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Marihuana Aktien - Informationen zu Cannabis InvestmentsAuf der Kippe?

Der HMMJ manövriert sich mit dem letzten Handelstag in eine heikle technische Situation: Ein bärischer Keil entsteht – lediglich eine Herausnahme des letzten Hochs macht Mut auf mehr. TerrAscend schafft es ihr Gap zu schließen Bei iAnthus sehen wir einen ähnlichen Keil wie beim HMMJ Cronos mit einem unentschlossenen Dreieck dessen Auflösungsrichtung ungewiss bleibt ABCann scheint angeschlagen zu sein, das letzte Tief zieht magisch an – darunter heisst es: Anschnallen! […]

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taz Drogerie BlogStark zunehmender Kokainhandel?

Am 23. Mai 2018 stellten der Präsident des Bundeskriminalamts, Holger Münch, und die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Marlene Mortler, in Wiesbaden das „Bundeslagebild zur Rauschgiftkriminalität 2017“ der Öffentlichkeit vor. In der Pressemitteilung zum gegebenen Anlass heißt es u.a.: „Die Entwicklung der Rauschgiftkriminalität in Deutschland war im Jahr 2017 zudem insbesondere durch einen starken Anstieg der Kokaindelikte um rund 18 Prozent bei einer gleichzeitigen Vervierfachung der Sicherstellungsmenge gekennzeichnet.

Irritierende Konnotationen zu den Zahlen

Im Bundeslagebild zur Rauschgiftkriminalität 2017 kann auf Seite 6 nachgelesen werden, dass die Zahl der registrierten Delikte bei Kokain bei 15.768 liegt. So steht das auch in Tabelle 1.2 im Tabellenanhang Rauschgiftkriminalität 2017, wobei die Zahl sich auf Kokain (Kokain-Hydrochlorid) bezieht und die Fälle mit Crack (Kokain-Base) in dieser Zahl nicht enthalten sind.

Auf den Seiten 2 und 20 im Bundeslagebild zur Rauschgiftkriminalität wird die Zahl der erfassten Delikte in Bezug zu Handel mit Kokain mit 3.559 angegeben, im Tabellenanhang Rauschgiftkriminalität 2017 wird jedoch die Zahl 3.219 genannt. Zählt man hierzu die 201 Fälle, die in Zusammenhang mit Crack registriert wurden, kommt man auf 3.420. Ja, liebe Rauschgiftbeamte im Bundeskriminalamt, welche dieser Zahlen sind mit welcher Konnotation nun gerichtstauglich zitierfähig?

Auf Seite 2 im Bundeslagebild werden vorgeblich Daten zu den Rauschgift-Handelsdelikten aufgezeigt. Bei diesen Zahlen handelt es sich jedoch um die Summe der Rauschgift-Handelsdelikte (Handel und Schmuggel) sowie der Delikte im Kontext mit der Einfuhr in nicht geringen Mengen. So stieg die Zahl der Handels- und Schmuggeldelikte mit Kokain gemäß Tabellenanhang Rauschgiftkriminalität 2017 innert Jahresfrist von 2.776 auf 3.219, was einem Anstieg von 15,96 Prozent entspricht und nicht 18,3 Prozent, wie im Bundeslagebild kolportiert wird. Bei Crack hat nebenbei bemerkt, die Zahl der Handelsdelikte um 15,2 Prozent abgenommen und es wurde 2017 kein einziger Fall von illegaler Einfuhr in nicht geringer Menge registriert.

Kontrolldelikt

Rauschgiftkriminalität ist eine sogenannte „Kontrollkriminalität„. Der weit überwiegende Anteil der polizeilichen Erkenntnisse zu diesem Phänomen wird durch eigeninitiierte (Kontroll-) Maßnahmen der Strafverfolgungsbehörden gewonnen. Ohne Kontrollen bleibt sie zumeist unentdeckt, da es keine Opfer gibt, die von sich aus Strafanzeige erstatten. Dies erklärt die überdurchschnittlich hohe Aufklärungsquote von 92,6 Prozent im Jahr 2017 im Vergleich zu anderen Kriminalitätsphänomenen (ca. 57 Prozent).

Die in den folgenden Abschnitten aufgeführten Zahlen beziehen sich ausschließlich auf das sogenannte polizeiliche Hellfeld, das heißt auf die Zahl der erfassten Delikte. Dieses Hellfeld widerspiegelt in erster Linie die Kontrollintensität seitens der Polizei. Die wahre Zahl der begangenen Delikte ist natürlich um ein Vielfaches größer und gehört gemäß Polizeijargon zum Dunkelfeld, weil diese Zahl eben unbekannt ist.

Entwicklung der Delikte mit Kokain inklusive Crack

Bei den in der Kriminalstatistik registrierten Handels- und Schmuggeldelikten (Schlüsselzahl 732200) mit Kokain inklusive Crack gab es von 2016 auf 2017 einen Anstieg von 13,5 Prozent, bei den auf den Konsum bezogenen Delikte (Schlüsselzahl 731200) lag der Anstieg sogar bei 19,7 Prozent.

In den 90er Jahren des letzten Jahrhunderts stieg die Zahl der erfassten Delikte bezüglich Handel und Schmuggel von Kokain inklusive Crack massiv an und erreichte 1999 den Spitzenwert von 10.877. Danach sank diese Zahl nahezu kontinuierlich bis zum Jahr 2015. Im Jahr 2015 wurden nur noch 2.480 solcher Delikte gezählt, viermal weniger als 1999. Und im Jahr 2017 waren es immer noch dreimal weniger als 1999. Trotz des starken Anstiegs der registrierten den Konsum betreffende Delikte lag der Zahl 2017 mit 14.546 Fällen immer noch unter den entsprechenden Werten der Jahre 2004 und 2005, wie der folgenden Grafik entnommen werden kann.

Grafik 1 zeigt die Anzahl der Verstöße gegen das BtMG mit Kokain inklusive Crack als Zeitreihe von 1993 bis 2017 mit Aufschlüsselung nach Deliktarten. Datenquelle: BKA: PKS-Zeitreihe. Es gilt die Datenlizenz Deutschland – Namensnennung – Version 2.0.
Grafik 1 zeigt die Anzahl der Verstöße gegen das BtMG mit Kokain inklusive Crack als Zeitreihe von 1993 bis 2017 mit Aufschlüsselung nach Deliktarten. Datenquelle: BKA: PKS-Zeitreihe. Es gilt die Datenlizenz Deutschland – Namensnennung – Version 2.0.

Anteil auf den Konsum bezogenen Delikte

In den 90er Jahren des letzten Jahrhunderts lag der Anteil der auf den Konsum bezogenen Delikte stets zwischen 52 und 55 Prozent. In der Folge stieg dieser Antei nahezu stetig und erreichte 2017 den Spitzenwert von 79,5 Prozent wie man der folgenden Grafik entnehmen kann.

Grafik 2 zeigt den Anteil der auf den Konsum bezogenen Delikte mit Kokain und Crack in Relation zu allen Delikten mit Kokain und Crack als Zeitreihe von 1993 bis 2017. Datenquelle: BKA: PKS-Zeitreihe. Es gilt die Datenlizenz Deutschland – Namensnennung – Version 2.0.
Grafik 2 zeigt den Anteil der auf den Konsum bezogenen Delikte mit Kokain und Crack in Relation zu allen Delikten mit Kokain und Crack als Zeitreihe von 1993 bis 2017. Datenquelle: BKA: PKS-Zeitreihe. Es gilt die Datenlizenz Deutschland – Namensnennung – Version 2.0.

Von 1993 bis 2017 stieg der Anteil der auf den Konsum bezogenen Delikte bei Kokain inklusive Crack um 26,3 Prozentpunkte, bei den entsprechenden Delikten bei Cannabis stieg dieser Anteil im gleichen Zeitraum von 69,1 Prozent auf 81,7 Prozent, was einem Anstieg um 12,6 Prozentpunkte entspricht. Der Anstieg dieses Anteils ist bei Kokain inklusive Crack etwa doppelt so groß wie bei Cannabis. Vergleiche hierzu den Artikel Fahndungsziel Kiffer in diesem Blog.

Allgemeine Verstöße mit Kokain und Crack

Crack-Delikte werden seit 2010 gesondert in der polizeilichen Kriminalstatistik ausgewiesen; zuvor wurden sie unter Kokain subsumiert. Daher ist die Zahl der Kokain-Delikte ab 2010 nicht mit der der Jahre vor 2010 vergleichbar. Für die Vergleichbarkeit müssen ab dem Jahr 2010 die Zahlen von Kokain und Crack zusammengezählt werden.

Seit 2010 ist die Zahl der erfassten allgemeinen Verstöße bei Kokain (Kokain-Hydrochlorid) um gut 50 Prozent gestiegen, bei Crack (Kokain-Base) ist die Zahl nicht gestiegen und lag nie über dem Wert von 2010.

Grafik 3 zeigt als Zeitreihe von 2007 bis 2017 die allgemeinen Verstöße bei Kokain und Crack, ab 2010 nach Kokain und Crack aufgeschlüsselt. Datenquelle: BKA: PKS-Zeitreihe; Tabellenanhang Rauschgiftkriminalität 2017. Es gilt die Datenlizenz Deutschland – Namensnennung – Version 2.0.
Grafik 3 zeigt als Zeitreihe von 2007 bis 2017 die allgemeinen Verstöße bei Kokain und Crack, ab 2010 nach Kokain und Crack aufgeschlüsselt. Datenquelle: BKA: PKS-Zeitreihe; Tabellenanhang Rauschgiftkriminalität 2017. Es gilt die Datenlizenz Deutschland – Namensnennung – Version 2.0.

Handel mit und Schmuggel von Kokain und Crack

Im Vergleich zu 2010, wo erstmalig die Daten zu Kokain (Kokain-Hydrochlorid) und Crack (Kokain-Base) separat mitgeteilt wurden, stieg die Zahl der registrierten Handels- und Schmuggeldelikte bei Kokain bis 2017 um insgesamt 8,9 Prozent, bei Crack hingegen ist diese Zahl um 46,7 Prozent gesunken. Insgesamt stieg somit die Zahl der Handels- und Schmuggeldelikte mit Kokain inklusive Crack in diesem Zeitraum gerade einmal um 2,6 Prozent. Diese Zahlen können aus den Angaben in der folgenden Grafik berechnet werden.

Grafik 4 zeigt als Zeitreihe von 2007 bis 2017 die registrierten Handels- und Schmuggeldelikte mit Kokain und Crack, ab 2010 nach Kokain und Crack aufgeschlüsselt. Datenquelle: BKA: PKS-Zeitreihe; Tabellenanhang Rauschgiftkriminalität 2017. Es gilt die Datenlizenz Deutschland – Namensnennung – Version 2.0.
Grafik 4 zeigt als Zeitreihe von 2007 bis 2017 die registrierten Handels- und Schmuggeldelikte mit Kokain und Crack, ab 2010 nach Kokain und Crack aufgeschlüsselt. Datenquelle: BKA: PKS-Zeitreihe; Tabellenanhang Rauschgiftkriminalität 2017. Es gilt die Datenlizenz Deutschland – Namensnennung – Version 2.0.

Einfuhr von nicht geringen Mengen von Kokain und Crack

Die Einfuhr von nicht geringen Mengen von Crack wird sehr selten registriert – im Jahr 2017 kein einziges Mal, in den Jahren zuvor jeweils einmal bis zweimal. Die Anzahl der Fälle, bei denen eine Einfuhr von nicht geringen Mengen von Kokain (-Hydrochlrid) registriert wurde, lag 2017 mit 340 Fällen genau um 88 Fälle tiefer als im Jahr 2010. Dies entspricht einer Abnahme um 20,6 Prozent.

Grafik 5 zeigt als Zeitreihe von 2007 bis 2017 die registrierten Delikte betreffend Einfuhr in nicht geringen Mengen mit Kokain und Crack, ab 2010 nach Kokain und Crack aufgeschlüsselt. Datenquelle: BKA: PKS-Zeitreihe; Tabellenanhang Rauschgiftkriminalität 2017. Es gilt die Datenlizenz Deutschland – Namensnennung – Version 2.0.
Grafik 5 zeigt als Zeitreihe von 2007 bis 2017 die registrierten Delikte betreffend Einfuhr in nicht geringen Mengen mit Kokain und Crack, ab 2010 nach Kokain und Crack aufgeschlüsselt. Datenquelle: BKA: PKS-Zeitreihe; Tabellenanhang Rauschgiftkriminalität 2017. Es gilt die Datenlizenz Deutschland – Namensnennung – Version 2.0.

