Planet Drogen

Kein Wietpas!Amsterdam: Sprengstoffanschlag auf Coffeeshop

Wir erinnern uns noch zu gut an die Serie von Drive-by-Shootings auf Coffeeshops, primär in Amsterdam. 2016 wurden nach immer dem selben Muster Schüsse auf Coffeeshops abgefeuert. Dies passierte immer außerhalb der Öffnungszeiten, so dass es nie Verletzte oder Tote gab. In der Regel kam es daraufhin zu temporären und permanenten Schließungen, bis mit der Gemeinde eine Lösung gefunden wurde um die harten Sanktionen für die eigentlichen Opfer zu vermeiden. Seitdem hat das Thema an Relevanz verloren, nur noch selten wurden Coffeeshops mit Waffen beschossen.

Nicht nur der Shop wurde in Mitleidenschaft gezogen

Vergangenes Wochenende jedoch gab es einen dramatischen Zwischenfall in Amsterdam Oost. In den frühen Morgenstunden am Sonntag kam es zu einer lauten Explosion im Coffeeshop “Smoke Palace”. Die Erschütterung war so heftig, dass die Polizei erst gar nicht gerufen werden musste: Die Beamten einer nahe gelegenen Polizeistation haben die Explosion gespürt und konnten so schnell am Tatort sein. Dort fanden sie ein Bild der Verwüstung: Der Eingangsbereich des Shops war zerstört, in den Häusern gegenüber waren einige Fensterscheiben zersprungen.

Bei den Untersuchungen wurde festgestellt, dass die Detonation durch Sprengstoff verursacht wurde. Überwachungskameras zeigen einen verdächtigen Mann zum Tatzeitpunkt (gegen 4.45 Uhr), der kurz vor der Explosion los rannte und dann mit einem Roller verschwand. Nach ihm fahndet die Polizei jetzt, die Überwachungsvideos wurden jedoch noch nicht für die Fahndung veröffentlicht.

Es bleibt zu hoffen, dass es bei diesem Einzelfall bleibt und es nicht erneut eine Anschlagsserie auf Coffeeshops gibt. Es war nicht der erste Anschlag mit Sprengstoff auf einen Coffeeshop, aber solche Ereignisse sind zum Glück sehr selten.

Bislang wurde von der Bürgermeisterin oder der Polizei noch keine Schließung ausgesprochen, allerdings halten die Ermittlungen am Tatort an, so dass es derzeit keinen Geschäftsbetrieb gibt.

Zudem müssen natürlich erst die Schäden am Gebäude behoben werden.

Mich wundert es doch ein wenig, dass das Thema überhaupt nicht in den internationalen Medien besprochen wurde, die sich doch eigentlich allzu gerne auf jedes Ereignis stürzen, wo man irgendwie einen “Anschlag” reininterpretieren kann…

Blog der Aidshilfe DeutschlandJahresvorschau: Was erwartet uns 2019?

Das Jahr 2019 bringt nicht nur einige wichtige Änderungen in der Sozialgesetzgebung, auch Jubiläen, Konferenzen und andere Großereignisse werfen bereits ihre Schatten voraus. Ein Überblick

Januar

Anhebung der Regelsätze: Ab 1. Januar 2019 werden Empfänger_innen von Sozialleistungen monatlich ein paar Euro mehr in der Tasche haben. Die Regelsätze bei Hartz IV, Sozialhilfe und Grundsicherung im Alter und bei voller Erwerbsminderung werden 2019 um rund 2 Prozent erhöht. Alleinstehende erhalten 8 Euro mehr pro Monat; der Regelsatz steigt damit auf 424 Euro. Wer mit einem anderen bedürftigen Erwachsenen, beispielsweise dem_der Ehepartner_in, in einer Wohnung beziehungsweise Bedarfsgemeinschaft lebt, für den_die steigt der Satz um 7 Euro auf 382 Euro.

Erwerbsminderungsrente: Bei Anträgen auf Erwerbsminderungsrente, die ab jetzt gestellt und bewilligt werden, ergeben sich höhere Rentenansprüche als bisher. Der Grund: Die sogenannte Zurechnungszeit wird ab dem 1. Januar 2019 auf einen Schlag um drei Jahre und fünf Monate angehoben.

Bisher wurde die Höhe der Erwerbsminderungsrente immer so berechnet, als hätte die antragstellende Person bis zu einem fiktiven Alter weitergearbeitet und Rentenansprüche erworben; das zugrunde gelegte Alter lag dabei immer deutlich unter der Regelaltersgrenze. 2019 wird die Rentenhöhe so berechnet, als hätte die Person bis zur aktuellen Regelaltersgrenze gearbeitet, sprich bis 65 Jahre plus 8 Monate.

In den nächsten Jahren wird die Zurechnungszeit ungefähr der Regelaltersgrenze entsprechend angehoben, bis sie 2031 bei 67 Jahren liegt.

Diese Regelung gilt allerdings nur für ab 2019 gestellte Anträge auf Erwerbsminderungsrente. Wer jetzt schon eine solche Rente bezieht, profitiert leider nicht von der Anhebung der Zurechnungszeit.

Krankenkassenfinanzierung der PrEP: Im Laufe des Jahres soll das Terminservice- und Versorgungsgesetz (TSVG) in Kraft treten und damit ein Abschnitt zur HIV-Prä-Expositionsprophylaxe (PrEP) in das Sozialgesetzbuch V aufgenommen werden. Menschen mit erhöhtem HIV-Risiko hätten dann einen gesetzlichen Anspruch auf die PrEP-Medikamente sowie die medizinische Begleitung; die Kosten würden von den Krankenkassen erstattet. Im Zuge der Umsetzung werden die Deutsche AIDS-Hilfe (DAH) und ihre „ICH WEISS WAS ICH TU“-Kampagne verstärkt über die PrEP informieren.

Fachtag „HIV, Sexualität und Psyche“: Beim 8. Fachtag „HIV, Sexualität und Psyche“ stehen Themen wie Intergeschlechtlichkeit, „Dating-Apps und deren Einfluss auf Sexualität“, „PrEP und die psychosexuelle Gesundheit“, kindliche Sexualität, trans* Jugendliche sowie „Sexualität und Krebs im Alter“ im Vordergrund. Das Symposium mit Praxis-Workshops unter dem Titel „Die Zyklen des Begehrens: Heute Jung, Morgen Erwachsen, Übermorgen Alt?“ findet am 18./19. Januar im Hörsaalzentrum des St.-Josef-Hospitals der Ruhr-Universität Bochum statt 

HepHIV 2019 Bucharest Conference: „Challenges of Timely and Integrated Testing and Care“ – unter dieser Überschrift steht die 6. Konferenz mit dem Fokus frühe Testung der Initiative „HIV und Europe“, die vom 28. bis zum 30. Januar in der rumänischen Hauptstadt Bukarest stattfinden wird. Die Deutsche AIDS-Hilfe (DAH) wird eigene Projekte ihrer internationalen Arbeit sowie zum Thema HIV- und STI-Tests vorstellen.

Februar

Poster Teddy-AwardBerlinale: Rund drei Dutzend Spiel- und Dokumentarfilme im Programm der 69. Internationalen Filmfestspiele in Berlin (7. bis 17. Februar) setzen sich mit Sexualität, LGBTI-Themen, HIV/Aids, Drogen und Sexarbeit auseinander. Am 15. Februar werden im Rahmen der Teddy-Award-Gala in der Volksbühne die besten queeren Filme der Berlinale gekürt.

März

CROI 2019: Über 4.000 Expert_innen aus der ganzen Welt werden sich vom 4. bis 7. März auf der Konferenz zu Retroviren und opportunistischen Infektionen (CROI) in Seattle (Washington, USA) über die neuesten Entwicklungen, Forschungsergebnisse und -methoden im Feld HIV/Aids und andere Infektionskrankheiten austauschen.

Internationaler Tag der Rechte von Sexarbeiter_innen: Der „International Sex Workers’ Rights Day“ am 3. März wird auch in diesem Jahr von Sexarbeiter_innen-Organisationen für Aktionen genutzt werden.

Münchner AIDS- und Hepatitis-Werkstatt: Im jährlichen Wechsel mit den Münchner AIDS- und Hepatitis-Tagen wird in München seit fast 20 Jahren die etwas kompaktere zweittägige AIDS- und Hepatitis-Werkstatt ausgerichtet; dieses Jahr findet sie am 29. und 30. März statt. Neben den somatischen und psychosozialen Aspekten von HIV und Hepatitis stehen die Themen Infektiologie, Onkologie, Flüchtlingsmedizin, Epidemiologie und weitere, daran anknüpfende Fragestellungen auf dem Programm.

Welttag gegen Rassismus: Der Internationale Tag gegen Rassismus am 21. März ist auch für viele DAH-Mitgliedsorganisationen und -Projekte Anlass, um auf rassistische Diskriminierung – beispielsweise auch von Migrant_innen mit HIV – aufmerksam zu machen.

Operngala Düsseldorf: Am 23. März 2019 findet die 10. Festliche Operngala Düsseldorf im Düsseldorfer Opernhaus statt. International bekannte Sänger_innen werden zugunsten der Deutschen AIDS-Stiftung auftreten und auf ihre Gage verzichten. Begleitet werden sie von den Düsseldorfer Symphonikern.

Hinter GitternGesundheitsförderung in Haft: „Gesundheitsförderung leicht gemacht – Praktische Modelle für Gefangene, Bedienstete und Externe“ – unter diesem Titel findet vom 20. bis 22. März in Bonn die 10. Europäische Konferenz zur Gesundheitsförderung in Haft statt. Themen sind unter anderem aktuelle Probleme der Gesundheitsversorgung in europäischen Haftanstalten, Naloxon-Vergabe bei Haftentlassung, innovative Methoden der Infektionsprophylaxe und Krankenpflege im Justizvollzug.

April

International Harm Reduction Conference: Porto ist 2019 Gastgeberstadt dieser alle zwei Jahre stattfindenden Fachkonferenz. Erwartet werden vom 28. April bis 1. Mai mehr als 1.000 Delegierte aus über 70 Ländern, einschließlich medizinischer und politischer Expert_innen, Aktivist_innen und Drogengebraucher_innen.

Erste Ergebnisse von EMIS2017 (European MSM Internet Survey) und ECHOES (European Community Health Worker Online Survey): Die Auswertung zweier grundlegender, europaweiter Umfragen zum Leben, Lieben und zur (sexuellen) Gesundheit schwuler, bisexueller und anderer Männer, die Sex mit Männern haben, nähert sich dem Abschluss. Mit den Ergebnissen der Studien, die im Rahmen des EU-finanzierten Projekts „European Surveys and Training to Improve MSM Community Health“ (ESTICOM) durchgeführt wurden, ist im zweiten Jahresquartal zu rechnen.

Von beiden Studien erhofft man sich, HIV- und STI-Präventions- beziehungsweise Ver­sorgungsprogramme besser und gezielter planen und umsetzen zu können. Allein an der EMIS2017-Befragung haben sich rund 125.000 Männer aus 49 europäischen Ländern beteiligt.   

Mai

Operngala Bonn: Zur 8. Operngala Bonn für die Deutsche AIDS-Stiftung am 11. Mai kommen Stars der klassischen Musik aus den renommiertesten Opernhäusern Europas und den USA ins Bonner Opernhaus. Alle Sänger_innen, Dirigent Dirk Kaftan, das Beethoven Orchester Bonn und der Chor der Oper Bonn verzichten an diesem Abend für den guten Zweck auf ihre Gage. Besondere Partner sind 2019 auch das Beethovenfest sowie das Beethoven Orchester Bonn.

Themenschwerpunkt Coming-out: Das Coming-out ist auch heute noch für viele schwule, lesbische, bisexuelle und trans* Menschen keine Selbstverständlichkeit und wird von vielen Jugendlichen als Stress erlebt. ICH WEISS WAS ICH TU (IWWIT), die Kampagne der Deutschen AIDS-Hilfe für schwule und bisexuelle Männer*, will Mut machen, sich selbstbewusst anzunehmen und sich mit anderen zusammentun. Im Mai wird sie sich daher schwerpunktmäßig mit dem Coming-out beschäftigen, eine Website zu dem Thema sowie Unterstützungsressourcen vorstellen.

LGBTIQ*Studie zum Wohlbefinden von LSBTIQ*: Für Mai werden die ersten Ergebnisse von „Wie geht’s euch?“ erwartet, einer Studie der Frankfurt University of Applied Sciences zum körperlichen und psychischen Wohlbefinden von Lesben, Schwulen, Bisexuellen, inter*, trans* und queeren Menschen (LSBTIQ*). Die Ergebnisse sollen eine Grundlage für die Verbesserung und den Ausbau von Beratungs- und Unterstützungsangeboten bieten.

„German Chemsex Survey 2018“: Ebenfalls im Mai sollen die ersten Ergebnisse des vom Deutschen Institut für Sucht- und Präventionsforschung durchgeführten „German Chemsex Survey 2018“ vorgestellt werden. Die Studie interessiert sich für die Lebenssituation schwuler Männer, die psychotrope Substanzen in sexualisierten Settings konsumieren. Dabei wurden Fragen zur Sexualität, zum Substanzkonsum sowie zur Lebenswelt gestellt.

Juni

Christopher Street Day: Am 28. Juni 1969 hatten die Besucher_innen des New Yorker Szenelokals „Stonewall Inn“ genug von Polizeirazzien und Gewalt – und schlugen zurück. Zwei Tage dauerte der Aufstand in der Christopher Street und wurde zum Wendepunkt der LGBT-Bewegung im Kampf für Gleichbehandlung und Anerkennung.

2019 jährt sich dieses folgenreiche Ereignis zum 50. Mal und wird weltweit mit besonderen Veranstaltungen gewürdigt, unter anderem in New York, dem Austragungsort des Worldpride 2019, wo am 30. Juni der große Pride March stattfinden wird.

In Deutschland beginnt die CSD-Saison bereits am 1. Mai – und zwar mit Pride-Demos in Ulm, Aschaffenburg, Karlsruhe und Dresden. Der ColognePride findet am 7. Juli statt, weitere CSD-Paraden gibt es unter anderem am 13. Juli in Leipzig und München sowie am 20. Juli in Frankfurt am Main. Am 27. Juli feiern Stuttgart, Duisburg und Berlin. Selbstverständlich wird die IWWIT-Kampagne auch 2019 die Christopher-Street-Day-Festivitäten mit eigenen Aktionen begleiten.

Suchttherapietage Hamburg: Alles nur noch online? Welche Potenziale bieten digitale Angebote in der Suchthilfe, und wo liegen deren Grenzen? Wie verändern technologische Ansätze, die zunehmend den direkten Kontakt ersetzen, Suchtherapien und -prävention? Über diese und weitere Fragen werden bei den 24. Hamburger Suchttherapietagen vom 11. bis 14. Juni Vertreter_innen verschiedener in der Suchtarbeit tätigen Berufsgruppen diskutieren.

Arbeitgeber_innen-Deklaration: „Respekt und Selbstverständlichkeit: Für einen diskriminierungsfreien Umgang mit HIV-positiven Menschen im Arbeitsleben“ – so lautet der Titel einer Deklaration der Deutschen AIDS-Hilfe, die auf der Pressekonferenz zu den Positiven Begegnungen 2018 erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt wurde. Am 12. Juni, dem Vortag des Deutsch-Österreichischen AIDS-Kongresses, werden in Hamburg namhafte Firmen wie IBM, Daimler, SAP und Bosch die Erklärung als erstes unterzeichnen.

Deutsch-Österreichischer AIDS-Kongress: Vom 13. bis 15. Juni 2019 findet in Hamburg der 9. Deutsch-Österreichische AIDS-Kongress (DÖAK) statt. Das Motto „Visionen und Wirklichkeit“ steht für das breite Spektrum von aktuellen Erkenntnissen und zukünftigen Entwicklungen in der HIV-Medizin. Dabei soll der wissenschaftliche Austausch auf dem Kongress unter anderem in interaktiven Formaten stattfinden, die allen Beteiligten spannende und lebhafte Diskussionen ermöglichen. Abstracts können bis zum 31. Januar 2019 online eingereicht werden.

ESTICOM-Abschlusskonferenz: Wie leben schwule und bisexuelle Männer und andere Männer, die Sex mit Männern haben, in Europa? Für den Europäischen MSM Internet Survey (EMIS2017) wurden unter dieser Fragestellung in fast 50 Ländern Daten erhoben und ausgewertet. Parallel dazu wurden mit ECHOES erstmals Community Health Worker (CHW) befragt sowie ein Trainingsprogramm für CHW entwickelt. Mitte Juni werden die Ergebnisse der beiden Befragungen und des Trainingsprogramms in Brüssel der Öffentlichkeit vorgestellt. Alle drei Bausteine bilden zusammen das von der EU finanzierte Projekt ESTICOM („European Surveys and Training to Improve MSM Community Health“).

