Planet Drogen

Hanf Journal NewsAls Cannabis in Deutschland gesellschaftsfähig wurde

  50 Jahre 1968 – als Cannabis in Deutschland gesellschaftsfähig wurde     Ein Rückblick auf das Jahr, das als Sommer der Liebe in die Annalen einging – das aber in Wirklichkeit vielschichtiger war Das Jahr 1968 hat sich unweigerlich in den Geschichtsbüchern und in unserem kollektiven kulturellen Gedächtnis einen festen Platz erobert. Dieses spezielle…

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Hanf Journal NewsFeuer auf Marlene Mortler

  Beitrag von Hans Cousto   Hintergründe zu Mortlers Fake News   In der Februarausgabe des Hanf Journals wurde berichtet, dass am 14. Dezember 2017 der jährlich erscheinende „Bericht zur Drogensituation in Deutschland“ der Deutschen Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht (DBDD) mit den Daten für das Jahr 2016 veröffentlicht wurde. Das Standardwerk zur Situation illegaler…

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Hanf Journal NewsWie Cannabiskonsum die geistige Leistungsfähigkeit von Patienten verbessert

    Von Dr. med. Franjo Grotenhermen     Die medizinische Verwendung von Cannabis verbesserte in einer Studie aus den USA die geistige Leistungsfähigkeit. Die aufwändige Untersuchung mit 22 Patienten wurde in den USA durchgeführt. Die Wissenschaftler verwendeten einen Test – den sogenannten MSIT-Test – der bestimmte Aspekte der geistigen Leistungsfähigkeit misst. Während des Tests…

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Polytox.tv - Videos für Psychonauten, Stoner und AktivistenWas sagen meine ELTERN, zu meinen „DROGENVIDEOS“ ? | FRAG KALLE #6

Was sagen meine Eltern zu meinen Drogenvideos ?
In diesem Video beantworte ich die Fragen ,die Ihr mir unter meinem letzten Video gestellt habt.

►WEITERE VIDEOS:
http://bit.ly/2lcFWcv

► SMASHCAST : https://www.smashcast.tv/KallesWorld
► DISCORD FÜR ECHTE HÄNGER : https://discord.gg/VEKU3vz
► INSTAGRAM : https://www.instagram.com/youtubekalle/
► DIE POLIZEI FINDET MEINE HANFPLANTAGE https://www.youtube.com/watch?v=j-g6DvPJhKY
► MEIN ERSTES MAL KOKAIN
https://www.youtube.com/watch?v=afw19komCoY
► MEIN ERSTES MAL IN HOLLAND https://www.youtube.com/watch?v=wgp-OhxGvgE

MERCHANDISE
https://www.seedshirt.de/shop/kalle

SPENDEN KANN MAN AUCH, WENN MAN BOCK HAST 😀
http://bit.ly/2jc3qgG

Social Media
►Instagram – https://www.instagram.com/youtubekalle/
►Twitter – https://twitter.com/KallesWorld
►Facebook – https://www.facebook.com/Kallesworld/
►Snapchat – KallesWorld

!!! WICHTIG !!!
IN UNSEREN VIDEOS WERDEN KEINE DROGEN KONSUMIERT
NUR TABAK UND ZIGARETTEN !!!!!!!!

Leafly Deutschland NewsLeafly.de Patientenakte: Sandra, Baden-Württemberg, 39, metastasierter Brustkrebs

Vor einem Jahr fing Sandras Körper an zu schmerzen. Zunächst konnte keine Diagnose gestellt werden. Für die Krankheit, zu der die Symptome passten, erschien Sandra den Ärzten zu jung. Sie konnte sich nur mit Ibuprofen über Wasser halten, doch die Schmerzen steigerten sich ins unermessliche. Sandra konnte sich nicht mehr bewegen und ließ sich in die Notaufnahme einweisen. Hier zeigten sich auffällige Marker im Blutbild. Es handelte sich um Brustkrebs, ein muzinöses Karzinom, ein sehr seltener, schmerzhafter Krebs, dessen Altersgipfel eigentlich bei 71 Jahren liegt.

Die Angst

Die Diagnose warf Sandra erst einmal um. Angst ließ sie nicht mehr zur Ruhe kommen. Sie begann, eine Bilanz ihres Lebens aufzustellen und kam zum Ergebnis, dass sie eigentlich bisher todunglücklich gewesen war. Bei Sandra drehte sich ein Schalter um, sie begann Depression, Unzufriedenheit, falsche Beziehungen und mehr aus ihrem Leben zu streichen.

Erfolgreiche Behandlung mit Folgen

Viel Zeit zum Nachdenken blieb Sandra nicht. Trotz schlechter Blutwerte bekam sie eine Chemotherapie, sechzehn Infusionen. Die anschließende Strahlentherapie mußte sie nach zehn Sitzungen abbrechen, die Nebenwirkungen Übelkeit, Kopfschmerzen, Unwohlsein und starke Stimmungsschwankungen waren zu heftig. Dann kam die Horror-Nachricht: Der Krebs hatte schon in Sandras Knochen gestreut.

Daraufhin wurde sie mit dem humanen monoklonalen Antikörper Xgeva behandelt. Zusätzlich wurde ihr eine Hormontherapie mit Tamoxifen verordnet, doch leider bekam Sandra nach drei Monaten eine der schlimmsten Nebenwirkungen, einen Schlaganfall. Auch andere polyneuropathische Beschwerden blieben nicht aus. Die Alternative führte zu einer Therapie mit dem Aromatasehemmer Letrozol.

Seelentherapie für Sandra: Schreiben, Freunde und Dronabinol

Die Feststellung der Metastasen sowie die Therapie warfen Sandras Gemütszustand noch einmal zurück. Inzwischen hatte sie sich jedoch einen neuen Freundeskreis aufgebaut. Echte Freunde, die sie unterstützten. Schnell kam sie wieder auf die Beine. Parallel fing sie an, sich auf ihrem Blog Plötzlich Krebs alles von der Seele zu schreiben.

Als Sandra las, daß der medizinische Einsatz von Cannabis gegen polyneuropathische Beschwerden in oder nach einigen Krebstherapien zu guten Ergebnisse geführt hatte, sprach sie ihre Onkologin darauf an. Diese befürwortete die Behandlung zwar, allerdings verwies sie Sandra für das Erstrezept auf ihren Allgemeinmediziner. Ohne Probleme bekam sie von ihm ein Rezept über das synthetische Cannabinoid Dronabinol. Sofort nach der Einnahme entspannte sich nicht nur ihr gesamter Körper, sondern auch ihr Gemüt.

Durch diese Behandlung hat Sandra kaum noch Schmerzen. Sie spürt eine Stabilisierung des ganzen Organismus inklusive ihres Gemütes. Problematisch empfindet sie, dass Dronabinol bei ihr Wechselwirkungen zu anderen Schmerzpräparaten aufweist: Meist hebt es die Wirkung der anderen Präparate auf.

Sandra führt auch ihren Blog weiter. Sie schreibt offen über ihre Erfahrungen mit der Krankheit; über die kleinen und großen Probleme, über die starken und schwachen Schmerzen, über Freude, Freunde, Leid und über das Leben.

Patienteninfos
Name: Sandra
Alter: 39
Wohnort/Bundesland: Baden-Württemberg
Krankenkasse: Barmer
Diagnose: Brustkrebs
Medikation: Dronabinol-Kapseln à 5 mg, Morgens und Abends je eine Kapsel – Mittags bei Bedarf
Fachrichtung des verschreibenden Arztes: Erstverordnung: Allgemeinmediziner, Folgerezepte: Onkologin

Das Leafly.de Patienteninterview

Leafly.de: Seit wann wendest Du Cannabis als Medizin an?
Sandra: Seit Januar 2018.

Leafly.de: Wie bist Du denn darauf gekommen?
Sandra: Ich hatte überall über Cannabisbehandlungen gelesen und war sehr neugierig. Ich habe eine junge Ärztin in der Uniklinik angesprochen. Sie hat mir gesagt, daß es in der Klinik mehrere Patienten gibt, die das Dronabinol gegen Schmerzen bekommen. Sie hat mir aber auch gesagt, daß sie mir es nicht ausstellen kann. Sie verwies mich auf meinen Hausarzt. Der hat es mir auch direkt verschrieben. Die Folgerezepte habe ich dann auch von meiner Onkologin in der Uniklinik bekommen.

Leafly.de: Wie war das erste Mal?
Sandra: Sehr entspannend. Sofort gingen meine Muskelverspannungen und meine Ängste verschwanden.

Leafly.de: Wie nimmst Du es ein?
Sandra: Als Dauermedikation nehme ich Morgens und Abends je eine Kapsel. Wenn es mir gar nicht gut geht, nehme ich Mittags auch eine. So vertrage ich es auch gut und so habe ich fast keine psychotrope Wirkung. Wenn ich mehr nehme, kann ich nichts mehr machen – nur schlafen.

Leafly.de: Gibt es Schwierigkeiten mit der Krankenkasse?
Sandra: Überhaupt keine.

Leafly.de: Geht es Dir gut? Bist Du glücklich?
Sandra: Ja, es geht mir sehr gut. Ich habe einen wunderbaren Sohn und tolle Freunde. Ich lebe ein neues Leben.

Vielen Dank, liebe Sandra. Wir wünschen Dir, dass alles gut läuft und die Therapien weiterhin gut anschlagen.

Weitere Patientenakten auf Leafly.de:
https://www.leafly.de/patientenakte-vanessa-dottersacktumor/
https://www.leafly.de/patientenakte-erik-gliobastom/
https://www.leafly.de/leafly-patientenakte-susanna-adenokarzinom/
https://www.leafly.de/patientenakte-yvonne-thueringen-darmkrebs/
https://www.leafly.de/welt-krebs-tag-medizinischer-einsatz-von-cannabis-krebstherapie/
https://www.leafly.de/patientenakte-johanna-metastasierter-brustkrebs/
https://www.leafly.de/brustkrebs-und-medizinisches-cannabis/

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Deutscher Hanfverband NachrichtenMortler will Hanffreunde entkriminalisieren | DHV-Video-News #165

Mortler will Hanffreunde entkriminalisieren | DHV-News #165

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Die Hanfverband-Videonews vom 18.05.2018

Die Tonspur der Sendung steht als Audio-Podcast am Ende dieser Nachricht zum downloaden oder direkt hören zur Verfügung.

  • Neuer Rekord bei Strafverfahren gegen Cannabiskonsumenten
  • Mortler will Hanffreunde entkriminalisieren
  • Fazit zum GMM 2018
  • TK bezweifelt Wirksamkeit von Cannabis als Medizin
  • Termine

Neuer Rekord bei Strafverfahren gegen Cannabiskonsumenten

Mortler will Hanffreunde entkriminalisieren

Fazit zum GMM 2018

TK bezweifelt Wirksamkeit von Cannabis als Medizin


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Deutscher Hanfverband NachrichtenMortler will Hanffreunde entkriminalisieren | DHV-Video-News #165

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Mortler will Hanffreunde entkriminalisieren

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Die Hanfverband-Videonews vom 18.05.2018

0:43 • Neuer Rekord bei Strafverfahren gegen Cannabiskonsumenten
3:46 • Mortler will Hanffreunde entkriminalisieren
11:53 • Fazit zum GMM 2018
13:27 • TK bezweifelt Wirksamkeit von Cannabis als Medizin
15:23 • Termine

Die Tonspur der Sendung steht hier als Audio-Podcast zum downloaden oder direkt hören zur Verfügung:
https://hanfverband.de/files/dhv_news_165_-_podcast_18_05_2018.mp3

• Neuer Rekord bei Strafverfahren gegen Cannabiskonsumenten

DHV, 17.05.2018: Polizeiliche Kriminalstatistik: Zahl der Cannabisdelikte 2017 auf historischem Rekordhoch
https://hanfverband.de/nachrichten/news/polizeiliche-kriminalstatistik-zahl-der-cannabisdelikte-2017-auf-historischem-rekordhoch

• Mortler will Hanffreunde entkriminalisieren

DHV, 16.05.2018: Mortler für Bußen und Beratung statt Strafverfolgung bei Eigenbedarf
https://hanfverband.de/nachrichten/news/mortler-fuer-bussen-und-beratung-statt-strafverfolgung-bei-eigenbedarf

• Fazit zum GMM 2018

Pressemitteilung des Deutschen Hanfverbands vom 17.05.2018: 9.000 Cannabisfreunde fordern “Gesundheit statt Strafverfolgung”
https://hanfverband.de/nachrichten/pressemitteilungen/9000-cannabisfreunde-fordern-gesundheit-statt-strafverfolgung

• TK bezweifelt Wirksamkeit von Cannabis als Medizin

FAZ, 17.05.2018: Medizinisches Cannabis: Hype um den Hanf
http://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/gesundheit/medizinisches-cannabis-hype-um-den-hanf-15594649.html

TK, Cannabis-Report 2018: https://www.tk.de/tk/themen/arzneimittelversorgung/cannabis-report-2018/982398

• Termine

http://hanfverband.de/nachrichten/termine

Heidelberg: Offenes Treffen der DHV-Ortsgruppe Rhein-Neckar
Dienstag, 22. Mai 2018 – 19:00 bis 22:00

Mönchengladbach: Der lange Weg der Cannabis-Legalisierung
Mittwoch, 23. Mai 2018 – 18:00 bis 22:00

Erfurt: Offenes Treffen der DHV-Ortsgruppe
Mittwoch, 23. Mai 2018 – 19:00 bis 22:00

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Hanf Journal NewsMedizinalhanf wird in den USA vor dem Justizministerium geschützt

  Ein Sieg für Patienten – eine Niederlage für den US-Generalstaatsanwalt Jeff Sessions.     Dass der amerikanische Justizminister Jeff Sessions kein Freund von Cannabis ist, konnte man schon häufiger aus dessen Äußerungen entnehmen. Da der in 46 Bundesstaaten legalisierte Zugang zu medizinischem Marihuana nach übergreifendem Bundesgesetz noch immer nicht im Einklang mit der Justiz…

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Leafly Deutschland NewsMünchen: Cannabis Social Club für Medizinalhanf

Cannabis Social Club München

Die Ortsgruppe München des Deutschen Hanfverbandes (DHV) hat einen Antrag für die Gründung eines Cannabis Social Club bei der Stadt eingereicht, um Medizinalhanf im Rahmen eines Modellprojektes anzubauen. Gleichzeitig haben die Aktivisten eine Online-Petition für das medizinische Cannabis-Modellprojekt gestartet, die noch bis zum 5. Juni unterzeichnet werden kann.

Versorgunglücke von Cannabispatienten

Leafly.de hat bereits mehrfach über die Lieferengpässe bei Cannabisblüten berichtet. Dadurch sind einzelne Blütensorten teilweise in den Apotheken nicht verfügbar. Und die Lieferengpässe können selbst todkranke Menschen treffen. Bisher wird der deutsche Bedarf an Medizinalhanf komplett durch Importe aus Kanada und den Niederlanden gedeckt.

Ziel der Bundesregierung war, ab 2019 medizinische Cannabisblüten in Deutschland zu ernten. Da das Oberlandesgericht Düsseldorf aber kürzlich das Vergabeverfahren für den Anbau von Cannabis gestoppt hat, ist dieser Zeitplan passé. Die Versorgungslage von Cannabispatienten wird sich daher in absehbarer Zeit nicht verbessern.

„Cannabispatienten haben das Recht auf eine lückenlose medizinische Versorgung. Diese ist aktuell nicht gewährleistet und zukünftig weiter fraglich. Das im Modellprojekt produzierte Cannabis soll Versorgungssicherheit bei Münchener Patienten gewährleisten“, erklärt der Sprecher des Hanfverbands München, Micha Greif.

„Cannabis Social Club“ in München

Wie stellen sich die Münchner Aktivisten den Anbau und die Abgabe von Medizinhanf konkret vor?