Anteile an allgemeinen Verstößen bei Kokain und Crack

Der Anteil betreffend die allgemeinen Verstöße im Bezug auf alle Delikte mit der entsprechenden Substanz war bei Crack stets größer als bei Kokain (-Hydrochlorid). Bei Crack stieg dieser Anteil von 86,3 Prozent um 5,8 Prozentpunkte auf 92,1 Prozent, bei Kokain (-Hydrochlorid) von 70,5 Prozent um 6,9 Prozentpunkte auf 77,4 Prozent.

Grafik 6 zeigt als Zeitreihe von 2010 bis 2017 die Anteile der registrierten allgemeinen Verstöße mit Kokain und Crack jeweils bezüglich aller Delikte mit Kokain und Crack. Datenquelle: BKA: Tabellenanhang Rauschgiftkriminalität 2017. Es gilt die Datenlizenz Deutschland – Namensnennung – Version 2.0.
Grafik 6 zeigt als Zeitreihe von 2010 bis 2017 die Anteile der registrierten allgemeinen Verstöße mit Kokain und Crack jeweils bezüglich aller Delikte mit Kokain und Crack. Datenquelle: BKA: Tabellenanhang Rauschgiftkriminalität 2017. Es gilt die Datenlizenz Deutschland – Namensnennung – Version 2.0.

Vergleiche hierzu in diesem Blog:

[09.03.2018] Hochburgen der Koksnasen
[08.01.2018] Wenn Koksnasen frohlocken

Hanf Journal NewsWenn der Opa mit dem Enkel

  Seine Meinung –  Sadhu van Hemp     Unverhofft kommt oft, selbst dann, wenn man als alter Mann glaubt, das Leben sei gelebt. Bei mir war es ein Anruf vom Jugendamt, der mich daran erinnerte, dass ich noch zu etwas zu gebrauchen bin. Die Fragen, die mir gestellt wurden, konnte ich nicht verneinen: Ja,…

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Hanf Journal NewsKascha Mai 2018

    Kascha ist wie immer per e-Mail zu erreichen. Also ran an die Tasten, dumme Fragen gibt es nicht…   Justus (21) aus Bremerhaven möchte wissen:   „Hi Kascha,   ich baue mir gerne Joints vor, wenn ich raus gehe. Das ist einfach bequemer als immer den Grinder und das ganze Equipment mitzuschleppen. Jetzt habe ich mir…

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Hanf Journal NewsCannabisfahrt bringt schlechte Propaganda

  Tragischer Unfall als Schreckensmeldung.     Schlechte Cannabispropaganda wurde am vergangenen Donnerstagabend durch einen unter Marihuanawirkung stehenden Autofahrer produziert, als dieser bei einem Auffahrunfall beteiligt war und für ein schwer verletztes Kind im Alter von elf Jahren sorgte. Sogleich stürzten sich die Landeszeitungen auf das tragische Ereignis, um von den Gefahren auf Deutschlands Straßen…

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Deutscher Hanfverband NachrichtenDHV-Petition wird am 11. Juni beraten | DHV-Video-News #166

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Die Hanfverband-Videonews vom 25.05.2018

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Vision e.V. für innovative DrogenselbsthilfeDatenschutzgrundverordnung (DSGVO)

Am Freitag, den 25.05.2018 wird die EU-Datenschutzgrundverordnung verpflichtend anwendbar und wir als Verein sind in der Verantwortung sie umzusetzen. VISION e.V. nimmt den Schutz von persönlichen Daten sehr ernst und uns liegt viel daran, mit gespeicherten Daten verantwortungsvoll umzugehen. Im Folgenden listen wir die Maßnahmen auf, die auf unserer Internet-Seite bzw. für den Newsletter durchgeführt …

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Leafly Deutschland NewsNuuvera beteiligt sich an Schöneberger Krankenhaus in Berlin

Das kanadische Unternehmen Aphria Inc. gab jetzt bekannt, dass ihre hundertprozentige Tochtergesellschaft Nuuvera Deutschland GmbH am Schöneberger Krankenhaus Berlin einen Anteil von 21,5 Prozent im Wert von 1,2 Millionen Euro erworben hat. Dies soll ermöglichen, deutsche Ärzte und Patienten aufzuklären sowie Belege für die Wirksamkeit von pharmazeutischem Cannabis zu liefern. Zudem sei dies der erste Schritt, um in ganz Deutschland Schmerzbehandlungszentren aufzubauen.

Der Geschäftsführer von Nuuvera Hendrik Knopp erklärte gegenüber der Presse: „Mit unserer Partnerschaft legen wir den Grundstein dafür, an der Spitze der medizinischen Dienstleistungen zu stehen. Wir konzentrieren uns darauf, einen patientenzentrierten Ansatz für pharmazeutisches Cannabis in Deutschland zu entwickeln, um das Bewusstsein und die Aufklärung über die therapeutischen Eigenschaften von Medizinalhanf bei Ärzten und Patienten zu verbessern.“

Deutscher Markt bietet attraktive Möglichkeiten für Medizinalhanf

Vic Neufeld, der CEO von Aphria Inc., führte aus, dass der deutsche Markt zu den attraktivsten Möglichkeiten für Medizinalhanf gehöre und dass die Partnerschaft mit dem Schöneberger Krankenhaus sei, um Deutschland weiter voranzutreiben.

„Wie das Klinikmodell auf dem kanadischen Markt werden diese Schmerzbehandlungszentren einen unschätzbaren Beitrag zur Unterstützung und Aufklärung von Patienten, Ärzten und der deutschen Öffentlichkeit bei der Behandlung von Schmerzen leisten, unter anderem durch den Einsatz von Medizinalhanf. Mit solchen Investitionen treiben wir unsere internationalen strategischen Pläne weiter voran und schaffen so in jedem Markt, in dem wir tätig sind, die Basis für langfristiges und nachhaltiges Wachstum“, so Neufeld.

Zahl der Cannabis-Patienten steigt

Die Zahl der deutschen Cannabis-Patienten, die derzeit auf 33.000 geschätzt wird, ist nach Inkrafttreten des neuen Cannabis-Gesetzes im März 2017 rasant gestiegen. Ähnlich wie in Kanada ist Medizinalhanf in Deutschland nur verschreibungspflichtig. Aufgrund des Mangels an evidenzbasierter Forschung haben deutsche Patienten oft Schwierigkeiten, einen Arzt zu finden, der bereit ist, Cannabis zu verschreiben. Der Vertrag stärkt Deutschlands Fähigkeit, Patienten mit höchster medizinischer Versorgung zu unterstützen.

Über Aphria

Aphria Inc., einer der Produzenten mit den niedrigsten Kosten in Kanada, produziert, liefert und verkauft pharmazeutisches Cannabis. Leapington liegt in Leamington, Ontario, der Gewächshaushauptstadt Kanadas. Aphria hat es sich zur Aufgabe gemacht, Cannabis auf pharmazeutischem Niveau zu liefern, eine bessere Patientenversorgung zu bieten und gleichzeitig die Wirtschaftlichkeit der Patienten und die Rendite für die Aktionäre sicherzustellen.

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Hanf Journal NewsCannabis ist in der New York Stock Exchange angekommen

  Canopy Growth wird nun an der Wall Street gehandelt.     Erst Ende Februar konnte das erste mit Cannabis beschäftigte Unternehmen einen Premierenplatz auf der größten elektronischen Handelsplattform Nasdaq einnehmen. Jetzt hat das kanadische Unternehmen Canopy Growth nachgezogen und nach einem Milliarde-Dollar-Deal unter Konkurrenten den bereits im Vorfeld angekündigten Weg in die Wall Street…

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Leafly Deutschland NewsEvas Erfahrungen: Mein Mann, mein CBD-Öl und ich…

Wir sind zu Besuch bei meiner Mutter im Odenwald. Mein Mann Peter sitzt im gut bürgerlich eingerichteten Wohnzimmer. Auf ihm turnt eine unserer Töchter herum, gluckst lachend und zieht ihm aus Spaß die Ohren lang.

„Boah, ich hab Kopfweh. Haste mal ne Ibu?“ raunt er mir zu, während er sich aus den Fängen unseres Töchterchens zu befreien versucht.
„Ja, habe ich. Aber willst Du nicht mal mein CBD-Öl probieren?“ antworte ich und gleichzeitig fällt mir ein, dass ich ihm das noch nie schmackhaft gemacht habe.

Schmunzelnd muss ich daran denken, dass er mein erstes CBD-Fläschchen, was ich in der Küche gleich neben der Kaffeemaschine hatte stehen lassen, einfach mal in den Müll warf, weil er dachte, es seien veraltete Anti-Blähungstropfen für Säuglinge. Nun ist mein Mann sehr ordentlich und ich habe leider die Züge eines Messies. Eine explosionsgefährdete Kombination!

Ich bin nicht nur sehr unordentlich, sondern verteile auch gerne sämtliche meiner Klamotten, Unterlagen und Sonstiges im ganzen Haus. Und da mein Mann in seinem Aufräumwahn gerne einfach Sachen wegwirft, erinnere ich mich noch sehr gut an den Moment, als ich mein CBD-Öl aus der Mülltonne fischte. Unfassbar! So ein Fläschchen kostet mehr als 30 Euro und es war nigelnagelneu! Ich werde den Moment nie vergessen, wie ich in unsere Familienmülltonne eintauchte und das kleine Fläschchen mit dem dunkelgrünen Aufdruck zwischen Kaffeesatz und Kuchenresten entdeckte.

Am Ende konnten wir über diese Szene unserer Ehe herzlich lachen und nun bin ich natürlich gespannt, ob das CBD-Öl bei ihm eine ähnlich positive Wirkung hat wie bei mir.

Ich bin inzwischen nahezu tablettenfrei. Besonders bei leichten Spannungskopfschmerzen oder Nervosität hilft mir das 5-prozentige CBD-Öl bestens. Und ich träufle mir übrigens die Tropfen einfach direkt auf die Zunge. Üblicherweise wird dazu geraten, es in den Joghurt oder zum Beispiel in einen Smoothie zu rühren. Aber ehrlich gesagt ist mir das zu umständlich. Also schaue ich, dass ungefähr 5 Tropfen in der Pipette sind bzw. die Pipette zur Hälfte aufgezogen ist und dann ab damit auf die Zunge!

Da mein Mann gerade so praktisch auf dem Sofa saß, handhabte ich es bei ihm genauso und sagte einfach: „Mund auf!“
Und ich wünschte Sie hätten sein Gesicht gesehen! Es sah so aus, als würden die Augäpfel gleich herausspringen.

Halb lachend, halb angewidert presst er heraus: „Bah! Was ist das denn?! Das ist ja ekelhaft!“

Amüsiert fangen wir alle an zu lachen, inklusive meiner 81-jährigen Mutter, die plötzlich ganz interessiert fragte: „Was ist denn das für ein Öl?“

So einfach wie möglich versuchte ich zu antworten und ließ dabei Begriffe wie „Cannabis“ (dann fängt sie bestimmt irgendeine Diskussion zum Thema Kiffen an) oder „Cannabinoid“ einfach weg. Außerdem fange ich auch erst gar nicht damit an zu erklären, dass CBD als Cannabinoid im Gegensatz zum THC keinerlei rauschhafte Wirkung hat.

Ich sage einfach: „Mama, das ist total krass! Das ist aus Hanf und Natur pur und seitdem ich das nehme, habe ich meine Migräne viel besser im Griff und nehme kaum noch Tabletten!“

Verblüfft und beeindruckt antwortete sie nur: „Ach was!? Das ist doch nicht zu glauben!“

Probieren will sie aber lieber nicht.

Und ganz ehrlich: Ich hätte mich auch nicht daran gewagt, wenn ich nicht hier für Leafly.de meinen Selbstversuch mit CBD-Öl zur Migränetherapie gestartet hätte. Von Haus aus bin ich nämlich eher eine „Tabletten-Uschi“.

Und ich hätte nie geglaubt, dass „so ein paar Tropfen“ so eine positive Wirkung haben können. Übrigens finde ich den Geschmack alles andere als ekelhaft. Nach meinem Empfinden schmeckt es einfach etwas strenger als Leinöl.

Und ich bin überaus dankbar, dass ich nun mehr und mehr auf dem „Naturtrip“ bin. Und somit sage ich DANKE Leafly.de, dass ihr mir diesen Weg gezeigt habt! Und ich singe lautstark „Happy Birthday“, denn Leafly.de wurde gerade ein Jahr alt! Es gibt nach wie vor noch viel Aufklärungsarbeit zum Thema „Cannabis als Medizin“ zu leisten – wir bleiben für Sie dran!

Eure Eva Imhof

P.S.: Zwei Stunden nachdem ich meinem Mann das CBD-Öl verabreicht hatte, fragte ich dann doch mal nach: „Sag mal, hast du eigentlich noch Kopfschmerzen?“ Und die Antwort lautet: „Nö! Super, das Zeug!“

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Leafly Deutschland NewsKopfschmerzen und Cannabis

Die häufigsten Arten von Kopfschmerzen sind der Spannungskopfschmerz, die Migräne und der Cluster-Kopfschmerz. Die Einordnung der Kopfschmerzes ist wichtig, um eine passende Therapie zu finden.

