Planet Drogen

Leafly Deutschland NewsGrünen-Fraktion fordert Cannabisanbau in Berlin

Die Berliner SPD hatte sich bereits für ein Cannabis-Modellprojekt eingesetzt. So hatte sie Ende November einen entsprechenden Antrag gestellt, der auf dem Landesparteitag in Berlin von den Delegierten angenommen wurde (Leafly berichtete). Doch die Umsetzung ist alles andere als einfach, denn bislang wurden jegliche Bemühungen von verschiedenen Bundesländern und Kommunen, ein solches Projekt einzuführen, vom zuständigen Bundesamt im Keim erstickt. Jetzt sorgt der Vorschlag zum Cannabisanabau der Grünen-Fraktion in Berlin für neue Diskussionen in der Drogenpolitik.

Geht es nach den Berliner Grünen, soll in Berlin schon bald der Cannabisanbau für medizinische Zwecke möglich sein. Catherina Pieroth, die Fraktionssprecherin für Drogen- und Gesundheitspolitik, erklärte einem Bericht zufolge, dass „entsprechende Unternehmen könnten mit der Aussicht auf Flächen, Gebäude und eine Anschubfinanzierung in die Hauptstadt gelockt werden“.

Aktuell erhalten deutsche Patienten das Medizinalcannabis aus Kanada oder den Niederlanden. Als Pieroth das Beschlusspapier im Berliner Abgeordnetenhaus vorstellte, erklärte sie zudem, dass es immer wieder zu Lieferengpässen komme. Um dies in der Zukunft zu vermeiden, will die Fraktion nun die Einrichtung eines landeseigenen Cannabisunternehmens prüfen, heißt es weiter. Nach den Vorstellungen der Berliner Grünen soll sich dieses Cannabisunternehmen um eine Infrastruktur für Startups sowie Unternehmen kümmern. Außerdem solle es eine Verbindungsstelle zu Industrie, Forschung und Wissenschaft bilden.

Cannabisanbau in Berlin

Weiter heißt es, dass sich geeignete Flächen für den Cannabisanabau im Berliner Stadtteil Buch befinden. Das Tempelhofer Feld mit den Hangars komme laut der Grünen-Fraktion jedoch nicht infrage. Denn für die innerstädtischen Flächen sei eine Absicherung notwendig, so Pieroth. Jedoch sei eine Kooperation mit Brandenburg denkbar.

Grünen-Fraktion treibt Cannabis-Modellversuche voran

Silke Gebel, die Grünen-Fraktionsvorsitzende, soll sich laut dem Bericht erneut für eine „akzeptierende Drogenpolitik sowie gegen eine Kriminalisierung jeglichen Drogenkonsums“ ausgesprochen haben. Dennoch sei es wichtig, die Schäden durch Drogen zu reduzieren. Um dies zu erreichen, seien vor allem Präventionsprogramme sowie Suchthilfen erforderlich. Ebenso gehöre eine regulierte Abgabe dazu.

Deshalb setzt sich die Grünen-Fraktion auch dafür ein, berlinweit ein Cannabis-Modellprojekt voranzutreiben. Mit der Ausarbeitung eines entsprechenden Vorschlags bis zum Sommer habe die Grünen-Fraktion bereits ein Hamburger Institut beauftragt. Die Vorlage erster Entwürfe sei im Mai geplant.

In den vergangenen Jahren hatte der Berliner Bezirk Friedrichshain bereits versucht, ein Cannabis-Modellprojekt umzusetzen. Dies sollte unter anderem dabei helfen, die Drogenkriminalität im Görlitzer Park zu bekämpfen. Jedoch erteilte das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte eine Absage mit der Begründung, dass der Cannabisverkauf für Freizeitzwecke mit dem Betäubungsmittelgesetz unvereinbar sei.

 

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Leafly Deutschland NewsAurora Cannabis weitet globale Präsenz aus

Erst vor kurzem hat das kanadische Cannabisunternehmen Aurora Cannabis bekannt gegeben, dass ab dem 11. März 2019 ein neues Cannabisblüten-Vollextrakt in deutschen Apotheken erhältlich sei (Leafly berichtete). Dieses heißt Pedanios 5/1 und wird laut Aurora Cannabis mithilfe der CO2-Extraktion in standardisierter Qualität hergestellt. Aufgrund dieser gleichbleibenden Wirkstoffkonzentration ermöglichen die Vollspektrumextrakte eine genaue Dosierung.

Dass Aurora Cannabis bereits einer der größten Cannabisproduzenten in Kanada ist, dürfte hinlänglich bekannt sein. Auch die internationalen Expansionspläne treibt der Global Player weiter voran. Laut einem Medienbericht hat das Cannabisunternehmen jetzt eine Vereinbarung über den Kauf einer Mehrheitsbeteiligung an Gaia Pharma in Portugal getroffen. Damit weitet Aurora Cannabis seine globale Präsenz auf 24 Länder aus.

Aurora Cannabis plant Neubau einer Kultivierungsanlage in Portugal

Das Unternehmen Gaia Pharma erhielt vom Gesundheitsministerium in Portugal erst vor kurzem eine Lizenz für die Herstellung von pharmazeutischem Cannabis und derivativen Produkten. Weiter heißt es in dem Bericht, dass Aurora Cannabis den Bau einer neuen Gaia-Kultivierungsanlage plant, die jährlich bis zu 2.000 Kilogramm Cannabis produzieren kann. Dabei wird die erste Bauphase voraussichtlich Ende des Jahres 2020 abgeschlossen sein.

Portugal ist ein attraktiver Standort für Aurora Cannabis

Das Cannabisunternehmen erklärte weiter, dass Portugal aufgrund seiner relativ niedrigen Lohnkosten und seines „herstellerfreundlichen Regulierungsrahmens“ einen „attraktiven Markt“ darstelle.

Medizinalcannabis ist in Portugal seit Mitte letzten Jahres verordnungsfähig (Leafly berichtete). Seit dem 15. Januar 2019 ist zudem der Vertrieb von pharmazeutischem Cannabis in andere Staaten der Europäischen Union legal.

„Mit diesem neuen Projekt sind wir jetzt in 24 Ländern aktiv, von denen wir glauben, dass sie die größte globale Präsenz eines Cannabisunternehmens darstellen“, erklärte Aurora-Chef Terry Booth.

Dass Portugal für Cannabisunternehmen ein interessanter Standort ist, hat bereits das Unternehmen Tilray aus Kanada gezeigt. Denn hier betreibt das Cannabisunternehmen eine Forschungs-, Verarbeitungs-, Anbau-, Verpackungs- und Vertriebsstätte. Diese soll vor allem den Medizinalcannabis-Markt in Europa bedienen (Leafly berichtete).

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Hanf Journal NewsEnglische Anwälte werden die Novel-Food-Verordnung gegen CBD-Produkte bei der EU anfechten

Rechtsstreit gegen die Europäische Union seitens Nahrungsmittelspezialisten steht bevor. Solange Produkte mit CBD nicht als Arznei, sondern als Nahrungsergänzungsmittel in den Handel gelangten, galten sie hierzulande vor dem Gesetz eigentlich als legal verkäuflich. Mittlerweile hat die Politik jedoch anscheinend ein Argusauge auf die Entwicklungen mit der nicht berauschenden Substanz aus Hanf geworfen und versucht die…

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Leafly Deutschland NewsCannabisresolution: EU-Parlament gibt Antworten

Vor kurzem hat das Europäische Parlament in Straßburg die „Cannabisresolution“ verabschiedet (Leafly berichtete). Hier sprachen sich die Abgeordneten mehrheitlich dafür aus, „Arzneimittel auf Cannabisbasis und anderen Anwendungen von Cannabis zu unterscheiden“. Zudem werden in der Cannabisresolution die Mitgliedsstaaten aufgefordert, „es dem professionellen Ermessen der Ärzte zu überlassen, Patienten mit entsprechenden Krankheiten offiziell zugelassene Arzneimittel auf Cannabisbasis zu verschreiben“. Cannabismedikamente sollen zudem von den Krankenversicherungen in gleicher Weise wie bei anderen Arzneimitteln von den Krankenkassen übernommen werden.

Darüber hinaus heißt es unter anderem in der Resolution, dass die Ausweitung der Forschungstätigkeiten in der Europäischen Union wichtig sei. Eine angemessene Finanzierung sei ebenso wichtig.

Cannabisresolution wirft Fragen auf

Von vielen Seiten taten sich nach Veröffentlichung der Cannabisresolution Fragen auf. Denn was sich zunächst danach anhört, als ob das Europäische Parlament Medizinalcannabis europaweit zulässt, zeigt sich bei näherem Hinsehen als „Mogelpackung“, so der Deutsche Hanfverband in einem Bericht.

Problematisch ist, dass sich die Empfehlungen in der Cannabisresolution lediglich auf zugelassene Fertigpräparate beziehen. Hier konnte der medizinische Nutzen in klinischen Studien nachgewiesen werden. Das einzige Fertigpräparat, das diesen Kriterien entspricht, ist Sativex. Dieses ist ohnehin in der gesamten Europäischen Union zugelassen. Cannabisblüten, Dronabinol und medizinische Cannabisextrakte entsprechen diesen Kriterien jedoch nicht.

Neu ist tatsächlich die Forderung, dass die Wirksamkeit von Sativex bei den folgenden Beschwerden/Krankheiten erforscht werden soll:

  • HIV/Aids
  • psychische Störungen wie Psychosen
  • Tourette-Syndrom
  • Epilepsie
  • Alzheimer
  • Arthritis
  • Asthma
  • Krebs
  • Morbus Crohn
  • Grüner Star
  • Menstruationsbeschwerden

Denn bislang war Sativex lediglich bei der Behandlung von Multiple Sklerose zugelassen.

Der Deutsche Hanfverband erklärt jedoch, dass dies nicht darüber hinwegtäuschen könne, dass „Cannabisblüten nicht als Medizin anerkannt werden sollen“. Und das, obwohl die Kosten der Fertigpräparate das „Vier- bis Zwanzigfache von pflanzlichem Cannabis betragen“.

Cannabisresolution: Weitere offene Fragen

Weiter heißt es in der Cannabisresolution:

„Das Parlament betont, dass sich eine Regulierung für Arzneimittel auf Cannabis-Basis in zusätzlichen Ressourcen für die Gebietskörperschaften niederschlagen würden und sich mit ihr der Schwarzmarkt eindämmen und die Qualität und eine korrekte Kennzeichnung sicherstellen ließe. Zudem würde sich der Zugang Minderjähriger zu diesem Stoff beschränken lassen.“

Hier stellt sich ganz klar die Frage, was denn die Zulassung von Medizinalcannabis mit der Eindämmung des Schwarzmarktes und dem Schutz Minderjähriger zu tun hat.

Leafly.de fragt beim Europäischen Parlament nach

Wir haben mit dem deutschen Verbindungsbüro des Europäischen Parlaments Kontakt aufgenommen und folgende Fragen gestellt:

  • Die Empfehlungen in der Cannabisresolution beziehen sich lediglich auf zugelassene Fertigpräparate auf Cannabisbasis, deren Nutzen in klinischen Studien nachgewiesen wurde. Das einzige Medikament, das diesem Kriterium entspricht und in der EU zugelassen ist, ist Sativex. Sowohl Cannabisblüten als auch Dronabinol fallen nicht darunter. Wie steht das Europäische Parlament hierzu, und wird es hierfür auch Empfehlungen herausgeben?
  • Oder wird das Europäische Parlament Cannabisblüten nicht als Medizin anerkennen? Und das, obwohl die Kosten der Cannabis-Fertigpräparate um ein Vielfaches teurer sind?
  • Im letzten Absatz der Cannabisresolution heißt es, dass sich die Regulierung für Arzneimittel auf Cannabisbasis … Zudem würde sich der Zugang Minderjähriger zu diesem Stoff beschränken lassen“. In welchem Zusammenhang steht dies mit Medizinalcannabis?

In dem Versuch, unsere Fragen zu beantworten, erklärte der Pressereferent:

„Es liegt nicht im Kompetenzbereich des Europäischen Parlaments, Medikamente anzuerkennen oder zu definieren, was ein Medikament ist. Dies fällt zu Teilen in die Kompetenz der zuständigen Europäischen Arzneimittel-Agentur und der Mitgliedsstaaten. Daher kann das Parlament auch nicht Cannabisblüten als Medikament anerkennen oder dies ablehnen. Die Entschließung des Parlaments fordert vielmehr die Mitgliedsstaaten dazu auf, sich intensiver mit den Potenzial Cannabis-basierter Medikamente zu beschäftigen. Der Text der Pressemeldung zum Schutz der Minderjährigen bezieht sich auf Artikel 16 der Entschließung des Parlaments, die darauf hinweist, dass die Regulierung von Cannabis den Schwarzmarkt begrenzen würde.“

Auf Mitteilung, dass dies unsere Fragen leider nicht beantwortet, erfolgte der Verweis an den Berichterstatter Martin Häusling von den Grünen. Dieser sei einer der sieben federführenden EU-Abgeordneten zur Cannabisresolution.

Gespräch mit Martin Häusling von den Grünen

Martin Häusling erklärte bereits in einer Pressemitteilung Folgendes:

„… Ganz wichtig ist uns Grünen, dass die verschiedenen Anwendungsformen von medizinischen Hanfprodukten nicht gegeneinander ausgespielt werden: Fertigarzneimittel auf Cannabisbasis dürfen nicht gegenüber Cannabisblüten, beispielsweise zur Inhalation, benachteiligt werden. Ein Großteil der Abgeordneten des Europäischen Parlaments hat das heute anders gesehen – sie wollen nur medizinisches Cannabis fördern, das das Prozedere klinischer Prüfungen durchlaufen hat. Damit verschließen sie sich der Tatsache, dass Patienten Linderung durch Cannabisblüten erfahren, auch wenn dies bislang nur durch andere Verfahren belegt wurde. Wir Grüne haben den Antrag aus diesem Grund nicht unterstützt.“

Auch uns gegenüber erklärte er:

„Nach den Erfahrungen aus der medizinischen Praxis und Erkenntnissen der Wissenschaft wirken für viele Patienten die Blüten der Hanfpflanze zur Inhalation besser als Fertig- und Rezepturarzneimittel. Die Inhalation ist für manche Patienten die richtige Applikationsform wegen des schnellen Anflutens (z. B. gegen Schmerzspitzen) und wegen der besseren Dosierbarkeit.“

Leider fand sich jedoch keine Mehrheit für die von Herrn Häusling vorgebrachte Gleichstellung von Fertigarzneimitteln und Cannabisblüten.

Auf unsere Fragen, wie eine Regulierung von medizinischem Cannabis dazu beitragen könne, den Schwarzmarkt einzudämmen, führte Häusling aus, dass der Hintergrund seines Wissens nach der sei, dass aktuell Patienten in verschiedenen europäischen Ländern legal (noch) keinen Zugang zu medizinischem Cannabis, insbesondere Cannabisblüten, haben und so zur Selbsthilfe (Eigenanbau bzw. Erwerb von fragwürdigen Quellen) greifen. Die Regulierung soll europaweit einheitliche Verhältnisse schaffen, sodass der ‚Cannabistourismus‘ aufhöre.

 

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Blog der Aidshilfe DeutschlandDas Interview, welches ich gern einmal zu Rassismus führen würde

Tupoka Ogette ist Expertin rund um das Thema Rassismus. Sie gibt viele Interviews für Radio, TV und Printmedien. Und jedes Mal bekommt sie die gleichen, „weißen“ Fragen gestellt. Deshalb hat sie jetzt ein Interview mit sich selbst geführt – über die wirklich wichtigen Fragen.*

Ich arbeite als Trainerin, Beraterin und Keynote-Speakerin rund um das Thema Rassismus.

Auf meiner Website nenne ich mich Rassismus-Expertin, Aktivistin und Autorin.

Gemeinsam mit meinem Mann Stephen Lawson führe ich bundesweit, in Österreich, der Schweiz und Italien Workshops zum Thema Rassismus durch.

In den letzten sechs Jahren durfte ich mit hunderten von Menschen über das Thema Rassismus sprechen.

Ich habe auch ein Buch herausgebracht – „exit Racism. Rassismuskritisch denken lernen.“

Die Rückmeldungen, die ich von meinen Leser_innen erhalte, sind überwiegend sehr positiv.

Ich verdiene mein Brot damit, andere auf eine rassismuskritische Reise mitzunehmen

So weit, so wunderbar.

Zu meiner Arbeit gehören auch Pressetermine. Interviews für Radio, Printmedien und ein paar Mal auch fürs Fernsehen.

Im Zuge der #MeTwo-Debatte gab es – wie immer, wenn das Thema Rassismus mal wieder Konjunktur hat in der deutschen Medienlandschaft – eine große Zahl an Interviewanfragen für Menschen wie mich, die ihr täglich Brot damit verdienen, andere Menschen auf eine rassismuskritische Reise mitzunehmen.

Und vorweg, damit mich niemand falsch versteht: Ich freue mich über das Interesse der Journalist_innen.

Interessant aka ermüdend ist allerdings, dass ich, seitdem ich diese Arbeit mache – also seit knapp zehn Jahren –, jedes Mal fast ausnahmslos exakt die gleichen Fragen gestellt bekomme.

Ich sage „fast“, weil es natürlich einige sehr ermutigende Ausnahmen gab und gibt.

