Planet Drogen

Hanf Journal NewsDie drei Opas vom Cannabis Social Club

Hajo Seine Meinung– Sadhu van Hemp Im Spätsommer 2018 machten drei ältere Herren auf der Kanarischen Insel Fuerteventura Urlaub. Nach drei Tagen Sonne, Meer und Strand ging den kiffenden Opas aus Berlin ein Licht auf: Auf den spanischen Atlantikinseln lässt es sich gut leben – und das fetter und breiter als je zuvor. Nach Hause…

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Hanf Journal NewsZurück in den Wald

Der Garten von Herrn Fuchs hat neue Früchte. Nachdem die letzten Artikel den Fokus eher auf fertig verarbeitete Produkte gerichtet hatten, ist es mal wieder an der Zeit einen Garten genauer zu betrachten. Also habe ich mich mal wieder in Richtung Musterhausen begeben, um alte Bekannte zu treffen. Herrn Fuchs habe ich schon mal einen…

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Deutscher Hanfverband NachrichtenCDU & Polizei - Sachsen im Drogenkrieg | DHV-Video-News #196

CDU & Polizei - Sachsen im Drogenkrieg | DHV-News #196

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Polytox.tv - Videos für Psychonauten, Stoner und AktivistenZiggi Jackson – CBD Liquids mit Cannabis Geschmack

www.Ziggi420.com. Das Ziggi Jackson Premium CBD Liquid mit Dosierungen von 100mg bis 1000mg und ist in unterschiedlichen Aromen/Geschmäckern verfügbar. Das Produkt ist Made in Germany! Die Zusammenführung aller Komponenten und die Abfüllung wird in deutschen Laboren durchgeführt. Die CBD E-Liquids sind eine Alternative zu herkömmlichen Tabakprodukten, da wir kein Nikotin verwenden und somit kein Risiko der Sucht bzw, Abhängigkeit besteht. Wir verwenden neben CBD aus natürlichen zertifizierten Anbau, lebensmitteltaugliche Substanzen wie Glycerin, Propylenglykol und verzichten auf künstliche Geschmachsverstärker.

Was ist CBD?
Canabidiol (CBD) wird als natürlicher Bestandteil aus der weiblichen Hanfpflanze gewonnen, gilt vor dem Gesetzgeber als nicht psychoaktiv und darf somit in Deutschland legal erworben werden.

Wie wirkt CBD?
Medizinisch kann CBD entkrampfend, entzündungshemmend, angstlösend und gegen Übelkeit wirken.

Nebenwirkungen von CBD ?
Naturheilprodukte wie das CBD können auf jeden Menschen anders wirken, es sind jedoch keine signifikanten Nebenwirkungen bekannt.

Ist CBD legal ?
CBD gilt vor dem Gesetzgeber als nicht psychoaktiv und fällt somit nicht unter das Betäubungsmittelgesetz. Das deutsche Arzneimittelgesetz deklariert CBD in Paragraph 2 als Nahrungsergänzungsmittel oder Kosmetikprodukt. Die Anerkennung als Heilmittel ist in Deutschland bislang nicht offiziell gegeben.

Wird CBD also nicht als Heil- oder Arzneimittel mit Hinweis auf spezielle Wirkung vetrieben, kannst du es also jederzeit kaufen oder im Internet bestellen.

Leafly Deutschland NewsFehlmedikation mit Dronabinol an Uniklinik

Eine Fehlmedikation mit Medizinalhanf kann für den Patienten ein gesundheitliches Risiko darstellen. Deshalb ist es besonders wichtig, dass Ärzte, die Cannabis als Medizin verschreiben, ganz genau auf die Dosierung achten. In einem Fall, der jetzt in den Medien bekannt wurde, ist jedoch etwas schiefgelaufen. Denn statt Milligramm verordnete der Arzt Milliliter.

Cannabis als Medizin gegen Epilepsie

In dem Medienbericht heißt es, dass Regine Fischer an Epilepsie leidet und sie fast alle Medikamente ausprobiert habe. Jedoch habe nichts gegen die epileptischen Anfälle geholfen. Ihr Mann Jörg stieß dann bei Recherchen im Internet auf Cannabis als Medizin und fand heraus, dass Dronabinol an der Uniklinik Freiburg (s. Foto: (c) Universitätsklinikum Freiburg/Britt Schilling) versuchsweise verwendet werden könne.

Behandlung mit Dronabinol

Nachdem das Ehepaar Fischer in der Uniklinik ein Vorgespräch wahrgenommen hatten und dies positiv verlief, einigte man sich, dass Regine versuchsweise eine Behandlung mit Dronabinol bekommen sollte. Und zwar dreimal 5 Milligramm pro Tag. Auch die Krankenkasse willigte ein, die Kosten von 500 Euro pro Monat zu übernehmen.

Die Behandlung mit Dronabinol begann dann im Mai 2018. Nach einer Woche in Freiburg sollte Regine das Dronabinol in zu Hause in der Pfalz weiter einnehmen.

„Am Samstagabend gab es die erste Portion Dronabinol in Form einer oralen Spritze mit fünf Milliliter Inhalt. Sie hat sehr gut geschlafen und fühlte sich am nächsten Morgen müde aber sonst gut“, erklärte Regnies Mann gegenüber der Presse.

Apothekerin entdeckt Fehlmedikation

Die Apothekerin war verwundert, als die Fischers das Dronabinol in der Apotheke bestellen wollten. Sie stutzte, als sie die Dosishöhe sah. Eine Fehlmedikation? Denn täglich dreimal 5 Milliliter würde dreimal quasi einem Dutzend Joints entsprechen. Die Fischers gaben an, dass die Stationsärztin die Dosishöhe bestätigt habe. Doch die Apothekerin blieb dabei und erklärte, dass dies eine Fehlmedikation sei. So sei die Dosis viel zu hoch und die Kosten lägen dann statt bei 500 Euro bei stolzen 7.500 Euro im Monat. Hinzu käme, dass der Hersteller Probleme bei der Lieferung einer solch hohen Menge habe. (An dieser Stelle möchte wir auch erwähnen, dass es  für die Apothekerin und ihr Wissen über Medizinalcannabis spricht. Viele Krankenhausapotheker beklagen sich nämlich über zu wenig Wissen. Leafly berichtete.)

Auch auf erneute Nachfrage in der Uniklinik bestätigten die Ärzte die Menge.

„Am Freitag war Entlassungstag. Da kam der Arzt ans Bett und sagte: ,Die Patientin hat das Medikament nicht vertragen, deshalb erfolgt die Beendigung des Versuchs.“

Also fuhren die Fischers wieder nach Hause.

Uniklinik bestätigt Fehlmedikation

Nachdem die Fischers Telefonate mit der Uniklinik Freiburg führte, stellte sich heraus, dass etwas schiefgegangen sei.

„Wir müssen uns als Klinik bei Ihnen entschuldigen, ihre Frau wurde etwa 25-fach überdosiert. Retrospektive wurde festgestellt, dass die geplante Tagesdosis versehentlich in ml statt in mg gegeben wurde“. Das erklärte die Uniklinik Jörg Fischer am Telefon.

Benjamin Waschow, der Pressesprecher der Uniklinik Freiburg, bestätigte das Vorkommnis. So wurde die geplante Tagesdosis tatsächlich aus Versehen in Milliliter statt in Milligramm angegeben. Laut dem Medienbericht konnte Waschow jedoch keine weiteren Einzelheiten preisgeben und bezog sich auf die Schweigepflicht.

„Dort, wo Menschen arbeiten, sind Fehler leider nie zu einhundert Prozent auszuschließen,“ erklärte Waschow.

Die Uniklinik Freiburg hat jetzt Regine Fischer angeboten, ein Epilepsiemedikament mit CBD zu testen. Aktuell stehe sie auf der Warteliste. Das Vertrauen in die Klinik habe jedoch gelitten, so die Fischers.

Stellungnahme der Uniklinik gegenüber Leafly.de

Wir haben den Pressesprecher Herrn Waschow um Stellungnahme gebeten. Dieser erklärte:

„Ich kann bestätigen, dass es Ende Mai 2018 bei einer Patientin zu einer Fehldosierung des Medikaments Dronabinol kam, weil die geplante Tagesdosis versehentlich in Milliliter statt in Milligramm gegeben wurde. Wir bedauern diesen Fehler zutiefst und haben dies auch mit der Familie besprochen. Solch ein individueller Fehler sollte nicht vorkommen und entspricht in keiner Weise unseren Ansprüchen. Wir nehmen diesen Fall ernst. Dort, wo Menschen arbeiten, können Fehler leider nie zu einhundert Prozent ausgeschlossen werden. Unser Ziel und unser Anspruch am Universitätsklinikum Freiburg ist es aber, so dicht wie nur möglich an die einhundert Prozent heranzukommen. Die Patientensicherheit hat bei uns oberste Priorität.

Um die Patientensicherheit zu gewährleisten gibt es am Universitätsklinikum Freiburg das klinische Risikomanagement. Inhalt des klinischen Risikomanagements ist im Wesentlichen der Umgang mit möglichen Risiken in der Patientenbehandlung und die Vermeidung von Fehlern oder unerwünschten Ereignissen durch den kontinuierlichen Aufbau einer Sicherheitskultur. Dazu gehört unter anderem auch ein offener und konstruktiver Umgang mit Fehlern. Hierzu wurde am Universitätsklinikum Freiburg beispielsweise ein so genanntes Critical Incident Reporting System (CIRS) etabliert. Hier können alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter anonym unerwünschte Ereignisse oder ‚Beinahe‘-Ereignisse melden. Die Fälle werden sowohl zentral wie auch dezentral in den zuständigen Bereichen analysiert und Verbesserungsmaßnahmen umgesetzt. Die Software der elektronischen Patientenakten wird immer weiterentwickelt, so dass sie in Zukunft noch besser auf mögliche Fehlmedikationen hinweist.“

 

Hinweis: In diesem Artikel berichten wir über rezeptpflichtiges CBD oder auch Cannabidiol. Dieser Artikel macht zur möglichen Zweckbestimmung keinerlei Vorschlag. Nutzversprechen bleiben den Apothekern überlassen.

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Leafly Deutschland NewsLeafly.de Patientenakte: Rouven, 42, HIV, Darmkrebs

1998 erhielt Rouven die Diagnose HIV-positiv. Damals war er gerade erst 21 Jahre alt. Vier Jahre später fanden die Ärzte ein hochmalignes B-Zell Lymphom – also eine bösartige Erkrankung des lymphatischen Systems. Dies sind jene Gefäße, Organe und Zellen, die für die spezifische Abwehr von Krankheitserregern zuständig sind.

Als Antwort auf diese schlimmen Ereignisse entwickelte Rouven eine Depression. Aber leider sollten noch mehr schwerwiegende Diagnosen folgen: 2011 erkrankte der junge Mann zum ersten Mal an Darmkrebs – drei Jahre später war der Krebs wieder da.

Rouven kämpft gegen Darmkrebs

Seit acht Jahren kämpft Rouven gegen den Darmkrebs: mit Chemotherapien, Tabletten und Bestrahlung. Vor fünf Jahren wurden bei einer großen Operation 70 Zentimeter seines Darms entfernt. Darüber hinaus erhielt der Krebspatient im Dünndarmbereich ein Stoma – einen künstlichen Darmausgang. Rouven musste für elf Monate im Krankenhaus bleiben, was eine enorme Belastung für ihn darstellte. Durch das sogenannte “High Output Stoma” verlor der junge Mann innerhalb dieser elf Monate 40 Kilogramm seines Körpergewichts. Dann folgte auch noch ein Koma. Rouven ist ein großer Mann mit seinen 1,88 Metern – nach dem Koma war er auf 43 Kilo abgemagert.

18 unterschiedliche Medikamente täglich

Drei Jahre lang, von 2014 bis 2017, nahm Rouven täglich 18 unterschiedliche Medikamente ein. Darunter waren auch starke Schmerzmittel aus der Gruppe der Opioide. Die schweren Arzneimittel benebelten Rouven und führten zu unangenehmen Nebenwirkungen.

Er hatte permanent das Gefühl, neben sich zu stehen, war geistesabwesend. Er litt unter Übelkeit, Erbrechen und Bauchschmerzen. Darüber hinaus fühlte er sich unruhig und konnte schlecht schlafen. Als ob das nicht genug sei, kamen auch noch Atemprobleme und Panikattacken hinzu. Außerdem merkte Rouven, dass er von den Medikamenten abhängig wurde.

Irgendwann war ihm klar: So möchte er nicht länger leben – er braucht eine Alternative.

Cannabis als Medizin ersetzt Großteil der Medikamente

Mit Cannabis als Medizin hat Rouven eine für ihn ideale Therapie gefunden. “Damit geht es mir wesentlich besser als mit allen anderen Medikamenten über Jahre vorher”, erzählt er. Medizinalhanf hilft ihm gegen die Schmerzen, steigert seinen Appetit, bekämpft die Übelkeit und lässt ihn nachts zur Ruhe kommen und schlafen.

So war es ihm möglich, den größten Teil seiner Medikamente abzusetzen. Inzwischen braucht der Krebs-Patient – neben Medizinalhanf – nur noch seine HIV-Medikamente (ART) und zwei weitere Arzneimittel, die die Darmtätigkeit verlangsamen und seinen Magen schützen. “Dazu ab und zu eine Ibuprofen”, erzählt uns der inzwischen 42-Jährige fröhlich.

Rouven engagiert sich in der Patientenhilfe

Rouven bezeichnet sich selbst als “glücklichen Cannabispatienten”. Seit September 2017 ist er verheiratet. Um andere Betroffene zu unterstützen, die sich ebenfalls für Cannabis als Medizin interessieren, engagiert er sich in seinem Heimatort Ludwigshafen in der Patientenhilfe des ACM. Hier können Cannabispatienten und Interessierte Fragen stellen und erhalten Hilfestellung – beispielsweise mit dem Antrag auf Kostenerstattung für die Krankenkasse.

Patienteninfos

Name: Rouven

Alter: 42

Wohnort: Rheinland-Pfalz

Krankenkasse: DAK Gesundheit

Diagnose: HIV, Darmkrebs, Depressionen

Medikation: Green No.3 / Pedanios 22/1, morgens und abends als Dauermedikation. Da Green No.3 zurzeit nicht lieferbar, stattdessen Bedrocan.

Fachrichtung des verschreibenden Arztes: Hausarzt

Das Leafly.de Patienteninterview

Leafly: Seit wann wendest Du Cannabis als Medizin an?

