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Leafly Deutschland NewsAlzheimererkrankung und Cannabis als Medizin

Die Alzheimererkrankung wurde vom gleichnamigen Psychiater Alois Alzheimer entdeckt und am 3. November 1906 das erste Mal beschrieben. Deshalb steht jedes Jahr der Monat November im Zeichen der Alzheimererkrankung. Gleichzeitig steht der Monat November auch im Zeichen der Männergesundheit, wobei nicht nur Männer, sondern auch Frauen an Alzheimer erkranken können.

Was ist Alzheimer?

Alzheimer ist die am häufigsten auftretende Form der Demenz. Diese unheilbare Erkrankung des Gehirns macht sich durch den fortschreitenden Verlust des Gedächtnisses bemerkbar. Da Nervenzellen im Alzheimer Gehirn absterben, werden die Betroffenen zunehmend vergesslich, verwirrt und sogar orientierungslos. Neben diesen bekanntesten Alzheimer Symptomen verändern sich im Verlauf der Krankheit aber auch die Persönlichkeit und das Verhalten. Die Patientinnen und Patienten werden zunehmend hilfloser und sind auf Betreuung und Pflege angewiesen.

Der Name der Erkrankung geht auf den deutschen Neurologen Dr. Alois Alzheimer zurück, der sie im Jahr 1906 erstmals beschrieb. Nach dem Tod seiner Patientin fand der Arzt Eiweißablagerungen in ihrem Gehirn, die charakteristisch für die Erkrankung sind. Andere Bezeichnungen für das Leiden sind Morbus Alzheimer (das lateinische Wort Morbus bedeutet Krankheit), Alzheimer-Demenz oder Demenz vom Alzheimer-Typ.

Mit dem Alter steigt das Risiko, an Alzheimer zu erkranken. Die meisten Patienten sind über 65 Jahre alt. In seltenen Fällen kommt die Krankheit aber auch schon bei jüngeren Menschen vor.

Die genaue Ursache von Morbus Alzheimer ist trotz ausgeprägter Alzheimer Forschung noch immer nicht bekannt. Wissenschaftler haben allerdings herausgefunden, dass die Erkrankung zur Zerstörung von Nervengewebe im Gehirn führt und darüber hinaus den Austausch von Informationen zwischen den gesunden Zellen behindert.

Es gibt heute Möglichkeiten, die Krankheit und ihre Folgen zu behandeln – aufhalten lässt sich Alzheimer bisher leider noch nicht. Der Verlauf des Leiden kann mit Alzheimer Medikamenten, Training und weiteren Begleitmaßnahmen verzögert werden. Die Diagnose Alzheimer ist meist ein herber Schlag für die Betroffenen und ihre Angehörigen. Dennoch können noch viele erfüllte Jahre vor den Patientinnen und Patienten liegen.

Unterschied zwischen Alzheimer und Demenz

Was ist der Unterschied zwischen Alzheimer und Demenz? Im allgemeinen Sprachgebrauch werden die Begriffe Alzheimer und Demenz häufig synonym benutzt. Tatsächlich ist Alzheimer aber nur eine Form der Demenz. Unter dem Begriff Demenz werden mehr als 50 unterschiedliche Krankheiten zusammengefasst, bei denen die Gehirnleistung abbaut. Die Alzheimer-Krankheit ist allerdings mit rund zwei Drittel aller Fälle die häufigste Demenzform.

Das bedeutet, dass nicht jeder Mensch, der an Demenz erkrankt ist, auch Alzheimer hat. Aber jeder Alzheimer-Patient leidet an einer speziellen Form der Demenz.

Alzheimererkrankung vorbeugen

Lässt sich das Risiko verringern, an Alzheimer zu erkranken? Die gute Nachricht lautet: ja! Weil es noch keine Heilung der Krankheit gibt, wird das Thema Prävention in der Alzheimer Forschung immer wichtiger.

Studien zeigen, dass folgende Faktoren Alzheimer vorbeugen können:

  • Bewegung
  • geistige Fitness
  • soziale Kontakte
  • gesunde Ernährung

Wichtig ist darüber hinaus, dass Sie Risikofaktoren vermeiden.

Risikofaktoren sind:

  • Gefäßerkrankungen
  • Bluthochdruck
  • Diabetes
  • Herzrhythmusstörungen
  • erhöhte Cholesterinwerte
  • Rauchen
  • übermäßiger Alkoholkonsum
  • Übergewicht
  • Depressionen
  • Schlafmangel
  • schwere Kopfverletzungen (zum Beispiel wiederholte Gehirnerschütterungen)

Alzheimer Symptome

Viele Menschen haben Angst, an Alzheimer oder Demenz zu erkranken. Dass wir im Alter vergesslicher werden, dass uns Dinge nicht mehr so leicht fallen und wir für alltägliche Aufgaben, wie beispielsweise das Einkaufen im Supermarkt, länger brauchen als früher – das ist erst einmal ganz normal. Der Alterungsprozess bringt es mit sich, dass das Gehirn weniger leistungsfähig wird. Ältere Menschen brauchen etwas länger, um Neues zu lernen oder sich an bereits früher Gelerntes zu erinnern. Das sind an sich noch keine Alzheimer Symptome.

Typische Alzheimer Symptome

  • Einschränkung der Merkfähigkeit: Vergesslichkeit tritt bei fast allen Patienten auf und ist oft das erste der Alzheimer Symptome, das den Erkrankten oder den Angehörigen auffällt. Ereignisse der nahen Vergangenheit werden vergessen und in Gesprächen verlieren sie leicht den Faden. Selbst bei großer Konzentration kehrt die Erinnerung nicht zurück.
  • Störung der räumlichen und zeitlichen Orientierung: Alzheimer-Erkrankte haben selbst in vertrauter Umgebung Probleme, sich zurechtzufinden. Darüber hinaus bringen sie Tage, Monate oder Jahre durcheinander.
  • Probleme der Alltagskompetenz: Alltägliche Aufgaben, wie das Kochen einer Mahlzeit oder das Schließen einer Jacke, bereiten zunehmend Probleme oder können gar nicht mehr ausgeführt werden.
  • Schwierigkeiten beim Planen und Problemlösen: Betroffenen fällt es schwer, sich länger zu konzentrieren oder etwas vorausschauend zu planen und umzusetzen.
  • Sprachstörungen: Sprachliche Probleme gehören zu den typischen Alzheimer Symptomen. Der Wortschatz nimmt ab, oft müssen Betroffene lange nach Begriffen suchen oder sie behelfen sich mit Umschreibungen. Die Sätze werden kürzer und einfacher geformt. Genauso nimmt das Verständnis von langen oder komplexen Sätzen ab.
  • Einschränkung räumlich-konstruktiver Fähigkeiten: Alzheimer-Erkrankte haben häufig Schwierigkeiten, räumliche Objekte zu erfassen. Zum Beispiel fällt es ihnen schwer, einen Würfel oder ein Haus zu zeichnen.
  • Verlegen von Gegenständen: Menschen mit Alzheimer lassen häufig Gegenstände an ungewöhnliche Stellen liegen und finden sie dort nicht wieder. Sie vergessen nicht nur, wo die Sachen sind – sondern auch, wozu sie normalerweise genutzt werden. So legt der Alzheimer-Patient beispielsweise seinen Haustürschlüssel in den Kühlschrank.
  • Verlust des inneren Antriebs: Ebenso gehört zu den Symptomen der Alzheimererkrankung, sich zurückzuziehen und soziale Kontakte zu vernachlässigen.
  • Persönlichkeitsveränderungen: Die Stimmung von Alzheimer-Patienten kann plötzlich umschlagen, ohne dass dafür ein Grund ersichtlich ist. Die Emotionen können von fröhlich bis traurig pendeln. Auch aggressives, ängstliches oder misstrauisches Verhalten ist nicht ungewöhnlich – aber besonders belastend für die Angehörigen.

Bei wiederholten Anzeichen für Alzheimer den Arzt aufsuchen

Wenn eine oder mehrere der genannten Symptome auftreten, muss das noch nicht bedeuten, dass eine Alzheimererkrankung vorliegt. Einschränkungen der geistigen Leistungsfähigkeit und Probleme bei der Alltagsbewältigung können viele andere Ursachen haben.

Dennoch sollten Betroffene, wenn eines dieser genannten Anzeichen für Alzheimer wiederholt auftritt, zum Arzt gehen. Dieser kann abklären, welche Ursache hinter den Problemen steckt – und nur ein Mediziner kann die Diagnose Alzheimer stellen. Es ist wichtig rasch abzuklären, ob eine Alzheimer-Demenz vorliegt. Denn im Falle einer Erkrankung sollte möglichst frühzeitig mit einer Therapie begonnen werden. Alzheimer Medikamente können dann den Verlauf der Krankheit am wirksamsten aufhalten.

Alzheimer Test

Für Menschen, die Sorge haben, dass sie oder ein Angehöriger an Alzheimer erkrankt sind, gibt es verschiedene Alzheimer Tests, die selbstständig ausgefüllt werden können. Diese Alzheimer Tests erlauben keine Diagnose, geben den Betroffenen jedoch Hinweise, ob sie einen Arzt aufsuchen sollten. Interessierte können beispielsweise auf der Webseite der Alzheimer Forschung Initiative e.V. einen Alzheimer Test durchführen. Dieser kann eine sinnvolle Möglichkeit sein, sich auf ein Arztgespräch vorzubereiten.

Alzheimer Verlauf

Alzheimer ist eine fortschreitende Krankheit. Das bedeutet, die Symptome der Alzheimererkrankung verschlimmern sich mit der Zeit allmählich. Alzheimer führt zu einem zunehmenden Verlust von geistigen Fähigkeiten und Hirnfunktionen. Dadurch benötigen die Erkrankten immer mehr Unterstützung und Pflege. Der Verlauf der Alzheimererkrankung ist in sieben verschiedene Stufen unterteilt:

Stufe 1: Keine Beeinträchtigung. Es gibt zu diesem Zeitpunkt keine Alzheimer Symptome, es kann jedoch eine frühzeitige Diagnose vorliegen.

Stufe 2: Die frühesten Anzeichen von Alzheimer treten auf, wie Vergesslichkeit. Die Person kann beispielsweise bekannte Wörter vergessen oder Alltagsgegenstände verlegen. Aber es können keine Demenz Symptome während einer ärztlichen Untersuchung erkannt werden.

Stufe 3: Leichte körperliche und psychische Beeinträchtigungen wie Vergesslichkeit und Konzentrationsschwäche. Diese können nur von jemandem bemerkt werden, der den Menschen gut kennt.

Stufe 4: Alzheimer wird häufig in diesem Stadium diagnostiziert, aber es wird immer noch als mild betrachtet. Gedächtnisverlust und die Unfähigkeit, Alltagsaufgaben zu erledigen, werden offensichtlich.

Stufe 5: Mittlere Alzheimer Symptome erfordern die Hilfe von Angehörigen oder Betreuern. Es zeigen sich auffällige Gedächtnislücken, die Patienten können örtlich verwirrt sein. Sie können sich aber immer noch an wichtige Details über sich selbst und die Familie erinnern.

Stufe 6: Mittelschwere Stufe der Alzheimer-Krankheit, das Gedächtnis verschlechtert sich weiterhin, die Persönlichkeit kann sich verändern und die Erkrankten benötigen Pflege und Hilfe bei täglichen Aufgaben und Aktivitäten.

Stufe 7: Dies ist die schwerste und letzte Stufe von Alzheimer. Es kann zum Verlust der Sprache und Mimik kommen. In diesem Spätstadium benötigen die Patienten umfangreiche Hilfe und Pflege. Die Fähigkeit, ohne Unterstützung zu sitzen und den Kopf aufrecht zu halten, kann verloren gehen. Reflexe werden abnormal, Muskeln werden starr.

Alzheimer Ursachen

Die Ursachen für eine Alzheimererkrankung sind noch nicht endgültig geklärt. Fest steht aber, dass überschüssige Eiweißpartikel eine entscheidende Rolle spielen. Auch erbliche Faktoren können beteiligt sein.

Der für Alzheimer charakteristische Verlust von Nervenzellen beginnt im sogenannten Riechhirn. Dann greift das Sterben der Zellen allmählich auf jene Regionen über, die für das Gedächtnis zuständig sind, bevor es schließlich das gesamte Gehirn betrifft. Das Gehirn kann auf diese Weise bis zu einem Fünftel seiner Masse einbüßen.

Eiweißablagerungen im Gehirn als Alzheimer Ursache

Im Gehirn von Alzheimer-Patientinnen und -Patienten lassen sich bestimmte Ablagerungen nachweisen. Fachleute gehen deshalb davon aus, dass diese die Krankheit mitverursachen oder zumindest begünstigen. Diese Ablagerungen bestehen aus Eiweiß, das im Gehirn nicht richtig abgebaut wird. Sie finden sich sowohl in den Nervenzellen als auch in den Zwischenräumen.

Die Ablagerungen in den Zellen heißen Neurofibrillenbündel. Die Ablagerungen in den Zwischenräumen werden Plaques genannt. Die Plaques wirken wie Gift: Sie stören den Stoffwechsel der Nervenzellen, sodass diese nicht mehr wie gewohnt miteinander kommunizieren können. So nimmt die geistige Leistungsfähigkeit der betroffenen Menschen ab.

