Planet Drogen

Deutscher Hanfverband NachrichtenCDU bewegt sich | DHV-Video-News #178

CDU bewegt sich! | DHV-News #178

<iframe allowfullscreen="allowfullscreen" class="media-youtube-player" frameborder="0" height="390" src="https://www.youtube.com/embed/qrxeZ4f9Dis?wmode=opaque&amp;rel=0&amp;showinfo=0" title="CDU bewegt sich! | DHV-News #178" width="640">Video of CDU bewegt sich! | DHV-News #178</iframe>

Die Hanfverband-Videonews vom 21.09.2018

Die Tonspur der Sendung steht als Audio-Podcast am Ende dieser Nachricht zum downloaden oder direkt hören zur Verfügung.

  • CDU-Mann Rüddel für Cannabis-Modellprojekte
  • SPD Berlin-Mitte pro Legalisierung
  • Hanfpartei gegründet
  • Dritte Razzia in der Hanfbar Braunschweig
  • Krankenkassen dürfen Cannabisversorgung nicht befristen
  • Urteil: Cannabispatient darf Auto fahren
  • Gibt es bald Coca-Cola mit CBD?
  • Kostenloses Cannabisöl für Patienten: Todesstrafe in Malaysia!
  • Südafrika: Urteil legalisiert privaten Konsum und Anbau!
  • Lindenstraße verlässt DHV-News
  • "Safer Use"-Tipps auf der DHV-Seite
  • Termine

Vorbemerkung

"Cannabis Normal!" Konferenz des DHV

CDU-Mann Rüddel für Cannabis-Modellprojekte

SPD Berlin-Mitte pro Legalisierung

Hanfpartei gegründet

Dritte Razzia in der Hanfbar Braunschweig

Krankenkassen dürfen Cannabisversorgung nicht befristen

• Urteil: Cannabispatient darf Auto fahren

Gibt es bald Coca-Cola mit CBD?

Kostenloses Cannabisöl für Patienten: Todesstrafe in Malaysia!

Südafrika: Urteil legalisiert privaten Konsum und Anbau!

Lindenstraße verlässt DHV-News

"Safer Use"-Tipps auf der DHV-Seite


Du willst die Arbeit des Deutschen Hanfverbands unterstützen? Jetzt Fördermitglied werden!



Termine der kommenden zwei Wochen


 

Sonderthemen: 

Leafly Deutschland NewsTel Aviv: 3. Cannabis-Konferenz „Cann10“ startet am 14. Oktober

Vom 14. bis 16. Oktober 2018 findet in Tel Aviv (Israel) die 3. Internationale medizinische Cannabis-Konferenz „Cann10“ statt. Die bereits stattgefundenen Konferenzen in den Jahren 2016 und 2017 waren ein großer Erfolg. Zahlreiche Referenten aus der ganzen Welt teilten ihr Wissen mit über 800 Teilnehmern aus rund 30 Ländern. Zur 3. Cannabis-Konferenz werden mehr als 1 000 Teilnehmer erwartet.

Die Cannabis-Konferenz wird ein zentraler Treffpunkt für die globalen Marktführer aus der Cannabis-Branche sein, um über die neuesten Erkenntnisse in der Wissenschaft, Wirtschaft und Landwirtschaft zu sprechen. Teilnehmer können hier erfahren, welche Fragen und Möglichkeiten in Bezug auf Medizinalhanf im Vordergrund stehen, wie zum Beispiel:

  • Innovationen in den bildgebenden Verfahren, um die Wirkung von Cannabis auf das Gehirn besser zu verstehen
  • Anwendung von Life-Support-Technologien für die Weltraumforschung in der Produktion von Cannabis
  • Blick auf die Cannabis-Qualitätskontrolltests, angefangen bei Vorschriften zu analytischen Technologien bis hin zu Richtlinien und Verordnungen

Organisationskomitee der Cannabis-Konferenz

Konferenzvorsitzender ist Prof. Raphael Mechoulam, der häufig auch als „Vater der Cannabismedizin“ bezeichnet wird. Seine früheren Forschungen führten zur Identifizierung der beiden Cannabinoide Tetrahydrocannabinol (THC) und Cannabidiol (CBD).

An seiner Seite steht Prof. Donald I. Abrams von der University of California in San Francisco, der integrative medizinische Beratungen für Krebspatienten anbietet und in den Bereichen komplementäre und alternative Therapien, medizinische Verwendung von Cannabis und traditionellen chinesischen Kräuter-Therapien forscht.

Weitere Mitglieder des Organisationskomitees sind:

  • Dr. Kirsten R. Müller-Vahl (Medical School of Hannover, Deutschland)
  • Prof. Michael Dixon (The University of Guelph, Kanada)
  • Steph Sherer (Founder and Executive Director at Americans for Safe Access (ASA), Washington, USA)

Ablauf der Cannabis-Konferenz und Tickets

Das Programm beinhaltet zahlreiche Vorträge zu interessanten Themen und lädt gleichzeitig zu Diskussionen ein. Der vollständige Ablauf wird hier beschrieben. Zudem widmet sich die Konferenz auch der Unterstützung und Präsentation innovativer Start-ups in der Cannabis-Branche. So wird es einen eigenen Start-up-Pavillon sowie einen Innovationspreis geben.

Israel ist neben Kanada weltweit führend in der Cannabisforschung und man darf sich von dieser Konferenz einiges an neuen Erkenntnissen erwarten.

Weitere Informationen sowie Tickets gibt es auf der Webseite von Canna10.

The post Tel Aviv: 3. Cannabis-Konferenz „Cann10“ startet am 14. Oktober appeared first on Leafly Deutschland.

Blog der Aidshilfe Deutschland„Wir sind sensibler geworden“

Diskriminierung aufgrund von HIV, sexueller Orientierung oder des kulturellen oder sprachlichen Hintergrunds kommt in Arztpraxen und Kliniken noch immer häufig vor. Das Gütesiegel „Praxis Vielfalt“ will das ändern.

Am Anfang war der Ärger. Dr. Annette Haberl, Leiterin des Bereichs „HIV und Frauen“ am HIV-Center des Uniklinikums in Frankfurt am Main, hatte eigentlich geglaubt, das Thema Diskriminierung von Menschen mit HIV habe sie hinter sich. Schließlich sollten Ärzt_innen schon seit Jahrzehnten um die Übertragungswege und die gut funktionierenden Therapien wissen. Doch weit gefehlt! Nicht zuletzt, weil auch ihre Patient_innen älter werden und häufiger Fachärzt_innen brauchen, die oft wenig mit dem Themenkomplex HIV vertraut sind, häuften sich in den letzten Jahren die Beschwerden ihrer Patient_innen über den Umgang mit ihnen in Praxen und Kliniken.

Die Diskriminierung beginnt oft schon am Empfang

Angst vor vermeintlichen Infektionsrisiken, Unerfahrenheit und veraltetes Wissen sind die häufigsten Gründe für Diskriminierungen. Sie äußern sich zum Beispiel in übertriebenen Hygienemaßnahmen oder der Verletzung der Schweigepflicht – und das beginnt nicht erst im Behandlungszimmer, sondern oft schon am Empfang oder im Kontakt mit Pflegepersonal. Nicht selten bekommen Menschen mit HIV nur den letzten Termin am Tag – gerade in vielen zahnärztlichen Einrichtungen. Im deutschen HIV-Stigma-Index „Positive Stimmen“ gaben sogar 19 Prozent der 1.148 Befragten an, dass ihnen in den zurückliegenden zwölf Monaten mindestens einmal der Gesundheitsdienst komplett verweigert wurde.

„In der Arztpraxis will man nicht für seine Rechte kämpfen müssen“

Alle diese Vorkommnisse verletzen Menschen, sie mindern die Versorgungsqualität und können die Gesundheit beeinträchtigen. „In der Arztpraxis trifft es einen ja meist in einer Situation, in der es einem eh schon schlecht geht, in der man ein Problem hat“, sagt Haberl.  „Da ist man sowieso nicht besonders kämpferisch eingestellt und will sich nicht unbedingt wehren oder für seine Rechte kämpfen.“ Dazu kommt, dass Menschen nicht nur wegen ihrer HIV-Infektion Benachteiligung erleben, sondern auch weil sie schwul, lesbisch oder trans* sind, aus einem anderen Kulturkreis kommen oder die deutsche Sprache nicht perfekt beherrschen.

Durch häufigere Arztkontakte nehmen die Fälle von Diskriminierung zu, während gleichzeitig das Leben durch die Therapien immer einfacher wird. „Nur leider haben die Leute nicht viel davon, sondern im Gegenteil eine Menge Probleme, wenn es um so ein wichtiges Gut wie die Erhaltung von Gesundheit geht.“

Ein Modell für positive Beispiele

Darum war Annette Haberl als engagierte Ärztin von Anfang an dabei, als auf Initiative der Deutschen AIDS-Hilfe (DAH) Runde Tische organisiert wurden, um gemeinsam zu überlegen, wie man das Problem angehen könnte. Schnell entstand der Ansatz, ein Modell für positive Beispiele zu entwickeln, statt nur gegen einzelne Diskriminierungen vorzugehen, „obwohl der Reflex im Einzelfall ja eher so ist, Tacheles zu reden und klarzustellen: So geht das nicht!“

So wurde die Idee eines Gütesiegels geboren. Das Projekt „Praxis Vielfalt“ war auf dem Weg.

Die Kriterien für das Gütesiegel wurden in einem mehrjährigen Prozess von einem großen Kreis von Beteiligten entwickelt. Federführend war dabei die Deutsche AIDS-Hilfe. Mit an Bord waren auch Vertreter_innen der Deutschen Aids-Gesellschaft, der Deutschen Arbeitsgemeinschaft niedergelassener Ärzte in der Versorgung HIV-Infizierter (dagnä). Trans*- und Migrant_innenverbände, viele regionale Aidshilfen, Menschen aus der HIV-Selbsthilfe sowie niedergelassene Ärzt_innen. Der Bundesverband AOK steuerte finanzielle Mittel bei.

„Praxis Vielfalt“ ist auch ein abwechslungsreiches Lernprogramm

Vier Arztpraxen beteiligten sich an der Pilotphase. Am 21. September 2018 fällt nun in Berlin der offizielle Startschuss für das bundesweite Projekt. Schon jetzt gibt es einen großen Andrang von Praxen und klinischen Einrichtungen, die mit dabei sein wollen.

Um das Gütesiegels „Praxis Vielfalt“ zu erwerben, durchlaufen die Praxen ein abwechslungsreiches Lernprogramm, das circa zehn bis zwölf Stunden umfasst und wofür die Teilnehmenden mehrere Monate Zeit haben. Dazu gehören ein E-Learning, Webinare, Gruppendiskussionen und ganz praktische Anleitungen zum Beispiel zur Verbesserung der Kommunikation mit den Patient_innen oder zur Sicherstellung von Diskretion und Datenschutz. Aber auch Informationen zum Leben mit HIV heute und wichtige Gesundheitsthemen von LGBTIQ* sind Teil des Programms.

Eingebunden sind dabei nicht nur Ärzt_innen, sondern auch Assistent_innen, Pflegekräfte und der Empfang – die ganze Praxis! Denn Diskriminierung findet nicht nur im Behandlungsraum statt. Es gehören also alle mit an Bord: „Das ist aber im Prinzip ganz einfach, denn die Beteiligten werden an die Hand genommen und durch den Qualifizierungsprozess geführt. Wichtig ist nur, dass die Initiative von den Praxen oder Kliniken selbst kommen muss“, sagt Haberl, „man muss es schon wollen, denn man muss auch in der Folgezeit dokumentieren, was man gemacht hat“.

„‚Praxis Vielfalt‘ ist gleichzeitig auch ein teambildender Prozess“

Nicht so sehr der Gesamtaufwand sei die Herausforderung, berichtet Annette Haberl von ihren Erfahrungen in der Pilotphase: „Wichtig ist vor allem, dass es eine Person gibt, die in der Einrichtung den Hut dafür auf hat, die immer wieder nachschaut, wie weit die Kolleg_innen sind und die das Projekt „Praxis Vielfalt“ im Klinik- oder Praxisalltag immer wieder auf die Tagesordnung setzt. Das Schöne ist aber, dass das gleichzeitig auch ein teambildender Prozess ist.“

Oft machen die schlichten Dinge den Unterschied

Dr. Haberl und das HIV-Center in Frankfurt haben sich im Rahmen des Pilotprojekts besonders das Thema Trans* auf die Tagesordnung gesetzt, weil es in diesem Bereich in ihrer Klinik noch Wissenslücken gab: „Dann läuft man zum Beispiel mal mit dem Blick von Patient_innen durch die Räume, und da fiel uns auf: Wo gehen hier eigentlich Transgender aufs Klo?“ Im Ergebnis haben die Frankfurter_innen unter anderem eine Unisex-Toilette eingerichtet.

„Es braucht einen geschützten Raum, in dem die Menschen sich angenommen fühlen“

Es sind oft die schlichten Dinge: ein Schild im Eingangsbereich, auf dem steht, welche Sprachen in der Praxis gesprochen werden oder mit dem Hinweis „Wir respektieren Sie und schaffen diskriminierungsfreie Räume“. Seit ewigen Zeiten zum Beispiel fragten Patient_innen in Haberls Sprechstunde nach Zettel und Stift. Nun entstand im Rahmen der Ausbildung zu „Praxis Vielfalt“ die Anregung, beides einfach an den Tresen zu legen. Eigentlich eine Kleinigkeit, doch die Rückmeldungen der Patient_innen waren sofort positiv: „Ach wie schön, jetzt liegt ja hier ein Block!“

Eine wichtige Rolle spielt bei „Praxis Vielfalt“ auch das Thema  Menschen mit unterschiedlichen kulturellen Hintergründen. Haberl hat in ihrer Frankfurter Klinik einen hohen Frauenanteil, und sehr viele haben einen Migrationshintergrund. „Sprache ist dabei oft noch das geringste Problem. Viele kennen sich mit dem deutschen Medizinsystem nicht aus, da braucht es Mittler_innen, die ihnen das nahebringen. Und es braucht einen geschützten Raum, in dem die Menschen sich aufgehoben und angenommen fühlen, und Personal, das Interesse an ihrer Kultur und ihrem Glauben hat, das nachfragt – und zwar wertfrei.“

„Nicht nur die Patient_innen profitieren davon“

Gerade in dieser Gruppe spürt Annette Haberl zu Anfang oft großes Misstrauen und Angst, da wird der Blick gesenkt und Kontakt vermieden. „Wer auf die Menschen offen zugeht, merkt aber auch, wie schnell sich die Haltung ändert. Davon profitieren alle, nicht nur die Patient_innen, sondern auch wir, weil wir viel schneller erfahren, wo der Schuh drückt. Wer eine Medizin will, die sich an den Bedürfnissen der einzelnen Patient_innen orientiert, muss erst mal eine vernünftige Kommunikation hinkriegen.“ Im nächsten Jahr wollen die Frankfurter_innen deshalb das Thema Rassismus in den Mittelpunkt ihrer „Praxis Vielfalt“-Arbeit stellen.

Die Pilotphase geht zu Ende, weitere Praxen können sich anmelden

Auch der Chemnitzer Arzt Dr. Thomas Heuchel, der wie die Frankfurter Uniklinik und drei weitere Praxen an der Pilotphase teilgenommen hat, weiß Gutes zu berichten. Er hat durch „Praxis Vielfalt“ mehr über die Unterstützungsstruktur für Migrant_innen vor Ort erfahren. Er erhofft sich besseren Zugang zu Dolmetscherdiensten und stellt fest: „Wir alle in unserer Praxis zeigen gesteigerte Sensibilität für individuelle Patientenbedürfnisse. Wir haben unsere Praxisgestaltung verbessert und Informationsmaterial aktualisiert und angepasst.“

Die Teams um Dr. Haberl und Dr. Heuchel sowie die drei weiteren Praxen der Pilotphase werden die ersten sein, denen am 21. September in Berlin das Gütesiegel „Praxis Vielfalt“ offiziell verliehen wird. Annette Haberl ist glücklich und stolz: „Die Pilotphase geht zu Ende, nun soll es bundesweit ausgerollt werden, die Website geht online und nun können sich auch andere Praxen zum Erwerb des Siegels anmelden. Das ist schon ein Riesending, das wir da zusammen gestemmt haben. Es ist wirklich eine Gemeinschaftsarbeit!“

„Das ist auch ein politisches Signal. Medizin ist nicht unpolitisch!“

Das Gütesiegel wird für drei Jahre verliehen. „Es ist also nichts, was man sich einfach an die Praxistür klebt und dann ist gut.“ Nach der Pilotphase werden auch die Patient_innen zur Evaluation des Projekts befragt werden. Annette Haberl ist gespannt auf die Rückmeldungen. Schon jetzt lässt sich sagen, dass Patient_innen, die ein vorurteilsfreies Klima vorfinden, selbst offener werden, schneller Vertrauen fassen und die Praxis weiterempfehlen.

Auch Deutsche AIDS-Hilfe als Initiatorin freut sich: „Das Gütesiegel Praxis Vielfalt nutzt den Praxis-Teams wie den Patient_innen. Es trägt zu einem vertrauensvollen Miteinander, besseren Behandlungsergebnissen und einem guten Ruf der beteiligten Praxen bei. Wir hoffen, dass nun viele Praxen teilnehmen. Denn unser Ziel ist eine respektvolle Versorgung für alle Menschen überall“, sagt Heike Gronski, die das Projekt bei der DAH leitet.

Das Ergebnis der Pilotphase kann sich jedenfalls sehen lassen. Alles spricht dafür, dass das Projekt für viele Arztpraxen interessant sei wird. „In Zeiten wie diesen, in denen die Vielfalt ja auch in der Gesamtgesellschaft infrage gestellt wird, muss man Haltung zeigen“, sagt Annette Haberl, „das ist auch ein politisches Signal. Medizin ist nicht unpolitisch!“

Weitere Informationen auf praxis-vielfalt.de

Hanf Journal NewsVerdopplung der Cannabisrezepte im zweiten Quartal 2018

  Knapp 80000 Cannabisverordnungen zulasten der gesetzlichen Krankenkassen im gesamten Halbjahr.     Auch wenn Krankenkassen an der Wirksamkeit von Cannabismedizin noch zweifeln, so sind sich eine stetig wachsende Anzahl Patienten sicher, dass ihnen das natürliche Arzneimittel gegen ihre Leiden hilft. Ähnlich sehen das wohl auch die behandelnden Mediziner, die sich häufiger dazu bereit erklären,…

Weiterlesen

Der Artikel Verdopplung der Cannabisrezepte im zweiten Quartal 2018 erschien zuerst auf Hanfjournal.

Leafly Deutschland NewsTilray exportiert Cannabisblüten nach Deutschland

Blüten und Vollspektrum-Cannabisextrakte für deutsche Patienten

Auf diese Nachricht haben viele Patienten lange gewartet: Tilray, weltweit führend in Cannabisforschung, -anbau, -produktion und -vertrieb, gab nun bekannt, dass es in Kanada und Deutschland die notwendigen behördlichen Genehmigungen für den Export medizinischer Blüten zur Verteilung an deutsche Patienten erhalten hat.

Schon zuvor hatte der Hersteller den ersten Export von medizinischem Cannabisöl nach Deutschland für den landesweiten Vertrieb in Apotheken ermöglicht. Leafly.de berichtete. Tilrays Vollspektrum-Cannabisextrakte wurden bundesweit durch Partnerschaften mit den führenden deutschen Pharmagroßhändlern NOWEDA, GEHE, Alliance Healthcare, Pharma Privat und Phoenix in Kooperation mit dem Pharmalogistikpartner Paesel + Lorei verfügbar.

Tilray wird zum Einhorn unter den Cannabisproduzenten in Deutschland

Der Export von Tilrays medizinischen Cannabisprodukten wird das börsennotierte Unternehmen zum ersten und einzigen medizinischen Cannabisunternehmen mit einem differenzierten Produktangebot von Vollspektrumölen und Blüten machen, darunter einige der höchstpotentiellen Produkte auf dem deutschen Medizinmarkt.

Bestimmte Patientenpopulationen mit speziellen Bedingungen erfordern THC-medizinischen Cannabis mit höherer Wirksamkeit als Behandlung. Diese Patienten haben nun Zugang zu Produkten, die ihnen auf diesem Markt bisher nicht zur Verfügung standen.