Rouven: Seit 2017.

Leafly: Wie bist Du denn darauf gekommen?

Rouven: Ich hatte 2017 einen Antrag bei der Bundesopiumstelle zum Selbstanbau gestellt. Dort wurde ich auf die Gesetzesänderung hingewiesen. Also zog ich den Antrag zurück und beantragte Cannabis als Medizin bei meiner Krankenkasse.

Leafly: In welchen Momenten wendest Du es an?

Rouven: Das ist unterschiedlich: Zur Schmerztherapie, um meinen Appetit zu steigern, gegen Krampfanfälle und gegen die Reizdarm-Symptome. Darüber hinaus hilft es gegen Übelkeit und die Nebenwirkungen der anderen Medikamente, die ich nehmen muss. Außerdem kann ich mit Medizinalcannabis besser schlafen.

Leafly: Hattest Du Schwierigkeiten mit der Krankenkasse?

Rouven: Ich musste auf meine Bewilligung fünf Monate warten. Damals wusste ich noch nicht, dass es so etwas wie eine Genehmigungsfiktion gibt. Allerdings ging es dann doch schnell mit der Entscheidung, nachdem ich mit der Presse gedroht habe.

Leafly: Hast Du Angst vor einer Abhängigkeit?

Rouven: Nein, nicht nachdem ich Tilidin, Oxycodon und andere schwere Medikamente eingenommen habe. Von denen war ich abhängig und habe auch Entzugserscheinungen bemerkt. Damals konnte ich gar nicht mehr am sozialen Leben teilhaben.

Leafly: War Dein Medikament einmal nicht lieferbar? Was hast Du dann gemacht?

Rouven: Mein Medikament ist aktuell nicht lieferbar. Eigentlich sollte ich Green No.3 und Pedanios 22/1 einnehmen, die ich ideal vertragen habe. Als Green No.3 noch lieferbar war, hat mein Arzt sogar unter dem Cannabis-Medikament eine Verbesserung meines Blutbildes festgestellt. Jetzt muss ich auf andere Blüten ausweichen, wie Bedrocan. Das ist aber eigentlich zu stark für mich.

Leafly: Geht es Dir gut? Bist Du jetzt glücklich?

Rouven: Zurzeit bin ich wieder in einer Krebstherapie und bekomme Chemo, Tabletten und Bestrahlung. Dementsprechend geht es mir natürlich. Aber auf alle Fälle geht es mir mit Cannabis als Medizin viel besser als mit den anderen Medikamenten, die ich über Jahre eingenommen habe. Das ist kein Vergleich. Ich kann also sagen, dass ich ein glücklicher Cannabispatient bin!

Vielen Dank, lieber Rouven. Wir wünschen Dir alles erdenklich Gute für Deine Zukunft und weiterhin viel Kraft.

 

Weitere interessante Artikel zum Thema auf Leafly.de:

 

https://www.leafly.de/dickdarmkrebs-und-cannabis-als-medizin/

https://www.leafly.de/natuerliche-synthetische-cannabinoide-krebs/

https://www.leafly.de/patientenakte-yvonne-thueringen-darmkrebs/

https://www.leafly.de/welt-aids-tag-2018-cannabis-als-add-on-therapie/

https://www.leafly.de/cannabis-medizin-hiv-aids-behandlung/

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Die Hanfverband-Videonews vom 22.02.2019

0:24 • GMM 2019: Jetzt Demo anmelden!
2:25 • Düsseldorf strebt weiterhin Modellprojekt an
4:27 • Schleswig-Holstein: CDU blockiert Modellprojekte
5:30 • Bremen: SPD blockiert Fortschritt
9:40 • Sachsen: CDU-Polizeipräsident macht Wahlkampf mit Drogenkrieg
11:59 • Zypern legalisiert medizinisches Cannabis
12:47 • Termine

Die Tonspur der Sendung steht hier als Audio-Podcast zum downloaden oder direkt hören zur Verfügung:
https://hanfverband.de/file/dhvnews196-podcast22022019mp3
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• GMM 2019: Jetzt Demo anmelden!

DHV, 18.02.2019: Aufruf zum Global Marijuana March 2019: Jetzt Demo anmelden!
https://hanfverband.de/nachrichten/news/aufruf-zum-global-marijuana-march-2019-jetzt-demo-anmelden

• Düsseldorf strebt weiterhin Modellprojekt an

WDR, 21.02.2019: Stadt Düsseldorf will das Kiffen legalisieren
https://www1.wdr.de/nachrichten/rheinland/politik-will-legales-kiffen-in-duesseldorf-100.html

• Schleswig-Holstein: CDU blockiert Modellprojekte

LNonline, 15.02.2019: Norddeutschland Landtag – CDU stemmt sich gegen Modellprojekt zur Cannabis-Freigabe
http://www.ln-online.de/Nachrichten/Norddeutschland/Trotz-einer-Mehrheit-im-Kieler-Landtag-fuer-freies-Kiffen-stemmt-sich-die-CDU-im-Norden-weiter-vehement-gegen-eine-Cannabis-Freigabe

Kieler Nachrichten, 15.02.2019: Schleswig-Holstein – Kieler Landtag Kein Modellversuch zur Cannabis-Freigabe
http://www.kn-online.de/Nachrichten/Schleswig-Holstein/Kieler-Landtag-lehnt-Modellversuch-zur-Cannabis-Freigabe-ab

• Bremen: SPD blockiert Fortschritt

buten un binnen – Youtube, 19.02.2019: Grüne fordern Legalisierung von Cannabis
https://www.youtube.com/watch?v=GCA9LgnUYeU

• Sachsen: CDU-Polizeipräsident macht Wahlkampf mit Drogenkrieg

Vice, 21.02.2019: Wie ein Leipziger Polizeichef einen sinnlosen Kampf gegen Drogen führte
https://www.vice.com/de/article/xwbvpw/landtagswahl-sachsen-leipziger-ex-polizeichef-fuehrte-sinnlosen-kampf-gegen-drogen-opposition-vermutet-wahlkampf-dahinter

Sächsischer Landtag, 21.02.2019: Kleine Anfrage René Jalaß – Wann findet die Sächsische Justiz zur Verhältnismäßigkeit zurück?
http://edas.landtag.sachsen.de/viewer.aspx?dok_nr=16818&dok_art=Drs&leg_per=6&pos_dok=0&dok_id=undefined

• Zypern legalisiert medizinisches Cannabis

in-cyprus, 15.02.2019: Parliament legalises medical cannabis
https://in-cyprus.com/parliament-adopts-medical-cannabis-legislation/

Hanf-Magazin, 19.02.2019: Medizinisches Cannabis bald auch in Zypern
https://www.hanf-magazin.com/news/medizinisches-cannabis-bald-auch-in-zypern/

Leafly, 18.02.2019: Zypern legalisiert Medizinalhanf
https://www.leafly.de/zypern-legalisiert-medizinalhanf/

• Termine

http://hanfverband.de/nachrichten/termine

Hamburg: Offenes Treffen der DHV-Ortsgruppe Hamburg
Dienstag, 26. Februar 2019 – 19:00

Bochum: Offenes Treffen der DHV-Ortsgruppe Bochum
Dienstag, 26. Februar 2019 – 19:00

Erfurt: Offenes Treffen der DHV-Ortsgruppe Erfurt
Mittwoch, 27. Februar 2019 – 19:00

Augsburg: Offenes Treffen der DHV Ortsgruppe Augsburg
Mittwoch, 27. Februar 2019 – 19:00

Portland (USA): Global Cannabis Business Development
Donnerstag, 28. Februar 2019 – 9:00 bis Freitag, 1. März 2019 – 17:30

Schwedeneck: Hanfseminar
Donnerstag, 28. Februar 2019 – 18:00 bis 21:00

Heidelberg: Offenes Treffen der DHV Ortsgruppe Rhein-Neckar
Montag, 4. März 2019 – 19:00

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http://hanfverband.de/dhv/unterstuetzen

Polytox.tv - Videos für Psychonauten, Stoner und AktivistenNot another Dope Show Daytop Woche 32

Servus und Hallo bei Not another Dope Show.
Ich lese aus meinen Therapie Wochenreflexionen und erzähle was das mit mir gemacht hat.

Wer fragen hat, schreibt sie bitte in die Kommentare oder schickt an schmidbauer.ernst@gmail.com eine Mail mit Betreff, frage not another Dopeshow.
Hater Kommentare werden kommentarlos gelöscht. Kritik lasse ich stehen.

Hanf Journal NewsDer Entourage-Effekt oder die Synergie der Cannabiswirkstoffe

Warum pflanzliche Arzneimittel oft wirksamer sind als ihre isolierten Bestandteile. von Dr. med. Franjo Grotenhermen Als ich vor 25 Jahren begonnen habe, mich mit den medizinischen Eigenschaften von Cannabis zu befassen, haben fast alle Wissenschaftler und Ärzte nahezu ausschließlich vom Cannabiswirkstoff THC bzw. Dronabinol gesprochen. Auch ich hatte andere Inhaltsstoffe, wie vor allem andere Cannabinoide…

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Der Artikel Der Entourage-Effekt oder die Synergie der Cannabiswirkstoffe erschien zuerst auf Hanfjournal.

Leafly Deutschland NewsLeafly.de Patientenakte: Birgit, 56, Fibromyalgie, Berlin

Update vom 22.2.19: Birgit steigt auf Vollspektrum-Extrakt um

Birgit ist ehemalige Bibliothekarin. Inzwischen wurde der 56-Jährigen eine Vollrente zugesprochen. “Ich bin jetzt beruhigter, was meine finanzielle Existenz angeht, und das wirkt sich auch positiv auf meinen gesundheitlichen Zustand aus”, erzählt uns Birgit.

Als wir vor einem Jahr über die Berlinerin berichteten, nahm sie Sativex ein. Aber bereits damals war Birgit nicht mehr komplett zufrieden mit der Wirkung und plante, mit ihrem Arzt einen Therapie-Wechsel zu besprechen. Inzwischen ist sie von Sativex auf ein Vollspektrum Cannabisextrakt umgestiegen.

Zunächst hat Birgits Arzt ihr den Tilray Extrakt THC10:CBD10 verschrieben. Dieser hilft ihr gegen die Schmerzen und entspannt sie, allerdings kann sie mit dem Cannabisextrakt weniger gut schlaf als zuvor mit Sativex. Daher verordnet Birgits Arzt der Patientin zusätzlich den Tilray Extrakt THC 25.

Was sind Vollspektrum Cannabisextrakte?

Cannabisextrakte sind ölige Lösungen, mit denen der Apotheker ein Rezepturarzneimittel zubereitet, das oral eingenommen wird. Vollspektrum-Extrakte enthalten neben den beiden Hauptwirkstoffen Tetrahydrocannabinol (THC) und Cannabidiol (CBD) sämtliche weitere Wirkstoffe der Cannabisblüten, sowie zahlreiche andere Cannabinoide, Terpene und sekundäre Pflanzenstoffe. Experten gehen davon aus, dass die in der Cannabispflanze enthaltenen Terpene die medizinische Wirkung der Cannabinoide modulieren.

Cannabisextrakt zeigt gute Wirkung bei psychischen Symptomen

Den großen Vorteil ihres neuen Cannabis-Medikaments sieht Birgit in seiner Wirkung auf ihre psychischen Symptome:

“Mit dem Vollspektrum-Extrakt wird die psychische Komponente meiner Erkrankung besser bedient als bei Sativex. Ich bin gelassener und fühle mich mehr im Reinen mit mir selbst. Früher bedeuteten kleine Probleme häufig eine Katastrophe mich. Inzwischen ist meine Toleranz höher geworden.”

Allerdings sucht Birgit noch die richtige Dosierung. Diese zu finden, ist nicht einfach, erklärt uns die Fibromyalgie-Patientin: “Die Wirkung beim Vollspektrum-Extrakt ist nicht so schnell wie bei Sativex. Morgens habe ich einen Peak an Schmerzen. Dass dann die ölige Substanz nicht so schnell wirkt, ist ein Nachteil.”

An die richtige Dosierung muss sich Birgit noch herantasten. Bei ihr wirkt das Cannabis-Arzneimittel mit einer Verzögerung von einer Dreiviertelstunde bis eineinhalb Stunden. Den vollen Effekt entwickelt das Arzneimittel erst nach knapp zwei Stunden.

Ob sie zufrieden sei mit ihrem Cannabis-Produkt, fragen wir Birgit. “Ja, der Vollspektrum-Extrakt hat viele positive Auswirkungen und bringt mir schon jetzt mehr als Sativex.”

 

Ursprüngliche Patientenakte vom 30.1.2018:

Der 56-jährigen Bibliothekarin Birgit aus Berlin musste 2000 ein Myom entfernt werden. Danach zeigten sich die ersten Symptome: Sie bekam eine Lungenentzündung, von der sie sich sehr lange nicht erholte. Auch bemerkte sie, dass sich ihr psychischer Zustand verschlechterte. Nachdem sie mit dem Rauchen aufhörte, begannen sie dann auch noch Darmprobleme zu quälen.

Endlich eine Diagnose, doch keine Lösung

Birgit bemerkte, dass ihre Beine permanent wie bei einem Muskelkater schmerzten. Auch weitere Infekte ließen sie nicht los. Es begann eine Arztodyssee, die 2008 mit der Diagnose Fibromyalgie endete. Sie begann zunächst eine multimodale Schmerztherapie, die auch eine Verhaltens- und Psychotherapie beinhaltete. Außerdem trieb sie der Krankheit angemessen Sport.

Birgit wurde immer depressiver.  Sie hatte sich mit der Arbeit, privaten Herausforderungen und der Krankheit zu viel vorgenommen. Sie zog sich zurück, versteckte sich. Aufgrund dessen besuchte sie eine Nervenärztin. Ihr wurden Antidepressiva verschreiben, von denen sie keines vertrug. Inzwischen musste Birgit die Arbeit niederlegen – es wurde ihr zu viel.

Ein Mediziner verschreibt Cannabis

Eines Tages erzählte eine Freundin mit ADHS Birgit von der Möglichkeit, Cannabis als Medizin einzusetzen. Ein Tee aus Cannabisblüten wurde schnell zum Test gebraut und bestätigte dies. Auch der behandelnde Arzt befürwortete diese Vorgehensweise und verschreib Birgit Sativex. Das Präparat bewirkte bei ihr sofortige Entspannung. Das erste Mal seit Jahren. Auch schlafen konnte sie wieder. Die anderen Beschwerden gingen dann mit der Zeit auf ein erträgliches Maß herunter.