Juli

20. Interdisziplinärer Kongress für Suchtmedizin: Spielsucht, Mediensucht in Kindheit und Jugend, Alkoholkrankheit, Opioidabhängigkeit, Crystal-Meth-Konsum und Essstörungen bilden Schwerpunkte des diesjährigen Kongresses. Das sogenannte fachintegrierende Forum für Suchttherapie, Suchtfolgekrankheiten und Akutversorgung Suchtkranker findet vom 4. bis 6. Juli in München statt.

10. IAS Conference on HIV Science: Die wissenschaftliche Konferenz zu HIV und Aids der International AIDS Society findet vom 21. bis 24. Juli 2019 im Centro Citibanamex von Mexiko-Stadt statt. Erwartet werden mehr als 6.000 Expert_innen aus aller Welt, die sich zu den aktuellen Erkenntnissen der HIV-Forschung austauschen.

DrogentotengedenktagGedenktag für verstorbene Drogengebraucher_innen: Der 21. Juli ist der Internationale Gedenktag für verstorbene Drogengebraucher_innen. An- und Zugehörige, Freund_innen und engagierte Mitbürger_innen erinnern an diesem Tag an Menschen, die infolge ihres Drogenkonsums gestorben sind. Zugleich wird mit öffentlichen Aktionen für eine humane Drogenpolitik, Angebote zur Risikosenkung und Überlebenshilfen geworben.

August

Bundesweites Treffen für HIV-positive Migrant_innen und ihre Kinder: Gemeinsam mit dem Netzwerk AfroLeben+ lädt die DAH vom 22. bis 25. August alle in Deutschland lebenden HIV-positiven Menschen mit Migrationshintergrund – einschließlich Geflüchteter – und ihre Kinder zum Austausch und zur Vernetzung ein. Darüber hinaus gibt es nützliche Informationen unter anderem zu den Themen Kinderwunsch und Schwangerschaft, Religion und Gesundheit wie auch zum Gesundheits- und Pflegesystem in Deutschland.

Fachtag Selbsthilfe: Vom 23. bis 28. August treffen sich in Ellwangen (Jagst) Selbsthilfe-Akteur_innen aus den Netzwerken und Themenwerkstätten sowie anderen (über-)regionalen Zusammenschlüssen, um einander kennenzulernen, die jeweils geleistete Arbeit einem breiteren Publikums vorzustellen und sich zu vernetzen. Der Fachtag ermöglicht den Teilnehmenden zudem, über den eigenen Tellerrand zu schauen und Anregungen für die eigene Arbeit mitzunehmen. 

ESTICOM-Trainingsmaterialien: Im Rahmen des EU-finanzierten Projekts „European Surveys and Training to Improve MSM Community Health“ (ESTICOM) wurde ein Trainingsprogramm für Community Health Worker entwickelt, das Präventions- und Testangebote sowie andere Angebote für die Gesundheit schwuler, bisexueller und anderer Männer, die Sex mit Männern haben, in den unterschiedlichsten europäischen Ländern stärken soll. Ende August werden die Materialien zu den Trainings veröffentlicht.

September

Untersuchung untenrumIUSTI 2019: Vom 5. bis 7. September findet unter dem Motto „The Appliance of Science“ in der Estnischen Nationaloper Tallinn der 33. IUSTI Europe Congress on Sexually Transmitted Infections statt. Der jährlich veranstaltete Kongress behandelt aktuelle Themen in den Bereichen Sexualität, sexuell übertragbare Infektionen, medizinische Behandlung, Physiologie, Pathologie und gesundheitliche Versorgung.

29. dagnä-Workshop: Der dagnä-Workshop ist die jährliche Tagung der Deutschen Arbeitsgemeinschaft der niedergelassenen Ärzte in der Versorgung HIV-Infizierter e. V. und zugleich deren umfangreichste und wichtigste Fortbildungsveranstaltung. Für die rund 300 Teilnehmer_innen werden Plenarvorträge zum aktuellen Stand der Diagnostik und Therapie von HIV/Aids, dem Spektrum der Begleiterkrankungen sowie zu gesundheits- und sozialpolitischen Aspekten angeboten. Im Rahmen der Konferenz vom 6. bis 7. September in Köln findet auch die jährliche Mitgliederversammlung statt. Darüber hinaus wird der dagnä-Workshop zu Treffen und Sitzungen zum Beispiel der Deutschen AIDS-Gesellschaft (DAIG), des Kompetenznetzes HIV/Aids oder verschiedener Leitliniengruppen genutzt.

Deutscher Suchtkongress: Die Deutsche Gesellschaft für Suchtpsychologie lädt vom 15. bis 17. September zu ihrem jährlichen Fachkongress nach Mainz an die dortige Universität. Die Online-Registrierung und die Einreichung von Abstracts ist in Kürze auf der Website www.suchtkongress.org möglich. 

Oktober

Konferenz zu Suchtverhalten und Abhängigkeiten: Auf der „Lisbon Addictions 2019“, die vom 23. bis 25. Oktober in Lissabon stattfindet, stellt die DAH ihre Arbeit im Bereich Substanzkonsum bei Männern, die Sex mit Männern haben, vor.

DAH-Mitgliederversammlung: Die satzungsgemäße Mitgliederversammlung der Deutschen AIDS-Hilfe findet voraussichtlich Ende Oktober/Anfang November statt. Der genaue Termin und die Gastgeberstadt werden in Kürze feststehen. Vorausgehen wird der Mitgliederversammlung ein Verbandsfachtag.

November

HIVEuropean AIDS Conference: Alle zwei Jahre lädt die European AIDS Clinical Society (EACS) zu einer medizinischen Fachkonferenz, um neueste Entwicklungen im Bereich HIV und Aids zu präsentieren. Die 17. European AIDS Conference findet vom 6. bis 9. November in Basel statt.

European Public Health Conference: Der Palais des Congrès et des Expositions in Marseille ist vom 20. bis 23. November 2019 Austragungsort der 12. European Public Health Conference. Die jährlichen EPH-Konferenzen gelten als die wichtigsten europäischen Zusammenkünfte der öffentlichen Gesundheitsdienste. Zu den Delegierten gehören Menschen aus der Forschung, politische Entscheidungsträger_innen, Praktiker_innen und Pädagog_innen im Bereich der öffentlichen Gesundheit und in vielen anderen verwandten Bereichen.

Dezember

Am 1. Dezember ist Welt-Aids-Tag.

Hanf Journal NewsÜber einhunderttausend Euro für die Legalisierung von Cannabis

Deutscher Hanfverband konnte Spendenziel mehr als verdoppeln. Am 01. Dezember 2018 startete die Weihnachtsspendenkampagne des Deutschen Hanfverbandes. Wie in den letzten Jahren sammelte man dort online über einen Zeitraum von 46 Tagen Gelder von freiwilligen Unterstützern, um eine spezielle Aktion anzutreiben, die im Sinne der vielen Millionen Marihuanakonsumenten im Land sein dürfte. Für das Jahr…

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Leafly Deutschland NewsMünchen: Oberbürgermeister plant Cannabisanbau

In einer Pressemitteilung heißt es jetzt, dass der Oberbürgermeister von München namens Dieter Reiter die Kriminalisierung von Cannabispatienten verhindern möchte.

„Die Kapazitäts- und Lieferengpässe bei Cannabis als Medizin seien bekannt, erklärte Reiter.

München setzt sich für Cannabispatienten ein

Der Oberbürgermeister von München setzt sich für Cannabispatienten ein, damit sie nicht mehr zum „Dealer im Park“ gehen müssen, wenn die Apotheken mal wieder Lieferengpässe beklagen. Als Grund für die Lieferengpässe benennt der Medienbericht, dass von 32 zugelassenen medizinischen Cannabissorten nur drei bis sechs verfügbar seien. Und so heißt es weiter, dass sich Dieter Reiter (SPD) für den Anbau von CBD-haltigen Cannabispflanzen einsetzt.

Meine Fraktion hat auf meine Bitte einen Antrag gestellt, um zu prüfen, ob wir das nicht selber anbauen können. Wir haben durchaus Fläche, das zu tun. Wieso sollen wir das einen Dritten machen lassen. […] Ich gehe davon aus, dass wir eine Mehrheit im Stadtrat finden“, führte Reiter aus.

Hiermit reagiert der Oberbürgermeister von München auch auf die Forderung der Ortsgruppe des Deutschen Hanfverbandes (DHV), den legalen Anbau von Medizinalhanf zu erlauben (Leafly berichtete). Grund für diese Forderung sind anhaltende Lieferengpässe bei den Importeuren von Medizinalhanf. Experten fürchten sogar, dass sich die Situation noch verschärfen wird.

Probleme bei der Cannabis-Beschaffung in Deutschland

Deutschland bezieht die medizinischen Cannabisblüten aktuell aus den Niederlanden oder Kanada. Denn das UN-Einheitsübereinkommen über Suchtstoffe aus dem Jahr 1961 verbietet den Verkauf von Cannabis als Genussmittel, heißt es weiter in dem Bericht. Der Gesundheitsexperte Erwin Rüddel (CDU) erklärte, dass Uruguay als Lieferant wegfalle, weil dort Cannabis als Genussmittel vertrieben werde.

Es stellt sich hier natürlich die Frage, warum dann Kanada als Lieferant zulässig ist. Denn schließlich wurde Cannabis letztes Jahr voll legalisiert und wird hier ebenfalls als Genussmittel vertrieben. Auch die Niederlande testen die Cannabis-Legalisierung mithilfe von Modellprojekten. Wenn also die Niederlande und Kanada als Lieferanten wegfallen sollten, könnte dies für deutsche Cannabispatienten fatal sein.

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Leafly Deutschland NewsCBD-basierte Ölpräparate und ihr CBD-Gehalt

CBD-basierte Ölpräparate werden immer beliebter, da CBD positive Auswirkungen auf die menschliche Gesundheit haben kann. Dabei unterliegen Ölpräparate auf CBD-Basis nicht eindeutig der europäischen Gesetzgebung, da CBD nicht als kontrollierter Stoff gilt. Dies bedeutet, dass Unternehmen CBD-Produkte herstellen und vertreiben können, die aus nicht-psychoaktiven Hanfsorten gewonnen werden. Zudem bedeutet dies, dass sie einen einfachen Zugang zu diesem äußerst vorteilhaften Cannabinoid bieten. Gesetzliche Qualitätsgarantien existieren jedoch nicht.

Ziel des Projektes der Università degli Studi di Milano in Italien war es, die Qualität von 14 CBD-Ölen zu bewerten, die in europäischen Ländern kommerziell erhältlich sind. Mithilfe von unterschiedlichen Analysemethoden untersuchten die Forscher die CBD-basierten Ölpräparate, um das Wissen über die Eigenschaften von CBD-Ölen zu verbessern. Dabei wiesen 9 der 14 untersuchten Proben Konzentrationen auf, die sich deutlich von der angegebenen Menge unterschieden. (Die Namen und Hersteller der Produkte wurden in der Studie nicht bekannt gegeben.)

Die Ergebnisse zeigten eine große Variabilität des Cannabinoidprofils, die die Notwendigkeit strenger und standardisierter Vorschriften rechtfertigt. Außerdem kann das Terpenen-Profil als Indikator für die Qualität von Hanfsorten dienen.

Einleitung: Cannabidiol (CBD) und Tetrahydrocannabinol (THC)

Die Forscher führen zunächst aus, dass Cannabidiol (CBD) und Tetrahydrocannabinol (THC) die häufigsten Cannabinoide in medizinischen Cannabispräparaten sind. Beide sind für eine Vielzahl von pharmakologischen Wirkungen verantwortlich. Im Gegensatz zu THC besitzt CBD jedoch keine psychoaktiven Wirkungen. Mehrere Studien legen nahe, dass CBD unter anderem bei der Behandlung von folgenden Erkrankungen/Beschwerden wirksam sein kann:

  • Epilepsie
  • neuropsychiatrischen Erkrankungen, einschließlich Angstzuständen und Schizophrenie
  • posttraumatische Belastungsstörungen
  • Entzündungen
  • Schlafstörungen

Diese Fülle an pharmakologischen Effekten hat zu raschen Veränderungen in den rechtlichen Gesichtspunkten hinsichtlich der Verwendung von CBD-basierten Ölpräparaten geführt. Obwohl es immer noch ein kompliziertes rechtliches Umfeld gibt, in dem Vorsicht geboten ist, ist es unbestreitbar, dass ein enormes Interesse von Verbrauchern/Patienten an der Verwendung von CBD-Nahrungsergänzungsmitteln besteht. Dies hat zu einer explodierenden Industrie von CBD-Produkten in Europa und auf der ganzen Welt geführt. CBD-basierte Ölpräparaten sind die am häufigsten verwendeten Produkte.

CBD-basierte Ölpräparate: Rechtliche Lage

Darüber hinaus führten die Forscher aus, dass CBD im Gegensatz zu THC keine kontrollierte Substanz in der Europäischen Union ist. Deshalb können Unternehmen aus industriellen Hanfsorten gewonnene CBD-basierte Ölpräparate produzieren und vertreiben. Weiter heißt es, dass aufgrund fehlender spezifischer Vorschriften für CBD-basierte Ölpräparate keine analytischen Kontrollen obligatorisch sind, sodass den Verbrauchern kein Rechtsschutz oder Garantie hinsichtlich der Zusammensetzung und Qualität des erworbenen Produkts gewährt wird.

Derzeit unterliegen CBD-basierte Ölpräparate keinen obligatorischen Tests oder grundlegenden regulatorischen Rahmenbedingungen, um Indikationsbereich, tägliche Dosierung, Verabreichungsweg, empfohlene Höchstdosis, Verpackung, Haltbarkeit und Stabilität festzulegen. Ausnahmen bilden CBD-Öle, die von Apothekern nach ärztlichen Vorschriften in mehreren Ländern der Europäischen Union wie Deutschland, Italien und Holland hergestellt werden.

Mehr zum aktuellen rechtlichen Status von CBD-Öl in Deutschland.

Rechtliche Lage in Italien

In Italien stellt medizinisches Cannabis eine vielschichtige Realität dar, so die Forscher. Gegenwärtig können niederländische Bedrocan-Sorten (Bedrocan, Bediol, Bedica und Bedrolite) und der neue Cannabisstamm FM2, der von Military Pharmaceutical Chemical Works in Florenz (im November 2015 durch einen Ministerialerlass genehmigt) hergestellt wird, für die medizinische Cannabistherapie eingesetzt werden. Zudem sind italienische Apotheken berechtigt, genaue Cannabis-Dosen für beispielsweise Kapseln und Öle herzustellen. Außerdem dürfen Apotheken aus Hanf gewonnenen CBD-Öle vertreiben, die als Zusatzstoffe oder Aromastoffe deklariert sind, wenn sie in Italien hergestellt oder aus anderen europäischen Ländern eingeführt wurden und als Nahrungsergänzungsmittel vorgesehen sind.

Hanfanbau in der Europäischen Union

Cannabis sativa L. wurde weltweit für industrielle und medizinische Zwecke angebaut. Die Europäische Union erlaubt den Anbau von Pflanzen für Hanfprodukte mit einem THC-Gehalt von weniger als 0,2 Prozent. In der EU-Verordnung Nr. 1307/2013 ist festgelegt, dass Hanflandwirte Saatgut von Cannabissorten verwenden müssen, die im EU-Katalog aufgeführt sind. Im Allgemeinen werden spezielle Extraktionsverfahren, von denen das üblichste die überkritische CO2-Extraktion ist, verwendet, um einen CBD-reichen Extrakt aus dem Cannabis zu gewinnen, um CBD-basierte Ölpräparate herstellen zu können. Dieses enthält auch andere biologische Wirkstoffe wie Omega-3-Fettsäuren, Vitamine, Terpene, Flavonoide und andere Phytocannabinoide wie Cannabichromen (CBC), Cannabigerol (CBG), Cannabinol (CBN) und Cannabidivariere (CBCV).

Wichtigkeit von Nicht-Cannabinoidverbindungen

Bei den Nicht-Cannabinoidverbindungen sei besonders auf Terpene zu achten, so die Forscher. Denn diese stellen die größte Gruppe (mehr als 100 verschiedene Moleküle) von Cannabis-Phytochemikalien dar. Monoterpene, Diterpene, Triterpene und Sesquiterpene sind wichtige Bestandteile des Cannabisharzes. Diese sind für seine einzigartigen aromatischen Eigenschaften verantwortlich.

