Planet Drogen

Hanf Journal NewsCannabis ist in Kanada fast ausverkauft

  Zwei Tage nach der Legalisierung von Rauschhanf sind die Regale schon leer.     Kaum ist Cannabis in Kanada legalisiert worden, schon häufen sich die Meldungen über Lieferengpässe und leere Regale bei lizenzierten Händlern. Nachdem am 17.10.2018 der Gesetzesumschwung im nordamerikanischen Land stattgefunden hat, stürzten sich zuvor noch kriminalisierte Bürger auf das staatlich regulierte…

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Polytox.tv - Videos für Psychonauten, Stoner und AktivistenWeedUp TV – Episode 3 – Cultiva Hanfmesse 2018 – Tag 2&3 – Wien – Österreich

In unserer dritten Episode nehmen wir euch nochmal mit auf den zweiten und dritten Tag der Cultiva Hanfmesse und stellen euch nochmal eine Paar interessant Firmen vor. Viel Spass!

Links:

Veranstalter: https://www.cultiva.at/index.php/de/

Tags: #Cultiva2018 #CultivaHempFair2018 #CultivaHanfMesse2018 #WeedUpTV #WeedUp

Danke an alle die wir interviewen durften!

Henning – Hanfparade
https://www.hanfparade.de

David Duclos – Sensi Seeds
https://sensiseeds.com/en

Name: Nicole – Original Kavatza
http://originalkavatza.com

Olas Gaynor – PieceMaker
https://www.piecemakergear.com

Mara Miller alias „The Bag Lady“ – Abscent-Minded
https://www.abscent.eu

Chrissi – Near Dark Headshop
https://www.neardark.de

Sibylle Gestigkeit – Senior Partner
https://www.medican-shop.de/

Mario – CIA TV
https://www.youtube.com/channel/UCdRjhS90gva8jJLguo0c9IQ

Javi – Dinafem
https://www.dinafem.org/en/

Lars Reffelmann – Bowantri
https://bowantri.com

Georg Kalenda – Krumme Gurken Gartenbau KG
https://krumme-gurken.at

Deutscher Hanfverband NachrichtenJETZT LEGAL - Kanada | DHV-Video-News #182

JETZT LEGAL - Kanada | DHV-News #182

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Die Hanfverband-Videonews vom 19.10.2018

Die Tonspur der Sendung steht als Audio-Podcast am Ende dieser Nachricht zum downloaden oder direkt hören zur Verfügung.

  • Cannabisgeschäfte eröffnen in Kanada
  • Cannabis-Medizin jetzt auch in Großbritannien
  • North Dakota: Dollar gegen Legalisierung
  • Malaysia: Doch keine Todesstrafe für medizinisches Cannabis?
  • Termine

Vorbemerkungen

"Cannabis Normal!" Konferenz des DHV:

nächste DHV-News am 09. November 2018!

Cannabisgeschäfte eröffnen in Kanada

Cannabis-Medizin jetzt auch in Großbritannien

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Sonderthemen: 

Deutscher Hanfverband NachrichtenJETZT LEGAL - Kanada | DHV-Video-News #182

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Sonderthemen: 

Leafly Deutschland NewsCannabis-Leitfaden vom israelischen Gesundheitsministerium

Der Cannabis-Leitfaden (Green Book) in der hebräischen Version wurde erstmals Anfang 2016 veröffentlicht. Gegen Ende des Jahres 2017 gab dann das Gesundheitsministerium eine aktualisierte Version heraus. Hierin hieß es, dass eine englische Version folgen sollte. Und nun ist es soweit: Der überarbeitete Cannabis-Leitfaden nennt sich „Medical Grade Cannabis – Clinical Guide“ und wird von Yuval Landschaft (Direktor der Medical Cannabis Unit in Israel) und Boaz Elbo herausgegeben. An der Veröffentlichung beteiligt sind Prof. Rafael Mechoulam, Prof. Yoram Shapira, Prof. Meir Biler, Prof. Arnon Afek, Dr. Boaz Lev, Dr. Michael Dor, Dr. Eyal Schwartzberg und Dr. Paula Roska.

Cannabis-Leitfaden: Ziele und Probleme

Das Ziel ist es, formale Herstellungs-, Verkaufs- und Behandlungsverfahren in Bezug auf Medizinalhanf zu definieren, die strenge Standards erfüllen. Das israelische Gesundheitsministerium scheint aber wichtige Punkte ignoriert zu haben. So zum Beispiel die Tatsache, dass es keine unterschiedlichen Cannabisblüten mit genau der gleichen Menge an Wirkstoffen gibt. Ein weiteres Problem besteht darin, dass die Wissenschaft noch nicht alle Komponenten von Cannabis identifiziert hat, sodass eine Präzision im Cannabisanbau nahezu unmöglich ist.

Gemäß den neuen Leitlinien muss jedes Glied in der Lieferkette von Cannabisprodukten das höchste Qualitätsniveau in den neuen offiziellen Standards für Medizinprodukte wie

  • IMC-GAP (für das Wachstum)
  • IMC-GMP (Produktion)
  • IMC-GSP erfüllen (Sicherheit)
  • IMC-GDP (für den Vertrieb)
  • IMC-GCP (für die richtige klinische Behandlung)

erfüllen.

Cannabis-Leitfaden: Cannabinoide und das Endocannabinoidsystem

Der Cannabis-Leitfaden enthält die wichtigsten Informationen, die in den letzten Jahren im Bereich Medizinalcannabis gesammelt wurden. Aufgeführt sind in dem Leitfaden auch die Unterschiede zwischen Cannabis Sativa und Cannabis Indica, einschließlich einer detaillierten Erklärung von Cannabinoiden, Endocannabinoiden, Terpenen, Trichomen und vielem mehr.

Das Gesundheitsministerium erklärt in dem Leitfaden für Ärzte auch, was das Endocannabinoidsystem (ECS) ist, und welche Funktionen dieses hat. Ebenso finden sich Erklärungen zu Endocannabinoiden wie Anandamid und 2 AG sowie zu den Cannabinoidrezeptoren CB1 und CB2.

Tabelle der Cannabissorten/ -stämme

Eine im Cannabis-Leitfaden aufgeführte Tabelle enthält die drei Kategorien THC-reiche, CBD-reiche und ausgewogene (gleiche Mengen von THC und CBD) Cannabissorten.

IMC – Medical Grade Cannabis Efflorescence
Type Item THC CBD
CBD rich T0/C24 CBD medcial cannabis 0 % (0.0-0.6 %) 24 % (20-28 %)
T1/C20 CBD medcial cannabis 1 % (0.0-2.5 %) 20 % (16-24 %)
T3/C15 CBD medcial cannabis 3 % (0.5-5.5 %) 15 % (11-19 %)
T5/C10 CBD medcial cannabis 5 % (2.5-7.5 %) 10 % (6-14 %)
balanced T10/C10 CBD medcial cannabis 10 % (6-14 %) 10 % (6-14 %)
THC rich T10/C2 sativa medical cannabis – sativa strain source/character 10 % (6-14%) 2 % (0.2-3,8 %)
T10/C2 indica medical cannabis – indica strain source/character 10 % (6-14%) 2 % (0.2-3,8 %)
T15/C3 sativa medical cannabis – sativa strain source/character 15 % (11-19%) 3 % (0.5-5.5 %)
T15/C3 indica medical cannabis – indica strain source/character 15 % (11-19%) 3 % (0.5-5.5 %)
T20/C4 sativa medical cannabis – sativa strain source/character 20 % (16-24%) 4 % (1-7%)

Unstimmigkeiten bei der Unterteilung von Cannabisstämmen

Die Kategorie „CBD-reich“ teilt die Stämme nur in vier verschiedene Stufen ein: T0/C24 zum Beispiel enthält Stämme, die etwa 24 % CBD und 0 % THC enthalten. Die zweite Ebene ist T1/C20, dann T3 /C15 und so weiter. Dann folgt die Aufführung einer Cannabissorte mit einem ausgewogenen THC- und CBD-Anteil (T10 / C10).

Die breiteste Kategorie, die sich auch auf die Trennung zwischen Sativa und Indica bezieht, sind die THC-reichen Stämme, die für jede Gruppe in drei verschiedene Stufen unterteilt sind. Zum Beispiel ist die Unterklasse T15/C3 von Stämmen, die etwa 15% THC und 3% CBD enthalten.

Es ist noch nicht bekannt, auf welcher Grundlage das israelische Gesundheitsministerium entschied, diese Stämme zu teilen und beispielsweise die Verwendung von Kultivarsorten mit 15% CBD und 10% THC nicht zuzulassen. Dies ist eine der umstrittenen Entscheidungen der Autoren des Cannabis-Leitfadens, denn dies sind Cannabissorten, die in Israel am häufigsten Verwendung finden.

Ein weiteres Problem ist, dass der Entourage-Effekt sowie die weiteren Verbindungen in der Cannabispflanze ignoriert worden sind.

Empfohlene Cannabissorten und Dosierungen

Das israelische Gesundheitsministerium hat eine zusätzliche Tabelle erstellt. Hierin werden THC- und CBD-Kombinationen bei bestimmten Krankheiten empfohlen. Auch in diesem Fall ist nicht klar, auf welcher Grundlage das Gesundheitsministerium den Zusammenhang zwischen THC- und CBD-Mengen für die Behandlung verschiedener Krankheiten ermittelt hat.

Zum Beispiel heißt es:

  • Krebspatienten, die mit einer Chemotherapie behandelt werden, sollen mit der T10/C2-Gruppe beginnen.
  • Patienten, die unter Leberkrebs leiden, sollen hingegen CBD-reiche Sorten nehmen (T0/C24).
  • Betroffene, die an einer entzündlichen Darmerkrankung (Morbus Crohn und Colitis Ulcerosa), empfiehlt der Cannabis-Leitfaden, mit den Cannabissorten T5/C10 zu beginnen.
  • Menschen mit neuropathischen Schmerzen sollen T10/C10 verwenden.
  • Für unheilbar kranke Patienten wird die Behandlung mit T1/C10 empfohlen.

Nach Beginn der Behandlung, und wenn der Arzt entscheidet, dass diese nicht effektiv genug war, kann er die Dosierungen entsprechend der Tabelle erhöhen. Die Patienten erhalten zwischen 10 und 60 Gramm Cannabis pro Monat. Die anfänglich empfohlene Dosis liegt bei 0,6 Gramm pro Tag. Im Monat sind das 20 Gramm pro Monat. Diese Empfehlungen basieren allerdings auf einer Studie, in der „Marinol“ (reines THC) untersucht wurde.

Reduzierung der Dosis und Wechsel auf andere Cannabissorten

Zu Beginn der Behandlung erhalten die Patienten nur Cannabissorten aus den 10%-THC-Gruppen. Die „empfohlene Anfangsmenge“ liegt bei 33 bis 66 mg THC pro Tag. Nur wenn der Arzt feststellt, dass die Behandlung unzureichend ist, wird auf Cannabissorten mit bis zu 15, 20 und 24% THC erhöht.

Im Allgemeinen zieht es das Gesundheitsministerium vor, dass ein Patient weniger Cannabisblüten mit mehr THC und nicht mehr Cannabisblüten mit weniger THC erhält, was zwischen Experten kontrovers diskutiert wird. Bevor die monatliche Menge erhöht wird, sollen Patienten zu Cannabisblüten mit einer höheren Konzentration (z. B. von Cannabis mit 10% THC auf 15% THC) wechseln.

Hieraus schließen die Experten, dass das israelische Gesundheitsministerium wohl nicht an der Verwendung von Cannabissorten mit 20% THC oder höher interessiert ist. Denn gerade diese Sorten sind bei Hunderttausenden von „illegalen“ Cannabiskonsumenten beliebt. Das Gesundheitsministerium hofft, dass dies das „Auslaufen“ von medizinischem Cannabis in den Freizeitmarkt verhindern kann.

Anweisungen für Ärzte

Im Cannabis-Leitfaden ist auch aufgeführt, wie sich Ärzte verhalten sollen, wenn Patienten Probleme während der Cannabis-Therapie schildern. Wenn zum Beispiel eine unerwünschte Reaktion auftritt, kann der Arzt drei Optionen in Betracht ziehen:

  1. Abbruch der Behandlung
  2. Reduzierung Dosis
  3. Wechsel auf CBD-reiche Stämme

Darüber hinaus finden sich in dem Leitfaden auch Beschreibungen, wie Cannabis konsumiert werden sollte. Es wird außerdem ausgeführt, dass es Wochen bis zu mehreren Monaten dauern kann, bis sich die Cannabis-Therapie als effektiv erweist. In einer Tabelle sollen die Cannabispatienten eintragen, wie häufig sie am Tag das Cannabis verwenden. Ärzte finden zudem Informationen über mögliche Nebenwirkungen und Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten, die bei der Cannabis-Therapie auftreten können.

Indikationsliste für die Behandlung mit Medizinalhanf

Die Behandlung mit Medizinalhanf erfolgt gemäß der offiziellen Indikationsliste (Verfahren 106). Es handelt sich hierbei um eine Liste mit 12 Krankheiten und Syndromen, für die Patienten eine medizinische Behandlung mit Cannabis erhalten können. Cannabis wird als „Last-Line-Therapie“ definiert. Das heißt, die Cannabis-Verordnung erfolgt nur, wenn konventionelle Behandlungen (z. B. Opioid-Therapie oder Operationen) ausgeschöpft sind. Die Patienten werden zudem angewiesen, sich Tests unterziehen, um sicherzustellen, dass sie keine Abhängigkeit entwickeln, heißt es in dem Cannabis-Leitfaden.

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Polytox.tv - Videos für Psychonauten, Stoner und AktivistenJETZT LEGAL – Kanada | DHV-News #182

Die Hanfverband-Videonews vom 19.10.2018

1:10 • Cannabisgeschäfte eröffnen in Kanada
7:39 • Cannabis-Medizin jetzt auch in Großbritannien
8:36 • North Dakota: Dollar gegen Legalisierung
9:55 • Malaysia: Doch keine Todesstrafe für medizinisches Cannabis?
10:49 • Termine

Die Tonspur der Sendung steht hier als Audio-Podcast zum downloaden oder direkt hören zur Verfügung:
https://hanfverband.de/files/dhv_news_182_-_podcast_19_10_2018.mp3

=============

• Vorbemerkungen

„Cannabis Normal!“ Konferenz des DHV:

Konferenz-Homepage:
https://cannabisnormal.de/

nächste DHV-News am 09. November 2018!

• Cannabisgeschäfte eröffnen in Kanada

ARD, 18.10.2018: Morgenmagazin: Netzreporter: #legalizationday
https://www.ardmediathek.de/tv/Morgenmagazin/Netzreporter-legalizationday/Das-Erste/Video?bcastId=435054&documentId=56980742

Tagesschau, 17.10.2018: Cannabis in Kanada – Anbau, Verkauf und Konsum legalisiert
https://www.youtube.com/watch?v=u5kHe3wQfBg

Startribune, 16.10.2018: Canada to pardon pot possession as it legalizes marijuana
http://www.startribune.com/canada-is-ready-to-open-the-door-wide-to-legal-marijuana/497743501/

Wallstreet online, 08.10.2018: Engpässe nach Legalisierung in Kanada befürchtet
https://www.wallstreet-online.de/nachricht/10912803-cannabis-report-engpaesse-legalisierung-kanada-befuerchtet

Orange Handelsblatt, 17.10.2018: So funktioniert das legale Kiffen in Kanada
https://orange.handelsblatt.com/artikel/50553

NOZ, 18.10.2018: Sprecherin: Verbotspolitik ist gescheitert – Grüne fordern Cannabis-Legalisierung in Deutschland
https://www.noz.de/deutschland-welt/politik/artikel/1558625/gruene-fordern-cannabis-legalisierung-in-deutschland

Bundesjustizportal, 16.10.2018: DIE LINKE: Dem Beispiel Kanadas folgen – Cannabis legalisieren
https://www.bundesjustizportal.de/2018/10/16/die-linke-dem-beispiel-kanadas-folgen-cannabis-legalisieren/

wr.de, 19.10.2018: FDP will Deutschland zum Cannabis-Exporteur machen
https://www.wr.de/politik/fdp-will-deutschland-zum-cannabis-exporteur-machen-id215605599.html

HAZ, 18.10.2018: Drogenbeauftragte Mortler wettert gegen Kanada
http://www.haz.de/Nachrichten/Politik/Deutschland-Welt/Drogenbeauftragte-Mortler-wettert-gegen-Kanada

Stuttgarter Nachrichten, 17.10.2018: Bundesärztekammer warnt vor Freigabe wie in Kanada
https://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.cannabis-bundesaerztekammer-warnt-vor-freigabe-wie-in-kanada.fac95a0b-977e-476c-9224-be36a1a0d7d5.html

• Cannabis-Medizin jetzt auch in Großbritannien

Ärzteblatt, 12.10.2018: Cannabis zu Therapiezwecken künftig in Großbritannien erlaubt
https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/98457/Cannabis-zu-Therapiezwecken-kuenftig-in-Grossbritannien-erlaubt

IACM-Informationen vom 13. Oktober 2018: Großbritannien: Cannabis wird im November 2018 für medizinische Zwecke verfügbar gemacht
http://www.cannabis-med.org/german/bulletin/ww_de_db_cannabis_artikel.php?id=548#1

• North Dakota: Dollar gegen Legalisierung

marijuanamoment, 16.10.2018: North Dakota’s Marijuana Legalization Supporters Outraised By Opponents, Filings Show
https://www.marijuanamoment.net/north-dakotas-marijuana-legalization-supporters-outraised-by-opponents-filings-show/

• Malaysia: Doch keine Todesstrafe für medizinisches Cannabis?