  • Die Idee ist ein „Cannabis Social Club“, der an einem gesicherten Ort betrieben wird
  • Die Behörden sollen den Club in puncto Qualität und Sicherheit überwachen
  • Mitglied werden dürfen alle Münchner Cannabispatientinnen und -patienten
  • Anbau, Ernte und Weiterverarbeitung der Cannabisblüten wird durch geschultes Personal erfolgen
  • Mitglieder dürfen nicht mehr als die medizinisch indizierte Eigenbedarfsmenge gegen einen Kostenbeitrag erhalten
  • Der Handel mit Cannabis sowie die Abgabe an Dritte, insbesondere Minderjährige, bleibt weiterhin illegal
  • Die Abgabe der Cannabisblüten erfolgt über die Apotheken
  • Die Apotheken übernehmen weiterhin die bisherigen Identitätsprüfungen

„Wir möchten, dass Apotheker eine faire Bezahlung bekommen“, so Greif.

Versorgungslage mit Cannabis könnte sich weiter verschlechtern

Experten befürchten, dass sich die Importprobleme noch verschärfen, denn in Kanada wird Cannabis als Genussmittel ab Juli legalisiert. Der DHV zitiert den Gesundheitsexperten Erwin Rüddel (CDU), demnach der legale Verkauf von Cannabis die Lieferung von Cannabis als Medizin nach Deutschland ausschließe. Das sei auch der Grund, warum kein Import aus Uruguay genehmigt worden sei.

Der Hanfverband München kritisiert, dass sich aufgrund der schlechten Versorgungslage viele Patientinnen und Patienten auf dem Schwarzmarkt mit Cannabis versorgen. „Sinnvoller wäre ein Eigenanbau“. Ein „Cannabis Social Club“ liege daher im öffentlichen Interesse und verfolge Zweck und Ziel des Betäubungsmittelgesetzes (BtMG), weil es – anders als der Schwarzmarkt – Cannabis in gleichbleibender Qualität anbieten könne. Medizinalhanf würde im „Cannabis Social Club“ auf Qualität und THC-Gehalt geprüft werden und sei frei von gesundheitsgefährdenden Streckmitteln und anderen Verunreinigungen. Darüber hinaus sei die Produktion preisgünstig möglich.

Bisherige Vorschläge zu Cannabis-Modellprojekten wurden von der Bundesregierung mit dem Argument abgelehnt, dass sie weder zur medizinischen Versorgung der Bevölkerung beitragen würden, noch den Drogenmissbrauch verhindern könnten.

Nicht so bei ihrem Antrag, argumentiert der Hanfverband München: „Unser Vorschlag würde die medizinische Versorgung einer chronisch unterversorgten Gruppe von Patientinnen und Patienten verbessern und den Missbrauch verhindern.“

 

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Deutscher Hanfverband NachrichtenPolizeiliche Kriminalstatistik: Zahl der Cannabisdelikte 2017 auf historischem Rekordhoch

Cover & Zahlen - Quelle: Dl-de/ PKS Bundeskriminalamt, 2013, 2014, 2016, 2017 / by-2-0

Vergangene Woche stellten das Bundeskriminalamt und die Drogenbeauftragte Marlene Mortler die Polizeiliche Kriminalstatistik (PKS) 2017 vor. Das Papier belegt, dass die repressiven Maßnahmen gegen Cannabiskonsumenten 2017 einen neuen Negativrekord erreicht haben. Noch nie gab es - mit großem Abstand - so viele Strafverfahren gegen Cannabiskonsumenten in Deutschland wie im Jahr 2017! Im Zeitraum vom 1.Januar bis zum 31. Dezember 2017 wurde in insgesamt 209.204 (2016: 183.015) Fällen wegen Cannabis ermittelt. 166.232 (2016: 145.915) Fälle davon waren sogenannte Konsum- und Besitzdelikte, bei den restlichen 42.279 (2016: 37.100) Fällen ging es um Handel, Schmuggel und den Besitz nicht Geringer Mengen. Insgesamt machen Cannabisdelikte 3,9 Prozent aller in Deutschland erfassten Straftaten aus. Sie sind somit einer der häufigsten Ermittlungsgründe bei den in der PKS erfassten Delikten. Auch die Gesamtzahl der erfassten Drogendelikte ist auf 321.757 (2016: 302.594) hoch geschnellt. 

2017 ist die Zahl der Cannabisdelikte in beiden Kategorien insgesamt um weit über zehn Prozentpunkte gestiegen und somit so hoch wie noch nie zuvor. In einem Land, das von sich behauptet, Cannabiskonsumenten und der Besitz Geringer Mengen seien entkriminalisiert, ist die zunehmende Kriminalisierung seiner Bürgerinnen und Bürger aufgrund solcher Eigenbedarfsdelikte rational kaum nachvollziehbar. Ob der jüngste Sinneswandel von Frau Mortler auch mit den neuen Zahlen, die das Scheitern der aktuellen Cannabis-Politik verdeutlichen, zusammenhängt, lässt sich allerdings nicht belegen. Die Drogenbeauftragte hatte sich in einem gestern veröffentlichen Gespräch mit der Süddeutschen Zeitung für eine Buße oder eine obligatorische Beratung statt einer Strafanzeige bei kleineren Cannabisdelikten ausgesprochen.

Sonderthemen: 

Leafly Deutschland NewsCBD gegen Angststörungen

CBD, auch bekannt als Cannabidiol, ist wie Delta-9-Tetrahydrocannabinol, bekannt als THC, eines von ueber 100 Cannabinoiden, die in Cannabispflanzen enthalten sind. Dieses wichtige Phytocannabinoid, macht bis zu 40% des Pflanzenextraktes aus.

Entdeckt wurde das Cannabinoid CBD bereits im Jahr 1963 von Raphael Mechoulam, einem Hochschullehrer an der Hebräischen Universität Jerusalem, Israel.

Im Gegensatz zu THC wirkt CBD nicht psychoaktiv. Vielmehr wird CBD eine mildernder Effekt zugeschrieben, der die psychoaktiven Effekte des THC abschwaecht.

Somit ist CBD ein Wirkstoff, der für den medizinischen Nutzen sehr interessant ist. Es konnte bereits nachgewiesen werden, dass CBD entzündungshemmend, entkrampfend und angstlösend wirken kann. Auch wird dem Cannabinoid eine antipsychotische Wirkung nachgesagt, was aktuell erforscht wird.

Um die angstlösende CBD-Wirkung zu verstehen und wie das Cannabinoid in der Angstbehandlung eingesetzt werden kann, müssen wir zunächst einen Schritt zurückgehen.

Angst Definition: Was ist Angst, und warum ist sie so wichtig?

Angst ist ein wichtiger Instinkt und eine natürliche Reaktion, die seit Urzeiten fest in uns verankert ist. Einst war sie sogar für uns überlebenswichtig. Standen wir einem Säbelzahntiger gegenüber bereitete uns die Angst auf die Flucht oder den Angriff vor. Heute nehmen wir die Angst nicht mehr ganz so bewusst war, sondern verspüren vielleicht nur ein beklemmendes Gefühl oder ein Zögern.

Dennoch schützt uns die Angst. Das zeigt sich beispielsweise, wenn wir über die Straße gehen möchten. Unser Instinkt wittert eine mögliche Gefahr und instinktiv sehen wir nach links und nach rechts, bevor wir die Straße überqueren. Die Angst ist also ein sinnvolles Gefühl und hilft uns dabei, Gefahren zu vermeiden.

Liegt jedoch eine Angststörung vor, kann die Angstreaktion auch in nicht gefährlichen Situationen, wie zum Beispiel an der Kasse im Supermarkt, auftreten und ist unangemessen übersteigert. Die Angst entwickelt dann eine Eigendynamik und es kommt zu einer Fehlsteuerung des Angst-Stress-Reaktionssystems.

Diagnostik: Was wird unter einer Angststörung verstanden?

Die heutige Diagnostik differenziert unter anderem zwischen den folgenden Krankheitsbildern:

Panikstörung (Paniksyndrom): Betroffene leiden an immer wieder plötzlich auftretenden Panikattacken (Angstanfällen), ohne dass eine reale Gefahr besteht. Dabei scheint die körperliche Angstreaktion aus heiterem Himmel zu kommen, was Betroffene als gesundheitliche Bedrohung erleben.

Die Panikattacken-Symptome zeigen sich auf körperlicher Ebene in Form von Herzrasen, Engegefühl in der Brust, Atemnot, Schweißausbrüchen, Hitzegefühle, Kälteschauer, Zittern, Kribbeln oder Taubheitsgefühle sowie Übelkeit. Die psychischen Symptome sind die Angst, verrückt zu werden, die Kontrolle zu verlieren oder zu sterben.

  • Generalisierte Angststörung: Bei der generalisierten Angststörung erleben Betroffene eine anhaltende, generalisierte Angstgefühle, die nicht auf bestimmte Umgebungsbedingungen beschränkt ist. Betroffene leiden an (oftmals) unbegründeten Sorgen/Befürchtungen, der Angst vor Erkrankungen oder zukünftigen Unglücken. Die Angst-Symptome zeigen sich in Konzentrationsstörungen, Nervosität, Hitzewallungen, ständige Angespanntheit, Benommenheit, Spannungskopfschmerzen, Muskelverspannungen und Schlafstörungen.
  • Agoraphobie (Platzangst) und Klaustrophobie (Angst vor engen Räumen): Anders als bei der Panikstörung und der generalisierten Angststörung, deren Symptome meist ohne erkennbaren Grund auftreten, werden die Platzangst und die Klaustrophobie durch bestimmte Orte bzw. Situationen wie Menschengedränge oder enge Räume ausgelöst. Im Extremfall sind Betroffene nicht mehr in der Lage, ihre Wohnung zu verlassen.
  • Soziale Phobie: Betroffene mit einer sozialen Phobie meiden aus unterschiedlichen Gründen gesellschaftliche Zusammenkünfte. Sie befürchten, auf Ablehnung zu stoßen oder dass sie die Erwartungen von anderen nicht erfüllen können. Begleitet wird dies mit der Angst, dass andere ihnen ihre Angst oder Nervosität ansehen könnten. Auch hier werden die Ängste durch verschiedene körperliche Symptome wie Beklemmungs- oder Schwindelgefühle, Übelkeit, Würgereiz, Kopf- und Magenschmerzen und Durchfall begleitet.

Wie entsteht die Angst im Körper?

Angst entsteht im Körper nach einem Schema: Unsere Sinnesorgane nehmen zunächst etwas wahr. Also kann es sein, dass wir etwas sehen, spüren, hören, riechen oder schmecken. Diese Wahrnehmung gelangt in unser Gehirn und die Großhirnrinde interpretiert diese aufgrund unserer vergangenen Erfahrungen – im Falle der Angst als lebensgefährlich.

Diese Meldung gelangt dann in das sogenannte limbische System, das aus der Amygdala (Mandelkern) und dem Hippocampus besteht. Der Hypothalamus löst dann die Angstsymptome, indem er dem Nebennierenmark signalisiert, Adrenalin, Noradrenalin, Kortison und Kortisol auszuschütten.

Infolge dessen werden das sympathische und parasympathische Nervensystem aktiviert. Dieser Prozess entwickelt sich innerhalb von Millisekunden und manchmal entsteht diese Reaktion sogar, ohne dass die Wahrnehmung zunächst interpretiert wird. Das passiert zum Beispiel, wenn wir plötzlich aufschrecken.

Welche Angstsymptome werden durch das Nervensystem hervorgerufen?

Verantwortlich für die körperlichen Reaktionen ist das sympathische Nervensystem, das folgende Symptome hervorruft:

  • Der Herzschlag erhöht sich und infolge dessen erweitern sich die Herzkranzgefäße und der Blutdruck steigt an. Die Blutgefäße der inneren Organe und der Haut verengen sich.
  • Die Skelettmuskeln spannen sich aufgrund der stärkeren Durchblutung an. Wir sind dann bereit zur Flucht oder zum Kampf.
  • Das Blut verdickt sich, was zur Vorbereitung auf mögliche Verletzungen passiert.
  • Die Bronchien erweitern sich, wodurch wir schneller atmen. Der Körper wird besser mit Sauerstoff versorgt.
  • Der Stoffwechsel wird beschleunigt, damit wir mehr Energie bekommen.
  • Die Verdauung, der Harn- und Stuhldrang werden eingestellt und wir verspüren keinen Appetit oder Hunger. Außerdem steigen die Blutfettwerte (Cholesterin) und Blutzuckerspiegel.
  • Die Geschlechtsorgane werden schwächer durchblutet, da der Sexualtrieb weder für die Flucht noch für den Angriff nützlich ist.
  • Damit wir besser sehen können, weiten sich unsere Pupillen.
  • Um genügend Energie zu bekommen, zapft der Körper unsere Energiereserven an.
  • Der Körper entwickelt kalten Schweiß und die Körpertemperatur steigt an.
  • Wir fühlen uns unruhig, erregt und nervös. Dabei sind wir aber hellwach und konzentrieren uns auf die „Gefahr“.

Das parasympathische Nervensystem sorgt dafür, dass unser Körper in den Normalzustand zurückgekehrt.

Angststörungen und ihre Ursachen

Es existieren unterschiedliche Theorien über die Entstehung von Angsterkrankungen. Psychologische und neurobiologische Faktoren spielen hier eine wichtige Rolle und auch genetische Faktoren scheinen bedeutsam zu sein. Langanhaltende stressreiche Phasen, traumatische Erlebnisse, körperliche oder seelische Gewalt können eine Angsterkrankung auslösen.

Mediziner und Forscher gehen davon aus, dass das Gleichgewicht von Botenstoffen (Neurotransmittern), wie zum Beispiel Noradrenalin, Serotonin oder Gamma Aminobuttersäure (GAB) im Gehirn gestört ist. Die Ursachen sind aber dennoch nicht vollends geklärt.

Therapiemöglichkeiten bei einer Angsterkrankung

Bei leichten Ängsten helfen meist schon Entspannungsverfahren und ein Stressabbau. Wenn die Angsterkrankung jedoch so belastend ist, dass Betroffene ihren Alltag nicht mehr meistern können, kann eine Angsttherapie bzw. Verhaltenstherapie eine sinnvolle Hilfe bieten. Diese hat sich insbesondere bei Angststörungen als effektiv erwiesen. Neben der Angsttherapie werden auch häufig angstlösende Medikamente verordnet.

Wie wirksam sind Angstmedikamente?

Mithilfe von Psychopharmaka kann meist nur eine kurzzeitige Besserung der Symptome erreicht werden, solange das jeweilige angstlösende Medikament eingenommen wird. Eine „Heilung“ der Angsterkrankung ist damit nicht möglich. Auch eine Verhaltenstherapie kann durch die Einnahme von Medikamenten nicht ersetzt werden. Problematisch ist zudem, dass Medikamente den Erfolg einer Therapie gefährden können.

So kann unser Gehirn das Erlernte nur zustandsabhängig abspeichern. Nach dem Absetzen der Medikamente können die erworbenen Fortschritte, wie zum Beispiel durch eine Reizkonfrontation, verschwinden, da der Betroffene das Erlernte nicht in den medikamentenlosen Zustand entsprechend übertragen kann.

Es wird immer wieder kontrovers darüber diskutiert, ob überhaupt, und wenn ja, welche Angstmedikamente verordnet werden sollen. Während die eine Seite behauptet, dass Medikamente wie Antidepressiva eine Besserung der Angsterkrankung bringen, führt die andere Seite aus, dass diese Medikamente nur unbefriedigend wirken und ein gefährliches Nebenwirkungsprofil aufweisen.

Beispielsweise wurde im Jahr 2013 im Deutschen Ärzteblatt berichtet, dass Selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer (SSRI) wirksam und im Allgemeinen gut verträglich sei. Andererseits berichtet die Weisse Liste gemeinnützige GmbH, dass Angstmedikamente nur bei 54 von 100 Patienten wirken.

Welche Medikamente werden gegen Angst verordnet?

Zu Informationszwecken, und weil eben CBD andere Wirkmechanismen besitzt, werden im nachfolgenden die Medikamente beschrieben, die am häufigsten bei Angsterkrankungen verschrieben werden. Eine Empfehlung für oder gegen diese Medikamente darf hier nicht abgeleitet werden.