Aufgrund ihrer Fähigkeit, Zellmembranen und die Blut-Hirn-Schranke leicht zu durchdringen, können sie auch die medizinische Qualität verschiedener Cannabis-Chemotypen beeinflussen. In letzter Zeit gab es mehrere therapeutische Ansätze, die auf der kombinierten Verwendung von Cannabinoiden und Terpenen basieren. Insbesondere die Behandlung von Schlafstörungen und sozialer Angst durch Zusatz von Caryophyllen, Linalool und Myrcen zu CBD-/THC-Extrakten führte zu guten Ergebnissen. Außerdem wurden Unterschiede zwischen den pharmazeutischen Eigenschaften verschiedener Cannabissorten auf Wechselwirkungen zwischen Cannabinoiden und Terpenen als Folge von Synergieeffekten („Entourage-Effekte“) zurückgeführt.

Untersuchung des Terpenen-Gehalts

In den Ergebnissen der Forscher heißt es, dass ein CBD-basiertes Ölpräparat eine extrem hohe Menge an Terpene im Vergleich zu allen anderen Produkten aufwies. Dabei waren α-Pinen, β-Myrcen und Limonen die am stärksten konzentrierten Terpene in dieser Zubereitung, was auf die äußerst effiziente Extraktionsmethode hindeutet.

Drei weitere Produkte enthielten eine bestimmte Anzahl verschiedener Terpene. Allerdings wiesen diese eine weit geringerer Konzentration auf, als das Produkt mit dem hohen Terpenen-Profil.

Die Forscher gehen davon aus, dass hier ein Extraktionsverfahren angewandt wurde, das in der Lage ist, das natürlich vorkommende Terpene-Profil aus der ursprünglichen Cannabispflanzen zu erhalten, da ihr Terpen-Profil mit dem bereits in der Literatur veröffentlichten Profil übereinstimmt. In ähnlicher Weise enthält das Bedrolitölextrakt verschiedene Terpenstrukturen, die die anfängliche Profilierung der Pflanzen widerspiegeln.

Qualitätsbestimmung von CBD-basierten Ölpräparaten

Die Qualität von CBD-basierten Ölpräparaten wurde bereits in früheren Untersuchungen untersucht, so die Forscher. Wichtig sei vor allem die Auswahl der richtigen Herstellungsmethoden und -bedingungen. Zudem war es wichtig, die Entwicklung der Haupt- und Nebenbestandteile (Cannabinoide und Terpene) während der Lagerung zu untersuchen, um die ideale Haltbarkeitsdauer festzulegen.

Da die Produktion von Ölen auf CBD-Basis als Nahrungsergänzungsmittel rasch angestiegen ist und häufig für therapeutische Zwecke eingesetzt wird, bestand der Hauptbereich der Studie in der Beurteilung der Gesamtqualität von 14 in verschiedenen europäischen Ländern hergestellten und erworbenen CBD-Ölzubereitungen. Darüber hinaus wurde ein als galenisches Produkt hergestelltes mazeriertes Bedrolitöl als therapeutische Referenzformulierung verwendet.

Derzeitige unklare Allzweckbestimmungen erlauben große Schwankungen in der Qualität und Sicherheit der auf dem Markt verfügbaren CBD-basierten Zubereitungen. Und eine eindeutige Kennzeichnung hinsichtlich der genauen Konzentration von CBD ist noch nicht obligatorisch. Die Untersuchungen zeigten, dass die CBD-Konzentrationen nicht immer den Herstellerangaben entsprachen. Tatsächlich wiesen 9 von 14 getesteten Proben Konzentrationen auf, die sich erheblich von der angegebenen Menge unterschieden, während die restlichen fünf CBD-Spiegel innerhalb optimaler Grenzen lag.

CBD-basierte Ölpräparate weisen unterschiedliche CBD-Gehalte auf

Darüber hinaus ergaben die Analysen der Forscher, dass zwei CBD-basierte Ölpräparate höhere CBD-Gehalte aufwiesen als wie vom Hersteller angegebenen. Bei einer weiteren Probe gab es auf dem Etikett keine Angabe der CBD-Konzentration. Deshalb war ein Vergleich mit den Angaben des Herstellers nicht möglich.

Zusammenfassend führten die Forscher aus, dass die Ergebnisse die extreme Variabilität der kommerzialisierten CBD-Ölzubereitungen aufwiesen, was die Notwendigkeit strengerer Vorschriften/Kontrollen rechtfertigt.

 

Hinweis: In diesem Artikel berichten wir über rezeptpflichtiges CBD oder auch Cannabidiol. Dieser Artikel macht zur möglichen Zweckbestimmung keinerlei Vorschlag. Nutzversprechen bleiben den Apothekern überlassen.

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Leafly Deutschland NewsItalien: Koalitionsstreit um Cannabis-Legalisierung

Die Regierungskoalition in Italien ist gelähmt durch endlose Streitigkeiten. Jetzt sorgt Cannabis für Zoff: Die populistische Fünf-Sterne-Bewegung hat dem Parlament in Rom einen Gesetzentwurf vorgelegt, der die Legalisierung von Eigenanbau und Freizeitkonsum von Cannabis vorsieht. Die verbündete Lega um Matteo Salvini – Innenminister, Vizepräsident und Parteichef – ist allerdings strikt dagegen.

Mehrheit der Bevölkerung für Cannabis-Legalisierung

Matteo Mantero von der Fünf-Sterne-Bewegung hat den Gesetzentwurf laut Medienberichten eingereicht. Demnach seien 70 Prozent der Italiener mit der Cannabis-Legalisierung nach dem Vorbild anderer Länder wie den Niederlanden, Kanada oder verschiedener US-Staaten einverstanden.

Das überrascht nicht: Wie der Tagesspiegel berichtete, liegt Italien beim Pro-Kopf-Konsum von Cannabis EU-weit an zweiter Stelle hinter Dänemark. Etwa 33 Prozent der Italiener hätten die Droge mindestens einmal in ihrem Leben probiert, hieß es in den im Mai letzten Jahres veröffentlichten Zahlen der EU-Drogenaufsichtsbehörde. In Deutschland sind es rund 27 Prozent.

Entkriminalisierung, um organisiertes Verbrechen zu bekämpfen

Eine Entkriminalisierung dieser weichen Droge sei notwendig, um die Geschäfte der organisierten Kriminalität zu bekämpfen, erklärt Matteo Mantero. Diese Einstellung vertritt auch die Anti-Mafia-Staatsanwaltschaft: Cannabis sei so alltäglich geworden wie Alkohol und Tabak, sagt die Behörde seit Jahren. Der Staat solle seine Ressourcen zur Bekämpfung von Straftaten für „ernsthaftere und besorgniserregendere“ Probleme einsetzen.

Die rechtsnationale Lega-Partei allerdings stemmt sich hartnäckig gegen jegliche Form der Entkriminalisierung von weichen Drogen:

„Das Gesetz zur Cannabis-Legalisierung wird im Parlament nie durchgehen, das Thema ist nicht im Koalitionsvertrag enthalten“, erklärte Innenminister Matteo Salvini laut Tiroler Tageszeitung.

„Cannabis Light“ boomt in Italien

In Italien haben „Cannabis-Light“-Produkte zu einem Hype geführt. 2017 ist der Vertrieb von „Cannabis Light“ durch eine Gesetzeslücke in Italien populär worden. Denn erlaubt sind laut Gesetz Cannabis-Sorten, die eine sehr geringe Menge des berauschenden Wirkstoffs Tetrahydrocannabinol (THC) enthalten. Stärkere Sorten bleiben bis auf medizinische Ausnahmen verboten.

Geschäfte, die „Cannabis Light“-Produkte wie Cannabisblüten, -Extrakte und Cannabis-Öle anbieten, sind seitdem in ganz Italien entstanden. Diese THC-armen Cannabis-Produkte haben einen hohen Anteil des Inhaltsstoffs Cannabidol (CBD). Dieser berauscht nicht, wirkt aber entspannend. Experten und Legalisierungs-Gegner warnen dennoch vor den gesundheitsschädlichen Auswirkungen.

 

Hinweis: In diesem Artikel berichten wir über rezeptpflichtiges CBD oder auch Cannabidiol. Dieser Artikel macht zur möglichen Zweckbestimmung keinerlei Vorschlag. Nutzversprechen bleiben den Apothekern überlassen.

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Hanf Journal NewsEinmaliger Cannabiskonsum soll Gehirne junger Menschen verändern

Neue Studie findet akute Gefahren für Heranwachsende. Das Argument, dass Cannabis besonders bei jungen Menschen großen Schaden in der Entwicklung hervorrufe, ist bei Befürwortern der Prohibition ein Grund an dem Verbot von Marihuana festzuhalten. Auch in Medien werden Studienergebnisse, welche von Gehirnveränderungen und einsetzender Dummheit sprechen, liebend gerne vervielfacht. Forschung hingegen, die andere Fakten zutage…

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Leafly Deutschland NewsAphira übernimmt CC-Pharma

Einem Medienbericht zufolge ist es jetzt offiziell. Aphira aus Kanada übernimmt den Cannabisimporteur und Pharmahändler CC-Phama, der im rheinland-pfälzischen Densborn ansässig ist. Dieser beliefert über 13 000 Apotheken in ganz Deutschland und Europa. Bereits im November 2018 wurde über die Fusion spekuliert und die Transaktionskosten auf 24,5 Millionen Euro geschätzt.

„CC Pharma beliefert bereits jetzt hunderte von deutschen Apotheken mit medizinischem Cannabis. Dies macht Aphria zu einem der größten, wenn nicht sogar zum größten Akteur im medizinischen Cannabisgeschäft in Europa“, führte Vic Neufeld, CEO von Aphria, aus.

Darüber hinaus heißt es in dem Bericht, dass Aphira angekündigt habe, über CC-Pharma insgesamt 1.200 Kilogramm Medizinalhanf nach Deutschland zu bringen. Dass Aphira in den deutschen Markt drängt, zeigte auch die Meldung im Mai 2018 (Leafly berichtete). So hatte die hundertprozentige Tochtergesellschaft von Aphira namens Nuuvera Deutschland GmbH am Schöneberger Krankenhaus in Berlin einen Anteil von 21,5 Prozent im Wert von 1,2 Millionen Euro erworben. Weitere Kooperationen mit verschiedenen Schmerzzentren seien wohl in Planung. Zudem soll Aphira planen, in Deutschland Cannabis anzubauen. Neben strategischen Zukäufen hatte sich Aphira im letzten Jahr auch direkte Marktanteile in Form seines Mitbewerbers Nuuvera Deutschland für rund 320 Millionen Euro gesichert, heißt es weiter in den Medien.

Konkurrenz von Aphira schläft nicht

Die Konkurrenz schläft nicht. Auch andere Cannabisunternehmen planen, den deutschen Markt zu erobern und kämpfen darum, der „größte Akteur“ im medizinischen Cannabisgeschäft zu werden. So wurde der Importeur Pedanios sowie Medreleaf von Aurora übernommen. Canopy Growth holte sich hingegen Spektrum Cannabis sowie den medizinischen Vaporizer-Hersteller Storz und Bickel ins Boot (Leafly berichtete).

Aber nicht nur im Bereich Medizinalhanf gab es viele Übernahmen und Fusionen. Aufgrund der gesetzlichen Entwicklungen, insbesondere der Legalisierung von Cannabis in Kanada, wächst der Cannabismarkt exponentiell. Viele Unternehmen planen Kooperationen mit der Tabak- oder Brauereiwirtschaft. Beispielsweise investierte Constellation Brands (u. a. Corona) in Canopy Growth, Coca-Cola will mit Aurora eine CBD-Brause entwickeln, Altria (ehemals Philip Morris Companies Inc.) kauft sich bei Cronos ein und Tilray arbeitet mit Sandoz zusammen. Und zu guter Letzt heizte auch US-Präsident Donald Trump den Markt an, indem er die sogenannte Farm Bill, die den Anbau von Nutzhanf in den Staaten erlaubt, unterzeichnete.

Was bedeutet diese Entwicklung für Apotheker?

Für Apotheker können diese Fusionen, Übernahmen und Beteiligungen problematisch sein. Denn dadurch wird der Cannabismarkt sehr unübersichtlich. So kann das eine Unternehmen, bei dem vor kurzem noch Cannabisblüten bestellt wurden, schon heute anders heißen oder es existiert gar nicht mehr. Hinzu kommen dann noch die ständigen Lieferschwierigkeiten.

Wünschenswert wären Zuverlässigkeit und Stabilität im Importgeschäft von Medizinalhanf. Bis nämlich der deutsche Cannabisanbau in Deutschland startet, wird noch mindestens ein Jahr vergehen. Umso mehr ist zu hoffen, dass die kanadischen Cannabisproduzenten ihre Versprechen, Medizinalhanf nach Deutschland zu liefern, einhalten.

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Leafly Deutschland NewsFibromyalgie-Studie: Cannabis lindert Schmerzen

Cannabis mit einem hohen Gehalt an Tetrahydrocannabinol (THC) zeigt gute Ergebnisse bei der Behandlung der durch Fibromyalgie verursachten Schmerzen. Zu diesem Ergebnis kommt eine vor Kurzem durchgeführte Fibromyalgie-Studie des Leiden University Medical Center (LUMC) in den Niederlanden. Die Studie ergab auch, dass Cannabidiol (CBD) den Patienten keine Linderung verschaffte, wie in einer Pressemeldung bekannt gegeben wurde.

Fibromyalgie-Studie in Kooperation des Leiden University Medical Center (LUMC) und Bedrocan

Die Fibromyalgie-Studie wurde vom LUMC in Zusammenarbeit mit Bedrocan, einem erfahrenen Hersteller von pharmazeutischem Cannabis, durchgeführt. Professor Albert Dahan, Leiter der Abteilung für Anästhesie und Schmerz am LUMC, hat die Forschungsarbeit geleitet. Laut Dahan ist die Studie der erste wirkliche wissenschaftliche Beweis dafür, dass mindestens zwei der Produkte von Bedrocan die Schmerzsymptome wirksam behandeln, die durch Fibromyalgie hervorgerufen werden.

Bei der Forschungsarbeit handelt es sich um eine randomisierte, placebokontrollierte, vierarmige Studie zur therapeutischen Wirkung des Inhalierens von Cannabisblüten.

Tjälling Erkelens, Gründer und CEO von Bedrocan, freut sich besonders für die Patienten:

„Das Ergebnis ist sehr wichtig für Patienten, die an Fibromyalgie leiden. Jetzt haben wir die seriösen klinischen Beweise, nach denen Ärzte bei der Verschreibung unserer Produkte verlangen, und die Krankenversicherungen haben wollen, um die Kostenerstattung zu legitimieren.“

Fibromyalgie – „vor allem THC bei diesem speziellen Leiden wirkungsvoll“

An der Cannabis-Studie nahmen 20 Patientinnen und Patienten teil, die in vier Gruppen aufgeteilt wurden. Eine Gruppe erhielt ein Placebo, die anderen drei unterschiedliche Cannabis-Produkte des Herstellers Bedrocan: Bedrocan, Bediol und Bedrolite.

Die Probanden, die Bedrocan und Bediol erhielten, empfanden während der Tests deutlich weniger Schmerzen als die zwei anderen Gruppen. Diese beiden Cannabis-Produkte besitzen einen hohen THC-Gehalt. Bedrolite dagegen enthält weniger als 1 Prozent THC, besitzt dafür aber einen hohen Gehalt (9 Prozent) an CBD.

Daher kommt Professor Dahan zu dem Ergebnis:

„Fibromyalgie-Patienten verspüren einen starken Druckschmerz auf Muskeln und Sehnen. Nur Bediol und Bedrocan haben gute Resultate gezeigt, das CBD-Produkt Bedrolite aber nicht. Das bedeutet, dass vor allem THC bei diesem speziellen Leiden wirkungsvoll ist.“

Der Wissenschaftler Dahan plant für die Zukunft eine Langzeit-Studie, die untersucht, wie THC in der dauerhaften Behandlung von Fibromyalgie-Patienten wirkt. Er will herausfinden, ob THC eine sinnvolle Therapieoption darstellt und so dabei hilft, dass die Betroffenen starke Schmerzmittel wie Opiate und Opioide reduzieren können.

Was ist Fibromyalgie?

Fibromyalgie geht mit verschiedenen Krankheitssymptomen einher. Dabei treten häufig Muskel- und Bindegewebsschmerzen, Kreuzschmerzen und schmerzhafte Muskelverspannungen auf. Hinzu können dann Beschwerden wie Schlafstörungen, Müdigkeit, Konzentrationsstörungen und Antriebsschwäche kommen.