Birgit engagiert sich in der Berliner Fibromyalgiegruppe Fibrofighters. Inzwischen wendet Birgit Cannabis seit einem Jahr an und sagt:

„Ein Jahr Freude am Leben. Mein Lachen ist endlich wieder da.“

Patienteninfos:
Name: Birgit
Alter: 56
Wohnort/Bundesland: Berlin
Krankenkasse: Barmer
Anamnese: Fibromyalgie
Medikation: Sativex, 8-10 Sprühstösse pro Tag. Sonstige: Duspatal, Pantoprazol, Augentropfen, Magnesium, bei Schmerzspitzen: Novalgin

Das Leafly.de Patienteninterview

Leafly.de: Seit wann wendest Du Cannabis als Medizin an?
Birgit: Seit November 2016.

Leafly.de: Wie bist Du denn darauf gekommen?
Birgit: Eine Freundin von mir hat ADHS. Sie sagte mir, dass ihr Cannabis hilft und dass es auch bei Schmerzen helfen kann. Sie hat mir ein wenig gegeben und ich habe mir einen Tee zubereitet. Der hat mir tatsächlich geholfen. Doch die schlechte Dosierbarkeit empfand ich als nicht praktikabel. Ich versuchte dann noch CBD – das hat auch schon ein wenig geholfen. Als mein Arzt mir dann auch gut zugeredet hat, war ich überredet.

Leafly.de: Wie war das erste Mal?
Birgit: Ich fühlte mich gut. Endlich empfand ich mal wieder Entspannung, ich kam zur Ruhe. Das Schlafen funktionierte sofort wieder, die restlichen Beschwerden gingen langsam weg. Allerdings muss ich auch sagen, dass ich die ersten 5 bis 6 Wochen leichte Schwindelgefühle hatte. Das hat dann nachgelassen und tritt nur noch auf, wenn ich es überdosiere.

Leafly.de: In welchen Momenten wendest Du es an?
Birgit: Als Dauermedikation.

Leafly.de: Welches Präparat in welcher Dosierung nimmst Du?
Birgit: Ich bekomme Sativex und nehme 8 bis 10 Sprühstöße pro Tag. Abends eher mehr, damit ich schlafen kann.

Leafly.de: Gibt es Schwierigkeiten mit der Krankenkasse?
Birgit: Nein, bisher keine Schwierigkeiten.

Leafly.de: Hast Du Angst vor einer Abhängigkeit?
Birgit: Nein, habe ich nicht. Ich habe auch keine Angst vor Abhängigkeiten von meinen anderen Medikamenten, seien es nun Augentropfen, Cremes, Magnesium, Duspatal oder Prantoprazol. Ich brauche diese Medikamente, ebenso wie das Cannabis, notwenigerweise um Beschwerden zu lindern und ein gewisses Maß an Teilhabe und Lebensqualität zu erreichen. So gesehen bin ich von allen meinen Medikamenten abhängig, wie das bei chronisch Kranken eben so ist.

Bemerkenswert finde ich daher, die Frage nach der Abhängigkeit wird ausschließlich im Zusammenhang mit Cannabis gestellt, nie im Zusammenhang mit den anderen Medikamenten. Es ist wohl das Thema Sucht, das sich dahinter verbirgt. Das Suchtpotenzial von Cannabis ist gering, und falls es doch dazu käme, ist es nicht sonderlich schwer, diese Sucht zu therapieren. Mir spielt bei dieser Frage immer noch die ungerechtfertigte Gleichsetzung von Cannabis mit den sogenannten harten Drogen mit rein. Ich habe nicht die geringste Angst süchtig zu werden. Sucht widerspricht meinen bisherigen Erfahrungen. Und selbst wenn es so wäre? Was für einen Unterschied würde es machen?

Leafly.de: Was hat sich für Dich geändert, seit dem Du Sativex nimmst?
Birgit: Ich bin aus meinem passiven, zurückgezogenen Leben herausgekommen. Ich bin kommunikativer, aktiver, gehe wieder raus.

Leafly.de: Bist Du zufrieden mit Deinem Präparat, oder möchtest Du etwas verändern?
Birgit: Ich habe den Eindruck, dass die Wirkung von Sativex auf Dauer ein wenig nachlässt. Daher möchte ich beim nächsten Termin den Arzt darauf ansprechen, ob es nicht möglich ist, am Morgen und Mittag ein CBD-Produkt und am Nachmittag und Abend ein anderes THC-Produkt anzuwenden.

Vielen Dank, liebe Birgit.
Es wäre schön, wenn wir über die Veränderungen berichten dürfen.
Bis dahin wünschen wir Dir alles Liebe!

Weiterführende Links auf Leafly.de:

https://www.leafly.de/leafly-de-patientenakte-pascal-fibromyalgie-depressionen-angstzustaende/
https://www.leafly.de/patientenakte-matthias-fibromyalgie/
https://www.leafly.de/fibro-nebel-cannabis-als-medizin/
https://www.leafly.de/cannabis-als-medizin-bei-fibromyalgie/

 

 

Hinweis: In diesem Artikel berichten wir über rezeptpflichtiges CBD oder auch Cannabidiol. Dieser Artikel macht zur möglichen Zweckbestimmung keinerlei Vorschlag. Nutzversprechen bleiben den Apothekern überlassen.

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Polytox.tv - Videos für Psychonauten, Stoner und AktivistenUDOPEA Growstation Update 2

Die CO2 Production der ExHale CO2 Bags ist sehr bescheiden, wir suchen weiter nach alternativen.
Unsere Chillis und Jalapenos kommen entwickeln sich und werden demnächst umgetopft. Der Tabak dümpelt so for sich hin, da hatte ich schon bessere Erfahrungen gemacht.
Fortsetzung folgt 🙂

Hanf Journal NewsDüsseldorf vergisst die Legalisierung von Cannabis nicht

Forderung nach einem Modellprojekt wird weiter vorangetrieben. Schon mindestens seit 2017 verfolgt man in Düsseldorf einen Umschwung in der Cannabispolitik, der durch die Durchführung eines dementsprechenden Modellprojektes in der Stadt in Gang gesetzt werden soll. Da jedoch die dafür benötigten wissenschaftlichen Partner der Heinrich-Heine-Universität aufgrund des bezweifelten Erfolges bei der Einreichung einer Ausnahmegenehmigung beim Bundesinstitut…

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Leafly Deutschland News22.2. – 10 h: Oscar-Verleihung: Stars bekommen Cannabisprodukte

In der Nacht von Sonntag auf Montag findet die Oscar-Verleihung im Dolby Theatre in Los Angeles statt. Hierbei handelt es sich um die wichtigste Preisverleihung in der Film- und Entertainment-Branche. Für zahlreiche Filmproduzenten, Regisseure und Schauspieler ist der goldene Oscar die wichtigste Auszeichnung, die man im Showbusiness verliehen bekommen kann.

Bei der diesjährigen, inzwischen 91. Oscar-Verleihung, wird sich jedoch einiges ändern. Denn zum ersten Mal seit drei Jahrzehnten wird kein Moderator durch den Galaabend führen. Eigentlich sollte der Schauspieler und Komiker Kevin Hart als Gastgeber durch die Oscar-Verleihung führen. Doch dieser trat zurück, nachdem es bereits im Dezember 2018 Streit um frühere homophobe Twitter-Beiträge gab. Bei der Verleihung wird jetzt also ein neues Format ausprobiert, bei dem verschiedene Hollywood-Stars in die einzelnen Showabschnitte einführen sollen.

Oscar-Verleihung: Geschenke für die Stars

Jedes Jahr erhalten die Top-Oscar-Nominierten Swag-Taschen mit Geschenken von Luxusferien bis hin zu schweißabsorbierenden Patches im Wert von über 100.000 US-Dollar. Bei der diesjährigen Oscar-Verleihung erhalten die Stars in ihren Goody Bags zum ersten Mal Cannabis-Produkte. So erhalten Stars wie Glenn Close, Regina King, Mahershala Ali und Melissa McCarthy Cannabis-Schokolade, die 10 mg THC enthält.

Die süßen Cannabis-Leckereien werden von einem US-amerikanischen Unternehmen hergestellt, das darüber hinaus auch Badezusätze produziert, die „Spannungen lösen und den Geist entspannen“ sollen. Für diejenigen, die es nicht gewohnt sind, THC-haltige Produkte zu sich zu nehmen, empfiehlt das Unternehmen sogar, vorsichtig mit den Produkten umzugehen und mit einer niedrigen Dosierung zu beginnen. Des Weiteren finden die Stars in ihren Goody Bags auch eine Cannabis-Feuchtigkeitscreme für das Gesicht. Diese soll jedoch kein THC beinhalten.

Teure Geschenke für Hollywood-Stars

Die sogenannten Swag-Taschen mit den Cannabis-Produkten wurden bereits laut einer Pressemitteilung von der Marketing-Firma Distinctive Assets an alle 25 Oscar-Nominierten der Schauspiel- und Regie-Kategorien gesendet. Der Wert einer Swag-Tasche ist nicht bekannt. Er soll sich jedoch im sechsstelligen Bereich bewegen.

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Leafly Deutschland NewsMedizinerin referiert über Medizinalhanf

Ein Medienbericht erzählt von einem Tagungsraum des Oschatzer Landratsamtes, in dem sich die Mitglieder der Oschatzer Selbsthilfegruppe Prostatakrebs einfinden, ebenso eine Medizinerin aus Dresden.

„Michael Trotz von unserer Selbsthilfegruppe hat heute eine ganz besondere Referentin eingeladen. Die Diplom Medizinerin Annette Buhmann aus Dresden wird uns alles Wissenswerte über die Hanfpflanze erzählen“, erklärte der Vorsitzende der Selbsthilfegruppe Gerhard Oehmichen.

Medizinerin hat keine Berührungsängste mit Cannabis

Weiter heißt es, dass die Medizinerin keinerlei Berührungsängste mit Cannabis habe. In den vergangenen Jahren habe sie sich eingehend mit der Cannabispflanze beschäftigt. Besonders interessant sind für die pharmazeutischen Eigenschaften.

„Ja, klar alle Leute kennen Hanf als Droge, wegen ihres hohen und wirksamen THC-Gehalts“, führte die Medizinerin Annette Buhmann aus.

Doch die Cannabispflanze hat noch zahlreiche weitere Wirkstoffe zu bieten, von denen viele noch nichts wissen. Für viele Krebspatienten könnten die Wirkstoffkombinationen aus der Cannabispflanze aber Linderung verschaffen.

Cannabinoide in der Schmerztherapie

Im Fokus stehen bei der Medizinerin vor allem die Cannabinoide Cannabidiol (CBD) und Cannabinol (CBN). Diese können entkrampfend wirken und den Puls senken. Außerdem sei CBD der Gegenspieler von THC und könne Schmerzen und Ängste lindern.

„Sowohl in der Anwendung innerhalb der Schmerztherapie bei Krebspatienten, als auch in der Bekämpfung von Tumoren ist die Nutzung von Cannabis ein interessanter und für uns Betroffene ein hilfreicher möglicher medizinischer Ansatz“, erklärten die Mitglieder der Selbsthilfegruppe Michael Trotz und Hans-Uwe Spethmann.

Austausch in der Selbsthilfegruppe

Der Mitglieder der Selbsthilfegruppe sprechen regelmäßig über ihre Krankheit und ihre persönlichen Erfahrungen. Auch über verschiedene Medikamente wird häufig gesprochen. Auch Cannabis als Medizin sei eine Option, jedoch gebe es kaum ärztliche Verschreibungen. Denn der bürokratische Aufwand wird von den Mitgliedern als zu hoch eingeschätzt.

Die Medizinerin ist dennoch überzeugt, dass Medizinalhanf in der Krebs- oder Schmerztherapie einen wichtigen Beitrag leisten kann. Und so zeichnete die Ärztin aus Dresen den Mitgliedern der Selbsthilfegruppe auch die Grenzen zwischen der illegalen und legalen Verwendung auf. Zudem verwies sie auch auf verschiedene Hanfpräparate, die legal gekauft werden können.

„Für mich war dieser Vortrag sehr interessant und hat mich ermutigt, mich näher mit dem Thema zu beschäftigen“, erklärte Gerhard Oehmichen.

Cannabis als Medizin: Wichtige Aufklärungsarbeit

Das Cannabis-Gesetz in Deutschland ist nun fast zwei Jahre alt und das Interesse an Cannabis als Medizin steigt stetig. Deshalb ist es wichtig, über Medizinalhanf zu sprechen und aufzuklären. Hier sind ganz besonders die Patienten gefragt, die bereits Erfahrungen mit Medizinalhanf gemacht haben.

In unseren Patientenakten haben schon viele ihre Geschichte erzählt. Um das Thema jedoch noch weiter zu stärken, suchen wir Patienten, die vor der Kamera sprechen. Ab März starten wir deshalb eine Videoreihe, worüber unsere Eva Imhof in ihrer gestrigen Kolumne berichtet hat.

Wenn Sie Ihre Geschichte erzählen möchten, dann schreiben Sie uns bitte eine E-Mail: patienten@leafly.de

Weitere Informationen zum Videodreh gibt es hier.

Hinweis: In diesem Artikel berichten wir über rezeptpflichtiges CBD oder auch Cannabidiol. Dieser Artikel macht zur möglichen Zweckbestimmung keinerlei Vorschlag. Nutzversprechen bleiben den Apothekern überlassen.

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Polytox.tv - Videos für Psychonauten, Stoner und AktivistenICH und meine PRODUCT PLACEMENTS… Die BuyHigh Story, Statement 2.0

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Ich hoffe euch gefällt das Video
Und jetzt noch ein schönen HIGH Tag 😃✌️

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Leafly Deutschland NewsEvas Erfahrungen: Aufklärungsarbeit vor der Kamera und im echten Leben

Nervös stehe ich bei RTL auf dem Flur und bespreche mit einem Redakteur ein Interview. Gleich startet mein erstes Fernseh-Interview vor der Kamera zum Thema Cannabis als Medizin! In meinem Kopf schwirren tausend Begriffe hin und her und noch muss ich mich sehr darauf konzentrieren, dass ich nichts Falsches sage, da die Materie doch recht komplex ist.