Auch in Redaktionen sitzen inzwischen immer mehr Schwarze Menschen und People of Color und insgesamt Menschen auf einem rassismuskritischen Weg.

Aber in gefühlter Endlosschleife kommt die Frage danach, ob ich denn selbst auch Rassismus-Erfahrungen mache? Oder ob es in Deutschland denn wirklich Rassismus gebe?

In Interviews zu Rassismus bekomme ich jedes Mal die gleichen, „weißen“ Fragen gestellt

Und auch wenn Teil meiner Jobbeschreibung ist, dass ich bestimmte Inhalte, Mechanismen und Zusammenhänge immer wieder neu erklären, besprechen, analysieren muss, und ich dies auch wirklich gern und mit großer Leidenschaft tue, frage ich mich doch ernsthaft, warum es in den deutschen Medien, in der gesamtdeutschen Rassismus-Debatte nur wenig Bewegung zu geben scheint.

Es ist überhaupt nicht so, dass ich alle Journalist_innen anprangern will. Was mich nur wundert, ist, warum es beim Thema Rassismus scheint, als wären wir im Film „Und täglich grüßt das Murmeltier“ gefangen, wo wir immer wieder am selben Tag aufwachen.

Ich bin keine Journalistin. Aber ich habe hier einmal das Interview mit mir selbst geführt, welches ich gern einmal mit einer Journalistin führen würde:

Frau Ogette, wir führen in Deutschland ja nicht das erste Mal eine öffentliche Debatte zum Thema Rassismus. Haben Sie das Gefühl, dass sich die Qualität dieser Debatten verändert?

Im Gegenteil. Die Diskussion erfolgt fast ritualisiert immer wieder nach dem gleichen Muster.

Jemand benennt Rassismus öffentlich.

Daraufhin gibt es Menschen, die von Rassismus betroffen sind, die sich nun trauen, auch ihre Erlebnisse zu schildern.

Direkt im Anschluss gibt es einen Aufschrei aus der gesellschaftlichen Mitte.

Nicht etwa ein allgemeines Entsetzen darüber, wie so viele unserer Mitbürger_innen Alltagsrassismus ausgesetzt sind, sondern ein Infrage-Stellen, ob diese Erfahrungen denn überhaupt valide sind.

Jedes Mal wird diskutiert, ob unsere Erfahrungen überhaupt Rassismus genannt werden dürfen

Ob sie überhaupt Rassismus genannt werden dürfen.

Ob diese Menschen nicht vielleicht doch zu emotional und übersensibel seien.

Ob sie überhaupt ein Recht darauf haben, ihre Erfahrungen zu benennen.

Und dann beginnt eine nicht enden wollende Diskussion, in der die einen immer wieder fragen: „Ach, ihr erlebt wirklich Rassismus?“ und die anderen, wenn die Gefragten dies dann bestätigen, sagen: „Das ist aber übertrieben. Das müssen Sie erst einmal beweisen. Wir sind doch keine Rassist_innen!“

Es dauert dann nicht lange, und es legt sich wieder der Mantel des Schweigens über das Thema.

Die einen schweigen, weil sie frustriert sind, mal wieder nicht gehört worden zu sein, obwohl sie sich durch das Erzählen ihrer persönlichen, schmerzhaften Erfahrungen verletzlich gemacht haben.

Und die anderen schweigen, weil sie sich nicht länger sagen lassen wollen, dass sie Rassist_innen sind. Und auch (Sarkasmus an), weil sie oft diejenigen sind, die in den Schaltzentralen sitzen und Diskurse an- und abschalten können, wenn sie unbequem werden (Sarkasmus aus).

Einschub: Übrigens reicht eigentlich ein kurzer Blick auf die Kommentarspalten der Erfahrungsberichte oder die Antworten auf die #MeTwo-Tweets, um zu wissen, wie viel rassistischem Müll Schwarze Menschen und People of Color auch heutzutage ausgesetzt sind.

Warum, denken Sie, ist die Debatte dermaßen emotionalisiert, und warum gibt es diesen starken Impuls der Relativierung durch Menschen, die gar nicht von Rassismus betroffen sind?

Weil das Thema Rassismus wahnsinnig emotional ist. Und weil wir mit einem falschen Rassismus-Verständnis in diese Diskussionen gehen.

Rassismus wird immer noch als individuelle böse Tat eines oder einer Einzelnen verstanden.

Und natürlich: Das Erstarken der Rechten und das Salonfähig-Werden offen rechter Parolen in diesem Land und weltweit ist etwas, das vielen Menschen Angst macht – und dies zu Recht.

Rassismus ist keine individuelle böse Tat eines oder einer Einzelnen

Und da ist eine klare gemeinsame antirassistische Haltung von allen Menschen, die sich nicht bewusst rechts positionieren, wichtig, essenziell und klar gefordert.

Aber: Rassismus nur aus dieser Perspektive zu betrachten, ist kurzsichtig und fatal.

Denn wenn solche Debatten wie #MeTwo etwas zeigen, dann, dass die überwiegende Mehrheit der Alltagsrassismus-Erfahrungen in dieser Gesellschaft dort passieren, wo die Menschen sitzen, die sich selbst für klar antirassistisch halten.

Die denken, dass „Nicht-rassistisch-sein-Wollen“ reicht, damit Rassismus nicht reproduziert wird.

Und diese Menschen aus der gesellschaftlichen Linken und Mitte sehen sich dann durch solche Erfahrungsberichte plötzlich in ihrer Selbstwahrnehmung bedroht.

Was ist Ihrer Meinung nach der Rassismus-Begriff, mit dem wir arbeiten sollten, um in der Debatte wirklich voranzukommen?

Wir müssen begreifen, dass Rassismus ein gesellschaftliches Konstrukt ist.

Rassismus ist nicht nur die Ausnahmetat einzelner böser Individuen. Rassismus ist verflochten in allen Strukturen, allen Institutionen, allen Bereichen unserer Gesellschaft.

Wir sind alle rassistisch sozialisiert worden

Wir alle wurden in eine Welt hineingeboren, in der Rassismus in unseren Denkmustern, unserer Sprache, unseren Bildern steckt.

Wir alle sind rassistisch sozialisiert worden. Das ist nicht das Gleiche wie „Rassist_in sein“.

Gilt das nur für Rassismus?

Nein, das gilt natürlich auch für alle anderen gesellschaftlichen Diskriminierungsformen wie Sexismus, Heteronormativität, Ableismus [Anm. der Red.: die alltägliche Reduktion eines Menschen auf eine Beeinträchtigung und damit einhergehen eine Abwertung oder Aufwertung; vgl. hier].

Haben Sie manchmal das Gefühl, dass wir Rassismus so diskutieren, als ob wir es das erste Mal täten?

Ja, absolut. Das Interessante und gleichzeitig Frustrierende ist, dass es seit vielen Jahren eine umfassende Forschung dazu gibt.

Viele Menschen haben sich im deutschen Raum bereits damit beschäftigt.

Es gibt keinen Raum, in dem Rassismus nicht existiert

Auch mein Buch reiht sich eine rassismuskritische Tradition von vielen anderen Büchern und Artikeln, wissenschaftlichen Schriften und Debatten ein, die es seit Langem gibt und die bereits lange geführt wurden und werden.

Viele Studien haben immer wieder empirisch belegt, dass es keinen Raum gibt, in dem Rassismus nicht existiert.

Rassismus ist also die Norm und nicht die Ausnahme.

Wenn wir Rassismus so diskutieren würden, dann müssten wir nicht mehr Zeit damit verschwenden, darüber nachzudenken, ob Rassismus nun wirklich real ist und ob tausende Tweets über Rassismus-Erfahrungen in ganz Deutschland nicht vielleicht doch nur subjektive und individuelle Rachefeldzüge einzelner frustrierter „Ausländer_innen“ sind.

Wir könnten Talkshows und Zeitungskolumnen mit echten produktiven Debatten über Veränderungen führen, die dieses Land tatsächlich rassismusärmer machen.

Was ist der Bereich, in dem Sie sofort etwas ändern wollen würden, und was genau würden Sie sich für diesen Bereich wünschen?

Es gibt so viel zu tun. Und jeder einzelne Bereich, in dem Rassismus wirkt, ist einer zu viel.

Aber mir ganz persönlich liegt das Thema Rassismus im Schulsystem ganz besonders am Herzen.

Natürlich auch deshalb, weil ich als Mutter jeden Tag ein Schwarzes Kind in die Schule schicke.

Wo ist der Aufschrei über Rassismus in den Schulen?

Und auch die #MeTwo Debatte hat – einmal mehr – ganz klar gezeigt, wie viele der Alltagsrassismus-Erfahrungen in Schulen stattfinden. Und zwar vom Lehrpersonal ausgehend.

Wo ist der Aufschrei von Lehrer_innen, von Menschen im Schulsenat, in den Schulaufsichten, von den Schulpsycholog_innen, den Schulsozialarbeiter_innen darüber, wie viele Kinder in ihrer Obhut täglich solche traumatisierenden Erfahrungen machen?

Mir fehlt die öffentliche Betroffenheit über diese Erfahrungen.

Ich wünschte, sie würde dazu führen, dass Rassismus-Kritik und generelle Diskriminierungskritik, die Selbstreflexion zum Thema Rassismus und der Umgang mit dem Thema im Kollegium und im Klassenzimmer ab sofort als obligatorisches und umfassendes Modul in jede Lehrer_innenausbildung gehört.

Wie erleben Sie denn Schulen in Ihrer Arbeit und auch privat, wenn es um das Aufzeigen von Rassismus geht?

Auch und besonders in Schulen gibt es einen extremen Verteidigungsmechanismus, wenn Rassismus benannt wird.

Ich habe bereits von Fällen gehört, wo Eltern, die Rassismus in Bezug auf ihre Kinder benannten, rechtliche Konsequenzen angedroht wurden.

Dabei wäre es auch hier viel wichtiger und auch zielführender für alle, wenn Schulen sagen würden: Ja, Rassismus ist ein gesellschaftliches Problem, und wir nehmen ihn ernst, wann immer wir ihn erkennen oder aufgezeigt bekommen.

Auch wenn ich viele engagierte und mutige Lehrer_innen kennenlernen durfte und wir in Berlin derzeit eine unglaublich mutige, engagierte und kompetente Antidiskriminierungsbeauftragte für Schulen haben – solche Schulen suche ich leider noch.

Bitte zeichnen Sie uns doch ein Bild davon, wie Schule Ihrer Meinung nach aussehen sollte, damit sie ein rassismusärmeres Umfeld für die Menschen innerhalb dieses Systems wird?

Ich würde mir Schulen wünschen, denen es wichtiger ist, sich mit den Wirkungsweisen von Rassismus und der eigenen Positioniertheit zu beschäftigen, als damit, ob der Rassismus-Vorwurf überhaupt legitim ist.

Schulen, die Materialien schaffen und nutzen, die diskriminierungsfrei, realitätsnah und – wenn ich träumen darf – sogar empowernd, stärkend sind für alle Kinder.

Ich wünsche mir vielfältige Schulen, die Kinder stärken

Schulen, in denen Grenzüberschreitungen jeglicher Art nicht geduldet werden und Kinder ermutigt werden, aktiv gegen Ungerechtigkeiten anzugehen, anstatt mit stereotypisierten Bildern über die „Anderen“ gefüttert zu werden.

Schulen, wo auch die Lehrer_innen heterogen, multiperspektivisch, vielfältig sind und alle gesellschaftlichen Perspektiven und Positionierungen abbilden.

Schulen, wo eben diese Lehrendenschaft regelmäßig Räume des Austauschs und der Weiterbildung zu allen Diskriminierungsformen erhält.

Kurz: Schulen, die in Bezug auf ihre gesamte Ausrichtung und Vision als Spiegel einerseits und auch als Fenster in die Welt andererseits wirken.

Wenn Sie in der öffentlichen Debatte ein Plädoyer halten dürften, was würden Sie den Menschen sagen wollen?

Ich will nicht mehr darüber diskutieren müssen, ob Rassismus überhaupt ein Thema ist in Deutschland.

Ich möchte nur noch darüber nachdenken, wie wir Rassismus in jeder Form – als Alltagsrassismus, als strukturellen oder institutionellen Rassismus und natürlich auch rechte Strömungen wie die AfD in jedem Winkel dieser Gesellschaft – entlarven und dekonstruieren können. Und das mit möglichst vielen Menschen zusammen!

Und ich möchte echte, ehrliche, mutige und vor allem selbstkritische Debatten zum Thema Rassismus erleben. Und dies als Gesamtgesellschaft.

Ich möchte die rechten besorgten Wutbürger_innen aus dem momentanen Rampenlicht wissen und ein Spotlight auf die vielen Menschen legen, die sich aktivistisch, künstlerisch, politisch, sozialpolitisch, akademisch oder auch ganz einfach im Kleinen und Großen im Alltag für ein pluralistisches, diskriminierungsbewusstes und diverses Deutschland einsetzen.

Und da ich mich ja beruflich täglich in Institutionen und Organisationen bewege und mit Menschen zum Thema Rassismus arbeite, fordere ich nochmals, dass alle Menschen, vor allem und besonders die, die mit der Bildung von Kindern und jungen Menschen beauftragt sind, sich in ihrer Ausbildung intensiv und ausführlich mit rassismuskritischen Inhalten auseinandersetzen müssen.

Ich wünsche mir eine Revolution der Liebe. Und damit meine ich nicht (nur) die romantische zwischenmenschliche Liebe, sondern die politische, aktivistische, mutige, hoffnungsgebende, widerständige Liebe.

* Der Beitrag wurde zuerst im Oktober 2018 auf migazin.de veröffentlicht. Wir danken Tupoka Ogette und MiGAZIN-Chefredakeur Ekrem Şenol herzlich für die Erlaubnis zur Zweitveröffentlichung!

Leafly Deutschland NewsAngst und Cannabis – was sind die Gründe?

Es gibt einige aktuelle Studien die zeigen, dass Cannabiskonsum in der Pubertät die psychische Gesundheit negativ beeinflussen kann. Ohne Cannabis gäbe es etwa 7 Prozent weniger Fälle von Depressionen bei Jugendlichen. Und auch das Selbstmordrisiko bzw. das Risiko von Suizidgedanken bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen steigt durch Cannabiskonsum, wie eine Studie nahelegt (Leafly.de berichtete). Warum ruft Cannabis bei manchen Menschen ein Gefühl der lähmenden Angst und teilweise sogar Paranoia hervor?

Einzigartiges Profil jeder Cannabissorte

Einige Experten sind der Meinung, dass die Erklärung in dem speziellen „Profil“ der jeweiligen Cannabissorte liegt. „Es gibt verschiedene Cannabinoid- und Terpenprofile für verschiedene Arten von Cannabis“, erklärt Dr. Zach Walsh, außerordentlicher Professor in der Abteilung für Psychologie an der University of British Columbia (UBC) laut einem Medienbericht.

Terpene sind Moleküle in der Größe von Nanopartikeln. Sie können problemlos die Blut-Hirn-Schranke überwinden. So können sie direkt ins zentrale Nervensystem einwirken.

„Terpene wie Limonen (ein Terpen, das in Zitrusfrüchten zu finden ist) können erhebend sein, während beispielsweise Myrcen (in stark duftenden Pflanzen gefunden) sedierend sein kann“, berichtet der Psychologe Walsh.

Jeder Mensch reagiert individuell

Der zweite Aspekt, die die Reaktion eines Menschen auf Cannabis beeinflussen kann, ist die eigene Biologie. Die Verfügbarkeit und Empfindlichkeit des individuellen Endocannabinoidsystems kann eine Person für bestimmte Reaktionen empfänglicher machen. Etwa so, wie manche Menschen keinen Alkohol trinken können, ohne sich müde, depressiv oder sogar übel zu fühlen, reagieren manche Menschen negativ auf Cannabis.

Darüber hinaus spielt die eigene Erwartung und persönliche Erfahrungen mit Cannabis eine Rolle auf den Effekt bei der Einnahme von Cannabis.

Dr. Walsh erklärt: Wenn Menschen gefragt werden, ob Cannabis in ihnen Ängste auslöst oder diese verstärkt, kann dies zu einem selbstreflektierenden Prozess führen, bei dem Themen hochkommen, die sonst von der Person vermieden werden. Weiterhin berichtet der Psychologe Walsh, wenn eine Person Gefühle von Angst nach der Einnahme von Cannabis befürchtet, erfüllt sich diese Prophezeiung meist auch.

Das bedeutet, dass die Situation, in der Cannabis konsumiert wird, Auswirkungen auf das Befinden hat. Fühlt sich ein Mensch unwohl oder ist er gestresst, kann Cannabis diese Gefühle verstärken.

„Was auch immer in Ihrer Psyche vor sich geht, kann sich dadurch verstärken“, so Walsh.

Angst durch zu viel THC

Das Gefühl von Angst oder sogar Panik ist für die Betroffenen sehr unangenehm. Dr. Ethan Russo, Direktor für Forschung und Entwicklung am International Cannabis and Cannabinoids Institute (ICCI), erklärt allerdings, dass die meisten Reaktionen auf Cannabis wesentlich angenehmer sind.

„Die häufigsten Reaktionen sind Entspannung, schärfere Sinneswahrnehmung und Fröhlichkeit“, so Dr. Russo. Vergesslichkeit, Angst und Paranoia können dann eintreten, wenn die THC-Dosis zu hoch ist.