Genetische Faktoren

Knapp ein Drittel aller Alzheimer-Kranken ist eng mit jemandem verwandt, der ebenfalls erkrankt war oder ist. Alzheimer tritt also in einigen Familien gehäuft auf. Neue Forschung legt jedoch nahe, dass die familiäre Häufung eventuell überschätzt worden ist.

Da manche Familien häufiger von Alzheimer betroffen sind als andere, liegt der Gedanke nahe, dass es erbliche Alzheimer Ursachen gibt. Und tatsächlich haben Forscher Gene gefunden, die die Alzheimererkrankung begünstigen, wie das sogenannte Epsilon-4-Allel. Das bedeutet aber nicht, dass jeder Mensch, der das Gen in sich trägt, an Alzheimer erkranken muss.

Alzheimer Behandlung

Wie bereits erwähnt, ist die Alzheimer-Krankheit nicht heilbar. Beschwerden lassen sich aber hinauszögern und lindern. Je früher die Therapie beginnt, desto größer ist der Effekt. Häufig eingesetzte Alzheimer Medikamente sind Antidementiva, Antidepressiva und Neuroleptika.

Genauso wichtig bei der Alzheimer Behandlung sind aber nicht medikamentöse Maßnahmen. Dazu zählen kognitives Training – auch als Gehirntraining bekannt – Ergo- und Musiktherapie sowie in bestimmten Fällen Psychotherapie. Ziel der Alzheimer Behandlung ist es, den Erkrankten so lange wie möglich ein selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen.

Wie kann Cannabis bei Alzheimer helfen?

Medizinalcannabis kann den Alterungsprozess im Gehirn positiv beeinflussen. Das hat eine aktuelle Cannabis-Studie aus dem Jahr 2017 gezeigt, die von Wissenschaftlern der Universität Bonn mit ihren Kollegen der Hebrew University (Israel) an Mäusen durchgeführt wurde. Alte Tiere konnten durch eine längere niedrig dosierte Behandlung mit dem Cannabis-Wirkstoff THC in den Zustand von zwei Monate jungen Mäusen zurückversetzt werden.

Während das Endocannabinoid-System bei jungen Mäusen eher überaktiv ist, ist seine Aktivität im Alter reduziert. Womöglich könnte THC in geringen Dosen dies also auch beim Menschen wieder ankurbeln und Alzheimer Symptome lindern.

Dass die Ergebnisse auf den Menschen übertragbar seien, dazu gebe es Hinweise aus Israel, erklärten die Wissenschaftler. Bewohner eines Altersheims mit Appetitlosigkeit und Schlafstörungen hatten Cannabis bekommen. „Viele waren daraufhin auch geistig wesentlich reger“, berichtete Prof. Dr. Andreas Zimmer vom Institut für Molekulare Psychiatrie der Universität Bonn. Die Ergebnisse und Erfahrungen hätten dazu geführt, dass in Israel Cannabis für geriatrische Patienten unter klinisch kontrollierten Bedingungen untersucht werde.

Im nächsten Schritt ist es nötig herauszufinden, ob THC tatsächlich auch beim Menschen Alterungsprozesse des Gehirns umkehren und die kognitive Leistungsfähigkeit wieder steigern kann. Dies wird sich erst mit weiterer Forschung zeigen. Die bereits vorliegende Cannabis-Studie verspricht aber neue Optionen für die Behandlung von Alzheimer und Demenz. Leafly.de berichtete.

THC kann Absterben der Gehirnzellen stoppen

Eine frühere Studie aus 2016 hat nahegelegt, dass THC den Tod der Gehirnzellen bei Alzheimer stoppen könnte. Ein Forscherteam aus dem kalifornischen Salk Institut für biologische Studien züchtete im Labor Neuronen und behandelte diese mit dem Cannabinoid THC. Das Team fand heraus, dass THC das toxische Protein Beta-Amyloid entfernt, das sich häufig in neuronalen Zellen bildet, wenn Alzheimer einsetzt. Beta-Amyloid ist einer der Hauptbestandteile von Plaque – den Eiweißablagerungen, die sich in den Gehirnzellen ansammeln.

So konnte diese Studie zeigen, dass THC eine maßgebliche Rolle bei der Bekämpfung des giftigen Alzheimer-Proteins übernehmen kann. Bis heute haben Mediziner keine Möglichkeit gefunden, den beschleunigten Zelltod im Alzheimer Gehirn zu behandeln.

CBD schützt das Nervengewebe

Andere Studien haben sich auf die mögliche Schutzfunktion der Cannabinoide konzentriert. Die entzündungshemmenden und antioxidativen Eigenschaften von CBD können vorteilhafte Wirkungen bei der Behandlung der Alzheimer-Krankheit haben.

Verschiedene Studien haben bereits gezeigt, dass CBD das Nervengewebe schützt. Das Cannabinoid kann aber noch mehr: Anscheinend regt es auch das Wachstum von neuem Nervengewebe an.

Das Endocannabinoid-System und Alzheimer

In den letzten Jahren haben viele Forscher die Rolle des Endocannabinoid-Systems (ECS) bei neurodegenerativen Erkrankungen wie der Alzheimererkrankung untersucht. So fanden Wissenschaftler am Trinity College Dublin bei verstorbenen Alzheimer-Patienten Veränderungen am ECS. Diese zeigten sich vor allem in den Hauptimmunzellen des Zentralnervensystems in den Cannabinoid-Rezeptoren CB1 und CB2. Die Forscher kamen deshalb zu dem Schluss, dass das Endocannabinoid-System bei der Entwicklung der Alzheimer-Krankheit von Bedeutung ist.

Bis die genauen Zusammenhänge erkannt sind, bedarf es allerdings noch weiterer Alzheimer Forschung. Zukünftige Studien werden das Verständnis der Wissenschaftler verbessern, wie Cannabis bei der Alzheimererkrankung helfen kann. Vielleicht werden wir dann auch spezielle Alzheimer Medikamente auf Cannabis-Basis sehen.

Informationen über die Alzheimererkrankung und Hilfestellungen erhalten Betroffenen unter anderem hier:
Alzheimer Forschung Initiative e.V.
Alzheimer’s Association
Deutsche Alzheimer Gesellschaft e.V.

 

 

 

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Leafly Deutschland NewsCannabis-App nutzt Patientenerfahrungen

In Kanada gibt es Cannabis für medizinische Zwecke bereits seit dem Jahr 2001. Doch auch hier bestehen immer noch Unsicherheiten: Welche Blüten helfen bei welchen Beschwerden? Zwar haben sich einige kanadische Ärzte auf die Cannabismedizin spezialisiert, sie scheinen jedoch nach ihren eigenen Erfahrungen Cannabis zu verordnen. Wie in Deutschland besitzt Medizinalcannabis auch in Kanada keine Zulassung im klassischen Sinne und noch keine konkrete Indikation. Demnach besteht ein hoher Bedarf an mehr Evidenz bei der Cannabistherapie. Eine interaktive Cannabis-App soll jetzt dabei helfen.

THC oder CBD?

Bei einem Expertentreffen mit Medizinern, Psychiatern und Apothekern in Toronto Ende Oktober diesen Jahres, führte Schmerzmedizinerin Dr. Sana-Ara Ahmed aus, dass in den vergangenen Jahren zahlreiche Publikationen zur Cannabistherapie erschienen seien. Es zeigte sich, dass Cannabidiol (CBD) der psychoaktiven Wirkung von Tetrahydrocannabinol (THC) entgegenwirken kann und zudem anxiolytische Eigenschaft besitzt. Deshalb führt Ahmed bei einigen ihren Cannabispatienten ein CBD-Preloading durch.

Ahmeds Mitreferentin Dr. Marni Brooks erklärte, dass THC-dominante Cannabissorten bevorzugt werden sollten. So hätten viele Mediziner gute Erfahrungen mit Cannabissorten gemacht, die einen hohen THC-Gehalt aufweisen.

Doch warum können Cannabissorten, die einen ähnlichen THC- und CBD-Gehalt aufweisen, unterschiedlich wirken? Hierfür könnte der Entourage-Effekt verantwortlich sein, hieß es beim Expertentreffen.

Cannabis ist nicht gleich Cannabis

In den Publikationen findet immer nur der Sammelbegriff „Cannabis“ Anwendung, kritisierte Prof. Theodor Dingermann auf dem Expertentreffen.

„Aus pharmazeutischer Sicht ist das unbefriedigend, weil unterschiedliche Blütensorten und Extrakte unterschiedlich wirken. Wir brauchen dringend Registerstudien mit exakter Charakterisierung der Medikation, in die jeder Cannabis-Patient eingeschlossen werden müsste“, führte Dingermann aus.

Cannabis-App sammelt Erfahrungen von Patienten

Dr. Ahmed war in der Pilotphase der Cannabis-App „Strainprint“ involviert. Es handelt sich hierbei um eine App, die sich Cannabispatienten auf ihr Smartphone oder Tablet laden können. Mehr als 1 000 Cannabissorten und -produkte sind in dieser Cannabis-App einprogrammiert. Die Patienten können ihre Diagnose, die Cannabistherapie, Dosierung und Applikationsart im Menü auswählen.

Nachdem der Patient das Cannabis angewendet hat, fragt die Cannabis-App, inwieweit sich die Beschwerden verbessert haben, und welche Nebenwirkungen aufgetreten sind. Die eingegebenen Daten der Patienten werden anonymisiert verarbeitet. Zusätzlich kann der Patient seine Daten auch an einen Arzt senden.

Nach Angaben der Entwickler finden sich in der App bereits rund 800 000 Datensätze. So können sich Cannabispatienten beispielsweise anzeigen lassen, zu welchen Beschwerden welche Cannabissorte passt.

Ist die Cannabis-App für die Evidenzgenerierung geeignet?

Die Idee mit der App ist nicht neu. Im September diesen Jahres haben wir bereits über die Releaf-App berichtet, die den Forschern der Universität New Mexico dabei geholfen hat, Daten zur Evidenz zu sammeln. Es bleibt abzuwarten, ob sich die Releaf- oder die Strainprint-App etablieren werden. Problematisch ist, dass die Daten zu Wirkungen und Nebenwirkungen auf der Selbstangabe der Cannabispatienten beruhen. Das könnte die Aussagekraft der Suchergebnisse limitieren. Auf der anderen Seite gehört die hohe Zahl an Systemeinträgen zu den Stärken der App.

Prof. Dingermann ist jedoch von der App nicht überzeugt und erklärte:

„De facto dreht sich in Kanada alles um Cannabis als Genussmittel. Die Grenzen zur ‚Selbstmedikation‘ sind dabei fließend. In diese Lücke setzt die App an, ohne jedoch substanzielle Hilfestellungen leisten zu können, weil die wissenschaftliche Basis fehlt. Das mag ein cleveres Geschäftsmodell sein. Seriös ist das jedoch nicht, wenn man medizinische und ethische Standards anlegt.“

Der Psychiater Prof. Danielle Zullino aus Genf äußerte sich hingegen positiv zur App.

„Ich halte den Ansatz für sehr interessant. Die App interessiert uns in der Schweiz natürlich auch im Hinblick auf eine mögliche Anwendung in Bezug auf CBD-Cannabis.“

Derartige Apps können klinische Studien auf jeden Fall nicht ersetzen. Jedoch können sie dabei helfen, die Erfahrungen mit den Cannabisblüten zu systematisieren. Darüber hinaus könnten die Daten dabei helfen herauszufinden, wo sich klinische Studien lohnen könnten.

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Hanf Journal NewsCannabis-Aktivist Marc Emery will’s wissen

    „The Prince of Pot“ zeigt in Montreal zivilen Ungehorsam und verstößt gegen das Cannabis-Regulierungsgesetz der Provinz Quebec         Sadhu van Hemp     Wer glaubt, in Kanada herrsche seit der Cannabis-Legalisierung Friede, Freude, Eierkuchen, der irrt. Denn ein Mann verdirbt die Freude und gebärdet sich gänzlich unfriedlich – und das…

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Der Artikel Cannabis-Aktivist Marc Emery will’s wissen erschien zuerst auf Hanfjournal.

Leafly Deutschland NewsBiosynthese: Auswirkungen auf die Cannabisindustrie

Cannabinoide können aus der Cannabispflanze extrahiert oder synthetisch hergestellt werden. Zudem ist die Herstellung von Cannabinoiden aus Hefe mithilfe der Biosynthese möglich. Bei diesem Prozess werden Hefe oder das Bakterium Escherichia coli (E. coli) sowie Wasser, Zucker, Kohlendioxid und Enzyme verwendet.

Der entscheidende Vorteil dieser Methode besteht darin, dass es zu einer höheren Reinheit und niedrigeren Kosten bei einem wesentlich geringeren CO2-Ausstoß führt, als es beispielsweise bei der Extraktion von Cannabinoiden der Fall ist.

Biosynthese: Was sind die Folgen für die Cannabisindustrie?

Wenn es in der Cannabisindustrie ausschließlich um das Rauchen oder Verdampfen ginge, wäre die Herstellung von Cannabinoiden aus alternativen Methoden kein Problem. Jedoch macht der Markt für Medizinalcannabis mindestens die Hälfte des gesamten Cannabismarktes aus. Wenn sich die Biosynthese als skalierbare Technologie entwickelt, könnte dies den Cannabismarkt ordentlich durcheinanderbringen.