Medikamentengruppe Selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer (SSRI) Benzodiazepine (Tranquilizer)
Wirkstoffgruppe u.a. Sertralin, Fluoxetin, Citalopram, Paroxetin, Escitalopram, Fluvoxamin u.a. Diazepam, Lorazepam, Alprazolam, Bromazepam
Indikation Milderung von Angsterkrankung, Stimmungsaufhellung bei Depressionen Angststörungen, Epilepsie, Unruhe, schwere Erregungszustände
Wirkung SSRI sollen aktivierend, angstlösend und stimmungsaufhellend wirken und blockieren den Rücktransport von Serotonin („Glückshormon“) in seine zellulären Speicher. Der Botenstoff bleibt hierdurch länger im Synapsenspalt, sodass die Wirksamkeit erhöht wird. Benzodiazepine greifen in den Stoffwechsel der Nervenzellen im Gehirn ein und hemmen die Erregbarkeit der Nervenzellen. Sie gelten als schnell wirkende Beruhigungsmittel bei Angst.
Eintritt der Wirkung nach 2-4 Wochen innerhalb weniger Minuten
Nebenwirkungen u.a. Angst, Mundtrockenheit, Schwindel, Übelkeit, Durchfall, Nervosität, Zittern, vermehrtes Schwitzen Kopfschmerzen, Schlaflosigkeit, Agitation, Verstopfung, Sexualtriebabnahme, Gewichtszunahme u.a. Benommenheit, Müdigkeit, Schwindel, eingeschränktes Denkvermögen, Blutdruckabfall, Muskelschwäche, Mundtrockenheit, Sexualtriebabnahme
Abhängigkeitspotenzial Körperlich: niedrig

Psychisch: hoch

Körperlich: sehr hoch

Psychisch: sehr hoch

Pflanzliche Mittel gegen Angst

Es gibt einige pflanzliche Mittel gegen Angst bzw. pflanzliche Antidepressiva, die in der Volksmedizin als angstdämpfend, beruhigend und schlaffördernd gelten. Diese sogenannten Phytopharmaka können unter Umständen Angstzustände lindern und für ein besseres Wohlbefinden sorgen. Hierzu gehören:

Pflanzliche Substanz Beschreibung Wirkung
Baldrian Durch Baldrian wird eine Erhöhung der GABA-Konzentration im synaptischen Spalt bewirkt. Außerdem wirkt Baldrian auf die Adenosin-Rezeptoren. beruhigend und schlaffördernd
Melisse Melisse kann den Appetit anregen und wird häufig bei psychosomatischen Beschwerden im Magen-Darm-Trakt angewendet. Außerdem soll es bei nervös bedingten Einschlafstörungen helfen. Die Wirksamkeit wird jedoch als unbefriedigend beschrieben. Magen-Darm-Beschwerden, Einschlafstörungen
Hopfen Der Inhaltsstoff Methylbutenol hat in Tierversuchen eine sedative Wirkung gezeigt. Klinische Studien fehlen jedoch. In Kombinationspräparaten mit Baldrian und Melisse, soll die Hopfen-Wirkung besser zur Geltung kommen. beruhigend und schlaffördernd
Lavendel Die Wirksamkeit von Lavendel ist noch wenig erforscht, jedoch soll sie schwach beruhigend sein. beruhigend und schlaffördernd
Passionsblume Die Wirkung von Passionsblumenextrakt ist nicht erwiesen, jedoch wird es bei Angstzuständen, Einschlafschwierigkeiten und nervöser Unruhe eingesetzt. beruhigend
Johanniskraut In einigen Studien konnte nachgewiesen werden, dass Johanniskrautextrakt bei leichten bis mittelschweren Depressionen wirksam ist. Die Wirksamkeit als Beruhigungsmittel bei Angst ist jedoch nicht gesichert. depressive Verstimmungen

Cannabis Wirkung auf den Körper: Wie wirkt CBD?

Die THC-Wirkung im Körper ist gut erforscht und es ist nachgewiesen worden, dass THC die Cannabinoidrezeptoren im Körper aktiviert. Bekannt sind vor allem die Cannabinoidrezeptoren CB1 und CB2. Werden diese durch das THC aktiviert, entwickelt sich die bekannte psychische Wirkung sowie auch die therapeutisch nutzbaren Wirkungen.

Somit beeinflusst THC das körpereigene Endocannabinoidsystem. Die Wirkmechanismen von CBD, das nicht-psychoaktive Cannabinoid, sind wesentlich vielfältiger und längst sind noch nicht alle erforscht.

Bekannt ist, dass CBD die folgenden Rezeptoren beeinflussen kann:

  • CB1-Rezeptor: Schon vor Jahrzehnten wurde entdeckt, dass der CB1-Rezeptor durch das CBD blockiert wird und die THC-Wirkungen wie die Appetitanregung, die Steigerung der Herzfrequenz sowie die psychoaktive Wirkung hemmt. Des Weiteren hemmt CBD die Aufnahme und den Abbau des körpereigenen Endocannabinoids Anandamid. Da Anandamid den CB1- und CB2-Rezeptor aktiviert, könnte durch die zusätzliche Gabe von CBD eine Anandamid-Aktivierung verstärkt werden. Gerade in Bezug auf Patienten mit Schizophrenie scheint dies interessant zu sein, da diese nachweislich einen erhöhten Anandamid-Spiegel im Gehirn (Nervenwasser) aufweisen.
  • Vanilloidrezeptoren und Glycinrezeptoren: CBD stimuliert aber auch die Vanilloidrezeptoren 1 und 2. Dabei befinden sich die Vanilloidrezeptoren des Typs 1 hauptsächlich auf Nervenendigungen, die als Schmerzrezeptoren dienen. Durch die Aktivierung beider Rezeptoren könnte CBD zu einer schmerzlindernden Wirkung beitragen. Außerdem gehen Forscher davon aus, dass CBD die Glycinrezeptoren aktiviert, die chronische Schmerzreize unterdrücken können.Darüber hinaus verstärkt CBD die Signalgebung durch Adenosin, das die Ausschüttung von aktivierenden Neurotransmittern wie beispielsweise Dopamin, Noradrenalin oder Acetylcholin blockiert. Infolge dessen weiten sich die Blutgefäße und der Blutdruck sinkt. Auf diesem Wirkmechanismus könnte auch die entzündungshemmende Eigenschaft von CBD beruhen.
  • 5-HT1A-Rezeptor: Der 5-HT1A-Rezeptor befindet sich im Gehirn und im Rückenmark und ist für unterschiedliche Effekte (Lernvorgänge, Körpertemperaturregulierung etc.) verantwortlich. Diesen Effekt macht sich bereits jetzt schon die Medizin zunutze. So binden die selektiven Serotonin-Wiederaufnahmeinhibitoren (SSRIs) an den 5-HT1A-Rezeptor. Da CBD ebenfalls an diesen Rezeptor bindet, könnte dies zur Milderung der Angst beitragen.

Studien zeigen CBD-Wirkung gegen Angst

In den vergangenen Jahren beschäftigten sich Studien immer wieder mit dem Cannabinoid THC aus der Hanfpflanze und vernachlässigten das nicht-psychoaktive Cannabinoid CBD. Mittlerweile wird davon ausgegangen, dass CBD ein breites Spektrum therapeutisch wertvoller Nutzen besitzt.

Bereits im Jahr 2011 zeigten Tier- und Humanstudien in Brasilien, dass CBD anxiolytische (angstlösende) Effekte aufweist. Im Rahmen dieser Studie erhielt eine Gruppe von Patienten mit einer generalisierten Angststörung in der ersten Sitzung 400 Milligramm CBD und die zweite Gruppe ein Placebo.

In der zweiten Sitzung bekam die Placebo-Gruppe das CBD und die CBD-Gruppe ein Placebo. Im Ergebnis heißt es, dass CBD die Ängste der Patienten reduzieren konnte und dass CBD vermutlich in den limbischen und paralimbischen Gehirnbereichen wirkt.

Noch im gleichen Jahr wurden ebenfalls an der brasilianischen Universität in Sao Paulo weitere Studien durchgeführt. Unter der Leitung von Mateus M. Bergamaschi konnte festgestellt werden, CBD Sprechern in der Öffentlichkeit oder vor Publikum helfen konnte, ihre Ängste zu lindern, und das mit nur einer Einzeldosis CBD.

In der Daily Mail wurde dann im Jahr 2014 über eine Cannabis-Studie an der Vanderbilt University berichtet. Hier heißt es, dass die Cannabinoidrezeptoren im Körper an der „Kampf oder Flucht Reaktion“ beteiligt sind.

In einem Mausmodell konnten zum ersten Mal Cannabinoidrezeptoren im zentralen Kern der Amygdala, ein Teil des limbischen Systems im Gehirn, identifiziert werden. Hierzu erklären die Forscher, dass diese Entdeckung dabei helfen kann zu verstehen, warum Konsumenten angeben, sie würden Cannabis nehmen, um Angstzustände zu reduzieren.

Interessant ist weiter, dass Forscher zeigen konnten, wie die Nervenzellen in diesem Gehirnareal ihre eigenen natürlichen Endocannabinoide produzieren und freisetzen. Dementsprechend gehen die Forscher davon aus, dass das körpereigene Endocannabinoidsystem die Angst als auch die Reaktion auf Stress durch die Dämpfung spezieller Signale, die den Neurotransmitter Glutamat enthalten, regulieren kann. Auch die durch Cannabis zugeführten Cannabinoide wie CBD docken an die Cannabinoidrezeptoren, was die angstlösende Wirkung erklären könnte.

In einer aktuellen spanischen Studie fanden die Forscher an Tiermodellen heraus, dass eine Verstärkung der Serotonin- und Glutamat-Signalisierung durch die Aktivierung des 5-HT1A-Rezeptors durch das CBD stattfand. Im Ergebnis heißt es, dass CBD ein neuartiges Antidepressivum sein könnte, das schneller wirkt als SSRIs.

Angstzustände lindern mit CBD-Öl

Hanföl bzw. CBD-Öl kann eine Alternative zu den üblichen Panikattacken-Medikamenten sein. Gewonnen wird das CBD-Öl durch die Destillation, wodurch die Cannabis-Inhaltsstoffe gelöst werden. Da die gesetzlich zugelassene THC-Menge von 2 Prozent nicht überschritten wird bzw. enthält CBD-Öl nur Spurmengen von THC oder gar kein THC, kann CBD-Öl legal in einem Geschäft oder Internet gekauft werden.

Auf dem Etikett des CBD-Öls sollte der Inhalt vollständig beschrieben sein. Ebenso sollte die Menge pro Inhaltsstoff (z. B. Alkanenitrogenisier Verbindungen, Terpene, Aminosäuren, Flavonoide, Zucker, Vitamine etc.) sowie die Herstellungsmethode mit Alkohol oder Olivenöl angegeben sein. Das Gleiche gilt für die Anweisungen für die Einnahme sowie die Maximaldosis. Auch die genaue CBD-Konzentration sollte angegeben sein.

Ratsam ist es, auf die Dosierungsempfehlungen des Herstellers zu achten und ggf. mit einem Tropfen CBD-Öl zu beginnen, um die Wirkung zu testen. CBD-Öl gilt als sichere Substanz und hat nur wenige Nebenwirkungen wie beispielsweise niedriger Blutdruck, Schläfrigkeit oder trockenen Mund, die in der Regel auch nur bei einer Überdosierung auftreten.

Resümee: CBD besitzt ein großes therapeutisches Potenzial

Die meisten Untersuchungen und Studien basieren noch auf Tierversuchen. Fakt ist aber, dass CBD das Potenzial besitzt, eine wichtige Rolle bei der Behandlung von Angsterkrankung zu spielen. Weitere Forschungen sind weiterhin notwendig, vor allem umfangreiche randomisierte Kontrollversuche, um die langfristigen Effekte und das Potenzial des CBD zu untersuchen.

So könnte bei nachgewiesener Wirksamkeit und des sehr günstigen Nebenwirkungsprofils, insbesondere im Vergleich zu den derzeit verfügbaren Medikamenten, CBD eine Alternative oder Ergänzung zu den aktuell verfügbaren Psychopharmaka sein.

Quellen:

Department of Medicinal Chemistry and Natural Products, Hebrew University Medical Faculty, Jerusalem 91120, Israel, Mechoulam R1 et al., 2007, “Cannabidiol–recent advances

Departamento de Neurologia, Psiquiatria e Psicologia Médica, Faculdade de Medicina de Ribeirão Preto, Universidade de São Paulo, Ribeirão Preto, SP, Brazil, Zuardi AW1 et al., 2006, “Cannabidiol, a Cannabis sativa constituent, as an antipsychotic drug

Deutsches Ärzteblatt, Bandelow et al., 2013, „Generalisierte Angststörung

Weisse Liste gemeinnützige GmbH, 2017, „Wirken Medikamente bei Angststörungen?“

Department of Neurosciences and Behavior, Division of Psychiatry, University of São Paulo, Ribeirão Preto, São Paulo, Brazil, Crippa JA1 et al., 2011, “Neural basis of anxiolytic effects of cannabidiol (CBD) in generalized social anxiety disorder: a preliminary report

Department of Neuroscience and Behavior, School of Medicine of Ribeirão Preto, University of São Paulo, SP, Brazil, Mateus M Bergamaschi et al., 2011, “Cannabidiol Reduces the Anxiety Induced by Simulated Public Speaking in Treatment-Naïve Social Phobia Patients

Daily News, Bill Snyder, 2014, “Discovery sheds new light on marijuana´s anxiety relief effects

Department of Pharmacology, Medical School of Ribeirão Preto, University of São Paulo, Brazil; Center of Interdisciplinary Research on Applied Neurosciences (NAPNA), University of São Paulo, Sonego AB1, 2016, “Cannabidiol attenuates haloperidol-induced catalepsy and c-Fos protein expression in the dorsolateral striatum via 5-HT1A receptors in mice

Department of Physical and Chemical, School of Pharmaceutical Science of Ribeirão Preto, University of São Paulo, Ribeirão Preto, SP, Brazil, Sartim AG1 et al., 2016, “Antidepressant-like effect of cannabidiol injection into the ventral medial prefrontal cortex-Possible involvement of 5-HT1A and CB1 receptorshttps://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26801828

Instituto de Biomedicina y Biotecnología de Cantabria, IBBTEC (Universidad de Cantabria, CSIC, SODERCAN), Spain, Linge R1 et al., 2016, “Cannabidiol induces rapid-acting antidepressant-like effects and enhances cortical 5-HT/glutamate neurotransmission: role of 5-HT1A receptors

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Hanfparade, jedes Jahr in BerlinMotto 2018: Aufklärung statt Verbote

Drogenkontrollen – ausgenommen im Straßenverkehr oder bei bestimmten beruflichen Anforderungen – sind irrationale Akte sozialer Kontrolle ohne generalpräventive Wirkung, die grundlegende Menschenrechte verletzen. Dorgenprobleme lassen sich nicht strafrechtlich, sondern nur mit wissenschaftlich fundierter Aufklärung und durch kulturelle Integration lösen. Aufklärung zu Erlangung von Drogenkompetenz, Drogenmündigkeit und Drogenautonomie (das Gegenteil von Drogenabhängigkeit) ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe.

Der Staat darf die Bürger durch die Drogenpolitik nicht schädigen. Es ist deshalb notwendig, Schaden und Nutzen der Drogenpolitik ideologiefrei wissenschaftlich zu überprüfen. Das kann nach unserer Auffassung nur dazu führen, die Drogenprohibition aufzugeben und legale Bezugswege zu schaffen. Aus dieser Erkenntnis leitet sich das Motto der Hanfparade 2018 ab: Aufklärung statt Verbote.