„Die Ankündigung ist ein weiterer Meilenstein für Tilray, da wir unsere Aktivitäten in der Europäischen Union ausbauen“, sagte Brendan Kennedy, Chief Executive Officer von Tilray. „Wir sind stolz darauf, Patienten in Not Zugang zu qualitativ hochwertigen medizinischen Cannabisprodukten in pharmazeutischer Qualität bieten zu können.“

GMP-zertifizierte medizinische Cannabisprodukte

Tilray war der erste medizinische Cannabisproduzent in Nordamerika, der im Dezember 2016 GMP-zertifiziert wurde. Die GMP-Zertifizierung ist der strengste Standard, den Hersteller von Medizinprodukten in ihren Produktionsprozessen einhalten können. Sie soll Regulatoren und Gesundheitsdienstleister in Ländern mit der Gewissheit versorgen, dass pharmazeutische Cannabisprodukte von Tirlay die sichere und intelligente Wahl sind. Die GMP-Zertifizierung ermöglicht Tilray den internationalen Vertrieb seiner Produkte zu erweitern.

Mehr Details darüber, wie Patienten in Deutschland auf Tilrays ganze Blütenprodukte zugreifen können, werden später in diesem Jahr veröffentlicht und auch welche Sorten es in Deutschland geben wird. Für viele Patienten ist dies ein Lichtstrahl am Horizont, da sie dringend für sie geeignete Blütensorten benötigen. Sobald wir bei mehr erfahren, berichten wir sofort darüber.

Bis dahin gibts weitere Infos auf www.tilray.de

The post Tilray exportiert Cannabisblüten nach Deutschland appeared first on Leafly Deutschland.

Leafly Deutschland NewsHAPA Medical trennt sich von Praxis-Konzept

Über HAPA Medical haben wir zu Beginn des Jahres in einem Artikel berichtet. Das Unternehmen plante, in Deutschland Privatpraxen zu eröffnen, um dort Therapien mit Cannabinoiden anzubieten. Die Eröffnung der ersten Praxis sollte am 1. März 2018 in Berlin stattfinden.

Cannabis-Praxen: Fluch oder Segen?

Über die Cannabis-Praxen wurde viel diskutiert. So könnten derartige Praxen für Privatpatienten und finanzstarke Kassenpatienten durchaus eine Hilfe sein. Der Ruf von Medizinalhanf könnte hierunter jedoch erheblich leiden.

Damals ließ HAPA Medical auf der Unternehmenswebseite verlauten, dass man „hohen Wert auf die bestmögliche Behandlung der Patienten“ lege und dass man es strikt ablehne, „Suchtkrankheiten oder BTM-Missbrauch im Namen der Medizin zu fördern“. Dennoch würde jeder mit ausreichend finanziellen Mitteln ein Cannabis-Rezept erhalten. Hingegen hätten schwerkranke Patienten, die sich dies nicht leisten können, Probleme haben, einen Arzt zu finden, der ihnen Cannabis verschreibt und Patienten, bei denen die Krankenkasse eine Kostenübernahme ablehnen, das große Nachsehen.

Das Aus für die Hapa Medical Cannabis-Praxen

Eine große Pressemitteilung gab es nicht. Lediglich auf der Unternehmenswebseite von HAPA Medical findet sich eine Meldung mit der Überschrift: „Die Idee ist gut, doch die Welt noch nicht bereit?“

HAPA Medical spricht hier von der „Vision“ ein Kompetenzzentrum für Cannabinoidtherapien zu schaffen. Die Idee des Unternehmens sei wohl zu früh und kollidiere mit der skeptischen Grundeinstellung gegenüber Cannabis als Medizin. Weiter heißt es:

„Die Sorge, es würden nun Praxen mit dem alleinigen Sinn und Zweck entstehen, Cannabis jedem solventen Patienten zu verschreiben, ungeachtet der medizinischen Relevanz, sitzt tief.“

Erklärungsversuche des Unternehmens

Recht ausführlich geht das Unternehmen auf die Thematik Cannabis als Medizin ein und führt hier auch gleich passende Studien an. Seit wann Medizinalhanf verordnungsfähig ist und dass es nur wenige Ärzte gibt, die dieses verschreiben, ist lange bekannt. Es ist auch nichts Neues, dass es immer wieder zu Schwierigkeiten mit den Krankenkassen und den Kostenübernahmen gibt. Auch dass gegen einige Privatärzte Ermittlungsverfahren laufen, überrascht nicht und ist längst bekannt.

Zum Schluss heißt es:

„Als pharmazeutisches Unternehmen richtet HAPA Medical seinen Fokus ausschließlich auf die Produktion und Bereitstellung von Cannabinoid-Medikamenten höchster Qualität. Es bleibt zu hoffen, dass Gesetzgeber und Healthcare Professionals zügig die Rahmenbedingungen für die Versorgung schwerkranker Patienten, welche von Cannabis profitieren können, verbessern.“

Eine aussagekräftige und einleuchtende Erklärung dafür, warum das Konzept mit den Cannabis-Praxen, die es in ganz Deutschland geben sollte, nun nicht umgesetzt wird, gibt es von HAPA Medical nicht.

Interessant sind allerdings Patientenberichte in verschiedenen Foren. Hier heißt es, dass es eine Cannabis-Praxis in Berlin tatsächlich gab. Die Gebühr für die Erstvorstellung sowie den Antrag an die Krankenkasse sei laut eines Forenmitglieds sehr hoch gewesen. Weiter heißt es, dass die Praxis jetzt nicht mehr existiert, angeblich erfolgte die Schließung aufgrund der der „rechtlichen Lage“.

Den wahren Grund, warum HAPA Medical nun Deutschland nicht flächendeckend mit Cannabis-Praxen versorgt, werden wir aber wohl leider nicht erfahren. Es sei denn, wir erhalten doch noch eine Stellungnahme von der Firma.

The post HAPA Medical trennt sich von Praxis-Konzept appeared first on Leafly Deutschland.

Polytox.tv - Videos für Psychonauten, Stoner und AktivistenSCHOCK! Politiker lügten über Startstrojaner und Drogendelikte!

Der neue Openmind-Shop: https://openmind-shop.de
(Shirts, Pullis, Vaporizer etc… Der Shop wird komplett von mir betrieben; ich verschicke auch die Pakete)

25 Euro Gratis Reiseguthaben, wenn ihr euch über meinen Ref-Link bei Airbnb eine Reise für über 65 Euro bucht:
https://www.airbnb.de/c/simonr5310

Leute die mich auf WHatsapp hinzugefügt haben, bekamen früher Zugriff auf dieses Video. Unter diesem Link könnt ihr mich adden:
Füge mich auf Whatsapp hinzu:
https://widget.whatsbroadcast.com/widget_more/7570fc8f44f47e378a225574f12f8f8f/

Upps: http://amzn.to/1NHO6Re

MMOGA Reflink:
https://www.mmoga.de/OPEN_MIND

DRIVENOW Gutscheincode für 15 Bonusminuten:
NEAZ81G8JWK5
(Wenn ihr den Code verwendet, funktioniert das wie ein affiliate Link und ich bekomme dadurch Provision und ihr zahlt nicht mehr, sogar weniger 😉 )

OPEN MIND Discord:
https://www.discord.id/openmind

Meine neue Kamera: http://amzn.to/2CMjQr1
Das Objektiv, welches ich dazu verwende: http://amzn.to/2AKt05T

Bitcoins und andere Kryptowährungen kaufen:
https://www.coinbase.com/join/5a2c56492497dc00d3ed2d21
(DU bekommst einen 10 Euro Gutschein, wenn du Bitcoin im Wert von mehr als 100 Euro kaufst)

Bitcoins kaufen auf Bitcoin.de: https://www.bitcoin.de/de/r/r7wdxz

Open Mind unterstützen: https://www.patreon.com/openmind3000

BTC-Spenden an:
1KKhYPt1LTSJe4DYzuZNYuEmwbJo8cfDRA

Soziales:
Facebookpage: https://www.facebook.com/OpenMindforDrugs

Mein Spotifyprofil: https://open.spotify.com/user/216dcmfc6p3uscg44qpuprdmy

Simon3000 auf Snapchat

Instagram: https://instagram.com/simon_ruane/

Das ist ein Video für Menschen die das Thema Dr0ge.n interessant finden.

KEINE GEWÄHR, DASS ALLE INFORMATIONEN IN DIESEM VIDEO STIMMEN! DIE MEISTEN INFORMATIONEN HABE ICH AUS DEM INTERNET, DA KANN ES SEIN, DASS MAL ETWAS NICHT GANZ RICHTIGES DABEI IST.

Ich möchte hier niemanden dazu motivieren Dr0ge.n zu nehmen. Dieser Kanal ist nur eine realistische Dr0g.enaufklärung in der ich genau sage, wie es wirklich ist.
Er ist vorallem für Leute da, die sowieso schon Dr0ge.n nehmen, damit diese den Konsum weniger Risikoreich betreiben wollen.

Nehmt keine Dr0ge.n, vorallem nicht wenn Ihr noch minderjährig seid, denn für nicht ausgewachsene Hirne sind Dr0ge.n sehr viel schädlicher.

Leafly Deutschland NewsPatienten-Lounge bei der Cultiva in Wien wieder mit Leafly.de als Sponsor

Leafly.de sponsert die Patienten-Lounge zum zweiten Mal

Mit der erweiterten Patienten-Lounge, die auch in diesem Jahr wieder von Leafly.de gesponsort wird, wird dem Kongressbesucher, Patienten und Angehörigen, eine Plattform für persönliche Gespräche in kleinen Gruppen mit Experten des Cannabiskongresses geboten.

Dieses einzigartige Angebot wird auch in diesem Jahr von vielen Besuchern in Anspruch genommen werden, denn wo sonst trifft man führende Fachkompetenzen für ein lockeres Gespräch. Einige der Lounges sind bereits jetzt ausgebucht.

Leafly.de wird vor Ort mit einem Infostand für euch vertreten sein. Trefft unsere Patientenbeauftragte Uta Melle, Chefredakteurin Sandrina Koemm-Benson und weitere Teammitglieder zum informativen Gespräch und Austausch. In diesem Jahr freuen wir uns besonders darauf, da wir einen Stand gemeinsam mit der größten österreichischen Patientenvertretung ARGE CANNA im Foyer des Hotels haben werden. Geballtes Know-how für euch!

In der Patienten-Lounge stehen folgende Gesprächsrunden zur Auswahl:

Samstag, 13. Oktober 2018

13 bis 14 Uhr, Hanf & Heilkunde (Dr. Zidek)

Als Fachärztin für Neurologie & Psychiatrie hat Frau Dr. Zidek früh auch das Gebiet der komplementären Medizin als Fokus in ihre Behandlungen aufgenommen. Als Fachärztin für Neurologie & Psychiatrie hat Frau Dr. Zidek früh auch das Gebiet der komplementären Medizin als Fokus in ihre Behandlungen aufgenommen. Erfahren Sie, wie Schulmedizin, Naturheilverfahren und Cannabis gemeinsam zum Erfolg führen können anstelle eines „entweder – oder“.

14 bis 15 Uhr: Allgemeinmedizin (Dr. Blaas)

Als Allgemeinmediziner kümmert sich Dr. Blaas nicht nur um den Körper, sondern auch das allgemeine Wohl seiner Patientinnen und Patienten. Seit vielen Jahren beschäftigt er sich bereits mit den Wirkungsmechanismen und Anwendungsgebieten der Cannabispflanze.

15 bis 16 Uhr: Patienten-Lounge Neurologie & MS (Dr. Heidler)

Als Leiterin der Ambulanz für Multiple Sklerose am Hainich-Klinikum in Deutschland, behandelt Frau Dr. Heidler mit verschiedenen Cannabispräparaten Multiple Sklerose- und Schmerzpatienten. Die Patienten-Lounge richtet sich an MS-Betroffene, die sich über die Indikationsstellung zur Behandlung von MS mit Cannabis informieren wollen und über die diversen Anwendungsmöglichkeiten in einem persönlichen Gespräch in kleinem Kreis mehr erfahren wollen.

Sonntag, 14. Oktober 2018

13 bis 14 Uhr, Hanf & Heilkunde (Dr. Zidek)

Als Fachärztin für Neurologie & Psychiatrie hat Frau Dr. Zidek früh auch das Gebiet der komplementären Medizin als Fokus in ihre Behandlungen aufgenommen. Als Fachärztin für Neurologie & Psychiatrie hat Frau Dr. Zidek früh auch das Gebiet der komplementären Medizin als Fokus in ihre Behandlungen aufgenommen. Erfahren Sie, wie Schulmedizin, Naturheilverfahren und Cannabis gemeinsam zum Erfolg führen können anstelle eines „entweder – oder“.

14 bis 15 Uhr: Allgemeinmedizin (Dr. Blaas), Ausverkauft!

Als Allgemeinmediziner kümmert sich Dr. Blaas nicht nur um den Körper, sondern auch das allgemeine Wohl seiner Patientinnen und Patienten. Seit vielen Jahren beschäftigt er sich bereits mit den Wirkungsmechanismen und Anwendungsgebieten der Cannabispflanze.

15 bis 16 Uhr, Hanf & Heilkunde (Dr. Zidek)

Als Fachärztin für Neurologie & Psychiatrie hat Frau Dr. Zidek früh auch das Gebiet der komplementären Medizin als Fokus in ihre Behandlungen aufgenommen. Als Fachärztin für Neurologie & Psychiatrie hat Frau Dr. Zidek früh auch das Gebiet der komplementären Medizin als Fokus in ihre Behandlungen aufgenommen. Erfahren Sie, wie Schulmedizin, Naturheilverfahren und Cannabis gemeinsam zum Erfolg führen können anstelle eines „entweder – oder“.

Hinweis: Zugang zur Patienten-Lounge nur mit Anmeldung und Ticket

  • Zugang zur Patienten-Lounge ist in diesem Jahr nur mit Kombi-Ticket Patienten-Lounge (inkl. Tagesticket) möglich
  • maximal 10 Teilnehmer je Patienten-Lounge
  • Registrierungspflicht
  • Sollte mehr als eine Patienten-Lounge pro Tag besucht werden wollen, bitte um Kontaktaufnahme via info@cannabiscongress.at
  • Dauer: 45 Minuten, Gespräch in deutscher Sprache
  • Wer will, kann sich auch noch mal via Facebook näher informieren. Hier einfach „Patienten-Lounge“ eingeben und die Events sollten in den Suchergebnissen auftauchen
  • Schnell sein lohnt sich in jedem Fall, da die meisten Termine fast ausgebucht sind!

cultiva-banner-2018

11. Cultiva vom 12. bis 14. Oktober 2018

Drei Tage lang referieren Pharmakologen, Biotechnologen und Chemiker über die Zusammensetzung der Cannabispflanze und stellen Mediziner ihre Daten und Erfahrungsberichte zu Wirkung und Anwendungsgebieten vor. Neben bekannten Experten wie Dr. Kurt BlaasDr. Franjo Grotenhermen (via Skype) und Prof. Dr. Rudolf Brenneisen, werden heuer auch neue Gesichter, wie beispielsweise Prof. Dr. Tamara Lah Turnšek von der NIB (National Institute of Biology) in Ljubljana, Dr. Felicita Heidler – Leiterin der MS Ambulanz am Ökumenischen Hainich Klinikum, Saul Kaye (CEO iCan und Begründer CannTech) aus Israel, Dr. Martin Pinsger – Facharzt für Orthopädie und Dr. Ulrike Marginter, die erstmals auch den Themenbereich Veterinärmedizin behandelt, vertreten sein.

Der erste Kongresstag, Freitag, 12.10.2018 steht unter dem Gesichtspunkt der Verkehrssicherheit und der rechtlichen Situation. Am Samstag, 13.10.2018 dreht sich alles um das Thema Cannabis in der Medizin, wobei in diesem Jahr neben der Humanmedizin auch die Veterinärmedizin mit Eingang findet. Der letzte Tag, Sonntag der 14.10.2018 werden gesundheitliche und kulturelle Aspekte rund um die Heil- und Nutzpflanze Hanf thematisiert.

Weitere Infos zum Programm und den Tickets

The post Patienten-Lounge bei der Cultiva in Wien wieder mit Leafly.de als Sponsor appeared first on Leafly Deutschland.

Deutscher Hanfverband NachrichtenDHV Wahl-Check zur Landtagswahl in Bayern 2018

Der DHV veröffentlicht heute seinen Wahl-Check für die Landtagswahl am 14.10.2018 in Bayern. Wir versorgen euch mit Hintergrundinformationen und einer Betrachtung der Parteiprogramme und den tatsächlichen Aktivitäten der Parteien in den letzten Jahren. Darüber hinaus bieten wir weitere Informationen für Hanffreunde, die Drogenpolitik als ein wichtiges Thema für ihre Wahlentscheidung ansehen.

Vor fünf Jahren errang die CSU bei der Landtagswahl am 15.09.2013 die absolute Mehrheit und regierte somit ohne Koalition. Die CSU stellte dabei zuerst den Ministerpräsidenten Horst Seehofer, der im März 2018 von Markus Söder in diesem Amt abgelöst wurde. Wenig verwunderlich: Die CSU-geführte bayerische Staatsregierung setzt in der Drogenpolitik auf knallharte Repression.

Unser Wahl-Check bezieht sich auf Parteien, die in der letzten Legislaturperiode im bayerischen Landtag waren oder gute Chancen auf einen Einzug ins Parlament haben.

Das Ergebnis unseres Wahl-Checks:

Eine klare Reformpolitik in Drogenfragen ist nur bei SPD, FDP, GRÜNEN und DIE LINKE zu sehen. CSU, Freie Wähler und AfD sind aus Sicht einer rationalen Drogenpolitik daher keine Alternative! Aktuell könnten mit DIE LINKE, der FDP und der AfD nach der Wahl insgesamt sieben Parteien im bayerischen Landtag vertreten sein. Die letzten Umfrageergebnisse des Bayerntrends zeigen SPD, FREIE WÄHLER und die AfD bei elf Prozent. Da davon auszugehen ist, dass die CSU bei dieser Landtagswahl nicht die absolute Mehrheit erreichen und weiter alleine regieren kann, wird sie auf einen Koalitionspartner angewiesen sein. Angesicht der aktuellen Umfrageergebnisse wären rechnerisch eine schwarz-grüne Regierung, eine Koalition zwischen CSU und der SPD oder den FREIEN WÄHLERN als auch eine Konstellation zwischen CSU und AfD möglich - was aber von Seiten der CSU weitgehend ausgeschlossen wurde. 

Hanffreunde könnten mit ihren Stimmen für GRÜNE oder SPD also Einfluss auf eine mögliche Koalitionsbildung nehmen oder mit der Wahl der LINKEN oder der FDP, die beide um den Einzug bangen müssen, weitere Stimmen für eine vernünftigere Drogenpolitik in den Landtag wählen.

Und wie immer gilt: informieren, wählen gehen und den Parteien die Meinung sagen!

Sonderthemen: 

Hanf Journal NewsApothekerschaft gegen die Cannabisfreigabe

  Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände ABDA verspricht aber Kooperationsbereitschaft.     Die Diskussion über die Hanflegalisierung und den richtigen Weg dorthin hat spätestens wieder gehörig an Fahrt aufgenommen, nachdem sich innerhalb einer Woche der Vorsitzende des Gesundheitsausschusses Erwin Rüddel für die Durchführung von Cannabismodellprojekten ausgesprochen hatte, und anschließend die SPD sich in der gesamten Thematik endlich…

Weiterlesen

Der Artikel Apothekerschaft gegen die Cannabisfreigabe erschien zuerst auf Hanfjournal.

Blog der Aidshilfe DeutschlandDating mit HIV

Heterosexuell und HIV-positiv: Der Fotograf Philipp Spiegel liebt das Leben und die Frauen. 2013 erfährt er, dass er mit HIV lebt. Wie er mit der Diagnose und dem Leben danach umgeht, erzählt er in einer fünfteiligen Serie.

Samantha* und ich sitzen uns in dem winzigen Fischrestaurant gegenüber, das sie so liebt. Fantastisches Essen, Kerzenlicht – es ist eines ihrer Lieblingslokale.

Kennengelernt haben wir uns einige Monate zuvor, beim Tanzen zu jazziger Swing-Musik. Verschwitzt und fröhlich. Was folgt, ist eine wunderschöne, intensive Affäre. Sie ist zehn Jahre älter als ich, und wir haben sehr ähnliche Vorstellungen, was unser Liebesleben angeht – einfach genießen, ungebunden, ohne Komplikationen Spaß haben. Mehr wollen wir beide nicht.

