Planet Drogen

Hanf Journal NewsWerde Teil der breiten Masse

Letzter Aufruf zur zwanzigsten Hanfparade!

 

 

Am 12. August 2017 ist es endlich wieder so weit. Dank der andauernden Prohibition von Hanf darf in diesem Jahr zum zwanzigsten Mal auf die Straße in Berlin gegangen werden, um lauthals für ein weiteres Umdenken in der Cannabispolitik Deutschlands Stellung zu beziehen. Dass der Drogenkrieg gescheitert ist und besonders das äußerst nützliche Gewächs dummdreist dazu missbraucht wird, unbescholtene Bürger aufzuspüren und zu bestrafen, ist mittlerweile bei den meisten intelligenten Menschen angekommen, weshalb sogar einige Politiker und Parteien die Freigabe von Marihuana für Erwachsene fordern.

 

Zusammen mit den vielen Millionen Menschen, denen der Konsum des auch als Heilkraut einsetzbaren Pflanzenmaterials ein Genuss ist, müssen die wenigen agierenden Staatenlenker endlich dafür sorgen, dass auch der letzte ungerechtfertigte Paragraf aus dem diskriminierenden Betäubungsmittelgesetz gestrichen wird. Nur bei breiter Aufstellung in der Hauptstadt unseres Landes werden die Verteidiger der unhaltbaren Zustände ernsthaft ihre Lauscher aufsperren und sich daraufhin vielleicht einmal am Abendbrottisch mit der Familie über die Thematik ehrlich unterhalten. Nur wenn eine breite Masse von freundlichen Marihuanabefürwortern stichfeste Argumente für die Beendigung des allgemeinen Hanfverbotes in die Gedankenwelt der noch unentschlossenen Bürger bewegt bekommt, werden die viele Jahrzehnte lang aufgebauten Unwahrheiten über Cannabis und seine Konsumenten langsam wieder fortgefegt.

 

Daher steht die zwanzigste Hanfparade in Berlin im Jahr 2017 auch unter dem Motto „Breiter kommen wir weiter!“, um die Notwendigkeit des Zusammenhalts in der Gesellschaft aufzuzeigen und dabei die Demonstration zu vergrößern. Da ein Viertel der gesamten Bevölkerung mit Marihuana trotz des Verbotes in der Vergangenheit nähere Bekanntschaft schließen konnte, beweist dieser hohe Wert nicht nur die allgegenwärtige Verfügbarkeit des illegalen Gewächses, sondern auch die Verwurzelung des Krautes im gesamten Umfeld. Jeder Mensch im Land ist über Ecken mit Cannabiskonsum und den Folgen der Prohibition verbunden und spürt die negativen Auswirkungen am eigenen Leib. Sei es ein Sohn, der aufgrund eines Führerscheinentzugs seinen neuen Job verliert, oder die Großmutter, die seit Wochen auf ein Cannabisrezept gegen ihre Arthritis hofft, das ihr der Arzt jedoch nicht verschreiben möchte – der legale Umgang mit der Nutzpflanze Hanf muss zukünftig wieder zurück zu einem freien Gebrauchsrecht geführt werden, das niemanden für seine eigene Wahl strafrechtlich verfolgt oder mündige Bürger in ihrer Eigenverantwortlichkeit und Entfaltung beschneidet.

 

Damit Polizei und Gerichte in Bälde ernst zu nehmende Verbrecher aus der friedliebenden Öffentlichkeit fischen können, Jugendschutz endlich mit Wirksamkeit betrieben werden kann, Kranke ihre Medizin erhalten und der Staat einmal Geld einnehmen statt ausgeben darf, treffen sich hoffentlich wieder über zehntausend Cannabisfans auf der diesjährigen Hanfparade in Berlin.

Ansprachen, Musiktrucks, namhafte Live-Acts und viel Cannabispower locken neben der Hauptstadtsonne auf die größte Legalisierungsdemonstration Deutschlands und versprechen einen unvergesslich guten Tag für eine breite Masse. Ein extra produziertes Hanfparade Magazin darf von den Teilnehmern des Berliner Mega-Events zur Jubiläumsfeier auch erwartet werden, das über Entstehung der politischen Veranstaltung und die Hintergründe des Cannabisverbotes etwas Auskunft geben wird.

 

Zwanzigste Hanfparade in Berlin am 12.08.2017

Treffpunkt ab 10:00 Uhr auf dem Washington-Platz am Hauptbahnhof.

Start des Umzugs: 14:00 Uhr

Ab 16:00 Uhr am Alexanderplatz Abschlussveranstaltung mit Nutzhanfareal, Forum für Hanfmedizin, Konzertbühne und Infoständen.

Ende um 22:00 Uhr

 

Acts: B-Tight, Mono & Nikitaman, Macka B, Plusmacher, Planet Ion

www.hanfparade.de

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Polytox.tv - Videos für Psychonauten, Stoner und AktivistenHaschisch macht nicht schlau aber fördert die Gesundheit – SmokeOut mit Lars und Andreas

Heute Abend gibt es wieder einen Live-Stream über YouTube. Ab ca. 20 Uhr starten wir einen Google Hangout der live auf YouTube übertragen wird.

Wenn Ihr in der Sendung dabei sein wollt, kontaktiert mich einfach per Mail (andi@hangout-tv.com) oder Facebook (Andreas Maurer – http://www.facebook.com/am082).

Helft uns bitte mit teilen, Freunden erzählen, Daumen nach oben, kommentieren und was es sonst noch so alles gibt, in der verrückten Welt da draussen.. 😀

Danke – ZNDG – CHEERS & schönen Abend @ all!

Bitte schaut auch öfter mal im Stoner Video Chat vorbei und verbreitet den Link. THX
Stoner-Chat: https://chat.Hangout-TV.com/

Lars Knacken: http://lars.hangout-tv.com/
Kiffi, die sprechende Weedpflanze: https://www.youtube.com/channel/UCMGpRQ6JKy9k5OyybTj13zw

Andreas Maurer: https://andi.hangout-tv.com

Blog der Aidshilfe DeutschlandOpposites Attract: Weiterer Beleg für Schutz durch Therapie

Bei einer wirksamen HIV-Therapie ist in den Körperflüssigkeiten so gut wie kein HIV mehr vorhanden. HIV kann dann beim Sex nicht übertragen werden. Dieser Schutz durch Therapie wird durch die Studie Opposites Attract erneut bestätigt.

Die Ergebnisse der 2012 gestarteten Untersuchung wurden am 25. Juli auf der 9. Konferenz der Internationalen AIDS-Gesellschaft (IAS 2017) in Paris vorgestellt.

Opposites Attract: Gegensätze ziehen sich an, aber infizieren sich nicht

An Opposites Attract nahmen insgesamt 343 schwule Paare aus Australien, Bangkok und Rio de Janeiro teil. Ein Partner war jeweils HIV-negativ, ein Partner HIV-positiv. Beim positiven Partner war die Virenmenge im Blut durch eine wirksame HIV-Therapie so niedrig, dass sie mit den gängigen Verfahren nicht nachweisbar war („Viruslast unter der Nachweisgrenze“).

Im Studienzeitraum hatten die Paare fast 17.000 Mal Analverkehr ohne Kondom. Trotzdem gab es bei diesen Paaren keine HIV-Übertragungen, erklärte der Studienleiter Andrew Grulich, Professor für Epidemiologie an der University of New South Wales, gegenüber CNN. „Niemand hat sich bei seinem Partner infiziert.“

Eine wirksame HIV-Therapie schützt vor sexueller HIV-Übertragung

Die Ergebnisse von Opposites Attract sind, ebenso wie die im Juli 2016 veröffentlichten Ergebnisse der PARTNER-Studie mit 548 heterosexuellen und 340 schwulen Paaren, ein weiterer Beleg dafür, dass eine wirksame HIV-Therapie vor sexueller HIV-Übertragung schützt.

Dass HIV-infizierte Menschen unter wirksamer antiretroviraler Therapie sexuell nicht ansteckend sind, wurde zum ersten Mal Anfang 2008 von der Schweizer Eidgenössischen Kommission für Aidsfragen öffentlich geäußert. Die Deutsche AIDS-Hilfe schloss sich mit einer ähnlichen Position im April 2009 an.

Opposites Attract untermauert die Kampagne UequalsU

Wissenschaftlich bestätigt wurde der Schutz durch Therapie durch die bahnbrechende Studie HPTN 052, deren Ergebnisse 2011 veröffentlicht wurden.

Die Untersuchungsergebnisse untermauern auch die Botschaft der ebenfalls in Paris vorgestellten Kampagne „U = U / Undetectable equals Untransmittable“ (nicht nachweisbar = nicht übertragbar). Sie will HIV-positive Menschen weltweit dazu ermutigen, eine HIV-Behandlung zu beginnen oder fortzusetzen, ihnen die Angst vor einer sexuellen HIV-Übertragung nehmen und zum Abbau des HIV-Stigmas beitragen.

(ascho/hs)

Quelle: International study of gay couples reports no transmissions from an HIV-positive partner on treatment (aidsmap.com, 25. Juli 2017)

Link zum Ergebnis der PARTNER-Studie

Bericht zur PARTNER-Studie auf aidshilfe.de

Link zur U = U-Kampagne

Positionspapier „Schutz durch Therapie ist Safer Sex“ der Deutschen AIDS-Hilfe, Oktober 2013

„Eine wunderschöne Erleichterung“: Kalenderblatt zu vier Jahren EKAF-Statement (30. Januar 2012)

Polytox.tv - Videos für Psychonauten, Stoner und AktivistenFall Nr. 2: Marvin Schmidt – 13 Tage Abstinenz – 1,0ng

Marvin fasste sich Ende 2016 einen Neujahrsvorsatz: Den Cannabiskonsum bis zu seinen Abschlussprüfungen im März 2017 zu pausieren, um sich mit einem klaren Kopf auf diese wichtige Prüfungen vorzubereiten. Ein guter Vorsatz! Doch dann gerät er dreizehn Tage nach seinem letzten Joint in eine Polizeikontrolle…
Mehr zu Marvins Geschichte erfahrt ihr hier: http://fuehrerscheinkampagne.de/betroffene-kommen-zu-wort/marvin-schmidt-name-geaendert/

Um diese und andere Ungerechtigkeiten beim Thema Cannabis & Führerschein zu bekämpfen, führen wir eine Kampagne durch, welche dem DHV durch sens media ermöglicht wird. Wir fordern klare Regeln für einen klaren Kopf beim Autofahren! In den kommenden Monaten erwarten euch viele weitere Betroffenenberichte, Expertenstatements und Aktionen zu diesem Thema. Stay tuned!

Kampagne:
www.klarerkopf-klareregeln.de

https://www.facebook.com/KlarerKopf.K…
Instagram: deutscher.hanfverband #fuehrerschein

Deutscher Hanfverband:
https://hanfverband.de/

sens media:
http://sens-media.com/
http://infused.sens-media.com/

https://www.youtube.com/channel/UCFpch8tI-LcHDDHywFBmVPA

Polytox.tv - Videos für Psychonauten, Stoner und AktivistenSubstanzinfo Rapé (schamanisches Schnupfpulver) | Drug Education Agency (124)

Herzlich willkommen zur basalen Substanzinfo zum schamanischen Schnupfpulver Rapé. Was ist das eigentlich? Wie wirkt Rapé und wofür verwenden es die indigenen Ethnien Südamerikas? Welche Sorten Rapé gibt es und wie werden diese in der spirituellen Praxis genutzt? Das alles und mehr erklärt Gastgeber Markus Berger in dieser Folge eurer DEA.

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Polytox.tv - Videos für Psychonauten, Stoner und Aktivisten50 mg THC Edible und wichtige Tipps für ein gutes High

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Dieser Kanal soll auf keinen Fall dazu verleiten Cannabis zu konsumieren! Es ist eher ein Kanal der für Leute da sind die verantwortungsvoll Cannabis konsumieren und ein paar mehr Infos und Tipps haben wollen gesünder zu konsumieren 🙂 Alle anderen Videos dienen nur der Unterhaltung 🙂 Auch bin ich gegen den Konsum von Cannabis unter 18 Jahren!

Blog der Aidshilfe Deutschland„Aids hätte ich mir sparen können“

Maik verdrängte sein HIV-Risiko – aus Angst vor den Folgen einer HIV-Infektion. Trotz dramatischer Symptome bot ihm kein Arzt einen HIV-Test an. Die Wende kam erst, als es fast zu spät war.

Maik, 43, lebt in München. Er ist Diplom-Ingenieur und Testfahrer bei einem großen deutschen Autohersteller. In der Kampagne „Kein AIDS für alle!“ erzählt er seine Geschichte, um andere Menschen vor dem gleichen Schicksal zu bewahren.

Maik, wie hast du erfahren, dass du HIV-positiv bist?

Ich habe es erfahren, als es schon fast zu spät war. Ich hatte über 30 Kilo abgenommen. Wegen einer Pilzinfektion im Mund und in der Speiseröhre konnte ich nicht mehr essen. Die Ärzte haben mir Medikamente gegen Darmparasiten und die Pilzinfektion gegeben, aber lange Zeit hat mir keiner einen HIV-Test angeboten. Am Ende hat dann zum Glück doch ein Arzt den Mut aufgebracht.

Wie lange warst du krank gewesen?

Das ging so ungefähr ein Jahr. Ich hatte zuerst eine heftige Sommergrippe und habe mich davon körperlich nicht mehr richtig erholt. Dann kamen die Magen-Darm-Probleme. Den Gewichtsverlust fand ich ja anfangs noch erfreulich. Aber dann kam dauerhafter Durchfall hinzu, der hat mich sehr belastet.

Und wirklich keiner hat an HIV gedacht?

Meine Freunde haben mich gefragt: Was ist los? Aber auch von ihnen hat niemand HIV thematisiert.

Und du selbst?

Ich hatte natürlich eine Ahnung. Ich hatte mich zehn Jahre vorher das letzte Mal testen lassen, das Ergebnis war negativ gewesen. Da ich Safer Sex praktiziert hatte, bin ich damals davon ausgegangen, dass mir so etwas nicht passieren würde. Dass ich nicht immer ganz konsequent gewesen war und dass man als schwuler Mann immer ein gewisses Restrisiko hat, hab ich verdrängt.

„Ohne Test kann man in einer trügerischen Scheinwelt leben.“

Wovor hattest du denn Angst?

Ich habe in den 90ern viele Freunde sterben sehen. Deswegen hatte ich noch das alte Bild vor Augen: dass man an Aids stirbt, wenn man HIV hat. Und ich hatte Angst davor, dass ich mit einem positiven Testergebnis in der Szene abgestempelt wäre. Wenn man keinen Test gemacht hat, kann man sagen: „Ich bin wahrscheinlich negativ“, in einer trügerischen Scheinwelt leben und sich jahrelang etwas vorspielen –  bis es zu spät ist.

Du hast tatsächlich zehn Jahre mit dieser Unsicherheit gelebt. Was geht da in einem vor?

Das sind ständige innere Kämpfe. Man schiebt die Sache raus, wie bei anderen Dingen, die einem lästig oder unangenehm sind. Man sagt sich: „Ich muss mit Fitness anfangen und ab Weihnachten geht’s dann aber auch wirklich los!“, aber man rafft sich dann doch nicht auf. Man müsste dringend zum Reifenwechsel, aber erst, wenn man von der Fahrbahn abkommt, merkt man, wie wichtig die Reifen sind. Genauso ist es auch mit dem HIV-Test: Man sitzt das Ganze aus, obwohl man weiß, dass es wichtig und nicht schlimm ist.

Wusstest du, dass man mit HIV heute gut leben kann?

Ich habe nach dieser ganzen Geschichte gemerkt, wie schlecht ich aufgeklärt war. Ich dachte, dass die Medikamente immer noch Durchfall und Fettumverteilung hervorrufen und dass mit HIV vieles nicht mehr möglich wäre. Ich stand damals vor einem Karrieresprung und wollte einfach weitermachen mit meinem Leben. Dass die Medikamente mittlerweile so gut sind und dass die Lebensqualität nach wie vor voll gegeben ist, wusste ich nicht.

„Ich hatte Aids-Symptome wie aus dem Lehrbuch.“

Was hätte dir damals geholfen, den Test früher zu machen?

Mir hätte geholfen, wenn ich ein positives Beispiel gehabt hätte. Jemand, der sagt: „Ja, ich bin auch HIV-positiv, aber es ist nicht so schlimm. Ich nehme eine Tablette am Tag und es geht mir gut.“

Wer oder was hätte dich noch zu einem Test motivieren können?

Ein klarer Impuls von außen wichtig gewesen. Mein Hausarzt hatte nicht den Mut dazu. Er war selbst schwul und hätte leicht sagen können: „Mach das, damit wir HIV ausschließen können. Du kannst das bei mir oder anonym machen. Und im Fall es Falles: mit HIV kann man heute leben.“ Dass er das nicht gemacht hat, wurde Teil meiner Verdrängungsstrategie: Wenn ein schwuler Arzt nichts sagt, muss ich das auch nicht in Betracht ziehen. Dann ist alles in Ordnung.

Aber du warst doch damals bestimmt bei vielen Ärzten?

Einer hat mich mit Lutschpastillen nach Hause geschickt, obwohl mein ganzer Mund voll mit Pilz war. Aids-Symptome wie aus dem Lehrbuch. Was mit mir los war, war unübersehbar. Das Unwissen vieler Ärzte über HIV ist für mich völlig unverständlich. Auf der anderen Seite bin ich natürlich auch selbst für mich verantwortlich.

Du meinst, du hättest selbst einen Test vorschlagen können?

Natürlich. Aber ich war immer erleichtert, wenn sie HIV nicht thematisiert haben. Dann konnte ich mir wieder sagen: Die haben sicher Recht, mit HIV hat das alles nichts zu tun.

Was hast du gefühlt, als du endlich wusstest, was dahinter steckte?

Ich war einerseits erleichtert, weil ich endlich wusste, was los war. Zugleich war ich wütend auf mich, weil ich es so weit hatte kommen lassen. Ich dachte: Jetzt sterbe ich, weil ich nicht den Mut zum HIV-Test hatte. Meine letzten Tage wollte ich zu Hause verbringen. Meinen damaligen Freund habe ich vor die Wahl gestellt, bei mir zu bleiben, bis ich tot bin, oder zu gehen.

Wie hat er reagiert?

Er ist bei mir geblieben und hat sich darum gekümmert, dass ich zu Hause gepflegt wurde. Nach vier Wochen ging es mir deutlich besser, und nach sechs Wochen konnte ich wieder arbeiten.

„Mein Immunsystem war praktisch nicht mehr vorhanden.“

Obwohl du so schwer krank warst?

Ich habe unwahrscheinliches Glück gehabt. Ich hatte null Helferzellen und eine Viruslast im Millionenbereich. Mein Immunsystem war praktisch nicht mehr vorhanden. Vollbild Aids mit allen Symptomen. Ich hätte Hirnschäden erleiden oder mein Augenlicht verlieren können. Es war ein kleines medizinisches Wunder, dass die Therapie überhaupt noch funktioniert hat.

Und heute?

Nehme ich täglich eine Tablette und denke oft gar nicht mehr daran, dass ich HIV-positiv bin. Ich lebe in einer eingetragenen Partnerschaft, arbeite 40 Stunden die Woche, mache Sport, habe Freunde, alles ganz normal. Und durch die HIV-Medikamente kann ich HIV nicht mehr weitergeben, das finde ich sehr erleichternd. Im Rückblick denke ich: Aids hätte ich mir wirklich sparen können.

Hat HIV etwas in deinem Leben verändert?