Das kurz gefasste Motto ist mit klaren Forderungen verknüpft, die wir in der Berliner Deklaration zusammengefasst haben. Wir wissen, dass die derzeitigen Drogenkontrollmaßnahmen als ineffizient und nutzlos zu klassifizieren sind, da sie ein großes Hindernis zur Einführung von neuen Strategien, um das Problem sowohl auf globaler wie auf lokaler Ebene anzugehen, darstellen. Es ist zu befürchten, dass die Verstärkung der aktuellen Politik zu einer Verschlechterung der Drogensituation beiträgt und zunehmend die Glaubwürdigkeit dieser Politik in der breiten Öffentlichkeit im allgemeinen schwindet.

In die Berliner Deklaration sind Textpassagen aus den folgenden – zum Teil schon fast historischen – Dokumenten eingeflossen:
* Heidelberger Deklaration
* Kein Knast für Drogen
* Forderungskatalog Bundesverband der Eltern und Angehörigen für akzeptierende Drogenarbeit e. V.
* Stellungnahme der Drogen- und Suchtkommission zur Verbesserung der Suchtprävention
* CATANIA RAPPORT, EUROPÄISCHE PARLAMENT, 2004
* MANIFEST FÜR SICHERE UND GESUNDE DROGENPOLITIK IN EUROPA
* Manifest Schildower Kreis
* Das Weltkulturerbe der Psychonautik – ein drogenpolitisches Manifest
* Das Manifest von LEAP Deutschland
* Cannabispetition Deutscher Hanfverband

Weitere Informationen zu unserer Philosophie und den Hintergründen zu unserem Engagement für eine Neuausrichtung der Drogenpolitik und zur Beendigung des „Krieges gegen Drogen“ befinden sich auf unserer Website in der Rubrik Ziele & Motto.

Kiffer sind nach wie vor Fahndungsziel der Polizei

Die Abbildung zeigt die Repressionskoeffizienten für diverse Delikte mit Bezug zu Cannabis als Zeitreihe von 1987 bis 2017. Die rote Linie zeigt die auf den Konsum bezogenen Delikte (allgemeine Verstöße), die gelbe Linie die Delikte in Bezug auf Handel und Schmuggel, die grüne Linie die Delikte in Bezug auf die Einfuhr nicht geringer Mengen und die blaue Linie zeigt die Entwicklung bezüglich des illegalisierten Anbaus von Hanf. Angezeigt wird die Zahl der erfassten Delikte pro 100.000 Einwohner.
Datenquelle: BKA Wiesbaden. Es gilt die Datenlizenz Deutschland – Namensnennung – Version 2.0.

In Deutschland wurden noch nie so viele Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz (BtMG) registriert wie im letzten Jahr. Delikte in Bezug auf das BtMG sind in erster Linie reine Kontrolldelikte, das heißt, die Zahl der registrierten Delikte hängt vor allem von der Fahndungsintensität seitens der Polizei ab. Offenbar nutzt die Polizei die frei gewordenen Kapazitäten vor allem um Drogenkonsumenten – Personen, die zumeist keinen anderen Personen einen Schaden zufügen – zu verfolgen. Dabei intensiviert die Polizei vor allem die Jagd auf Kiffer. Gemäß der Kriminalstatistik 2017 des Bundeskriminalamtes stieg im Jahr 2017 die Anzahl der polizeilich registrierten Delikte wegen Verstoßes gegen das BtMG im Vergleich zum Vorjahr insgesamt um 9,2 Prozent, bei den Delikten in Bezug auf Cannabis insgesamt um 11,5 Prozent und bei den allgemeinen Verstößen (auf den Konsum bezogene Delikte, Besitz kleiner Mengen zum Eigenverbrauch) in Bezug auf Cannabis um 13,9 Prozent.

Zeitreihen mit den aktuellsten Daten bezüglich der Repression gegenüber Cannabiskonsumenten in den letzten Jahrzehnten offenbaren die akute Notwendigkeit sich gegen diesen Repressionswahnsinn zu wehren und die Legalisierungsbewegung zu unterstützen, zum Beispiel durch die Teilnahme an der Hanfparade, die am Samstag, 11. August 2018, in Berlin stattfinden wird.

Repression gegen Cannabiskonsumenten im Zeitvergleich

Die Repressionskoeffizienten stiegen bis 2004 nahezu kontinuierlich an und die Häufigkeitszahl bei den auf den Konsum von Cannabis bezogenen Delikte erreichte den Wert von 160 erfassten Delikte pro 100.000 Einwohner, bei den auf Handel mit und Schmuggel von Cannabis bezogenen Delikte stieg der Wert auf 49. In den folgenden Jahren sanken diese Werte wieder um dann wenige Jahre später wieder anzusteigen.

Im letzten Jahr stieg der Repressionskoeffizient bei den auf Cannabiskonsum bezogenen Delikte auf dem Rekordwert von 201 Delikte pro 100.000 Einwohner, was einer Zunahme von 26 Prozent gegenüber dem Wert von 2004 entspricht. Bei den auf Handel und Schmuggel bezogenen Delikte lag die Zahl der Delikte mit Bezug zu Cannabis im Jahr 2017 bei 39 pro 100.000 Einwohner, was 21,7 Prozent weniger sind als 2004. Im Vergleich zum Zeitpunkt vor vierzehn Jahren, als die Repressionskoeffizienten einen neuen Höchstand erreichten, hat die Repression gegen Cannabiskonsumenten deutlich zugenommen, beim Handel und Schmuggel ist dies jedoch nicht der Fall.

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Das ist ein Video für Menschen die das Thema Dr0ge.n interessant finden.

KEINE GEWÄHR, DASS ALLE INFORMATIONEN IN DIESEM VIDEO STIMMEN! DIE MEISTEN INFORMATIONEN HABE ICH AUS DEM INTERNET, DA KANN ES SEIN, DASS MAL ETWAS NICHT GANZ RICHTIGES DABEI IST.

Ich möchte hier niemanden dazu motivieren Dr0ge.n zu nehmen. Dieser Kanal ist nur eine realistische Dr0g.enaufklärung in der ich genau sage, wie es wirklich ist.
Er ist vorallem für Leute da, die sowieso schon Dr0ge.n nehmen, damit diese den Konsum weniger Risikoreich betreiben wollen.

Nehmt keine Dr0ge.n, vorallem nicht wenn Ihr noch minderjährig seid, denn für nicht ausgewachsene Hirne sind Dr0ge.n sehr viel schädlicher.

Deutscher Hanfverband Nachrichten9.000 Cannabisfreunde fordern “Gesundheit statt Strafverfolgung”

Pressemitteilung des Deutschen Hanfverbands vom 17.05.2018

Berlin, 17.05.2018 - In mehreren deutschen Städten wurde vergangenen Samstag für die Legalisierung von Cannabis demonstriert. Nachdem bereits am zentralen Aktionstag am 05. Mai über 6.000 Menschen in 22 Städten auf der Straße waren, folgten nun noch einmal mehr als 3.000 Teilnehmer in München, Ingolstadt, Koblenz, Ulm, Dortmund, Freiburg und Münster.

Grund für die Verschiebung waren regionale Gründe, wie beispielsweise andere gleichzeitig stattfindende Großveranstaltungen oder fehlende freie Versammlungsorte. In Ingolstadt fand die Demonstration am Vatertag bei strahlendem Sonnenschein statt, die anderen Städte folgten am Samstag, den 12.05..

Das Wetter war den Cannabisfreunden überall wohl gesinnt, genauso wie die Ordnungsbehörden. Keine einzige Anzeige wegen Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz wurde gemeldet und auch sonst kam es zu keinerlei Zwischenfällen. So entwickelte sich der Global Marijuana March in einigen Städten zu regelrechten Paraden, die mit viel Musik und guter Laune durch die Straßen zogen.

Mit jeweils knapp 1.000 Besuchern waren die Demonstrationen in Dortmund und Freiburg die größten an diesem Wochenende. Hier die Teilnehmerzahlen aus allen Städten nach Veranstalterangaben:

Dortmund: 1.000

Freiburg: 900

Ingolstadt: 75

Koblenz: 200

München: 450

Münster: 50

Ulm: 500

Mit dem bundesweiten Motto “Gesundheit statt Strafverfolgung” wollen die Veranstalter vor Ort nicht nur Bezug auf das neue Gesetz für Cannabis als Medizin nehmen, sondern auch die staatliche Konzentrierung auf die strafrechtliche Repression und die wachsende Zahl von Strafanzeigen wegen geringen Mengen Cannabis kritisieren.

Georg Wurth vom Deutschen Hanfverband, der die Veranstaltungen bundesweit koordiniert und vernetzt hat, zeigt sich erfreut über den erfolgreichen Verlauf:

Die soziale Bewegung zur Legalisierung von Cannabis ist bundesweit präsent. 9.000 Menschen für eine andere Drogenpolitik sind ein starkes Zeichen. Jetzt muss die Politik handeln und die ständig steigende Repression gegen Cannabiskonsumenten beenden.

Leafly Deutschland NewsBelgien: Unternehmen plant riesige Cannabis-Plantage

Das Unternehmen Rendocan hat laut der Zeitung „L´Echo“ vor, auf einer 15 Hektar großen Cannabis-Plantage nahe der Stadt Limburg rund 5.000 Kilogramm Cannabis für medizinische Zwecke anzubauen. Der Presse gegenüber erklärte der Inhaber von Rendocan:

„Die Pläne für den Bau des Forschungszentrums und der Plantage sind bereits ausgearbeitet und die Anträge auf Betriebsgenehmigungen sind gestellt. Sobald wir grünes Licht von den Behörden bekommen, können wir loslegen.“

Laut eigenen Angaben auf der Webseite von Rendocan hat es sich das Unternehmen zur Aufgabe gemacht, durch die Einrichtung globaler Partnerschaften mit führenden akademischen Institutionen weltweit eine führende Rolle bei der Förderung der Wissenschaft der Cannabispflanze einzunehmen. Gemeinsam mit seinen Partnern will Rendocan das Potenzial seines innovativen Innovationszentrums für Natur und Wissenschaft voll ausschöpfen.

Genehmigung steht noch aus

Bis das pharmazeutische Cannabis geerntet werden kann, wird es wohl noch etwas dauern. Denn aktuell verbietet das belgische Gesetz den Anbau von Cannabis als Medizin. Die belgische Bundesministerin für Soziales und Gesundheit namens Maggie DeBlock will dies aller Voraussicht nach wohl ändern.

Sollte Rendocan die Genehmigung erhalten, so wäre dies in Kontinentaleuropa eine Premiere. Vermutlich wird dann Rendocan auch schnell den deutschen Markt ins Visier nehmen.

Rechtliche Lage in Belgien

In Belgien ist Cannabis als Medizin für die Behandlung bestimmter chronischer Erkrankungen zugelassen. Hierzu gehören MS-bezogene Spastizität, Glaukom, AIDS sowie chronische Schmerzen. Patienten benötigen ein gültiges Rezept eines registrierten Arztes. Zurzeit ist der Anbau einer einzelnen Pflanze sowie der Besitz von bis zu drei Gramm Cannabis in Belgien legal.

Laut dem Online-Magazin „Cannabis.Info“ werden aktuell kaum Cannabis-Rezepte ausgestellt. Vielmehr würden die Patienten ihre Medizin entweder selbst anbauen, einen Social-Club aufsuchen oder aber ihre Medizin in den Niederlanden besorgen. Die Bundesministerin DeBlock soll an einem Vorschlag arbeiten, der das Verschreiben von Cannabis-Rezepten bekannter machen soll.

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Hanf Journal NewsDrogenbeauftragte spricht sich für die Entkriminalisierung von Cannabiskonsumenten aus

  Vorwehen der nordamerikanischen Legalisierungswelle werden in Deutschland gespürt.     Auf dem nordamerikanischen Kontinent ist der drogenpolitische Umschwung in vollem Gang. Einzelne US-Bundesstaaten geben Cannabis auf Wunsch der Bevölkerung für Erwachsene frei, während pharmazeutische Opioide für eine Krise in den gesamten Vereinigten Staaten sorgen, die mit dem einst verteufelten Marihuana aus medizinischer Sicht wieder…

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Der Artikel Drogenbeauftragte spricht sich für die Entkriminalisierung von Cannabiskonsumenten aus erschien zuerst auf Hanfjournal.

Deutscher Hanfverband NachrichtenMortler für Bußen und Beratung statt Strafverfolgung bei Eigenbedarf

Foto von Henning Schacht; CC BY-SA 3.0 de http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Marlene_Mortler_2012.jpg

Marlene Mortler überraschte gestern gegenüber der Süddeutschen Zeitung mit einer unerwarteten Äußerung zur Entkriminalisierung von Cannabis:

“Wer in Zukunft im Besitz von Cannabis für den Eigenkonsum von der Polizei erwischt wird, solle wählen dürfen, ob er Bußgeld bezahlt, oder sich freiwillig gezielt vom Experten helfen lässt.“

Zwar gelten Geringe Mengen Cannabis für den Eigenbedarf in Deutschland offiziell schon längst als entkriminalisiert, doch der Alltag sieht anders aus. Wie die jüngst vor Mortler vorgestellte Polizeiliche Kriminalstatistik (PKS) 2017 bestätigt, gibt es immer mehr Anzeigen aufgrund von Konsum- und Besitzdelikten, die von der Staatsanwaltschaft dann meist eingestellt werden. In anderen Länder, in denen Cannabis entkriminalisiert wurde, werden solche Bagatelldelikte gar nicht mehr zur Anzeige gebracht und stattdessen wie eine Ordnungswidrigkeit mit einem Bußgeld geahndet. Die Schweiz nimmt 100 Franken, in Tschechien ist man mit bis zu 547 Euro dabei und in Spanien kostet öffentliches Kiffen mindestens 300 Euro. Im Vergleich dazu hätten die Ertappten bei Mortlers Vorschlag immerhin noch die Wahl zwischen Buße und Beratung. Da Bußgelder, im Gegensatz zu Geldstrafen bei Straftaten, nur bei Ordnungswidrigkeiten verhängt werden, lässt sich Mortlers Aussage auch als Plädoyer interpretieren, den Besitz geringer Cannabismengen nicht mehr als Straftat, sondern als Ordnungswidrigkeit einzustufen.

Das wäre übrigens nicht das erste Mal, dass Frau Mortler innerhalb der CDU/CSU-Fraktion ein Eisen anfasst, das bisher allen zu heiß war. Schon beim "Cannabis als Medizin"-Gesetz kamen die ersten Zeichen für ein Einlenken der Bundesregierung aus ihrem Hause. Sollte die Bundesregierung Mortlers Ideen aufgreifen und umsetzen, würde die Große Koalition einen drogenpolitischen Schritt vollziehen, den ihr bislang kaum jemand zugetraut hatte.

Sonderthemen: 

Marihuana Aktien - Informationen zu Cannabis InvestmentsMarkttechnik: Rückblick seit Tief

Hallo allerseits, anbei ein vorerst letzter Marktüberblick. Ich mache jetzt erst mal Urlaub! An den chronologischen Analysen kann man gut erkennen, wie sich so manch eine Analyse umkehrt, wenn sich das Marktumfeld ändert. Nachfolgend sind einige Beispiele meiner Analysen, bestimmt habe ich viele vergessen…wer mich regelmässig liest weiss jedoch, dass dies nur ein Bruchteil meines Gesamtuniversums darstellt 🙂 Am 10. April diesen Jahres betitelte ich einen Post mit „Ist das […]

Der Beitrag Markttechnik: Rückblick seit Tief erschien zuerst auf Marihuana Aktien.

Leafly Deutschland NewsKopfschmerzen und Cannabis

Die häufigsten Arten von Kopfschmerzen sind der Spannungskopfschmerz, die Migräne und der Cluster-Kopfschmerz. Die Einordnung der Kopfschmerzes ist wichtig, um eine passende Therapie zu finden.

Dazu erfragt der Arzt in einem Anamnesegespräch die Lokalisation des Schmerzes, seine Dauer, Häufigkeit/Regelmäßigkeit, den Schmerzcharakter (dumpf-drückend, stechend, pulsierend), ob eine familiäre Komponente vorliegt und mögliche Begleitsymptome. Die Zuordnung kann für den Arzt deutlich vereinfacht werden, wenn Patienten ein Kopfschmerztagebuch führen.