Mein erstes Mal vor Kamera zu Cannabis als Medizin

Ich nehme CBD-Öl zur Migräne-Therapie und erkläre, dass es frei verkäuflich ist. Und dass CBD genauso wie das THC ein Cannabinoid ist, aber dass es keine rauschhafte Wirkung hat und dass CBD die Abkürzung von Cannabidiol ist.

Und? Können Sie noch folgen? Als geübte(r) Leser/in hier auf Leafly.de sicherlich, aber als Laie, der oder die das erste Mal von diesen ganzen Substanzen hört, sind das doch ganz schön viele Fremdwörter auf einmal! Ganz abgesehen davon muss ich versuchen meine Antworten nicht länger als 20 Sekunden zu formulieren, da sie sonst den Rahmen eines Fernsehbeitrags sprengen würden. Und so sah das Ergebnis aus.

Mittlerweile habe ich schon oft über meine Migräne, meine Therapie und mein Standpunkt zum Thema „Cannabis als Medizin“ gesprochen und geschrieben und kann nur sagen: Es hat eine sehr befreiende Wirkung!

Patientinnen und Patienten gesucht für Videoreihe

Und warum erzähle ich Ihnen das alles?! Wir brauchen Ihre Hilfe! Denn wir suchen Menschen, die offen über ihre Therapie mit Cannabis erzählen. Es ist so wichtig, dass wir hier Aufklärungsarbeit leisten und Sie können mit dafür sorgen, dass wir das Thema weiter stärken und endgültig aus der Drogenecke herausholen.

Bei Leafly.de startet ab März eine Videoreihe, in der Patientinnen und Patienten ihre echten und wahren Geschichte erzählen. Vielleicht kennen Sie schon die Patientenakten auf Leafly.de?

Aufklärungsarbeit: Sprechen Sie über Cannabis als Medizin

In den Patientenakten berichten über 50 Menschen aus ganz Deutschland offen über ihre Krankheitsgeschichten. Was mich dabei beeindruckt, ist: Egal ob es um chronische Schmerzen, Krebs, Arthrose oder Morbus Crohn geht – meist liegt eine lange Leidensgeschichte hinter den Patienten.

Und sie alle vereint die Erfahrung, dass Cannabis als Medizin ihre Lebenssituation drastisch verbessert hat!

Die meisten fühlen sich vor allem mental besser, da Medizinalhanf eine Angst befreiende Wirkung haben kann. Bei vielen spürt man so richtig beim Lesen, wie durch die neue Medikation der Lebensmut zurückkommt.

Helfen Sie anderen Mut zu machen

Nun arbeitet das Leafly.de Team also an einer Videoreihe, in der vielleicht ja SIE ihre Geschichte erzählen? Das würde uns und so vielen Patienten neue Impulse geben und Mut machen! Denn all unsere Geschichten sind gleichzeitig auch Mutmachergeschichten!

Bitte schreiben Sie eine E-Mail an patienten@leafly.de und erzählen Sie Ihre Geschichte! Wichtig ist, dass Sie eine Verordnung vorweisen, also ein Rezept, was den Cannabiskonsum für medizinische Zwecke belegt. Der Dreh erfolgt mit einem professionellen Kamerateam in Berlin. Die Reisekosten werden selbstverständlich übernommen.

Übrigens: bei einem meiner ersten Male, als ich überhaupt vor der Kamera stand, so mit Anfang 20, hatte ich direkt mal einen Blackout. Dieses Gefühl werde ich nie vergessen: Heute kann ich darüber lachen – damals bin ich in Tränen ausgebrochen!

Ich versichere Ihnen: Das wird IHNEN nicht passieren vor der Kamera – denn Sie erzählen ja IHRE eigene Geschichte! Und ganz abgesehen davon ist es nicht live, sondern wird geschnitten und so lange bearbeitet, bis alles passt 🙂

Bitte helfen Sie, anderen Mut zu machen und so wieder anderen zu helfen!

Alles Liebe! Ihre Eva Imhof

 

 

Hinweis: In diesem Artikel berichten wir über rezeptpflichtiges CBD oder auch Cannabidiol. Dieser Artikel macht zur möglichen Zweckbestimmung keinerlei Vorschlag. Nutzversprechen bleiben den Apothekern überlassen

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Leafly Deutschland NewsIsle of Man befragt Bürger zu Cannabis

Auf der Isle of Man können kranke Menschen vielleicht bald Cannabis als Medizin in ihrer örtlichen Apotheke direkt über den Tresen kaufen. Die Regierung will laut BBC News eine öffentliche Befragung zu dem Thema veranstalten und die Meinung der Bürgerinnen und Bürger einholen. In einem zweiten Schritt ist dann geplant, über die Entkriminalisierung von Cannabis zu entschieden.

Innenminister Bill Malarke sagte, die Themen seien „absichtlich“ separat konsultiert. Und zwar deswegen, dass diejenigen, die sich für die Legalisierung von Cannabis für den Freizeitgebrauch aussprechen, „die Zahlen auf der medizinischen Seite nicht verzerren“.

Isle of Man: Patienten können von Medizinalhanf profitieren

Eine Lockerung des Gesetzes in England, Wales und Schottland im November letzten Jahres ermöglicht es bereits jetzt Medizinern, Cannabis-Medikament für einige wenige Erkrankungen zu verschreiben (Leafly.de berichtete). Die Regelung gilt auch für die Isle of Man. Derzeit können folgende Personenkreise pharmazeutisches Cannabis erhalten:

  • Kinder mit schweren Formen von Epilepsie
  • erwachsene Krebspatienten, die an Übelkeit und Erbrechen infolge einer Chemotherapie leiden
  • Erwachsene mit Multipler Sklerose

Eine Idee, die Versorgung mit Medizinalhanf zu verbessern und mehr Menschen diese Therapieoption zu ermöglichen ist, dass Apotheken Cannabis-Produkte frei verkaufen dürfen. Ein anderer Vorschlag ist eine Ausweitung der Indikationen, bei denen Ärzte Cannabis verschreiben dürfen.

Befragung der Bürgerinnen und Bürger

Die Bevölkerung der Isle of Man soll sich in der Befragung zu unterschiedlichen Themen äußern. Hierzu gehört die Frage, ob die britischen Gesetze zu medizinischem Cannabis beibehalten werden sollen. Außerdem sollen die Bürger die Frage beantworten, ob die Optionen für das Verschreiben von Cannabis-Medikamenten ausgeweitet werden sollen. Damit chronische Schmerzpatienten und die Palliativmedizin mit eingeschlossen werden. Ob Ärzte die Befugnis erhalten sollen, Cannabis für jede Erkrankung verschreiben zu können, ist eine weitere Frage.

Darüber hinaus geht es um die Fragen, ob Apotheken auch Cannabis-Medikamente ohne Rezepte verkaufen sollen, und ob der Anbau und die Herstellung von medizinischem Cannabis auf der Insel zugelassen werden soll.

Gesundheitsminister David Ashford erklärte, es gebe einen „Mangel an belastbarer klinischer Evidenz für die Wirksamkeit von Cannabis für medizinische Zwecke“. Es gebe jedoch auch „gemischte“ Erfahrungen derjenigen, die Cannabis angewendet haben. Ashford sagte, über das Thema habe es eine „breite Debatte über viele Jahre hinweg“ gegeben. Jetzt sei der „perfekte Zeitpunkt“, um die Meinung der Öffentlichkeit einzuholen.

Nach Meinung von Dr. Alexander Allinson, ebenfalls Parlamentarier der Isle of Man, sollte die Politik „aus pragmatischen Gründen“ für die Verwendung von Medizinalcannabis sein.

„Als Arzt habe ich immer mehr Menschen aus allen Altersgruppen und aus allen Klassen kennengelernt, die Medizinalcannabis verwenden, weil sie der Meinung sind, dass es weitaus besser ist als herkömmliche Medikamente“, so Allinson.

Das Ministerium für Gesundheit und Soziales hat außerdem eine separate Befragung zum Anbau von Industriehanf eingeleitet. Dieser kann als Ballaststoff oder als Lebensmittel verwendet werden. Die Befragungen sind online verfügbar und laufen noch bis zum 20. März.

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Blog der Aidshilfe DeutschlandKreative Wut

Kunst an der Schnittstelle von Aids-Aktivismus und politischem Handeln: Das Berliner KW Institute widmet den Kunstschaffenden Frank Wagner, David Wojnarowicz und Reza Abdoh drei parallele Ausstellungen.

Viele Dutzend Kunstausstellungen hat Frank Wagner im Laufe von drei Jahrzehnten konzipiert und realisiert – unter anderem in Köln und Genf, im niederländischen Amstelveen und in Dubai.

Vor allem aber in seiner Wahlheimat Berlin hat er wegweisende und international beachtete Ausstellungen kuratiert. Ausstellungen, bei denen er – mit künstlerischen Mitteln und manchmal geradezu visionär – zum Beispiel zur Auseinandersetzung mit Rassismus und Homophobie, alltäglicher Gewalt, Geschlechter(un)gleichheit und Sexualität herausforderte. Als schwuler Mann und selbst HIV-infiziert wagte er 1988 mit „Vollbild Aids – eine Ausstellung über Leben und Sterben“ die erste europäische Kunstausstellung zu diesem Thema.

In den USA hatte Frank Wagner bereits Mitte der 80er-Jahre erlebt, wie Künstler_innen und Kollektive wie Gran Fury und Group Material sich selbstverständlich auch als Aids-Aktivist_innen verstanden. Dass deren Arbeiten so früh bereits in Deutschland zu sehen waren, ist eines der großen Verdienste Wagners.

Künstler_innen sahen sich selbstverständlich auch als Aids-Aktivist_innen

Das Thema HIV/Aids und die Folgen hat Wagner bis zu seinem Tod im Jahr 2016 intensiv verfolgt. Mit der Ausstellung „LOVE AIDS RIOT SEX – Kunst AIDS Aktivismus 1987–2014“ in der Neuen Gesellschaft für Bildende Kunst (nGBK) in Berlin konnte Wagner noch einmal wesentliche Hauptwerke mit Arbeiten junger Künstler_innen in einer großen Schau zusammenführen.

Viele, die in der Hochphase der Epidemie ihre Wut in Kreativität verwandelt hatten, waren da bereits verstorben. Einige von ihnen, etwa David Wojnarowicz oder den Künstler Félix Gonzáles-Torres, hat Wagner nach ihrem Tod mit Werkschauen würdigen können.

Ebenfalls für die nGBK konzipierte er von 1997 bis 2003 mit „Unterbrochene Karrieren“ sogar eine eigene Reihe über Künstler_innen und Kulturvermittler_innen, deren Leben und Werk durch Aids zu früh beendet wurden.

Hommage an Frank Wagner

Und nun ist Frank Wagner selbst eine Hommage gewidmet.

Doch wie stellt man eigentlich das Werk eines Kurators aus, der selbst keine Kunstwerke schuf, sondern solche in Beziehungen setzte? Der, wie im Fall von Frank Wagner, Talente bereits sehr früh entdeckt, Karrieren gefördert und Künstler_innen bis zu ihrem Weltruhm begleitet hat?

Oder anders gefragt: Was bleibt von einem Menschen wie dem Netzwerker und Kunstvermittler Frank Wagner?

Zum einen eine mehrere Tausend Kunstkataloge umfassende Bibliothek, viele Tausend Fotos, Projektunterlagen, Briefwechsel mit Künstler_innen. Und jede Menge Kunst.

Frank Wagner Fächerartige Installation

In einer Wohnung im Vorderhaus des KW Institute for Contemporary Art stehen nun die rund 70 Kisten Nachlass ordentlich beschriftet. Ein kleiner Teil davon hängt dicht gedrängt in den verschiedenen Zimmern.

Über 900 Künstler_innen hat Wagner ausgestellt

Dokumentarische Fotos von Wagners Ausstellungsprojekten ziehen sich als Zeitleiste und verbindendes Element durch die verschiedenen Räume. Darum herum und hoch bis an die Decke exemplarische Porträts und Werke jener Künstler_innen, die für ihn von besonderer Bedeutung waren.

Über 900 Künstler_innen hat Wagner im Laufe seiner Karriere ausgestellt, mit rund 100 immer wieder gearbeitet und ihre Entwicklung begleitet. Wie intensiv diese Arbeitsfreundschaften waren, ist am Beispiel von Félix Gonzáles-Torres aufgeblättert.

Poetische Metaphern für Trauer und Verlust

Der New Yorker Künstler hatte poetische Metaphern gefunden, um künstlerisch auf den Verlust seines Lebensgefährten und seiner Freunde zu reagieren. 1996 verstarb er selbst an den Folgen von Aids. Auf einem Tisch sind nun Briefe, Postkarten und Fotogrüße von Gonzáles-Torres ausgebreitet, aber auch die Todesnachricht seiner Familie.

Eine liebevoll und im Detail sehr erfindungsreich gestaltete Hommage

Die Gedenkausstellung „Ties, Tales, Traces. Dedicated to Frank Wagner, Independent Curator (1958–2016)“ gibt in erster Linie einen Gesamtüberblick über Wagners kuratorische Arbeit und die dadurch entstandenen Querverbindungen in der Kunstwelt über die Kontinente hinweg.

Kann man also das Werk eines Kurators ausstellen?

Die liebevoll und im Detail sehr erfindungsreich gestaltete Hommage zeigt, dass das tatsächlich geht; und überraschenderweise sind der Geist, die Persönlichkeit, das Denken Frank Wagners sicht- und spürbar.

Doch lohnenswert ist diese Schau auch für Besucher_innen, die den Kunstbetrieb und die zitierten Ausstellungen nicht besehen oder den schlaksig-hochgewachsenen Frank Wagner nie kennengelernt haben. Weil er Themen wie Aids, Gender, marginalisierte Sexualität und LGBTIQ* kontinuierlich künstlerisch befragt hat, bestimmen sie auch diese Memorial-Ausstellung.

Aids, Gender, marginalisierte Sexualität

Da gibt es beispielsweise Peter Knochs puppenstubenartigen Nachbau der New Yorker „Stonewall Bar“ und jede Menge intelligenten, schwulen Kunstnippes.

Robert Mapplethorpes spätes Selbstbildnis mit Totenkopf hängt nur wenige Meter entfernt von Aron Neuberts Porträt des bereits schwer erkrankten Fotografen Jürgen Baldiga und den Fotos von Hunter Reynolds Drag-Performances.

Und es fehlen auch nicht die Relikte amerikanischer ACT UP-Gruppen wie das emblematische „Silence = Death“-Logo.