Die Biosynthese scheint Cannabinoide mit höherer Reinheit zu erzeugen. Darüber hinaus sollte die Technologie in der Lage sein, Cannabinoide herzustellen, die in der Cannabispflanze selbst nicht signifikant exprimiert werden. Diese selteneren Cannabinoide könnten besonders für pharmazeutische Unternehmen interessant sein, heißt es in einem Medienbericht.

Unternehmen entwickeln Biosynthese-Technologie

Aktuell arbeiten unter anderem die folgenden Unternehmen an der Weiterentwicklung der Biosynthese:

Anandia Laboratories ist ein kanadisches Cannabis-Kraftwerk, das von Aurora Cannabis erworben wurde. Das Unternehmen veröffentlicht seit dem Jahr 2012 Forschungsarbeiten zu diesem Thema, wobei der aktuelle Stand der Forschung nicht bekannt ist.

Die Gründung des in Massachusetts ansässigen Unternehmens Gingko Bioworks erfolgte im Jahr 2009 von MIT-Wissenschaftlern. Seit dem Jahr 2014 ist es an der Y Combinator beteiligt. Erst vor kurzem arbeitete das Unternehmen mit der Cronos Group zusammen, um Cannabinoide zu entwickeln. Das Unternehmen ist im Vergleich zu anderen Unternehmen finanziell gut aufgestellt. Unter anderem gehört Bill Gates zu den Investoren. Insgesamt hat Gingko Bioworks rund 430 Millionen US-Dollar aufgebracht.

Das kanadische Unternehmen InMed Pharmaceuticals unterscheidet sich von den Konkurrenten, da es Cannabinoide mithilfe des Bakteriums E. coli entwickelt.

Librede, ein kalifornisches Unternehmen, hat sich die Produktion von Cannabidiolsäure (CBDA) in Hefe bereits erfolgreich patentieren lassen, nachdem es im Jahr 2017 ein weiteres Patent für die Produktion von Cannabinoiden in Hefe erhalten hatte.

Auch Renew Biopharma in San Diego arbeitet daran, Cannabinoidmoleküle unter Verwendung von Mikroalgen und Hefe zu entwickeln. Das Unternehmen behauptet, Zugang zu einem umfangreichen Portfolio an Patenten zu haben, und plant. Zudem sei geplant, eigene Therapien für die Behandlung chronischer Schmerzen, die Huntington- und Parkinson-Krankheit sowie weitere Erkrankungen zu entwickeln.

Teewinot Life Science (ehemals CBC Technologies) in Florida hat patentgeschützte Biosyntheseverfahren für die Herstellung von THCVA, CBDVA, CBCVA und CBGVA entwickelt. Das Unternehmen verfügt auch über US-Patente zur Herstellung wasserlöslicher Cannabinoide und hat kürzlich ein kanadisches Patent angekündigt.

Wie sieht die Zukunft aus?

Noch hat sich die Biosynthese nicht als skalierbare Technologie bewährt, sie kann jedoch die Art und Weise, wie Cannabinoide in naher Zukunft hergestellt werden, radikal verändern.

Wenn sich die Technologie als erfolgreich erweist, könnte dies viele Cannabis-Unternehmen belasten. Einige Unternehmen sollen schon Investitionen getätigt haben, um sich auf etwaige Änderungen am Cannabismarkt einzustellen. Es dürfte spannend sein, die Entwicklung der Biosynthese in kommenden Jahren weiter zu beobachten.

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-CBD-Öl als Kosmetik-Produkt (THC-Gehalt unter 0,2%) ist ebenfalls legal zu erwerben.

-CBD als Arzneimittel muss von einem Arzt verschrieben und als Rezepturarzneimittel über die Apotheke bezogen werden. Es ist jedoch kein Betäubungsmittel-Rezept nötig, da CBD nicht im Betäubungsmittelgesetz aufgeführt wird.

-CBD als Rezepturarzneimittel wird nicht automatisch von der Krankenkasse erstattet!

Polytox.tv - Videos für Psychonauten, Stoner und AktivistenWarum zwei BAYERN in ÖSTERREICH Gras anbauen.

Blühende Pflanzen oder einfach nur Hanfstecklinge. – Was ist legal in Österreich? Wer dort ein legales Unternehmen betreiben möchte muss mit der gesetzlichen Lage gut vertraut sein. Darum geht’s bei unserem zweiten Treffen mit Cannamigo. Ausserdem erklären uns die Jungs, warum sie als Bayern ihr Business in Österreich aufgemacht haben.

Viel Spaß!

***
In dieser Sendung werden Handlungen erwähnt und/oder gezeigt, die in Deutschland für bestimmte Personen illegal sind.
Der Besitz, Handel, Erwerb, und die Produktion von Cannabis sind in Deutschland für die meisten Menschen illegal und stellen eine Straftat dar.
GreenGermany will seine Zuschauer informieren und aufklären. Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass die betreffenden Handlungen nicht nachgeahmt werden sollen.
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#greengermany #homegrowing #doku

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Leafly Deutschland NewsCannamedical klagt auf 14,7 Millionen Euro Schadensersatz gegen Aurora Cannabis

Schöne neue Cannabiswelt, oder doch nicht?

Im Mai 2018 kündigte MedReleaf die monatliche Liefervereinbarung mit Cannamedical an und proklamierte die zweijährige Vereinbarung als Weg, „die Vorhersehbarkeit und Sicherheit der Medikamentenabgabe auf dem deutschen Markt erheblich zu verbessern“. Auch Cannamedical war von der Zusammenarbeit begeistert.

„Wir haben mit MedReleaf einen starken kanadischen Partner gefunden, der qualitativ hochwertige medizinische Cannabisprodukte für den deutschen Markt liefert, die den Qualitätsstandards von Cannamedical entsprechen … Die Zusammenarbeit, um MedReleaf dabei zu helfen, die EU-GMP-Zertifizierung zu erhalten, unterstreicht unser hohes Maß an Professionalität“, sagte David Henn, CEO von Cannamedical Pharma, damals.

Rückruf von Stellio aus deutschen Apotheken Anfang November

Am 12. Juli gab Stellio von MedReleaf sein deutsches Debüt. Auf diese Nachricht hatten viele deutsche Patienten sehnsüchtig gewartet. Doch dann der Schock für viele Patienten: am 06.11.2018 rief Cannamedical Stellio von MedReleaf aus den deutschen Apotheken zurück.

Grund für den Rückruf: MedReleaf hatte nach der Übernahme durch die Aurora Cannabis Inc. das Vertragsverhältnis mit der Cannamedical Pharma GmbH einseitig beendet. Laut Cannamedical hält Aurora Cannabis Stabilitätsdaten zurück, weshalb die Haltbarkeit von 12 Monaten durch die Cannamedical Pharma GmbH nicht mehr gewährleistet werden kann. Leafly.de berichtete.

Was war passiert?

Im Juli 2018 wurde MedReleaf von Aurora Cannabis im Rahmen eines 22,7 Milliarden € Deals übernommen. Soweit erst mal nicht ungewöhnlich. Die kanadischen Firmen kaufen sich gegenseitig gerne ein. In der Regel gibt es mit bestehenden Verträgen keinerlei Probleme, auch nicht mit Drittfirmen.

Anders verhielt es sich jedoch mit Cannamedical. MedReleaf wurde mit der Perspektive auf einen zweijährigen Liefervertrag auf Antrag der Cannamedical Pharma GmbH Mitte des Jahres durch die Kölner Behörde erfolgreich GMP zertifiziert.

Während eine anfängliche Bestellung von 33 Kilogramm Stellio Medizinal Cannabis am 05.07.2018 geliefert wurde, wurde eine zweite Bestellung von 23 Kilogramm der gleichen Sorte laut Anklage versehentlich an einen anderen Kunden in Kanada verkauft. Zudem wurde kein Ersatzprodukt zur Verfügung gestellt. Damit gingen die wenigen Bestände in Deutschland schnell aus und Stellio war für deutsche Patienten kaum mehr verfügbar.

Der Ablauf der Ereignisse

  • Am 07.08.2018 platzierte Cannamedical zwei weitere „Purchase Orders“ für die Sorten Stellio, Rex, Sedamen, Luminarium und gab diese nach erfolgreichem Testing für den deutschen Markt frei
  • Zu diesem Zeitpunkt lagen MedReleaf bereits zwei Importgenehmigungen der Bundesopiumstelle über insgesamt 450 Kilogramm vor
  • Laut Anklage wurde die für den am selben Tag geplante Lieferung ohne Vorankündigung an Cannamedical am 24.08.2018 beim Spediteur durch MedReleaf abgesagt
  • Kurz zuvor, am 21.08.2018, hatte MedReleaf bekannt gegeben, dass ein Liefervertrag über unbekannte Höhe mit dem Ontario Cannabis Stores „OCS“ in Vorbereitung auf den kanadischen Freizeitmarkt abgeschlossen wurde
  • Laut Anklage teilte Auroras Geschäftsführer auf Anfrage von Cannamedical mit, nichts von dem Supply Agreement mit Cannamedical gewusst zu haben und dass er keinen Grund sehe Cannamedical mit Produkt zu versorgen, wenn Aurora einen eigenen Importeur in Deutschland unterhält
  • Die kanadische LP aus Aurora Cannabis Inc. und MedReleaf Corp. konnte zwei im August und September eingereichte Kaufaufträge in Höhe von 126 Kilogramm Cannabis nicht liefern, obwohl sichergestellt war, dass zukünftige Chargen für den deutschen Markt bestimmt waren

Hier drängen sich mehrere Fragen auf:

  1. Wo ist die Ware, die für den deutschen Markt bestimmt war?
  2. Warum kann Aurora plötzlich nicht mehr liefern, wenn doch genügend Kapazitäten vorhanden sind?
  3. Warum will Aurora Stellio nicht mehr im deutschen Markt haben?
  4. Wird Stellio jemals zurückkommen in den deutschen Markt?

Diese und weitere Fragen haben wir Aurora und MedReleaf gestellt, aber leider bisher keine Antworten erhalten.

Was hat Cannamedical unternommen, um an die Waren zu kommen?

„Die Cannamedical Pharma hat MedReleaf sieben Einfuhrgenehmigungen über insgesamt 585 Kilogramm Medizinal Cannabis zur Verfügung gestellt. Parallel dazu hatte MedReleaf mehr als eine halbe Tonne Medizinal Cannabis für Deutschland nach DAB testen lassen, die zum Teil bereits durch Cannamedical für den Deutschen Import freigegeben war. Wir bedauern die Liefersituation für deutsche Patienten und werden kurzfristig das Produkt alternativer Hersteller auf dem deutschen Markt verfügbar machen,“ so David Henn, Geschäftsführer von Cannamedical gegenüber Leafly.de

Fehlgeschlagene Lieferungen könnten Aurora Cannabis 14,7 Millionen Euro kosten

Laut der Klageschrift, die beim Obersten Gerichtshof in Ontario eingereicht wurde, erhebt Cannamedical Pharma erheblichen Schadenersatzanspruch gegen Aurora Cannabis Inc. und MedReleaf Corp., da diese nicht die garantierten 100 Kilogramm Cannabisprodukte pro Monat geliefert haben:

  • Beide Parteien hatten in dem Liefervertrag eine Vertragsstrafe bei Nichtlieferung von 5.00 € pro 100 Gramm vereinbart
  • Die Klage, mit der Schadensersatz in Höhe von 14,7 Mio. € angestrebt wird, behauptet, dass „die Cannabisprodukte von MedReleaf einzigartig sind und von Cannamedical nirgendwo anders zu beziehen sind.“
  • Cannamedical behauptet weiterhin, dass sie MedReleaf dabei geholfen habe, „die erforderlichen behördlichen GMP Genehmigungen für die Lieferung von medizinischen Cannabisprodukten in Deutschland zu erlangen. Hierzu hatten die Kölner Behörden MedReleaf im November 2017 in Kanada auditiert
  • Zudem hatte die deutsche Firma Ressourcen für die Aufklärung von Ärzten und die Förderung von MedReleaf-Produkten für seine Apothekenkunden zur Verfügung gestellt
  • Laut Gerichtsunterlagen, die Leafly.de vorliegen, hat MedReleaf den Liefervertrag mit Cannamedical am selben Tag gekündigt, an dem die September-Lieferung fällig war

Wie geht es nun weiter?

Der Fall soll am 14. Dezember 2018 vor Gericht verhandelt werden. Leafly.de hat jeweils um Stellungnahmen von Aurora und Cannamedical gebeten. Lediglich von Cannamedical haben wir ein Statement erhalten, das weiter oben im Artikel zu lesen ist. Die Nachfrage bei Aurora Cannabis und MedReleaf blieb bis Redaktionsschluss erfolglos. Selbstverständlich bleiben wir weiter an der Sache dran und berichten darüber, genauso wie unsere Kollegen von Leafly.com

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Polytox.tv - Videos für Psychonauten, Stoner und AktivistenNEWS – Legalisierung Canna-Hier oder Kanada?