Im positiven Sinne hat mein Leben sich radikal verändert. Ich habe aufgrund meiner HIV-Infektion ein paar Freunde verloren, aber auch neue Freunde gewonnen. Ich lebe bewusster und schiebe medizinische Untersuchungen nicht mehr auf die lange Bank.

Was rätst du anderen schwulen Männern?

Nicht zu warten, bis es wirklich zu spät ist. Sich regelmäßig testen lassen. Eine HIV-Diagnose ist immer noch ein einschneidendes Erlebnis. Aber man kann super damit leben. Mit den Folgen einer verschleppten Infektion kann man das meist nicht. Aids muss heute nicht mehr sein.

 

Mehr Informationen:

Website der Kampagne „Kein AIDS für alle!“

Kampagnenvideo „Kein AIDS für alle!“: Maik und Regina hatten Aids. Was wir tun können, damit es anderen Menschen nicht so ergeht

Video: Maik im Gespräch

Pressemitteilung „Das Ende von Aids bis 2020 erreichen – Kampagnenstart der Deutschen AIDS-Hilfe“ (12. Mai 2017)

Hanf Journal NewsDie Janebox für Marihuana-Fans

 

Promotion

 

Eine Wundertüte für Cannabiskonsumenten.

 

JaneboxLogo
Janebox – Wundertüte für Kiffer.

 

In Zeiten des Internets wird es immer seltener nötig, das Haus zu verlassen. Anbieter bringen innerhalb von Stunden bestellte Waren aller Art in die eigenen vier Wände, sodass sich das Stöbern im Netz ebenso zu einem weitverbreiteten Hobby kultivierte, wie das Empfangen des gewünschten Guts an der eigenen Haustüre. Da sich auch Cannabisnutzer an dieser Entwicklung erfreuen, war es nur eine Frage der Zeit, bis sich neben gewöhnlichen Versandhändlern auch spezieller Ideen auf diesem Markt etablieren. Die Janebox für Marihuana-Fans vermischt nun einen Trend aus dem Sammler- wie Nerd-Sektor mit dem mannigfaltigen Angebot der großflächigen Cannabisbranche und bietet einen Service, der einem Wundertütenabonnement ähnelt. Eine Pressemitteilung klärt folgend über den genauen Sachverhalt auf, während sich Leser des Hanf Journals auf die unten folgende Verlosung eines Janebox-Jahres-Abos freuen dürfen.
Die Janebox für Marihuana-Fans:

 

17-Jähriger gründet europaweit ersten Online-Aboservice für Cannabis-Produkte

 

Simon Busshart aus Frankfurt startete im Mai „Janebox“. Cannabis-Konsumenten zeigen sich begeistert von der neuen Möglichkeit, endlich auch in Europa Qualitätsprodukte im Abonnement online bestellen zu können.

 

Seit Ende Mai leitet der 17-jährige Simon Busshart mit janebox.eu den europaweit ersten Online-Abodienst für Cannabis-Raucher. Innerhalb von acht Wochen baute er sich einen beachtlichen Kundenstamm auf, schickte seine Boxen, gefüllt mit Verbrauchsprodukten und spannenden Accessoires, bereits an Interessenten aus Deutschland, Spanien, Tschechien, Frankreich und Uruguay; zudem stellten erste YouTuber seine Marke vor. Zu seiner Geschäftsidee äußert er sich ehrgeizig: „Ich bin kein Aktivist oder Idealist, der Menschen belehren möchte. Mein Ziel ist es vielmehr, einen Lifestyle-Trend zu entfachen, der nicht nur die Ränder, sondern auch die Mitte der Gesellschaft erfasst – vom Schüler über den Studenten bis hin zum Anwalt. Cannabis hat es verdient, endlich aus der dunklen Ecke herauszukommen.“

 

Die Geschichte von Simon ist eine ungewöhnliche. Der Frankfurter bezeichnet sich als rebellischen Freigeist, als jemanden, der Konventionen und Autoritäten ablehnt. Nachdem er mit 15 Jahren das Gymnasium, später eine Ausbildung zum Fachinformatiker abgebrochen hatte, machte er sich als Consultant im Bereich IT-Sicherheit selbständig. Sein Können vermochte die Vorurteile potenzieller Kunden nicht zu sprengen. Doch Simon blieb am Ball. Gepackt von der Vision, Dinge zu bewegen, suchte er im Frühjahr nach einem neuen Betätigungsfeld. Er fand heraus, dass es in ganz Europa keinen einzigen Online-Aboservice für Cannabis-Waren gibt – anders als in den USA, wo bereits seit Jahren erfolgreiche Player mit hochwertigen Angeboten den Markt aufmischen.

 

Schnell bahnte er Kontakte zu Großhändlern aus den USA, China und Holland an, orderte Qualitätsprodukte, etwa Wasserpfeifen, Papers oder Blunts, legte sie in Boxen, und bot sie auf www.janebox.eu an. Interessierte konnten von nun an ein Abonnement über einen, drei, sechs oder zwölf Monate abschließen – jeden Monat eine neue „Wundertüte“. Unterstützt wurde er in dieser Phase von seinen Eltern, beide selbst Unternehmer. Für ihn hat deren Einfluss aber Grenzen, denn Simon ist unabhängig, möchte keinen Businessplänen folgen oder auf fremde Investments angewiesen sein. Eher setzt er auf seine eigene Begeisterung und Erfahrung mit Cannabis: „Als ADHS-Betroffener weiß ich um die beruhigende und entspannende Wirkung der Pflanze. Für mich ist sie die natürliche Version von Ritalin. Auch Schmerzpatienten und Epileptiker schwören auf Cannabis zur Linderung ihrer Symptome. Der Cannabiskonsum wird durch meine Produkte zum Erlebnis – sowohl Anwender, die ihr gesundheitliches Wohlbefinden steigern wollen als auch Genussraucher, die außergewöhnliche Trips lieben, werden begeistert sein.“

 

Von der Box zur Lifestyle-Marke

 

Das Sortiment von „Janebox “ – der Name leitet sich ab von „Mary Jane“, eine beliebte Bezeichnung für Marihuana – besteht derzeit aus drei Angeboten: der kleinen Box, die drei bis fünf verschiedene Premium-Produkte beinhaltet und 2,99 Euro kostet, der mittleren Box mit fünf bis acht verschiedenen Premium-Produkten und einem speziellen Accessoire für 14,99 Euro und der großen Box, gefüllt mit sieben bis zwölf verschiedenen Premium-Produkten und einem Glas-Accessoire für 29,99 Euro. Je nach Länge des Abos wächst der jeweilige Basispreis für einen Monat proportional an. Die Inhalte – deutlich günstiger als im stationären Handel – wechseln. Alle Artikel werden diskret in schwarzen Versandbeuteln verschickt. Bislang konnten knapp 300 Boxen verkauft werden. Wer bis zum 20. Kalendertag bestellt, erhält die gewünschte Zusammenstellung ab dem Folgemonat bequem nach Hause geliefert.
Simon richtet seinen Blick voraus: „Die Menschen sind gefragt, sich über gesetzliche Neuerungen zu informieren. Ist der Konsum von Cannabis erst legal, wird sich die Branche auf eine gewaltige Nachfrage einstellen müssen.“ Er selbst wappnet sich für die Zukunft, indem er Kooperationen mit Großhändlern, Lagerbetreibern und Marketing-Experten anbahnt, um Bekanntheit, Verfügbarkeit und Qualität von „Janebox “ weiter zu steigern. Außerdem plant er, Mitarbeiter, die Cannabis authentisch leben und denken, einzustellen, und sein Produktspektrum auszudehnen, etwa durch rare „Black-Edition-Boxes“, die per Code geöffnet werden, oder eine eigene stylische Klamottenlinie. Diese Maßnahmen dienen dem Zweck, den Genuss von Cannabis in der Gesellschaft zu verankern, ihn darüber hinaus mit dem Namen „Janebox“ zu verbinden. Ohnehin, sagt Simon, „kenne ich kaum Grenzen, was die Erweiterung und Vermarktung meiner Marke angeht.“

 

Kontakt & Links

 

Simon Busshart SBCdigital GmbH
Homepage: www.janebox.eu Instagram: Janebox_eu Facebook: Janebox

 

Wollt ihr den Service von www.janebox.eu ausprobieren, schreibt eine Email an Gewinnen@Hanfjournal.de und vielleicht habt ihr das Glück, zukünftig mit feinen Überraschungen am Postkasten erfreut zu werden. Wir verlosen einmal ein Abonnement der neuen Kifferkiste, das von Janebox ein gesamtes Jahr gratis betreut werden wird. Viel Glück!

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Blog der Aidshilfe DeutschlandLeben mit Drogen: Éva und Oszkár, Budapest, Ungarn

Der Film „Ein Tag im Leben“ gibt einen Einblick in das Leben von acht Menschen, die Drogen gebrauchen, aus sieben Ländern der Welt, vom Morgen bis in die Nacht. Wir haben ihre Geschichten aufgeschrieben

Alle Protagonist_innen des Films gebrauchen Drogen, aber sie definieren sich nicht darüber. Sie alle sind einzigartige Persönlichkeiten, haben ihre eigenen Geschichten und ihre eigenen sozialen Netzwerke. Das Umfeld, in dem sie leben, die Haltungen ihnen gegenüber, die Gesetze rund um den Drogenkonsum und die Gesundheitsdienste, die ihnen zur Verfügung stehen, haben einen enormen Einfluss auf ihr Leben.

Drogengebraucher_innen werden an den Rand gedrängt

Der Film wurde von Menschen produziert, die selbst auch Drogen gebrauchen. Er will Mythen und Vorurteile gegenüber Drogen und Drogengebraucher_innen abbauen. Er gibt jenen eine Stimme, die zu den am stärksten an den Rand gedrängten Gruppen der Welt gehören, damit sie ihre bislang nicht erzählten Geschichten über Liebe, Hass, Leiden und auch Glück erzählen können. Er zeigt, wie sie sich sozial und politisch engagieren, um das Schweigen zu brechen und die Stigmatisierung zu bekämpfen, die tiefe Schatten auf ihr Leben wirft.

Oszkár: Mein Name ist Oszkár, ich nehme Drogen. Schon seit langer Zeit. Ich bin 41 Jahre alt. Ich lebe in einem runtergekommenen Haus, neben dem öffentlichen Friedhof. Zusammen mit meiner Partnerin. So verbringen wir unsere Tage. Wir leben auf der Straße.

Éva: Ich lebe seit fünf Jahren mit Ozskár zusammen, Tag und Nacht. Auf der Straße. Wir gehen hin, wo immer wir hingehen können, wir schlafen dort, wo es gerade Nacht wird, ob es regnet oder nicht. Leider …

Wir haben kein Geld. Wir durchwühlen den Müll. Wir essen, wenn wir was Essbares finden, wenn nicht, dann essen wir nicht. Wenn es regnet, können wir keine Kippen finden, dann rauchen wir nicht.

Ich war sechs Jahre im Gefängnis. 2004 wurde ich verhaftet. Als ich ins Gefängnis kam, war ich schon heroinabhängig.

„Wo immer wir hingehen, schicken sie uns weg“

Ich fing damit an, als ich 14 war. Ich wurde wegen Raubes und eines Autodiebstahls verhaftet.

Es gibt in allem Schlechten etwas Gutes und in allem Guten gibt es etwas Schlechtes. So draußen leben ist nicht toll – im Gegenteil, es ist sehr schlecht. Es ist kalt. Wo immer wir hingehen, selbst wenn es ein verlassener Ort ist, schicken sie uns weg.

Oszkár: Einmal campierte ich zusammen mit Éva in einem Zelt, und sie weckten uns mit Gasspray auf, sie traten auf uns ein, während wir im Zelt lagen. Sie anzeigen? Wo denn? Ich könnte sie nur bei Gott anzeigen.

Ich lebe vom Schrottsammeln. Das ist mittlerweile sehr schwer geworden, weil die Polizei dazwischenfunkt. Sie lassen mich nicht. Ich kann in zehn Minuten Schrott im Wert von 400 Forint (ca. 1,30 Euro) ausgraben. Wenn ich das den ganzen Tag mache, kann ich auf 40.000 Forint kommen (130 Euro).

Aber ich habe auch einen Beruf gelernt, ich bin Maurer.

Geschichte … Ich liebe Geschichte. Auch heute noch – wenn ich ein Buch über Geschichte finde, fang ich sofort an zu lesen. Ich bin dann total gebannt. Es gibt da diese Archäologen, mit denen würde ich gerne arbeiten. Besonders unter dieser Droge fummelt man sowieso gerne herum. Ich könnte den ganzen Tag herumfummeln. Das wäre toll.

Drogen nehmen, um zu vergessen

Éva: Bei dieser Droge geht es nicht darum, Spaß zu haben. Sie gibt dir ein gutes Gefühl, wenn du sie injizierst. Und du bist weg. Du denkst nicht nach. Aber das hält nicht lange an. Und dann sind da die Nerven … Aggression.

Das ist jetzt eine Medizin für die Leute. Wenn du die Droge nicht nimmst, wirst du zum nervösen Wrack oder aggressiv.

Oszkár: Wir nehmen sie ziemlich oft. Wir geben 10.000 oder sogar 20.000 Forint am Tag aus oder sogar 30.000. Natürlich hängt das davon ab, wie viel Schrott ich sammeln kann. Wir nehmen Designerdrogen, die heißen Crystal, Waffle, Music, werden unter vielen verschiedenen Namen verkauft, aber wie auch immer sie heißen, alle diese Drogen kennen nur Ja oder Nein – entweder funktionieren sie oder sie funktionieren nicht.

Diese Droge wirkt bei verschiedenen Leuten unterschiedlich. Bei mir sorgt sie dafür, dass ich Dinge vergesse. Darum nehme ich sie – um zu vergessen. Ich vergesse meinen Kummer. Manche Leute ertränken ihren Kummer im Alkohol, ich mache es mit Drogen.

„Das Einzige, was mir Hoffnung gibt, sind meine Kinder“

Éva: In diesem Viertel ist das Leben von Drogenkonsument_innen schlimmer als in Chicago. Sie spritzen. Die Wirkung hält nicht lange an, dann werden sie gereizt, suchen Streit mit anderen. Sind ganz wirr im Kopf und ziehen sich auf der Straße aus, weil sie halluzinieren und kleine Insekten spüren. Der Krankenwagen bringt sie weg, die Polizei muss sie auf dem Boden festhalten, sie sehen UFOs und so weiter.

Oszkár: Ich habe vier Kinder. Ich habe zwei Söhne und zwei Töchter. Beide leben in Sárospatak, bei meinen Eltern. Das ist das Einzige, was mir Hoffnung gibt, meine Kinder. Sonst würde ich mir den Goldenen Schuss setzen. Warum leben?

Hier wird irgendein Stadion gebaut. Ein Sportstadion. Dafür gibt’s natürlich Geld. Aber nicht für Spritzentausch.

Éva: Viele meiner Freunde sind gestorben, sie haben dieselben Spritzen benutzt. Viele haben eine Blutvergiftung bekommen und sind gestorben.

Die Polizei behindert Schadensminimierung

Oszkár: Es gab ein Spritzentauschprojekt namens Blue Point, in der Magdolna-Straße. Das funktionierte sehr gut, es gab damals weniger Leute mit Hepatitis C. Nachdem es eingestellt wurde, ist ihre Zahl wieder gestiegen. Ich kann Ihnen sagen, dass siebzig Prozent Hepatitis C haben. Ist das so besser für sie?

Jetzt haben wir dieses mobile Spritzentauschprogramm. Sie kommen mit einem Krankenwagen raus. Aber Drogenkonsumenten wissen nicht, wann sie wohin gehen müssen, denn die Mitarbeiter_innen können nicht längere Zeit am selben Ort bleiben. Also können sie uns keinen bestimmten Ort nennen, wo wir sie finden können. Arme Leute. Sie tun mir leid. Sie werden überall vertrieben, obwohl sie zu helfen versuchen. Sie retten uns. Sie helfen uns nicht nur, sie retten uns. Wenn uns jemand rettet, dann sie.

Es ist schwierig, sie und die anderen zu finden, seit Blue Point geschlossen ist. Aber sie sind immer noch bereit, uns sterile Nadeln zu geben. Sie erreichen so weit weniger Leute. Vorher hatten sie einen festen Standort, mit 100–150 Klient_innen am Tag, aber dort … – Nur zehn oder zwanzig.

Wenn die Polizei Nadeln bei uns findet, nehmen die Polizisten sie weg und zerstören sie. Sie „vernichten sie“, um es in ihrer Berufssprache zu sagen. Selbst die sterilen Nadeln.

Und sie verhaften uns. Mich mindestens 50 Mal. Ich saß letzten Sommer zwei Monate im Gefängnis.

Als wir beim letzten Mal Spritzen tauschten, fragten sie jeden von uns nach dem Personalausweis. Letzte Woche hielt das Polizeiauto hier, blockierte die Straße …, und sie stellten drei Leute an der Wand auf.

Éva: Die Mitarbeiter_innen des Spritzentauschdienstes wollen uns helfen, mit dem Drogenkonsum aufzuhören, aber wir können nicht. Wir leben auf der Straße und wir brauchen Drogen. Wir könnten aufhören, aber ich will nicht, solange wir auf der Straße leben. Ich kann nirgendwo hingehen. Wenn wir ein Zuhause hätten, könnte das Leben gut sein. Dann könnten wir uns ändern, aber nicht auf der Straße.

„Wenn wir ein Zuhause hätten, könnten wir uns ändern“

Ich habe zwei wunderschöne Kinder, eine Tochter und einen Sohn. Meine Tochter ist 17. Sie ist im siebten Monat schwanger, mit Zwillingen, ein Junge und ein Mädchen. Mein Sohn hat eine Freundin, aber er lebt bei meinem Vater. Meine Tochter lebt bei ihrem Partner. Sie haben ein gutes Leben.

Meine Eltern haben alles versucht, haben mir sechs Jahre lang Pakete geschickt, zwei Pakete im Monat. Sie haben meine Kinder mit ins Gefängnis genommen, um mich zu besuchen. Ich habe gesegnete, gute Eltern wie niemand sonst. Sie lieben meine Kinder.

Ich war in der dritten Klasse, als sie mich von der Schule warfen. Dabei war ich eine ausgezeichnete Schülerin. Ich kann schreiben, lesen, rechnen und das alles. Ich war wirklich eine sehr gute Schülerin, vor allem in Mathe. Sie sagten, dass ich es in der Schule weit bringen könnte. Und sogar darüber hinaus.

Aber dann wurde ich rausgeschmissen, in eine andere Schule mit älteren Schüler_innen gesteckt. Ich machte noch ein paar Klassen. Ich schnüffelte Klebstoff und rannte von zu Hause weg. Ich war sehr jung. Also gaben meine Eltern mich für eine Weile ins Erziehungsheim, damit ich mich ändere, aber ich änderte mich nicht. Ich haute mit meiner Freundin, Éva Jankovics, ab.

Schwanger mit 14

Meine Tochter wurde gezeugt, als ich mit dieser Éva auf der Flucht war, Éva Jankovics.

Wir gingen in die Disko, und dort sah ich … Ich kannte ihn nicht gut, hatte diesen Jungen nur ein paar Mal getroffen. Er erzählte, dass sein Bruder da sei und dass wir zu ihm nach Hause fahren sollten. Er selber würde auch mitkommen. Also fuhren wir von der Disko aus los, und als wir über die Brücke kamen, zog er ein Messer raus und vergewaltigte mich. Das ist die Wahrheit. Ich brauchte drei Tage, um ihm zu entkommen.

Danach traute ich mich nicht mehr aus dem Haus. Ich hab nicht mal bemerkt, dass mein Bauch größer wurde. Aber ich habe geträumt, dass ich ein Baby fütterte, ein Baby stillte. Ich habe von einer Schwangerschaft geträumt. Ich träumte davon.

