 165 Kronen kosten. Das importierte Cannabis aus den Niederlanden liegt derzeit bei 300 Kronen pro Gramm.

Bürokratische Hürden bei Cannabis als Medizin

Obwohl Cannabis als Medizin in Tschechien legal ist, sind die Hürden, es tatsächlich von einer Ärztin oder einem Arzt verordnet zu bekommen, sehr hoch. Es gibt einige wenige explizit festgelegte Krankheiten, bei denen Cannabis als Medizin eingesetzt werden darf. Darüber hinaus sind bei Medizinalhanf nur spezielle elektronische Rezepte erlaubt und das Rezept darf nur von Medizinern bestimmter Fachrichtungen ausgestellt werden. Ärzte für Allgemeinmedizin beispielsweise dürfen in der Tschechischen Republik Cannabis nicht verschreiben.

Darüber hinaus sind nur sehr wenige Ärzte und Apotheken bereit, den langwierigen bürokratischen Prozess auf sich zu nehmen, der erforderlich ist, um Cannabis als Medizin zu verschreiben. Diese bürokratischen Hindernisse machen es für Patienten äußerst schwierig, eine Cannabis-Therapie zu erhalten.

In Deutschland warten wir weiterhin auf das erneute Ausschreibungsverfahren. Wann es endlich mit dem Anbau ‚made in Germany‘ los geht, ist nach wie vor ungewiss. Eine Ernte in 2019 ist jedenfalls nicht in Sicht.

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Polytox.tv - Videos für Psychonauten, Stoner und AktivistenWANN HAB ICH MIR DAS ERSTE MAL ECSTASY / MDMA GEGÖNNT ? | #FRAGKALLE

Wann hab ich mir das erste mal Ecstasy / Mdma gegönnt ?
In diesem Video beantworte ich die Fragen ,die Ihr mir unter meinem letzten Video gestellt habt.

►WEITERE VIDEOS:
http://bit.ly/2lcFWcv

► DISCORD FÜR HÄNGER : https://discord.gg/VEKU3vz

Social Media
►Instagram – https://www.instagram.com/youtubekalle/
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► Mein erster LSD TRIP : https://bit.ly/2NKZe80
► Grinder reinigen mit Milch : https://bit.ly/2us8o0n

MERCHANDISE
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Mich &meinen Kanal Supporten z.B für reisen zu Messen
http://bit.ly/2jc3qgG

!!! WICHTIG !!!
IN UNSEREN VIDEOS WERDEN KEINE DROGEN KONSUMIERT
NUR TABAK UND ZIGARETTEN !!!!!!!!

Leafly Deutschland NewsCannamedical bringt Stellio von MedReleaf

Auf diese Nachricht haben viele Patienten in Deutschland seit Mitte Mai diesen Jahres gewartet: Die erste Sorte des kanadischen Herstellers MedReleaf ist nun lieferbar. Stellio kommt in die Apotheken. Ermöglicht hat das der deutsche Cannabis-Importeur Cannamedical. Leafly.de berichtete.

„Transparenz, Vertrauen und Innovation gehören zu den Leitmotiven der Cannamedical Pharma. Als besonderen Service haben Ärzte und Apotheker daher nun erstmals in Deutschland die Möglichkeit, sich bei jeder MedReleaf-Varietät über das jeweilige Cannabinoid- und Terpeneprofil zu informieren,“ so Niklas Kouparanis, Sales-Director bei Cannamedical. 

Wissenswerte Fakten zu Stellio von MedReleaf*

  • Sorte: Kosher Kush
  • THC-reiche Indica-Sorte
  • ca. 21% THC, unter 1% CBD
  • Nicht gammabestrahlt
  • Dauerhaft verfügbar
  • Homogene Varietät
  • Kommt als 10 Gramm Dose

Terpenen- und Cannabinoid-Profil von Stellio*

  • ca. 31% Beta-Mycren, muskelentspannend und sedativ
  • ca. 20% Limonen: stimmungsaufhellend, antidepressiv
  • ca. 16% Beta-Pinen: antibakteriell
  • ca. 13% Beta-Caryophyllen: entzündungshemmend
  • ca. 20% Andere

Patientenberichte aus Kanada zeigen eine Wirksamkeit bei folgenden Indikationen*:

*Hierbei handelt es sich um Herstellerangaben

Zusammenarbeit zwischen Cannamedical und MedReleaf

Erst gestern hatte das kanadische Unternehmen MedReleaf per Pressemeldung bekannt gegeben, dass man die GMP-Zertifizierung für die EU erhalten hatte um einen ersten Export seiner Produkte nach Deutschland zu tätigen und die erste Lieferung von medizinischem Cannabis an die Cannamedical Pharma GmbH  abgeschlossen zu sei.