The Star online, 13.10.2018: Medical marijuana distributor’s death sentence put on hold
https://www.thestar.com.my/news/nation/2018/10/13/medical-marijuana-distributors-death-sentence-put-on-hold/

• Termine

http://hanfverband.de/nachrichten/termine

Mönchengladbach: Öffentliches Treffen der DHV-Ortsgruppe
Samstag, 20. Oktober 2018 – 18:00 bis 22:00

Frankfurt: Canadian Cannabis Capital Markets Konferenz
Sonntag, 21. Oktober 2018 – 10:00 bis Montag, 22. Oktober 2018 – 17:00

München: Ordentliche Sitzung des DHV München
Sonntag, 21. Oktober 2018 – 14:00 bis 17:00

Hamburg: Gründungstreffen der DHV-Gruppe in spe
Dienstag, 23. Oktober 2018 – 19:00 bis 22:00

Erfurt: Podiumsdiskussion zum Thema: „Die Cannabislegalisierung… Dealer oder Fachgeschäft?
Mittwoch, 24. Oktober 2018 – 19:00 bis 21:00

Augsburg: Öffentliches Treffen des DHV-Augsburg
Donnerstag, 25. Oktober 2018 – 19:00 bis 21:00

Berlin: Treffen des Selbsthilfenetzwerks Cannabis-Medizin Berlin
Freitag, 2. November 2018 – 18:00 bis 21:00

Du willst die Arbeit des Deutschen Hanfverbands unterstützen? Jetzt Fördermitglied werden!
http://hanfverband.de/dhv/unterstuetzen

Polytox.tv - Videos für Psychonauten, Stoner und AktivistenURLAUB AUF FAN SEIN NACKEN IN HOLLAND | ZANDVOORT DAY 1

Fans und ich sind zusammen auf Fan sein Nacken nach Zaanvoort | HOLLAND gefahren zum Urlaub machen.

WEITERE VIDEOS :
<a href=“http://bit.ly/2qHmtr6″ target=“_blank“ rel=“nofollow“>http://bit.ly/2qHmtr6

Social Media
►Instagram – https://www.instagram.com/kallehimself
► DISCORD FÜR HÄNGER : https://discord.gg/VEKU3vz
►Twitter – https://twitter.com/KallesWorld
►Facebook – https://www.facebook.com/Kallesworld/
►Snapchat – KallesWorld

MERCHANDISE
https://www.seedshirt.de/shop/haenger

Mich &meinen Kanal Supporten z.B für reisen zu Messen
http://bit.ly/2jc3qgG

!!! WICHTIG !!!
IN UNSEREN VIDEOS WERDEN KEINE DROGEN KONSUMIERT
NUR TABAK UND ZIGARETTEN !!!!!!!!

Leafly Deutschland NewsCBD-Öle von Limucan in deutschen Apotheken

Update: Laut Hersteller soll ab dem 18. Oktober 2018 das CBD-Öl von Limucan deutschlandweit in allen dm-Filialen erhältlich sein:

„Wir freuen uns, dass nach dem Erfolg der Onlinelistung unser CBD-Öl nun auch bei dm flächendeckend in den Filialen zu kaufen ist. Dies zeigt deutlich, dass Kundinnen und Kunden Hanfprodukte immer mehr im täglichen Leben nutzen und deshalb in der normalen Drogerie kaufen wollen“, erklärte Murad Salameh, Geschäftsführer von Limucan.

CBD-Öle durchlaufen Testphase beim Drogerieriesen dm

Die Öle von Limucan finden ganz offensichtlich viel Anklang. So viel, dass nun der Drogerieriese dm auf den kleinen deutschen Hersteller aufmerksam wurde. Nach einer ersten Testphase im dm-Onlineshop werden die CBD-Öle von Limucan nun bald auch bundesweit in allen Filialen erhältlich sein. Mehr hier.

„Leidenschaft für die Natur und für innovative, nachhaltige Produkte bilden die Grundlage für unseren Anspruch auf Qualität. Unser CBD-ÖL wird nach den strengen, nationalen und internationalen Regeln des GMP (Good Manufacturing Practice) abgefüllt. Der GMP Standard stellt besondere Anforderungen an Rohstoffe, Hygiene, Räumlichkeiten, Ausrüstung, Dokumentationen und Kontrollen. Das macht unser CBD-Öl zu einem der qualitativ hochwertigsten CBD-Öle”, so Limucan Gründer Murad Salameh.

Derzeit erhältlich sind von Limucan:
CBD ÖL Natürlicher Hanf-Extrakt 500mg CBD + CBDa (5%)
CBD ÖL Natürlicher CO2 Extrakt 1000mg CBD + CBDa (10%)

Jede Apotheke kann das CBD-Öl bestellen

Hier ist die PZN Nummer, unter der das Öl von JEDER Apotheke bestellt werden kann: 13968157. Dies kann man auch online einsehen. Wenn ihr also bei der Apotheke nachfragt, wird die PZN Nummer sicher helfen.

Öl noch nicht in allen dm-Filialen erhältlich

Nachforschungen haben ergeben, dass das Öl noch nicht in allen Filialen erhältlich ist. Wir haben dies beim Hersteller nachgefragt und warten auf ein Statement. Sobald wir hier zu etwas Neues erfahren, schreiben wir dazu ein Update.

Was ist CBD-ÖL?

CBD-Auszüge werden aus Blüten, Blättern oder auch aus Samen der Cannabispflanze gewonnen und oft danach erhitzt (Decarboxylierung), damit die in der rohen Cannabispflanze enthaltene Cannabidiol-Säure in Cannabidiol umgewandelt wird und seine Wirkung entfalten kann. Cannabidiol ist nicht wasserlöslich und wird in Fett oder Alkohol gelöst. Die gewonnenen, meist erhitzten Auszüge aus der Cannabispflanze werden deshalb üblicher Weise einem Pflanzenöl, meistens Hanfsamen- oder Olivenöl, zugegeben. Es gibt aber auch alkoholische Auszüge und viele weitere Formen von Produkten mit Cannabidiol.

Wie lagere ich CBD-Öl am besten?

Das CBD-Öl wird in einer leicht handhabbaren Tropfflasche mit Pipette geliefert. Da CBD-Öl ein natürliches Produkt ist, wird es am besten an einem kühlen, dunklen Ort gelagert, zum Beispiel im Kühlschrank. So bleibt die hohe Qualität des Öls lange erhalten.

Wie wird Cannabidiol eingesetzt und worin liegt der Nutzen?

Laut diversen Studien, scheint sich die Einnahme von Cannabidiol in bestimmten Situationen positiv auf verschiedene Körperfunktionen auszuwirken. Obwohl die Forschung zu Cannabidiol noch in den Kinderschuhen steckt, zeigen bisherige und aktuelle Forschungsergebnisse, dass das medizinische Potential von Cannabidiol sehr groß ist und es bei einer Vielzahl verschiedener Erkrankungen eingesetzt werden könnte. Mittlerweile wird immer mehr im Bereich der Cannabinoide und Cannabis als Medizin geforscht. Mit teilweise erstaunlichen, vielversprechenden Ergebnissen.

Es gibt viele Studien, die den medizinischen Nutzen und die therapeutischen Anwendungsgebiete von Cannabidiol bei verschiedensten Krankheiten untersuchen. Die Tatsache, dass selbst hohe Cannabidiol-Dosierungen keinen Rausch hervorrufen, könnte es zu einer hervorragenden Behandlungsoption für Patienten werden, die nur den medizinischen Nutzen wünschen, ohne sich Sorgen machen zu müssen, einen Rausch zu bekommen.

Wissenschaftliche und klinische Untersuchungen unterstreichen das mögliche Potenzial von Cannabidiol als Behandlungsmethode für zahlreiche Krankheiten wie Arthritis, Diabetes, Alkoholismus, MS, chronisches Schmerzsyndrom, Schizophrenie, Posttraumatische Stressstörung, Antibiotikum resistente Infektionen, Epilepsie, Endometriose oder etwa neurologische Fehlfunktionen und sogar Krebs. Darüber hinaus hat sich gezeigt, dass Cannabidiol neuroprotektive und neurogenerische Effekte haben könnte. Seine potentielle Wirksamkeit gegen Krebs wird aktuell in verschiedenen akademischen Einrichtungen in den Vereinigten Staaten und anderen Ländern untersucht. Endgültige Ergebnisse sind jedoch noch nicht vorhanden.

Hier kann man die Produkte von Limucan kaufen

Mehr zu Limucan auf der Webseite

 

Weiterführende Links auf Leafly.de:
https://www.leafly.de/was-ist-in-deutschland-legal/
https://www.leafly.de/grossbritannien-cbd-oel-nutzeranzahl-steigt-rasant-an/

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CAM - Arge Cannabis als Medizin ÖsterreichGesünder Leben mit Hanf

Ein Artikel über Cannabis in Medizin in der medizinischen Zeitschrift „Gesünder Leben“

Der Beitrag Gesünder Leben mit Hanf erschien zuerst auf CAM - Cannabis als Medizin.

Polytox.tv - Videos für Psychonauten, Stoner und AktivistenEinfachste Extraktion von CBD oder Cannabinoiden mit Olivenöl – Hanftube 049

Artikel unter: https://hanftube.de/2018/10/19/einfachste-marihuana-decarboxylierung-und-extraktion/

00:00 Warum eigene Cannabisextrakte herstellen?
16:27 Hanfblütentee ohne Olivenöl erhitzen
26:26 Hanfblütentee mit Olivenöl erhitzen
37:26 Warum nicht einfach den Tee trinken?
42:54 CBD Olivenöl filtern
51:16 Bei diesen Erkrankungen kann CBD helfen
1:02:21 Vorsicht: Geruchsbildung beim Erhitzen!
1:05:33 Zum Schluss das fertige CBD Olivenöl

Eigene Cannabisextrakte herstellen:
Die vermutlich einfachste Decarboxylierung und Extraktion von Cannabidiol mit Olivenöl
pro mg CBD ca. 0,5 bis 1 Cents

Das hier gewonnene CBD Olivenöl ist kein Medikament sondern kann die Gesundheit und das Wohlbefinden fördern.

Aufgezeichnet für das Hanftube auf YouTube und im Web
Urheberrechte bei Robert Brungert Teilen und Liken erwünscht!

Leafly Deutschland NewsCannabisanbau im Weltall

Cannabisanbau Indoor, Outdoor oder Weltraum? Wenn man das in Kentucky ansässige Technologie-Start-up Space Tango befragt, sind alle drei Optionen perfekt für den Cannabisanbau geeignet. Laut einem neuen Bericht von Techcrunch hat Space Tango derzeit zwei Mikro-Laboratorien an Bord der internationalen Raumstation, sodass hier bereits industrielle Hanfsorten und CBD-reiche Hanfsorten in der Schwerelosigkeit wachsen können. Die Forscher hoffen, dass der Cannabisanbau mit geringer Schwerkraft neue Eigenschaften in den Pflanzen aufdeckt.

Cannabisanbau: Stehen Pflanzen unter Stress, produzieren sie neue Verbindungen

Gegenüber den Medien äußerte sich Dr. Joe Chappell, ein Mitglied des Space Tango Science Advisory Teams, der sich auf die Medikamentenentwicklung spezialisiert hat:

„Wenn Pflanzen gestresst sind, produzieren sie aus einem genetischen Reservoir neue Verbindungen. Diese ermöglichen es den Pflanzen, sich anzupassen und zu überleben.“

Darüber hinaus sieht Chappel die Chance, neue Erkenntnisse in Bezug auf medizinische Anwendungen und Wirksamkeit von Cannabis zu gewinnen.

„Zu beobachten, wie wie Pflanzen in einer solchen Umgebung reagieren, in der der traditionelle Stress von der Schwerkraft beseitigt wird, kann neue Erkenntnisse liefern. So wie zum Beispiel, wie Anpassungen zustande kommen und wie Forscher solche Veränderungen für die Entdeckung neuer Eigenschaften, Merkmale, biomedizinischer Anwendungen und Wirksamkeit nutzen können“, so Chappel.

Welches Potenzial hat kosmischer Hanf?

Das Cannabis wird in kleine Experimentierkästen gepflanzt, sodass es auf der Raumstation wachsen kann. Zusätzlich zu den beiden Laboren, die derzeit in Betrieb sind, hat Space Tango eine Tochtergesellschaft ins Leben gerufen. Diese konzentriert sich ausschließlich auf Cannabis. Außerdem ermöglicht es bis zu sechs privaten Unternehmen, jedes Jahr Proben in die Umlaufbahn zu schicken. Die Erforschung der Hanf-Genetik erregt immer mehr wissenschaftliche Aufmerksamkeit, sodass der Standort außerhalb der Welt neue Ergebnisse über die vielseitige Vegetation liefern könnte.

Kris Kimel, Mitbegründer und Vorsitzender von Space Tango, erklärte darüber hinaus:

„Jedes Mal, wenn derartige Experimente durchgeführt werden, hat dies zu exponentiellem Wachstum von neuem Wissen und Nutzen für die Menschheit geführt. Mithilfe der Mikrogravitation sehen wir eine Zukunft vor uns, in der viele der nächsten Durchbrüche im Gesundheitswesen, in der Pflanzenbiologie und in der Technologie von der Erde kommen könnten.“

Auf der Internationalen Raumstation sind die Forscher immer noch skeptisch: Führen diese Mikrogravitationsexperimente zu nützlichen Ergebnissen? Dennoch zeigen sie sich zuversichtlich, denn das schwerelose Cannabis besitzt durchaus Potenzial. Vielleicht können hiermit in wissenschaftlichen Studien einige offene Fragen beantworten werden.

Weitere interessante Artikel:
THC: Wie sieht die aktuelle Studienlage aus?
Cannabidiol (CBD): Der aktuelle Stand der Studien

 

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Hanf Journal NewsMortler hält die Cannabisfreigabe in Kanada für ein fatales Signal

  Drogen- und Suchtbericht 2018 von Drogenbeauftragter vorgestellt.     Pünktlich zur Cannabisfreigabe in Kanada wurde die Drogenbeauftragte der Bundesregierung Marlene Mortler von Nachrichtenportalen zu den Geschehnissen im Partnerland interviewt, um ihre Meinung über die stattfindenden Ereignisse wiederzugeben. Die bekennende Leserin des Hanf Journals und in zweiter Amtszeit befindliche CSU-Politikerin machte dort erneut keinen Hehl…

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Marihuana Aktien - Informationen zu Cannabis InvestmentsiAnthus und MPX Bioceuticals fusionieren

Das Rad dreht sich immer schneller. Kaum hat Kanada Cannabis in Gänze legalisiert geht es bereits weiter mit Neuigkeiten, dieses Mal allerdings zur Abwechslung mal aus den Staaten: iAnthus und MPX Bioceutical wollen fusionieren Im Juni 2015 ging es los mit den Übernahmen und Fusionen im Cannabissektor – hier sahen wir die erste Fusion in Kanada, als Tweed Marijuana und Bedrocan zu Canopy wurden. Danach übernahm Canopy Mettrum Health. Irgendwann griff […]

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Polytox.tv - Videos für Psychonauten, Stoner und AktivistenICH MÖCHTE IM TITEL NOCH NICHTS VERRATEN

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Ich möchte hier niemanden dazu motivieren Dr0ge.n zu nehmen. Dieser Kanal ist nur eine realistische Dr0g.enaufklärung in der ich genau sage, wie es wirklich ist.
Er ist vorallem für Leute da, die sowieso schon Dr0ge.n nehmen, damit diese den Konsum weniger Risikoreich betreiben wollen.

Nehmt keine Dr0ge.n, vorallem nicht wenn Ihr noch minderjährig seid, denn für nicht ausgewachsene Hirne sind Dr0ge.n sehr viel schädlicher.

Cannabis Social Clubs DeutschlandZwei Jahre CSC Revue – CSC Hamburg im Interview

Ende 2015 war es nach einem knappen halben Jahr der Gründung und Auseinandersetzung mit dem zuständigen Gericht soweit, dass der Verein ordentlich eingetragen wurde und sie ihre Arbeit aufnehmen konnten. Thomas vom Lauschpod hat den Vorsitzenden Andreas Gerhold eingeladen. Sie sprechen über die ersten 2 Jahres des Cannabis Social Club Hamburg und dessen Patientenprojekt.