Dazu erfragt der Arzt in einem Anamnesegespräch die Lokalisation des Schmerzes, seine Dauer, Häufigkeit/Regelmäßigkeit, den Schmerzcharakter (dumpf-drückend, stechend, pulsierend), ob eine familiäre Komponente vorliegt und mögliche Begleitsymptome. Die Zuordnung kann für den Arzt deutlich vereinfacht werden, wenn Patienten ein Kopfschmerztagebuch führen.

Kopfschmerzkalender gibt es zum Download oder auch als App.

Unterschiedliche Schmerzen erfordern unterschiedliche Therapien

Ein akuter Kopfschmerz kann und muss anders behandelt werden, als ständige Kopfschmerzen oder eine chronische Migräne. Kopfschmerzen, die als Folge von anderen Erkrankungen auftreten (so genannte sekundäre Kopfschmerzen) wiederum anders als primäre Kopfschmerzen.

Für unregelmäßig auftretende, leichte bis mäßige Kopfschmerzen gibt es eine Reihe guter Therapien bis hin zu Entspannungsmethoden und Verhaltenstherapien und Medikamente (Acetylsalicylsäure, Paracetamol, Ibuprofen). Die Frage, ob und in welcher Weise Cannabinoide oder Cannabiskonsum bei Kopfschmerzen helfen können, bezieht sich vor allem auf die schweren, sehr schmerzhaften und das Leben einschränkenden Arten von Kopfschmerzen.

Für die Behandlung von neuropathischen Schmerzen (Nervenschmerzen), Muskelspastiken und Übelkeit wurden im Zusammenhang mit anderen Erkrankungen mit Cannabis gute Erfolge erzielt. Diese drei Beschwerden hängen vom Entstehungsweg her mit Kopfschmerzen zusammen.

Daher könnten die günstigen Wirkungen auch bei Kopfschmerzpatienten wirken. Beispielsweise die Wirkung gegen Übelkeit bei Patienten unter Chemotherapie könnte auch bei Migräne-bedingter Übelkeit vorhanden sein.

Das Endocannabinoidsystem bei Kopfschmerzen

Man weiß inzwischen sicher, dass das Endocannabinoidsystem an der zentralen Schmerzverarbeitung des Körpers beteiligt ist. Dazu ist das Zusammenspiel aus Endocannabinoiden, Endocannabinoid-Rezeptoren und Enzymen, die Endocannabinoide im Körper bilden und auch wieder abbauen, verantwortlich.

Eine mögliche Ursache von Schmerzen ist, dass das Endocannabinoidsystem des Körpers zeitweise oder dauerhaft aus dem Gleichgewicht geraten ist und die Interaktion der Partner nicht mehr reibungslos funktioniert.

In vielen Studien wurde gezeigt, dass (synthetische oder pflanzliche) Cannabinoide gegen so genannte neuropathische Schmerzen wirksam sind. Neuropathische Schmerzen entstehen durch die Schädigung von Nerven, die auf unterschiedliche Art und Weise entstehen kann.

Kopfschmerzen sind nur selten die Folge einer Nervenschädigung – und wenn, dann sind sie dauerhaft und treten nicht nur gelegentlich auf. Nichts desto trotz ist das Endocannabinoidsystem an der Entstehung von Schmerzen beteiligt – wie groß der Anteil im Vergleich zu anderen Faktoren ist, ist noch Gegenstand der Forschung.

Cannabinoide bei Clusterkopfschmerzen

Clusterkopfschmerzen sind schwere, einseitige, meist stechende Schmerzen, die zwischen 10 Minuten und 3 Stunden andauern, aber innerhalb der folgenden Tage mehrfach wiederkehren können. Man vermutet, dass Clusterkopfschmerzen, ebenso wie Migräne, im Gehirn ausgelöst werden. Der Hypothalamus, der Hirnstamm und möglicherweise der Cortex (Großhirnrinde) kommen dafür in Frage.

Eine Befragung von 139 Patienten mit Clusterkopfschmerzen ergab, dass etwa jeder Vierte von günstigen Effekten berichtete. Die Wirkung reichte von sehr guter Wirkung bis zu einer Schmerzreduktion um die Hälfte. Allerdings beschrieben auch 22,4 Prozent der Patienten, dass durch Cannabis die Clusterkopfschmerz-Attacken schlimmer wurden. Man vermutet, dass das mit der Verengung der Blutgefäße durch das Cannabis in Zusammenhang steht. Durch Cannabis verengen sich die Gefäße und der Blutdruck steigt. Clusterkopfschmerz-Patienten reagieren auf diese Veränderungen zum Teil sehr empfindlich.

Einige Patienten bestätigen, dass THC-reiche Cannabissorten die Clusterkopfschmerzen verschlimmerten. Demgegenüber berichteten US-Forscher im Rahmen einer Studie aus dem Jahr 2009, dass Patienten, die unter Clusterkopfschmerzen litten, ihre Schmerzen mit Dronabinol lindern konnten. Dies wird darauf zurückgeführt, dass der positive Effekt mit einer hohen Konzentration von Cannabinoid Rezeptoren im Hypothalamus zusammenhängen könnte.

Es ist unklar, warum Cannabis bei einigen Betroffenen schmerzlindernd wirkt und bei anderen Patienten die Clusterkopfschmerzen verschlimmern. Hier bedarf es noch einer intensiveren Forschung, um die genauen Vorgänge zu klären.

Cannabinoide bei Migräne

Migräne ist definiert als ein 4 bis 72 Stunden anhaltender, typischerweise einseitiger und pulsierender Kopfschmerz. Die Stärke kann von mäßig bis schwer variieren. Eine Migräne geht häufig mit einer Licht- und/oder Geräuschempfindlichkeit einher.

Die Vorgänge, die zur Entstehung einer Migräne führen, sind noch nicht vollständig aufgeklärt. Neben bereits bekannten Faktoren ist in der jüngeren Vergangenheit das Endocannabinoidsystem in den Fokus gerückt. Klinische und experimentelle Daten lassen vermuten, dass eine Fehlregulation im ECS bzw. ein Mangel an Endocannabinoiden (Endocannabinoidmangel-Syndrom) Auslöser für Migräne-Kopfschmerzen sein kann.

Beispielsweise sind bei einer Gruppe von Patienten mit chronischer Migräne die Mengen des Endocannabinoids Anandamid verringert. Normalerweise wird Anandamid nach Bedarf im Körper hergestellt und nach getaner Arbeit vom Enzym FAAH (fatty acid amide hydrolase) wieder abgebaut. Die Beobachtung, dass Migräne-Patienten zu wenig Anandamid haben, sagt noch nichts darüber aus, wie dieser Mangel zustande kommt.

Es könnte sein, dass zu wenig Anandamid hergestellt wird. Es könnte aber auch sein, dass FAAH zu aktiv ist und das Anandamid zu schnell abbaut. Daher versucht man beispielsweise, das Enzym FAAH zu blockieren, damit es die Spaltung des Anandamids nicht mehr durchführen kann.

An diesen Prozessen forscht man intensiv. Wichtig ist herauszufinden, ob die Inhibition von FAAH unerwünschte Wirkungen hat, denn FAAH spaltet nicht ausschließlich Anandamid, sondern auch zahlreiche andere Moleküle. Studien zeigen, dass FAAH-Inhibition Schmerzen lindert und Entzündungen abschwächt. Allerdings ist noch unklar, ob das auch bei Migräne funktioniert.

Zugegebenermaßen existieren noch kaum Studien, die eine klare Evidenz für Cannabis in der Behandlung der Migräne beweisen.

Allerdings gibt es eine Vielzahl von Patientenbeobachtungen, die gute Wirksamkeit bei einem Teil der Migräne-Patienten zeigen:

  • Je nach Befragung gaben zwischen 5 Prozent und 8,4 Prozent der Patienten an, Cannabis zur Behandlung ihrer Migräne einzunehmen
  • 40,7 Prozent berichteten von einer Besserung bei Kopfschmerzen und Migräne
  • Eine retrospektive Untersuchung ergab, dass 85,1 Prozent von Migräne-Patienten durch Cannabis einen Rückgang der Migräneattacken bemerkten
  • 11,6 Prozent berichteten von schmerzlindernden Effekten
  • Auch die Zahl der Arztbesuche auf Grund der Migräne reduzierte sich deutlich

Leider fehlen noch gute randomisierte und placebo-kontrollierte Studien, um die tatsächlichen Wirkungen besser beurteilen zu können. Denn so schön die genannten Ergebnisse sind, werden Patienten “nur” befragt oder berichten sie über eine Therapie, von der sie wissen, was sie erhalten haben, ist die Gefahr von Placebo-Effekten sehr groß.

Dennoch sind sicherlich nicht alle positiven Effekte “eingebildet”. Vielmehr sollten Untersuchungen zeigen, für welche Patienten eine Cannabis-Therapie bei Migräne geeignet ist und welche Präparate sinnvoll sind.

Cannabinoide bei Spannungskopfschmerzen

Spannungskopfschmerzen können selten oder häufig auftreten oder auch chronisch sein. Typischerweise ist der Schmerz auf beiden Kopfhälften und fühlt sich an als wird der Kopf eingeengt. Die Intensität ist schwach bis mäßig und der Spannungskopfschmerz kann von wenigen Minuten bis zu mehreren Tagen andauern. Spannungskopfschmerzen können im Gehirn entstehen, sie können aber auch durch Verspannungen im Muskel- und Fasziengeweben als Reaktion auf Stress ausgelöst werden.

Für Spannungskopfschmerzen ist die Datenlage zu Cannabis sehr dünn. Es gibt keine speziellen Studien hierzu. Eine Vermutung besteht darin, dass die spasmolytische Wirkung von Cannabis (Wirkung gegen Muskelspasmen) möglicherweise auf den Spannungskopfschmerz übertragen werden könnte. Der Gedanke dahinter ist, dass Spannungskopfschmerzen häufig durch muskuläre Verspannungen und Stress getriggert werden und die entspannende Wirkung von Cannabis hier hilfreich sein könnte.

Cannabinoide bei medikamenteninduzierten Kopfschmerzen

Medikamenteninduzierte Kopfschmerzen entstehen durch die langfristige Verwendung bestimmter Medikamente. Interessanterweise können auch Medikamente, die ursprünglich gegen Kopfschmerzen eingenommen werden, nach längerer Einnahmedauer wiederum zu Kopfschmerzen führen. Medikamenteninduzierte Kopfschmerzen sind chronisch. Sie treten an mehr als 15 Tagen pro Monat auf.

Eine Studie verglich die Einnahme von Nabilon, einem synthetisch hergestellten THC-Wirkstoff, mit Ibuprofen bei medikamenteninduzierten Kopfschmerzen. Dabei zeigten beide Wirkstoffe Verbesserungen im Vergleich zur Anfangssituation. Unter Nabilon nahm die Einnahmer anderer Scherzmittel deutlich stärker ab und auch die Schmerzen war größer. Die Patienten berichteten von einer deutlich gestiegenen Lebensqualität gegenüber Ibuprofen.

Diese Studie zeigt klar das Potential von Cannabinoiden in der Behandlung der medikamenteninduzierten Kopfschmerzen. Einschränkend muss jedoch gesagt werden, dass die Studie mit 26 Patienten relativ klein und die Dauer der Anwendung (8 Wochen) relativ kurz war. Eine allgemein Therapieempfehlung lässt sich daher nicht ableiten.

Anwendungsarten von Cannabinoiden bei Kopfschmerzen

Cannabis als Medizin kann auf verschiedene Weisen eingenommen werden. Auch die Art der Einnahme kann beeinflussen, wie wirksam die Behandlung ist.

Rauchen von Cannabisblüten führt zu einem schnellen Wirkeintritt. Doch das Rauchen, meist noch in Kombination von Tabak, kann ebenfalls die Entstehung von Kopfschmerzen begünstigen. Daher werden andere Einnahmearten empfohlen.

Wenn die Einnahme einer bestimmten Blütensorte notwendig ist, sollte ein für medizinischen Anwendung zugelassener Vaporisator verwendet werden. Ist das nicht nötig, bieten standardisierte Cannabis-Vollextrakte oder synthetische Cannabinoide eine gute Möglichkeit. Weiterer Vorteil dieser Anwendung ist die gute Dosierbarkeit.

Mehr Informationen zu den Einnahmearten und ihren Vor- und Nachteilen können Sie hier nachlesen.