Die Art und Weise, wie im New York der 80er-Jahre neue, radikale und eben auch künstlerische Formen des Homo- und Aids-Aktivismus entstanden, hatte Frank Wagner nachhaltig beeindruckt. Recht schnell brachte er Künstler_innen nach Deutschland, darunter auch David Wojnarowicz.

Ihm, wie dem ebenfalls an den Folgen von Aids verstorbenen Reza Abdoh, widmet das KW Institute begleitend zur Frank-Wagner-Ausstellung umfangreiche Einzelschauen.

Skandalumwitterte Bühnenspektakel

Der iranisch-amerikanische Theatermacher Reza Abdoh (1963–1995) wurde bekannt durch skandalumwitterte Bühnenspektakel, in denen er sich immer wieder auch mit den politisch-sozialen Verwerfungen der US-Gesellschaft auseinandersetzte. Auf zwei Etagen können diese Inszenierungen, wenn auch nur in Form von Videoinstallationen, nun (wieder)entdeckt werden.

Die Aids-Diagnose hat sie radikaler und kompromissloser werden lassen

Mit Wojnarowicz verbindet Abdoh nicht nur die Erfahrungen als Stricher, die Aids-Diagnose hat bei beiden die künstlerische Arbeit radikaler und kompromissloser werden lassen.

Wie viele andere Künstler_innen seiner Generation ergab sich Wojnarowicz in den Hochzeiten von Aids nicht seiner Trauer, Wut und Verzweiflung, sondern nutzte sie als kreative Mittel. Diese umfangreiche Schau seiner fotografischen und filmischen Arbeiten aus 14 Jahren ist ein Bombardement der Schreckensbilder.

Wut auf die Ignoranz der Gesellschaft

Auf großen Leinwänden zucken und flimmern schnell geschnittene apokalyptische Szenen, Bildmontagen voll Sex, Tod, Gewalt, Angst, Panik und Wut. In Wojnarowiczs Fotografien und Videoinstallationen ist der existenzielle Ausnahmezustand, in dem sich die schwule und HIV-Community in den späten 80ern und Anfang der 90er-Jahre befanden, komprimiert und archiviert. Es ist noch keine zehn Jahre her, dass seine Kunstvideos in den USA von Ausstellungen entfernt wurden, weil sie als pornografisch und blasphemisch galten.

Manches mag für die Besucher_innen verrätselt erscheinen, die Stimmung und Emotionen aber angesichts der Ignoranz der Gesellschaft gegenüber Aids, dem Schrecken und dem Horror des Sterbens übermitteln sich unweigerlich. Das Video eines küssenden Männerpaars benötigt keinerlei Erläuterung. Anderes erhält erst im Zusammenhang seine besondere Wucht.

Wie verletzlich und in sich ruhend David Wojnarowicz auf den reduzierten, klaren Schwarz-Weiß-Porträts des Mode- und Prominentenfotografen Peter Hujar erscheint. Im Raum daneben hängen die letzten Bilder, die Wojnarowicz von seinem Freund und ehemaligen Liebhaber gemacht hat: Auf einem ist nur die Hand zu sehen, andere zeigen sein Krankenhausbett und das Gesicht des in Agonie liegenden Hujar.

Einen Raum weiter auf einem Bildschirm: Videoaufnahmen von der rituellen Zeremonie bei der öffentlichen Auslegung des Aids-Quilts. Das Gedenktuch für Peter Hujar hatte Wojnarowicz selbst gestaltet. Er überlebte ihn nur um fünf Jahre.

 

„Ties, Tales and Traces. Dedicated to Frank Wagner, Independent Curator (1958-2916)”, „David Wojnarowicz: Photography & Film 1978–1992“ sowie die Ausstellung mit Arbeiten von Reza Abdoh sind bis zum 5. Mai 2019 im KW Institute for Contemporary Art, Auguststraße 69, 10117 Berlin zu sehen. Informationen zu dem umfangreichen Begleitprogramm, unter anderem Performances in der Volksbühne sowie eine Wojnarowicz-Lesung im Buchladen Eisenherz, auf www.kw-berlin.de

Begleitend zu „Ties, Tales, Traces. Decicated to Frank Wagner” zeigt der Fotograf Wolfgang Tilmanns bis zum 16. März 2019 in seiner Galerie „Between Bridges“ Kunstwerke aus Frank Wagners Nachlass. U. a. Arbeiten von Félix Gonzáles-Torres, Group Material, Rinaldo Hopf, Hunter Reynolds, Bruce LaBruce und Marc Brandenburg.
Galerie Between Bridgese, Keithstr. 15, 10827 Berlin-Schöneberg.
Nähere Informationen unter www.betweenbridges.net

 

Weiterführende Beiträge auf magazin.hiv:

Sichtbarkeit gegen Tabus unseres Denkens – Ulmann Hakert erinnert an Frank Wagner  (19.11.2016)

Kunst Macht Politik (Interview mit Frank Wagner, 29.12.2013)

Sex, Aids und Wut (über die Ausstellung „LOVE AIDS RIOT SEX“, 16.11.2013)

Aids-Kunst in Zeiten der HAART (über den zweiten Teil der Ausstellung „LOVE AIDS RIOT SEX“, 20.1.2014)

Hanf Journal NewsDas Verbot von Cannabis ist wirkungslos

Studie der Universität von Kent vergleicht Länder mit unterschiedlicher Gesetzeslage. In Deutschland ist die Drogenpolitik ziemlich Paradox. Während Alkohol und Zigaretten jährlich für viele Zehntausend Tote verantwortlich sind, Marihuana niemanden umbringt, sind erstere Drogen von der Gesellschaft akzeptiert, während Cannabis noch immer gern zu unrecht verteufelt wird. Die Menschen an den langen Hebeln der Politik…

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Leafly Deutschland NewsCannabispolitik: Kein Einfluss auf Konsumverhalten

Forscher der School of Social Policy der University of Kent in Großbritannien sind jetzt im Rahmen ihrer Studie zu interessanten Ergebnissen gekommen. Und zwar, dass eine strikte Cannabispolitik Jugendliche nicht erfolgreich vom Konsum abhält. Aber auch eine liberalere Politik hätte nicht zu einem Anstieg der Konsumraten geführt.

Um zu diesen Ergebnissen zu kommen, analysierten die Forscher Informationen von über 100.000 Jugendlichen in 38 Ländern wie Kanada, den USA, Großbritannien, Russland und Frankreich.

„Meine neue Studie schließt sich mehreren anderen an, bei denen es keinen Hinweis auf einen Zusammenhang zwischen härteren Strafen und geringerem Cannabiskonsum gibt“, erklärte der leitende Forscher Prof. Alex Stevens in einem Medienbericht.

Cannabispolitik und Konsum: Ältere Studie lieferte andere Ergebnisse

Stevens führt auch eine Studie aus dem Jahr 2015 an, in der die Forscher im Ergebnis erklärten, dass eine „lockere“ Cannabispolitik den Cannabiskonsum von Jugendlichen erhöhen würde. Auch hier sammelten die Forscher Daten von Jugendlichen aus 38 Ländern. Im Ergebnis heißt es unter anderem:

„… Insgesamt wurden 83.294 Jungen und 89.600 Mädchen in die Studie einbezogen. … Im Allgemeinen hatten Jungen im Vergleich zu Mädchen einen höheren Cannabiskonsum. … Insgesamt konzentrierten sich die Länder, die den Konsum von Cannabis vollständig verboten hatten, eher in der unteren linken Ecke, wo der regelmäßige Konsum bei Jungen und Mädchen geringer war als in Ländern, in denen der Konsum von Cannabis liberalisiert worden war. …“

Stevens behauptet, dass die Ergebnisse der Studie aus dem Jahr 2015 falsch interpretiert worden sein. Die Analyse von Stevens berücksichtigte nämlich den Unterschied zwischen dem Cannabiskonsum von Männern und Frauen an verschiedenen geografischen Standorten. Außerdem erfolgte die Ermittlung eines wesentlich breiteren Datenspektrums. Und so zeigten die Ergebnisse keinen Zusammenhang zwischen Liberalismus und Raten des Cannabiskonsums bei Jugendlichen.

Stevens hofft nun, dass diese neuen Informationen die Cannabispolitik positiv beeinflussen werden. Zudem erklärte er, dass seine Studienergebnisse nützliche Informationen für alle Regierungen seien, die eine strenge Cannabispolitik betreiben. Es könne dabei helfen, besser mit dem Thema Cannabis umzugehen.

Weitere interessante Artikel zur Cannabispolitik in Deutschland:

Bremen geht neue Wege in der Cannabispolitik
Leafly.de Cannabis-Report: Das Interview mit Kirsten Kappert-Gonther (Die Grünen) zu einer neuen Cannabispolitik
SPD-Chefin Nahles ist für Cannabis-Modellprojekte

 

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taz Drogerie BlogAlkohol und Drogen am Steuer sind keine gute Idee

Aus den jährlich erscheinenden Statistiken des Statistischen Bundesamtes in Wiesbaden zu den Unfällen unter dem Einfluss von Alkohol oder anderen berauschenden Mitteln im Straßenverkehr kann man entnehmen, dass der Straßenverkehr in Deutschland in den letzten Jahrzehnten signifikant sicherer geworden ist. 1970 gab es in der alten Bundesrepublik (Wessiland) gemäß Destatis 19.193 Verkehrstote. Damals hatte die alte Bundesrepublik 61.502.503 Einwohner. Damals gab es somit in der alten Bundesrepublik weit über 300 Verkehrstote pro Million Einwohner. Im Jahr 2017 kamen in Deutschland weniger als 40 Menschen pro Million Einwohner im Straßenverkehr ums Leben. Vor wenigen Jahrzehnten war das letale Risiko bei der Teilnahme am Straßenverkehr mehr als siebenmal größer als heute, obwohl der Fahrzeugbestand damals nicht einmal halb so groß war wie heute. Bezogen auf jeweils 100.000 Kraftfahrzeuge kamen 1970 über 100 Menschen im Straßenverkehr ums Leben, 2017 waren es noch im Schnitt etwas mehr als fünf. Der nahezu kontinuierliche Rückgang der Zahl der jährlichen Verkehrstoten in Deutschland ist in der folgenden Grafik dargestellt.

Verkehrstote in Deutschland (bis 1990 BRD inklusive DDR und Berlin, ab 1991 ganz Deutschland) als Zeitreihe von 1975 bis 2017. Datenquelle: Destatis
Verkehrstote in Deutschland (bis 1990 BRD inklusive DDR und Berlin, ab 1991 ganz Deutschland) als Zeitreihe von 1975 bis 2017. Datenquelle: Destatis

Deutlich weniger Tote und Schwerverletzte seit 1991

Seit 1991 sind Statistiken für ganz Deutschland verfügbar. Seit 1991 ging die Zahl der Verkehrstoten von 11.300 auf 3.180 im Jahr 2017 zurück, was einer Abnahme um knapp 72 Prozent gleichkommt. Die Zahl der Schwerverletzten nahm im gleichen Zeitraum von 131.093 auf 66.513 ab, was einem Rückgang von knapp 50 Prozent entspricht und die Zahl der Leichtverletzten nahm von 374.442 auf 323.799 ab, was einem Rückgang von etwa 13,5 Prozent entspricht.

Verkehrstote in Deutschland, Zeitreihe von 1991 bis 2017 unter Einfluss von Alkohol und anderen Drogen. Datenquelle: Destatis
Verkehrstote in Deutschland, Zeitreihe von 1991 bis 2017 unter Einfluss von Alkohol und anderen Drogen. Datenquelle: Destatis

Bei Unfällen, bei denen Alkoholkonsum mit ursächlich war, zeigen die Daten eine noch stärkere Abnahme der getöteten und geschädigten Menschen. So ging die Zahl der Verkehrstoten bei durch Alkohol bedingten Unfällen seit 1991 von 2.229 auf 231 zurück, was einer Abnahme um knapp 90 Prozent entspricht. Bei den Schwerverletzten konnte hier eine Abnahme von 21.350 auf 4.531 registriert werden, was einem Rückgang um 79 Prozent gleichkommt und bei den Leichtverletzten sank die Zahl von 35.030 auf 12.040, was einem Rückgang um zwei Drittel (-65,6 Prozent) entspricht. Die Zahlen sind bei Alkohol stärker rückläufig als insgesamt, was darauf hindeutet, dass immer mehr Menschen verstehen, dass Alkohol am Steuer keine gute Idee ist.

Verkehrstote in Deutschland, Zeitreihe von 1991 bis 2017, Anteile in Prozent unter Einfluss von Alkohol und anderen Drogen. Datenquelle: Destatis
Verkehrstote in Deutschland, Zeitreihe von 1991 bis 2017, Anteile in Prozent unter Einfluss von Alkohol und anderen Drogen. Datenquelle: Destatis

Bei Unfällen, bei denen Drogen und Medikamente mit ursächlich waren, zeigen die Daten eine andere Entwicklung, wobei hier festgestellt werden muss, dass die Überprüfung der FahrerInnen auf Drogen und Medikamenten in den letzten Jahren stark zugenommen hat, so dass in den frühen 90er Jahre sicher viele Fälle unentdeckt blieben. 1991 wurden 18 Verkehrstote bei Unfällen registriert, bei denen Drogen und/oder Medikamente mit ursächlich waren. Um die Jahrtausendwende stieg diese Zahl auf über 60 an, wobei 2002 die höchste Zahl von 68 registriert wurde. Danach ging auch hier die Zahl der Fälle wieder zurück und pendelte sich in den letzten zehn Jahren zwischen 31 und 47 ein. Bei den Schwerverletzten gab es hingegen hier eine deutliche Zunahme von 224 auf 750, was einer Steigerung um 235 Prozent entspricht. Bei den Leichtverletzten stieg hier die Zahl von 404 auf 1.978, was einer Zunahme um 390 Prozent entspricht.

Canna­bis­konsum und Fahreignung

Was die Fahreignung in Bezug auf den Cannabiskonsum anbelangt, divergieren die Ansichten der Verkehrsexperten und die der in diesem Bereich verantwortlichen Politikerinnen und Politiker. Gemäß Pressemitteilung vom 24. Januar 2018 des Deutschen Anwalt­vereins (DAV) zum 56. Deutschen Verkehrsgerichtstages in Goslar werde in Deutschland der Alkoholkonsum verkehrs­rechtlich anders behandelt als der Canna­bis­konsum. Die Arbeits­ge­mein­schaft Verkehrs­recht des Deutschen Anwalt­vereins (DAV) bezweifelt, ob dies gerecht­fertigt sei.