Weiter auf der Webseite des CSC Hamburg

Vision e.V. für innovative DrogenselbsthilfeWechselausstellung – Marina Latza

Touching Colours by Marina Latza

Während meines Studiums der Erziehungswissenschaften und der praktischen Durchführung in der Arbeit mit und über Menschen in Freiburg in den 90igern, entdeckte ich das vermehrte Umsetzen von Pädagogik und Praxis in der Kreativität. Allein schon aus dem Grund der Selbstreflexion und Relax Phasen war das Malen mit Farben sehr hilfreich …

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Polytox.tv - Videos für Psychonauten, Stoner und AktivistenCultiva 2018 | Polizeistaat & Substanzfaschismus | Rechte Doppelmoral

Der erste Teil der Cultiva fängt ruhig an doch am Ende wirds bisschen lauter, da mich Patienten angesprochen haben die trotz Bescheinigungen von der örtlichen. „Mehr Anzeigen“

Polizei schikaniert wurden. Auch ich habe den „leitenden“ Beamten kennengelernt, dazu aber mehr in einen seperaten Video. Nun genießt die ersten Einblicke 🙂 ausnahmsweise mal am Donnerstag

Hintergründe – https://www.hanf-magazin.com/news/polizei-schwerpunktaktion-an-der-cultiva-hanfmesse/

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Blog der Aidshilfe DeutschlandVerpasste Chance? Über, aber nicht für trans* Menschen

„Girl“ ist ein ungemein intensives Porträt der (fiktiven) 15-jährigen Lara und einer der wenigen Coming-of-Age-Filme über eine trans* Jugendliche. Das unter anderem beim Filmfestival in Cannes ausgezeichnete Drama ist allerdings umstritten.

Die Kamera lässt keinen Zweifel daran, wer hier im Fokus steht: Ob zu Hause, bei ihrem Vater (Arieh Worthalter) und ihrem kleinen Bruder, bei der Familienfeier oder den harten Exerzitien in der Ballettschule – die Kamera lässt Lara nicht aus dem Blick.

Immer wieder zeigt sie uns Laras Gesicht im Großformat: ihr Strahlen und Lachen, ihren strengen und für eine Jugendliche ihres Alters sehr ernsten Blick.

Lara steht unter enormem Druck

Wir sehen sie aber auch in Situationen, in denen sie mit dem Schmerz kämpft, bei den körperlichen Torturen im Ballettunterricht wie den seelischen. Denn Lara steht unter dem enormen Druck, die Probezeit am staatlichen Konservatorium zu bestehen. Und sie wünscht sich nichts sehnlicher, als ihre Transition zu beschleunigen. Dass sie Medikamente einnimmt, die die männliche Entwicklung unterdrücken, ist ein Etappenerfolg.

Erst mit 16 darf Laura weibliche Hormone bekommen, die ihren Körper wunschgemäß zu verändern beginnen. Doch ihr geht das alles viel zu langsam. Mit derselben Entschlossenheit wie für ihre Ausbildung zur Ballerina kämpft sie für ihr nächstes Ziel: die geschlechtsangleichende Operation.

Der Schein des einfühlsamen und unterstützenden Umfelds trügt

Drehbuchautor und Regisseur Lukas Dhont

„Girl“, das Debüt des belgischen Drehbuchautors und Regisseurs Lukas Dhont, ist gleichermaßen Ballettfilm, Transgender-Geschichte und Coming-of-Age-Drama.

Die Kamera ist dabei stets auf Lara fokussiert. Das verleiht dem Film nicht nur eine subtile Dynamik und einen fast dokumentarischen Touch. Es macht es den Zuschauer_innen leichter, die hier potenzierte emotionale Achterbahnfahrt der Pubertät empathisch mit zu durchleben.

Über eine weite Strecke erzählt „Girl“ eine geradezu vorbild- und lehrbuchhafte Geschichte einer trans* Jugendlichen. Laras Familie, ihr Arzt, selbst die Lehrkräfte und Mitschüler_innen am Konservatorium verhalten sich so einfühlsam und unterstützend, wie man es Jugendlichen in einer solche Lebenssituation nur wünschen möchte.

Doch der Schein trügt, selbst in einem solch offenbar toleranten Umfeld: Ihr kleiner Bruder nennt Lara im Streit bei ihrem alten, männlichen Vornamen. Ihr überaus verständnisvoller, alleinerziehender Vater schreckt zusammen, als Laras Facharzt erläutert, was die geschlechtsangleichende OP konkret bedeuten wird. Gegen den ärztlichen Rat klebt Lara für die Trainingsstunden ihren verhassten Penis ab.

Aus der Trans*-Community kommt heftige Kritik

Bei einer Pyjamaparty drängt die Ballett-Mädchenclique Lara dazu, sich zwischen die Beine schauen zu lassen. Es ist eine entwürdigende und die wohl auch für die Kinobesucher_innen beklemmendste Szene – und zugleich jene, die in der Trans*-Community besonders heftig diskutiert und kritisiert wird.

Ist es zulässig, die Filmfigur Lara (gespielt von dem tanzerfahrenen, durchweg beeindruckend agierenden Victor Polster) immer wieder halbnackt zu zeigen –  und bei dem besagten Gruppenmobbing auch ihre Genitalien? Werden trans* Zuschauer_innen durch diese Zurschaustellung nicht zusätzlich gedemütigt und desillusioniert?

Sendet der Film eine „schädliche und falsche Nachricht“?

Als „Girl“ (nach diversen Auszeichnungen beim Filmfest in Cannes, unter anderem als bester queerer Film) auch den Hauptpreis beim Zurich Film Festival gewann, zeigt sich das Transgender Network Switzerland bestürzt.

„Wir sind entsetzt darüber, dass sich niemand dafür verantwortlich fühlt, was für eine schädliche und falsche Nachricht so ein Film an junge trans Menschen sendet“, heißt es in einer Facebook-Notiz des Netzwerks. Und: „Wie so oft gilt, dass diese Filme zwar über, aber nicht für trans Menschen gemacht werden.“

Es gibt bisher kaum Filme über trans* Jugendliche

Das Hauptdilemma liegt wahrscheinlich darin, dass es bislang kaum Filme über heranwachsende trans* Personen, ihre ganz besonderen Probleme und die seelischen wie gesellschaftlichen Herausforderungen gibt – anders als etwa über das schwule Coming-out.

Die unterschiedlichen Erwartungen der facettenreichen Trans*-Community (die eben auch Menschen einschließt, für die das Frauen- und Körperbild der Ballerina ein Ideal darstellt) und der ebenso diversen „nichtbetroffenen“ Zuschauer_innen lassen sich wahrscheinlich niemals zur Zufriedenheit aller in einem Film zusammenbringen. Zumindest noch nicht.

Ein weiterer Kritikpunkt ist, dass Lukas Dhont sich vielleicht zu sehr auf Laras Überwindung des eigenen Körpers konzentriert. Die ersehnte geschlechtsangleichende Operation und die Perfektionsmaschinerie des Ballettdrills erscheinen hier wie die beiden Seiten einer Medaille.

Dhont gelingt es allerdings auch, den gesellschaftlichen wie psychischen Druck spürbar werden zu lassen, dem sich trans* Menschen ausgesetzt fühlen. Insbesondere dann, wenn ihr Selbstbild und ihre Souveränität nicht nur an das gefühlte, sondern auch das äußerlich sichtbare Geschlecht gekoppelt sind.

Menschen wie Lara, die nicht nur ihre Identität finden und aufbauen, sondern auch noch mit ihren ersten sexuellen Empfindungen umzugehen lernen muss.

In „Girl“ führt dies zu einer verstörenden und ebenfalls heftig kritisierten Schlusswendung – wenn auch dramaturgisch völlig schlüssig.

„Girl“. Belgien 2018. Regie: Lukas Dhont. Victor Polster, Arieh Worthalter, Oliver Bodart, Tijmen Govaerts. 106 Minuten, Kinostart: 18. Oktober 2018

Trailer (deutsche Fassung)

Blog der Aidshilfe DeutschlandNebenwirkungen des Lebens

Heterosexuell und HIV-positiv: Der Fotograf Philipp Spiegel liebt das Leben und die Frauen. 2013 erfährt er, dass er mit HIV lebt. Wie er mit der Diagnose und dem Leben danach umgeht, erzählt er in einer fünfteiligen Serie.

Der eisige, düstere Wiener Januar spiegelt meinen Zustand wider. Kälte und Dunkelheit umhüllen mich. Ich muss mich auf ein Leben einstellen, das ich nicht wollte. Muss gefühlt tausend Sachen erledigen und Entscheidungen treffen.

Wann sage ich es meinen Freunden? Wie sage ich es meiner Familie? Wann fange ich mit der Therapie an? Wie werden sich die Medikamente auswirken? Werde ich etwas spüren? Werde ich wieder reisen können? Wieder Sex haben?

Jeden Morgen starre ich in den Abgrund

Jeden Morgen wache ich erschöpft auf und starre in den Abgrund. Ich mache mir To-do-Listen zum Abarbeiten. Gehe einen kleinen Schritt nach dem anderen. Schleppe mich heute zu diesem und morgen zu jenem Arzt. Mache einen Termin mit einen Psychologin.

Und niemand ist da, mit dem ich das teilen kann oder will.

Wohin gehöre ich als Heteromann mit HIV?

Die Aidshilfe hilft mit dem Organisatorischen, der Bürokratie, gibt medizinische Infos – eine wichtige und bitter nötige Stütze. Trotzdem fühle ich mich alleine. Völlig fehl am Platz.

Im Wartezimmer sehe ich auf die vielen Flyer und Infoblätter. Buddy-Gruppen, Selbsthilfegruppen – alle beworben mit halbnackten, grinsenden Muskelprotzen. Aber wohin gehöre ich? Wo sind die Frauen? Die Hetero-Themen? Der Austausch?

Mein Körper wird zum Objekt. Ich werde gründlich untersucht. Meine Lunge, mein Blut, meine riesig angeschwollenen Lymphknoten. Und dann kommen widerliche Begleiterscheinungen einer HIV-Infektion. Juckender Pilzbefall. Ich widere mich selbst an. Die Augenringe werden dunkler. Mein düsterer Winter wird noch lange dauern.

Als Fotograf muss ich stets ein „Alphatier“ sein. Die Kontrolle übernehmen, Anweisungen geben, selbstbewusst Entscheidungen treffen.

Das fällt jetzt alles flach. Ich bin dazu nicht mehr imstande. Bin zu wenig fokussiert, zu verunsichert und zu abgelenkt.

HIV wird zur Armutsfalle

Eine Abwärtsspirale erfasst mich. Die Qualität meiner Arbeit ist nicht mehr gegeben. HIV dringt in jeden Lebensbereich. Jetzt wird das Virus sogar zur Armutsfalle.

Beim ersten Besuch einer dieser Selbsthilfegruppen schaudert es mich. Gemeinsames Kochen ist angesagt. Ich blickte in traurige Augen, die traurig Gemüse schneiden, um eine traurige Spaghetti-Soße zu machen.

Mir geht es noch schlechter als davor. Als mir einer der Männer von seinem All-Inclusive-Kluburlaub erzählt, ergreife ich die Flucht. Noch nie habe ich mich derart fehl am Platz gefühlt.

So darf meine Zukunft nicht aussehen

„Da gehöre ich nicht hin!“, schreit es in meinem Kopf. „Das bin ich nicht. Ich bin nicht das Virus. Ich werde das doch nicht zulassen? So darf meine Zukunft nicht aussehen!“

Und wieder ergreife ich die Initiative. Ich muss aus diesem Teufelskreis raus. Ein Schritt nach dem anderen – aber diesmal im Angriffsmodus.

Erstes Ziel: Ich will nicht mehr ansteckend sein

Ich setze mir das erste Ziel: Die Viruslast soll unter die Nachweisgrenze. Ich will mich nicht mehr ansteckend sein. Wieder Sex haben können. Und mir das Wissen aneignen, um meinen Freunden von der Infektion zu erzählen – mitsamt den ganzen Infos, wie die Therapie funktioniert und wie sie wirkt. Ihnen zeigen, wie gut ich mich auskenne, und dass ich keine Angst habe.

Das heißt: Therapiestart. Eine Pille am Tag. Für den Rest meines Lebens. Eine Pille, die mir das Leben schenkt. Mich sicher macht. Ein erschreckender Gedanke.

Ich schreibe einen Abschiedsbrief an mein medikamentenfreies Leben. Mit Angst vor Nebenwirkungen schluckte ich die erste Pille – sechs Wochen nach meiner Diagnose.

Schnell ist das Virus unter Kontrolle

Die Nebenwirkungen kommen nicht. Ich bin in den Kampf gezogen, um meine Verteidigungslinie gegen das Virus zu ziehen und zu halten. Hierher und nicht weiter.

Und es geht schnell. Die Nachweisgrenze ist in wenigen Wochen erreicht. Das Virus ist unter meiner Kontrolle – zumindest medizinisch.

Ich öffne mich meinen Freunden und meiner Familie

Der erste Erfolg motiviert mich. Gibt mir wieder ein klein wenig Selbstvertrauen und Hoffnung. Die Kraft, mich meinen Freunden und meiner Familie zu öffnen – und sie um Hilfe zu bitten.

Im Laufe der nächsten Wochen sehe ich in Dutzende Augen. Der Blick, der mich trifft, wenn ich von meiner HIV-Infektion erzähle, ist von Angst, Schock und Unwissen geprägt. Ich fühle mich wie ein Botschafter von Tod und Verderben. Und jedes Mal muss ich selbst ruhig bleiben, um alles zu erklären. Die Ansteckung, die Therapie, die nächsten Schritte. Ein erschöpfender Parcours der Emotionen.

Sie sind da und behandeln mich nicht anders als sonst

Aber sie sind da. Alle. Sie behandeln mich nicht anders als sonst. Das Faszinierende ist: Wenn ich HIV nicht mehr erwähne, existiert es einfach nicht mehr. Meine Freunde und sogar meine Schwester vergessen es immer wieder.

Ich mache den nächsten Anlauf zum Besuch einer Selbsthilfegruppe. Ich beobachte die Männer und Frauen, die vom Leben gezeichnet hineingehen. Und muss an mein Glück denken. Meine Freunde, meine Familie. Ich habe einen Rückhalt, den diese Menschen hier wahrscheinlich nicht haben. Und gehöre tatsächlich nicht dazu.

Ich drehe mich um und gehe nach Hause.

Die nächsten Wochen werden zu Monaten, zu Jahren.

Es folgen Jahre der Auseinandersetzung mit mir selbst

Ich lebe vor mich hin. Im Konflikt und in der Neuausrichtung. In meiner Neugründung. Werde psychologisch betreut, ziehe mich zurück. Lebe einsam. Gehe gelegentlich aus, habe gelegentlich Dates, trinke viel Alkohol. Bin auf der Suche nach mir. Versuche, meine Sexualität wiederzufinden. Bin wütend auf Frauen, wütend auf mich. Wütend auf die Welt.

Frust und Ärger werden Teil von mir. Ich balanciere am Abgrund zur Verzweiflung und Depression, spiele mit dem Feuer.

Doch dies ist keine Auseinandersetzung mit HIV, sondern mit mir selbst und mit allem, was ich bis dahin gewesen bin.

Es ist meine Entscheidung, wie ich lebe

Langsam kriecht der wichtigste Gedanke in meinen Kopf: Es ist trotzdem meine Entscheidung. Ich kann entscheiden, wie ich die nächsten 40 Jahre leben werde. Verbittert? Einsam? Als Opfer? Oder nehme ich die Zügel selbst in die Hand? Stehe ich zu mir, zu dem, wer ich bin?

Ich bin schließlich nicht krank. Ich trage ein Virus in mir, aber ich bin gesund. Gesünder als viele anderen.

Langsam ist der Horizont in Sicht. Langsam kommt eine Aufbruchsstimmung in mir hoch.

Und dann ruft mich Mona an. Meine Exfreundin, meine beste Freundin. Zusammengeschweißt mit mir, seit sie vor zwei Jahren der Rettungsanker in der Nacht nach meiner Diagnose war.

Mona ist schwanger. Und der Vater des Kindes will abhauen.

So schnell, wie er weg ist, so schnell packe ich meine Sachen und gehe zu ihr nach Spanien.

Das Leben hat mich wieder

Die nächsten Monate leben wir in einer umfunktionierten Garage ihres Vaters leben. Schlafen neben Auto und Werzeug.

Sie ermutigt mich, wieder auszugehen, Frauen kennenzulernen und das Leben zu genießen. Ich helfe ihr mit dem Schwangerschafts-Prozedere.