Kopfschmerzen durch Cannabis

Ein nicht zu vernachlässigender Aspekt ist allerdings, dass auch durch den Konsum von Cannabis Kopfschmerzen entstehen können. Cannabis wirkt verengend auf die Blutgefäße im Körper und im Gehirn und sorgt auf diese Weise dafür, dass der Blutdruck steigt. Beim Cannabis-Entzug bei abhängigen Personen können ebenfalls Kopfschmerzen auftreten.

Mehr zum Thema Kopfschmerzen

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Leafly Deutschland NewsLeafly.de Interview: W. Schinnenburg (FDP) zum Thema Medizinalhanf

Zur Person: Dr. Wieland Schinnenburg

Dr. Wieland Schinnenburg, geboren 1958, ist Zahnarzt und Rechtsanwalt. Der FDP-Politiker war viele Jahre lang Abgeordneter der Hamburgischen Bürgerschaft. 2017 wurde er erstmals in den Deutschen Bundestag gewählt. Schinnenburg ist Mitglied im Ausschuss für Gesundheit und stellvertretendes Mitglied im Rechtsausschuss. Darüber hinaus ist der Mediziner Sprecher für Drogen- und Suchtpolitik der FDP-Bundestagsfraktion.

Ein erster Schritt zur Entkriminalisierung der Cannabis-Nutzung

Leafly.de: Herr Dr. Schinnenburg, Sie sind im letzten Herbst für die FDP neu in den Bundestag eingezogen. Das sogenannte Cannabisgesetz, das den Einsatz und die Kostenerstattung von Cannabis als Medizin erst möglich macht, haben Sie nicht mitgestaltet. Denn zu dem Zeitpunkt war die FDP nicht im Bundestag vertreten. Sind Sie dennoch mit dem Gesetz zufrieden?

Schinnenburg: Ich sehe das Gesetz als ersten Schritt zur Entkriminalisierung der Cannabis-Nutzung. Für Patienten, die ihre Beschwerden mit der Nutzung von Cannabisprodukten lindern können, ist das Gesetz eine große Erleichterung. Allerdings gibt es mit dem Cannabisgesetz noch einige Probleme – die Kostenerstattung der Krankenkassen funktioniert etwa noch nicht problemlos, ebenso gibt es zu viel Bürokratie. Da besteht noch Verbesserungsbedarf. Man sollte auch noch einmal darüber nachdenken, ob eine Genehmigung der Krankenkasse notwendig ist.

Der Anbau von Cannabis wird sich mindestens ein Jahr verzögern

Leafly.de: Lieferengpässe bei Cannabisblüten sind schon lange ein Thema, über das viel in den Medien berichtet wird. Eigentlich sollte ab 2019 die Ernte in Deutschland starten. Nach einem Gerichtsurteil wurde das Ausschreibungsverfahren für den Anbau von Medizinalhanf jedoch gestoppt. Fürchten Sie weitere Lieferengpässe?

Schinnenburg: Dass das Ausschreibungsverfahren gestoppt wurde, ist ein großes Problem. Der legale Anbau von Cannabis wird dadurch um mindestens ein Jahr verzögert werden. Hätte die Behörde sorgfältiger gearbeitet, wäre das nicht passiert. So bleiben wir weiterhin von Cannabis-Importen abhängig, was sich nicht zuletzt auch in hohen Preisen niederschlägt. Zu Lieferengpässen wird es hoffentlich nicht kommen, aber zu einer finanziellen Belastung der Krankenkassen, die vermeidbar gewesen wäre.

Leafly.de: Was erwarten Sie in dieser Situation von unserem neuen Bundesgesundheitsminister Jens Spahn?

Schinnenburg: Der Gesundheitsminister muss dafür Sorge tragen, dass eine erneute Ausschreibung für den Anbau von Medizinhanf schnell erfolgt und den rechtlichen Bestimmungen entspricht. Das sollte eigentlich selbstverständlich sein.

Bundesregierung handelt in der Cannabispolitik nicht immer rational

Leafly.de: Kanada plant, im Sommer Cannabis für Genusszwecke zu legalisieren. In den letzten Monaten gab es Diskussionen, ob Kanada nach der Legalisierung weiterhin als Importeur für medizinisches Cannabis infrage kommt. Die Bundesregierung hat dies kürzlich bejaht. (Leafly.de berichtete. ) Wieso darf dann aber kein Cannabis aus Uruguay nach Deutschland eingeführt werden? Können Sie uns diese Logik erklären?

Schinnenburg: Diese Logik muss Ihnen die Bundesregierung erklären, die für diese Entscheidungen verantwortlich ist. In vielen Bereichen der Cannabispolitik handelt die Bundesregierung allerdings nicht gerade rational. Insbesondere in großen Teilen der Union werden Lockerungen im Umgang mit Cannabis strikt abgelehnt. So weigert sich die Bundesregierung beispielsweise, Forschungsprojekte zu einer kontrollierten Abgabe von Cannabis zu Genusszwecken zu genehmigen, obwohl es unstrittig sein dürfte, dass wir die Erkenntnisse aus solchen Modellprojekten dringend benötigen.

Ich erwarte von der Bundesregierung, dass sie dafür Sorge trägt, dass ausreichend medizinisches Cannabis in Deutschland zur Verfügung steht.

Apothekerverband und GKV sollten sich schnellstmöglich einigen

Leafly.de: Sehen wir uns das Thema Preisgestaltung an: Cannabis aus der Apotheke ist mit dem Cannabisgesetz sehr teuer geworden. Seit letztem Herbst verhandeln der Apothekerverband und die GKV mit dem Ziel, die Preise für Medizinalhanf zu reduzieren. Bisher gibt es aber noch keine Einigung. Was sagen Sie dazu?

Schinnenburg: Solange wir in Deutschland keine eigene Cannabis-Produktion haben, sind wir von teuren Importen abhängig, die zudem noch aus einer nur geringen Anzahl an Ländern wie etwa Kanada erfolgen. Weiter prüfen Apotheken momentan jede einzelne Cannabisblüte, da es sich um ein Rezepturarzneimittel handelt. Das treibt die Kosten natürlich in die Höhe. Es wäre daher wünschenswert, wenn der Apothekerverband und GKV in diesem Feld schnellstmöglich eine Einigung erzielen könnten. Weiter würde ich mir zusätzlich standardisierte Cannabis-Medikamente wünschen, die einfach als Packung verkauft werden könnten.

Ich setze mich für Bürokratieabbau ein

Leafly.de: Herr Schinnenburg, Sie sind selbst Mediziner. Ärztinnen und Ärzte beklagen sich immer wieder darüber, dass der Bürokratieaufwand einer Cannabis-Behandlung zu hoch sei. Cannabispatienten bedeuten für den behandelnden Arzt viel Arbeit, bringen aber nur wenig Einnahmen. Was sagen Sie zu diesen Vorbehalten?

Schinnenburg: Generell ist die Bürokratie im Gesundheitssystem ein großes Problem. Ich setze mich daher für einen Bürokratieabbau ein, der natürlich auch die Cannabis-Behandlung betrifft. Als FDP-Fraktion werden wir genau beobachten, welche Probleme es bei den Cannabis-Behandlungen gibt. Meines Erachtens müssen die Anforderungen an die Verschreibung hinterfragt werden.

Leafly.de: Die Standesvertreter der Ärzteschaft warnen häufig vor dem Regressrisiko, das Cannabis-Therapien für den behandelnden Arzt mit sich bringen. Das schreckt Ärzte natürlich ab. Wie beurteilen Sie dieses Problem?

Schinnenburg: Bei Cannabisprodukten besteht natürlich ein Regressrisiko, wie bei anderen Medikamenten auch. Wir setzen uns generell dafür ein, Ärzte von unnötigen Regressrisiken zu befreien.

Modellprojekte können wichtige Erkenntnisse zum Cannabis-Konsum bringen

Leafly.de: Gehen wir weg vom medizinischen Aspekt und kommen wir zum Thema Legalisierung von Cannabis. Im Bundestag herrscht eine rege Debatte: Die FDP, die Linke und die Grünen haben jeweils eigene Vorschläge eingebracht, wie sie sich eine neue, moderne Cannabispolitik vorstellen. Die Liberalen setzen dabei auf Modellprojekte. Erklären Sie unseren Leserinnen und Lesern Ihre Idee doch bitte genauer.

Schinnenburg: Zunächst einmal sind wir als FDP nicht für eine Legalisierung von Cannabis zu Genusszwecken, sondern für eine kontrollierte Abgabe. Das ist ein wichtiger Unterschied, denn wir wollen nicht, dass etwa Cannabis im Supermarkt zu kaufen ist. Bevor Cannabis flächendeckend verfügbar gemacht wird, wollen wir in einem ersten Schritt klären, ob und wenn ja, unter welchen Voraussetzungen eine kontrollierte Abgabe erfolgen kann. Hierfür fordern wir in unserem Antrag wissenschaftlich begleitete Modellprojekte.

Es kann wohl niemand etwas dagegen haben, in dieser Angelegenheit schlauer zu werden. Wir müssen erforschen, wo die Abgabe von Cannabis Sinn ergibt, welche Auswirkungen sie hat und wie der Jugendschutz gewährleistet werden kann. Erst nachdem die Ergebnisse dieser Modellprojekte vorliegen, können wir den nächsten Schritt gehen.

Die Linke hingegen fordert lediglich die strafrechtliche Verfolgung von Kleinstmengen zum Eigenkonsum zu beenden, ohne den Anbau und den Verkauf von Cannabis groß zu berücksichtigen. Die Grünen wiederum möchten Cannabis mit einem sehr komplexen Gesetz zugänglich machen. Ein eigenes Gesetz für einen einzelnen Wirkstoff halten wir für eine Überregulierung.

Leafly.de: Ende Juni wird es zu den drei Vorstößen eine Expertenanhörung im Gesundheitsausschuss geben. Was erhoffen Sie sich persönlich von dieser Anhörung?

Schinnenburg: Besonders gespannt bin ich hier auf die Fragen der SPD. Denn SPD-Vertreter haben in der letzten Bundestagsdebatte zum Thema Cannabis signalisiert, dass sie Modellprojekte befürworten. Allerdings befindet sich die SPD in einer Regierung mit der Union, die bisher Modellprojekte strikt ablehnt. Ich bin gespannt, wie die Debatte innerhalb der Koalition ausgeht, und hoffe natürlich, dass wir für unseren Antrag eine Mehrheit finden.

Leafly.de: Herr Dr. Schinnenburg, herzlichen Dank für das Interview.

Mehr zum Thema:

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https://www.leafly.de/1-jahr-cannabisgesetz-leafly-de-bilanz/
https://www.leafly.de/aerzte-cannabis-verschreiben/
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Hanf Journal NewsEine Millionen Kilogramm Cannabis in Kanada bis Ende 2018 benötigt

  Die Nachfrage nach legalem Marihuana steigt auch Übersee an.     Dass die anstehende Cannabislegalisierung in Kanada dem nordamerikanischen Land neben vielen gesellschaftlichen Vorteilen auch eine verbesserte Situation auf dem Finanzsektor bescheren wird, offenbaren schon im Vorfeld stattfindende Milliarden-Dollar-Deals zwischen verschiedenen Big-Playern im Business. Nun gibt es auf den immer häufiger über das Geschäft…

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Leafly Deutschland NewsDer steinige Weg für Cannabis-Patienten

Häßler, der an ADHS/ADS leidet, ist einer von vielen Cannabis-Patienten. Er hat es schon mit vielen Medikamenten versucht – leider ohne gewünschten Erfolg: „Ich bin austherapiert, wie es im Medizinerdeutsch heißt“, sagt der Familienvater, der unter den Nebenwirkungen von Präparaten wie Ritalin oder Medikinet litt. Erst das Inhalieren von verdampften Cannabisblüten mit einem Cannabis-Vaporisator könne ihm dabei helfen, wieder einen geregelten Alltag zu führen.
Durch seine Krankheit war es dem 26-Jährigen nicht möglich, seine Ausbildung erfolgreich abzuschließen. Zudem musste er auch seinen Führerschein abgeben.

Eine lange, bürokratische Reise

Bereits vor zwei Jahren wurde ihm von dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte nach Paragraf 3 Absatz 2 des Betäubungsmittelgesetzes die Erlaubnis erteilt, Cannabisblüten für medizinische Zwecke aus der Apotheke zu beziehen.
Doch damals weigerte sich die Krankenkasse für die monatlichen Kosten von etwa 1800 Euro aufzukommen und es war zudem schwierig, einen Arzt zu finden, der mit pharmazeutischem Cannabis weiterhelfen wollte. „Viele haben Berührungsängste mit dem Thema“, so Häßler. Auch wir berichteten bereits ausführlich darüber, wie zurückhalten Ärzte noch mit dem Thema umgehen.

