Planet Drogen

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Alternative Drogenpolitik mit Max PlenertRechtliche Rahmenbedingungen für den Vertrieb von Cannabidiol in Deutschland

Cannabis mit viel Cannabidiol wie von Medropharm Medical Cannabis - Richtige und wichtige Medizin!
Cannabis mit viel Cannabidiol wie von Medropharm Medical Cannabis – Richtige und wichtige Medizin!

Der Abgeordnete Dr. Harald Terpe (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) hat im Deutschen Bundestag eine Frage zum rechtlichen Status von Cannabidiol gestellt. Hier die Frage sowie die Antwort der Bundesregierung.

Quelle: Deutscher Bundestag Drucksache 18/8659; 18. Wahlperiode 03.06.2016; Schriftliche Fragen mit den in der Woche vom 30. Mai 2016 eingegangenen Antworten der Bundesregierung

47. Abgeordneter Dr. Harald Terpe (BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN)

Unter welchen rechtlichen Rahmenbedingungen und unter Berücksichtigung der Empfehlung des Sachverständigenausschusses für Verschreibungspflicht nach § 53 Absatz 2 des Arzneimittelgesetzes (AMG) vom 19. Januar 2016, dass Cannabidiol der Verschreibungspflicht nach § 48 AMG unterstellt werden soll, darf Cannabidiol (CBD), beispielsweise in den Formen 10-prozentiges CBDExtrakt zur Herstellung von Kosmetika, 1-prozentiger CBD-Anteil in Hanfsamenöl (als Körperöl), CBD als natürlicher Bestandteil von Nutzhanfblütentee und anderen Nutzhanfprodukten, die zum Verzehr bestimmt sind, Hanfsamenöl (oder anderen Lebensmitteln) mit zugesetztem 0,5-prozentigem CBD sowie lose Nutzhanfblüten mit 1,5-prozentigem CBD-Anteil aktuell in Deutschland vertrieben werden, und welche Grenzwerte werden für CBD im Vergleich zu Tetrahydrocannabinol (THC) in Lebensmitteln und Kosmetika erlassen?

Antwort der Parlamentarischen Staatssekretärin Dr. Maria Flachsbarth vom 2. Juni 2016

Zum Thema Lebensmittel:

Für hanfhaltige Lebensmittel, die Cannabidiol enthalten, gibt es keine speziellen lebensmittelrechtlichen Vorschriften. Es gelten die allgemeinen Regelungen, insbesondere die der Verordnung (EG) Nr. 178/2002 (sog. Basisverordnung im Lebensmittelrecht) sowie des Lebensmittel- und Futtermittelgesetzbuches. Danach ist es insbesondere verboten, Lebensmittel, die nicht sicher sind, herzustellen oder in den Verkehr zu bringen. Die Lebensmittelunternehmer müssen im Rahmen ihrer Sorgfaltspflicht die Konformität der von ihnen vermarkteten Erzeugnisse mit den einschlägigen Rechtsvorschriften gewährleisten. Der Vollzug der lebensmittelrechtlichen Vorschriften ist in Deutschland Aufgabe der zuständigen Behörden der Länder.

Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) hat mitgeteilt, dass für CBD in hanfhaltigen Lebensmitteln anders als für Tetrahydrocannabinol keine gesundheitsbasierten Richtwerte (Health-based Guidance Values, HBGV) existieren. Insofern fehlt die Basis für die Ableitung von Grenzwerten für CBD in hanfhaltigen Lebensmitteln. Erzeugnisse, die CBD-haltige Extrakte aus der Hanfpflanze enthalten, werden – sofern sie keine pharmakologische Wirkung aufweisen – in der EU als neuartige Lebensmittel eingestuft. Neuartige Lebensmittel dürfen nur in den Verkehr gebracht werden, wenn sie gesundheitlich bewertet und zugelassen sind.