Anlässlich der Cannabis Legalisierung in Kanada haben wir euch wieder mal eine kompakte News Übersicht zusammengestellt

Dieses mal mit den neuesten Marihuana News auf Kanada, England sowie Mexico.

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#canada #news #legalize

ACHTUNG dieses Video dient eines rein aufklärerischen und bildungstechnischen Zweckes.
VON DER NACHAHMUNG WIRD DRINGENDST ABGERATEN.
Der Konsum von psychoaktiven Substanzen birgt immer Risiken, BESONDERS bei Jugendlichen!
Bei Suchtproblemen, hier die geeignete Hotline: http://www.suchthotline.info/
WIR WOLLEN NIEMANDEN DAZU ANIMIEREN DROGEN ZU NEHMEN

Leafly Deutschland NewsPubertät: Cannabis verändert Reifung des Gehirns

Auf der Neuroscience 2018, , der Jahrestagung der Society for Neuroscience, präsentierten Forscher der University of Illinois in Chicago die Ergebnisse ihrer Studie. So nehmen die Forscher an, dass der Cannabiskonsum bei Jugendlichen in der Pubertät die Funktionsweise von Neuronen in verschiedenen Gehirnbereichen beeinflussen kann, die an der Entscheidungsfindung, Planung und Selbstkontrolle beteiligt sind.

Es handelt sich hierbei um die Ergebnisse einer Tiermodellstudie. In dieser Studie befasste man sich mit der strukturellen Entwicklung des präfrontalen Kortex (PFC). Dieser steuert kognitive Funktionen auf hohem Niveau.

Innerhalb der PFC bildet eine Unterstützungsstruktur, das perineuronale Netz, ein Gitter von Proteinen um inhibitorische Zellen. Diese tragen dazu bei, ihre Verbindungen mit erregenden Neuronen zu sichern und die PFC-Aktivität zu regulieren. Die perineuronale Netzbildung ist empfindlich für den Drogenkonsum. Die Auswirkungen von Cannabis sind jedoch nicht bekannt.

Durchführung der Studie

Um zu untersuchen, wie der Cannabiskonsum in der Pubertät perineuronale Netze im PFC beeinflusst, gaben die Forscher jugendlichen Ratten zehn Tage lang ein synthetisches Cannabinoid. Dieses Cannabinoid ähnelte dem Tetrahydrocannabinol (THC). Anschließend verglichen sie dann die perineuronale Netzstruktur der Ratten mit Ratten, die kein synthetisches Cannabinoid erhielten.

Tiere, die dem Cannabinoid ausgesetzt waren, zeigten während der Adoleszenz eine Abnahme der inhibitorischen Zellen. Interessanterweise war diese Abnahme vor allem bei männlichen Tieren zu beobachten.

Cannabiskonsum in der Pubertät verursacht Verhaltensveränderungen

„Unsere Beweise legen nahe, dass die Exposition gegenüber Cannabinoiden während der Pubertät die Reifung des Gehirns im präfrontalen Cortex verändert. Diese Ergebnisse können eine Erklärung für Funktions- und Verhaltensänderungen bieten, die durch die Exposition von Cannabinoiden bei Jugendlichen verursacht werden“, erklärte Eliza Jacobs-Brichford, Hauptautorin der Studie.

Der Freizeitkonsum von Cannabis gehört zu den riskanten Entscheidungen von Jugendlichen in der Pubertät. Aufgrund des sich ändernden rechtlichen Status in einigen US-Bundesstaaten und in Kanada, kommt es wahrscheinlich zu einer Zunahme des Cannabiskonsums, heißt es im Ergebnisbericht der Studie.

Diese impulsiven Entscheidungen finden während einer Schlüsselphase der Gehirnentwicklung statt und könnten, so die Forscher, später im Leben Folgen haben.

„Die Pubertät ist eine entscheidende Zeit für die Feinabstimmung des Gleichgewichts von erregenden und hemmenden Neuronen im Gehirn, die sich zusammenfassen, um präzise Muster der Gehirnaktivität zu steuern. Der Substanzgebrauch in der Pubertät kann daher den normalen Entwicklungspfad des PFC stören. Das kann möglicherweise langfristige Konsequenzen für die Entscheidungsfindung haben“, führte der Studienautor Jamie Roitman aus.

Weitere interessante Artikel:
Der Einsatz von cannabinoiden Arzneimitteln bei Kindern oder Jugendlichen mit ADHS/ADS
Kinder und Jugendliche mit Cannabis therapieren?

 

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Die HanfplantageHaschisch machen in Marokko

Ein sehr interessantes Video, wie ich finde, über das Leben der Haschischmacher in Marokko findet sich hier auf Youtube:

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Der Beitrag Haschisch machen in Marokko erschien zuerst auf Die Hanfplantage - Kommentare, Sichtweisen der Legalisierung und die Politik um Cannabis, Drogen in Deutschland und Europa.

Hanf Journal NewsKein Cannabis-Experiment in Maastricht?

    Coffeeshop-Besitzer wollen am Experiment des Verkaufes von staatlich angebautem Cannabis nicht teilnehmen         Seit 42 Jahren wird in den Niederlanden der Besitz von 30 Gramm Cannabis toleriert. Auch der Erwerb geringer Mengen Haschisch und Marihuana in staatlich lizenzierten Coffeeshops ist nach wie vor gestattet. Die niederländischen Strafverfolgungsbehörden müssen also nicht auf…

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Der Artikel Kein Cannabis-Experiment in Maastricht? erschien zuerst auf Hanfjournal.

Leafly Deutschland NewsAphria übernimmt deutschen Cannabis-Importeur

Aphria sieht den deutschen Cannabis-Markt als vielversprechend an

Erst vor kurzem haben wir darüber berichtet, dass Aphria rund 45 Millionen US-Dollar in den deutschen Cannabis-Markt investieren will. Geplant ist ein Test- und Forschungszentrum in Neumünster und in Bad Bramstedt einen GMP-zertifizierten Cannabis-Tresorraum. Dieser soll eine Lagerkapazität von 5.000 Kilogramm Cannabis bieten.

Damit wolle man für deutsche Patienten eine konstante Lieferung von importiertem Medizinalhanf gewährleisten. Nuuvera, das deutsche Tochterunternehmen von Aphria, hat sich bereits mit 25,1 Prozent am Schöneberger Krankenhaus Berlin beteiligt. Zudem hat Aphria vor, an der Ausschreibung des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) für den Anbau von Medizinalcannabis teilzunehmen.

Mehr kanadisches Cannabis für Deutschland

Einem Medienbericht zufolge übernimmt Aphria jetzt CC Pharma mit Sitz in Densborn. Die Transaktion soll im Januar nächsten Jahres abgeschlossen sein. Gegenüber der Presse äußerte Vic Neufeld, CEO des kanadischen Unternehmens, dass diese Akquisition ein wichtiger Schritt sei, da der deutsche Medizinalhanf-Markt einer der vielversprechendsten weltweit sei.

Weiter erklärte Neufeld, dass CC Pharma über umfangreiche Erfahrungen mit internationaler Logistik und regulatorischen Anforderungen habe. Damit könne die die globale Wachstumsstrategie weiter vorangetrieben werden. So hat das kanadische Unternehmen in diesem Jahr mit Broken Coast Cannabis und Nuuvera schon zwei Cannabisunternehmen übernommen. Außerdem ist Aphria jetzt auch an der New Yorker Börse gelistet.

Darüber hinaus führte Neufeld aus, dass das Unternehmen mit dem neuen Wissen und den Erfahrungen von CC Pharma zum Spezialisten für die Besonderheiten des Vertriebs von Medizinalhanf werde. So soll das kanadische Unternehmen bereits mit der Tochtergesellschaft Aphria Deutschland GmbH mit CC Pharma eine Liefervereinbarung haben. Nach Deutschland sollen etwa 1.200 Kilogramm Medizinalcannabis exportiert werden.

Engagement für Qualität, Sicherheit und Patientenversorgung

„Wir freuen uns, mit einem global agierenden Cannabisunternehmen zusammenzuarbeiten, dessen Engagement für Qualität, Sicherheit und Patientenversorgung eng mit unserem eigenen übereinstimmt. Der Zusammenschluss stellt für uns eine hervorragende Gelegenheit dar, unser etabliertes Netzwerk weiterzuentwickeln und unsere Beteiligung an einer schnell wachsenden, aufstrebenden Branche voranzutreiben“, äußerte sich CC Pharma zu der Übernahme.

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Polytox.tv - Videos für Psychonauten, Stoner und AktivistenAbendtalk – WE ARE BACK – Niko & Danny – erneute Lieferausfälle

Support the Stream – Damit es immer qualitativer wird 🙂https://bit.ly/2ME1NaN

Dieses Video dient rein zur dokumentarischen und wissenschaftlichen Aufklärung. Eine legale Cannabis-Therapie ist nur in ärztlicher Behandlung möglich und sollte auch nur dort durchgeführt werden.

Discord – https://discord.gg/gZVDB5U – Somit verpasst Ihr auch keine spontanen Aktionen von mir

Mehr zu meinen Projekten – https://drcaesar.de/

Gute Vaporizer & Zubehör gibt es hier
https://www.verdampftnochmal.de/
http://www.openmind-shop.de/
http://www.blazeglass.com/

Für die Empfehlung dieser Shops bekomme ich keine finanzellen Entschädigung – Ich empfehle diese Shops weiter, weil deren Firmenpolitik mich überzeugt hat.

Cannabis als Medizin – Keine Legalisierungsgruppe – https://www.facebook.com/groups/patienten.deutschland/

Infos auf der BfArM-Seite zur Begleiterhebung – https://www.bfarm.de/DE/Bundesopiumstelle/Cannabis/Begleiterhebung/_node.html

oder bei Niko – https://www.facebook.com/NikoLangDE/

Hanf Journal NewsBremer Polizei bustet Cannabis-Fabrik in Weltkriegsbunker

    SEK-Elitepolizisten stürmen Hochbunker und zerstören Indoor-Grow mit 10.000 Cannabis-Pflanzen         Eine tagesaktuelle Glosse von Sadhu van Hemp     Luftschutzbunker sind schon eine feine Sache, wenn Krieg herrscht. In den Bombennächten des 2. Weltkrieges fanden Millionen Menschen in den Bunkeranlagen der Großstädte weitgehend sicheren Schutz. Heute sind es Hanfgärtner, die…

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Der Artikel Bremer Polizei bustet Cannabis-Fabrik in Weltkriegsbunker erschien zuerst auf Hanfjournal.

Polytox.tv - Videos für Psychonauten, Stoner und AktivistenStoney moe – Stoner Song / MP3 Version (Reggae Sound) Deutsch

Stoney moe – Stoner Song
High und Herzlich Willkommen ihr Stoner das ist eine MP3 Version von dem Reggae song den Stoney moe geschrieben hatt, (und gesungen) ich danke dir dafür, möge diene Musik auf ewig weiter Leben…

Musik Empfehlung von Stoney moe:
Der Bong Song – https://youtu.be/-LULmjTycUk
Ganja Generation – https://youtu.be/tN32d-bT_-I
Schaut für mehr auf seinem Kanal vorbei…
https://www.youtube.com/user/drkokain67

Und nicht vergessen bei 5000 Instagram Abonnenten gibt es ein Gewinnspiel!!!
Also jetzt @stoner.de auf INSTAGRAM
TÄGLICH NEUE CANNABIS FAKTEN, NEWS UND AUFKLÄRUNG…
https://www.instagram.com/p/BqAWjMUnMlt/?utm_source=ig_share_sheet&igshid=1idi06ejruwvh

Scheiss egal Gras legal!!!

Polytox.tv - Videos für Psychonauten, Stoner und AktivistenQ&A mit VINCE | Wie CANNABIS mir HILFT

***
In dieser Sendung werden Handlungen gezeigt, die in
Deutschland und zahlreichen andern Ländern illegal sind.
Der Besitz, Handel, Erwerb, und die Produktion von Cannabis
sind in Deutschland für die meisten Menschen illegal
und stellen eine Straftat dar.
Growers Life will seine Zuschauer informieren und aufklären
und richtet sich an ein deutschsprachiges Publikum
in Ländern, in denen die gezeigten Handlungen zulässig sind.
Alle anderen Zuschauer weisen wir ausdrücklich darauf hin,
dass die betreffenden Handlungen nicht
nachgemacht werden sollen.
***

produced by sens media

Hanf Journal NewsGlobale Legalisierungswelle von Cannabis losgetreten

  Thailand und Mexiko spurten voran.     Während es noch vor wenigen Jahren oft nur traurige Nachrichten über Schlachten im Krieg gegen Cannabis zu vermelden gab, so häufen sich aktuell die positiven Meldungen über weltweit stattfindende Fortschritte in der Beendigung dieses schon so lange verlorenen Kampfes. Nachdem Kanada Marihuana für Erwachsene legalisierte, entschied auch…

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Der Artikel Globale Legalisierungswelle von Cannabis losgetreten erschien zuerst auf Hanfjournal.

CAM - Arge Cannabis als Medizin ÖsterreichEin Interview von „Medical Cannaboids Research & Analysis GmbH“ mit Univ. Prof. Otto Lesch über Cannabis und Schizophrenie u.v.a.m.

