Planet Drogen

Hanf Journal NewsChef der Berliner Ärztekammer weiterhin für eine liberale Cannabispolitik

 

Gegen die missglückte Strategie des Drogenkriegs.

 

keine Lügen über Drogen
Bild: Archiv

 

Der Präsident der Berliner Ärztekammer hat sich im Interview mit der TAZ über den gesellschaftlichen Umgang mit Drogen im Allgemeinen sowie gegen die missglückte Strategie des Drogenkriegs ausgesprochen, und dabei seine fundierte Meinung zum Thema für die Ewigkeit festhalten lassen. So kommen ziemlich konstruktive Kommentare von Günther Jonitz zum Tragen, der sich bereits 2004 für eine Freigabe von Cannabis während der Diskussion um die Geringe Menge in Berlin aussprach. Seither fordert der angesehene Facharzt für Chirurgie ein auf Wahrheiten basierendes Handeln, weshalb der Chef der Berliner Ärztekammer weiterhin für eine liberale Cannabispolitik eintritt. Alkohol ist gefährlicher als Cannabis und Rausch gehört zum Menschengeschlecht einfach dazu – dass ist die Meinung von Günther Jonitz.

 

Dabei wäre die Freude am Rausch auch selbst nichts Verwerfliches, solange der Lebensalltag darunter nicht leiden würde. Man könne die Leistungsfähigkeit eines Menschen nicht pauschal anhand seines Konsumverhaltens beurteilen. Der Unterschied zwischen einem Feierabendjoint oder einer Flasche Rotwein existiere beispielsweise für ihn schon lange nicht mehr, da er dank eines befreundeten Drogenrichters – der als Hardliner bekannt war – eine Menge über die Alltagstauglichkeit von Marihuana gelernt habe. So sieht Günther Jonitz nun nicht nur in der portugiesischen Drogenpolitik das aktuelle Paradebeispiel für verbesserte Zustände im Umgang mit Substanzgebrauch, er ist auch der Meinung, dass in Deutschland seit dem „01. März der große Umschwung in der Cannabisfrage stattgefunden hat. In wenigen Jahren wird das Verständnis in der Gesellschaft angekommen sein, dass keine chaotischen Zustände ausbrechen werden, wenn die wirksame Medizin Marihuana letztendlich für den Freizeitkonsum legalisiert würde. Dies wäre seiner Meinung auch der richtige Schritt, um jugendliche Gehirne vor den möglichen Schäden des Cannabiskonsums schützen zu können. Denn nach dem Informationsstand des Präsidenten des Berliner Ärztekammer stiegen die Zahlen der schweren Psychosen unter Heranwachsenden, bei denen dann auch die Selbstmordrate steigen würde – trotz der aktuellen Prohibition.

 

Klar sieht Günther Jonitz auch die Gefahr, dass sich der Konsum der Cannabisprodukte spürbar erhöhen könne, sollte die Pflanze von der Verbotsliste in den nächsten Jahren gestrichen werden. In den USA wäre es, wie in Portugal, feststellbar gewesen, dass sich neben den Konsumentenzahlen auch die negativen Folgen kurzfristig erhöht hätten. Eine steigende Unfallrate, wie sie auch nach der Wende – dank PS starken Westautos – feststellbar war, müsste als möglicher Kollateralschaden vorhergesehen und bestmöglich zu verhindern versucht werden. Dennoch seien alle drohenden Gefahren wesentlich fortschrittlicher, als den gescheiterten Drogenkrieg aufrechtzuerhalten, dessen diskriminierenden Handlungsweisen tagtäglich selbst beim Führerscheinrecht durchgesetzt werden. „Das ist noch mal ein Skandal für sich“, sagt Günther Jonitz – Chef der Berliner Ärztekammer – und fordert aufgrund der fehlenden Standards ein Amnestiegesetz für kiffende Autofahrer in Berlin, welches den Betroffenen unter den richtigen Umständen sogar den Führerschein zurückbrächte. Er selbst hofft spätestens zu seiner Pensionierung in etwas moderneren Zeiten leben zu dürfen, obwohl er bislang noch nie Cannabis ausprobiert hat.

 

Weniger Verkehrstote in den US-Bundesstaaten nach der Cannabislegalisierung sowie eine ausbleibende Kiffermanie trotz der legalen Verfügbarkeit der törnenden Hanfprodukte sollten dem ausgebildeten Facharzt und Präsidenten seiner Zunft die angebrachten Argumente zukünftig noch etwas leichter von der Zunge gehen lassen. Fehlen nur noch stichfestere Daten über die tatsächlichen Gefahren für menschliche Gehirne.

 

Wahrheit und Pflicht.

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Polytox.tv - Videos für Psychonauten, Stoner und AktivistenKiffen – Zwischen Suchtklinik und Amsterdam I Y-Kollektiv Dokumentation

Der Konsum von Marihuana, (oder auch „Kiffen“) ist weit verbreitet und die Gesetzgebung um die Droge ist ein viel diskutiertes Thema. Die einen sind für die Legalisierung und Entkriminalisierung von Cannabis, andere wollen den Besitz sowie den Konsum weiter verbieten. Unser Reporter Hubertus Koch raucht gerne Joints, zeitweise hat er sehr viel gekifft und dadurch selbst Probleme mit dem Gesetz bekommen. Er weiß um die Gefahren von Weed, kennt aber keine authentische Kifferdoku. Grund genug, selbst die „realste Kifferdoku aller Zeiten“ zu drehen. Zwischen Suchtkliniken, Lissabon und Amsterdams Rotlicht-Viertel – Kiffen in all seinen Facetten. #drkdaz

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Wenn ihr Euch weiter informieren wollt, empfehlen wir Euch diese Artikel:

Tagesschau: Fragen & Antworten zu Cannabis als Medikament
http://bit.ly/2ndyHD3

NDR: Cannabis-kritisches Interview mit einem Psychiater
http://bit.ly/2nVcaeX

Drogenbericht der Bundesregierung 2016
http://bit.ly/2naKkeq

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Kein Wietpas!Wohnungsgesellschaften klagen über Schließungen bei Wietanbau

Die Wohnungsgesellschaften in Brabant und Zeeland sind der Ansicht, dass sie ein unschuldiges Opfer des aktuellen Vorgehens gegen Wietanbau sind. Da die Bürgermeister ein Haus, in dem Gras angebaut wurde, für mehrere Monate schließen kann und den Bewohner erst mal obdachlos machen kann, bekommen die Vermietungsgesellschaften in dieser Zeit kein Geld aus der Vermietung. Dadurch werden die Vermieter natürlich betroffen und da sie mit dem Wietanbau nichts zu tun haben, sehen sie sich als unschuldiges Opfer dieses Vorgehens.

Vor allem in Brabanter Gemeinden wird diese Maßnahme häufig angewendet. Die dadurch verursachten Kosten wollen die Vermietungsgesellschaften jetzt ermitteln.

Die Schließungen solcher Häuser können Monate andauern. In dieser Zeit sind die Mietverträge ausgesetzt. Die Wohnungsgesellschaften möchten jetzt erreichen, dass diese Zeit kürzer ausfällt.

„Das ist gut um ein Signal an die Nachbarschaft zu senden, wenn eine Hanfplantage gefunden wurde, aber für uns kann eine Schließung eine Bestrafung sein. Das kostet unser Geld“ sagte der Teamleiter Gwen Hofland von der Wohnungsstiftung WononBreburg in Tilburg. „Außerdem haben wir viele Wohnungssuchende und wenn ein Haus lange leersteht, können wir denen auch nicht helfen“.

Polytox.tv - Videos für Psychonauten, Stoner und AktivistenN° 401 Exzessiv.NEWS 28.03.2017

High liebe Leute,
Heute geht es in den News um folgende Themen:

1. Deutschland / Bad Breisig
– Erstes DHV-Ortgruppen Vernetzungstreffen
2. Großbritanien / Norfolk
– Mutter rettet todkranken Sohn mit Cannabis das Leben
3. Deutschland
– Marlene Mortler kritisiert Kiffer Komödie Lammbock 2 – Lommbock
4. Deutschland / Berlin Hellersdorf
– Tabakspürhund des Zolls erschnüffelt Cannabis statt Tabak
5. Serbien
– Polizei beschlagnahmt eine Tonne Cannabis
6. USA
– FBI findet kaum Cyber-Secruity Mitarbeiter, weil zu viele Kiffen
7. Deutschland / Berlin
– Franziskaner THC II siegt mit 6:2
8. Deutschland / Braunschweig
– Zoll beschlagnahmt legale Nutzhanf Kekse & Lollis

Viel spaß und vergesst das Liken und Teilen nicht 😉

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Polytox.tv - Videos für Psychonauten, Stoner und AktivistenWarum ich Cannabis legalisieren würde

Meine Videos exklusiv bei Blick am Abend: http://www.blickamabend.ch/ask-switzerland

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Mein Twitter: https://twitter.com/ask_switzerland

Mein Zweitkanal: https://www.youtube.com/channel/UCJBQ8xunWGjpiPzVrxE9EIw

Geschäftskontakt: askswitzerland@gmail.com

Anmerkung zum Geschäftskontakt: Momentan bekomme ich eine Menge Mails, dabei ist YouTube für mich nur ein Hobby. Falls ich eine Mail mal zeitlich nicht beantworten kann, tut mir das sehr leid.

PS: Jetzt, da Du die Videobeschreibung offenbar komplett durchgelesen hast, habe ich noch etwas für Dich: https://www.youtube.com/watch?v=P9g_Obx1Jx8

Polytox.tv - Videos für Psychonauten, Stoner und AktivistenSchleppender Fortschritt auf dem Weg zu einer menschenrechtskonformen Drogenpolitik in Österreich?

Der erste HUMAN RIGHTS TALK des Jahres 2017 mit dem Titel „Schleppender Fortschritt auf dem Weg zu einer menschenrechtskonformen Drogenpolitik in Österreich?“ befasste sich mit grundlegenden Themenbereichen.
DrogenhändlerInnen, öffentlicher Raum und Racial Profiling
Österreichs Position zur aktuellen weltweiten Entwicklung von Drogenregulierung und Entkriminalisierung
Schadensminimierung (Angebote zur Verringerung oder Vermeidung negativer Folgen des Drogenkonsums) und deren Verfügbarkeit in Österreich
sowie aktuelle politische und zivilgesellschaftliche Bemühungen für eine sinnvolle und menschenrechtskonforme Drogenpolitik in Österreich.
Auf dem Podium im Juridicum WIen diskutierten Rainer SCHMID (checkit!), Katharina Beclin (Institut für Strafrecht und Kriminologie, Rechtswissenschaftliche Fakultät der Universität Wien), Toni Straka (Hanf Institut), Roland Reithofer (Suchthilfe) und Stefan Schumann (Johannes Kepler Universität, Linz). Moderation: Manfred Nowak (Forschungszentrum Menschenrechte).
HUMAN RIGHTS TALK im Juridicum Wien, 16.3.2017
Das Hanf-Institut dokumentiert in seinem Youtube-Kanal alle österreichischen Events & Berichte zu Cannabis.

Deutscher Hanfverband NachrichtenJunge Union Stormarn will CDU auf Legalize-Kurs bringen

Endlich gibt es auch in der CDU eine Diskussion um die Legalisierung von Cannabis. Gut, es ist nur die Jugendorganisation der CDU und nur die Junge Union in Stormarn. Aber die hat tatsächlich die Legalisierung von Cannabis beschlossen und will nun mit ihrem Antrag die Diskussion im JU-Landesverband Schleswig-Holstein befeuern. Irgendwo muss es ja anfangen. Hut ab vor den Pionieren aus dem Norden!