Zum Thema kosmetische Mittel:

Kosmetische Mittel sind auf Ebene der Europäischen Union in der Verordnung (EG) Nr. 1223/2009 geregelt. Zu CBD bestehen in der Verordnung keine stoffspezifischen Regelungen. Überlegungen dazu seitens der Europäischen Kommission sind der Bundesregierung nicht bekannt. Die Verordnung definiert kosmetische Mittel als Stoffe oder Gemische, die dazu bestimmt sind, äußerlich mit den Teilen des menschlichen Körpers (Haut, Behaarungssystem, Nägel, Lippen und äußere intime Regionen) oder mit den Zähnen und den Schleimhäuten der Mundhöhle in Berührung zu kommen, und zwar zu dem ausschließlichen oder überwiegenden Zweck, diese zu reinigen, zu parfümieren, ihr Aussehen zu verändern, sie zu schützen, sie in gutem Zustand zu halten oder den Körpergeruch zu beeinflussen.
Für eine Einstufung als kosmetisches Mittel ist jeweils im Einzelfall anhand eines konkreten Produkts zu prüfen, ob die überwiegende kosmetische Zweckbestimmung gegeben ist.

Nach der Verordnung müssen die auf dem Markt bereitgestellten kosmetischen Mittel bei normaler oder vernünftigerweise vorhersehbarer Verwendung für die menschliche Gesundheit sicher sein. Vor der erstmaligen Bereitstellung eines kosmetischen Mittels auf dem Markt ist eine Sicherheitsbewertung durchzuführen. Die sogenannte verantwortliche Person (meist Hersteller oder Importeur) muss entsprechende Unterlagen für die amtliche Überwachung bereithalten. Bei der Sicherheitsbewertung sind alle Bestandteile eines kosmetischen Mittels zu berücksichtigen.

Zum Thema Arzneimittel:

Empfehlungen des Sachverständigenausschusses für Verschreibungspflicht nach § 53 des Arzneimittelgesetzes betreffen lediglich Aspekte der Verschreibungspflicht von Arzneimitteln.

Der Beitrag Rechtliche Rahmenbedingungen für den Vertrieb von Cannabidiol in Deutschland erschien zuerst auf Alternative Drogenpolitik.

Blog der Aidshilfe DeutschlandEuropäische Zulassung von Truvada zur HIV-PrEP erfolgte unter Auflagen

Truvada zum Schutz vor einer HIV-Infektion (PrEP) kann in Deutschland erst dann regulär verordnet werden, wenn abgestimmte Schulungsmaterialien für verschreibende Ärzt_innen und Anwender_innen vorliegen.

Wie der Truvada-Hersteller Gilead heute auf Anfrage der Deutschen AIDS-Hilfe mitteilte, wurde die europäische Zulassung für das HIV-Medikament zum Einsatz als HIV-Prä-Expositions-Prophylaxe (kurz PrEP, auf Deutsch: Vor-Risiko-Vorsorge) mit Auflagen zur Arzneimittelüberwachung erteilt.

Demnach ist „Truvada nur dann in der Indikation PrEP verkehrsfähig und anwendbar, wenn neben der Fachinformation auch mit der nationalen Zulassungsbehörde abgestimmte Schulungsmaterialien für Verordner und Anwender zur Verfügung stehen“.

Die deutsche Zulassungsbehörde ist das Bundesinstitut für Arzneimittel- und Medizinprodukte (BfArM).

Da die Schulungsmaterialien laut Gilead derzeit noch nicht vorliegen, darf Truvada in Deutschland in der neuen Indikation weder verordnet noch angewendet werden. Gilead befinde sich aber in einem engen Abstimmungsprozess mit dem BfArM, „um die beauflagten Schulungsmaterialien für Anwender und Ärzte schnellstmöglich zur Verfügung zu stellen“.

Eine Antwort des BfArM auf eine Anfrage der Deutschen AIDS-Hilfe, wann diese Abstimmung voraussichtlich erfolgt und wann Truvada damit verordnungsfähig wird, liegt bisher nicht vor.