„Mit der Fertigstellung unserer ersten Lieferung nach Deutschland und laufenden Lieferungen ist MedReleaf bereits einer der führenden Exporteure von Cannabis in die Europäische Union“, sagte Neil Closner, CEO von MedReleaf. „Die Nachfrage nach medizinischem Cannabis in Deutschland übersteigt das verfügbare Angebot bei weitem, und mit Produktion, Prozessen und erforderlichen Zertifizierungen für kommerzielle Exporte sind wir gut positioniert, um unsere Präsenz in der EU auszuweiten und den erweiterten Zugang für Patienten auf der ganzen Welt zu MedReleaf’s medizinischen Premium Cannabisprodukten zu erweitern.“

Cannamedical Pharma ist ein Pionier in der deutschen medizinischen Cannabis-Industrie und ein führender medizinischer Cannabis-Distributor für Apotheken in Deutschland mit dem am schnellsten wachsenden Netzwerk von mehr als 2.100 Cannabis-Apotheken im ganzen Land.

„Wir haben mit MedReleaf einen starken kanadischen Partner gefunden, der qualitativ hochwertige medizinische Cannabisprodukte für den deutschen Markt liefert, die den Qualitätsstandards von Cannamedical entsprechen. Die Fähigkeit von Cannamical, medizinischen Cannabis von außerhalb der Europäischen Union zu importieren, stärkt unsere Pläne für künftiges Wachstum in der Europäischen Union“, sagte David Henn, CEO von Cannamical Pharma. „Die Zusammenarbeit, um MedReleaf dabei zu helfen, die EU-GMP-Zertifizierung zu erhalten, unterstreicht unser hohes Maß an Professionalität.“

Laut Aussagen von Cannamedical ist die Ware seit heute verfügbar und schon morgen werden die ersten Patienten beliefert.

 

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Blog der Aidshilfe DeutschlandHIV mit 16 – ist das ein Witz!?

Nun ein halbes Jahr, nachdem Alexej* sein schwules Sexleben begonnen hatte, bekam er die Diagnose „HIV-positiv“. Wie sich sein Leben seither entwickelt hat, erzählt er im Gespräch mit ATLAS2018

Interview: Evgeny Pisemsky

Geschichten, die wir von Menschen hören, ändern oft unsere Einstellungen. Den Helden dieses Artikels habe ich auf parniplus.ru kennengelernt, einem sozialen Netzwerk für HIV-Positive. Wenn ich mir neue Profile anschaue, achte ich immer auf den Standort. Aber in diesem Fall fiel mir sofort auf, dass der neue Nutzer sein Alter mit 17 angab. Ich weiß nicht, wie es Ihnen ergangen wäre. Mir jedenfalls wurde ganz mulmig – er war ja noch ein Kind. Doch als ich seine Geschichte las, wurde mir bewusst, dass sie ganz und gar nicht typisch für ein Kind ist. Ich bin mir sicher, dass diese Geschichte auch Sie berühren wird.

HIV-Diagnose nach einem halben Jahr Sexualleben

Bitte erzähle mir deine Geschichte. Wie hast du von deiner HIV-Infektion erfahren? Und wie hast du diese Nachricht aufgenommen?

Ich hatte seit sechs Monaten ein Sexualleben und in dieser Zeit vier Partner gehabt. Meine erste sexuelle Begegnung hatte ich mit meinem ersten Partner. Zwei weitere Typen waren einfach Jugendsünden, um das mal so auszudrücken. Und der vierte entsprach genau meinem Ideal, ich liebte ihn wirklich und liebe ihn immer noch. Mit dem ersten und vierten Partner hatte ich immer Safer Sex. Mit den beiden anderen – es kam darauf an. Mit meinem Traumpartner hatte ich mich in den letzten drei Sommermonaten getroffen. Diese Zeit wirklich toll, ich werde sie nie vergessen.

Safer Sex? Es kam drauf an

Eines Tages habe ich meinen ersten Partner besucht. Wir waren immer noch gute Freunde, er war wie ein älterer Bruder für mich. Wir haben über viele Dinge geredet, auch über HIV. Dann sagte, dass er ins Krankenhaus muss, und bot mir an, mitzukommen. Er sagte auch, dass ich den HIV-Test machen kann, wenn ich will. Ich sagte ja, weil ich den Test sowieso machen wollte. Ich machte mir wirklich Sorgen, weil ich ungeschützten Sex gehabt hatte.

Das Testergebnis war ein Schock

Am nächsten Tag gingen wir in die Klinik. Dort fragten sie mich, welche Art Test ich machen wolle – einen normalen Test oder einen Schnelltest, bei dem ich nur kurz auf das Ergebnis warten musste. Da kein Grund zur Eile bestand, habe ich mich für den normalen Test entschieden.