Häßler stellte daraufhin einen Antrag für Eigenanbau von Hanfpflanzen. Angesichts eines Gesetzesentwurfs zögerte die zuständige Behörde ihre Entscheidung hinaus, woraufhin Häßler ohne Genehmigung anfing, Hanfpflanzen in seiner Wohnung anzubauen. Die Behörden bekamen dies jedoch mit, was für ihn eine Gerichtsverhandlung zur Folge hatte – allerdings zeigte sich der Richter milde.

Mit dem verabschiedeten Gesetz „Cannabis als Medizin“ im vergangenen März, stieg dann erneute Hoffnung auf, die jedoch schnell wieder gedämpft wurde, da die Kostenübernahme mit dem Gesetz noch nicht ganz geklärt gewesen sei. „Der medizinische Dienst hat zunächst immer wieder Wege gefunden, nein zu sagen“, so Häßler, „es dauerte, bis die Krankenkasse die Behandlung übernahm“.
Doch auch jetzt muss der Patient noch ohne seine Cannabis-Therapie leben. „Ich bekomme keine Cannabisblüten, weil die Apotheken keine Lieferungen erhalten.“, so Häßler.

Durch die hohe Nachfrage kommen die Produzenten nicht hinterher. Die Bundesregierung rechnete nicht mit so einer hohen Anzahl an Anträgen. 2017 sollen es 13 000 gewesen, berichtet Häßler, der in engen Austausch über die Lage mit Medizinern, Betroffenen und Interessengruppen steht. Außerdem ziehe sich das Lizenzverfahren hin, da viele Firmen klagen, wie Häßler weiter berichtete. Zudem würden viele Apotheken mit Wartelisten arbeiten: „Ich habe im Oktober eine Bestellung aufgegeben, aber bis dato noch keine Cannabisblüten erhalten“, so Häßler, der sich mit einem Schreiben jetzt auch an alle Parteien und verantwortlichen Politiker wenden will: „Die Politik muss klare Kante zeigen, denn die Betroffenen brauchen zeitnahe Lösungen.“

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Leafly Deutschland NewsUSA: Umfrage unter Onkologen, die Medizinalhanf verordnen

Forscher der University of Massachusetts-Boston und dem Massachusetts General Hospital in Boston führten die erste landesweite repräsentative Umfrage unter Onkologen durch, die Cannabis für therapeutische Zwecke verordnen. So wurden die Onkologen in Bezug auf ihre Einstellung, ihr Wissen sowie ihre Praktiken mit Medizinalhanf befragt.

Die Forscher identifizierten eine Diskrepanz zwischen der selbst berichteten Wissensbasis der Onkologen und ihren klinischen Praktiken und Überzeugungen bezüglich Cannabis als Medizin. Während sich eine große Mehrheit der Onkologen nicht genug informiert fühlt über den Nutzen von Medizinalhanf, um klinische Empfehlungen zu geben, wird es dennoch bei fast der Hälfte ihrer Patienten empfohlen, so die Forscher, die eine bevölkerungsbasierte Stichprobe bei Onkologen erhoben haben.

Medizinalhanf – wissenschaftliche Beweislage ist noch nicht ausreichend

Es sind viele weitere Studien erforderlich, um den Nutzen von Medizinalhanf bei schweren Erkrankungen wie Krebs zu belegen. Deshalb spekulieren die Forscher, dass die noch „unausgereifte“ wissenschaftliche Beweislage eine Herausforderung für Onkologen darstellt.

„In dieser Studie haben wir eine relevante Diskrepanz festgestellt: Obwohl 80% der befragten Onkologen mit ihren Patienten über pharmazeutisches Cannabis sprachen und fast die Hälfte den Einsatz des Wirkstoffs klinisch empfahlen, halten sich weniger als 30% der gesamten Stichprobe für sachkundig genug, um Empfehlungen abzugeben“, erklärte Ilana Braun, MD, Leiterin der Abteilung für erwachsene psychosoziale Onkologie des Dana-Farber-Krebsinstituts.

Ergebnisse der Umfrage

Die Antworten bei der Umfrage zeigten signifikante Unterschiede in der Einstellungen und Praktiken auf der Grundlage nicht-klinischer Faktoren, wie zum Beispiel der regionale Standort in den USA. Laut Eric G. Campbell, Professor an der Universität von Massachusetts, sei es wichtig, sicherzustellen, dass Ärzte über ausreichende Kenntnisse verfügen, auf denen sie ihre medizinischen Empfehlungen aufbauen können. Die Umfrage lege nahe, dass es in Bezug auf Cannabis als Medizin eindeutig Raum für Verbesserungen gebe.

Bislang haben keine randomisierten klinischen Studien die Auswirkungen von Medizinalhanf bei Krebspatienten untersucht, sodass sich Onkologen auf qualitativ minderwertige Beweise beschränken, die in der Forschung zu pharmazeutischen Cannabinoiden bei der Behandlung anderer Erkrankungen untersucht wurden.

Bemerkenswerterweise legen weitere Ergebnisse der aktuellen Umfrage nahe, dass fast zwei Drittel der Onkologen glauben, dass medizinisches Cannabis eine wirksame Ergänzung zur Standardschmerztherapie ist und ebenso oder wirksamer ist als die Standardtherapien für Symptome wie Übelkeit oder Appetitlosigkeit, die im Rahmen einer Krebsbehandlung auftreten.

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Hanf Journal NewsDrogenring durch vermissten Zahnersatz aufgeflogen

  Übereifrige Polizei stellt angehende Rentnerbande während Nachforschungen nach verlegtem Gebiss.     Es gibt immer wieder die spektakulärsten Kriminalfälle, von denen beteiligte Beamte sicherlich für den Rest ihres Lebens zehren. Doch die kleineren Delikte, die eigentlich nur gegen das überholungswürdige Betäubungsmittelgesetz verstoßen, sollten in der Regel nur aufgrund von unfairen Behandlungsmethoden in Erinnerungen gerechtigkeitsverbundener…

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Leafly Deutschland NewsCannabinoide in der Behandlung von Hautkrankheiten

Die Haut ist das größte Organ des Menschen, bekommt aber meist erst Aufmerksamkeit geschenkt, wenn sie Probleme macht. Dabei erfüllt sie als Barriere nach innen und außen sehr wichtige Funktionen. Es gibt eine Vielzahl von Hautkrankheiten – das Spektrum reicht von harmlosen Hautekzemen bis zu sehr schmerzhaften und die Lebensqualität einschränkenden Erkrankungen sowie lebensbedrohlichen Erkrankungen wie Hautkrebs.

Dass die Haut nicht nur sprichwörtlich der Spiegel der Seele ist, sondern sich tatsächlich psychische Belastungen unter anderem auf der Haut niederschlagen können, hat man inzwischen gezeigt. Das bedeutet allerdings auch, dass nicht jeder Veränderung der Haut auch unbedingt eine Erkrankung der Haut (Dermatose) ist. Vielmehr können sich Erkrankungen im Inneren der Körpers und eben auch Erkrankungen der Psyche an der Haut äußern, beispielsweise durch einen Hautausschlag (Urticaria). Das macht manchmal die Behandlung schwierig, weil eine äußerlich angewandte Creme nur ein Symptom bekämpft – z.B. einen Hautausschlag – die Ursache aber an anderer Stelle zu finden ist und anders behandelt werden müsste.

Dennoch lohnt es sich, die Verbindungen zwischen der Haut und dem Endocannabinoidsystem näher zu betrachten, um das Potential von Cannabis oder Cannabinoiden als Medizin in der Behandlung von Hautkrankheiten besser zu verstehen.

Die Haut und das Endocannabinoidsystem

Man ist sich inzwischen ziemlich sicher, dass Endocannabinoid-Signalwege in der der Haut vorhanden sind und auch für verschiedene biologische Prozesse eine Rolle spielen. Es gibt nämlich eine Reihe von Hinweisen darauf. Man hat beispielsweise beobachtet, dass nach einem entzündungsfördernden oder anderen irritierenden Reiz der Haut die Konzentrationen der Endocannabinoide (Anandamid und 2-AG) in der Haut stark ansteigen. Wissenschaftler vermuten, dass das eine adaptive Antwort des Körpers ist, um Schmerzen und Entzündungszustände zu reduzieren. Diese Vermutung wird durch weitere Beobachtungen unterstützt: Ist/Wird die Wirkung der Endocannabinoid-abbauenden Enzyme im Körper unterdrückt, hat das schmerzlindernde und antientzündliche Wirkungen. Durch die vermehrte Produktion von Anandamid und 2-AG versucht der Körper offenbar, den biologischen Abbau der Endocannabinoide nach einer gewissen Zeit zu umgehen und die Wirkung länger aufrecht zu erhalten.

Auch in den Hautzellen scheint das Endocannabinoidsystem wichtige Funktionen zu übernehmen. So beeinflussen Anandamid und 2-AG auf unterschiedliche Weise die Entwicklung (Differenzierung) der Hautzellen. Besonders bei der Bildung der Epidermis, also der äußersten Zellschicht der Haut, spielt das Endocannabinoidsystem und die Endocannabinoid-Rezeptoren (CB1 und CB2) eine Rolle.

Schuppenflechte & Cannabinoide

Die Schuppenflechte (Psoriasis) ist eine der häufigsten entzündlichen Hautkrankheiten. Sie ist gekennzeichnet durch stark schuppende, punktförmige bis etwa handtellergroße Stellen auf der Haut. Häufig betroffen ist die Haut an den Gelenken – an den Knien und Ellenbogen – doch auch an anderen Stellen des Körpers, z.B. um den Bauchnabel, sowie auf der Kopfhaut kann sich die Schuppenflechte zeigen. Typisch ist auch ein starker Juckreiz. Die Zellen der Epidermis teilen sich zu stark, so dass es zum Schuppen der Haut kommt.

Bei der Schuppenflechte handelt es sich um eine Autoimmunerkrankung. Man vermutet, dass sich das Immunsystem gegen die eigenen Keratinozyten, einen bestimmten Zelltyp der Epidermis, richtet und so einerseits zur Entzündung der Haut und andererseits zur vermehrten Teilung der Keratinozyten führt. Die genauen Ursachen für die Psoriasis sind noch immer nicht bekannt. Wahrscheinlich sind mehrere unterschiedliche Gene und Faktoren an der Entstehung beteiligt.

Die Schwere und Ausbreitung der psoriatischen Hautveränderungen wird mit Hilfe des Psoriasis Area and Severity Index (PASI) erfasst.  Wenngleich die Schuppenflechte gutartig ist, kann sie sich negativ auf die Psyche und das ganze Leben der betroffenen Patienten auswirken. Nicht nur der Juckreiz und die übrigen Symptome sind belastend, auch die Scham vor Reaktionen von Mitmenschen, Hänseleien und Ausgrenzung wirken sich ungünstig auf das Wohlbefinden und die seelische Stabilität aus.

Mit dem oben beschriebenen Wissen über die Wirkung der Endocannabinoide in der Haut, könnten auch Phytocannabinoide bei einer möglichen Störung im Endocannabinoidsystem die notwendigen Funktionen (antiproliferativ, immunmodulierend) übernehmen. In Versuchen mit menschlichen Keratinozyten-Zelllinien unterdrückten die Cannabinoide THC, CBN (Cannabinol), CBD (Cannabidiol) und CBG (Cannabigerol) die übermäßige Teilung der Zellen. Auch die immunmodulierende Wirkung konnte bereits in Studien gezeigt werden: Bei der Verwendung von Cannabis nahm die Menge an proinflammatorisch (entzündlich) wirkenden Botenstoffen (Cytokinen) ab.

Bisher gibt es keine direkten Untersuchungen an einem Tiermodell für Schuppenflechte oder an Patienten. Doch die beobachteten Effekte verschiedener Cannabinoide, Anandamid und den Endocannabinoid Rezeptoren CB1 und CB2 lassen vermuten, dass das Endocannabinoidsystem für die Entstehung der Psoriasis von Bedeutung sein könnte. Wäre dies tatsächlich der Fall, könnten Cremes oder Salben mit Cannabinoiden dabei helfen, das aus dem Gleichgewicht geratene Endocannabinoid System wieder ins Lot zu bringen oder zumindest günstige Wirkungen zu entfalten.

Neurodermitis & Cannabinoide

Die Neurodermitis (atopische Dermatitis) ist eine chronisch-entzündliche Hauterkrankung. Sie verläuft schubweise und tritt häufig bei (kleinen) Kindern auf. Meist bessern sich die Symptome mit steigendem Alter. Die Haut der Betroffenen ist sehr trocken und juckt stark. Durch das Kratzen wird die gereizte Hautoberfläche beschädigt, was zu stärkerem Juckreiz oder auch zu Infektionen mit Bakterien führen kann. Das Hautekzem kann am ganzen Körper vorkommen. Mehr Details zur Neurodermitis hat meine Kollegin Alexandra Latour hier zusammengefasst.