Sowohl Dr. Russo als auch Dr. Walsh sagen, dass die individuelle Reaktion bei zu hoher THC-Dosis von der eigenen Toleranz und der Zusammensetzung des eigenen Endocannabinoidsystems abhängt.

„THC hat biphasische Effekte. Bei niedrigen Dosen kann es gegen Angst helfen, in hohen Dosen kann es Ängste provozieren“, erklärt Dr. Russo.

CBD kann den Effekt von THC regulieren

Generell raten Experten zur Vorsicht bei der Verwendung von Cannabis. Ärzte empfehlen daher auch Patientinnen und Patienten, mit einer niedrigen Dosis Cannabis als Medizin zu beginnen und diese langsam zu steigern.

Weiterhin schlägt Dr. Russo vor, die psychoaktiven Eigenschaften von THC mit dem nicht-psychoaktiven CBD zu mildern. Dies sei ein bekanntes Mittel, um unangenehme Reaktionen und Nebenwirkungen von Cannabis-Arzneimitteln zu umgehen. CBD verringere das Rauschgefühl, verlängere aber die Wirkung von Cannabis, so Dr. Russo.

Weiter erklärt Dr. Russo, dass Cannabis-Patienten eine Toleranz gegenüber den unerwünschten psychiatrischen Effekten von THC entwickeln, der therapeutische Nutzen jedoch fast immer ungehindert fortbestehen würde.

Klinische Forschung steht noch am Anfang

Der Wissenschaftler Walsh betont, dass die Erkenntnisse aus klinischen Studien zu den Auswirkungen von Cannabis nach wie vor gering sind. Daher seien weitere Untersuchungen erforderlich.

„Wir beginnen gerade erst damit, große Untersuchungen durchzuführen, an denen wir sehen, wie sich eine Sorte von einer anderen unterscheidet und so weiter“, sagt Dr. Walsh in Bezug auf unvollendete und noch nicht veröffentlichte Studien von ihm selbst und von anderen. Darüber hinaus beklagt er, dass die psychologischen Umstände bisher in Versuchen nur unzureichend dargestellt wurden.

Welche medizinischen Eigenschaften besitzen Terpene? Mehr zum Thema hier.

 

Hinweis: In diesem Artikel berichten wir über rezeptpflichtiges CBD oder auch Cannabidiol. Dieser Artikel macht zur möglichen Zweckbestimmung keinerlei Vorschlag. Nutzversprechen bleiben den Apothekern überlassen.

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Leafly Deutschland NewsEmpower Clinics treibt Expansion weiter voran

Im vergangenen Jahr eröffnete das Unternehmen Empower Clinics eine weitere Cannabis- und Wellness-Klinik in Chicago (Leafly berichtete). Die Expansion des US-Unternehmens geriet zunächst ins Stocken, was Medienberichten zufolge auf die Managemententscheidungen des ehemaligen CEO Craig Snyder zurückzuführen sei. Jetzt hat sich Empower Clinics jedoch neu strukturiert. Neuer CEO ist Steve McAuley, der verschiedene Privatunternehmen bereits zum Erfolg geführt hat.

Empower Clinics sichert sich CBD-Extraktionsanlage

Laut den Medien hat sich das Unternehmen kürzlich die exklusiven Rechte an einer CBD-Extraktionsanlage gesichert, um die Cannabis- und Wellness-Kliniken ausreichend mit Medizinalcannabis versorgen zu können. Das ermöglicht nun Empower Clinics die Produktion von Cannabisprodukten, die direkt in den Cannabiskliniken und Arztpraxen vertrieben werden können.

Die CBD-Produktionsanlage befindet sich in Portland, Oregon und ist mehr als 5.000 Quadratfuß groß. Besonders praktisch: In unmittelbarer Nähe befinden sich rund 600 lizenzierte Hanffarmen. Dabei beträgt die Produktionskapazität der Anlage bis zu 6 Tonnen CBD-Extrakte.

„Das Erreichen der vertikalen Integration ist seit dem Beginn meine Zielsetzung gewesen, während wir versuchen die Wissenschaft hinter den auf hanfbasierten CBD-Therapien mit der Wirksamkeit der von Ärzten empfohlenen Behandlungsoptionen zu verbinden, die durch unser Kliniknetz, online oder durch Handelspartnerschaften bereitgestellt werden“, führte CEO McAuley aus.

Weiter heißt es, dass das Unternehmen dank der CBD-Produkte einen Millionenumsatz für das Geschäftsjahr 2019 erwartet.

Empower Clinics erwirbt Kliniknetzwerk

Das US-Unternehmen hat unter anderem das Kliniknetzwerk der Sun Valley Certification Clinics Holdings LLC erworben. Dieses besteht aus fünf Cannabis- und Schmerztherapiepraxen in Arizona und einer Klinik in Las Vegas. Außerdem gehören eine Telemedizin-Plattform für Kalifornien sowie ein Franchise-Geschäftsmodell dazu.

Durch die Expansion von Empower Clinics entsteht in den USA somit eine der größten Cannabisklinikgruppen. Dem Bericht zufolge haben zwölf Standorte eine Patientenzahl von 165 000 Patienten in Kalifornien, Oregon, Illinois, Washington, Arizona und Nevada. Des Weiteren besteht die Möglichkeit, das Kliniknetzwerk mithilfe des Franchisemodells zu erweitern.

Vereinbarung mit Titration Technologies

Dem Medienbericht ist auch zu entnehmen, dass Empower Clinics eine Vereinbarung mit Titration Technologies eingegangen ist. Auch dieser Deal soll dem Unternehmen Umsätze in Millionenhöhe sichern. Bei Titration Technologies handelt es sich um einen Innovator im Bereich der Cannabisproduktentwicklung, der die Produktion, Verpackung und Ausführung von Empowers medizinischen CBD-Produkten „Sollieyo“ in Nordamerika übernimmt. Dabei zielen diese Produkte vor allem auf häufige Beschwerden wie Schmerz, Stress, Schlaf- und Verdauungsprobleme ab.

„Empower baut ihr Geschäft schnell auf und wir freuen uns auf eine Zusammenarbeit mit ihnen, ein eine hervorragende Linie an CBD-Produkten zu liefern,“ erklärte Jason Sonchik, Titrations-Leiter der Qualitätskontrolle.

Titration Technologies wird die CBD-Produkte nach der Empower-Rezeptur herstellen, die dann in den Cannabiskliniken und über die Homepage von Empower verkauft werden. Damit erhalten Patienten in sämtlichen US-Bundesstaaten sowie in Kanada die Möglichkeit, die CBD-Produkte zu erwerben.

 

 

Hinweis: In diesem Artikel berichten wir über rezeptpflichtiges CBD oder auch Cannabidiol. Dieser Artikel macht zur möglichen Zweckbestimmung keinerlei Vorschlag. Nutzversprechen bleiben den Apothekern überlassen.

 

 

 

 

 

 

 

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Blog der Aidshilfe Deutschland„Ich habe beschlossen, als der Mann zu leben, der ich wirklich bin“

Was ist männlich? Welche Unterschiede gibt es im Alltag von Männern und Frauen? Der Berliner Autor Jayrôme C. Robinet sucht in seinem gerade erschienenen Buch „Mein Weg von einer weißen Frau zu einem jungen Mann mit Migrationshintergrund“ Antworten auf solche Fragen. Es ist die Geschichte eines trans* Mannes mit französisch-italienischen Wurzeln, aber auch ein messerscharfer Blick auf unsere binär-geschlechtliche Gesellschaft voller Vorurteile.

Jayrôme trägt bei unserem Treffen einen kurzen Fasson-Haarschnitt, eine rechteckige schwarze Brille und eine Lederjacke mit breitem Pelzkragen.

Für unser Interview hat er das Café Kotti vorgeschlagen. Ein multikultureller, diskriminierungsfreier Ort, aber leider völlig verraucht, als wir eintreten.

Jayrôme will das gemütliche Café schon fast wieder verlassen, als der Betreiber uns aufhält und in einen rauchfreien Nebenraum führt.

Hier sind wir ungestört, auch vom Zigarettenqualm.

Jayrôme, du nennst dein Buch „autofiktionale Memoiren“. Was ist Fiktion an dem, was du erzählst?

Ich habe meine Geschichte literarisch verarbeitet. Das heißt, die Zeitspanne ist eine andere als in der Realität.

Im Buch erzähle ich das, was in Wirklichkeit acht Jahre gedauert hat, innerhalb eines Jahres.

„Autofiktionale Memoiren“ als literarische Verarbeitung der Realität

Dann gab es einiges, was ich aus persönlichkeitsrechtlichen Gründen anders erzählen wollte. Ich wollte nicht, dass sich meine Freund_innen eins zu eins wiederfinden.

Und auch aus dramaturgischen Gründen ist manches anders, als es in der Realität war.

Zum Beispiel erzähle ich von einem Brunch, bei dem die Freund_innen Abschied nehmen von Céline und Jayrôme begrüßen.

In Wirklichkeit waren vielleicht fünfzehn Leute bei diesem Brunch, aber für ein Buch macht es wenig Sinn, Figuren einzuführen, die dann nicht mehr vorkommen.

Deswegen erzähle ich nur von denen, die später in der Geschichte wieder auftauchen.

Aber im Grunde ist alles, was ich im öffentlichen Raum schildere, so oder so ähnlich passiert, es wird nur zum Teil anders eingebettet in die Geschichte.

Warum wolltest du deine Geschichte aufschreiben?

Ich bin Schriftsteller und es war schon klar, dass ich irgendwann meine eigenen Erfahrungen literarisch verarbeiten würde.

2010 habe ich angefangen, Testosteron zu nehmen. Seit der Transition hatte ich so oft überraschende Erlebnisse.

„Ethnische Herkunft“ ist genauso wie „Geschlecht“ ein Konstrukt

Nicht nur im Hinblick darauf, dass ich jetzt als Mann gelesen werde, sondern auch darauf, dass ich nicht mehr als weiße Person wahrgenommen werde und Rassismus erlebe.

Das hatte ich zum Beispiel nicht erwartet. Und ich fand interessant, zu beleuchten, inwiefern auch eine vermeintliche ethnische Herkunft genauso wie Geschlecht ein Konstrukt ist.

Du hast in deinem Leben schon verschiedene Geschlechterrollen durchlebt: die Heterofrau, die Lesbe, der bisexuelle Mann, der zudem als nicht weiß und potenziell gefährlich wahrgenommen wird. Kann man sagen: In jeder sozialen Rolle, in der du je gelebt hast, hast du Ausgrenzung erfahren?

Ja, aber ich würde sagen, dass vielleicht jeder Mensch Ausgrenzungserfahrungen hat, der nicht weiß, männlich, heterosexuell, wohlhabend und unbehindert ist.

Doch wer ist das schon? Eigentlich nur eine kleine Minderheit.

Welche Ausgrenzungserfahrung hat dir am meisten weh getan?

Es ist schwierig, das zu hierarchisieren. Und ich weiß nicht, ob ich das möchte.

Jede Ausgrenzungserfahrung ist schmerzhaft. Aber ich versuche sehr oft, das, was ich erlebe, positiv zu beleuchten.

Ich denke, dass sogar Ausgrenzungserfahrungen mit einer anderen Perspektive etwas Schönes haben können, weil sie auch eine Art Zugehörigkeitsgefühl mit anderen Menschen auslösen können.

Das bedeutet aber nicht, dass ich mich nicht gegen Ausgrenzung wehre.

Faszinierend an deinem Buch finde ich, dass du sehr viel von Verletzungen erzählst, sehr viel von deinem Innenleben und deinen Gefühlen preisgibst. Ist das nicht unmännlich“?

Es wird auf jeden Fall in der Gesellschaft als unmännlich aufgefasst oder als eher weiblich markiert, sanfte Gefühle auszuleben und mitzuteilen.

Aber ich habe in meinem Umfeld viele trans* Männer, die das können und die eine andere Art von Männlichkeit nach außen tragen wollen. Von daher fällt es mir nicht schwer, Verletzlichkeit zu zeigen.

Außerhalb von meiner queeren Blase finde ich es manchmal schon schwer, das auszuleben, das stimmt.

Und dann weiß ich manchmal tatsächlich nicht, welche Codes und welches Verhalten von mir erwartet werden.

Auf welche männlichen Rollenerwartungen könntest du denn gut und gerne verzichten?

Tatsächlich diese Erwartung, immer selbstsicher und stark sein zu müssen. Nicht verletzlich und sanft sein zu dürfen. Darauf könnte ich verzichten.

Der Kämpfer oder der Krieger zu sein, das finde ich sehr anstrengend.

Es war mir nicht in diesem Maße bewusst, dass das Patriarchat auch Männer unterdrückt.

Das Tabu Homosexualität wirkt sich bei Männern völlig anders aus

Und mir war auch nicht so klar, inwiefern sich das Tabu der Homosexualität bei Männern anders auswirkt.

Als ich mich als lesbische Frau verortet habe, war mir schon bewusst, dass Homosexualität tabuisiert wird oder zu Diskriminierungserfahrungen führt.

Aber ich hatte nie den Eindruck, dass ich körperlicher Gewalt ausgesetzt werden könnte – auch wenn das Butches durchaus passieren kann.

Als Mann muss ich aber total aufpassen, wie ich andere Männer angucke, damit das auf keinen Fall als schwul gelesen werden kann.

Blicke sind sehr kodifiziert, und eigentlich bin ich es gewöhnt, Menschen anders in die Augen zu schauen.

Aber wenn ich sicher durch den Alltag kommen möchte, muss ich eben aufpassen.

Hast du erlernen müssen, was männlich ist?

Nein. Erstens würde ich nicht sagen, dass es nur eine Art und Weise gibt, wie man als Mann sein muss, sondern es gibt unterschiedliche Formen von Männlichkeit.

Zweitens würde ich sagen, dass meine Art der Männlichkeit total legitim ist.

Mir fällt nur auf, dass mein Mannsein in den verschiedenen Kontexten unterschiedlich wahrgenommen wird.

Du beschreibst im Buch die Hochzeit eines Ex-Freundes, auf der du wildfremden Menschen erzählst, dass du als Frau gelebt hast. Auf der anderen Seite hast du Jahre gebraucht, deiner Familie zu sagen, dass du als Mann lebst.

Manchmal ist es tatsächlich einfacher, sich Menschen zu offenbaren, die man nicht kennt, weil das nicht so emotional aufgeladen ist.

Manchmal ist es einfacher, sich Menschen zu offenbaren, die man nicht kennt

Bei der Familie ist es so, dass man sie nicht enttäuschen oder verletzen will. Und ihre Ablehnung tut viel mehr weh als bei wildfremden Menschen.

Außerdem hatte ich tatsächlich wenig Kontakt zu meiner Familie. Sie lebt in Nordfrankreich und ist weit weg.

Und ich wollte auf keinen Fall, dass sie mich davon abhalten. Dass sie versuchen, mich zu überreden.

Du schriebst dann in einer Mail an deine Familie: „Ich habe beschlossen, als der Mann zu leben, der ich wirklich bin.“ Was für ein Mann möchtest du sein?

Im Grunde hat sich meine Persönlichkeit nicht verändert.

Vielleicht bin ich sanfter geworden, weil ich zum einen ruhiger und glücklicher geworden bin, zum anderen, weil ich aufpasse, dass ich nicht zu viel Raum einnehme.

Als ich als Frau gelesen wurde und gelebt habe, habe ich versucht, in Gruppen Präsenz zu zeigen, eine starke Meinung zu haben und sie laut zu vertreten.

Heutzutage versuche ich, mich eher zurückzuhalten und eben nicht eine Art von Männlichkeit zu performen, die selbstsicher und laut und raumeinnehmend ist.

Nun wirst du als Mann auch als Migrant wahrgenommen, und ich habe den Eindruck, dass du im Grunde auf alle Reaktionen vorbereitet warst, aber darauf nicht.

Genau. Das ist etwas, was selten passiert bei trans* Menschen. Jedenfalls hätte ich das nicht erwartet.

Als Frau wurde ich als exotisch und sexy wahrgenommen – heute als exotisch und gefährlich

Aber im Nachhinein denke ich, dass ich vermutlich auch damals, als ich noch als Frau gelesen wurde, nicht als weiß gesehen wurde.

Man begegnete mir aber wohlwollend, wenn auch oft verniedlichend und in Wahrheit herabsetzend. Ich wurde als exotisch und sexy wahrgenommen – heute als exotisch und gefährlich.

Was an deinem Weg zum Mann, der du sein wolltest, war besonders schwer?

Ich fand die die gesetzliche Regelung für die Vornamens- und Personenstandsänderung damals schwierig.

Schon die Namensänderung war langwierig.

Ich wollte aber auch meinen Geschlechtseintrag offiziell ändern. Doch dafür hätte ich mich sterilisieren lassen müssen – in Deutschland war das bis 2011 so, in Frankreich bis 2016.

Inzwischen ist es zum Glück in beiden Ländern nicht mehr der Fall.

Auch die Voraussetzungen für die medizinische Versorgung waren kompliziert.

Es gab eine ziemlich lange Begleittherapie, die absolviert werden musste.

Und es gab einen Alltagstest, bei dem du erst mal in dem „gewünschten Geschlecht“ leben musstest, um auszuprobieren, wie es sich anfühlt, bevor du überhaupt Hormone nehmen durftest.