Univ. Prof. Lesch: „Die Tabak- und Alkohollobby braucht mit Cannabis einen Außenfeind“ /https://www.mcra.eu/univ-prof-lesch-die-tabak-und-alkohollobby-braucht-mit-cannabis-einen-aussenfeind/

Der Beitrag Ein Interview von „Medical Cannaboids Research & Analysis GmbH“ mit Univ. Prof. Otto Lesch über Cannabis und Schizophrenie u.v.a.m. erschien zuerst auf CAM - Cannabis als Medizin.

Polytox.tv - Videos für Psychonauten, Stoner und AktivistenN° 517 Cannabis World Congress and Business Expo LA | Teil 2

Heute ist Emmi wieder für Euch in LA.
In diesem zweiten Teil geht es im Hollywood Hemp Museum und Netflixs Disjointed Dispensary weiter.

Viel Spaß wünscht das ExzessivTV-Team

https://www.facebook.com/TheHollywoodHempMuseum/

www.exzessiv.tv
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Deutscher Hanfverband NachrichtenVorwärts - Michigan legalisiert! | DHV-Video-News #183

Vorwärts - Michigan legalisiert! | DHV-News #183

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Die Hanfverband-Videonews vom 09.11.2018

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  • "Cannabis Normal!" Konferenz des DHV voraus!
  • Midterms: Michigan legalisiert Cannabis
  • USA: Wie geht es weiter?
  • Kanada: Tüte leer
  • Mexiko bald legal?
  • SPD dreht sich im Grab um
  • Termine

Vorbemerkungen

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taz Drogerie BlogCannabis Normal Konferenz

Die größte Legalisierungskonferenz Deutschlands geht in die zweite Runde. Die Cannabis Normal Konferenz 2018 wird vom 16. bis 17. November 2018 in der Alten Münze in Berlin stattfinden und am Vorabend der Konferenz, am Donnerstag, 15. November 2018, wird es einen multimedialen Abend bei freiem Eintritt geben – ebenfalls in der Alten Münze.

Dieses Jahr werden die drogenpolitischenSprecher*innen von Linken (Niema Movassat, MdB, Sprecher für Drogenpolitik), Grünen (Kirsten Kappert-Gonther, MdB, Ausschuss für Gesundheit), und SPD (Dirk Heidenblut, MdB, Ausschuss für Gesundheit) dabei sein. Die vorgesehenen Vertreter*innen von der FDP mussten leider absagen, da zur gleichen Zeit in NRW ein Landesparteitag stattfindet.

Das Highlight in diesem Jahr: Der von der FAZ als einer der führenden Ökonomen des Landes bezeichnete Prof. Dr. Justus Haucap (Direktor DICE, Heinrich-Heine-Universität, Düsseldorf) wird auf der Konferenz eine vom Hanfverband in Auftrag gegebene Studie vorstellen. Prof. Haucap wird exklusiv auf der “Cannabis Normal!” vorstellen, welche Steuereinnahmen im Falle einer Legalisierung und welche Einsparmöglichkeiten bei Polizei und Justiz möglich wären. Somit wird es in Deutschland erstmals belastbare Zahlen für ein konkretes Legalisierungsszenario geben, welches die Legalisierungsdebatte in Deutschland nachhaltig beeinflussen wird.

Das Programm verspricht den Besucher*innen der Konferenz vielfältige weitere Informationen, die von renommierten Referentinnen und Referenten präsentiert werden – von Professorinnen und Professoren über Szeneaktivistinnen und Szeneaktivisten wie auch von bekannten YouToubern.

Berliner Impulse zur Aufklärung über Hanf und zu dessen Legalisierung

Ein multimedialer Abend als Apéritif zur Cannabis Normal Konferenz

Donnerstag, 15. November 2018, 19:00 Uhr, Alte Münze (Haus 3) in Berlin Mitte

ENCOD, das Hanf Museum, die Hanfparade und der Deutsche Hanfverband päsentieren sich auf internationale Messen wie die Cannafest Messe in Prag
ENCOD, das Hanf Museum, die Hanfparade und der Deutsche Hanfverband päsentieren sich auf internationale Messen wie die Cannafest Messe in Prag

Ein gemütlicher Abend mit freiem Eintritt in den historischen Spreewerkstätten der alten Münze bietet eine gute Gelegenheit Aktivisten aus der Berliner Legalisierungsszene kennen zu lernen. Zwischen Impulspräsentationen zum Hanf Museum, zur Hanfparade und zur Verknüpfung mit der Kunst- und Kulturszene ist Zeit vorhanden, sich bei softer Musik zu unterhalten und Informationen auszutauschen.

Das Hanf Museum ist seit 1994 in der Bundesrepublik das einzige seiner Art und neben denen in Bologna, Barcelona, Uruguay und Amsterdam eines von nur wenigen weltweit. Im Herzen Berlins, im Nikolaiviertel, können sich die interessierten Besucher*innen ein umfassendes Bild über die alte Kulturpflanze machen. Die Ausstellung, die alle Themen rund um den Hanf behandelt, erstreckt sich auf fast 300 qm.

Die Hanfparade ist eine Demonstration zur Legalisierung von Cannabis und Cannabisprodukten. Sie findet seit 1997 jedes Jahr im August in Berlin statt. Das erklärte Anliegen ist die Abschaffung des Betäubungsmittelgesetzes sowie die Freigabe von Hanf als Rohstoff, Cannabis als Arzneimittel und als Genussmittel. Von 1997 bis 2006 wurde die Hanfparade durch das Bündnis Hanfparade e. V. veranstaltet. 2007 bis 2009 wurde die Hanfparade von einer Gruppe engagierter Einzelpersonen organisiert, seit Ende 2009 gibt es eine neue Vereinsstruktur, den Jakis e.V..

Rolf Ebbinghaus: Das Hanf Museum – eine Institution zur Aufklärung

Das Hanf Museum befindet sich gegenüber der Alten Münze und hat während der Konferenz geöffnet.
Das Hanf Museum befindet sich gegenüber der Alten Münze und hat während der Konferenz geöffnet.

Seit dem 6. Dezember 1994 hat das Hanf Museum geöffnet und dort kann man sich in umfassender Weise über die Geschichte der Kultur- und Medizinalpflanze Hanf sowie deren Nutzen informieren.

Im Hanf Museum gibt es auch einen kleinen Laden, in dem man diverse Produkte, die aus Hanf hergestellt werden, kaufen kann. Zudem befindet sich im Keller ein Café, wo sich das OrgaTeam der Hanfparade regelmäßig trifft und auch diverse Veranstaltungen stattfinden, wie beispielsweise der letzte „Parlamentarische Abend“ des Deutschen Hanfverbandes.

Rolf „Rollo“ Ebbinghaus, Kurator des Hanf Museums in Berlin, hat die Entwicklung der Legalisierungsbewegung und insbesondere der Hanfparade seit Anfang der 90er Jahre des letzten Jahrhunderts nicht nur miterlebt, sondern auch tatkräftig mitgestaltet.

Das Hanf Museum hat während der Konferenz geöffnet. Am Freitag Abend gegen 19:00 Uhr wird von der Konferenz aus eine Führung durch das Museum organisiert.

Martin Steldinger: Geschichte und Entwicklung der Hanfparade

Seit 1997 zieht die Hanfparade alljährlich durch Berlin um für die Legalisierung von Hanf als Rohstoff, Medizin und Genussmittel zu demonstrieren.

Martin Steldinger aka tribble ist seit vielen Jahren im Hanf Museum engagiert und organisiert dort mit anderen nicht nur die tägliche Arbeit, sondern stets immer wieder auf das Neue die diversen Sonderausstellungen. Zudem betreibt der den Blog “Die Hanfplantage”, betreibt das Projekt “PSI-TV”, betreut die Webseiten der Grünen Hilfe und ist häufig bei DrogenInfoStänden in Clubs als Mitarbeiter anzutreffen. Last but not least ist er seit vielen Jahren Anmelder der Hanfparade und ist aktiv engagiert im Orgateam der Hanfparade.

Hans Cousto: Stimmkunst und Psychonautik als Weltkulturerbe

Vor 40 Jahren entdeckte Hans Cousto die Bedeutung der „Kosmischen Oktave“ und berechnete Vertonungen von den Rhythmen der Sphären wie von Spektren von Atomen und Molekülen.

Von 1994 bis 2011 engagierte sich Hans Cousto im Rahmen von Eve & Rave Berlin für eine sachliche Drogenaufklärung, Drug-Checking und für eine vernünftige Drogenpolitik. Seit Frühlingsanfang 2011 setzt er diese Tätigkeit in der Freien Arbeitsgemeinschaft DrogenGenussKultur fort. Zudem veröffentlicht er Artikel zur DrogenGenussKultur, Rauschkunde, Drogenmündigkeit und Drogenautonomie auch im TAZ-Blog Drogerie, im Magazin Lucy‘s Rausch wie auch im Hanf Journal und er veröffentlichte zum Thema mehrere Sachbücher.

Steffen Günther: Der Klang der THC-, CBD- und CBN-Moleküle

IR-Resonanzen von THC, CBD und CBN in der 37. Unteroktave
IR-Resonanzen von THC, CBD und CBN in der 37. Unteroktave

Steffen Günther studierte Audiodesign und ist z. Zt. wissenschaftliche Hilfskraft am Fraunhofer Heinrich Hertz Institut Berlin.

Steffen hat Jahre lange Erfahrung in der Umsetzung des „Gesetztes der Oktave“ mit Vertonungen von Planetenbahnen im Rahmen des Projektes Planetary Cymatic Resonance. Außerdem realisierte er in Zusammenarbeit mit Norbert Böhm als Erster die Vertonung der variablen Bahngeschwindigkeiten der Planeten. Steffen wird die klanglichen Unterschiede der Infrarotspektren verschiedener Cannabinoide präsentieren. THC klingt anders als CBD und CBN – die Präsentation ist eine Welturaufführung.

Zwischen den einzelnen Präsentationen wird Neo Beo für das akustische Wohlbefinden sorgen.

Polytox.tv - Videos für Psychonauten, Stoner und AktivistenVorwärts – Michigan legalisiert! | DHV-News #183

Die Hanfverband-Videonews vom 09.11.2018

1:00 • Justizkampagne: Wir brauchen dich!
1:49 • „Cannabis Normal!“ Konferenz des DHV voraus!
3:20 • Midterms: Michigan legalisiert Cannabis
5:33 • USA: Wie geht es weiter?
7:38 • Kanada: Tüte leer
8:34 • Mexiko bald legal?
09:43 • SPD dreht sich im Grab um
13:00 • Termine

Die Tonspur der Sendung steht hier als Audio-Podcast zum downloaden oder direkt hören zur Verfügung:
https://hanfverband.de/files/dhv_news_182_-_podcast_19_10_2018.mp3

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• Vorbemerkungen

nächste Woche keine News!

Aufruf Fallbeispiele für Kampagne Videodreh:
Bitte melden unter kontakt@hanfverband.de

• „Cannabis Normal!“ Konferenz des DHV voraus!

Konferenz-Homepage:
https://cannabisnormal.de/

• Midterms: Michigan legalisiert Cannabis

stopthedrugwar.org, 07.11.2018: Green Wave Update: Marijuana Initiatives Go Three for Four in Midterms, and More [FEATURE]

DHV-Pressemitteilung vom 07.11.2018: Midterms: Michigan legalisiert Cannabis
https://hanfverband.de/nachrichten/pressemitteilungen/midterms-michigan-legalisiert-cannabis

DHV-Seite: Legalisierte Weltbevölkerung
https://hanfverband.de/themen/weltweit/legalisierte_weltbevoelkerung

• USA: Wie geht es weiter?