Teilweise sind die Details des Antrags etwas CDUig:

  • Verkauf von Cannabis nur in Apotheken
  • für Minderjährige soll der Besitz geringer Mengen weiterhin unter Strafe gestellt werden
  • Eigenanbau soll verboten bleiben..

Aber am Ende ist es doch eine waschechte Legalisierung mit legalem Handel, was die Jungen Wilden da fordern - für CDU-Verhältnisse eine kleine Revolution!

Der DHV wünscht viel Erfolg!

Themen: 
Sonderthemen: 

Polytox.tv - Videos für Psychonauten, Stoner und AktivistenAtman King Goldenfish Glas Blunt Review

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Dieser Kanal soll auf keinen Fall dazu verleiten Cannabis zu konsumieren! Es ist eher ein Kanal der für Leute da sind die verantwortungsvoll Cannabis konsumieren und ein paar mehr Infos und Tipps haben wollen gesünder zu konsumieren 🙂 Alle anderen Videos dienen nur der Unterhaltung 🙂 Auch bin ich gegen den Konsum von Cannabis unter 18 Jahren!

Polytox.tv - Videos für Psychonauten, Stoner und AktivistenIn Berlin – Heute mit Mark

Heute endlich die lange Folge mit Mark von meiner Cannabis-Support-Radtour im Sommer. Ich freue mich euch endlich diese. „Mehr Anzeigen“

tolle Ausgabe zu präsentieren. Vielen Dank an Mark für die Produktion dieser Folge 🙂

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Hanf Journal NewsKanada: Ende der Cannabis-Prohibition rückt näher

 

Regierung will am 20. April Gesetz zur Legalisierung von Marihuana bekanntmachen

 

 

 

Die staatliche Rundfunkanstalt „Canadian Broadcasting Corporation“ (CBC) meldete am Samstag, dass Premierminister Justin Trudeau das am 20. April vorigen Jahres gegebene Versprechen, Marihuana komplett zu legalisieren, nunmehr einlösen will. Welches Datum der historische Tag der Befreiung tragen wird, darüber sind sich die Medien noch uneins. Vieles deutet aber darauf hin, dass das neue Gesetz am Welt-Marihuana-Tag, also am 20. April der Öffentlichkeit präsentiert wird.

 

Damit löst Trudeau das wohl relevanteste und zugleich brisanteste Versprechen seines Wahlkampfes ein, mit dem er die Hanf-Community gelockt und zu Wählern seiner „Parti libéral du Canada“ gemacht hat. Ungeachtet der Warnungen und Drohungen aus den USA ist der 45-jährige Politiker ein Ehrenmann geblieben. Statt den Wählerwillen zu ignorieren, wird die Trudeau-Regierung nun den einzig vernünftigen Weg gehen und den Anti-Hanf-Krieg auf kanadischen Boden für beendet erklären. Zum Leidwesen der anderen Commonwealth-Staaten und G7-Partner, die sich von Kanada verraten sehen.

 

Das Gesetz soll aller Voraussicht nach spätestens am 1. Juli 2018 in Kraft treten. Die Zeit bis dahin soll genutzt werden, um ein staatlich kontrolliertes und reguliertes Netzwerk lizenzierter Produzenten aufzubauen. Aufsicht soll eine von der Regierung eingesetzte Taskforce übernehmen, die die Richtlinien vorgibt. Der Eigenbau von Cannabis wird zugelassen, aber auf vier Pflanzen pro Haushalt beschränkt. Die Entscheidung, wie und zu welchem Preis das Kraut gehandelt wird und welches Mindestalter zum Erwerb berechtigt, soll den kanadischen Provinzregierungen vorbehalten bleiben.

 

Die Umsetzung der Rahmenbedingungen wird kein leichtes Unterfangen, zumal nicht alle Provinzen von der Marihuanafreigabe begeistert sind und am selben Strang ziehen. Auch in Kanada gibt es Berge und Täler, in denen die Uhren stehengeblieben sind. „The Globe and Mail“ zitiert gar einen hochrangigen Bundesbeamten, der den Freigabetermin für Juli 2018 für eher unwahrscheinlich hält und den Tag X nicht vor 2019 erwartet.

 

Doch wie es auch kommt – in wenigen Tagen bricht für die Cannabisfreunde in Kanada per Gesetz eine neue Zeit an. Nun heißt es, geschmeidig und reibungslos in die Zukunft zu gleiten und mit Sinn und Verstand die schwer erkämpfte Freiheit zu genießen und zu bewahren.

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Polytox.tv - Videos für Psychonauten, Stoner und Aktivisten10 Years HANF WANDERTAG – Review: 2008-2017

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Polytox.tv - Videos für Psychonauten, Stoner und AktivistenMicrodosing: Magic Mushrooms / Meine Erfahrung

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Mein Kanal soll hauptsächlich zur Aufklärung dienen. Und dazu Menschen ein anderes Bild über psychoaktive Substanzen zu zeigen. Drogen sind nicht generell etwas schlechtes, Drogen sind Werkzeuge die für verschiedene Zwecke genutzt werden können.

Hier gibt es ein paar interessante Artikel zum Thema:
Deutsche Artikel:
https://www.zamnesia.com/de/blog-mikrodosierung-von-psychedelika-wenn-weniger-mehr-ist-n594
https://www.zamnesia.com/de/blog-mikrodosierung-von-lsd-kann-depression-lindern-n866
https://www.zamnesia.com/de/blog-mikrodosiertes-cannabis-ein-verborgenes-potenzial-n918

Englischsprachige Artikel:
http://highexistence.com/microdosing-lsd-psychedelic/
http://thehustle.co/how-to-lsd-microdose
http://time.com/money/4246669/lsd-microdosing-work-productivity/

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Polytox.tv - Videos für Psychonauten, Stoner und AktivistenMITBEWOHNER VERGISST DAS ICH STREAME | KALLE STREAMT #2

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Hanf Journal NewsÖsterreichischer Suchtexperte erfindet neue „Cannabis-Lüge“

 

Facharzt aus Linz wettert in neuem Buch über Cannabis

 

 

Ein Kommentar von Sadhu van Hemp

 

Ist es Geltungssucht gepaart mit Geldgier, was den Chef des Zentrums für Suchtmedizin der Landesnervenklinik in Linz umtreibt, ein Buch mit dem Titel „Die Cannabis-Lüge“ der Öffentlichkeit unterzuschieben? Oder ist es nur Eitelkeit und Ichsucht, die den Facharzt der Psychiatrie in den Rauschzustand versetzt, zu glauben, er kenne sich wie kein anderer mit der Haschsucht aus?

 

Was auch immer das Motiv des 1976 geborenen Kurosch Yazdi ist – es ist unlauter und eine ungeheuerliche Anmaßung gegenüber jenen Wissenschaftlern, die längst das Gegenteil von dem bewiesen haben, was der selbsternannte Haschexperte aus der Steiermark der Welt als alten Wein in neuen Schläuchen verkaufen will. Es wäre nur eine Marginalie, wenn das Doktorchen mit seinem „Scheinwissen“ nur örtlich begrenzten Schaden anrichten würde. Doch leider verfügt der bei der Kepler-Universitätsklinikum GmbH angestellte Primararzt über ein von der Gesundheitsindustrie gesponsertes Renommee, das dem Wichtigtuer Tür und Tor für das öffnet, was unter der Rubrik „alternative Wahrheiten“ eingeordnet werden kann.

 

Am 1. April erscheint das Machwerk, das Antwort auf die selbstgestellte Frage geben soll, warum „Marihuana verharmlost wird und wer daran verdient“. Allein der Buchtitel verrät, dass Trickserei das Geschäft des Kurosch Yazdi ist. Die Umkehr der längst entlarvten Hanflüge in die „Cannabis-Lüge der Legalisierungsbewegung“ zeigt, welche Absicht hinter der Publikation steckt. Ganz im Stile der Rechtspopulisten wird die Wahrheit in eine alternative Wahrheit verdreht, die belegen soll, dass hinter den Bestrebungen der Hanffreigabe eine fiese Verschwörung dunkler Mächte steckt.

 

Bereits die Präsentation des Buches kommt einem Offenbarungseid des Autors gleich. Der Tenor könnte tendenziöser nicht sein: „Anzumerken ist noch, dass es ein Mythos ist, dass nur Cannabisrauchen ein geeignetes medizinisches Mittel bei gewissen Erkrankungen ist … Es gibt mittlerweile für alle Krankheiten, bei deren Behandlung Marihuana eine positive Rolle spielt, synthetische Mittel, die besser und treffsicherer wirken als ein Joint.“ Und weiter: „Stoppt den Cannabis-Kult. Er schadet unserem Gesundheitswesen, er macht unsere Jugend kaputt, er pervertiert die Mechanismen des Pharmamarktes.“

 

So, so, der vorher nicht pervertierte Pharmamarkt wird also durch den Cannabis-Kult pervertiert. Na, schönen Dank auch! Die 14, 99 Euro, die für das Anti-Hanf-Propagandawerk zu berappen sind, kann sich der Interessierte getrost schenken. Um zu wissen, was in dem Mann Unanständiges vorgeht, reicht ein Blick in die Illustrierte „Bunte“ aus dem Hause Burda („Focus“, „Superillu“). Das ehemals nationalsozialistische gesinnte Verlagshaus war sich nicht zu schade, pünktlich zum Verkaufstart des Büchleins in seinem auflagestarken Boulevardblatt ein bisschen Promotion zu placieren – in Form eines Interviews mit Kurosch Yazdi. Und so bekommen vier Millionen Bunte-Leserinnen das serviert, was die Muttis in Österreich und Deutschland schon immer halb gewusst haben: „Cannabis ist kein harmloses Kraut mehr, sondern eine aggressive Droge, die süchtig machen kann.“

 

Nun gut, soll das österreichische Pendant des deutschen Anti-Hanf-Papstes Rainer Thomasius nur sein ureigene „Cannabis-Lüge“ halluzinieren! Gönnen wir ihm das kleine Zubrot, das er sich als Gefälligkeitsautor der Gesundheitsindustrie verdienen will. Mit der Peinlichkeit, von seinen Kritikern verlacht zu werden, muss er leben. Aber so ist das eben, wenn „sich Experten zu Wort melden, die gar keine sind“ – um mal in Kurosch Yazdis eigenen Worten zu polemisieren.

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taz Drogerie BlogLegalisierung macht Sinn!

Die USA sind Vorreiter in Sachen Legalisierung von Cannabis – sowohl bezüglich der Verwendung von Cannabis als Medizin als auch betreffend Cannabis als Genussmittel. Derzeit leben 63 Prozent der 325 Millionen Einwohner der USA in Bundesstaaten, in denen die Nutzung …

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Hanf Journal NewsNeulich im Jobcenter

 

 

Sadhu van Hemp

 

 

Um es gleich zu sagen: Ich bin ein Penner – also der, der sich auf Kosten der arbeitenden Bevölkerung einen Lenz macht und sich durchschmarotzt. Das sollen jedenfalls die denken, die nicht wissen dürfen, dass ich zu Unrecht Arbeitslosengeld II beziehe. In Wahrheit bin ich nämlich wie jeder andere werktätig. Auch ich verdiene im Schweiße meines Angesichts mein täglich Brot, und meine Beschäftigung als Geschäftsmann hat mich längst zum Millionär gemacht. Nur wissen darf das niemand, denn mein Geschäft ist illegal, das mich gut und gerne für fünfzehn Jahre hinter Gitter bringt, wenn die Polente davon Wind bekommt. Doch keine Angst, ich bin weder Auftragskiller noch Whistleblower – viel schlimmer: Ich bin Btm-Fachhändler.