Ende 2018 wurde eine neue Leitlinie zur Behandlung von trans* Menschen vorgelegt. Es ist noch nicht perfekt, aber es geht in die richtige Richtung.

Aber wie gesagt: Damals war alles sehr kompliziert und hat lange gedauert. Ich hätte mich gerne auf andere Sachen konzentriert, auf das Leben.

Welche Momente waren besonders schön auf dem Weg?

So viele. Das erste Mal, als ich meine Stimme gehört habe, wie sie jetzt klingt nach dem Stimmbruch.

Eine Menge war und ist schön

Das erste Mal, als ich festgestellt habe, dass ich jetzt immer als Mann gelesen werde.

Das erste Mal oder immer wieder, wenn ich Jayrôme genannt werde.

Eine Menge war und ist schön.

Hanf Journal NewsCannabis untergeschoben – Menschenrechtler muss in den Gulag

Tschetschenischer Regierungskritiker wird in einem Schauprozess wegen Cannabis-Besitzes zu vier Jahren Zwangsarbeit in einer Strafkolonie verurteilt   Sadhu van Hemp     Wer sich gegen die Staatsinteressen eines Staates stellt, der muss damit rechnen, dass ihm Vater Staat gegen alle Rechtsstaatlichkeit das Fell über die Ohren zieht. Geschuldet ist dieser Willkürakt der Staatsräson, denn die…

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Leafly Deutschland NewsAnzeige: Cannabispatient fehlte Bescheinigung

Anzeige wegen Einfuhr von Cannabis auf Rezept

Kürzlich kontrollierten Schleierfahnder in Furth einen PKW, der zuvor aus der Tschechischen Republik ins Bundesgebiet eingereist war. Laut Medienberichten war einer der Fahrzeuginsassen ein 30-jähriger Cannabispatient. Dieser händigte den Beamten bei der Kontrolle rund zehn Gramm Medizinalcannabis aus. Wie eine Rücksprache mit dem behandelnden Arzt bestätigte, besitzt der Patient das Cannabis legal zu medizinischen Zwecken. Sein Problem war jedoch, dass er keine Bescheinigung des Bundesamtes für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) vorweisen konnte. Dies ist vorgeschrieben, um Betäubungsmittel außer Landes mitzunehmen und später wieder über die Grenze einzuführen. Somit kassierte der Cannabispatient eine Anzeige wegen eines Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz.

Was müssen Cannabispatienten bei Reisen beachten, damit keine Anzeige droht?

Gehen Cannabispatienten auf Reisen im Schengenraum — hierzu gehören alle Länder der Europäischen Union, außer Großbritannien, Zypern und Irland – müssen sie das sogenannte Schengendokument bzw. eine „Bescheinigung für das Mitführen bzw. den Transport von Betäubungsmitteln im Rahmen einer ärztlichen Behandlung“ dabei haben.

Das entsprechende Formular können Betroffene auf der Webseite des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) herunterladen. Dieses muss dann vom behandelnden Arzt ausgefüllt werden und anschließend durch die oberste Landesgesundheitsbehörde beglaubigt werden. Zu beachten ist, dass für jedes Betäubungsmittel eine gesonderte Bescheinigung erforderlich ist.

Außerdem gilt, dass die Bescheinigung nur maximal 30 Tage gültig ist. Wer länger als 30 Tage verreisen möchte, benötigt mehrere Schengendokumente, die nahtlos ineinander übergehen, denn nur dann darf Cannabis als Medizin für über 30 Tage mitgeführt werden.

Reisen ins weitere Ausland mit Cannabis

Wenn Cannabispatienten Länder außerhalb des Schengenraumes besuchen möchten, sollten sie sich an den Leitfaden des International Narcotics Control Board (INCB) halten. Für diese Reisen ist eine mehrsprachige Bescheinigung nötig, die ebenfalls vom behandelnden Arzt ausgefüllt und von der zuständigen Landesgesundheitsbehörde beglaubigt werden muss. Die maximale Gültigkeitsdauer beträgt 30 Tage.

Darüber hinaus rät das BfArM allen Patienten, sich unbedingt vor Antritt der Reise über die Rechtslage in dem jeweiligen Reiseland zu informieren. Es reicht nicht aus, den ausgefüllten Vordruck vom INCB auf Reisen mitzunehmen. So verlangen einige Länder eine spezielle Importgenehmigung oder schränken die Menge des mitzuführenden medizinischen Cannabis ein. Einige Länder verbieten die Mitnahme bzw. den Transport von bestimmten Betäubungsmitteln generell. Cannabispatienten sollten sich daher frühzeitig Informationen einholen und die nötigen Dokumente mitführen, um Anzeigen und Strafen zu vermeiden.

Mehr zum Thema Reisen mit Cannabis hier:
Reisen mit Cannabis als Medizin. Ein Leitfaden.

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Marihuana Aktien - Informationen zu Cannabis InvestmentsCharts

Die Kaufwelle beim HMMJ erweist sich bisher als nachhaltig und wird unterstützt von guten Ergebnissen vieler Player. Der seinerzeit angekündigte Druckaufbau entlädt sich nun erfreulicherweise! Technisch könnte man mit einem Avisieren des Allzeithochs rechnen, sollte kein schwarzer Schwan vorbeischwimmen. Bei  APHA  sollte oberhalb des aktuellen Widerstands ein zügiger BreakOut-Move erfolgen: ACB ist nach ihrem Gap-Up weiter in Kauflaune, der RSI warnt jedoch bereits vor Überhitzung: TRST kann sich befreien, der […]

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Polytox.tv - Videos für Psychonauten, Stoner und AktivistenHomeGrow in Deutschland – DER FILM [Teil 2]

+++ CANNABIS-ANBAU IN DEUTSCHLAND – DER FILM+++

Wegen der positiven Resonanz zum ersten Teil und den Olaf-Folgen haben wir uns dazu entschlossen die vier Videos nochmal als Ganzes in Spielfilmlänge zu veröffentlichen.

Viel Spaß damit.
Beste Grüße
Timm

***
In dieser Sendung werden Handlungen erwähnt und/oder gezeigt, die in Deutschland für bestimmte Personen illegal sind.
Der Besitz, Handel, Erwerb, und die Produktion von Cannabis sind in Deutschland für die meisten Menschen illegal und stellen eine Straftat dar.
GreenGermany will seine Zuschauer informieren und aufklären. Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass die betreffenden Handlungen nicht nachgeahmt werden sollen.
***

Instagram: https://www.instagram.com/green.germany/
Facebook: https://www.facebook.com/gg.greengermany/

produced by sens media

Polytox.tv - Videos für Psychonauten, Stoner und AktivistenNeuer Kanal!!! JETZT jede Woche neue VIDEOS!…. Stoner

Jetzt jede Woche neue Videos!!! #diel_tube
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Leafly Deutschland NewsChemesis steigt ins Cannabisgetränke-Geschäft ein

Wir haben erst vor kurzem über das kanadische Cannabisunternehmen Chemesis berichtet, dass sich eine Werbepartnerschaft mit dem größten sozialen Cannabisnetzwerk „Dank City“ gesichert hat. Zudem erwarb das Unternehmen eine neue Extraktionsmethode, um hoch konzentriertes Cannabis-Öl produzieren zu können (Leafly berichtete).

Einem Medienbericht zufolge steigt Chemesis jetzt auch in das Geschäft mit Cannabis-Getränken ein. Zunächst konzentriert sich das Unternehmen auf Puerto Rico, denn hier ist es bereits stark vertreten. Rund 90 Prozent der Apotheken werden hier von Chemesis mit Cannabis beliefert.

Jetzt wurden die Cannabisgetränke bestehend aus einem Energy Shot, einem Calming Shot sowie einem Sleep Shot an ausgewählte Verkaufsstellen geliefert. Innerhalb kürzester Zeit will das Unternehmen sein gesamtes Netzwerk in Puerto Rico mit den cannabisversetzten Getränken beliefern.

Chemesis versorgt Puerto Rico mit Cannabisgetränken

„Dieses Produkt ist eine spezielle Mischung der besten puerto-ricanischen Kaffeebohnen und lokal produziertem Honig. Natural Ventures schafft mit der Markteinführung unseres Café Energie-Shot eine ganz natürliche Alternative für Konsumenten, die den ganzen Tag über Energie benötigen. Unser Herstellungsverfahren beeinträchtigt nicht den therapeutischen Nutzen von Cannabis und den köstlichen Geschmack der besten Kaffeebohnen Puerto Ricos. Wir erwarten eine beachtliche Nachfrage nach diesem Produkt“, erklärte Edgar Montero, CEO von Chemesis.

Darüber hinaus erklärte Montero, dass das Unternehmen weiterhin Neuerungen einführen werde, denn die Verbraucher suchen neue und alternative Methoden, um Cannabisprodukte zu konsumieren.

„Wir sind mit den Rezepturen und der Fähigkeit des Teams, lokal produzierte Zutaten hinzuzufügen, sehr zufrieden. Diese Produkte werden auf eine große Verbrauchergemeine zugeschnitten und sie sind nur eine Auswahl aus vielen neuen und aufregenden Produkten, die wir entwickeln und den Verbrauchern auf der Insel anbieten werden“, so Montero.

Weiter erklärte Montero, dass man dies als weiteren Schritt in der Unternehmensstrategie betrachtet. Man rechne im Jahr 2019 mit Umsätzen von 16,6 Millionen US-Dollar und einem Gewinn von etwa 2 Millionen US-Dollar. Für das Jahr 2020 geht Chemesis sogar von einer Verdreifachung des Umsatzes und Gewinns aus.

 

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Leafly Deutschland NewsMarlene Mortler warnt vor Cannabis-Lobby

Marlene Mortler verweist auf einflussreiche Interessengruppen

Die Nachfrage nach Cannabis auf Rezept steigt kontinuierlich in Deutschland (Leafly berichtete). Dieses Interesse beruht nach Meinung der deutschen Drogenbeauftragten aber nicht nur auf dem medizinischen Nutzen von Cannabis. Dahinter stecken auch einflussreiche Interessengruppen, so Mortler. Laut Leipziger Volkszeitung erklärte die CSU-Politikerin jetzt am Rande einer UN-Drogenkonferenz in Wien:

„Uns ist vollkommen klar, dass es Druck von Patienten gibt, denen von Lobbyisten eingeredet wird, dass Cannabis immer die beste Medizin ist“, sagte Marlene Mortler.

Und weiter erklärte sie, dass Cannabis-Arzneimittel zwar für manche Patienten sinnvoll seien, aber nicht „die erste Wahl“ sein sollten:

„Es gibt viele andere gut wirkende, besser wirkende Medikamente.“

Vereinte Nationen diskutieren über Cannabis

Marlene Mortler nahm an einer Sitzung der Suchtstoffkommission der Vereinten Nationen teil, in der UN-Mitglieder die internationale Drogenpolitik regelmäßig weiterentwickeln. In den nächsten Tagen wird das Gremium über den Vorschlag der Weltgesundheitsorganisation (WHO) beraten, den Cannabis-Wirkstoff Cannabidiol (CBD) von der Liste der verbotenen Substanzen zu streichen (Leafly.de berichtete.) Das nicht-psychoaktive CBD ist neben THC der wichtigste Wirkstoff der Cannabispflanze.

Marlene Mortler kritisiert US-Investoren

Die Kritik von Marlene Mortler an den wirtschaftlichen Interessen hinter der Legalisierung von Cannabis ist nicht neu. Bereits 2017, nicht lange nach Inkrafttreten des Cannabisgesetzes, dass die Legalisierung von Cannabis als Medizin zuließ, warnte die Drogenbeauftragte schon vor Lobby-Gruppen. Vor allem US-Investoren witterten ein gutes Geschäft mit Cannabis auf dem deutschen Markt, so Mortler. Der Druck nehme zu, Cannabis zu legalisieren, sagte die CSU-Politikerin bei der Vorstellung des Drogen- und Suchtberichts 2017 in Berlin laut Handelsblatt.

Nach den Worten Mortlers steckt die Cannabis-Lobby dahinter: „Es geht um ein großes Geschäft“, erklärte sie und fügte hinzu, dass selbst für Hedgefonds – insbesondere aus den USA – das reiche Deutschland ein „hoch interessanter Markt“ sei. Diese Investoren warten nur darauf, dass Cannabis hier legalisiert werde, so Marlene Mortler.

Mehr zum Thema hier:
Umstrittene Aussagen der Drogenbeauftragten Mortler: Bundesregierung beantwortet Fragen

Mortler für Cannabis als Medizin und gegen Freizeit-Konsum

 

Hinweis: In diesem Artikel berichten wir über rezeptpflichtiges CBD oder auch Cannabidiol. Dieser Artikel macht zur möglichen Zweckbestimmung keinerlei Vorschlag. Nutzversprechen bleiben den Apothekern überlassen.

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Leafly Deutschland NewsMedikamente und Cannabis im Straßenverkehr

Viele Menschen, die täglich im Straßenverkehr unterwegs sind, sind sich der Nebenwirkungen von Medikamenten, die sie einnehmen, nicht bewusst. Darauf weist der TÜV hin. Rund ein Fünftel aller Medikamente, die derzeit auf dem Markt sind, haben Auswirkungen auf die Fahrtüchtigkeit. Dies gilt auch für Cannabis als Medizin. Aber nicht nur Betäubungsmittel, Cannabis-Medikamente, und andere verschreibungspflichtige Arzneimitteln zählen dazu. Auch viele der frei verkäuflichen Medikamente sind verkehrsrelevant – wie Schmerzmittel, Schnupfenspray oder auch Hustensaft.

Medikamente und Cannabis im Straßenverkehr – rechtliche Situation

Generell gilt: Jeder Verkehrsteilnehmer ist für seine Fahrtauglichkeit selbst verantwortlich. Es gibt kein Gesetz, das die Teilnahme am Straßenverkehr bei Einnahme von Medikamenten (wie auch bei Cannabis als Medizin) generell verbietet oder einschränkt. Daher dürfen auch Cannabispatienten am Straßenverkehr teilnehmen, sofern sie aufgrund der Medikation nicht in ihrer Fahrtüchtigkeit eingeschränkt sind. Das hat auch die Bundes­re­gierung klargestellt. (Leafly.de berichtete.)

Voraussetzung für die Teilnahme am Straßenverkehr ist allerdings, dass die Patienten in der Lage sind, das Fahrzeug „sicher zu führen“, so die Bundesregierung. Den Betroffenen drohe keine Strafe nach dem Straßenverkehrsgesetz, wenn Cannabis als Medizin von einem Arzt verschrieben wurde und für die Behandlung einer konkreten Krankheit bestimmt sei. Dies gilt auch für andere psychoaktive BtM-Medikamente.

Dr. Markus Schäpe, Leiter der Juristischen Zentrale im ADAC, erklärt die rechtliche Lage für Cannabispatienten im Straßenverkehr:

„Seit März 2017 dürfen Apotheken Blüten der Cannabis-Pflanze auf ärztliches Rezept abgeben. Für Patienten, die es wie vom Arzt verschrieben eingenommen haben, gilt dann eine Ausnahme von § 24a des Straßenverkehrsgesetzes (StVG), das sogenannte Medikamentenprivileg: Normalerweise gilt, dass derjenige eine Ordnungswidrigkeit begeht, der nach Cannabis-Konsum ein Kraftfahrzeug im Straßenverkehr führt. Der Grenzwert liegt hier bei 1 Nanogramm Tetrahydrocannabinol (THC) pro Milliliter im Blutserum. Zeigt ein Fahrer jedoch drogenbedingte Ausfallerscheinungen, greift § 316 des Strafgesetzbuchs (StGB): Hier drohen bis zu einem Jahr Freiheitsstrafe oder Geldstrafe, wenn man nach dem Konsum berauschender Mittel nicht in der Lage ist, das Fahrzeug sicher zu führen. Das gilt dann auch für medizinisches Cannabis.“

Was sollten Patienten beachten?

Die Fahreignung von Patienten ist dann nicht mehr gegeben, wenn ihr Leistungsvermögen beeinträchtigt ist.

Die Voraussetzung für die Teilnahme am Straßenverkehr ist daher:

  • dass sich der Patient in einem gut eingestellten Zustand befindet
  • und die Einnahme von Cannabis als Medizin (oder anderer Medikamente) den Allgemeinzustand nicht negativ beeinflusst.

Bei Cannabispatienten kann es vor allem in der Einstellungsphase zu Beginn einer Behandlung zu einer beeinträchtigten Wahrnehmung und Reaktionsfähigkeit kommen. Auch wenn die Dosierung während einer laufenden Therapie erhöht wird, oder auf ein anderes Cannabis-Produkt gewechselt wird, können diese Nebenwirkungen auftreten. Daher ist eine gute medikamentöse Einstellung und regelmäßige Kontrollen beim behandelnden Arzt Grundvoraussetzung zum Führen eines Fahrzeuges. Das betrifft Cannabis als Medizin wie auch andere Medikamente.

Während der Ein- und Umstellungsphasen sollten Patienten darüber nachdenken, nicht aktiv am motorisierten Straßenverkehr teilzunehmen. Auch bei stark wirksamen Schmerzmittel wie Morphinen oder Opioiden kann es gerade zu Behandlungsbeginn zu akuten Ausfallerscheinungen kommen. Generell ist der behandelnde Arzt angehalten, seine Bedenken, dass ein Patient eventuell vorübergehend nicht Auto fahren darf, schriftlich zu dokumentieren.