(hs)

 

HIV-Medikament zur Vorbeugung: Der Weg ist frei! (Pressemitteilung der Deutschen AIDS-Hilfe vom 22. Juli 2016)

Informationen zur PrEP auf aidshilfe.de: https://www.aidshilfe.de/hiv-prep

 

Blog der Aidshilfe Deutschland„Keine Droge hat so große Macht über mich gehabt“

Mark* erlebt, wie Crystal Meth in den 90er-Jahren mehr und mehr Opfer in der schwulen Partyszene New Yorks fordert. Nach seinem letzten Absturz zieht er nach Berlin – und hat dort ein Déjà-vu-Erlebnis …

Alles hinter sich lassen und endlich ganz man selbst sein können  ohne sich für sein Schwulsein rechtfertigen zu müssen, ohne jeden Tag an die großen und kleinen Verletzungen erinnert zu werden, die man während der Pubertät und Jugend erleiden musste –, endlich Abschied nehmen vom Gefühl, immerzu anders und Außenseiter zu sein: Generationen von jungen schwulen Männern haben in diesem Hochgefühl ihr Elternhaus verlassen und sind in die Großstädte aufgebrochen.

Für Mark, geboren und aufgewachsen in Washington, hieß das Ziel seiner Träume New York City. Und für eine ganze Weile lief es richtig gut, ja geradezu perfekt. An der renommierten Parson School hatte der Sohn brasilianisch-guatemaltekischer Eltern mit seinem Designstudium begonnen, nachts hatte er die schwule Szene erobert.

Ohne Drogen ging in der Partyzene gar nichts

Drogen gehörten da wie selbstverständlich dazu: Alkohol, Marihuana, Acid, LSD und später dann auch Ecstasy, die Modedroge der 90er-Jahre, ohne die in der Partyszene anscheinend gar nichts mehr ging. Das Studium brach er recht schnell ab, stattdessen war er nun Fulltime im Nachtleben aktiv.

„Ich war jung, ich war in New York, ich hatte einen gut bezahlten Job. Die Zeit war einfach unglaublich toll“, erinnert sich Mark, heute Mitte vierzig. Doch dann fingen mit einem Male die Probleme an. Nicht nur die Beziehung ging in die Brüche, sein ganzes Leben schien zu zerbrechen und außer Kontrolle zu geraten.

Nach einer Überdosis erlitt Mark einen Nervenzusammenbruch und wurde in ein Krankenhaus gebracht. Erst dort, im Gespräch mit einem Psychologen, ist ihm einiges bewusst geworden. Zum einen, dass er ein echtes Drogenproblem hatte. Zum anderen, dass sein Drogenproblem nicht allein etwas mit seinem Schwulsein oder mit seinem Gefühl von Minderwertigkeit zu tun hatte, sondern viel tiefer in seiner Vergangenheit verwurzelt war.

Da war das Gefühl der Heimatlosigkeit aufgrund familiär bedingter Umzüge, Verlustangst, ausgelöst durch den Vater, der früh die Familie verlassen hatte, Suizidversuche seiner Mutter und nicht zuletzt sexueller Missbrauch, den Mark als Kind erlitten hat.

Als er von seinem Freund verlassen wurde, brach dieses komplexe Kindheitstrauma wieder auf und wurde durch die Drogen noch verstärkt.

Crystal Meth lässt sich kaum kontrollieren

Doch noch war die Sucht zu stark für Mark. „Wer ein-, zweimal zu viel Alkohol getrunken hat, lernt daraus, sich zu kontrollieren und weiß beim dritten Mal, wann er aufhören muss.“ Bei Crystal Meth scheint das viel schwerer zu funktionieren, erklärt Mark. Er hat in seinem Leben schon viele Drogen versucht, aber keine habe eine so große Macht über ihn gehabt. „Wer es einmal ausprobiert hat, den wird man schwer davon überzeugen, es nicht wieder zu nehmen. Der Spaß, den man unter Meth zum Beispiel beim Sex hat, ist so enorm, dass einem danach Sex ohne Meth einfach nur noch langweilig vorkommt.“

Crystal Meth unterdrückt Müdigkeit, Hungergefühl und Schmerz, es verleiht auch kurzzeitig Selbstvertrauen und ein Gefühl der Stärke. „Alkohol, Drogen und insbesondere Meth hatten mir geholfen, diese Leere in mir auszufüllen und mich dadurch endlich perfekt und vollständig zu fühlen“, erklärt Mark die Wirkung.