Kopfschmerzkalender gibt es zum Download oder auch als App.

Unterschiedliche Schmerzen erfordern unterschiedliche Therapien

Ein akuter Kopfschmerz kann und muss anders behandelt werden, als ständige Kopfschmerzen oder eine chronische Migräne. Kopfschmerzen, die als Folge von anderen Erkrankungen auftreten (so genannte sekundäre Kopfschmerzen) wiederum anders als primäre Kopfschmerzen.

Für unregelmäßig auftretende, leichte bis mäßige Kopfschmerzen gibt es eine Reihe guter Therapien bis hin zu Entspannungsmethoden und Verhaltenstherapien und Medikamente (Acetylsalicylsäure, Paracetamol, Ibuprofen). Die Frage, ob und in welcher Weise Cannabinoide oder Cannabiskonsum bei Kopfschmerzen helfen können, bezieht sich vor allem auf die schweren, sehr schmerzhaften und das Leben einschränkenden Arten von Kopfschmerzen.

Für die Behandlung von neuropathischen Schmerzen (Nervenschmerzen), Muskelspastiken und Übelkeit wurden im Zusammenhang mit anderen Erkrankungen mit Cannabis gute Erfolge erzielt. Diese drei Beschwerden hängen vom Entstehungsweg her mit Kopfschmerzen zusammen.

Daher könnten die günstigen Wirkungen auch bei Kopfschmerzpatienten wirken. Beispielsweise die Wirkung gegen Übelkeit bei Patienten unter Chemotherapie könnte auch bei Migräne-bedingter Übelkeit vorhanden sein.

Das Endocannabinoidsystem bei Kopfschmerzen

Man weiß inzwischen sicher, dass das Endocannabinoidsystem an der zentralen Schmerzverarbeitung des Körpers beteiligt ist. Dazu ist das Zusammenspiel aus Endocannabinoiden, Endocannabinoid-Rezeptoren und Enzymen, die Endocannabinoide im Körper bilden und auch wieder abbauen, verantwortlich.

Eine mögliche Ursache von Schmerzen ist, dass das Endocannabinoidsystem des Körpers zeitweise oder dauerhaft aus dem Gleichgewicht geraten ist und die Interaktion der Partner nicht mehr reibungslos funktioniert.

In vielen Studien wurde gezeigt, dass (synthetische oder pflanzliche) Cannabinoide gegen so genannte neuropathische Schmerzen wirksam sind. Neuropathische Schmerzen entstehen durch die Schädigung von Nerven, die auf unterschiedliche Art und Weise entstehen kann.

Kopfschmerzen sind nur selten die Folge einer Nervenschädigung – und wenn, dann sind sie dauerhaft und treten nicht nur gelegentlich auf. Nichts desto trotz ist das Endocannabinoidsystem an der Entstehung von Schmerzen beteiligt – wie groß der Anteil im Vergleich zu anderen Faktoren ist, ist noch Gegenstand der Forschung.

Cannabinoide bei Clusterkopfschmerzen

Clusterkopfschmerzen sind schwere, einseitige, meist stechende Schmerzen, die zwischen 10 Minuten und 3 Stunden andauern, aber innerhalb der folgenden Tage mehrfach wiederkehren können. Man vermutet, dass Clusterkopfschmerzen, ebenso wie Migräne, im Gehirn ausgelöst werden. Der Hypothalamus, der Hirnstamm und möglicherweise der Cortex (Großhirnrinde) kommen dafür in Frage.

Eine Befragung von 139 Patienten mit Clusterkopfschmerzen ergab, dass etwa jeder Vierte von günstigen Effekten berichtete. Die Wirkung reichte von sehr guter Wirkung bis zu einer Schmerzreduktion um die Hälfte. Allerdings beschrieben auch 22,4 Prozent der Patienten, dass durch Cannabis die Clusterkopfschmerz-Attacken schlimmer wurden.

Man vermutet, dass das mit der Verengung der Blutgefäße durch das Cannabis in Zusammenhang steht. Durch Cannabis verengen sich die Gefäße und der Blutdruck steigt. Clusterkopfschmerz-Patienten reagieren auf diese Veränderungen zum Teil sehr empfindlich.

Weitere Untersuchungen lassen vermuten, dass es bei Clusterkopfschmerzen besser sein könnte, nur mit THC zu therapieren, weil die psychoaktiven Wirkungen von Bedeutung sein könnten.

Cannabinoide bei Migräne

Migräne ist definiert als ein 4 bis 72 Stunden anhaltender, typischerweise einseitiger und pulsierender Kopfschmerz. Die Stärke kann von mäßig bis schwer variieren. Eine Migräne geht häufig mit einer Licht- und/oder Geräuschempfindlichkeit einher.

Die Vorgänge, die zur Entstehung einer Migräne führen, sind noch nicht vollständig aufgeklärt. Neben bereits bekannten Faktoren ist in der jüngeren Vergangenheit das Endocannabinoidsystem in den Fokus gerückt. Klinische und experimentelle Daten lassen vermuten, dass eine Fehlregulation im ECS bzw. ein Mangel an Endocannabinoiden (Endocannabinoidmangel-Syndrom) Auslöser für Migräne-Kopfschmerzen sein kann.

Beispielsweise sind bei einer Gruppe von Patienten mit chronischer Migräne die Mengen des Endocannabinoids Anandamid verringert. Normalerweise wird Anandamid nach Bedarf im Körper hergestellt und nach getaner Arbeit vom Enzym FAAH (fatty acid amide hydrolase) wieder abgebaut. Die Beobachtung, dass Migräne-Patienten zu wenig Anandamid haben, sagt noch nichts darüber aus, wie dieser Mangel zustande kommt.

Es könnte sein, dass zu wenig Anandamid hergestellt wird. Es könnte aber auch sein, dass FAAH zu aktiv ist und das Anandamid zu schnell abbaut. Daher versucht man beispielsweise, das Enzym FAAH zu blockieren, damit es die Spaltung des Anandamids nicht mehr durchführen kann.

An diesen Prozessen forscht man intensiv. Wichtig ist herauszufinden, ob die Inhibition von FAAH unerwünschte Wirkungen hat, denn FAAH spaltet nicht ausschließlich Anandamid, sondern auch zahlreiche andere Moleküle. Studien zeigen, dass FAAH-Inhibition Schmerzen lindert und Entzündungen abschwächt. Allerdings ist noch unklar, ob das auch bei Migräne funktioniert.

Zugegebenermaßen existieren noch kaum Studien, die eine klare Evidenz für Cannabis in der Behandlung der Migräne beweisen.

Allerdings gibt es eine Vielzahl von Patientenbeobachtungen, die gute Wirksamkeit bei einem Teil der Migräne-Patienten zeigen:

  • Je nach Befragung gaben zwischen 5 Prozent und 8,4 Prozent der Patienten an, Cannabis zur Behandlung ihrer Migräne einzunehmen
  • 40,7 Prozent berichteten von einer Besserung bei Kopfschmerzen und Migräne
  • Eine retrospektive Untersuchung ergab, dass 85,1 Prozent von Migräne-Patienten durch Cannabis einen Rückgang der Migräneattacken bemerkten
  • 11,6 Prozent berichteten von schmerzlindernden Effekten
  • Auch die Zahl der Arztbesuche auf Grund der Migräne reduzierte sich deutlich

Leider fehlen noch gute randomisierte und placebo-kontrollierte Studien, um die tatsächlichen Wirkungen besser beurteilen zu können. Denn so schön die genannten Ergebnisse sind, werden Patienten “nur” befragt oder berichten sie über eine Therapie, von der sie wissen, was sie erhalten haben, ist die Gefahr von Placebo-Effekten sehr groß.

Dennoch sind sicherlich nicht alle positiven Effekte “eingebildet”. Vielmehr sollten Untersuchungen zeigen, für welche Patienten eine Cannabis-Therapie bei Migräne geeignet ist und welche Präparate sinnvoll sind.

Cannabinoide bei Spannungskopfschmerzen

Spannungskopfschmerzen können selten oder häufig auftreten oder auch chronisch sein. Typischerweise ist der Schmerz auf beiden Kopfhälften und fühlt sich an als wird der Kopf eingeengt. Die Intensität ist schwach bis mäßig und der Spannungskopfschmerz kann von wenigen Minuten bis zu mehreren Tagen andauern. Spannungskopfschmerzen können im Gehirn entstehen, sie können aber auch durch Verspannungen im Muskel- und Fasziengeweben als Reaktion auf Stress ausgelöst werden.

Für Spannungskopfschmerzen ist die Datenlage zu Cannabis sehr dünn. Es gibt keine speziellen Studien hierzu. Eine Vermutung besteht darin, dass die spasmolytische Wirkung von Cannabis (Wirkung gegen Muskelspasmen) möglicherweise auf den Spannungskopfschmerz übertragen werden könnte. Der Gedanke dahinter ist, dass Spannungskopfschmerzen häufig durch muskuläre Verspannungen und Stress getriggert werden und die entspannende Wirkung von Cannabis hier hilfreich sein könnte.

Cannabinoide bei medikamenteninduzierten Kopfschmerzen

Medikamenteninduzierte Kopfschmerzen entstehen durch die langfristige Verwendung bestimmter Medikamente. Interessanterweise können auch Medikamente, die ursprünglich gegen Kopfschmerzen eingenommen werden, nach längerer Einnahmedauer wiederum zu Kopfschmerzen führen. Medikamenteninduzierte Kopfschmerzen sind chronisch. Sie treten an mehr als 15 Tagen pro Monat auf.

Eine Studie verglich die Einnahme von Nabilon, einem synthetisch hergestellten THC-Wirkstoff, mit Ibuprofen bei medikamenteninduzierten Kopfschmerzen. Dabei zeigten beide Wirkstoffe Verbesserungen im Vergleich zur Anfangssituation. Unter Nabilon nahm die Einnahmer anderer Scherzmittel deutlich stärker ab und auch die Schmerzen war größer. Die Patienten berichteten von einer deutlich gestiegenen Lebensqualität gegenüber Ibuprofen.

Diese Studie zeigt klar das Potential von Cannabinoiden in der Behandlung der medikamenteninduzierten Kopfschmerzen. Einschränkend muss jedoch gesagt werden, dass die Studie mit 26 Patienten relativ klein und die Dauer der Anwendung (8 Wochen) relativ kurz war. Eine allgemein Therapieempfehlung lässt sich daher nicht ableiten.

Anwendungsarten von Cannabinoiden bei Kopfschmerzen

Cannabis als Medizin kann auf verschiedene Weisen eingenommen werden. Auch die Art der Einnahme kann beeinflussen, wie wirksam die Behandlung ist.

Rauchen von Cannabisblüten führt zu einem schnellen Wirkeintritt. Doch das Rauchen, meist noch in Kombination von Tabak, kann ebenfalls die Entstehung von Kopfschmerzen begünstigen. Daher werden andere Einnahmearten empfohlen.

Wenn die Einnahme einer bestimmten Blütensorte notwendig ist, sollte ein für medizinischen Anwendung zugelassener Vaporisator verwendet werden. Ist das nicht nötig, bieten standardisierte Cannabis-Vollextrakte oder synthetische Cannabinoide eine gute Möglichkeit. Weiterer Vorteil dieser Anwendung ist die gute Dosierbarkeit.

Mehr Informationen zu den Einnahmearten und ihren Vor- und Nachteilen können Sie hier nachlesen.

Kopfschmerzen durch Cannabis

Ein nicht zu vernachlässigender Aspekt ist allerdings, dass auch durch den Konsum von Cannabis Kopfschmerzen entstehen können. Cannabis wirkt verengend auf die Blutgefäße im Körper und im Gehirn und sorgt auf diese Weise dafür, dass der Blutdruck steigt. Beim Cannabis-Entzug bei abhängigen Personen können ebenfalls Kopfschmerzen auftreten.

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Leafly Deutschland NewsGießener Uniklinik setzt auf Cannabis als Medizin

Hartmut Kopp leidet seit Jahren an einer Gürtelrose. Die Viruserkrankung verursacht Schmerzen, die bei ihm im Laufe der Zeit immer stärker wurden, bis sie schließlich chronisch waren. Auf der von Medizinern aufgestellten Schmerzskala, die von null bis zehn reicht, lagen die Schmerzen von Herrn Kopp bei einem Wert von acht. Geholfen hat dem Schmerzpatienten am Ende Cannabis als Medizin. Das bekommt er von der Gießener Uniklinik.

Schmerzpatienten kann Cannabis als Medizin helfen

In der Schmerzklinik des Gießener Uniklinikums (UKGM) verordnete Privatdozent Dr. Hagen Maxeiner seinem Patienten Hartmut Kopp Tetrahydrocannabinol (THC). Dieses nimmt er dreimal am Tag in Form von Dronabinol-Tropfen ein.

Seit September läuft die von der Krankenkasse bezahlte Cannabis-Therapie nun schon. Hartmut Kopp ist mit dem Ergebnis sehr zufrieden: Seine Schmerzen seien „bedeutend besser geworden“, wenngleich sie nicht komplett verschwunden sind. Der Zustand sei aber „sehr erträglich“, so der Schmerzpatient.

Auch der behandelnde Arzt, Dr. Maxeiner, zieht eine positive Bilanz: „Das Cannabis zeigte bei Hartmut Kopp von Anfang an einen guten Effekt. Seit einem halben Jahr ist die Wirkung stabil.“

In der Gießener Schmerzklinik werden laut Maxeiner „vorwiegend neuropathische Schmerzen, also Nervenschmerzen wie zum Beispiel auch Chemotherapie- oder HIV-induzierte Polyneuropathien“ mit Cannabis als Medizin behandelt. Die Palliativmedizin des UKGM behandelt schmerzgeplagte Krebspatienten mit Cannabis.

Cannabis als Medizin gut verträglich

Schmerzpatienten haben häufig bereits über viele Jahre unterschiedliche Medikamente ausprobiert, bevor sie bei Cannabis als Medizin landen. Im Falle von Hartmut Kopp reicht die Palette von Chili-Pflastern bis hin zu Opioiden – also sehr starke Schmerzmittel mit morphinartigen Eigenschaften. „Wir haben alles ausprobiert, was der Markt hergibt“, erläutert sein Arzt.

Der Schmerzpatient Kopp nimmt eine Gesamttagesdosis von zehn Milligramm Dronabinol-Tropfen zu sich – eine vergleichsweise geringe Dosierung. Damit kommt er gut zurecht: „Ich habe bisher jedenfalls keinen Drogen-Effekt verspürt“, erklärt Kopp. Die appetitsteigernde Nebenwirkung stört den Cannabispatienten nicht. Weitere Nebenwirkungen, die Cannabis als Medizin auch in geringen Dosen haben kann, sind beispielsweise ein trockenes Gefühl im Mund, Müdigkeit oder Aufmerksamkeitsstörungen.

Leafly.de berichtete bereits mehrfach in Ratgebern und Patientenakten über die gute Wirkung von Cannabis als Medizin bei Schmerzpatienten.

Gießener Schmerzmediziner befürworten den Einsatz von Cannabis als Medizin

An der Gießener Schmerzklinik wurden bisher elf Patienten mit Cannabis als Medizin behandelt. Dr. Maxeiner prognostiziert allerdings, dass diese Zahl in Zukunft ansteigen wird. „Cannabis ist jedoch kein pflanzliches Wundermittel“, schränkt der Mediziner ein. Er und seine Kollegen entscheiden bei jedem Betroffenen individuell, ob die Person für eine Cannabis-Behandlung infrage kommt oder nicht.

„Wir wollen es nicht inflationär einsetzen, sondern nur dann, wenn es sinnvoll ist.“ Der Bedarf für Cannabis sei aber da: „Schmerz ist eine Volkskrankheit“, so Dr. Maxeiner.

Der Arzt befürchtete allerdings auch, dass Cannabis als Medizin bei manchen Betroffenen Hoffnungen wecke, die das Arzneimittel nicht erfüllen kann.