Gleich nachdem ich den Test gemacht hatte, vergaß ich die Sache. Ich dachte überhaupt nicht mehr daran, hab’s einfach vergessen. Eine Woche verging. Ich rief im Krankenhaus an, um nach dem Ergebnis zu fragen, aber sie sagten mir, dass es noch nicht vorliegt.

Eine weitere Woche verging. Und dann erfuhr ich das Ergebnis: HIV-positiv. Es war ein Schock für mich, obwohl mir irgendwie klar war, einen solchen Befund zu bekommen, weil ich ja ungeschützten Sex gehabt hatte.

„Mama, ich bin HIV-positiv“

Die Frau am Telefon sagte mit ruhiger Stimme, dass ich in die Klinik kommen soll. Aber in dem Moment konnte ich gar nichts aufnehmen, also ging ich zu meiner Mutter und sagte: „Mama, ich bin HIV-positiv. Hier, sprich du mit ihr. Sie wird dir sagen, wohin ich gehen muss.“ Meine Mutter verstand mich offensichtlich nicht und nahm das Telefon.

Ich schloss mich in meinem Zimmer ein, fiel aufs Bett, machte meine Augen zu und schlief ein. Ich kann mich an diesen Moment nicht erinnern. Ich glaube, dass ich an irgendetwas gedacht habe und dann eingeschlafen bin.

Wie in einem Film

Wie hab ich diese Nachricht aufgenommen? Hm … ich dachte, ich bin der Hauptdarsteller in dieser Geschichte. Es war wie in einem Film. Ich dachte auch, mein Leben würde kurz, aber sehr intensiv sein. Nicht jeder bekommt so eine Chance. Ich weiß, das klingt dumm, aber das hat mich irgendwie getröstet.

Hast du jemals darüber nachgedacht, dass dir das passieren könnte?

Ja, sogar sehr oft. Ich habe mir häufig vorgestellt, wie es wäre, was ich tun würde, wie ich mich fühlen würde, was ich denken oder mir selbst sagen würde.

Da waren viele Fragen. Viele Spekulationen. Aber man kann etwas nicht beurteilen oder bewerten, solange man es nicht selbst erlebt hat …

Was geschah als Nächstes? Hast du es deinem Partner erzählt?

Nach meinem Testergebnis hab ich sofort meinem Freund geschrieben, dass ich HIV-positiv bin. Ich kann mich nur allzu gut an diese SMS erinnern. Sie hatte viele Punkte am Ende, wirklich viele … Ich hatte Angst, sie abzuschicken, also tippte ich nur Punkte ein.

Ich begriff, dass dies das Ende unserer Beziehung war

Nachdem ich die Nachricht abgeschickt hatte, fing ich zu weinen an. Ich weinte leise, damit meine Eltern mich nicht hören konnten. Die Tür zu meinem Zimmer war abgeschlossen. Er hat sofort zurückgerufen. Ich hab lange Zeit auf das klingelnde Telefon geschaut. Dann nahm ich ab und hörte seine ziemlich leblose Stimme. Er fragte mich, wie es mir geht. Fragte mich nochmals, ob ich mir sicher bin, dass mein HIV-Test positiv ist. Nach meiner Antwort seufzte er tief und schwer. Da begriff ich, dass dies das Ende unserer Beziehung war. So viel also zu meinem Happy End.

Reaktion der Eltern

Wie waren die Ärzte im Aids-Zentrum zu dir? Hattest du das Gefühl, dass sie dich anders behandelten, weil du erst 16 warst?

Die Ärzte waren wirklich verständnisvoll; sie behandelten mich wie jeden anderen auch. Soweit ich das erkennen konnte, war meine Geschichte für sie keine Überraschung. Sie waren überhaupt nicht schockiert. Glauben Sie mir, ich habe zu diesem Zeitpunkt überhaupt nichts gefühlt, obwohl ich nervös war. Was in dem Aids-Zentrum geschah, fühlte sich an, als hätte man mich auf eine Eliteschule geschickt. Einerseits war es interessant, andererseits dachte ich die ganze Zeit: „Was mache ich hier? Habe ich jemals davon geträumt, an solch einen Ort zu kommen?“ Ich wartete auf eine Antwort – wie lange würde ich noch leben?

Wie haben deine Eltern deine HIV-Infektion aufgenommen?

Ich habe Ihnen ja schon erzählt, wie meine Mutter von meiner HIV-Infektion erfahren hat, also erzähle ich jetzt einfach weiter. Als ich wieder aufwachte, war meine Mutter schon wieder nach Hause gekommen. Sie sprach mit meinem Vater über irgendetwas.

Meine Eltern waren ruhig und friedlich. Vielleicht zu ruhig

Niemand weinte, niemand brüllte. Es war ruhig und friedlich. Sie haben die Nachricht sehr ruhig aufgenommen. Vielleicht zu ruhig.