Doch Meth hat auch heftige Nebenwirkungen wie Persönlichkeitsveränderungen, Psychosen und Paranoia aufgrund von Schlafentzug. Um den gleichen Effekt zu erzielen, sind mit der Zeit immer größere Mengen erforderlich. Bald dreht sich alles nur noch um die Droge. „Ich habe wichtige Geschäftstermine platzen lassen. Es war mir einfach egal. Ich habe tagelang nicht geschlafen und stattdessen immer neue Sexsessions besucht.“

Persönlichkeitsveränderungen, Psychosen, Paranoia

Vor allem aber, und das bedauert Mark am meisten: „Ich habe durch den Drogenkonsum meine Werte verloren und viele falsche Entscheidungen getroffen.“ Er hat dadurch nicht nur viele Freunde verloren, sondern – ganz schleichend, wie er sagt – seine Gesundheit und Ernährung und die Sicherheit beim Sex vernachlässigt. Irgendwann infizierte er sich mit Hepatitis B und schließlich auch mit HIV. Das Testergebnis war ein Schock, aber dennoch hat es weitere vier Jahre gedauert, bis Mark von sich behaupten konnte, clean zu sein.

Geholfen hat ihm schließlich das Zwölf-Schritte-Programm der Anonymen Alkoholiker (AA). In New York City gab es auch rein queere Abstinenzgruppen dieser Selbsthilfe-Organisation. Jeder muss die für sich passende Form der Hilfe finden, weiß Mark aus eigener Erfahrung.

Die klassische Gesprächstherapie bei einem Psychologen wie auch eine Gruppentherapie zur Schadensminiminierung dagegen waren für ihn nicht das Beste. Er wollte lernen, ganz ohne Rauschmittel zu leben, und diesen Weg zusammen mit anderen gehen, die das Problem selbst kennen, sich daher gegenseitig besser verstehen und die einander unterstützen.

Mark suchte sich einen Job außerhalb der Nachtclubszene und trennte sich von seinem damaligen Lebenspartner, der die Drogen- und Partyszene nicht aufgeben wollte. Nach vielen Jahren lebte Mark nun erstmals wieder allein  keine einfache Zeit, aber es ging bergauf. „Ich begann nach langer Zeit wieder zu zeichnen und nahm auch mein Studium wieder auf.“

Sucht bleibt ein Leben lang

Doch eine Sucht verschwindet niemals ganz, sie bleibt ein Leben lang. Der Abhängige lernt lediglich, sie in den Griff zu bekommen. Im Sommer 2007 hat Mark einen Rückfall. Während eines Urlaubs in Berlin raucht er zum ersten Mal nach Jahren wieder Marihuana und trinkt Bier. Und es kommt noch schlimmer: Im Zuge der Wirtschaftskrise verliert er seinen Job. Die Firmenweihnachtsfeier, zugleich der Abschied von seinen Arbeitskollegen, endet in einem Besäufnis und schließlich mit Meth. Und alles beginnt wieder von vorn. Er versetzt Freunde, sagt Besuche bei der Familie ab, jobbt in einem Nachtclub und ist wieder mitten in der Szene. Eine ganze Weile geht das so, dann rafft sich Mark wieder auf und besucht erneut Sitzungen des Zwölf-Schritte-Programms. Seither lebt er ohne jegliche Drogen. Die Gefahr eines neuerlichen Rückfalls aber bleibt, das weiß Mark.