Umfragen USA
Sessions-Rücktritt

Greencamp, 06.11.2018: Trump is setting the stage for cannabis legalization after midterms
https://greencamp.com/trump-is-setting-the-stage-for-cannabis-legalization-after-midterms/

• Kanada: Tüte leer

Zeit, 05.11.2018: Marihuana: Kanada hat ein Nachschubproblem
https://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2018-11/marihuana-kanada-legalisiert-nachschub-problem

https://www.theguardian.com/world/2018/nov/04/cannabis-weed-marijuana-canada-high-demand
Weed woes: Canada struggles to meet huge demand for legal cannabis
Numerous stores dealing with empty shelves and disgruntled customers, with fears many consumers will turn to black market
Leyland Cecco in Toronto
Sun 4 Nov 2018 08.00 GMT
Last modified on Tue 6 Nov 2018 16.08 GMT

• Mexiko bald legal?

stopthedrugwar.org, 04.11.2018: Mexico’s Supreme Court Effectively Legalizes Marijuana Possession, Cultivation, and Use [FEATURE]
https://stopthedrugwar.org/chronicle/2018/nov/04/mexicos_supreme_court

Zeit, 07.11.2018: Mexiko: Gesetzentwurf für Cannabis-Legalisierung in Mexiko auf den Weg gebracht
https://www.zeit.de/news/2018-11/07/gesetzentwurf-fuer-cannabis-legalisierung-in-mexiko-auf-den-weg-gebracht-20181107-doc-1am86g

marijuanamoment.net, 06.11.2018: Key Mexican Senator Introduces Bill To Legalize Marijuana Sales
https://www.marijuanamoment.net/key-mexican-senator-introduces-bill-to-legalize-marijuana-sales/

• SPD dreht sich im Grab um

DAZ online, 06.11.2018: SPD-Gesundheitspolitiker wollen Cannabis-Modellprojekte in Apotheken
https://www.deutsche-apotheker-zeitung.de/news/artikel/2018/11/06/spd-gesundheitspolitiker-wollen-cannabis-modellprojekte-in-apotheken/chapter:all

Martina Stamm-Fiebich (SPD MdB): SPD: Für eine neue Cannabis-Politik
http://stamm-fibich.de/3581/spd-fuer-eine-neue-cannabis-politik/

SPD-Video

• Termine

http://hanfverband.de/nachrichten/termine

Mainz: Offener Mainzer Cannabis-Stammtisch
Dienstag, 13. November 2018 – 18:00

Wuppertal: Offenes Treffen der DHV Ortsgruppe Bergisches Land
Dienstag, 13. November 2018 – 19:00

Cannabis Normal! Die Konferenz 2018
Freitag, 16. November 2018 – 9:30 bis Samstag, 17. November 2018 – 18:00

Berlin: Treffen des Selbsthilfenetzwerks Cannabis-Medizin Berlin
Freitag, 16. November 2018 – 18:00 bis 21:00

Hamburg: Zweites Treffen der DHV Ortsgruppe in spe
Dienstag, 20. November 2018 – 19:00

Heidelberg: Treffen der DHV Ortsgruppe Rhein-Neckar
Dienstag, 20. November 2018 – 19:00

Berlin: Treffen der DHV Ortsgruppe Berlin
Mittwoch, 21. November 2018 – 19:00

Augsburg: Treffen der DHV Ortsgruppe Augsburg
Donnerstag, 22. November 2018 – 19:00

Dresden: Treffen der DHV Ortsgruppe Dresden
Donnerstag, 22. November 2018 – 20:30

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http://hanfverband.de/dhv/unterstuetzen

Leafly Deutschland NewsCannabisfarmen in Israel droht die Schließung

Das israelische Gesundheitsministerium hat jetzt die Cannabisfarmen in Biriya von dem größten israelischen Cannabisproduzenten Tikun Olam geschlossen bzw. die weitere Produktion untersagt. So beschuldigt das Gesundheitsministerium das Cannabisunternehmen, unter ungeeigneten Bedingungen Medizinalcannabis produziert zu haben, heißt es in den Medien.

„In den Cannabisfarmen wurden schwerwiegende Mängel festgestellt, darunter Verunreinigungen und unsachgemäßes Wachsen (im Freien, nicht in Treibhäusern). Beschnittener Cannabis wurde auf dem Boden belassen, verbotene Pestizide wurden eingesetzt, und die Blütenstände wurden an einem kontaminierten Ort getrocknet. Außerdem fand die Produktion unter ungeeigneten Bedingungen statt“, so das Gesundheitsministerium.

Tikun Olam: Aussagen des Gesundheitsministeriums sind ungenau

Tikun Olam antwortete darauf, dass die Schließung vorübergehend sei und dass die Aussagen des Gesundheitsministeriums ungenau seien. Laut Aussage des Unternehmens habe man aufgrund der steigenden Nachfrage nach Medizinalcannabis zwei Trocknungsmethoden genutzt. Trocknen durch Luftströmungen mithilfe von Geräten (bisher verwendete Methode) und Aufhängen der Produkte an der Luft oder im Inkubator. Weiter führte Tikun Olam aus, dass die an der Luft getrockneten Produkte in einer Anlage in Nahal Sorek einem Sterilisationsprozess mit Betastrahlen unterzogen wurden. Das Unternehmen fügte hinzu, dass keinerlei Pestizide verwendet wurden.

Tikun Olam führte weiter aus, dass die Cannabisfarmen in Biriya, die nicht nach den GAP-Standards entsprechen, in eine neue Anlage in Beit Yehoshua zu verlagern. Aktuell befinden sich Tikun Olam und das Gesundheitsministerium in Gesprächen. So benötigt der Cannabisproduzent noch eine Genehmigung für die Anlage in Beit Yehoshua. Bis eine solche Genehmigung vorliegt, kann Tikun Olam weder aus Israel exportieren noch seine Produkte unter der Cannabisreform in Israel vermarkten, die im letzten April in Kraft getreten ist und die ab Mitte 2019 den Standard verbindlich machen wird.

Tikun Olam erhält griechische Exportlizenz

Tikun Olam sorgt derzeit für viele Schlagzeilen. Im März diesen Jahres hatte das griechische Parlament einem Gesetzesentwurf zugestimmt. Dieser soll den Anbau und Vertrieb von Medizinalhanf legalisieren und kontrollieren. Zudem hat die Regierung ICC International Cannabis eine Lizenz für den Anbau von Mediznalhanf erteilt (Leafly berichtete). Jetzt heißt es in einem Medienbericht, dass Tikun Olam eine Exportlizenz erhalten hat.

Die Lizenz für Tikun Olam umfasst den Anbau von Medizinalhanf auf bis zu 400.000 Quadratmetern in Griechenland. Von dort aus erfolgt dann der Export des Cannabis für medizinische Zwecke. In Zentralgriechenland hat das Unternehmen bereits Land erworben und mit dem Bau von Gewächshäusern begonnen.

Weitere Cannabisfarmen in Israel stehen kurz vor der Schließung

Neben den Cannabisfarmen von Tikun Olam sind weitere Anlagen von einer Schließung bedroht. Hier handelt es sich den Medien zufolge um die Anlagen von Parmocan in Zippori im Norden des Landes, Better in der Region Kiryat Gat und die von Teva Adir in Südisrael.

Vielen Cannabisfarmen wurde mitgeteilt, dass ihre vorläufige Lizenz Ende März 2019 ausläuft. Bei Anlagen, die die Standards dann nicht erfüllen, erfolgt voraussichtlich die Schließung.

Nach dem 31.3.19 können die Produzenten im Rahmen der israelischen Export-Reform weiterarbeiten, nachdem sie den IMC-GAP-Standard für die Produktionsstätten erhalten haben. Der Cannabisproduzent Parmocan erwartet, dass dieser Standard in den kommenden Monaten noch vor Ablauf der Frist umgesetzt werden kann. Beim Unternehmen Better komme es wohl zu Verzögerungen geben, sodass es voraussichtlich gezwungen sein wird, die Produktion vorübergehend einzustellen oder alternativ vor dem Obersten Gerichtshof Rechtsmittel einzulegen.

Einige befürchten, dass das Gesundheitsministerium in etwa fünf Monaten mit der Schließung der Betriebe droht. Obwohl Warnungen über die Nichtverlängerung der Lizenzen mehr als einmal an die Cannabisproduzenten ausgesprochen wurden, erhielten sie nun eine formelle und endgültige Benachrichtigung vom Gesundheitsministerium, dass die aktuellen Lizenzen für diejenigen, die den IMC-GMP-Standard nicht besitzen, nicht mehr verlängert werden.

Darüber hinaus können medizinische Cannabisfarmen, die den IMC-GMP-Standard nicht erfüllen, nicht weiter betrieben werden. Derzeit gibt es nur zwei Anlagen, die diesen Standard erfüllen, und zwar Panaxia und BOL.

 

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Leafly Deutschland NewsKrankenhausapotheker klagen über zu wenig Wissen

Hersteller vernachlässigen Krankenhausapotheker

Krankenhausapotheker klagen über zu wenig Wissen, wenn es um Cannabis als Medizin geht. Genauso wie alle Apothekerinnen und Apotheker unterliegen sie einer Informationspflicht. Über den Umfang der notwendigen Informationen lässt das Gesetz zwar viel Interpretationsspielraum. Unser Redaktionsteam hat im Gespräch mit Ärzten und Krankenhausapothekern erfahren, dass viele unzufrieden mit den verfügbaren Informationen sind.

Vor allem Krankenhausapotheker fühlen sich von den Herstellern im Stich gelassen, die ihnen keine Schulungen oder Weiterbildungen anbieten. Woran das liegt? Die Änderungen in der Cannabisgesetzgebung machen sich aufgrund der Krankheiten und Symptome bisher vor allem im ambulanten Versorgungsbereich bemerkbar. Aus diesem Grund stehen öffentliche Apotheken derzeit viel stärker im Fokus und erhalten mehr Betreuung.

Arzneimittelinformationsdienst für alle, auch für Krankenhausapotheker

Viele Kliniken haben einen eigenen Arzneimittelinformationsdienst, der Fragen von Medizinern beantwortet. Der Arzneimittelinformationsdienst des Klinikums der Universität München in Großhadern ist hier vorbildlich und wird gut genutzt. Pro Jahr werden ungefähr 2.500 Anfragen gestellt und beantwortet. Auch viele andere Kliniken in Deutschland haben einen solchen Dienst, doch verpflichtend ist er nicht.

Häufig wird die Arzneimittelinformation von den Pharmazeuten mit erledigt, die in der Arzneimittelausgabe tätig sind. Hier kann durchaus die Routine fehlen, um komplexe Anfragen umfassend zu beantworten, besonders wenn es um neue Medikamente geht. Auch erfahrene Pharmazeuten, die beim Arzneimittelinformationsdienst arbeiten, gehen nicht anders vor, als ihre Kollegen. Sie führen Recherchen in medizinischen Datenbanken durch, lesen Veröffentlichungen zu ähnlichen Krankheiten und Fragestellungen, kontaktieren die Hersteller von Medikamenten und versuchen dann, die vorhandenen Informationen so zusammenzufassen, dass sie dem Arzt konkret weiterhelfen.

Krankenhausapotheker und deren Pflichten

Nicht nur Patienten, die bei niedergelassenen Ärzten behandelt werden, müssen mit Rezepten eine Apotheke aufsuchen. Auch im Krankenhaus läuft das so. Jedes Krankenhaus hat entweder eine eigene Krankenhausapotheke oder eine krankenhausversorgende Apotheke. Eine krankenhausversorgende Apotheke ist eine öffentliche Apotheken, die eine Klinik mit allen Medikamenten beliefert.

Das Apothekengesetz (ApoG) sieht im §14 (1) vor: Der Leiter der Krankenhausapotheke oder ein von ihm beauftragter Apotheker hat die Ärzte des Krankenhauses über Arzneimittel zu informieren und zu beraten, insbesondere im Hinblick auf eine zweckmäßige und wirtschaftliche Arzneimitteltherapie.

Qualität kommt durch Erfahrung

Die Qualität der Aussagen eines Apothekers dazu, wie Cannabis oder Cannabispräparate klinisch am besten eingesetzt werden können, hängt stark von dessen Erfahrung – und damit mit der Zahl der Verordnungen und Anfragen – ab. Je seltener Pharmazeuten mit solchen Anfragen konfrontiert sind, desto ungeübter sind sie darin.

Andererseits berichten Pharmazeuten, dass Ärzte teilweise sehr kryptische und unkonkrete Anfragen stellen. Das reicht von allgemeinen Fragen zur Beantragung einer Kostenübernahme für eine Cannabisverordnung bis zu konkreten Fragen zur Dosierung, unterschiedlichen Strains und der Wirkung bei verschiedenen Krankheitsbildern.

Patienten, die medizinisch verordnetes Cannabis einnehmen, werden aber auch zunehmend in Krankenhäusern anzutreffen sein. Förderlich für die Situation in Krankenhäusern und Krankenhausapotheken könnte es daher sein, die fachliche Kommunikation zwischen den Sektoren besser zu vernetzen und Schulungen anzubieten.

Wo keine Daten – da keine Information

Es ist nachvollziehbar, dass Ärzte gerne möglichst konkrete Informationen für den speziellen Patienten wünschen. Doch in vielen Fällen sind die gewünschten Informationen zu Cannabis, Cannabispräparaten, Dosierungen und Anwendungsgebieten schlichtweg noch nicht vorhanden. Da kann auch ein versierter Pharmazeut oder Krankenhausapotheker im Arzneimittelinformationsdienst keine Wunder vollbringen. Leafly.de berichtete.

Die Wissensbasis verbessern

Pharmazeutinnen und Pharmazeuten beziehen ihr Wissen meist über neue Entwicklungen von Apotheker- und Krankenhauskongressen. Hier steht das Thema Cannabis auch regelmäßig auf der Tagesordnung. Doch nicht alle Krankenhausapotheker haben die Zeit, sich ständig auf Kongressen weiterzubilden.

Hilfreich wären gezielte Informationen der Hersteller für Apothekerinnen und Apotheker, um die Wissensbasis zu Cannabinoidmedikamenten grundsätzlich und im Bereich spezifischer Fragestellungen (z.B. zum THC:CBD Verhältnis) zu verbessern. Hier fordern wir von Leafly.de die Hersteller ganz klar zum handeln auf!

Sicher ist: Mit steigenden Verordnungszahlen, Anwendungsfällen und Studienergebnissen wird in den nächsten Jahren auch das Wissen und die Erfahrung der Krankenhausapotheker kontinuierlich steigen.