Zu viel Bürokratie

Obwohl der Mediziner Dr. Maxeiner das „Cannabis-Gesetz“ begrüßt, das den Einsatz von Medizinalhanf erst möglich macht, beklagt er sich gleichzeitig über den lästigen und hohen Bürokratieaufwand. Damit meint der Arzt sowohl die Rückmeldungen für die Begleiterhebung der Bundesopiumstelle wie auch die Anträge an die Krankenkassen, die „erst einmal pauschal abgelehnt, dann aber nach einem Einspruch in der Regel genehmigt“ würden. Hier wünscht sich der Schmerzmediziner ein einfacheres Verfahren.

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Hanf Journal NewsAlkohol und Cannabis werden bald gleichwertig behandelt

  Marihuana wird in weniger als vier Jahren in den USA vollständig legalisiert sein …     Earl Blumenauer ist der globalen Legalisierungsbewegung aufgrund seiner Mitarbeit an wichtigen Gesetzesentwürfen wie dem Rohrabacher-Farr amendment ein Begriff. Der Repräsentant des Bundesstaates Oregon hat jetzt auf einer themenspezifischen Veranstaltung prognostiziert, dass Marihuana in weniger als vier Jahren in…

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Hanf Museum in BerlinPfingsten: Hanf Museum ist geöffnet

Wir freuen uns euch am Pfingstwochenende im Hanf Museum begrüßen zu können: Wir haben über das verlängerte Wochenende jeweils von 12-20 Uhr geöffnet! Pfingsten findet vom 20. bis 21. Mai 2018 statt.

Leafly Deutschland NewsDie wichtigsten Cannabinoide und ihre Eigenschaften im Überblick

In den 1960er Jahren begann der israelische Chemiker Raphael Mechoulam, sich für die aktiven Bestandteile der Cannabispflanze zu interessieren. Schließlich gelang es ihm, den zentralen psychoaktiven Wirkstoff THC zu identifizieren. In den darauffolgenden Jahren wurden weitere Cannabinoide gefunden, hierunter auch das bekannte CBD. Es sind jedoch noch längst nicht alle Cannabinoide bekannt und ihre Wirkungsspektren genauestens erforscht.

Was sind Cannabinoide eigentlich?

Bei Cannabinoiden bzw. Phytocannabinoiden handelt es sich um chemische Verbindungen, die in verschiedenen Variationen in der Pflanze Cannabis Sativa L. vorkommen. Zwar produzieren andere Pflanzen ebenfalls Cannabinoide, jedoch weder in der gleichen Weise noch im gleichen Ausmaß wie die Cannabispflanze. Eine Cannabis Sativa Pflanze enthält um die 500 organischen Verbindungen, wovon 85 zu der Gruppe der Cannabinoide gehören.

Was ist das Endocannabinoidsystem und welche Rolle spielen Cannabinoidrezeptoren?

Das Endocannabinoidsystem ist ein Teil unseres zentralen Nervensystems (ZNS) und somit essentiell für zahlreiche Funktionen im Körper.

Bisher wurden im Endocannabinoidsystem zwei Cannabinoidrezeptor Typen identifiziert:

  • Der Cannabinoidrezeptor 1 (CB1) befindet sich hauptsächlich in den Nervenzellen und kommt am häufigsten im Hippocampus, im Kleinhirn, in den Basalganglien sowie im peripheren Nervensystem wie beispielsweise im Darm vor.
  • Der Cannabinoidrezeptor 2 (CB2) findet sich vorwiegend auf den Immunsystemzellen, die am Knochenaufbau (Osteoblasten) sowie am Knochenabbau (Osteoklasten) beteiligt sind.

Es gibt zudem Hinweise, dass weitere Rezeptoren existieren. Diese sind jedoch noch nicht identifiziert worden. Der menschliche Körper kann selbst auch Cannabinoide (Endocannabinoide) produzieren, die als Neurotransmitter am Endocannabinoid System wirken.

Die bekanntesten Endocannabinoide sind:

  • Anandamid (Arachidonylethanolamid): Anandamid ist eine vierfach ungesättigte Fettsäure und das Ethanolamin-Derivat der Arachidonsäure (Gruppe der Omega-6-Fettsäuren), die besonders häufig im ZNS vorkommt und an die Cannabinoidrezeptoren sowie die Vanilloid-TRPV1-Rezeptoren bindet. THC und Anandamid besitzen eine ähnliche dreidimensionale Struktur, jedoch wird das Anandamid pharmakokinetisch wesentlich schneller abgebaut, während THC einige Stunden wirksam bleiben kann.
  • 2-Arachidonylglycerol (2-AG): Dieses Endocannabinoid aktiviert die Rezeptoren CB1 und CB2 und ist der Ester aus Glycerol und Arachidonsäure. Im Gegensatz zum Anandamid ist 2-AG ein voller Cannabinoid Receptor-Agonist. In Versuchen konnte gezeigt werden, dass 2-AG unter anderem in der Lage ist, das Knochenwachstum durch eine indirekte Hemmung des adrenergen Systems (Rezeptoren, die von den Botenstoffen Adrenalin und Noradrenalin aktiviert werden) zu stimulieren.
  • O-Arachidonylethanolamid (Virodhamin): Dieses Endocannabinoid wirkt als CB1-Antagonist und CB2-Agonist.

Im ZNS spielen die Endocannabinoide bei zahlreichen physiologischen Prozessen eine wichtige Rolle, wie zum Beispiel bei der Motorik, Nahrungsaufnahme, Appetitregulation, Schmerzverarbeitung und Emotion. Weiter wird angenommen, dass das Endocannabinoidsystem das ZNS vor verschiedenen Schadensereignissen schützt.

Was passiert im Körper, wenn Cannabis konsumiert wird?

Wenn die Cannabinoide aus der Cannabispflanze dem Körper zugeführt werden, binden sie sich an die Cannabinoidrezeptoren. Die unterschiedlichen Cannabinoide können verschiedene Effekte verursachen, je nachdem an welche Rezeptoren sie sich binden.

Da es eine Vielzahl an Cannabinoiden in der Cannabispflanze Sativa L. gibt, möchten wir im Folgenden nur auf die aktuell wichtigsten und bekanntesten Cannabinoide eingehen.

Die aktuell wichtigsten Cannabinoide im Überblick

Delta-9-Trans-Tetrahydrocannabinol (THC)

Das THC ist eines der am besten erforschten Cannabinoide aus der Cannabispflanze. Diesem Cannabinoid wird auch die psychoaktive Wirkung zugesprochen. In der Cannabispflanze selbst liegt THC hauptsächlich als THC-Säure (THCA) vor. Erst durch die Decarboxylierung und Trocknung der Pflanze entsteht THC.

Bisher ist der volle Wirkmechanismus von THC noch nicht geklärt. Das Cannabinoid dockt an die Rezeptoren CB1 und CB2 an. Bindet sich THC an die CB1-Rezeptoren, so hat dies Auswirkungen auf das ZNS, was Glücks- und Entspannungsgefühle auslösen und zur Schmerzlinderung beitragen kann. Zudem konnte in Tiermodellen gezeigt werden, dass THC auf die 5-HT3-Rezeptoren antagonistisch wirken, die am Brechreiz beteiligt sind.

THC kann bei jedem unterschiedlich wirken und ist abhängig von der individuellen körperlichen und psychischen Verfassung. Auch die THC-Konzentration spielt hier eine wichtige Rolle. Allgemein wird dem THC unter anderem folgendes Wirkungsspektrum zugesprochen:

  • Psyche: Wohlbefinden, Euphorie, verstärktes Wahrnehmungsgefühl, Angst (Zunahme oder Abnahme)
  • Denken/Sprache: Erhöhte Konzentrationsfähigkeit, gesteigerte Kreativität, Sprachintensivierung, Beeinflussung des Kurzzeitgedächtnisses
  • Nervensystem: Muskelentspannend, appetitanregend, brechreizhemmend, schmerzlindernd
  • Magen/Darm: Verminderte Produktion der Magensäure und Darmbewegung
  • Augen: Rötung der Bindehaut, Senkung des Augeninnendrucks
  • Herzkreislaufsystem: Erweiterte Blutgefäße, gesteigerter Blutdruck und Herzfrequenz
  • Immunsystem: Entzündungshemmend und antiallergisch

Tetrahydrocannabinolsäure (THCA)

THCA ist eine Cannabinoidsäure, die durch Decarboxylierung in das psychoaktive THC umgewandelt wird. Die Cannabinoidsäure ist hingegen nicht psychoaktiv. Spanische Forscher stellten im Jahr 2017 fest, dass THCA ein neuroprotektives Potenzial aufweist. Infolge dessen scheint es für die Behandlung von verschiedenen Erkrankungen wie Alzheimer, Multipler Sklerose, Huntington, und Morbus Parkinson interessant zu sein – und das ohne psychoaktive Wirkung.

Tetrahydrocannabivarin (THCV)

THCV besitz eine ähnliche Struktur wie THC und bindet sich ebenfalls an die CB1 und CB2 Rezeptoren. Forscher fanden heraus, dass THCV – abhängig von der Dosierung – eine agonisierende oder aber antagonisierende Wirkung auf den CB1 Rezeptor haben kann. So scheinen kleine Mengen THCV den Rezeptor zu blockieren (antagonisieren) und höhere Mengen ähnlich wie THC einen agonisierenden Effekt zu haben. Dementsprechend kann THCV als weiteres psychoaktives Cannabinoid angesehen werden.

Interessant ist eine Studie aus Großbritannien, die an der University of Buckingham durchgeführt wurde. THCV scheint das Potenzial zu besitzen, entzündungshemmend und antiepileptisch zu wirken. Zudem soll THCV eine neue potentielle Behandlungsoption gegen Fettleibigkeit-assoziierte Glukoseintoleranz sein.

Cannabidiol (CBD)

CBD ist in den vergangenen Jahren immer mehr in den Fokus der Wissenschaft gerückt. Es handelt sich hierbei um ein nicht psychoaktives Cannabinoid, das vorwiegend im oberen Teil der Cannabispflanze vorkommt. In der Cannabispflanze selbst liegt CBD als Säure vor (CBDA). Umgewandelt wird es erst durch Erhitzung.

Die Erforschung der CBD-Wirkung befindet sich noch am Anfang. In Tiermodellen und auch einigen klinischen Studien konnte gezeigt werden, dass CBD unter anderem wie folgt wirken kann:

  • antiseptisch
  • schmerzlindernd
  • antidepressiv
  • antibakteriell
  • entkrampfend
  • entzündungshemmend
  • schlaffördernd
  • angstlindernd

Cannabidiolsäure (CBDA)

Wenn die Cannabispflanze wächst, produziert sie natürliche Säuren wie das THCA oder eben das CBDA. Erst durch die Decarboxylierung wird CBDA in CBD umgewandelt. Dem CBDA wird in der Forschung aktuell nicht viel Aufmerksamkeit zuteil. Es wird aber angenommen, dass CBDA ein gewisses Gesundheitspotenzial aufweist und entzündungshemmend wirken kann.

Cannabidivarin (CBDV)

CBDV ist das Propyl-Pendant zu CBD sowie das Pendant von THC das THCV ist. Ebenso wie CBD ist auch CBCV nicht psychoaktiv. Im Jahr 2013 führten Wissenschaftler der University of Reading in Großbritannien eine Studie an Mäusen und Ratten durch. CBDV-reiche Extrakte können demnach stark krampflösende Eigenschaften haben.

Cannabichromen (CBC)

CBC ist nicht psychoaktiv und entsteht durch die Umwandlung mithilfe von Enzymen aus dem Vorgängerstoff CBG. Es ist bisher noch nicht geklärt worden, ob CBC eine Wirkung auf die Cannabinoidrezeptoren hat. Jedoch wird angenommen, dass CBC unterschiedliche pharmakologische Wirkungen besitzt und die Effekte von THC und weiteren Cannabinoiden unterstützt.

In einigen wenigen Tierversuchen konnte gezeigt werden, dass CBC in Verbindung mit THC schmerzlindernd und beruhigend wirken kann. Ob CBC einen antidepressiven Effekt hat, wird aktuell noch diskutiert, ebenso die antibiotische Wirkung gegen antibiotikaresistente Keime.

Cannabinol (CBN)

CBN wirkt leicht psychoaktiv und ist ein Oxidationsprodukt von THC. Vermutlich wirkt sich CBN schwach antagonistisch auf die Cannabinoidrezeptoren aus. Es wird davon ausgegangen, dass CBN eine beruhigende, antibakterielle und augeninnendrucksenkende Wirkung besitzt.

Cannabigerol (CBG)

Beim CBG wird vermutet, dass es an die CB1-Rezeptoren andockt und dort antagonistisch gegenüber verschiedenen Cannabinoiden wie THC wirkt. Auch an den CB2-Rezeptor soll sich CBG binden. Die therapeutisch Wirkung von CBG ist noch nicht vollständig geklärt, es soll jedoch entzündungshemmend auf Darmerkrankungen, gegen Übelkeit und Erbrechen, antibakteriell, augeninnendrucksenkend sowie schmerzlindernd wirken.

Cannabicyclol (CBL)

Über das Cannabinoid CBL ist bisher wenig bekannt. Forscher fanden heraus, dass sich CBL in seiner Struktur von anderen Cannabinoiden unterscheidet. Zudem ist CBL ein Abbauprodukt von dem Cannabinoid CBC. Auch das therapeutische Potenzial von CBL ist nicht ausreichend erforscht. US-amerikanische Wissenschaftler untersuchten in den frühen 1970er Jahren CBL zusammen mit weiteren Cannabinoiden und stellten hier fest, dass CBL nur eine geringe biologische Aktivität besaß.

Was sind synthetische Cannabinoide?

Synthetische Cannabinoide werden künstlich hergestellt und haben eine ähnliche Wirkung wie Phytocannabinoide. Kurz nachdem das Cannabinoid THC in den 1960er Jahren entdeckt wurde, wurden auch synthetische Cannabinoide entwickelt, die für die medizinische Forschung genutzt wurden.

Allerdings hat im Jahr 2008 die Kräutermischung „Spice“ für Aufsehen gesorgt, nachdem Konsumenten von Wirkungen berichteten hatten, die dem THC ähnlich waren. Nachdem die „Kräutermischung“ analysiert wurde, kam heraus, dass diese synthetische Cannabinoide enthielt. Im Jahr 2009 folgte dann das Verbot und die „Kräutermischung“ wurde aus dem deutschen Markt entfernt.

Synthetische Cannabinoide aktivieren genau wie THC die Rezeptoren im Endocannabinoidsystem, wobei sich die Wirkung unterscheiden kann. Es konnte nachgewiesen werden, dass sich synthetische Cannabinoide stärker an die Cannabinoid Rezeptoren binden. Zudem enthalten sie kein CBD, das den Rausch des pflanzlichen THCs mildern kann und dem eine Schutzfunktion gegen psychotische Effekte nachgesagt wird. Demnach kann der Rausch durch synthetische Cannabinoide intensiver und halluzinogen ausfallen.

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Leafly Deutschland NewsFrankfurt hat Probleme mit seinen Ärzten

Frankfurt startete Modellprojekt für Schwerkranke

Anfang März berichtete Leafly.de über den Start des Drei-Jahres-Projektes, das vom Drogenreferat der Stadt Frankfurt am Main initiiert wurde. Man wolle sich dafür einsetzen, dass es ausreichend Ärzte in Frankfurt gebe, die Cannabis bei entsprechender Indikation verschreiben und dass die Krankenkassen ohne großen Bürokratieaufwand die Kosten übernehmen. Doch nun hat die Stadt Schwierigkeiten mit den Ärzten, die sich davor scheuen, eine „illegale“ Droge zu verschreiben.