Beispiele für Medikamente, die Einfluss auf die Fahrtüchtigkeit haben können:

  • Cannabis als Medizin
  • andere Betäubungsmittel
  • Schlaf- und Beruhigungsmittel
  • Psychopharmaka
  • Mittel gegen Allergien
  • starke Schmerzmittel
  • Erkältungsmittel
  • Augenpräparate
  • Mittel gegen hohen Bluthochdruck oder Diabetes

Rücksprache mit dem Arzt

Cannabispatienten sollten mit dem behandelnden Arzt oder der Ärztin über das Thema Verkehrstüchtigkeit sprechen. Dabei sollten die Betroffenen auch rezeptfreie Medikamente erwähnen, die sie eventuell zusätzlich einnehmen, denn diese können in bestimmten Fällen die Verkehrstüchtigkeit einschränken. Außerdem können diese mit den verschriebenen Medikamenten in Wechselwirkung treten.

Bei jedem Menschen fallen Nebenwirkungen von Medikamenten anders aus. Tatsache ist aber, dass viele Arzneimittel die körperliche und geistige Leistungsfähigkeit beeinträchtigen. Und das kann sich im Straßenverkehr fatal auswirken, warnt der TÜV. Als besonders gefährlich sieht er auch die Kombination von Medikamenten und Alkohol an.

Wechselwirkungen zwischen Medikamenten und Alkohol sind vielfältig und häufig. Zudem können alkoholische Getränke den Abbau von Medikamenten hemmen. Dadurch verbleiben die Arzneimittel länger im Körper. Die Konsequenz kann beispielsweise Konzentrationsschwäche sein, die zu einer Abnahme der Reaktionsfähigkeit führt, warnt der TÜV.

Weitere Artikel zu diesem Thema:

Verkehrsunfälle unter Drogeneinfluss steigen
Straßenverkehr: Suchthilfe will Null-Grenzwert
THC-Wert am Steuer: Bayern hält an 1,0 Grenze fest
Verkehrsgerichtstag fordert: Regelungen für Cannabis am Steuer anpassen

 

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Hanf Journal NewsMarlene Mortler lästert über Cannabis-Lobby

Lange hat sie nichts von sich hören lassen. Viele Bürger fragten sich schon, ob Marlene Mortler (CSU) überhaupt noch lebt oder schon im Europaparlament den Ruhestand genießt. Doch Totgesagte leben bekanntlich länger, und es gibt überhaupt keinen Anlass zur Sorge, dass die Deutschen im Kampf gegen die Cannabis-Legalisierung ohne ihre erfolgloseste Anführerin aller Zeiten auskommen müssen. Das „Marlenchen vom Hopfenhof“ ist quietschlebendig und engagierter denn je, um die Bürger von der Haschgiftsucht abzuhalten.

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Polytox.tv - Videos für Psychonauten, Stoner und AktivistenAbendtalk – Gemeinsam in die Woche #hyperhyper

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Dieses Video dient rein zur dokumentarischen und wissenschaftlichen Aufklärung. Eine legale Cannabis-Therapie ist nur in ärztlicher Behandlung möglich und sollte auch nur dort durchgeführt werden.

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Cannabis als Medizin – Keine Legalisierungsgruppe – https://www.facebook.com/groups/patienten.deutschland/

Infos auf der BfArM-Seite zur Begleiterhebung – https://www.bfarm.de/DE/Bundesopiumstelle/Cannabis/Begleiterhebung/_node.html

oder bei Niko – https://www.facebook.com/NikoLangDE/

Polytox.tv - Videos für Psychonauten, Stoner und AktivistenAUF GEHTS ZUR SPANNABIS 2019 | SPANNABIS VLOG #3

AUF GEHTS ZUR SPANNABIS 2019 | SPANNABIS VLOG #3

Hanf Journal NewsWirkungen des Cannabisrauchens auf die Atemwege

Von Dr. med. Franjo Grotenhermen Lange Zeit ging man davon aus, dass das Rauchen von Cannabis ähnliche nachteilige Wirkungen auf die Atemwege hat wie das Rauchen von Tabak, darunter ein erhöhtes Risiko für die Entwicklung von Krebserkrankungen. Dies ist jedoch nicht der Fall. Gut bekannt sind Bronchien erweiternde Wirkungen des THC. Diese können genauso wie…

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Hanf Journal NewsBessere Orgasmusquote durch Cannabis bei Frauen bewiesen

Der Joint davor erspart die Zigarette danach! Obwohl im praktischen Umgang mit Cannabis immer mehr Menschen feststellen, dass ihnen die Naturmedizin einen spürbaren Nutzen bringt, zweifeln noch immer viele Personen aus dem Gesundheitswesen und der Politik an den tatsächlichen Eigenschaften der Heilpflanze. Während wissenschaftliche Forschung auf dem Gebiet dank der globalen Prohibition jedoch über viele…

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Polytox.tv - Videos für Psychonauten, Stoner und AktivistenAQUARIUM & DIE TREPPE VON PALMEN AUS PLASTIK | SPANNABIS VLOG #2

BESUCH IM AQUARIUM & BEI DER TREPPE VON DER 187 STRAßENBANDE | SPANNABIS VLOG #2

Blog der Aidshilfe DeutschlandInternationale Leitlinien zu Menschenrechten und Drogenpolitik veröffentlicht

Weg vom „Krieg gegen Drogen“, hin zu einer an den wissenschaftlichen Fakten und den Menschenrechten orientierten Drogenpolitik! Das fordern neue Internationale Leitlinien zu Menschenrechten und Drogenpolitik.

Die Leitlinien wurden von UN-Organisationen wie dem Aids-Programm UNAIDS oder dem Entwicklungsprogramm UNDPF, der Weltgesundheitsorganisation, zahlreichen UN-Mitgliedsstaaten und führenden Menschenrechtsexpert_innen entwickelt und im März 2019 veröffentlicht.

Anlass ist die 62. Sitzung der Suchtstoffkommission der Vereinten Nationen (Commission on Narcotic Drugs/CND) vom 14. bis zum 22. März 2019 in Wien.

An ihr nehmen rund 2.000 Delegierte aus den UN-Mitgliedsstaaten, der Wissenschaft und der Zivilgesellschaft teil.

Menschenrechte statt Strafrecht

Die Fakten zeigten, dass das Strafrecht den illegalen Drogenmarkt nicht eindämmen könne, heißt es in einer Presseerklärung von UNAIDS zu den Leitlinien.

Der „Krieg gegen Drogen“ schütze die Gesellschaft nicht, sondern führe zu zahlreichen Menschenrechtsverletzungen und verursache viel menschliches Leid.

Nur eine menschenrechtsbasierte Drogenpolitik schützt auch den Rechtsstaat

Die Regierungen sollten stattdessen die Menschenwürde, die Menschenrechte und die nachhaltige Entwicklung ins Zentrum ihrer Drogenpolitik stellen.

Nur so könne der Rechtsstaat geschützt und das Recht aller Menschen auf Gesundheit, Schutz vor Folter und angemessene Lebensbedingungen gesichert werden.

Internationale Leitlinien zu Menschenrechten und Drogenpolitik im Detail

Die Leitlinien benennen folgende 13 Rechte, welche die Staaten schützen und umsetzen müssten:

  1. das Recht auf den bestmöglichen Gesundheitszustand einschließlich des Rechts auf Schadensminimierung, auf freiwillige Behandlung der Drogenabhängigkeit und des Zugangs zu Zugang zu kontrollierten Substanzen (etwa zur Substitutionsbehandlung oder Schmerztherapie)
  2. das Recht, vom wissenschaftlichen Fortschritt zu profitieren, etwa mit Blick auf moderne Drogentherapien oder ein fortschrittliches Strafrecht
  3. das Recht auf einen angemessenen Lebensstandard
  4. das Recht auf soziale Sicherung auch für Drogengebraucher_innen und Inhaftierte
  5. das Recht auf Leben (daher dürfe keine Todesstrafe auf Drogendelikte verhängt werden)
  6. das Recht auf Freiheit von Folter und andere grausame, unmenschliche oder erniedrigende Behandlung oder Strafe (etwa durch Entzug von Substitutionsmedikamenten)
  7. das Recht auf Schutz vor willkürlichen Verhaftungen
  8. das Recht auf einen fairen Prozess
  9. das Recht auf Privatsphäre
  10. das Recht auf Gedanken-, Gewissens- und Religionsfreiheit
  11. das Recht auf Teilhabe am kulturellen Leben
  12. das Recht auf Meinungsfreiheit, freie Meinungsäußerung und Zugang zu Informationen
  13. das Recht, sich friedlich zu versammeln und zu Vereinigungen zusammenzuschließen.

Expert_innen: Der Krieg gegen Drogen ist gescheitert

„99 Prozent der intravenös Drogen Gebrauchenden weltweit haben keinen Zugang zu Schadensminimierung und werden beim Fortschritt gegen HIV zurückgelassen“, so UNAIDS-Chef Sidibé. „Mehr als 12 Prozent von ihnen leben mit HIV, mehr als die Hälfte mit Hepatitis C. Der einzige Weg zum Fortschritt ist, die Menschen ins Zentrum zu stellen und nicht die Drogen.“

Ungleichheit und Ungerechtigkeit bekämpfen, nicht Drogengebraucher_innen

Die Geschäftsführerin des Internationalen Netwerks der Drogengebraucher_innen (INPUD) Judy Chang sagte: „Bestrafung und Ausgrenzung sind zentrale Instrumente des ‚Kriegs gegen Drogen‘. Es ist an der Zeit, die Menschenwürde an die Stelle sozialer Isolierung zu stellen, die Menschenrechte zu fördern und das schändliche Erbe der Masseninhaftierungen hinter uns zu lassen.“

Die Direktorin des Internationalen Zentrums für Menschenrechte und Drogenpolitik Julie Hannah ergänzte: „Für den Umgang mit dem globalen Drogenproblem ist es wirksamer, Ungleichheit und Ungerechtigkeit zu bekämpfen, als auf Gefängnisse und die Polizei zu setzen.“

Auch UN-Bericht fordert menschenrechtskonforme Drogenpolitik

Ebenfalls im Vorfeld der 62. CND-Sitzung legte UN-Generalsekretär António Guterres den Bericht einer UN-Arbeitsgruppe zu Drogenfragen vor.

Das Papier beschäftigt sich mit den drogenpolitischen Erkenntnissen der letzten zehn Jahre und kommt darin zu einem ähnlichen Schluss wie die Leitlinien: Die Drogenmärkte entwickelten sich trotz aller bisherigen Gegenmaßnahmen immer schneller, und die Bandbreite der zur Verfügung stehenden Drogen sowie die produzierten Mengen seien größer als je zuvor.

Repression nützt nicht, sondern schadet

Zugleich verursache die Drogenpolitik schwere Schäden für Individuen und Gesellschaften: „Missbräuchliche, repressive und unverhältnismäßige Maßnahmen zur Drogenkontrolle sind kontraproduktiv, verletzen die Menschenrechte, schädigen die Öffentliche Gesundheit und verschwenden lebenswichtige öffentliche Ressourcen.“

Die Zahlen sind in der Tat erschreckend. Laut dem UN-Papier wurden 2017 rund 860.000 Menschen wegen Besitzes von Drogen zum persönlichen Konsum verurteilt, rund 740.000 wegen Drogenhandels. Bei 470.000 der Menschen, die 2017 in Haft waren (vier Prozent), war der Drogenbesitz zum persönlichen Konsum der Haupt-Inhaftierungsgrund, bei 1,7 Millionen Inhaftierten (16 Prozent) war es Dealen.

Eine neue Drogenpolitik ist nötig und möglich

Doch was ist zu tun? Auch der vom UN-Generalsekretär vorgelegte Bericht fordert eine Drogenpolitik, welche in Übereinstimmung mit der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung „die Würde, Gesundheit und Rechte der Menschen und des Planeten ins Zentrum“ stellt.

Gesundheit sei eine Grundvoraussetzung für die Ausübung aller anderen Menschenrechte, doch nur einer von sechs Menschen mit Drogenproblemen habe Zugang zu einer Behandlung.

Das Recht auf Gesundheit ist fundamental für die anderen Menschenrechte

Nationale Drogenstrategien sollten daher die Öffentliche Gesundheit, die Schadensminimierung und gendersensible Ansätze berücksichtigen und den Zugang zu Behandlungsangeboten sicherstellen, welche auf den wissenschaftlichen Fakten basieren und die Rechte von Drogengebraucher_innen, ihrer Familien und ihrer Gemeinschaften respektieren.

Es bleibt zu hoffen, dass diese Signale gehört werden. UN-Generalsekretär Guterres zumindest ist optimistisch: „Ich habe keinen Zweifel daran, dass wir gemeinsam Angebot und Nachfrage verringern, Gesundheit und Menschenrechte schützen und zu einer nachhaltigen Entwicklung beitragen können, wie dies in der Erklärung der UN-Sondersitzung zu Drogen aus dem Jahr 2016 beschrieben wird“, schreibt er in seinem Vorwort.

Dokumente und weitere Informationen

Internationale Leitlinien zu Menschenrechten und Drogenpolitik (International Guidelines on Human Rights an Drug Policy; PDF-Datei)

UN system coordination Task Team on the Implementation of the UN System Common Position on drug-related matters

Gesetzeshüter_innen fordern Entkriminalisierung von Drogengebraucher_innen (aidshilfe.de, 06.03.2019)

Die Polizei löst keine Drogenprobleme (aidshilfe.de, 23.05.2018)

Eine moderne Drogenpolitik nützt allen. Eine Handreichung für die Politik (Broschüre der Deutschen Aidshilfe zum Downloaden oder Bestellen)

„Von der UNGASS erwarte ich vor allem Ehrlichkeit“

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Aufrichtig, verlässlich, kämpferisch

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Ein aussichtsloser Krieg

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Hochkarätige globale Kommission fordert neue Drogenpolitik

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Polytox.tv - Videos für Psychonauten, Stoner und AktivistenCannabis Extrakt//Alkoholextraktion//CannabisÖl//Tutorial

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Hanf Journal NewsSchluss mit der Jagd auf Cannabiskonsumenten!

Das Cannabisverbot ist mit eines der schwersten Verbrechen, das die Menschheit an sich selbst verübt Von Sadhu van HempDas Cannabisverbot ist mit eines der schwersten Verbrechen, das die Menschheit an sich selbst verübt. Die Bilanz des Hanfverbots ist erschreckend – auch in Deutschland. Millionen Bundesbürger wurden in den letzten fünf Jahrzehnten mittels eines ausgeklügelten Repressionssystems…

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Hanf Journal NewsAFD will medizinisches Cannabis auf die Probe stellen

Antrag auf eine wissenschaftliche Grundlagenprüfung bei der Bundesregierung eingereicht. Die Politiker von AfD sind nicht bekannt dafür, Cannabis und dessen Konsumenten besonders warm ins Herz geschlossen zu haben. Da sich aber besonders die Stimmung in der Bevölkerung bezüglich Medizinalhanf in den letzten Jahren stark zum Positiven gewandelt hat, muss auch die „Alternative für Deutschland“ einsehen,…

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Polytox.tv - Videos für Psychonauten, Stoner und AktivistenROOMTOUR VON UNSERER HÜTTE IN BARCELONA | SPANNABIS VLOG #1

ROOMTOUR VON UNSERER HÜTTE IN BARCELONA | SPANNABIS VLOG #1

Leafly Deutschland NewsRückenschmerzen und Cannabis als Medizin

Fast jeder Mensch macht mindestens einmal in seinem Leben Bekanntschaft mit Rückenschmerzen. Denn Schätzungen zufolge leiden in Deutschland etwa 60 bis 80 Prozent der gesamten Bevölkerung darunter. Nicht umsonst werden die Beschwerden im Rücken auch als Volksleiden bezeichnet.

Es existiert eine Vielzahl an Rückenschmerzen. Hier erfolgt die Einteilung in die folgenden beiden Hauptgruppen:

  • Nicht-spezifische Beschwerden: Bei dieser Art von Schmerz finden sich keine Hinweise auf eine spezielle Ursache. Das bedeutet, die Schmerzen werden durch verspannte, überdehnte oder verkürzte Muskeln ausgelöst. Diese Funktionsstörungen können jedoch keiner zu behandelnden Krankheit zugeordnet werden, weil beispielsweise keine Schäden am Rückgrat erkennbar sind.
  • Spezifische Rückenschmerzen: Hier sind die Auslöser bekannt. Entweder liegt ein diagnostiziertes Rückenleiden (z. B. Bandscheibenvorfall) oder aber eine Erkrankung vor, die den Rücken mit einbezieht.

Akute, subakute und chronische Rückenschmerzen

Weitere Unterschiede ergeben sich vor allem aus dem zeitlichen Verlauf der Beschwerden. So sprechen Mediziner von akuten Beschwerden, wenn diese erstmals auftreten oder aber erneut nach mindestens sechs beschwerdefreien Monaten. Hingegen handelt es sich um subakute Schmerzen, wenn sich der Schmerzustand zwischen akut und chronisch bewegt. Das bedeutet, dass Betroffene länger als sechs Wochen, aber weniger als zwölf Wochen Beschwerden haben. Wenn die Beschwerden nicht innerhalb von zwölf Wochen abnehmen, besteht die Gefahr einer Chronifizierung.