Ich war wirklich überrascht, denn als meine Mutter herausgefunden hatte, dass ich schwul bin, war das wie ein Weltuntergang für sie gewesen! Das war genau an ihrem Geburtstag passiert, am 31. Juli. (Wahrscheinlich hasst sie mich.) Das war ein echter Schock für sie. Sie war völlig aufgelöst, wusste nicht, was sie tun sollte. Am 1. August haben sie alles weggenommen, Telefon, Internet. Ich hatte nichts außer meiner PS2. Damals waren wir noch in unserem Sommerhaus auf dem Land. Ich war zwei Monate lang eingeschlossen. Unser Sommerhaus wurde zu meinem Gefängnis. Ich habe mein Zimmer nicht verlassen und den ganzen Tag lang Videospiele gespielt, nur um die Zeit rumzukriegen …

Verletzende Aussagen der Mutter

Ich war wütend auf meine Mutter. Sie sagte mir zwei Dinge, die ich niemals im Leben vergessen werde. Das eine war: „Ihr Schwuchteln seid schlimmer als Junkies!” und fügte hinzu: „Ich schäme mich, einen Sohn wie dich zu haben! Was werden die Leute sagen? Wenn ich doch nur fünf Söhne hätte, aber du bist das einzige, lang ersehnte Kind in der Familie!”

„Ich hätte dich rausschmeißen sollen!“

Das andere, was sie sagte, war: „Ich hätte dich rausschmeißen sollen! Dann hätte ich nicht so viel Ärger mit dir gehabt!“. Diese beiden Dinge werde ich nie vergessen. Ich kann sie vergeben, aber nicht vergessen …

Kurz: es war ein Alptraum mit meiner Mama. Ein echter Kampf oder noch schlimmer – ein Krieg. Aber ich ging in diesen zwei Monaten zu einem wunderbaren Berater, der auch meiner Mutter geholfen hat. Ich bin ihm wirklich sehr dankbar dafür. Er half mir, meiner Mutter zu erklären, dass das Leben nicht vorbei war, schon gar nicht ihr Leben. Jetzt lebt sie endlich für sich, denkt nicht immer über mich nach.

Akzeptanz und Unterstützung vom Vater

Und was meinen Vater anbelangt, er ist so ruhig wie eine Hindu-Kuh. Ich hatte ihm im Mai 2010 reinen Wein eingeschenkt, als ich noch nicht mal 16 war und mich mit meinem ersten Freund traf. Ich erzählte es ihm einfach eines Abends, weil ich nicht in seine Augen schauen und gleichzeitig lügen konnte. Ich war mir sicher, er würde nicht brüllen oder sonst was tun, sondern ruhig bleiben.

Ich konnte meinem Vater nicht in die Augen sehen und lügen

Ich wusste, er würde mich nicht verstehen, aber es akzeptieren können. So war es dann auch. Er sagte mir einfach, dass ich sein Sohn bin und nichts daran etwas ändern könnte. Er sagte, ich könne mich zu hundert Prozent auf ihn verlassen, und er werde mir auf jede erdenkliche Art helfen.

Ich möchte dazu sagen, dass mein Vater schon lange vorher ahnte, dass ich homosexuell bin. Er hatte bemerkt, welche Internetseiten ich besuche. Mein Vater war auf diese Nachricht also schon vorbereitet. Vielleicht ist der Sturm, den ich erwartet hatte, deshalb ausgeblieben. Um ehrlich zu sein, gab es aber einen Moment, wo ich mich fragte, ob er mich mit einem Kissen im Schlaf ersticken würde. Jetzt kann ich darüber nur lachen.

Keine Hilfe von Freunden und Familie

Wo kannst du wegen HIV Unterstützung bekommen? Was hilft dir, mit dieser Krise umzugehen?

Ich bekomme nirgendwo Unterstützung in Sachen HIV. Nur Süßigkeiten und gute Videos auf YouTube helfen mir, mit dieser Krise klarzukommen. Ja, das stimmt. Glauben Sie mir, das reicht mir aus, um wieder an mich zu glauben, zu glauben, dass mein Leben noch nicht vorbei ist, dass es noch eine Zukunft für mich gibt. Leider ist alles nicht so einfach … Ich habe Diabetes Typ 1, das bedeutet, dass mir Süßigkeiten nicht nur Freude und Glück bringen, sondern auch meine Gesundheit ruinieren. Ich versuche, mich um meine Gesundheit zu kümmern, aber es funktioniert nicht immer so, wie ich mir das vorstelle.

Nur Süßigkeiten und gute Videos auf YouTube helfen mir

Viele Menschen denken, dass meine Familie und Freunde mir helfen, um mit diesem Problem umzugehen. Meine Antwort lautet NEIN. Sie machen alles nur noch schlimmer. Ich versuche, mit gar niemandem drüber zu reden, weil meine Freunde und Verwandten das Virus nicht haben, daher ist es wohl besser, einfach nicht drüber nachzudenken.