Alle paar Wochen guter Wein, gutes Essen und guter Sex. Je öfter wir uns treffen, desto näher kommen wir uns . Langsam, aber stetig hat sich eine Freundschaft entwickelt.

Ich will ihr sagen, dass ich HIV-positiv bin

Heute jedoch ist es anders. Heute will ich ihr von meinen Kunstprojekten erzählen. Und heute will ich ihr sagen, dass ich HIV-positiv bin. Es wird Zeit, dass sie auch diese Seite an mir kennenlernt. Und wie schon so oft zuvor bereite ich mich geistig auf das Einschlagen der „Bombe“ vor – und auf eine lange, emotionale Nacht, in der viel geredet und nachgedacht wird.

Dating mit HIV ist vergleichbar mit einem Schwung am Glücksrad der Emotionen, während man gleichzeitig im Kopf mit mathematischen Variablen jongliert.

Soll ich es sagen? Muss ich?

Wenn ich einer schönen Frau gegenübersitze, die Blicke, Bemerkungen und Gesten Bände sprechen, Körper und Augen mehr sagen als unsere Worte, versuche ich jedes Detail zu interpretieren. Die Gestik, die Mimik. Jeder Satz wird in seine Einzelteile zerpflückt und analysiert – in der Hoffnung, einen Ansatzpunkt zu finden. Einen Hinweis darauf, wie sich das Gegenüber verhalten wird, wenn ich von meinem Virus erzähle.

Durch meinen Kopf rattern dann jede Menge Fragen. Soll ich etwas sagen? Muss ich das? Was kann ich mir mit ihr überhaupt vorstellen? Einen One-Night-Stand? Eine Beziehung?

Dann kommen die persönlichen Einschätzungen: Wird sie es weitererzählen? Kann ich ihr diese Information anvertrauen? Wie wird sie reagieren, wenn ich ihr es erst erzähle, nachdem wir miteinander geschlafen haben?

Und schließlich die emotionalen Tangenten: Kommt Ekel? Verständnis? Ablehnung? Sexuelle Neugier?

Meine HIV-Beichte bringt meist mehr Fragen als Antworten

Meistens ist meine HIV-Beichte für mein Gegenüber ein Paket, das mehr Fragen mit sich bringt als Antworten und eine Vielzahl an Emotionen auslöst. Eine Ur-Angst vor Krankheit und Tod, vor einem Fremdkörper, vor sozialer Isolation.

Ich trinke noch ein Glas, um mir Mut zu machen. Ich war schon viel zu oft in dieser Situation.

Mittlerweile kann ich die Reaktionen sehr gut einschätzen. Aber das hat viele Jahre gedauert – Jahre der Scham, der Beichten, der Übung und Erfahrung – nach Jahren der Einsamkeit.

Am Anfang war das Virus. Dann kam lange Zeit nichts – in Form einer Art von Sextrauma, das ich erst Monate später überwand. Als ich irgendwann mit dem Dating wieder anfing, hatte ich stets das Gefühl, es sei meine Pflicht, von meinem Status zu erzählen. Ich war schon längst unter der Nachweisgrenze, HIV konnte also beim Sex nicht übertragen werden. Trotzdem wusste ich, dass ich mich schuldig fühlen würde, wenn ich nichts sagte.

Meine Ehrlichkeit wurde wieder und wieder bestraft

Ich hoffte, dass meine Ehrlichkeit und Offenheit dankbar angenommen werden und in Vertrauen oder zumindest Respekt münden würden

Doch ich lag falsch.

Wieder und wieder löste ich bei meinem Gegenüber eine Schockstarre aus. Ich infizierte die Frauen mit Angst – als personifiziertes HI-Virus. Ich verschwand als Mensch in ihren panisch aufgerissenen Augen und sah förmlich die Bilder von Leid und Tod aus den 80er-Jahren wieder auftauchen. Immer wieder spürte ich die Angst, gespeist aus dem Halbwissen zur Frage „Was bedeutet das? Wie wird das übertragen? Durchs Küssen? Durch Sex? Blut?

Ich wurde zum personifizierten HI-Virus

Ich hatte ja selber genauso viel Angst vor diesem Virus und den Reaktionen, dass ich die Antworten auf diese Fragen meist nur herausstottern konnte.

Schnell begriff ich, dass Fakten hier einfach keine Rolle spielen. Ich kann von Schutz durch Therapie erzählen, also davon, dass HIV bei stabiler Therapie sexuell nicht übertragen wird, von der Notfallbehandlung PEP, die eine HIV-Infektion nach einem Risiko meistens noch verhindern kann, von der HIV-Prophylaxe  PrEP, die HIV-Negative sicher vor HIV schützt, davon, dass Menschen mit HIV auf natürlichem Weg gesunde Kinder kriegen können …

Sex mit mir ist absolut HIV-sicher. Eigentlich sicherer als mit allen anderen – immerhin kenne ich meinen HIV-Status, und dank  Behandlung geht es mir gut und man kann sich nicht bei mir anstecken.

Fakten, Fakten, Fakten. Aber sie ertranken im tosenden Ozean der Panik.

Ich war zu gefährlich

Dann ging ich irgendwann nach Hause. Alleine und einsam. Wütend. Bestraft für meine Ehrlichkeit.

Irgendwann meldeten sie sich noch mal. Aus Schuldgefühl. Aus Mitleid. Aber diese Kontakte verloren sich anschließend ins Nichts. Ich war zu gefährlich. Sie waren der Gefahr zu nah gekommen. Einer Realität, vor der man sich fürchten musste. Sie wollten nichts mit mir zu tun haben.

Meine Frustration und Aggression wuchsen

Wien ist klein. Hin und wieder begegnete ich den Frauen wieder, samt Anhang. Dann begrüßten sie mich immer mit traurigen, mitleidigen Blicken. Schlimmer noch: Ihr Anhang hatte denselben Blick. Sie hatten es weitererzählt. Ihre Freunde wussten von mir und meinem Geheimnis.

Es ist ein sehr spezieller Blick, wenn Menschen von deiner Infektion wissen, es aber nicht wissen sollten. Ein Blick, der mehr verrät, als sie glauben. Ein Blick, den ich mittlerweile sofort erkenne. Ein neugieriger und zugleich mitleidiger Blick: „Seh ich es? Kann ich sehen, dass er infiziert ist, der arme Bastard?“

Meine Frustration wuchs. Die Einsamkeit nagte an meiner Psyche. Ich wurde aggressiv. Und projizierte das auf Frauen, gab ihnen die Schuld für mein zurückgezogenes Leben.

Ein anderer Ansatz: Vertrauen

Das musste sich ändern. Ablehnung aufgrund meiner Ehrlichkeit. Da konnte ich noch so freundlich, charmant oder lustig sein – nichts würde helfen.

Und so wählte ich einen anderen Ansatz. Über die Monate und Jahre machte ich mich mit dem Virus vertraut. Vertraut mit den Vorgängen in meinem Körper, der Wirkweise der Medikamente, den Wechselwirkungen mit anderen Mitteln. Ich lernte zu vertrauen – auf die Medizin, die Therapie und meine Ärzte.

Bei jedem meiner vierteljährlichen Kontrolluntersuchungen fragte ich meinen Arzt: „Was wäre, wenn ein Kondom reißt?“

Jedes Mal kam dieselbe Antwort: „Nichts. Du bist schon so lange unter der Nachweisgrenze, dass nicht einmal eine PEP nötig wäre. Du hast noch nie deine Medikation vergessen. Es gibt nichts, wovor du dir Sorgen machen musst. Höchstens eine ungewollte Schwangerschaft!“

Das musste erst einmal einsickern. Sich festigen. Von der Theorie in die Praxis überführt werden. Nicht, dass ich je auf Kondome verzichteten würde. Aber ich erzählte einfach nicht mehr von meinem Virus.

Rückkehr in die Datingwelt

Und so kehrte ich wieder in eine andere Datingwelt zurück. Ich war charmant, ich flirtete. Ich erzählte von meinen Reisen und meiner Arbeit. Aber nichts vom Virus.

Anfangs war das schwierig – schließlich gab es zu der Zeit nicht viel anderes in meinem Leben. Und die ersten sexuellen Begegnungen waren eher von Gewissensbissen geprägt – unangenehm, verkrampft, und um ehrlich zu sein, war meine Performance ziemlich erbärmlich. Ich hatte zu viele Verunsicherungen im Kopf.

Aber auch das konnte ich ändern. Ich zwang mich zur Auseinandersetzung mit mir selber, meinem Verhalten Frauen gegenüber und meiner Sexualität. Da war ein riesiger versteckter Makel, der irgendwie ausgeglichen werden musste.

Das hieß: Ich musste lustig, interessant und wenigstens halbwegs brauchbar im Bett sein. Und so befasste ich mich mit allem, das mir nur irgendwie helfen könnte – Literatur, Poesie, Geschichtenerzählen, Tantra-Kursen und der weiblichen Anatomie**. Wenn mein Durchhaltevermögen schon so schlecht war, wollte ich doch wenigstens oral befriedigen können!

Ich besiegte meine Angst – vor mir selbst und dem Virus

Langsam, aber stetig hatte ich mehr Erfolg. Ich wurde zuversichtlicher. Selbstbewusster. Und ich besiegte meine Angst – vor mir selbst und dem Virus.

Und somit kam ich in jene Situationen, die eine nächste Stufe darstellten, aber auch mit neuen Ängsten verbunden waren: einer Frau zu sagen, dass ich HIV-positiv bin, nachdem ich mir ihr geschlafen hatte.

Die Reaktionen überraschten mich.

Die Frauen waren weder böse, wütend noch enttäuscht – sie hatten Verständnis. Natürlich waren sie anfangs schockiert, aber auch neugierig und auf eine ganz besondere Art und Weise dankbar. Sie meinten, dass sie mich sonst nie kennengelernt hätten. Dass sie mich genau wie die anderen weggestoßen und mich als „Virus“ gesehen hätten. Nicht als Menschen. Sie waren auch alle über ihre eigenen Reaktionen überrascht, und ich bin bis heute mit ihnen befreundet. Es hat uns eine sehr eigene Verbindung ermöglicht.

Ich sage nicht, dass das eine Lösung für jeden ist. Aber für mich hat sie sehr gut funktioniert. Dazu sei aber auch gesagt, dass ich diese Reaktionen fast ausschließlich in Spanien bekommen habe. Tatsächlich begegnet mir dort auch heute ein offenerer Umgang mit HIV – mittlerweile sage ich es daher fast immer von vornherein und erlebe meist nicht mehr als ein kurzes „Aha …und?“.Weil es egal ist. Weil die Aufklärung um einiges fortgeschrittener scheint. Viruslast und Nachweisgrenze sind dort nicht nur abstrakte Theorie, sondern haben sich im Allgemeinwissen verfestigt.

Heterosexuell und HIV-positiv: Jede Reaktion ist anders

Heute ist es so, dass diese ganzen Variablen in meinem Kopf herumschwirren, wenn ich eine Frau kennenlerne. Ich beobachte im Gespräch, ob ich Hinweise finde – und werfe gelegentlich Kommentare ein, die zu mehr Hinweisen führen könnten. Zum Beispiel „Ich arbeite gerade an einem Projekt, das mit HIV und Heterosexualität zu tun hat“ oder „Ich schreibe über sexuell übertragbare Krankheiten“. Dann beobachte ich ganz genau. Ich rechne mir schnell aus, ob, was und wie ich es sage. Jede Frau ist natürlich anders. So wie jede Reaktion auf ein HIV–Coming-out auch.

Wie so oft zuvor bereite ich mich also mit Samantha auf meine Rede vor. Aber noch bin ich nicht ganz so weit. Erst einmal stelle ich ihr noch mehr Fragen über ihr Leben, ihre Kindheit.

„Und leben deine Brüder noch in Brasilien, oder sind sie auch nach Europa gekommen?“, frage ich nach einem weiteren Schluck Wein.

„Na ja“, sagt sie schüchtern und ein wenig melancholisch. „Mein jüngerer ja. Aber mein älterer ist schon verstorben. In den 90ern. An Aids…“

 

*  Name von der Redaktion geändert

** „She Comes First“ von Ian Kerner

Leafly Deutschland NewsPure eröffnet erstes Cannabis Forschungszentrum

Modernisierung der Cannabis-Pflanzenzüchtung

Im Cannabis Research Center, kurz CRC, des schweizer CBD-Produzten Pure ist die Durchführung von komplexen Studien geplant, in denen mehr als 10.000 Cannabis-Pflanzen vermessen und analysiert werden. Die Ergebnisse werden dann gemeinsam mit den firmeneigenen Daten des Erbguts genutzt, um sämtliche Eigenschaften der Cannabispflanze gezielt zu züchten. Damit sind Blütenfarben, Wachstumsgeschwindigkeit, Aromaprofile, Schädlings- und Pilzresistenzen sowie weitere Pflanzeneigenschaften nicht mehr dem Zufall überlassen.

Das Cannabis Research Center wird sich auf drei Bereiche spezialisieren:

  • Nutzung der eignen Technologien, entwickelt von Pure Cannabis Research. Eine Bibliothek von Traits wird erstellt, die schnell kombiniert werden kann, um neue Sorten basierend auf Marktnachfrage zu züchten.
  • Die voll integrierten Einrichtungen des CRC werden es erlauben nicht nur für die weitere Entdeckung, sondern auch Sortenentwicklung, Stabilitätsprüfung, Qualitätskontrolle und Verbreitung von allen Materialen zu sorgen.
  • Pure Cannabis-Forschung beabsichtigt die Erkenntnisse der Einrichtungen weiter zu nutzen, um phytopharmazeutische Forschungen zu bewerten und die Interaktion zwischen verschiedenen Cannabisverbindungen einschließlich der Terpenoide und Flavonoide zu beurteilen.

Mensch und Industrie profitieren von der Forschung

Stevens Senn, CEO der Pure Holding AG erläutert dazu:

„Es ist faszinierend wie sich dieser Markt entwickelt. Eine richtige Ressourcenallokation führt zu einer win-win-Situation für die Menschheit und die Industrie. Die errungenen Erkenntnisse aus der Wissenschaft sind sowohl für die Gesellschaft als auch für den Markt selbst fördernd. Die Cannabis Pflanze hat unglaubliches Potenzial. Mit dem Forschungszentrum werden wir dieses Potenzial analysieren und ausschöpfen können.“

Seine Aussage kombinierte Senn mit dem von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) veröffentlichten Bericht. Hierin ist das Cannabinoid Cannabidiol (CBD) als „fördernde Substanz für die menschliche Gesundheit“ deklariert worden.

„Wir werden im Bereich der Wissenschaft Großes beitragen können. Die Cannabis Pflanze ist eine Naturheilpflanze, welche wir durch die Erkenntnisse aus unserem Forschungszentrum Millionen von Menschen näherbringen können“, führte Yannik Schlup, CBO der Pure Cannabis Research AG aus.

Pure ist der größte CBD-Produzent der Schweiz

Die Pure Cannabis Research AG ist das jüngste Unternehmen der Pure Holding AG. Gemeinsam mit der DEOM AG ist die Firma der größte Cannabidiol-Produzent der Schweiz. In den drei Divisionen Indoor, Gewächshaus und Outdoor produziert der Hersteller auf dem Hanfhof in Zeinigen und in der grössten CBD-Indoor Halle Europas in Fischbach, qualitativ hochwertiges CBD-Cannabis.

Weitere interessante News aus der Schweiz:

Cannabis-Handel in der Schweiz steigert Bundesfinanzen
Schweiz: Erleichterungen für Cannabis-Patienten

The post Pure eröffnet erstes Cannabis Forschungszentrum appeared first on Leafly Deutschland.

Leafly Deutschland NewsVerordnungen von Cannabis als Medizin legen zu

Wie der GKV-Spitzenverband – die Vertretung der gesetzlichen Krankenkassen in Deutschland – kürzlich bekannt gab, sind die Verordnungen für cannabinoidhaltige Fertigarzneimittel und Zubereitungen stark angestiegen. Veröffentlicht wurden die Zahlen der GKV im Bundesbericht GAmSi.

Rund 80.000 Verordnungen für Cannabis im 1. Halbjahr 2018

Im ersten Halbjahr 2018, von Januar bis Juni, wurden insgesamt 79.894 Cannabis-Verordnungen ausgestellt. Das bedeutete einen Bruttoumsatz von knapp 31 Millionen Euro.

Am häufigsten verschreiben Ärzte Cannabisblüten, mit knapp 32.000 Verordnungen im ersten Halbjahr. Danach folgen cannabishaltige Zubereitungen (ca. 25.000 Verordnungen) und das Arzneimittel Sativex® (ca. 22.000 Verordnungen). Das Medikament Canemes® und andere cannabishaltige Fertigarzneimittel bilden das Schlusslicht und werden im Vergleich nur selten verschrieben.

Ausgaben für Cannabis als Medizin steigen stetig

Die monatlichen Ausgaben der gesetzlichen Krankenkassen für Cannabis-Produkte steigen im Jahrestrend kontinuierlich und stark an.

Im Juni dieses Jahres lagen die monatlichen Bruttoumsätze für Cannabis als Medizin insgesamt bei etwas über 6 Millionen Euro. Im Juli 2017 dagegen haben die gesetzlichen Krankenkassen noch weniger als 2,5 Millionen Euro für Cannabis-Medikamente und Cannabisblüten ausgegeben.

Bereits Anfang August hatte der GKV-Spitzenverband Zahlen veröffentlicht, die zeigten, dass die Kosten für Cannabis als Medizin rasant ansteigen. Leafly.de berichtete. Die aktuellen Daten zeigen, dass sich dieser Trend fortsetzt.

Die meisten Ausgaben fallen auf Cannabisblüten

Die Ausgaben für die unterschiedlichen Cannabis-Produkte haben sich im Laufe der Zeit deutlich verschoben. Im Juli 2017 fielen die meisten Kosten noch für das Fertigarzneimittel Sativex® an. Danach folgten cannabishaltige Zubereitung und unverarbeitete Cannabisblüten. Im Juni 2018 dagegen lagen Cannabisblüten bei den Kosten vorn, gefolgt von den cannabishaltigen Zubereitungen. Dann erst kommt das Cannabis-Fertigarzneimittel Sativex® auf Platz drei.

Für Sativex® sind die monatlichen Ausgaben im Jahresvergleich nahezu stabil geblieben: von rund 1 Millionen Euro im Juli 2017 zu 1,2 Millionen Euro im Juni 2018. Dagegen sind die Kosten für unverarbeitete Cannabisblüten enorm angestiegen. Im Juli 2017 lag der Umsatz noch bei etwa 0,6 Millionen – im Juni 2018 dagegen bei rund 2,6 Millionen Euro. Und auch die Umsätze für cannabishaltige Zubereitungen sind gestiegen: von 0,8 Millionen im Juli 2017 zu rund 2,2 Millionen Euro im Juni 2018.

Cannabis als Medizin gefragt – Patientenzahlen steigen

Der GAmSi Bericht der gesetzlichen Krankenkassen zeigt deutlich, dass die Verordnungen von Cannabis rasant zunehmen. Daraus ergibt sich auch, dass die Anzahl der Cannabispatienten und -patientinnen zunimmt.

Kürzlich hatten die FDP wie auch die Grünen darauf hingewiesen, dass die Cannabis-Ausschreibung des Bundes zu gering bemessen ist. Die dort ausgeschriebenen 2.600 kg Medizinalhanf pro Jahr reichen nicht aus, um den Bedarf zu decken. Vor allem, da davon auszugehen ist, dass die Zahl der Cannabispatienten weiterhin zunimmt.

The post Verordnungen von Cannabis als Medizin legen zu appeared first on Leafly Deutschland.

Leafly Deutschland NewsHapa Medical plant Cannabis-Praxis in Berlin

Update: Über HAPA Medical haben wir zu Beginn des Jahres berichtet. Das Unternehmen plante, in Deutschland Privatpraxen zu eröffnen, um dort Therapien mit Cannabinoiden anzubieten. Die Eröffnung der ersten Praxis sollte am 1. März 2018 in Berlin stattfinden. Doch die einstige „Vision“ des Unternehmens wird sich nicht umsetzen lassen. Das Unternehmen verkündete jetzt das Aus! Mehr dazu hier.

Cannabis ist in Kalifornien seit dem Jahr 1996 für medizinische Zwecke legal. Auch für augenscheinlich gesunde Menschen ist es nicht schwer, Cannabis-Produkte zu erwerben. Das ist in den sogenannten Medical Marijuana Dispensaries möglich. Vorher ist lediglich der Besuch beim Arzt notwendig, der gegen ein Entgelt ein Cannabis-Rezept ausstellt. Dank Hapa Medical könnte dies vielleicht bald in Deutschland auch möglich sein.