Wir lernen mit- und voneinander. Ich sehe, wie tapfer sie ihre Aufgabe antritt, ihr Kind allein großzuziehen. Sie inspiriert mich. Und ich schäme mich für mein mürrisches Opferdasein. Mein verletztes Ego.

„Get busy living, or get busy dying.“

Jetzt ist mir endgültig klar: Es ist meine Entscheidung, mich dem Leben mit HIV zu stellen. „Get busy living, or get busy dying.“

Die alte Holländerin vom Osho-Zentrum fällt mir wieder ein. Tatsächlich. Sie hatte recht.

Als ich Monas Kind ein paar Stunden nach der Geburt in den Armen halte, fängt für uns alle ein neues Kapitel an. Wie es auch kommen mag, es wird alles gut werden.

Ich fühle mich demütig, glücklich und befreit von den Ängsten, die mich so lange verfolgt haben. Das Leben hat mich wieder.

Die Serie „Heterosexuell und HIV-positiv“

Teil 1 | Dating mit HIV

Teil 2 | Gestern war …

Teil 3 | Die letzten zwölf Tage meines bisherigen Lebens

Teil 4 | E-Mails, die niemand bekommen möchte

Teil 5 | Nebenwirkungen des Lebens

Hanf Journal NewsAufklärende Umfragen zur Cannabislegalisierung

  Viele Kanadier interessiert das Kiffen nicht.     Seit gestern stellt Kiffen in Kanada keine Straftat mehr dar. Dennoch scheint es, dass die hierzulande vielfach beschworenen Negativauswirkungen in der Bevölkerung ausbleiben werden. Zwei aufklärende Umfragen zur Cannabislegalisierung deuten an, dass die oftmals vermuteten Verhaltensveränderungen aufgrund einer Freigabe von Marihuana nicht sonderlich stark ausufern.  …

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Leafly Deutschland NewsTerpene und ihre medizinischen Eigenschaften

Was sind Terpene?

Terpene sind sogenannte sekundäre Inhaltsstoffe, die in Organismen natürlich vorkommen. Die allermeisten Terpene sind pflanzlichen Ursprungs, aber es gibt auch einige wenige tierischen Ursprungs. Die Inhaltsstoffe können unter anderem als pflanzliche Sekundärstoffe, Vitamine oder Pheromone vorkommen. Die Gruppe ist sehr groß und äußerst divers.

Terpene sind für den Duft und den Geschmack von Pflanzen verantwortlich. So definiert die Kombination der verschiedenen Terpene, die in einem Organismus vorhanden sind, die Duftnote der Pflanze – auch bei Cannabispflanzen.

Seit dem Altertum werden Terpene aus zahlreichen Pflanzen gewonnen, wie beispielsweise aus Lemongras, Thymian, Pfefferminze und Eukalyptus. Einige Terpene gehören zur Gruppe der Alkohole, wie beispielsweise Menthol, andere sind Aldehyde. Aufgrund der großen Zahl an Terpenen und ihrer vielfältigen Strukturvarianten gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, diese Stoffe zu klassifizieren. Die Wissenschaft kennt über 8.000 Terpene und über 30.000 der nahen verwandten Terpenoide.

Welche Aufgaben haben sie im Cannabis?

Terpene werden in den Trichomen der Cannabispflanzen hergestellt. Trichome sind die glänzenden, klebrigen, pilzförmigen Kristalle, die auf den Blättern und Knospen sitzen. Diese Trichome wirken als Abwehrmechanismus in der Natur und schützen die Pflanze. So übernehmen Terpene einerseits die Aufgabe, die Pflanze vor Bakterien, Pilzen, Fressfeinden und anderen umweltbedingten Stressfaktoren zu schützen. Andererseits sollen sie bestäubende Insekten anlocken. Daher finden sich Terpene auch in besonders starker Konzentration in den Blüten weiblicher, unbefruchteter Cannabispflanzen.

Die Menge und Zusammensetzung der aromatischen Inhaltsstoffe hängt von der Genetik und den Anbaubedingungen der Cannabispflanzen ab. Obwohl die exakte Zusammensetzung der Terpene von Pflanze zu Pflanze einzigartig ist, ähneln sich Exemplare derselben Sorte. Das liegt daran, dass die Kombination der Duftstoffe unter Verwandten derselben Genetik sehr ähnlich ist.

Terpene – aromatische Wirkstoffe

Jede Cannabissorte besitzt also ein einzigartiges Profil von Terpenen. Wissenschaftler gehen davon aus, dass unabhängig von den Cannabinoiden auch Terpene medizinische Eigenschaften aufweisen.

Terpene sind Moleküle in der Größe von Nanopartikeln. Sie können problemlos die Blut-Hirn-Schranke überwinden. So können sie direkt ins zentrale Nervensystem einwirken.

Die Eigenschaften sind teilweise ganz unterschiedlich. Myrcen kann beispielsweise eine beruhigende Wirkung hervorrufen, während Pinen die Konzentration begünstigt. Einigen Terpenen wurden im Tierversuch antimikrobielle und anticancerogene Wirkungen nachgewiesen, wie Limonen. Anticancerogene Substanzen können die Entstehung von Krebs verhindern oder zumindest hinauszögern.

Bisher wenig wissenschaftliche Evidenz

Generell ist die Wirkweise von Terpenen bisher noch nicht sehr umfangreich erforscht. Obwohl bereits einige Studien durchgeführt wurden, ist noch unzureichende wissenschaftliche Evidenz vorhanden, um die therapeutischen Wirkungen der Duftstoffe zu belegen.

Weitere Studien werden der zukünftigen Cannabisforschung hoffentlich mehr Erkenntnisse über den therapeutischen Nutzen dieser Inhaltsstoffe liefern. Diese von der Forschung lange vernachlässigten Bestandteile der Cannabispflanze bieten wichtige therapeutische Eigenschaften. Und das nicht in isolierter Form – anscheinend interagieren sie mit den Cannabinoiden in unserem Körper.

Terpene und Cannabinoide spielen zusammen

Studien haben aufgezeigt, dass Terpene zum sogenannten “Entourage-Effekt” beitragen. Das bedeutet, dass die Inhaltsstoffe die therapeutische Wirkung von anderen Bestandteilen, insbesondere der Cannabinoide, verstärken können. Es besteht also eine interaktive Synergie zwischen den Bestandteilen der Cannabisblüten.

Der Neurowissenschaftler Dr. Ethan Russo hat sich eingehend mit der Wirkung von Terpenen beschäftigt. Es belegte den Effekt von Terpenen auf Mäuse. Darüber hinaus zeigte Russo in einer Studie, dass Terpene die nachteiligen Auswirkungen von THC mildern und somit die therapeutische Wirksamkeit des Cannabinoids begünstigen. Russo geht davon aus, dass das Zusammenwirken von Cannabinoiden und Terpenen die heilenden Eigenschaften des Cannabis verstärkt.

Die unterschiedliche Wirkweise der verschiedenen Cannabisblüten beruht also nicht nur auf dem unterschiedlichen Gehalt an Cannabinoiden, sondern auch auf den Unterschieden in der Zusammensetzung der Terpene. Wie der Cannabis-Arzt Dr. Franjo Grotenhermen erklärt, besitzt jede Cannabissorte ihr eigenes chemisches Profil aus Cannabinoiden und Terpenen – ihren eigenen “Fingerabdruck”. Und dieser macht die medizinische Gesamtwirkung aus.

Der Entourage-Effekt, den Cannabisblüten mit ihren unterschiedlichen Inhaltsstoffen besitzen, zeigt ihr besonderes medizinisches Potenzial. Durch die Kombination der unterschiedlichen Wirkstofffe wird ein optimiertes Ergebnis erzielt. Reines synthetisiertes THC, ohne Terpene, besitzt diesen Synergie-Effekt nicht.

Die wichtigsten Terpene der Cannabispflanzen und ihre Wirkung

Es gibt über 100 verschiedene identifizierte Terpene in der Cannabispflanze. Obwohl die Unterschiede subtil sein können, wurden große Fortschritte darin gemacht, die Klassifizierung der Duftstoffe und deren Auswirkungen für Patienten und Konsumenten leichter verständlich zu machen.

Generell können die Inhaltsstoffe in süß, sauer, würzig oder bitter aufgeteilt werden – wobei jede Kategorie weiter in spezifische Gerüche zerfällt. Diese Gerüche bestehen aus bestimmten Stämmen, die wiederum mit den Wirkungen der Pflanzen korrelieren.

In der Tabelle finden sich die wichtigsten Terpene der Cannabispflanze und welche therapeutische Wirkung ihnen zugeschrieben wird.

Terpene Effekte Vorkommen Medizinische Wirkung
Caryophyllen Pfeffer, Oregano, Basilikum, Nelken, Hopfen Antioxidationsmittel, entzündungshemmend, lindert Schlaflosigkeit, schmerzlindernd, krampflösend
Humulen unterdrückt Appetit Hopfen, Koriander entzündungshemmend, antibakteriell, schmerzlindernd
Limonen stimmungsaufhellend, stressabbauend Zitrusfrüchte, Wacholder, Minze angstlösend, antidepressiv, antimykotisch, reguliert die Magensäure, anticancerogen
Linalool beruhigend Lavendel, Zitrus, Lorbeer, Birke, Rosenholz lindert Schlaflosigkeit, angstlösend, lindert Stress,  schmerzlindernd, krampflösend
Myrcen entspannend, erhöht die psychotrope Wirkung von THC Mango, Thymian, Zitrusfrüchte, Zitronella, Lorbeerblätter antibakteriell, antiseptisch, antimykotisch, entzündungshemmend
Pinen verbessert die Aufmerksamkeit und Konzentration Kiefern, Salbei entzündungshemmend, erweitert die Bronchien

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Fazit

Soweit wir heute wissen, ist die potenzielle Wirkung von Terpenen äußerst vielversprechend. Diese organischen, natürlich vorkommenden Verbindungen bieten einen großen medizinischen Nutzen für Cannabispatienten. Sie werden seit Tausenden von Jahren von Kulturen auf der ganzen Welt aufgrund ihrer heilenden Eigenschaften verwendet.

Aber der Schlüssel liegt nicht in den Terpenen allein, sondern in der Wechselwirkung mit den anderen Wirkstoffen der Cannabispflanzen. Cannabinoide und Terpene gehen eine Synergie ein, durch die beide ihre spezielle Wirkung entfalten – je nach Kombination der Inhaltsstoffe.

Wissenschaftler nennen das den Entourage-Effekt. Oder, um es mit Aristoteles zu sagen: „Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile.“

Mit dem Voranschreiten der Cannabisforschung werden auch mehr Informationen über die Vorteile der Cannabispflanzen bekannt werden. Dank Terpenen werden voraussichtlich völlig neue wissenschaftliche und medizinische Bereiche in der Cannabisforschung erschlossen werden.

Laut Dr. Ethan Russo könnten positive Forschungsergebnisse in Sachen Terpenen zu neuen Ansätzen für solche Störungen wie behandlungsresistente Depressionen, Angst, Demenz und einer Vielzahl dermatologischer Erkrankungen führen:

“Eine bessere Zukunft durch Cannabis-Phytochemie könnte ein erreichbares Ziel sein, wenn man die Entourage-Wirkung in dieser vielseitigen Pflanze erforscht, die ihr helfen könnte, ihr Versprechen als pharmakologische Fundgrube zu erfüllen”, so Russo.

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Leafly Deutschland NewsDeutscher Schmerzkongress 2018 mit Patiententag

„Fit für die Zukunft“ – Deutscher Schmerzkongress, die Highlights 2018

Heute beginnt in Mannheim der Deutsche Schmerzkongress 2018, auf dem etwa 2.000 Experten wissenschaftliche, medizinische und strukturelle Konzepte der Schmerzmedizin auf ihre Zukunftstauglichkeit hin prüfen und aktuelle Entwicklungen mit ihren Chancen und Risiken diskutieren werden. Dazu gehören eHealth und Telemedizin ebenso wie Ausbildungs- und Versorgungsstrukturen.

Anlässlich des Schmerzkongresses wird eine neue medikamentöse Migräne-Prophylaxe mit Antikörpern vorgestellt. Die Experten werden die Studienergebnisse vorstellen und erläutern, für welche Patienten die neuen Medikamente eingesetzt werden sollten. Weitere Themen sind Qualitätsmessung bei der Akutschmerztherapie in Kliniken, vom G-BA finanzierte Innovationsfondsprojekte wie PAIN2020 und SMARTGEM – smartphone-gestützte Migränetherapie sowie die Chancen von Telemedizin, eHealth und Apps insgesamt.

Pharmazeutische Cannabisproduzenten zeigen Flagge

Bereits im letzten Jahr fanden die ersten Veranstaltungen rund um Cannabis als Medizin als Symposien statt. Vereinzelt waren auch Stände in der Ausstellung zu sehen. Das ändert sich in diesem Jahr drastisch. Vor Ort in der Ausstellung sind: Tilray, Cannamedical, Aurora Cannabis, Wayland, Spectrum Cannabis und Bionorica Ethics vertreten.

Die immer voll besuchten Symposien werden unter anderem von Bionorica Ethics, Spectrum Cannabis und Aurora ausgerichtet. Inhalte der Fachvorträge sind unter anderem der Einsatz von Cannabinoiden und Blüten in der Schmerztherapie oder das Therapiemanagement allgemein.

Dass Cannabis als Medizin vor Ort so massiv vertreten ist, ist auch der großen Nachfrage der Ärzteschaft zu verdanken. Immer mehr Mediziner setzen sich mit dem Thema auseinander und suchen Antworten. Wir werden gespannt verfolgen, wie groß die Nachfrage vor Ort tatsächlich ist und mit den Beteiligten sprechen. Außerdem werden wir Hintergrundgespräche mit allen Firmen zu ihren Plänen für Deutschland führen. Leafly.de berichtete.

Patiententag mit Leafly.de vor Ort

Der Patiententag findet in diesem Jahr zum ersten Mal im Rahmen des Kongresses statt. In einer eigenen Location kann sich so auch die Allgemeinheit zum Schmerzthema mit Informationen eindecken. Leider ist Cannabis als Medizin in diesem Jahr noch nicht im Programm enthalten. Daher ist Leafly.de vor Ort um im direkten Gespräch über Cannabis als Medizin zu informieren.

 

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Leafly Deutschland NewsCannabistresor in Schleswig-Holstein

Update: Medienberichten zufolge kann das geplante Lager für Medizinalhanf nun gebaut werden. Die Erteilung der Baugenehmigung vom Kreis Segeberg erfolgte Anfang September. Bereits Anfang 2018 hatte das kanadische Unternehmen Nuuvera im Gewerbegebiet gekauft. Dieses wird jetzt entsprechend umgebaut. Nach Angaben des Kreises war auch die Bundesopiumstelle in das Genehmigungsverfahren eingebunden.

Die Vorgeschichte: Hohe Sicherheitsauflagen für das Bauvorhaben

Im Hochsicherheitslager des kanadischen Cannabisunternehmens Nuureva steht ein fünf Meter hoher und 1.000 Tonnen schwerer Cannabistresor mit einem eingelagerten Warenwert an Cannabis in Höhe von etwa fünf bis zehn Millionen Euro. Dabei gilt es natürlich, die gesetzlichen Anforderungen der Bundesopiumstelle einzuhalten. Die Sicherheitsauflagen erfordern unter anderem die Nähe des Standortes zu einer Polizeistation und die Rund-um-die-Uhr-Überwachung von Sicherheitspersonal.

Hendrik Knopp, Geschäftsführer der deutschen Niederlassung in Hamburg, erklärte gegenüber den Medien:

„Nach Prüfung mehrerer geeigneter Standorte hat sich die Nuuvera Deutschland GmbH für Bad Bramstedt entschieden, da hier die wirtschaftlichen Gegebenheiten besonders interessant waren: kurze Wege und konstruktive Zusammenarbeit mit den Behörden, unser Kooperationspartner Müggenburg ist in unmittelbarer Nachbarschaft angesiedelt und die schwarz-grün-gelbe Landesregierung bietet ein politisch attraktives Umfeld.“

Trotz so mancher Sprüche und Kommentare verteidigt der Bürgermeister von Bad Bramstedt, Hans-Jürgen Kütbach, das Vorhaben mit dem Cannabistresor. „Es geht um eine sehr seriöse Anwendung und ein wichtiges Thema“, äußert sich der FDP-Politiker zu dem Vorhaben pharmazeutisches Cannabis anzubauen. Imagesorgen befürchte er dabei nicht, da sich alle darüber bewusst seien, dass der Anbau von Cannabis alleine medizinischen Nutzen hat. Zudem sieht er die Ansiedlung eher als Gewinn für die Stadt, die bereits mit ihren beiden großen Kliniken einen Schwerpunkt auf das Thema Gesundheit gelegt hat.