Ich habe meine Hosen mit einer Krawatte zugeschnürt. Einmal, als meine Tanten da waren, fegte ich zu Hause den Boden. Da fing meine Mutter an, mich anzuschreien: „Seht ihr, sie ist schwanger, aber sie leugnet es. Sie will ihr Baby umbringen, indem sie ihren Bauch abschnürt.“

„Meine Tochter ist mein Leben“

Ich war vierzehn und sah nicht, dass mein Bauch wuchs. Ich ging zu einem Gynäkologen. Dort sagten sie, ich sei im vierten Monat schwanger. Ich war wie gelähmt.

Sie sagten, ich sollte in drei Tagen wiederkommen und ihnen sagen, ob ich mein Baby behalten wollte oder nicht. Ich liebe sie, vergöttere sie, das war es wert, auch wenn ich leiden musste. Ein wunderschönes Mädchen, sie ist mein Leben. Das war es wert. Das kann ich dir sagen.

Oszkár: Ich habe nie einen Plan. Ich wache einfach morgens auf, ohne Ziel, und gehe hin, wo auch immer meine Beine mich hintragen. Eigentlich ist dieses Leben gar nicht so schlecht, denn ich bin glücklich. Wenn ich in diesem Leben nicht glücklich wäre, dann würde ich das nicht machen. Ich bin glücklich.

Dieses Glücklichsein bedeutet, dass ich mein Leben verantwortungslos lebe, ich bin für niemanden verantwortlich. Wenn ich mir das Bein breche, dann ist das mein Problem. Wenn ich kein Geld habe, dann ist das mein Problem. Niemand sollte sich dafür verantwortlich fühlen, was mir wehtut. Nein. Ich lebe mein eigenes, kleines Leben, so, wie ich es möchte.

Ich liebe es, im Freien zu schlafen. Das ist es, was ich mag. Diese heruntergekommenen Gebäude, ich mag sie so sehr, dass ich nirgendwo anders leben könnte. Sie sind großartig.

Éva: Ich möchte Oszi nicht alleine lassen, um zu meiner Familie zurückzugehen, denn er hat mir sehr geholfen, wir verbringen viel Zeit zusammen. Es wäre nicht nett. Es würde ihn sehr verletzen, und ich hätte Schuldgefühle, so sehr, dass ich sterben würde.

Oszkár: Mit Éva habe ich jemanden gefunden … Wir sind auf der gleichen Wellenlänge. Sie ist so wie ich. Genauso. Sie weint, wenn mir etwas wehtut, und ich auch. Ich denke, zwischen uns ist Liebe gewachsen in diesen vier Jahren. Manchmal fühle ich es.

Éva: Ich hätte gerne ein besseres Leben, würde lieber nicht auf der Straße leben. Aber ich kann Oszkár nicht alleine lassen. Er würde dann sterben. Buchstäblich. Ich weiß es. Und das will ich nicht. Ich habe ein Herz. Dann leide ich lieber. Auf der Straße.

Polytox.tv - Videos für Psychonauten, Stoner und AktivistenCannabis in Thailand #023

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Mein Ziel ist es in der Gesellschaft ein objektives Verständnis zum Thema Cannabis zu schaffen und das Stigma mit dem das Thema behaftet ist aus dem Weg zu räumen, sowie den Blick über den Tellerrand hinaus frei zu machen und zu schärfen.
Außerdem möchte ich Patienten behilflich sein einen passenden Arzt und eine Apotheke zu finden, solang das Thema noch so kompliziert ist, wie es sich zur Zeit darstellt.

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Polytox.tv - Videos für Psychonauten, Stoner und AktivistenOffiziell zu high zum Vloggen. | Suzie Grime

Was geht ab, Leute?

Die Boys von Weedmaps hatten einen Stand auf der Mary Jane Hanfmesse Berlin und haben mich natürlich eingeladen. Ich war live bei OpenMinds (Simons) ersten Dab dabei, habe Rapper Plusmacher getroffen und war am Ende selbst zu high, um zu vloggen.

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Polytox.tv - Videos für Psychonauten, Stoner und AktivistenN° 435 Exzessiv.NEWS 25.07.2017 | Cannabis-Verkauf gestartet! (Uruguay)

High Leute,
viel Spaß mit den NEWS, heute mit folgenden Themen:

Berlin: Hanfparade, Hanf Museum und DHV Ortgruppe Berlin beim CSD 2017
Uruguay: Cannabis-Verkauf in Apotheken gestartet
Kanada: Nicht mehr Unfälle nach Legalisierung von medizinischem Cannabis
Polen: Präsident Duda unterzeichnet medizinisches Cannabis Gesetz
Deutschland: Vorbild Uruguay – FDP Chef Lindner will Cannabis Regulierung
Reichertshofen: Nutzhanf zum Schutz eines Hopfengarten angepflanzt – Anzeige.
Bremen: Cannabis Kuchen hat rechtliche Konsequenzen
Berlin: DHV „Cannabis Normal!“ Konferenz im November

https://exzessiv.tv
https://sensiseeds.com/de
https://hanfjournal.de

RBB-Livestream CSD, ab Minute 15:50
http://mediathek.rbb-online.de/tv/rbb-Fernsehen-weitere-Sendungen/Christopher-Street-Day-in-Berlin/rbb-Fernsehen/Video?bcastId=8256334&documentId=44630198

DHV Konferenz „Cannabis Normal“
https://hanfverband.de/nachrichten/news/cannabis-normal-die-konferenz-des-deutschen-hanfverbandes

Polytox.tv - Videos für Psychonauten, Stoner und AktivistenReggae im Hanf-Feld 2017 – Selassikai – Lied 06 „Hanfzeitsong“

Veröffentlicht am 24.07.2017
Das Reggae im Hanf-Feld 2017 fand am 15.07.2017 in Steinheim statt und stellt ein besonders Ereignis im kulturellen Angebot der Region da. Das Video zeigt ein den Song „Hanfzeitsong“ des Musikers/Künstlers Selassikai .

Artikel:
http://owlundich.de/reggae-im-hanf-feld-2017/

Video:
Quelle: http://www.owlundich.de

Ton:
Interpret/Künstler: Selassikai
Quelle: http://www.owlundich.de

Mehr von Selassikai unter:
https://www.youtube.com/user/Selassikai

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Dieser Kanal soll auf keinen Fall dazu verleiten Cannabis zu konsumieren! Es ist eher ein Kanal der für Leute da sind die verantwortungsvoll Cannabis konsumieren und ein paar mehr Infos und Tipps haben wollen gesünder zu konsumieren 🙂 Alle anderen Videos dienen nur der Unterhaltung 🙂 Auch bin ich gegen den Konsum von Cannabis unter 18 Jahren!

Hanf Journal NewsKeine Chance den Schweizer Cannabis-Zigaretten

 

Österreich und Deutschland fahren große Geschütze gegen den Schmuggel von Tabak-Hanf-Zigaretten aus der Schweiz auf

 

Cannabis
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Eine tagesaktuelle Glosse von Sadhu van Hemp

 

 

Helle Aufregung herrscht in Süddeutschland und in Österreich: Polizei und Zoll fürchten eine unkontrollierte Importflut von hochgefährlichen Zigaretten aus der Schweiz. Anders als herkömmliche Glimmstängel, deren Rauch nur Teer, Nikotin und 12.000 andere verschiedene Genussstoffe wie Pollonium, Plutonium und Blausäure enthalten, sind die neuen Kippen aus der Schweiz mit hochtoxischem Cannabis versetzt.

Ein junges Startup-Unternehmen darf seit wenigen Tagen die Drogenzigaretten unter dem Namen „Heimat“ in der Schweiz und in Liechtenstein verkaufen. Sogar in Supermärkten wurde das Tabakwarensortiment mit diesen maschinell hergestellten Suchtgiftjoints erweitert. Die völlig verantwortungslosen eidgenössischen Behörden dulden das miese Geschäft mit der Cannabis-Droge, die mit gutem Schweizer Tabak vermischt als „normale“ Filterzigarette daherkommt – und das zu einem Spottpreis von nur 19 Euro pro 20-er-Packung. Der Hersteller garantiert einen Mindestgehalt von vier Gramm CBD-Hanf, der bei den Rauchern angeblich keine psychotrope Wirkung erziele, da der extrem gesundheitsschädigende Wirkstoff Tetrahydrocannabinol (THC) laut Hersteller unter 1 % liege und somit nicht „high“ mache.

 

Doch was in der Schweiz und in Liechtenstein erlaubt ist, bleibt in den kapitalistischen Bruderstaaten Österreich und Deutschland strikt verboten. Und das ist auch gut so! Schließlich gilt es, die Bevölkerung vor den tödlichen Haschgiftzigaretten zu schützen. Zumal der niedrige Preis von knapp einem Euro pro Cannabis-Joint auch Kinder und Hartz-IV-Empfänger dazu verleiten könnte, von der wesentlich gesünderen klassischen Filterzigarette auf Tabak-Hanf-Kippen umzusteigen und sich kostengünstig mit CBD zuzudröhnen.

 

Die deutsche Generalzolldirektion in Bonn und das österreichische Finanzministerium haben deshalb Pressemitteilungen mit der eindringlichen Warnung vor dem illegalen Import der Tabak-Hanf-Zigaretten herausgegeben. Das Verbringen von Drogen ist eine Straftat und kann mit Geld- oder Haftstrafen geahndet werden.

Der deutsche Zoll weist darauf hin, dass Cannabis wegen seines Wirkstoffs THC im deutschen Betäubungsmittelgesetz aufgeführt ist. Eine Ausnahmeregelung käme nicht zum Tragen, da eine Unterscheidung oder Kleinfallregelung hinsichtlich des THC-Gehalts gesetzlich nicht vorgesehen sei. Damit ist die Einfuhr, auch in Kleinmengen, für Privatpersonen grundsätzlich verboten. Sämtliche Sorten der Zigarettenmarke „Heimat“ enthalten THC und sind damit in Deutschland ohne behördliche Genehmigung einfuhrverboten. Gleiches gilt für Österreich.

 

Um der illegalen Einfuhr Einhalt zu gebieten, wollen Österreich und Deutschland die Grenzen zur Schweiz und nach Liechtenstein zwar nicht schließen, aber die Zollkontrollen verschärfen. In Österreich sollen bereits bis unter die Zähne bewaffnete Gebirgsjäger Stellung bezogen haben, berichten Almwirte und Wanderer. Auch die deutschen Grenzsicherungstruppen am Bodensee befinden sich in allerhöchster Alarmbereitschaft. Aus gut unterrichteten Kreisen war zu erfahren, dass norddeutsche Eliteeinheiten der Bundesmarine mit Kanonenbooten zur Verstärkung der Grenztruppen rheinaufwärts unterwegs seien.

 

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Blog der Aidshilfe DeutschlandHepatitis C: Keine Heilung für alle

Eine chronische Hepatitis C ist heute fast immer heilbar, meist in nur 12 Wochen. Doch längst nicht alle Infizierten werden mit den teuren Medikamenten behandelt. Philipp T. Hinz ging den Gründen nach

Als Baywatch-Badenixe Pamela Anderson mit 28 Jahren positiv auf Hepatitis C getestet wurde, sagten ihr die Ärzte, sie hätte noch zehn Jahre zu leben. Das war in den 1990er-Jahren. Das Virus, das zum fortschreitenden Verlust der Leberfunktion bis hin zum Leberversagen führen kann, war damals erst seit wenigen Jahren bekannt und galt noch als unheilbar. „Zehn Jahr später meinten die Ärzte dann, ich könnte mit der Krankheit leben, aber würde alle diese anderen schrecklichen Dinge bekommen können, Leberkrebs zum Beispiel. Seitdem fühlte es sich immer so an, als hinge eine kleine dunkle Wolke über meinem Leben“, erzählte Anderson 2015.

„Die teuerste Pille der Welt“

Trotzdem entschied sie sich gegen die damals gängige Therapie mit Interferon: Die Behandlung schlug nur in der Hälfte der Fälle an, brachte aber Nebenwirkungen, die viele Patient_innen wie die einer Chemotherapie beschrieben: Schüttelfrost, Glieder- und Gelenkschmerzen, Appetit- und allgemeine Lustlosigkeit, Depressionen und Schlaflosigkeit.

Zwanzig Jahre später, im Jahr 2015, war Pamela Anderson plötzlich geheilt – ohne Nebenwirkungen. Dank einer Pille, die damals 700 Euro das Stück kostete – die „teuerste Pille der Welt“. „Ich bete dafür, dass alle Menschen, die mit dem Virus leben, sich die Behandlung leisten können“, schrieb sie seinerzeit auf Instagram.

Moderne Medikamente gegen Hepatitis C: Deutschland führt – theoretisch

Anfang 2014 kam das erste der direkt gegen das Hepatitis-C-Virus wirksamen Präparate (Direct-Acting Antivirals, DAAs) in Europa auf den Markt, allerdings nicht für alle der vielen hundert Virustypen. Angesichts der Medikamentenkosten – durchschnittlich 60.000 Euro für eine dreimonatige Behandlung – entbrannte eine Diskussion darüber, wer damit überhaupt behandelt werden kann. Mittlerweile ermöglichen diese DAAs in über 90 Prozent aller Fälle eine Heilung.

Der große Ansturm blieb aus

In den USA werden Patient_innen mit staatlichen Krankenversicherungen oft erst dann behandelt, wenn das Virus die Leber bereits geschädigt hat (Quelle A, Quelle B, Quelle C, Quelle D). Oft dauert es über 20 Jahre, bis Infizierte mit Fibrose in ihrer Lebensqualität spürbar eingeschränkt sind. Es bestehen deshalb Anreize, den Beginn der teuren Therapie aufzuschieben. Wie lange genau, das entscheidet (in der Regel) der Fibrosegrad. Er gibt in fünf Stufen von 0 bis 4 an, wie stark das Lebergewebe zu nicht mehr funktionstüchtigem Binde- und Narbengewebe umgewandelt ist. In der Schweiz, Österreich und Großbritannien muss mindestens Fibrosegrad 2 vorliegen, wobei zusätzlich eine jährliche Behandlungsobergrenze festgesetzt wurde, um die Kosten einzugrenzen. Bei italienischen Patient_innen muss sogar Fibrosegrad 3 erreicht sein.

In Deutschland dagegen haben alle chronisch Infizierten Anspruch auf die innovativen Therapien. Dies gilt auch dann, wenn noch keinerlei Schäden an der Leber feststellbar sind (F0). Doch der große Ansturm blieb aus. Die Behandlungszahlen gingen nach einem ersten steilen Anstieg erstaunlich schnell zurück – obwohl längst nicht alle Erkrankten geheilt sind. Wer bleibt außen vor und warum?

Ausgaben für Behandlung von Hepatitis C sinken

Um dem erwarteten Ansturm auf die neue Therapie gerecht zu werden, schufen die Krankenkassen eigens einen Sonderposten für die neuen Hepatitis-C-Medikamente – laut Kassenärztlicher Bundesvereinigung je 1,4 Milliarden Euro für 2015 und 2016, für 2017 aber nur noch 500 Millionen Euro.

Schließt man Patientengruppen aus?

Dieser Rückgang kann positive und negative Gründe haben: Gibt es weniger Infizierte? Gehen die durchschnittlichen Therapiekosten zurück? Oder werden Patientengruppen über Umwege von der Medikation ausgeschlossen, um Kosten zu sparen?

Positiv ist zu bewerten, dass die enorm hohen Kosten der Medikamente tatsächlich etwas gesenkt werden konnten: Die Krankenkassen vereinbar(t)en Rabattverträge mit den Herstellern (siehe auch hier), gleichzeitig kamen neue Konkurrenzprodukte auf den Markt, was die Preise zusätzlich drückte.

Mehrheit der Infizierten bleibt unbehandelt

Allerdings sinken nicht nur die durchschnittlichen Therapiekosten, sondern auch die Behandlungszahlen. Wurden 2015 insgesamt gut 20.000 Patient_innen mit den neuen Medikamenten therapiert (bei einer Behandlungszeit von meist drei Monaten waren das monatlich etwa 5.000), waren es 2016 nur noch 12.000 bis 13.000.

Eine solche „Wellenbewegung“ scheint bei der Zulassung neuer Therapien erst einmal ganz normal: Zunächst stellen Ärzt_innen Behandlungen zurück, weil sie auf innovative Medikamente warten. Sind diese Mittel zugelassen, gibt es einen ersten Ansturm und dann einen Rückgang, wenn die „zurückgestellten“ Patient_innen durchbehandelt sind.

Tiefgreifende Veränderung der Behandlung

Die Zahlen zeigen allerdings, dass der Ansturm auf die „Wunderpillen“ nach ihrer Zulassung seit Anfang 2014 sehr viel geringer ausfiel als nach der vorherigen Innovation, der Einführung von Telaprevir und Boceprevir. Dabei verbessern die heutigen Medikamente die Behandlungsmöglichkeiten viel tiefgreifender: Viele Patient_innen wie Pamela Anderson wollten sich nicht mit Interferon behandeln lassen, und bei etwa der Hälfte derjenigen, die sich doch damit therapieren ließen, führte die Behandlung nicht zum gewünschten Erfolg.*

Auch kann aus dem schnellen Abfall der Behandlungszahlen keineswegs gefolgert werden, dass nun alle Hepatitis-C-Infizierten „durchbehandelt“ wären. In einem Beitrag des Robert-Koch-Instituts aus dem Jahr 2016 [1] wird die Zahl der chronisch Hepatitis-C-Infizierten auf rund 267.000 geschätzt (Spannbreite: 144.000 bis 432.000) und die Zahl der Menschen mit diagnostizierter Infektion für das Jahr 2012 auf rund 160.000 (der Gemeinsame Bundesausschuss ging 2014 von 100.000 diagnostizierten Hepatitis-C-Infektionen aus). Diesen Zahlen stehen weniger als 40.000 Menschen gegenüber, die tatsächlich bis Ende 2016 von der innovativen Therapie profitiert haben.

Auch Vorbehalte scheinen eine Rolle zu spielen

Dr. Anna Schmidt vom Magen-Darm-Zentrum (MDZ) Köln sieht die Entwicklung bei der Hepatitis C trotzdem positiv: „Anfangs haben wir noch priorisiert, je nachdem, wie stark die Leber geschädigt war. Aber inzwischen behandeln wir jeden, der mit Hepatitis C positiv getestet ist.“

„In Schwerpunktpraxen kann besser geholfen werden“

Allerdings erzählt Dr. Schmidt auch, dass die Praxis „sich intern dazu entschlossen“ habe, bestimmte Risikogruppen nicht zu behandeln: „Wir behandeln oft ältere Patienten mit Hepatitis C, die sich in den 80er-Jahren durch Blutkonserven angesteckt haben. Wenn wir sehen, jemand hat Einstiche nach Injektionen oder erzählt uns direkt von Drogengebrauch, dann schicken wir die Patienten zu den einschlägigen Schwerpunktpraxen. Dort kann ihnen besser geholfen werden.“

Dr. Schmidt spielt auf intravenösen Gebrauch von Heroin-, Chrystal Meth oder Crack an – diese Patient_innen seien in suchtmedizinischen Praxen besser aufgehoben. Auch Vorbehalte scheinen eine Rolle zu spielen: „Wenn die Ärzte sagen, ich persönlich therapiere Drogengebraucher nicht, weil sie die Medikamente nicht regelmäßig einnehmen und sich sowieso schnell wieder anstecken, kann ich das auch verstehen“, sagt Frau Dr. Schmidt.