Cannabinoid-Therapie Praxis in Berlin geplant

Das Unternehmen plant in Deutschland Cannabinoid-Therapie Praxen zu eröffnen, damit nicht nur Schwerkranke von dem medizinischen Cannabis-Effekt profitieren können. Eine erste Praxis, die aus einem Arzt sowie ein bis zwei Assistenzstellen besteht, soll bereits am 1. März in Berlin eröffnet werden. Weitere Praxen sind in Dortmund geplant. Aktuell wird Personal gesucht. Ausgeschrieben sind Assistenz- oder Facharzt (w/m)  und Medizinische Fachangestellte(r) / Arztassistent/in für die Cannabinoid-Therapie Praxis in Berlin,

In der Stellenausschreibung der Firma heißt es:

HAPA Medical eröffnet in Deutschland Privatpraxen, die ihren Fokus auf Therapien mit medizinischem Cannabis legen. Wir behandeln neben Schmerzpatienten auch viele weitere Indikationen, für die Cannabinoide eine symptomlindernde Wirkung haben können. Wir legen hohen Wert auf die bestmögliche Behandlung unserer Patienten und lehnen es strikt ab, Suchtkrankheiten oder BTM-Missbrauch im Namen der Medizin zu fördern. Wir betreiben unsere Privatpraxen in der Regel mit einem Arzt und ein bis zwei Assistenzstellen.

Privatpatienten bei Hapa Medical bevorzugt

Für Privatpatienten und gut betuchte Kassenpatienten stellen diese Praxen eine Hilfe dar. Dennoch kann der Ruf von Cannabis als Medizin darunter leiden. Zwar heißt es auf der Unternehmenswebseite, dass man „hohen Wert auf die bestmögliche Behandlung der Patienten“ legt und dass man es strikt ablehne, „Suchtkrankheiten oder BTM-Missbrauch im Namen der Medizin zu fördern“ – trotzdem erhält aber jeder mit ausreichend Geld ein Cannabis-Rezept.

Schwerkranke Patienten, die händeringend nach einem Arzt suchen, der ihnen Cannabis verschreibt und darauf angewiesen sind, dass die Krankenkassen die Kosten für die Cannabinoid-Therapie übernehmen, haben hier das Nachsehen.

Von Betreiber Hapa Medical war bis zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Artikels kein Statement zu bekommen. Leafly.de wird weiter über die Entwicklung berichten.

Quelle:

https://www.hapa-medical.com/de/karriere/

The post Hapa Medical plant Cannabis-Praxis in Berlin appeared first on Leafly Deutschland.

Leafly Deutschland NewsCBD-Öle von Limucan in deutschen Apotheken

Update: Die Öle von Limucan finden ganz offensichtlich viel Anklang. So viel, dass nun der Drogerieriese dm auf den kleinen deutschen Hersteller aufmerksam wurde. Nach einer ersten Testphase im dm-Onlineshop werden die CBD-Öle von Limucan nun bald auch bundesweit in allen Filialen erhältlich sein. Mehr hier.

„Leidenschaft für die Natur und für innovative, nachhaltige Produkte bilden die Grundlage für unseren Anspruch auf Qualität. Unser CBD-ÖL wird nach den strengen, nationalen und internationalen Regeln des GMP (Good Manufacturing Practice) abgefüllt. Der GMP Standard stellt besondere Anforderungen an Rohstoffe, Hygiene, Räumlichkeiten, Ausrüstung, Dokumentationen und Kontrollen. Das macht unser CBD-Öl zu einem der qualitativ hochwertigsten CBD-Öle”, so Limucan Gründer Murad Salameh.

Derzeit erhältlich sind von Limucan:
CBD ÖL Natürlicher Hanf-Extrakt 500mg CBD + CBDa (5%)
CBD ÖL Natürlicher CO2 Extrakt 1000mg CBD + CBDa (10%)

Was ist CBD-ÖL?

CBD-Auszüge werden aus Blüten, Blättern oder auch aus Samen der Cannabispflanze gewonnen und oft danach erhitzt (Decarboxylierung), damit die in der rohen Cannabispflanze enthaltene Cannabidiol-Säure in Cannabidiol umgewandelt wird und seine Wirkung entfalten kann. Cannabidiol ist nicht wasserlöslich und wird in Fett oder Alkohol gelöst. Die gewonnenen, meist erhitzten Auszüge aus der Cannabispflanze werden deshalb üblicher Weise einem Pflanzenöl, meistens Hanfsamen- oder Olivenöl, zugegeben. Es gibt aber auch alkoholische Auszüge und viele weitere Formen von Produkten mit Cannabidiol.

Wie lagere ich CBD-Öl am besten?

Das CBD-Öl wird in einer leicht handhabbaren Tropfflasche mit Pipette geliefert. Da CBD-Öl ein natürliches Produkt ist, wird es am besten an einem kühlen, dunklen Ort gelagert, zum Beispiel im Kühlschrank. So bleibt die hohe Qualität des Öls lange erhalten.

Wie wird Cannabidiol eingesetzt und worin liegt der Nutzen?

Laut diversen Studien, scheint sich die Einnahme von Cannabidiol in bestimmten Situationen positiv auf verschiedene Körperfunktionen auszuwirken. Obwohl die Forschung zu Cannabidiol noch in den Kinderschuhen steckt, zeigen bisherige und aktuelle Forschungsergebnisse, dass das medizinische Potential von Cannabidiol sehr groß ist und es bei einer Vielzahl verschiedener Erkrankungen eingesetzt werden könnte. Mittlerweile wird immer mehr im Bereich der Cannabinoide und Cannabis als Medizin geforscht. Mit teilweise erstaunlichen, vielversprechenden Ergebnissen.

Es gibt viele Studien, die den medizinischen Nutzen und die therapeutischen Anwendungsgebiete von Cannabidiol bei verschiedensten Krankheiten untersuchen. Die Tatsache, dass selbst hohe Cannabidiol-Dosierungen keinen Rausch hervorrufen, könnte es zu einer hervorragenden Behandlungsoption für Patienten werden, die nur den medizinischen Nutzen wünschen, ohne sich Sorgen machen zu müssen, einen Rausch zu bekommen.

Wissenschaftliche und klinische Untersuchungen unterstreichen das mögliche Potenzial von Cannabidiol als Behandlungsmethode für zahlreiche Krankheiten wie Arthritis, Diabetes, Alkoholismus, MS, chronisches Schmerzsyndrom, Schizophrenie, Posttraumatische Stressstörung, Antibiotikum resistente Infektionen, Epilepsie, Endometriose oder etwa neurologische Fehlfunktionen und sogar Krebs. Darüber hinaus hat sich gezeigt, dass Cannabidiol neuroprotektive und neurogenerische Effekte haben könnte. Seine potentielle Wirksamkeit gegen Krebs wird aktuell in verschiedenen akademischen Einrichtungen in den Vereinigten Staaten und anderen Ländern untersucht. Endgültige Ergebnisse sind jedoch noch nicht vorhanden.

Hier kann man die Produkte von Limucan kaufen

Mehr zu Limucan auf der Webseite

 

Weiterführende Links auf Leafly.de:
https://www.leafly.de/was-ist-in-deutschland-legal/
https://www.leafly.de/grossbritannien-cbd-oel-nutzeranzahl-steigt-rasant-an/

The post CBD-Öle von Limucan in deutschen Apotheken appeared first on Leafly Deutschland.

Polytox.tv - Videos für Psychonauten, Stoner und AktivistenEggs Benedict mit infused Hollandaise und grünem Spargel

Natürlich macht man Spargelgerichte zur Spargelzeit! Wer zum nachmachen neuseeländischen Spargel kauft ist ein Dulli. Wartet lieber bis zur nächsten Saison oder nehmt statt Spargel Kartoffeln und macht ein Stück Fleisch dazu.

Hier das Rezept:
Eggs Benedict auf Chili-Spargel
mit ­infused Hollandaise und Krustini

Vorbereitung: 10 min | Zubereitung: 40 min | Fertig in: 50 min

Schwierigkeitsgrad: -Level 3 mit Endgegner

Zutaten für 2 Personen:

*Für die infused Hollandaise*
decarboxyliertes Cannabis, 250 g Butter, 2–3 Bio-Eier, Weißwein, Salz und Pfeffer, Zucker

*Weitere Zutaten*

400 g grüner Spargel, 1 rote Zwiebel, ein paar Chilis, ein paar Thymianzweige, 1 Baguette, Olivenöl, 2 Bio-Eier

*Zubereitung*

Butter und fein gehacktes decarboxyliertes Cannabis in einen Topf geben, bei kleiner Hitze schmelzen lassen
und an einen warmen Platz stellen (z. B. in den Ofen
bei 50 Grad).

Für die, die sich trauen:

Für die Hollandaise zwei Eier aufschlagen und das Eigelb vom Eiweiß trennen.

Das Eigelb mit einer Prise Salz, Pfeffer und Zucker zusammen mit einem Schluck Weißwein in eine Metallschüssel geben.

Wasser in einem kleinen Topf zum Kochen bringen.

Nun die Schüssel mit der Eigelbmasse auf den Topf mit dem kochenden Wasser stellen, die Masse langsam warm werden lassen und mit einem Schneebesen schaumig schlagen. Vorsicht: Nicht zu heiß werden lassen, da wir kein Rührei wollen. Wenn du das Gefühl bekommst, es könnte zu heiß werden, lieber die Schüssel vorher einmal runternehmen.

Nun die warme infused Butter vorsichtig nach und nach in die schaumige Eimasse mit dem Schneebesen schlagen. Achtung: Auch hier nicht zu schnell werden und das Ganze nicht zu heiß werden lassen, lieber die Schüssel zwischendurch wieder vom Topf nehmen. Wenn die Masse flockig wird, habt ihr zu langsam oder zu schnell geschlagen, oder die Masse ist zu heiß geworden. Falls das passiert, könnt ihr mit folgendem Trick das Ganze noch retten: In eine neue Schüssel ein Eigelb geben, schaumig schlagen und die geronnene Masse nochmals langsam in das neue Eigelb schlagen.

Wenn das Ganze schön glatt und cremig warm ist, könnt ihr eure selbstgemachte Hollandaise bei 50 Grad im Ofen warm halten.

Für alles Weitere

Rote Zwiebel und Chilis klein schneiden, zusammen mit den Thymianzweigen in Olivenöl anbraten, geputzten Spargel darübergebreitet, mit Salz und Pfeffer würzen und ein paar Minuten mit anbraten.

Für die Krustinis das Baguette in dünne Scheiben schneiden, mit Olivenöl beträufeln, salzen und pfeffern und für ca. 8 min bei 200 Grad goldbraun backen.

Für die Eier Benedict in der Zwischenzeit Frischhaltefolie in einer kleinen Tasse auslegen, vorsichtig ein Ei aufschlagen und hineingeben, dann die Klarsichtfolie oben zubinden. Das Ganze nochmals wiederholen.

Dann die beiden Eier mit der Folie für 3–6 min in kochendes Wasser geben, je nach gewünschtem Härtegrad.

Anschließend alles schön auf dem Teller anrichten: Krustinis und gebratenen Spargel auf den Teller geben, die Eier aus der Folie nehmen und darüberlegen, die infused Hollandaise dazugeben – fertig.

**Dieses und weitere Rezepte findet Ihr auch in der aktuellen Ausgabe des in.fused – Magazins.**

***
In dieser Sendung werden Handlungen erwähnt und/oder gezeigt, die in Deutschland für bestimmte Personen illegal sind.
Der Besitz, Handel, Erwerb, und die Produktion von Cannabis sind in Deutschland für die meisten Menschen illegal und stellen eine Straftat dar.
SensCuisine will seine Zuschauer informieren und aufklären. Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass die betreffenden Handlungen nicht nachgeahmt werden sollen.
***

Facebook: https://www.facebook.com/sens.cuisine/
Instagram: https://www.instagram.com/sens.cuisine/
YouTube: https://www.youtube.com/c/senscuisine

Hashtags: #bronkostyle #senscuisine #infusedentertainment

produced by http://www.sens-media.com

Polytox.tv - Videos für Psychonauten, Stoner und AktivistenDeutschlands GRÖSSTE Hanfmesse

Was lange währt kommt endlich raus. Der letzte Beitrag zur größten Hanfmesse Deutschlands 2018. Wir hoffen Euch alle auf der Mary Jane 2019 wieder zu sehen!

http://maryjane-berlin.com/
https://www.facebook.com/maryjane.berlin/

***
In dieser Sendung werden Handlungen erwähnt und/oder gezeigt, die in Deutschland für bestimmte Personen illegal sind.
Der Besitz, Handel, Erwerb, und die Produktion von Cannabis sind in Deutschland für die meisten Menschen illegal und stellen eine Straftat dar.
Sens media will seine Zuschauer informieren und aufklären. Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass die betreffenden Handlungen nicht nachgeahmt werden sollen.
***

in.fused: http://infused-magazin.com/
sens media: http://sens-media.com/

Facebook:
https://www.facebook.com/sensmedia.network
https://www.facebook.com/in.fused.magazin/

Die HanfplantageGW Pharma veröffentlicht Preis für neues CBD-Medikament Epidiolex

Vor kurzem wurde das neue CBD-Medikament Epidiolex in den USA zugelassen. Cannabidiol (CBD) ist ein Wirkstoff aus der Hanfpflanze. Versicherte Patienten werden in Zukunft bis zu 200 US-Dollar pro Monat für das Medikament ausgeben. Es wird insbesondere für die Behandlung von zwei schweren Arten der Epilepsie verwendet, das Dravet Syndrom und das Lennox-Gastaut Syndrom.

Für unversicherte kostet Epidiolex etwa 32.500 USD pro Jahr oder etwa 2700 US-Dollar pro Monat. Das deckt sich mit Preisen für andere Medikamente, die bei diesen Krankheiten verwendet werden. Der Preis für das Medikament wird, ähnlich wie in Deutschland auch, durch Verhandlungen mit den Versicherungen festgelegt.

Dennoch kann durch den Status als „Orphan Drug“, also ein Medikament für seltene Krankheiten, ein höherer Preis erzielt werden. Auch müssen nicht ganz so viele Studien durchgeführt werden, um an den Markt zu kommen.

Nordamerika ist der am schnellsten wachsende Markt über OTC CBD Produkte, aber einige Experten warnen vor dem Problem der Reinheit von nicht-pharmazeutischen CBD Produkten.

Eine Studie im letzten Jahr von der Journal of the American Medical Association zeigte auf, dass etwa 70% der auf dem OTC-Markt erhältlichen Produkte andere Mengen an CBD enthielten als angegeben. In Europa, wo Epidiolex zzt. die Zulassung durchläuft, konnte das Internationale Cannabis and Cannabinoids Institut in einer Studie Karzinogene in 20 von 29 nicht-pharma CBD Produkten aufzeigen, die sie analysierten.

Der Markt für OTC CBD Produkte wird in den USA auf 200 Mio. USD geschätzt. In Europa ist die Legalitätslage zu CBD uneinheitlich. Grundsätzlich geht es nach der Nutzung, zb. als Medikament, als Ernährungsmittel oder andere. Natürlich vorkommendes CBD in Lebensmitteln, wie zb Hanftee, ist normalerweise Nutzbar. CBD als Zusatz oder CBD-Öl ist nach Auskunft des Lebensmittelamtes ein „Novel Food“ und da noch niemand CBD in Europa angemeldet habe, sei es bislang nicht möglich, solche Produkte auf den Markt zu bringen. Darunter fielen auch CBD-Öle, die als Nahrungsergänzung verkauft werden.

Durch die unzureichende Regulierung werden wir in Zukunft noch mehr Produkte sehen, die nicht das halten, was sie versprechen. Produzenten und Händler werden auf andere Produktkategorien gehen, wie man das schon von den Räuchermischungen wie Spice und den sogenannten „Badesalzen“ sehen konnte.

via hemptoday

Der Beitrag GW Pharma veröffentlicht Preis für neues CBD-Medikament Epidiolex erschien zuerst auf Die Hanfplantage - Kommentare, Sichtweisen der Legalisierung und die Politik um Cannabis, Drogen in Deutschland und Europa.

Leafly Deutschland NewsChorea Huntington: Cannabis kann Symptome lindern

Chorea Huntington ist eine weniger bekannte neurodegenerative Erkrankung. Die Häufigkeit wird in Deutschland mit zehn Fällen pro 100 000 Menschen angegeben. Auslöser dieser unheilbaren Erbkrankheit ist die Mutation eines Proteins, das die Gehirnzellen angreift.

Medizinalhanf ist nicht in der Lage, die Huntington-Erkrankung zu heilen. Jedoch kann eine Therapie mit Cannabinoiden verschiedene Symptome der Erkrankung lindern. Hinzu kommt, dass Cannabis eine entzündungshemmende und neuroprotektive Wirkung entfalten kann, was sich möglicherweise positiv auf den Krankheitsverlauf auswirken kann. Hierzu finden sich einige interessante Studien, auf die wir später zu sprechen kommen. Zunächst gehen wir jedoch näher auf das Krankheitsbild ein.

Ursachen der Chorea Huntington Erkrankung

Bei Chorea Huntington handelt es sich um eine Erbkrankheit. Das für die Erkrankung verantwortliche Gen befindet sich auf dem kurzen Arm von Chromosom 4 und ist für die Bildung des wichtigen Proteins namens Huntingtin zuständig.

Durch die Mutation des Gens zeigt sich eine Veränderung der Struktur des Proteins, was letztlich zum Absterben von Nervenzellen in bestimmten Bereichen des Gehirns führt. Menschen, die diese Genveränderung vorweisen, geben sie mit einer Wahrscheinlichkeit von mindestens 50 Prozent an ihre Nachkommen weiter. Besitzen gleich beide Elternteile die Genmutation, liegt die Wahrscheinlichkeit, dass ihre Kinder die Erkrankung erben, bei mindestens 75 Prozent.

Es gibt auch seltene Fälle, in denen sich eine Neumutation des Gens für die Erkrankung verantwortlich zeigt. Die Betroffenen haben die Erkrankung demnach nicht von ihren Eltern erworben, sondern durch die neue Mutation des Gens. Ist die Mutation jedoch erst mal vorhanden, besteht auch eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass die Betroffenen diese an ihre Nachkommen weitergeben.

Symptome der Chorea Huntington Erkrankung

Die Symptome der Chorea Huntington Krankheit können vielfältig sein. Die ersten Symptome treten für gewöhnlich erst im Erwachsenenalter auf, am häufigsten zwischen dem 30. und 40. Lebensjahr. Fälle, in denen sich die Krankheit schon vor dem 20. Lebensjahr bemerkbar macht, sind dagegen selten. Tritt die Krankheit jedoch sehr früh auf, verläuft sie in den meisten Fällen deutlich schwerer. Zeigt sich eine Erstmanifestation der Erkrankung dagegen erst in einer späteren Lebenshälfte, ist auch ein vergleichsweise langsamer Verlauf der Krankheit möglich.

Zu den charakteristischsten Symptomen der Erkrankung gehören unkontrollierbare Bewegungen, die durch die fortschreitende Zerstörung bestimmter Bereiche des Gehirns ausgelöst werden. Die betroffenen Personen haben das Gefühl, die Kontrolle über ihre Extremitäten, den Kopf und den Rumpf zu verlieren.

Am Anfang der Erkrankung versuchen die Patienten oft noch, diese unkontrollierten Bewegungen zu verbergen. Zum Beispiel, indem sie diese in scheinbar sinnvolle Bewegungsabläufe mit einbauen. Dennoch wirken die Bewegungen auf Außenstehende bereits am Anfang der Erkrankung eher unnatürlich und damit auffällig.

Symptome im fortgeschrittenen Stadium

Mit dem Fortschreiten der Krankheit steigern sich die als choreatischen Hyperkinesien bezeichneten unkontrollierten Bewegungen dann so sehr, dass es den betroffenen Personen kaum mehr möglich ist, ihre Erkrankung zu verbergen.

In vielen Fällen beginnen die Hyperkinesien in den Händen und im Gesicht. Der Mund wird dann weit geöffnet und die Zunge herausgestreckt. Später kann es dann zum abrupten Grimassenschneiden und/oder zu schleudernden Arm- und Beinbewegungen kommen. Den Patienten fällt zudem das Sprechen und Schlucken immer schwerer.

