Planet Drogen

Marihuana Aktien - Informationen zu Cannabis InvestmentsClearstream gibt grünes Licht

Clearstream macht Nägel mit Köpfen und konkretisiert ihre Direktive. Endlich gibt es ein Update der „Restricted List„: Kurzum – nahezu alles bleibt beim alten – Insgesamt 73 (LPs und andere Aktien) bleiben handelbar, die PinkSheet-Titel, viele davon wahrscheinlich eh nur Scams, fliegen raus (37). Die meisten Titel waren die gehypten TenBagger des 2014er Hypes.   Clearstream Banking Handhabung von Wertpapieren im Zusammenhang mit Cannabis   17.07.2018 Clearstream Banking1 informiert die Kunden, dass […]

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Hanfparade, jedes Jahr in Berlinprotokumpel zur Hanfparade 2018

protokumpel – das ist deutschsprachiger Elektro-Rock und Hartpop mit Punk-samples und Attitüde!

In protokumpel vereinen sich hauptstadtrüpelei und liebe zum provinziellen ich. Zwischen Berlin und Leeden (nrw) zocken tim phonic und Logan Zufall angezerrte 8-bit snares für eine bessere welt. Mangel an adrenalin kann man ihnen ebensowenig nachsagen wie übertriebene sensibilität angesichts der „umstände“. während sie sich gegenseitig sinister und stets feierbereit „durch restberlin schubsen“, um herrgottnochmal bloß niemals still zu stehen, fragt man sich, während der eigene allerwerteste mit 140 BPM über den tanzboden schubbert, ob der grobmotorische elektropunk von protokumpel nicht vielleicht auf einer metaebene auch als sozialkritik funktioniert. Keine angst, im nächsten moment verwirft man derartige gedanken, denn „das system muss weg“ nimmt einem das denken ab. Affirmativ as fuck schallt es aus den subwoofern des landes: protokumpel for president. „sonst sind wir alle futschikato!“

die soundbastler Logan Zufall und tim phonic schreiben und singen ihre lieder seit 2009.
live packen sie auch gern ukulele und trompete aus. und haben mitunter einen live-drummer am start. den rest erledigt ihr genügsamer kumpel roland sp-404.
seit ihrer gründung spielten protokumpel mehr als 150 konzerte, unter anderem als support für jamie t.

Mehr zu ihnen findest du auf ihrer Homepage.

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Leafly Deutschland NewsHanfpartei in den Startlöchern

 „Hanfpartei – Die wahren Sozialdemokraten“

Sie nennt sich „Hanfpartei – Die wahren Sozialdemokraten“. Am 15. September dieses Jahres soll die offizielle Parteigründung in Lippstadt stattfinden. Auslöser für die Gründung war Cannabis als Medizin: Roland Kahl, Gründer der Hanfpartei, leidet seit seiner Jugend an Migräne. Obwohl er durch Selbstversuche wusste, dass Cannabis bei seiner Migräne hilft, musste er erst einen langen Weg durch die verschiedenen Standard-Therapien hinter sich legen. Schließlich galt er als „austherapiert“.

Die Hanfpartei will sich aber nicht als monothematischer Interessenverband verstanden wissen, dem es nur um die Legalisierung von Cannabis geht. Wirtschaftliche Themen spielen im Programm der Hanfpartei ebenfalls eine große Rolle. So steht selbstbewusst – wenn nicht großspurig – auf ihrer Webseite:

„Unser Konzept ist ökonomisch durchdachter als die Konzepte jeder anderen Partei. Wir dressieren den Kapitalismus, nutzen seine Antriebskraft, und ordnen ihn den Interessen sämtlicher Menschen unter. Als einzige Partei können wir die Mega-Probleme lösen, die andere Parteien nur verwalten: Armut, Niedriglohn, Niedrigrenten, Arbeitslosigkeit, Unterwerfung des Lebens unter die Anforderungen der Wirtschaft, Staatsverschuldung, Finanzspekulationen, Immobilienspekulationen, …“

Wer sich gegen die etablierten Parteien durchsetzen will, muss trommeln – das ist klar. Klar ist auch, dass keine Partei mit nur einem Thema bestehen kann. Dennoch wird deutlich: Die Nutzung von Hanf und die Freigabe und Entkriminalisierung von Cannabis ist zentrales Thema der Partei:

„Im Hanf zeigt die Natur ihr Genie: genügsam, hocheffizient, vielseitig nutzbar. Medizinisch und als Genussmittel (Cannabis), als Baumaterial, Textilfaser und ökologisches Wunder.“

Die Hanfpartei fordert nicht nur, Cannabis zu entkriminalisieren. Sie will auch alle Justizopfer rehabilitieren und entschädigen, die in der Vergangenheit wegen Cannabis zu Haft- oder Geldstrafen verurteilt wurden.

„Enkel-taugliche“ Philosophie

Die Werte und Ziel der Hanfpartei setzen auf soziale und ökologische Nachhaltigkeit: Eine Welt ohne Kriege. Einen Arbeitsmarkt, der den Interessen der Enkel-Generation untergeordnet ist. Eine nachhaltige Wirtschaft, die den Planeten ökologisch rücksichtsvoll behandelt, „damit auch Deine Enkel diesen wunderbaren Planeten genießen können“.

Werte und Ziele, die die Hanfpartei laut ihrem Programm verfolgt:

  • Demokratie
  • Freiheit
  • Grundrechte/Menschenrechte laut Grundgesetz und UN-Menschenrechtserklärung
  • Gemeinsamkeit
  • Kompatible Kulturen
  • Trennung von Staat und Kirchen/Religionen
  • Zukunftsfähigkeit

Forderungen der Hanfpartei

Wofür will sich die neue Hanfpartei ganz konkret einsetzen? Ein paar ausgewählte Beispiele aus dem Parteiprogramm:

Cannabis-Legalisierung

Einführung der sofortigen, rückwirkenden Entkriminalisierung sowie die kontrollierte Freigabe von Cannabis für Menschen über 18 Jahren. Personen, die aufgrund des Besitzes von Cannabis strafrechtlich belangt wurden, werden umgehend rehabilitiert. Jeder Erwachsene darf Cannabis erwerben und unter bestimmten Voraussetzungen zum Eigenbedarf anbauen.

Der Cannabis-Anbau zu Hause ist erlaubt, sinnvoller jedoch ist er in Cannabis-Genossenschaften (CG), die auch dem Wissensaustausch dienen. Pharmafirmen und Apotheken dürfen ebenfalls bei den CG Cannabis zur medizinischen Verwendung erwerben. Die Erforschung von Cannabis als Medizin hat hohe Priorität. Auch die Forschung und Zucht im Bereich Nutzhanf wird gefördert.

„Hanf soll ein integraler Bestandteil unserer Lebensweise in Landwirtschaft, Ernährung, Genussmittel, Pharmazie, Gesundheit, Industrie und Bekleidung sein, der uns von fossilen Rohstoffen weitestgehend unabhängig macht.“

Keine Steuern

Steuern zahlen nur Menschen mit einem Vermögen von über 30 Millionen Euro. Die Hanfpartei will das Steuersystem „neu denken“ und das aktuelle „ineffiziente, ultrakomplizierte und ungerechte alte Steuersystem auf den Müll“ werfen.

Wohlstand für alle

Grundlage ist ein bedingungsloses Grundeinkommen (BGE), das zu einhundert Prozent die Wirtschaft finanziert. Das BGE in Höhe von 2.000 Euro ist existenzsichernd und ermöglicht eine gesellschaftliche Teilhabe. Jeder Einwohner, der legal in Deutschland lebt, hat einen Rechtsanspruch darauf. Ohne Bedarfsprüfung und ohne Sanktionen.

Demokratie

Parteien und Lobbyisten will die Hanfpartei entmachten und das „revolutionärste aller demokratischen Systeme“ einführen: Temporäre Bürgerparlamente mit Abgeordneten, die zufällig per Los statt durch Wahlen bestimmt werden. Darüber hinaus will sie direkt gewählte Kanzlerinnen oder Kanzler, die keiner Partei angehören müssen. Dadurch erhalten die Menschen Ämter, die die Wähler für die bestimmte Position als geeignet betrachten.

Ambitionierte Pläne der Hanfpartei

Am 15. September wird in Lippstadt die Hanfpartei, die seit März inoffiziell besteht, formell gegründet. Dann wird auch der erste Landesverband ins Leben gerufen – für Nordrhein-Westfalen. Weitere Landesverbände sollen folgen.

Nach der Parteigründung müssen 4.000 Unterschriften gesammelt werden. Danach kann die Partei bei Wahlen antreten. Als realistisches Ziel hat sich die Partei die Bürgerschaftswahlen in Hamburg (entsprechen den Landtagswahlen in anderen Bundesländern) im Frühjahr 2020 gesetzt.

In den letzten Jahren haben sich mehrere kleine Parteien neu gegründet und auch teilweise durchgesetzt: Die Piratenpartei überraschte zuerst mit einem rasanten Erfolg, zerfleischte sich dann aber selbst und ist heute bedeutungslos. Die AfD ritt erfolgreich auf der Welle der Flüchtlingskrise und profitiert weiterhin davon, dass viele Bürgerinnen und Bürger sich von den etablierten Parteien nicht gehört fühlen.

Die Hanfpartei will sich als Alternative im linken Wählerspektrum etablieren. Sie sieht sich als Partei der „wahren Sozialdemokraten“, die das „linke Vakuum im Parteienspektrum füllt“:

„Denn die SPD hält immer noch an der neoliberalen Agenda 2010 fest. Die Grünen sind eine grün lackierte FDP für Müll trennende Besserverdiener. Und die Linke hat ihre eigentliche Zielgruppe – die Schwächsten im Inland – nicht nur vergessen. Sie hat das „Proletariat“ aufgegeben und verachtet die eigene Zielgruppe, die lieber die AfD wählt.“

Gelingt es der Hanfpartei, unzufriedene Nichtwähler zu mobilisieren und Protestwähler von der AfD, die ehemals links oder sozialdemokratisch gewählt haben, zurückzugewinnen, könnten wir die Hanfpartei in ein paar Jahren in einem Landtag wiedersehen.

Auf ihrer Webseite gibt es weitere Informationen über die Hanfpartei.

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Hanf Journal NewsHumulen – ein ganz besonderes Terpen

  Autor: Ferdinand Grün     Bevor wir in diesem kurzen Artikel klären, was genau es mit Humulen auf sich hat, brauchen wir zu Anfang noch ein paar Informationen über Terpene, denn: Was genau sind eigentlich Terpene?     In der Cannabispflanze kommen bis zu 600 verschiedene, nachgewiesene Inhaltsstoffe vor. Dazu zählen natürlich die bekannten…

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Hanf Journal NewsKein Cannabis für Polizisten

    Polizeibehörde muss keine kiffenden Bewerber einstellen         Sadhu van Hemp     Wie am gestrigen Montag der Presse mitgeteilt wurde, lehnte das Verwaltungsgericht Berlin bereits am 4. Juli den Eilantrag eines 40-jährigen Mannes ab, der gerichtlich gegen die Entscheidung der Polizei vorgegangen war, ihn wegen Cannabis-Konsums als Bewerber für den…

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Leafly Deutschland NewsSchmerzpatienten ersetzen Opioide durch Cannabis

Studie untersucht Einsatz von Cannabis bei Schmerzpatienten

Wissenschaftler aus den Vereinigten Staaten und Kanada untersuchten den Einsatz von medizinischem Cannabis und verschreibungspflichtigen Medikamenten. Hierbei wurde besonders die Gruppe der Schmerzpatienten ins Auge gefasst, die bisher Opioide oder andere starke Schmerzmittel einnehmen mussten. Die Gruppe bestand aus über 2.000 kanadischen Patienten, die legal Cannabis als Medizin einnehmen durften. Die Studie wurde im Journal of Headache and Pain veröffentlicht.

Ergebnisse der Studie

Bei den Patienten, die an chronischen Schmerzen litten, berichteten 73 Prozent, dass sie anstelle von Opioiden Cannabis als Medizin einnehmen. Die Schmerzpatienten, die spezifisch mit Kopfschmerzen bzw. Migräne diagnostiziert wurden, gaben häufig Cannabis als Ersatz für andere Medikamente an: In 43 Prozent der Fälle waren das Opioide, bei 39 Prozent Antidepressiva, bei 21 Prozent nichtsteroidalen Antirheumatika, bei 8 Prozent Triptane und ebenfalls bei 8 Prozent Antikonvulsiva.

Cannabis kann Opioide überflüssig machen

„Die meisten Patienten in den Schmerzgruppen berichteten, dass verschreibungspflichtige Medikamente durch medizinisches Cannabis ersetzt wurden, von denen die häufigsten Opiate / Opioide waren“, schreiben die Autoren der Studie.