Versorgungslücke betrifft vor allem Drogengebraucher_innen

Dabei sind Drogengebraucher_innen von Hepatitis C am stärksten betroffen: Laut Robert-Koch-Institut wurde 2015 bei drei Viertel aller Erstdiagnosen mit Angaben zum Übertragungsweg intravenöser Drogenkonsum genannt, und Expert_innen schätzen, dass bis zur Hälfte aller intravenös Drogen Gebrauchenden infiziert sind.

Praxen wie das Kölner Magen-Darm-Zentrum sind Marco Jesse deshalb ein Dorn im Auge. Er leitet den Drogenselbsthilfeverein Vision, der an zwei Orten in Köln Betroffenen saubere Spritzen, psychosoziale Begleitung oder Betreutes Wohnen anbietet. „Schätzungsweise ist ein Drittel bis die Hälfte aller intravenösen Drogengebraucher in Substitutionstherapie. Das heißt, sie sind engmaschig ärztlich versorgt und stabil. Allerdings kommt der Hepatitis-Behandlung bei der medizinischen Betreuung kein hoher Stellenwert zu. Von unseren 150 betreuten Drogengebrauchern hat nur der kleinste Teil eine Behandlung angeboten bekommen. Von anderen Drogenhilfestellen höre ich Ähnliches.“

Für Drogenabhängige gelten die gleichen Regeln wie für alle anderen

Die Einstellung der Mediziner_innen mag historisch begründet sein. Zu Zeiten der interferonbasierten Therapien wurden intravenös Drogen Gebrauchende oft von der Behandlung ausgeschlossen: „Die starken Nebenwirkungen von Interferon können unter anderem wie Entzugserscheinungen wirken und damit zu einem Rückfall führen. Das wollte man nicht provozieren, wenn es nicht unbedingt sein musste. Dazu kam, dass es nur eine geringe Heilungschance gab“, so Jesse. Allerdings hätten sich die Voraussetzungen für die Therapie mit den neuen Arzneimitteln grundlegend geändert: „Es gibt nun kaum mehr Nebenwirkungen und keine Kontraindikationen. Für Drogenabhängige gelten die gleichen Regeln wie für alle, die sich auf anderem Weg infizieren. Aber sie werden weiter von der Behandlung ausgeschlossen.“

Die Epidemiologin Ruth Zimmermann vom Robert-Koch-Institut bekräftigt, dass eine Therapie insbesondere bei Menschen in Opiod-Substitution sinnvoll ist: „Sie haben eine stabilere Lebenssituation, gehen regelmäßig zum Arzt.“ Und diese Gruppe ist groß: Laut Substitutionsbericht des Bundes liegt sie bei knapp 80.000 Personen. „Neue Daten zeigen, dass diese Menschen ihre Medikamente genauso zuverlässig einnehmen wie alle anderen Patientengruppen“, erklärt Zimmermann. Sie wendet sich auch gegen das Vorurteil, eine Behandlung sei bei Drogengebraucher_innen wegen des hohen Reinfektionsrisikos nicht sinnvoll: „HIV- und Hepatitis-C-infizierte Männer, die risikoreichen Sex mit anderen Männern haben, zeigen ein höheres Risiko zur Reinfektion“ (siehe dazu z. B. auch hier).

Selbst Hepatitis-Expert_innen befürchten Regressforderungen

Ein Arzt, der intravenös Drogen Gebrauchende nicht wegschickt, sondern sie auch auf Hepatitis C untersucht und behandelt, ist Dr. Bohr aus Berlin. In seiner Praxis am Kaiserdamm verbindet er die Therapie von Infektionskrankheiten und Suchtproblemen. Nach eigenen Angaben hat er 90 Prozent der Substitutionspatient_innen, die mit Hepatitis C infiziert waren, erfolgreich geheilt.

Das Wirtschaftlichkeitsgebot kann ein Risiko sein

Bohr macht allerdings darauf aufmerksam, dass jede einzelne dieser Behandlungen mit einem finanziellen Risiko für ihn als verschreibenden Arzt verbunden ist. „Inzwischen gibt es für bestimmte Genotypen mehrere zugelassene Therapieoptionen. Option A kostet vielleicht 40.000 Euro, Option B 80.000, ist aber 10 Prozent wirksamer und hat viel weniger Nebenwirkungen. Der Patient will natürlich Option B. Und als Arzt bin ich eigentlich verpflichtet, dem Patienten die beste Therapie zu geben. Aber im Rahmen des Wirtschaftlichkeitsgebots trage ich dann ein Risiko, dass die Kassen bei einer Prüfung meiner Bücher sagen, sie wollen 40.000 Euro zurück.“

Richtlinien geben nicht immer Sicherheit

Bohr spielt auf die Wirtschaftlichkeitsprüfung an. Wenn Ärzt_innen im regionalen Vergleich auffällig hohe Kosten verursachen, werden sie von den Krankenkassen überprüft. Sie müssen dann für alle Patient_innen nachweisen, dass die Verordnungen plausibel waren. Zwar gibt es Richtlinien, wann und wie Hepatitis C zu behandeln ist. Aber es müssen immer auch individuelle Aspekte berücksichtigt werden. Interaktionen mit anderen Medikamenten oder Unverträglichkeiten zum Beispiel. Hinzu kommen ständig neue Arzneien. „Es gibt keine Leitlinie, die das für jeden Fall klar definiert. Wenn mir bei einem von hundert Patienten dann vorgeworfen wird, ich hätte die falsche Therapie aufgeschrieben, darf mich das nicht gleich 60.000 Euro kosten. Derzeit gehen Ärzte, die bei dem Thema Hepatitis C besonders aktiv sind, das Risiko ein, dass man sie für ihr Engagement noch bestraft.“

Für besonders engagierte Ärzt_innen sind Nachteile möglich

Wenn selbst Hepatitis-Experten wie Dr. Bohr, der auf Kongressen zu dem Thema spricht, verunsichert sind, ist dies umso mehr für Hausärzte in ländlichen Regionen anzunehmen. „In den Städten hat sich herumgesprochen, wer Hepatitis behandelt. Verunsicherte Ärzte können die Patienten zur Not also anderswo hinschicken. Aber auf dem Land haben einige Infizierte kein Geld, für eine Behandlung regelmäßig 50 Kilometer in den nächsten Ort zu fahren“, erzählt Dr. Bohr.

Viele Infektionen mit Hepatitis C sind nicht diagnostiziert

Ein weiteres Hindernis für den Zugang zur Hepatitis-C Therapie ist die hohe Dunkelziffer. Verschiedene Studien gehen davon aus, dass die Hälfte der Infizierten gar nicht von ihrer Infektion weiß. „Das können zum Beispiel Menschen sein, die in den 60er- oder 70er-Jahren in den Kommunen mit Drogen experimentiert haben. Inzwischen führen sie längst ein ganz normales Leben mit Kind und Kegel. Deswegen denkt niemand daran, sie auf Hepatitis C zu testen. Erst wenn die Leber schon stark geschädigt ist, fällt dann auf: Oh – der Patient trägt das Virus“, erklärt Dr. Bohr.

Und auch ein nicht unbeträchtlicher Teil der aktiven Drogengebraucher_innen mit chronischer Hepatitis C weiß nichts von der Infektion. In einer 2011 bis 2015 vom Robert-Koch-Institut in acht deutschen Städten durchgeführten Studie mit über 2.000 Personen lag in 23 bis 54 Prozent der Fälle eine aktive Infektion mit Virusvermehrung vor. Von den Drogengebraucher_innen mit einer behandlungsbedürftigen Infektion hatten aber nur 85 % jemals eine Diagnose bekommen.

„Reichlich Luft nach oben“

Fest steht: Das enorm geschrumpfte Sonderbudget der Gesetzlichen Krankenversicherung für die Behandlung von chronisch Hepatitis-C-Infizierten vermittelt einen falschen Eindruck. Bei Hepatitis C gibt es weiterhin viel zu tun. Man muss mehr testen. Stigmatisierte Gruppen wie Drogengebraucher_innen dürfen nicht weiter von der Therapie ausgeschlossen werden. Und für Ärzt_innen muss sichergestellt werden, dass sie kein finanzielles Existenzrisiko eingehen, wenn sie Patient_innen individuell behandeln.

Dr. Ruth Zimmermann vom Robert-Koch-Institut formuliert es so: „Es ist noch reichlich Luft nach oben.“

Informationen zu Hepatitis C

Hepatitis C ist der häufigste Grund für Lebertransplantationen

Eine Hepatitis-C-Infektion wird in bis zu 85 Prozent der Fälle chronisch. Davon verläuft etwa ein Drittel aggressiv. Das heißt: Leberzellen werden zerstört und durch Bindegewebe ersetzt, die Leber vernarbt (Fibrose), ihre Funktionsfähigkeit sinkt.

Bei zwei bis 35 Prozent der chronisch Infizierten wird nach 20 bis 25 Jahren das Stadium der Leberzirrhose erreicht. Man spricht dann auch von „Schrumpfleber“. Nach 40 Jahren steigt dieser Wert auf über 50 Prozent. In diesem Stadium erhalten die Patient_innen Entwässerungs- und Entgiftungsmedikamente und müssen regelmäßig per Ultraschall und Gastroskopie untersucht werden – mit hohen jährlichen Kosten von durchschnittlich etwa 10.000 Euro [2; Modellrechnung für 2014].

Folgen eines aggressiven Verlaufs können schließlich Leberversagen oder Leberzellkrebs (jährliche Rate 2–5 %) sein – hier hilft dann oft nur eine Lebertransplantation. Die durchschnittlichen jährlichen Kosten für die Versorgung bei Leberzellkrebs lagen 2014 bei etwa 23.000 Euro, für eine Lebertransplantation und die Versorgung im ersten Jahr bei 156.000 Euro und in den folgenden Jahren bei jeweils etwa 23.000 Euro [2].

Anmerkung

*Zum Vergleich kann man am besten die Entwicklung bei den pro Monat Behandelten heranziehen. Mit der bis etwa Mitte 2011 üblichen nebenwirkungsreichen Standardtherapie aus Interferon und Ribavirin wurden im Januar 2010 rund 6.500 Patient_innen behandelt, im August 2011 noch 4.700 [1]. Die Behandlungsdauer beim häufigsten Genotyp 1 betrug in der Regel ein Jahr. Mit den neu eingeführten Protease-Inhibitoren Telaprevir und Boceprevir wurden zwischen September 2011 und Dezember 2013 bis zu 2.500 Patient_innen zusätzlich therapiert. Die Mittel minderten zwar nicht die Nebenwirkungen der interferonbasierten Behandlung, steigerten aber immerhin den Therapieerfolg. Die Zahl der monatlich Behandelten stieg damit auf etwa 7.800 im März 2012, sank aber bis Dezember 2013 wieder auf etwa 3.300. Eine Grafik dazu findet sich in diesem Beitrag (siehe Literaturangabe 1a): http://dx.doi.org/10.1016/j.jhep.2017.01.024.

Literatur

[1] Kollan C, Schmidt D, Ingiliz P, Bremer V and Zimmermann R. How many patients treated? The HCV treatment reality in Germany. The International Liver CongressTM 2016, April 13–17, Barcelona, Spain; Abstract no: ILC2016-RS-3866, Poster no: FRI-428.

[1a] Vgl. dazu Zimmermann R, Kollan C, Ingiliz P, Mauss S, Schmidt D, Bremer V. Real-world treatment for chronic hepatitis C infection in Germany: Analyses from drug prescription data, 2010–2015 (http://dx.doi.org/10.1016/j.jhep.2017.01.024)

[2] Gissel C, Götz G, Mahlich J and Repp H. Cost-effectiveness of Interferon-free therapy for Hepatitis C in Germany – an application of the efficiency frontier approach. BMC Infectious Diseases (2015) 15:297, DOI 10.1186/s12879-015-1048-z

[3] Robert-Koch-Institut. Drogen und chronische Infektionskrankheiten in Deutschland: DRUCK-Studie (Infektions- und Verhaltenssurvey bei injizierenden Drogengebrauchenden in Deutschland. Abschlussbericht: 01.02.2016); online verfügbar unter http://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/H/HIVAIDS/Studien/DRUCK-Studie/Abschlussbericht.pdf?__blob=publicationFile

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Blog der Aidshilfe DeutschlandWendland: Der kleinste Pride Deutschlands

Jedes Jahr findet ein besonderer CSD im Wendland statt. Manuel Izdebski sprach mit einem der Organisatoren über den „kleinsten Pride Deutschlands“

Letzten Samstag war es wieder soweit. Von Salderatzen aus zog die bunte Parade über Groß Gaddau nach Klein Gaddau und wieder zurück. „Wir trauen uns vom Hof“, begründet Heinz Laing vom CSD-Team das Engagement. Mit ihm haben wir am Tag nach der Veranstaltung gesprochen. Ein Anruf beim kleinsten Pride Deutschlands in der niedersächsischen Provinz:

Hallo Heinz, schon von den Strapazen eurer gestrigen CSD-Veranstaltung erholt?

Nein, noch nicht. Die Abschlussparty ging bis um drei Uhr in der Früh. Jetzt müssen wir noch aufräumen.

Vier Trecker, eine Fußtruppe, Aufsitzrasenmäher und Bollerwagen

Wie war es denn? Seid ihr zufrieden mit eurem Pride?

Das sind wir! Es waren wohl knapp 150 Leute dabei, das ist großartig. Eine Abordnung vom Hamburger CSD  hat uns besucht. Die kamen extra mit einem Bus. Das hat uns sehr gefreut. Wir hatten vier Trecker mit Hänger, unsere Fußtruppe und ein paar Aufsitzrasenmäher und Bollerwagen. Die Hänger haben wir natürlich geschmückt. Ich selber besitze nur einen Traktor, die anderen haben wir uns von den umliegenden Bauern geliehen.

Von Salderatzen über Groß Gaddau nach Klein Gaddau und zurück

Ihr macht ja eine richtige Demo-Parade. Wie verläuft denn die Strecke?

Wir starten bei uns auf dem Dorfplatz in Salderatzen. Dann geht es ca. 1,5 km über die Bundesstraße und Groß Gaddau nach Klein Gaddau. Dort halten wir eine Zwischenkundgebung ab. Die Einwohner empfangen uns dort jedes Jahr mit Sekt. Von dort aus ziehen wir dann wieder zurück nach Salderatzen, insgesamt sind das etwa dreieinhalb Kilometer.

Auf Fotos habe ich gesehen, dass euch auch die Polizei eskortiert.

 Ja, die Parade ist offiziell als Demo angemeldet. Die sichern alles ab wegen des Verkehrs. In den Dorfstraßen und zwischen den Feldern ist das nicht so das Thema, aber wir müssen auch über eine Bundesstraße, die stark befahren ist. Dann wird für uns der Verkehr gestoppt und alle müssen warten, bis wir durch sind. Das ist aber kein Problem, die Autofahrer winken oder machen sogar Fotos.

Wie geht denn die Dorfbevölkerung mit eurer Parade um?

„Wir ernten nur positive Reaktionen“

Die kennen das schon. Einige stehen am Gartenzaun und gucken, andere haben sogar die Regenbogenfahne gehisst. Wie gesagt, in Klein Gaddau werden wir jedes Jahr auf dem Dorfplatz mit Sekt empfangen. Da halten wir eine kleine Zwischenkundgebung ab. Das Dorf hat vielleicht 50 Einwohner und ich würde wetten, dass die fast alle CDU wählen. Jedenfalls ist man dort eher konservativ, aber den Spaß machen sie mit. Wir ernten nur positive Reaktionen.

Hat euer CSD auch ein Motto?

Na klar, wir unterscheiden uns da nicht von anderen CSD-Veranstaltungen. In diesem Jahr haben wir uns auf die Botschaft „Die Würde des Menschen ist unantastbar – keine Stimme für Intoleranz“ geeinigt. Es ist ja auch wichtig, dass wir sichtbar sind. Hier auf den Dörfern leben auch Lesben und Schwule. Niemand soll versteckt leben müssen. Unser Credo lautete immer schon „Wir trauen uns vom Hof!“

Wer steckt denn hinter eurem CSD?

„Wir trauen uns vom Hof!“

Formal bin ich der Anmelder der Demo, aber natürlich sind wir ein Team. Mein Mann und ich haben vor Jahren unseren Hof in Salderatzen zum Gästehaus „Herrenhaus Salderatzen“ umgebaut. Einmal im Jahr organisieren wir für schwule Männer eine Erlebniswoche, die „schwule Landpartie“. In diesem Kreis ist auch vor fünf Jahren die Idee für den CSD geboren. Gemeinsam mit dem schwulen Stammtisch im Wendland wird das dann umgesetzt.

Gibt es auch einen würdigen Abschluss?

Ja, die Abschlusskundgebung mit einer Ansprache findet in Salderatzen statt. Danach folgt bei uns auf dem Hof ein Wettbewerb im Handtaschen-Weitwurf. Und anschließend gibt es in der Scheune noch eine CSD-Party.

Das hört sich doch gut an. Und wie ist es bei euch um den Flirtfaktor bestellt?

Gut! Ich weiß zumindest von einem schwulen Paar, das sich bei uns kennengelernt hat. Heute sind die beiden verpartnert. Man kann sich also auch finden.

Auch der Flirtfaktor ist gegeben

Der CSD Wendland findet parallel zum CSD in Berlin statt. Ist das nicht unglücklich?

Auf die Veranstaltungen in Hamburg oder Braunschweig konnten wir Rücksicht nehmen, für Berlin ging das nicht. Ich denke aber, dass die Berliner eines Tages bei uns anfragen werden, ob wir unseren Termin nicht verschieben können, wenn wir uns weiter so steigern. Übrigens habe ich gehört, dass es gestern in der Hauptstadt unwetterartig gegossen hat. Hier gab es nur einen warmen Landregen.

CSD im Wendland

(Foto: HamburgPride)

Wird es im nächsten Jahr wieder einen CSD im Wendland geben?

Wir entscheiden das von Jahr zu Jahr. Man muss so eine Veranstaltung auch stemmen können. Aber ich denke schon, dass wir wieder dabei sind.

Und Gäste von außerhalb sind dann willkommen?

Natürlich, wir freuen uns über jeden Teilnehmer.

Heinz, vielen Dank für das Interview und schön, dass ihr im Wendland Flagge zeigt!

Hanf Journal NewsOriginal Streetwear – Klamotten made by Sensi Seeds

Promotion

 

Zieh dir Sensi übern Schädel

 

 

 

Sensi Seeds sollte jedem Cannabisconnaisseur ein Begriff sein. Die weltbekannte Samenbank aus Holland züchtete bereits eine stattliche Anzahl bedeutender Marihuanavarietäten und setzt sich seit vielen Jahren für die Legalisierung wie Neubetrachtung der Hanfpflanze ein. Das holländische Unternehmen kooperiert unter anderem mit dem aufklärerischen Amsterdamer „Hash Marijuana & Hemp Museum“ oder stattet die bunten Moderatoren des Exzessiv.TV-Teams mit sauberen Anziehsachen aus. Nun möchte Sensi Seeds weiteren Menschen passende Kleidungsstücke anbieten, die neben schicken Designs auch wohlig weiche Wärme spenden: Original Streetwear – Klamotten made by Sensi Seeds!

 

Ein haltbares, bequemes und gleichzeitig passendes Kleidungsstück im regulären Handel für einen angemessenen Preis zu erstehen, kann unter Umständen zu einer aussichtslosen Mission ausarten. Damit sich alle Freunde und Freundinnen von Cannabis nicht länger durch zugestellte Gänge drängeln und hinter Menschenschlangen an Kassen anstellen müssen, kann der Kleiderschrank fortan über das Internet befüllt werden. SensiSeeds.com bietet seit Anfang Juni Qualitätsklamotten in unterschiedlichen Designs auf der eigenen Webseite für die entspannte Kundschaft an, die dem Lebensstil und der Philosophie gelegentlicher Marihuanakonsumenten entsprechen dürften.