Musik als Trost

Am meisten hilft mir Musik. Ich kann mir mein Leben ohne Musik nicht vorstellen. Ich könnte ohne meine Stimme oder vielleicht sogar ohne Augenlicht leben, aber nicht, wenn ich nichts hören könnte. Menschen sterben, elektronische Geräte gehen kaputt, aber die Musik, der Klang dieser Welt wird immer leben … Irgendwie so in der Art, wissen Sie …

Hat sich deine Wahrnehmung der Welt verändert? Hat HIV deine Pläne für die Zukunft beeinflusst?

Ja, auf jeden Fall. Jetzt schätze ich, was in meinem Leben geschieht. Ich bin wirklich dankbar, und es ist egal, ob es gut oder schlecht ist. Wenn etwas geschieht, heißt das, dass ich es verdiene; wenn nicht – nun, da hilft auch kein Weinen und das Unmögliche zu verlangen. Vielleicht habe ich da nicht vollkommen Recht, aber so fühle ich mich …

HIV mit 16 hat das Leben verändert

HIV hat ebenso die Pläne für mein Leben beeinflusst. Ich hab die Schule nach der 10. Klasse verlassen, daher konnte ich nicht auf eine weiterführende Schule gehen und meine Ausbildung fortsetzen. Ohne Ausbildung bekommt man keinen Job.

Mein Plan fürs Leben ist, einfach zu leben

Ich würde mir gerne irgendeinen Job suchen. Aber ich kann nicht in die Schule gehen, bloß um meine Noten zu bekommen. Ich könnte nicht in einem Klassenraum mit all den anderen dummen Jungs und Mädels sitzen und lernen. Ich bin schon bereit zu lernen, aber nur für mich selbst, um mich weiterzuentwickeln. Ich möchte Freude daran haben, aber ich würde nicht bloß um der Noten willen lernen, nur um das Examen zu machen, ein Dokument zu bekommen, um auf die weiterführende Schule zu gehen, den Abschluss zu machen und dann einen guten Job zu bekommen. Das ist nichts für mich. Ich weigere mich, das zu tun. Wenn jemand meint, das sei der Sinn des Lebens, dann freut mich das für ihn oder sie. Ich sehe das ganz anders. Mein Plan fürs Leben ist, einfach zu leben – das ist alles.

Seltsamer Umgang mit HIV auf Dating-Seiten

Ich möchte noch sagen, dass sich meine Einstellung zu Dating-Seiten – oder genauer zu den Leuten auf diesen Seiten – völlig geändert hat. Ich habe immer angegeben, dass ich HIV-positiv bin, aber die Leute haben seltsam darauf reagiert. Es war nicht unbedingt Angst. Aber Ich habe einfach viele komische Mitteilungen bekommen. Viele Leute haben mich beispielsweise gefragt, ob ich die Option „HIV-positiv“ versehentlich angekreuzt habe. Siebzig Prozent dachten, ich hätte sie aus Versehen oder Unwissenheit angekreuzt, 25 Prozent dachten, es sei ein Witz. Sie nannten mich Schwachkopf und zurückgeblieben und erklärten mir, wie daneben es sei, Witze über solch ein Thema zu machen. Können Sie sich das vorstellen? Sie dachten, ich blödle herum. Das hat mich fast umgebracht!

Viele dachten, ich hätte versehentlich „HIV-positiv“ angegeben

Wenn man wie ich als 16- oder 17-Jähriger ehrlich seinen HIV-Status angibt, glauben sie einem nicht und denken, man sei ein Idiot. Ich bin dann zu dem Schluss gekommen, dass ich mein Kreuzchen genauso gut wieder wegmachen könnte, damit mir Typen schreiben können, ohne sich zu sorgen. Also machte ich das. Sobald ich es entfernt hatte, dachten die 70 Prozent, ich hätte meinen Fehler korrigiert, und boten an, mit mir intim zu werden. Danach habe ich mein Profil auf vielen Seiten gelöscht. Diese Leute sind ekelhaft… Aber es gab noch eine andere Gruppe, diese restlichen fünf Prozent. Sie glauben, HIV gibt es gar nicht. Ja, auch so was kommt vor. Sie sagen, so ein Virus gibt es nicht, und leben ihr Leben einfach weiter. So läuft das …

Träume von einem Leben als Sänger

Was sind deine Pläne und Ziele für die Zukunft? Hast du ein Hobby?

Ich habe angefangen, für die mir verbleibende Zeit dankbar zu sein und mich selbst mehr wertzuschätzen. Meine Pläne für die Zukunft sind vage … mein Traum ist, zu singen, das heißt aufzutreten, aber ich glaube, meine Stimme und mein Gehör sind dafür nicht gut genug. Außerdem habe ich dafür auch nicht genug Geld. Aber das hält mich nicht davon ab, zu singen und zu versuchen, meinen Traum zu verwirklichen. Ich mach das in erster Linie für mich selbst. Die Hoffnung ist grenzenlos … Singen ist mein liebstes Hobby. Ich lerne außerdem andere Sprachen und interessiere mich für Astrologie. Und nicht zu vergessen die Musik – sie bedeutet alles für mich.