 

Um mein Business zu tarnen, bin ich seit zehn Jahren treuer Kunde des Jobcenters, das mir den lebenserhaltenden Freifahrtschein ausstellt, der mich als staatlich anerkannter Sozialschmarotzer vor meinen Nachbarn legitimiert. Die einzige Gegenleistung, die ich erbringen muss, ist, alle sechs Monate einen Weiterbewilligungsantrag zu stellen und zur Lebendkontrolle anzutanzen. Bislang war das nie ein Problem, und keinem meiner Fallmanager ist es auch nur im Ansatz gelungen, mich in den Arbeitsmarkt wieder einzugliedern.

 

Doch neulich kam alles ganz anders als gedacht. Wie immer war ich so erschienen, wie von mir erwartet: verspätet, nach Alkohol stinkend, ungewaschen und eingekleidet aus dem Alt-Kleidercontainer.

„Ich verstehe das nicht, Herr van Hemp“, sagte die Fallmanagerin mit einem Blick, der nichts Gutes ahnen ließ. „Irgendwie will ich nicht so recht glauben, dass Sie das sind, den ich hier auf meinem Bildschirm habe. Ich sehe hier einen Mann, der ein abgeschlossenes Hochschulstudium hat. Sie sind Facharzt der Inneren Medizin und haben im Zentrum für Palliativmedizin in der Charité gearbeitet. Und nun sitzen Sie hier bei mir. Wie kommt’s?“

Ich zuckte kurz mit der Schulter und nuschelte: „Der Alkohol ist schuld. Erst kam die Wende, dann der Suff – und der hat mich zerstört.“

 

„So, so, der Suff also,“ hakte die vielleicht dreißigjährige Absolventin der Hochschule der Bundesagentur für Arbeit nach. „Sie sehen aber gar nicht aus wie ein Alkoholiker.“

„Na, nun“, erwiderte ich und zeigte an mir herab. „Sieht so einer aus, der sich im Griff hat?“

„Also, ich sehe einen Mann, der seine Hände pflegt und über tadellose Zähne verfügt. Wie geht das zusammen? Kommen Sie, machen wir uns nicht vor! Sie haben sich extra für mich verunstaltet, um einen verwahrlosten Eindruck zu erwecken. Sie sind aber nicht verwahrlost, und alkoholkrank sind Sie auch nicht. Sie wollen mich täuschen. Aber warum?“

„Hören Sie, junge Frau!“, knurrte ich zurück. „Ich bin durch und durch asozial. Fragen Sie meine Nachbarn! Die werden Ihnen das bestätigen.“

 

„Ach was, Herr van Hemp! Sie sind ein Tiefstapler.“ Die graue Maus rollte mit ihrem Bürostuhl ganz dicht an mich heran und beschnüffelte mich. „Sie haben gar keine Fahne. Nur Ihre Kleidung stinkt nach Schnaps. Sie selbst aber tragen ein nicht gerade billiges Chanel-Parfüm. Ja, das rieche ich. Teure Düfte verfliegen nicht so schnell. Schon seltsam, was Sie sich alles leisten können.“

„Ach, iwo“, bellte ich zurück. „Ich gehe öfter in Parfümerien und teste dort die Düfte. Und seine Hände wird man ja wohl als Hartz-IV-Empfänger noch pflegen dürfen, wenn man schon keine Arbeit hat.“

„Och, daran soll es nicht scheitern, Herr van Hemp. Arbeit hätte ich genug für Sie. Nur leider gelingt es Ihnen immer wieder, dass die Arbeitgeber Sie nicht einstellen wollen.“

„Hören Sie, werte Frau“, erwiderte ich leicht genervt. „Was soll das Theater? Mit meinen knapp sechzig Jahren ist doch sowieso Hopfen und Malz verloren. Kommen Sie, drucken Sie die Wiedereingliederungsvereinbarung aus, ich unterschreibe – und gut ist`s.“

„Nichts ist gut, Herr! Ich habe mal ein bisschen recherchiert.“ Sie drehte ihren Bildschirm zu mir. „Und! Was sehen wir da? Richtig! Das ist die Website Ihres Golfclubs. Interessantes Umfeld, in dem Sie sich da bewegen. Hier, der zum Beispiel. Der Angeber postet auf seinem Facebook-Account ein Foto von seinem Segeltörn. Und wer war mit von der Partie? Genau, Sie, Herr van Hemp – umringt von nicht gerade billigen karibischen Schönheiten.“

Mir blieb die Spucke weg. Ein kompromittierendes Bild nach dem anderen erschien auf dem Bildschirm.

 

„Sie sehen, Herr van Hemp, ich weiß alles über Sie.“ Sie drehte den Screen wieder weg, lehnte sich zurück und legte ihre Stirn in Falten. „Und doch ist mir nicht klar, wie Sie Ihren aufwendigen Lebensstil finanzieren.“

„Ist es jetzt schon als Hartzi verboten, Freunde zu haben?“

„Nein, ist es nicht. Aber es ist auch nicht verboten, als Fallmanagerin die administrative Aufgabe wahrzunehmen, im Interesse des Leistungsträgers zu prüfen, ob überhaupt Anspruch auf Grundsicherung besteht. Und in Ihrem Fall habe ich eben so meine Zweifel.“

„Aha, und Ihre Zweifel begründen sich auf ein paar Fotos aus dem Internet.“

„Ja, durchaus. Ihr Persönlichkeitsprofil passt einfach nicht zu dem, was Sie mir hier vorspielen. Ich habe ja einem Verdacht.“ Sie sah mich eindringlich an, in Erwartung, ich würde zugeben, dass ich Genussmittelgrossist bin. Doch ich schwieg.

 

„Also schön, Herr van Hemp. Lassen Sie uns einen Weg finden, wie wir Sie wieder in Arbeit bekommen. Ich hätte da nämlich etwas für Sie, das Ihrem Profil entspricht. Wie ich den Unterlagen entnehme, haben Sie Kenntnisse im Umgang mit illegalen Betäubungsmitteln. Zweimal wurden Sie deswegen verurteilt. Und ob Sie es jetzt glauben oder nicht, aber genau so ein Experte wird gesucht.“

„Wie jetzt?“ Ich traute meinen Ohren nicht. „Wollen Sie mich veräppeln, oder wie oder was?“

„Aber nicht doch, Herr van Hemp! Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte in Bonn sucht exakt Sie. Ihre Aufgabe wird es sein, die neue Cannabisagentur aufzubauen.“

„Häh, ich soll wieder mit Haschgift dealen?“ Ich wurde lauter. „Sind Sie irre? Wollen Sie mich zu Straftaten anstiften?“

 

„Aber nein, das ist eine völlig korrekte Stellenausschreibung. Die Agentur ist sozusagen der legale Dealer für medizinisches Cannabis. Gesucht werden Mitarbeiter, die wie Sie Arzt sind und über fundierte Kenntnisse des deutschen Betäubungsmittelrechts verfügen. Sie erfüllen alle Voraussetzungen und dürften beste Chancen haben, auch eingestellt zu werden.“

„Aber nicht doch, das geht nicht“, stammelte ich auf der Suche nach einem Argument gegen diesen völlig absurden Vermittlungsvorschlag. „Ich .. ich .. ich darf das nicht. Die Richterin hat mir bei der letzten Verurteilung das Versprechen abgenötigt, nie wieder mit Drogen zu handeln. Andernfalls würde mir Sicherungsverwahrung drohen.“

 

„Das ist Quatsch“, wiegelte die Fallmanagerin ab. „Statt in Sicherungsverwahrung sitzen Sie künftig in einem klimatisierten Büro in Bonn mit Blick über den Rhein. 38,5 Wochenstunden für monatlich 2.874 Euro. Leichter und bequemer können Sie kein Geld verdienen. Und da Sie dem Ministerium unterstellt sind, müssen noch nicht einmal umziehen, sondern pendeln mit dem Flugzeug zwischen Bonn und Berlin. Na, wie hört sich das an?“ Sie sah mich wie ein Kind an, dem gleich ein großes Eis spendiert wird. „Gut nicht! Und deshalb habe ich bereits alles in die Wege geleitet. Sie werden morgen früh zu einem Vorstellungstermin erwartet.“

„Wie? Schon morgen?“

„Ja, morgen früh um sechs geht Ihr Flug.“ Sie zog ein Ticket aus der Akte und schob es mir zu. „Soll ich Ihnen noch einen Wertgutschein für anständige Kleidung ausstellen. Anzug, Hemd und Krawatte sollten Sie schon tragen, wenn Sie sich vorstellen.“

Ich saß wie paralysiert da, unfähig auch nur einen klaren Gedanken zu fassen.

„Was ist?“ fragte die Jobcentertante nach. „Warum sagen Sie denn nichts? Sie gucken so komisch. Ist Ihnen nicht gut?“

 

Ja, kotzübel war mir, und ich war nah dran, den wilden Mann zu spielen und das Gespräch vom Sicherheitsdienst beenden zu lassen. Doch um meine Fallmanagerin nicht zu enttäuschen, griff ich ihre Frage nach meinem Befinden auf und fiel ohnmächtig vom Stuhl. Und so wurde ich von zwei Sanitätern aus dem Jobcenter getragen und zu meinem Hausarzt gefahren, der sofort eine Krankschreibung auf unbestimmte Zeit ausstellte. Am nächsten Morgen bin ich dann mit dem vom Jobcenter spendierten Flugticket nach Köln/Bonn geflogen – aber nicht um in der Bundesopiumstelle vorzusprechen, sondern um einen Geschäftspartner zu treffen, von dem ich noch eine Provision in Höhe der Jahresbezüge eines Angestellten der Cannabisagentur zu bekommen hatte.

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Deutscher Hanfverband NachrichtenFrank Tempel: neuer Linken-Antrag "Entkriminalisierung"

Frank Tempel: neuer Linken-Antrag "Entkriminalisierung"

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Die Fraktion der Linken nimmt vor der Bundestagswahl in diesem Jahr noch einmal Anlauf mit einem Antrag zur "Entkriminalisierung von Drogenkonsumierenden". Vorab und exklusiv für den DHV erläutert der drogenpolitische Sprecher der Linken, Frank Tempel, im Video-Interview den Antrag, bevor er am 30. März in den Bundestag eingebracht wird.

Im Kern enthält der Antrag folgende Punkte:

II. Der Deutsche Bundestag fordert die Bundesregierung auf,

1. einen Gesetzentwurf vorzulegen,
a) wonach § 31a BtMG regelt, dass von einer Strafverfolgung bei Volljährigen abgesehen werden muss, wenn sich die Tat auf bis zu 15 Gramm getrocknete Teile der Cannabispflanze oder äquivalente Mengen anderer Cannabiserzeugnisse (z. B. Marihuana, Haschisch) oder bis zu 3 Cannabispflanzen, die ausschließlich dem Eigenkonsum dienen, bezieht;
b)  wonach § 31a BtMG regelt, dass von einer Strafverfolgung bei Volljährigen abgesehen werden muss, wenn sich die Tat auf den Umgang mit bis zu 10 Tagesdosen, die ausschließlich dem Eigenkonsum dienen, bezieht. Bei der Festlegung der entsprechenden Mengenangaben soll sich auf die derzeit geltenden Festlegungen in Portugal bezogen werden;

2. durch Änderung der Fahrerlaubnis-Verordnung (Anlage 4 Nummer 9) sicherzustellen, dass ein Entzug der Fahrerlaubnis nicht allein aufgrund des festgestellten Konsums einer illegalen Droge, sondern erst bei einer diagnostizierten Abhängigkeitserkrankung, einem Drogengebrauch in riskanten Situationen oder nach einer wiederholten „Drogenfahrt“ gemäß § 24a StVG (fehlendes Trennungsvermögen zwischen Konsum und Teilnahme am Straßenverkehr) erfolgen kann. Die Regelung in § 14 Abs. 1 Satz 2 der Fahrerlaubnis-Verordnung, derzufolge die Beibringung eines ärztlichen Gutachtens angeordnet werden kann, wenn der Betroffene Betäubungsmittel nur widerrechtlich besitzt oder besessen hat, ist aufzuheben.