Häufigkeit, Ausprägung und Schmerzlokalisation

Der Schmerzzustand kann verschiedene Verlaufsformen annehmen. Dieser kann einmalig in einer akuten Phase auftreten oder aber immer wiederkehren. Ebenso gibt es die chronische Schmerzkrankheit mit anhaltenden Schmerzzuständen.

Auch in der Ausprägung können sich Rückenschmerzen unterscheiden. So können die Schmerzen kaum spürbar über stark spürbar bis hin zu unerträglich sein.

Darüber hinaus ist die Schmerzlokalisation von Bedeutung:

  • Lendenwirbelsäule (LWS): Da der untere Rücken am stärksten belastet wird, betreffen Rückenschmerzen häufig den Lendenwirbelsäulen-Bereich. Oftmals treten hier Muskelverspannungen und Störungen der Faszien auf. Aber auch Bandscheibenvorfälle und entzündliche Veränderungen können ursächlich sein.
  • Mittlerer Rücken: Skelettverformungen, Muskelreizungen oder auch Veränderungen der Rippen-Wirbel-Gelenke können Beschwerden auf mittlerer Höhe der Wirbelsäule verursachen.
  • Oberer Rücken/Nacken: Die Halswirbelsäule (HWS) und Brustwirbelsäule (BWS) können hier betroffen sein. Oftmals entstehen die Schmerzen durch eine ungünstige Kopfhaltung, Muskelverspannungen und Muskelverhärtungen. Eher selten kommt es hier zu Bandscheibenvorfällen. Da Nackenschmerzen in die Schulter, Armen und/oder Hinterkopf ausstrahlen können, sind auch Missempfindungen möglich. Ebenso kann es zu Schwindel kommen.

Ausführliche Informationen zu den verschiedenen Beschwerdebildern gibt es hier:
Chronisches LWS Syndrom: Wie hilfreich ist medizinisches Cannabis?
Chronisches HWS-Syndrom: Wie kann Cannabis als Medizin helfen?
BWS-Syndrom: Wie hilfreich ist Cannabis als Medizin?
Chronisches Wirbelsäulensyndrom: Definition, Ursachen & wie medizinisches Cannabis helfen kann

Cannabis als Medizin gegen Schmerzen

Die Wirkung von Cannabis auf chronische Schmerzen ist wissenschaftlich gut belegt. Deshalb kann Medizinalcannabis hier auch eine therapeutische Perspektive bieten. Aber wie wirkt Cannabis eigentlich gegen Schmerzen?

Bevor ein Schmerzimpuls in unser Bewusstsein gelangt und wir den Schmerz wahrnehmen, kann das Rückenmark die Schmerzimpulse abschwächen oder verstärken. Dieser Effekt wird auch als Torkontrolle bezeichnet. Die Cannabinoide aus der Cannabispflanze wie THC sind in der Lage, die Torkontrolle zu verändern, indem sie nämlich die Schmerzimpulse abschwächt.

Viele konventionelle Schmerzmittel wirken hingegen an anderen Stellen im Nervensystem und nicht direkt im Rückenmark. Das bedeutet, dass die meisten Wirkstoffe in Schmerzmitteln bei den peripheren Nerven ansetzen, die entweder zum Rückenmark hin- oder wegführen. Die Cannabinoide wirken hier nur sehr gering. Dennoch können sich Schmerzmittel und Cannabinoide ergänzen.

Zwar wirken Opioide ebenso wie die Cannabinoide im Rückenmark, diese setzen die Schmerzweiterleitung jedoch völlig außer Kraft. Die Cannabinoide bremsen hingegen die Schmerzweiterleitung.

Um die Wirkung von Cannabinoiden noch besser zu beschreiben, stellen wir uns einfach vor, wir schneiden uns in den Finger. Den Schmerz nehmen wir wahr, er lässt aber auch schnell wieder nach. Hierfür sind die Endocannabinoide, also körpereigene Cannabinoide, die unser Körper produziert, verantwortlich. Führen wir unserem Körper zusätzliche Cannabinoide aus der Cannabispflanze hinzu, wird die Wirkung noch verstärkt.

Bei chronischen Schmerzen ist das körpereigene Regulationssystem entgleist. Forscher gehen davon aus, dass dieses Regulationssystem mithilfe von Cannabinoiden aus der Cannabispflanze wieder „in die richtigen Bahnen“ gelenkt werden kann.

Keine ausreichende Wirkung bei akuten Schmerzen

Die Wirkung der Cannabinoide im Rückenmark ist sehr komplex. Wenn die Cannabinoidrezeptoren im Rückenmark aktiviert werden, kann dies nicht nur das Blockieren der schmerzhaften Erregungsreize zur Folge haben. Unter bestimmten Umständen kann auch die entgegengesetzte Wirkung eintreten, so die Ergebnisse verschiedener Studien.

Häufig fehlt die natürliche Schmerzhemmung bei chronischen Schmerzen, sodass Cannabinoide hauptsächlich schmerzdämpfend wirken. Bei akuten Schmerzen ist die natürliche Schmerzhemmung in der Regel jedoch intakt, sodass die Cannabinoide die absteigenden, schmerzhemmenden Nervenbahnen blockieren. Infolge dessen kann es zu einer Überempfindlichkeit gegenüber schmerzhaften Reizen (Hyperalgesien) kommen, sodass der Schmerz noch verstärkt wird.

Betroffene berichten über Schmerzlinderung dank Medizinalcannabis

In unseren Patientenakten haben wir einige Betroffene, die unter starken Schmerzen leiden und denen Medizinalcannabis dabei hilft, wieder mehr Lebensqualität zu gewinnen. So zum Beispiel Christian aus dem Saarland, der unter Arthrose, einem zweifachen Bandscheibenvorfall und dem LWS-Syndrom leidet. Und auch Jim aus Bayern geht es mit einer Cannabis-Therapie viel besser. Er leidet ebenfalls unter einem Bandscheibenvorfall und zudem unter einer posttraumatischen Belastungsstörung.

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Polytox.tv - Videos für Psychonauten, Stoner und AktivistenDer ultimative BONG GUIDE – Welche Kaufen? & Wie putze ich richtig?

Endlich gibt es mal eine richtige ehrliche Folge über Wasserpfeifen, auch Bong genannt. In diesem Video Tutorial (HowTo) wird Stück für Stück erklärt, was eine Bong ist, woher sie stammt, was der Unterschied zu einer Shisha ist, wie man sie anwendet/raucht, säubert und vor allem, welches vielleicht für Dich die richtige Pfeife ist.

Ausserdem erklären wir welche Bongs es gibt, aus welchen Materialien sie bestehen und was eigentlich Vapobongs und DabRick`s sind.

Klar rauchen viele lieber Joint´s, aber diese sind nicht unbedingt gesundheitsfreundlicher!?

Wir freuen uns riesig auf eure Erfahrungen und Kommentare, vielleicht mit einem Bild deiner Lieblingsbong !?

Natürlich gibt es auch dieses mal wieder etwas zu Gewinnen 😉
Und zwar eine Bong von BlackLeaf genauso wie eine von EHLE.
Alles weitere erfährt ihr im Video.

Homepage Ehle: https://www.t-ehle.de/
Homepage BlackLeaf: https://blackleaf.de/

Teilnahmeschluss: 20.04.2019 04:20

Ihr sucht nach Videos wie: ..
„Wie putze ich meine Bong“
„Welche Bong ist die richtige“
„Bong richtig saubermachen“
„Bong Guide“
„Wasserpfeifen Guide“
„Bong HowTo“
„Bong Tutorial“
„Bestes Bong Putzmittel“
„Bong cleaning“ —? Dann seid ihr hier richtig

… schaut mal auf unsere Seite www.cia-tv.eu 😉

Auf Instagram unter: https://www.instagram.com/cia.tv.420

Auf Facebook zu erreichen: https://www.facebook.com/cia420tv

ACHTUNG dieses Video dient eines rein aufklärerischen und bildungstechnischen Zweckes. Ich bin selbst Cannabis Patient!
VON DER NACHAHMUNG WIRD DRINGENDST ABGERATEN.
Der Konsum von psychoaktiven Substanzen birgt immer Risiken, BESONDERS bei Jugendlichen!
Bei Suchtproblemen, hier die geeignete Hotline: http://www.suchthotline.info/
WIR WOLLEN NIEMANDEN DAZU ANIMIEREN DROGEN ZU NEHMEN

#cia #cia-tv #mario #hempjesus #cannabis-tv #cannabis #cbd #hanf

Polytox.tv - Videos für Psychonauten, Stoner und AktivistenNot another Dope Show / Canna Gags 04 „Die Plantagen Diebe“.

#gag, #lustig, #fun
Servus und Hallo bei Not another Dope Show,

Heute. Canna Gags 04 „Die Plantagen Diebe“.

Den Witz habe ich bei Gerhard Polt geklaut.“D Anni hat gesagt“.

Du willst mich Unterstützen? Du findest der Ton ist so lausig, das Bild so Mies? Hier kannst du das ändern: https://www.amazon.de/hz/wishlist/ls/2D0K6C9HRLG1F?ref_=wl_share

Ich selber habe leider kein Geld um mir das zu kaufen. Da die Krankenkasse meine Schmerztherapie nicht bezahlen möchte hat meine Gesundheit so gelitten das ich mittlerweile auf Hartz IV angewiesen bin. Möp. Aber dafür habe ich Zeit für die Videos. Glas is immer halb Voll.

Vielen Dank an jeden Spender
Wer fragen hat, schreibt sie bitte in die Kommentare oder schickt an schmidbauer.ernst@gmail.com eine Mail mit Betreff, frage not another Dopeshow.
Hater Kommentare werden kommentarlos gelöscht. Kritik lasse ich stehen.

Hanf Journal NewsHanf Journal 230 – März 2019

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Polytox.tv - Videos für Psychonauten, Stoner und AktivistenWeedED: How to make Hash using Dry Ice

In this WeedED episode our friend Jay shows you how to make dry ice hash. A relatively easy and effective method for making high quality hashish. We used a large 73-micron screen, which are usually recommended for this process.

Tags: #WeedED #DryIceHash #Hashlovers

Leafly Deutschland NewsLeafly.de Patientenakte: Franziska, 43, Tetraplegie, Zürich

Update vom 15.3.2019: “Das Problem ist das System in der Schweiz”

Franziska nimmt seit 2009 Cannabis als Schmerzmittel ein: “Es ist das Einzige, was mir hilft”, erzählt uns die junge Frau aus Zürich. Sie hat eine Sonderbewilligung vom Bundesamt für Gesundheit, die es ihr erlaubt, Cannabis-Tropfen aus der Apotheke zu kaufen. Diese kann sich Franziska aber nicht leisten. “Sie sind sehr teuer und für mich viel zu schwach.

Eine Flasche Cannabis-Tinktur (entspricht ca. 500 mg THC) kostet umgerechnet knapp unter 500 Euro. Die Unfallversicherung würde diese Kosten einmal pro Monat übernehmen, aber die Flasche würde für Franziska nur zwei Tage lang reichen. Daher nimmt die Schweizerin diese Tinktur nicht ein – sie ist einfach zu teuer. Die Cannabis-Tinktur aus der Apotheke würde im Monat über 7.000 Euro kosten. Und diese hohen Kosten übernimmt die Versicherung nicht. Daher ist Franziska darauf angewiesen, sich ihre Cannabis-Medizin auf illegalem Weg über den Schwarzmarkt zu besorgen.

Sie nimmt täglich fünf Kapseln mit Cannabis-Vollextrakt mit jeweils 50 mg THC ein. An einem schlechten Tag können es auch doppelt so viele sein. Außerdem vaporisiert Franziska Cannabisblüten. Diese sind allerdings in der Schweiz nicht legal erhältlich – auch nicht mit einer Sonderbewilligung, wie Franziska sie besitzt.

Patienten werden in Illegalität gedrängt

Franziska kritisiert, dass sich Cannabispatienten in der Schweiz noch immer illegal helfen müssen:

“Man weiß nicht was in den Produkten drin ist, die man konsumiert. Ich nehme Cannabis relativ hoch dosiert ein, ich schätze, so zwischen 300 bis 800 mg THC täglich. Ich habe keinerlei Nebenwirkungen mehr. Wenn man bedenkt, dass ich mehr als zehn Medikamente abgesetzt habe, ist das aber gar nicht so viel. Früher habe ich zum Teil 800 mg Wirkstoff pro Medikament eingenommen.”

Die querschnittsgelähmte Frau verbringt den Winter in Teneriffa. Dort kann sie ihre Cannabis-Produkte in einem Medical Social Club kaufen: “In Spanien belaufen sich meine monatlichen Kosten auf ca. 750 € oder ein bisschen mehr. Diese Kosten werden mir von der Unfallversicherung vergütet.”

Da Franziska einen großen Teil der Kosten für ihre Cannabis-Arzneimittel selbst tragen muss, geht sie sparsam damit um. Hinzu kommt, dass sie “in der Schweiz auch keine sichere Bezugsquelle” hat. Sie leidet unter dem “Beschaffungsstress” und geht auch deshalb zurückhaltend mit ihrem Vorrat um.

Cannabis-Vollextrakt und Cannabisblüten

Franziska nimmt einen Cannabis-Vollextrakt ein. CBD alleine hilft bei ihr nicht, sie benötigt auch hoch dosiertes THC gegen die Schmerzen und Krämpfe. “Zudem zeigt meine Erfahrung, dass es wichtig ist, die Wirkstoffe der ganzen Pflanze einzunehmen – Stichwort Entourage-Effekt”, erklärt uns die Schweizerin. Franziska hat darüber hinaus die Erfahrung gemacht, dass es für sie vorteilhaft ist, ab und zu die Cannabissorte zu wechseln:

“Wenn ich mich zu sehr an eine Cannabissorte gewöhne, dämpft es nach einer Weile die Schmerzen nicht mehr so gut. Wenn ich dann die Sorte wechsle, ist die Wirkung wieder besser. Ebenfalls habe ich gemerkt, dass der schmerzstillende Effekt bei mir besonders gut ist, wenn ich Cannabis zusammen mit Lebensmitteln einnehme. Es braucht aber fast drei Stunden, bis die Wirkung richtig einsetzt.”

Bei der oralen Einnahme von Cannabis setzt die Wirkung allgemein später ein als beim Verdampfen. Dafür erhält der Körper einen konstanten Cannabinoid-Spiegel. Zur akuten Schmerzbekämpfung und bei spastischen Krämpfen nutzt Franziska hingegen den Vaporizer.

Die junge Frau ist weiterhin sehr engagiert und investiert viel Zeit in den Medical Cannabis Verein Schweiz, dessen Präsidentin sie ist. Inzwischen arbeitet sie mindestens zwei Tage pro Woche für den Verein. Sie gestaltet die Webseite und organisiert monatliche Patiententreffs in Zürich, Bern und Basel.

 

Ursprüngliche Patientenakte vom 24.10.17:

Am 17. Mai 2009 wollte Franziska, erfolgreiche Grafikerin einer Werbeagentur, mal wieder ihrem geliebten Hobby nachgehen. Der Gleitschirm lag bereit, sie lief los und stolperte. Ein falscher Schritt und sie brach sich den Hals. Ein operativer Eingriff war nötig, um ihr das Leben zu retten, doch die Schädigung der Halswirbel waren so gravierend, dass alle Gliedmaßen gelähmt waren: Franziska hatte die Kontrolle über ihren Körper verloren – man spricht von einer Tetraplegie.

Die üblichen Schmerzmittel und ihre Nebenwirkungen

Franziska konnte ab diesem Moment lediglich den Kopf bewegen. Ungefähr zwei bis drei Monate nach dem Unfall begannen Schmerzen und Spasmen ihren gesamten Körper zu peinigen. Um dem entgegenzuwirken, bekam sie zehn verschiedene Schmerzmittel: Morphine, Antidepressiva, Opiate, Benzodiazepine, Muskelrelanzien. Eben alles, was der Markt hergab, landete in ihrer Pillendose.

Die Nebenwirkungen ließen nicht lange auf sich warten: Magen- und Darmverätzungen, Unruhe und Depressionen. Die Opiate musste sie aufgrund einer Unverträglichkeit sofort wieder absetzen. Dies löste bei ihr eine Kettenreaktion aus, die in einen Abwärtsstrudel führte. Hinzu kam die Verarbeitung des Unfalls, der ihr komplettes Leben, ihre Pläne und ihre Zukunft in den Grundfesten erschüttert hatte.

Der Cannabis-Tipp

Eine gute Freundin von Franziska gab ihr bei einem Krankenhausbesuch im September 2009 den entscheidenden Tipp. Sie hatte im Internet gelesen, dass Cannabis, Schmerzen, Krämpfe und Spasmen lindern könne.

Franziska ließ sich auf einen Test ein. Und ihr Körper entspannte sich. Auch ihre mentale Verfassung verbesserte sich rasant. Franziska fasste wieder Mut.

Ärzte willigen ein, doch die monatlichen Kosten sind schwer zu tragen

Nachdem Franziska für sich herausfand, dass Cannabis ihr extrem gut half, unterstützten ihre Freunde sie zunächst sehr. Doch Franziska wollte mehr. Sie sah nicht ein, dass das einzige Mittel, das ihr half, nicht von der Unfallkasse getragen wurde. Sie sollte stattdessen weiterhin viele Schmerzmittel und Antidepressiva mit all den Nebenwirkungen nehmen.