Wie genau die Neurodermitis entsteht, ist (wie auch bei der Schuppenflechte) noch nicht geklärt. Man vermutet jedoch, dass (unter anderem) eine überschießende Immunreaktion auf bestimmte Substanzen oder Allergene dafür verantwortlich ist. Diese Reaktion führt über verschiedene Schritte zur Aktivierung so genannter Mastzellen. Mastzellen sind wichtig für die Immunabwehr – bei Allergien oder einigen Autoimmunerkrankungen findet die Aktivierung der Mastzellen ungerechtfertigt statt. Mastzellen schütten Substanzen aus (Histamin, Serotonin, Proteasen und Cytokine), die Entzündungen und Juckreiz fördern.

Immer mehr Untersuchungen weisen darauf hin, dass das Endocannabinoidsystem in der Kontrolle und Regulation der Mastzellen eine Schlüsselrolle einnimmt. Nun könnte man folgern, dass Störungen im Endocannabinoid System für die Ausprägung der Neurodermitis (mit)verantwortlich sind, und dass eine Regulierung von außen hilfreich sein könnte. Genau diese Beobachtung hat man auch gemacht! Sowohl die körpereigenen, als auch die Phytocannabinoide der Cannabispflanze können bei chronischen und akuten Entzündungen schützend wirken.

Die Anwendung von Salben oder Cremes mit Cannabinoiden scheinen besonders den Juckreiz zu lindern. Doch auch das Entzündungsgeschehen auf der Haut geht zurück. Bei der Behandlung von Kindern mit Neurodermitis ist zu bedenken, dass die Auswirkungen von Cannabis auf den kindlichen Organismus noch sehr wenig untersucht sind. Man weiß nur von Jugendlichen, die Cannabis rauchen, dass das negative Auswirkungen auf die Entwicklung des Gehirns hat. Vermutlich ist vor allem das THC und seine Wirkungen auf das sich entwickelnde Gehirn dafür verantwortlich. Zur Sicherheit sollten, Salben/Cremes ohne THC bei Kindern verwendet werden.

Doch auch die Anwendung von Hanföl, welches keine Cannabinoide, sondern viele essentielle Fettsäuren enthält, bringt vielen Neurodermitis-Patienten Linderung.

Hautkrebs & Cannabinoide

Umgangssprachlich meint man mit Hautkrebs meist den schwarzen Hautkrebs oder das maligne Melanom. Das ist die gefährlichste und bösartigste Form des Hautkrebses. Zellen, die das Hautpigment Melanin bilden, entarten. Der schwarze Hautkrebs ist sehr aggressiv und bildet schnell Metastasen.

Daneben gibt es noch andere Hautkrebsarten, z.B. den weißen oder hellen Hautkrebs. Man unterscheidet zwei Arten: das Basalzellkarzinom (Basaliom) und das spinozelluläres Karzinom (Spinaliom). Der Hauptauslöser ist in diesen Fällen UV-Licht (Sonnenlicht). Daher findet sich weißer Hautkrebs meist an stark Exponierten Hautstellen, z.B. im Gesicht oder im Nacken. Weißer Hautkrebs bleibt meist lokal begrenzt und bildet nur sehr selten Metastasen. Meist kann es operativ entfernt werden.

Neben diesen häufigsten Formen gibt es noch eine Reihe von seltenen Hautkrebsarten, wie z.B. Lymphome der Haut, Kaposi-Sarkom, Fibrosarkome und andere.

Hautkrebs – Risikofaktoren, Symptome, Vorbeugung

Hautkrebs macht erstmal keine Beschwerden. Daher kann es passieren, dass er erst spät erkannt wird. Besonderes Augenmerk sollte man auf Veränderungen auf der Haut legen. Fangen Muttermale plötzlich an zu wachsen, bilden sich welche neu, verändern sie die Farbe oder Form usw. All das sind Hinweise auf eine Aktivität in der Haut. Nicht immer handelt es sich um Hautkrebs, doch eine Abklärung durch einen Hautarzt ist auf jeden Fall sinnvoll.

Vielen Fällen von Hautkrebs kann durch konsequenten und angemessen hohen Sonnenschutz vorgebeugt werden. Besonders Personen mit empfindlicher Haut oder vielen Muttermalen sollten immer auf guten Sonnenschutz achten. Doch Hautkrebs kann auch ohne Sonneneinwirkung entstehen. Wahrscheinlich spielen auch genetischer Faktoren eine Rolle. Damit ist nicht nur gemeint, dass ein defektes Gen das Risiko erhöhen kann (wie beispielsweise beim Brustkrebs das BRCA1-Gen), sondern dass die genetischen Gegebenheiten auch den Hauttyp bestimmen.

Hautkrebs – Cannabinoide in der Therapie

Die bisherigen Forschungen zur Wirkung von Cannabis oder Cannabinoiden in der Vorbeugung von Krebs, können Sie hier nachlesen.

Nun soll es um die Möglichkeiten von Cannabinoiden in der Therapie des Hautkrebs gehen.

Ist der Krebs bereits weit fortgeschritten, kann THC palliativ eingesetzt werden. Ebenso gibt es die nachgewiesenen Wirkungen bei Chemotherapie-bedingter Übelkeit und Erbrechen. Zudem kann es appetitanregend wirken.

Des Weiteren könnte Cannabis aber auch in der Behandlung Therapie der Krebserkrankung hilfreich sein. Zwar gibt es noch wenige Untersuchungen dazu, aber es konnte gezeigt werden, dass Endocannabinoide, Phytocannabinoide oder auch synthetische Cannabinoide die Fähigkeit besitzen, in die Regulation von Signalwegen einzugreifen, die für grundlegende Zellfunktionen wichtig sind. Ein Beispiel für einen solchen essentiellen Prozess ist die Steuerung zwischen Zelltod und Zellüberleben. Im Fall von Krebs ist diese Steuerung gestört. Die exakten Abläufe, die dazu führen, dass eine Hautzelle entartet, kennt man noch nicht. Man weiß aber, dass in menschlichen Melanomzellen (Zellen des schwarzen Hautkrebses) funktionsfähige Endocannabinoid Rezeptoren vorliegen. Eine weitere Untersuchung konnte zeigen, dass die Bindung von passenden Molekülen an die Endocannabinoid Rezeptoren zur Folge hatte, dass die Melanomzellen das Wachstum und die Zellteilung einstellten, die Anbindung der Zellwucherung an die Blutgefäße verringert wurde und die Metastasierung abnahm. Das sind vielversprechende Ergebnisse, die zum einen auf eine wichtige Rolle des Endocannabinoid Systems in der Entstehnung oder im Wachstum von schwarzem Hautkrebs hindeutet, zum anderen aber auch die Möglichkeit gibt, über die Verwendung von Phytocannabinoiden aus der Cannabispflanze in die Regulation des Endocannabinoid Systems einzugreifen.

Die Forschung zu Cannabinoiden in der Therapie des Hautkrebs und anderer Hautkrankheiten steht noch am Anfang. Doch die bisherigen Ergebnisse sind vielversprechend und lassen hoffen, dass für einige Erkrankungen Cannabis als Medizin eine zusätzliche Option werden kann.

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Blog der Aidshilfe DeutschlandHIV-Medikament Dolutegravir: Fehlbildungen bei Neugeborenen beobachtet

Die vorläufigen Ergebnisse einer Studie in Botswana liefern Hinweise, wonach es einen Zusammenhang zwischen dem HIV-Medikament Dolutegravir und schweren Fehlbildungen bei Säuglingen geben könnte.

Für die Studie werden die Daten von 11.558 HIV-positiven Müttern und deren Neugeborenen ausgewertet. Ersten Beobachtungen zufolge hatten 4 von 426 Babys (0,9 %), deren Mütter während der Behandlung mit dem Integrase-Hemmer Dolutegravir schwanger wurden, einen sogenannten Neuralrohrdefekt. In der Vergleichsgruppe mit Müttern, die andere HIV-Medikamente nahmen, wurden nur 0,1 % der Babys (14 von 11.173) mit dieser Fehlbildung geboren.

EU-Arzneimittelbehörde rat HIV-positiven Frauen mit Kinderwunsch von Dolutegravir ab

Der Integrase-Inhibitor Dolutegravir (Tivicay®), der auch in dem in der EU zugelassenen Kombi-Medikamenten Triumeq enthalten ist, ist in Deutschland seit dem Jahr 2014 auf dem Markt und hat sich durch eine besonders gute Verträglichkeit gerade in der HIV-Therapie bei Frauen ausgezeichnet.

Die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) empfiehlt nun, HIV-positiven Frauen mit Kinderwunsch Dolutegravir nicht zu verschreiben. Frauen im gebärfähigen Alter unter Therapie mit Dolutegravir sollten wirksame Verhütungsmittel anwenden. In keinem Fall jedoch sollte das Medikament ohne Rücksprache mit der behandelnden Ärztin oder dem behandelnden Arzt abgesetzt werden.

Das Risiko für einen embryonalen Neuralrohrdefekt, wie er in der Studie beobachtet wurde, ist am höchsten zum Zeitpunkt der Empfängnis und im ersten Schwangerschaftstrimester. Die EMA weist darauf hin, dass es in der Studie keine berichteten Fälle dieser Fehlbildung bei Säuglingen gegeben habe, deren Mütter erst zu einem späteren Zeitpunkt der Schwangerschaft mit der Einnahme von Dolutegravir begonnen hatten.

Die Studie läuft noch bis Februar 2019. Mit abschließenden Ergebnissen ist erst in einem Jahr zu rechnen.

(ascho/Christina Laußmann)

Weitere Informationen:

Mitteilung der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA)

Bericht zur Studie auf aidsmap.com

Leafly Deutschland NewsRick Simpson – selbst ernannter Wunderheiler im Kampf gegen Krebs

Er ist ein Star der internationalen Hanfszene: Rick Simpson tritt auf Messen auf, veröffentlicht Bücher und hat eine riesige Anhängerschaft. Sie nennen ihn den „Gesundheitsrebellen“. Wie ist er zu diesem Ruhm gekommen? Der Kanadier behauptet, er hätte seinen eigenen Hautkrebs mithilfe eines selbst hergestellten Cannabisöls (THC-Öl) besiegt. Seitdem propagiert der selbst ernannte Krebsheiler den wundersamen Effekt seines sogenannten „Rick Simpson Oil“ (RSO).

Wer ist Rick Simpson?

2003 wurde bei Rick Simpson Hautkrebs diagnostiziert. Da sein Arzt eine Cannabistherapie ablehnte, behandelte er sich selbst mit Cannabisöl, das er auf die Haut auftrug. Rick Simpson erzählt auf seiner Webseite, dass die Hautveränderungen nach vier Tagen verschwunden seien und der Hautkrebs geheilt war. Seitdem preist er sein THC-Öl an, dass er als „Rick Simpson Oil“ oder auch „Phoenix Tears“ (Tränen des Phönix) berühmt gemacht hat. Vielen Patienten hat er diesen Cannabis-Extrakt kostenlos zur Verfügung gestellt und auf seiner Webseite steht eine Anleitung für die Herstellung des Öls. Nachdem der Kanadier wegen Cannabis-Anbaus wiederholt mit der Polizei in Konflikt geriet, verließ er Kanada und lebt seit 2013 in Europa.

Was ist das Rick Simpson Öl?

Das Rick Simpson Öl hat einen sehr hohen THC-Gehalt von 90 Prozent oder mehr. Simpson selbst bezeichnet das Öl als „die großartigste Medizin auf diesem Planeten“. Allerdings müsse das Cannabisöl nach seinem Rezept hergestellt werden, um den vollen medizinischen Effekt zu entfalten.

Aus seiner Webseite erklärt Simpson: „Dieses harmlose, nicht abhängig machende natürliche Medikament kann mit großem Erfolg eingesetzt werden, um Krebs, MS, Schmerzen, Diabetes, Arthritis, Asthma, Infektionen, Entzündungen, Blutdruck, Depression, Schlafstörungen und so gut wie alle anderen medizinischen Probleme zu heilen oder zu kontrollieren“. (Übersetzung aus dem Englischen)

Simpson propagiert, dass er ein Wundermittel für eine Vielzahl schwerwiegender Krankheiten gefunden hätte. Im Internet kursieren Gerüchte, dass mit der Hilfe seines Hanföls bereits 5.000 Menschen den Kampf gegen Krebs gewonnen hätten. Solche Äußerungen rufen selbstverständlich auch viel Kritik hervor: Dr. Franjo Grotenhermen, Arzt und Cannabis-Experte, der sich seit Jahren mit dem Einsatz von Cannabis als Medizin beschäftigt, ist einer der bekanntesten Kritiker von Rick Simpson.