Auflagen für den Cannabistresor und den Anbau müssen eingehalten werden

Doch noch ist das Vorhaben mit dem Cannabistresor nicht in trockenen Tüchern. „Wir sind im finalen Abstimmungsprozess“, sagt Kütbach über die noch fehlende Genehmigung für die Lagerung von Medizinalhanf in dem norddeutschen Städtchen. Zuerst müssen noch die rechtlichen Auflagen beim Bau eingehalten. Liegen alle Genehmigung vor, rechnet Knopp noch im Spätsommer mit dem Betriebsbeginn.

Nicht nur beim Bau gibt es so einiges zu beachten, sondern auch bei der Lagerung der Pflanzen. Das gilt vor allem bei der Kühlung. „Normalerweise lagerten die Cannabis-Pflanzen bei 23 Grad“, erklärt Knopp. „Doch wenn sie länger als sechs Monate liegen, könnte die Wirkung abnehmen. Daher müssten einige Pflanzen auch bei fünf Grad gelagert werden, dann hielten sie länger.“

Langfristig betrachtet plant Nuuvera 30 Millionen Euro zu investieren. „Wir können uns vorstellen, dort eine Niederlassung zu eröffnen und uns später auch im Bereich Forschung in Bad Bramstedt anzusiedeln“, so Geschäftsführer Knopp.

Mehr über Nuuvera.

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Polytox.tv - Videos für Psychonauten, Stoner und AktivistenBEKIFFTES LAMM 🐑

Mary(jane) has a little Lamb… heute mal gebraten UND gebacken! NOMNOMNOM!

Natürlich nur bekifftes Lamm machen wenn ihr das auch dürft!

ZUBEREITUNG:

Einen Topf mit Wasser füllen, 2 Esslöffel Salz, 2-3 Lorbeerblätter, eine Hand voll Piment und 200-300g Kartoffeln dazu geben und kochen lassen.

Einen wenig Planzenöl in einer Pfanne erhitzen und anschließend ca. 400g Lammhüfte von allen Seiten anbraten.

Das Lammfleisch in den bei 140 Grad vorgeheizten Ofen geben und ca. 10min gar werden lassen.

Anschließend ca. 100g Butter in die Pfanne geben, in der das Fleisch gebraten wurde. Zitronenschale in kleine Streifen schneiden und ebenfalls in die Pfanne geben, Cannabis dazu und bei mittlerer Hitze nussig werden lassen.

Petersilie, Koriander, Estragon, Zitronenschale und Thymian fein hacken, die eine Hälfte mit Pflanzenöl, Olivenöl, Pfeffer, Salz, infused Honig und einem Schuss Zitronensaft pürrieren. Die andere Hälfte anschließend dazu geben.

Das Fleisch aus dem Ofen holen, in der Butter wenden und kurz ruhen lassen.

Danach die Kartoffeln abgießen, aufdrücken, das Fleisch in Scheiben schneiden und beides mit der Soße übergießen und auf einem Teller servieren.

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In dieser Sendung werden Handlungen erwähnt und/oder gezeigt, die in Deutschland für bestimmte Personen illegal sind.
Der Besitz, Handel, Erwerb, und die Produktion von Cannabis sind in Deutschland für die meisten Menschen illegal und stellen eine Straftat dar.
SensCuisine will seine Zuschauer informieren und aufklären. Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass die betreffenden Handlungen nicht nachgeahmt werden sollen.
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Leafly Deutschland NewsKhiron bringt CBD-Pflegeprodukte auf den Markt

Khiron Life Sciences ist an der kanadischen Börse gelistet, dessen Kerngeschäft aber in Kolumbien liegt. Hier verfügt das Unternehmen über eine Produktionskapazität von rund 8.000 Kilogramm pro Jahr mit einer Anbaufläche von 7.500 Quadratmetern, wobei diese zukünftig 17,5 Hektar groß sein soll. Somit wäre die Produktion von 100 Tonnen Trockenblüten jährlich möglich. Auf den neuen Anbauflächen erfolgt der Anbau von Cannabispflanzen mit einem hohen THC-Gehalt sowie reinen CBD-Pflanzen. Dabei war der Cannabis-Produzent eine der ersten Unternehmen, die in Kolumbien alle notwendigen Lizenzen für den Anbau von Medizinalhanf erhalten hat.

Darüber hinaus erfolgt die Einrichtung einer eigenen Cannabis-Klinik in Bogota. Mit einer Fläche von 230 Quadratmetern befindet sich die erste Khiron-Klinik bereits im Bau. Zukünftig ist hier die Versorgung von rund 1.600 Patienten monatlich möglich.

Laut einer Pressemitteilung hat Khiron jetzt eine CBD-Hautpflegeserie namens „Kuida“ entwickelt, die ab sofort in Kolumbien käuflich erworben werden kann.

Khiron geht Exklusivvereinbarung mit Kolumbiens größter Drogeriekette ein

Den Medien zufolge soll Khiron Life Sciences Vertriebsvereinbarungen mit unterschiedlichen Unternehmen eingegangen sein. Hierzu gehört eine der größten Drogerieketten in Kolumbien: Farmatodo führt mehr als 56 Märkte im Land. Jedes Jahr generiert die Drogeriekette Umsätze von über 120 Millionen US-Dollar. Im Rahmen der Exklusivvereinbarung gibt es die Vereinbarung,  dass die CBD-Produkte in den Verkaufsstellen prominent aufzustellen sind. Dabei sollen die CBD-Produkte nach Ablauf der Exklusivitätsperiode auch in weiteren bekannten Drogerieketten landesweit vertrieben werden.

Das Cannabis-Unternehmen hat darüber hinaus mit der kolumbianischen Onlinedrogerie Farmalisto eine Vereinbarung getroffen. Farmalisto verzeichnet jeden Monat über 800 000 Besucher und kann ein jährliches Absatzwachstum von 150 Prozent aufweisen. Dabei ist Farmalisto nicht nur in Kolumbien stark vertreten, sondern auch in Mexiko.

Vereinbarung mit pharmazeutischem Großhändler

Neben den Vertriebsvereinbarungen mit Farmatodo und Farmalisto hat das Unternehmen auch ein Abkommen mit einem der größten pharmazeutischen Großhändler in Kolumbien namens Distribuciones AXA S.A. geschlossen. Mithilfe dieses Abkommens ist es für Khiron möglich, ein erweitertes Netzwerk von Kunden und Einzelhändlern zu erreichen.

Vertrieb über den eigenen Onlinestore

Die CBD-Hautpflegeserie „Kuida“ wird von Khiron natürlich auch im eigenen Online-Store verkauft. Erhältlich sind hier unter anderem Body Lotions, Nachtcremes und Feuchtigkeitscremes auf CBD-Basis. Laut eigenen Angaben sollen alle CBD-Produkte THC-frei sein. Ob Khiron plant, sein Netzwerk auch auf Europa und Deutschland auszuweiten, ist unklar.

CBD-Pflegeprodukte in Deutschland

Kolumbien ist natürlich nicht das einzige Land, dass Pflegeprodukte auf CBD-Basis anbietet. Inzwischen gibt es auch zahlreiche deutsche Anbieter. Wir haben bereits darüber berichtet, dass CBD ein vielversprechender Wirkstoff in der Akne– und Psoriasis-Therapie ist.

 

 

 

 

 

 

 

 

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Hanf Journal NewsWas ist der gesündeste Vape 2018?

Promotion   Die besten Geräte des Jahres kurz vorgestellt!     Bei der Wahl eines Vaporizers besteht kein Zweifel, dass der Markt überfüllt ist. Jeder Shop und jede Marke bieten etwas anderes an, aber alle behaupten, dass ihr Produkt das Beste ist! Es kann ein schwieriger Absatzmarkt sein, um zu navigieren, aber wenn ihr wisst,…

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Leafly Deutschland NewsFDP fordert weltweiten Export von Medizinalhanf

Die FDP fordert, dass Deutschland zukünftig Medizinalhanf in die ganze Welt exportieren soll. Somit hat die FDP bereits verstanden, dass Cannabis die Exporteinnahmen unseres Landes steigen lassen können. Ein entsprechender Antrag, um Deutschland zum Cannabis-Exporteur zu machen, ist gestellt. Das erste Ausschreibungsverfahren zum „Anbau, Verarbeitung, Lagerung, Verpackung und Lieferung von Cannabis für medizinische Zwecke“ ist im März diesen Jahres gescheitert (Leafly.de berichtete) Im Juli hat nun das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) eine neue Ausschreibung bekannt gegeben. Auch hierüber haben wir berichtet.

Medizinalhanf-Menge ist nicht ausreichend

Wann die Ernte des ersten deutschen Medizinalhanfs erfolgen kann, ist unklar. Das BfArm plant, die Zuschläge im ersten Halbjahr 2019 zu erteilen. Mit der ersten Ernte ist deshalb vor 2020 nicht zu rechnen. Problematisch ist zudem, dass das Gesamtvolumen von diesmal 10,4 Tonnen (ursprünglich waren es 6,6 Tonnen) Cannabis, verteilt auf vier Jahre mit jeweils 2.600 Kilogramm, noch nicht einmal für deutsche Patienten ausreichen wird. Auch das hat die FDP stark kritisiert (Leafly berichtete).

Internationale Cannabis-Unternehmen hängen deutsche Unternehmen ab

Aktuell stammt das Cannabis für medizinische Zwecke in den Apotheken aus den Niederlanden oder Kanada. In diesen Ländern, aber auch in vielen weiteren Ländern, sind zahlreiche Cannabis-Unternehmen, zum Teil sogar börsennotierte Unternehmen, wie Pilze aus dem Boden geschossen. Schreitet diese Entwicklung weiter voran, wird Deutschland dem kaum etwas entgegenzusetzen haben.

FDP will Cannabisüberschüsse ins Ausland verkaufen

In ihrem Antrag an den Deutschen Bundestag erklärt die FDP, dass die Cannabis-Überproduktion aus dem deutschen Anbau ins Ausland verkauft werden soll. Realistisch ist dies allerdings nicht. Denn Deutschland produziert noch kein Medizinalhanf. Außerdem sieht das Gesetz vor, dass Produktionsüberschüsse vernichtet werden – sofern es denn welche geben wird. Denn wie schon zuvor ausgeführt, wird die ausgeschriebene Menge noch nicht mal für deutsche Patienten ausreichen. Doch aus dies hat die FDP in ihrem Antrag bedacht und fordert die Bundesregierung auf:

[…] die Grundlagen für den Anbau und für die Ausfuhr von Medizinalcannabis für den Export zu schaffen,

  1. eine wissenschaftlich fundierte und belastbare Prognose über den Bedarf an Mediznalcannabis in Deutschland zu erstellen und die anbaubare Menge von Medizinalcannabis in Bezug auf diesen Bedarf und zusätzlich für den Export zu erhöhen,
  2. dem Bundestag bis zum 31.12.2018 hierüber zu berichten […]

Ob dieser Antrag der FDP eine Mehrheit im Bundestag finden kann, bleibt offen. Leafly bleibt dran und wird berichten.

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Hanf Journal NewsCannabis in Kanada – die Regeln kurz erklärt.

  All you need to know!     Ab dem 17. Oktober 2018 ist Cannabis in Kanada eine legale Rauschsubstanz für alle erwachsenen Bewohner und Besucher des liberalen nordamerikanischen Landes. Nur einen Tag zuvor besaßen dort noch alle gesetzlichen Verbote ihre Gültigkeit, die den Besitz, den Erwerb und den Einsatz von Cannabis untersagten, sollte kein…

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Marihuana Aktien - Informationen zu Cannabis InvestmentsKanada legalisiert Cannabis!

Seit 00:01 Uhr ist es Kanadiern erlaubt mit  bis zu bis zu 30 Gramm Weed (in dried or “equivalent non-dried form) in der Tasche herumzuspazieren. Sie dürfen auch bis zu vier Pflanzen homegrowen und eigene Edibles herstellen (“as long as organic solvents are not used to create concentrated products.”) – die einzige Voraussetzung hierfür ist die Volljährigkeit – der Vertrieb oder der Verkauf von Cannabisprodukten bleibt für Minderjährige weiter eine Straftat. […]

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Leafly Deutschland NewsCannabislegalisierung in Kanada. Heute gehts los!

Cannabislegalisierung: Der 17.10.18 ist der Stichtag!

Die Cannabislegalisierung in Kanada ist ab dem 17. Oktober 2018 in Kraft. Das bedeutet, dass es Erwachsenen erlaubt ist, 30 Gramm Cannabis zu erwerben, zu besitzen und zu konsumieren. Außerdem darf jeder Erwachsene bis zu vier Cannabispflanzen besitzen. Allerdings gelten in den kanadischen Provinzen unterschiedliche Gesetze in Bezug auf den Kauf und Besitz von Cannabis und Cannabispflanzen Leafly.de berichtete.

In den Medien heißt es, dass die Kanadier im Jahr 2017 ungefähr vier Milliarden Euro für illegal erworbenes Cannabis ausgegeben haben. Mit der Cannabislegalisierung entstehe nun ein Milliardenmarkt. Justin Trudeau, der kanadische Premierminister, will mit der Cannabislegalisierung den Schwarzmarkt austrocknen.

„Wir werden ein System haben, das Cannabis von unseren Jugendlichen fernhält und dem organisierten Verbrechen den Profit nimmt“, erklärte Trudeau.

Laut Justus Haucap (Ökonom von der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf) könne dies durchaus gelingen.

„Es gelingt nicht, den Schwarzmarkt von einem auf den anderen Tag auszutrocknen. Das dauert eine Zeit“, führte Haucap aus, der aktuell an einer Studie zu den möglichen Steuereinnahmen durch die Cannabis-Legalisierung in Deutschland arbeitet.

Kanada: Einreise in die USA wird erschwert

Kanadische Staatsbürger könnten nach der Cannabis-Freigabe im eigenen Land Schwierigkeiten bekommen, in die USA einzureisen. Schon in den vergangenen Jahren kam es immer mal wieder zu Festnahmen an der Grenze.

US-Beamte warnen auch jetzt davor, dass jede Form der Teilnahme, einschließlich der Arbeit im Cannabisgeschäft, an der US-Grenze zu Problemen führen kann. So verfügen die Grenzschutzbeamten über weitreichende Befugnisse, um Kanadier über ihren aktuellen und früheren Drogenkonsum zu befragen. Laut Einwanderungsexperten kann ihnen die Einreise sogar lebenslang verboten werden.

Kein Cannabis bei Grenzübergang mitführen

Nach dem US-Bundesrecht ist Cannabis immer noch illegal, obwohl große Staaten wie Colorado und Kalifornien die Gesetze gelockert haben. Justin Trudeaus Regierung und Reisebüros warnen die Kanadier davor, in ihrem Gepäck Cannabis mitzuführen. Und das gilt nicht nur für den Freizeitkonsum von Cannabis, sondern auch für Medizianlhanf.

Schätzungen zufolge werden zukünftig 30 bis 40 Prozent der Kanadier nach der Legalisierung Cannabis konsumieren. Diese begeben sich an der Grenze zu den USA theoretisch in große Gefahr, da Grenzbeamte eine klare Aussage zum Cannabiskonsum erwarten. Wer lügt oder sich auffällig verhält, muss mit Sanktionen rechnen – schlimmstenfalls mit einem lebenslangen Einreiseverbot.

Einreiseverbot für Arbeiter und Investoren der Cannabis-Branche

Den USA scheint die boomende Cannabis-Industrie in Kanada nicht zugefallen. Laut den Medien gibt es sogar Überlegungen, gegen Arbeiter und Investoren aus der Cannabis-Branche ein Einreiseverbot zu verhängen. Dabei scheint es den USA nicht um den Cannabiskonsum an sich zu gehen, sondern vielmehr darum, von der blühenden Cannabis-Industrie in Kanada überrollt zu werden. Denn schließlich steckt in dem Cannabismarkt ein Multi-Milliarden-Potenzial. Darüber hinaus entstehen zahlreiche neue Arbeitsplätze in der Cannabis-Branche.

Mehr über den Cannabis Legalization Day bei unseren Kollegen von Leafly.com

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Leafly Deutschland NewsMukoviszidose und Cannabis als Medizin

Bei der Mukoviszidose (zystische Fibrose) handelt es sich um eine vererbbare Stoffwechselerkrankung. Da die schleimbildenden Drüsen nicht richtig funktionieren, bildet sich infolge dessen ein zäher Schleim in unterschiedlichen Organen, die in ihrer Funktion beeinträchtigt werden. Dank moderner Behandlungsoptionen hat sich die Prognose dieser Erkrankung jedoch deutlich verbessert.

Bisher wurde zu Cannabis als Medizin und Mukoviszidose leider kaum geforscht. Interessant sind jedoch israelische Studien, die zeigen, dass es womöglich einen Zusammenhang zwischen der Erkrankung und einem nicht reibungslos funktionierenden Endocannabinoid System gibt. Hierauf gehen wir am Ende des Beitrages noch näher ein.