Weitere interessante Artikel zu Fibromyalgie und Cannabis:
Fibromyalgie-Syndrom: MDK empfiehlt kein Cannabis
Cannabis bei Fibromyalgie

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Leafly Deutschland NewsGewichtszunahme durch CBD?

In einem Medienbericht erklärte Rosenbloom zunächst, dass CBD erst vor kurzem von der Food and Drug Administration (FDA) zur Behandlung von Epilepsie zugelassen wurde (Leafly berichtete). Auch für die Behandlung von Schmerzen, Übelkeit, Angstzuständen und Depressionen zeige CBD ein therapeutisches Potenzial. Außerdem hat sie den wachsenden Trend beobachtet. So kommen immer mehr CBD-Produkte in Form von Lebensmitteln oder Getränken auf den Markt. Und da stellt sich die Ernährungsexpertin die Frage, wie sich CBD auf den Hunger auswirkt, und ob es zu einer Gewichtszunahme kommen kann? Denn schließlich könnte der Konsum von THC Heißhungerattacken führen.

Rosenbloom sucht Antworten bei Experten

Um die Frage „Führt der CBD-Konsum zur Gewichtszunahme?“ beantworten zu können, folgt zunächst eine kurze Einführung. Cannabispflanzen enthalten mehr als 100 Cannabinoide, obwohl die therapeutischen und psychoaktiven Wirkungen der meisten von ihnen noch nicht bekannt sind. Die zwei am meisten erforschten Cannabinoide sind CBD und THC. Dabei ist THC das wichtigste psychoaktive Cannabinoid. Im Gegensatz zum THC ist CBD jedoch psychoaktiv.

THC-Wirkung auf das Gehirn

Laut den von Rosenbloom befragten Experten kann THC Heißhungerattacken auf süße und fettige Nahrungsmittel auslösen.

„THC erhöht das Hormon Ghrelin, wodurch Sie hungrig werden. Wenn der Magen leer ist, produziert der Körper mehr Ghrelin, was das Gehirn anweist, Hungergefühle zu erzeugen. Aber auch THC kann Ghrelin erhöhen und das Hungergefühl auslösen, auch wenn der Magen nicht leer ist“, erklärte Janice Newell Bissex, eine Diätistin und ganzheitliche Cannabis-Praktizierende in Massachusetts.

Ein weiterer Experte namens George Kunos, wissenschaftlicher Direktor am Nationalen Institut für Alkoholmissbrauch und Alkoholismus, erklärte weiter, dass THC einen Teil des Gehirns aktiviert, der den Hunger kontrolliert. Die appetitanregende Wirkung von THC wird durch CB1-Rezeptoren (Cannabinoid-Rezeptor-Typ 1) in Bereichen des Gehirns bewirkt, die an der Appetitkontrolle beteiligt.

Darüber hinaus steigert THC die Ausschüttung des Neurotransmitters Dopamin. Bissex bezeichnet Dopamin auch als „Wohlfühl-Chemikalie“ im Gehirn, damit wir mehr Freude am Essen haben.

Kommt es zur Gewichtszunahme beim CBD-Konsum?

Im Gegensatz zum THC verursacht CBD keine Heißhungerattacken, so die Experten. Es kann jedoch den Appetit auf andere Weise steigern, wenn es zu Speisen und Getränken hinzugefügt oder als Medikament eingenommen wird.

„CBD hilft bei der Linderung von Übelkeit und kann das Nervensystem und den Verdauungstrakt beruhigen. Wenn Sie sich weniger schlecht fühlen, essen Sie möglicherweise mehr. CBD unterdrückt auch Schmerzen, und das Gefühl, weniger Schmerzen zu haben, kann auch den Appetit steigern“, führte Bissex aus.

Führt also THC zur Gewichtszunahme?

Rosenbloom stellt nun die interessante Frage: Wenn THC den Appetit steigert, bedeutet das, dass Cannabiskonsumenten mehr unter einer Gewichtszunahme leiden als Nicht-Benutzer?

Insgesamt ist der Cannabiskonsum in der Allgemeinbevölkerung tatsächlich mit einem niedrigeren Body-Mass-Index verbunden.

„Interessanterweise kann Cannabis dazu beitragen, das Gewicht bei Personen mit niedrigem Gewicht zu erhöhen. Nicht jedoch bei Personen, die normal oder übergewichtig sind“, führte Bissex aus.

Warum das so ist, ist bislang nicht geklärt. Es wird jedoch angenommen, dass die THC-Menge eine Rolle spielt.

„Hohe THC-Dosen können die Anzahl der CB1-Rezeptoren unterdrücken, sodass weniger Rezeptoren stimuliert werden, was die Gewichtszunahme einschränken könnte“, führte Kunos aus.

Fazit

Ganz klar: THC kann den Appetit steigern. Aus diesem Grund findet Cannabis auch Anwendung, wenn Patienten durch eine Erkrankung viel an Gewicht verloren haben. Wenn Personen Cannabis zu Freizeitzwecken konsumieren und hierunter Heißhungerattacken bekommen, kann es unter Umständen zu einer Gewichtszunahme kommen – sofern kalorien- und zuckerhaltige Nahrungsmittel regelmäßig in hohen Mengen verzehrt werden.

Im Vergleich dazu, scheint CBD keine Heißhungerattacken auszulösen. Wenn CBD aber beispielsweise gegen Übelkeit und/oder Schmerzen eingesetzt wird, und sich die Beschwerden bessern, kann es natürlich dazu führen, dass man Appetit bekommt. Zu einer sofortigen Gewichtszunahme führt dies aber nicht.

 

Hinweis: In diesem Artikel berichten wir über rezeptpflichtiges CBD oder auch Cannabidiol. Dieser Artikel macht zur möglichen Zweckbestimmung keinerlei Vorschlag. Nutzversprechen bleiben den Apothekern überlassen.

 

 

 

 

 

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Polytox.tv - Videos für Psychonauten, Stoner und AktivistenWeed mit 14,3% CBD! Sorte THERAPY aus ÖSTERREICH…

Weed mit 14,3% CBD!!!
Weed Sorte THERAPY….

Hallo Leute und willkommen zu einem neuen Video ✌️

Hier bekommt ihr auch so Weed 😍👌
<a href=“https://www.donaulife.com/?stoner=3″ target=“_blank“ rel=“nofollow“>https://www.donaulife.com/?stoner=3
Natürlich gibt es hier auch Bongs und Papers 😄

Danke an @donaulife für dieses Weed…
#donaulife #stoner #cbdweed

Schaut jetzt auch bei instagram vorbei….
Instagram/stoner.de

Und jetzt noch ein schönen HIGH Tag 😀✌️

Polytox.tv - Videos für Psychonauten, Stoner und AktivistenWie man weibliche ♀ Cannabis Seeds ZÜCHTET

***
In dieser Sendung werden Handlungen gezeigt, die in
Deutschland und zahlreichen andern Ländern illegal sind.
Der Besitz, Handel, Erwerb, und die Produktion von Cannabis
sind in Deutschland für die meisten Menschen illegal
und stellen eine Straftat dar.
Growers Life will seine Zuschauer informieren und aufklären
und richtet sich an ein deutschsprachiges Publikum
in Ländern, in denen die gezeigten Handlungen zulässig sind.
Alle anderen Zuschauer weisen wir ausdrücklich darauf hin,
dass die betreffenden Handlungen nicht
nachgemacht werden sollen.
***

produced by sens media

Blog der Aidshilfe DeutschlandNeue Hoffnung für die Substitutionsbehandlung – Teil 1

Substituierende Ärzt_innen haben dank neuer Richtlinien mehr Rechtssicherheit – und können das Überleben ihrer Patient_innen ins Zentrum der Behandlung stellen, ohne ständig unter dem Damoklesschwert des Strafrechts zu stehen. Das gibt neue Hoffnung für die Substitutionsbehandlung. Wie verheerend sich die bisherigen Regelungen oft ausgewirkt haben, zeigt eine Recherche des Journalisten Benedict Wermter.*

Eigentlich ist die Substitutionstherapie in Deutschland eine Erfolgsgeschichte: Zum Stichtag 1. Juni 2017 verzeichnete das Substitutionsregister fast 79.000 Patient_innen (von geschätzten 166.000 Opioidabhängigen), denen die Behandlung das Überleben und gesellschaftliche Teilhabe ermöglichte. Das waren gut 6.500 mehr als noch 2008 und fast 33.000 mehr als 2002.S

Die Substitution ist aber auch ein Sorgenkind der Medizin: In den letzten Jahren wollten immer weniger Ärzt_innen diese Patient_innen behandeln, zuletzt waren es bundesweit etwa 2600. Viele hatten Angst vor beruflichem Ruin und davor, wie Kriminelle behandelt zu werden.

Substitutionsbehandlung: Erfolgsgeschichte und Sorgenkind

Für Ärzt_innen ist es ohnehin schwierig, Drogenabhängige zu behandeln. Wer gerade aus der Szene kommt, hat fast immer Beschaffungskriminalität hinter sich. Durch Obdachlosigkeit und Alkoholkonsum sind manche nicht kompatibel mit den begehrten Privatpatient_innen.

Hinzu kommen genervte, gar protestierende Anwohner_innen oder besorgte Vermieter_innen.

Manche Ärzt_innen greifen deshalb auf Sicherheitspersonal zurück oder installieren Kameras in der Praxis und auf den Toiletten – aus Sorge, dass Patient_innen bei Kontrollen nicht ihren eigenen Urin abgeben. Kameraüberwachung auf Toiletten aber ist eine klare Verletzung der Intimsphäre und eine strafbare Handlung.

Schadensminimierung künftig im Vordergrund

Doch nun besteht Hoffnung: Am 6. Dezember 2018 ist die neue „Richtlinie Methoden vertragsärztliche Versorgung“ des Gemeinsamen Bundesausschusses in Kraft getreten. Damit ist die Neuordnung der Substitutionsbehandlung abgeschlossen. Nun besteht mehr Rechtssicherheit: Das Überleben, die Schadensminimierung und die gesellschaftliche Integration stehen im Mittelpunkt der Behandlung.

Substituierende Ärzt_innen standen oft mit einem Bein im Knast

Bislang balancierten substituierende Ärzt_innen auf einem schmalen Grat. Hielten sie sich nicht an die strengen, von der Repression und dem Abstinenzgebot diktierten Regeln, konnten sie bestraft werden wie Heroindealer_innen.

Einige mussten ihre Praxen schließen oder kamen sogar in Haft – auch deswegen stieg wohl die Zahl der drogenbedingten Todesfälle.

Die bisherigen Regeln haben Existenzen zerstört

Die Rede ist von dem bisherigen Verbot, Patient_innen ihre Medikament mit nach Hause zu geben, wenn sie andere „gefährdende Substanzen“ konsumierten (was bei einem großen Teil der Substituierten laut Wissenschaft kaum vermeidbar war und ist), und dem Vorwurf, nicht häufig genug auf solchen „Beikonsum“ zu kontrollieren.

Substituierende Mediziner_innen befanden sich damit in einem klassischen Dilemma: Stellen Sie sich vor, Sie müssten das Gesetz brechen, um ihre Patient_innen medizinisch sinnvoll und an ihrer Lebensrealität orientiert zu behandeln.

Dilemma zwischen Gesetzestreue und Patient_innenorientierung

Täten Sie das nicht, würden wahrscheinlich einige Ihrer Patient_innen rückfällig werden und in Lebensgefahr geraten.

Brächen Sie aber das Gesetz, könnte es sein, dass Sie nicht mehr behandeln dürften. Dann stünden alle Ihre Patient_innen von heute auf morgen ohne Medikamente da – und wahrscheinlich würden alle rückfällig werden und einige würden sterben. Was würden Sie tun?

Fallstricke der Substitutionsbehandlung: Das Beispiel Dr. Melcher

Kaufbeuren im Allgäu, die Innenstadt: eine Baustelle. Ein roter Teppich verdeckt das aufgerissene Pflaster im Stadtkern.

Neben einem Café liegt die Praxis von Hausarzt Dr. Thomas Melcher. Grobe Holzstufen führen hoch in den zweiten Stock seiner Praxis, vorbei an der Praxis seiner Ehefrau im Erdgeschoss.

Melcher behandelte hier bis in das Jahr 2011 eine besondere Gruppe von Patient_innen: Zuletzt vergab er an bis zu 60 Heroinabhängige Medikamente wie Methadon, Buprenorphin, Levomethadon oder Morphin. Täglich.

In den frühen 1990ern kamen die ersten Substitutionspatient_innen

Thomas Melcher öffnet die schwere, weiße Tür zu seiner Praxis. Er seufzt, als er seinen Hut abnimmt und rechts in das Wartezimmer und links in den Gang zu den Behandlungsräumen blickt.

In den frühen 1990ern hatte er plötzlich die ersten Patient_innen in der Praxis stehen, die nach Medikamenten als Drogenersatz fragten, damit sie wieder einer geregelten Arbeit nachgehen konnten. „Die konnten nicht mehr und wollten raus aus der Szene“, erzählt er.

Substitutionsbehandlung ermöglicht Arbeiten und gesellschaftliche Teilhabe

Melcher geht den Gang entlang, zum letzten Behandlungszimmer. Seine Suchtkranken sprachen zuerst vorne bei ihm vor, er machte seine Kontrollen: Abhören, Puls. Und das Wichtigste: „Miteinander reden.“ Dann wurden sie in diesen Raum geschickt.

Der Mediziner steht hier zwischen Verbandsmaterial und Kanülen, er nimmt einen kleinen Becher in die Hand. Wer sich von ihm behandeln lassen wollte, musste seinen Urin auf den Konsum illegaler Substanzen testen lassen, was häufig zu Erklärungsnot führte.

Natürlich versuchten einige Patient_innen auch zu schummeln

„Falls wir Drogen nachwiesen, habe ich mit dem Patienten ein Gespräch geführt.“ Bei zu hohen, gesundheitsgefährdenden Werten schickte Melcher seine Patient_innen in den Entzug.

Natürlich versuchten einige zu schummeln. Manche gaben Urin von Bekannten ab. „Der Pinkelbecher war oft zu kalt“, erzählt Melcher.

Vor allem berufstätige Patient_innen brauchten die Take-Home-Rezepte dringend, weil sie nicht täglich die Praxis aufsuchen konnten.

Das Problem: Die meisten waren nicht nur von Heroin abhängig, sondern auch von anderen Substanzen. Die Medikamente, die sie erhielten, wirkten aber ausschließlich gegen die Heroinabhängigkeit. Die Folge: „Viele hatten Beikonsum von anderen Substanzen“, sagt Thomas Melcher.

Faktisches Berufsverbot durch die Staatsanwaltschaft

Die Wissenschaft gibt ihm recht: Die DRUCK-Studie des Robert-Koch-Instituts kommt zu dem Ergebnis, dass je nach Stadt bis zu zwei Drittel der substituierten Patient_innen noch andere Substanzen konsumieren.

Wenn Suchtkranke neben der Substitution etwa kiffen oder Tabletten nehmen, mag das aber andere Gründe haben als diejenigen, die zur Abhängigkeit von Heroin führen. „Und der Konsum anderer Drogen wird ja auch gar nicht substituiert. Wieso sollte ihr Konsum also aufhören?“, fragt Melcher.

Er habe das Gesetz brechen müssen, um den Arbeitsplatz seiner Patient_innen zu sichern. Und viele andere Ärzt_innen taten es ihm gleich.

Das Gesetz brechen, um Arbeitsplätze zu retten

Bei Melcher kamen ab und zu auch Polizist_innen vorbei, die gegen seine Patient_innen ermittelten.

Nachdem er mit einem der Ermittler aneinandergeraten war, habe der Polizist an die zuständige Staatsanwaltschaft geschrieben. Sein Vorwurf: Melcher habe zwölf Patient_innen Substitutionsmedikamente verschrieben, obwohl sie nebenher illegale Drogen oder Medikamente zu sich nahmen.

Nach einer Durchsuchung seiner Praxis musste der Mediziner die Behandlung seiner suchtkranken Patient_innen im Jahr 2011 einstellen – sein Anwalt hatte ihm dazu geraten. Ab da war er nur noch Hausarzt.

Tödliche Folgen für Patient_innen

Seine Patient_innen mussten versuchen, bei den substituierenden Ärzt_innen in der Umgebung unterzukommen.

Melcher wusste: Das würde nicht gutgehen. Für viele gab es dort schlicht keinen Platz. Oder sie konnten sich kein Monatsticket für die Bahn leisten.