Grotenhermen: Rick Simpson hat kein medizinisches Fachwissen

Franjo Grotenhermen hat im letzten Jahr einen Brief an Rick Simpson veröffentlicht, in dem er zur Vorsicht aufruft. Er beschuldigt den Kanadier, mit seinen überzogenen Heilsversprechungen, die keiner sachlichen Überprüfung standhalten können, unverantwortlich zu handeln. Rick Simpson sei international bekannt für sein Cannabisöl, das angeblich Krebs heilen soll. Viele todkranke, verzweifelte Menschen setzen ihre Hoffnungen in ihn und sein RSO. Grotenhermen wirft Simpson vor, der Verantwortung, die sich daraus ergibt, nicht gerecht zu werden. Er nehme wichtige Fakten nicht zur Kenntnis und als Laie ohne medizinische Ausbildung verfüge er nicht über das nötige Fachwissen.

Der Cannabis-Experte Grotenhermen führt verschiedene Fakten an, die Simpson in seinen Büchern vertritt, die aber schlicht falsch seien. So sei THC keineswegs das einzige Cannabinoid mit krebshemmenden Eigenschaften. Ganz im Gegenteil: „Es gibt Hinweise, dass bei einigen Tumorerkrankungen CBD sogar von größerer Bedeutung sein könnte als THC. Zudem gibt es deutliche Hinweise, dass zumindest bei einigen Krebserkrankungen eine Kombination aus THC und CBD eine stärkere Wirkung entfalten könnte als THC allein“, so Grotenhermen.

In seinem Brief deckt der Mediziner weitere Fehler des selbst ernannten Wunderheilers Simpson auf: beispielsweise beim Thema Decarboxylierung, beim Verständnis des menschlichen Organismus oder bei der pharmakologischen Wirkung von Cannabis. Das größte Vergehen ist für den Arzt Grotenhermen allerdings, dass Simpson seine Anhänger vor wirksamen Krebstherapien warnt.

Herkömmliche Krebstherapien abzulehnen ist unverantwortlich

Rick Simpson schreibt in seinem Buch Die Antwort der Natur auf Krebs, dass sehr viele Leute, die zu ihm kommen, „schwer geschädigt durch die Chemo- und Strahlentherapie“ seien. „Die Zerstörungen, die solche Behandlungen anrichten, sind dauerhaft, und die Leute, die diese sogenannten Behandlungen erleiden mussten, sind am schwersten zu heilen. Aber verzweifeln Sie nicht, denn selbst bei so schweren Schäden hat das Öl immer noch eine Erfolgsrate von 70 bis 80 %.“

Der selbst ernannte Heiler Simpson rät allen Krebspatienten von einer medizinischen Standardtherapie ab, weil Chemotherapie und Strahlentherapie angeblich Schäden anrichten. Stattdessen, so Simpson, können alle Patienten durch sein THC-Öl geheilt werden.

Diesen Aufruf an Menschen mit Krebs, sich einer herkömmlichen Krebstherapie zu entziehen, findet Franjo Grotenhermen fahrlässig. Denn dank des medizinischen Fortschritts gibt es gute Neuigkeiten: Immer mehr Menschen überleben den Krebs. Von 500.000 Personen in Deutschland, die jährlich an Krebs erkranken, werden gegenwärtig 280.000 geheilt. Das sind etwa 55 Prozent. Im Jahr 1980 starben noch zwei Drittel aller Krebspatienten in Deutschland bei dieser Diagnose.

Auch der Cannabis-Experte Grotenhermen ist vom Nutzen der Cannabinoide in der Krebstherapie überzeugt. Dennoch spricht er sich vehement dafür aus, eine Cannabistherapie mit einer Standardtherapie zu kombinieren. In seinem offenen Brief stellt er Rick Simpson daher die Frage:

„Wenn nun die Heilungschancen mit Standardtherapien kontinuierlich zunehmen und die Heilungschancen für eine Therapie mit Cannabis unbekannt sind, wie viele Patienten sind unnötig gestorben, weil sie Ihrem Rat gefolgt sind? Und wie viele Patienten, die hätten geheilt werden können, wenn sie eine Standardtherapie mit einer Cannabistherapie kombiniert hätten, hätten überleben können, wenn sie nicht allein auf Cannabis gesetzt hätten?“

Hautkrebs früh behandeln

Gerade bei Hautkrebs – der Krebsform, an der Rick Simpson erkrankt war – ist die frühzeitige Entfernung des Tumors entscheidend für eine Heilung. Unter dem Begriff Hautkrebs werden verschiedene Krebserkrankungen der Haut zusammengefasst, die in unterschiedlichen Erscheinungsformen auftreten. Mediziner unterscheiden zwischen dem sogenannten schwarzen Hautkrebs (malignes Melanom) und dem hellen Hautkrebs.

Das maligne Melanom der Haut ist die bösartigste Form von Hautkrebs. Jedes Jahr erkranken in Deutschland mehr als 21.000 Menschen daran: rund 10.000 Frauen und etwa 11.000 Männer. Ein Prozent aller Krebstodesfälle in Deutschland geht auf das Konto des malignen Melanoms. Das Risiko, im Laufe des Lebens ein Melanom zu entwickeln, beträgt in Deutschland etwa 1:500. Menschen zwischen 45 und 60 Jahren sind besonders oft betroffenen. Auch wenn Melanome noch klein sind, können sie bereits Metastasen in Lymphknoten oder anderen Organen bilden.

Wird Hautkrebs aber früh erkannt, gibt es für alle Arten hohe Heilungschancen. Auch beim gefährlichen schwarzen Hautkrebs liegen die Überlebensraten der ersten 5 Jahre sehr hoch: 94 Prozent der Frauen und 91 Prozent der Männer gewinnen den Kampf gegen den Hautkrebs.

Cannabis-Behandlung und Krebstherapie

Rick Simpson ist Aktivist für die Legalisierung von Cannabis. Er will, dass Cannabis zu medizinischen Zwecken auf der ganzen Welt angewendet werden darf. Das ist ein sinnvolles Ziel. Nur: Medizinische Anwendungen, besonders bei schwerwiegenden Erkrankungen, gehören in die geschulten Hände von Medizinern. Und die Anwendung von Hanföl ersetzt keinesfalls die Krebsbehandlung durch einen Onkologen. Es gibt keinerlei wissenschaftliche Belege für die krebsheilende Wirkung des Rick Simpson Öls!

Wir von Leafly.de raten allen Krebspatienten, sich von einer Ärztin oder einem Arzt behandeln zu lassen. Die meisten Krebszentren arbeiten heutzutage ganzheitlich: Das bedeutet, sie verbinden Schulmedizin mit alternativen Therapieformen wie Naturheilkunde, Ernährungskunde, Ayurveda und vielem mehr. So kann inzwischen eine klassische Krebstherapie mit einer Cannabis-Behandlung Hand in Hand gehen. Damit immer mehr Patientinnen und Patienten den Kampf gegen den Krebs gewinnen.

Nur mithilfe des medizinischen Fortschritts und der Forschung – nicht zuletzt im Bereich von Cannabis und Krebs – kommen wir dem Traum von Rick Simpson näher: einer Welt ohne Krebs.

Weitere interessante Artikel zum Thema Hautkrebs:

https://www.leafly.de/cannabis-behandlung-hautkrebs/
https://www.leafly.de/cannabinoide-koennten-krebs-bekaempfen/
https://www.leafly.de/brustkrebs-und-medizinisches-cannabis/

 

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Leafly Deutschland NewsKein Importstopp für Cannabis aus Kanada

Im Juli wird Kanada Cannabis zu Genusszwecken legalisieren. Das war der Grund, wieso Experten befürchteten, dass das Land als Lieferant für pharmazeutisches Cannabis ausfallen würde. Denn nach Deutschland dürfen nur Länder Medizinalhanf liefern, die kein Cannabis als Genussmittel verkaufen. Der legale Verkauf von Cannabis schließe die Lieferung von Cannabis als Medizin nach Deutschland aus, sagte laut DHV (Deutscher Hanf Verband) auch der Gesundheitsexperte Erwin Rüddel von der CDU. Die Bundesregierung hat jetzt aber klar gestellt: Diese Befürchtungen sind aus ihrer Sicht unbegründet.

Die Parlamentarische Staatssekretärin Sabine Weiss erklärte in einer offiziellen Antwort auf eine Anfrage der Linken:

„Die Bundesregierung geht nicht von einem Ausfall kanadischer Lieferungen von Medizinalcannabis nach Deutschland aus. Nach Kenntnis der Bundesregierung soll der bisherige kanadische Rechtsrahmen für den Anbau und den Vertrieb von Cannabis zu medizinischen Zwecken, unter dem der Export nach Deutschland stattfindet, auch unter der geplanten neuen kanadischen Gesetzgebung bestehen bleiben können.“

Uruguay nicht als Cannabis-Lieferant akzeptiert

Im Gegensatz zu Kanada darf Uruguay kein medizinisches Cannabis nach Deutschland liefern. Immerhin besitzt das südamerikanische Land eine Cannabisagentur – Voraussetzung für den Export von Medizinalhanf nach Deutschland. Aber weil Uruguay Cannabis legalisiert hat, verstößt es gegen ein internationales Übereinkommen über Suchtstoffe. Das hat die Bundesregierung noch im letzten Herbst in einer Antwort auf eine Kleine Anfrage der Linken klar gemacht:

„Uruguay unterhält zwar eine sogenannte Cannabisagentur, verstößt aber nach den Feststellungen des International Narcotics Control Board (INCB; Suchtstoffkontrollamt der Vereinten Nationen) gegen das Einheits-Übereinkommen von 1961 über Suchtstoffe, weil es den Konsum von Cannabis zu Genusszwecken legalisiert hat.“

Versorgungsengpässe in deutschen Apotheken

Cannabis aus der Apotheke wurde in Deutschland in den letzten Monaten immer wieder knapp. (Leafly.de berichtete.) Bestimmte Blütensorten waren teilweise nicht lieferbar. Hinzu kommt, dass nach einem Gerichtsurteil das Ausschreibungsverfahren für den Anbau von Medizinalhanf gestoppt wurde. Der ursprüngliche Plan, ab 2019 pharmazeutisches Cannabis in Deutschland zu ernten, ist damit ad acta gelegt.

Angesichts der Tatsache, dass sich der Anbau von Cannabis hierzulande verzögert, benötigt Deutschland Bezugsquellen für Cannabis in pharmazeutischer Qualität. Da es ohnehin schon immer wieder zu Versorgungsengpässen kommt, würde ein Importstopp für Kanada bedeuten, dass ein Großteil der Cannabispatienten ohne Medizin da stünde. Die Kapazitäten in den Niederlanden reichen nicht aus, um den kompletten Bedarf deutscher Apotheken zu decken.

Für Kanada hält die Bundesregierung die Tür aber weiterhin offen – trotz der anstehenden Cannabis-Legalisierung. Cannabispatienten müssen sich also keine Sorgen machen, dass ihre Medizin nicht mehr importiert werden darf.

Ist eine Neubewertung Uruguays möglich?

Wieso darf Kanada, nicht aber Uruguay? Dass hier unterschiedliche Maßstäbe angesetzt werden, ist schwer nachzuvollziehen. Leafly.de hat nachgefragt: Wir wollten vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) wissen, ob vor dem Hintergrund der Cannabis-Legalisierung in Kanada jetzt der Status von Uruguay als Lieferant von Medizinalhanf noch einmal überprüft wird. Leider war das Institut zu keiner Stellungnahme zu diesem Thema bereit.

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Hanf Journal NewsBerliner verkauft Haschisch-Gebäck aus dem Bauchladen

    Polizei ergreift auf dem Karneval der Kulturen fliegenden Haschkekshändler – und staunt bei der anschließenden Hausdurchsuchung nicht schlecht         Der Zeit ein bisschen zu weit voraus war am Sonntag ein Berliner Hanffreund, der den alljährlich zu Pfingsten stattfindenden Karneval der Kulturen zum Anlass nahm, die Besucher mit einem Catering zu…

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Der Artikel Berliner verkauft Haschisch-Gebäck aus dem Bauchladen erschien zuerst auf Hanfjournal.

Hanf Journal NewsAls Cannabis in Deutschland gesellschaftsfähig wurde

  50 Jahre 1968 – als Cannabis in Deutschland gesellschaftsfähig wurde     Ein Rückblick auf das Jahr, das als Sommer der Liebe in die Annalen einging – das aber in Wirklichkeit vielschichtiger war Das Jahr 1968 hat sich unweigerlich in den Geschichtsbüchern und in unserem kollektiven kulturellen Gedächtnis einen festen Platz erobert. Dieses spezielle…

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Der Artikel Als Cannabis in Deutschland gesellschaftsfähig wurde erschien zuerst auf Hanfjournal.