Mukoviszidose und ihre Ursachen

Die Ursache für die Mukoviszidose findet sich in einer Veränderung des CFTR-Gens (Cystic Fibrosis Transmembrane Conductance Regulator). Dieses Gen liegt auf dem Chromosom 7 und trägt die Erbinformation für die Eiweißproduktion des CFTR-Proteins. Für die Schleimhautzellen ist das CFTR-Protein von großer Bedeutung, denn sorgt dafür, dass die Schleimhäute feucht bleiben. Durch den Gendefekt ist die Transportfunktion des CFTR-Proteins jedoch gestört. Infolge dessen sondern die Schleimhautdrüsen einen zähen Schleim ab. Dies sorgt wiederum in unterschiedlichen Organen für Probleme.

Die Mukoviszidose ist eine autosomal-rezessive Erbkrankheit. Das heißt, dass ein Kind nur dann erkrankt, wenn es von beiden Elternteilen den Gendefekt erbt. Wenn Betroffene diesen Gendefekt nur einmal besitzen, bricht die Krankheit nicht aus. Dennoch kann der Betroffene den Gendefekt an seine Kinder weitervererben.

Mukoviszidose und ihre Symptome

Von der zystischen Fibrose können unterschiedliche Organe betroffen sein:

Lunge Ist die Lunge von einer Mukoviszidose betroffen, kann es zu schwerem Husten, Asthma und einer chronischen Nasennebenhöhlenentzündung kommen. In der Lunge entsteht ein zähflüssiger Schleim, sodass die feinen Verästelungen in den Bronchien verstopfen. Mit der Zeit verengen sich die Luftwege und das Atmen fällt schwerer. Zudem treten häufig Atemwegsinfekte auf. Im weiteren Krankheitsverlauf schreiten die Verengung der Bronchien und die Zerstörung des Lungengewebes immer weiter fort.
Bauchspeicheldrüse In ungefähr 85 Prozent aller Krankheitsfälle entsteht in der Bauchspeicheldrüse ein zäher Schleim. Dieser verstopft die Sekretgänge im Organ. Infolge dessen kann die Bauchspeicheldrüse kaum noch Verdauungsenzyme bilden, sodass sich folgende Symptome zeigen können: Bauchschmerzen, Blähungen, übel riechender, breiiger und fettiger Durchfall sowie ein starker Gewichtsverlust. Bei Neugeborenen kann es sogar zu einem Darmverschluss kommen. Wenn das Organ dauerhaft durch die Erkrankung geschädigt wird, kann sich auch ein Diabetes mellitus entwickeln.
Darmtrakt Bei Neugeborenen tritt in etwa 10 bis 20 Prozent aller Fälle ein Darmverschluss auf, der eine Operation erfordern kann. Ursache hierfür ist der zähe erste Stuhl (Mekonium). Weitere mögliche Symptome können sich in Form von Darmeinstülpungen, einem vorgewölbten Mastdarm oder durch den Rückfluss von Magensäure in die Speiseröhre zeigen.
Galle Gallensteine können die Gallengänge verstopfen, sodass der für die Verdauung erforderliche Gallensaft nicht an den Zwölffingerdarm abgegeben werden. Als Folge einer Mukoviszidose kann auch eine Leberzirrhose entstehen.
Geschlechtsorgane Betroffene Frauen können unfruchtbar sein, da der zähe Schleim in den Eileitern den Weg der Spermien versperrt. Männer können zeugungsunfähig aufgrund der zähen Schleimdrüsensekrete in den Nebenhoden und Samenleitern sein.
Haut Der Schweiß schmeckt aufgrund der erhöhten Natrium- und Chlorid-Ionen salzig.

Behandlung der Mukoviszidose

Die Mukoviszidose ist nicht heilbar. Deshalb zielt die Therapie darauf ab, die Symptome zu lindern und das Fortschreiten der Erkrankung zu verlangsamen. Wie bei allen Krankheiten gilt hier auch: Je früher mit der Therapie begonnen wird, desto günstiger wirkt sich dies auf den Krankheitsverlauf aus.

Die im Rahmen der Mukoviszidose auftretenden Verdauungsprobleme sind inzwischen gut behandelbar. So lässt sich die eingeschränkte Funktion der Bauchspeicheldrüse mithilfe von Verdauungsenzymen ausgleichen. Zudem ist es für Betroffene wichtig, auf die Ernährung zu achten. Diese sollte vitamin-, mineralstoff- und kalorienreich sein.

Erhaltung der Lungenfunktion

Bei der Mukoviszidose entstehen Komplikationen meist aufgrund der Lungenerkrankung, weshalb die Erhaltung der Lungenfunktion ein wichtiger Bestandteil der Therapie ist. Hierzu zählt vor allem, dass Atemwegsinfektionen vermieden, bzw. schnell mit Antibiotika behandelt werden. Daneben können weitere Therapiemaßnahmen zur Erhaltung der Lungenfunktion beitragen:

  • Inhalation von schleimlösenden und/oder bronchienerweiternden Mitteln
  • Gabe von schleimlösenden Medikamenten (Mukolytika)
  • Atemphysiotherapeutische Übungen, um den Abtransport des Schleims zu fördern
  • Körperliche Aktivitäten
  • Mukoviszidose: Medikamentöse Therapie

Zur Behandlung bei Mukoviszidose ist seit dem Jahr 2012 der Wirkstoff Ivacaftor zugelassen. Jedoch ist dieser Wirkstoff nicht für alle Patienten geeignet. So kann dieser lediglich dann wirken, wenn im CFTR-Protein eine bestimmte Stelle verändert ist und eine Gating-Mutation vorliegt (G551D-Mutation). Das ist ungefähr bei rund fünf Prozent der Betroffenen der Fall. Hier kann Ivacaftor dann direkt auf die Ursache der Symptome einwirken.

Das CFTR-Protein ist beim Großteil der Patienten an einer anderen Position verändert (Phe508del-Mutation). Dennoch können diese von Ivacaftor profitieren, wenn eine Kombination aus den Wirkstoffen Ivacaftor und Lumacaftor erfolgt.

Mukoviszidose: Krankheitsverlauf und Prognose

Wie stark die Erkrankung ausgeprägt ist, und welchen Verlauf sie annimmt, hängt von unterschiedlichen Faktoren ab. Die sogenannten Modifier-Gene spielen hier eine wichtige Rolle, denn diese haben Einfluss darauf, wie genau sich der Gendefekt beim Patienten auswirkt. So können die Modifier-Gene sogar bei Betroffenen mit dem exakt selben Gendefekt dazu führen, dass die Krankheit unterschiedlich schwer ausfällt.

In den letzten Jahren hat sich die Prognose verbessert, denn dank der besseren Therapiemöglichkeiten liegt die mittlere Lebenserwartung bei ungefähr 35 bis 40 Jahren. Viele Betroffene erreichen auch ein höheres Alter. Kinder, die mit der Erkrankung geboren werden, erreichen mit hoher Wahrscheinlichkeit mindestens das 50. Lebensjahr.

Mukoviszidose und das Endocannabinoidsystem

Forscher der Ariel University Center of Samaria in Israel gehen davon aus, dass Mukoviszidose mit einem Ungleichgewicht von Fettsäuren verbunden ist. Deshalb untersuchten sie im Rahmen ihrer Studie, ob bei Betroffenen die Funktionen des Endocannabinoid Systems gestört sind. Denn schließlich sind Endocannabinoide-Derivate ebenfalls Fettsäuren.

Die endocannabinoide Aktivität könnte in der Fertilität (Fruchtbarkeit) eine wichtige Rolle spielen, die bei der Mukoviszidose gestört ist und eine der Ursachen für die Unfruchtbarkeit sein könnte. Das Ziel der Studie war es, die Hypothese zu testen, dass die Stimulation von Endocannabinoid Rezeptoren im Säuglingsalter ihre Funktion normalisieren und die Unfruchtbarkeit im Erwachsenenalter verhindern würde.

Nachdem Labormäuse mit Mukoviszidose im Säuglingsalter vom 7. bis zum 28. Tag täglich mit THC behandelt wurden, zeigten sich die männlichen Tiere vollständig zeugungsfähig. Hingegen waren die nicht behandelten Tiere zeugungsunfähig. Im Ergebnis heißt es, dass eine leichte Stimulation des Endocannabinoid Systems im Säuglings- und Jugendalter vermutlich viele Fortpflanzungsprozesse normalisieren kann und dadurch die Zeugungsunfähigkeit bei an Mukoviszidose erkrankten Männern zu verhindern.

Verhaltensänderungen durch gestörtes Endocannabinoidsystem

Die gleichen israelischen Forscher gehen zudem davon aus, dass eine langfristige Behandlung mit Cannabinoidrezeptor-Agonisten während der Kindheit den Cannabinoidspiegel ausgleichen und Mukoviszidose-bezogene Verhaltensänderungen verhindern könnten. So können Veränderungen der motorischen Funktion und erhöhte Angstzustände bei Mukoviszidose durch einen Mangel an CFTR-Kanälen in Neuronen und gestörter Aktivität in verschiedenen Hirnregionen sowie durch einen Fettsäuremangel (veränderter Endocannabinoidspiegel) verursacht werden.

Im Rahmen ihrer Studie wurden die motorische Aktivität und das Angstniveau bei CFTR-defizienten Mäusen) untersucht. Die Forscher vermuten, dass eine langfristige Behandlung mit Cannabinoiden in der Kindheit die Endocannabinoid-Funktion wiederherstellen und somit Verhaltensänderungen verhindert werden könnten.

Beide genannten Studien wurden an Labortieren durchgeführt, sodass die Ergebnisse nicht auf den Menschen übertragbar sind. Hier sind unbedingt weitere Untersuchungen, und vor allem klinische Studien erforderlich. Zudem ist es bedenklich, Säuglinge, Kinder und Jugendliche mit Mukoviszidose einer Cannabinoid-Therapie zu unterziehen. Denn dies könnte sich unter anderem negativ auf die Gehirnentwicklung auswirken. Dennoch ist der Ansatz, dass die Funktionen des Endocannabinoid Systems mit der Erkrankung zusammenhängen höchst interessant und sollte weiter erforscht werden.

Besitzt Cannabis eine schleimlösende Wirkung?

Ob Cannabinoide aus der Cannabispflanze schleimlösend wirken, ist sehr umstritten. Zwar wird Cannabis seit Jahrtausenden als schleimlösendes Mittel genutzt, die wenigen Studien, die es hierzu gibt, liefern aber keine eindeutigen Ergebnisse. Hinzu kommt, dass hier nicht speziell die schleimlösende Wirkung untersucht wurde.

Cannabis und der bronchodilatatorische Effekt

In Bezug auf die bronchienerweiternde Wirkung von Cannabis sieht die Studienlage schon besser aus. Allerdings wird in vielen Studien dieser Effekt beim Asthma untersucht und nicht bei Mukoviszidose. Die Bronchien ziehen sich während eines Asthmaanfalls zusammen und den Untersuchungen zufolge kann THC in der Lage sein, die Muskelkontraktion zu vermindern. Inwieweit dieser Effekt bei der Mukoviszidose hilfreich sein kann, ist unklar.

Mehr zum Thema Asthma und Cannabis.

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Polytox.tv - Videos für Psychonauten, Stoner und AktivistenEHLE-GLASPORN | Geiles Stück | Radtour 2018 | 2/3

Heute kommt der erste von 3 Teilen aus der Manufaktur von Ehle die viele von euch sicherlich auch selbst kennen. Ehle produziert seit über ein Jahrzehnt erst Laborglas. „Mehr Anzeigen“

und ging dann auf die berühmten Glasfilter über 🙂 – Aber nun genießt einen weiteren Teil mit „geilem Glas“

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Leafly Deutschland NewsWahlen des EU Parlaments zu medizinischem Cannabis

Was steht in dem Bericht?

Der Bericht des EU Parlaments erkennt erstens an, dass Cannabis aus psychoaktiven und nicht-psychoaktiven Verbindungen, suchterzeugenden und nicht süchtig machenden Verbindungen besteht, und erkennt die therapeutischen Tugenden bestimmter Cannabinoide bei einer Vielzahl von Krankheiten an.

Der Ausschuss nimmt das wachsende Interesse an Cannabismedikamenten zur Kenntnis, äußert jedoch seine Besorgnis über die Verwirrung des Begriffs „medizinisches Cannabis“ und empfiehlt, Cannabis von Cannabis-basierten Arzneimitteln zu unterscheiden, die von pharmazeutischen Zulassungsbehörden klinisch getestet und zugelassen wurden.

In dem Bericht heißt es weiter, dass das internationale Recht die Verwendung von Cannabisprodukten nicht als Therapie verbietet, dass jedoch die nationalen Gesetze in Bezug auf das Thema sehr unterschiedlich sind, was im Schengen-Raum für die Behandlung von Patienten problematisch sein könnte.

In der Tat können einige Patienten auf der einen Seite der Grenze legal sein und auf der anderen Seite Kriminelle. Lediglich Sativex war bisher Gegenstand eines zentralisierten Verfahrens, daher seine Marktzulassung für Zangen in Frankreich und seine Sperrung, jedoch nicht auf dem gesamten europäischen Markt.

In dem Bericht wird weiterhin auf das Fehlen oder die Knappheit der Ausbildung von medizinischem Personal zu diesem Thema hingewiesen, und er ist der Ansicht, dass die wissenschaftliche Forschung zu medizinischem Cannabis unterfinanziert ist und im kommenden Rahmenprogramm entsprechend behandelt werden sollte. Außerdem fordert es die Mitgliedstaaten auf, Forschungsprogramme zu starten, Innovationen rund um medizinisches Cannabis anzuregen und Mitarbeiter auszubilden.

Leafly.de berichtete.

Abstimmung im Umweltausschuss des Europäischen Parlaments

Die erste Phase der Annahme der Entschließung fand am 1. Oktober 2018 in der Kommission statt und wurde mit großer Mehrheit angenommenen -Antrag: 54 für, 1 dagegen und 3 Enthaltungen. Die nächste Abstimmung findet am 11. Dezember 2018 im Plenum statt. Der Ausschuss wird die Ergebnisse seiner Arbeit vorstellen und seine Entschließung der Abstimmung aller Abgeordneten vorschlagen.

Wenn die Resolution angenommen würde, hätte Europa einen gesetzlichen Rahmen, der medizinisches Cannabis reguliert. Dieser Rahmen wäre für die Mitgliedstaaten verbindlich, ohne notwendigerweise verbindlich zu sein.

Obwohl der Text sich nur in der Entwurfsphase befindet, deuten die vorläufigen Schlussfolgerungen der Kommission auf eine mögliche europäische Gesetzgebung zur medizinischen Verwendung von Cannabis hin. Die Details des vorgeschlagenen Textes können hier nachgelesen werden.

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Leafly Deutschland NewsWayland Group liefert Medizinalhanf an Cannamedical

Die Wayland Group (ehemals Maricann Group) hat mit dem deutschen Unternehmen Cannamedical Pharma GmbH ein Lieferabkommen abgeschlossen. Laut einer Pressemitteilung wird Wayland mindestens 9 Tonnen EU-GMP zertifizierte Cannabisblüten über einen Zeitraum von drei Jahren an Cannamedical liefern. Nach der Durchführung von Qualitätssicherungs- und Kontrollprüfungen soll die erste Lieferung im Dezember stattfinden.

Erst vor kurzem haben wir darüber berichtet, dass die Maricann Group in die Wayland Group umfirmiert hat und zudem für kanadische Apotheker ein Cannabis-Schulungsprogramm zur Verfügung stellt. Ansässig ist die Wayland Group seit dem Jahr 2013 in Burlington, Kanada. Darüber hinaus ist das Unternehmen auch in München vertreten. Produktionsstätten für Cannabisprodukte betreibt Wayland in Langton, Ontario, in Ebersbach bei Dresden und in Regensdorf in der Schweiz.

Wayland Group exportiert Cannabisblüten nach Deutschland

„Die Entscheidung, die wir Anfang 2017 trafen, EU-GMP-Standards (Good Manufacturing Practice, GMP; gute Herstellungspraxis) für die gesamte Produktion einzuführen einschließlich Cannabisblüten gefolgt von der Zertifizierung im Frühjahr dieses Jahrs durch die deutschen Gesundheitsbehörden gibt dem Unternehmen die Gelegenheit, eine beachtliche Produktmenge, in diesem Fall 9.000.000 Gramm, nach Europa zu exportieren. Wir sind stolz darauf, weltweit eines von sechs Unternehmen aus Tausenden von Cannabisproduzenten zu sein, das sagen kann, wir haben den Test bestanden und übertreffen die EU-GMP-Standards für getrocknete Cannabisblüten. Dieses Abkommen wird in den nächsten drei Jahren bedeutende Einnahmen und Gewinn bieten, während wir ein nachhaltiges Geschäft aufbauen,“ führte Ben Ward, CEO von Wayland aus.