3. einen Gesetzentwurf vorzulegen, der den Bundesländern erlaubt, Modellprojekte zur Abgabe von Cannabis in eigener Kompetenz durchzuführen, um die Auswirkungen einer Regulierung nach soziologischen und kriminologischen Gesichtspunkten zu untersuchen;

4. schnellstmöglich in Zusammenarbeit mit den Ländern zu gewährleisten, dass die Personen, deren Personendaten unrechtmäßig  in der Falldatei Rauschgift (FDR) gespeichert wurden, über die Speicherung aufgeklärt werden (vgl. BT-Drs. 18/10590).

Den kompletten Antrag mit Begründung stellen wir hier zur Verfügung.

Sonderthemen: 

Polytox.tv - Videos für Psychonauten, Stoner und AktivistenFrank Tempel: neuer Linken-Antrag „Entkriminalisierung“

Die Fraktion der Linken nimmt vor der Bundestagswahl in diesem Jahr noch einmal Anlauf mit einem Antrag zur „Entkriminalisierung von Drogenkonsumierenden“. Vorab und exklusiv für den DHV erläutert der drogenpolitische Sprecher der Linken, Frank Tempel, im Video-Interview den Antrag, bevor er am 30. März in den Bundestag eingebracht wird.

Im Kern enthält der Antrag folgende Punkte:


II. Der Deutsche Bundestag fordert die Bundesregierung auf,

1. einen Gesetzentwurf vorzulegen,

a) wonach § 31a BtMG regelt, dass von einer Strafverfolgung bei Volljährigen abgesehen werden muss, wenn sich die Tat auf bis zu 15 Gramm getrocknete Teile der Cannabispflanze oder äquivalente Mengen anderer Cannabiserzeugnisse (z. B. Marihuana, Haschisch) oder bis zu 3 Cannabispflanzen, die ausschließlich dem Eigenkonsum dienen, bezieht;

b) wonach § 31a BtMG regelt, dass von einer Strafverfolgung bei Volljährigen abgesehen werden muss, wenn sich die Tat auf den Umgang mit bis zu 10 Tagesdosen, die ausschließlich dem Eigenkonsum dienen, bezieht. Bei der Festlegung der entsprechenden Mengenangaben soll sich auf die derzeit geltenden Festlegungen in Portugal bezogen werden;

2. durch Änderung der Fahrerlaubnis-Verordnung (Anlage 4 Nummer 9) sicherzustellen, dass ein Entzug der Fahrerlaubnis nicht allein aufgrund des festgestellten Konsums einer illegalen Droge, sondern erst bei einer diagnostizierten Abhängigkeitserkrankung, einem Drogengebrauch in riskanten Situationen oder nach einer wiederholten „Drogenfahrt“ gemäß § 24a StVG (fehlendes Trennungsvermögen zwischen Konsum und Teilnahme am Straßenverkehr) erfolgen kann. Die Regelung in § 14 Abs. 1 Satz 2 der Fahrerlaubnis-Verordnung, derzufolge die Beibringung eines ärztlichen Gutachtens angeordnet werden kann, wenn der Betroffene Betäubungsmittel nur widerrechtlich besitzt oder besessen hat, ist aufzuheben.

3. einen Gesetzentwurf vorzulegen, der den Bundesländern erlaubt, Modellprojekte zur Abgabe von Cannabis in eigener Kompetenz durchzuführen, um die Auswirkungen einer Regulierung nach soziologischen und kriminologischen Gesichtspunkten zu untersuchen;

4. schnellstmöglich in Zusammenarbeit mit den Ländern zu gewährleisten, dass die Personen, deren Personendaten unrechtmäßig in der Falldatei Rauschgift (FDR) gespeichert wurden, über die Speicherung aufgeklärt werden (vgl. BT-Drs. 18/10590).

Den kompletten Antrag mit Begründung verlinken wir auf der DHV-Homepage in diesem Beitrag:
Frank Tempel: neuer Linken-Antrag „Entkriminalisierung“
https://hanfverband.de/nachrichten/news/frank-tempel-neuer-linken-antrag-entkriminalisierung

bzw. direkt hier:
https://hanfverband.de/sites/hanfverband.de/files/an_entkriminalisierung_von_drogenkonsumierenden280217-1.pdf

Hanf Journal NewsCannabislösung Syndros von der DEA auf Klasse 2 eingestuft

 

Natürliches Marihuana bleibt bei den Klasse-1-Substanzen.

 

 

Obwohl Marihuana in acht Bundesstaaten zu Genusszwecken und in dreißig Bundesstaaten der USA für den medizinischen Einsatz auf bestehenden Gesetzesgrundlagen genutzt wird, werden die Pflanzenprodukte weiterhin von der Drug Enforcement Administration landesweit auf einer Gefahrenstufe mit Heroin gleichgestellt. Pharmazeutische Produkte, die sich die natürlichen Wirkstoffe der Hanfpflanze zunutze machen, kommen da weit besser weg. Nun wurde die Cannabislösung Syndros von der DEA auf Klasse 2 eingestuft, nachdem der Hersteller Insys zwei Jahre Wartezeit in Kauf genommen hatte.

 

Syndros wird von nun an als Tinktur oral verwendet werden können und Krebspatienten bei einer Chemotherapie etwas Linderung gegen das häufige Erbrechen und ihr Unwohlsein bieten. Während dieser „Fortschritt“ hierzulande vielleicht noch zustimmendes Kopfnicken bei weniger informierten Medizinern hervorrufen könnte, die die Vorteile der natürlichen Cannabismedizin gegenüber pharmazeutischem Dronabinol bezweifeln, wird in den USA glücklicherweise bereits genau das Gegenteil verstanden.

 

Der Hersteller Insys nutzte für Syndros weder natürliche Gewinnungsmethoden noch liegt ihm das Interesse der Patienten am Herzen. Aus Dronabinol weiterentwickelt und ohne tieferes Verständnis über Cannabinoide und Terpene produziert, würde das künstliche Mittel nicht die Wirkung bieten können, die das im Einsatz befindliche Naturprodukt bereits nebenwirkungsfrei zeige, erklären Fachleute wie Kevin Gallagher von der Cannabis Business Alliance aufgrund der neusten DEA-Einstufung aktuell. Da Beobachtungen in den USA auch für die Verwendung von unterschiedlich potenten Cannabisknospen sprechen, hat Insys Produkt Syndros nur einen Zweck, der sich bereits mehrfach in dem vergangenen Verhalten des Pharmakonzerns offenbarte: Wer durch finanzielle Spenden in Höhe von 500.000 $ Dollar gegen die Legalisierungsvorhaben in Arizona auffällig wurde und weiterhin tödliche Medikamente à la Fentanyl sogar durch Bestechungsmethoden verstärkt vertreiben möchte, handelt wohl kaum im Sinne des Patientenwohls. Einzig das Generieren von Geld stünde bei Insys im Vordergrund, weshalb das einfache Ziehen von medizinischen Cannabisgewächsen in den eigenen vier Wänden diesem Ziel äußerst kontraproduktiv entgegenwirkt, ist sich Tom Angell – Gründer von Marijuana Majority – sehr sicher.

 

Große Klasse, DEA!

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Hanf Journal NewsKascha März 2017

 

DIE HANFBERATUNG IM HANF JOURNAL – Erste Hilfe für Kiffer

 

 

 

 

Kascha ist wie immer per e-Mail zu erreichen. Also ran an die Tasten, dumme Fragen gibt es nicht…

 

 

Caro (20) aus Berlin möchte wissen:

 

„Hi Kascha,

 

jetzt, wo es langsam wieder heller wird, ist mir wieder etwas aufgefallen. Immer, wenn die Sonne scheint, werde ich ganz anders breit vom Kiffen als zum Beispiel nachts oder wenn es regnet. Also wirklich mehr High mit Filme schieben, statt gechillt und entspannt. Woran könnte das liegen?“

 

Kascha antwortet:

 

„High Caro,

ich denke mal, diese Beobachtung haben viele schon einmal gemacht: Man verlässt an einem sonnigen Frühlingstag leicht angeraucht das Haus, steigt in einen Bus oder eine Bahn wo man am hellen Fenster sitzt und erwischt sich plötzlich dabei, völlig high und etwas abwesend aus dem Fenster zu starren. Vor allem an den ersten Frühlingstagen, wenn man das ganze Winter sozusagen an Sonnenentzug gelitten hat, haben die warmen Sonnenstrahlen auf der Haut und in den Augen ihre ganz eigene Wirkung auf das Gehirn. Alle möglichen Hormone und Botenstoffe werden ausgeschüttet, Vitamin D wird produziert und man ist im Grunde genommen schon alleine von der Sonne ein bisschen „high“. Die Cannabiswirkung geht grundsätzlich in eine ähnliche Richtung und kann dieses Gefühl gut unterstützen. Außerdem sind natürlich bei hellem Licht optische Reize viel stärker und die, durch das Cannabis eventuell etwas empfindlichere, Wahrnehmung wird stärker gefordert. Auch das führt dazu, dass die Wirkung stärker wahrgenommen wird. Das ist so ähnlich, wie wenn man in einem dunklen Keller raucht, während es regnet, und plötzlich fünf Leute auf einen einreden während das Handy klingelt – dann merkt man oft auch erst, wie breit man ist. Außerdem wird in so einem Setting eben eine andere Stimmung verstärkt als bei grellem Sonnenlicht – das geht dann eher in die Richtung von Gemütlichkeit. Viele Konsumenten bevorzugen dementsprechend ihrer Persönlichkeit entsprechende Settings: Während manche Kiffer lieber mit einem breiten Grinsen Frisbees am Strand werfen, chillen andere lieber im abgedunkelten Raum mit Lavalampe und psychedelischer Musik. Das ist natürlich etwas klischeehaft – aber ich nehme an, du verstehst, was ich meine.“

 

 

Mo (19) aus Hamburg fragt:

 

„Hallo Kascha,

ich habe neulich mal Schokolade gesehen, da war ein Hanfblatt aufgedruckt und auf der Verpackung stand, dass da CBD enthalten ist. Was ist das, ist das so was wie Spice, synthetisches Cannabis von dem man high werden kann? Oder was können Kiffer damit anfangen? Und ist das wirklich legal?“

 

Kascha antwortet:

 

„Hi Mo,

das ist tatsächlich legal – und auch Kiffer können unter Umständen etwas damit anfangen. Leider wurden CBD-haltige Medikamente im Oktober 2016 der Arzneimittelverordnung unterstellt, sind also nur noch auf Rezept erhältlich. Mehr dazu später. High wird man davon allerdings nicht. Aber von Anfang an: Cannabidiol, kurz CBD, ist ein Cannabinoid, das wie auch THC und verschiedene andere in der Hanfpflanze vorkommt. CBD ist also auch im schwarzmarktüblichen Gras enthalten. Früher hat man die Substanz für die Kopfschmerzen verantwortlich gemacht, die man von schlechtem Homegrow oder Bushweed bekommt. Inzwischen sieht man das allerdings etwas differenzierter und sieht vor allem großes Potential für den medizinischen Einsatz von CBD. So gibt es verschiedene Ansätze, seine Wirkung gegen Entzündungen, Angststörungen, Schlafprobleme, Krampf- und Epilepsieerkrankungen und eventuell sogar Diabetes zu nutzen. Außerdem – und an dieser Stelle ist es auch für Kiffer interessant – hemmt und verlangsamt CBD die Wirkung von THC. Das bedeutet, dass man bei einer versehentlich zu hohen Dosierung die Wirkung auf ein subjektiv angenehmes Level bringen kann. Insbesondere bei Konsumenten, die starkes Gras oder Hasch oder hochprozentige Präparate wie BHO verwenden, kann der Wunsch, ein kleines bisschen herunterzukommen, schon mal vorkommen. Die immer interessanter werdenden medizinischen Perspektiven haben nun dazu geführt, dass der Wirkstoff als verschreibungspflichtig eingestuft wird. Tatsächlich sind noch Produkte wie CBD-Öl und CBD-Schokolade erhältlich – dies sind aber keine Medikamente sondern z.B. Nahrungsmittel, die nicht mit Heilungsversprechen beworben werden dürfen. Ob diese ebenfalls von der gesetzlichen Neuregelung betroffen sind, ist derzeit leider noch nicht ganz klar – es gibt ja zahlreiche legale Nahrungsergänzungsmittel, deren enthaltene Wirkstoffe in höherer Dosis verschreibungspflichtig sind. Der Besitz von normalen Mengen CBD-haltiger Präparate und Schokoladen ist allerdings so oder so völlig legal.“