Ein halbes Jahr nach Einstellen der Substitutionsbehandlung starb der erste Patient

Und jene, die auf dem Bau arbeiteten oder im Supermarkt kassierten, konnten bestimmt nicht jeden Tag stundenlang durch das Allgäu zu anderen Praxen fahren.

Also mussten sie zurück in die Drogenszene. Ein halbes Jahr, nachdem er die Behandlung eingestellt hatte, starb der erste Patient.

Der Suchtmediziner wurde später zu zwei Jahren auf Bewährung und einer Geldstrafe von 40.000 Euro verurteilt. Jedes Take-Home-Rezept wertete die Staatsanwaltschaft als Straftat und kam so auf insgesamt 1200 Fälle illegaler Vergabe von Betäubungsmitteln in drei Jahren.

Und es kam noch schlimmer: ein halbes Jahr später entzog ihm die Bezirksregierung von Schwaben wegen „Unwürdigkeit“ die Approbation. Immerhin: Dieses faktische Berufsverbot wurde vom Gesundheitsministerium in Bayern zurückgenommen, nachdem der Fall aufgrund einer Petition im Bayerischen Landtag diskutiert worden war.

Verheerende Bilanz der Repression

Im Café direkt neben seiner Praxis öffnet Melcher seine Aktentasche und zieht einen Zettel heraus: Von 2011, als er mit der Substitution aufhörte, bis 2015 seien insgesamt zwölf seiner Patient_innen verstorben, erzählt er: Vier an Heroinüberdosen, einer an einem Messerstich, einer an Krebs und ein halbes Dutzend nach einer Fentanyl-Injektion.

Fentanyl, ein synthetisches Opioid, wird seit einigen Jahren vermehrt von niedergelassenen Ärzt_innen, aber auch in Krankenhäusern und Altenheimen bei starken Schmerzen verschrieben.

Fentanyl als lebensgefährliche Alternative

Viele von Melchers Patient_innen griffen wohl dazu, weil sie nicht mehr in ihr altes Umfeld zurückwollten. Bisweilen durchsuchen Heroinkonsument_innen den Müll von Krankenhäusern und Altenheimen nach benutzten Fentanylpflastern, die sie auskochen – die enthaltenen Opioide reichen, um sich damit einen Schuss zu setzten.

Das Problem: Ein Fentanylschuss lässt sich kaum dosieren, niemand kann abschätzen, wie viel Wirkstoff noch im Pflaster ist.

Melcher steht vor seiner Praxis und dem Café auf dem Marktplatz in Kaufbeuren. Müde blickt er zum Kirchturm. Die letzten Jahre seien einfach verheerend gewesen, sagt er. Manchmal habe er sogar überlegt, sich das Leben zu nehmen.

* Im zweiten Teil geht es um weitere Opfer der Kemptener Staatsanwaltschaft, eine beinahe flächendeckende Verfolgung substituierender Ärzt_innen in Niedersachsen und das „Gegenmodell Berlin“

Weitere Informationen:

Endlich: Neue Regeln erleichtern die Substitutionsbehandlung

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Leafly Deutschland NewsEvas Erfahrungen: Jugendliche Cannabis-Selbstversuche mit Folgen

Meine jugendlichen Cannabis-Selbstversuche

Niemals werde ich den einen Moment vergessen, als ich in meiner Jugend Cannabis probierte: Es war ein warmer Sommerabend. Ich war 17 Jahre alt und wollte gerne cool sein. Doch das Coolsein hatte Konsequenzen für mich. Folgen, auf die ich gerne verzichtet hätte.

Cool waren immer nur die Anderen. Ich wollte gerne zur coolsten Clique der Schule gehören. Zu den Kiffern, die in der Pause hinter der Schule heimlich ihre Joints bauten. Und wie das so ist, wenn man jung und unsicher ist, habe ich versucht, da mitzumachen. Aber während alle anderen lustig draufkamen, war es bei mir nur selten lustig.

An jenem Sommerabend waren wir in der Nähe von Darmstadt unterwegs zu einem Open-Air-Konzert. Ich erinnere mich an meine vorsichtigen Züge an dem Joint, das Halskratzen und die plötzlich einsetzende Wirkung. Während alle um mich herum mit ihren Lachflashs beschäftigt waren, begann mein Herz wie wild zu schlagen. Plötzlich sah ich zwei scherenschnittartige Masken vor mir und hörte ein lautes Kreischen: „Ich bin Dein inneres Ich! Und ich HASSE Dich!“.

Was sich jetzt skurril liest und worüber ich mittlerweile lachen kann, hatte für mich wochenlange Folgen. Ich habe lange gebraucht, um dieses schräge Erlebnis in meinem Kopf abzuhaken. Da habe ich schnell eingesehen, dass ich bei den coolen Kiffern einfach nicht mithalten kann. Dafür habe ich mein Abi geschafft.

Cannabiskonsum bei Jugendlichen und die möglichen Folgen

Es ist eine Sache der Persönlichkeit, inwiefern einen das Kiffen aus der Bahn wirft. Aus meiner Erfahrung heraus klingeln bei mir alle Alarmglocken, wenn es um den Cannabiskonsum bei Jugendlichen geht! Dass dieser das Suchtrisiko erhöhen und sogar die Entwicklung des Gehirns beeinträchtigen kann, zeigen Studien wie diese hier aus Kanada. Im schlimmsten Fall können in der Jugend schwere Psychosen ausgelöst werden, von anderen gesundheitlichen Folgen mal abgesehen.

Abgesehen von meinen Erfahrungen als Jugendliche, gibt es einen evidenten Unterschied zwischen dem Missbrauch von Cannabis als Droge und dem Einsatz von Cannabis als Medizin. So skeptisch ich dem Freizeitkonsum gegenüber stehe, so glühend verfechte ich die positiven Eigenschaften, die Medizinalhanf als Heilpflanze mit sich bringen kann.

Der Einsatz von Cannabis als Medizin bei Minderjährigen

Warum ist es gängige Praxis, dass Kinder mit ADHS mit Ritalin ruhiggestellt werden? Ist es nicht krass, diese Kleinen tablettenabhängig zu machen? Nur um sie dann mit Chemie „runter zu Pegeln“? Anstatt sich mit der Ursache zu beschäftigen und das Hauptaugenmerk auf die sozialen Beziehungen zu legen. Und zum Anderen zu fragen, ob und welche Alternativen es gibt?! Bei einem kranken Kind kann es in bestimmten Fällen sinnvoll sein Medizinalhanf einzusetzen, allerdings IMMER nur in Absprache mit einem Arzt. Dieser kann dann auch aufklären und auf mögliche Folgen hinweisen.

Und wissen Sie was?! Während ich so klug daher schreibe, wird mir ganz schlecht. Denn bei den ganzen medizinischen Studien, die ich zum Thema Medizinalhanf lese – und nun im Speziellen als Einsatz in der Pädiatrie, also der Kinderheilkunde, denke ich daran, dass hinter allen Daten und Fakten Schicksale und Menschen stehen. Menschen, die hoffen und bangen. Um ihre Liebsten und um ihre Kinder.

Wie schlimm muss das sein, wenn man sein Kind durch Zeiten mit Chemotherapie und Co. begleiten muss?! Ich stelle mir das Gefühl zwischen Mitleiden, Starksein müssen und Hoffen extrem belastend vor. Andererseits sieht man immer wieder, wie starke solche kleinen Kämpfer/innen sind und wie positiv sich die Chancen im Kampf gegen die scheiß K-Krankheit, wie ich sie gerne nenne, entwickelt haben.

Dünne Datenlage, viele Besserwisser und unvorsichtige Eltern

Die Datenlage bei Studien zum Einsatz von Medizinalhanf bei der Therapie von krebskranken Kindern ist logischerweise noch sehr dünn und deutsche Studien sind mir überhaupt noch nicht bekannt. Das ist auch nicht weiter verwunderlich. Schließlich ist der Einsatz von Medizinalhanf bei uns erst seit März 2017 zugelassen. Aber mit jedem Jahr was nun vergeht, wird die Datenlage entsprechend größer und ich hoffe darauf, dass auch an deutschen Lehrstühlen entsprechend geforscht wird. Eine interessante Übersicht über die (internationale) Studienlage finden Sie hier.

Übrigens spricht die derzeitige Datenlage nur bei chemotherapieinduzierter Übelkeit/Erbrechen sowie bei Epilepsie für die Gabe von Cannabis als Medizin bei Kindern und Jugendlichen – wenn überhaupt! Denn selbst bei diesen Anwendungsfeldern müssen Sie immer die Risiken in Betracht ziehen.

Was für Erwachsene gut ist, ist es noch lange nicht für Minderjährige

Auch mit frei verkäuflichem CBD-Öl sollten Sie bei Kindern und Jugendlichen auf keinen Fall einfach so rumexperimentieren. Denn: Was IHNEN hilft, kann bei Ihren Kindern eine ganz andere Wirkung haben. Die Gehirne von Kindern und Jugendlichen sind sehr viel empfindlicher als die von Erwachsenen und reifen noch bis zum 21. Lebensjahr aus. Das sogenannte Endocannabinoid-System und somit auch die neurologischen Verbindungen im jugendlichen Gehirn können durch die Gabe von Cannabinoiden extrem gestört werden, mit ungeahnten Folgen.

Und denken Sie dran: Nur weil der Hanf eine Pflanze ist, ist er nicht ungefährlich! Sie würden Ihrem Kind ja auch keinen Fliegenpilz oder Fingerhut verabreichen, nur weil Sie gelesen haben, dass es bei bestimmten Symptomen oder Krankheiten helfen kann. Cannabis ist und bleibt, solange nicht medizinisch eingesetzt, nach wie vor eine psychotrope Pflanze mit den entsprechenden Nebenwirkungen.

In diesem Sinne: Bleiben Sie und ihre Liebsten behütet und gesund!

Alles Liebe, Ihre Eva Imhof

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Polytox.tv - Videos für Psychonauten, Stoner und AktivistenPuffco Plus | Der kleine elegante Schwarze | Vaporizer-Dabpen

Heute soll es wieder um ein Dabpen geben den ich schon etwas länger kenne und mit welchen ich voll zufrieden bin. „Mehr Anzeigen“

Aber macht euch immer auch einen eigenen Eindruck 🙂

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Übrigens an die jenigen da draußen, wenn euer Konsum aus dem Ruder läuft, holt euch Unterstützung 🙂 #hilfestattstrafe

http://www.dhs.de/einrichtungssuche

Polytox.tv - Videos für Psychonauten, Stoner und AktivistenPsychedelischer Aktivismus | Drug Education Agency (152)

Was kann der Einzelne tun, um die psychedelische Kultur und Bewegung zu befruchten und weiterhin in der Gesellschaft zu etablieren? Das habt ihr Markus Berger gefragt – und er antwortet: Es gibt eine ganze Menge zu tun! Ihr habt zahlreiche Möglichkeiten, euch als psychedelische Aktivisten zu engagieren und einzusetzen. Markus erklärt euch, wie das funktionieren kann.

Interdisziplinäre Hochschulgruppe für psychedelische Forschung Marburg (HIPF): https://www.hipf-marburg.de/

Die DEA wird möglich gemacht und unterstützt von NEAR DARK Smoking Paraphernalia: http://www.neardark.de

DEA- Merchandise gibt es bei Black Leaf: http://www.blackleaf.de

Leafly Deutschland NewsBlissco: Vereinbarung mit Pharmadrug in Hamburg

Das kanadische Unternehmen Blissco Cannabis Corp. ist ein lizenzierter Hersteller, Verarbeiter und Vertreiber von qualitativ hochwertigem getrocknetem Cannabis und Cannabisöl. In einer Pressemitteilung gab das Unternehmen jetzt an, zukünftig mit dem deutschen Unternehmen Pharmadrug Production GmbH zusammenzuarbeiten. Damit sichert sich Blissco den Einstieg in den wachsenden Cannabismarkt in Deutschland.

Blissco-Produkte für Deutschland

Pharmadrug wird dann das getrocknete Cannabis-Produkt von Blissco in seinem umfangreichen medizinischen Cannabis-Netzwerk auf dem deutschen Markt aktiv bewerben. Bei Pharmadrug handelt es sich um ein privates Pharmaunternehmen mit Sitz in Hamburg. Gleichzeitig ist es auch ein internationaler Distributor und Hersteller von pharmazeutischen Produkten im Nahen Osten, in Afrika sowie in Europa.

„Wir freuen uns, mit Pharmadrug zusammenzuarbeiten und in den deutschen Markt einzusteigen. Der Aufbau internationaler Partnerschaften ist ein wesentlicher Bestandteil unserer Wachstumsstrategie. Außerdem freuen wir uns auch darauf, deutsche Inspektoren Ende Januar zu einer Good Manufacturing Practice (GMP) -Inspektion des Blissco-Werks zu begleiten “, führte Damian Kettlewell, CEO von Blissco aus.

Eine erfolgreiche GMP-Inspektion ist erforderlich, um eine GMP-Zertifizierung zu erhalten. Diese ermöglicht es dann den beiden Unternehmen, Import- und Exportgenehmigungen für den Versand zu beantragen.

„Als deutscher Unternehmer schätze ich die angenehme und effiziente Zusammenarbeit mit Blissco sehr. Wir sind stolz und zuversichtlich, ein so engagiertes Team in den wachstumsorientierten deutschen Markt zu bringen “, erklärte Pharmadrug-CEO Thomas Raab.

Über die Pharmadrug Production GmbH

Die Pharmadrug Production GmbH in Hamburg, ist ein mittelständisches deutsches Pharmaunternehmen mit etabliertem Geschäft in Afrika und im Nahen Osten. Dabei hat sich Pharmadrug auf den Einkauf und die Herstellung von Generika sowie auf das Marketing von Gesundheitsprodukten und pharmazeutischen Wirkstoffen (APIs), fertigen Dosierungsformen (FDF), medizinischem Verbrauchsmaterial und Geräten spezialisiert. Außerdem produziert und vertreibt das Tochterunternehmen Septichem vor allem Wasserdesinfektions- und -reinigungssysteme.

Über Blissco Cannabis Corp.

Blissco Cannabis Corp. ist eine kanadische Wellness-Cannabis-Marke mit Sitz in British Columbia, Kanada. Als lizenzierter Cannabis-Hersteller beabsichtigt das Unternehmen nun auch, eine Telemedizin-App zu starten, sodass Patienten ein leichter Zugang zu einem Rezept für medizinische Cannabisprodukte ermöglicht wird. Zudem entwickelt das kanadische Unternehmen eine E-Commerce-Website für seine medizinischen Kunden, die ein kuratiertes Geschäft mit getrocknetem Cannabis, Cannabisöl und verwandten Produkten beherbergen wird.

Darüber hinaus bietet Blissco Verarbeitungs-, Extraktions- und Vertriebsdienstleistungen für den wachsenden Markt lizenzierter kanadischer Cannabis-Kultivatoren an. Das Unternehmen in Kanada nutzt hierfür Spitzentechnologien und baut sein Netzwerk aus Einzelhändlern und Innovatoren kontinuierlich aus.

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Hanf Journal NewsMortler warnt: Cannabis schädigt junge Gehirne

Einer neuen Studie zufolge kann bereits ein Joint Veränderungen im Gehirn und im Verhalten jugendlicher Konsumenten verursachen   Die Veröffentlichung einer neuen Cannabis-Studie gibt der alten Leier der Bundesdrogenbeauftragten Marlene Mortler (CSU) neuen Schwung: Kiffen ist nichts für Kinder und Jugendliche! In den heute erscheinenden Zeitungen der Funke-Mediengruppe warnt Mortler vor den gesundheitlichen Gefahren des…

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Leafly Deutschland NewsAutofahren und Medizinalhanf: Neue Studie

Das Thema Autofahren und Cannabis scheint immer mehr in den Fokus der Wissenschaft zu rücken. Im Oktober 2018 haben wir bereits über die Studie des Universitätsklinikums Düsseldorf berichtet. Besonders interessant war hier, dass die Fahrtüchtigkeit die Studienteilnehmer nicht nur direkt nach dem Cannabiskonsum abnahm. So zeigten sich die Teilnehmer sechs Stunden danach erneut sehr fahrunsicher. Auch die University of Sydney plant eine Studie zum Thema Autofahren und Cannabis (Leafly berichtete). Für diese placebokontrollierte Doppelblindstudie stellt das kanadische Cannabisunternehmen Tilray zwei verschiedene Cannabissorten zur Verfügung. Die Veröffentlichung der Ergebnisse dieser Studie sind noch in diesem Jahr zu erwarten.