Die unterschiedliche Fahreignungsbetrachtung zwischen Alkoholkonsum und Cannabiskonsum ist nicht nachvollziehbar“, betonte Rechtsanwalt Christian Janeczek für die Arbeitsgemeinschaft Verkehrsrecht im DAV. Nicht nachvollziehbar sei, warum die Verwaltungsgerichte auch nicht dem von der Grenzwertkommission bereits Ende des Jahres 2015 empfohlenen Richtwert von einer THC Konzentration von 3 ng/ml im Blutserum folgen. Die Grenzwertkommission hatte bereits 2015 gemeint, dass erst ab diesem Wert man von einer Trennung von privatem Konsum und der Tauglichkeit am Straßenverkehr teilzunehmen, nicht mehr gesprochen werden könne. Die Gerichte hielten nicht nachvollziehbar weiterhin am Grenzwert 1 ng/ml fest. „Es steht in Frage, ob die Praxis der Gerichte wissenschaftlich belegbar ist, wenn beim Alkohol Bedenken erst ab 1,6 Promille bestehen“, so Janeczek weiter. Für die Verkehrssicherheit komme es allein darauf an, ob der Betroffene zwischen Konsum und Teilnahme am Straßenverkehr trennen könne.

Die Unaus­ge­wo­genheit wird anhand der Beispiele deutlich: Alkohol am Steuer: Der Alkoholtäter kann so viel Alkohol in seinem Leben getrunken haben, wie er mag. Wird er be­trunken mit erstmals 1,09 Promille fahren­der­weise angetroffen, dann passiert mit der Fahrlaubnis nichts. Cannabiskonsum am Steuer: Wer aber das erste Mal mit 1,0 ng/ml THC angetroffen wird und selbst angibt schon irgendwann einmal in seinem Leben vor vielen Jahren ein einziges weiteres Mal Cannabis geraucht zu haben, gilt sofort als charakterlich ungeeignet zum Führen von Kraft­fahr­zeugen. Ihm wird die Fahr­laubnis entzogen, er muss eine sechs­mo­natige Absti­nenzzeit nachweisen und dann die Fahrer­laubnis komplett neu beantragen. Voraus­setzung ist die bestandene MPU. Alkohol auf dem Fahrrad: Der betrunkene Fahrrad­fahrer gilt fahrerlaubnistechnisch bekanntlich erst ab 1,6 Promille als Problemfall. Dann kommen aber auch nur Eignungs­zweifel auf, die er mittels MPU ausräumen kann. Bis dahin darf er weiterhin Kfz fahren. Mischkonsum ohne am Straßenverkehr teilgenommen zu haben: Wer hingegen gelegent­licher Canna­bis­kon­sument ist und nur 1,0 ng/ml THC und zudem Alkohol im Blut hat oder jugend­lichen Alters war (ohne ein Kfz gefahren zu haben!), der gelte sogleich als charak­terlich ungeeignet zum Führen von Kraft­fahr­zeugen. Er braucht hierfür nicht am Kraft­fahr­zeug­verkehr teilge­nommen zu haben.

Vor diesem Hintergrund empfiehlt der Arbeitskreis V – Cannabiskonsum und Fahreignung – des Deutschen Verkehrsgerichtstages die Überarbeitung der Fahrerlaubnis-Verordnung im Hinblick auf Arzneimittel und andere berauschende Mittel durch den Verordnungsgeber. Der Arbeitskreis ist der Auffassung, dass der erstmalig im Straßenverkehr auffällig gewordene, gelegentliche Cannabiskonsument nicht ohne Weiteres als ungeeignet zum Führen von Kraftfahrzeugen anzusehen sei, sondern lediglich Zweifel an seiner Fahreignung auslöse, die er mittels einer MPU ausräumen kann. Der Arbeitskreis vertritt zudem die Meinung, dass nicht bereits ab 1 ng/ml THC im Blutserum fehlendes Trennungsvermögen unterstellt werden dürfe. Er teilt die Feststellungen der Grenzwertkommission, wonach dies erst ab einem THC-Wert von 3 ng/ml Blutserum der Fall sei.

Begutachtung der Fahreignung (MPU)

Die jährlichen Statistiken der Bundesanstalt für Straßenwesen (bast) erscheinen als Pressemitteilungen, jeweils mit einem ausführlichen Anhang. Sie vermitteln einen Überblick über die Verteilung der verschiedenen Anlassgruppen, die einer medizinisch-psychologischen Untersuchung (MPU, im Volksmund auch Idiotentest genannt) zugewiesen werden, sowie eine Zusammenfassung der Ergebnisse der MPU-Gutachten. In der längsschnittlichen Betrachtung der Jahresstatistiken können Veränderungen der Anzahl der angeordneten MPU-Gutachten aufgezeigt werden, die für die verschiedenen Anlassgruppen ggf. aufsteigende oder absteigende Tendenzen erkennen lassen.

Medizinisch-Psychologische Untersuchungen, Begutachtung der Fahreignung, Zeitreihe von 2000 bis 2017 augeschlüsselt nach Gesamtzahl und anlassbezogen bei Alkohol sowie andere Drogen. Datenquelle: Bundesanstalt für Straßenwesen: Begutachtung der Fahreignung (Jahrgang)
Medizinisch-Psychologische Untersuchungen, Begutachtung der Fahreignung, Zeitreihe von 2000 bis 2017 augeschlüsselt nach Gesamtzahl und anlassbezogen bei Alkohol sowie andere Drogen. Datenquelle: Bundesanstalt für Straßenwesen: Begutachtung der Fahreignung (Jahrgang)

Die jährlichen Gesamtzahlen der durchgeführten medizinisch-psychologischen Untersuchungen haben von 1990 bis 2017 um 25 Prozent abgenommen, diejenigen, die anlässlich von Alkohol am Steuer durchgeführt wurden sogar um 56 Prozent. Bei den wegen anderen Drogen durchgeführten Untersuchungen musste jedoch im gleichen Zeitraum eine Zunahme um 185 Prozent registriert werden.

Medizinisch-Psychologische Untersuchungen, Begutachtung der Fahreignung, Zeitreihe von 2000 bis 2017 aufgeschlüsselt nach Anteilen in Prozent betreffend Alkohol sowie andere Drogen. Datenquelle: Bundesanstalt für Straßenwesen: Begutachtung der Fahreignung (Jahrgang)
Medizinisch-Psychologische Untersuchungen, Begutachtung der Fahreignung, Zeitreihe von 2000 bis 2017 aufgeschlüsselt nach Anteilen in Prozent betreffend Alkohol sowie andere Drogen. Datenquelle: Bundesanstalt für Straßenwesen: Begutachtung der Fahreignung (Jahrgang)

Der Anteil der medizinisch-psychologischen Untersuchungen betreffend Alkohol sank im Zeitraum von 1990 bis 2017 von 75,1 auf 44,5 Prozent, was einer Abnahme um 30,6 Prozentpunkte entspricht. Bei den anderen Drogen stieg der Anteil von 6,9 auf 24,6 Prozent, was einem Anstieg um 17,7 Prozentpunkte entspricht.

Ergebnisse der MPU-Gutachten

Die MPU-Gutachten bieten der Straßenverkehrsbehörde die psychologische und medizinische Grundlage für die Entscheidung, ob den Klienten (je nach Prognose) die Fahrerlaubnis zugesprochen wird oder nicht. Wird die Fahrerlaubnis nicht zugesprochen, kann der Klient diese nach einem festgesetzten Zeitraum erneut beantragen. Bei manchen Anlassgruppen kann der Klient aufgrund des MPU-Gutachtens auch als nachschulungsfähig eingestuft werden und nach der Teilnahme an entsprechenden Kursen die Fahreignung wiedererlangen.

MPU-Ergebnisse bei Alkohol, Tatauffällige erstmalig und wiederholt, Zeitreihe von 2001 bis 2017 aufgeschlüsselt nach geeignet, nachschulungsfähig und ungeeignet. Datenquelle: Bundesanstalt für Straßenwesen: Begutachtung der Fahreignung (Jahrgang)
MPU-Ergebnisse bei Alkohol, Tatauffällige erstmalig und wiederholt, Zeitreihe von 2001 bis 2017 aufgeschlüsselt nach geeignet, nachschulungsfähig und ungeeignet. Datenquelle: Bundesanstalt für Straßenwesen: Begutachtung der Fahreignung (Jahrgang)

Bei den erstmalig Tatauffälligen wegen Alkohol wurden im Jahr 2017 mehr als die Hälfte (54 Prozent) nach der MPU für geeignet befunden, wieder ein Fahrzeug zu führen, bei den wiederholt Tatauffälligen war dies jedoch bei weniger als der Hälfte (47 Prozent) der Fall.

MPU-Ergebnisse bei Betäubungsmittel- u. Medikamentenauffällige, Zeitreihe von 2001 bis 2017 aufgeschlüsselt nach geeignet, nachschulungsfähig und ungeeignet. Datenquelle: Bundesanstalt für Straßenwesen: Begutachtung der Fahreignung (Jahrgang)
MPU-Ergebnisse bei Betäubungsmittel- u. Medikamentenauffällige, Zeitreihe von 2001 bis 2017 aufgeschlüsselt nach geeignet, nachschulungsfähig und ungeeignet. Datenquelle: Bundesanstalt für Straßenwesen: Begutachtung der Fahreignung (Jahrgang)

Bei den Betäubungsmittel- u. Medikamentenauffälligen wurden im Jahr 2017 fast zwei Drittel (64 Prozent) nach der MPU für geeignet befunden, wieder ein Fahrzeug zu führen. Das sind deutlich mehr, als dies bei Alkoholauffälligen der Fall ist. Offenbar bereitet sich diese Gruppe besser auf die MPU vor als die Alkoholauffälligen.

Polytox.tv - Videos für Psychonauten, Stoner und AktivistenKochen mit Weed – VEGAN!

Leckeres veganes Essen – mit besonderer Zutat!
Bronko hat die vegane Profi-Köchin Josita Hartanto eingeladen, um mit ihr zusammen ein leckeres Gericht aus Schwarzwurzeln und allerlei anderen veganen Leckereien zu zaubern.
Viel Spaß!

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In dieser Sendung werden Handlungen erwähnt und/oder gezeigt, die in Deutschland für bestimmte Personen illegal sind.
Der Besitz, Handel, Erwerb, und die Produktion von Cannabis sind in Deutschland für die meisten Menschen illegal und stellen eine Straftat dar.
SensCuisine will seine Zuschauer informieren und aufklären. Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass die betreffenden Handlungen nicht nachgeahmt werden sollen.
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#bronko #vegan #lecker

Leafly Deutschland NewsPetition für Medizinalcannabis-Legalisierung – Ukraine

Erst im November 2018 gab es Neuigkeiten aus der Ukraine. So hatte der State Service of Ukraine on Medicines and Drugs Control dem kanadischen Cannabisproduzenten C21 Investments Inc. mit Sitz in Vancouver offiziell eine Erlaubnis erteilt, um CBD-Extrakte und -Produkte zu importieren (Leafly berichtete). Nun hat Rechtsanwalt Gennadii Shabas, Leiter der Ukrainischen Vereinigung für medizinisches Cannabis, die Petition für die Medizinalhanf-Legalisierung gestartet. Unterstützung hat er von 16 öffentlichen Organisationen bekommen.

Einem Medienbericht zufolge ist die Petition auf dem besten Weg, um die 25 000 benötigten Unterschriften zu erhalten. Diese benötigt die Werchowna Rada zur Überprüfung bis zum 30. April 2019. (Bei der Werchowna Rada handelt es sich um das gesetzgebende Parlament im Einkammersystem der Ukraine.)

Petition: Millionen Menschen haben keinen Zugang zu Medizinalcannabis

In der Petition schrieb Rechtsanwalt Shabas, dass über zwei Millionen Menschen der Zugang zu einer wirksamen Behandlung verwehrt werde.

„Geben Sie unseren Mitbürgern Zugang zur wirksamen Cannabis-Behandlung, die bei Millionen Patienten in zivilisierten Ländern Anwendung findet“, schreibt Shabas weiter.

Shabas erklärte weiter, dass politische Änderungen vorgenommen werden müssen. Denn damit sei das Leiden der Patienten linderbar und man könne die Rechte der Bürger auf ein menschenwürdiges Leben wahren. Außerdem erhalten die Menschen Zugang zu einer effektiven modernen Behandlung.

Unterstützung vom ukrainischen Gesundheitsminister

Die Petition fordert die Regierung auf, den Zugang zu medizinischem Cannabis für Patienten mit chronischen Schmerzen, Epilepsie, posttraumatischen Belastungsstörungen, Immunerkrankungen, Arthritis, Parkinson und vielen anderen schweren Krankheiten gesetzlich zu regulieren.

Der amtierende Gesundheitsminister Ulana Suprun unterstützte die Petition. In einem Facebook-Post wies er darauf hin, dass Patienten auf der ganzen Welt regelmäßig medizinisches Cannabis verwenden, um ihr Leiden zu lindern und „ihr Wohlbefinden bei einer Reihe schwerer Krankheiten zu normalisieren“.

„Gestern wurde eine Petition auf der Webseite der Werchowna Rada eingereicht, in der Gesetzesänderungen gefordert werden, damit Cannabis für medizinische und wissenschaftliche Zwecke verwendet werden kann. Ist diese Verwendung gerechtfertigt? Wissenschaftler, Ärzte und Patienten auf der ganzen Welt sagen, dass dies der Fall ist“, schrieb Suprun.

 

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Polytox.tv - Videos für Psychonauten, Stoner und AktivistenNot another Dope Show 32 LSD Optik im VIDEO

Servus und Hallo bei Not another Dope Show,

Heute geht es um heftige LSD Erfahrungen, bzw was man machen kann wenn jemand „schräg“ drauf kommt UND ich zeige LSD Optik im VIDEO.

Wer fragen hat, schreibt sie bitte in die Kommentare oder schickt an schmidbauer.ernst@gmail.com eine Mail mit Betreff, frage not another Dopeshow.
Hater Kommentare werden kommentarlos gelöscht. Kritik lasse ich stehen.