Für sie ist die „Opioid sparende Wirkung“ von Cannabinoiden bemerkenswert. Die Autoren weisen weiter darauf hin, dass es inzwischen viele Belege dafür gibt, dass Cannabis bei der Entwöhnung von Opioiden helfen kann und daher ein Mittel zur Bekämpfung der Opioid-Epidemie sein könnte.

Die Ergebnisse der Studie stimmen mit zahlreichen anderen überein, die feststellten, dass Patienten in medizinischen Cannabis-Programmen den Einsatz von Opioid-Analgetika (Schmerzmittel) langfristig reduzieren oder letztendlich komplett abstellen.

Was sind Opioide?

Opioide ist ein Sammelbegriff für natürliche, aus dem Opium gewonnene, oder aber synthetisch herstellte Arzneimittel mit schmerzlindernden Eigenschaften. Die Wirkung beruht auf der Bindung an endogene Opioid-Rezeptoren. Opioide sind hochpotente Wirkstoffe, die mit Vorsicht angewendet werden müssen. Eine Überdosis ist lebensgefährlich. Opioide können als Rauschmittel missbraucht werden und zu einer Abhängigkeit führen.

Opioid-Krise in den USA

Die USA werden gegenwärtig von einer tödlichsten Opioid-Krise heimgesucht. In der Altersgruppe der unter 50-Jährigen sind Drogen mittlerweile die häufigste Todesursache – noch vor Verkehrsunfällen und Waffengewalt. Grund ist, dass Opioide in den USA in den letzten Jahren sehr häufig – und teilweise leichtfertig – verschrieben wurden. Strengere Verschreibungsrichtlinien allein können das Problem jedoch jetzt nicht mehr lösen. Viele Opioid-abhängige Menschen sind bereits auf Heroin umgestiegen. Der Stoff ist günstiger, potenter und in vielen Fällen auch leichter erhältlich als Schmerzmittel auf Rezept.

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Marihuana Aktien - Informationen zu Cannabis InvestmentsCharttechnik Update: Der Markt scheint angezählt…

Nach wie vor mangelt es an Impulsen, die dem Markt Auftrieb verleihen könnten! In der Konsequenz gibt er ab! Von Stillstand wie letzte Woche kann jedoch keine Rede mehr sein – es kommt die Tage immer mehr Dynamik ins Spiel, die sich jedoch negativ äussert! Nachfolgend ein Update meines letzten technischen Blogbeitrags: Der HMMJ notiert seit nunmehr 7 Tagen wie festgenagelt direkt unterhalb ihrem mittelfristig zentralen Widerstand: Der mittelfristige Trend bricht […]

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Hanfparade, jedes Jahr in BerlinNachschau Hanfparade zur Mary Jane

Vom 8. bis zum 10. Juni fand in der Arena Berlin Deutschlands größte Hanfmesse statt – die MARY JANE. Neben diversen Ausstellern, appetitlichen Food-Ständen, unterhaltsamen Live-Konzerten und aufklärenden Vorträgen hatte auch das Hanf Museum, die Hanfparade und die Hanffaser Uckermark einen einladenden Gemeinschafts-Messestand: Die liebevolle Dekoration aus getrockneten Hanfpflanzen, Vorhängen aus Hanfstoff und durch Hanfseile ersetzte Kabelbinder begeisterte Interessierte aus aller Welt.

Als einziger Stand für Baustoffe hatte das Museum eine kleine Ausstellung vorbereitet: Zu sehen gab es die leichtbrennbare Hanfdämmwolle im Vergleich zu Styropor und Steinwolle, sowie weitere Informationen über den Baustoff der Zukunft. Aus Sicherheitsgründen durften die Ballen Hanfstopfwolle leider nicht präsentiert werden. Des Weiteren konnten die Besucher Hanfseile in unterschiedlichen Stärken und Arten erwerben.

Heiß begehrt waren ebenso die gerösteten Hanfsamen, die in drei verschiedenen Geschmacksrichtungen angeboten wurden: Scharfes Chili, Rosmarin mit Knoblauch und Meersalz, und für die Süßmäuler eine kandierte Variante. Darüber hinaus gab es wohlschmeckenden Tee und köstliche Kekse, natürlich aus Hanf. Somit wurde den Gästen der Nutzen dieser vielseitig verwendbaren Wunderpflanze ein großes Stück näher gebracht.

Sehr erfreulich war die Vielzahl an Unterschriften, die das Museum gegen die Strafverfolgung von Cannabispatienten gesammelt hatte. Außerdem meldeten sich wieder ehrenamtliche Helfer für die Hanfparade an, die dieses Jahr am 11. August stattfinden wird.

Doch nicht nur für uns und das Hanf Museum war das Wochenende ein voller Erfolg: Gute Stimmung herrschte auch bei den Messenachbarn. Diese hatten eine wunderbare Gelegenheit den Besuchern der MARY JANE ihre Konzepte und Ideen vorzustellen. Negativ aufgefallen war bedauerlicherweise, dass nicht wenige Aussteller den Nachhaltigkeitsaspekt ignorierten und angebotene Billigprodukte in Plastik verpackten. Nichtsdestotrotz herrschte auf dem Messegelände eine unbeschwerte Stimmung und sorgte bei den Teilnehmern für ein aufregendes Informationserlebnis.

Wir sehen uns zum nächsten großen Hanf-Event: Der Hanfparade am 11. August in Berlin!

Und schaut doch mal bei unseren Förderern ‘rein. Neben unseren vielen “Helfenden Händen” machen sie die Hanfparade möglich! Danke an: Near Dark/Black Leaf, actiTube, Sensi Seeds, Weedmaps, Futurola, Barney’s Farm, VapoShop und BioBloom!

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Deutscher Hanfverband NachrichtenDHV vor Ort: Podiumsdiskussion der Jungen Union in Rosenheim

Kürzlich erreichte uns eine Einladung der Jungen Union aus dem bayrischen Rosenheim, die den Deutschen Hanfverband zu einer Podiumsdiskussion einlud. Micha Greif, der Sprecher des Hanfverbands München, war als Experte geladen und diskutierte für den Hanfverband mit. In diesem Veranstaltungsbericht schildern die Mitglieder des Hanfverbands München ihre Eindrücke.

Die Junge Union (JU) ist die Jugendorganisation der CDU und CSU. Ihr Kreisverband Rosenheim-Land lud unter dem Titel „Cannabis-Legalisierung Pro und Contra - ein Expertengespräch“ zu einer gut organisierten Podiumsdiskussion ein. Bekanntlich ist das Thema auch zunehmend im Gespräch bei der JU: So meldete sich letztes Jahr  im hohen Norden die Junge Union in Stormarn mit einer Legalisierungsbefürwortung und erst kürzlich hat sich als erster Landesverband die JU Berlin für die Legalisierung ausgesprochen.

Der Alltag im oberbayrischen Rosenheim ist allerdings ein anderer als der in der Weltstadt Berlin. Während in Berlin Verfahren wegen Cannabisbesitzes bis 15 Gramm eingestellt werden, kann in Oberbayern bereits der Fund eines einzigen Joints zu einer Hausdurchsuchung führen, die Steuerzahler tausende Euro kostet und zugleich niemandem hilft. Insbesondere die durch einen Polizisten erfolgte Tötung des unbewaffneten  mutmaßlichen Cannabisdealers Andre B. in Burghausen 2014 ist vielen in der Szene noch in unguter Erinnerung. Umso mehr war es zu begrüßen, dass der für Burghausen zuständige Polizeipräsident den Mut hatte, sich hier öffentlich argumentativ mit Vertretern des Hanfverbands auseinander zu setzen.

Auf dem Podium waren somit:

- Robert Kopp, Polizeipräsident Oberbayern-Süd

- Ludwig Binder, Geschäftsführer der Neon Suchthilfe Rosenheim

- Micha Greif, Sprecher der Münchener Ortsgruppe des Deutschen Hanfverbands

- Andreas Böhm, niedergelassener Nervenarzt in Rosenheim

Durch die Veranstaltung führten die Moderatorin Annette Resch (stv. JU-Kreisvorsitzende) und Matthias Eggerl (JU-Kreisvorsitzender).

Neben den oft gehörten Argumenten gab es einige Knackpunkte in der Diskussion. So sorgten gleich mehrere unbequeme Wahrheiten für Aufsehen. Unser Sprecher Micha Greif berichtete, dass viele Cannabiskonsumenten sagen, dass sie nie so einfach an Drogen kamen, wie früher in der Schule. Micha fragte daher, warum die Polizei noch für Drogenaufklärung an Schulen zuständig ist, wenn klar ist, dass die Polizei verpflichtet ist, Ermittlungen gegen Schüler aufzunehmen, wenn diese über Konsumprobleme reden. Drogenaufklärung an Schulen sollte stattdessen durch die dafür professionell geschulten Suchthelfer und Sozialarbeiter stattfinden.

Des Weiteren berichteten mehrere Cannabispatienten (u. A. Christoph Neuroth, Karl Huber und Franz Wolf) von ihren Problemen mit der Polizei und der Führerscheinstelle. Polizeipräsident Kopp entgegnete, dass auch Cannabiskonsumenten mit zu viel Cannabis am Steuer sitzen könnten und Kontrollen daher erforderlich seien. Außerdem glaubt Kopp nicht, dass Fachgeschäfte den Schwarzmarkt schwächen könnten und eine Weitergabe an Minderjährige auch dann nicht ausgeschlossen sei. Micha entgegnete hierzu, dass die aufgrund der garantiert streckmittelfreien Produkte gewährleistete Qualität, die genauen Wirkstoffangaben und die bessere Produktauswahl die meisten veranlassen würden, die Fachgeschäfte gegenüber dem Schwarzmarkt zu bevorzugen. Die Weitergabe von Cannabis an Minderjährige würde auch nach einer Legalisierung natürlich weiterhin strafbar bleiben. Dem von Nervenarzt Böhm angesprochenen Risiko der Überdosierungen bei Haschkeksen könnte mit genauen Inhaltsangaben entgegengewirkt werden.

Nervenarzt Andreas Böhm warnte insbesondere Jugendliche vor den Gesundheitsgefahren von regelmäßigem Cannabis-Konsum. Er widersprach jedoch sogleich der Darstellung, dass Cannabis eine Einstiegsdroge sei, zudem sei nicht jeder Konsum gleich problematisch. Auch er warb für einen neuen Umgang mit Cannabis-Konsum. Unter legalen Bedingungen werde die Verfügbarkeit schwächerer Cannabissorten besser, womit eine Verringerung der Suchtgefahr einhergehen könnte.

Ludwig Binder von der Neon Suchthilfe machte zudem deutlich, dass bevormundendes Auftreten gegenüber jungen Menschen oft nicht zum gewünschten Erfolg führe. Bei Alkohol haben sich „Genusstrainings“, bei denen die sichere Nutzung im Vordergrund stehe, als am wirksamsten erwiesen. Fehlende Genusstrainings können zu einem falschen Umgang führen, der die Suchtgefahr erhöhe. Bei Cannabis sind laut Binder maximal 10 % der Konsumenten suchtkrank, da müsse man den aktuellen Umgang mit den anderen 90 % hinterfragen. Eine Legalisierung würde auch die Möglichkeiten der Suchthilfe verbessern. Aus dem Publikum wurde die Befürchtung geäußert, dass eine Legalisierung zu mehr Drogenkonsum führen würde und in der Folge höhere Steuerzahlungen für die Suchthilfe erforderlich seien. Dem wurde entgegnet, dass eine Legalisierung den regelmäßigen Konsum praktisch nicht erhöht und die Gelder bei der Suchthilfe sehr gut investiert wären, da viele der Klienten nach einer überschaubaren Zeit mit der Suchthilfe ihre Krisen bewältigen, wieder voll im Leben stehen und dann auch selbst wieder Steuern zahlen.

Außer Polizeipräsident Kopp sprachen sich alle Podiumsteilnehmer für eine Entkriminalisierung oder Legalisierung von Cannabis aus.