Mit zunehmendem Verlauf der Erkrankung verändert sich oft auch das Krankheitsbild. Die choreatischen Hyperkinesien wandeln sich in Choreoathetose oder Dystonie. Dies äußern sich etwa dadurch, dass Gliedmaßen der Patienten für mehrere Minuten bis Stunden in einer für sie schmerzhaften Fehlstellung verharren.

Auch die Beschwerden beim Schlucken und Atmen können sich in ungünstigen Fällen so weit verstärken, dass sie einen lebensbedrohlichen Charakter annehmen. Zusätzlich kann sich eine Anarthrie einstellen, also eine völlige Unfähigkeit, Sprechbewegungen auszuführen. Infolge dessen können sich Betroffene mithilfe von Mimik, Gestik und Sprache nicht mehr mitteilen.

Psychische Beschwerden kommen hinzu

Neben diesen neurologischen Symptomen macht sich Chorea Huntington durch vielseitige psychische Beschwerden bemerkbar. Oft treten psychische Veränderungen und Verhaltensauffälligkeiten sogar Jahre vor den Bewegungsstörungen auf.

Die ersten Veränderungen sind wenig eindeutig. Betroffene leiden etwa an Depressionen, sind leichter reizbar, aggressiver und enthemmter. Sie können in verschiedenen Situationen unverhältnismäßig impulsiv reagieren und die Beherrschung verlieren. Darüber hinaus kann sich auch allgemeiner Interessenverlust zeigen, der sonst regelmäßig nachgegangenen Aktivitäten und Hobbys betrifft.

Im Frühstadium der Krankheit sind die geistigen Fähigkeiten kaum bis gar nicht beeinträchtigt oder die Veränderungen sind kaum zu bemerken. Im Spätstadium entwickeln die Patienten aber eine schwere Demenz. Der zunehmende Verlust der kognitiven Fähigkeiten tritt dann immer deutlicher zutage. Die Merkfähigkeit lässt nach und die Betroffenen leiden an einer Verarmung der Sprache und Desorientiertheit. In schweren Fällen kann sich durch das Auftreten von Wahnvorstellungen auch die Notwendigkeit einer Behandlung in einer psychiatrischen Klinik ergeben.

Chorea Huntington: Diagnose

Die Diagnose von Chorea Huntington kann sich schwierig gestalten, da die Symptome zunächst eher unspezifisch und nur schwach ausgeprägt sind. Da die Erkrankung außerdem sehr selten ist, kann sich die Diagnose seitens des Arztes zusätzlich hinziehen. Das gilt vor allem in Fällen, in denen eine Neumutation für die Erkrankung verantwortlich ist, also keine familiäre Vorbelastung vorliegt.

Der Arzt prüft anhand einer neurologischen Untersuchung zunächst die allgemeine Funktion des Nervensystems. Hier können bereits vorhandene Störungen der Aussprache oder der Augenbewegungen erste Hinweise geben. Zeigen sich darüber hinaus bereits die typischen Bewegungsstörungen, verdichten sich auch die Hinweise auf die Erkrankung.

Eine gesicherte Diagnose ist grundsätzlich durch eine genetische Analyse möglich. Diese kann auch schon vor dem Auftreten der Erkrankung erfolgen und sogar noch vor der Geburt. Zu den weiteren Diagnosemöglichkeiten zählen außerdem die Kernspin- oder Computertomographie. Diese zeigen dann eine Atrophie, also eine Verkleinerung des Corpus striatum, vor allem aber des Nucleus caudatus. Dieser Teil des Gehirns ist für die Kontrolle willkürlicher Bewegungen verantwortlich.

Chorea Huntington: Therapie und Behandlung

Therapiemöglichkeiten, welche die Krankheit heilt oder wenigstens dauerhaft verzögert oder aufhält, gibt es nicht. Die Erkrankung ist nicht heilbar.

Die Therapieansätze zielen dementsprechend auf die Linderung der vielen verschiedenen Symptome ab, obgleich die Möglichkeiten auch hier eingeschränkt sind. Zusätzlich zeigt fast jeder Betroffene auch ein eigenes, spezifisches Symptombild, auf welches Ärzte in der Folge auch individuell eingehen müssen.

Betroffene können durch die Einnahme von Vitaminpräparaten sowie Nahrungsergänzungsmitteln versuchen, die Zellen vor oxidativem Stress zu schützen. Der Erfolg dieses Ansatzes fällt unterschiedlich aus, kann in positiven Fällen aber zu einer Verlangsamung des Krankheitsverlaufs führen.

Medikamentöse Therapie

Bei Chorea Huntington können verschiedene Medikamente zum Einsatz kommen, wie etwa Tetrabenazin. Tetrabenazin kann die typischen Bewegungsstörungen beziehungsweise die Hyperkinesen reduzieren. Studien haben aber gezeigt, dass der Einsatz des Medikaments zu einer Verschlimmerung von Depressionen führen kann.

Darüber hinaus bietet sich der Einsatz des Medikaments Riluzol an, welches die Glutamatausschüttung hemmt und den Verlauf der Krankheit dadurch ebenfalls verlangsamen kann.

Ferner können verschiedene Neuroleptika wie Tiaprid oder Sulpirid eine Linderung der Symptome bewirken. Bei vorhandener Depression und anderen psychischen Beschwerden kommen atypische Neuroleptika sowie gängige Antidepressiva zum Einsatz. Klagt der Patient zusätzlich über Schlafstörungen, kann die Gabe von Benzodiazepinen Linderung verschaffen.

Nicht-medikamentöse Therapien

Chorea Huntington kann außerdem zu einer ausgeprägten Kachexie, also einer starken Abmagerung, führen. Durch Schluckstörungen haben Patienten Probleme bei der Essensaufnahme und durch die ungewollten Bewegungen besteht ein permanent erhöhter Energiebedarf.

Betroffene benötigen aufgrund dessen häufig eine spezielle Ernährung, um einen fortschreitenden, möglicherweise sogar lebensbedrohlichen Gewichtsverlust zu vermeiden. Viele auf den Tag verteilte Mahlzeiten mit einem möglichst hohen Kaloriengehalt sind nötig, um den erhöhten Energiebedarf decken zu können.

Zusätzlich gibt es weitere begleitende Behandlungen, welche den Patienten helfen, mit seiner Erkrankung besser zurechtzukommen. Dazu zählen etwa Krankengymnastik sowie Ergotherapien. Ein logopädisches Training kann sich bei eventuell auftretenden Sprachstörungen als nützlich erweisen. Auch auf die häufig vorkommenden Schluckbeschwerden kann sich das Training in günstigen Fällen positiv auswirken.

Zu guter Letzt sollten auch die psychischen Belastungen, mit denen sich Chorea-Huntington-Patienten zurechtfinden müssen, nicht unbeachtet bleiben. Eine bedarfsorientierte psychologische Begleitung oder Psychotherapie können für die Patienten eine nicht zu unterschätzende Hilfe sein.

Chorea Huntington: Krankheitsverlauf

Chorea Huntington verläuft bei jedem Patienten anders, eine Heilung ist nicht möglich. Je früher sich der Krankheitsbeginn zeigt, desto schwieriger ist häufig auch der Krankheitsverlauf. Umgekehrt kann ein später Ausbruch der Krankheit auch mit einem langsameren Verlauf einhergehen.

Da sich die Krankheit bei jedem Patienten sehr unterschiedlich entwickelt, ist auch eine genauere Prognose zu ihrem Verlauf sehr schwierig. Im Mittelwert sterben Patienten mit Chorea Huntington innerhalb von 15 bis 20 Jahren nach den ersten eindeutigen Anzeichen der Krankheit.

Die Krankheit ist außerdem dadurch gekennzeichnet, dass sich der Zustand der Patienten, teilweise über sehr lange Zeiträume von bis zu 40 Jahren, kontinuierlich verschlechtert. Im Zuge dieser fortwährenden Verschlechterung steigt auch die Pflegebedürftigkeit, was nicht nur für die Patienten, sondern häufig auch für die Angehörigen eine große Belastung darstellen kann.

Lebensbedrohliche Komplikationen

Komplikationen treten vor allem im späteren Verlauf der Erkrankung auf und können für den Patienten lebensbedrohlich sein. Durch Schluck- und Atemstörungen, die sich bei der Erkrankung fast immer zeigen, können die Betroffenen unter Atemnot leiden und verschlucken sich oft. Als Folge erkranken Chorea-Huntington-Patienten oft an einer Lungenentzündung, welche letztlich auch zu den häufigsten Todesursachen der Erkrankung zählt.

Darüber hinaus sind sehr ausgeprägte psychische Beschwerden, vor allem aber Depressionen, ein weiteres Hauptsymptom von Chorea Huntington. Die Depressionen sind nicht selten Folge der gestörten Nervenfunktionen, können aber auch eine Reaktion des Patienten auf die schwerwiegende Erkrankung sein.

Das Wissen um die Unheilbarkeit der Krankheit sowie der teils enorme Verlust an Lebensqualität stellen für den Patienten eine hohe psychische Belastung dar. Die Selbstmordrate unter Patienten mit Chorea Huntington ist, im Vergleich zur Allgemeinbevölkerung, signifikant höher. Die Neigung zum Suizid sollten Ärzte und Angehörige daher zu jedem Zeitpunkt der Erkrankung berücksichtigen.

Chorea Huntington und Cannabis: Aktuelle Studienlage

In einer wissenschaftlichen Arbeit diskutierten die Forscher der Universidad Complutense in Madrid bereits im Jahr 2008 darüber, dass Anomalien im Endocannabinoid-System womöglich mit den Bewegungsstörungen, die im Rahmen der Huntington-Erkrankung auftreten, zusammenhängen. Forscher des Neurology Department im Hospital Ramón y Cajal in Madrid nutzten diese Annahme für ihre Studie im Jahr 2016. Diese führten eine doppelblind-randomisierte-placebokontrollierte Studie mit Sativex (Kombination aus THC und CBD) durch.

Sowohl Sativex als auch Placebo wurden als orales Spray 12 Wochen lang mit bis zu 12 Sprühstöße pro Tag verabreicht. Insgesamt nahmen an der Studie 26 Betroffene teil, die unter der Huntington-Erkrankung leiden. Im Ergebnis heißt es, dass Sativex sicher und gut verträglich war. Bei der angesetzten Dosierung und für einen Zeitraum von 12 Wochen wurden keine signifikanten symptomatischen Wirkungen festgestellt. Auch wurden keine signifikanten molekularen Veränderungen an den Biomarkern beobachtet. Weiter führten die Forscher an, dass zukünftige Studien mit höheren Dosen, längeren Behandlungszeiträumen und/oder alternativen Cannabinoid-Kombinationen durchgeführt werden sollten.

Im Jahr 2017 untersuchten Forscher der Universidad Complutense in Madrid im Rahmen einer Studie eine Sativex-ähnliche Kombination an Mäusen mit der Huntington-Erkrankung. Unter anderem zeigten die Mäuse ein erhöhtes Umklammerungsverhalten, das die Dystonie bei der Huntington-Erkrankung widerspiegelt. Dieses Umklammerungsverhalten konnte durch die Gabe von Phytocannabinoiden deutlich gedämpft werden.

Nach einer zehnwöchigen Behandlung reduzierte sich die metabolische Aktivität in den Basalganglien, die durch Behandlung mit der Sativex-ähnlichen Kombination abgeschwächt wurde. In der Protonen-Kernspinresonanz-Spektroskopie-Analyse zeigten sich nach einer zwölfwöchigen Behandlung Veränderungen bei verschiedenen prognostischen Markern, die typischerweise bei Huntington-Patienten auftreten, wie Energieversagen, mitochondriale Dysfunktion und Exzitotoxizität (Tod einer Nervenzelle durch andauernde Reizüberflutung). Einige dieser Veränderungen wurden durch Behandlung mit der Sativex-ähnlichen Kombination vollständig umgekehrt.

Darüber hinaus berichteten die Forscher, dass sich auch die motorischen Symptome verbesserten, sodass sich Cannabinoide womöglich zur Behandlung verschiedener Symptome der Huntington-Erkrankung eignen.

Medizinalhanf gegen Depressionen

Zwar ist die Studienlage in Bezug auf Cannabis und die Huntington-Erkrankung noch sehr dünn, geht es aber um Depressionen, so existiert eine Vielzahl an Studien, die belegen können, dass Cannabis hier hilfreich sein kann. Denn Cannabis wird seit Jahrhunderten bei Depressionen eingesetzt.

Betroffene, die an Chorea Huntington erkrankt sind, leiden sehr häufig unter Depressionen. Hier könnte Cannabis zu medizinischen Zwecken tatsächlich eingesetzt werden. Interessante Artikel hierzu finden sich hier:

Medizinisches Cannabis bei Depressionen

Cannabinoide bei Depressionen

 

The post Chorea Huntington: Cannabis kann Symptome lindern appeared first on Leafly Deutschland.

Marihuana Aktien - Informationen zu Cannabis InvestmentsMächtig was los gerade: Gerüchte – IPOs & News von Clearstream

Gerüchte – IPOs – Clearstream Es ist viel los am Markt – Gerüchte über etwaige Einstige von großen Getränkeherstellern beflügeln momentan Tag für Tag die Kurse und bestimmen großteils die Marktstimmung. Nachdem ja Canopy mit Constellation Brands bereits „unter der Haube“ ist, haben sich als  Spielbälle der Gerüchteküche insbesondere die LP´s  APH,  ACB und TLRY herauskristaillisiert – das Ergebnis ist eine sagenhafte Kurstreiberei auf eh schon hohem Niveau: Die erwartete […]

Der Beitrag Mächtig was los gerade: Gerüchte – IPOs & News von Clearstream erschien zuerst auf Marihuana Aktien.

Leafly Deutschland NewsWelche Cannabissorten sind in den Apotheken erhältlich?

Aktuell stammen die Cannabisblüten mit medizinsicher Qualität aus den Niederlanden oder Kanada. Das Cannabis wird nach Deutschland von verschiedenen Unternehmen importiert. Zwar wurde vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizin (BfArM) eine Cannabisagentur eingerichtet, es ist aber nicht damit zu rechnen, dass vor 2019/2020 Cannabisblüten aus Deutschland verfügbar sind.

Pharmazeutisches Cannabis von Bedrocan

Das in den Niederlanden ansässige Unternehmen Bedrocan International baut seit mehr als 20 Jahren pharmazeutisches Cannabis an. Die Anbaubetriebe befinden sich in den Niederlanden, in der Tschechischen Republik und in Kanada. Exportiert wird das Cannabis unter anderem nach Italien, Finnland, Israel und Brasilien. Nach Deutschland wird das Cannabis von Bedrocan von verschiedenen Unternehmen wie ADAG Pharma, ACA Müller oder Fagron importiert. Aktuell sind folgende Cannabissorten erhältlich:

Bezeichnung Darreichungsform Cannabissorte THC-/CBD-Gehalt Beschreibung/Anwendung
Bedrocan Cannabis flos Cannabis sativa L. “Jack Herer” ca. 22 % THC

< 1 % CBD

Bedrocan wird am häufigsten für medizinische Zwecke genutzt und wird zudem für weltweite Forschungsprojekte verwendet. Anwendungsgebiete sind Übelkeit/Erbrechen infolge einer Chemotherapie, Appetitlosigkeit, Depressionen.
Bediol Cannabis Granulat Ruderalis Indica ca. 6,3 % THC

ca. 8 % CBD

Aufgrund des ausgeglichenen THC- und CBD-Verhältnisses eignet sich Bediol für Patienten, die noch kein Cannabis als Medizin genutzt haben. Bediol gilt allgemein als gut verträglich. Dabei besitzt Bediol schmerzlindernde, entzündungshemmende und beruhigende Eigenschaften.
Bedica Cannabis Granulat Cannabis sativa L. „White Widow“ ca. 14 % THC

< 1 % CBD

Bedica besitzt einen hohen Anteil  an Myrcen, ein Terpen, das eine beruhigende Wirkung besitzt. Außerdem findet Bedica bei chronischen Schmerzen Anwendung.
Bedrolite Cannabis Granulat Cannabis sativa L. „Rensina“ < 1 % THC

ca. 9 % CBD

Bedrolite enthält kaum THC und wirkt deshalb nicht psychoaktiv. Häufig wird Bedrolite Patienten verschrieben, die an einer therapieresistenten Epilepsie leiden.
Bedrobinol Cannabis flos 95 % Indica-Afghane,  „Jack Herer und Afghan“ ca. 13,5 % THC

< 1 % CBD

Mit einem mittleren THC-Gehalt wird Bedrobinol häufig bei chronischen Schmerzen und Schlaflosigkeit eingesetzt.

Pharmazeutisches Cannabis von Tweed

Tweed ist ein Tochterunternehmen der Canopy Growth Corporation in Kanada, das sich auf den Anbau und den Vertrieb von Cannabis in medizinischer Qualität spezialisiert hat. Nach Deutschland wird das Cannabis von dem Unternehmen Spektrum Cannabis (ehemals MedCann) importiert. Zur Auswahl stehen die folgenden Cannabissorten:

Bezeichnung Darreichungsform Cannabissorte THC-/CBD-Gehalt Beschreibung/Anwendung
Bakerstreet Cannabisblüten Indica “Hindu Kush” ca. 23,4 % THC

< 0,5 % CBD

Aufgrund des hohen THC-Anteils wird diese Cannabissorte in der Regel gegen chronische Schmerzen sowie gegen Übelkeit als Folge einer HIV-Behandlung oder Chemotherapie eingesetzt.
Red No 2 (ehemals Houndstooth) Cannabisblüten Sativadominierend mit Super-Lemon-Haze-Genetik ca. 20,3 % THC

< 0,5 % CBD

Verwendet wird diese Cannabissorte aufgrund ihrer schmerzlindernden Wirkung. Zudem kann sie gegen Migräne und Depressionen eingesetzt werden.
Red No 4 Cannabisblüten Indica ca. 19,3-24,3 % THC

CBD: < 0,5

Die Anwendung kann bspw. gegen chronische Schmerzen, Übelkeit und Erbrechen erfolgen.
Orange No 1 (ehemals Princeton) Cannabisblüten Sativadominierend mit Ghost-Train-Haze-Genetik ca. 13,5 % THC

< 0,5 % CBD

Patienten mit Migräne und Depressionen nutzen überwiegend diese Cannabissorte.
Green No 3 Cannabisblüten Hybrid ca. 8,1 % THC

ca. 11,7 % CBD

Aufgrund des geringen THC-Gehaltes und des erhöhten CBD-Anteils kann diese Sorte beruhigend und entspannend wirken.
Penelope Cannabisblüten Skunk Haze (50 % Indica/50 % Sativa) ca. 10,4 % THC

< 7,5 % CBD

Die Cannabissorte wird aufgrund ihrer entzündungshemmenden, schmerzstillenden und beruhigenden Wirkung angewandt.
Argyle Cannabisblüten Indica-Hybrid aus „Afghani mit Sensi Star-Genetik ca. 5,4 % THC

< 7 % CBD

Diese Cannabissorte kann entspannend und beruhigend wirken und wird deshalb häufig gegen Muskelspasmen eingesetzt.

Pharmazeutisches Cannabis von Aurora

Die Cannabissorten von dem kanadischen Unternehmen Aurora werden von der Pedanios GmbH nach Deutschland importiert. Inzwischen wurde Pedanios von Aurora gekauft, sodass sich die Eigenschaften der Cannabissorten verändert haben.

Bezeichnung Darreichungsform Cannabissorte THC-/CBD-Gehalt Beschreibung/Anwendung
Pedanios 20/1 Cannabisblüten unbekannt (vermutlich La Confidental) ca. 20 % THC

< 1 % CBD

Vorwiegend wird diese Sorte bei chronischen Schmerzen verordnet.
Pedanios 22/1 Cannabisblüten unbekannt (vermutlich sativadominierte Sorte mit Lemon-Haze-Genetik) ca. 22 % THC

< 1 % CBD

Vor der Übernahme durch Aurora handelte es sich hier um eine indicadominierte Cannabissorte.
Pedanios 18/1 Cannabisblüten unbekannt (vermutlich indicadominierte Genetik) ca. 18 % THC

< 1 % CBD

Diese Cannabissorte wird häufig gegen chronische Schmerzen eingesetzt.
Pedanios 16/1 Cannabisblüten unbekannt (vermutlich indicadominierte Genetik) ca. 16 % THC

< 1 % CBD

Auch diese Sorte wird gegen chronische Schmerzen sowie gegen Übelkeit/Erbrechen infolge einer HIV-Behandlung oder Chemotherapie eingesetzt.
Pedanios 14/1 Cannabisblüten unbekannt (vermutlich sativadominierte Sorte) ca. 14 % THC

< 1 % CBD

Aufgrund des geringeren THC-Gehaltes eignet sich diese Sorte für Patienten, die bisher noch keine Erfahrungen mit Cannabis als Medizin gemacht haben.
Pedanios 8/8 Cannabisblüten unbekannt ca. 8 % THC

ca. 8 % CBD

Aufgrund des ausgeglichenen THC-CBD-Verhältnisses kann diese Cannabissorte sehr entspannend und beruhigend wirken.