Leiter der Malteser-Suchthilfe spricht offen Probleme an

Hanf galt im Europa des 19. Jahrhunderts noch als Allheilmittel, wie zum Beispiel bei Schlafstörungen, Asthma und Kopfschmerzen. Im Jahr 1925 änderte sich alles, denn auf der 2. Internationalen Opiumkonferenz in Genf wurden Heroin, Kokain und auch Cannabis verboten. Hierzu erklärte Lang, dass Cannabis zu Unrecht verteufelt worden sei, dennoch dürfe Cannabis als Medizin auch nicht glorifiziert werden.

In seine Sprechstunde kommen vor allem Schmerzpatienten und ADHS-Patienten, so Lang. Diese möchten wissen, ob ihnen Medizinalhanf helfen kann. Lang und Cronjäger beraten die Hilfesuchenden und klären darüber auf, bei welchen Erkrankungen und Beschwerden Cannabis theoretisch einsetzbar ist, und mit welchen Risiken und Nebenwirkungen zu rechnen ist.

Keine Rezepte für Cannabis als Medizin in der Beratungsstelle

David Lang darf in der Beratungsstelle keine Cannabis-Rezepte ausstellen. Er kann lediglich beraten und Empfehlungen geben. Doch viele Patienten haben bereits erfolglos versucht, einen Arzt zu finden, der ihnen Medizinalhanf verschreibt.

„Viele Ärzte tun sich schwer, was ich nachvollziehen kann“, so Lang.

Lang führte aus, dass es da eine „Hemmung“ von Seiten der Ärzte in Frankfurt gebe, eine illegale Droge zu verordnen. Hinzu komme der hohe bürokratische Aufwand und das Problem, dass Cannabispatienten sehr teuer seien. Dies ginge zulasten des Arztbudgets.

Patienten hätten vor der Gesetzesänderung im März 2017 zwischen 450 und 900 Euro im Monat für ihre Behandlung gezahlt. Nach Inkrafttreten des neuen Cannabis-Gesetzes seien die Kosten noch höher geworden. Weiter heißt es, dass das Ziel des Gesetzgebers, den Zugang zu Cannabis als Medizin zu vereinfachen, wohl auch deshalb noch nicht erreicht worden sei, da die Krankenkassen mauern.

Anträge auf Kostenübernahme werden häufig abgelehnt

Seit der Gesetzesänderung sind bei den vier größten gesetzlichen Krankenkassen über 17.000 Anträge eingegangen, wovon viele abgelehnt wurden. Lang erklärte hierzu, dass die Krankenkassen die Kostenübernahmeanträge pauschal ablehnen, obwohl sie die Kostenübernahme nur in Ausnahmefällen verweigern dürfen.

Lang erläutert, dass man Cannabis als Medizin besser kennenlernen müsse. Es stehe fest, dass Medizinalhanf im Vergleich zu starken Schmerzmedikamenten mit morphinartiger Wirkung weit weniger Nebenwirkungen hat. Zudem könne man Medizinalhanf so dosieren, dass weder ein Rausch noch eine Sucht entstehe.

Darüber hinaus heißt es, dass es jedoch zu wenige klinische Daten gebe und dass es bei den wenigen Studien häufig zu geringe Fallzahlen gebe. Lang ist der Meinung, dass sich dies automatisch ändern würde, wenn Medizinalhanf öfter verschrieben werde, da sowohl die Behandlung als auch der Krankheitsverlauf dokumentiert und ausgewertet werden müsse.

Fazit: Es ist noch viel zu tun in Frankfurt

Bisher scheinen die Ärzte in Frankfurt noch Hemmungen zu haben, Cannabis zu verschreiben, laut Lang und Cronjäger. Es bleibt abzuwarten, ob sich die Situation in Frankfurt ändern wird und was die Stadt dafür tun wird um Patienten und Ärzten zu helfen. Hier ist dringend Aufklärungs- und Fortbildungsarbeit an allen Fronten gefordert.

 

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Hanf Journal NewsMilliardendeal im Cannabis-Business

    Kanadischer Cannabis-Gigant will Konkurrenten für 2,1 Milliarden Euro übernehmen         Wer zu spät kommt, den bestraft der Kapitalismus. Dieser Gesetzmäßigkeit folgen die kanadischen Marihuana-Produzenten geradezu vorbildlich, indem sie wie Kannibalen übereinander herfallen und sich gegenseitig auffressen. Nun hat Kanadas größter Produzent, Aurora Cannabis Inc., der Finanzwelt mitgeteilt, den Konkurrenten MedReleaf…

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Polytox.tv - Videos für Psychonauten, Stoner und AktivistenLSD, Psychedelik & Co. – Eure Fragen (2) | Drug Education Agency (143)

Ist LSD wirklich wasserlöslich? Wie beginnt man als Neuling am besten mit der psychedelischen Forschung bzw. dem psychedelischen Weg? Und was gibt es Neues an Medien und Veranstaltungen? Gastgeber Markus Berger beantwortet es.

LINKS
http://www.lucys-magazin.com
http://www.lucys-magazin.com/abo
http://nachtschatten.ch/products/product_1650.html (Kaffee von Markus Berger)
http://www.elev8.live

Die DEA wird ermöglicht durch NEAR DARK SMOKING PARAPHERNALIA: http://www.neardark.de

DEA-Fanartikel und mehr gibt es auf http://www.blackleaf.de

Polytox.tv - Videos für Psychonauten, Stoner und AktivistenIch verschenke 1 KILO GRAS (100% Legal)

+++Liebe GreenGermany-Homies+++

Jeder der schon mal 1 Kilo Gras verschenken wollte, sich die Frage gestellt hat, „wie lange das genau dauert“, sollte jetzt genau aufpassen 😄
Auf der Cannatrade in Zürich und Infos zu YouTube Strikes!
Vielen Dank nochmal für den Eimer CBD Blüten an „Firma“ und natürlich unserem Freund Marco.
PS: Beim nächsten mal denke ich daran was übrig zu lassen 😉
Wir Lieben dich!

LG Timm

***
In dieser Sendung werden Handlungen erwähnt und/oder gezeigt, die in Deutschland für bestimmte Personen illegal sind.
Der Besitz, Handel, Erwerb, und die Produktion von Cannabis sind in Deutschland für die meisten Menschen illegal und stellen eine Straftat dar.
GreenGermany will seine Zuschauer informieren und aufklären. Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass die betreffenden Handlungen nicht nachgeahmt werden sollen.
***

Instagram: https://www.instagram.com/green.germany/
Facebook: https://www.facebook.com/gg.greengermany/

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Leafly Deutschland NewsAutismus und Cannabis als Medizin

Cannabis als Medizin hat ein breites Wirkungsspektrum und kann bei verschiedenen Beschwerden eingesetzt werden. So leiden beispielsweise viele Autismus-Patienten unter epileptischen Anfällen, die nachweislich mithilfe von Medizinalhanf reduziert werden können. Leafly hat hierüber bereits berichtet. Darüber hinaus deuten die Ergebnisse aus einigen Studien daraufhin, dass auch weitere Symptome des Autismus mit Medizinalhanf behandelbar sind. Bevor hierauf näher eingegangen wird, soll zunächst das Krankheitsbild Autismus erklärt werden.

Autismus: Welche Formen gibt es?

Beim Autismus wird zwischen verschiedenen Formen unterschieden.

Zu diesen Autismusspektrumstörungen gehören:

  • Kanner-Syndrom (frühkindlicher Autismus): Das Kanner-Syndrom ist die bekannteste Autismus-Form. Als „frühkindlich“ wird diese Autismus-Form bezeichnet, da sich die Störung vor dem dritten Lebensjahr bemerkbar macht. Ungefähr 2 bis 5 von 10.000 Kindern leiden hierunter. Dabei sind Jungen drei- bis viermal häufiger betroffen.
  • Asperger-Syndrom: Diese Autismus-Form tritt meist im Schulalter auf und ist milder ausgeprägt. Ungefähr 3 von 10.000 Kindern leiden unter der Asperger-Krankheit. Betroffen sind überwiegend Jungen.
  • Atypischer Autismus: Diese Autismus-Form ähnelt dem frühkindlichen Autismus. Dabei unterschiedet sich der atypische Autismus vom frühkindlichen Autismus dadurch, dass betroffene Kinder nach dem 3. Lebensjahr ein autistisches Verhalten (atypisches Erkrankungsalter) oder aber nicht alle Symptome aufweisen (atypische Symptomatik).
  • Rett-Syndrom: Von dieser Autismusspektrumstörung sind fast nur Mädchen betroffen. Die ersten Autismus-Symptome treten zwischen dem 6. Monat und dem 4. Lebensjahr auf. Dabei kommt die normale Kindesentwicklung zunächst zum Stillstand. Danach bilden sich einige Fähigkeiten wieder zurück. Betroffen ist ungefähr ein von bis zu 15.000 Mädchen.

Zu den genannten Zahlen, was die Häufigkeit angeht, muss ausgeführt werden, dass Forscher seit Jahren versuchen herauszufinden, wie hoch die Prävalenz von Autismus ist. So wurde die Häufigkeit von Autismus in Studien der 60er und 80er Jahre auf 2 bis 5 Autisten auf 10.000 Personen geschätzt. Nachdem die Definition von Autismus Ende der 80er Jahre in das Asperger-Syndrom und den atypischen Autismus unterteilt wurde, erhielten mehrere Menschen Diagnosen aus dem Autismusspektrum.

Im Jahr 1988 wurde dann in zwei Studien die Prävalenz auf 10 bis 13 pro 10.000 Personen geschätzt und im Jahr 1993 wurde dann die Häufigkeit von Autismus und dem Asperger-Syndrom auf 30 von 10.000 geschätzt. In den 90ern Jahren wurden vereinzelt Studien durchgeführt, die dann eine geringere Häufigkeit von 4 bis 6 von 10.000 Personen angegeben hatten. Tendenziell stieg aber die Häufigkeitsrate. Mehrere Studien nennen dann ab dem Jahr 2000 eine Prävalenz von ungefähr 60 pro 10.000 Personen und 2006 hieß es in einer Studie, dass 116 von 10.000 Personen von einer Autismusspektrumstörung betroffen sind.

Da aktuell keine genauen Zahlen in Bezug auf die Häufigkeit der einzelnen Autismusspektrumstörungen vorliegen, dienen die oben genannten Daten lediglich als Orientierungswert.

Vielfältige Symptome sind möglich

Da im Rahmen der Autismus-Erkrankung zahlreiche unterschiedliche Symptome auftreten können, wird von einer Autismusspektrumstörung gesprochen. Außerdem können die Autismus-Formen auch unterschiedlich stark ausgeprägt sein. Möglich sind milde autistische Züge, aber auch schwere Behinderungen. Dabei wirkt sich der Autismus auf unterschiedliche Lebensbereiche aus.

Die meisten Autisten zeigen die folgenden Symptome:

  • Kommunikationsstörungen
  • Sprachstörungen
  • gestörte zwischenmenschliche Beziehungen
  • stereotype Bewegungen und Verhaltensweisen
  • begrenztes Interesse

Gestörte zwischenmenschliche Beziehungen

Ein typisches Autismus-Symptom ist, dass Autisten Probleme mit zwischenmenschlichen Beziehungen haben. So neigen Autisten dazu, sich von ihrer Umwelt zurückzuziehen. Deshalb wirken sie häufig unnahbar und seltsam. Außerdem sind Autisten nur beschränkt in der Lage, eine vertrauensvolle und dauerhafte Beziehung zu anderen Menschen einzugehen. Meist reagieren sie auf Kontaktversuche in Form von Blickkontakt oder Körperkontakt abweisend.

Darüber hinaus ist das Nachahmungsverhalten nur schwach ausgeprägt. Beispielsweise winken autistische Kinder beim Verabschieden nicht zurück oder sie haben Schwierigkeiten, eigene Gefühle zu äußern.

Beim Kanner-Syndrom bzw. dem frühkindlichen Autismus fallen Kommunikationsstörungen meist schon früh auf. Oftmals ist das Sozialverhalten schon im Babyalter sehr auffällig, indem sie beispielsweise andere Menschen nicht ansehen und keinen Körperkontakt zu ihren Eltern suchen. Für Autisten scheinen die Mitmenschen nicht zu existieren.

Hingegen sind die Symptome beim Asperger-Syndrom nicht so stark ausgeprägt. Zwar ist die Beziehung zu anderen Menschen gestört, aber nicht ganz so tiefgreifend. Kinder mit der Asperger-Krankheit nehmen nur begrenzt Kontakt zu Gleichaltrigen auf und wirken eher isoliert. Zudem fällt es ihnen schwer, sich in andere Menschen und ihre Gefühle hineinzuversetzen. Meist fallen die ersten Autismus-Symptome im Kindergarten oder auch in der Grundschule auf.

Kommunikations- und Sprachstörungen

Bei den Autismusspektrumstörungen können Kommunikations- und Sprachstörungen auftreten, die sich wie folgt äußern:

  • Kanner-Syndrom (frühkindlicher Autismus): Autisten zeigen eine gestörte Sprachentwicklung und haben bereits im Kleinkindalter Probleme damit, mit anderen zu kommunizieren. Viele Autisten erwerben im Laufe ihres Lebens nie eine sinnvolle Sprache. Häufig benutzen Autisten bestimmte Wörter immer wieder oder wiederholen diese (Echolalie). Möglich ist auch, dass sie neue Wörter erfinden (Neologismen) oder die Bedeutung von Wörtern verdrehen (pronominale Umkehr).
  • Asperger-Syndrom: Die Sprache von Autisten mit der Asperger-Krankheit entwickelt sich normal. Dennoch weisen sie eine gestörte Kommunikation auf, indem sie die Sprache häufig nicht nutzen. Einige Betroffene weisen eine überdurchschnittliche Intelligenz auf und wirken dann unkindlich und altklug. Wieder andere führen Selbstgespräche oder sprechen mit einer Sprachmelodie. Viele Asperger-Autisten fassen das Gesagte auch wörtlich auf und können Redewendungen, Ironie oder Sprichwörter nicht deuten.

Stereotype Bewegungen und Verhaltensweisen

Viele Autisten neigen dazu, bestimmte Tätigkeiten stets nach dem gleichen Muster auszuführen (Stereotypien). So bewegen Kinder mit frühkindlichem Autismus beispielsweise ihre Hand ständig hin und her oder sie wippen immer wieder vor und zurück. Zudem halten sie an Ritualen fest und fühlen sich bei Veränderungen sofort überfordert.

Des Weiteren beschäftigen sich autistische Kinder meist nicht mit Spielsachen, sondern eher mit den Teilaspekten, wie zum Beispiel mit dem Rad eines Spielautos. Mechanische Gegenstände finden autistische Kinder häufig sehr spannend, sodass sie diese stundenlang beobachten. Oftmals zeigt sich bei Kindern mit frühkindlichem Autismus auch eine geminderte Intelligenz.

Hingegen sind Betroffene mit der Asperger-Krankheit in der Regel durchschnittlich oder überdurchschnittlich intelligent. Dennoch leiden sie unter Aufmerksamkeits- und Lernschwierigkeiten. Hinzu kommt, dass Asperger-Autisten auf Einschränkungen oder Anforderungen meist mit Wutausbrüchen reagieren und dazu neigen, ihren Willen mit allen Mitteln durchzusetzen.

Allgemeine Einschränkungen

Autisten leiden sehr häufig unter Schlafstörungen, Angststörungen und Essstörungen. Bei Betroffenen, die unter der Asperger-Krankheit leiden, ist vor allem die Aufmerksamkeit gestört. Zudem können sie eine Bewegungsunruhe (hyperkinetisches Verhalten) sowie Tic-Störungen zeigen. Außerdem kommt es bei vielen Betroffenen zu epileptischen Anfällen.

Autismus und seine Ursachen

Die Frage, warum der frühkindliche Autismus entsteht, kann bis heute nicht eindeutig beantwortet werden. Es wird davon ausgegangen, dass unterschiedliche Risikofaktoren, wie beispielsweise genetische Faktoren, zur Entstehung beitragen. Zudem wird vermutet, dass verschiedene Einflüsse während einer Schwangerschaft, wie zum Beispiel eine Röteln-Infektion oder aber auch die Einnahme bestimmter Medikamente (z. B. Antiepileptika oder Serotonin-Wiederaufnahme-Hemmer) das Risiko erhöhen. Außerdem kann vermutlich ein höheres Alter der Eltern die Entstehung der Erkrankung begünstigen.