Todesschüsse in Burghausen ebenfalls Thema

Doch es wurde nicht nur über die Legalisierung diskutiert: Die Diskussionsrunde bot dem DHV-Repräsentanten Micha Greif die Gelegenheit, mit Polizeipräsident Kopp als aktuell für Burghausen zuständigen Polizeichef noch auf den Todesschützen von Burghausen anzusprechen. Der Polizist hatte dem flüchtenden, unbewaffneten Andre B. aus 6-10 Metern Entfernung in einem Wohngebiet in den Hinterkopf geschossen und später angegeben, auf die Beine gezielt zu haben. Die strafrechtlichen Ermittlungen wurden ohne Prozess eingestellt. Micha fragte, wie Herr Kopp das Geschehene beurteilt und ob man als Polizist - bei einem derart schlechten Schützen - nicht Angst haben müsse, vom eigenen Kollegen im Einsatz erschossen zu werden. Kopp antwortete, dass er vor seinen Kollegen keine Angst habe, auch nicht vor den Schusswaffen. Darüber hinaus könne er es sich auch einfach machen und sagen, dass er 2014 noch nicht im Amt war und den Fall nicht kenne, was für lautes Gelächter im Saal sorgte. „Das Verfahren wurde eingestellt“ war aber keine befriedigende Antwort für Micha Greif, der nun wissen wollte, wie Kopp es als Dienstherr beurteile, dass dieser Polizist den Dienst an der Waffe fortsetzen dürfe. Auch hier verwies Kopp erneut darauf, dass das Verfahren eingestellt wurde. Später beim abschließenden Gruppenfoto wurde es eng auf dem Podium. Herr Polizeipräsident Kopp sagte sinngemäß freundlich zu Micha, dass er ihn nicht vom Podium drängen möchte. Micha antwortete freundlich: „Das Verfahren dazu würde wohl eh eingestellt werden.“

Festzuhalten bleibt: Auch in Bayern ist die Junge Union zunehmend offen für Diskussionen, wenn auch, im Gegensatz zum Berliner JU-Landesverband, eine neutrale Haltung zum Thema Legalisierung gewahrt bleibt. Wir danken für die Einladung und die gute Organisation der gelungenen Veranstaltung.

Ein Blogbeitrag der Münchener DHV-Ortsgruppe. Foto: Roman Meyer

Sonderthemen: 

Die HanfplantageWeniger als einen Monat bis zur Hanfparade 2018

In weniger als einen Monat startet die Hanfparade in Berlin. Am 11. August ist es so weit: wir gehen für die Legalisierung von Cannabis als Rohstoff, Medizin und Genussmittel auf die Straße und Demonstrieren!

 

Route der Hanfparade 2018 in Berlin

Route der Hanfparade 2018 in Berlin

Flyer der Hanfparade 2018

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Hanfparade, jedes Jahr in BerlinMagazin zur Hanfparade 2018

Um unsere Ziele und viele Hintergrundinformationen zu Hanf an unsere Teilnehmer und interessierte Mitbürger zu bringen, erscheint seit 2017 das "Hanfparade Magazin". Das Magazin erscheint 2018 in einer Auflage von 20.000 Stück und wird Deutschlandweit verteilt, sowie am Tag der Hanfparade an Teilnehmer/innen und Passanten.

Hier kannst du die Ausgabe zur Hanfparade 2018 anschauen und downloaden:

  • Hanfparade Magazin 2018 Bildschirmversion
  • Hanfparade Magazin 2018 Druckversion

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Leafly Deutschland NewsCBD bei der Behandlung von Psychosen

Cannabis bei Psychosen? Das ist doch kontraproduktiv! Oder nicht?

Häufig wird beim Cannabiskonsum vor der Gefahr von Psychosen gewarnt. Das Risiko, eine Psychose zu entwickeln, soll bei Cannabis-Konsumenten zwei- bis dreimal höher sein als bei Nichtkonsumenten. Die Zusammenhänge sind jedoch sehr komplex und noch nicht vollkommen verstanden, weshalb diese Annahme nicht mit letzter Sicherheit bestätigt werden kann. Inzwischen erkennen Wissenschaftler jedoch, dass Cannabis vermutlich auch vor einer Psychose schützen kann.

THC oder CBD, das ist hier die Frage

Zwar kann das Cannabinoid THC aus der Cannabispflanze die Entstehung einer Psychose begünstigen, das nicht-psychoaktive Cannabinoid CBD scheint gegenteilig zu wirken. Das ist auch gar nicht so widersinnig, wie es zunächst erscheint. Denn im Gehirn finden sich zahlreiche Bindungsstellen für Cannabinoide und diese sind nicht nur dazu da, um einen Menschen „high“ zu machen, sondern weil der Körper selbst Cannabinoide produzieren kann. Diese Endocannabinoide sind an der Steuerung unterschiedlicher Vorgänge beteiligt. Die Cannabinoide aus der Cannabispflanze THC und CBD greifen an verschiedenen Stellen mit verschiedenen Wirkungen in diese Regelkreise ein. Neueste Studien sprechen dafür, dass CBD zur Linderung der Psychose-Symptome hilfreich sein könnte.

Was ist eine Psychose und wie äußert sich diese?

Bei der Psychose handelt es sich um eine psychische Störung, bei der die Wahrnehmung sowie die Auffassung der Realität erheblich beeinträchtigt sein kann. Da eine Psychose ganz unterschiedliche Symptome zeigen kann, gibt es kein klassisches Erscheinungsbild, an dem man sie erkennen kann.

Es gibt jedoch einige Merkmale, die bei Betroffenen besonders häufig auftreten:

  • Der Realitätsverlust wird als typisches Symptom der Psychose charakterisiert. Der Betroffene verliert den Bezug zu dem, was wirklich ist. Er hat Wahrnehmungsstörungen und kann sich in seinem Wesen deutlich verändern
  • Betroffene mit einer Psychose hören meist Stimmen, fühlen sich verfolgt und von anderen bedroht. Die Bedrohung kann sogar von eigentlich vertrauten Personen ausgehen, die für den Betroffenen nicht als solche erkennbar sind. Hört ein Betroffener Stimmen, so können diese ihm Befehle erteilen, ihn bedrohen oder ihm Angst machen
  • Zudem kann eine Psychose auch dazu führen, dass der Betroffenen seinen Körper verändert wahrnimmt (Körperhalluzinationen)
  • Ein weiteres auffälliges Symptom, welches häufig zu beobachten ist, ist die Veränderung des formalen Denkens. Betroffene reden zusammenhangslos und durcheinander, können sich nicht konzentrieren und wechseln häufig grundlos das Thema
  • Außerdem sind sie antriebslos und leiden unter depressiven Verstimmungen, die zu einer starken inneren Unruhe führen und auch körperliche Folgen wie vorübergehende Bewegungsunfähigkeit mit sich bringen können. Oft können Psychotiker ihren Alltag deshalb nicht mehr ohne die Hilfe anderer meistern

Da nicht bei jeder Psychose die genannten Symptome auftreten und sie auch in unterschiedlicher Ausprägung vorkommen können, ist ein Psychotiker unter Umständen nur schwer oder gar nicht als solcher identifizierbar. Trotzdem gibt es erste Anzeichen, die auf eine Psychose hindeuten können. So ziehen sich Psychotiker immer mehr von der Außenwelt zurück und geben ihre sozialen Kontakte auf. Depressionen, Angstzustände und starke Stimmungsschwankungen können außerdem auf eine psychotische Erkrankung hindeuten.

Vor allem dann, wenn die Psychose nicht organisch bedingt ist, kommen häufig sogenannte Prodromalsymptome vor. Es handelt sich dabei um unspezifische Frühsymptome wie sozialer Rückzug, Probleme in der Alltagsbewältigung, Depressionen, Angstzustände, Unruhe, Antriebslosigkeit, Schlaf- und Konzentrationsstörungen oder der Verlust der Lebensfreude.

Da diese Symptome häufig schon Monate oder sogar Jahre vor einer Psychose auftreten, werden sie nur selten mit einer solchen in Verbindung gebracht. Außerdem können sie natürlich auch Anzeichen anderer Erkrankungen sein oder auf psychische Belastungen zurückgeführt werden. Das führt dazu, dass nicht-organische Psychosen oft spät erkannt werden. Organisch bedingte Psychosen treten ohnehin plötzlich auf und kündigen sich vorab nicht durch Symptome an.

Überblick über häufig auftretende Symptome einer Psychose

  • Halluzinationen: Die meisten Psychotiker hören befehlende oder kommentierende Stimmen. Möglich ist auch, dass sie Personen, Gegenstände oder Lichtblitze sieht, die nicht vorhanden sind.
  • Inhaltliche Denkstörungen: Häufig fühlen sich Betroffene verfolgt oder sie glauben, geheime Botschaften beispielsweise durch das Radio zu empfangen. Der Größenwahn ist ebenso ein häufig auftretendes Symptom, bei dem die Betroffenen davon überzeugt sind, beispielsweise ein Superheld oder Gott zu sein. Auch Zwangsgedanken gehören zu den häufigen Symptomen.
  • Ich-Störungen: Betroffene empfinden sich selbst als fremd. Beispielsweise können sie der Meinung sein, dass ihr Arm nicht zu ihnen gehört oder aber sie sind der Meinung, die Gedanken von anderen Menschen lesen zu können. Möglich ist auch, dass der Betroffene glaubt, dass seine Gedanken von einer fremden Macht geraubt werden (Gedankenentzug).
  • Formale Denkstörungen: Häufig ist der Wortschatz des Betroffenen eingeschränkt und das Denken auf wenige Themen begrenzt (Gedankenarmut). Das Denken ist oftmals zerfahren und wichtige Details können nicht mehr von unwichtigen unterschieden werden. Einige Betroffene haben das Gefühl, dass die Umwelt nicht real ist (Derealisation) oder man glaubt, von einer äußeren Macht manipuliert/gesteuert zu werden.

Was sind die Ursachen für eine Psychose?

Die Ursachen einer Psychose können vielfältig sein. Es wird zunächst zwischen organischen und nicht-organischen Ursachen unterschieden, wobei die organisch bedingten Psychosen durch eine Erkrankung ausgelöst werden und eindeutig eine akute körperliche Ursache haben. Durch eine adäquate Behandlung dieser Ursache können die psychotischen Symptome gemindert werden.

Nichtorganische Psychose

Eine nichtorganische Psychose hat dagegen keine körperliche Ursache und ist daher nicht organisch bedingt. Die Entstehung einer solchen Psychose kann daher nicht vollständig nachvollzogen und komplett geklärt werden. In der Wissenschaft wird davon ausgegangen, dass eine nicht-organische Psychose durch den Einfluss verschiedener Umstände entsteht. Infekte, Traumata und Umwelteinflüsse können das Risiko einer nicht-organischen Psychose beeinflussen, wobei auch die individuelle Anfälligkeit eine Rolle spielt. Diese wird durch die Genetik bestimmt und macht manche Personen für eine nicht organisch bedingte Psychose besonders angreifbar. Als nicht-organische Psychosen werden Schizophrenie und affektive Störungen wie Manie und Depression gezählt. Die Symptome beider Erkrankungen können auch kombiniert auftreten, man spricht dann von einer schizoaffektiven Psychose.

Organisch bedingte Psychose

Bei einer Psychose, die eindeutig eine körperlich bedingte Ursache hat, spricht man von einer organisch bedingten Psychose. Ursachen einer organischen Psychose können organische Erkrankungen, die Einnahme von Psychostimulanzien und Nebenwirkungen eines Medikamentes sein. Erkrankungen wie Tumore im Gehirn, Epilepsie, Parkinson oder Multiple Sklerose sowie Traumata, Wochenbettdepressionen oder Stoffwechselerkrankungen können für eine organische Psychose ursächlich sein. Dies bedingt zugleich, dass eine organische Psychose durch die Behandlung der zugrunde liegenden Krankheit mitbehandelt wird und vollständig zurückgehen kann, ohne gezielt behandelt werden zu müssen.

Psychose: Behandlung und medikamentöse Therapie

Eine Psychose sollte möglichst früh erkannt und behandelt werden, um einen Therapieerfolg zu begünstigen. Dabei hängt die Therapie natürlich auch davon ab, ob die Psychose eine organische oder nicht-organische Ursache hat und wie stark sie ausgeprägt ist.

Bei einer schweren Psychose ist ein stationärer Aufenthalt in einer speziellen Fachklinik nicht vermeidbar. Leichte Psychosen können auch ambulant oder in einer Tagesklinik erfolgreich behandelt werden. Der Schritt in die Behandlung ist dabei nicht immer einfach, denn die Erkrankten sind sich ihrer Situation oft nicht bewusst und verweigern die Zusammenarbeit. Vor allem für Ärzte und Angehörige ist das eine schwere Situation, die Kraft und Durchsetzungsvermögen verlangt.

Wenn eine nicht-organisch bedingte Psychose behandelt werden soll, erhält der Patient in der Regel Medikamente gegen die psychische Erkrankung, die der Psychose zugrunde liegt. Dabei handelt es sich häufig um sogenannte Neuroleptika, die die typischen Symptome reduzieren und den psychischen Zustand des Patienten positiv beeinflussen. Auch andere Medikamente, zum Beispiel Antidepressiva oder Lithium, werden eingesetzt.

Darüber hinaus werden Sozio- oder Psychotherapien durchgeführt. Diese helfen, die Ursachen der Psychose herauszufinden und sollen den Betroffenen dabei unterstützen, ihren Alltag besser bewältigen zu können. Die Therapie mit Medikamenten geht meistens über mehrere Jahre oder ist sogar dauerhaft, um einen Rückfall zu vermeiden. Dabei ist allerdings zu beachten, dass eine nichtorganische Psychose in unterschiedlicher Form auftreten und sich auch durch einen einmaligen Schub ausdrücken kann. Sie muss also nicht zwingend dauerhaft sein. Zwischen einzelnen Schüben kann ein Patient auch scheinbar beschwerdefrei sein.