USA: Autofahren nach Einnahme von Medizinalhanf

Forscher der University of Michigan haben jetzt im Rahmen ihrer Studie herausgefunden, dass sich viele Patienten nach der Einnahme von medizinischem Cannabis hinter das Steuer setzen. An dieser Studie nahmen 790 Cannabispatienten aus dem US-Bundesstaat Michigan teil, die nach ihren Fahrgewohnheiten in den letzten sechs Monaten befragt wurden. Im Ergebnis heißt es, dass 73 Prozent der Teilnehmer täglich oder fast täglich Medizinalhanf zu verwenden. Allerdings erhoben die Forscher keine Daten darüber, in welcher Form (z. B. Rauchen oder Vaporisieren) das Cannabis konsumiert wurde.

Weiter heißt es, dass ungefähr ein Viertel der Teilnehmer schätzte, täglich drei bis vier Stunden high zu sein. Mehr als die Hälfte der Befragten gaben zudem an, nach dem Cannabiskonsum mit dem Auto zu fahren. 21 Prozent, also jeder fünfte Teilnehmer, gaben sogar an, beim Autofahren „sehr high“ gewesen zu sein.

Fazit der Forscher

Die Forscher schlussfolgerten hieraus, dass vielen Cannabispatienten die Gefahren nicht bewusst seien. Gleichzeitig warnen sie vor den Gefahren von Cannabis beim Autofahren. Denn die Reaktionszeit und die Koordinierung leiden deutlich darunter.

Darüber hinaus erklärten die Forscher, dass das Aufstellen einer Faustregel zum Cannabiskonsum und Autofahren eine Herausforderung sei. Grenzwerte, die besagen, wann man sich hinter das Steuer setzen kann, hätten sie nicht festlegen können.

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Leafly Deutschland NewsCannabigerol (CBG) – ein Cannabinoid mit Potenzial

Die beiden Cannabinoide Tetrahydrocannabinol (THC) und Cannabidiol (CBD) sind inzwischen gut erforscht, wobei natürlich noch viele Fragen offen sind. Hingegen steht die Forschung rund die weiteren Cannabinoide der Cannabispflanze noch in den Kinderschuhen. Das Cannabinoid Cannabigerol (CBG) rückt jedoch immer mehr in den Fokus der Forschung. Denn unter anderem wird ihm eine entzündungshemmende und antibakterielle Eigenschaft zugeschrieben. Deshalb möchten wir im folgenden Beitrag einige interessante Studien vorstellen.

Was ist Cannabigerol (CBG)?

Cannabigerol (CBG) ist genau wie beispielsweise Cannabidiol (CBD) ein nicht-psychoaktives Cannabinoid aus der Cannabispflanze. Dabei ist der CBG-Gehalt in der Regel in Indica-Sorten höher als in Sativa-Sorten. Zwar ist die therapeutische Wirkung dieses Cannabinoids noch nicht vollständig geklärt, es finden sich jedoch Hinweise darauf, dass CBG entzündungshemmend, antibakteriell, schmerzlindernd sowie augeninnendrucksenkend wirken kann.

Forscher der University of Barcelona in Spanien haben CBG und seine Eigenschaften näher untersucht und erklärten in ihren Ergebnissen im Jahr 2018, dass CBG ein partieller Agonist des Cannabinoidrezeptors 2 (CB2) sei. Die Wirkung von CBG auf den Cannabinoidrezeptor 1 (CB1) war zwar messbar, die zugrunde liegenden molekularen Mechanismen bleiben jedoch unsicher. Weiter erklärten die Forscher, dass die Ergebnisse zeigen, dass CBG tatsächlich als Regulator der Endocannabinoid-Signalgebung wirksam ist.

Cannabigerol gegen Entzündungen und oxidativen Stress

Italienische Forscher führten im Jahr 2018 in ihrer Arbeit aus, dass Entzündungen und oxidativer Stress bei neurodegenerativen Erkrankungen einschließlich Alzheimer, Parkinson und Multipler Sklerose eine zentrale Rolle spielen. Interessanterweise können verschiedene natürliche Verbindungen aus der Cannabispflanze neuroprotektive Wirkungen gegen Entzündungen und oxidativen Stress ausüben und so vor dem Verlust neuronaler Zellen schützen. Zu diesen natürlichen Verbindungen gehört auch das Cannabinoid Cannabigerol (CBG).

Die antioxidativen und entzündungshemmenden Wirkungen von CBG sind besonders interessant, wenn man berücksichtigt, dass sowohl Entzündungen als auch oxidativer Stress eine entscheidende Rolle bei der Neurodegeneration spielen. Tatsächlich führen beide Prozesse zum Absterben neuronaler Zellen, wodurch eine Degeneration ausgelöst und verstärkt wird. Angesichts der wechselseitigen Abhängigkeit dieser Prozesse kann eine Verbindung, die sowohl gegen Entzündungen als auch gegen oxidativen Stress wirkt, eine vielversprechende Strategie bei der Behandlung neurodegenerativer Erkrankungen sein.

Weiter führen die Forscher aus, dass man die antioxidativen Eigenschaften von CBG in Makrophagen (Zellen des Immunsystems) bereits gezeigt habe. Neben der antioxidativen Wirkung zeigte CBG neuroprotektive Wirkungen in Versuchsmodellen der Huntington-Krankheit und vorteilhafte Wirkungen in einem Modell der entzündlichen Darmerkrankung. Darüber hinaus zeigten CBG-Derivate auch neuroprotektive Effekte in Modellen der Parkinson-Krankheit, der Huntington-Krankheit und der Multiplen Sklerose. In der neuen Studie wollten die Forscher ihr Wissen über die CBG-Eigenschaften vertiefen. Deshalb analysierten sie die vorteilhaften Auswirkungen in einem In-vitro-Modell der Neuroinflammation.

Ergebnisse der Studie

Zusammenfassend zeigten die Ergebnisse, dass CBG eine Schutzwirkung in einem In-vitro-Neuroinflammationsmodell ausübte. CBG minderte das Absterben neuronaler Zellen, wodurch Entzündungen und oxidativer Stress reduziert wurden. Insbesondere stellte CBG die antioxidative Abwehr von Zellen wieder her, reduzierte oxidativen Stress und entzündliche Marker.

Auf der Grundlage dieser Ergebnisse befürworteten die Forscher die Verwendung von CBG gegen Neurodegeneration und bei pathologischen Zuständen, bei denen Neuroinflammation und oxidativer Stress eine Hauptrolle spielen.

Cannabigerol und seine neuroprotektive Wirkung

Wie schon zuvor ausgeführt, haben sich verschiedene pflanzliche und synthetische Cannabinoide in experimentellen Modellen der Huntington-Krankheit durch Cannabinoidrezeptor-abhängige und/oder unabhängige Mechanismen als neuroprotektiv erwiesen.

Forscher der Universidad Complutense Madrid in Spanien untersuchten die Auswirkungen von CBG, in 2 verschiedenen In-vivo-Modellen. Hier zeigte sich CBG als extrem aktiv als Neuroprotektivum, wodurch sich unter anderem motorische Defizite verbesserten. Zudem konnten die Forscher eine Reihe von Genen identifizieren, die mit der Huntington-Krankheit in Zusammenhang stehen (z. B. das Huntingtin-assoziierte Protein und eine Untereinheit des Gamma-Aminobuttersäure-A-Rezeptors (GABA), deren Expression in Mäusen verändert war, jedoch durch die CBG-Behandlung teilweise normalisiert wurden.

Zusammenfassend erklärten die Forscher, dass die Ergebnisse neue Forschungsmöglichkeiten für den Einsatz von CBG bieten, allein oder in Kombination mit anderen Phytocannabinoiden oder Therapien, zur Behandlung neurodegenerativer Erkrankungen wie der Huntington-Krankheit.

Cannabigerol gegen Grünen Star

In früheren Studien fanden sich bereits Hinweise darauf, dass Cannabigerolsäure positive Effekte auf den Grünen Star(Glaukom) haben kann. Bislang konnten jedoch keine speziellen Augentropfen entwickelt werden, da sich Cannabinoide nur schwer in Wasser lösen lassen. Im April 2018 hieß es jedoch in den Medien, dass Forscher der University of British Columbia nun eine Lösung für dieses Problem gefunden haben.

Der Forschungsleiter Vikramaditya Yadav führte aus, dass medizinische Augentropfen zwar eingesetzt, allerdings nur schlecht aufgenommen werden. So verbleiben weniger als fünf Prozent der Augentropfen im Auge und der Rest rinnt weg. Außerdem könne es passieren, dass der Wirkstoff den hinteren Augenteil nicht erreicht. Für die Behandlung des Augendrucks sei dies aber wichtig.

Nun haben die Forscher ein Hydrogel entwickelt, das neben der Cannabigerolsäure auch Nanopartikel enthält. Die Forscher tropften das Hydrogel auf die Hornhäute von Schweinen. Es zeigte sich, dass diese die Wirkstoffe schnell aufnahmen und sogar den hinteren Teil des Auges erreichten. Zudem fanden die Forscher heraus, dass sich die Nanopartikel nachts auflösten und bis in die Hornhaut eindrangen, wenn sie vor dem Schlafengehen verabreicht wurden.

CBG und seine Wirkung auf Darmkrebszellen

Israelische Forscher haben im Rahmen ihrer Studie die Wirkung von Cannabisextrakten auf Darmkrebszellen und adenomatöse Polypen untersucht. Hier zeigte sich, dass vor allem CBG einen Zellstillstand bei Darmkrebszellen und einen apoptotischen Zelltod verursachte. Dass sich CBG womöglich positiv auf die Tumorentwicklung im Darm auswirken kann, konnten auch italienische Forscher in ihrer Studie zeigen. An Mausmodellen untersuchten die Forscher, ob das Cannabinoid vor einer Tumorentstehung im Darm schützen kann. In den Ergebnissen führten die Forscher aus, dass CBG das Zellwachstum der Darmkrebszellen reduzierte.

CBG und seine appetitanregende Wirkung

Die appetitanregenden Eigenschaften von Cannabis sind gut dokumentiert und wurden vorwiegend auf die THC-Wirkung zurückgeführt. Forscher der University of Reading in Großbritannien haben gezeigt, dass ein Cannabisextrakt ohne THC noch immer den Appetit anregt. Dies deutet darauf hin, dass andere Phytocannabinoide ebenfalls eine Hyperphagie (gesteigerte Nahrungsaufnahme) auslösen können. Ein möglicher Kandidat sei hier auch CBG.

Ziel der Studie aus dem Jahr 2016 war es, die Auswirkungen von CBG auf die Nahrungsaufnahme und die Mikrostruktur des Fütterungsmusters am Rattenmodell zu bewerten. Die Ergebnisse zeigten, dass CBG tatsächlich eine Hyperphagie hervorrufen kann, indem es die Latenz zum Füttern verringert und die Häufigkeit der Mahlzeiten erhöht. Dabei waren keine negativen neuromotorischen Nebenwirkungen zu beobachten. zu verursachen. Eine Untersuchung des therapeutischen Potenzials von CBG auf Zustände wie Kachexie und andere Essstörungen und Regulierung des Körpergewichts sei daher angebracht, so die Forscher.

Cannabigerol in Verbindung mit weiteren Cannabinoiden

Besonders interessant ist hier eine Studie aus dem Jahr 2008, in der Forscher zeigen konnten, dass Extrakte aus den Cannabinoiden Cannabigerol, Cannabidiol, Cannabichrome und Cannabinol in Bakterienkulturen von MRSA-Stämmen eine ähnliche Wirkung zeigten wie Antibiotika. Die Forscher führten aus, dass die Abtötungswirkung des Extraktes mindestens genauso effektiv war wie ein Antibiotikum. Dies begründeten die Forscher damit, dass die Cannabispflanze eine eigene Verteidigungswirkung gegenüber Bakterien entwickelt hat. Allerdings sei der genaue Mechanismus noch nicht geklärt.

 

Hinweis: In diesem Artikel berichten wir über rezeptpflichtiges CBD oder auch Cannabidiol. Dieser Artikel macht zur möglichen Zweckbestimmung keinerlei Vorschlag. Nutzversprechen bleiben den Apothekern überlassen.

 

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Leafly Deutschland NewsSchweizer Apotheker wollen Cannabis verkaufen

In einem Medienbericht heißt es, dass sich die Inhaberin der Schweizer Morgen-Apotheke und Präsidentin des Apothekennetzes Zürich namens Valeria Dora intensiv mit dem Thema Cannabis auseinandergesetzt hat.

„Wir können die Augen vor der Realität nicht verschließe“, führt sie aus und erklärt, dass „Cannabis mitten in der Gesellschaft angekommen“ sei. Schätzungen zufolge haben rund 40 Prozent der Schweizer sowie fast ein Drittel der Schweizer Frauen schon einem in ihrem Leben Cannabis konsumiert. Auch die Apothekerin Valeria Dora gab zu, es schon einmal ausprobiert zu haben. „Allerdings bloß zwei Mal und rein zu Forschungszwecken“, erklärte sie mit einem Lächeln.

In der gesamten Schweiz soll es aktuell Bestrebungen geben, Cannabis unter bestimmten Auflagen zu legalisieren. Ab dem Jahr 2020 finden in Zürich Pilotversuche mit einer wissenschaftlichen Begleitung statt. Dora und der Schweizer Apothekerverband wollen zukünftig Cannabisprodukte in ihrem Sortiment aufnehmen. Es gebe nur wenige kritische Stimmen, so Dora.

Schweizer machen sich für die Regulierung von Cannabis stark

Der Stadtverband hat dem Bericht zufolge ein Positionspapier verabschiedet, in dem er sich für die Regulierung von Cannabis ausspricht. Neben der von den Apotheken geforderten Entkriminalisierung der medizinischen Verwendung von Cannabis, soll dies auch für den Freizeitkonsum umgesetzt werden. Dabei argumentiert der Verband:

„Nur durch eine regulierte Abgabe könne der Schwarzmarkt effektiv bekämpft und die Verbindung zu harten Drogen via Dealer gekappt werden. Eine schrankenlose Liberalisierung, wie sie in einzelnen amerikanischen Gliedstaaten zu beobachten ist, kommt für die Zürcher Apotheker aber nicht infrage.“

Erwachsenen Cannabiskonsumenten ab 18 Jahren sollen zukünftig „Arzneidrogen in pharmazeutischer Qualität“, ohne Streckmittel und Verunreinigungen zur Verfügung gestellt werden. Das Fachpersonal soll zudem einen „problematischen Konsum“ erkennen und eindämmen können. So seien die Apotheker dank ihres Fachwissens dazu geeignet, die Cannabisabgabe in einem regulierten Markt zu übernehmen, so Dora. Weiter führte Dora aus, dass auch Schulungen erforderlich seien, um dies umzusetzen. Hingegen hält sie die Cannabisabgabe in Coffeeshops oder Geschäften für nicht zielführend.

Einstufung von Cannabis als Arzneimittel

Der Schweizer Apothekerverband sieht vor, dass es zukünftig in den Züricher Apotheken drei bis fünf unterschiedliche Cannabisvarietäten mit jeweils unterschiedlich hohen THC- und CBD-Konzentrationen geben soll. Zudem solle Cannabis als Arzneimittel eingestuft werden. Das gelte auch für Cannabisprodukte mit einem THC-Gehalt von unter einem Prozent. (In der Schweiz gelten Cannabisprodukte mit unter einem Prozent THC als Lebensmittel und dürfen frei verkauft werden.)

„So hätten wir klare Verhältnisse. Die Wirkstoffe müssten auf einem Beipackzettel deklariert werden, und Werbung dafür wäre verboten. Wir dürfen den Konsum auf keinen Fall verharmlosen oder propagieren“, führte Dora aus.

Darüber hinaus erklärte Dora, dass Cannabiskonsumenten in der Apotheke eine Beratung in Anspruch nehmen könnten. Beispielsweise könnten die Apotheker raten, Cannabis nicht mit Tabak zu rauchen, sondern einen Vaporisator zu nutzen. Für Fragen könne dann eine „Cannabis-Helpline“ eingerichtet werden. Außerdem soll Präventionsarbeit in Schulden durchgeführt werden. Denn der Cannabiskonsum könne bei Jugendlichen problematisch sein.

Zusammenarbeit mit der Stadt Zürich

Die Schweizer Apothekerin Dora plant, das weitere Vorgehen mit den entsprechenden Fachstellen der Stadt Zürich abzusprechen.

“Wir wurden mit offenen Armen empfangen“ führte Dora aus. Das Schweizer Gesundheitsdepartement stehe ihren Angaben nach einer Regulierung des Cannabismarkts seit längerem offen gegenüber. Hieran hätte der Wechsel der Vorsteherschaft nach den Wahlen von Claudia Nielsen zu Andreas Hauri nichts verändert.