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Hanf Journal NewsBekennender Cannabisfeind wurde von Trump zum Rücktritt aufgefordert

  Jeff Sessions räumt seinen Posten als Justizminister der USA.     Der als General Attorney betitelte Justizminister der USA, Jeff Sessions, ist ein bekennender Gegner der Cannabislegalisierung. Mehrfach ließ er seine Abneigungen und konservativen Einstellungen gegenüber dem auch als Heilmittel einsetzbaren Pflanzenprodukt medienwirksam öffentlich werden, was ihm neben Aufklärungsversuchen durch bekannte TV-Doktoren sogar auch…

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Leafly Deutschland NewsCannabispolitik: Mehrheit der Briten für Legalisierung

Cannabispolitik in Großbritannien: Die Mehrheit der britischen Öffentlichkeit unterstützt die Legalisierung von Cannabis – sowohl für medizinische Anwendungen wie auch für den Freizeitkonsum. Das hat kürzlich eine Umfrage gezeigt, die vom Thinktank Volteface und dem Center for Medicinal Cannabis in Auftrag gegeben wurde.

Zustimmung zu Cannabis als Medizin ist hoch

Die britische Bevölkerung ist offen für Cannabis als Medizin. Wenn Cannabis vom Arzt verschrieben wird, wären mehr als Dreiviertel der Befragten bereit, die Behandlung auszuprobieren. 13 Prozent planen sogar, ihren Arzt oder Gesundheitsdienstleister nach dem Zugang zu Cannabis-Medikamenten zu fragen. Jüngere Umfrageteilnehmer (18 bis 24-Jährige) sind offener für eine Cannabis-Therapie als der Rest der Bevölkerung (18% bzw. 19%).

Insgesamt planen rund 6,7 Millionen Menschen, ihren Arzt nach Medizinalcannabis zu fragen. In Großbritannien können Ärzte seit dem 1. November Cannabis auf Rezept verschreiben.

Mehr als die Hälfte der Briten pro Cannabis-Legalisierung

59 Prozent der Teilnehmer der Befragung befürworten die Freigabe von Cannabis oder befürworten diese tendenziell. Nur 31 Prozent der Befragten lehnen dies ab. Seit der letzten Umfrage der Regierung vom Mai 2018 ist damit die Unterstützung für die Cannabis-Legalisierung um 37 Prozent gestiegen. Dementsprechend ist der Widerstand um 32 Prozent zurückgegangen.

Die Ergebnisse der Umfrage zeigen, dass die Unterstützung der Cannabis-Legalisierung bei jüngeren Menschen am höchsten ist. Mehr als zwei Drittel (68%) der 18 bis 24-Jährigen befürworten die Freigabe, bei den über 65-Jährigen sind es knapp die Hälfte (49%).

Zwei Drittel (65%) der britischen Bevölkerung glaubt, dass die Cannabisgesetze reformiert werden sollten. Nur ein Drittel der Befragten spricht sich dafür aus, dass der Besitz und der Verkauf von Cannabis weiterhin eine Straftat sein sollten. Wobei ältere Menschen eher die Beibehaltung der aktuellen Cannabispolitik befürworten (39% der 55 bis 64-Jährigen und 43% der über 65-Jährigen).

Neue Cannabispolitik gefordert

Die aktuelle Umfrage markiert eine dramatische Veränderung in der öffentlichen Meinung. Das bestätigt auch Liz McCulloch vom Thinktank Volteface:

„In nur sechs Monaten hat sich die Meinung zugunsten der Legalisierung von Cannabis geändert, was nach Ansicht von Volteface eine Reaktion auf die jüngsten Entwicklungen bei medizinischem Cannabis ist“, erklärt McCulloch gegenüber dem Independent.

Weiterhin sagt sie, dass das zunehmende Bewusstsein für die Gefahren des illegalen Cannabismarktes zu dem Meinungsumschwung beigetragen hätte. Darüber hinaus habe die Legalisierung in Kanada den Effekt verstärkt.

„Cannabis ist mittlerweile fester Bestandteil der politischen Debatte in der Cannabispolitik, und das Bewusstsein für alternative Ansätze auf der ganzen Welt hat die Legalisierung zu einer realisierbaren politischen Option gemacht“, fügt McCulloch hinzu.

Umdenken in Sachen Cannabis als Medizin wegen öffentlichem Druck

In Großbritannien führten im Sommer zwei brisante Fälle zu großer Empörung in der Bevölkerung und trugen schließlich auch zur Legalisierung von Cannabis als Medizin bei. Die Regierung geriet unter Druck, nachdem im Juni eine Charge Cannabisöl von Charlotte Caldwell, Mutter von Billy Caldwell, am Flughafen Heathrow konfisziert wurde.

Die Medikamente braucht der kleine Billy, um seine Anfälle zu kontrollieren. Die Junge leidet an einer seltenen Form von Epilepsie. Nach einem öffentlichen Aufschrei gewährte das Innenministerium Billy eine kurzfristige Lizenz, um ihm den Zugang zu Cannabisöl zu ermöglichen.

Alfie Dingley, ein siebenjähriger Junge, der Cannabisöl in ähnlicher Weise zur Bekämpfung epileptischer Anfälle einsetzt, machte bereits im März Schlagzeilen. Seine Familie bat die Regierung, dass er medizinisches Cannabis anwenden dürfe, das ihm in den Niederlanden verschrieben worden war. (Leafly.de hat bereits mehrfach über die guten Erfolge von Cannabis bei bestimmten, seltenen Epilepsieformen berichtet.)

Im Anschluss an die Empörung aufgrund dieser zwei Fälle gab der Innenminister Sajid Javid bekannt, dass Ärzte in Großbritannien ab November Medizinalhanf legal verschreiben dürfen.

Wird Großbritannien dem Vorbild Kanada folgen?

Da die aktuelle Umfrage jetzt zeigt, dass die öffentliche Meinung auch pro Cannabis-Legalisierung für den Freizeitkonsum ist, wird Großbritannien dann das nächste Land werden, das Cannabis freigibt? Steve Rolles, ein Experte für Drogenpolitik, glaubt, dass Großbritannien Cannabis innerhalb der nächsten fünf Jahre legalisieren wird. Gegenüber dem Independent erklärt der Drogenexperte:

“Das Blatt hat sich gewendet. Kanada ist eine G7-Nation und eines der größten Commonwealth-Länder. Wir gehen davon aus, dass Großbritannien und viele andere in den nächsten fünf Jahren nachziehen werden, damit die Regierung und nicht die Kriminellen die Kontrolle über die Produktion und die Lieferung von Cannabis hat.“

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Marihuana Aktien - Informationen zu Cannabis InvestmentsErst Kanada jetzt Großbritannien? Mehrheit der Briten für Legalisierung

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Leafly Deutschland NewsMorbus Crohn: Cannabisöl kann helfen

Eine aktuelle Studie aus Israel zeigt, dass Cannabisöl die Symptome von Morbus Crohn signifikant verbessern kann. Die Untersuchung wurde auf der Europäischen Gastroenterologie-Konferenz vorgestellt, bisher aber noch nicht in einer von Experten begutachteten Zeitschrift veröffentlicht, wie das Medium Heathline berichtet.

Morbus Crohn: chronisch-entzündliche Darmerkrankung (CED)

Morbus Crohn ist eine chronisch-entzündliche Darmerkrankung (CED), die sich auf jeden Teil des Gastrointestinaltrakts auswirken kann. Meistens betrifft sie jedoch den Dünndarm. Symptome der Erkrankung sind Fieber, Bauchschmerzen, rektale Blutungen und blutiger Durchfall. Bei länger anhaltenden Schüben kann es zu Gewichtsverlust, Müdigkeit und Schwäche kommen. Patienten mit Morbus Crohn haben auch ein erhöhtes Darmkrebsrisiko.

Cannabisstudie: Cannabisöl lindert Symptome von Morbus Crohn

Die israelische Studie ist die erste randomisierte, Placebo-kontrollierte Studie dieser Art. Die Forscher rekrutierten 46 Personen mit mittelschwerer Morbus Crohn-Erkrankung für die Cannabisstudie. Nach acht Wochen Behandlung mit Cannabisöl führte die Therapie bei mehr als der Hälfte der Studienteilnehmer zu klinischen Verbesserungen ihrer Beschwerden.

Eine Teilnehmergruppe erhielt zwei Monate lang Cannabisöl mit 15 Prozent CBD und 4 Prozent THC. Bei 65 Prozent der Patienten dieser Gruppe verbesserten sich die Krankheitssymptome deutlich. Von den Patienten, die ein Placebo erhielten, beobachteten 35 Prozent eine Verbesserung. Studienteilnehmer, die Cannabisöl erhielten, berichteten zudem über eine signifikante Verbesserung ihrer Lebensqualität im Vergleich zur Placebo-Gruppe.

Die Darmentzündung wurde mithilfe eines Endoskops und durch Überprüfung von Entzündungsmarkern in Blut- und Stuhlproben untersucht.

Keine Verbesserung der Entzündung im Darm

„Wir haben bereits früher gezeigt, dass Cannabis die Symptome von Morbus Crohn messbar verbessern kann. Zu unserem Erstaunen sahen wir jedoch keine statistisch signifikanten Verbesserungen der endoskopischen Werte oder der Entzündungsmarker in der Cannabisöl-Gruppe im Vergleich zur Placebo-Gruppe“, so Dr. Timna Naftali, leitende Forscherin der Studie und Spezialistin für Gastroenterologie am Meir Hospital und der Kupat Holim Clinic in Tel Aviv, Israel.

Für Naftali deutet dieser Befund darauf hin, dass es nicht die bekannte entzündungshemmende Wirkung von Cannabis ist, die zur Linderung der Symptome beiträgt.

„Wir wissen, dass Cannabinoide tiefgreifende entzündungshemmende Wirkungen haben können, aber diese Studie zeigt, dass die Verbesserung der Symptome möglicherweise nicht mit diesen entzündungshemmenden Eigenschaften zusammenhängt“, so Naftali.

Die Wissenschaftlerin räumt aber auch ein, dass die aktuelle Studie nur eine geringe Anzahl von Teilnehmern hatte. Um zu verstehen, wie Cannabis bei Morbus Crohn hilft, sind “in der Zukunft größere und längere Studien erforderlich“.

Leafy.de hat vor einigen Monaten darüber berichtet, dass eine Cannabisstudie aus den USA erstmals gezeigt hat, wie Cannabis bei chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen hilft. Die Wissenschaftler dieser Studie gingen davon aus, dass Cannabis die Endocannabinoide ersetzen kann und dadurch entzündungshemmende Wirkungen wie diese natürlichen Cannabinoide hervorruft.

Morbus Crohn – Ursache ist unbekannt

Auch wenn die Frage, wieso Cannabis bei Morbus Crohn hilft, noch nicht geklärt ist – die Belege sind vorhanden, dass es hilft. Vor allem bei dem unangenehmen Symptom des Durchfalls bringt Cannabis als Medizin Erleichterung:

„Neben der Steigerung des Appetits kann Cannabisöl die Passage von Nahrungsmitteln durch den Darm verlangsamen und die Darmsekretion verringern, was Durchfall reduziert“, erklärt Dr. Naftali.

Morbus Crohn kann schwerwiegende Komplikationen wie Unterernährung, bakterielles Überwachsen, Darmblockaden und Geschwüre mit sich bringen.

„60 bis 75 Prozent der Crohn-Patienten benötigen möglicherweise im Verlauf ihrer Krankheit eine Operation aufgrund von eventuellen Komplikationen. Die Art des Eingriffs variiert je nach Schweregrad und Ort der Erkrankung im Darm“, so Naftali.

Die Wissenschaftlerin fügt hinzu, dass Morbus Crohn bis heute kaum verstanden wird. Bisher ist nur bekannt, dass Morbus Crohn chronisch ist und dass es das Ergebnis einer Wechselwirkung verschiedener Faktoren sein könnte. Diese beinhalten Vererbung, Umwelt oder eine Überreaktion des Immunsystems.

Kein Heilmittel – nur Verbesserung der Symptome

Zu den herkömmlichen Behandlungsmethoden von Morbus Crohn zählen Antibiotika und Kortikosteroide. Forscher warnen davor, dass diese Medikamente starke Nebenwirkungen hervorrufen können. Darüber hinaus steigern sie das Risiko, an einem Lymphom zu erkranken.

Neuere Forschungen legen nahe, dass Cannabisöl viel sicherer ist und keine schwerwiegenden Nebenwirkungen aufweist – verglichen mit anderen Medikamenten, die zur Behandlung dieser Erkrankung eingesetzt werden.

Bisher gibt es keine Heilung für chronisch-entzündliche Darmerkrankungen wie Morbus Crohn. Das schließt die klassischen Therapie-Methoden wie auch Cannabis als Medizin ein. Eine Verbesserung des subjektiven Wohlbefindens und der Lebensqualität sind daher die wichtigsten Ziele einer Therapie. Und Cannabisöl hat gezeigt, dass es die Lebensqualität einiger Menschen mit Morbus Crohn verbessern kann.

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Polytox.tv - Videos für Psychonauten, Stoner und AktivistenSOUNDSYSTEMKULTUR (und meine neue Bong)

Heute geht es, nachdem es kurz um meine neue Bong ging um Mucke. Genauer gesagt Jamaikanische Musik, Sound Systems und deren Entwicklung. Vielen Dank an Niko vom Shalamanda Sound Sytem für das Interview, die Footage vom Rise & Shine Festival und die Gastfreundschaft bei ihm in Österreich.