Problematisch bei vielen Psychotikern ist, dass diese immer wieder ihre Medikamente eigenmächtig absetzen, da sie sich für psychisch gesund halten. Dies hat zur Folge, dass Betroffene wiederum einen psychotischen Schub bekommen. Eine dauerhafte Medikation bei einem Psychotiker durchzuführen, ist meist unmöglich, weshalb oftmals auf Depot-Neuroleptika zurückgegriffen werden muss.

Wenn für eine Psychose ein eindeutig organischer Grund vorliegt, wird die Behandlung anders geführt. Bei der organisch bedingten Psychose muss es vorrangig darum gehen, die Ursache der Erkrankung zu beheben. Ist eine Krankheit als Ursache für die Psychose feststellbar, geht es darum, die Krankheit als Auslöser der Psychose zu behandeln, das heißt, zum Beispiel einen Tumor zu entfernen oder Medikamente zu ersetzen, deren Nebenwirkungen eine Psychose auslösten.

Im Falle einer gelungenen Beseitigung der Grunderkrankung kann man davon ausgehen, dass sich eine organisch bedingte Psychose von allein zurückbildet. Eine akute körperlich bedingte Psychose bleibt in der Regel ohne bleibende Folgen und verschwindet komplett. Während der Behandlung ihrer Ursache können außerdem Psychopharmaka eingesetzt werden, um dem Betroffenen vorübergehend zu helfen und die Beschwerden zu lindern.

Aktuelle Studien zu CBD und seiner antipsychotischen Wirkung

Bereits im Jahr 2012 weisen Forscher der Ruhr-Universität Bochum darauf hin, dass eine enge Beziehung zwischen Cannabis, dem Endocannabinoidsystem und Psychosen besteht. Eine Vielzahl von Tier- und Humanstudien fanden eine Dysregulation von Endocannabinoid-Signalwegen bei Psychosen. Erhöhte Anandamid-Spiegel bei Schizophrenie-Patienten, die negativ mit psychotischen Symptomen korrelieren, weisen auf eine protektive Rolle hin, während 2-Arachidonoylglycerol psychosensiblen kognitiven Beeinträchtigungen entgegenwirkt.

Somit könnte eine pharmakologische Manipulation des endogenen Cannabinoid Systems mit potenziellen antipsychotischen Eigenschaften verbunden sein. In der erstellten Übersichtsarbeit der Forscher heißt es, dass die Hypothese einer antipsychotischen Wirkung von Cannabinoiden überwiegend bestätigt werden kann. CBC scheint sogar mit seinem pharmakologischen Profil ähnlich zu atypischen Antipsychotika überlegen zu sein.

Forscher der Heidelberger Universität sahen im Jahr 2016 den dringenden Bedarf für die Entwicklung neuer Therapieoptionen, die weniger Nebenwirkungen aufweisen als Standardantipsychotika. Das Endocannabinoid System wurde als neues potenzielles Ziel angesehen, während der chronische Cannabiskonsum selbst als Risikofaktor für die Entstehung von Psychosen angesehen wird, scheint CBD kein Potenzial zu haben, eine Psychose auszulösen.

Obwohl Ergebnisse aus Tierversuchen in gewissem Maße widersprüchlich sind und von Verhaltensparadigmen, Behandlungsdauer und experimentellen Bedingungen abhängig zu sein scheinen, hat CBD sowohl bei Nagern als auch Rhesusaffen antipsychotische Eigenschaften gezeigt.

Nach einigen individuellen Behandlungsversuchen zeigte die erste randomisierte, doppelblinde, kontrollierte klinische Studie, dass CBD bei akuter Schizophrenie antipsychotische Eigenschaften aufweist, die mit dem Antipsychotikum Amisulprid vergleichbar sind, während es von einem überlegenen, placeboähnlichen Nebenwirkungsprofil begleitet wird.

Da die klinische Verbesserung durch CBD signifikant mit erhöhten Anandamid-Spiegeln assoziiert war, scheint es wahrscheinlich, dass seine antipsychotische Wirkung auf Mechanismen beruht, die mit erhöhten Anandamid-Konzentrationen verbunden sind. Obwohl eine Vielzahl von Wirkungsmechanismen vorgeschlagen wurde, muss die potenzielle Relevanz für die antipsychotische Wirkung von CBD noch untersucht werden. Die Aufklärung dieser Mechanismen sowie die Etablierung der antipsychotischen Wirksamkeit von Cannabidiol und das hoffentlich gutartige Nebenwirkungsprofil sind Gegenstand einer Reihe von bereits begonnenen klinischen Studien.

Antipsychotika, Dopaminrezeptoren und die Wirksamkeit von CBD

Noch interessanter und aktueller ist eine Arbeit von Prof. Philip McGuiere vom Kings College in London aus dem Jahr 2018. Der Forscher erklärt hier, dass die Wirkung von Antipsychotika damit zu erklären ist, dass die Wirkstoffe die Dopaminrezeptoren blockieren. Allerdings sei Dopamin nicht der einzige Neurotransmitter (Botenstoff), der in seiner Funktion bei einer Psychose verändert ist. Bei einigen Betroffenen kann die Dopamin-Funktion auch normal sein, weshalb eine neue Therapieoption notwendig sei, die auf unterschiedliche Neurotransmittersysteme abzielen.

Im Rahmen der randomisierten Studie erhielten 88 Schizophrenie Patienten sechs Wochen lang entweder 1000 Milligramm CBD pro Tag oder ein Placebo neben der antipsychotischen Medikation. Die psychotischen Symptome bei den Patienten der CBD-Gruppe reduzierten sich signifikant.

Cannabidiol (CBD) stellt aufgrund eines breiten Spektrums pharmakologischer Wirkungen ein neues vielversprechendes Medikament dar.

Um die klinische Wirksamkeit von CBD mit seinen pharmakologischen Wirkmechanismen in Beziehung zu setzen, führten die Wissenschaftler eine bibliografische Suche über alle klinischen Studien durch, in denen die Anwendung von CBD zur Behandlung psychiatrischer Symptome untersucht wurde.

Die bisherigen Ergebnisse deuten darauf hin, dass

  • CBD bei Schizophrenie hauptsächlich durch die Endocannabinoid-Signalgebung und des Cannabinoid-Rezeptor-Typ-1-Antagonismus antipsychotische Wirkungen ausüben kann
  • die CBD-Verabreichung akute anxiolytische Wirkungen bei Patienten mit generalisierter sozialer Angststörung durch Modifikation des zerebralen Blutflusses in spezifischen Gehirnstellen und Serotonin-1A-Rezeptoragonismus zeigt
  • CBD Entzugserscheinungen durch die Modulation von Endocannabinoid-, serotoninergen und glutamatergen Systemen verringert

Die aktuellen Belege zeigen, dass CBD die Fähigkeit besitzt, psychotische, Angst- und Entzugssymptome durch verschiedene hypothetische pharmakologische Eigenschaften zu reduzieren. Weitere Studien sollten jedoch größere randomisierte kontrollierte Proben einschließen und die Auswirkungen von CBD auf biologische Maßnahmen untersuchen, um die klinischen Effekte von CBD mit möglichen Veränderungen der Signaltransduktion von Neurotransmittern und strukturellen und funktionellen zerebralen Veränderungen in Beziehung zu setzen.

Fazit

Das Zusammenspiel der Neurotransmitter (Botenstoffe) im Gehirn ist sehr komplex und noch nicht gänzlich verstanden. Wenn ein Neurotransmitter medikamentös beeinflusst wird, kann dieses Zusammenspiel gestört werden. Zu diesen Botenstoffen, die bei einer Psychose vermutlich eine Rolle spielen, gehören auch die Endocannabinoide (körpereigene Cannabinoide, die den Cannabinoiden aus der Cannabispflanze ähneln).

Wiederum sind die Endocannabinoide ein Teil des Endocannabinoid Systems im Körper, die an spezifischen Cannabinoid Rezeptoren andocken und damit die Gesundheit beeinflussen. Dass das Endocannabinoidsystem an psychotischen Erkrankungen beteiligt sein kann, wird schon länger vermutet. So können die Cannabinoide wie CBD oder THC aus der Cannabispflanze ebenso wie die Endocannabinoide das Endocannabinoid System beeinflussen.

Das psychoaktive Cannabinoid THC ist in der Lage, psychotische Symptome auszulösen, sowohl bei gesunden Personen als auch psychotisch erkrankten Personen. Wiederum scheint das nicht-psychoaktive Cannabinoid CBD die Entstehung einer Psychose nicht zu begünstigen, vielmehr kann es vermutlich die Symptome unterbinden. Hier sind viele weitere klinische Studien erforderlich, um dies zu bestätigen.

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Deutscher Hanfverband NachrichtenVideo: DHV-Chef Georg Wurth zur Cannabislage der Nation

Der Sommerlochkommentar 2018

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Es geht nicht nur in der Politik in die Sommerpause, auch DHV-Geschäftsführer Georg Wurth tritt seinen wohlverdienten Sommerurlaub an - nicht aber ohne euch vorher noch einen Ausblick auf das weitere Geschehen zu geben. Kurz vor seinem Urlaub erklärt er euch daher, warum er dieses Sommerloch besonders spannend findet.

Mit diesem Sommerlochkommentar verabschiedet Georg sich für die nächsten drei Wochen. Das Team des DHV wünscht allen ein paar entspannte Sommerwochen! Im August drehen wir wieder voll auf, am besten mit 2.500 Mitgliedern mehr im Rücken!

Dir gefällt unsere Arbeit? Dann werde Teil des Hanfverbands und helf uns dabei, die Legalisierung in Deutschland voranzutreiben!

Sonderthemen: 

Leafly Deutschland NewsCannabis als Therapieoption bei neurodegenerativen Erkrankungen

Im Online-Magazin „MIAMI´S COMMUNITY NEWSPAPER“ wurde jetzt ein Artikel von der amerikanischen Medizinerin Dr. Michelle Weiner, die Praxen in Miami, Hollywood und Boca unterhält, zum Thema „Cannabis als Therapieoption für Patienten mit neurodegenerativen Erkrankungen“ veröffentlicht.

Cannabinoide können vor allem Älteren helfen

Sie führt aus, dass immer mehr Ärzte ihren Patienten naturheilkundliche Therapien anbieten. 92 Prozent der Senioren würden an einer und 77 Prozent mindestens an zwei chronischen Erkrankung leiden. Die Fähigkeit des Körpers, die Homöostase (Gleichgewicht der physiologischen Körperfunktionen) mit fortschreitendem Alter aufrechtzuerhalten, sei schwierig, insbesondere wenn Arzneimittel ins Spiel kommen, so Dr. Weiner.

Durch präzise genetische Mechanismen werden viele verschiedene Arten von exzitatorischen und inhibitorischen Neuronen aus verschiedenen Arten von neuralen Stammzellen erzeugt. Der Prozess der Neuronenbildung kann die Gedächtnisfunktion verbessern. Wenn wir älter werden, zeigen die neuralen Stammzellen und ihre Vorläuferzellen eine verminderte Proliferation und Neuronenproduktion, von der angenommen wird, dass sie zu altersbedingten kognitiven Beeinträchtigungen und reduzierter Plastizität beitragen.

Cannabinoide können die Neurogenese unterstützen

In den frühen 1990er Jahren wurde entdeckt, dass unser Körper Endocannabinoide produziert, die unsere Endocannabinoidsystem aktivieren, die in der Struktur den Phytocannabinoiden aus der Cannabispflanze ähnlich sind. Diese Cannabinoide können eine Neurogenese (Bildung von Nervenzellen aus bestimmten Stamm- oder Vorläuferzellen) unterstützen, führt Dr. Weiner in ihrem Artikel aus.

CBD gegen neurodegenerative Erkrankungen

CBD beschreibt Dr. Weiner als Cannabinoid mit enormen medizinischen Vorteilen, ohne dass es psychoaktiv wirkt. Durch die Einnahme von CBD können die Funktionen des Endocannabinoidsystems verbessert werden. So sei CBD ist ein neuroprotektives, antioxidatives und entzündungshemmendes Mittel, das oxidativen Stress, Stickoxidsynthase, Lipidperoxidation, freie Radikale und mitochondriale Dysfunktionen verringern kann, umso gegen neurodegenerative Erkrankungen wie Alzheimer, Parkinson, ALS, MS eingesetzt zu werden.

Weiter führt Dr. Weiner aus, dass beispielsweise ein Alzheimer-Patient oder ein Patient mit einer traumatischen Hirnverletzung mithilfe von CBD die Konzentrationsfähigkeit verbessern, Angstzustände reduzieren und die Schlafqualität verbessern könne. So hält CBD die Calciumhomöostase aufrecht und hemmt das Glutamat, wodurch die Exzitotoxizität wird. Mit dem Begriff Exzitotoxizität wird die Schädlichkeit von Neurotransmittern wie Glutamat bezeichnet, die zu einer Reizüberflutung der Nervenzelle und infolge dessen zur Apoptose (Zelltod) des Neurons führen kann.