 

Jogginghosen, T-Shirts, Hoodies und Kapuzenjacken gehören selbstverständlich zum Katalog der neuen Modemarke, Basecaps und andere Accessoires runden das Angebot von Sensi Seeds Original Streewear ab. Besonders geachtet hat man bei der ersten Produktlinie auf den Tragekomfort der Kleidungsstücke, die mit urbanen Designs einen markanten Eindruck bei zukünftigen Betrachtern des waschbaren Stoffes hinterlassen werden. Die pflegeleichte Cannabiskollektion-zum-Anziehen verspricht bei etwas Achtsamkeit der Besitzer eine lange Haltbarkeit, die selbst bei täglichem Gebrauch mehrere Jahre Freude garantieren soll. Der lässige Stil der Sensi Seeds Original Streetwear passt schließlich auch zu fast allen Gelegenheiten, weshalb die weichen, warmen und bequemen Modestücke wohl schnell die neuen Lieblingsteile im Kleiderschrank werden. Dazu dürfen alle angebotenen Stücke auch von allen Geschlechtern getragen werden, da man bei Sensi Seeds während der Kreation der in unterschiedlichen Größen erhältlichen Streetwearkollektion auf eine Unisexlinie setzte, die mit schlanken Schnitten und klassischen Farben ansehnliche Akzente nutzt.

Modische Optionen für alle Cannabisfans dank Sensi Seeds Original Streetwear.

 

Die gesamte Kollektion wird in Sensi-Seeds-Geschäften, über Vertragshändler sowie online angeboten.

 

www.SensiSeeds.com

 

 

 

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Blog der Aidshilfe Deutschland„Der Krieg gegen Drogen ist ein Krieg gegen Menschen“

Am 21. Juli haben Menschen weltweit an verstorbene Drogengebraucher_innen erinnert und gegen den Krieg gegen Drogen protestiert. In Berlin stand das Thema Menschenwürde im Zentrum. Wir dokumentieren die Rede von Sascha*, der aus Russland stammt

Der Krieg gegen die Drogen ist der Krieg gegen die Menschen.

In den letzten Jahren gibt es immer mehr Staaten, wo langsam anerkannt wird, dass repressive Drogenpolitik perspektivlos ist. Andererseits beobachtet man eine nie dagewesene Grausamkeit in Bezug auf die Menschen, die Drogen konsumieren.

Krieg gegen Drogen = Verweigerung von Behandlung, Folter, Mord

Auf den Philippinen haben bewaffnete und maskierte Männer schon Tausende umgebracht, weil diese als Verdächtige entweder in dem Drogenhandel oder in dem Drogengebrauch galten oder weil diese Menschen einfach zum ungelegenen Zeitpunkt aufgetaucht sind.

In Weißrussland wurde die Drogengesetzgebung kürzlich so verschärft, dass die Jugendlichen, die mit Marihuana erwischt wurden, zu bis zu zehn Jahren Knast und sogar mehr verurteilt werden [weitere Informationen zu Weißrussland siehe hier; Anm. d. Red.].

Drogengebraucher_innen sterben, obwohl die Gesellschaft helfen könnte

In Russland kommen jährlich zwischen 100.000 und 130.000 Menschen wegen Drogendelikten in Gefängnisse und Arbeitslager. Die meisten von ihnen sind Drogenkonsument_innen, die mit geringen Mengen von illegalen psychoaktiven Substanzen festgenommen wurden.

In der ganzen Region Osteuropa und Zentralasien ist das Problem der HIV-Verbreitung bis heute nicht gelöst, und Menschen, die Drogen konsumieren, müssen Folter, Verweigerung der medizinischen Behandlung und Stigmatisierung erleben.

Überall sterben Drogenkonsument_innen weiterhin, obwohl die moderne Gesellschaft schon in der Lage ist, ihnen die notwendige Hilfe bereitzustellen.

Auch in Berlin leben Drogengebraucher_innen im Abseits

In den letzten Jahren sind auch immer mehr russischsprachige Drogengebraucher_innen aus den ehemaligen sowjetischen Republiken in Berlin angekommen. Aber auch hier geraten sie ins Abseits, leben auf der Straße, leiden unter HIV oder Hepatitis C und bekommen keine medizinische Hilfe.

Unser Ziel ist eine humane Drogenpolitik

Am 26. Juni hat in Berlin die erste Sitzung der Selbsthilfegruppe von russischsprachigen Drogenkonsument_innen und Substituierten stattgefunden, organisatorisch von der Berliner Aids-Hilfe unterstützt.

BerLUN für Menschenwürde und gegen den Krieg gegen Drogen

Wir heißen BerLUN*. LUN, russisch ЛУН, ist eine Abkürzung für Menschen, die Drogen konsumieren. Wir sind verschieden, doch haben alle ein gemeinsames Ziel: humane, wissenschaftlich begründete Drogenpolitik global wie auch lokal.

Hilfe und Unterstützung statt Strafe und Missbilligung!

Konkret für Berlin heißt das, den Obdachlosen zu helfen, ein Zuhause zu finden, den Kranken, einen Arzt, den Hoffnungslosen Unterstützung von Herz zu Herz geben.

Alle Menschen haben ihr Recht auf ein lebenswertes Leben und auf Schutz der Gesundheit, unabhängig von der Herkunft, Nationalität oder Sprachkenntnissen!

Hilfe und Unterstützung statt Strafe und Missbilligung! Wir wollen leben!

*Alexander Delphinov, zusammen mit Mikhail Khor und Larissa Solowjowa

 

БерЛУН

Война с наркотиками – это война с людьми. В последние годы все больше стран признают бесперспективность репрессивной наркополитики. С другой стороны, наблюдается невиданная жестокость по отношению к людям, употребляющим наркотики. На Филиппинах вооруженные мужчины в масках убили уже тысячи людей, подозреваемых то ли в наркоторговле, то ли в наркоупотреблении, то ли просто под горячую руку. В Белоруссии с недавних пор крайне ужесточилось законодательство, и подростки, которых поймали с марихуаной, рискуют оказаться за решеткой на срок до десяти лет и выше. В России каждый год в тюрьмы и лагеря по “наркотическим” статьям УК отправляется от 110 до 130 тысяч человек, большинство из них – наркопотребители, задержанные с минимальными количествами нелегальных психоактивных веществ. Во всем регионе Восточная Европа – Центральная Азия, где по прежнему не решена проблема распространения ВИЧ, люди, употребляющие наркотики, сталкиваются с пытками, отказом в лечении, стигматизацией. И люди продолжают умирать, хотя современное общество уже способно предоставить им всю необходимую помощь. В последние годы все больше русскоязычных наркопотребителей с территории бывшего СССР приезжают в Берлин. Но и здесь они зачастую оказываются отверженными, живут на улице, страдают от ВИЧ или гепатита C или не получают медпомощи. 26 июня при поддержке Berliner AIDS Hilfe. состоялось первое собрание группы самопомощи русскоязычных берлинцев, употребляющих или употреблявших наркотики или получающих заместительную терапию. Мы называемся “БерЛУН”. Мы разные, но у нас одна цель – гуманная, научнообоснованная наркополитика, глобально и локально. А конкретно в Берлине – помочь бездомным найти жилье, больным – врача, отчаявшимся – дать поддержку от сердца к сердцу. У людей есть право на жизнь, есть право на здоровье и достойное отношение, независимо от места проживания, национальности или языка! Мы хотим жить! Лечение и поддержка, а не наказание!

Александр Дельфинов, Лариса Соловьева, Михаил Хор

Polytox.tv - Videos für Psychonauten, Stoner und AktivistenFenix Vaporizer für Kräuter Öl und Wax

https://udopea.de/Fenix-Vaporizer

Der Fenix Vaporizer für Kräuter Öl und Wax ist der ideale Begleiter für Liebhaber des vaporisierens oder Personen die eine Alternative zu ihren Bongs, Joints und anderen Rauchgeräten suchen, oder einfach einen weniger schädlichen Dampf einatmen wollen

Polytox.tv - Videos für Psychonauten, Stoner und AktivistenFocusVape Pro Vaporizer mit Bubbler Aufsatz

https://udopea.de/FocusVape-Pro-Vaporizer-mit-Bubbler-Aufsatz-weiss

Der FocusVape Pro von iFocus kam im Jahr 2015 auf den Markt und zählt seitdem zu den beliebtesten Dry-Herb-Vaporizern.
Das liegt wohl daran, dass er mit vielen innovativen Funktionen, Materialien und Qualitätsmerkmalen ausgestattet ist, aber zu einem unschlagbar günstigen Preis verkauft wird.

Der FocusVape Pro verfügt über ein klares OLED-Display, welches einem gut erkennbar die aktuelle und die eingestellte Temperatur sowie den Akkustand anzeigt. Das flexible Temperaturkontrollsystem ermöglicht eine stufenlose Temperatureinstellung zwischen 80°C und 240°C. Wenn die gewünschte Temperatur erreicht wurde, weißt der FocusVape Pro durch eine Vibration darauf hin. Dadurch wird verhindert, dass möglicherweise Kräuter verdampfen ohne inhaliert zu werden. Dank der dünnen Wand der Heizkammer heizt sich der FocusVape Pro innerhalb von etwa 30 Sekunden vollständig auf. Mit dem Airflow Kontroll-System ist es dem Benutzer möglich, die Luftzufuhr durch 3 kleine Luftzug-Löcher ganz leicht zu regulieren. Der Luftkanal ist, wie es im besten Fall sein sollte, komplett von der Elektronik getrennt, wodurch der Dampf sauber und vor Geschmacksveränderung geschützt bleibt.

Der FocusVape Pro zeichnet sich außerdem durch die einwandfreien und unbedenklichen Materialien aus, wie zum Beispiel Keramik für die Kräuterkammer, Borosilikatglas für das Mundstück und Kieselerde-Gel für die Außenhaut
Bei den meisten Vaporizer Geräten lässt sich der Akku nicht so einfach auswechseln, anders als beim FocusVape Pro. Der FocusVape Pro kommt von Haus aus bereits mit einem 3200mAh starken Akku, für eine völlige Flexibilität sorgt außerdem die Möglichkeit den Akku jederzeit auswechseln zu können! Dieser kann entweder über ein externes Ladegerät oder direkt über ein USB Kabel aufgeladen werden.

Blog der Aidshilfe DeutschlandHIV-PrEP und sexuelle Gesundheit

Männer aus Seattle (USA), die Sex mit Männern haben (MSM) und vor kurzem mit einer Prä-Expositions-Prophylaxe (PrEP) begonnen haben, beschreiben tiefgreifende Auswirkungen der PrEP auf ihre sexuelle Gesundheit und ihr Wohlbefinden. Diese gehen weit über die primäre Funktion der PrEP, die Verhinderung von HIV-Infektionen, hinaus. Nachzulesen ist dies in einer qualitativen Studie, die im International Journal of Sexual Health veröffentlicht wurde.

Von Roger Pebody

„Indem sie das HIV-Risiko senkt und MSM, die selten oder nicht durchgängig Kondome verwenden, eine alternative Schutzmöglichkeit bietet, half die PrEP den Studienteilnehmern dabei, Angst- und Schamgefühle rund um ihre Sexualität zu mildern, und ermöglichte ihnen größere sexuelle Befriedigung, Intimität und Selbstwirksamkeit“, schreiben Shane Collins und seine Kolleg_innen. Andererseits setzt die PrEP die Männer auch dem PrEP-Stigma aus. Sowohl die positiven als auch die negativen Auswirkungen der PrEP dürften entscheidend für ihre Akzeptanz, die Nachfrage nach ihr und die Anwendungsmuster sein.

Die PrEP mildert Angst- und Schamgefühle

Wichtig anzumerken ist dabei, dass sexuelle Gesundheit nicht einfach die Abwesenheit von Krankheiten bedeutet. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) definiert sie wie folgt: „Sexuelle Gesundheit ist ein Zustand des körperlichen, emotionalen, mentalen und sozialen Wohlbefindens in Bezug auf die Sexualität.“ Mediziner_innen und Praktiker_innen, die die sexuelle Gesundheit schwuler Männer fördern wollen, sollten die gesamte Bandbreite möglicher Auswirkungen der PrEP in den Blick nehmen, so die Empfehlung der Forscher_innen.

Die Studie

2014 führten die Forscher_innen Tiefeninterviews mit 14 PrEP-Nutzern in Seattle (Bundesstaat Washington) durch. Die Teilnehmer erhielten die PrEP von verschiedenen öffentlichen oder privaten Anbietern im Rahmen früher Implementierungsmaßnahmen, nachdem der Staat die finanziellen und bürokratischen Hürden für den PrEP-Zugang abgesenkt hatte.

Die meisten der Männer waren weiß; ein Teilnehmer war schwarz, einer ein Latino, einer ein trans* Mann. Die meisten Männer waren in den Dreißigern oder Vierzigern; der jüngste war 26, der älteste 66. Zum Zeitpunkt des Interviews nahm die Hälfte der Männer die PrEP seit maximal drei Monaten. Nur zwei Teilnehmer nutzten sie länger als ein Jahr.

Die Forscher_innen setzten eine qualitative Forschungsmethode mit der Bezeichnung „interpretative phänomenologische Analyse (IPA)“ ein. Statt auf verallgemeinerbare Ergebnisse fokussiert dieser Ansatz auf die besonderen Erfahrungen kleiner Stichproben von Menschen in vergleichbaren Umständen. Mithilfe der Methode versucht man zu erforschen, wie Menschen ihre Erfahrungen einordnen, indem man die Gedanken und Gefühle analysiert, die die Interviewten bestimmten Situationen zuordnen.

Wunsch nach weniger riskantem kondomlosem Sex

Das wichtigste Motiv für den PrEP-Gebrauch unter den Teilnehmern war der Wunsch nach weniger riskantem kondomlosem Sex. Die meisten Männer waren zur PrEP gekommen, weil sie Kondome gar nicht oder nur sporadisch verwendeten und erkannt hatten, dass sich daran wahrscheinlich auch nichts ändern würde – und zwar unabhängig von ihren Vorsätzen, wie dieser Mann erläuterte:

„Dies ist die beste Option für das Verhalten, das ich nun einmal als mein Verhalten erkannt habe. Auch wenn ich mich nicht immer schütze, will ich trotzdem HIV-negativ bleiben.“

Viele Teilnehmer beschrieben eine starke Abneigung Kondomen gegenüber. Sie beklagten eine Einschränkung des Empfindens, weniger Spontaneität, Erektionsschwierigkeiten und einen Verlust an Intimität.

„Auch wenn ich mich nicht immer schütze, will ich trotzdem HIV-negativ bleiben“

Die meisten Männer fühlten sich durch die PrEP gut vor HIV geschützt. Auf der anderen Seite erkannten sie aber auch an, dass die PrEP anders als Kondome keinen Schutz vor anderen sexuell übertragbaren Infektionen bietet. Einige Männer berichteten, dass sie je nachdem, wie sie ihre Partner einschätzten, in bestimmten Situationen weiterhin Kondome verwendeten, während andere das Risiko anderer sexuell übertragbarer Infektionen für vertretbar hielten.

Angst, Scham und Schuldgefühle

„Manchmal denke ich: Okay, auch wenn ich die PrEP nehme, sollte ich vielleicht doch keinen ungeschützten Sex haben, weil ich mir dabei etwas anderes einfangen kann. Aber dann ist da die andere Stimme in mir. Sie sagt: Nun, die anderen Geschlechtskrankheiten sind nicht so endgültig wie HIV. Wenn ich mir eine einfange, kann man sie leicht heilen.“

Weil die PrEP das HIV-Risiko senkt und den Männern eine Präventionsmethode bot, die für sie akzeptabler war, führte sie zum Abbau von Gefühlen der Verletzlichkeit, Angst und Scham, die mit ihrem bisherigen Sexualverhalten verbunden waren.

Die Männer beschrieben die Angstgefühle, die sie vor der PrEP-Nutzung beim Sex hatten, und ihre negativen Auswirkungen auf ihr mentales und emotionales Wohlbefinden:

„Ich tat, was ich konnte, und hatte trotzdem immer das Gefühl, damit langfristig nicht über die Runden kommen zu können. Als müsste ich jeden Tag neu gegen dieses unsichtbare Etwas kämpfen. Ich fühlte mich ohnmächtig. Und das Ganze nicht nur dann, wenn ich mich testen ließ, und nicht nur, wenn ich Sex hatte, sondern noch eine ganze Woche nach dem Sex. Durfte ich das tun? Oder hätte ich das besser sein lassen sollen? Das habe ich mich immer wieder gefragt.“

„Ich konnte nur noch denken, dass ich mich irgendwann mit HIV infizieren würde“

Diese intensiven Emotionen führten allerdings normalerweise nicht zu einer nachhaltigen Änderung des Sexualverhaltens, sondern nur zu noch mehr Schamgefühlen und Selbstvorwürfen wegen ihres Sexualverhaltens – und häufig zu der fatalistischen Haltung, dass sie sich früher oder später sowieso mit HIV infizieren würden. Der im vorherigen Absatz zitierte Mann fuhr folgendermaßen fort:

„Ich war an einem Punkt angelangt, an dem ich in punkto Sex nur noch denken konnte, dass ich mich irgendwann mit HIV infizieren würde. Es musste einfach passieren, denn die Alternative wäre gewesen, mit niemandem mehr intim zu werden.“

Angstfreiheit fördert die sexuelle Gesundheit

Die PrEP ermöglichte es den Männern, ihre Sexualität auf neue Art und Weise zu erleben. Der Interviewpartner mit der größten PrEP-Erfahrung (19 Monate PrEP-Nutzung) beschrieb dies wie folgt:

„Wenn du schwul bist – und insbesondere, wenn du so promisk lebst wie ich –, besteht immer ein reales Risiko, dass du dich infizierst. Und auch wenn die PrEP vielleicht nicht zu 100 Prozent schützt, ist ihre Schutzwirkung doch sehr hoch. Und ohne diesen Stress und diese Angst zu leben, das hat etwas sehr Befreiendes.“

Viele Männer beschrieben auch, dass sich durch die PrEP ihre Selbstwirksamkeits-Erwartung verbesserte. Sie fühlten sich durch ihre Nutzung gestärkt und pro-aktiv, im Gegensatz zu der vorher von ihnen empfundenen eingeschränkten Handlungsfähigkeit.

„Ohne Stress und Angst zu leben, hat etwas sehr Befreiendes“

„Ich würde sagen, dass sie einen enormen Einfluss auf mich hat. Es gibt nur wenige Situationen, in denen ich mich noch als Opfer fühle …  Ich habe nicht mehr das Gefühl, dass mir etwas von außen widerfährt, ohne dass ich selbst es will.“

Positive Auswirkungen auf Beziehungen

Der Abbau von Angst und Scham führte zu befriedigenderen sexuellen Begegnungen:

„Wenn ich früher Sex ohne Kondom hatte, war das zwar wahnsinnig aufregend und fühlte sich auch sehr geil an. Aber zur gleichen Zeit tobte in mir das Chaos, und ich fühlte mich schrecklich … Dank Truvada kann ich nun einen Teil dieser von Furcht geprägten Gedanken verstummen lassen, und ich fühle mich viel stärker mit dem verbunden, was ich tue, fühle mich gut dabei.“

Die Teilnehmer sahen die PrEP als „sexuell befreiend“ in dem Sinn, dass sie nun sexuelle Wünsche ausleben konnten, die sie zuvor unterdrückt hatten. Vielen ermöglichte die PrEP zum Beispiel, beim Sex der aufnehmende Partner zu sein.