Leafly Deutschland NewsAlzheimer: Neue Studie mit Cannabis-Arzneimittel

Die führende britische Demenz-Forschungsorganisation „Alzheimer’s Research UK“ teilte mit, eine klinische Studie am King’s College London zu finanzieren, in der eine Cannabis-Behandlung von Demenzkranken bzw. an Alzheimer erkrankten Patienten untersucht wird. Bei dem Cannabis-Arzneimittel handelt es sich um das Mundspray Sativex®. Dieses ist in Großbritannien wie auch in Deutschland bisher zur Behandlung von Spastiken im Zuge einer Multiplen Sklerose zugelassen.

Was ist Alzheimer?

Alzheimer ist die häufigste Form der Demenz. In Deutschland leben mehr als 1,5 Millionen Menschen mit Alzheimer. Diese unheilbare Erkrankung des Gehirns macht sich durch den fortschreitenden Verlust des Gedächtnisses bemerkbar. Da Nervenzellen im Gehirn absterben, werden die Betroffenen zunehmend vergesslich, verwirrt und sogar orientierungslos.

Neben diesen bekanntesten Alzheimer Symptomen verändern sich im Verlauf der Krankheit aber auch die Persönlichkeit und das Verhalten. Aggressionen, Erregung und Unruhezustände können auftreten. Dies ist häufig einer der schwierigsten Aspekte der Krankheit – sowohl für den Demenzkranken als auch für Angehörige und Pflegende. (Mehr zum Thema Alzheimer hier.)

Cannabis-Mundspray gegen Unruhe und Erregung

Sativex® ist ein Mundspray, das die Cannabinoide Tetrahydrocannabinol (THC) und Cannabidiol (CBD) im Verhältnis 1:1 enthält. Das Medikament wird bereits in England wie in Deutschland bei Muskelsteifheit und Verspannungen bei Patientinnen und Patienten mit Multipler Sklerose angewendet. Für andere Therapien ist das Cannabis-Medikament derzeit nicht zugelassen. Es gibt jedoch Hinweise darauf, dass das Cannabis-Spray auch bestimmte Symptome der Demenz lindern kann. Dies soll die klinische Studie am King’s College überprüfen.

Für die klinische Phase-II-Studie mit Sativex® hat „Alzheimer’s Research UK“ rund 340.000 Euro zur Verfügung gestellt. Das hat die Forschungs-Organisation in einer Pressemitteilung bekannt gegeben. Die Sativex®-Studie wird nun prüfen, ob es möglich ist, Agitiertheit bei Patienten mit Alzheimererkrankung mit dem Medikament zu behandeln.

Kann Cannabis Alzheimer Symptome lindern?

Das Studienteam am King’s College London wird Freiwillige mit einer Alzheimer-Erkrankung rekrutieren, die zwischen 55 und 90 Jahren alt sind, in Pflegeheimen leben und Symptome von Erregung oder Aggression zeigen. Die Probanden der Studie nehmen das Medikament vier Wochen lang ein. Die Forscher vergleichen dann die Ergebnisse derjenigen, die Sativex® einnehmen und derjenigen, die ein Scheinmedikament erhalten.

Der erfolgreiche Abschluss der Forschung wird den Wissenschaftlern zeigen, ob eine größere klinische Studie mit Sativex® bei Patienten mit Demenz durchgeführt werden sollte.

Professor Dag Aarsland, der leitende Forscher der Studie, erklärt:

„Derzeitige Behandlungen von Verhaltensstörungen und psychiatrischen Symptomen von Demenz sind sehr begrenzt und wir müssen dringend Alternativen entwickeln. Ärzte verschreiben manchmal antipsychotische Medikamente, und obwohl diese Medikamente wichtige Vorteile haben können, müssen sie gegen das Risiko sehr schwerwiegender Nebenwirkungen abgewogen werden.“

Die Untersuchung soll auch zeigen, ob es praktikabel ist, Demenzkranken im agitierten Zustand ein Mundspray zu verabreichen.

Vielzahl von medizinischen Ansätzen bei Demenz wichtig

Die Forscher erwarten keine Heilung des Krankheitsprozesses durch Cannabis. Auch wenn ein Hauptanliegen der Demenzforschung sei, das Fortschreiten der Erkrankung zu verlangsamen oder zu verhindern. Diese Studie ziele darauf ab, den Alltag der Betroffenen zu verbessern, erklärt Dr. David Reynolds von der britischen Demenz-Forschungsorganisation:

„Da es seit über 15 Jahren keine neuen Demenz-Behandlungen mehr gibt, ist es äußerst wichtig, dass wir eine Vielzahl von Ansätzen testen, um wirksame Wege zu finden, Menschen zu helfen, die mit der Erkrankung leben. Ein Hauptanliegen der Demenzforschung ist die Entwicklung von Medikamenten, die das Fortschreiten der Demenz-Erkrankung verlangsamen oder stoppen, aber ein Medikament, von dem die Menschen in Alltag profitieren, ist ebenfalls wirklich wichtig.“

Durch die Studie soll auch festgestellt werden, ob mögliche Nebenwirkungen wie Gedächtnisstörungen, Koordinationsschwierigkeiten oder Angstzustände bei den Probanden durch Sativex® auftreten.

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Hanf Journal NewsICBC Berlin 2019

Promotion – Die International Cannabis Business Conference zum dritten Mal in Deutschlands Hauptstadt. Schon zum dritten Mal lädt die ICBC – die International Cannabis Business Conference – in Berlin die Crème de la Crème der Cannabisbranche dazu ein, sich untereinander ein wenig besser zu vernetzen und auf die bevorstehende Zukunft vorzubereiten. Das mittlerweile gerne auch…

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Leafly Deutschland NewsUSA Banken wollen nichts mit Cannabis zu tun haben

Nachdem Kanada im Oktober 2018 Cannabis voll legalisiert hatte, warnten US-Beamte davor, dass Kanadier, die in die USA einreisen wollen, Probleme bekommen könnten. Diese „Warnung“ bezog sich vor allem auf Kanadier, die im Cannabisgeschäft aktiv sind (Leafly berichtete).

Die USA geht aber nicht nur mit Kanadiern hart um, wenn es um Cannabis geht, sondern auch mit den eigenen Landsleuten. Obwohl viele Bundesstaaten in den USA Cannabis legalisiert haben, ist es auf der Bundesebene gemäß dem Klassifizierungssystem der Drug Enforcement Administration (DEA) immer noch verboten. Und wenn ein US-Bürger in der Cannabisbranche arbeitet, riskiert er Sanktionen.

USA-Anwalt erhält Kündigung von der Bank

In einem Bericht wird von dem Rechtsanwalt Henry Wykowski erzählt, der in früheren Jahren einen kurzen Gastauftritt im Justizministerium in Washington hatte. Seit den 1980er Jahren hat er in San Francisco eine eigene Anwaltskanzlei. Außerdem ist er in Kalifornien als Fürsprecher der Cannabisindustrie bekannt und vertritt Mandanten aus der Cannabisbranche. Seine Tätigkeit ist ihm jetzt aber zum Verhängnis geworden.

Dem Bericht zufolge hat Wykowski es schwer, eine dauerhafte Beziehung mit einer Bank aufzubauen. So habe vor kurzem ein Vertreter der Bank J.P. Morgan Chase über ihn im Internet recherchiert und ihm kurzerhand das Konto gekündigt. Angeblich wolle die Bank „nichts mehr mit ihm zu tun haben“. Und das, obwohl seine Klienten in denjenigen Bundesstaaten tätig sind, in denen Cannabis legal ist.

Banken in den USA sind vorsichtig

Zwar boomt die Cannabisbranche in den USA, die Banken sind aber vorsichtig. Viele Banken und Finanzinstitute gehen keine Kundenbeziehungen mit Unternehmen ein, die über eine offizielle Cannabis-Verkaufslizenz verfügen. Sie haben Angst davor, mit Aufsichtsstellen oder auch Ermittlungsbehörden in Konflikte zu geraten.

Aber nicht nur Anwälte oder Unternehmen, die sich in der Cannabisbranche bewegen, sind betroffen. Auch Betriebe oder Personen, die für solche arbeiten, müssen mit Sanktionen rechnen. So heißt es weiter in dem Bericht, dass beispielsweise ein Sanitärunternehmen sanktioniert werden könnte, weil es in einem Hanf-Laden eine Toilette installiert hat.

Interessenverband setzt sich für die Cannabisbranche ein

Becky Dansky vertritt den Interessenverband Safe and Responsible Banking Allicance (Sarba) in Washington, der nun diese unhaltbare Situation in den USA ändern will. So plädiert Dansky für die „Verabschiedung eines Gesetzes, das Banken und Finanzinstituten einen Freibrief ausstellen würde, mit völlig legalen Cannabis-Unternehmen zusammenarbeiten“, heißt es.

Problematisch sei vor allem, dass viele Cannabis-Unternehmen aufgrund dieser Situation nun mit hohen Bargeldsummen arbeite. Beispielsweise würden Mitarbeiter ihren Lohn bar erhalten und auch Steuerzahlungen an den Staat erfolgen größtenteils über den Schalter. Für alle Beteiligten stelle dies ein großes Sicherheitsrisiko dar, so Dansky.

Gegen diesen Gesetzesentwurf gibt jedoch vom Bankenausschuss des Repräsentantenhauses in den USA großen Widerstand. Denn die Bestrebungen der Cannabisbranche kämen einer Drogenlegalisierung durch die Hintertür gleich. Das Bundesrecht habe Vorrang, auch wenn die einzelnen Bundesstaaten innenpolitisch einen gewissen Handlungsspielraum haben. Dies äußerte der republikanische Abgeordnete Blaine Luetkemeyer. Der Bankenausschuss sei seiner Meinung nach das falsche Forum, um über eine Kursänderung der US-amerikanischen Drogenpolitik zu sprechen.

Dennoch ist Dansky zuversichtlich und hofft, schon bald eine nationale Großbank in den USA von den Vorzügen der Geschäfte mit Cannabisunternehmen überzeugen zu können.

Justizminister will sich für Cannabisbranche einsetzen

Befürworter des Gesetzesentwurfes erklärten, dass die Argumentation des Abgeordneten Luetkemeyer „spitzfindig“ sei. Denn schließlich sei es die republikanische Regierung von Donald Trump, der sich gegen die Cannabis-Legalisierung ausspricht. Der neue Justizminister William Barr versprach jedoch, dass er nicht gegen Geschäfte vorgehen werde, die eine offizielle Betriebsbewilligung besäßen.

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Hanfparade, jedes Jahr in BerlinHanfparade T-Shirt Design für 2019 gesucht!

Foto mit Hanfparade 2014 Helfer-T-Shirts

Die Original Hanfparade 2014 T-Shirts

Wie jedes Jahr möchten wir auch in diesem ein besonderes Hanfparade Jahres-Tshirt anbieten. Gerne nehmen wir Bewerbungen für das Motiv entgegen. Es soll sich natürlich nach unserem Jahresmotto “Legalisierung nur mit dir!” richten und es einbinden.

Gedruckt wird das ganze auf einer limitierten Hanf-Tshirt-Edition, sowie im Spreadshirt-Shop der Hanfparade nach der Veranstaltung.

Nimm mit uns Kontakt auf: info@hanfparade.de oder per Kontaktformular.

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Polytox.tv - Videos für Psychonauten, Stoner und AktivistenCBD GorillaGlue 18%! CBD

Kurze Smoke Session mit leckerem GorillaGlue von Cannaheld.
Bis zum nächsten Video.
Instagram: https://www.instagram.com/amnesiacorecut/

Cannaheld: <a href="https://www.cannaheld.de/" target="_blank" rel=“nofollow“>https://www.cannaheld.de/

Leafly Deutschland NewsKinderkrebs – was können Cannabinoide leisten?

Etwa 2.000 Kinder erkranken jedes Jahr an Krebs. Am häufigsten sind Leukämien (Blutkrebs) (33 Prozent), Hirntumore (24 Prozent), Lymphome (ca. 11 Prozent), Neuroblastome (7 Prozent) und das Nephroblastom (Wilms-Tumor) (5 Prozent). Obwohl Kinderkrebs häufig aggressiv verläuft, sind die Heilungschancen mit etwa 80 Prozent sehr gut. Grund dafür sind die großen Fortschritte in der Medizin und die enge Zusammenarbeit zwischen Kliniken und Forschungseinrichtungen. Dennoch ist Krebs die am häufigsten auftretende tödliche Erkrankung bei Kindern und Jugendlichen.

Kinderkrebs: Die Standardtherapien

Die Art der Therapie wird abhängig von der Art der Erkrankung, dem Stadium, der Lokalisation des Tumors, dem Alter des Kindes und weiteren Faktoren bestimmt. Operationen, Bestrahlung, Chemotherapien, Knochenmarktransplantationen sind übliche Vorgehensweisen, die einzeln oder in Kombination nötig werden. Natürlich leiden auch Kinder unter den Nebenwirkungen der Behandlungen. Ebenso wie bei Erwachsenen versucht man, Kindern die Behandlung so wenig belastend wie möglich zu gestalten. Dafür stehen verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung. Cannabinoide sind eine davon, die aber bislang aus verschiedenen Gründen eine untergeordnete Rolle spielten.

Cannabinoide bei Kindern – Erkenntnisse nur bei Krebs und Epilepsie

Die aktuelle Datenlage spricht bisher nur bei zwei Krankheitsbildern für den Einsatz von medizinischem Cannabis bei Kindern. Das sind zum einen Übelkeit und Erbrechen aufgrund einer Chemotherapie sowie Epilepsie. Das hat eine im Oktober 2017 veröffentlichte Untersuchung ergeben, in der alle verfügbaren Studien herangezogen wurden. Doch selbst bei diesen beiden Anwendungsbereichen seien die Risiken für Kinder und Jugendliche deutlich höher als bei den gleichen Zuständen bei Erwachsenen.

Für die Anwendung von Medikamenten und Substanzen bei Kindern gelten viel höhere Anforderungen. Darum sind andere Berichte über positive Wirkungen bislang nur als Einzelfälle zu werten. Da langfristige Folgen einer Therapie mit Cannabinoiden, egal ob es sich um THC, CBD oder andere Phytocannabinoide handelt, bei Kindern nicht geklärt sind, sind zu Recht sehr zurückhaltend mit der Verordnung. Selbst CBD, das aufgrund der fehlenden psychoaktiven Wirkung gemeinhin als “harmloser” angesehen wird, kann bei Kindern Nebenwirkungen zur Folge haben. In Studien mussten Kinder die Therapie mitunter sogar wegen der Nebenwirkungen abbrechen. Eine Überwachung durch einen Arzt sowie die Abwägung von günstigen und ungünstigen Wirkungen muss unbedingt erfolgen – selbst wenn Cannabinoide oftmals wie der letzte Strohhalm erscheinen, an den man sich klammern möchte.