Präklinische Tierstudien, die im International Journal of Neuropsychopharmacology veröffentlicht wurden, zeigen, dass CBD das Gehirnwachstum im Hippocampus von Mäusen fördert. Die anxiolytische Wirkung von CBD auf chronisch gestresste Mäuse hängt von der hippokampalen Neurogenese und der Beteiligung des Endocannabinoidsystems ab. Das Scripps Research Institute berichtete, dass „Cannabis auch das Fortschreiten der Demenz verlangsamen könnte.“

THC zur Linderung von Demenz-Symptomen

Im Jahr 2016 untersuchten israelische Forscher THC, um die Symptome einer Demenz zu lindern. Studien, die an der Universität Bonn und der Hebräischen Universität in Nature Medicine veröffentlicht wurden, zeigen, dass THC das Enzym hemmt, das für die Aggregation von Amyloid-Plaques, dem Kennzeichen der Alzheimer-Demenz, verantwortlich ist. THC konnte die kognitiven Funktionen in älteren Tiergehirnen verjüngen.

In der Zeitschrift für Neurologie, Neurochirurgie und Psychiatrie im Jahr 2013 wurde ausgeführt, dass THC bei der Behandlung der Parkinson-Krankheit nützlich ist, indem es zur Vorbeugung von Schäden beiträgt, die durch freie Radikale verursacht werden.

Eine neue Studie des Centers for BrainHealth an der Universität von Texas in Dallas zeigt, dass der THC-Spiegel direkt mit Veränderungen in der Sauerstoffverwertung des Gehirns korreliert. Chronische Cannabiskonsumenten hatten einen höheren zerebralen Blutfluss und extrahieren mehr Sauerstoff aus dem Bluthirnfluss als Nichtnutzer. Der Blutfluss im Putamen, einem Bereich im Gehirn, der mit Belohnung, Lernen und Gewohnheit verbunden ist, war bei den Benutzern ebenfalls größer.

Da Cannabis Blutgefäße erweitern kann, den Mechanismus, für den es bei Glaukom verwendet wird, kann es auch zusätzliche Kreislaufwege entwickeln und wird derzeit an Schlaganfall- und Herzinfarktpatienten untersucht.

Fazit von Dr. Weiner

Dr. Weiner führt abschließend aus, dass Cannabis eine Therapieoption für Patienten mit neurodegenerativen Erkrankungen sei und für diejenigen, die die Funktionen ihres Endocannabinoidsystems fördern möchten. Denn das Endocannabinoidsystem habe neuroprotektive und entzündungshemmende Fähigkeiten. Angesichts des günstigen Sicherheitsprofils von Cannabis und dank der fortschreitenden Forschung, könnte es durch die Modulation des Endocannabinoidsystems zu neuen Therapien zur Vorbeugung von Krankheiten oder zum Fortschreiten der Symptome führen, so Dr. Weiner.

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Hanf Journal NewsGroßrazzia beendet legalen Verkauf von Cannabis

    Polizei stürmt „Hanfbar“ in Braunschweig während der Eröffnungsfeier und erbeutet 200 Verkaufseinheiten Hanftee         Eine tagesaktuelle Glosse von Sadhu van Hemp     Rund eine Million besorgte Bürger im Großraum Braunschweig können aufatmen und wieder ihre Kinder auf der Straße spielen lassen. Am Samstag durften mehrere Dutzend Polizisten im Anti-Cannabis-Krieg…

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Polytox.tv - Videos für Psychonauten, Stoner und AktivistenAbendtalk – Wochenende gemeinsam ausklingen lassen

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Dieses Video dient rein zur dokumentarischen und wissenschaftlichen Aufklärung. Eine legale Cannabis-Therapie ist nur in ärztlicher Behandlung möglich und sollte auch nur dort durchgeführt werden.

Discord – https://discord.gg/gZVDB5U – Somit verpasst Ihr auch keine spontanen Aktionen von mir

Mehr zu meinen Projekten – https://drcaesar.de/

Gute Vaporizer & Zubehör gibt es hier
https://www.verdampftnochmal.de/
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Für die Empfehlung dieser Shops bekomme ich keine finanzellen Entschädigung – Ich empfehle diese Shops weiter, weil deren Firmenpolitik mich überzeugt hat.

Cannabis als Medizin – Keine Legalisierungsgruppe – https://www.facebook.com/groups/patienten.deutschland/

Infos auf der BfArM-Seite zur Begleiterhebung – https://www.bfarm.de/DE/Bundesopiumstelle/Cannabis/Begleiterhebung/_node.html

Schaut beim Mark vorbei meinen Cutter – https://www.instagram.com/le.marker/
oder bei Niko – https://www.facebook.com/NikoLangDE/

Polytox.tv - Videos für Psychonauten, Stoner und AktivistenMikrodosiertes LSD und Minidosen Methylphenidat – eure Fragen | Drug Education Agency (146)

Herzlich willkommen zu einer weiteren DEA-Ausgabe zum Thema Microdosing/Mikrodosierung mit LSD und anderen Psychedelika.
Diesmal beantwortet Gastgeber Markus Berger einige eurer Fragen zum Einsatz von mikrodosiertem Acid und er präsentiert einen Erfahrungsbericht eines ADHS-Patienten zu „mikrodosiertem“ Methylphenidat (Ritalin, Medikinet).

Die DEA wird möglich gemacht von Near Dark – Smoking Paraphernalia: http://www.neardark.de

Merchandise gibt es bei Black Leaf: http://www.blackleaf.de

Kein Wietpas!Beschossene Coffeeshops in Amsterdam und Delft: Schließung für immer?

Drive-by-Shootings auf Coffeeshops vor allem in Amsterdam waren 2016 eines der dominierenden Themen hier im Blog. Zeitweise gab es jede Woche einen neuen Coffeeshop, der zuerst in der Nacht beschossen und anschließend vom Bürgermeister geschlossen wurde. Später hat dann die Stadt eine Übereinkunft mit den Shops getroffen, die erhöhte Sicherheitsvorkehrungen einschließt, aber auch ein schnelleres Wiedereröffnen der betroffenen Shops. Mittlerweile sind auch alle Shop wieder geöffnet, bis auf “The Power”. Und dies wird auch so bleiben. Der Betreiber hat jetzt auch noch das Berufungsverfahren verloren und hat jetzt die erneute, richterliche Bestätigung, dass er seinen Shop nicht mehr öffnen darf. Inzwischen ist auch die Betriebsgenehmigung abgelaufen und es müssten sowieso neue Antragsverfahren gestartet werden.

Ansonsten wurde es jedoch ruhig um das Thema in Amsterdam. Anders jedoch in Delft (Südholland). Hier gab es bereits im Mai besonders krasse Anschläge auf die beiden Coffeeshops “The Future” und “The Game”. Zuerst wurde am 08. Mai der Coffeeshop “The Future” mehrfach beschossen. Auch das benachbarte Sonnenstudio wurde dabei getroffen. Eine Woche später dann wurden dann beide Coffeeshops mit Handgranaten geworfen. In beiden Fällen kam es zu Detonationen, verletzt wurde zum Glück niemand.

Bürgermeisterin Marja van Bijsterveldt (CDA) hat die beiden Coffeeshops, die vom selben Betreiber geleitet werden umgehend geschlossen. Durch eine Öffentlichkeitsfahndung mit Hilfe von Überwachungskameraaufnahmen konnten die mutmaßlichen Täter ermittelt und verhaftet werden. Es handelt sich um einen 40-jährigen Mann aus Den Haag, einen 22-jährigen Mann aus Delft und eine 30-jährige Frau. Letztere stellte sich als Witwe eines bekannten Kriminellen aus Delft, der wegen Handels mit XTC und eines Raubüberfalls auf ein Postamt im Gefängnis saß und dort Suizid begang.

Die geschlossenen Coffeeshops bleiben auch nach der Verhaftung noch auf unbestimmte Zeit geschlossen, was jetzt auch das Verwaltungsgericht Delft nach Klage des Betreibers bestätigt hat.

Man wolle mindestens noch das Abschließen der polizeilichen Ermittlungen abwarten, bevor neu entschieden werden kann.

Polytox.tv - Videos für Psychonauten, Stoner und AktivistenErzähl mir deine Geschichte | Radtour 2018

Alle Informationen für Interviewpartner und Unterstützer findet Ihr hier – https://drcaesar.de/radtour/. „Mehr Anzeigen“

Jeder Ort darf gerne von euch vorgeschlagen werden – 1 Woche bevor ich auf Tour gehe bekommt Ihr eine Nachricht bzw Anruf von mir ob es klappt.

Ich würde mich freuen viele Storys aufzuzeichen um so Leuten einen Blick auf Cannabis als Medizin werfen zu können.

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Hanf Journal NewsOh wie schön ist Kanada

  Die Legalisierung von Cannabis am 17.10.2018 lädt zum Auswandern ein.     Eines der beliebtesten deutschen Kinderbücher beginnt mit dem Fund einer wohlriechenden Holzkiste, die aus einem fernen Land über das Meer angespült wurde. Der Duft der Fremde regt die beiden befreundeten Finder dermaßen stark an, dass sie sich auf den Weg machen, dieses…

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Der Artikel Oh wie schön ist Kanada erschien zuerst auf Hanfjournal.

taz Drogerie BlogBerliner Deklaration der Hanfparade

Seit Jahrzehnten appellieren die unterschiedlichsten Organisation an die Bundesregierung, die Kriminalisierung von Drogenkonsumenten zu beenden. Dies war bisher jedoch nicht von Erfolg gekrönt – ganz im Gegenteil, noch nie war die Zahl der registrierten Betäubungsmitteldelikte so hoch wie im Jahr 2017. Im Jahr 2017 lag diese bei 330.580, davon betrafen 203.389 allein Delikte im Zusammenhang mit Cannabis, wobei hier der Anteil der auf den Konsum bezogenen Delikte über 80 Prozent betrug.

In die Berliner Deklaration sind Textpassagen eingeflossen aus der Heidelberger Deklaration (verfasst von Werner Pieper) aus dem Jahr 1996 und der damit einhergehenden Kampagne „Kein Knast für Drogen“. Des weiteren wurden Textpassagen übernommen aus dem Forderungskatalog des Bundesverbandes der Eltern und Angehörigen für akzeptierende Drogenarbeit e. V. aus den späten 90er Jahren, aus der Stellungnahme der Drogen- und Suchtkommission beim Bundesministerium für Gesundheit zur Verbesserung der Suchtprävention aus dem Jahr 2002, aus dem Catania Rapport des Europäischen Parlamentes „Empfehlung des Europäischen Parlaments an den Rat und den Europäischen Rat zu der europäischen Strategie zur Drogenbekämpfung“ aus dem Jahr 2004, aus dem Manifest für sichere und gesunde Drogenpolitik in Europa der Europäischen Vereinigung für eine gerechte und effektive Drogenpolitik (ENCOD) aus dem Jahr 2004, aus dem Manifest des Schildower Kreises sowie der Resolution deutscher Strafrechtsprofessorinnen und –professoren an die Abgeordneten des Deutschen Bundestages aus dem Jahr 2013, aus dem drogenpolitischen Manifest „Weltkulturerbe der Psychonautik“ von Hans Cousto aus dem Jahr 2010, aus dem Manifest von LEAP Deutschland (Law Enforcement against Prohibition) sowie aus der Cannabispetition des Deutschen Hanfverbandes.

Die Berliner Deklaration lautet

Wir, die Anwesenden der
Hanfparade am 11. August 2018
und andere an der Thematik Interessierte erklären hiermit unter dem Motto

Aufklärung statt Verbote

Drogenkontrollen – ausgenommen im Straßenverkehr oder bei bestimmten beruflichen Anforderungen – sind irrationale Akte sozialer Kontrolle ohne generalpräventive Wirkung, die grundlegende Menschenrechte verletzen. Dorgenprobleme lassen sich nicht strafrechtlich, sondern nur mit wissenschaftlich fundierter Aufklärung und durch kulturelle Integration lösen. Aufklärung zu Erlangung von Drogenkompetenz, Drogenmündigkeit und Drogenautonomie (das Gegenteil von Drogenabhängigkeit) ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe.

Der Staat darf die Bürger durch die Drogenpolitik nicht schädigen. Es ist deshalb notwendig, Schaden und Nutzen der Drogenpolitik ideologiefrei wissenschaftlich zu überprüfen. Das kann nach unserer Auffassung nur dazu führen, die Drogenprohibition aufzugeben und legale Bezugswege zu schaffen.