„Ich hätte nie gedacht, dass ich das mal ohne Angst erlebten könnte. Aber weil ich jetzt die PrEP nehme, wurde passiver Sex für mich zu einer Option. Und nachdem ich das dann zum ersten Mal erlebt hatte, dachte ich: Wow, das gefällt mir!“

Andere sprachen davon, dass sie sich nun Beziehungen mit HIV-positiven Männern vorstellen könnten. Und Männern, die bereits seit langem in Beziehungen mit HIV-positiven Partnern lebten, ermöglichte die PrEP ein befriedigenderes Sexualleben, weil sie ihnen die Angst nahm und die Möglichkeit bot, auf Kondome zu verzichten.

„[Mein Partner] sah sich in der Verantwortung, mich zu schützen und alles in seiner Macht Stehende zu tun, um mich nicht zu infizieren. Und auch wenn das immer noch möglich ist, ist die Angst verschwunden. Und das hat unseren Sex verbessert, unsere Intimität vertieft und sich positiv auf unsere Beziehung ausgewirkt.“

Es kann auch negative Auswirkungen der PrEP geben

Neben den positiven Auswirkungen der PrEP gab es aber auch negative. So wurden Interviewpartner wegen ihrer PrEP-Nutzung stigmatisiert (oder befürchteten Stigmatisierung).

„Wenn man online auf Dating-Websites chattet und sagt, dass man die PrEP nimmt, bekommt man manchmal Sachen zu hören à la: Oh, du nimmst die PrEP, dann musst du ja eine Schlampe sein, verantwortungslos sein, dann musst du ja es ja wohl ziemlich bunt treiben, wenn du denkst, dass du das nötig hast.“

An den Berichten einiger Männer wurde deutlich, dass sie dieses Stigma verinnerlicht hatten. Dies zeigte sich an Äußerungen über Scham, Reue und innere Konflikte bezüglich ihres Sexualverhaltens unter PrEP. Auch von Beschäftigten im Gesundheitswesen fühlten einige Männer sich stigmatisiert, weil sie die PREP nahmen oder sich danach erkundigten. Und den ärztlichen Rat, trotz PrEP weiterhin Kondome zu verwenden, empfanden viele Männer als lebensfremd und bevormundend; häufig führte dies auch dazu, dass sie falsche Angaben zu ihrem Kondomgebrauch machten.

Fazit zum Thema HIV-PrEP und sexuelle Gesundheit

Die Berichte der Studienteilnehmer werfen ein Licht auf die Bandbreite der Prioritäten aus dem Bereich sexuelle Gesundheit, welche zur Entscheidung für die PrEP-Nutzung führen können. Dazu gehört etwa, HIV-negativ bleiben zu wollen, die sexuelle Funktionsfähigkeit zu bewahren, die sexuelle Befriedigung zu erhalten und größere Intimität mit den Partnern zu erleben. Die erheblichen Auswirkungen, die der Abbau von Scham- und Angstgefühlen rund um die Sexualität hat, machen die psychologische Belastung deutlich, die das Leben mit einem erhöhten HIV-Risiko mit sich bringt, so Shane Collins und seine Kolleg_innen.

Der durch die Angst vor HIV verursachte Stress ist unterschätzt worden

Ähnliche Themen finden sich auch in einer weiteren qualitativen Studie mit PrEP-Nutzern, die von Kimberley Koester und ihren Kolleg_innen in Culture, Health and Sexuality veröffentlicht wurde (erste Ergebnisse von Teilnehmern der iPrEx-OLE-Studie waren 2014 berichtet worden).

In ihrem Beitrag schreibt Koester, dass der durch die Angst vor HIV verursachte Stress vor Einführung der PrEP unterschätzt worden sei. Die PrEP habe die Ängste der von ihr Interviewten abgebaut und ihnen zugleich die Möglichkeit geboten, diese Ängste zu äußern.

Beide Autor_innen kritisieren, dass die meisten Forschungsbeiträge zu PrEP und zum Sexualverhalten sich auf die befürchtete „Risikokompensierung“ konzentrieren. Gemeint ist die Sorge, dass PrEP-Nutzer_innen seltener Kondome verwenden oder mehr Sexpartner_innen haben als vorher. Wer von „Risikokompensierung“ spreche, werde aber den Erfahrungen der PrEP-Nutzer nicht gerecht, so Koester. Die von den Männern beschriebenen Veränderungen seien eher emotionaler Art und lägen weniger auf der Verhaltensebene. Die PrEP habe ihren inneren Umgang mit der Angst vor HIV verändert, sodass sie sich beim Sex wohler und entspannter fühlten.

„Männer, die die PrEP nahmen, empfanden die Freiheit, Sex so zu praktizieren, dass er ihnen größere emotionale, körperliche oder sonstige Erfüllung bot“, so Koester. „Dies als Risikokompensierung zu bezeichnen, läuft den Berichten und Empfindungen der Männer zuwider.“

Literatur

Collins SP et al. The Impact of HIV Pre-exposure Prophylaxis (PrEP) Use on the Sexual Health of Men Who Have Sex with Men: A Qualitative Study in Seattle, WA. International Journal of Sexual Health 29: 55-68, 2017. (Abstract).

Koester K et al. Risk, safety and sex among male PrEP users: time for a new understanding. Culture, Health & Sexuality, online ahead of print, 2017. (Abstract).

* Original: Taking PrEP has a profound impact on gay men’s sexual health and wellbeing, veröffentlicht am 9. Juni 2017 auf aidsmap.com; Übersetzung: Literaturtest. Vielen Dank an NAM/aidsmap.com für die Erlaubnis zur Zweitveröffentlichung!

Hanf Journal NewsCannabis in Österreich: Aliens sind schuld!

 

Auch in der Alpenrepublik kämpfen die Prohibitionisten bis zur letzten Patrone, obwohl der Anti-Hanf-Krieg längst verloren ist.

 

 

Eine tagesaktuelle Polemik von Sadhu van Hemp

 

 

Je näher der Untergang rückt, desto höher werden jene Brüder und Schwestern gehängt, die wegen ihres Umgangs mit psychoaktiven Substanzen dem Amoklauf der Polizei zum Opfer fallen. Möglich macht diesen Irrsinn das neue Suchtmittelgesetz, das seit Juni 2016 in Kraft ist und den paramilitärisch agierenden Drogenfahndern eine Lizenz zur Existenzvernichtung gibt. Im Fall von Cannabis spielt es dabei keine Rolle, ob die Gejagten das Kraut zu Genuss- bzw. medizinischen Zwecken nutzen. Mit aller Härte des Gesetzes wird in Österreich jeder ausgemerzt, der auch nur den Verdacht erweckt, ein Suchtgiftverbrecher zu sein.

 

Doch anders als in den letzten Tagen des 2. Weltkrieges werden die Opfer des staatlich organisierten Standrechts noch akribisch gezählt. Am Donnerstag hat das Bundeskriminalamt die Opferzahlen aus dem Jahr 2016 bekanntgegeben. Dank der Gesetzesverschärfung konnte die völlig enthemmte Hatz auf Kiffer und Cannabis-Patienten binnen eines Jahres 10,1 Prozent mehr Opfer produzieren. Insgesamt wurden 36.235 Vergehen gegen das Suchtmittelgesetz registriert. Die Nulltoleranz-Strategie ist eine messerscharfe Waffe, von der die Gendarmerie in einem Umfang gebraucht macht wie einst die Feldjäger der Wehrmacht.

„Je mehr wir kontrollieren, desto mehr Delikte werden angezeigt“, rühmt der Generaldirektor für öffentliche Sicherheit, Konrad Kogler, die Fleißarbeit der Polizei. So konnten die Schergen der Anti-Drogen-Schwadronen mehr als eine Tonne Cannabis, 86,5 Kilogramm Kokain und 68,9 Kilogramm Heroin, 30.000 Ecstasy-Tabletten und 90 Kilogramm synthetischer Drogen sicherstellen.

 

Cannabis
Graphik Ruth Groth

Als wäre die Schreckensbilanz der Strafverfolgungsbehörden nicht schrecklich genug, nutzen die Prohibitionisten die Zahlen noch zur flächendeckenden Desinformation der Bevölkerung. So wird aus der Jahresstatistik die Lüge konstruiert, dass der Drogenhandel im Vielvölkerstaat Österreich fest in ausländischer Hand ist. Begründet wird die Lüge damit, dass mehr als 90 Prozent der in Großstädten ertappten Straßendealer keinen österreichischen Pass besitzen. Erst bei genauerem Hinsehen zeigt sich, dass insgesamt nur knapp über 3000 Straftaten von Bösewichten aus Nigeria, Algerien, Marokko und Afghanistan verübt wurden. Dass diese Klientel per Racial Profiling die bevorzugte Beute der Häscher ist, wird von der Polizeiführung und den rechtskonservativen Medien ausgeblendet, um die politisch gewollte Umerziehung der Österreicher zu Ausländerfeinden nicht zu konterkarieren. Die Unterteilung in österreichische und ausländische Suchtgiftverbrecher dient fraglos dazu, die Ressentiments gegen Einwanderer, Kriegsflüchtlinge und Asylbewerber in den Köpfen und Bäuchen der Bürger fest zu verankern. Dass in der Gesamtstatistik In- und Ausländer praktisch gleichauf sind, soll Angst verbreiten – auch innerhalb der Gruppe der Suchtgiftverbrecher.

 

Betrachtet man sich die drogenpolitische Entwicklung in der Alpenrepublik, könnte der Eindruck entstehen, dass dort hochgradig gefährliche Landesverräter am Werke sind, deren langfristiges Ziel der Anschluss Österreichs an Deutschland ist, um mit vereinten Kräften den Anti-Drogen-Krieg bis in alle Ewigkeit fortzuführen.

 

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Polytox.tv - Videos für Psychonauten, Stoner und AktivistenMassiver Lieferausfall von Cannabis – Schuld hat Mortler und Gröhe

Ein Video an Frau Mortler, Herr Gröhe sowie Verantwortliche und die Presse

++ An die Hater – Ich will weder Spenden noch Mitleid ++
++ Und da so 20% der Leute nicht richtig zuhört
Ich will mir nicht das Leben nehmen wegen Cannabis, sondern ich habe im Dezember als es kein Cannabis gab, auf ein Psychopharmaka ausweichen müssen. Dieses hat zu Suzidverhalten geführt (Elontril) ++
Bitte teilt dieses Video und entschuldigt das

es so stumperhaft zusammengeschustert ist, mir ging es um die Botschaft. Die Menschen müssen erfahren, was grade vielen Patienten in Deutschland ertragen müssen.

Und wieder ist es so schlimm, das es mir wichtig ist denen Patienten eine Stimme zu sein die es nicht schaffen vor die Kamara zu treten.

Wieder ist die Versorgungslage dramatisch – Manche Sorten sind bis Herbst nicht lieferbar und manche Sorten fallen wohl ganz Weg.

Die Bundesregierung und die Krankenkassen tun dagegen jedoch nichts, sondern lassen 100.000 Patienten die in Deutschland leiden, aus
Profitgier von Pharmakonzernen leiden.

ICH FORDERE DIE BUNDESREGIERUNG AUF, DAS BFARM ANZUWEISEN

1. Cannabis was beschlagnahmt wird, zu Prüfen und als Notfalllösung auf den Deutschen Markt zu bringen
2. Patienten die eine Ausnahmegenehmigung zum Eigenanbau im Schnellverfahren zu genehmigen bis eine Versorgung sichergestellt ist !!

Diese Sitation ist nicht akzeptabel für ein Land wie Deutschland !‘

Die Verteuerung und Verknappung aus Profitgier von Pharmakonzernen muss langsam mal ein Ende haben !

+ + + +
Elontril – Das so tolle Medikament
https://www.aerzte-gegen-tierversuche.de/de/infos/humanmedizin/150-liste-von-risikomedikamenten#Elontril
„3/2001“
ein Störbericht auf 80 Anwender in Großbritannien, davon 18 Todesfälle, 1 Todesfall in Deutschland
„5/2001“
35 Todesfälle in Großbritannien
Häufigkeit der Todesfälle wahrscheinlich 1:3000
Verordnung nicht zu rechtfertigen
„6/2001“
EU-weite verschärfte Anwendungsrichtlinien
Verzicht auf das Medikament wird gefordert
„01/2001“
in Großbritannien 57 Todesfälle durch Zyban® (Gleicher Wirkstoff wie Elontril)
„8/2002“
Empfehlung nur als Mittel der zweiten Wahl wegen erheblicher Nebenwirkungen
bisher 5 Patienten in Deutschland verstorben, die Zyban® eingenommen hatten, ursächlicher Zusammenhang jedoch noch nicht gesichert; weitere Todesfälle in anderen Ländern
Aufforderung des BfArM an die europäische Zulassungsbehörde, das Nutzen-Risiko-Profil neu zu bewerten
„5/2007“
Seit April 2007 in Deutschland als Elontril® zur Behandlung von Depressionen auf dem Markt
Störwirkungen: Krampfanfälle, Schlaflosigkeit, Gewichtsabnahme, Selbstmordgefahr, Todesfälle

Kostenkalkulation für den Eigenanbau von Maximillian Plenert (Die Grafik aus dem Video)
http://alternative-drogenpolitik.de/2013/09/05/kalkulation-fuer-einen-anbau-von-cannabis-unter-kunstlicht-im-kg-bereich/

Versorgungsengpass – Beitrag von DHV
https://hanfverband.de/nachrichten/news/versorgungsengpaesse-bei-medizinischem-cannabis

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Hanf Journal NewsSind Kiffer die etwas anderen Menschen?

Seine Meinung

 

 

Sadhu van Hemp

 

Wer Ganja raucht, gilt als Loser und Faulpelz. An dem Klischee mag etwas dran sein, doch übersehen wird, dass Kiffer alle Voraussetzungen für ein langes Leben erfüllen. Hast und Eile sind kiffenden Menschen fremd, denn in der Ruhe liegt die Kraft. Und die ist heutzutage mehr als nötig, um sich nicht von flüchtigen Verlockungen und Reizen mitreißen zu lassen, die zu Maßlosigkeit und Schnelllebigkeit verleiten. Kiffer horchen erst einmal in sich hinein und lauschen der inneren Stimme, die erst dann befiehlt, wo es lang geht, wenn es auch passt. Anders als andere lassen sich Hänflinge nicht gerne antreiben – schon gar nicht von Autoritäten, die sich dazu berufen fühlen, anderen Menschen vorzuschreiben, wie sie zu funktionieren haben.

 

Der Mensch ist ein Herdentier. Wie ABC-Schützen nehmen sich Gottes Kinder gegenseitig fest an die Hand – geführt von Herrschern, die aus der Summe der Erfahrungen und Überlieferungen über den Daumen peilen, welcher Weg der richtige ist. Um sich nicht gänzlich auf der Odyssee durchs zeitlich limitierte Leben zu verirren, dient dem Menschen seit Urzeiten der Glaube an Götzen, die über alles wachen und die Schäflein in ein religiöses Korsett pressen. Ausreißer werden verfolgt und eingefangen, um die Herde beisammen zu halten. Bis heute ist der liebe Gott allgegenwärtig, ob in Belfast, Fulda oder Mekka. Kaum ein Mensch auf diesem Planeten kann sich vor Gott und seinen Dienern sicher fühlen. Wer entgleist, bekommt ungehend die unsichtbare Hand zu spüren, die aus dem Himmel nach uns greift, am Nacken packt und wieder auf die Schmalspur setzt.

 

Was wäre, wenn Gottes Hand nicht führen würde, ist nur schwer vorstellbar, da die Naturvölker, die ohne Götzen auskommen, rar gesät oder ausgestorben sind. Eine komplett gottlose Gesellschaft findet sich nicht einmal in Nordkorea, wo es neben den Anhängern der buddhistischen und konfuzianischen Morallehre noch immer praktizierende Christen gibt. Inwieweit die Welt ohne Glaubenslehren friedlicher und gerechter wäre, lässt sich also nicht abschätzen. Zumal die Einteilung der Menschen in Herr und Sklave kein Alleinstellungsmerkmal der Religionen ist. Sich über den anderen zu erheben, ihn zu unterdrücken und das Recht des Stärkeren auszuüben, ist allzumenschlich und ganz darwinistischer Natur. Die besten Voraussetzungen für ein langes und erfülltes Leben hat der am besten angepasste Mensch, der sich den Gesetzen des Schwarms unterwirft und sich mit der ihm zugewiesenen Rolle arrangiert.

 

Doch wer ausschließlich Zeit und Mode dient, um in der Gemeinschaft reibungslos zu funktionieren, verliert das Geschick, selbst zu bestimmen, wohin und in welchem Tempo es mit dem Leben geht. Wie an der Strippe gezogen hechelt Otto-Normal-Verbraucher den Trends nach, die ihm Glück und Glückseligkeit versprechen. Heute ist auch nicht mehr Gott allein dafür zuständig, die Schäflein zu hüten und ihnen die Frage nach dem Sinn des Lebens zu beantworten. Das moderne Herdentier benötigt statt langer Moralpredigten eine kurze, knappe Ansage, was für ihn und die Gemeinschaft gut ist. Statt auf der Holzbank in der Kirche wird das Menschenkind in den Konsumtempeln seelsorgerisch betreut. Den Segen erteilt nicht mehr der Pfarrer, sondern der Fitnesstrainer in der Muckibude. Statt frommer Sprüche von der Kirchenkanzel gibt`s heute frohe Botschaft von der Werbeindustrie, die weiß, was dem Menschlein fehlt, damit es glücklich und zufrieden ist – und Ruhe gibt. Und Ruhe ist nun mal erste Bürgerpflicht, um die Herde zusammenzuhalten.

 

Auch wenn die Menschen glauben, sie seien so frei, frei zu sein – sie sind es nicht. Zwar dominieren nicht mehr Kirchtürme die Skyline der Dörfer und Städte, doch dafür ragen andere Tempel bis in den Himmel, die die Gläubigen beschatten und einschüchtern. Statt von Klerikern werden die Bürger heute von Geldaristokraten klein und unmündig gehalten. Wie Aufziehpuppen tanzen sie nach der Pfeife der Privilegierten, in dem Irrglauben, genug Demut vor dem irdischen Besitz anderer sei der Mehrwert des eigenen Daseins.

 

Selbstverständlich sind die, die diesem Glauben nicht praktizieren, Sünder und Paria, Revoluzzer und Träumer. Wer seine Zeit damit verbringt, Löcher in Luft zu gucken, stört die verordnete Symmetrie der Gemeinschaft. Das unentwegte Streben nach mehr und noch mehr verlangt den Gleichschritt – und das im Schweinsgalopp. Menschen, die sich Zeit nehmen, in Muße leben und sich des Konsumzwangs enthalten, sind unerwünscht und entsprechend zu disziplinieren. Der Mensch hat im Takt zu laufen, und je schneller das Metronom pendelt, desto größer die Chance, am Ende seines fremdbestimmten Seins festzustellen, dass man das Leben einer Eintagsfliege geführt hat.

 

Was von solch einer Existenz übrigbleibt, ist ein Fall für den Pflegedienst. Früher sind die Menschen an harter Arbeit, Seuchen und Hungersnöten zugrunde gegangen. Heute sind es die Folgeerkrankungen eines rasanten und maßlosen Lebens. Herzkreislaufversagen ist Todesursache Nummer eins in der modernen hektischen Welt, die den Menschen wie in einem Hamsterrad laufen lässt – und das ohne Pause. Und wer nicht dem Herzkasper erliegt, dem brennen die Sicherungen durch. Statt des überforderten Körpers kollabiert der unterforderte Geist, der auf die Ohnmacht und Sinnlosigkeit der eigenen Existenz mit einem Generalstreik der sieben Sinne reagiert.