Den Kindern und Familien, denen nicht das Los beschert ist, einen heilbaren Tumor zu haben, steht ein schwerer Weg bevor. Möglicherweise ist die Lebensqualität durch den Tumor, Metastasen oder die Behandlung bereits so eingeschränkt, dass das in dieser Situation bestmögliche Wohl des Kindes im Vordergrund steht. Langfristige Nebenwirkungen spielen dann vielleicht keine Rolle mehr. Wenn sonst keine Medikamente helfen, die Beschwerden oder Schmerzen des Kindes zu lindern, steht Ärzten die Möglichkeit offen, Cannabinoide einzusetzen.

Wirken Cannabinoide gegen Kinderkrebs?

Zur Wirkung von Cannabinoiden gegen Kinderkrebs gibt es bereits einige Untersuchungen. Allerdings gibt es keine Untersuchung, in der Cannabinoide bei Kindern angewendet wurden. Man weiß aus verschiedenen Arbeiten, dass in einer Reihe von Tumorzelltypen, die Anzahl der Cannabinoidrezeptoren erhöht ist. Das deutet darauf hin, dass 1.) das Endocannabinoidsystem an der Steuerung in Krebszellen auf irgendeine Art und Weise beteiligt ist, und dass 2.) ein Eingriff in das aus dem Gleichgewicht geratene Endocannabinoidsystem den Körper im Kampf gegen die Krebszellen unterstützen könnte.

Es gibt einige Laborversuche an drei typischen Tumoren bei Kindern – Rhabdomyosarkom, Osteosarkom und Neuroblastom. Für alle drei Tumorarten wurde gezeigt, die Überlebensfähigkeit der Tumorzellen verringert wurde, wenn mit Hilfe von CBD, THC oder anderen Cannabinoidrezeptor-Antagonisten gearbeitet wurde. Im Fall der Neuroblastomzellen und Neuroblastome in Mäusen stellte sich heraus, dass sowohl THC als auch CBD das Überleben der Krebszellen reduzierte. Die Wirkung von CBD war dabei noch besser als die von THC.

Möglicherweise könnte CBD daher nicht nur in der Linderung von Symptomen eine klassischen Krebstherapie hilfreich sein, sondern auch kausal gegen den Krebs wirken. Dazu bedarf es aber noch eine Reihe von weiteren Untersuchungen.

So lange raten Experten davon ab, Kindern auf eigene Faust CBD-Präparate zu verabreichen. Falls Sie denken, Ihr Kind könnte von einer Behandlung mit CBD profitieren, sprechen Sie unbedingt mit den behandelnden Onkologen.

Wie Sie hier nachlesen können, hat die Gabe von Cannabis oder einzelnen Cannabinoiden wie CBD möglicherweise nicht nur gesundheitliche Folgen für das Kind, sondern auch strafrechtliche Folgen für die Eltern.

Mehr zum Thema CBD-Therapie bei Kindern.

Häufige Symptome bei Kinderkrebs

Bei einer Leukämie entartet die Bildung der weißen Blutkörperchen (Leukozyten). Das Knochenmark produziert unkontrolliert immer mehr funktionsuntüchtige Leukozyten. Gesunde Zellen werden dadurch verdrängt und das Immunsystem geschwächt.

Typische Anzeichen sind langandauernde Müdigkeit, blasse Gesichtsfarbe, Appetitlosigkeit und Gewichtsverlust, Fieber, Schmerzen in den Beinen, vermehrte Infektionen und Schwellungen der Lymphknoten.

Bei einem Hirntumor bildet sich im Hirn Krebsgewebe, das auf das Gehirn drückt. Dadurch können Funktionen des Gehirns eingeschränkt sein. Häufige Anzeichen bei einem Hirntumor sind Kopfschmerzen, Übelkeit und Brechreiz, Gleichgewichtsstörungen und Schwindel, Störungen der Augenbewegung, Müdigkeit und erhöhtes Schlafbedürfnis.

Von einem Neuroblastom ist ungefähr eines von 100.000 Kindern betroffen. Das mittlere Erkrankungsalter liegt bei zwei Jahren, ein Drittel der Kinder erkrankt bereits im ersten Lebensjahr. Die Ursache für ein Neuroblastom liegt in einem Fehler während der Embryonalentwicklung. Die Zellen der so genannten Neuralleiste verbleiben in einem unreifen Stadium. Diese Zellen befinden sich in den Nebennieren, entlang der Wirbelsäule, im Kopf-, Hals- und Nackenbereich, im Brust-, Bauch- und Beckenraum und in den Paraganglien. Welche Symptome auftreten, hängt davon ab, wo sich der Tumor befindet. Drückt er auf die Wirbelsäule, können Symptome wie bei einer Querschnittslähmung auftreten. Im Bereich der Brustraumes kann es zu Luftnot, im Bauchbereich zu Bauch- und/oder Rückenschmerzen, Darm- oder Verdauungsbeschwerden oder Harnwegsproblemen kommen.

Wenn Ihr Kind über einen längeren Zeitraum die beschriebenen Symptome zeigt oder über Schmerzen, Schwäche oder sonstige Beschwerden klagt, die Sie keiner akuten Erkrankung oder Verletzung zuordnen können, sollten Sie Ihren Kinderarzt aufsuchen.

 

Hinweis: In diesem Artikel berichten wir über rezeptpflichtiges CBD oder auch Cannabidiol. Dieser Artikel macht zur möglichen Zweckbestimmung keinerlei Vorschlag. Nutzversprechen bleiben den Apothekern überlassen.

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Leafly Deutschland NewsNeue Cannabissorten für deutsche Patienten

Die Vollspektrum-Cannabisextrakte von dem kanadischen Cannabisunternehmen Tilray sind bereits auf dem deutschen Markt verfügbar (Leafly berichtete). Einem Medienbericht zufolge hat das Unternehmen jetzt sein Angebot um zwei neue Cannabissorten in Blütenform für die Herstellung von Rezepturarzneimitteln in Deutschland erweitert.

In der Erforschung und Produktion von medizinischen Cannabisprodukten gehört das kanadische Cannabisunternehmen Tilray zu den führenden Anbietern. In einer Pressemitteilung gab das Unternehmen bekannt, dass ab sofort zwei neue Cannabissorten in Blütenform für Apotheken in ganz Deutschland zur Verfügung stehen. Damit ist Tilray der erste lizenzierte Cannabisproduzent, der gleichzeitig Vollspektrum-Extrakte sowie Cannabisblüten in pharmazeutischer Qualität als Rezepturarzneimittel anbietet.

Was sind das für Cannabissorten?

Ab sofort sind zwei verschiedene Cannabissorten in Blütenform erhältlich:

  • TILRAY THC25 mit 25 Prozent THC und < 1 Prozent CBD
  • TILRAY THC10:CBD10 mit THC und CBD in einem Gehalt von jeweils 10 Prozent

Die Auslieferung der neuen Cannabissorten bzw. der Blüten erfolgt in wiederverschließbaren und geruchsneutralen 15 Gramm Reißverschlussbeuteln. Dabei erfüllen die medizinischen Cannabisprodukte sämtliche regulatorischen und qualitativen Anforderungen des deutschen Betäubungsmittelgesetzes (BtMG) und des Gesetzes über den Verkehr mit Arzneimitteln (AMG).

Wie schon zuvor erwähnt, dienen die Cannabisblüten als Ausgangsstoff zur Herstellung von Rezepturarzneimitteln und können zudem über pharmazeutische Großhändler bezogen werden. Weiter heißt es in der Mitteilung, dass die Vollspektrumextrakte und die neuen Cannabisblüten alternativ über den Pharma-Dienstleister Paesel + Lorei GmbH & Co. KG bezogen werden können.

Cannabissorten entsprechen höchsten arzneimittelrechtlichen Standards

Die Herstellung der neuen Cannabissorten von Tilray findet in der Produktionsanlage in Kanada statt. Hier werden die Produkte auch hinsichtlich ihrer Reinheit und Wirksamkeit geprüft. Außerdem verfügt das Unternehmen über eine GMP-Zertifizierung.

„Tilray steht für Präzision: Jeder Arbeitsschritt wird genau überwacht. So garantieren wir die hohe, standardisierte Qualität unserer Produkte. Indem wir unser Angebot im deutschen Markt erweitern, adressieren wir die Bedürfnisse der Betroffenen und schaffen Versorgungssicherheit. Jeder, der in Deutschland medizinisches Cannabis verschrieben bekommt, soll es auch erhalten können – und zwar in der jeweiligen optimalen Form“, erklärte Brendan Kennedy, Chief Executive Officer von Tilray.

 

Hinweis: In diesem Artikel berichten wir über rezeptpflichtiges CBD oder auch Cannabidiol. Dieser Artikel macht zur möglichen Zweckbestimmung keinerlei Vorschlag. Nutzversprechen bleiben den Apothekern überlassen.

 

 

 

 

 

 

 

 

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Hanf Journal NewsZypern legalisiert medizinisches Cannabis

Parlament verabschiedet gesetzliche Bestimmungen für den Anbau und die Verwendung von Medizinalhanf   Nun folgt also Zypern, nachdem im März letzten Jahres Griechenland Cannabis zu medizinischen Zwecke legalisiert hatte. Die zypriotischen Abgeordneten segneten am Freitag mit einer deutlichen Mehrheit von 30 Ja-Stimmen zu 18 Nein-Stimmen die Novelle des Betäubungsmittelgesetzes ab, die künftig den Anbau, die…

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Leafly Deutschland NewsCansativa: Northern Swan investiert Millionen

Die Cansativa GmbH ist ein 2017 gegründeter GDP-zertifizierter Arzneimittelgroßhändler mit der Erlaubnis zur Teilnahme am BtM-Verkehr und Sitz in Frankfurt am Main. Ziel ist es, den Markt für medizinisches Cannabis zu professionalisieren. Zudem soll der Markt von der aktuellen Stigmatisierung befreit und die Preise für Patienten nachhaltig reduziert werden.

Anders als andere Unternehmen in diesem Bereich, verfügt Cansativa seit Beginn des Geschäftsbetriebs über ein eigenes Distributions- und Fulfillmentcenter am Geschäftsstandort Frankfurt am Main.

Die Firma zählt darüber hinaus als einer der „First Mover“ zu den größten unabhängigen Importeuren und Distributoren von medizinischem Cannabis in Deutschland. Von Frankfurt aus beliefert das Unternehmen Apotheken und Pharmagroßhändler in ganz Deutschland.

„Anders als der Großteil unserer Wettbewerber sind wir kein von externen Dienstleistern abhängiger Arzneimittelvermittler, sondern bewegen seit jeher tagtäglich unsere Produkte physisch in unseren eigenen Lagern und werden auch sämtliche Prozessschritte in der Weiterverarbeitung eigenständig durchführen,“ so Jakob Sons, Mitgründer von Cansativa und gemeinsam mit Benedikt Sons Co-Geschäftsführer.

Cansativa erhält Millionenbetrag für Ausbau eines EU GxP Innovation Hubs

Nun haben die Gründerbrüder einen weiteren Meilenstein erreicht. Northern Swan, ein New Yorker Investment Fond, hat nämlich einen Millionenbetrag in die Cansativa GmbH investiert. Cansativa setzt das Kapital zum Ausbau eines „EU GxP Innovation Hubs“ und Fulfillmentcenter für medizinisches Cannabis ein.

„Der Deal wurde bereits Ende 2018 geschlossen. Jetzt sind die Gelder geflossen und wir können die Expansion vorantreiben. Wir entwickeln uns vom Großhändler hin zum Hersteller. Das ist die logische Konsequenz und richtige Entscheidung für unser Unternehmen „,  so Benedict Sons gegenüber Leafly.de

Die weitere Betriebsstätte dient dann als EU-Hub für die wachsende Branche. Diese eröffnet für pharmazeutische Unternehmen aus der ganzen Welt einen Zugang für den rasant wachsenden europäischen Markt. Cansativa steht dabei als verlässlicher und unabhängiger Fullservice GxP Partner zur Seite.

Mit der Investition und der professioneller Erfahrung von zwei Generationen in den Bereichen Medizin, Recht und Strategie, treiben die Brüder Sons so die europaweite Professionalisierung der gesamten Branche von Frankfurt am Main aus weiter voran.

Northern Swan bringt dabei neben der Investitionssumme insbesondere Expertise, technisches Know-How, professionelles Netzwerk und Beteiligungen an weiteren Unternehmen aus der Medizinal-Cannabis-Industrie ein.

„Wir sind der Überzeugung, dass wir mit Cansativa den idealen Partner haben, um den europäischen Medizinal-Cannabis-Markt gemeinsam zu erschließen.“ Das erklärte Kyle Detwiler, CEO von Northern Swan Holdings, gegenüber der Presse.

Standortvorteil Frankfurt

Frankfurt am Main als Standort ist hierbei eine besonders gute Wahl. Die Stadt verfügt mit dem Flughafen nicht nur über ein internationales Drehkreuz in Sachen Reisen. Sondern auch über eine besondere Cannabispolitik. Bereits im März 2018 startete die Stadt Frankfurt ein großes Leuchtturm-Projekt in Sachen Cannabis als Medizin. Das Gesundheitsdezernat startete ein Drei-Jahres-Projekt zu Medizinischem Cannabis für Schwerkranke. Leafly.de berichtete.

 

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Polytox.tv - Videos für Psychonauten, Stoner und AktivistenCannabis Review: ☀️LSD™

Kein LSD. Nur Cannabis 🍀
Liebe GreenGermany-Homies eine Strain-Review der Sorte LSD.
Viel Spaß wünsche Ich euch 🔥
Beste Grüße
Timm

Vielen Dank an Barney’s Farm, die diese Folge ermöglicht haben.

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In dieser Sendung werden Handlungen erwähnt und/oder gezeigt, die in Deutschland für bestimmte Personen illegal sind.
Der Besitz, Handel, Erwerb, und die Produktion von Cannabis sind in Deutschland für die meisten Menschen illegal und stellen eine Straftat dar.
GreenGermany will seine Zuschauer informieren und aufklären. Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass die betreffenden Handlungen nicht nachgeahmt werden sollen.
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