Cannamedical stellt Cannabis-Produktlinie auf dem Schmerzkongress vor

„Wir freuen uns über diese Vereinbarung mit Wayland. Die exponentiell steigende Nachfrage unserer europäischen Kunden zu befriedigen, stärkt unsere Position als größter unabhängiger und in Privatbesitz befindlicher Cannabis-Distributor in Deutschland. Cannamedical wird seine CannaSativa(R)-, CannaIndica(R)- und Cannahybrid(R)-Produktlinien während des kommenden deutschen Schmerzkongresses in Mannheim, offiziell vorstellen,“ so David Henn, CEO von Cannamedical.

Der Kölner Cannabisgroßhändler Cannamedical verfügt über alle Lizenzen, die für den Import von Medizinalhanf nach Deutschland notwendig sind. Dabei bedient das Unternehmen ein stetig wachsendes Netzwerk von rund 2.000 Apotheken in Deutschland.

Mehr zu Cannamedical.

Deutscher Schmerzkongress in Mannheim

Der Deutsche Schmerzkongress findet vom 17. bis 20. Oktober im Congress Center Rosengarten in Mannheim statt. Das diesjährige Motto lautet: „Fit für die Zukunft“. Dort werden wir uns auch mit Cannamedical zu einem Hintergrundgespräch treffen um mehr über diesen Megadeal zu erfahren. Cannamedical ist einer der beiden Hauptsponsoren des Schmerzkongresses.

Informationen zum Kongress und das Rahmenprogramm gibt es hier.

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Hanf Journal NewsHohe Haftstrafen für dummdreiste Cannabis-Dealer

    Drogenprozess vor dem Landgericht Potsdam endet mit einer „Verständigung“ zwischen Anwälten und Staatsanwaltschaft         Sadhu van Hemp     Leute, die nur Stroh im Kopf haben und mit illegalen Drogen Geld wie Heu verdienen wollen, sind oftmals leichte Beute für die Strafverfolgungsbehörden. Ein paar solcher Zeitgenossen saßen gestern vor dem…

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Der Artikel Hohe Haftstrafen für dummdreiste Cannabis-Dealer erschien zuerst auf Hanfjournal.

Blog der Aidshilfe DeutschlandEin Preis, zwei Ehrungen und ein zehnter Geburtstag

Die Deutsche AIDS-Hilfe hat zwei neue Ehrenmitglieder ernannt und dem Nürnberger Queer Café International den Hans-Peter-Hauschild-Preis 2018 verliehen. Zudem feierte sie 10 Jahre ICH WEISS WAS ICH TU.

Es ist ein beispielgebendes Projekt: Mit Fliederlich e.V., dem Betreiber des SchwuLesBischen Zentrums Nürnberg, und der AIDS-Hilfe Nürnberg-Erlangen-Fürth taten sich 2016 zwei lokale Institutionen zusammen, um lesbischen, schwulen, trans*, inter* und queeren (kurz LGBTIQ*) Geflüchteten und Migrant_innen einen geschützten Raum zu bieten. Sie haben einen Ort geschaffen, an dem queere Geflüchtete und Migrant_innen zusammenfinden und sich dem queeren Leben in Deutschland annähern können.

Hans-Peter-Hauschild-Preis für besondere Verdienste in der strukturellen Prävention

Auf dem Empfang der Deutschen AIDS-Hilfe anlässlich des zehnjährigen Bestehens ihrer schwulen Präventionskampagne „ICH WEISS WAS ICH TU“ (IWWIT) wurden die Initiator_innen am vergangenen Freitag mit dem Hans-Peter-Hausschild-Preis ausgezeichnet.

„Es ist auch ein Raum, um das Gefühl der Vereinzelung zu durchbrechen“

Das Café biete LGBTIQ*-Geflüchteten und -Migrant_innen nicht nur die Chance, sich zu engagieren, etwa bei Arztbesuchen Dolmetscherdienste zu übernehmen. „Es ist auch ein Raum, um Freundschaften zu schließen, das Gefühl der Vereinzelung zu durchbrechen“, so Bernd Aretz in seiner Laudatio, die aus Krankheitsgründen von Dr. Eugen Januschke verlesen wurde, Lebensgefährte des 2003 verstorbenen Pädagogen und Kulturwissenschaftlers Hans-Peter Hauschild.

Queer CaféEr lobte das „Queer Café International“ als Modell für all jene Vereine und Inititativen, die sich in diesem Bereich engagieren möchten, die große Lösung aber mit etwa eigenen Wohn- und Begegnungsstätten nicht gehen können. Mit der Auszeichnung dieses Projektes mache die DAH zudem deutlich, „dass Fremdenfeindlichkeit in den Aidshilfen keinen Raum hat“.

Standing Ovations und Tränen der Rührung

Gefeiert und geehrt wurden im Berliner Nachtclub SchwuZ aber nicht nur die neuen Träger_innen des Hauschild-Preises, mit dem seit 2011 innovative Projekte der strukturellen Prävention ausgezeichnet werden.

Mit Michèle Meyer und Wolfgang Vorhagen wurden auch zwei in jeder Hinsicht verdiente Aktivist_innen und Akteur_innen der HIV-Community  zu DAH-Ehrenmitgliedern ernannt. Ehrungen, die von den Festgästen mit Standing Ovations und so mancher Träne der Rührung bejubelt wurden.

„Mit viel Fantasie und Kreativität, mit scharfen Worten und intensiven Bildern“

Michèle Meyer (mit Blumenstrauß) gemeinsam mit dem DAH-Vorstand und DAH-Geschäftsführerin Silke Klumb

Die Schweizerin Michèle Meyer, die, wie sie selbst sagte, ihre aktivistische Heimat in der deutschen Aids- und Selbsthilfe fand, ist seit 2008 in unterschiedlichster Funktion mit Leidenschaft eine Konstante der Community-Arbeit. Sie war Mitglied in Community-Boards von Aidskongressen, in Vorbereitungsgruppen für die Selbsthilfekonferenz Positive Bewegungen, sie war eines der „PositHIVen Gesichter“ und im Vorbereitungsgremium der bundesweiten Positiventreffen aktiv. Als Community-Vertreterin für Menschen mit HIV war Michèle Meyer an der Entstehung des EKAF-Statements zur Nichtübertragbarkeit von HIV bei erfolgreicher Therapie vor zehn Jahren direkt beteiligt.

„Du hast Veränderungen eingefordert und Kooperation gesucht, hast mitgestaltet und in Aidshilfe für (mehr) Beteiligung von Menschen mit HIV gestritten“, beschrieb DAH-Geschäftsführerin Silke Klumb das Verdienst des neuen Ehrenmitglieds.

Sie habe „mit viel Fantasie und Kreativität, mit scharfen Worten und intensiven Bildern“ Positionen vertreten und Missstände angeprangert und „mit vielfältigen politischen Aktionen für Menschen mit HIV, gegen Schuldzuschreibungen und Sündenrhetorik, gegen Sexismus, Rassismus und nationalistische Politik gekämpft“.

Raum für jedes Individuum

Vorhagen Ehrung

Wolfgang Vorhagen (mit Blumenstrauß) mit dem DAH-Vorstand und Prof. Dr. Martin Dannecker (2. v. r.)

Wolfgang Vorhagens Wirken wiederum ist eng mit der Akademie Waldschlösschen verbunden. Er hat dort als Pädagoge und Veranstaltungsleiter über drei Jahrzehnte nicht nur wichtige Impulse für die schwule Emanzipation und die LBGT-Selbsthilfe gesetzt, sondern dadurch auch Gruppen und Initiativen gestärkt und unterstützt. Vor allem aber ist er bereits seit 1986 maßgeblicher Mitorganisator der bundesweiten Positiventreffen. Das von ihm mitbegründete Vorbereitungsgremium Positiv e.V. wird im kommenden Jahr das 200. Treffen dieser Art organisieren.

„Auf dem von ihm geplanten oder mitgeplanten und geleiteten Treffen von HIV-Infizierten und Aids-Kranken sollte jedes Individuum, und sei es auch noch so merkwürdig und verschroben, Raum für sich haben“, würdigte der Laudator, Prof. Dr. Martin Dannecker, das neue DAH-Ehrenmitglied.

Wolfgang Vorhagen gelinge es, dass die Teilnehmer_innen seiner Veranstaltungen „mit einem anderen Blick auf sich und auf die sie umgebende Welt“ nach Hause gingen, als sie gekommen seien.

Fünf Millionen Cruising-Packs in zehn Jahren

Das Team von ICH WEISS WAS ICH TU feiert Geburtstag. Margot Schlönzke (vorne links) und Jurassica Parka (vorne rechts) führten durch den Abend

Gefeiert wurden an diesem Abend aber nicht nur Preisträger_innen und Ehrenmitglieder, sondern auch ein Geburtstag: zehn Jahre IWWIT. Seit 2008 sorgt die DAH-Kampagne ICH WEISS WAS ICH TU dafür, dass schwule und andere Männern, die Sex mit Männern haben, informierte und selbstbestimmte Entscheidungen treffen können, wenn es um die sexuelle Gesundheit und den Schutz vor HIV und anderen Geschlechtskrankheiten geht.

Fünf Millionen Cruising-Packs wurden während dieses Jahrzehnts an den Mann gebracht, verriet DAH-Vorstandsmitglied Björn Beck in seiner Geburtstagsrede. Die aktuell rund 40 Ehrenamtler haben im zurückliegenden Jahr über 200 Präventionsveranstaltungen quer durch die Republik absolviert. Jede Menge Gründe also, dem haupt- und ehrenamtlichen IWWIT-Team zu danken, mit ihm zu feiern und ordentlich Glitter von der Saaldecke fliegen zu lassen.

(ascho)

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++Aktivkohle zum Filtern++
Sehr geehrte Herren & Damen, liebe GreenGermany-Homies, lang drauf gewartet – heute geht’s um Aktivkohle!“. Ich zeige euch Filter, die ihr in den meisten Headshops/Tabakläden kaufen könnt. Aufgrund der großen Nachfrage, zeige ich euch zum Schluss wie ich meinen eigenen Filter „modifiziere“ xD
Viel Spaß mit der neuen Folge und danke für euer Interesse.
Beste Grüße
Timm

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In dieser Sendung werden Handlungen erwähnt und/oder gezeigt, die in Deutschland für bestimmte Personen illegal sind.
Der Besitz, Handel, Erwerb, und die Produktion von Cannabis sind in Deutschland für die meisten Menschen illegal und stellen eine Straftat dar.
GreenGermany will seine Zuschauer informieren und aufklären. Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass die betreffenden Handlungen nicht nachgeahmt werden sollen.
***

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Blog der Aidshilfe DeutschlandDie HIV-PrEP verbreitet sich in Afrika – langsam

Seit Ende 2017 sind zahlreiche Projekte zur PrEP in Afrika gestartet, doch die Abbruchquoten sind oft hoch. Wir geben einen Überblick über die Gründe.

Von Gus Cairns

2018 ist das Jahr, in dem eine große Zahl von Menschen in Afrika mit der HIV-Prä-Expositions-Prophylaxe (PrEP) begonnen hat. Die Daten wurden auf der 22. Internationalen AIDS-Konferenz (AIDS 2018) in Amsterdam vorgestellt.

PrEP in Afrika nimmt Fahrt auf

Die PrEP war das dominierende Thema auf der diesjährigen Konferenz. Es gab weit mehr Veranstaltungen dazu als zu allen anderen Themen. Bemerkenswert war vor allem: In der Mehrheit der Veranstaltungen ging es um die PrEP in Afrika und in anderen Gruppen als jener der schwulen und anderen Männer, die Sex mit Männern haben (MSM).

In einigen afrikanischen Staaten laufen bereits seit mehreren Jahren PrEP-Pilotprojekte. Aber erst seit Ende 2017 haben einige Länder ernst zu nehmende Programme gestartet, um die PrEP breiteren Bevölkerungsgruppen zugänglich zu machen. Es handelt sich hier insbesondere Kenia und Südafrika, aber auch eSwatini (der neue Name für Swasiland).

Zugang zur PrEP für breitere Gruppen

In Südafrika haben etwa 25.000–30.000 Menschen mit einer PrEP begonnen, in Kenia rund 25.000 und in Simbabwe etwa 5.000.

In eSwatini wurden 2.250 PrEP-Kandidat_innen identifiziert. Wenn sie alle tatsächlich mit einer PrEP beginnen, sind das, auf die Gesamtbevölkerung bezogen, etwa dreimal so viel wie im viel größeren Kenia.

Auch Lesotho, Sambia und das westafrikanische Senegal haben Programme gestartet. Sie richten sich entweder an bestimmte Zielgruppen wie Sexarbeiter_innen oder allgemein an Menschen mit erhöhtem HIV-Risiko.

Bisher liegen nur zu wenigen Monaten Daten zum PrEP-Angebot und zur PrEP-Nachfrage vor. Zur Wirksamkeit gibt es noch keine Daten.

Großes Interesse, aber hohe Abbruchquoten

Mit zunehmender Bekanntheit der PrEP und zunehmender Erfahrung von Mitarbeiter_innen im Gesundheitswesen in der Arbeit mit ihren Communities dürften sich die Haltekraft und auch die Zielgenauigkeit der Programme verbessern.

Die PrEP-Nutzung und -Haltekraft waren von Land zu Land sehr unterschiedlich. Einige Faktoren waren aber deutlich zu erkennen.

Nebenwirkungen könnten häufiger auftreten als gedacht

  • Zum einen gab es in vielen Programmen eine hohe Abbruchquote. Dies war insbesondere bei Sexarbeiterinnen der Fall, aber auch bei jungen Frauen und Männern allgemein. In vielen Studien kam die Mehrheit derjenigen, die eine PrEP begonnen hatten, anschließend nicht mehr wieder.
  • Ein zweiter Faktor: Als häufigster Grund für den Abbruch einer PrEP wurden Nebenwirkungen im ersten Monat angegeben. Die Ergebnisse zweier Studien aus Südafrika und Kenia waren recht ähnlich. Sie deuten darauf hin, dass akute Nebenwirkungen wie Übelkeit, Bauchschmerzen, Kopfschmerzen und Schwindelgefühl häufiger auftreten oder schwerwiegender sein könnten als von MSM in Ländern mit hohem Einkommen berichtet. Sie müssen ernst genommen werden.

PrEP in Afrika: Beispiel Kenia

Aus Kenia präsentierte Jillian Pintye von der University of Washington State Ergebnisse des PRIYA-Programms (PrEP Implementation in Young People and Adolescents). Das Programm startete im November 2017. Es umfasst PrEP als eines der Angebote von 16 Familienplanungszentren im Kisumu County, der Provinz mit der höchsten HIV-Prävalenz in Kenia.

In den ersten sieben Monaten des Programms wurde die PrEP 1.122 jungen Frauen angeboten. Die meisten waren in ihren Zwanzigern, das Durchschnittsalter lag bei 25 Jahren. Die Mehrzahl der Frauen war bereits verheiratet (83 %). Ein Drittel von ihnen kannte den HIV-Status ihres Partners nicht, 4 % (95 Frauen) hatten einen Partner, dessen HIV-Infektion ihnen bekannt war.

Viele Frauen müssen oder wollen die Einwilligung des Mannes zur PrEP einholen

Insgesamt nur jede fünfte (21 %) dieser jungen Frauen begann mit der PrEP: jede dritte der Frauen, die den HIV-Status ihres Partners nicht kannten, aber 91 % der Frauen mit HIV-positiven Partnern.

Die Wahrscheinlichkeit eines PrEP-Starts war bei Frauen mit HIV-positiven Partnern 3,5 Mal höher als im Durchschnitt

Noch höher war die Wahrscheinlichkeit bei Frauen mit weiteren Indikatoren für eine erhöhte HIV-Vulnerabilität. Bei Frauen, die Gewalt durch Intimpartner erlebt hatten, war sie 4,8 Mal so hoch, bei Frauen, die Vergewaltigung und sexuelle Gewalt erlebt hatten, 6,6 Mal und bei Frauen, bei denen eine sexuell übertragbare Infektion diagnostiziert worden war, 10,6 Mal so hoch wie im Durchschnitt.

Als Grund dafür, keine PrEP zu starten, gaben die Frauen am häufigsten an, dass sie das eigene HIV-Risiko als gering einschätzten, die Pillen als zu groß oder schwierig einzunehmen empfanden und vor allem, dass sie zuerst mit ihrem Partner darüber sprechen wollten.

PrEP in Afrika: Beispiel Simbabwe

Eine Studie unter Frauen und Männern in Simbabwe bestätigt, dass diese Aspekte wichtige Gründe dafür sind, warum Frauen zögerlich auf die PrEP reagieren. Das von der Clinton HIV and AIDS Initiative geförderte Projekt bot die PrEP in zwei Pilot-HIV-Testzentren an. Das eine war eine Familienplanungsklinik in der Hauptstadt Harare, das andere lag 200 Meilen entfernt in einem Jugendzentrum in Chimanimani, einem ländlichen Bezirk nahe der mosambikanischen Grenze.