Wir wissen

  • dass die religiöse, rituelle, hedonistische und medizinische Nutzung natürlicher Drogen wie z.B. Cannabis, Zauberpilze und Changa die Menschheit von Urbeginn an begleiten;
  • dass der Gebrauch dieser und diverser synthetischer Substanzen wie zum Beispiel LSD, MDMA oder Methylon nicht pauschal illegalisiert gehört, da er für viele Menschen zur Entfaltung ihrer Persönlichkeit dient;
  • dass die repressive Politik der vergangenen Jahre und die von ihr erzeugten Marktmechanismen mehr individuelle und gesellschaftliche Schäden bewirken, als dies Drogen je könnten;
  • dass Streckmittel und Verunreinigungen in Produkten auf dem Schwarzmarkt eine erhebliche zusätzliche Gesundheitsgefährdung darstellen;
  • dass die derzeitigen Drogenkontrollmaßnahmen als ineffizient und nutzlos zu klassifizieren sind, da sie ein großes Hindernis zur Einführung von neuen Strategien, um das Problem sowohl auf globaler wie auf lokaler Ebene anzugehen, darstellen. Es ist zu befürchten, dass die Verstärkung der aktuellen Politik zu einer Verschlechterung der Drogensituation beiträgt und zunehmend die Glaubwürdigkeit dieser Politik in der breiten Öffentlichkeit im allgemeinen schwindet.

Wir verurteilen

  • dass eine hohe Anzahl von Menschen zu verfehlten Gefängnisstrafen verurteilt wurden, weil sie durch gewaltlose Drogendelikte ohne Schaden für Dritte gegen die Verbotsgesetze des BtMG verstoßen haben;
  • dass die Herstellung von und der Handel mit illegalisierten Drogen die wichtigste Profitquelle der europäischen Mafiaorganisationen darstellen und sowohl ihre Möglichkeiten erhöhen, andere zu bestechen als auch, straffrei auszugehen;
  • dass erhebliche Polizeikräfte durch die Drogenfahndung gebunden werden, die bei der Verfolgung Schwerkrimineller oder der Überwachung von terrorverdächtigen „Gefährdern“ fehlen;
  • die Tatsache, dass der Deutsche Bundestag sich mehrheitlich gegen eine Evaluierung der Auswirkungen der derzeitigen Drogenpolitik ausgesprochen hat, denn wir sind der Überzeugung, dass die von den Drogen ausgehenden Gefahren unter anderem unter wissenschaftlichen, soziologischen und kulturellen Gesichtspunkten nicht nur durch eine genaue Untersuchung der objektiven und vergleichbaren Daten, sondern auch unter sorgfältiger Beurteilung aller anderen Folgen und Schäden für die Entwicklung der Gesellschaft analysiert werden müssen, um zu verhindern, dass bei der Analyse der zahlreichen Probleme im Zusammenhang mit Drogen eine zu starke Vereinfachung betrieben wird, und fordern, dass diese Analysen und Beurteilungen veröffentlicht werden.

Wir propagieren nicht

den Konsum von Drogen und wir sind besorgt über das Ausmaß des Drogenmissbrauchs weltweit. Wir sind ebenso besorgt über die zerstörerischen Auswirkungen durch die Verbrechen gewalttätiger Drogengangs und Kartelle auf der ganzen Welt. Keines dieser Probleme wird durch die derzeitige Drogenpolitik gelöst. Tatsächlich blühen Drogenmissbrauch und organisierte Kriminalität auf dem Boden des bestehenden Drogenverbots, ähnlich wie sie es während der Zeit der Alkohol-Prohibition in den USA taten.

Wir bemühen uns

um Aufklärung der Öffentlichkeit, insbesondere von Jugendlichen. Wir wollen realistische und glaubwürdige, weil auf eigenen Erfahrungen und nicht auf veralteten Theorien und staatlicher Propaganda basierende, Informationen über Drogengebrauch, Wirkungen und Risiken verfügbar machen. Keiner politischen Macht steht das moralische Recht zu, den Gebrauch psychoaktiver Substanzen pauschal zu verbieten.

Wir fordern

  • dass die nationale Drogenpolitik auf wissenschaftlichen Erkenntnissen im Hinblick auf jeden Drogentyp und nicht auf einem emotionalen Impuls basieren muss, da jedes drogenbezogene Problem einen spezifischen Ansatz erfordert, sowie in der Erwägung, dass eine Verallgemeinerung des Ansatzes die Glaubwürdigkeit aller Teilaspekte dieser Politik unterminiert;
  • die soziale und wissenschaftliche Erforschung illegalisierter Stoffe für einschlägige medizinische und soziale Zwecke zu verstärken;
  • ein stärkeres Gewicht auf die Aspekte Schadensbegrenzung, Information, Prävention, Behandlung und Berücksichtigung des Schutzes des Lebens und der Gesundheit der Menschen mit Problemen infolge des Konsums von illegalisierten Stoffen zu legen und Maßnahmen zu ermitteln, die die soziale Ausgrenzung der Betroffenen verhindern können, statt repressive Strategien umzusetzen, die an die Verletzung der grundlegenden Menschenrechte grenzen und häufig zu einer solchen geführt haben;
  • die notwendigen Informationsinitiativen zu verstärken und für ihre angemessene Finanzierung zu sorgen, um über illegalisierte Stoffe aufzuklären und dem Drogenkonsum vor allem an Schulen vorzubeugen, und um die negativen Auswirkungen des Drogenkonsums und die damit zusammenhängenden Gefahren einzuschränken;
  • Nachdruck auf verstärkte Aufklärungsmaßnahmen zu legen, die auf wissenschaftlichen Erkenntnissen über die Folgen des Konsums der verschiedenen Arten von Drogen (insbesondere synthetischen) basieren müssen, um jedermann klar und unmissverständlich warnen zu können;
  • die Beteiligung und Einbeziehung der Drogenabhängigen und Konsumenten und von Freiwilligendiensten sowie der Öffentlichkeit bei der Lösung der drogenbedingten Probleme festzulegen und erheblich zu verstärken;
  • die Forschung im Bereich der Verwendung von Pflanzen, deren Anbau gegenwärtig illegalisiert ist oder sich in einer Grauzone befindet, etwa Hanf, Opium oder Kokablätter, im Hinblick auf medizinische Anwendungen, Lebensmittelsicherheit, nachhaltige Landwirtschaft, Erzeugung alternativer Energie, Ersetzung holz- oder ölbasierter Produkte oder im Hinblick auf sonstige nützliche Zwecke zu verstärken;
  • die Abschaffung des bestehenden Drogenverbots und die Einführung einer neuen Politik der Kontrolle und Regulierung von derzeit illegalisierten Drogen;
  • dass die Bundesländer die gesetzgeberische Freiheit erhalten sollten, um verschiedene Modelle auszuprobieren, die eine gute Balance zwischen der Selbstbestimmung des Einzelnen über seinen Körper und der Notwendigkeit einer vernünftigen Regulierung herstellen, um Todesfälle, Krankheiten, Abhängigkeit und sonstige Schäden vorzubeugen;
  • dass nach dem Ende des Drogenverbotes alle Menschen, die aufgrund von Strafvorschriften im BtMG verurteilt wurden und keinem Dritten dabei einen Schaden zugefügt haben, umgehend entlassen, ihre Eintragung im Strafregister aufgehoben und ihre Bürgerrechte wieder hergestellt würden.

Wir befürworten

für jeden erwachsenen und kompetenten Menschen die freie Wahl der psychoaktiven Substanzen zur Erforschung eigener, nicht-alltäglicher Bewusstseinszustände. Dafür muss die Voraussetzung geschaffen werden, dass umfassende fachkundige Orientierungshilfen statt pauschaler Verteufelung angeboten werden.

  • Die umgehende Amnestie von Opfern des Drogenkriegs;
  • nationale und internationale Abkommen, die einer Entkriminalisierung entgegenstehen, zu überdenken und neu zu formulieren;
  • das Ende des Drogenkrieges.

Wir hoffen auf Frieden.

Hanfparade 2018 Flyer, Grafik: Doro Tops
Hanfparade 2018 Flyer, Grafik: Doro Tops

Informationen zur Hanfparade

Die Hanfparade 2018 startet schon um 12 Uhr mit der Bühne am Berliner Alexanderplatz (Spandauer Straße). Gleich daneben, in der Karl-Liebknecht-Straße, rüsten die Paradewagen auf und machen ihre ersten Soundtests. Währenddessen unterhält euch die Bühne bis 15 Uhr mit der Auftaktkundgebung, den ersten politischen Rednern und Musik.

Der Umzug startet ab 15 Uhr durch die Berliner Innenstadt. Sie führt die TeilnehmerInnen und die mindestens ein Dutzend Paradewagen über die berühmte Straße „Unter den Linden“ durch das Regierungsviertel, über den Hauptbahnhof zum Bundesgesundheitsministerium, wo eine Übergabe der Forderungen der Hanfparade in den Mittelpunkt der Aufmerksamkeit rücken wird.

Im Anschluss zieht Deutschlands größtes Hanfevent durch das touristische Zentrum der Stadt vorbei am Hackeschen Markt wieder zum Alexanderplatz. Auf der Spandauer Straße am Alexanderplatz wird wie in den Vorjahren die große Abschlusskundgebung der Hanfparade stattfinden. Es wird Reden und Livemusik auf Bühne geben.

Die Route der Hanfparade 2018
Programm – Ablaufplan Hanfparade 2018

Hanfparade, jedes Jahr in BerlinHans Cousto

Hans Cousto, Freie Arbeitsgemeinschaft DrogenGenussKultur

Hans Cousto, geboren im Frühling 1948 in Monthey in der französischen Schweiz, wuchs als Kind deutschsprachiger Eltern in einem bilingualen Umfeld auf. Nach der Grundschule in Monthey besuchte er Gymnasien in Deutschland und im Kanton Graubünden. Danach studierte er bis 1972 an der Eidgenössischen Technischen Hochschule (ETH) Mathematik. Da er an der ETH keine Antworten auf die grundlegende Frage, was trivial und was beweisbar ist, fand, reiste er nach Indien um der Weisheit näher zu kommen.

Als Hippie reiste er öfters in Asien herum und beschäftige sich als freischaffender Wissenschaftler interdisziplinär mit Schwingungsphänomenen im Makro- und Mikrokosmos. Ausgehend von der holistischen Einbettung des Menschen im Kosmos hat er das kosmische Gesetz der Oktave formuliert und musikalisch auf planetarischer, molekularer und atomarer Ebene umgesetzt sowie Johannes Keplers Aspektenlehre für moderne Skalenberechnungen und Horoskopvertonungen erschlossen und berechnete dazu die harmonikalen Kammertöne – auch planetarische Kammertöne oder auch Urtöne genannt. Die harmonikalen Kammertöne werden von astronomischen Gegebenheiten abgeleitet und haben sich in verschiedenen Kulturkreisen als meditativ erfahrbare Töne bestätigt. Beim Informationspool der Kosmischen Oktave hat er diverse Texte zur Thematik veröffentlicht, so u.a. die Berechnungsgrundlagen für die Töne der Erde, des Mondes und der Planeten (sogenannte Planetentöne), für verschiedene psychotrope (psychoaktive) Moleküle wie THC, MDMA (Ecstasy) und LSD als auch für den Wasserstoff. Zum Thema veröffentlichte er im Zeitraum von 1979 bis 1992 mehrere Fachbücher.

Von 1994 bis 2011 engagierte sich Hans Cousto im Rahmen von Eve & Rave e.V. Berlin für eine sachliche Drogenaufklärung, Drug-Checking und für eine vernünftige Drogenpolitik. Seit Frühlingsanfang 2011 setzt er diese Tätigkeit in der Freien Arbeitsgemeinschaft DrogenGenussKultur fort. Zudem veröffentlicht er in unregelmäßigen Abständen Artikel zur DrogenGenussKultur, Rauschkunde, Drogenmündigkeit und Drogenautonomie auf der Website DrogenGenussKultur wie auch zur Drogenkultur, Drogenpolitik und Psychonautik im TAZ-Blog Drogerie und im Magazin Lucy’s Rausch. Im Hanf Journal schreibt Hans Cousto regelmäßig eine Glosse über die Handlugsweisen der Drogenbeauftragten der Bundesregierung. Zudem veröffentlichte er zum Thema Drogen mehrere Sachbücher.

Hans Cousto ist ein gefragter Referent auf Kongressen. So hielt er u.a. verschiedentlich Vorträge auf den Kongressen der Reihen Entheovision und Entheo-Science, auf den Weltkongressen der Hedonistischen Internationalen oder auch auf dem LSD-Symposium zum 100. Geburtstag von Albert Hofmann in Basel. Und seit vielen Jahren hält er auch immer wieder Reden auf der Hanfparade. Zahlreiche Vorträge von Hans Cousto sind im Videokanal PSI-TV dokumentiert.