So suchte Franziska sich einen Arzt, der ihr medizinisches Cannabis verschrieb. Damit war aber nur eine Hürde genommen, denn die Unfallkasse wollte lediglich ein Viertel des monatlichen Bedarfs decken.

Trotz der relativ guten Frührente konnte Franziska diese zusätzlichen Kosten von ca. 1.000 Franken (ca. 865 Euro) pro Monat nicht tragen, da sie zudem noch die Kosten für ihre beiden täglich benötigten Assistentinnen auf sich nehmen musste. Ohne diese menschliche Hilfe könnte sie nicht aktiv am Leben teilnehmen.

Franziska findet ihre eigene Lösung

So begann sich Franziska ins Thema hinein zu lesen. Hilfe fand sie im Medical Cannabis Verein Schweiz. Als der damalige Präsident starb, übernahm sie die Präsidentschaft. Der Verein und die erfahrenen Mitglieder halfen ihr, die Therapie richtig einzustellen.

Bei einem Spanienaufenthalt knüpfte sie Kontakte zu den dort ansässigen Cannabis-Clubs. Dort hatte sie die Möglichkeit die richtige Dosierung herauszufinden, da sie bei diesen Produkten immer genau wusste, wie viel darin enthalten ist. Das dringend benötigte Vollextrakt-Cannabis-Öl war dort sehr viel günstiger als in der Schweiz.

Seitdem schreibt und engagiert sich Franziska liebevoll für die Cannabispatienten in der Schweiz. Auf ihrer Webseite informiert sie über die verschiedenen Präparate und Anwendungsgebiete, neue Gesetzestexte und deren Interpretationen und macht auf Patientenvereinigungen aufmerksam. Franziska verdient jegliche Bewunderung. Trotz der großen Hürden in ihrem Leben meistert sie dies mit großem Mut, Willen und Engagement. Sie gibt nicht auf – seit acht Jahren!

Franziska ist ein sehr positiver Mensch. Ihrer ehemaligen Tätigkeit als Grafikerin kommt sie auf ihre Art noch immer nach. Sie läßt sich durch die extremen Bewegungseinschränkungen nicht bremsen und malt wunderschöne Bilder, die sie auf ihrer eigenen Seite präsentiert.

Liebe Franzi, Du bist eine wahre Heldin!

Patienteninfos:
Name: Franziska Quadri
Alter: 42
Wohnort/Bundesland: Zürich, CH
Krankenkasse: Unfallversicherung
Anamnese: Tetraplegikerin – schmerzhafte Lähmung der Gliedmaßen mit Spasmen, Depressionen
Medikation: 40 mg Lioresal (1/0/1/2), 40 mg THC (10/10/10/10), 100 mg CBD (20/20/20/40)

Das Leafly.de Patienteninterview

Leafly.de: Seit wann wendest Du medizinisches Cannabis an?
Franzi: Seit September 2009

Leafly.de: Wie bist Du denn darauf gekommen?
Franzi: Eine gute Freundin, hat im Internet darüber gelesen. Daraufhin haben wir uns zusammengesetzt und es getestet. Und siehe da: es funktionierte.

Leafly.de: In welchen Momenten wendest Du es an?
Franzi: Als Dauermedikation gegen meine Schmerzen, Spasmen, Krämpfe und Depressionen

Leafly.de: Welchen Wirkstoff hat das Präparat und in welcher Dosierung nimmst Du es?
Franzi: Von der Cannabistinktur morgens, mittags und abends je THC 10mg und CBD 20mg. Nachts THC 10mg und CBD 40 mg. Zusätzlich wurde mir 40mg Lioresal über den Tag verteilt verschrieben. Ich nehme aber noch zusätzlich meine illegalen Tropfen und verdampfe Cannabisblüten. Alles in allem habe ich bestimmt 200 mg THC und 200 mg CBD am Tag. Vielleicht auch mehr.

Leafly.de: Gibt es Schwierigkeiten mit der Krankenkasse?
Franzi: Ja. Durch den Unfall werde ich von der Unfallkrankenkasse betreut. Sie trägt lediglich einen Teil der Kosten. Im Prinzip kann man sagen, dass sie den Bedarf der Medikamente von einer Woche pro Monat trägt.

Leafly.de: Hast Du Angst vor einer Abhängigkeit?
Franzi: Absolut nicht. Es war sehr viel schlimmer mit den Präparaten, die ich vorher nehmen musste. Die hatten eine schwere Abhängigkeit zur Folge, deren Entzugserscheinungen ich mit dem Cannabis sehr lange bekämpfen musste. Inzwischen kann man sagen, dass ich es überwunden habe.

Links Franziska:

http://franziskaquadri.ch/
https://www.youtube.com/watch?v=9SrSnKc-V8o
https://www.srf.ch/sendungen/dok/eine-tetraplegikerin-und-ihr-kampf-um-ein-selbstaendiges-leben
http://www.behindertenseelsorge.ch/videos-zur-inklusion-1/tetraplegikerin-franziska-quadri-mein-koerper-mein-schmerz
https://www.facebook.com/MedCanZH/
http://www.medcan.ch/

Weiterfuehrende Links auf Leafly.de

https://www.leafly.de/mediziner/medizinisches-cannabis-oder-opioide/
https://www.leafly.de/mediziner/depressionen-cannabis-medizin/
https://www.leafly.de/patienten/was-sind-cannabis-topicals-und-wie-wirken-sie/

 

 

Hinweis: In diesem Artikel berichten wir über rezeptpflichtiges CBD oder auch Cannabidiol. Dieser Artikel macht zur möglichen Zweckbestimmung keinerlei Vorschlag. Nutzversprechen bleiben den Apothekern überlassen.

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Polytox.tv - Videos für Psychonauten, Stoner und AktivistenNot another Dope Show, 36 / schlechte Trip Erfahrungen. Bad Trips

#badTrips,#lsd

Servus und Hallo bei Not another Dope Show.

Thema: BadTrips,
 Heute muss ich mal die schlechten Seiten von LSD erwähnen, nachdem ich die letzten Wochen so geschwärmt habe.

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Ich selber habe leider kein Geld um mir das zu kaufen. Da die Krankenkasse meine Schmerztherapie nicht bezahlen möchte hat meine Gesundheit so gelitten das ich mittlerweile auf Hartz IV angewiesen bin. Möp. Aber dafür habe ich Zeit für die Videos. Glas is immer halb Voll. Vielen Dank an jeden Spender Wer fragen hat, schreibt sie bitte in die Kommentare oder schickt an schmidbauer.ernst@gmail.com eine Mail mit Betreff, frage not another Dopeshow. Hater Kommentare werden kommentarlos gelöscht. Kritik lasse ich stehen.

Hanf Journal News2019 bietet Zeit zum Legalisieren!

Aufforderung für die Ausrichtung einer Hanfdemonstration In Deutschland läuft so einiges auf verqueren Bahnen. Auch wenn sich das Land der Dichter und Denker noch immer auf der Spitze des Eisbergs sieht, so zeigen die hinterherhinkenden Entwicklungen bei der Digitalen Vernetzung, dem hinterwäldlerischen Verhalten gegenüber Elektromobilität, benötigter Künstlicher Intelligenz – die auch natürliche Intelligenz voraussetzt –…

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Der Artikel 2019 bietet Zeit zum Legalisieren! erschien zuerst auf Hanfjournal.

Blog der Aidshilfe Deutschland„Wir müssen uns aufgeschlossen alles anschauen, was vor HIV schützt“

Dr. Heiner Garg, Jahrgang 1966, ist seit 2017 Minister für Soziales, Gesundheit, Jugend, Familie und Senioren in Schleswig-Holstein. Er versteht sich als Teil der queeren Community, engagiert sich für Akzeptanz und gesellschaftliche Vielfalt und setzt auch in der HIV-Politik Akzente. Wir haben mit ihm über sein Coming-out in der Provinz, die HIV-Geschichte seit den 1980ern und die Chancen von HIV-PrEP und HIV-Selbsttests gesprochen.

Herr Dr. Garg, wann sind Sie zum ersten Mal mit dem Thema HIV und Aids in Berührung gekommen?

Das war Mitte der 80er-Jahre. Als junger schwuler Mann wurde ich mit voller Wucht damit konfrontiert, was in der Boulevardpresse unter anderem als „Schwulenkrebs“ bezeichnet wurde. Zwei, drei Jahre später habe ich dann auch die ersten Bekannten verloren, die an den Folgen einer HIV-Infektion verstorben sind.

Welche Auswirkungen hatte das auf Ihre sexuelle Selbstfindung? Hatten Sie zum Beispiel die Befürchtung, dass man Sie automatisch mit Aids in Verbindung bringen könnte?

Als schwuler Teenager, der im katholischen Baden-Württemberg auf dem Land groß geworden ist und sehr früh kein Geheimnis aus seiner Homosexualität gemacht hat, war ich ohnehin schon stigmatisiert.

„Dass ich so früh schon offen schwul lebte, war damals keine Selbstverständlichkeit“

Dass ich so früh schon offen schwul lebte, war damals – hoffentlich anders als heute – keine Selbstverständlichkeit. Und es wäre auch nicht möglich gewesen ohne meine Familie, die immer zu mir gestanden und mich so angenommen hat, wie ich bin.

Aber gerade als ich so eine Art schwules Selbstbewusstsein entwickelt hatte, platzten da HIV und Aids hinein und warfen diese zaghaften Emanzipationsversuche, wie ich sie für mich empfunden habe, gefühlt um Lichtjahre zurück: Homosexuelle galten auf einmal alle als potenzielle Gesundheitsgefahr.

Heiner Garg: HIV und Aids platzten in meine schwulen Emanzipationsversuche

Hat sich das auch in Ihrem persönlichen Umfeld gezeigt?

Ich erinnere mich an Zeiten, auch untereinander in der schwulen Community, wo plötzlich jeder Pickel, jeder Leberfleck ganz aufmerksam und angstvoll betrachtet wurde.

Das hatte, bis hinein in mein persönliches Umfeld, bisweilen fast hysterische Züge. Was natürlich auch damit zu tun hatte, dass es von politischer Seite beinahe eine Hexenjagd auf HIV-infizierte Menschen gegeben hat. Wir erinnern uns an den bayrischen Maßnahmenkatalog gegen Aids.

Der bayrische Kultusminister Hans Zehetmair bezeichnete in diesem Zusammenhang Homosexualität als „Entartung“ und sah es als notwendig an, dass gesellschaftliche Randgruppen „ausgedünnt“ werden.

Dieses gesellschaftliche Klima hat mit Sicherheit dazu geführt, dass es manchmal eine besondere Portion Mut mehr gebraucht hat, mich zu outen. Und ich habe mir in der damaligen Zeit immer gut überlegt, wem gegenüber ich mich oute.

Haben Sie negative Erfahrungen gemacht?

Eine der für mich schlimmsten Erfahrungen hatte ich damals im Kommilitonenkreis. Da wir uns gut verstanden, ist man abends auch was trinken gegangen und hat sich jenseits von Mikroökonomie und Betriebswirtschaftslehre auch privat ausgetauscht.

„Man schaute mich an, als ob ich schon tot wäre“

Irgendwann erzählte ich bei einer Gelegenheit, dass ich mit einem Mann zusammenlebte, und man schaute mich an, als ob ich schon tot wäre. Homosexualität wurde damals automatisch mit einer HIV-Infektion gleichgesetzt und eine HIV-Infektion mit Tod.

Meine Kommilitonen waren immerhin so freundlich, auch weiterhin nett mit mir umzugehen. Dies sind allerdings Erlebnisse, die einen nachhaltig prägen.

HIV-Stigmatisierung liegt auch an mangelnder Aufklärung

Das pauschalisierende Vorurteil, alle schwulen Männer wären HIV-positiv, ist heute hoffentlich weitgehend Geschichte. Menschen aber, die tatsächlich mit dem Virus leben, haben weiterhin mit Stigmatisierung zu kämpfen.

Mir platzt nach wie vor der Kragen, wenn so getan wird, als ob Menschen, die mit HIV infiziert sind, eine Gefahrenquelle darstellen würden.

Mich ärgert diese Ignoranz beziehungsweise das Nichtwissen. Im alltäglichen Zusammenleben besteht keine HIV-Gefahr. Und bei einer funktionierenden HIV-Therapie, wenn die Virenmenge seit einem halben Jahr unter der Nachweisgrenze ist, kann HIV auch sexuell nicht übertragen werden.

„Mich ärgert das Nichtwissen zur Nichtübertragbarkeit von HIV unter Therapie“

Mich ärgert ganz besonders, dass durch die damit verbundene Stigmatisierung viel zu viele Menschen sich nicht trauen, den HIV-Test machen zu lassen. Und das führt dazu, dass sie im Zweifelsfalle ihren Status nicht kennen, sich nicht in Behandlung begeben – und deshalb nicht nur die eigene Gesundheit aufs Spiel setzen, sondern im Zweifel auch die von anderen Menschen.

Diesen Teufelskreis zu durchbrechen, empathisch, aber sachlich aufzuklären, ist eine Aufgabe, die auch die Politik annehmen muss.

Wer hat da Ihrer Ansicht nach versagt? Wann wurde da vergessen, den Schalter auf die Gegenwart umzulegen?

Das ist eine schwierige Frage. Ich denke, zum Beginn der Epidemie hat so ziemlich jedes System versagt.

Zumindest in Westeuropa und in den USA war die HIV-Infektion eine Sache vor allem der sogenannten Risikogruppen.

Die heterosexuelle Normgesellschaft fühlte sich dadurch zunächst nur wenig angesprochen, ganz im Gegenteil. Eine Mehrheit der Gesellschaft wurde da in ihren Klischees sogar bestätigt. Manche Zeitgenossen waren durchaus der Ansicht, dass die Betroffenen selbst schuld an der Infektion seien.

Es gab zum Glück auch immer wieder Menschen wie zum Beispiel Rita Süssmuth, die dieses Denken aufgebrochen haben. Die Gesundheitsministerin sagte damals ganz richtig: Wir müssen die Krankheit bekämpfen und nicht die Menschen!

Die Nichtübertragbarkeit unter HIV-Therapie war in Deutschland lange kein Thema

Auffällig aber ist, dass das Wissen um die Behandelbarkeit der Infektion und die sexuelle Nichtübertragbarkeit unter Therapie ungeheuer langsam in der Bevölkerung bekannt wird. Während Aids in den 1980er-Jahren die Titelseiten beherrschte, schafften es diese Meldungen lange Zeit bestenfalls auf die Wissenschaftsseiten oder in Publikationen von Nichtregierungsorganisationen.

Ich habe immer wieder mal in Fachgesprächen zu ergründen versucht, warum in der Schweiz der Schutz durch Therapie schon vor über einem Jahrzehnt thematisiert wurde, in Deutschland aber so gut wie überhaupt nicht.

Man hätte damals schon sehr wissend die Suchmaschine anwerfen müssen, um die entsprechenden Informationen zu finden.

Haben Sie eine Erklärung dafür gefunden?

Ich habe die Vermutung, weil HIV eben auch eine sexuell übertragbare Infektion ist, dass hier ­– vielleicht ganz bewusst – bestimmte Informationen und Fortschritte nicht so kommuniziert wurden.

Und möglicherweise geschieht das bis heute nicht in dem Maße, wie es eigentlich sein müsste, um auch bestimmte Klischees, Ängste und Barrieren in der Gesellschaft abzubauen.

Die HIV-Prophylaxe PrEP schützt vor HIV-Übertragungen

Auch bei der HIV-Prophylaxe PrEP gab es nach meinem Eindruck zögerliche Aufklärung von staatlicher Seite. Sie wiederum haben sich sehr engagiert für die PrEP eingesetzt. Haben die von Ihnen erwähnten Vorbehalte möglicherweise heute noch Wirkung bis hinein in die Gesundheitsministerien?

So weit würde ich nicht gehen. Ich stehe ja selbst einem Gesundheitsministerium vor. Mir ist diese Zurückhaltung der Fachlichkeit aber sehr wohl bewusst.

Ich sage sehr deutlich: Alles, was tatsächlich hilft, vor HIV-Infektionen zu schützen, muss man sich zumindest aufgeschlossen näher anschauen.

„Alles, was tatsächlich hilft, vor HIV-Infektionen zu schützen, muss man sich aufgeschlossen anschauen“

In zweiter Sicht muss man die Vor- und Nachteile abwägen, und das habe ich im Gespräch mit Kolleginnen und Kollegen getan. Von ihnen sind freilich nicht alle von der HIV-Prä-Expositions-Prophylaxe angetan und bringen das Argument ins Spiel, dass durch die PrEP andere sexuelle übertragbare Infektionen nicht verhindert werden.

Das ist natürlich richtig; ebenso, dass das Kondom immer noch der sicherste Weg ist, sich vor solchen Infektionen zu schützen. Ich kann durch die PrEP keine Hepatitis-C-Infektion verhindern. Aber ich kann durch die PrEP HIV-Übertragungen verhindern.

Dennoch können oder wollen nicht alle politisch Verantwortlichen Ihrer Argumentation folgen.

Ich glaube, hier ist durchaus mitentscheidend, wie man mit dem Thema konfrontiert ist. Also, ob jemand wie ich beispielsweise mit der schwulen Szene aufgewachsen ist, oder ob man an einem runden Tisch sitzt und die Problematik eher abstrakt erörtert.