Pharmazeutisches Cannabis von Peace Naturals

Von dem kanadischen Unternehmen Peace Naturals stehen folgende Cannabis-Sorten zur Auswahl:

Bezeichnung Darreichungsform Cannabissorte THC-/CBD-Gehalt
Peace Naturals 10/10 Cannabisblüten unbekannt ca. 10 % THC

ca. 10 % CBD

Peace Naturals 18/1 Cannabisblüten unbekannt (vermutlich OG KUSH #18) ca. 18 % THC

< 1 % CBD

Peace Naturals 20/1 Cannabisblüten unbekannt (vermutlich Purple Kush) ca. 20 % THC

< 1 % CBD

Peace Naturals 22/1 Cannabisblüten unbekannt (vermutlich Pineapple Express) ca. 22 % THC

< 1 % CBD

Peace Naturals 24/1 Cannabisblüten unbekannt (vermutlich Harmony) ca. 24 % THC

< 1 % CBD

Peace Naturals 26/1 Cannabisblüten unbekannt (vermutlich White Widow) ca. 26 % THC

< 1 % CBD

Pharmazeutisches Cannabis von Klenk

Das deutsche Familienunternehmen Heinrich Klenk GmbH & Co. KG in Schwebheim ist vor kurzem einen Liefervertrag mit Pedanios eingegangen. Die Pedanios Cannabis-Sorten wurden hier lediglich umbenannt:

  • Klenk 8/8
  • Klenk 14/1
  • Klenk 16/1
  • Klenk 18/1
  • Klenk 20/1
  • Klenk 22/1

Pharmazeutisches Cannabis von MedReleaf

Vom kanadischen Pharma-Unternehmen MedReleaf können folgende Cannabis-Sorten nach Deutschland importiert werden:

Bezeichnung Darreichungsform Cannabissorte THC-/CBD-Gehalt
Luminarium Cannabisblüten unbekannt (vermutlich Delehaze; Sativa-dominant)) 26 % THC

<1 % CBD

Nollia Cannabisblüten unbekannt (vermutlich Buddhas Sister); Indica-dominant) 5 % THC

7 % CBD

Rex Cannabisblüten unbekannt (vermutlich Tangie; Sativa-dominant) 17 % THC

<1 % CBD

Sedamen Cannabisblüten unbekannt (vermutlich Pink Kush; Indica-dominant) 23 % THC

<1 % CBD

Stellio Cannabisblüten unbekannt (vermutlich Kosher Kush; Indica-dominant) 21 % THC

<1 % CBD

Cannabis auf Rezept: Welche Cannabissorten bei welchen Beschwerden?

Ärzte und Patienten sollten beachten, dass jeder Mensch individuell auf die Inhaltsstoffe von Cannabis reagiert. Hinzu kommt, dass die jeweiligen Cannabissorten auch nicht einer bestimmten Erkrankung oder bestimmten Beschwerden zugeordnet werden können.

Ein hoher THC-Gehalt kann bei chronischen Schmerzen hilfreich sein. Bei einigen Patienten hilft jedoch auch ein hoher CBD-Anteil, da das Cannabinoid Cannabidiol entzündungshemmend wirken kann. ADHS-Patienten können ebenfalls von Cannabissorten mit einem hohen THC-Gehalt profitieren, während andere Patienten die angstlösende Wirkung von CBD nutzen möchten.

Generell kann gesagt werden, dass Cannabissorten mit einem hohen Sativa-Anteil eher belebend wirkt, während Sorten mit einem hohen Indica-Gehalt eher eine beruhigende Wirkung entfalten können. Ärzte und Patienten müssen nicht selten mit unterschiedlichen Cannabissorten experimentieren, um eine geeignete Sorte für die individuellen Beschwerden zu finden. Möglich ist auch eine Kombination aus verschiedenen Cannabissorten. So könnte eine Cannabissorte beispielsweise morgens und eine zur Nacht genutzt werden.

Verordnung von Cannabis auf einem Rezept

Cannabisblüten müssen auf einem Betäubungsmittelrezept verordnet werden.

Das Cannabis-Rezept sollte folgende Angaben enthalten:

  • Cannabissorte
  • Wenn Cannabisblüten für die Teezubereitung verordnet werden sollen, muss auf das Rezept die NRF-Vorschrift 22.14 eingetragen werden. Die Apotheke wird dann die Cannabisblüten zerkleinern, sieben und entsprechend abfüllen. Sollte dies nicht gewünscht sein, kann der NRF-Zusatz entfallen.
  • Verordnungshöchstmenge (100 Gramm innerhalb von 30 Tagen)
  • Dosierung (In aller Regel erhalten Patienten von den Apotheken einen Dosierlöffel.)
  • Sollte der Arzt dem Patienten keine schriftliche Gebrauchsanweisung gegeben haben, muss diese auf dem Rezept stehen (z. B. „1 x täglich abends 100 Milligramm verdampfen).

Weiterführende Links zum Thema auf Leafly.de:

https://www.leafly.de/indica-sativa-ruderalis-cannabis-sorten/
https://www.leafly.de/ist-cbd-aus-hanf-das-gleiche-wie-cbd-aus-cannabis/
https://www.leafly.de/sativa-indica-und-hybrid-worin-unterscheiden-sich-cannabisarten/

 

Quellen

KBV Kassenärztliche Bundesvereinigung, „Cannabis – was Ärzte bei der Verordnung wissen müssen“.

Dr. med. Franjo Grotenhermen, 2017, „Cannabissorten in Deutschland und ihre Inhaltsstoffe“

 

 

The post Welche Cannabissorten sind in den Apotheken erhältlich? appeared first on Leafly Deutschland.

Hanf Journal NewsSüdafrika legalisiert Marihuana für persönliche Zwecke

  Anbau und Konsum von Dagga im Privaten nun legal!     Schon seit einigen Jahren ist auch in Südafrika die Diskussion um den richtigen Umgang mit Cannabis im Gange und erst kürzlich brachten Gerichtsverfahren einige nennenswerte Erfolge aufseiten der Legalisierungsbefürworter und Nutzer. Nachdem ein Gericht den persönlichen Gebrauch in der Privatsphäre erlaubte, dieses Urteil…

Weiterlesen

Der Artikel Südafrika legalisiert Marihuana für persönliche Zwecke erschien zuerst auf Hanfjournal.

Leafly Deutschland NewsCoca-Cola und Aurora Cannabis planen CBD-Brause

Mit etwas anderen Zutaten kennt man sich bei der Coca-Cola Company aus. So kursieren immer noch Gerüchte, dass die Ursprungskola anteilig Kokain enthielt. Nun könnte demnächst eine neue Sorte auf den amerikanischen Markt kommen, die CBD enthält. Medienberichten zufolge führt Coca-Cola bereits Gespräche mit der kanadischen Aurora Cannabis Inc.

Kommt die CBD-Brause von Coca-Cola?

Gemeinsam sollen die beiden Giganten Getränke entwickeln, die Cannabidiol (CBD) enthalten. Es ist sogar die Rede von der einer ganzen CBD-haltigen Produktlinie. Die bahnbrechende Partnerschaft würde die Akzeptanz der Cannabis-Industrie bei einer der bekanntesten Verbrauchermarken der Welt signalisieren.

Cokes geplantes Getränk wäre ein „Wellness“-basiertes Getränk ohne jegliche psychoaktive Wirkung, das sich von den kürzlich angekündigten Partnerschaften zwischen Cannabis und Alkoholunternehmen unterscheidet. Laut dem Bericht, der sich auf einen Insider stützt, wollen sich Aurora und Coke auf den Gesundheitsaspekt konzentrieren.

Andere Bier- und Spirtuosenhersteller mischen durchaus Getränke mit THC. So hat die Heineken-Marke Lagunitas mit „Hi Fi Hops“ bereits einen alkoholfreien Cannabis-Drink im Angebot, einen Bierähnlichen-Mix mit THC und CBD, der als das neue Bier angepriesen wird. Und auch Constellation Brands investiert. Leafly.de berichtete.

Offiziell noch unbestätigte Partnerschaft

Mehrere Quellen erzählten dem BNN Bloomberg unter der Bedingung der Anonymität, dass die Gespräche „ernst“ und „ziemlich weit fortgeschritten“ seien. Auf die Frage, ob ein Coca-Cola-Sprecher die mögliche Partnerschaft bestätigen oder ablehnen würde, wurde er jedoch abgelehnt.

„Zusammen mit vielen anderen in der Getränkeindustrie beobachten wir intensiv das Wachstum von nicht-psychoaktivem CBD als Zutat in funktionellen Wellnessgetränken auf der ganzen Welt. Der Raum entwickelt sich schnell. Zu dieser Zeit wurden keine Entscheidungen getroffen,“ so Kent Landers, Sprecher der Coca-Cola Co., in einer E-Mail an BNN Bloomberg.

Aurora würde die Gespräche auf Nachfrage ebenfalls nicht bestätigen oder ablehnen.

„In der Regel diskutieren wir Geschäftsentwicklungsinitiativen erst, wenn sie abgeschlossen sind, aber wir haben eine Verantwortung gegenüber unseren Aktionären, alle relevanten Chancen, die präsentiert werden, angemessen zu berücksichtigen“, sagte Aurora-Sprecherin Heather MacGregor.

Getränkegiganten auf der Suche nach neuen Märkten

Coca-Cola’s möglicher Vorstoß in den Cannabis-Sektor kommt, da immer mehr Getränkehersteller versuchen, Cannabis als trendige Zutat hinzuzufügen, während ihre traditionellen Geschäfte immer weiter zurückgehen. Die Firma diversifiziert bereits, da der Verbrauch von Cola weiter abnimmt. Das Unternehmen mit seinen Kultmarken von Coca-Cola und Sprite bis Powerade kündigte im August die Übernahme der Costa-Coffee-Kette für 5,1 Milliarden US-Dollar an und hat in den letzten zehn Jahren weitere Produkte wie Saft, Tee und Mineralwasser eingeführt.

Ob es die CBD-Cola auch nach Europa schaffen wird bleibt abzuwarten, genauso ob der Deal überhaupt zustande kommt. Wir werden weiter darüber berichten.

 

The post Coca-Cola und Aurora Cannabis planen CBD-Brause appeared first on Leafly Deutschland.

Polytox.tv - Videos für Psychonauten, Stoner und AktivistenGesichts- und Körpercreme mit Phytocannabinoiden von SatiVera

Das Produkt wurde bereitgestellt von hanf-extrakte.com

Link: https://www.hanf-extrakte.com/shop/cbd-cremes/sativera-gesichts-und-koerper-creme/

—————-

Produktvorstellung auf hanf-magazin.com
https://www.hanf-magazin.com/produktvorstellungen/nutzhanfprodukte/produktvorstellung-sativera-gesichts-und-koerpercreme/

—————-

Folgt dem Hanf Magazin auf:
Facebook: <a href=“https://www.facebook.com/hanfmagazin“ target=“_blank“ rel=“nofollow“>https://www.facebook.com/hanfmagazin
Instagram: https://www.instagram.com/hanfmagazin/
Youtube: https://www.youtube.com/channel/UCRd3…
Twitter: https://twitter.com/hanfmagazin

—————-
produziert von https://www.cannamedia.net/

Polytox.tv - Videos für Psychonauten, Stoner und AktivistenRadtour 2018 | Tag 6 auf nach Ulm | Andreas sagt seine Meinung

Andreas kenne ich schon länger und durch die Radtour und die Übernahme eines halben DB-Sommertickets konnte ich auch Ihn besuchen. „Mehr Anzeigen“

Andreas-Format entstand so nebenbei, deshalb hat es nichts von einen Standart-Interview also nehmt euch etwas Zeit mit, diese Geschichte ist absolut hörenswert.

Alle Infos zu seiner Krankheit – https://de.wikipedia.org/wiki/Heredit%C3%A4re_Neuropathie_mit_Neigung_zu_Druckl%C3%A4hmungen

Folgt mir gerne auch auf
Instagram – https://www.instagram.com/drcaesarhh/
Facebook – https://www.facebook.com/mlmctv/
Discord – https://discord.gg/gZVDB5U

oder auf meinem neuen Kanal
Facebook – https://www.facebook.com/drcasar/
YouTube – https://www.youtube.com/channel/UC1UZfAHrfEnDQFYGUCvGKNA

Leafly Deutschland NewsLeafly.de Interview: Was will die Hanfpartei?

„Ich hoffe, wir haben heute Geschichte geschrieben“ mit diesen Worten beendete Roland Kahl, neuer Vorsitzender der „Hanfpartei – die wahren Sozialdemokraten“ den Gründungsparteitag am 15. September in Lippstadt. Wir von Leafly.de haben bereits im Juli über die Gründungspläne berichtet. Jetzt hat der gerade gekürte Partei-Chef Roland Kahl unsere Fragen zu den Ideen und Plänen der Hanfpartei beantwortet.

Keine Ein-Themen-Partei: „Unsere Ziele und Lösungskonzepte sind zahlreich“

Leafly.de: Lieber Roland, die Hanfpartei will – trotz ihres Namens – keine Ein-Themen-Partei sein. Was sind denn Eure wichtigsten Forderungen?

Roland Kahl: Unsere Ziele sind, neben der Legalisierung von Hanf als Nutz-, Medizinal- und Genusspflanze, sehr umfassend. Mehrere Programmpunkte sind Alleinstellungsmerkmale.

Beispiel Arbeitsmarkt: Wir beteiligen ausnahmslos alle Bürger fair an der enormen Wertschöpfung der Wirtschaft. Das erreichen wir durch eine „Unterbeschäftigungssteuer“, die auch ein von der Wirtschaft als Steuersparmodell finanziertes Grundeinkommen und damit auch eine Mindestrente von 2.000 Euro beinhaltet. Niedriglöhne, Leiharbeit, befristete Arbeitsverhältnisse, Altersarmut, Hartz IV und Perspektivlosigkeit gibt es nicht mehr. Man könnte auch sagen: Wir unterwerfen die Wirtschaft den Interessen aller Menschen.

Beispiel Steuersystem: Wir schaffen alle heutigen Steuern ab und finanzieren die öffentlichen Haushalte durch „Umsatzprovision“ auf die amtlich erfassten Inlandsumsätze in Höhe von über sieben Billionen Euro im Jahr. Ohne die erheblich steigende Kaufkraft unseres Arbeitsmarktsystems zu berücksichtigen, liegen wir bei einem Steuersatz von 15 Prozent bei rund 930 Milliarden Euro Einnahmen. Berechnet man die steigende Massenkaufkraft ein, liegt es realistisch weit darüber. Dies gibt der Politik enorme Handlungsspielräume, wie zum Beispiel der Sanierung unserer öffentlichen Infrastrukturen, Schulen, Krankenhäuser, Gesundheitsversorgung und vielem mehr.

Alle Einkommensbezieher werden sich freuen zu hören, dass ihr sauer verdientes Geld frei von Einkommens- und Lohnsteuern bleibt. Weitere wichtige Ziele sind Maßnahmen im Bereich Bauen und Wohnen, die Wohneigentum für alle erschwinglich machen sollen.

Wir werden Genmanipulation von Lebensmitteln und Saatgut abschaffen und das Saatgutkontrollgesetz reformieren. Wir halten gentechnikfreie Vielfalt bei allen Nutzpflanzen für unerlässlich. Hanfprodukte sollen vermehrt als Lebensmittel angeboten werden. Sie sind gesund und bei ausreichendem Anbau auch preisgünstig. Dies betrifft natürlich auch den Bereich Landwirtschaft, der mit der Ausrichtung hin zu mehr Qualität profitieren wird.

Unsere Ziele und dazugehörigen Lösungskonzepte sind so zahlreich, dass ich im Rahmen dieses Interviews nur einen Bruchteil aufzählen kann. Unsere Webseite „Programm“ bietet eine Gesamtübersicht.

„Wir halten Cannabis für eine äußerst wertvolle Medizin“

Leafly.de: Wir von Leafly.de interessieren uns selbstverständlich besonders für das Thema Cannabis als Medizin. Wie steht Ihr dazu und was wollt Ihr hier erreichen?

Roland Kahl: Wir halten Cannabis für eine äußerst wertvolle Medizin und wollen hier sowohl die Grundlagen-Forschung als auch die Entwicklung von Medikamenten massiv fördern. Natürlich gibt es bereits Studien – da wollen wir Leafly.de auch sehr für die gute Aufklärung und Artikel danken.

Die vorhandenen Studien geben sehr hoffnungsvolle Hinweise auf die guten Wirkungen und niemand kann noch seriös bestreiten, wie gut Cannabis bei Epilepsie-Erkrankungen, Schmerz-Erkrankungen, Aufmerksamkeitsdefizit-Syndromen, Migräne, Gelenkschmerzen, Arthritis, Arthrose und vielem mehr – aber auch bei verschiedenen Krebserkrankungen – helfen kann.

Es wurde aufgrund der zahlreichen Bestandteile der Cannabisblüten – Cannabinoide, ätherische Öle und viele weitere Substanzen – noch nicht vollumfänglich verstanden, wie und in welcher Kombination diese hilfreich sind. Hier bedarf es noch weiterer Forschung.

„Ich leide an chronischer Migräne“

Leafly.de: Du bist selbst Cannabispatient, nicht wahr?

Roland Kahl: Ja, daher interessiert auch mich persönlich das Thema sehr. Ich leide an chronischer Migräne und habe gemerkt, dass bestimmte Cannabis-Sorten sehr gut gegen die schwere Übelkeit und auch die zuweilen unerträglichen Schmerzen helfen. Durch Cannabis – derzeit bekomme ich Dronabinol verschrieben – konnte ich meine Anfallshäufigkeit auf 1/4 bis 1/5 der früheren Frequenz reduzieren. Auch die Intensität der Anfälle hat sich reduziert. Das hat mir erst die Kraft und Motivation zur Gründung der Hanfpartei – den wahren Sozialdemokraten gegeben. So viel zu dem nach wie vor gängigen Vorurteil, dass Cannabis-Konsumenten (ich nehme es jeden Tag) „nichts auf die Reihe“ bekommen, unmotiviert und antriebschwach seien. Vielmehr ist aus meiner Erfahrung das Gegenteil der Fall.

Wir sehen auch gute Möglichkeiten für kleinere sowie mittlere pharmazeutische Firmen und Apotheken, cannabisbasierte Medikamente zu entwickeln. Angefangen von hoch konzentrierten Vollextrakten, Ölen, Tinkturen, Kapseln und Tabletten, bis hin zu mit bestimmten Bestandteilen der Hanfblüten angereicherten Präparaten für definierte Anwendungen.

Einen Anfang sehen wir gegenwärtig bei CBD-haltigen Cannabis-Präparaten, die zum Beispiel meiner Frau, die einen schwer therapierbaren Bandscheibenvorfall hatte, sehr halfen, die oftmals mit Entzündungsprozessen belasteten Schmerzen stark zu reduzieren. Sie schläft jetzt besser und problemloser. Auch kann sie sich schmerzfreier bewegen.

Natürlich ist Cannabis kein Allheilmittel, jedoch aus unserer Sicht bei vielen Erkrankungen ein sehr gutes Mittel der Wahl – als Komplementärmedizin, beispielsweise bei Chemotherapien gegen die oft schweren Nebenwirkungen, so gut wie unverzichtbar. Ein Arzt, der aufgrund ideologischer Vorbehalte Patienten Cannabis verweigert, begeht aus unserer Sicht Körperverletzung.

Wenn wir nach Israel schauen, wird dort in Alten- und Pflegeheimen Senioren und Pflegebedürftigen Cannabis verabreicht. Mit sehr gutem Erfolg. Es muss völlig normal werden, dass man in einer Apotheke Cannabis-Präparate gegen seine Erkrankungen und Gebrechen erhalten kann.

Hanfpartei will das „weit klaffende Vakuum auf der linken Seite besetzen“

Leafly.de: Die Hanfpartei sagt von sich selbst, dass sie sich als Alternative im linken Wählerspektrum etablieren will. Was habt Ihr den Wählern zu bieten, was die etablierten Parteien nicht haben?