„Die Haltung von Stadtrat Hauri in dieser Frage ist liberal. Die politische Debatte ist dringend überfällig“, erklärte Hauris Mediensprecherin.

Hauri will vor allem Antworten auf noch ungeklärte gesellschaftliche und gesundheitliche Fragen rund um die regulierte Cannabisabgabe finden. Das hätten auch die Modellprojekte ab dem Jahr 2020 zum Ziel. Vorher müssten jedoch auf der Bundesebene noch einige Weichen gestellt werden, heißt es in den Medien. So müsste unter anderem „der Ständerat über einen Experimentierartikel im Betäubungsmittelgesetz befinden“.

Altruismus oder guter Geschäftssinn?

Angesichts der Bestrebungen der Schweizer Apotheker fragt man sich natürlich: Warum machen die das? Schätzungen zufolge macht der illegale Schweizer Cannabis-Schwarzmarkt einen Jahresumsatz von mindestens 600 Millionen Franken (ca. 5,2 Millionen Euro). Sich hiervon ein Stück abzuschneiden, ist natürlich verlockend.

Doch den Schweizer Apotheken gehe es dem Bericht zufolge nicht um eine neue Einnahmequelle. Hierzu äußerte sich auch Daniel Schöneberger, Geschäftsführer der Apotheke Limmatplatz. Dieser setzt sich ebenso für die Regulierung des „aus dem Ruder gelaufenen Cannabismarktes“ ein. Gemeinsam mit anderen Apothekern hat Schöneberger den Fachzirkel „Cannabis Schweiz“ gegründet. Das Angebot enthält unter anderem praxisorientierte Schulungen und Seminare.

“Der Konsum ist da. Wir wollen dafür sorgen, dass er in Zukunft weniger schädlich ist“, erklärte Schöneberger.

In der Schweiz kostet ein Gramm Cannabis auf dem Schwarzmarkt ungefähr 12 Franken (ca. 10,50 Euro). Hierzu führte Schöneberger aus, dass die Preise in einem regulierten Cannabismarkt nicht höher sein dürften. Außerdem betonte er, dass keine große Marge für Schweizer Apotheker übrig bleibe, wenn noch Steuern sowie Abgaben an die Produzenten hinzukämen.

„Ums große Geldverdienen geht es uns sicher nicht“, betonten Schöneberger.

Wie kam es zu dem Wandel in der Schweizer Apothekerschaft?

Schöneberger erklärte weiter, dass das Thema Cannabis gesellschaftlich diskutiert werden müsse und dass es in der Apothekerschaft in den vergangenen Jahren zu einem Mentalitätswandel gekommen sei. Früher kamen noch Aussagen wie „Ich bin doch kein Drogendealer“. Heute sei dies anders und er beobachte keine große Abwehrhaltung mehr.

Unterstützt wird die Apothekerschaft auch von dem Drogenexperten Michael Herzig (ehemaliger Drogenbeauftragte der Stadt Zürich).

“Für eine kontrollierte Cannabis-Abgabe sind Apotheken gut geeignet. Die nötige Infrastruktur und geschulte Mitarbeiter seien bereits vorhanden“, führte Herzig aus.

Darüber hinaus könnten Apotheker für die Qualität von Cannabis garantieren, was auf dem Schwarzmarkt nicht gegeben sei. Laut Herzig würden in der Schweiz Repressionskosten von bis zu einer Milliarde Franken jährlich wegfallen. Außerdem könne auf Cannabis eine Steuer erhoben werden. Möglich wäre auch, die Schweizer Bauern als potenzielle Produzenten anzusprechen. Diese seien aber laut Herzig noch nicht so weit.

Nationale Dachorganisation spricht sich gegen die Regulierung aus

Die nationale Dachorganisation teilt nicht die Meinung der Apothekerschaft. So teilte Pharma-Suisse aus, dass man lediglich die kontrollierte Cannabisabgabe zu medizinischen Zwecken unterstütze. Dass Apotheken aber ein Ort für die legale Abgabe zu Freizeitzwecken werden soll, halte man nicht für sinnvoll. Dennoch seien Modellprojekte, die in Zürich und Bern angedacht sind, zu begrüßen.

Wie sieht die Politik die Regulierung?

Die konservativen Parteien in der Schweiz sind gegenüber jeglicher Form einer Drogen-Liberalisierung skeptisch gegenüber. Erst vor kurzem haben sich im Züricher Kantonsparlament die Parteien SVP, EDU und BDP gegen die angedachten Modellprojekte ausgesprochen. Hingegen sieht dies die Stadtzürcher FDP wohl anders.

„Wir brauchen eine andere Drogenpolitik als heute“, führte Severin Pflüger, Präsident der Stadtzürcher FDP aus.

Weiter führte er aus, dass der Schwarzmarkt große Nachteile berge, und spricht hier unter anderem verunreinigte Drogen an, die gesundheitliche Risiken haben können. Damit würde der Schweizer Staat mit hohen Gesundheits- und Sozialkosten belastet. Noch höher wären die Repressionskosten der Strafverfolgungsbehörden.

“Langfristig werden wir nicht um eine regulierte Liberalisierung herumkommen“, so Pflüger.

Dabei bezieht sich Pflüger nicht nur auf Cannabis, sondern auch auf Drogen wie Heroin und Kokain. Idealerweise sollten diese von Schweizer Produzenten hergestellt sowie vom Staat kontrolliert werden. Allerdings wolle er eine Monopolstellung der Apotheken verhindern und schlägt vor, die Drogen auch in anderen geeigneten Einrichtungen zu verkaufen.

Um eine „zeitgemäße Drogenpolitik“ formulieren zu können, haben die Stadtzürcher Freisinnigen jetzt eine Arbeitsgruppe ins Leben gerufen.

 

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Hanf Journal NewsTürkische Regierung plant staatlich kontrollierten Cannabis-Anbau

Schlagwörter Türkei will mitspielen im internationalen Marihuana-Business   Nach der Legalisierung von Cannabisblüten als Medizin geht die türkische Regierung nun einen weiteren wichtigen Schritt hin zur Enttabuisierung der Hanfpflanze. Auf einem Symposium im Präsidialpalast kündigte der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdoğan an, den Eigenbedarf von medizinischem Cannabis künftig selbst zu decken und die Hanf-Produktion nicht…

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Leafly Deutschland NewsErdogan plant Hanfanbau in der Türkei

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan kündigte einem Medienbericht zufolge auf einem kommunalpolitischen Symposium in Ankara die Wiedereinführung des Hanfanbaus in der Türkei an.

“Ich bin aus Rize. In Rize wurde einst Hanf hergestellt. Es wurden sogar Unterhemden daraus gemacht, denn die Schweißabsorption ist auf hohem Niveau”, führte Erdogan aus.

Aus Hanffasern lassen sich auch Einkaufstaschen herstellen. Erdogan betonte, wie „schlimm“ Plastik sei und dass es sich erst in Hunderten von Jahren zersetze.

„Mein Mütterchen hat selbst zu Hause Netzfäden gemacht, und mit diesem Netz haben wir unsere Einkäufe erledigt. Wenn sie schmutzig waren, haben wir sie gewaschen und wiederverwendet. Dahin kehren wir jetzt zurück“, so der türkische Präsident.

Seit kurzem kosten Plastiktüten in türkischen Supermärkten 25 Kurus (ungefähr vier Cent). Diese Maßnahme soll den Plastiktütenverbrauch reduzieren, um die Umwelt zu schonen. Und so erklärte Erdogan, dass man aus Hanf „Millionen Stofftaschen und Netze“ produzieren könne, um diese an das Volk verteilen zu können.

Erdogan profitiert von Tütenregelung

„Diken“, eine oppositionelle Nachrichten-Webseite, berichtete, dass nicht nur die Umwelt von der neuen Tütenregelung profitiert. So fließen 15 der 25 Kurus pro Türe in die Kasse des Präsidialamtes. Vizechefin Gülizar Bicer Karaca von der Oppositionspartei CHP erklärte, dass das Präsidialamt so jährlich das Mehrfache vom Budget des Umweltministeriums verdiene.

Hanfanbau nur für das eigene Land

Der türkische Präsident erklärte, dass der Hanfanbau lediglich dem Eigenbedarf des Landes diene. Ein Export sei nicht geplant. Weiter heißt es, dass das Landwirtschaftsministerium in der Türkei bereits an einer entsprechenden Richtlinie arbeitet. Die Erarbeitung dieser Richtlinien würde in Kürze abgeschlossen sein.

Hanfanbau: Aktuelle Lage in der Türkei

Bereits im Jahr 2017 gab es in der Türkei einen Wandel im Umgang mit dem illegalen Hanfanbau. In 19 türkischen Provinzen hatte das Ministerium für Nahrungsmittel, Agrarkultur und Viehzucht den Hanfanbau unter bestimmten Voraussetzungen erlaubt. Damit versuchte Erdogan, den illegalen Hanfanbau zu bekämpfen.

Wenn Bauern in der Türkei Hanf anbauen wollen, müssen zunächst beim zuständigen Ministerium eine Bewerbung einreichen. Verläuft die Bewerbung erfolgreich, erhalten Bauern eine dreijährige Erlaubnis, um Hanf anzubauen. Zusätzlich ist eine beglaubigte Erklärung notwendig, in der jeglicher Zusammenhang mit Verstößen gegen das türkische Betäubungsmittelgesetz ausgeschlossen wird. Nach wie vor gilt nämlich in der Türkei, dass der Cannabiskonsum generell verboten ist, ebenso wie der Handel und der Anbau. Wer sich nicht daran hält, muss mit einer Gefängnisstrafe rechnen.

Erlaubnis ist gut – Kontrolle ist besser

Einen Monat vor der Hanfernte soll eine strenge Kontrolle der Bauern stattfinden. So kontrollieren die Mitarbeiter des Ministeriums mindestens einmal die Hanfbauern und überprüfen alles auf die Richtigkeit. Außerdem sind die Hanfbauern dazu verpflichtet, die Reste der Pflanzen nach der Ernte zu vernichten. Mit diesem Vorgehen bezweckt die Regierung, dass auch nicht die kleinsten Reste aus der Ernte auf dem Schwarzmarkt kommen. Zusätzlich findet eine strenge Überwachung der Hanfbauern statt. Denn so seien Verbindungen zum Schwarzmarkt sofort erkennbar.

Mehr zum Thema Cannabis als Medizin in der Türkei.

 

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Marihuana Aktien - Informationen zu Cannabis InvestmentsIst bald der nächste REIT neben IIPR handelbar?

Bald der nächste REIT neben IIPR handelbar? Cannabis ist ein sehr kapitalintensives Geschäft und das jederzeit verfügbare Eigenkapital ist eine recht teure Finanzierungsquelle für die Finanzierung von Anbau, Verarbeitung und Einzelhandel. Aufgrund der Gesetzgebung des Bundes haben Cannabisunternehmen nach wie vor keinen Zugang zu Banken für traditionelle Hypothekendarlehen. Um zu vermeiden, dass zusätzliches Eigenkapital geschaffen wird, wird mittlerweile immer mehr der Weg des „Sale and Lease Back“ gewählt. Hierbei wird […]

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Polytox.tv - Videos für Psychonauten, Stoner und AktivistenAbendtalk – Welcome 2019

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Dieses Video dient rein zur dokumentarischen und wissenschaftlichen Aufklärung. Eine legale Cannabis-Therapie ist nur in ärztlicher Behandlung möglich und sollte auch nur dort durchgeführt werden.

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Hanf Journal NewsBioGreen Bewässerungssysteme

PromotionDer Hydro Crystal für den Kurzurlaub. Der Winter ist da und der Wunsch, in den Süden zu verreisen, wächst. Doch was soll man mit seinen grünen Zöglingen anstellen, die in regelmäßigen Abständen mit flüssigem Nährstoff versorgt gehören. Da man weder Nachbarn noch Freunde mit den sich wiederholenden Tätigkeiten beauftragen möchte, muss eine andere vernünftige Lösung…

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Polytox.tv - Videos für Psychonauten, Stoner und AktivistenDMT Trip – „HORROR?“

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Mein Kanal soll hauptsächlich zur Aufklärung dienen. Und dazu Menschen ein anderes Bild über psychoaktive Substanzen zu zeigen. Drogen sind nicht generell etwas schlechtes, Drogen sind Werkzeuge die für verschiedene Zwecke genutzt werden können.

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Hanf Journal NewsSchweizer Apothekerverband stimmt für einen legalen Cannabisverkauf

Stadtverband der Zürcher Apotheken verabschiedet entsprechendes Positionspapier. Auch in der Schweiz wird gekifft. Gemäß gemachter Schätzungen haben vierzig Prozent der männlichen Bevölkerung und circa ein Drittel der weiblichen Bevölkerung der Schweiz bereits schon einmal in ihrem Leben Cannabis ausprobiert. Da es bei einigen Menschen nicht beim Ausprobieren bleibt, existiert natürlich auch dort ein Schwarzmarkt für…

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Hanf Journal NewsZehn Kilogramm Cannabis vom Zoll Oldenburg entdeckt

Größter Fund seit Jahren hat einen Wert von 100.000 Euro. Zollbeamte sind ständig auf der Suche nach Gesetzesbrüchen im Bereich der Einfuhr von Waren nach Deutschland. Selbst zu Weihnachten überprüfen Zöllner auch schon einmal den Weihnachtsmann und lassen diesen mit einem Grinsen auf dem Gesicht für etwas Marihuana im Gepäck noch vor den christlichen Feiertagen…

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Polytox.tv - Videos für Psychonauten, Stoner und AktivistenVom Samen zur Pflanze – So wirds gemacht ¦ Interview mit Herzog + Gewinnspiel

Diese einfachen Dinge der Samenaufzucht solltest du unbedingt wissen. Bei der Cultiva Hanfmesse 2018 wurden uns zum 10-jährigen Jubiläum von verschiedenen Samenbanken , wie Sensi Seeds, Dutch Passion und auch Herzog bei Exotic Seeds gratuliert.

Natürlich könnt ihr bei dieser Folge wieder Seeds gewinnen die uns freundlicherweise zur Verfügung gestellt wurden.

In dieser Folge erklären wir euch wie man Samen zum keimen bringt oder welche Methoden es gibt deinem Seed zu einer großen und starken Pflanze heranwachsen zu lassen.

Der Unterschied zwischen Stecklingen und Samen werden wir euch in einer in diesem Jahr erscheinenden Folge erklären.

Ausserdem haben wir noch den Rapper Herzog auf der Cultiva getroffen der uns etwas über seinen Strain Herz-OG erzählt und wie es dazu kam.

Man darf also gespannt sein.

… schaut mal auf unsere Seite www.cia-tv.eu 😉

Auf Instagram unter: https://www.instagram.com/cia.tv.420

Auf Facebook zu erreichen: https://www.facebook.com/cia420tv

ACHTUNG wir von CIA TV weisen darauf hin das dieses Video eines rein aufklärerischen und bildungstechnischen Zweckes dient.
VON DER NACHAHMUNG WIRD DRINGEND ABGERATEN.
Der Konsum von psychoaktiven Substanzen birgt immer Risiken, BESONDERS bei Jugendlichen!

Bei Suchtproblemen, hier die geeignete Hotline: http://www.suchthotline.info/
WIR WOLLEN NIEMANDEN DAZU ANIMIEREN DROGEN ZU NEHMEN

Deutscher Hanfverband NachrichtenJoschka Fischer steigt ins Cannabis-Geschäft ein | DHV-Video-News #190

Joschka Fischer steigt ins Geschäft ein | DHV-News #190

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Die Hanfverband-Videonews vom 11.01.2019

Die Tonspur der Sendung steht als Audio-Podcast am Ende dieser Nachricht zum downloaden oder direkt hören zur Verfügung.

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Weihnachtsspendenaktion - Endspurt!

Konsumentenbefragung für Berliner Cannabis-Modellprojekt

Komplizierte Rechtslage für CBD-Artikel in Deutschland

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Die Hanfverband-Videonews vom 11.01.2019

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Die Hanfverband-Videonews vom 11.01.2019

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  • Weihnachtsspendenaktion - Endspurt!
  • Konsumentenbefragung für Berliner Cannabis-Modellprojekt
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Leafly Deutschland NewsNeptune erhält Zulassung von Health Canada

Im letzten Jahr haben wir bereits darüber berichtet, dass in Kanada große Mengen Cannabis produziert werden und dass sich die Branchengiganten einen regelrechten Cannabisplantagenbauwettbewerb liefern. Hierzu gehört auch das kanadische Cannabisunternehmen Neptune Wellness Solutions Inc., das jetzt in einer Pressemitteilung bekannt gab, nun die Lizenz zur Verarbeitung von Cannabis von Health Canada erhalten zu haben.