Das sollte aber keine Frage von homosexueller und heterosexueller Orientierung sein, sondern ob man das Vermögen hat, sich in andere Menschen hineinzudenken.

Wir dürfen dabei nicht vergessen: Alles, was mit Sexualität, Liebe und Partnerschaft zu tun hat, funktioniert nicht nur auf Verstandesebene.

Wir wissen, dass Kondome ein ausgezeichnetes Mittel sind, um sich vor sexuell übertragbaren Krankheiten, also auch vor einer HIV-Infektion, zu schützen.

Aber es gibt verdammt noch mal viele Menschen, denen das im entscheidenden Moment egal ist oder die es einfach nicht hinbekommen.

Ich kann dann entweder sagen: Ihr seid selbst schuld, wenn ihr euch infiziert.

Oder ich ermögliche, dass sie sich bestmöglich anders vor einer HIV-Infektion schützen können. Und aus meiner Sicht müssen wir ganz klar den zweiten Weg gehen.

Heiner Garg: „Ich möchte der Community etwas zurückgeben“

Wie sehr spielen bei solchen Entscheidungen Ihre persönlichen Erfahrungen mit HIV und Aids eine Rolle, beispielsweise das Schicksal erkrankter und verstorbener Freunde?

Ich glaube, das geht gar nicht anders. Wir sind alle die Summe unserer Erfahrungen, und diese prägen uns. Es hinterlässt Spuren, wenn Menschen, mit denen man in der Kneipe zusammen beim Wein gesessen hat, eines Tages einfach nicht mehr da sind.

Ich erinnere mich an eine Unterhaltung mit einer Freundin, die ich nach einem Bekannten fragte, den ich schon eine Weile nicht mehr gesehen hatte.

Sie sagte nur: „Ja, das ist diese Krankheit, du weißt schon.“ Sie wollte es nicht einmal aussprechen.

„Die wirkliche Stärke unsere Gesellschaft ist ihre Vielfalt“

Derartige Erlebnisse sensibilisieren einen für solche Themen. Genauso wie die Erfahrungen, als 13- oder 15-Jähriger auf dem Schulhof auf übelste Weise als Schwuler beschimpft worden zu sein.

Dass ich heute mit meiner Sexualität und Partnerschaft öffentlich umgehen kann, habe ich auch der Community zu verdanken und all den Streiterinnen und Streitern, die schon Ende der 60er-Jahre – denken wir nur an Stonewall und Christopher Street – auf die Barrikaden gegangen sind und sich gegen Repressionen gewehrt und für Freiheit gekämpft haben.

Ich hatte mir deshalb schon zu Beginn meines politischen Engagements vorgenommen, etwas an die Community zurückzugeben.

Gerade junge Menschen, die damit hadern, ob sie sich outen sollen oder nicht, möchte ich einfach zeigen, dass es völlig normal und in Ordnung ist, so zu sein wie man ist.

Die wirkliche Stärke unserer Gesellschaft ist ihre Vielfalt, deshalb ist es wichtig immer mehr Menschen dazu zu ermuntern, sich selbst so anzunehmen wie sie sind. Denn dann, so glaube ich, werden sie auch von anderen angenommen.

Fühlen Sie eine besondere Verantwortung, sich etwa in Sachen HIV und Aids oder der Akzeptanz sexueller Vielfalt zu engagieren?

Als jemand, der in politischer Verantwortung steht, bedeutet das in der Tat, bei diesen Themen eine größere Verantwortung zu übernehmen.

Andere Kolleginnen und Kollegen sind hier durchaus ebenfalls sehr engagiert. Aber sie haben Vergleichbares wahrscheinlich nicht erlebt und können sich daher, selbst bei größtem Einfühlungsvermögen, nicht in diesem Maße hineinfühlen.

Ich mache ihnen deshalb keineswegs einen Vorwurf. Ich wünsche mir nur, dass in solchen Fällen diese andere Perspektive mehr Gehör findet und anerkannt wird.

Auch der HIV-Selbsttest ist ein wichtiges Angebot

Sie haben sich mit einer klaren Haltung und deutlichen Worten sowohl für die HIP-Prophylaxe PrEP wie auch für den HIV-Selbsttest eingesetzt. Beim Gesundheitswirtschaftskongress „Vernetzte Gesundheit“ im Januar in Kiel haben Sie besonders gefährdete Gruppen ins Zentrum gerückt.

Das war durchaus eine bewusste Entscheidung bei diesem 10. Kongress, einen Schwerpunkt besonders unterstützungswürdigen Gruppen zu widmen, die üblicherweise nicht im Fokus stehen.

Etwa sozial benachteiligte Menschen, psychisch Kranke, Migranten_innen, Homosexuelle und Menschen ohne Krankenversicherung.

Dieser Fokus lässt auch gut zusammenbringen mit der Frage der PrEP und des HIV-Selbsttests.

Ich habe mir in den USA, insbesondere in New York, HIV-Hilfe- und Unterstützungssysteme anschauen und dort mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sprechen dürfen, die zum Teil schon seit der großen Krise tätig sind.

Ein solches Netz ist in Schleswig-Holstein als Flächenland, mit unseren Inseln und Halligen, natürlich nicht möglich.

„Jeder gemachte HIV-Test ist besser als ein nicht gemachter“

Wenn ein junger Mann sich nicht sicher ist, ob es am Wochenende wirklich so safe abgelaufen ist, geht der wirklich zu seinem Hausarzt um die Ecke, um einen HIV-Test zu machen?

Der muss doch damit rechnen, dass der Arzt ihn mit Sätzen begrüßt wie „Dich hab ich schon gekannt, da warst du gerade erst eingeschult“.

Ich glaube nicht, dass dieser junge Mensch zu diesem Arzt sagt: „Ich habe ohne Kondom gevögelt.“ Daher finde ich es wichtig, dass Möglichkeiten wie der Selbsttest leicht zugänglich angeboten werden.

Jeder HIV-Test, der Menschen nicht im Ungewissen lässt, sondern dazu beiträgt, dass sie ihren Status kennen und entsprechend handeln können, ist besser als ein nicht gemachter HIV-Test.

Das Testergebnis ist natürlich das eine. Das andere ist, an wen man sich nach einem positiven Befund wenden kann.

Hier spielen selbstverständlich die Aidshilfen eine wichtige Rolle. Am Ende aber braucht es eine gute Gesundheitsversorgung. Es gibt natürlich auch in Schleswig-Holstein HIV-Schwerpunktpraxen, aber die liegen nicht überall auf dem Land verstreut. Daher ist eine norddeutsche Kooperation, das heißt auch eine gute und enge Zusammenarbeit mit Hamburg, unerlässlich.

„Die anhaltende HIV-Stigmatisierung macht mich wütend“

Wenn Sie auf diese drei Jahrzehnte, die wir mit der HIV-Epidemie leben, zurückblicken: Gibt es etwas, das sich besonders tief in Ihr Bewusstsein gegraben hat?

Es ist für mich nach wie vor unbegreiflich, wozu Menschen bereit gewesen sind: nämlich HIV-Infizierte und Aidskranke zu kasernieren. Es gab ja wirklich die Vorstellung, man müsse sie alle zusammenpferchen, damit sie keine Gefahr mehr für die Allgemeinheit darstellen.

Der Bundestagsabgeordnete Horst Seehofer sprach davon, HIV-Infizierte zu „konzentrieren“, und die CSU diskutierte Lager in Dachau und auf den Nordseeinseln.

Dass in unserem freiheitlich-demokratischen Rechtsstaat bei frei gewählten Politikerinnen und Politikern ein solcher Gedankengang überhaupt möglich war, ist entsetzlich.

Wie schnell Menschen aus ganz diffusen Ängsten heraus rabiat und unmenschlich werden können, das hat mich fassungslos gemacht und auch tief geprägt.

Ich bin eigentlich ein sehr offener Mensch, doch durch diese Erfahrung hat sich bei mir ein gesundes Misstrauen gegenüber Menschen entwickelt.

Zugleich aber haben mich das Erschrecken und die Wut darüber stark und selbstbewusst gemacht, zumindest empfinde ich das so.

Diese Wut habe ich zum Teil bis heute. Etwa wenn ich sehe, dass Menschen mit HIV weiterhin der Stigmatisierung ausgesetzt sind und dass in der Bevölkerung so wenig bekannt ist, dass ein gut therapierter HIV-Infizierter mit einer Viruslast unter der Nachweisgrenze das Virus selbst beim Sex nicht weitergibt.

„Das Erschrecken und die Wut haben mich stark und selbstbewusst gemacht“

Wie gehen Sie mit dieser Wut um?

Ich versuche, diese immer in positive Energie und in produktive Arbeit für die Sache umzumünzen.

Ich glaube, dass noch eine ganze Strecke vor uns liegt, bis wirklich allen klar ist, was eine HIV-Infektion heute ist: Nämlich eine chronische Erkrankung, die – gut therapiert – für den Betroffenen selbst dazu führt, dass er ein beinahe ganz normales Leben mit einer beinahe ganz normalen Lebenserwartung führen kann, mit allen Hochs und Tiefs, mit allen Möglichkeiten und Chancen.

Das HIV-Stigma muss aber auch deshalb verschwinden, um den Menschen seelisch gesund zu erhalten.

Ich weiß, das schaffen wir nicht von heute auf morgen. Ich möchte aber nicht noch einmal dreieinhalb Jahrzehnte warten, bis es soweit ist.

Lesetipps:

Die Kapsel: Zur Aidsgeschichte in Deutschland

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„Die schwule Infrastruktur zerschlagen“

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Ein Abend für Lovely Rita

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HIV-PrEP und Schutz durch Therapie: Zwei Seiten desselben Bettes

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10 Jahre Swiss Statement zum Schutz durch Therapie

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Die Fakten hinter U=U: Warum ein vernachlässigbares Risiko kein Risiko ist

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Leafly Deutschland NewsTag der Rückengesundheit, 15. März

Bereits zum 18. Mal findet heute der Aktionstag „Tag der Rückengesundheit“ statt. Dieses Jahr unter dem Motto „Stärke Deine Muskeln – bleib´rückfit!“. Initiiert und organisiert wird der Aktionstag von dem Verein Aktion Gesunder Rücken (AGR) und dem Bundesverband deutscher Rückenschulen (BdR). Dabei sollen ganz klar alle 656 Muskeln des Menschen in den Fokus der Rückengesundheit, Rückenschmerzen und Prävention gerückt werden.

Rund um den heutigen Tag der Rückengesundheit finden zahlreiche Informationsveranstaltungen statt. Eine Übersicht dieser Veranstaltungen des AGR gibt es hier. Wer Interesse hat, kann sich auch einen Online-Gutschein herunterladen, um eine unentgeltliche Rückenberatung in einem der vielen Therapiezentren in Anspruch zu nehmen. Außerdem gibt es noch bis zum 17. März eine kostenlose Rücken-Sprechstunde und Rückenanalyse.

Starke Muskeln für die Rückengesundheit

Tag ein Tag aus sitzen in Deutschland ungefähr 17 Millionen am Schreibtisch. Schätzungen zufolge verbringt ein Büroangestellter in seinem Leben ca. 80 000 Stunden im Sitzen. Das hat natürlich einen erheblichen Einfluss auf die Muskulatur des Körpers. Denn wenn die Muskeln sich nicht bewegen dürfen, sind Muskelverspannungen und Muskelschwund die Folge.

Um das Risiko für Rückenschmerzen zu senken oder um bereits bestehende Beschwerden zu lindern, ist es immens wichtig, die Muskeln zu stärken. Dies gelingt durch regelmäßige Bewegung, zum Beispiel in Form von Spazierengehen, Joggen, Walken oder Radfahren. Hilfreich kann auch ein spezielles Muskeltraining sein, das in der Regel in vielen Fitnessstudios oder Rückenschulen angeboten wird.

Darüber hinaus ist es auch wichtig, gerade dann, wenn man viel Zeit im Sitzen verbringt, eine aufrecht-dynamische Körperhaltung einzunehmen. Wer zum Beispiel Probleme mit der Halswirbelsäule hat, sollte sich seinen Arbeitsplatz so einrichten, dass der Kopf beim Blick auf den Bildschirm gesenkt ist. Bestehen Beschwerden in der Lendenwirbelsäule, kann ein spezielles Sitzkissen helfen. Zudem ist darauf zu achten, beim Heben, Bücken und Tragen rückenfreundlichen Bewegungsmustern zu folgen.

Und zu guter Letzt spielen auch eine ausgewogene Ernährung sowie ein gutes Stressmanagement eine wichtige Rolle bei der Rückengesundheit. Denn andauernder Stress gilt als Hauptursache für Verspannungen im Nacken und Rücken.

Cannabis als Medizin bei Rückenbeschwerden

In Deutschland leiden Schätzungen zufolge 60 bis 80 Prozent der gesamten Bevölkerung unter Rückenbeschwerden. Laut den Statistiken sind Rückenprobleme sogar die häufigste Ursache für Krankschreibungen. Chronische Rückenprobleme führen zu noch längeren Arbeitsunfähigkeitszeiten und meist auch zu Frühberentungen.

Die meisten Rückenprobleme treten im Lendenwirbelsäulen-Bereich auf. Aber auch Probleme mit der Halswirbelsäule kommen häufig vor. Hingegen sind von Brustwirbelsäulen-Probleme nur wenige Menschen betroffen. Von subakuten Rückenschmerzen sprechen Mediziner, wenn die Schmerzen länger als sechs Wochen anhalten und nach zwölf Wochen gelten sie als chronisch.

Neben den begleitenden Therapien wie beispielsweise Physiotherapie oder gezieltes Krafttraining kommen häufig auch alternative Verfahren wie die Akupunktur zum Einsatz. Bei schweren Schmerzen werden dann noch starke Schmerzmittel, entzündungshemmende Medikamente und Muskelrelaxanzien verordnet. Nicht selten erhalten Betroffene auch Antidepressiva und Schlafmittel. Alle diese Medikamente können natürlich auch starke Nebenwirkungen haben, weshalb man in der Medizin immer wieder nach nebenwirkungsarmen Arzneien sucht. Eine solche Alternative bzw. ergänzende Therapie könnte Cannabis als Medizin sein.

Wissenschaftlich betrachtet gibt es bereits einige Studien, die sich mit der Thematik Medizinalhanf bei chronischen Rückenschmerzen beschäftigt haben. Hierauf sind wir bereits in verschiedenen Artikeln eingegangen:

Chronisches LWS Syndrom: Wie hilfreich ist medizinisches Cannabis?
Chronisches HWS-Syndrom: Wie kann Cannabis als Medizin helfen?
BWS-Syndrom: Wie hilfreich ist Cannabis als Medizin?

Erfahrungsberichte von Betroffenen gibt es zudem in unseren Patientenakten.

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Ich möchte hier niemanden dazu motivieren Dr0ge.n zu nehmen. Dieser Kanal ist nur eine realistische Dr0g.enaufklärung in der ich genau sage, wie es wirklich ist.
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Polytox.tv - Videos für Psychonauten, Stoner und AktivistenInteressante Gras-Sorten aus den USA!

In der neuen Folge von STRAINTALK spreche ich mit dem erfahrenen Cannabis-Gärtner VaultChris420 über einige amerikanische Strains die er schon selber gegrowt hat.

Checkt sein Insta aus:
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Es geht bei dem Format STRAINTALK darum, euch persönliche Erfahrungen von unterschiedlichen Gärtnern zugänglich zu machen. Egal ob Profi-Grower oder Beginner, jeder sammelt Erfahrungen von denen wir alle profitieren können.

Heute geht’s um den amerikanischen Genpool mit Folgenden Beispielen:

4:13 OG Kush
7:01 Girl Scout Cookies
9:22 Diesel
11:04 Blue Dream
13:05 Gorilla Glue #4
17:26 Sunset Sherbert
18:45 Purple Sunset
20:31 Gelato

Vielen Dank an Vaultchris420 für die vielen interessanten Einblicke. #OGKush #GirlScoutCookies #Gelato

Schaut Euch nochmal die letzte Folge mit Chris zu den europäischen Genetiken an:
https://www.youtube.com/watch?v=2mnwrv04Mk0

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In dieser Sendung werden Handlungen gezeigt, die in
Deutschland und zahlreichen andern Ländern illegal sind.
Der Besitz, Handel, Erwerb, und die Produktion von Cannabis
sind in Deutschland für die meisten Menschen illegal
und stellen eine Straftat dar.
Growers Life will seine Zuschauer informieren und aufklären
und richtet sich an ein deutschsprachiges Publikum
in Ländern, in denen die gezeigten Handlungen zulässig sind.
Alle anderen Zuschauer weisen wir ausdrücklich darauf hin,
dass die betreffenden Handlungen nicht
nachgemacht werden sollen.
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Polytox.tv - Videos für Psychonauten, Stoner und Aktivisten0,02€ Papers vs. 18€ Papers!

Heute geht’s um Blättchenkunde. Geschichte, Herkunft, Formate, Dicken usw. usf.

Viel Spaß!

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In dieser Sendung werden Handlungen erwähnt und/oder gezeigt, die in Deutschland für bestimmte Personen illegal sind.
Der Besitz, Handel, Erwerb, und die Produktion von Cannabis sind in Deutschland für die meisten Menschen illegal und stellen eine Straftat dar.
DerMicha will seine Zuschauer informieren und aufklären. Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass die betreffenden Handlungen nicht nachgeahmt werden sollen.
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Footnotes