Menschen sollten nicht in HIV-Positive und HIV-Negative aufgeteilt werden

Wenn du an eine Beziehung mit jemandem denkst, muss auch dein Partner HIV-positiv sein?

Ich glaube, das ist egal. „Die Liebe erobert alles, geben wir uns ihr in jedem Alter hin.” Es ändert nichts, ob dein Partner HIV-positiv ist oder nicht. Menschen sollten nicht in HIV-Positive und HIV-Negative eingeteilt werden. Das ist einfach dumm. Als ich noch gesund war, hatte ich keine Angst, auf einen HIV-positiven Typen zuzugehen oder ihn zu küssen. Ich habe schon als Kind gelernt, dass man sich nur über Sex oder das Blut infizieren kann.

Welchen Rat kannst du anderen in deiner Situation geben?

Du musst nicht sofort alles ausprobieren. Ich habe schmerzlich lernen müssen, dass wir nicht in einem Film leben. Obwohl – mein Leben ist ein echter Film, den sich niemand anschauen möchte. Ein weiterer Rat lautet: Benutzt Kondome. Das ist nicht so schwierig …

Zum Schluss möchte ich noch etwas sagen: „Wir wissen solange nicht, dass etwas gut ist, bis wir es verloren haben.“ Oh ja! Glaubt mir, das ist zu 200 Prozent wahr. Das habe ich als Erstes gelernt.

*Name von der Redaktion erfunden; „Alexej“ blieb anonym

Das Interview erschien zuerst unter dem Titel „HIV at 16 – is this a joke!?“  auf atlas2018.org. Auf der Website zum Projekt „ATLAS2018“ erzählen die niederländischen Künstler Erwin Kokkelkoren und Bert Oele die Geschichten von Menschen mit HIV aus aller Welt (wir berichteten auf magazin.hiv). Die Porträts und Interviews sollen zur Welt-Aids-Konferenz in Amsterdam präsentiert werden (23.–27. Juli 2018).

Eine Auswahl stellen wir hier vor und danken Erwin Kokkelkoren und Bert Oele für das Recht zur Zweitveröffentlichung. Bisher erschienen sind

Wir können Aids besiegen“ (Carsten Schatz, Deutschland)

Ich liebe meinen Vater sehr“ (Herr Kachidza und Enock, Sambia)

Hanf Journal NewsDie Polizei findet einfach immer Cannabis

  Das alte Lied vom Drogenkrieg.     Dass die Drogenpolitik gescheitert ist, wissen alle sich ernsthaft mit diesem Thema auseinandersetzenden Menschen. Trotz auf diesen Sektor konzentrierter Polizeimannschaften und einer gestiegenen Kifferjagd bleiben die Zahlen jugendlicher Konsumenten konsequent am Steigen und beweisen damit die kontraproduktive Strategie. Dennoch halten gewisse Kräfte an dieser unerwünschten Situation fest…

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Der Artikel Die Polizei findet einfach immer Cannabis erschien zuerst auf Hanfjournal.

Leafly Deutschland NewsStudie: Cannabis Salbe gegen Schuppenflechte

Cannabis Topicals als Hilfe gegen Schuppenflechte?

Das israelische Unternehmen OWC Pharmaceutical Research Corp kündigte kürzlich den erfolgreichen Abschluss des ersten Teils seiner Schuppenflechte-Studie an. Diese Studie soll die Sicherheit und Verträglichkeit von Salben mit medizinischem Cannabis – sogenannten Topicals – erforschen.

Neue Studie aus Israel gibt Anlass zur Hoffnung

Die Placebo-kontrollierte Studie wird von Professor Aviv Barzilai, Direktor der Abteilung für Dermatologie am Chaim Sheba Medical Center, durchgeführt. Sheba ist ein an die Universität Tel Aviv angeschlossenes Krankenhaus, das als Israels nationales medizinisches Zentrum dient. Es gilt als eines der führenden medizinischen Zentren im Nahen Osten.

Der jetzt abgeschlossene erste Teil der Studie bestand aus der Anwendung von steigenden Dosen der Cannabis Salbe an gesunden Probanden. Die Untersuchungen wurden erfolgreich und ohne Nebenwirkungen abgeschlossen.

Nach Abschluss des zweiten Teils dieser Studie plant das Unternehmen, eine klinische Phase-II-Studie zu beginnen, um die Wirksamkeit von Cannabis Topicals bei der Behandlung von leichter bis mittelschwerer Schuppenflechte (Psoriasis) und anderen entzündlichen Hautkrankheiten zu demonstrieren.