Hierzu erklärte President und CEO von Neptune namens Jim Hamilton, dass man bereits im Jahr 2017 damit begonnen habe, die strategische Vision neu auszurichten, um das Unternehmen im Wachstumsmarkt Cannabis zu positionieren.

„Wir wollen zu einem Weltmarktführer im Bereich der Extraktion, Purifikation und Formulierung von Cannabis für wertschöpfende und differenzierte Produkte werden. Seither arbeiten wir an der Umsetzung einer sorgfältig geplanten Roadmap, um unsere beachtliche Produktionskapazität herzustellen, kommerzielle Mehrjahresverträge mit Branchengrößen wie Canopy Growth abzuschließen und unsere strategischen Geschäftsbeziehungen auszubauen“, so Hamilton gegenüber der Presse.

Darüber hinaus führte er aus, dass man erst vor kurzem einen Kooperationsvertrag mit Lonza unterzeichnet habe. Bei Lonza handele es sich um einen Weltmarktführer bei der Produktion von Kapseln.

Neptune durchläuft Lizenzierungsverfahren

Zudem gab Hamilton an, dass man aktuell unterschiedliche Schritte des Lizenzierungsverfahrens durchlaufe.

„Mit der Lizenzerteilung durch Health Canada eröffnet sich heute für uns das enorme Potenzial des Cannabismarkts. Und wir sind ohne Einschränkung bereit, unsere Extraktionsleistungen zu kommerzialisieren. Dieser Meilenstein geht auf die Professionalität und die Erfahrung des von Michel Timperio geführten Teams zurück. Michel kann es kaum erwarten, unser visionäres Versprechen endlich einzulösen. Darüber hinaus sind wir sehr stolz darauf, als eines von wenigen Unternehmen mit Sitz in Quebec eine Lizenz von Health Canada zu erhalten. Wir freuen uns darauf, diesen aufstrebenden Sektor in unserer Heimatprovinz mit aufzubauen“, führte Hamilton aus.

Neptune ist jetzt dank der Lizenzerteilung durch Health Canada „zur Verarbeitung von getrocknetem Cannabis, zur Herstellung und Purifikation von Cannabis-Extrakten und Cannabisölen sowie zum Verkauf seiner Leistungen an andere Lizenzinhaber“ berechtigt.

Der GMP-zertifizierte und 4.650 Quadratmeter große Standort von Neptune in Sherbrooke (Quebec) soll schon bald die Produktion von Cannabis aufnehmen. Dem Medienbericht zufolge erwartet Neptune Umsätze aus bereits bestehenden Lieferverträgen. Zudem würden weitere Verträge kurz vor der Unterzeichnung stehen. Des Weiteren hat Neptune bei Health Canada auch eine Verkaufslizenz für Cannabisprodukte beantragt.

Neptune: Phase II der Kapazitätserweiterung

Bis März diesen Jahres soll sich die Verarbeitungskapazität der Cannabisanlage von aktuell 30.000 Kilogramm getrocknetem Cannabis auf 200.000 Kilogramm erhöhen. Damit gehört Neptune zu den größten Cannabisverarbeitern in Kanada. Zudem kann der Standort in Sherbrooke seine Kapazitäten noch auf bis zu 6.000 metrischen Tonnen ausweiten.

„Dies ist eine aufregende Zeit für Neptune. Wir haben uns das ehrgeizige Ziel gesetzt, unsere Kernkompetenzen auf zukunftsträchtige Produktkategorien im Verbrauchermarkt zu verlagern. Dazu entwickeln wir kommerzialisierbare, differenzierte Formulierungen für den boomenden Cannabismarkt. Neptunes langjährige wissenschaftliche Erfahrung und Expertise bei der Formulierung natürlicher Gesundheitsprodukte untermauert unsere Kompetenz bei der Entwicklung von Formulierungen in herausragender Qualität für unsere Geschäftskunden. Mit der Lizenzerteilung durch die Regulierungsbehörde schlagen wir einen neuen Wachstumskurs ein. Neptune positioniert sich damit als Anbieter von extrahierten Cannabisprodukten in diesem riesigen und wachstumsstarken Marktsegment“, führte Hamilton abschließend aus.

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Polytox.tv - Videos für Psychonauten, Stoner und AktivistenNot another Dope Show Daytop Therapie Woche 27

High,
Ich lese aus meinen Therapie Wochenreflexionen und erzähle was das mit mir gemacht hat.

Wer fragen hat, schreibt sie bitte in die Kommentare oder schickt an schmidbauer.ernst@gmail.com eine Mail mit Betreff, frage not another Dopeshow.
Hater Kommentare werden kommentarlos gelöscht. Kritik lasse ich stehen.

Polytox.tv - Videos für Psychonauten, Stoner und AktivistenJoschka Fischer steigt ins Geschäft ein | DHV-News #190

Die Hanfverband-Videonews vom 11.01.2019

1:39 • Weihnachtsspendenaktion – Endspurt!
3:23 • Konsumentenbefragung für Berliner Cannabis-Modellprojekt
5:32 • Komplizierte Rechtslage für CBD-Artikel in Deutschland
11:05 • Joschka Fischer steigt ins Cannabis-Geschäft ein
12:31 • Termine

Die Tonspur der Sendung steht hier als Audio-Podcast zum downloaden oder direkt hören zur Verfügung:
https://hanfverband.de/files/dhv_news_190_-_podcast_11_01_2019.mp3

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• Vorbemerkungen

DHV Youtube, 16.08.2018: Aufruf an SPD & Nahles: Legalisierung jetzt!
https://www.youtube.com/watch?v=CVwyvsxFITg

• Weihnachtsspendenaktion – Endspurt!

DHV, 30.11.2018: Spenden & gewinnen: DHV-Weihnachtsspendenaktion 2018/19
https://hanfverband.de/nachrichten/blog/spenden-gewinnen-dhv-weihnachtsspendenaktion-201819

DHV Youtube, 06.12.2018: Für eure FREIHEIT! Justizkampagne 2019
https://www.youtube.com/watch?v=nj9wWGbOyDU

DHV Youtube, 18.12.2018: Richter Müller WANTS YOU!
https://www.youtube.com/watch?v=OWJgSyEMbsk

• Konsumentenbefragung für Berliner Cannabis-Modellprojekt

DHV, 10.01.2019: Konsumentenbefragung für Berliner Cannabis-Modellprojekt
https://hanfverband.de/nachrichten/news/konsumentenbefragung-fuer-berliner-cannabis-modellprojekt

• Komplizierte Rechtslage für CBD-Artikel in Deutschland

DHV, 09.01.2019: CBD: Irritationen in Österreich und Deutschland
https://hanfverband.de/nachrichten/news/cbd-irritationen-in-oesterreich-und-deutschland

DHV, 30.11.2019: Bundestagspetition: Nutzhanf raus aus dem BtMG!
https://hanfverband.de/nachrichten/blog/bundestagspetition-nutzhanf-raus-aus-dem-btmg-0

• Joschka Fischer steigt ins Cannabis-Geschäft ein

Morgenpost, 05.01.2019: Joschka Fischer steigt jetzt ins Cannabis-Geschäft ein
https://www.morgenpost.de/politik/article216139213/Joschka-Fischer-steigt-ins-Cannabis-Geschaeft-ein.html

• Termine

http://hanfverband.de/nachrichten/termine

Lippstadt: Podiumsdiskussion der Jungen Liberalen zum Thema „Cannabis als Medizin – Zwischen Wunsch und Wirklichkeit“
Samstag, 12. Januar 2019 – 15:00

München: Offenes Treffen der DHV Ortsgruppe München
Sonntag, 13. Januar 2019 – 14:15

Wuppertal: Offenes Treffen der DHV Ortsgruppe Bergisches Land
Dienstag, 15. Januar 2019 – 19:00

Stuttgart: Themenabend – Cannabis und Recht
Mittwoch, 16. Januar 2019 – 18:30
(CSC)

Berlin: Offenes Treffen der DHV Ortsgruppe Berlin
Mittwoch, 16. Januar 2019 – 19:00

Augsburg: Offenes Treffen der DHV Ortsgruppe Augsburg
Mittwoch, 16. Januar 2019 – 19:00

Erfurt: Offenes Treffen der DHV Ortsgruppe Erfurt
Mittwoch, 16. Januar 2019 – 19:00

Mönchengladbach: Offenes Treffen der DHV Ortsgruppe Mönchengladbach in Gründung
Montag, 21. Januar 2019 – 19:00

Heidelberg: Offenes Treffen der DHV Ortsgruppe Rhein-Neckar
Dienstag, 22. Januar 2019 – 19:00

(…)

Berlin: International Cannabis Business Conference 2019
Sonntag, 31. März 2019 – 0:00 bis Dienstag, 2. April 2019 – 0:00

DHV, 08.01.2019: ICBC: Programm für die größte Cannabis-Business-Konferenz in Deutschland steht
https://hanfverband.de/nachrichten/news/icbc-programm-fuer-die-groesste-cannabis-business-konferenz-in-deutschland-steht

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http://hanfverband.de/dhv/unterstuetzen

Grüne Hilfe Netzwerk e.V.Telio wieder unterlegen: Überhöhte Telefonkosten in hessischen JVA’s

In einem Verfahren beim Zivilsenat des OLG Frankfurt wurde erwirkt, dass die Tarife, die bis 2015 bei dem Telefonanbieter Telio galten, deutlich überhöht waren. Allen in Hessischen Knästen, die von diesen Tarifen (0,20€/min ins Festnetz, 0,59€/min ins Mobile) Betroffenen steht nun ein Schadensersatz durch das Land Hessen in Höhe von 35,5% plus Zinsen zu.

Urteil vom 07.12.2018, Az.: 15U 181/17; Land Hessen./. Thomas Ehlers

Schon 2015 unterlag Telio in einem ähnlichen Fall in Sachsen-Anhalt: FAZ berichtete: Urteil : Häftlinge sollen günstiger telefonieren dürfen, am 05.01.2015.

Leafly Deutschland NewsCBD-Vital: Naturextrakte aus Österreich

Dieser Artikel ist gesponsert von der Vitrasan GmbH (CBD-Vital).

Die Vitrasan GmbH in der österreichischen Oststeiermark möchte seit der Gründung im Jahr 2017 den Gesundheitsmarkt bereichern und vertreibt unter der Marke CBD-Vital herausragende CBD-Produkte und Premium-Naturextrakte. Neben der Reinheit bei den Produkten, legt CBD-Vital besonderen Wert auf eine Standardisierung, um eine gleichbleibende Qualität gewährleisten zu können. So besitzen die CBD-Vital Naturextrakte einen standardisierten Gehalt an aktiviertem Cannabidiol (CBD). Durch ein spezielles Extraktionsverfahren können die Extrakte bis zu 24 Prozent CBD auf natürlicher Basis enthalten.

Dem Unternehmen zufolge sorgen permanente Analysen für die gleichbleibende Qualität, reproduzierbare CBD-Gehalte und maximale Reinheit. Weiter heißt es, dass die Naturextrakte einen Premium-Charakter besitzen, da das CBD in seiner aktivierten Form vorliegt. Durch den hohen Terpen-Gehalt bleibe der Entourage-Effekt damit voll erhalten. Zusätzlich bleibt der THC-Gehalt mit < 0,02 % besonders niedrig. Die CBD Öle weisen zudem einen angenehm milden Geschmack auf.

(Der Begriff Entourage-Effekt stammt aus der Cannabisforschung und bezeichnet das synergistische Zusammenspiel der Cannabinoide aus der Cannabispflanze mit weiteren Inhaltsstoffen wie Terpenen.)

CBD-Öle und -Kapsel von CBD-Vital

Die CBD-Produkte von CBD-Vital sind frei von synthetischen Inhaltsstoffen und werden mit Hanfsamenöl oder Hanfblattpulver angereichert. Dies kann den Entourage-Effekt noch zusätzlich verstärken, da Hanfsamenöl wertvolle ungesättigte Fettsäuren, Vitamine und Mineralstoffe enthält.

CBD-Naturextrakte PREMIUM sind mit 5, 10, 18 und 24 Prozent CBD erhältlich. Da die Inhaltsstoffe ein breites Wirkungsspektrum entfalten können, kann das CBD-Öl auch bei den unterschiedlichsten Erkrankungen/Beschwerden helfen. Zum Beispiel bei:

  • depressive Verstimmungen, Angst und Unruhe
  • Kopfschmerzen und Migräne
  • Übelkeit und Erbrechen
  • Magen-Darm-Probleme
  • Entzündungen
  • Hautproblemen

CBD-Öle gelten als gut verträglich. Zudem hat die Weltgesundheitsorganisation (WHO) das Cannabinoid Cannabidiol (CBD) im Jahr 2018 als unbedenklich eingestuft. Erwähnenswert ist zudem eine Umfrage von der Brigthtfield Group und HelloMD aus dem Jahr 2017. Die Teilnehmer gaben an, CBD-Öl vorwiegend bei Angstzuständen, Depressionen, Schlaflosigkeit sowie Gelenkschmerzen zu nutzen. Außerdem gaben 42 Prozent der Teilnehmer an, dass sie durch die Einnahme des CBD-Öls die Dosis von nicht-verschreibungspflichtigen und verschreibungspflichtigen Medikamenten reduzieren oder ganz absetzen konnten. Die Wirksamkeit des CBD-Öls gaben 80 Prozent der Umfrageteilnehmer mit sehr gut an. Nur drei Prozent der Teilnehmer gaben an, keine Wirkung gespürt zu haben.

Schlaftropfen von CBD-Vital

Millionen Menschen leiden unter Ein- und Durchschlafstörungen. Ebenso viele klagen über eine schlechte Schlafqualität. Bleiben diese Schlafprobleme über einen längeren Zeitraum bestehen, kann es infolge dessen zu physischen und psychischen Erkrankungen, wie zum Beispiel Abnahme der Leistungs- und Konzentrationsfähigkeit sowie Depressionen kommen. Zudem können Schlafstörungen das Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen erhöhen.

Neben den CBD-Ölen gibt es im CBD-Vital Online-Shop auch spezielle Produktinnovationen wie die Schlaftropfen bzw. die Schlafkapseln (CBD Sleep). Es handelt sich hierbei um einen Mikronährstoffkomplex mit CBD. Zudem enthalten die Schlaftropfen auch das Schlafhormon Melatonin sowie die Vitamine B6 und Folsäure, Melissenblätter- und Bitterorangenschalen-Extrakt.

Weitere CBD-Produkte im CBD-Vital-Online-Shop

CBD-Vital bietet seinen Kunden als Alternative zum CBD-Öl auch CBD-Kapseln an. Diese enthalten hochreines CBD, das eine Reinheit von > 99 Prozent besitzt. Ebenso wie die CBD-Öle sind auch die Kapseln frei von synthetischen Stoffen, Pestiziden, Schwermetallen und weiteren giftigen Stoffen. Außerdem sind die Kapseln laktose-, fruktose und glutenfrei.

Darüber hinaus gibt es spezielle Nahrungsergänzungsmittel, die mit CBD optimiert wurden. So zum Beispiel die Kapseln „CBD Immun Support“, die neben CBD auch verschiedene Vitamine, Spurenelemente und weitere Nährstoffe enthalten, um das Immunsystem stärken zu können. Auch für die Hautpflege finden sich entsprechende Produkte im CBD-Vital Online-Shop. Hierzu gehören beispielsweise der CBD-Akutbalsam, das CBD-Akneserum, die Anti-Aging-Pflege mit CBD-Hydracalm, sowie ein wärmender und kühlender Muskelbalsam. Die Kosmetik ist als Biokosmetik (höchste Stufe der Naturkosmetik) zertifiziert und zeichnet sich durch einen hohen CBD-Gehalt und ein vielseitiges Pflanzenstoffspektrum aus.

Über Vitrasan

Vitrasan ist ein Anfang 2017 gegründetes steirisches Unternehmen im Gesundheitsbereich und vertreibt Nahrungsergänzungsmittel sowie Kosmetik über Apotheken, Pharmagroßhandel und Online-Plattformen unter den Kernmarken CBD-Vital, Austrohemp, Vetrivital und Aquatadeus.

Geführt wird das Unternehmen von den beiden Geschäftsführern Thomas Sulzer und Mag. pharm. Matthias Schöggl, welche auch als Gesellschafter fungieren. Als zwei weitere Gesellschafter agieren erfahrene Masterminds aus der Geschäftswelt im Hintergrund, welche das Unternehmen tatkräftig begleiten.

Dieser Artikel ist gesponsert von der Vitrasan GmbH (CBD-Vital).

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Footnotes