 

 

Nils (23) aus Koblenz fragt:

 

„Hi Kascha,

jetzt, wo wieder die Jahreszeit ist, wollte ich mal wieder eine Pflanze im Garten wachsen lassen. Das ist allerdings in den letzten Jahren überwiegend schiefgegangen. Erst hatte ich sie direkt im Garten ausgesät, dann kam aber noch mal Frost und alles war tot. Dann habe ich es in Joghurtbechern auf dem Fensterbrett probiert – ein Mal ist es geschimmelt und ein Mal vertrocknet. Gibt es da irgendetwas, das ich falsch mache?“

 

Kascha antwortet:

 

„Hallo Nils,

ich weiß leider nicht ganz genau, wie du vorgegangen bist – ob es daran lag, kann ich dir also leider nicht wirklich beantworten. Außerdem darf ich aus rechtlichen Gründen natürlich keine Anleitung zum illegalen Anbau von Cannabis geben. Ein paar allgemeine Informationen, wie es zu so etwas kommen kann und was erfahrene Grower machen, kann ich dir allerdings geben. Zunächst einmal zum Aussäen direkt im Garten: Hier besteht ein großes Risiko, dass die Samen vertrocknen, von Regen weggeschwemmt werden oder Vögeln zum Fraß fallen. Daher ist es schon sinnvoll, einen kleinen Steckling zur Auspflanzung im Haus vorzuziehen. Joghurtbecher scheinen auf den ersten Blick eine gute Wahl – andererseits sind sie zum Keimen relativ groß und außerdem neigen sie zu Nässestau, der zu Schimmel oder einem verfaulenden Keimling führen kann. Ein oben gekürzter Joghurtbecher mit Ablauflöchern an der Unterseite dürfte allerdings für die ersten paar Tage okay sein. Austrocknen darf er aber auch nicht: Der gerade aus dem Samen hervorgebrochene Keimling hat am Anfang noch sehr wenige Wurzeln und ist auf gleichmäßig feuchten Boden angewiesen. Viele Grower, die sicher gehen wollen, lassen die Samen auf feuchter Watte oder einem ähnlichen Substrat keimen und pflanzen die Keimlinge dann in einen kleinen Blumentopf. Da die jungen Pflänzchen auch nicht verbrennen sollen, ist volle Mittagssonne nicht unbedingt notwendig. Ein heller Platz mit zumindest stundenweise direkter Sonne ist aber schon recht wichtig und die etwas größeren Pflanzen vertragen dann auch bei ausreichender Bewässerung einen vollsonnigen Standort.“

 

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Hanf Journal NewsHacker für das FBI gesucht, die nicht andauernd kiffen

 

Qualifikation wird nicht gemessen.

 

Grafik: marker

 

Eine Nachricht zum Nachdenken schwappt aktuell aus den USA herüber, die nicht nur Erkenntnisse über spezielle Voraussetzungen für einen angesehenen Job beim Federal Bureau of Investigation vermittelt. Auch über den Gebrauch von Marihuana innerhalb einer speziellen Berufsgruppe kann ausführlichere Auskunft eingeholt werden, ohne gleich selbst Spionage betreiben zu müssen. Nach Meldungen fehlen dem FBI viele fähige Mitarbeiter im „IT-Bereich“, da ein großer Teil der Bewerber trotz vorzeigbarer Fähigkeiten nicht ganz dem geforderten Berufsbild entspricht. Es werden schließlich nur Hacker für das FBI gesucht, die nicht andauernd kiffen.

 

Ein Schriftstück über die jüngste Cyber Security Strategie der USA verrate, dass bis zu 40 % Prozent des benötigten Personals beim Bureau fehle, um die bewilligten Posten der eingeplanten US-Regierungs-Hacker zu besetzen. Nicht die mangelnden Qualifikationen der Bewerber wären dabei das Problem des staatlichen Arbeitgebers, sondern die Regelungen den persönlichen Drogenkonsum betreffend stünden einem „Willkommen an Board“ bei 60 % Prozent der Personen im Weg. Da die infrage kommenden Computer-Knacker mindestens drei Jahre kein Cannabis und zehn Jahre keine stärkeren illegalen Substanzen konsumiert haben dürften, fielen von 5000 Bewerbern 3000 fähige Nerds im Vorfeld durch das grobmaschige Raster der FBI-Berufsausbildung. Auch wären Jobs bei privaten Firmen natürlich lukrativer, und die Voraussetzung, amerikanischer Staatsbürger sein zu müssen, schränke die Auswahl auf Computerwissenschaftler ebenso ein; doch die Cannabisaffinität der jungen Arbeitsuchenden sei ein Hauptgrund für den Arbeitnehmermangel in der legalen Hackerbranche der USA. Die „Kids“ würden schon auf dem Weg zum Vorstellungsgespräch einen Joint rauchen wollen, beklagte der FBI-Chef James Comey, der wohl auch aus diesem Grund ein Gegner der Legalisierung zu sein scheint, bereits 2014.

 

Entgegen der noch immer gern in bunten Blättern veröffentlichten Falschaussage, dass die Legalisierung von Cannabis natürlich einen Konsumboom unter jungen Menschen auslöse (der im Zusammenhang vielleicht sogar zu dem hier beschriebenen Personalmangel beim FBI gesehen werden könnte), ist laut mehreren Studien jedoch kein Anstieg des Gebrauches durch die Freigabe von Marihuana unter jungen US-Erdbewohnern feststellbar. Im Falle der hackenden Computercracks könnte die Ursache ihrer starken Bindung zum Kraut auch ebenso gut aufgrund anderer wissenschaftlicher Studienergebnisse gefunden werden: verfügbares Qualifikationspotenzial möglicherweise.

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Deutscher Hanfverband NachrichtenChaostage für Cannabis-Patienten

Der Deutsche Hanfverband begrüßt die aktuelle Gesetzesänderung zur Verwendung von medizinischem Cannabis ausdrücklich. Doch seit einigen Tagen erreichen uns vermehrt Berichte, aus denen hervorgeht, dass es noch Wochen dauern wird, bis Patienten auf Grundlage des Gesetzes mit medizinischem Cannabis versorgt werden.

Mit wenigen Ausnahmen sind die Anträge der über 1000 bereits anerkannten Patienten bei den Krankenkassen noch nicht bearbeitet, einige wurden bereits abgelehnt und ganz wenige genehmigt. Zwar sind die Ausnahmegenehmigungen für diese Übergangsphase noch zwei Monate lang gültig, aber die Therapie kostet jetzt noch mehr als zuvor. Denn durch das neue Gesetz fällt Cannabis jetzt unter § 4 Arzneimittelpreisverordnung  "Apothekenzuschläge für Stoffe“. Viele Apotheken sind deshalb dazu übergegangen, den Inhalt der Dosen zu zerkleinern und zu portionieren, wofür eine zusätzliche Gebühr von 43 Euro für eine Dose mit fünf Gramm anfällt. Patienten, die noch über eine gültige Ausnahmeerlaubnis verfügen, müssen diese Mehrkosten von fast neun Euro/Gramm ohne positive Antwort ihrer Kasse jetzt zusätzlich selber tragen. Auch Patienten, die aufgrund der neuen Gesetzeslage Cannabis auf Privatrezept verordnet bekommen haben, zahlen derzeit fast 24 Euro pro Gramm. So wird die Therapie für die meisten zumindest vorerst noch unerschwinglicher als zuvor.

Einige Apotheken verzichten auf den Aufschlag, wenn der behandelnde Arzt auf dem Rezept vermerkt, die Medizin solle "nicht zerkleinert" ausgehändigt werden, andere Apotheken bestehen selbst dann auf die zusätzliche Gebühr. Das BfArM (Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte) hatte auf der Pressekonferenz zur Gesetzesänderung Anfang März angekündigt, die Genehmigungsverfahren von Krankenkassen und medizinischem Dienst dauerten im besten Fall drei, ansonsten bis zu fünf Wochen. Vorher wird nicht absehbar sein, ab wann und bei welchen Indikationen die Kassen klaglos die Kosten erstatten. Lediglich Anträge von Palliativpatienten sollen innerhalb weniger Tage bearbeitet werden.

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Deutscher Hanfverband NachrichtenModellprojekt: Düsseldorf startet durch | DHV-Video-News #117

Modellprojekt: Düsseldorf startet durch | DHV News #117

<iframe allowfullscreen="allowfullscreen" class="media-youtube-player" frameborder="0" height="390" src="https://www.youtube.com/embed/yAvTrpffc38?wmode=opaque&amp;rel=0&amp;showinfo=0" title="Modellprojekt: Düsseldorf startet durch | DHV News #117" width="640">Video of Modellprojekt: Düsseldorf startet durch | DHV News #117</iframe>

Die Hanfverband-Videonews vom 24.03.2017

• Falschmeldung: Krankenkassen wollen nicht zahlen
• Düsseldorf will im Sommer Modellprojekt beantragen
• Führerschein: 1 Nanogramm wieder von Gericht bestätigt
• Berliner LINKE zerlegt BKA-Datei
• Landtagswahl im Saarland: DHV-Wahlanalyse
• Termine

Falschmeldung: Krankenkassen wollen nicht zahlen

Düsseldorf will im Sommer Modellprojekt beantragen

Führerschein: 1 Nanogramm wieder von Gericht bestätigt

Berliner LINKE zerlegt BKA-Datei

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Medienberichte über den DHV


Termine der kommenden zwei Wochen


Polytox.tv - Videos für Psychonauten, Stoner und AktivistenModellprojekt: Düsseldorf startet durch | DHV News #117

Die Hanfverband-Videonews vom 24.03.2017

• Falschmeldung: Krankenkassen wollen nicht zahlen 1:34
• Düsseldorf will im Sommer Modellprojekt beantragen 3:50
• Führerschein: 1 Nanogramm wieder von Gericht bestätigt 6:54
• Berliner LINKE zerlegt BKA-Datei 9:08
• Landtagswahl im Saarland: DHV-Wahlanalyse 11:56
• Termine 12:19

• Falschmeldung: Krankenkassen wollen nicht zahlen

Zeit, 15.03.2017: Cannabis: Krankenkassen wollen Hanf-Therapien nicht zahlen
http://www.zeit.de/wissen/gesundheit/2017-03/cannabis-krankenkassen-rezept-kosten-nachweis-wirkung

Ärzte Zeitung online, 15.03.2017: Krankenkassen wehren sich gegen Cannabis auf Rezept
http://www.aerztezeitung.de/politik_gesellschaft/arzneimittelpolitik/article/931699/zweifel-wirksamkeit-krankenkassen-wehren-cannabis-rezept.html

• Düsseldorf will im Sommer Modellprojekt beantragen

Welt, 18.03.2017: Nordrhein-Westfalen Cannabis-Legalisierung Kiffen auf der Kö
https://www.welt.de/regionales/nrw/article162948015/Kiffen-auf-der-Koe.html