Wieviele Teilnehmer es bei dieser Studie gibt ist nicht bekannt und auch nicht das enthaltene Verhältnis von THC und CBD in der Salbe. Diese Informationen werden erst nach Beendigung der Studie zugänglich gemacht.

„Wir freuen uns sehr über den erfolgreichen Abschluss dieser Phase des klinischen Testprogramms. Diese Studie stellt einen wichtigen Schritt zur Erleichterung von Millionen von Menschen dar, die derzeit keine wirksamen Therapien für Krankheiten wie Psoriasis haben,“ so Mordechai Bignitz, CEO von OWC.

Was ist Schuppenflechte?

Schuppenflechte (Psoriasis) ist eine nicht-ansteckende, entzündliche Hauterkrankung. In Deutschland leiden rund 2,5 Prozent der Bevölkerung daran. Psoriasis äußert sich durch stark schuppende Hautstellen – meist an den Knien, Ellenbogen und an der Kopfhaut. Darüber hinaus geht die Krankheit oft mit starkem Juckreiz einher sowie mit Veränderungen an den Nägeln. Die Betroffenen leiden stark an der entzündlichen Hauterkrankung.

Was sind Topicals?

Topicals sind Salben, Cremes oder Lotionen, die äußerlich auf die Haut aufgebracht werden. Die Cannabisprodukte können zur lokalen Behandlung von unterschiedlichen Hautkrankheiten angewendet werden. Vor allem die entzündungshemmende Wirkung des Cannabis spielt hier eine große Rolle. Werden Topicals lokal aufgetragen, nimmt der Körper die Wirkstoffe über die Haut auf. Auch wenn Topicals THC enthalten, wirken sie nicht psychoaktiv, da der Wirkstoff nicht in den Blutkreislauf eindringt.

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Marihuana Aktien - Informationen zu Cannabis InvestmentsHiku Brands: Vom Jäger zum Gejagten

Eigentlich wollte Hiku WeedMD schlucken – nun wird sie selber von Canopy geschluckt! Canopy Growth Corp. erwirbt Hiku Brands Ltd. für 269,2 Millionen CAD. Die Aktionäre von Hiku, der Muttergesellschaft von Tokyo Smoke, erhalten 0,046 Canopy-Aktien für jeden ihrer Aktien, was 1,91 US-Dollar pro Hiku-Aktie entspricht, eine Prämie von 33 Prozent, basierend auf den gewichteten 20-Tages-Durchschnittswerten 9. Juli 2018 „, heißt es in einer Pressemitteilung am Dienstag. Eigentlich war der […]

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Leafly Deutschland NewsEvas Erfahrungen: Ob CBD-Öl gegen Jetlag auf dem Flug nach Florida hilft?

„Na, da bin ich mal gespannt, ob sie Dich mit Deinem CBD-Öl gleich am Flughafen verhaften, die Amis…“ lacht mir eine Freundin entgegen, als ich ihr erzähle, dass ich natürlich mein CBD-Öl Fläschchen in meiner Handtasche lasse, wenn ich nach Florida fliege. Schließlich habe ich bei Langstreckenflügen doch immer ein mulmiges Gefühl und denke, auch da könnte CBD-Öl helfen. Denn schließlich wird ihm ja eine beruhigende und entkrampfende Wirkung zugeschrieben.

CBD, die nach wie vor unbekannte Medizin

Als kleine Anmerkung für die neuen Leser hier: CBD ist neben THC so ziemlich der bekannteste Wirkstoff der Hanfpflanze. Im Gegensatz zu THC macht es nicht „high“, hat also keine psychoaktive Wirkung. CBD-Öl ist außerdem als Nahrungsergänzungsmittel frei verkäuflich.

Allerdings ist es bei uns nach wie vor relativ unbekannt: meine Erlebnisse in Apotheken („was ist das für ein Öl, was sie da suchen?) sind nach wie vor gleich. Und in den Nachrichten und Anfragen, die ich von Leser/innen geschickt bekomme, liest sich das ebenfalls überall ähnlich hilflos.

Wunderwaffe CBD-Öl, oder nicht?

Von daher bin ich doch relativ erstaunt, dass mein kleines CBD-Fläschchen mit der Pipette so gar kein Aufsehen bei den Kontrollen am Flughafen erregt. Ich habe es nicht mal in eine „Handgepäckstüte“ gequetscht, sondern transportiere es einfach lose in einem Fach in meiner Handtasche.

Beim Einsteigen ins Flugzeug fühle ich ein leichtes Beklemmen in mir aufsteigen. Aber da ich auf keinen Fall meine Flugangst auf meine Kinder übertragen will reiße ich mich zusammen und stelle mir vor, wie ich gleich an einem eisgekühlten Bier nippe und mein Flugzeugessen serviert bekomme. Bei meinem letzten Langstreckenflug hatte ich noch nicht mal Kinder.