Wer frühzeitig schlapp macht, hat es an notwendiger Selbstoptimierung fehlen lassen oder die falschen Tranquilizer eingenommen. Der Groschen, dass nicht die ständige Verfügbarkeit und Bereitschaft zu Höchstleistung, sondern ein entschleunigter Gang durchs Leben die Erfüllung bringt, will nicht fallen. Die Getriebenen der modernen Welt fürchten nichts mehr, als friedlich und not available dem Müßiggang zu frönen, denn sie könnten ja etwas verpassen und sich langweilen. Einfach mal aus- und abschalten ist undenkbar für die digitalisierte Generation, bei der alles „to go“ ist, um im Wettlauf um ein paar zugestandene materielle Werte mitzuhalten.

 

Die getitelte These, dass Kiffer die etwas anderen Leute sind, ist angesichts der Matrix, in der der moderne Mensch dahinlebt, fraglos etwas steil. Zu Cheech und Chongs Zeiten war es vielleicht noch zutreffend, dass Hasch- und Marihuanaraucher grundsätzlich außerhalb des Hamsterrades verweilen und entspannt zuschauen, wie sich die anderen für reichlich wenig Glück abrackern. Seinerzeit galt Haschisch noch als die „Hefe des Denkens“ (Wolfgang Neuss), und viele Kiffer hatten dazu noch das nötige Rüstzeug im Kopf, das die psychoaktive Tragweite der „heiligen Pflanze“ erfasste. Wer kiffte, der meditierte, fühlte und dachte anders – und war nicht bereit, sich von denen vereinnahmen zu lassen, die dem Menschen Konformität abverlangen.

 

Heute mag es noch viele, sehr viele dieser entsagenden Menschen geben, die sich den weltlichen Zwängen soweit wie möglich entziehen und lieber rauchend im Kreis Gleichgesinnter entspannen. Doch in einer Welt, deren „Gott“ den Menschen das Paradies auf Erden vorgaukelt, werden die „dichten Denker“ aussterben. Die Zeit des Körperkults wird die stillsitzenden Kopfmenschen überleben. Der Kiffer 3.0 will nicht mit dem Gehirn als Übergepäck, sondern nur mit seinem optimierten Körper reisen – und das pauschal und all inclusive mit WLAN und Animationsprogramm. Und wenn doch mal so etwas wie ein Gehirn gebraucht wird, dann reicht ein Smartphone, das einem das Denken abnimmt.

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Polytox.tv - Videos für Psychonauten, Stoner und AktivistenCannabis Show | Amnesia Haze und Radfahrer Angriff

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Dieser Kanal soll auf keinen Fall dazu verleiten Cannabis zu konsumieren! Es ist eher ein Kanal der für Leute da sind die verantwortungsvoll Cannabis konsumieren und ein paar mehr Infos und Tipps haben wollen gesünder zu konsumieren 🙂 Alle anderen Videos dienen nur der Unterhaltung 🙂 Auch bin ich gegen den Konsum von Cannabis unter 18 Jahren!

Hanf Journal NewsMarihuanamangel in Nevada führte zu Ausnahmeregelungen

 

Sorge um Versorgung in Kalifornien angekommen.

 

Foto: Archiv

 

Nachdem man in Nevada einen schnelleren Schritt bei der Einführung von legalem Genusshanf ging und bereits zum 01. Juli 2017 mit den ersten Verkäufen von Cannabis begann, wurde schon eine Woche darauf die neu gehandelte Ware besorgniserregend knapp. Da nur wenige Alkohollieferanten mit der Aufgabe der Versorgung gesetzestreu betreut wurden, drohte aus Sicht der politischen Führung ein Kollaps der vielversprechenden jungen Branche, sodass man zu extremen Mitteln griff. Der Marihuanamangel in Nevada führte zu Ausnahmeregelungen, die der Gouverneur zwecks Behebung der Cannabiskrise mit einem rechtlichen Kniff forcierte.

 

Bereits am Freitag den 07.07.2017 wurde ein „Statement of Emergency“ seitens des Regierenden ausgesprochen, welches weiteren Lieferfirmen die Möglichkeit des Marihuanatransportes erlauben sollte. Die Problematik nach einer Woche des legalen Verkaufes lag vornehmlich in den nicht ausgestellten Genehmigungen der zuvor lizenzierten Alkohollieferanten, die aufgrund unvollständig eingereichter Formulare vorenthalten worden waren. Mittels der Erklärung eines Ernstfalles konnten durch eine anschließend einstimmig beschlossene Bestimmung der Steuerkommission weitere Transporteure für die begehrten Naturprodukte engagiert werden, die die drohende Cannabisversorgungskrise in Nevada erst einmal abwendeten.
Dass auf dem neu eröffneten Geschäftsfeld ein großes Interesse seitens des Staates liegt, bestätigte die Sprecherin der Steuerbehörde, die von einem drohenden Loch in den Schulkassen sprach, sollten die sprudelnden Einnahmen des legalen Cannabishandels versiegen. Der Bedarf nach Marihuana hat sich bei den Händlern, die zuvor nur mit Medizinalhanf ihre Geschäfte machten, um bis zu 1000 Prozent erhöht, was Bundesstaaten wie Kalifornien jetzt auch zum Nachdenken anregt, damit eine derartige Nachfrage in 2018 ohne kurzfristige Notstandsregelungen bedient werden kann. Dass der kalifornische Staat jedoch gerade aufgrund der verlockenden Geldquellen besonders regulierend eingreifen wird – und damit den legalen Verkauf von Cannabis verlangsamen könnte – befürchten Beobachter des Branchenfeldes schon heute.

 

Keine Sorge …

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Blog der Aidshilfe DeutschlandLeben mit Drogen: Edo, Jakarta, Indonesien

Der Film „Ein Tag im Leben“ gibt einen Einblick in das Leben von acht Menschen, die Drogen gebrauchen, aus sieben Ländern der Welt, vom Morgen bis in die Nacht. Wir haben ihre Geschichten aufgeschrieben

Alle Protagonist_innen des Films gebrauchen Drogen, aber sie definieren sich nicht darüber. Sie alle sind einzigartige Persönlichkeiten, haben ihre eigenen Geschichten und ihre eigenen sozialen Netzwerke. Das Umfeld, in dem sie leben, die Haltungen ihnen gegenüber, die Gesetze rund um den Drogenkonsum und die Gesundheitsdienste, die ihnen zur Verfügung stehen, haben einen enormen Einfluss auf ihr Leben.

Drogengebraucher_innen werden an den Rand gedrängt

Der Film wurde von Menschen produziert, die selbst auch Drogen gebrauchen. Er will Mythen und Vorurteile gegenüber Drogen und Drogengebraucher_innen abbauen. Er gibt jenen eine Stimme, die zu den am stärksten an den Rand gedrängten Gruppen der Welt gehören, damit sie ihre bislang nicht erzählten Geschichten über Liebe, Hass, Leiden und auch Glück erzählen können. Er zeigt, wie sie sich sozial und politisch engagieren, um das Schweigen zu brechen und die Stigmatisierung zu bekämpfen, die tiefe Schatten auf ihr Leben wirft.

Mein Name ist Edo, ich bin alleinerziehender Vater von zwei Söhnen im Teenager-Alter.

Derzeit bin ich als nationaler Koordinator für PKNI tätig, das indonesische Netzwerk für Drogenkonsumenten, das in Jakarta seinen Sitz hat.

„Am Anfang nahmen wir Drogen nur, um Spaß zu haben“

Ich bin in einer harmonischen Familie aufgewachsen, zusammen mit zwei Schwestern. Meine Eltern haben beide gearbeitet. Ich hatte eine glückliche Kindheit, ich kam mit meiner Familie zurecht, ich war ein guter Student mit ausgezeichneten Noten, ich war locker drauf und hatte viele Freunde. Als ich die Oberschule fertig hatte, ging ich an eine staatliche Universität, wo ich Mathematik und Naturwissenschaften als Hauptfächer studierte.

Meine erste Begegnung mit illegalen Drogen hatte ich mit 15 Jahren. Damals nahmen meine Freunde und ich Drogen nur, um Spaß zu haben. Ich nahm dann weiterhin Drogen zur Entspannung, bis ich 17 war und mit Heroin in Kontakt kam.

Als ich das erste Mal Heroin nahm, hatte ich keine Ahnung, was wir da nahmen. Wir machten einfach nur den neuesten Trend von damals mit. Wir wussten nicht, was für Drogen wir da nahmen und welche Wirkungen sie haben würden.

In den folgenden paar Jahren konsumierte ich immer häufiger Heroin, und irgendwann spritzte ich es täglich.

Mein Vater starb, als ich 20 Jahre alt war. Ich musste arbeiten, um weiter studieren zu können und zugleich meinen Heroinbedarf zu decken. Das ging so, bis ich meinen Universitätsabschluss machte.

Während dieser Zeit wurde ich viele Male festgenommen, und in der Regel musste dann meine Mutter zahlen, um mich wieder aus dem Gefängnis zu holen.

Die indonesische Polizei verletzt die Menschenrechte – gedeckt von der Regierung

Anfang 2007 wurde ich wieder verhaftet. Dieses Mal brachte mich die Polizei zu einem verlassenen Friedhof. In einer Ecke des Friedhofs stand ein leeres Haus, und dort brachten sie mich hin.

Die Polizisten hängten mich kopfüber an der Decke auf und fingen an, mit Rattan auf meine Fußsohlen einzuprügeln, damit ich ihnen die Namen von Drogendealern verrate. Irgendwann konnte ich es nicht mehr aushalten, und schließlich sagte ich den Polizisten, sie sollten mich einfach erschießen.

Stattdessen nahmen sie Kleingeld aus meiner Tasche und kauften Klebeband, um mir die Augen zu verbinden und die Hände zu fesseln. Mit verbundenen Augen wurde ich in ein Auto gesetzt und irgendwohin gefahren. Plötzlich hielt der Wagen an, sie warfen mich aus dem Auto und schossen mir ins Bein. Mein Knochen war gebrochen, und als sie mich in Polizeigewahrsam nahmen, konnte ich nicht laufen und verlor schließlich das Bewusstsein.

„Die Behandlung von Drogengebraucher_innen muss freiwillig geschehen“

Die Polizei erzählte den Medien, dass ich vor der Polizei weggelaufen sei und ihnen keine andere Wahl gelassen hätte, als zu schießen. Bis heute habe ich noch immer Splitter in meinem Bein.

2015 hat Indonesien 14 Menschen wegen Drogenvergehen hingerichtet. Die Strafen für Drogenvergehen in Indonesien sind unverhältnismäßig hart. Wenn man mit einer geringen Menge für den privaten Konsum erwischt wird, gibt es eine Mindeststrafe von vier Jahren Gefängnis.

Derzeit machen Menschen, die wegen Drogendelikten verurteilt wurden, fast 40 % aller Häftlinge in Indonesien aus. 2016 wollte die indonesische Regierung 200.000 Drogenkonsument_innen rehabilitieren, und zwar durch die Pflicht, sich selbst anzuzeigen und eine Drogentherapie zu machen.

Viele neue Drogenbehandlungszentren wurden gegründet, um die Vorgaben der Regierung zu erreichen … Aber in der Praxis weiß die Mehrheit dieser Zentren nicht, wie man Drogenkonsument_innen auf evidenzbasierte Art und Weise behandelt.

In einigen Zentren werden Drogenkonsument_innen angekettet, andere setzen kochendes Wasser, Schläge und andere „unorthodoxe“ Behandlungsmethoden ein. Diese Methoden verstoßen gegen die grundlegenden Menschenrechte. Die Regierung lässt systematische Menschenrechtsverletzungen zu und deckt sie.

Auch wer Drogen nimmt, kann zur Gesellschaft beitragen

Ich lehne die Verpflichtung zur Selbstanzeige des Drogenkonsums und die Zwangsrehabilitation total ab. Die Behandlung von Drogengebraucher_innen muss freiwillig geschehen.

Meine Freunde und ich beschlossen, eine Peer-Selbsthilfegruppe für Drogenkonsument_innen zu gründen, um Leuten mit problematischem Drogenkonsum oder jenen, die verhaftet wurden, Rechtshilfe zu bieten. Unsere lokale Organisation ist der PKNI beigetreten, einer Vereinigung von Organisationen von Drogenkonsument_innen, die sich überall im Land selbst organisiert haben. 2010 wurde ich auf der Mitgliederversammlung zum nationalen Koordinator gewählt.

PKNI ist ein Netzwerk von Organisationen von Leuten in Indonesien, die Drogen nehmen und sich für eine Reform der Drogenpolitik stark machen, welche auf einem humanen, evidenzbasierten, gesundheitszentrierten Ansatz basiert und die Menschenrechte von Drogenkonsumenten respektiert. Keine Politik, die auf Ideologie und Moral basiert, die Fälle danach beurteilt, was die Regierung für richtig und falsch hält.

Wir vertreten die Ansicht, dass Leute, die Drogen nehmen, mit anderen zusammenleben können. Wir können einen Beitrag zur Gesellschaft leisten und wir können produktiv sein.

„Wir sind Teil der Lösung, nicht Teil des Problems“

Durch mein Engagement bei PKNI in den letzten sechs Jahren hat sich mein Leben stark verändert, die Art und Weise, wie meine Freunde und ich nun unseren eigenen Wert sehen und unsere Potenziale verwirklichen.

Wir werden systematisch stigmatisiert und diskriminiert, von der Gesellschaft und der Regierung. Wir antworten darauf, indem wir versuchen, unsere Existenz in der Gesellschaft unter Beweis zu stellen. Meine Freund_innen und Kolleg_innen bei PKNI sind meine Familie.

Zurzeit macht mir die indonesische Politik der Zwangs-Urintests große Sorgen mit Blick auf die Sicherheit des nationalen PKNI-Sekretariats, denn es gibt mehrere PKNI-Angestellte, die öffentlich ihren Drogenkonsum zugeben, und wenn die Strafverfolgungsbehörden sie zu Urintests zwingen, will ich mir nicht vorstellen, was mit unseren Kolleg_innen passiert.

Indonesien hat vor Kurzem Negativschlagzeilen gemacht, als der Vorsitzende der Kommission für Betäubungsmittel ankündigte, Gefangene, die wegen Drogendelikten verhaftet wurden, auf einer abgelegenen Insel zu isolieren, bewacht von Piranhas und Krokodilen. Seine Begründung war, dass die Leute nicht aus diesem abgelegenen Inselgefängnis entkommen könnten. Außerdem schlug er vor, Drogenhändler zu bestrafen, indem man sie zwingt, ihre eigenen Drogen zu essen, bis sie sterben. Auch hier ist seine Botschaft sehr unmenschlich.

Strafen, Verbote und Verfolgung richten mehr Schaden an als die Drogen

Vor einigen Monaten fing die Polizei mit intensiven Straßenrazzien an. Wer Widerstand leistet, dem droht die Vernichtung. So schlug der Vorsitzende der nationalen Betäubungsmittelkommission kürzlich vor, das Militär solle Drogenhändler auf der Straße erschießen, um den Leuten „eine Lehre zu erteilen“. Seiner Meinung nach ist dies keine Menschenrechtsverletzung. Gott wird das vergeben, sagt er.

Ein paar Tage nach den Razzien wurden zwei Leute, die ich kenne, von der Polizei auf der Straße erschossen, weil sie Widerstand geleistet haben sollen. Drei von ihnen wurde in die Brust geschossen, als eine Art öffentlicher Hinrichtung auf der Straße. Man hat dies getan, um die Botschaft zu senden, dass Widerstand mit der Vernichtung endet.

Die meisten Drogenkonsumenten nehmen nur ab und zu Drogen zur Entspannung. Strafen und Verbote können mehr Schaden anrichten als die Drogen, die sie nehmen. Ich stelle fest: Um unsere Ziele zu erreichen, dass Drogenkonsument_innen nicht kriminalisiert werden und dass unser Land ihre Menschenrechte akzeptiert und respektiert – das ist ein großer Traum, der sehr große Anstrengungen erfordert.

Unser Hauptziel ist das Eintreten für eine menschlichere Drogenpolitik, die auf wissenschaftlicher Evidenz basiert. Wir sind Teil der Lösung, nicht Teil des Problems.

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Kein Wietpas!Neue Coffeeshops auf, alte Coffeeshops zu

Während die Niederlande immer noch keine Regierungsbildung hinbekommen haben, gibt es auf lokaler Ebene einige Entscheidungen zum Thema Coffeeshops. Neue wurden eröffnet oder sind in Planung, alte wurden geschlossen oder versuchen eine Schließung zu verhindern. Wir haben Euch mal die wichtigsten Fälle aufgelistet!

via Het Parool

Der Amsterdamer Bezirk Zuidoost hat seit Dienstag nach etlichen Jahren endlich wieder einen Coffeeshop. In der Hoekenrode 14 B, nahe der Haltestelle „Bijlmer ArenA“ hat jetzt der Coffeeshop „Roots“ geöffnet. Um den vermehrten Strassenhandel in der Gegend zu bekämpfen, hat Bürgermeister Eberhard van der Laan (PvdA) eine Lizenz an den Betreiber, der auch den Coffeeshop „‚t Keteltje“ betreibt, vergeben. Der Shop ist sehr modern eingerichtet und erfüllt alle Bedingungen, die ein Shop erfüllen muss: Ruhige Gegend  in einer Seitenstraße, weit genug von einer Schule entfernt, positives Ergebnis bei der Bibob-Prüfung, Wachpersonal vor dem Laden während der Öffnungszeiten, Kameraüberwachung, Personal, das Falschparker ermahnt, abgetrennter Raucherbereich und rauchfreier Verkaufsraum. Die Zusammenarbeit im Vorfeld mit der Gemeinde wurde von beiden Seiten gelobt. Die Lizenz wurde erstmal für zwei Jahre ausgestellt mit Option auf Verlängerung. Wir wünschen gute Geschäfte! Im Video könnt Ihr den Shop sehen und auch schon einen Blick aufs Menü werfen.
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Weniger Gutes gibt es aus dem Dorf Krommenie, das zur Gemeinde Zaanstad (Nord-Holland) gehört. Hier wurden intensive Studien darüber betrieben, was ein Coffeeshop in der Gemeinde bringen würde. Es gab Debatten im Ort, bei denen Befürworter und Gegner zu Wort kamen. Das alles hat nichts geholfen, der Stellvertretende Bürgermeister Ruud Vreeman (PvdA) hat sich gegen einen Shop entschieden und verweist auf die bestehenden drei Shops in der Gemeinde Zaanstad. Schade.

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In Amersfoort (Utrecht) hat Bürgermeister Lucas Bolsius (CDA) kürzlich zwar eine Lizenz für einen neuen Coffeeshop trotz Widerstände unter den Anwohnern vergeben, jetzt haben aber seine Kollegenschweine Parteigenossen einen Vermessungsdienst damit beauftragt, die Entfernung zu den nahegelegen Schulen erneut zu vermessen und dieser kam zu dem Ergebnis, dass die Strecke unter dem Mindestabstand von 250m liegt. Dies hat zu erneuten Diskussionen geführt, ob der Shop zugelassen werden sollte. Nach der Sommerpause im Rat soll entschieden werden.

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In Utrecht hingegen sind sich alle einig: Gemeinde, Bürgermeister Jan van Zanen (VVD) und ein möglicher Betreiber wollen einen Drive-In-Coffeeshop am Stadtrand, um die überfüllten Shops in der Innenstadt zu entlasten. Man hat sich darauf geeinigt, dass die Gemeinde selbst die zukünftige Immobilie kaufen werde und an den Lizenznehmer vermieten soll. Noch steht kein Standort fest, der geschäftliche Rahmen wurde aber jetzt geschaffen und man ist einen großen Schritt weiter. Hand in Hand geht es eben doch besser.