Focus, 20.03.2017: Düsseldorf – Als erste deutsche Stadt: Düsseldorf will Ausweise fürs legale Kiffen einführen
http://www.focus.de/regional/duesseldorf/duesseldorf-als-erste-deutsche-stadt-duesseldorf-will-ausweise-fuers-legale-kiffen-einfuehren_id_6808731.html

• Führerschein: 1 Nanogramm wieder von Gericht bestätigt

Spiegel, 16.03.2017: Bekiffte Autofahrer Gericht hält an strengem Cannabisgrenzwert fest
http://www.spiegel.de/auto/aktuell/bekiffte-autofahrer-gericht-haelt-an-strengem-cannabisgrenzwert-fest-a-1139099.html

• Berliner LINKE zerlegt BKA-Datei

in.fused, 10.03.2017: Mehr Datenschutz, weniger Bagatelldelikte
http://infused.sens-media.com/2017/03/10/mehr-datenschutz-weniger-bagatelldelikte/

• Landtagswahl im Saarland: DHV-Wahlanalyse

DHV-Thema Parteien & Wahlen: Wahlanalyse Landtagswahl im Saarland 2017
https://hanfverband.de/inhalte/wahlanalyse_landtagswahl_saarland_2017

• Termine

http://hanfverband.de/nachrichten/termine

Kaufbeuren: Podiumsdiskussion „Kiffen Legal, Illegal, Scheißegal“
Samstag, 25. März 2017 – 17:00

Heidelberg: Solikonzert Heidelberger Stonerbluesrockformation ‚Knust‘
Samstag, 25. März 2017 – 22:00

Düsseldorf: Diskussionsrunde „Für und Wider einer Legalisierung von Cannabis“
Montag, 27. März 2017 – 19:30
(Friedrich-Naumann-Stiftung und DHV-Ortsgruppe Düsseldorf)

Rostock: Treffen der DHV-Ortsgruppe Rostock
Dienstag, 28. März 2017 – 18:00

Düsseldorf: Diskussionsabend zum Thema Cannabislegalisierung
Donnerstag, 30. März 2017 – 19:00

Ulm: Treffen der DHV Ortsgruppe Ulm
Freitag, 31. März 2017 – 18:00

Stuttgart: Treffen der DHV-Ortsgruppe Stuttgart
Freitag, 31. März 2017 – 19:30

Heidelberg: Offene Sitzung der DHV-Ortsgruppe Rhein-Neckar
Montag, 3. April 2017 – 19:00

Wirtschaftsforum 2017: Die Legalisierung von Cannabis
Dienstag, 4. April 2017 – 19:00 bis 21:00
Das Wirtschaftsforum der ESB Business School in Reutlingen
mit Georg Wurth

Du willst die Arbeit des Deutschen Hanfverbands unterstützen? Jetzt Sponsor werden!
http://hanfverband.de/dhv/unterstuetzen

Hanf Journal NewsPoochy & Yoshi’s Wooly World

 

Reitendes Reittier hat Wollwut

 

 

Autor: mze

 

Nachdem sich der grüne Drache Yoshi im vorletzten Jahr auf Nintendos WiiU-Konsole in ein knuddeliges Abenteuer verstrickte, ist er nun erneut auf den portablen Geräten der 3DS-Famlie ausgeschlüpft. Pochy & Yoshi’s Wooly World ist eine Umsetzung der Heimkonsolen-Fassung von Yoshi’s Wooly World, die mit einigen Neuerungen und Bonusmaterial gestopft wurde, um das sympathische Jump’n Run weiteren Spielern passend auf den Pelz zu schneidern. Mit im Gepäck haben diese fortan dann nicht nur das knuddelige Super-Mario-Reittier, sondern auch die kleinen Kumpels seines niedlichen Stoffhündchens Poochy – die mikroskopisch kleinen Schnuffelchen.

 

Auf dem Woll-Atoll tummeln sich die friedlichen Yoshi-Saurier, die den ökologischen Bedingungen ihrer Umgebung natürlich angepasst aus reiner Wolle bestehen. Als ein bekannter Besenreiter und Magier im Auftrag einer bekannten Strickechse jedoch die meisten Yoshis zurück in ihren Wollknäuelstatus versetzt und vor den Augen eines übrig gebliebenen Exemplars fortstiehlt, macht sich das gemütliche Schmunzelmonster auf die geflügelten Socken, um seinen Stamm vor dem Aussterben zu bewahren. Dazu nutzt das kleine Viech bekannte Aktionen, die aus vergangenen Spektakeln entwendet wurde.

Mit der Zunge frisst Yoshi viele der bunten Widersacher und drückt sie als Wurfbälle anschießend aus seinem Hinterteil. Anschließend kann er mit den Wollkugeln seine Zielgenauigkeit unter Beweis stellen und Gegnern wie Items mit Punktwürfen an den Kragen gehen. Auch werden so spezielle Felder zwingend eingesponnen, um ein Fortschreiten zu ermöglichen, oder es muss am losen Faden gezogen werden, damit an anderer Stelle ein Geheimgang freigelegt wird. Fragezeichenwolken spucken dabei aufgewickelte Wolle der geklauten Yoshis aus, oder lassen sammelbare Grinseblumengesichter erscheinen.

 

So ist jeder der Level mit Geheimnissen und kleineren Rätseln vollgestopft, die vom Spieler neben Geschick auch ein aufmerksames Erkunden der Umgebung verlangen. Sechs Welten mit acht Leveln sind in Poochy & Yohi’s Wooly World zu meistern, bevor dem finalen Endgegner die gehäkelte Stirn geboten werden darf. Zusätzlich bietet das Modul auf 3DS noch einen neuen Minigame-Modus, der sich um den Hundekumpel Poochy dreht. Wie in Super Mario Run rennt der kleine Stoffhund dort von alleine durch die Level und muss durch passenden Knopfdruck die Hindernisse überwinden. Auch dürfen sich Modedesigner an eigenen Strickmustern versuchen, die von ihren naiven Wollsauriern dann treu getragen werden.

 

Grafisch musste die Portierung des wunderhübschen WiiU-Games leider ordentlich Federn lassen, was sich besonders in der schwer erkennbaren Wollstruktur der gesamten Umgebung sehen lässt. Kaum noch sieht das menschliche Auge die einst verbauten Details und realistischen Wolltexturen, die dem Titel den einzigartigen Charme auf HD-TVs verpassten. Dennoch bleiben die bunten Welten charmant, was auch dem feinen Soundtrack zu verdanken ist, der ohne derart spürbare Qualitätseinbußen auf dem Handheld vorhanden ist. Kratziger fühlt sich dagegen noch ein kleines Defizit in der Kollisionsabfrage des gesteuerten Charakters an, die auf dem großen Bildschirm weniger zum Tragen kommt. Dafür bekommen 3DS/2DS-User von Pochy & Yoshi’s Wooly World noch einen kleinen Bonus in Form von dreißig Stop-Motion-Kurzfilmen geboten, die die Albernheiten der beiden niedlichen Hauptdarsteller in amüsanter Aktion zeigen – wuff!

Zweifach gestrickt – dafür warm und weich.

 

Poochy & Yoshi’s Wooly World

Fotos: Nintendo

USK 0

Circa 35€

Nintendo 3DS – ASIN: B01LLLHJ2S  / (inkl. Schnuffel amiibo) ASIN: B01MQPFC59

WiiU – ASIN: B00VK5OX9I / (inkl. Yoshi amiibo) ASIN: B00VK5P2XO

 

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Vision e.V. für innovative DrogenselbsthilfeSommerblutfestival – Zwei Wochen lang im Rausch

Zwei Wochen lang im Rausch VERANSTALTUNG Beim Sommerblut-Festival geht es in diesem Jahr um Konsum jeglicher Art

VON LUKAS HANSEN

Rausch gehört zu unserem Leben.  Ob im Kaufhaus, in Liebesbeziehungen oder nach ein, zwei Bier zu viel. Rausch ist vielseitig und kann  positiv, aber auch negativ konnotiert sein.

Diese verschiedenen Facetten des Rausches sollen im …

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Polytox.tv - Videos für Psychonauten, Stoner und AktivistenGefährliches XTC? | Nachtschatten Television (53)

Herzlich willkommen zu Ausgabe 53 eurer Nachtschatten Television. Diesmal stellt Gastgeber Markus Berger wiedermal die neuesten Nachtschatten-Bücher vor und liest aus Ralph Metzners neuestem Werk „Handbuch für den nachhaltigen Gebrauch von Entheogenen“, das gerade brandneu herausgekommen ist. Im zweiten Teil der Sendung präsentiert Markus eine weitere satirische Lesung – diesmal aus dem Buch „Designerdrogen“ von Arman Sahihi etwas Hanebüchenes zum Thema MDMA/Ecstasy.

LINKS:
http://www.nachtschatten.ch (Onlineshop mit allen Medien)
http://www.lucys-magazin.com (Lucy’s Rausch)

http://nachtschatten.ch/products/product_1528.html (Ralph Metzner)
http://www.nachtschatten.ch/data/Lagerraeumung.pdf (Osteraktion)

Blog der Aidshilfe Deutschland„Die Männer konnten froh sein, dass wir dabei waren!“

Vor 30 Jahren gründete sich in New York die Protest-Gruppe ACT UP. Mit ihrer ersten öffentlichen Aktion, einem „Die-In“ in der Wall Street, landete sie einen medienwirksamen Coup.

New York Times über ACT UP-Aktion

Ausschnitt aus der New York Times vom 25. März 1987

Es waren an die 250 Leute, reglos auf dem Boden liegend, mitten auf der Wall Street: Am 24. März 1987 Jahren demonstrierten New Yorker Aids-Aktivist_innen mit einem „Die-In“, einem symbolischen „Sich-tot-Stellen“ in der Öffentlichkeit, für den freien Zugang zu Medikamenten, gegen die Diskriminierung von Menschen mit HIV/Aids und für sinnvolle Prävention. Es war die erste große Protest-Aktion von ACT UP (Aids Coalition To Unleash Power), einem weltweiten Netzwerk politischer Aids-Aktivist_innen. Die Journalistin Anne-christine D’Adesky (59) war damals mit dabei. Dirk Ludigs hat mit ihr gesprochen.

Anne-christine, bist du bereit, mit mir über ACT UP zu reden?

Ja, ich glaube aber nicht, dass ich so bitchy sein kann wie Larry Kramer[1].

Keine Angst, das kann niemand. (Beide lachen) Lass uns versuchen, ein wenig in die Stimmung der New Yorker Jahre vor der Gründung von ACT UP einzutauchen, in die Zeit vor 1987, als die Aids-Epidemie gerade auf ihren Höhepunkt zusteuerte.

Ich fing gerade an, als Journalistin zu arbeiten, und schrieb für den New York Native[2], der als erste Zeitung über die Krankheitsfälle bei schwulen Männern berichtete. Wir glaubten damals noch, es handelt sich um eine Grippe, die einfach zu lange dauert. Wir, ein kleines Team von Gesundheitsjournalist_innen, standen an der vordersten Front der Berichterstattung. Und auch Larry Kramer veröffentlichte seinen ersten Aufruf an die Community im New York Native.

Portrait ACT UP Aktivistin Anne-christine d'Adesky

Anne-christine d’Adesky zählte zu den ersten Mitgliedern von ACT UP. Sie arbeitet als Journalistin und Dokumentarfilmerin (Foto: privat)

Viele der Auseinandersetzungen dieser frühen Jahre, einschließlich der über Joe Sonnabends Ideen zu „Safe Sex“ – über die Verteilung von Kondomen in den schwulen Saunen und so weiter –, entstanden aus der Angst heraus, schwule Männer könnten erneut pathologisiert, also für krank erklärt, und kriminalisiert werden. Die schwule Saunakultur stand exemplarisch für die zuvor errungenen sexuellen und gesellschaftlichen Freiheiten. Die offizielle Antwort auf die gesundheitspolitischen Herausforderungen durch Aids aber war eine traditionelle, sie forderte Quarantäne und polizeiliche Maßnahmen – Menschen sollten ins Gefängnis gesteckt werden. Als die New Yorker Stadtverwaltung und selbst einige schwule Männer „Schließt die Saunen!“ riefen, begann der Gegendruck. Man hatte einfach Angst.