Auch beim Asperger-Syndrom sind die Ursachen nicht abschließend geklärt. Hier wird ebenfalls angenommen, dass verschiedene Faktoren die Asperger-Krankheit begünstigen. Eine genetische Komponente scheint hier ebenso wahrscheinlich wie biochemische und hirnorganische Auffälligkeiten.

Beim Rett-Syndrom kann die genaue Ursache eingegrenzt werden, da bei den Kindern auf dem X-Chromosom das Gen „MeCp2“ verändert ist.

Diagnose und Therapie

Für Mediziner ist es nicht einfach, eine Autismusspektrumstörung zu erkennen, denn nicht jedes Baby, das wenig Interesse an seiner Umwelt zeigt, leidet automatisch an einem Autismus. Ebenso gibt es auch Kinder, die im Kindergarten oder in der Grundschule lieber für sich sind, ohne dass gleich von einem Autismus ausgegangen werden muss. Vielmehr kann es für solche Verhaltensweisen verschiedene Erklärungen geben.

Bis die Diagnose Autismus gesichert ist, vergeht meist sehr viel Zeit. Häufig stellen dann Kinder- und Jugendpsychiater die Diagnose Autismus, nachdem Untersuchungen durchgeführt und das Kind lange Zeit beobachtet wurde.

Darüber hinaus können auch andere Erkrankungen vorliegen, die an einen Autismus erinnern, wie zum Beispiel ADHS, Einschränkungen im Seh- oder Hörvermögen oder eine Angsterkrankung.

Heilbar ist eine Autismusspektrumstörung nicht. Trotz Therapie bleiben Betroffene ihr Leben lang mehr oder weniger in ihrem sozialen Leben eingeschränkt. Trotzdem ist eine Autismus-Therapie natürlich wichtig, um die normale Entwicklung zu fördern.

Welche Therapie infrage kommt, richtet sich vor allem danach, welche Autismus-Form vorliegt. Zudem muss die Therapie auch immer individuell an den Betroffenen angepasst werden.

Dabei können folgende Therapien zum Einsatz kommen:

  • Verhaltenstraining
  • Musik- oder Kunsttherapie
  • Reittherapie
  • Krankengymnastik
  • Sprachtraining
  • Ergotherapie

Auch die Elternarbeit spielt eine wichtige Rolle, denn Eltern können ihr Kind nur fördern, wenn sie die Erkrankung akzeptieren und verstehen. Nicht selten ist die Erkrankung ihres Kindes eine enorme psychische Belastung. Jedoch können Eltern im Rahmen einer Therapie lernen, mit der Situation besser umzugehen.

Medikamente bei Autismus

Spezielle Autismus-Medikamente existieren nicht. Bisher gibt es keine Medikamente, die gegen die Hauptsymptome einer Autismusspektrumstörung helfen. Allenfalls kommen Medikamente zum Einsatz, die die Begleiterscheinungen wie beispielsweise starke Spannungszustände oder selbstverletzendes Verhalten lindern können. Hier werden dann Benzodiazepine oder Neuroleptika verordnet.

Wie kann Cannabis als Medizin bei einer Autismus-Erkrankung helfen?

Es existieren einige Studien, die Hinweise darauf geben, dass pharmazeutisches Cannabis das Verhalten und die Kommunikationsfähigkeit von Autismus-Erkrankten verbessern kann. So erstelle beispielsweise der Österreicher René Kurz eine Studie über einen sechs Jahre alten Jungen mit Autismus. Im Bericht heißt es, dass der Patient sechs Monate lang mit THC behandelt wurde und dass sich die Symptome wie Lethargie, unangemessene Sprache und Hyperaktivität verbessert habe.

US-amerikanische Forscher untersuchten zudem Mäuse, die gleiche Verhaltensweisen wie Autismus-Patienten zeigten und behandelten diese mit THC. Im Ergebnis heißt es, dass sich bei den Mäusen, die mit Cannabis behandelt wurden, die Symptome wie Depressionen und Aufmerksamkeitsstörungen verbesserten.

Im Jahr 2017 wurde in dem Online-Magazin „US Today“ über den israelischen Arzt Dr. Adi Aran berichtet, auf den einige Eltern zukamen und erzählten, dass ihre autistischen Kinder mit dem Cannabinoid Cannabidiol (CBD) bemerkenswerte Erfahrungen gemacht hätten. Aran ist dem nachgegangen und hat eine Forschungsstudie initiiert, die der Frage nachgeht, inwieweit CBD tatsächlich bei Autismus hilfreich ist. Leafly.de berichtete.

An der Studie nahmen 60 autistische Kinder teil, die mit oralem CBD und THC im Verhältnis von 20 zu 1 behandelt wurden. Die maximale CBD-Dosis lag bei 10 mg/kg/Tag. Nach der Behandlung mit Cannabis als Medizin waren die Verhaltensausbrüche bei 61 Prozent der Kinder stark zurückgegangen. Die Angstproblematik sowie die Kommunikationsprobleme verbesserten sich bei 47 Prozent. Zu den unerwünschten Nebenwirkungen gehörten Schlafstörungen (14 Prozent), Reizbarkeit (9 Prozent) und Appetitlosigkeit (9 Prozent).

Die Forscher um Aran schlussfolgerten, dass CBD eine vielversprechende Behandlungsoption für Verhaltensprobleme bei autistischen Kindern ist. Basierend auf diesen Ergebnissen startete das Forscherteam jetzt auch eine große, doppelblind, placebokontrollierte Cross-Over-Studie mit 120 Teilnehmern.

Cannabis als Medizin ist kein Wunderheilmittel, jedoch könnte Medizinalhanf bei der Autismus-Behandlung unterstützend eingesetzt werden, um verschiedene Symptome der Erkrankung zu lindern. Wünschenswert ist, dass die Forschung weiter vorangetrieben wird, um Erkrankten eine alternative Behandlungsoption bieten zu können.

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Marihuana Aktien - Informationen zu Cannabis InvestmentsAurora weiter auf Einkaufstour: MedReleaf

Wo Rauch ist ist nun mal eben doch immer auch Feuer! Seit dem 03.05 diskutieren wir im Forum über Gerüchte, dass Aurora MedRelaf kaufen möchte. Erst hält man sich zurück und dementiert nahezu und nun das: Aurora übernimmt für 3,2 Mrd. CAD die ausstehenden Anteile von MedReleaf  Da der Übernahmepreis bei 29,44CAD gesetzt ist, also ca. 35% höher als der Mittelkurs der letzten 20 Tage, kann man davon ausgehen, dass […]

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Leafly Deutschland NewsUSA-Studie zeigt: Cannabispatienten sparen Geld

An der Studie in den USA mit dem Titel „Vorläufige Bewertung der Wirksamkeit, Sicherheit und Kosten im Zusammenhang mit der Behandlung von chronischen Schmerzen mit medizinischem Cannabis“ der University of Buffalo School of Pharmacy und GPI Clinical Research in New York nahmen 29 Cannabispatienten teil, die starke Schmerzmittel wie Opioide einnahmen.

Hiervon litten 20 Patienten unter Rückenmarksgewebeschäden, 3 unter Neuropathien, 2 unter dem Reizdarmsyndrom, ein Patient unter Parkinson und 3 Patienten waren an Krebs erkrankt. 55 Prozent der Studienteilnehmer war weiblich.

Nach der dreimonatigen Studienzeit kamen die Forscher zu dem Schluss, dass die monatlichen Kosten für starke Schmerzmittel, insbesondere Opioide und Fentanylpflaster, um 32 Prozent gesunken sind, nachdem die Patienten begonnen hatten, Medizinalhanf zu verwenden.

Weiter berichteten die Cannabispatienten, dass sich die Lebensqualität deutlich verbessert hatte, die Schmerzen reduziert und Kosten eingespart wurden. Ein Erfolg auf ganzer Linie also.

Zahl der abgegebenen Opioid-Mengen geht in den USA zurück

Im April 2018 berichtete Leafly.de bereits, dass die Zahl der abgegebenen Opioid-Mengen in den USA zurückgegangen ist. Im Jahr 2017 waren es im Durchschnitt rund 12 Prozent weniger als im Jahr 2016 laut dem Informationsdienstleister Iqvia. Weiter heißt es, dass dies der größte Rückgang der Verordnungszahlen in den vergangenen 25 Jahren sei.

Die Studie „Medicine Use and Spending in the U.S.: A Review of 2017 and Outlook to 2022“ hatte gezeigt, dass das Opioid-Verordnungsvolumen seit dem Jahr 1992 kontinuierlich angestiegen ist bis zum Jahr 2011.

Dieses Volumen sank dann jährlich um ungefähr vier Prozent. Die Neuverschreibungen beim Schmerzmanagement gingen um acht Prozent zurück. Hingegen verdoppelten sich die Verordnungszahlen zur Behandlung von Opioid-Abhängigkeit auf 82.000 pro Monat.

Die Regierung der USA ist noch weit entfernt davon die Opioid-Krise in den Griff zu bekommen. Doch unter der Bevölkerung und auch der Ärzteschaft scheint sich immer mehr Bereitschaft für neue und alternative Behandlungsmethoden zu bilden. Der Einsatz von Cannabis als Medizin ist eine von vielen Möglichkeiten der Krise zu begegnen und den Patienten in den USA zu helfen.

 

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Hanf Journal NewsNeues bayerisches Polizeiaufgabengesetz sorgt für Entsetzen

    Ganz Deutschland blickt mit Sorge nach Bayern: Macht die CSU den Freistaat zum Polizeistaat?         Sadhu van Hemp     Am morgigen Dienstag wird der von der CSU kontrollierte Bayerische Landtag das überarbeitete Polizeiaufgabengesetz (PAG) verabschieden – und das trotz massiver Proteste eines breiten Bündnisses, das sich unter dem Namen…

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Blog der Aidshilfe DeutschlandNeues Internetportal gegen HIV-Diskriminierung

Menschen mit HIV erleben auch heute noch Diskriminierung, etwa im Beruf oder im Gesundheitswesen. Das Portal hiv-diskriminierung.de bietet ihnen nun Informationen und Unterstützung, um sich zu wehren.

Die Seite informiert über Diskriminierung im juristischen Sinn, das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) und den Datenschutz und bietet Adressen von Ansprechpartner_innen, die beim Vorgehen gegen Diskriminierung beraten und unterstützen.

Meldestelle für HIV-Diskriminierung

Zugleich dient das Portal als Meldestelle für selbst oder von anderen erlebte Diskriminierung. Unter www.hiv-diskriminierung.de/diskriminierung-melden findet sich dazu ein Fragebogen, in dem man auch angeben kann, wenn man Beratung wünscht. Die Kontaktstelle HIV-bezogene Diskriminierung der Deutschen AIDS-Hilfe (DAH) setzt sich dann mit der meldenden Person in Verbindung.

„Informationen über Diskriminierungsfälle sind wichtig für uns“, erklärt Sven Warminsky vom Vorstand der DAH. „Nur wenn wir wissen, wie oft, in welcher Form und durch welche Institutionen Menschen mit HIV diskriminiert werden, können wir strukturelle Veränderungen einleiten – damit Diskriminierung künftig nicht mehr geschieht.“

Infos, Materialien und Links zum Thema HIV und Diskriminierung

Darüber hinaus bietet hiv-diskriminierung.de weiterführende Materialien zum Herunterladen, Links und Hinweise zu Schulungen und Veranstaltungen der Deutschen AIDS-Hilfe zu diesem Thema und Infos für Beratende.

Dass es sich bei Diskriminierung aufgrund der HIV-Infektion keineswegs um Einzelfälle handelt, zeigte bereits die 2011/12 durchgeführte bundesweite Befragung „positive stimmen“, mit der erstmals Zahlen zur Stigmatisierung von Menschen mit HIV ermittelt wurden.

Die Deutsche AIDS-Hilfe hat darauf unter anderem mit der Einrichtung der „Kontaktstelle HIV-bezogene Diskriminierung“ reagiert. Auch in immer mehr Aidshilfen vor Ort gibt es ausgewiesene Ansprechpersonen für Ratsuchende in Diskriminierungsfällen.

https://hiv-diskriminierung.de/

Polytox.tv - Videos für Psychonauten, Stoner und AktivistenCestrum parqui | Substanzinfo

Ein paar Informationen zum chilenischen Hammerstrauch (Cestrum parqui). Leider gibt es nur sehr wenige Informationen zu dieser Pflanze. Trotzdem wollte ich ein Infovideo zu dieser Pflanze machen, da ich sie für sehr interessant halte.

Foren Beitrag, Salvia Community: https://goo.gl/ym83VE

Infos Giftigkeit (Tiere) : https://goo.gl/uerStT

Cestrum parqui Samen: https://amzn.to/2IiUaVs
Cestrum parui Pflanze: https://goo.gl/6PmEK9
Enzyklopädie der psychoaktiven Pflanzen: https://amzn.to/2rEWJuM

Verwendete Bilder :
https://goo.gl/9aYcjS
https://goo.gl/i2hGMJ
https://goo.gl/gVVaWY

Polytox.tv - Videos für Psychonauten, Stoner und AktivistenBack aus Münster – Abendtalk mit Niko – Kurzvisite in Enschede

Support the Stream – Für neue Technik: https://www.tipeeestream.com/meinlebenmitcannabis/donation

Dieses Video dient rein zur dokumentarischen und wissenschaftlichen Aufklärung. Eine legale Cannabis-Therapie ist nur in ärztlicher Behandlung möglich und sollte auch nur dort durchgeführt werden.

„Indica“ und „Sativa“ – nur ein Fake? – https://hanfverband.de/nachrichten/news/indica-und-sativa-nur-ein-fake

Discord – https://discord.gg/gZVDB5U – Somit verpasst Ihr auch keine spontanen Aktionen von mir

Mehr zu meinen Projekten – https://drcaesar.de/

Gute Vaporizer gibt es hier
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Für die Empfehlung dieser Shops bekomme ich keine finanzellen Entschädigung – Ich empfehle diese Shops weiter, weil deren Firmenpolitik mich überzeugt hat.

Cannabis als Medizin – Keine Legalisierungsgruppe – https://www.facebook.com/groups/patienten.deutschland/

Infos auf der BfArM-Seite zur Begleiterhebung – https://www.bfarm.de/DE/Bundesopiumstelle/Cannabis/Begleiterhebung/_node.html

Schaut beim Mark vorbei meinen Cutter – https://www.instagram.com/le.marker/
Oder bei Niko – https://www.facebook.com/NikoLangDE/

Polytox.tv - Videos für Psychonauten, Stoner und AktivistenICH aufm GLOBAL MARIJUANA MARCH 2018 in Berlin | KALLE VLOGT #6

Ich war unterwegs aufm Global Marijuana March ( GMM ) 2018 in Berlin und hier sind die Bilder dazu. Ich hoffe dir gefällt das Video und du lässt eine positive Bewertung da.

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Hanf Journal NewsIllegaler Cannabismarkt vor dem Kollaps?

  Ein satirischer Blick auf den ilegalen Cannabismarkt      Sadhu van Hemp   Die zunehmende gesellschaftliche Akzeptanz von Cannabis ist Fluch und Segen zugleich. Zum einen werden die Hanffreunde vom Stigma des Aussätzigen befreit, zum anderen steigen Nachfrage und Preis. Immer mehr Menschen werden neugierig und scheuen den Gedanken nicht, bei nächster Gelegenheit am…

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Polytox.tv - Videos für Psychonauten, Stoner und Aktivisten5G Pilze (cubensis) – Erfahrungsbericht

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Mein Kanal soll hauptsächlich zur Aufklärung dienen. Und dazu Menschen ein anderes Bild über psychoaktive Substanzen zu zeigen. Drogen sind nicht generell etwas schlechtes, Drogen sind Werkzeuge die für verschiedene Zwecke genutzt werden können.

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Footnotes