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In Deventer (Overijssel) hingegen hat Bürgermeister Andries Heidema (CristenUnie) die Lizenz vom Coffeeshop „De Kikker“ eingezogen. Der Grund sind mutmaßliche Steuerhinterziehungen, die bei den regelmäßigen Bibob-Untersuchungen festgestellt wurden. Am 04. August soll Schluss mit dem Verkauf von geduldetem Cannabis sein, allerdings hat Betreiber Hans Drogt Berufung eingelegt. Solange das Verfahren läuft darf er noch verkaufen.

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Der geschlossene Coffeeshop „Betty Boop“ in Amsterdam hat einen neuen möglichen Standort gefunden: eine Immobilie im Basisweg im Westelijk Havengebied (Westhafen). Jetzt prüft die Gemeinde den Standort und den Lizenzantrag. Da kann man nur viel Glück wünschen!

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Die Lizenz des „Liberty“, dem einzigen Coffeeshops in Harderwijk (Gelderland) war schon lange nicht mehr in Stein gemeißelt. Schon häufiger drohten Schließungen, die oft in letzter Minute abgewehrt werden konnten. Nun scheint das endgültige Aus besiegelt zu sein: Nachdem Bürgermeister Harm Jan van Schaik (CDA), der weder verwandt noch verschwägert mit Nol ist, seine neue zukünftige Coffeeshoppolitik vorgestellt hat, hat er die Lizenz anlasslos eingezogen. Ab dem 04. August ist die Gemeinde Coffeeshoplos. Ziel des Bürgermisters ist es, einen Non-Profit-Coffeeshop zu genehmigen, wie es ihn schon in einigen anderen Gemeinden gibt. Dies würde mindestens drei Monate dauern. Solange dürfen sich die Bürger also auf der Strasse versorgen.

Hanf Journal NewsCoffeeshop-Tour – Teil I

 

Seliges Windmühlenland I: Amsterdams (Kultur-) Geschichte und eine kurze Coffeeshop-Tour

 

 

Rauschs Top Nine: No 1
Liebe Freunde der Geschenke von Mutter Natur: it’s summer time again! Yeah, wie wunderbar leicht das Leben doch auf einmal ist. Im Sommer geht einfach alles und das auch noch viel einfacher von der Hand: Baden, Touren, Lieben in freier Natur, Eisschlotzen bis der Bauch weh tut und und und … Natürlich ist der Sommer auch ideal für den grünen Daumen, insbesondere für diejenigen von euch, die dem Bauern von nebenan ein paar Samen ins Maisfeld streuen, hehehe, ihr wisst schon, was ich meine. Sommerzeit ist aber auch vor allem Reisezeit. Und damit ihr gut über mögliche Reiseziele informiert seid, wird es an dieser Stelle in der Juli-, August- und Septemberausgabe einen kleinen Reiseführer über unserer aller Lieblingsstadt (na gut, Ausnahmen bestätigen die Regel) geben. Inklusive einer Rankingliste, wo ihr in Amsterdam am besten euer Tütchen und/oder eure Bongs rauchen könnt. Oder wer’s gerne moderner und stylisher mag, kann in einer kosmopolitischen Weltstadt wie A‘dam natürlich auch während des Essen auch vaporisieren, sich leckere Space-Cakes einverleiben oder Naschereien wie Hanf-Lutscher, Hanf-Eis oder sonstige Spielereien genießen.

 

Amsterdam ist zugleich Hafenstadt und Hauptstadt des Königreichs der Niederlande. Im Großraum Amsterdam wohnen knapp 1.5 Millionen Menschen, in der Gemeinde Amsterdam beinahe 1 Million. Amsterdam liegt im Norden Hollands (Provinz Nordholland) und besitzt die Besonderheit, dass der Amstel-Fluss (Namensgeber des leckeren Amstel-Biers, das leider immer mehr Marktanteile zugunsten des nicht minder guten Heineken-Imperiums abgeben muss) und das IJselmeer sich hier direkt verbinden. Und wer Amsterdam kennt, der weiß wie wunderbar verzaubernd eine bekiffte Boots-Fahrt durch die Grachten mit den herrschaftlichen Gebäuden zur Linken und Rechten der Keizers- und Prinsengracht sein kann. Die Etymologie (also geschichtliche Bedeutung des Namens) des Stadtnamens hat einen handfesten Hintergrund, denn bereits im 13. Jahrhundert errichteten die Einwohner einen beeindruckenden Damm mit Schleuse im Amstel-Fluss, um die Häuser der Einwohner vor den drohenden Sturmfluten zu schützen. Heute findet sich anstelle des Damms der weltberühmte Damrak, der die Verbindung zwischen dem Hauptbahnhof und dem Königspalast herstellt.

 

Auf dem Damrak ist das Kiffer-Paradies schlechthin, nicht wegen Coffeeshops oder ähnlichem, sondern wegen dem großen Essensangebot, wenn die Munchies mal wieder überhand nehmen. Als Beispiel sei die berühmt-berüchtigte Pommes-Bude „Maneken Pis“ erwähnt, wobei es erbitterte Kontroversen gibt, ob die Pommes hier oder in Brüssel besser schmecken. Den von Heißhunger geplagten Kiffern sei’s egal, denn sie verzehren schon seit Jahrzehnten die dicken, habhaften heißen Stäbchen mit der sagenhaften Mayonnaise, als ob sie einen Essensrekord für das Guinness-Buch der Rekorde aufstellen wollten. Die Stadt Amsterdam schaut auf eine bewegte Geschichte zurück. Das feuchte Stadtgebiet musste erst mühsam trockengelegt werden. Nur durch die Mithilfe unzähliger langer Holzpfähle, die durch den morastigen Boden in den Untergrund in festen Sand getrieben wurden, konnten Häuser und Straßen in der eigentlich unwirtlichen Gegend entstehen. Das Stadtrecht erhielt Amsterdam zu Beginn des 14. Jahrhunderts, wobei zunächst der Fischfang die wichtigste Einnahmequelle der Bürger bildete. Aber bald darauf setzte sich der Handel als bedeutendste Erwerbsquelle durch. Insbesondere der Handel mit Indien entwickelte sich zu einem großen kommerziellen Erfolg, welcher der Stadt ein solides finanzielles und machtpolitisches Fundament bescherte. 1602 entstand dann die berühmte Niederländische Ostindien-Kompanie, die mit ungeheuren finanziellen Ressourcen aus der Taufe gehoben werden musste. Aber die Mühen lohnten sich, denn knapp 50 Jahre später war Amsterdam die wohlhabendste Stadt Europas – ein Reichtum, der sich auch dem heutigen Besucher noch an den Prachtgrachten, Palästen und anderem mehr zeigt.

 

Amsterdam wurde zu einem der zentralen europäischen Umschlagsplätze von Gewürzen, Seide und weiteren wertvollen Rohstoffen aus Indien und dem gesamten Pazifikraum. Doch der sprichwörtlich sagenhafte Reichtum rief viele neidische Nationen auf den Plan. So befanden die die Niederlanden 1672 in einem Zweifrontenkrieg mit Frankreich und England. Der sogenannte Holländische Krieg endete sieben Jahre später mit deutlichen Kriegsvorteilen für die französische Seite. Der Hafen Amsterdams war durch die Kriegshandlungen lange Zeit in starke Mitleidenschaft gezogen und der gesamte Handel mit Ostindien litt massiv darunter, was zu einem starken wirtschaftspolitischen Strukturwandel führte. Nunmehr ersetzte das finanzpolitische Fiskalsystem den Handel und Amsterdam wurde zum Bankier für zahlreiche europäische Fürsten, die auf das geliehene Geld angewiesen waren, um ihre kostspieligen Kriege zu finanzieren. 1806 wurde der französische Kaiser Louis (Napoleon) Bonaparte zum König von Holland. Obwohl er Amsterdam zur Hauptstadt seiner neuen Provinz erklärte, entwickelte sich die Stadt zusehends zum Negativen, da sie verarmte und an Bevölkerung verlor. Erst durch die Eröffnung des Nordseekanals erfuhr die Stadt wieder einen gehörigen Aufschwung, da nun eine direkte Verbindung nach Großbritannien und in die Vereinigten Staaten von Amerika möglich war. Fortan blieb Amsterdam eines der oder sogar das wichtigste kulturelle, wirtschaftliche, wissenschaftliche und finanzpolitischen Zentren der Niederlande. Kulturelle Denkmäler der geben in der Stadt allenthalben ein beredtes Zeugnis der vielseitigen Geschichte Amsterdams: Kaufmannhäuser, Lagerhäuser, Kontore und Zugbrücken. Die prächtigen Handelshäuser, welche den dem UNESCO-Weltkulturerbe zugehörigen Grachtengürtel säumen, sind noch heute ein wichtiges kulturgeschichtliches Zeugnis der Stadtgeschichte.

 

 

Der Coffeeshop „Bluebird“

 

Nach diesem kurzen geschichtskulturellen Stadtdiskurs beginnt Rauschs Top Nine-Liste der besten Amsterdamer Coffeeshops ganz in der Nähe eines der wichtigsten Museen der Stadt, nämlich dem Rembrandt-Haus. Der weltberühmte Maler Rembrandt van Rijn (geboren 1606 in Leiden und 1669 in Amsterdam gestorben), war einer der wichtigsten niederländischen Barockmaler und seine Werke sind heute noch von unvorstellbarem Wert. Der Coffeeshop „Bluebird“ liegt beinahe vis à vis vom Rembrandt-Museum in der Sint Antoniesbreestraat 71. Gut, dieser Coffeeshop mag nicht jedermanns Sache sein, insbesondere, wenn man bereits die 50 überschritten hat und das Kiffen noch immer nicht sein lassen kann. Das liegt daran, dass sich die Haupträumlichkeiten, in denen gekifft werden darf, im ersten Stock befinden und nur über eine äußerst steile, beinahe gefährlich anmutende Wendeltreppe erreicht werden können. Dafür belohnt einen – einmal oben angekommen – ein phantastisches rotes Sofa, auf dem sich hervorragend quarzen und chillen lässt. Solch ein bequemes Sofa sucht man in den meisten anderen Coffeeshops vergeblich. Die älteren Semester können es sich aber auch unten oder sogar im Außenbereich bequem machen, ohne die steile Wendeltreppe erklimmen zu müssen. Neben dem professionell-freundlichen, äußerst sach- und fachkundigen Personal überzeugt vor allem auch das hiesige Menu. Jeweils weit über zehn (!) Gras- und Haschsorten sollten wirklich keine (oder kaum welche) Kundenwünsche offen lassen. Zudem ist die Ware trotz des reichhaltigen Sortiments stets frisch, was in A‘dam nicht immer selbstverständlich ist. Auch die Preise können sich für Amsterdamer Verhältnisse wirklich sehen lassen. Drei Gramm good ol‘ Weed aus Jamaika kosten knapp über 7 € und ein Gramm O.G. Kush 12,50 €. Begnügt man sich mit dem einfachen indisch-pakistanischen „Border“-Hasch, dann belaufen sich vier (!) Gramm auf 12,5 € und wer’s gerne auf die harte Tour mag, der kann sich ein halbes Gramm Sky (Ice!) für denselben Preis erwerben. Unnötig zu erwähnen, dass die Qualität der Ware 1a ist und nicht umsonst hat das „Bluebird“ im Smoker’s Guide sagenhafte 8,3 von 10 möglichen Punkten erhalten. Ein wenig schade am „Bluebird“ ist, dass nur wenige Locals hier Regulars sind und man meistens „nur“ mit Spaniern, Italienern oder Briten ins Gespräch kommt. Wer aber auf internationale Kiffer-Solidarität steht, kommt hier also voll auf seine Kosten.

 

Das „Greenhouse Effect“

 

Den zweiten Platz belegt das nur drei Gehminuten (im bereits berauschten Zustand!) vom „Bluebird“ entfernt gelegene „Greenhouse Effect“ am Nieuwmarkt 14. Der Laden ist in einem freundlichen weiß gestrichen und das Interieur ist recht schlicht und einfach, aber äußerst gemütlich. Schön ist die für Rotlichtviertelverhältnisse beinahe ausufernde Terrasse, auf der man die Tütchen, Bongs oder Spacecakes mit einer guten Tasse Kaffee genießen kann. Erfreulich sind die zahlreichen Locals, mit denen sich auch leicht ins Gespräch kommen lässt. Die Produktpalette des „Greenhouse-Effects“ kann sich durchaus sehen lassen und erfreulicherweise sind die Preise ebenso wie im „Bluebird“ mehr als fair. Ein ein Gramm Gras- und Haschgemisch enthaltender Spacecake knallt wunderbar, zumindest für Amsterdamer Verhältnisse. Aber auch die anderen Produkte können sich sehen lassen, denn die Super-Polm-Tüte für 3,5 € verleiht auch dem Gewohnheitsuser für ein bis zwei Stunden einen angenehmen Flow und über den Greenhouse-Effect-Special-Joint lasse ich wirklich auch rein gar nichts kommen. Für die „Normalkunden“ gibt es ziemlich günstige aber qualitativ hochwertige Hasch- und Grassorten wie schwarzer Afghane oder Skunk. Diese Produkte sind auch gut für den „kleinen Geldbeutel“ erschwinglich, wobei die Preise umso günstiger werden, je mehr Gramm man erwirbt. Das „Greenhouse Effect“ zeichnet sich durch eine chillige Atmosphäre, cooles, fachkundiges und freundliches Personal aus. Die versierten Dealer nehmen sich – egal wie lang die Schlange auch sein mag – bei der Beratung ihrer Kundschaft Zeit. So ist es nicht verwunderlich, dass das „Greenhouse Effect“ beinahe ausschließlich zufriedene Gäste entlässt und trotz der zahlreichen Stammkundschaft immer noch ein Geheimtipp mitten im Herzen des Rotlichtviertels von Amsterdam ist.

 

Das „420 Cafe“

 

Platz Nummer Drei belegt das „420 Cafe“ am Oudebrugsteeg 27. Das „420 Cafe“ ist kein veritabler Insider-Tipp wie das „Bluebird“ oder das „Greenhouse Effect“. Dennoch sprechen einige wichtige Faktoren für den Coffeeshop, der seit langem eine Institution in Amsterdam ist. Er ist ziemlich posh, richtig angesagt und die Lage direkt am Damrak und Centraal ist eben auch optimal und lädt die Hanffreunde Europas zum Besuch ein. Wenn der Laden um 18.00 Uhr seine Tore öffnet, bilden sich des Öfteren lange Schlangen, die alle Einlass begehren. Das Konzept des „420 Cafe“ besteht daraus, dass es sich um ein ehemaliges Café und/oder eine Kneipe handelt, was die lange, gerade Theke signalisiert. Diese klassische Massivholztheke geht quasi nahtlos in den Dealer-Bereich über. Die Auswahl und das Sortiment können sich auch hier sehen lassen und erfüllen die Ansprüche, die man an einen Coffeeshop in der Hauptstadt der Niederlande stellen kann, zur Genüge. Im Vergleich zum „Bluebird“ und zum „Greenhouse-Effect“ sind die Preise leider deutlich teurer, auch wenn die Karte einem suggerieren möchte, dass es sich um ganz besonders erlesene Produkte handelt. Ob sich die Mehrinvestition tatsächlich lohnt, darüber lässt sich wohl trefflich streiten. Schön ist die Musikauswahl (klassische Rockmusik à la Rolling Stones, Jimmy Hendrix etc.) und die Lautstärke derselben (ein Gespräch ist gut möglich, ohne sich anzuschreien). Eine massive Einschränkung beziehungsweise Warnung sei an dieser Stelle aber in aller Deutlichkeit für alle Freunde von Edibles genannt. Die Spacecakes sind ihr Geld wirklich nicht wert. Obwohl sowohl Zitronen- und Schokoladenkuchen gut schmecken, gibt es keinen Turn. 7,5 € für einen Spacecake mit umgerechnet 0,3 Gramm Gras ist dann doch ein sehr saftiger Preis, denn von den Dingern bräuchte ich mindestens fünf um mich ins Nirwana zu beamen. Nichtsdestotrotz hat es das „420 Cafe“ unter die Top Drei meines Rankings geschafft.

 

Christian Rausch

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Hanf Journal NewsCannabis Normal! im November in Berlin

 

Der Deutsche Hanf Verband veranstaltet eine eigene Konferenz.

 

 

Häufige Besucher der Webseite des Deutschen Hanf Verbandes wissen es schon seit letzter Woche: Ende diesen Jahres lädt die erfolgreiche Lobbyorganisation aller Marihuanakonsumenten zu einem eigenen Treffen in die deutsche Hauptstadt ein. Der Deutsche Hanf Verband veranstaltet eine eigene Konferenz mit der Cannabis Normal! im November in Berlin.

 

Aufgrund der stattfindenden Bewegung in der politischen, medizinischen und gesellschaftlichen Betrachtungsweise von Marihuana möchte der DHV die derzeitige Stimmung nutzen, um die Legalisierung von Cannabis weiter voranzutreiben. Daher richtet man eine Fachkonferenz zum Thema aus, die im ansprechenden Ambiente des Viersternehotels Wyndham Garden vom 03. – 04. November 2017 stattfinden wird. Unter dem Motto „Cannabis Normal! Kurz vor fair – sei dabei!“ sollen 300 Gäste zwei Tage lang über die Chancen und Möglichkeiten diskutieren, wie man den aktuellen Stand der Legalisierungsdebatte unter Fachleuten sowie auch gesamtgesellschaftlich bestmöglich vorantreiben könne. 20 Panels zum Thema Legalisierung von Cannabis sind angedacht und mittlerweile wurden auch die ersten Fachbesucher bekannt gegeben, die der ersten großen DHV-Konferenz mit Sitzungsbeiträgen unterstützend beiseite stehen werden. Zugesagt haben aktuell unter anderem Prof. Dr. Lorenz Böllinger vom Schildower Kreis, der bekannte Jugendrichter Andreas Müller, André Schulz, der Bundesvorsitzende des Bundes Deutscher Kriminalbeamter sowie auch Hubert Wimber, Polizeipräsident a.D. und Vorsitzender von LEAP Deutschland. Ebenso sind politische Kräfte in Form von dem stellvertretenden Vorsitzenden der Bundestagsfraktion DIE LINKE Frank Tempel, dem drogenpolitischen Sprecher der SPD-Fraktion im Bundestag Burkhard Blienert sowie Stefanie Dehne, die SPD-Sprecherin für Gesundheitspolitik und Verbraucherschutz der Bürgerschaftsfraktion Bremen auf der  Cannabis Normal! vertreten. Die Konferenz wird dabei ein umfangreiches Themenspektrum anbieten, welches sich von Politik, Aktivismus, internationale Entwicklung, Führerschein und Verwaltungsrecht über Cannabis als Medizin, neue Konsumformen, Onlinehandel via Darknet oder ökonomische Aspekte von Legalisierung und Prohibition erstrecken wird.
Anzumerken ist dabei, dass der Deutsche Hanf Verband mit der Veranstaltung keine Gewinne generieren möchte, sondern eine mittelfristige Kostendeckung anstrebt. Die Konferenz wird einzig als hilfreicher Baustein für den Weg zur Legalisierung betrachtet, weshalb auch alle Ortsgruppen des Verbandes mit einem Freiticket bedacht werden. Alle DHV-Mitglieder und Sponsoren der politischen Umschwung hervorbringenden Verbandsarbeit erhalten dagegen zusätzlich zu einem aktuell gültigen Frühbucherrabatt noch weitere Kostenersparnisse beim Bestellen der begrenzten Karten via https://cannabisnormal.de/tickets.

 

Bei Cannabis Normal!

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Footnotes