Hanf Journal NewsFeuer auf Marlene Mortler

  Beitrag von Hans Cousto   Hintergründe zu Mortlers Fake News   In der Februarausgabe des Hanf Journals wurde berichtet, dass am 14. Dezember 2017 der jährlich erscheinende „Bericht zur Drogensituation in Deutschland“ der Deutschen Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht (DBDD) mit den Daten für das Jahr 2016 veröffentlicht wurde. Das Standardwerk zur Situation illegaler…

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Hanf Journal NewsWie Cannabiskonsum die geistige Leistungsfähigkeit von Patienten verbessert

    Von Dr. med. Franjo Grotenhermen     Die medizinische Verwendung von Cannabis verbesserte in einer Studie aus den USA die geistige Leistungsfähigkeit. Die aufwändige Untersuchung mit 22 Patienten wurde in den USA durchgeführt. Die Wissenschaftler verwendeten einen Test – den sogenannten MSIT-Test – der bestimmte Aspekte der geistigen Leistungsfähigkeit misst. Während des Tests…

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Der Artikel Wie Cannabiskonsum die geistige Leistungsfähigkeit von Patienten verbessert erschien zuerst auf Hanfjournal.

Polytox.tv - Videos für Psychonauten, Stoner und AktivistenWas sagen meine ELTERN, zu meinen „DROGENVIDEOS“ ? | FRAG KALLE #6

Was sagen meine Eltern zu meinen Drogenvideos ?
In diesem Video beantworte ich die Fragen ,die Ihr mir unter meinem letzten Video gestellt habt.

►WEITERE VIDEOS:
http://bit.ly/2lcFWcv

► SMASHCAST : https://www.smashcast.tv/KallesWorld
► DISCORD FÜR ECHTE HÄNGER : https://discord.gg/VEKU3vz
► INSTAGRAM : https://www.instagram.com/youtubekalle/
► DIE POLIZEI FINDET MEINE HANFPLANTAGE https://www.youtube.com/watch?v=j-g6DvPJhKY
► MEIN ERSTES MAL KOKAIN
https://www.youtube.com/watch?v=afw19komCoY
► MEIN ERSTES MAL IN HOLLAND https://www.youtube.com/watch?v=wgp-OhxGvgE

MERCHANDISE
https://www.seedshirt.de/shop/kalle

SPENDEN KANN MAN AUCH, WENN MAN BOCK HAST 😀
http://bit.ly/2jc3qgG

Social Media
►Instagram – https://www.instagram.com/youtubekalle/
►Twitter – https://twitter.com/KallesWorld
►Facebook – https://www.facebook.com/Kallesworld/
►Snapchat – KallesWorld

!!! WICHTIG !!!
IN UNSEREN VIDEOS WERDEN KEINE DROGEN KONSUMIERT
NUR TABAK UND ZIGARETTEN !!!!!!!!

Leafly Deutschland NewsLeafly.de Patientenakte: Sandra, Baden-Württemberg, 39, metastasierter Brustkrebs

Vor einem Jahr fing Sandras Körper an zu schmerzen. Zunächst konnte keine Diagnose gestellt werden. Für die Krankheit, zu der die Symptome passten, erschien Sandra den Ärzten zu jung. Sie konnte sich nur mit Ibuprofen über Wasser halten, doch die Schmerzen steigerten sich ins unermessliche. Sandra konnte sich nicht mehr bewegen und ließ sich in die Notaufnahme einweisen. Hier zeigten sich auffällige Marker im Blutbild. Es handelte sich um Brustkrebs, ein muzinöses Karzinom, ein sehr seltener, schmerzhafter Krebs, dessen Altersgipfel eigentlich bei 71 Jahren liegt.

Die Angst

Die Diagnose warf Sandra erst einmal um. Angst ließ sie nicht mehr zur Ruhe kommen. Sie begann, eine Bilanz ihres Lebens aufzustellen und kam zum Ergebnis, dass sie eigentlich bisher todunglücklich gewesen war. Bei Sandra drehte sich ein Schalter um, sie begann Depression, Unzufriedenheit, falsche Beziehungen und mehr aus ihrem Leben zu streichen.

Erfolgreiche Behandlung mit Folgen

Viel Zeit zum Nachdenken blieb Sandra nicht. Trotz schlechter Blutwerte bekam sie eine Chemotherapie, sechzehn Infusionen. Die anschließende Strahlentherapie mußte sie nach zehn Sitzungen abbrechen, die Nebenwirkungen Übelkeit, Kopfschmerzen, Unwohlsein und starke Stimmungsschwankungen waren zu heftig. Dann kam die Horror-Nachricht: Der Krebs hatte schon in Sandras Knochen gestreut.

Daraufhin wurde sie mit dem humanen monoklonalen Antikörper Xgeva behandelt. Zusätzlich wurde ihr eine Hormontherapie mit Tamoxifen verordnet, doch leider bekam Sandra nach drei Monaten eine der schlimmsten Nebenwirkungen, einen Schlaganfall. Auch andere polyneuropathische Beschwerden blieben nicht aus. Die Alternative führte zu einer Therapie mit dem Aromatasehemmer Letrozol.

Seelentherapie für Sandra: Schreiben, Freunde und Dronabinol

Die Feststellung der Metastasen sowie die Therapie warfen Sandras Gemütszustand noch einmal zurück. Inzwischen hatte sie sich jedoch einen neuen Freundeskreis aufgebaut. Echte Freunde, die sie unterstützten. Schnell kam sie wieder auf die Beine. Parallel fing sie an, sich auf ihrem Blog Plötzlich Krebs alles von der Seele zu schreiben.

Als Sandra las, daß der medizinische Einsatz von Cannabis gegen polyneuropathische Beschwerden in oder nach einigen Krebstherapien zu guten Ergebnisse geführt hatte, sprach sie ihre Onkologin darauf an. Diese befürwortete die Behandlung zwar, allerdings verwies sie Sandra für das Erstrezept auf ihren Allgemeinmediziner. Ohne Probleme bekam sie von ihm ein Rezept über das synthetische Cannabinoid Dronabinol. Sofort nach der Einnahme entspannte sich nicht nur ihr gesamter Körper, sondern auch ihr Gemüt.

Durch diese Behandlung hat Sandra kaum noch Schmerzen. Sie spürt eine Stabilisierung des ganzen Organismus inklusive ihres Gemütes. Problematisch empfindet sie, dass Dronabinol bei ihr Wechselwirkungen zu anderen Schmerzpräparaten aufweist: Meist hebt es die Wirkung der anderen Präparate auf.

Sandra führt auch ihren Blog weiter. Sie schreibt offen über ihre Erfahrungen mit der Krankheit; über die kleinen und großen Probleme, über die starken und schwachen Schmerzen, über Freude, Freunde, Leid und über das Leben.

Patienteninfos
Name: Sandra
Alter: 39
Wohnort/Bundesland: Baden-Württemberg
Krankenkasse: Barmer
Diagnose: Brustkrebs
Medikation: Dronabinol-Kapseln à 5 mg, Morgens und Abends je eine Kapsel – Mittags bei Bedarf
Fachrichtung des verschreibenden Arztes: Erstverordnung: Allgemeinmediziner, Folgerezepte: Onkologin

Das Leafly.de Patienteninterview

Leafly.de: Seit wann wendest Du Cannabis als Medizin an?
Sandra: Seit Januar 2018.

Leafly.de: Wie bist Du denn darauf gekommen?
Sandra: Ich hatte überall über Cannabisbehandlungen gelesen und war sehr neugierig. Ich habe eine junge Ärztin in der Uniklinik angesprochen. Sie hat mir gesagt, daß es in der Klinik mehrere Patienten gibt, die das Dronabinol gegen Schmerzen bekommen. Sie hat mir aber auch gesagt, daß sie mir es nicht ausstellen kann. Sie verwies mich auf meinen Hausarzt. Der hat es mir auch direkt verschrieben. Die Folgerezepte habe ich dann auch von meiner Onkologin in der Uniklinik bekommen.

Leafly.de: Wie war das erste Mal?
Sandra: Sehr entspannend. Sofort gingen meine Muskelverspannungen und meine Ängste verschwanden.

Leafly.de: Wie nimmst Du es ein?
Sandra: Als Dauermedikation nehme ich Morgens und Abends je eine Kapsel. Wenn es mir gar nicht gut geht, nehme ich Mittags auch eine. So vertrage ich es auch gut und so habe ich fast keine psychotrope Wirkung. Wenn ich mehr nehme, kann ich nichts mehr machen – nur schlafen.

Leafly.de: Gibt es Schwierigkeiten mit der Krankenkasse?
Sandra: Überhaupt keine.

Leafly.de: Geht es Dir gut? Bist Du glücklich?
Sandra: Ja, es geht mir sehr gut. Ich habe einen wunderbaren Sohn und tolle Freunde. Ich lebe ein neues Leben.

Vielen Dank, liebe Sandra. Wir wünschen Dir, dass alles gut läuft und die Therapien weiterhin gut anschlagen.

Weitere Patientenakten auf Leafly.de:
https://www.leafly.de/patientenakte-vanessa-dottersacktumor/
https://www.leafly.de/patientenakte-erik-gliobastom/
https://www.leafly.de/leafly-patientenakte-susanna-adenokarzinom/
https://www.leafly.de/patientenakte-yvonne-thueringen-darmkrebs/
https://www.leafly.de/welt-krebs-tag-medizinischer-einsatz-von-cannabis-krebstherapie/
https://www.leafly.de/patientenakte-johanna-metastasierter-brustkrebs/
https://www.leafly.de/brustkrebs-und-medizinisches-cannabis/

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Neuer Rekord bei Strafverfahren gegen Cannabiskonsumenten

Mortler will Hanffreunde entkriminalisieren

Fazit zum GMM 2018

TK bezweifelt Wirksamkeit von Cannabis als Medizin


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Mortler will Hanffreunde entkriminalisieren | DHV-News #165

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Die Hanfverband-Videonews vom 18.05.2018

Die Tonspur der Sendung steht als Audio-Podcast am Ende dieser Nachricht zum downloaden oder direkt hören zur Verfügung.

  • Neuer Rekord bei Strafverfahren gegen Cannabiskonsumenten
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  • Fazit zum GMM 2018
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Neuer Rekord bei Strafverfahren gegen Cannabiskonsumenten

Mortler will Hanffreunde entkriminalisieren

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Die Hanfverband-Videonews vom 18.05.2018

0:43 • Neuer Rekord bei Strafverfahren gegen Cannabiskonsumenten
3:46 • Mortler will Hanffreunde entkriminalisieren
11:53 • Fazit zum GMM 2018
13:27 • TK bezweifelt Wirksamkeit von Cannabis als Medizin
15:23 • Termine

Die Tonspur der Sendung steht hier als Audio-Podcast zum downloaden oder direkt hören zur Verfügung:
https://hanfverband.de/files/dhv_news_165_-_podcast_18_05_2018.mp3

• Neuer Rekord bei Strafverfahren gegen Cannabiskonsumenten

DHV, 17.05.2018: Polizeiliche Kriminalstatistik: Zahl der Cannabisdelikte 2017 auf historischem Rekordhoch
https://hanfverband.de/nachrichten/news/polizeiliche-kriminalstatistik-zahl-der-cannabisdelikte-2017-auf-historischem-rekordhoch

• Mortler will Hanffreunde entkriminalisieren

DHV, 16.05.2018: Mortler für Bußen und Beratung statt Strafverfolgung bei Eigenbedarf
https://hanfverband.de/nachrichten/news/mortler-fuer-bussen-und-beratung-statt-strafverfolgung-bei-eigenbedarf

• Fazit zum GMM 2018

Pressemitteilung des Deutschen Hanfverbands vom 17.05.2018: 9.000 Cannabisfreunde fordern “Gesundheit statt Strafverfolgung”
https://hanfverband.de/nachrichten/pressemitteilungen/9000-cannabisfreunde-fordern-gesundheit-statt-strafverfolgung

• TK bezweifelt Wirksamkeit von Cannabis als Medizin

FAZ, 17.05.2018: Medizinisches Cannabis: Hype um den Hanf
http://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/gesundheit/medizinisches-cannabis-hype-um-den-hanf-15594649.html

TK, Cannabis-Report 2018: https://www.tk.de/tk/themen/arzneimittelversorgung/cannabis-report-2018/982398

• Termine

http://hanfverband.de/nachrichten/termine

Heidelberg: Offenes Treffen der DHV-Ortsgruppe Rhein-Neckar
Dienstag, 22. Mai 2018 – 19:00 bis 22:00

Mönchengladbach: Der lange Weg der Cannabis-Legalisierung
Mittwoch, 23. Mai 2018 – 18:00 bis 22:00

Erfurt: Offenes Treffen der DHV-Ortsgruppe
Mittwoch, 23. Mai 2018 – 19:00 bis 22:00

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http://hanfverband.de/dhv/unterstuetzen

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