Sie bleibt für immer. Doch die Versuchung ist für ihn längst nicht mehr so groß. „Natürlich könnte ich für ein paar Stunden besonders tollen Spaß mit Crystal Meth haben, aber ich weiß um die Konsequenzen, die das haben würde, und die sind einfach zu heftig. Ich habe in den zurückliegenden Jahren viel in meine körperliche, aber auch meine emotionale und spirituelle Gesundheit investiert. Ich habe Freunde gefunden, die mir sehr wichtig sind. Es lohnt sich nicht, für ein bisschen Spaß das alles wieder aufs Spiel zu setzen.“

„Es lohnt sich nicht, für ein bisschen Spaß alles aufs Spiel zu setzen“

Wenn er heute an die Zeit mit Crystal zurückdenkt, wird ihm bewusst, dass die Droge letztlich keinen Spaß, sondern nur Probleme gebracht hat. „Ich hatte Sex mit Leuten, die ich absolut nicht attraktiv fand; ich war drei, vier Tage am Stück wach und ging einfach nicht mehr zur Arbeit. Niemand hält das lange durch.“

Nach seinem letzten Absturz ist Mark nach Berlin gezogen, weg aus New York, das schon lange nicht mehr die Stadt war, in die er sich in den neunziger Jahren verliebt hatte. Zu vieles hatte sich mittlerweile verändert, nicht nur die Party- und Schwulenszene. Zudem hatten viele Freunde und Bekannte die Metropole bereits vor ihm verlassen, und zwei enge Freunde, ebenfalls drogenabhängig, hatten sich das Leben genommen.

Berlin versprach nicht nur bessere berufliche Perspektiven, hier schien auch ein Neuanfang möglich, ohne wieder in alte Fahrwasser zu geraten. Im vergangenen Jahr aber schien es ihm, als holte ihn in Berlin alles wieder ein. Was er mit einem Male in der Schwulenszene beobachte, kam ihm vor wie ein Déja-vu. „Eigentlich habe ich die Entwicklung auf die Stadt zukommen sehen“, sagt Mark. Diese schier grenzenlose Partyszene, in der Sex und Drogen so selbstverständlich zusammenzugehören scheinen und in der der Konsum von Drogen so gut wie gar nicht thematisiert oder gar problematisiert wird – das konnte nicht ohne Folgen bleiben. In seiner Berliner Anonyme-Alkoholiker-Selbsthilfegruppe, die er regelmäßig besucht, berichteten die ersten von ihren Problemen mit Crystal Meth.

Crystal Meth hat auch die Berliner Schwulenszene im Griff

In den Profiltexte bei Planetromeo und anderen schwulen Datingseiten tauchten immer häufiger kaum verschlüsselte Codewörter wie „AussTrahlung“, „ParTyTime“ oder „TinaTurner“ auf – das große T steht für Crystal Meth. Noch mehr aber schockten ihn ganz ungehemmt gepostete Fotos, die Männer beim Rauchen von Crack und Meth zeigen. „Letztes Silvester wurde ich dann geradezu überhäuft mit Einladungen zu Chemsex-Partys. Da wusste ich: Jetzt ist es soweit. Nach New York und London hat Crystal Meth nun auch die Berliner Schwulenszene im Griff.“

Gemeinsam mit anderen betroffenen Freunden hat Mark deshalb eine (zunächst englischsprachige) queere Crystal-Meth-Anonymous-Gruppe gegründet. Ausgerechnet an jenen Tag, als in den Medien die Verhaftung von Volker Beck die Runde machte, fand in den Räumen der Berliner Aids-Hilfe das erste Treffen statt. Es ist nicht nur die erste Gruppe dieser Art in Berlin, sondern in Kontinentaleuropa überhaupt. Angesichts der großen Verbreitung von Crystal Meth in der Schwulenszene ist das für Mark immer noch überraschend. Aber er weiß aus seiner New Yorker Zeit, dass die Welle der Hilfesuchenden nicht ausbleiben wird.