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Hanfparade, jedes Jahr in BerlinPierre Rousseau

Rierre Rousseau, Reverend der Zeugen Sativas

Pierre Nölle-Rousseau, 1972 in Wuppertal geboren, ist Dozent für Kynologie (Lehre von Rassen, Zucht, Pflege, Verhalten, Erziehung und Krankheiten von Hunden) und Ausgebildeter Hundeführer im Sicherheitsdienst/Schutzdienst. Er ist VBG (Verwaltungs-Berufsgenossenschaft ) geprüfter Hundeführer-Ausbilder. Zudem arbeitet er als Security auf Festivals und anderen Anlässen.

Seit 2017 ist er Cannabispatient. Schon viel früher setzte er sich für die Legalisierung von Cannabis ein und bereits in seiner Jugendzeit begründete er die Zeugen Sativas. Entstanden ist das Ganze aus einem Witz. Er hatte schon früher selbst Cannabis angebaut und war auch ein richtiger Kiffer. Die Satire zwischen den Zeugen Jehovas und den Zeugen Sativas ist natürlich offensichtlich. Aber die Zeugen Sativas distanzieren uns von jeglichen religiösen Ansätzen.

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Hanfparade, jedes Jahr in BerlinJan Fährmann

Jan Fährmann, Sprecher der Landesarbeitsgemeinschaft Drogenpolitik der Grünen in Berlin

Jan Fährmann von der LAG Drogenpolitik der Grünen in Berlin wird auf der Hanfparade berichten, welche Vorstellungen die Grünen bezüglich der Legalisierung von Cannabis zu Genusszwecken haben.

Jan Fährmann wurde 1987 in Bremen geboren. Er studierte an der Westfälische Wilhelms-Universität (WWU) Münster Jura. Daran schloss sich an der FU Berlin eine juristisch/kriminologische Promotion über die Kommunikationsmöglichkeiten von Strafgefangen an, die kurz vor dem Abschluss steht. Neben der Promotion arbeitete er in einer Strafverteidigerkanzlei. Dort hatte er viel mit suchtkranken Menschen und Inhaftierungen aufgrund von Betäubungsmittelkriminalität zu tun.

Jan Fährmann arbeitet nun als Jurist und Kriminologe in der Wissenschaft. Er beschäftigt sich mit den Bereichen Polizei-, Sicherheits-, Strafvollzugs- und Drogenforschung. Daneben hält er Vorlesungen über Grund- und Menschenrechte.

Er ist seit zehn Jahren bei Bündnis 90 / Die Grünen aktiv und seit 2012 in der Landesarbeitsgemeinschaft Drogenpolitik in Berlin, für die er mittlerweile als Sprecher auftritt. Gleichzeitig ist er im SprecherInnen-Team der Landesarbeitsgemeinschaft Demokratie und Recht.

Er setzt sich für eine evidenzbasierte Drogenpolitik ein, die sich stärker an Erkenntnissen aus Wissenschaft und Praxis orientiert. Durch Aufklärung und Prävention, wirksame Hilfsmaßnahmen und sinnvolle Risikoeinschätzung von Substanzen lässt sich nicht nur der Gesundheitsschutz der Bevölkerung deutlich effektiver erreichen als durch Strafverfolgung, sondern auch viel Leid vermeiden.

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CAM - Arge Cannabis als Medizin ÖsterreichApothekerkammer: Ja zu Cannabis für medizinische Zwecke

Presseaussendung der Österreichischen Apothekenkammer zur aktuellen Debatte über die Cannabisblüte in der Medizin.  

Der Beitrag Apothekerkammer: Ja zu Cannabis für medizinische Zwecke erschien zuerst auf CAM - Cannabis als Medizin.

Hanf Journal NewsHanf Journal 222 – Juli 2018

Die Juli-Ausgabe des Hanf Journals           Hier geht’s zum Download des aktuellen Hanf Journals als PDF

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Hanfparade, jedes Jahr in BerlinJan Magan

Lasst euch überraschen was Jan Magan auffährt!

Foto mit Sicht vonn der Bühne der Hanfparade 2014 abends

Hauptbühne Hanfparade 2014

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Hanfparade, jedes Jahr in BerlinLesbisch Schwules Stadtfest Berlin: Die Hanfparade ist dabei!

In einer Woche ist es so weit! Das Lesbisch Schwule Stadtfest (auch Motzstraßenfest genannt) wird nun schon zum 26. Mal für bunte Stimmung und reges Treiben rund um den Nollendorfplatz sorgen. Unter dem Motto „Gleiche Rechte für Ungleiche-weltweit!“ veranstaltet der „Regenbogenfonds e.V. das Fest im Regenbogen-Kiez in Schöneberg. Sechs Bühnen sorgen für Musik und Unterhaltung, über 350.000 Besucher*innen und mehr als 100 nationale und internationale Projekte, machen das Stadtfest zum größten Event dieser Art.

Das Wochenende 21./22. Juli 2018 findet ihr uns dort auf der Straße!

Wir freuen uns, das Stadtfest auch dieses Jahr in Kooperation mit dem DHV durch unseren Hanfparade Infostand zu unterstützen und zu bereichern. Ihr könnt euch also auf einen bunt-grünen Hanfparade Stand auf der Motzstraße 22/24 (Stand Nummer 467/468) freuen.

Noch mehr Infos auf der Webseite des Stadtfests.

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Deutscher Hanfverband NachrichtenAnbau für kranke Mutter: Bewährungsstrafe | DHV-Video-News #173

Anbau für kranke Mutter: Bewährungsstrafe | DHV-News #173

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Die Hanfverband-Videonews vom 13.07.2018

Die Tonspur der Sendung steht als Audio-Podcast am Ende dieser Nachricht zum downloaden oder direkt hören zur Verfügung.

  • Die "Cannabis Normal!" Konferenz des DHV
  • Hanf für kranke Mutter angebaut: Freiheitsstrafe auf Bewährung
  • Erstes Urteil gegen Patienten wegen Verkauf von Apotheken-Blüten
  • Deutscher Schüler verkauft Cannabis vor Asylbewerberheim
  • Termine

Vorbemerkung

Die "Cannabis Normal!" Konferenz des DHV

Hanf für kranke Mutter angebaut: Freiheitsstrafe auf Bewährung

Erstes Urteil gegen Patienten wegen Verkauf von Apotheken-Blüten

Cannabis bei Asylbewerberheim: AfD muss handeln!


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Termine der kommenden zwei Wochen


Sonderthemen: 

Deutscher Hanfverband NachrichtenAnbau für kranke Mutter: Bewährungsstrafe | DHV-Video-News #173

Anbau für kranke Mutter: Bewährungsstrafe | DHV-News #173

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Die Hanfverband-Videonews vom 13.07.2018

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  • Die "Cannabis Normal!" Konferenz des DHV
  • Hanf für kranke Mutter angebaut: Freiheitsstrafe auf Bewährung
  • Erstes Urteil gegen Patienten wegen Verkauf von Apotheken-Blüten
  • Deutscher Schüler verkauft Cannabis vor Asylbewerberheim
  • Termine

Vorbemerkung

Die "Cannabis Normal!" Konferenz des DHV

Hanf für kranke Mutter angebaut: Freiheitsstrafe auf Bewährung

Erstes Urteil gegen Patienten wegen Verkauf von Apotheken-Blüten

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  • Hanf für kranke Mutter angebaut: Freiheitsstrafe auf Bewährung
  • Erstes Urteil gegen Patienten wegen Verkauf von Apotheken-Blüten
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  • Termine

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  • Die "Cannabis Normal!" Konferenz des DHV
  • Hanf für kranke Mutter angebaut: Freiheitsstrafe auf Bewährung
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Die Hanfverband-Videonews vom 13.07.2018

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  • Die "Cannabis Normal!" Konferenz des DHV
  • Hanf für kranke Mutter angebaut: Freiheitsstrafe auf Bewährung
  • Erstes Urteil gegen Patienten wegen Verkauf von Apotheken-Blüten
  • Deutscher Schüler verkauft Cannabis vor Asylbewerberheim
  • Termine

Vorbemerkung

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Erstes Urteil gegen Patienten wegen Verkauf von Apotheken-Blüten

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Die Hanfverband-Videonews vom 13.07.2018

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  • Die "Cannabis Normal!" Konferenz des DHV
  • Hanf für kranke Mutter angebaut: Freiheitsstrafe auf Bewährung
  • Erstes Urteil gegen Patienten wegen Verkauf von Apotheken-Blüten
  • Deutscher Schüler verkauft Cannabis vor Asylbewerberheim
  • Termine

Vorbemerkung

Die "Cannabis Normal!" Konferenz des DHV

Hanf für kranke Mutter angebaut: Freiheitsstrafe auf Bewährung

Erstes Urteil gegen Patienten wegen Verkauf von Apotheken-Blüten

Cannabis bei Asylbewerberheim: AfD muss handeln!


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Sonderthemen: 

Polytox.tv - Videos für Psychonauten, Stoner und AktivistenAnbau für kranke Mutter: Bewährungsstrafe | DHV-News #173

Die Hanfverband-Videonews vom 13.07.2018

0:47 • Vorbemerkungen:
– DHV-Sommerlochkommentar
– ACM Petition jetzt unterschreiben
– Kommt zur Hanfparade!
2:26 • Die „Cannabis Normal!“ Konferenz des DHV
8:09 • Hanf für kranke Mutter angebaut: Freiheitsstrafe auf Bewährung
9:45 • Erstes Urteil gegen Patienten wegen Verkauf von Apotheken-Blüten
12:09 • Deutscher Schüler verkauft Cannabis vor Asylbewerberheim
15:48 • Termine

Die Tonspur der Sendung steht hier als Audio-Podcast zum downloaden oder direkt hören zur Verfügung:
https://hanfverband.de/files/dhv_news_173_-_podcast_13_07_2018.mp3

=============

• Vorbemerkung

ACM-Petition
https://www.petition.cannabis-med.org/

Promomaterial Petition & Hanfparade: DHV-Shop
http://hanfverband-shop.de/

Hanfparade
https://www.hanfparade.de/

• Die „Cannabis Normal!“ Konferenz des DHV

„Cannabis Normal!“ Die Konferenz
https://cannabisnormal.de/

• Hanf für kranke Mutter angebaut: Freiheitsstrafe auf Bewährung

Kreisbote, 12.07.18: Wenn Hilfe illegal ist – Mann baut für seine Mutter Cannabis an – Freiheitsstrafe auf

Bewährung
https://www.kreisbote.de/lokales/landsberg/mann-baut-seine-mutter-cannabis-freiheitsstrafe-bewaehrung-

10027272.html

• Erstes Urteil gegen Patienten wegen Verkauf von Apotheken-Blüten

Nordkurier, 12.07.2018: Mildes Urteil für Dealer – Schmerzpatient verkauft Cannabis aus der Apotheke
https://www.nordbayerischer-kurier.de/inhalt.mildes-urteil-fuer-dealer-schmerzpatient-verkauft-cannabis-

aus-der-apotheke.07da4674-8b9f-4943-8d2e-8cb1ce5b6c40.html

• Deutscher Schüler verkauft Cannabis vor Asylbewerberheim

all-in.de, 05.07.2018: Marihuana – Deutscher (16) dealt mit Drogen bei Asylbewerberheim in Sonthofen
https://www.all-in.de/immenstadt-sonthofen/c-polizei/deutscher-16-dealt-mit-drogen-bei-asylbewerberheim-in-

sonthofen_a5009061

• Termine

http://hanfverband.de/nachrichten/termine

Heidelberg: Infotisch der DHV-Regionalgruppe Rhein-Neckar
Samstag, 14. Juli 2018 – 10:30 bis 16:00

Heidelberg: Offenes Treffen der DHV-Ortsgruppe Rhein-Neckar
Dienstag, 17. Juli 2018 – 19:00 bis 21:00

Berlin: Öffentliches Treffen der DHV Ortsgruppe Berlin
Mittwoch, 18. Juli 2018 – 19:00

Wassertrüdingen: Infotisch des DHV Ortsgruppe Ansbach
Donnerstag, 19. Juli 2018 – 17:00 bis Sonntag, 22. Juli 2018 – 17:00

Mannheim: DHV Infoveranstaltung zu Cannabis & Recht
Donnerstag, 19. Juli 2018 – 19:00 bis 21:00

Berlin: Treffen des Selbsthilfenetzwerks Cannabis-Medizin Berlin
Freitag, 20. Juli 2018 – 18:00 bis 21:00

Kiel: Monatstreffen des Mien Hämp e.V.
Donnerstag, 26. Juli 2018 – 18:00 bis 20:00

Berlin: Hanfblock beim CSD
Samstag, 28. Juli 2018 – 12:30

Berlin: Treffen des Selbsthilfenetzwerks Cannabis-Medizin Berlin
Freitag, 3. August 2018 – 18:00 bis 21:00

Mannheim: Hanfblock beim CSD Rhein-Neckar
Samstag, 11. August 2018 – 14:00 bis 18:00

Hanfparade 2018: Aufklärung statt Verbote
Samstag, 11. August 2018 – 12:00

(…)

Berlin: Independent Medical Congress | Thema Cannabinoide
Samstag, 13. Oktober 2018 – 8:00

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http://hanfverband.de/dhv/unterstuetzen

Blog der Aidshilfe Deutschland„Drogenabhängige brauchen Unterstützung, keine Strafen“

Offiziell ist der 26. Juni der „Internationale Tag gegen Drogenmissbrauch und unerlaubten Suchtstoffverkehr“. Unter dem Motto „Support don’t punish“ (Unterstützen statt bestrafen) begingen Aktivist_innen den Weltdrogentag 2018 aber als Tag für die Rechte von Drogengebraucher_innen. Wir dokumentieren die Rede von Micha vom Berliner Netzwerk BerLUN*

Русская версия ниже / Russische Version siehe unten; Übersetzung: Literaturtest

Weltdrogentag 2018: Unterstützen statt bestrafen

Menschen mit ihren Problemen und Krankheiten zu akzeptieren, abhängigen Menschen Unterstützung und Hilfe zu gewähren – diese Eigenschaften finde ich in den Traditionen, in der Seele Berlins. Und hier in Berlin begehen wir heute den internationalen Aktionstag „Support don’t punish“.