Danke an:
Shalamanda Hifi
http://www.shalamanda.at/

Sound system History
http://www.we-story.one/

Rise & Shine Festival:
http://www.riseandshine.at/de/

Dubquake Vienna
https://www.facebook.com/groups/121874127448/

A Rising Shine – Dokumentation von Jakob Löcker:
https://www.ufg.at/A-Rising-Shine-Lukas.13323.0.html

ARTE CREATIV: Die Urväter des Sounds
https://www.youtube.com/watch?v=sPquAJDysM0

Nikos Firma:
https://oeklo.at/

***
In dieser Sendung werden Handlungen erwähnt und/oder gezeigt, die in Deutschland für bestimmte Personen illegal sind.
Der Besitz, Handel, Erwerb, und die Produktion von Cannabis sind in Deutschland für die meisten Menschen illegal und stellen eine Straftat dar.
DerMicha will seine Zuschauer informieren und aufklären. Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass die betreffenden Handlungen nicht nachgeahmt werden sollen.
***

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Polytox.tv - Videos für Psychonauten, Stoner und AktivistenGEWINNSPIEL | EHLE | Radtour 2018 | 3/3

Und nun das dritte Video mit EHLE wo wir euch gemeinsam aber auch ein Gewinnspiel präsentieren werden. Aber Ihr seit auch wie „Mehr Anzeigen“

der Kopf zuende produziert wird. Aber nun genießt das Video 🙂

Gewinnspielbedingung
Das Gewinnspiel läuft 1 Woche
Gewinnspielteilnahme
Teil nehmt Ihr indem Ihr unter diesem Video kommentiert, könnt euch aber zusätzlich ein zweites Los sichern, wenn Ihr unter der Page von EHLE kommentiert, zuerst mit euern YT-Nickname und dann warum das Handwerk so wichtig ist, so bekommt Ihr ein zweites Los.

Link zu Ehle – https://www.facebook.com/EHLE.GlasWasserpfeifen/

Gewinnspielauflösung im nächsten Video

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Leafly Deutschland NewsCannabis-Politik: SPD fordert Modellprojekte

Die Arbeitsgemeinschaft Gesundheit der SPD-Bundestagsfraktion hat beschlossen, einen neuen Kurs in Sachen Cannabis-Politik einzuschlagen. Als ersten Schritt fordern die Gesundheitspolitikerinnen und -politiker kommunale Modellprojekte. Diese sollen die regulierte Cannabis-Abgabe an Erwachsene ermöglichen. Darüber hinaus sollen die Cannabis-Modellprojekte Prävention und Aufklärung stärken.

Die Kriminalisierung und Stigmatisierung der Cannabis-Konsumentinnen und -Konsumenten verhindere wirksame Prävention und Aufklärungsarbeit. Deshalb soll der Besitz von kleinen Mengen Cannabis zukünftig nicht mehr strafrechtlich verfolgt, sondern als Ordnungswidrigkeit behandelt werden.

SPD: Prohibitionspolitik ist gescheitert

Bereits in der Vergangenheit hatten sich der drogenpolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Dirk Heidenblut, und die gesundheitspolitische Sprecherin, Sabine Dittmar, für eine liberalere Cannabis-Politik ausgesprochen. Laut einer Pressemitteilung der SPD-Gesundheitspolitikerin und Patientenbeauftragten, Martina Stamm-Fibich, ging die aktuelle Initiative von Dirk Heidenblut und ihr selbst aus.

„Eine verantwortungsvolle Drogenpolitik muss sich in erster Linie daran messen lassen, ob sie wirksamen Gesundheits-, Verbraucher- und Jugendschutz ermöglicht. Gemessen daran ist die bisherige Cannabis-Verbotspolitik ganz offenkundig gescheitert. Wir brauchen eine neue Cannabis-Politik“, so Stamm-Fibich.

Lebensrealitäten anerkennen

Die SPD stellt klar: Cannabis-Konsum gehört heute wie Alkohol-Konsum zur Lebensrealität in unserer Gesellschaft. Der Konsum von Cannabis lässt sich praktisch genauso wenig verhindern wie der von Alkohol.

„Im Gegensatz zu Alkohol ist es bei Cannabis aufgrund der bisherigen Verbotspolitik aber derzeit weder möglich, Qualität und Wirkstoffgehalt zu kontrollieren, noch lässt sich ein vernünftiger Jugendschutz gewährleisten“, so die SPD-Patientenbeauftragte.

Die Entkriminalisierung würde außerdem Polizei und Justiz erheblich entlasten. Das würde Ressourcen für wirksame Prävention und Aufklärung sowie für einen konzentrierten Kampf gegen den illegalen Drogenhandel frei machen, so die SPD.

Dass eine liberale Drogenpolitik erfolgreich sein kann, sei in Portugal zu beobachten. Portugal hat die Wende in der Drogenpolitik vor 17 Jahren vollzogen. Als Folge sei der Drogenkonsum allgemein und insbesondere bei jungen Menschen stark gesunken.

Cannabis-Politik: Stimmen aus der Union – pro und contra

Im September hat sich der erste Politiker der Unionsfraktion öffentlich für eine regulierte Cannabis-Abgabe ausgesprochen. Der CDU-Politiker Erwin Rüddel, Vorsitzender des Gesundheitsausschusses des Bundestages, hat erklärt, dass er sich Cannabis-Modellprojekte vorstellen könne. Er schlägt vor, „in einem kontrollierten Versuch Cannabis in Apotheken an registrierte Nutzer über 18 Jahren abzugeben.“

Die CSU ist bisher gegen jede Form der Liberalisierung in Sachen Cannabis-Politik. Sowohl der Gesundheitspolitiker Stephan Pilsinger wie auch Marlene Mortler, die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, halten an der Verbotspolitik fest. Cannabis werde verharmlost – davon ist Mortler überzeugt.

Wann kommt die Cannabis-Legalisierung?

Dem Bundestag in Berlin liegen derzeit drei Anträge der Opposition zur Lockerung des Cannabis-Verbots vor. So fordern die Linken, dass der Besitz von 15 Gramm Cannabis bundesweit straffrei sein soll. Und die FDP-Bundestagsfraktion spricht sich – wie jetzt die SPD – für wissenschaftliche Modellprojekte aus.

Die Grünen hingegen haben mit ihrem Cannabiskontrollgesetz einen umfangreichen Gesetzentwurf vorgelegt: Cannabis soll aus den strafrechtlichen Regelungen des Betäubungsmittelgesetzes herausgenommen werden, fordern sie. Stattdessen soll ein strikt kontrollierter legaler Markt für Cannabis geschaffen werden.

So befürworten die Grünen auch den Kurswechsel der SPD in Sachen Cannabis-Politik. Allerdings müsse der Rest der Partei noch nachziehen. Die Sprecherin für Drogenpolitik der Grünen Bundestagsfraktion, Dr. Kirsten Kappert-Gonther, erklärt gegenüber Leafly.de:

„Es ist gut und richtig, dass sich die SPD-Patientenbeauftragte und der drogenpolitische Sprecher für eine neue Cannabis-Politik aussprechen. Das macht deutlich: die kontrollierte Abgabe nutzt dem Gesundheitsschutz. Sogar der Vorsitzende des Gesundheitsausschusses im Bundestag von der CDU hat sich kürzlich für Modellprojekte ausgesprochen. Jetzt müssen SPD und CDU insgesamt nachlegen und auf die vernünftigen Stimmen aus den eigenen Reihen hören.“

Tatsächlich rückt eine liberale Cannabis-Politik in greifbare Nähe. Wie Kappert-Gonther anmerkt, gibt es im Bundestag genug Stimmen, die Cannabis-Modellprojekte unterstützen. Allerdings nur, sofern die SPD sich den Ideen ihrer Gesundheitsexperten anschließt:

„Rechnerisch gäbe es im Bundestag eine Mehrheit für Cannabis-Modellprojekte von Grünen, Linken, FDP und SPD. Wir Grüne haben das Cannabiskontrollgesetz in den Bundestag eingebracht. Die Abstimmung im Bundestag wird spannend.“

Leafly.de wird das Thema weiter verfolgen. Wir berichten, sobald die Anträge von Grünen, Linken und Liberalen in Sachen Entkriminalisierung von Cannabis abgestimmt werden.

 

Foto: DBT/Jörg F. Müller

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Hanf Journal NewsWahlsieg für Cannabis bei den Midterm Elections

  Die USA erhalten einen weiteren Bundesstaat mit legalem Marihuana.     Die in der Nacht zum 07. Oktober stattfindenden Zwischenwahlen in den Vereinigten Staaten ließen Bürger in vier Bundesstaaten zeitgleich über den künftigen Umgang mit Marihuana abstimmen. Während in North Dakota und Michigan über die komplette Legalisierung entschieden werden konnte, galt es in Utah…

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Leafly Deutschland NewsCannabis-Entzugssyndrom: Neue Erkenntnisse

In einer kürzlich durchgeführten Studie von der Columbia University in New York untersuchten die Forscher, wie viel Prozent der Menschen, die häufig Cannabis konsumieren, ein Cannabis-Entzugssyndrom entwickeln. Gemäß dem Diagnostik- und Statistikhandbuch für psychische Störungen (DSM-5) kann sich ein Cannabis-Entzugssyndrom zeigen, wenn innerhalb einer Woche nach Beendigung des Konsums mindestens drei der folgenden Symptome bestehen:

  • Reizbarkeit oder Feindseligkeit
  • Nervosität oder Angst
  • schlechter Schlaf
  • Appetitverlust
  • Unruhe
  • depressive Verstimmung
  • Zittern
  • Schwitzen
  • Fieber
  • Kopfschmerzen

„In einer sich schnell verändernden Welt mit Cannabisgesetzen, nimmt der Cannabiskonsum bei amerikanischen Erwachsenen weiter zu. Infolge dessen sind weitere Informationen über die Prävalenz und die Korrelate des klinischen Rückzugs in der Allgemeinbevölkerung von entscheidender Bedeutung“, so Studienautorin Prof. Deborah Hasin erklärte gegenüber der Presse.

Durchführung der Studie zum Cannabis-Entzugssyndrom

Die Forscher führten Interviews mit 36.309 Teilnehmern, die sich für die nationale epidemiologische Umfrage angemeldet hatten. Für die Analyse der Studie verwendeten die Forscher Daten von 1.527 Teilnehmern, die sich als häufige Cannabiskonsumenten identifizierten. Das bedeutet, dass sie mindestens 12 Monate vor der Teilnahme mindestens drei Mal pro Woche Cannabis konsumierten.

Im Ergebnis heißt es, dass 12 Prozent der Menschen, die häufig Cannabis rauchen, unter einem Cannabis-Entzugssyndrom leiden. Gleichzeitig wiesen die Forscher aber auch darauf hin, dass die Symptome des Entzugssyndroms mit psychischen Störungen wie Depressionen in der Familiengeschichte in Verbindung zu stehen schienen.

Diese Symptome wurden auch mit einer Reihe von psychiatrischen Störungen in Verbindung gebracht, darunter Stimmungsstörungen, Angststörungen (soziale Phobie, Agoraphobie und Panikattacken), Persönlichkeitsstörungen und posttraumatische Belastungsstörungen.

Häufige Symptome beim Cannabis-Entzugssyndrom

Von allen möglichen Entzugserscheinungen berichteten die Teilnehmer am häufigsten, dass sie unter den folgenden Beschwerden litten:

  • Nervosität oder Angstzuständen (76 Prozent der Befragten)
  • Feindseligkeit (72 Prozent)
  • Schlafproblemen (68 Prozent)
  • depressiven Verstimmungen (59 Prozent der Befragten)

Nur wenige Teilnehmer berichteten von körperlichen Symptomen wie Kopfschmerzen, Zittern und Schwitzen.

Das Cannabis-Entzugssyndrom war nicht signifikant mit der Häufigkeit assoziiert, mit der die Teilnehmer im Verlauf einer Woche Cannabis konsumierten.

„Die Symptome des Entzugssyndroms wie Depressions- und Angststörungen erfordern, dass der Arzt die Symptome des Entzugs und die damit verbundenen Faktoren kennt, um eine effektivere Behandlung bei häufigen Cannabiskonsumenten zu fördern“, führte Prof. Hasin aus.

Darüber hinaus äußerte sich Prof. Hasin besorgt über die Tatsache, dass es neue Möglichkeiten gebe, um Cannabis zu konsumieren, wie beispielsweise Verdampfer. Dies könne dazu führen, dass die Konsumenten nicht genau wissen, wie viel sie tatsächlich konsumieren.

Aus diesem Grund schlägt Prof. Hasin vor, dass Fachleute eine solide Strategie anstreben sollten, die es ihnen ermöglicht, die Auswirkungen von Cannabis auf eine Einzelperson in Abhängigkeit von der Konzentration, in der es konsumiert wird, besser einzuschätzen.

„Angesichts der Zunahme der Cannabis-Potenz in den letzten Jahrzehnten“, wird die Entwicklung zuverlässiger Maßnahmen zur Untersuchung der Wirkung der Cannabiskonzentration und der Verabreichungsmethode wichtig sein, um unser Verständnis des Cannabis-Entzugssyndroms zu verbessern“, so Prof. Hasin.

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