… aus der schnell Wut wurde.

Es entstand auch jede Menge Wut, ja, weil wir wussten, dass viele Amtsträger in der New Yorker Gesundheitsverwaltung selbst schwul waren und nichts taten, um die Leute ausreichend zu informieren. Auf der einen Seite gab es also Überwachung, diese drakonische Herangehensweise und Verbotsmentalität. Auf der anderen Seite stand ein Gefühl von starker Dringlichkeit: Schwule Männer – und darüber hinaus Lesben und trans* Leute – mussten in die Lage versetzt werden, sich über die Situation informieren und diskutieren zu können. Neben der Angst vor Kriminalisierung gab es auch die vor Isolation: Die LGBT-Community, Lesben, Schwule, Bisexuelle und trans* Menschen, sollte ausgehungert werden.

Erinnerst du dich, wie dieses Gefühl in den Aufruf kulminierte, sich zusammenzutun und ACT UP zu gründen?

Es gab ein öffentliches Treffen, das sehr gut besucht war. Ich war auch dort und erlebte Larry Kramer als sehr aufgebracht und besorgt. Den anderen ging es aber genauso. Alle hatten das ernste Gefühl, dass unsere Community angegriffen wird, nicht nur in medizinischer Hinsicht, sondern auch durch Stigmatisierung. Denn damals passierten zwei Dinge gleichzeitig: Zum einen hatte die Stadt New York kein Problem damit, schwule Männer einfach so sterben zu lassen. Zum zweiten wurde Homophobie dazu genutzt, Menschen nicht heterosexueller Orientierung zu isolieren. Unser Zugang zum öffentlichen Leben, zu Schulen, Bussen, Krankenhäusern und Verwaltungen war plötzlich in Gefahr. Wir brauchten also schnell Strategien für den bestmöglichen Umgang mit der ansteckenden Krankheit und mussten gleichzeitig sicherstellen, dass unsere Rechte als Bürger_innen, auch unsere Rechte in Bezug auf unsere Sexualität, respektiert werden. Denn das wurden sie nicht.

ACT UP Gruppe bei Demo

ACT UP beim Gay Pride im Juli 1994. Der Vorwurf: Die Regierung vernachlässigt und die Öffentlichkeit ist gleichgültig (Foto: Diane Gabrysiak)

Wie kam es dann nach diesen ersten Treffen zu dem Die-In auf der Wall Street am 24. März 1987, der ersten öffentlichen Aktion?

Das wichtigste Thema in diesem Frühjahr 1987 war die Verfügbarkeit von AZT, dem damals einzigen Medikament, das trotz seiner Toxizität im Kampf gegen Aids brauchbar erschien, weshalb die Herstellerfirma Burroughs Wellcome es zu astronomischen Preisen verkaufte. So entstand die Idee zum Die-In auf der Wall Street.

Rund 250 Menschen kamen. Wer waren diese Leute?

Der innere Zirkel der aktiven Mitglieder. Viele andere verfolgten unsere Arbeit und kamen zu den Treffen, fühlten sich aber nicht sicher genug, um Aktivist_in zu werden – wie heute bei den Trump-Protesten auch. Haitianer_innen zum Beispiel kamen nicht, obwohl sie als eine der Hauptbetroffenengruppen galten. Einige von ihnen hatten aber keine Aufenthaltspapiere, und es gab bereits Überlegungen, die Grenzen dicht zu machen oder Leute auszuweisen. Gleichzeitig begann auch in anderen Städten ein Aktivismus, und Leute kamen von außerhalb zur Wall-Street-Aktion. ACT UP wurde sehr schnell ein nationales Phänomen.

Du warst als lesbische Frau eine der Mitgründerinnen von ACT UP New York. Aus deutscher Sicht ist das eher ungewöhnlich. Hier arbeiten Lesben und Schwule bis heute eher in Ausnahmefällen zusammen. Welche Rolle hatten Frauen und insbesondere Lesben bei ACT UP?

Die schwulen Männer konnten schrecklich froh sein, dass bei ACT UP so viele Lesben mit so viel politischer Erfahrung dabei waren, der festen Überzeugung bin ich bis heute. Die meisten von uns waren ja vorher schon viele Jahre in einer Gesundheitsbewegung aktiv. Wir waren Feministinnen und hatten zu Themen wie Abtreibung oder Zugang zur Gesundheitsversorgung gearbeitet. All das notwendige Praxiswissen, wie man Anrufbäume benutzt zum Beispiel, zu Formen des zivilen Ungehorsams, passivem Widerstand, der Auseinandersetzung mit rechter Rhetorik in Fragen der Sexualität – all das brachten die Lesben und die Frauen insgesam tmit, denn es gab auch einige heterosexuelle Frauen bei ACT UP. Und ich glaube, wir brachten auch ein Wissen um Prozesse mit. Wir wussten, dass Prozesse die Beteiligten ermächtigen – empowern – müssen.  Genauso übrigens steuerten die Schwarzen und Latinos ein Verständnis für Rassen- und Klassenfragen bei.

ACT UP Aktion vor Sankt Patrick Kathedrale New York

ACT UP Aktion vor der St. Patrick’s Cathedral in New York 1994. ACT UP veranstaltete mehrere Aktionen in und um die Kathedrale, um gegen die Position der katholischen Kirche in Bezug auf HIV und Aids zu protestieren. (Foto Diane Gabrysiak)

Waren wir ausreichend erfolgreich? Natürlich nicht! Innerhalb von ACT UP mussten Frauen intensiv dafür kämpfen, dass Männer kapierten, warum das auch ein Frauenthema, geschweige denn ein Lesbenthema war. Es gab viel Sexismus innerhalb von ACT UP und sehr viel unhinterfragten Rassismus, weil es natürlich größtenteils weiße schwule Männer waren. Aber Aids war auch ein großer Gleichmacher, und auf die eine oder andere Art waren wir alle betroffen. Wir bemerkten schnell die Vorteile dieser unterschiedlichen Perspektiven.

Offensichtlich gelang es auch, diese unterschiedlichen Menschen zusammenzuhalten.

Die Gruppe forderte von ihren Mitgliedern, persönlich Verantwortung zu übernehmen, und gab ihnen gleichzeitig einen Ort, wo sie ihre Ängste hintragen, nach außen kehren und Unterstützung bekommen konnten. Ich denke, das machte ACT UP so erfolgreich.

Und ihr wusstet auch, die Medien zu nutzen, und hattet ein Händchen für starke Symbole.

Die Symbole und Bilder von ACT UP trugen ebenfalls zu unserem Erfolg bei, genauso das Medien-Team, ein Unterkomitee, zu dem ich von Anfang an gehörte. Sehr wichtig für den Erfolg von ACT UP war von Anfang an unser Bewusstsein darüber, dass wir uns in einer PR-Schlacht befanden, in der das Medium die Botschaft war[3]. Weil die Medien so homophob waren, mussten wir nicht nur unsere eigenen Medien schaffen, sondern auch die Medien dazu bringen, uns wahrzunehmen und Inhalte zu veröffentlichen, die als zu kontrovers oder ungeeignet galten. All das waren entscheidende Strategien, um klare und schlüssige Botschaften und die Forderungen der Gay Community in die Öffentlichkeit zu bringen. Und es war uns immer klar, dass wir das Recht hatten, Dinge zu fordern, und dass wir besser wussten als alle anderen, wie wir von der Situation betroffen waren. Das Konzept des „Empowerment“ also, das so etwas wie die Signatur von ACT UP wurde, entstand wirklich in diesen frühen Tagen.

ACT UP Demo 1994

ACT UP Gruppe beim Gay Pride, New York Juli 1994 (Foto: Diane Gabrysiak)

Weißt du noch, wer die Idee hatte, den Rosa Winkel aus dem Nationalsozialismus in Verbindung mit dem Schriftzug Silence = Death zu verwenden, was so emblematisch wurde für ACT UP?

„Gran Fury“, eine kleine Gruppe von Künstler_innen hatte dieses Symbol entwickelt und zur Diskussion gestellt. Die Assoziation mit dem Holocaust war einer der Gründe, warum wir uns für den Rosa Winkel entschieden: Damit konnten wir die Dringlichkeit unserer Arbeit noch besser herausstellen. Mit dem Auftreten von Aids forderten die Gesundheitsbehörden, Leute ins Gefängnis zu stecken, Schwule nicht in Krankenhäusern zu behandeln, ihnen die Behandlung in Notaufnahmen zu verweigern, Menschen an ihre Krankenbetten zu fesseln oder sie aus ihren Krankenbetten zu werfen – und all das passierte auch schon.

Du bist später in den Neunzigern nach Europa, genauer gesagt nach Paris gezogen. Du hast also auch persönliche Erfahrung mit ACT UP auf dieser Seite des Atlantiks.

Ich war auch in Amsterdam und Berlin aktiv…

… und ich erinnere mich an einige Aktionen der Berliner ACT UP-Gruppe. Aber die erreichten nie das Ausmaß, die Radikalität und die Schlagkraft von Gruppen wie ACT UP New York, Chicago oder San Francisco. Woran lag das deiner Meinung nach?

Die Gay-Bewegung  in den USA hatte sich früher und anders entwickelt als in Europa. Sie stand auf einer anderen Basis – denken wir an die Frauenbewegung, die Bürgerrechtsbewegung der Schwarzen und deren Widerstandsformen. In den USA traten zu der Zeit die politische und christliche Rechte in den Vordergrund und politisierten das Thema in einem ganz anderen Ausmaß. In Europa dagegen gab es unterschiedliche Akteure, und die staatlichen Gesundheitssysteme führten dort zu der Annahme, dass der Staat auf vielerlei Arten auf die Bedrohung reagieren würde.

Ich erinnere mich, dass ich ACT UP Paris bei einer ihrer ersten Konfrontationen mit den damaligen Anhänger_innen Le Pens dokumentierte, aber das war 1992, das geschah also mit einer zeitlichen Verzögerung. Außerdem organisierten sich die Schwulen und Lesben in Europa sehr viel formaler, mehr in linken Organisationen und nicht so sehr als Schwule und Lesben.

ACT UP Aktivistinnen

Anne-christine d’Adesky (mit Sonnenbrille) mit Freundinnen und Aktivistinnen vor dem Metropole im East Village, New York, 1995. (Foto: Anne Maniglier)

In Deutschland boten die Grünen von Anfang an diese politische Heimat.

Und das war eben eine ganz andere Herangehensweise als die direkte Aktion.

ACT UP existiert noch immer, aber heute ist sowohl die Gruppe als auch die Zeit eine andere. Gibt es ein Vermächtnis von ACT UP? Und gibt es eine Zukunft für ACT UP?

Bei Themen wie Brustkrebs, Hepatitis oder Tuberkulose sind durch das Vorbild ACT UP Patient_innen-Lobbys entstanden. Auf fast jeder Gesundheitskonferenz sind heutzutage auch die Patient_innenbewegungen vertreten, die zudem von Anfang an an Studien beteiligt und in den Ethikkommissionen gehört werden und mitbestimmen. Während der Ebola-Krise habe ich mit einigen New Yorker Aktivist_innen sehr schnell ACT UP AGAINST EBOLA ins Leben gerufen, damit die offiziellen Stellen die Lektionen aus der Aids-Krise lernen und nicht die gleichen Fehler machen. Das ACT-UP-Netzwerk ist noch immer eine aktive Waffe bei Themen, die öffentliche Gesundheit betreffen. Die Beteiligung der Betroffenen gilt heutzutage tatsächlich als so was wie beste Praxis.