Roland Kahl: Unser Programm bedeutet die Verwirklichung des gebrochenen Versprechens vom Wohlstand für alle. Wir sind der Auffassung, dass es ein sehr großes Spektrum und eine deutliche Mehrheit an Wählern gibt, die „Links“ wählen würden. Genau genommen gibt es derzeit eigentlich gar keine linken Alternativen.

Die SPD hält immer noch an der neoliberalen Agenda 2010 fest, obwohl sie dadurch die Hälfte ihrer Wähler verloren hat. Die Grünen sind im Laufe der Zeit zu einer Art FDP mit ökologischem Touch für Müll trennende Besserverdiener geworden. Die Linke ist nicht links, wenn sie offene Grenzen und damit die Abschaffung des Sozialstaats, weiter steigende Mieten und noch mehr Druck auf die Löhne will. Unsere Position bei der Zuwanderung ähnelt der von Sahra Wagenknecht und Oskar Lafontaine, die bei der Linken nichts mehr zu sagen haben. Die tragisch zerrissene Linke hat ihre eigentliche Zielgruppe – die Schwächsten im Inland bzw. das „Proletariat“ – aufgegeben, was dazu führte, dass viele ehemals links eingestellte Wähler sogar die ultraneoliberale AfD als geringeres Übel wählen.

Dieses inzwischen weit klaffende Vakuum auf der linken Seite der politischen Landschaft wollen wir besetzen. Unsere Lösungsansätze sind sehr umfassend und setzen an der Wurzel der zahlreichen Probleme an. Wir sind also „radikal“ in einer sehr konstruktiven und durchdachten Weise. Unsere Erfahrung ist, dass offene Menschen mit einer positiven Vision der Zukunft bei uns ein Forum und Resonanz finden. Das ist ein inzwischen selbst verstärkender Prozess, den wir nach Kräften fördern.

„Das Beispiel der Piraten zeigt uns, was wir besser machen müssen“

Leafly.de: In den letzten Jahren haben sich mehrere kleine Parteien neu gegründet und auch teilweise durchgesetzt: Die Piratenpartei beispielsweise überraschte zuerst mit einem rasanten Erfolg, zerfleischte sich dann aber selbst. Was kann die Hanfpartei besser machen, damit interne Querelen nicht die Zukunft der Partei frühzeitig beenden?

Roland Kahl: Ich verstehe die Frage nach den Piraten sehr gut, denn bei den Ansätzen und möglichen Problemen gibt es Parallelen. Wir erleben gerade in unserer Facebook-Gruppe, was auf uns zukommt: von null auf 1.300 Mitglieder in 3 Monaten. 90 Prozent davon sind laut Facebook Statistik auch aktiv. Wir müssen aufpassen, dass unsere strukturellen Kapazitäten schnell genug mitwachsen.

Gerade neue Parteien, die vielversprechend wirken, ziehen massenhaft Leute an, die ihre eigenen Ziele verwirklichen und die Partei umbiegen wollen. Bei den Piraten wurde ein fruchtloses Tauziehen daraus. Gerade das Beispiel der Piraten zeigt uns, was wir besser machen müssen. Die Piraten sind trotz guter Ansätze vor allem an der Fehlkonstruktion der Parteistrukturen und an der Ignoranz gegenüber den wichtigsten Themen gescheitert. Mit Netzpolitik und Datenschutz gewinnt man keine Wahlen.

„Wir sind die Partei der großen Visionen“

Roland Kahl: Wir gehen offen, freundlich und wertschätzend miteinander um und behalten dies in der Partei und in den von uns betriebenen und öffentlich einsehbaren Diskussionsforen auch bei kontroversen Themen bei. Auf diesem Substrat gedeihen natürlich Begeisterung, Motivation und gute Ideen. Wir sind die Partei der großen Visionen. Ungewöhnliche Ideen verwerfen wir nicht gleich, sondern prüfen sie ernsthaft. So können weitere gute Ideen zu Programmpunkten werden. Wir sind extrem offen, machen keine Geheimnisse, jeder kann alles nachlesen, Fragen stellen und wir helfen einander bei Fragen aller Art. Das erzeugt ein Gemeinschaftsgefühl, dass man so bei anderen Parteien wohl in dieser Form selten findet.

Die Hanfgemeinde ist zu meiner Erleichterung auch ein ebenso progressiver wie freundlicher Menschenschlag. Die Leute sind im Durchschnitt etwas entspannter, sodass auch die Moderation für die Foren-Admins etwas einfacher als im „Normalfall“ ist. Es spricht also auch dies für die Legalisierung von Cannabis.

Die Hanfpartei ist von der Zusammensetzung der Mitglieder sehr heterogen, gerade diese Vielfalt bedingt diesen guten Umgang miteinander. Und die Erfahrung hat gezeigt, dass sich Menschen von uns angezogen fühlen, die sehr gerne ein freundliches, partnerschaftliches Verhalten an den Tag legen. Davon profitieren wir alle – als Partei, aber letztendlich auch als Gesellschaft insgesamt.

Hanfpartei – anstehende Wahlen

Leafly.de: Was sind Eure nächsten Ziele? Wie soll es mit der Partei weitergehen?

Roland Kahl: Unmittelbar nach der Gründung der Hanfpartei werden wir den Landesverband NRW gründen, andere Bundesländer werden in Bälde folgen. Am 15.9. haben wir ebenfalls die Kandidaten für die Europawahl aufgestellt. Nächstes Ziel ist die Sammlung von 4.000 Unterstützungsunterschriften für die Zulassung zu Europawahl im Mai 2019.

Ein weiteres realistisches Ziel ist die Teilnahme an der Hamburger Bürgerschaftswahl – entspricht der Landtagswahl – 2020. Auch zur Bundestagswahl 2021 werden wir antreten, bei entsprechender Berichterstattung sehen wir durchaus Chancen.

Warum? Im Gegensatz zu allen anderen Parteien haben wir die Vision einer viel lebenswerteren Welt – und sowohl den Willen als auch die Möglichkeit, sie umzusetzen. Jede und jeder, dem etwas an einer besseren Zukunft liegt, ist eingeladen, bei uns mitzumachen. Wir sind eine Mitmachpartei.

The post Leafly.de Interview: Was will die Hanfpartei? appeared first on Leafly Deutschland.

Vision e.V. für innovative DrogenselbsthilfeNeue KISS-Gruppe ab Herbst

Ab Mitte September bieten wir bei VISION e.V. in guter alter Tradition wieder eine KISS Gruppe („Kompetenz im selbstbestimmten Substanzkonsum“) an.

Wie zufrieden bist du mit deinem Konsum?

Beschäftigen dich Gedanken wie:

  • Ich würde gerne weniger konsumieren
  • Ich würde gerne eine Substanz weglassen – aber wie soll ich das schaffen?
  • Wie viel konsumiere ich …

    Weiterlesen »

Hanf Journal NewsCoca Cola steigt ins Cannabis-Business ein

    Gerüchte über Kooperation zwischen Coca Cola und Aurora Cannabis lösen Kaufrausch bei Aktionären aus         Sadhu van Hemp     Noch ist es nicht amtlich, doch laut des kanadischen Finanznachrichtensenders „BNN Bloomberg“ führt die Coca Cola Company mit dem kanadischen Cannabis-Produzenten Aurora „ernsthafte Gespräche“ über eine Kooperation. Plan sei, die…

Weiterlesen

Der Artikel Coca Cola steigt ins Cannabis-Business ein erschien zuerst auf Hanfjournal.

Polytox.tv - Videos für Psychonauten, Stoner und Aktivisten4 extrem giftige legale psychoaktive Pflnazne, die in Deutschland wachsen

Dieses Video gibt einen kleinen Überblick über 4 extrem giftige in Deutschland wachsende und legale Pflanzen.
Obwohl der Konsum nicht unmöglich ist, sollte in jedem Fall davon abgeraten werden, da dieser bei den hier aufgeführten Pflanzen besonders schnell tödlich enden kann.

Website: https://psychoaktiv-school.jimdo.com/

Enzyklopädie der psychoaktiven Pflanzen: https://amzn.to/2xqwdHG

Psychoaktive Pflanzen, Pilze und Tiere : https://amzn.to/2QDUbYD

Polytox.tv - Videos für Psychonauten, Stoner und AktivistenWieviele Pflanzen auf 1m²?!

++HomeGrow from Germany++
Endlich wieder eine Gärtner-Folge!🙏
Meine Herren & Damen, in der Tat ihr habt eine Zeit lang warten müssen. Jetzt sind wir wieder am Start und zeigen euch Gärtner – eurer Lieblings Blumen. Den Anfang macht unsere Bio-Fan Olaf. Der eine sog. „Grow-Box“ bewirtschaftet. Kein Zentimeter ist mehr Platz! Was daran liegen könnte, das Olaf ganzen 36 Pflanzen in seinem molligen (120×120) Zelt Platz anbietet.
Viel Spaß mit der neuen Folge, alles gute und bitte nichts illegales nachmachen.
Beste Grüße
Timm

Strain: #Cookies Kush
Girl Scout Cookies x Rollex OG Kush
Breeder: Barneys Farm
Type: indica
Flowering: ca. 55 Tage
Only female seeds

Strain: #Peyote Critical
Peyote Purple x Critical Mass
Breeder: Barneys Farm
Location: indoor, outdoor
Type: indica/sativa
Flowering: ca. 60 Tage
Only female seeds

Strain: #Blueberry OG
(DJ Short) Blueberry x OG Kush
Breeder: Barneys Farm
Location: indoor, outdoor
Type: mostly indica
Flowering: ca 60 Tage
Only female seeds

Strain: #Royal Gorilla
Breeder: Royal Queen
Location: indoor, outdoor
Type: indica/sativa
Flowering: 60 Tage
Only female seeds

Strain: #Cheese
Breeder: Dinafem
Location: indoor, outdoor
Type: mostly indica
Flowering: ca. 55 days
Only female seeds
Blend: Indica 60% – Sativa 40%

Strain: #Blueberry Gum
Breeder: G13 Labs
Location: indoor, outdoor
Type: mostly indica
Flowering: ca 55 days
Only female seeds

Strain: #Pineapple Express #2
Pineapple Expres x Skunk #1
Breeder: G13 Labs
Location: indoor, outdoor, greenhouse
Type: mostly indica
Flowering: ca. 50 Tage
Only female seeds

Strain: #White Widow
Breeder: Barneys Farm
Location: indoor, outdoor
Type: indica/sativa
Flowering: ca 60 Tage

Strain: #THC Bomb
Breeder: Bomb Seeds
Location: indoor, outdoor
Type: indica/sativa
Flowering: ca. 60 Tage
Reg. or female seed

Strain: #Power Plant
Breeder: Dutch Passion
Location: indoor, greenhouse
Type: mostly sativa
Flowering: ca. 60 Tage
Reg. or female seed

Strain: #Herz OG
Larry OG Kush x Kosher Kush
Breeder: Exotic Seeds
Location: indoor, outdoor
Type: indica/sativa
Flowering: ca 60 Tage
Only female seed

***
In dieser Sendung werden Handlungen erwähnt und/oder gezeigt, die in Deutschland für bestimmte Personen illegal sind.
Der Besitz, Handel, Erwerb, und die Produktion von Cannabis sind in Deutschland für die meisten Menschen illegal und stellen eine Straftat dar.
GreenGermany will seine Zuschauer informieren und aufklären. Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass die betreffenden Handlungen nicht nachgeahmt werden sollen.
***

Instagram: https://www.instagram.com/green.germany/
Facebook: https://www.facebook.com/gg.greengermany/

produced by sens media

Leafly Deutschland NewsSchizophrenie führt häufig zu Cannabiskonsum sagt eine neue Studie

Neue Studie sucht nach Hinweisen auf kausale Zusammenhänge

In einer neuen Studie, die im August 2018 in der Zeitschrift Nature Neuroscience erschienen ist, untersuchten Forscher des „International Cannabis Consortium“ das Genom nach Zusammenhängen zwischen Cannabiskonsum und Schizophrenie: In der sogenannten „genomweiten Assoziationsstudie“ wurde gezielt nach winzigen Variationen im Genom (sog. SNP’s; sprich: snips) gesucht, die für Individuen charakteristisch sind, die Cannabis konsumieren, oder zu irgendeinem Zeitpunkt in ihrem Leben konsumiert haben.

Auch winzige Veränderungen in Genen können deren Regulation verändern, so dass sie stärker oder schwächer abgelesen werden. Das hat Folgen auf – mitunter – zahlreiche Prozesse und Stoffwechselvorgänge im Körper. Die Studie identifizierte 35 verschiedene Gene, die mit dem Cannabiskonsum assoziiert sind, mit den stärksten Assoziationen im Gen CADM2.

„CADM2 wurde bereits mit riskantem Verhalten, Persönlichkeit und Alkoholkonsum in Verbindung gebracht“, sagte Jacqueline Vink von der Radboud University und der Hauptautorin der Studie.

Eine solche Studie ist in der Cannabisforschung nicht die erste ihrer Art, allerdings ist sie mit einer Populationsgröße von über 180.000 Individuen die bisher Größte ihrer Art.

Schizophrenie erhöht das Risiko für Cannabiskonsum

“Unsere Untersuchungen haben gezeigt, dass Menschen mit Anfälligkeit für Schizophrenie auch eher geneigt sind, Cannabis zu konsumieren.“ – So fasste Jaqueline Vink, eine der Autorinnen der Studie, die Ergebnisse zum Thema Cannabiskonsum und Schizophrenie zusammen.

Die Wissenschaftler untersuchten sowohl die Möglichkeit, dass Cannabiskonsum das Entstehen einer Schizophrenie begünstigen könnte als auch die umgekehrte Möglichkeit, nämlich dass eine (noch nicht manifeste) Schizophrenie den Konsum von Cannabis begünstigt.

Demnach wurden nur „schwache“ Hinweise darauf gefunden, dass Cannabiskonsum zu Schizophrenie führt – Hinweise in die andere Richtung, also dass Schizophrenie häufig zu Cannabiskonsum führen kann, waren in der Studie jedoch stärker.

schizophrenie

Die Vermutung, dass eine entstehende Schizophrenie das Risiko von Cannabiskonsum steigern kann, ist nicht neu

Es wurde oft spekuliert, dass möglicherweise „Vorläufersymptome“, d.h. der eigentlichen Schizophrenie vorangehenden Symptome (sog. Prodrome) die Betroffenen zur Einnahme von Cannabis, z.B. als eine Form der Selbstmedikation, veranlassen.

In der Prodromalphase treten eher allgemeine Beschwerden auf, die sich in den meisten Fällen nicht klar einem bestimmten Krankheitsbild zuordnen lassen. Die Dauer der Prodromalphase bei Schizophrenie wird in der Literatur mit ca. fünf Jahren angegeben. Kommt ein Betroffener im Verlauf oder am Ende dieser Phase dann in ärztliche Behandlung, so ist im Nachhinein nur schwer nachvollziehbar, ob der Cannabiskonsum Ursache oder Folge der Beschwerden ist.

In der Studie wurde außerdem ein positiver Zusammenhang von Cannabiskonsum mit anderen Merkmalen gefunden

So ist unter Cannabiskonsumenten die Wahrscheinlichkeit höher, auch andere Substanzen zu verwenden oder davon abhängig zu sein (Rauchen, Alkohol). Cannabiskonsumenten leiden auch häufiger an ADHS als Nicht-Konsumenten. Zudem zeigen sie erhöhte Risikobereitschaft, aber auch größere generelle Offenheit.

Interessanterweise fand sich auch ein positiver Zusammenhang zwischen Cannabiskonsum und dem Bildungsniveau, der Fähigkeit komplexe Probleme zu lösen, abstraktem Denken und Lernfähigkeit (sog. fluide Intelligenz) bzw. einem höheren Haushaltseinkommen. Die Autoren vermuten, dass in einem Umfeld mit höherem sozioökonomischen Status Cannabiskonsum häufiger anzutreffen sein könnte.

Fazit

Trotz einer stärkeren kausalen Korrelation zwischen Schizophrenie und Cannabiskonsum (anstelle von Cannabiskonsum als Ursache für Schizophrenie) liefert auch diese Untersuchung keine eindeutigen Beweise. Zwar ermöglichte die Größe der untersuchten Population, neue Verknüpfungen zwischen Cannabiskonsum und anderen Verhaltensmustern zu identifizieren oder bestehende Vermutungen zu stützen, doch besitzt die Studie auch Schwächen.

So ist besonders die nur als schwach gefundene Verknüpfung zwischen Cannabiskonsum und Schizophrenie mit Vorsicht zu betrachten, da die Gruppe der Cannabisnutzer sehr inhomogen war. So wurden Nutzer, die jemals Cannabis probiert hatten mit regelmäßigen und starken Konsumenten zusammen ausgewertet. Auch fand keine Unterscheidung zwischen Cannabispatienten oder Freizeitkonsumenten statt.

Spezieller Dank der Leafly.de Redaktion an den Co-Autoren dieses Artikels: Tim Dresemann

 

 

The post Schizophrenie führt häufig zu Cannabiskonsum sagt eine neue Studie appeared first on Leafly Deutschland.

Blog der Aidshilfe DeutschlandBock bloggt 3 | Schwulsein in China – nicht illegal, aber „abnormal“

Im Rahmen eines Austauschprogramms für Nichtregierungsorganisationen zwischen China und der EU lernt unser Mitarbeiter Werner Bock vier Wochen lang die Arbeit einer chinesischen HIV-Organisation in Hefei kennen. Seine Erlebnisse schildert er in Bock bloggt.

Wie sieht schwules Leben in China aus? Diese Frage hat mich am allermeisten interessiert, als klar war, dass ich für das Austauschprogramm angenommen wurde.

Homosexualität wurde in China 1997 entkriminalisiert

Homosexualität wurde in China 1997 entkriminalisiert, seit 2001 gilt Homosexualität nicht mehr als Geisteskrankheit. Noch nicht so lange her, aber immerhin. In den letzten Jahren hat sich in den Großstädten eine schwule Bar- und Clubszene entwickelt, habe ich vorab im Internet gelesen. Das Ergebnis für Hefei fällt allerdings ernüchternd aus: Es gibt hier nur eine Gay-Bar – und das bei 7 Millionen Einwohner_innen! Im Vergleich zu Peking (22 Millionen) und Shanghai (23 Millionen) lebe ich hier quasi in der Kleinstadt – und somit in der schwulen Diaspora.

Dating App - Bock bloggt

Schwule in China lernen sich hauptsächlich über das Internet kennen

Zum Glück gibt es auch in China Internet und schwule Dating-Apps – und die nutzen schwule Männer ausgiebig. „89 % aller Männer, die bei uns einen HIV-Test gemacht haben, gaben in einem Fragebogen an, dass sie ihre Sexpartner im Internet kennengelernt haben“, erzählt mir mein chinesischer Kollege Pan. Und die Auswahl an Männerbekanntschaften dort ist  groß: Die angesagteste Dating-App „Blued“ hat über 50 Millionen User – und seit ich hier bin, ja noch einen mehr.

Flirtfaktor? Null!

Schwules Leben findet hauptsächlich im Netz und in den eigenen vier Wänden statt. In Hefei gibt es keine LGBT-Organisation, kein schwules Magazin, kein schwules Leben in der Öffentlichkeit. Mein Eindruck ist, dass die meisten Menschen hier überhaupt nicht auf dem Schirm haben, dass es so etwas wie Schwule, Lesben oder Trans* gibt.

Auf der Straße, im Restaurant, im Hotel ist der Flirtfaktor gleich Null. Man macht sein Ding und nimmt vom anderen wenig Notiz. Augenkontakt gibt es nur äußerst flüchtig, ein Lächeln ist die absolute Ausnahme. Ausnahme ist auch, dass man sich im Fahrstuhl grüßt oder jemanden aus Höflichkeit den Vortritt lässt. Ich glaube, das ist ein kulturelles Ding – und da ist sie wieder, die Gemeinsamkeit: Auch der Berliner ist ja eher für seinen spröden Charme bekannt.

Nicht gutheißen, nicht ablehnen, nicht fördern

Die offizielle Linie von Regierung und Behörden gegenüber LGBT gilt als äußerst ambivalent. Zwar ist Homosexualität nicht illegal, öffentlich sichtbar soll homosexuelles Leben aber auch nicht sein. Im Fernsehen und im Internet ist die Darstellung von Homosexualität oder gleichgeschlechtlichen Beziehungen verboten – so etwas gilt als „abnormal“. Den chinesischen Behörden war es schon zu viel, als beim diesjährigen Eurovision Song Contest ein verliebtes Jungenpaar auf der Bühne zu sehen war, das miteinander tanzte und Händchen hielt. Dieser Teil der Übertragung wurde herausgeschnitten und zensiert. Das ist erst vier Monate her.