Mit zwei Kleinkindern konnten wir uns bisher keinen so langen Flug vorstellen. Allein die Vorstellung, dass die Zwillinge gleichzeitig Terror im Flugzeug veranstalten hat uns in den vergangenen Jahren die Schweißperlen auf die Stirn getrieben. Wir waren maximal abgeschreckt. Aber nun, kurz vor Schulbeginn, sind wir bereit für einen Abenteuerurlaub in Florida. Mehr vorfreudig als ängstlich sitzen wir nun also im Flieger und die Kinder packen neugierig Schlafbrille, Kissen und Decke aus, die sie schon an ihrem Platz vorfinden.

Und ich bin sehr froh, dass ich mein CBD-Öl mit auf die Reise genommen habe. Während des neun Stunden langen Flugs träufel ich mir nach ein paar Stunden mit abwechselnd Schlafen, Kinofilm gucken und Chips knabbern dann doch mal ein paar Tropfen des Öls auf die Zunge. Die Kombination aus fehlendem Sauerstoff und Klimaanlage ist ja der perfekte Mix für so richtig schöne Kopfschmerzen!

In Miami angekommen macht sich natürlich noch der Jetlag bemerkbar. Das matschige Gefühl geht zwar mit dem CBD-Öl nicht weg, aber es erleichtert vor allem das Einschlafen und lindert die Kopfschmerzen deutlich.

Auf den Spuren von CBD, Cannabis und Co. in Florida

Ich mache es mir ebenfalls gemütlich und träume davon, dass ich in Florida ein bisschen was vom „Hanf-Hype“ miterleben kann, der in den USA noch viel ausgeprägter sein soll als bei uns.

Meine Freundin Lisa hat mir erzählt, in San Francisco sei es kaum noch möglich Müsliriegel ohne Hanf zu bekommen. Außerdem rieche es an jeder Ecke nach „Gras“. Und alles, was hip ist, enthält CBD oder wenigstens Hanfsamen und ist gebranded mit einem Hanfblatt. Und das ist auch kein Wunder: schließlich ist der Konsum von Cannabis in Kalifornien legal! Vermont hat in diesem Jahr als neunter Gliedstaat der USA den Cannabis-Konsum legalisiert. In Florida ist es wie bei uns: Cannabis ist als Medizin erlaubt.

Was mich allerdings sehr erstaunt hat: von „Hanf Hype“ finde ich in Florida nichts: so sehr ich auch durch die Regale der Supermärkte tigere, kein einziges Hanfprodukt springt mir ins Auge! Und auch in sonstigen Läden oder Drugstores – ich finde rein gar nichts. Aber nun „muss“ ich natürlich nach Kalifornien! Zu Recherchezwecken natürlich. Ich bin sehr neugierig, wie es dort zugeht und wie sich die Situation bei uns weiter entwickelt.

Alles Liebe und bleiben Sie gesund!
Ihre Eva Imhof

P.S.: Übrigens habe ich nach wie vor noch kein Cannabis zur Therapie meiner Migräne probieren können: durch mein straffes Pensum mit Job, Kindern und Autofahrerei haben mein therapierender Arzt und ich entschieden, dass wir erstmal mit dem CBD-Öl weiter machen und den Stress versuchen zu reduzieren. Ich arbeite dran 😉

Weitere Evas Erfahrungen

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Polytox.tv - Videos für Psychonauten, Stoner und AktivistenCannabis Eistee SELBER MACHEN

IT’S TEA TIME!

INFUSED EISTEE:

Eine Handvoll Zucker in einem Topf mit ca. 1 1/2 Litern Wasser aufkochen bis der Zucker sich auflöst.

1-2 Zimtstangen, ein paar Nelken und eine Priese Kardamom dazu geben.

Währenddessen:
eine halbe Orange, eine Limette, eine Zitrone und etwas Ingwer klein schneiden.

Das Wasser nach 5 Minuten kochen vom Herd nehmen, kurz abkühlen lassen und anschließend Citrusfrüchte, Ingwer und 2-3 Teebeutel (Grüner Tee) hinzufügen.

Nach etwa 10 Minuten eine Handvoll Minze dazu geben und dann für ca. 30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen.

Zwei Esslöffel Infused-Honig einrühren.

Mit Crushed-Ice in einem Glas anrichten,
schmecken lassen.

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In dieser Sendung werden Handlungen erwähnt und/oder gezeigt, die in Deutschland für bestimmte Personen illegal sind.
Der Besitz, Handel, Erwerb, und die Produktion von Cannabis sind in Deutschland für die meisten Menschen illegal und stellen eine Straftat dar.
SensCuisine will seine Zuschauer informieren und aufklären. Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass die betreffenden Handlungen nicht nachgeahmt werden sollen.
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