Anne-christine, vielen Dank für das Gespräch!

 

[1] Larry Kramer, Schriftsteller und Aktivist, rief 1987 zur Gründung von ACT UP auf. Fünf Jahre zuvor hatte er schon als Reaktion auf den Ausbruch der Aids-Epidemie die „Gay Men’s Health Crisis“ mitgegründet. Er gilt als rhetorisch sehr gewandt und scharfzüngig.

[2] New York Native war die einflussreichste schwul-lesbische (auf Englisch: gay) Zeitung New Yorks in den Achtzigern, zudem die erste, die über die neue Krankheit berichtete.

[3] „Das Medium ist die Botschaft“ ist ein Satz des kanadischen Intellektuellen Marshall McLuhan aus den Sechzigerjahren, dem zufolge ein Medium nicht nur durch seine Inhalte einen Einfluss auf die Gesellschaft ausübt, sondern auch durch seine ihm eigene Charakteristik.

Hanf Journal NewsDrogen- und Cannabis-Runde bei Maischberger

 

Alle haben fundierte Kenntnisse, nur die Politik nicht mehr.

 

Bild: Public Domain

 

Es war nur eine Frage der Zeit, bis das Drogenthema einmal wieder bei Sandra Maischberger in den öffentlich-rechtlichen Medien behandelt wird. Da mit dem Gesetz zu Cannabis als Medizin ein wichtiger Schritt in der Betrachtung des geläuterten Teufelskrautes angegangen wurde, musste die Diskussion über Legalität und Illegalität berauschender Substanzen nun erneut unter den veränderten Aspekten geführt werden. Auch weil Heroin und Kokain weit stärker in der Gesellschaft vertreten sind, als in der Vergangenheit, ist ein Zweifel am Sinn des Drogenkriegs berechtigt. Eine große Drogen- und Cannabis-Runde bei Maischberger mit ausgewählten Fachgästen brachte die politischen Vertreter am Abend des 22.03.2017 sodann mächtig ins Schwitzen. Denn alle Befürworter eines Umschwunges in der Drogenpolitik haben mittlerweile fundierte Kenntnisse vorzubringen, welche meist auf taube Ohren von anwesenden Vertretern der Politik treffen, die weiterhin nur gebetsmühlenartig alle auswendig gelernten Phrasen über Jugendschutz und Gefahrenpotenzial wiederkäuen können – so auch bei Sandra Maischberger.

 

Sei es Jenke von Wilmsdorff, der Selbstexperimente mit unterschiedlichen Substanzen durchführte, der ehemalige Heroinabhängige und heutige Journalist Jörg Böckem, oder auch der Medizinjournalist Dr. Werner Bartens, der sogar die Politik tief in der Schwarzmarktszene verwurzelt sieht – alle intellektuell arbeitenden Fachmänner befürworteten einen liberaleren Umgang mit Drogen. Und auch aus der Beamtenwelt gab es Rückendeckung durch André Schulz vom Bund Deutscher Kriminalbeamter, der den Krieg gegen die Drogen als gescheitert empfindet und den Ansatz Portugals im Bezug auf die Betrachtung der Konsumenten als wesentlich sinnvoller erachtet. (Ähnlich sehen das auch die Kollegen von LEAP-Deutschland, die sich heute zu einem Austausch in der Hauptstadt treffen und weiterhin die Entkriminalisierung von Konsumenten fordern.) Einzig die bayerische Gesundheitsministerin Melanie Huml von der CSU sah sich bei Sandra Maischberges Talkrunde deutlich in Bedrängnis, was bei der Berufspolitikerin zu Kopfschütteln und gemeinem Phrasendreschen führte. Kinder gehörten geschützt, Drogen zerstörten Leben – so wie das einer anwesenden ehemaligen Crystal-Meth-Süchtigen, die zeitweise das Erziehungsrecht über ihre beiden Kinder verlor, bis sie sich letztendlich wieder fangen konnte.

 

Da ein solches Einzelschicksal jedoch im Gegensatz zu vielen zehntausenden Toten – die aufgrund legaler Stoffe à la Alkohol und Nikotin ihr Leben lassen – als klägliches Argument gegen eine Überarbeitung der gescheiterten Drogenpolitik steht, dürfte der von Dr. Werner Bartens ausgesprochene Vorwurf der Heuchelei in Wirklichkeit kein Vorwurf sein. Wer sich an unbegründeten Ängsten aufhält, um unerträgliche Situationen aufrechtzuerhalten, wäre ansonsten nicht mehr ganz bei Sinnen: Wirksamer Jugendschutz hat zumindest bei einer Legalisierung von Cannabis keine Defizite zu befürchten – beim Rest des bunten Substanzkataloges unserer Erde wird es dann kaum anders sein.

 

Legalize – and advise!

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Polytox.tv - Videos für Psychonauten, Stoner und Aktivistenmaischberger vom 22.03.2017 | Cannabis und Kokain: Sollen Drogen freigegeben werden?

maischberger vom 22.03.2017  mit folgendem Thema:
Cannabis und Kokain: Sollen Drogen freigegeben werden?

Trotz globaler Drogenverbote nehmen nach UN-Schätzungen weltweit fast 250 Millionen Menschen illegale Substanzen. Für Produzenten und Händler ist das ein Milliardengeschäft. Politiker wie Kofi Annan erklären den „Krieg gegen die Drogen“ für gescheitert. Der Ex-UN-Generalsekretär fordert: „Wir müssen den privaten Drogenkonsum entkriminalisieren und die totale Unterdrückung der Drogen aufgeben.“ Eine drogenfreie Welt sei eine Illusion. Statt Verboten solle wie beim Tabak über Gesundheitsrisiken aufgeklärt werden. Müssen wir neue Wege in der Drogenpolitik gehen? Oder ist die Legalisierung von Drogen verantwortungslos?

Gäste bei maischberger vom 22.03.2017:
Jenke von Wilmsdorff (TV-Reporter)
Melanie Huml (Bayerische Gesundheitsministerin)
André Schulz (Bund Deutscher Kriminalbeamter)
Jörg Böckem (Ex-Junkie und Journalist)
Werner Bartens (Journalist)
Sabrina Kästner (war Crystal-Meth-süchtig)

Polytox.tv - Videos für Psychonauten, Stoner und AktivistenSuchtklinik – Arzt ist nicht begeistert von meinem Kanal und Safer Use Aufklärung

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Open Mind unterstützen: https://www.patreon.com/openmind3000

BTC-Spenden an:
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Facebookpage: https://www.facebook.com/OpenMindforDrugs

Simon3000 auf Snapchat

Instagram: https://instagram.com/simon_ruane/
Forum: https://openmind4drugs.de/

Das ist ein Video für Menschen die das Thema Dr0ge.n interessant finden.

KEINE GEWÄHR, DASS ALLE INFORMATIONEN IN DIESEM VIDEO STIMMEN! DIE MEISTEN INFORMATIONEN HABE ICH AUS DEM INTERNET, DA KANN ES SEIN, DASS MAL ETWAS NICHT GANZ RICHTIGES DABEI IST.

Ich möchte hier niemanden dazu motivieren Dr0ge.n zu nehmen. Dieser Kanal ist nur eine realistische Dr0g.enaufklärung in der ich genau sage, wie es wirklich ist.
Er ist vorallem für Leute da, die sowieso schon Dr0ge.n nehmen, damit diese den Konsum weniger Risikoreich betreiben wollen.

Nehmt keine Dr0ge.n, vorallem nicht wenn Ihr noch minderjährig seid, denn für nicht ausgewachsene Hirne sind Dr0ge.n sehr viel schädlicher.

Polytox.tv - Videos für Psychonauten, Stoner und AktivistenCBD Gras Test – Legales Schweizer Cannabis im Vergleichstest

Ich hab mir mal 2 neue Sorten CBD-Gras zum testen bestellt, hier das Video dazu..

1. Sorte: Budz – Purple Haze (http://budz.ch)
2. Sorte: HEMPY – OC24 (http://www.hempy.ch – noch offline)
3. Sorte: CPure – FedTonic (http://cpure.ch)

Fourtwenty Head und Grow-Shop: http://www.fourtwenty.ch

ZNDG & CHEERS

Musik: Also Starring – Girls Dancing to the Music

Polytox.tv - Videos für Psychonauten, Stoner und AktivistenSpendenaufruf nach Hausdurchsuchung / Notlage

Heute Abend schildere ich Euch mal etwas aus dem Leben eines Schweizer Cannabis Patienten, der statt Hilfe von der Polizei mit eine Hausdurchsuchung und Beschlagnahmung der halben Wohnungseinrichtung belästigt wird..

Ich währe für jede auch noch so kleine Hilfe extrem Dankbar! Weiss leider Absolut nicht, wie ich aus dem Mist herauskommen soll ohne Hilfe..

Hier die Links wie Ihr mir Helfen könntet:
– PayPal: https://www.paypal.me/And3as
– Amazon Einkauf über diesen Link: http://amzn.to/2o57SAU z.B: das neue Buch „Cannabis: Verordnungshilfe für Ärzte“ von Dr. Franjo Grotenhermen (Super Geschenk für Hausärzte)
(für Euch wird da nix teurer, ich bekomme einfach ne kleine Provision, wenn man über diesen Link irgendetwas bei Amazon bestellt.)
– Oder hier mein Tipeeestream Account den ich durch Lars Knacken gestern Abend kurz erstellt habe. https://www.tipeeestream.com/and3as/donation (kenne die Plattform leider noch gar nicht)

Helft mir bitte mit Teilen, Freunden erzählen, Daumen nach oben, Kommentieren und was es sonst noch so alles gibt, in der verrückten Welt da draussen.. 😀

Fragen könnt Ihr gerne in den Kommentaren stellen, leider habe ich einiges im Video vergessen, vielleicht werde ich das Video die Tage nochmal Aufnehmen.

Vielen Dank für die Hilfe! Hanfige Grüsse! Legalize IT!

Polytox.tv - Videos für Psychonauten, Stoner und AktivistenDerMicha – Folge 7 – Barcelona pt.1 | Schreiben & Smoken

Micha in Barcelona – Neben der Arbeit bleibt natürlich auch noch Zeit für ein Tütchen und einen Besuch im Cannabis Social Club.

Den Club findet ihr unter:
http://remedybarcelona.com/
https://www.facebook.com/Remedybarcelona/

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Polytox.tv - Videos für Psychonauten, Stoner und AktivistenCIA-TV – Dampf in allen Gassen – SPANNABIS 2017 in Barcelona!

Wir können es nicht lassen, „Dampf in allen Gassen“, hiess es auch auf der Cannabis Messe „Spannabis“ 2017, in Barcelona. Das Wetter war hervorragend und die Messe mehr als gut besucht!
Wir haben haben für Euch einen coolen Mix aus Bildern, Gesprächen und kleinen Gewinnen von der Spannabis zusammen gestellt, geniesst es, wir freuen uns über Kommentare!
Mit dabei sind diesmal Micki, ein Fotokünstler und Patient aus Deutschland, der über seine ersten Erfahrungen bei der Beantragung von Cannabis als Medizin erzählt, sowie immer unser „Micha“, der über Neuigkeiten berichtet. Der Dabinator stellt sich vor, aber auch einen kleinen Blick in einen Cannabis Social Club sei euch gegönnt, viel Spass 😉

Im Abspann wurde vergessen zu erwähnen, dass die MUSIK von
„Ende-TV“ für private Zwecke zur Verfügung gestellt wird,
der Song heisst – Dream-Me-Up- remixed by Sven-Gerlach

Footnotes