In den letzten Jahren wurden in verschiedenen Städten öffentliche Aktionen von LGBT immer wieder verboten. Dabei geht es vielleicht sogar weniger um das Thema Homosexualität an sich, sondern darum, dass jede Form des „organisierten Andersseins“ von den Behörden als mögliche Gefahr betrachtet wird.

Skyline Shanghai - Bock bloggt

Die Skyline von Shanghai ist märchenhaft

Ausnahmen bestätigen die Regel

Wie können LGBT-Organisationen in einem solchen Klima überhaupt arbeiten? Um darüber mehr zu erfahren, bin ich nach Shanghai gereist, eine faszinierende Stadt, in der das alte Europa und das moderne China aufeinandertreffen. Dort habe ich Robert Bu vom „Shanghai Youth AIDS Health Center“ kennengelernt. Neben der HIV-Prävention und der Unterstützung von Menschen mit HIV ist es der Organisation wichtig, die Lebenssituation von LGBT zu verbessern.

„In Shanghai haben es LGBT nicht so schwer wie andernorts in China“, erzählt Robert. „Es ist weniger traditionell hier, Schwule und Lesben sind weniger dem Druck von Familie und Verwandtschaft ausgesetzt.“ In der chinesischen Gesellschaft ist es extrem wichtig, dass die Söhne und Töchter heiraten, Kinder bekommen und so der Name der Familie an die nächste Generation weitergegeben wird. Passiert das nicht, gilt es als Schande für die ganze erweiterte Familie.

Interview - Bock blockt

Robert Bu vom„Shanghai Youth AIDS Health Center“ erzählt mir von seiner Arbeit

Einen anderen Weg zu gehen und schwules Selbstbewusstsein aufzubauen ist deswegen nicht einfach. „Unsere Organisation bietet einen Freiraum. Jeden Abend finden Gruppen und Aktivitäten für LGBT statt, es gibt Vorträge und Diskussionen“, berichtet Robert. „Wir bauen Netzwerke von LGBT-Aktivist_innen auf, unterstützen sie und vermitteln ihnen, wie sie ihre Arbeit im legalen Rahmen durchführen können.“ Einfach mal demonstrieren? Das kann zu Verhaftungen führen. „Es ist wichtig, die verschiedenen politischen Ebenen zu beachten. Es kommt darauf an, wie man etwas macht“, sagt Robert, der Jura studiert und ein paar Jahre in einer staatlichen Behörde gearbeitet hat. Das ist ein großer Vorteil, weil er weiß, wie die Verwaltung tickt.

Karaoke gegen den Druck

Karaoke - Bock bloggt

Karaoke macht Spaß und hilft dabei, den Druck abzubauen

Zurück in Hefei erlebe ich eine Überraschung: Pan und seine Volunteers laden mich zum Karaoke ein, einem beliebten Freizeitvergnügen in China. Ich bin erstaunt: Einige von den Jungs, die ich bisher als eher zurückhaltend erlebt habe, zeigen hier eine ganz andere, lustige, ausgelassene Seite. „Das Singen hilft gegen den großen Druck, dem wir ausgesetzt sind“, sagt mir Rui, einer der Volunteers. Neben chinesischen Sänger_innen, die an Karel Gott oder Helene Fischer erinnern, kennt man hier Lady Gaga genauso wie Celine Dion. Und so singen wir: Laut und schön und falsch. Eine Gruppe von Schwulen, die zusammen viel Spaß hat. Das Normalste der Welt.

Zàijiàn aus China!

Bisher erschienen:

Bock bloggt 1 | Die Ankunft

Bock bloggt 2 | (Not) that different

Deutscher Hanfverband NachrichtenCannabis-Modellprojekte rücken in greifbare Nähe

Der Vorsitzende des Gesundheitsausschusses im Deutschen Bundestag, Erwin Rüddel (CDU)

Der Vorsitzende des Gesundheitsausschusses des Deutschen Bundestages, Erwin Rüddel (CDU), hat sich positiv gegenüber einem Cannabis-Modellversuch geäußert. Er ist damit derzeit der ranghöchste Unionspolitiker, der sich für ein Umdenken in der Drogenpolitik ausspricht. Die SPD greift die Vorlage auf und die Gesundheitspolitiker der Fraktion wollen in der kommenden Sitzungswoche ein Positionspapier für die Fraktion erarbeiten. Cannabis-Modellversuche werden damit immer wahrscheinlicher.

In einem Statement gegenüber dem DHV erklärt Rüddel:

Ich hätte gerne mit Hilfe eines Modellversuches Klarheit darüber, welche Auswirkungen eine veränderte Drogenpolitik haben könnte und dadurch auch die Diskussion versachlichen.

Während des „Tags der Ein- und Ausblicke“ des Deutschen Bundestages am 09.09.2018 diskutierten Mitglieder des Gesundheitsausschusses die Frage „Legalisierung von Cannabis - Pro und Contra“. Hier traf der rheinland-pfälzische Abgeordnete erstmals öffentlich seine Aussage. Rüddel selbst bereiste südamerikanische Länder und konnte sich z.B. in Uruguay über Konsequenzen der Cannabislegalisierung vor Ort ein Bild machen. Dies führte offenbar zu einem Umdenken. Hierzu schrieb uns Erwin Rüddel:

Die Erfahrungen, die andere Länder machen, sind sehr interessant und werden auch von uns aufmerksam verfolgt. Allerdings lassen sich die dadurch gewonnenen Erkenntnisse sicherlich nicht eins zu eins auf Deutschland übertragen. Beispielsweise wenn Südamerikanische Länder sich auch eine Befreiung von Drogenkartellen erhoffen. Ein Haken eines solchen Modellversuchs wäre sicherlich, dass viele Cannabis-Konsumenten unter 18 Jahre alt sind und die entsprechende Abgabe erst an über 18jährige die Ergebnisse des Versuchs verfälschen würde. Diesem Aspekt ist besondere Beachtung bei der Konzeption zu schenken.

Rüddel favorisiert zur Umsetzung des Modellversuchs eine Abgabe durch Apotheken. Die Ethikkommission des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte sollte die konkrete Ausgestaltung des Modellversuchs übernehmen und auch sicherstellen, dass „Erwerb und Konsum durch die gleiche Person erfolgen. Zudem muss die entsprechende Region eng begrenzt und mit Bedacht ausgewählt werden“.

Bislang ist unklar, wie weit die Ideen innerhalb der CDU/CSU-Fraktion diskutiert worden sind oder ob Rüddel mit diesem Vorstoß die Debatte im Alleingang entfachen will. Es kann aber davon ausgegangen werden, dass reformfreudige Entscheidungen nicht vor der Bayern-Wahl am 14.10.2018 getroffen werden.

Die Gesundheitspolitiker der SPD haben sich bereits in der letzten Legislaturperiode für einen Modellversuch ausgesprochen. Gleichzeitig wiederholten sie die Forderung in der Plenardebatte im Februar 2018. Der drogenpolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion Dirk Heidenblut und die gesundheitspolitische Sprecherin Sabine Dittmar wittern bereits eine „neue Ära im Umgang mit Cannabiskonsum und den Folgen“. Sie nehmen den Ball auf und fordern auch die Entkriminalisierung:

Es wird Zeit endlich auch in Deutschland zu einer neuen Drogenpolitik zu kommen. Die Entkriminalisierung der Cannabiskonsument*innen ist da der zentrale Schlüssel. Es ist daher erfreulich, dass auch beim Koalitionspartner Stimmen in Richtung Modellprojekte zur regulierten Abgabe von Cannabis laut werden. Wir begrüßen das Einlenken unseres Ausschussvorsitzenden Erwin Rüddel ausdrücklich.

Aus SPD-Fraktionskreisen verlautet, dass sich die Arbeitsgruppe Gesundheit am 25.09.2018 erneut des Themas annehmen wird und ein Positionspapier verabschieden will. Dieses soll anschließend in die Gesamtfraktion eingebracht werden.

Die Oppositionspartei FDP fordert Modellversuche und es ist ebenfalls davon auszugehen, dass Linke und Grüne – trotz weitergehender Forderungen – entsprechende Vorschläge der Koalitionsparteien unterstützen würden. DHV-Geschäftsführer Georg Wurth erklärt hierzu:

Die Diskussion befindet sich derzeit auf einem guten Weg. Die Chancen, Cannabis-Modellversuche in Deutschland zu realisieren, waren noch nie so gut wie heute. Wir drücken der Vernunft und der Regierungskoalition in dieser Frage die Daumen!


Statement von Erwin Rüddel gegenüber dem DHV (13.09.2018) im Wortlaut:

Während die Gegner einer Liberalisierung der Drogenpolitik befürchten, dass es zukünftig mehr Konsumenten und dadurch auch mehr Abhängige geben könnte, führen Befürworter ins Feld, dass manche Drogenkarrieren erst aufgrund der Kriminalisierung von Cannabis entstünden. Diese Diskussionen werden schon seit vielen Jahren geführt und treten auf der Stelle. Ich hätte gerne mit Hilfe eines Modellversuches Klarheit darüber, welche Auswirkungen eine veränderte Drogenpolitik haben könnte und dadurch auch die Diskussion versachlichen.

Die Erfahrungen, die andere Länder machen, sind sehr interessant und werden auch von uns aufmerksam verfolgt. Allerdings lassen sich die dadurch gewonnenen Erkenntnisse sicherlich nicht eins zu eins auf Deutschland übertragen. Beispielsweise wenn Südamerikanische Länder sich auch eine Befreiung von Drogenkartellen erhoffen. Ein Haken eines solchen Modellversuchs wäre sicherlich, dass viele Cannabis-Konsumenten unter 18 Jahre alt sind und die entsprechende Abgabe erst an über 18jährige die Ergebnisse des Versuchs verfälschen würde. Diesem Aspekt ist besondere Beachtung bei der Konzeption zu schenken.

Für einen Modellversuch wäre sicherlich die Abgabe über die Apotheke der einfachste Weg. Durch eine staatlich kontrollierte Abgabe auf diesem Weg würde auch ein gleichbleibender THC-Gehalt sichergestellt werden können. Für die konkrete Ausgestaltung eines möglichen Modellversuchs sollte meines Erachtens allerdings die Ethikkommission des BfArM zuständig sein. Dazu gehört beispielsweise auch die Sicherstellung, dass der Erwerb und Konsum durch die gleiche Person erfolgen. Zudem muss die entsprechende Region eng begrenzt und mit Bedacht ausgewählt werden.


Statement von Dirk Heidenblut (SPD) im Wortlaut (14.09.2018):

Umsteuerung im Umgang mit Cannabis dringend nötig

Erst im Juni fand zum wiederholten Mal eine öffentliche Expertenanhörung im Bundestag zum Thema Modellprojekte zur kontrollierten Abgabe von Cannabis statt. Andere, auch europäische Länder sind diesbezüglich schon weiter als Deutschland und gewinnen aus ihren Modellprojekten viele brauchbare Erkenntnisse für eine zeitgemäße Drogenpolitik.

„Es wird Zeit endlich auch in Deutschland zu einer neuen Drogenpolitik zu kommen. Die Entkriminalisierung der Cannabiskonsument*innen ist da der zentrale Schlüssel. Es ist daher erfreulich, dass auch beim Koalitionspartner Stimmen in Richtung Modellprojekte zur regulierten Abgabe von Cannabis laut werden. Ich begrüße den Vorstoß unseres Ausschussvorsitzenden Erwin Rüddel ausdrücklich“, äußert sich der SPD-Abgeordnete Dirk Heidenblut, zuständig für Drogenpolitik im Gesundheitsausschuss. Modellprojekte mit begleitenden Präventionsangeboten und einem Abgabesystem mit klaren Jugendschutzregelungen können die nötigen Rückschlüsse für ein bundesweites System einer kontrollierten Abgabe ermöglichen. „Um bundesweit kurzfristig Verbesserungen zu erreichen plädiere ich neben den Modellprojekten für einen Wechsel von Konsum und Kleinmengenbesitz vom Strafrecht hin zum Ordnungsrecht“, stellt der Abgeordnete abschließend fest.

Er blickt nun zuversichtlich auf die Entwicklungen beim Koalitionspartner und freut sich auf eine neue Ära im Umgang mit Cannabiskonsum und den Folgen.

Hanf Journal NewsCannabizz Warschau 2018

    Zweite Hanffachmesse in Polen – Tickets zu gewinnen       Am ersten Wochenende des Dezembers lädt das Cannabizz Team die gesamte Hanfszene Europas und der Welt nach Polen ein, um dort zum zweiten Mal die Marihuanamesse Cannabizz Warszawa stattfinden zu lassen. Nachdem das Event im vergangenen Jahr ein durchweg positives Feedback erzielte,…

Weiterlesen

Der Artikel Cannabizz Warschau 2018 erschien zuerst auf Hanfjournal.

Hanf Journal NewsDie „Hanfpartei“ ist gegründet

    Erstes Etappenziel der „Hanfpartei – die wahren Sozialdemokraten“ ist die Zulassung zur Europawahl 2019         Am Samstag fand im westfälischen Lippstadt der Gründungsparteitag der Hanfpartei statt – und der erste Parteichef heißt Roland Kahl, ein Logistik-Fachmann aus dem Bayerischen. Die Cannabis-Legalisierung sei der „Markenkern“ der Hanfpartei, die sich aber nicht…

Weiterlesen

Der Artikel Die „Hanfpartei“ ist gegründet erschien zuerst auf Hanfjournal.

Leafly Deutschland NewsStudie: CBD normalisiert Gehirnfunktionen

CBD und Psychosen

Eine neue Studie zeigt, dass der Cannabisextrakt Cannabidiol (CBD) die Gehirnfunktion bei Menschen mit Psychose verbessert. Die Forschungsarbeit wurde von Wissenschaftlern des King’s College London (KCL), England, durchgeführt und in der Zeitschrift JAMA Psychiatry veröffentlicht. Dr. Sagnik Bhattacharyya vom KCL-Institut für Psychiatrie, Psychologie und Neurowissenschaften hat die Studie geleitet.

Bhattacharyya erklärt die Motivation für diese Forschungsarbeit: „Die Hauptstütze der gegenwärtigen Behandlung für Menschen mit Psychose sind Medikamente, die in den 1950er Jahren entdeckt wurden und leider nicht für alle funktionieren.“

Die antipsychotische Wirkung von Cannabidiol ist bereits bewiesen. Zum Beispiel hat eine 6-wöchige klinische Studie gezeigt, dass CBD psychotische Symptome lindert, wenn es in Verbindung mit Antipsychotika eingenommen wird. In ähnlicher Weise fand eine 4-wöchige Studie heraus, dass Cannabidiol genauso wirksam ist wie herkömmliche Antipsychotika, allerdings weniger Nebenwirkungen hervorruft. Mehr zum Thema Psychosen hier.

Studie beleuchtet die Auswirkungen von Cannabidiol auf das Gehirn

Wieso hilft CBD bei Psychosen? Die verantwortlichen neurologischen Mechanismen waren bis jetzt unbekannt. Die neue Forschung liefert hier Erkenntnisse und bringt uns näher zu einer möglichen Cannabidiol-basierten Behandlung von Psychosen.

Im Rahmen der CBD-Studie untersuchten Bhattacharyya und seine Kollegen die Auswirkungen von Cannabidiol auf 33 Studienteilnehmer. Diese hatten ein “klinisch hohes Risiko“ für Psychosen. Obwohl diese Krankheit bei den Teilnehmern noch nicht diagnostiziert wurde, hatten sie bereits psychotische Episoden durchlebt.

Von den 33 Teilnehmern nahmen 16 eine einzelne orale Dosis von 600 Milligramm Cannabidiol ein. 17 Teilnehmer bekamen ein Placebo. Die Forscher verglichen die Ergebnisse in diesen Gruppen mit denen einer Kontrollgruppe von 19 Personen, die keine Psychose hatten.

Mit einem funktionellen MRT scannten die Forscher die Gehirne der Teilnehmer, während diese einen Gedächtnistest durchführten. Es ist bekannt, dass die Gedächtnisaufgaben drei Gehirnbereiche aktivieren, die bei einer Psychose typischerweise hyperaktiv sind.

Cannabidiol normalisiert die Gehirnaktivität

In der Psychose-Gruppe war die Gehirnaktivität derjenigen, die Cannabidiol einnahmen, weniger intensiv als die derjenigen, die ein Placebo erhielten. CBD reduzierte die Aktivität in den Hirnregionen auf nahezu normale Werte.

Die Hirnaktivität dieser Gruppe lag in jeder der drei untersuchten Hirnregionen zwischen dem der gesunden Korntollpersonen, die kein Medikament erhielten, und der Hirnaktivität der Risikopatienten, die nur ein Placebo erhielten.

„Diese Ergebnisse“, so die Autoren, „deuten darauf hin, dass Cannabidiol die Dysfunktion in diesen Gehirnregionen normalisieren könnte, die kritisch mit der Psychose in Verbindung gebracht werden. Dies könnte der Grund der therapeutischen Wirkung von CBD bei Psychosen sein.“

Laut der Autoren ist diese Studie die erste, die die Wirkung von Cannabidiol auf das Gehirn und die neurologischen Mechanismen zeigt. So erklären die Wissenschaftler, wie CBD dazu beitragen könnte, psychotische Symptome zu lindern.

Cannabidiol kann die „ideale Behandlung“ sein

Dr. Sagnik Bhattacharyya erklärt, dass Cannabidiol „auf völlig andere Weise wirkt als herkömmliche Antipsychotika“. In naher Zukunft planen er und sein Team die Einführung einer großen multizentrischen klinischen Studie mit Cannabidiol zur Behandlung von Psychosen bei jungen Risikopersonen.

„Es besteht ein dringender Bedarf an einer sicheren Behandlung für junge Menschen mit einem Risiko für Psychosen“, erklärt Bhattacharyya. „Einer der Hauptvorteile von Cannabidiol ist, dass es sicher ist und sehr gut verträglich zu sein scheint, was es in gewisser Weise zu einer idealen Behandlung macht. Wenn diese Studie erfolgreich ist, wird sie einen definitiven Beweis für die Rolle von Cannabidiol als antipsychotische Behandlung liefern und den Weg ebnen für den Einsatz in der Klinik.“

The post Studie: CBD normalisiert Gehirnfunktionen appeared first on Leafly Deutschland.

Kein Wietpas!Polizei räumt Vorrat von Dizzy Duck

Der Coffeeshop Dizzy Duck in Den Haag (Süd-Holland) gehört zweifelsohne zu den beliebtesten Coffeeshops der Niederlande. Jetzt drohen dem Shop juristische Probleme: Nach einem anonymen Tipp an die Polizei wurde der Vorrat des Shops, der sich in der Wohnung darüber befand, beschlagnahmt. Insgesamt wurden 19kg Cannabis und 12.000 vorgedrehte Joints nach der Hausdurchsuchung gefunden.

Je nach Laune des Bürgermeisters und später des Richters kann dies straffrei von statten gehen oder es kommt zu einer temporären oder gar permanenten Schließung. Zumindest aber ist der Vorrat erstmal weg…

Bislang wurde noch niemand verhaftet oder angezeigt.

Wir bleiben am Thema.

Hanf Journal NewsKascha September 2018

    Kascha ist wie immer per e-Mail zu erreichen. Also ran an die Tasten, dumme Fragen gibt es nicht…     Benny (22) aus Osnabrück fragt:   „Hi Kascha,   mir hat neulich ein Freund mal CBD-Gras mitgebracht und meinte das sei der neueste Trend. Dann habe ich das mal ausprobiert, aber weil wir zur gleichen Zeit…

Weiterlesen

Der Artikel Kascha September 2018 erschien zuerst auf Hanfjournal.

Hanf Journal NewsSPD in Berlin steht anscheinend zur Cannabisfreigabe bereit

  Antrag für den Landesparteitag im November vorbereitet.     Schon Anfang letzten Jahres überraschte die Berliner SPD mit ihrem gesundheitspolitischen Sprecher Thomas Isenberg, als man davon berichtete, dass dieser einen Antrag auf ein Cannabismodellprojekt in Berlin beim Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte einreichen wolle. Jetzt hat sich schon vor dem Ablauf der auf zwei…

Weiterlesen

Der Artikel SPD in Berlin steht anscheinend zur Cannabisfreigabe bereit erschien zuerst auf Hanfjournal.

Footnotes