In den Zentren wurde die PrEP allen angeboten, die dort einen HIV-Test durchführten. Das Zentrum in Harare führt 300 Tests pro Monat durch, jenes in Chimanimani 175. Nur ein sehr kleiner Teil der Getesteten stimmte zu, es mit der PrEP zu versuchen. Zwischen Januar und 2018  starteten insgesamt 151 von 3.158 getesteten Personen die PrEP (4,8 %; 9 % in Chimanimani und 2,7 % in Harare).

Am höchsten war die PrEP-Akzeptanz bei denen mit dem höchsten Risiko

Auch hier war die Notwendigkeit, die Erlaubnis des Partners einzuholen, der am häufigsten genannte Grund für die Ablehnung der PrEP. Eine 20-jährige Frau sagte: „Ich habe das PrEP-Angebot abgelehnt, weil mein Mann mich dann beschuldigen würde, Sex mit einem anderen zu haben, während er weg ist. Daher bitte ich ihn am besten um seine Zustimmung zur PrEP und komme wieder, wenn er zugestimmt hat.“

Andere Gründe für eine Ablehnung der PrEP waren, dass die Frauen mit Kondomen zufrieden waren und Angst vor Nebenwirkungen hatten. Wie in Kenia, so wurde das PrEP-Angebot auch hier vor allem von jenen mit den höchsten Risikoindikatoren angenommen. Ein Beispiel war eine Frau, die sich in einer missbräuchlichen Beziehung befindet. „Ich werde die PrEP lebenslang durchführen, weil ich mich dann nicht mehr mit HIV infizieren kann“, sagte sie. „Mein Mann war manchmal grausam. Dann zerriss er Kondome und tat so, als ob sie geplatzt wären. Jetzt bin ich wirklich froh, dass ich eine Absicherung habe.“

Eine andere Frau, deren Mann ihr untreu war und sie mit Geschlechtskrankheiten infizierte, sagte: „Ich habe viele Nachrichten von verschiedenen Frauen auf dem Telefon meines Mannes entdeckt und mit ihm darüber gesprochen. Die zwei Diagnosen von Geschlechtskrankheiten haben mich aber überrascht, und mir wurde klar, dass es um mich selbst ging. Deshalb habe ich mich für die PrEP entschieden.“

Kurz gesagt: Wer in einer Situation mit einem unmittelbaren Risiko lebt, wird sich für die PrEP entscheiden. Insbesondere dann, wenn er oder sie das Gefühl hat, keine Kontrolle über dieses Risiko zu haben – dies gilt auch für junge Frauen.

PrEP in Afrika: Beispiel Südafrika

Parallel zu Pilotprojekten und im Anschluss an Projekte, die teilweise auf der 2017 auf der IAS-Konferenz in Paris vorgestellt wurden, ist die PrEP in Südafrika bisher in vier Stufen an 34 Pilotstandorten eingeführt worden. Bis zum Mai 2018 haben 5.857 Menschen im Rahmen dieses Programms mit einer PrEP begonnen. Das ist etwa ein Viertel der geschätzten Gesamtzahl der PrEP-User_innen in Südafrika.

Die ersten PrEP-Programme wurden im Juni 2016 an Zentren für Sexarbeiterinnen eingeführt. Im April 2017 folgten Zentren für Männer, die Sex mit Männern haben, im Oktober 2017 Zentren für junge Student_innen und zuletzt im Mai 2018 Zentren für junge Menschen allgemein.

Die Anteile derer in diesen vier Gruppen, welche die PrEP angeboten bekamen und das Angebot annahmen, unterschieden sich interessanterweise deutlich voneinander.

PrEP für Sexarbeiter_innen

An den PrEP-Zentren für Sexarbeiterinnen (female sex workers/FSWs) wurden in den letzten zwei Jahren gut 56.000 Frauen auf HIV getestet.

13 % wurden mit HIV diagnostiziert und zur Behandlung überwiesen, die Hälfte von ihnen begann mit der antiretroviralen Therapie (ART).

Zwei Dritteln der verbleibenden gut 49.000 HIV-negativen Frauen (32.500 Frauen) wurde die PrEP angeboten. Nur 13 % (4.109) von ihnen begannen die PrEP, doch liegt dies schon deutlich über dem Ziel von 1.880 Sexarbeiterinnen, das für die ersten beiden Jahre im Nationalen Strategieplan 2016–2022 zu HIV, Geschlechtskrankheiten und Tuberkulose festgelegt worden war.

PrEP für Männer, die Sex mit Männern haben

An den Zentren für Männer, die Sex mit Männern haben (MSM), wurden seit Beginn der PrEP-Implementierung im April 2017 rund 10.800 MSM auf HIV getestet.

Fünf Prozent wurden mit HIV diagnostiziert, alle haben mit einer ART angefangen.

Bei den HIV-negativen MSM war der Anteil derer, denen die PrEP angeboten wurde, niedriger als bei den FSWs – 28 % oder 2.937 Personen –, weil der Anteil der MSM mit niedrigem HIV-Risiko größer war.

Höher hingegen war der Anteil derer, die das PrEP-Angebot annahmen: Er lag bei 54 % oder 1.537 Personen. Auch damit wurde das Ziel des Nationalen Strategieplans von 818 MSM für die Jahre 2016–2018 übertroffen.

PrEP für Student_innen

In der dritten Phase wurden Universitätsstudent_innen an Standorten der Hochschule auf HIV getestet – seit Beginn dieser Phase im Oktober 2017 etwas mehr als 14.700.

Davon wurden 1,5 % (219 Personen) HIV-positiv getestet, 209 von ihnen (92 %) begannen mit einer ART.

Von den HIV-negativ Getesteten bekamen 15 % die PrEP angeboten, aber nur 6 % (138 Personen) haben das Angebot angenommen.

PrEP für Jugendliche und junge Erwachsene

In der vierten Phase wird erprobt, die PrEP jungen Menschen über öffentliche Testzentren sowie über Straßensozialarbeit anzubieten. Diese Phase begann erst im Mai 2018.

Im Mai wurden 185 junge Menschen auf HIV getestet. Es gab kein positives Testergebnis, 73 (39 %) der Getesteten wurde die PrEP angeboten und alle 73 nahmen das Angebot an – die Akzeptanzrate lag also bei 100 %.

Es lässt sich noch nicht sagen, ob diese hohe Akzeptanzrate eine gezieltere Ansprache von Menschen mit erhöhtem Risiko über die Straßensozialarbeit, eine größere Kenntnis und Akzeptanz der PrEP oder einfach nur die Tatsache widerspiegelt, dass einige „Early Adopters“, die vielleicht schon länger mit einer PrEP beginnen wollten, nun die Möglichkeit dazu bekommen haben.

Präsentator Yogan Pillay, der im südafrikanischen Gesundheitsministerium für die Umsetzung des PrEP-Programms zuständig ist, sagte: „Rückblickend betrachtet könnte die Art und Weise der PrEP-Einführung sie unabsichtlich stigmatisiert haben“ – also da sie zuerst bereits stigmatisierten Bevölkerungsgruppen angeboten wurde.

Nebenwirkungen und Stigmatisierung: Hauptgründe für PrEP-Abbrüche

Diantha Pillay vom südafrikanischen Wits Reproductive Health and HIV Institute präsentierte Ergebnisse qualitativer Studien zu FSWs und MSM, die bis zum Juni 2017 an neun der damals 16 PrEP-Zentren die PrEP nahmen.

Unter den Patient_innen der Zentren wählten die Forscher_innen 299 FSWs, MSM und Mitglieder der Allgemeinbevölkerung aus. Anschließend schlossen sie jene aus, die noch nie von der PrEP gehört hatten.

Das Wissen um die PrEP war unter FSWs und MSM weitverbreitet: Nur sieben Sexarbeiterinnen (4,5 %) und drei MSM (3,7 %) hatten noch nie davon gehört. Unter den ausgewählten Mitgliedern der allgemeinen Bevölkerung hatten 46 % noch nie von der PrEP gehört.

Weit verbreitetes PrEP-Wissen bei PrEP-Kandidat_innen

Unter den 260 Personen, die schon von der PrEP gehört hatten, gab es 94 PrEP-Nutzer_innen und 80 ehemalige Nutzer_innen sowie 86 Personen, welche die PrEP noch nie genutzt hatten.

Die Studie zeigte, dass die PrEP selbst an diesen Implementierungszentren nicht allen potenziellen Kandidat_innen angeboten wurde. Unter denen, die noch nie von der PrEP gehört hatten, hatte man beinahe der Hälfte (45 %) der FSWs, zwei Dritteln der MSM und drei Vierteln der „anderen“ Gruppe noch nie eine PrEP angeboten.

Der häufigste Grund für den Wunsch, eine PrEP zu starten oder fortzusetzen, war, dass die Person sexuell aktiv war. Das HIV-Risiko wurde von den MSM und den „anderen“ seltener genannt, von den FSW dagegen genauso oft.

Bei denen, die wieder mit der PrEP aufgehört hatten, waren Nebenwirkungen bei Weitem der am häufigsten von FSWs und MSM genannte Grund: Drei Viertel der FSWs und 87 % der MSM gaben unerwünschte Wirkungen wie Magen-Darm-Beschwerden, Übelkeit, Schwindel und Kopfschmerzen als Hauptgrund für einen Abbruch an.

Bei den Personen in der „anderen“ Gruppe dagegen war der häufigste Grund, dass sie sich als PrEP-Nutzer_innen stigmatisiert fühlten.

Nebenwirkungen ernst nehmen

Von den ehemaligen Anwender_innen gaben 83 % an, dass Nebenwirkungen ihren Alltag beeinflusst hätten. Auch von den zum Zeitpunkt der Befragung aktuellen Anwender_innen hatten 59 % Nebenwirkungen erlebt, 31 % gaben an, dass diese ihren Alltag beeinflusst hätten.

Diantha Pillay sagte, dass die Mehrheit der PrEP-Anwender_innen zwar in der Beratung vor dem PrEP-Beginn über mögliche Nebenwirkungen informiert worden sei, aber nur eine Minderheit Tipps zum Umgang dieser Nebenwirkungen erhalten habe.

Auch Jordan Kyongo von der in Nairobi (Kenia) ansässigen HIV-Organisation LVCT Health bestätigte, dass Nebenwirkungen einer der häufigsten Gründe für einen PrEP-Abbruch seien.

In Kenia war von 2015 bis 2017 in den Städten Kisumu und Homa Bay am Viktoriasee und in der Hauptstadt Nairobi ein PrEP-Demonstrationsprojekt durchgeführt worden. Daran teilgenommen hatten 796 FSWs, 597 MSM und 723 junge Frauen aus der Allgemeinbevölkerung.

Auffällig hohe Abbruchquote im ersten Monat

Obwohl 2013 in einer Machbarkeitsstudie 85 % der potenziellen Teilnehmer_innen erklärt hatten, dass sie die PrEP nutzen würden, ließen sich 25 % derjenigen, welche die nötigen PrEP-Untersuchungen durchlaufen hatten, nie eine PrEP-Verschreibung ausstellen (bei den FSWs waren es 34 %).

Höchst auffällig war die Abbruchquote im ersten Monat: Vierzig Prozent der FSWs kamen nach der ersten Verschreibung nicht wieder. Bei den MSM waren es 55 % und bei den jungen Frauen aus der Allgemeinbevölkerung sogar ganze 70 %.

Die Abbrüche setzten sich fort: Zum Termin nach sechs Monaten erschienen von den ursprünglich Untersuchten nur 14 % der FSWs, 15 % der MSM und 10 % der Personen aus der Allgemeinbevölkerung, um sich ihr nächstes PrEP-Rezept zu holen.

Nebenwirkungen, weil Nebenwirkungen erwartet werden?

Der am häufigsten genannte Grund für einen PrEP-Abbruch waren auch hier Nebenwirkungen. Die PrEP-Nutzer_innen klagten über Übelkeit, Kopfschmerzen, ein ständiges Schwindelgefühl, Durchfall, eine dunkle Verfärbung der Haut, eine Gewichtszunahme oder Appetitlosigkeit. „Wegen der Nebenwirkungen habe ich nur die Hälfte der Tabletten genommen“, sagte eine junge Frau.

Die Verstärkung tatsächlicher Nebenwirkungen, aber auch imaginäre Nebenwirkungen könnten auf verbreitete Annahmen zur PrEP zurückgehen. Dazu gehört etwa, dass sie impotent oder unfruchtbar mache oder eine Maßnahme zur Geburtenkontrolle sei.

Stigmatisierung bis hin zur Gewalt

Der zweithäufigste Grund für PrEP-Abbrüche war eine Stigmatisierung. Die Ächtung reichte von sozialer Missbilligung bis hin zu Gewalt.

Eine Frau sagte: „Als ich mit meinem Mann darüber sprach, verweigerte er mir die Erlaubnis. Und er warnte mich, ich solle mich bloß nicht von ihm damit erwischen lassen. Also habe ich die Tabletten heimlich genommen. Als er davon erfuhr und die Tablettendose sah, hat er mich so heftig geschlagen, dass er mir die Nase brach.“

Auch praktische Gründe wie Transportschwierigkeiten wurden häufig angeführt.

„Mein Mann drohte, ich solle mich bloß nicht mit der PrEP erwischen lassen“

Als Grund für das Fortsetzen der PrEP wurde unter anderem der Wunsch genannt, ein gutes Verhältnis zu den medizinischen Fachkräften zu behalten.

Bei manchen herrschte auch die Auffassung, dass man sich nicht auf Aussagen anderer zu ihrem HIV-Status verlassen könne. Eine Sexarbeiterin sagte: „Da sie viele Partnerinnen und ungeschützten Sex haben, kennt man ihren Status nicht. Von vier Leuten kannte ich nur den Status einer Person, aber sie wollen nicht in die Klinik gehen, um sich testen zu lassen.“

Laut Kyongo, der sich selbst als „PrEP-Nutzer und PrEP-Anbieter“ bezeichnet, ist es wichtig, den Kontext der PrEP-Nutzung zu berücksichtigen und zu bedenken, dass die PrEP eine Entscheidung ist: „Letzten Endes geht es um HIV-Prävention, nicht um die PrEP-Nutzung“, sagte er.

„Die richtigen Leute für die PrEP sind jene, die die PrEP wollen“, so Kyongo weiter. „Wenn ich die PrEP will, lass mich. Wenn ich sie einen Monat einnehmen und dann wieder aufhören will, lass mich. Aus der Sicht des Nutzers ist das weniger die Einnahme eines Medikaments als vielmehr ähnlich wie die Verwendung eines Kondoms. Und wenn ich die PrEP nicht nehmen will, sag mir nicht, dass ich das tun sollte, weil ich ein erhöhtes Risiko habe.“

Quellen

Dieser Bericht basiert auf folgenden Präsentationen:

  • Cowan FM. Prioritizing populations and positioning PrEP – How has it been working? Key populations. AIDS 2018 conference, Amsterdam. Symposium presentation no WESA1303. Die Präsentation findet sich hier.
  • Mugwanya K et al (presenter Pintye J). Uptake of PrEP within clinics providing integrated family planning and PrEP services: Results from a large implementation program in Kenya. AIDS 2018 conference, Amsterdam. Oral abstract presentation no TUAC0304. Die Präsentation findet sich hier.
  • Gombe M et al. Integrating oral HIV pre-exposure prophylaxis (PrEP) in a public family planning facility and youth center to inform national roll out in Zimbabwe. AIDS 2018 conference, Amsterdam. Oral abstract presentation noTUAC0307LB. Die Präsentation findet sich hier.
  • Pillay Y. Challenges of South Africa’s sex worker PrEP programme: Lessons learned, moving towards other key populations. AIDS 2018 conference, Amsterdam. Non-commercial satellite presentation no TUSA1703. Die Präsentation findet sich hier.
  • Pillay D. Factors influencing initiation, continuation & discontinuation of oral PrEP at selected facilities in South Africa. AIDS 2018 conference, Amsterdam. Oral abstract presentation no WEAE0401. Die Präsentation findet sich hier.
  • Kyongo JK et al. How long will they take it? Oral pre-exposure prophylaxis (PrEP) retention for female sex workers, men who have sex with men and young women in a demonstration project in Kenya. AIDS 2018 conference, Amsterdam. Oral abstract presentation no WEAE0403. Die Präsentation findet sich hier.

* Original: PrEP spreads across Africa – slowly, veröffentlicht am 6. August 2018 auf aidsmap.com; Übersetzung: Literaturtest. Vielen Dank an NAM/aidsmap.com für die Erlaubnis zur Zweitveröffentlichung!

Footnotes