Akzeptanz, Unterstützung, Hilfe – das finde ich in der Seele Berlins

Unterstützen, nicht bestrafen – das ist nicht einfach so dahingesagt. Dieses Prinzip sollte die Grundlage bilden für eine künftige Drogenpolitik überall auf der Welt.

Hilfe zur Selbsthilfe wirkt

Wie effektiv dieser Weg ist, könnt ihr sehen, wenn ihr euch mit den Vertretern von BerLUN bekanntmacht. Wer von dieser Initiative Unterstützung erhielt, bleibt selbst als aktiver Teilnehmer dabei.

Aber wir sollten an diejenigen denken, die sich noch in einer schwierigen Lage befinden. Auf den Straßen Berlins lebt eine große Zahl obdachloser Menschen – unter ihnen sehr viele, die Drogen nehmen.

Die Drogenpolitik in Osteuropa befeuert die HIV-Epidemie

Die überwältigende Mehrheit sind Auswanderer aus Osteuropa, aus der Region also, in der es heute die meisten Neuinfektionen mit HIV gibt.

Und das ist kein Zufall. In den Ländern Osteuropas gilt Drogenabhängigkeit bis zum heutigen Tag nicht als Krankheit, sondern als Verbrechen.

In Russland ist die Substitutionstherapie als einer der Wege, Drogenabhängigen zu helfen, nicht anerkannt.

Drogenabhängigkeit gilt oft als Verbrechen, nicht als Krankheit

Weißrussland ging noch weiter und schuf Speziallager für Menschen, die wegen Drogenvergehen verurteilt sind. Das Internierungssystem in diesen Lagern wurde auf persönliche Anordnung von Präsident Lukaschenko verschärft. Und selbst in den Gefängnissen ist es so, dass die Suchtabhängigen unter schwierigeren Bedingungen leben als andere Gefangene.

Verfolgung und Diskriminierung machen krank

Repressionen und die Verfolgung von Drogenabhängigen gibt es sogar in einigen Ländern der EU. In Lettland zum Beispiel kann man für Drogenmissbrauch ins Gefängnis kommen.

Verfolgung und Diskriminierung führen dazu, dass Menschen ihre Probleme und Krankheiten geheim halten. Weil sie Benachteiligungen fürchten, gehen sie nicht zum Arzt.

Viele sahen sich gezwungen, ihre Heimat zu verlassen, um einen sicheren Aufenthaltsort zu finden.

Viele Drogenabhängige landen auf der Straße

Eine Menge von ihnen hat Schwierigkeiten, sich in einem fremden Land zu assimilieren. Ohne amtliche Registrierung und ohne Versicherung, ohne die Sprache zu kennen, mit gesundheitlichen und schweren psychischen Problemen landen sie auf der Straße.

Strafen sind keine Lösung, sondern verstärken Probleme

Wir haben das alle selbst irgendwann so erlebt.

Und wir können mit Überzeugung sagen, dass Repressionen und Bestrafungen für suchtabhängige Menschen nicht effektiv sind und die Probleme lediglich verstärken.

In unserer Iniative helfen wir uns und suchen gemeinsam nach Lösungen

Wir haben unsere Initiative gegründet, um eine Antwort zu geben auf diese Probleme. Wir helfen einander und suchen gemeinsam nach Auswegen aus schwierigen Situationen.

Mit unserem Erfahrungshintergrund als Abhängige wollen wir diejenigen zusammenbringen, die Hilfe brauchen, und jene, die bereit sind, zu helfen.

Die Zukunft gehört dem Beistand und der Hilfe

Wir wollen nicht das Problem sein, sondern Teil der Lösung!

Wir gründen unsere Initiative auf den Geist und die Traditionen der Stadt Berlin!

Und deshalb können wir heute voller Überzeugung sagen, dass die Zukunft dem Beistand und der Hilfe gehört – nicht der Bestrafung!

*BerLUN hat sich am 26. Juni 2017 in Berlin als Selbsthilfegruppe von russischsprachigen Drogenkonsument_innen und Substituierten gegründet, organisatorisch von der Berliner Aids-Hilfe unterstützt. LUN, russisch ЛУН, ist eine Abkürzung für Menschen, die Drogen konsumieren. Gemeinsames Zeil ist eine humane, wissenschaftlich begründete Drogenpolitik, global wie auch lokal.

Lesetipps:

Der Krieg gegen Drogen ist ein Krieg gegen Menschen! Rede von Sascha (BerLUN) zum Internationalen Gedenktag für verstorbene Drogengebraucher_innen am 21.7.2017 (magazin.hiv, 24.07.2017)

http://supportdontpunish.org/: „Unterstützen statt betrafen“: Webseite einer internationalen Initiative für eine menschliche Drogenpolitik

Weitere Beiträge zum Thema Drogen, Prävention und Drogenpolitik auf magazin.hiv finden sich unter https://magazin.hiv/?s=Drogen.

Die Polizei lost keine Drogenprobleme: Deutsche AIDS-Hilfe zum Bericht „Rauschgiftkriminalität 2017“ (aidshilfe.de, 23.05.2018)

Link zur Broschüre „Eine moderne Drogenpolitik nützt allen“ der Deutschen AIDS-Hilfe

 

 

Принятие человека с его проблемами и болезнями, поддержка и помощь людям с зависимостью – все это  я нахожу в традициях и духе Берлина! Сегодня в Берлине , мы вместе со всем миром проводим акцию под девизом. „Support, don’t punish“.

Поддержка , а не наказание – это не просто слова. Это принцип, который должен быть заложен в наркополитику будущего во всех странах мира. Эффективность этого подхода вы можете увидеть , познакомившись с ребятами из сообщества BerLUN. Однажды получив поддержку , они становятся самыми деятельными участниками сообщества.

Но мы обязаны помнить о тех, кто до сих пор находится в тяжелом положении. На улицах Берлина живет большое колличество бездомных. среди них очень много людей употребляющих наркотики.

Подавляющее большинство – это выходцы из Восточной Европы, региона где сегодня самый высокий рост новых случаев инфицирования ВИЧ. И это не случайность. В странах Восточной Европы до сих пор зависимость является не болезнью , а преступлением.

Россия не признает Заместительную терапию, как один из подходов в лечении зависимости.

Беларусь пошла дальше и создала специальные лагеря для осужденых за употребление. Режим содержания в этих лагерях по личному распоряжению президента Лукашенко ужестачили. Даже в тюрьме люди , живущие с зависимостью вынуждены находиться в более тяжелых условиях, чем остальные заключенные.

Репресии и преследование зависимых от наркотиков до сих пор существуют даже в странах Евросоюза. Например,в Латвии можно получить тюремный срок за употребление.

Преследование и дискриминация приводит к тому, что люди вынуждены скрывать свои проблемы и болезни, боясь дискриминации они не обращаются к врачам. Многие были вынуждены покинуть свою родину в поиске безопасного места.

Многие не могут освоиться в чужой стране. Без регистрации и страховки,без знания языка, с плохим здоровьем, с тяжелыми психологическими проблемами они оказываются на улице.

Мы сами когда испытали это на себе.

И можем с увереностью сказать , что репрессии и наказание в отношении людей , живущих с зависимостью не эффективны и только усугубляют проблемы.

Наше сообщество появилось , как ответ на эти проблемы. Мы помогаем друг другу и вместе ищем выход из сложных ситуаций. Имея отпыт употребления, пройдя тот же путь мы хотим стать мостом , связующим звеном между людьми кому нужна поддержка и теми, кто готов помочь!

Наша цель быть не проблемой, а частью ее решения!

Мы строим наше сообщество в духе и традициях Берлина! И поэтому сегодня мы можем с увереностью сказать , что будущее за Поддержкой , а не наказанием!

Hanf Journal NewsLiefervereinbarung verspricht Millionen mit Cannabis

  Maricann beliefert nun auch British Columbia.     Nachdem Anfang Juli der Aktienmarkt in Deutschland aufatmen konnte, weil der Handel mit Wertpapieren von Konzernen, welche mit Marihuana agieren, durch zeitliche Zufälle unangetastet blieb, können Wirtschaftsportale jetzt erneut von den vielversprechenden Chancen berichten, die das grüne Segment auf dem nordamerikanischen Kontinent verbirgt. Eine frisch abgeschlossene…

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Leafly Deutschland NewsTschechien produziert eigenen Medizinalhanf

Ab Ende Juni soll erstmals eine tschechische Firma, das Unternehmen Elkoplast Slušovice, Medizinalhanf anbieten. Bisher wird in Tschechien Cannabis als Medizin aus dem Ausland importiert – wie in Deutschland auch. Elkoplast hatte im letzten Jahr eine öffentliche Ausschreibung für den Anbau von medizinischem Cannabis gewonnen.

Cannabis als Medizin legal, aber schwer zu erhalten

Seit dem 1. April 2013 ist Cannabis als Medizin in Tschechien offiziell zugelassen. Es soll vor allem bei Patienten mit Krebs, Multipler Sklerose oder anderen neurologischen Erkrankungen zum Einsatz kommen. Allerdings ist es trotz der Legalisierung von Cannabis als Medizin für Patienten sehr schwierig, an dieses Arzneimittel zu kommen. Daher besorgen sich viele Betroffene Cannabis auf dem Schwarzmarkt oder bauen es selbst an. Leafly.de berichtete.

Woran liegt das? Die Preise von Cannabis-Medikamenten sowie die Finanzierung durch die Krankenkassen sind nicht Gegenstand des Gesetzes zur Legalisierung von Cannabis als Medizin. Daher ist Cannabis auf Rezept für die meisten Menschen in Tschechien schlichtweg nicht bezahlbar.

Medizinalhanf aus heimischer Produktion günstiger

Seit 2014 ist die Produktion von Cannabis-Medikamenten in der Tschechischen Republik erlaubt. Aktuell ist das Land aber von Importen aus den Niederlanden abhängig. Die Herstellung im eigenen Land könnte die Preise für Medizinalhanf signifikant senken – und so eine Cannabis-Behandlung für mehr Menschen ermöglichen. In Tschechien können Patienten medizinisches Cannabis in Apotheken kaufen. Ein Gramm Cannabis vom tschechischen Produzenten soll rund 165 Kronen kosten. Das importierte Cannabis aus den Niederlanden liegt derzeit bei 300 Kronen pro Gramm.

Bürokratische Hürden bei Cannabis als Medizin

Obwohl Cannabis als Medizin in Tschechien legal ist, sind die Hürden, es tatsächlich von einer Ärztin oder einem Arzt verordnet zu bekommen, sehr hoch. Es gibt einige wenige explizit festgelegte Krankheiten, bei denen Cannabis als Medizin eingesetzt werden darf. Darüber hinaus sind bei Medizinalhanf nur spezielle elektronische Rezepte erlaubt und das Rezept darf nur von Medizinern bestimmter Fachrichtungen ausgestellt werden. Ärzte für Allgemeinmedizin beispielsweise dürfen in der Tschechischen Republik Cannabis nicht verschreiben.

Darüber hinaus sind nur sehr wenige Ärzte und Apotheken bereit, den langwierigen bürokratischen Prozess auf sich zu nehmen, der erforderlich ist, um Cannabis als Medizin zu verschreiben. Diese bürokratischen Hindernisse machen es für Patienten äußerst schwierig, eine Cannabis-Therapie zu erhalten.

In Deutschland warten wir weiterhin auf das erneute Ausschreibungsverfahren. Wann es endlich mit dem Anbau ‚made in Germany‘ los geht, ist nach wie vor ungewiss. Eine Ernte in 2019 ist jedenfalls nicht in Sicht.

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Footnotes