„Als ich 2001 erstmals eine solche Gruppe besuchte, war dies die einzige in der ganzen Stadt. Als ich sieben Jahre später aus New York wegzog, gab es 31 Gruppentermine – wöchentlich! Und zu manchen Treffen kamen über 100 Leute.“ Eine Beobachtung, die Mark in Berlin gemacht hat, war ihm allerdings doch neu und hat ihn entsetzt. Als ich mit Crystal anfing, hat man die Droge gesnieft. Wer sie rauchte, galt schon als ziemlich hardcore. In Deutschland aber fangen viele Schwule gleich damit an, Meth spritzen. Das ist wirklich krass.“

Wie bei eigentlich allen Drogen muss auch der Konsum von Crystal Meth nicht automatisch zu Problemen führen, aber das Risiko ist hoch. Je früher man sich über die möglichen Gefahren informiert, desto besser können die Leute lernen, das Risiko selbst einzuschätzen, rät Mark. Vor allem aber muss seiner Ansicht nach die Szene selbst sich dem Problem stellen. „Je mehr man es verschweigt, desto mehr wächst die Scham jener, die von Crystal Meth abhängig sind.“

* Name redaktionell geändert

Narcotic Anonymous Meetings, also Selbsthilfegruppen für Drogen- und Alkoholabhängige, gibt es inzwischen auch in vielen deutschen Städten. Informationen und Adressen bietet die Seite www.narcotics-anonymous.de

In den Räumen der Berliner Aids-Hilfe trifft sich einmal wöchentlich die bislang deutschlandweit erste Crystal-Meth-Anonymous-Gruppe. Nähere Informationen unter 030-885 6400.

Polytox.tv - Videos für Psychonauten, Stoner und AktivistenPerVers – Bedrocan Cannabis Sorten Teil 4 : Bediol

ich werde alle uns patienten zur verfügung stehenden sorten nach und nach in dieser Reihe vorstellen.
https://www.cannabisbureau.nl/Media/Default/PDF/15L14FB16A12.pdf
<a href="https://www.bedrocan.ca/collections/our-strain-varieties/products/bediol" target=“_blank“ rel=“nofollow“>https://www.bedrocan.ca/collections/our-strain-varieties/products/bediol
http://www.bedrocan.nl/producten/onderzoeksmateriaal.html

Kein Wietpas!Widerstand gegen Coffeeshop ‘Power Flower’

Drei Jahre nach der umstrittenen Öffnung des Coffeshops ‘Power Flower’ in Apeldoorn haben Nachbarn des Coffeeshops erneut versucht die Schließung zu erwirken. Dieses Beschwerdeverfahren wurde nun eingestellt.
Seit der Eröffnung des Coffeeshops im Jahr 2013 herrscht Unfrieden in der Gemeinde, denn die Nachbarn können nicht verstehen, wieso ein Coffeeshop in einem normalen Wohngebiet eröffnet werden kann.
Bevor das ‘Power Flower’ eröffnete, war das Haus in dem der Shop sich befindet ein völlig normales Wohnhaus. Die Nachbarn gingen vor Gericht und erreichten eine Aussetzung der Duldung für sechs Wochen, aber das hat die Eröffnung letztlich nicht verhindert.
Kurz danach entkamen der Eigner und seine Freundin nur knapp dem Tod durch ein Feuer. Der Besitzer wurde durch das Klirren von Glas aufgewacht und überlebte den Brandanschlag. Neben dem Gebäude wurden anschließend zwei Kanister gefunden.
Mehrere Male haben die Gerichte sich mit Beschwerden von Anwohnern befassen müssen. Als vor ein paar Monaten eine neue Entscheidung über die Duldung des Shops anstand, begann einer der Anwohner ein neues Einspruchverfahren. Dieses wurde nun eingestellt. Das bedeutet, dass der Verkauf drei Jahre weitergehen kann.

Polytox.tv - Videos für Psychonauten, Stoner und AktivistenGeburtstags Joint Smoke Session mit Jonny :)

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Hanf Journal NewsHanf Journal landet in der blauen Tonne

Demonstration wird Infostand.

 

gieriger-bulle-polizist

 

In Euskirchen wollten zwei Aktivisten und Unterstützer des Deutschen Hanf Verbandes von Cannabis Colonia etwas Aufklärungsarbeit über Cannabis leisten. Mit zwei Tapeziertischen und einigem Infomaterial platzierte man sich daher während des vergangenen Freitags möglichst wahrnehmbar im Ortskern. Leider lockte man damit aber auch direkt sechs Ordnungshüter, von denen drei Personen zur Polizei und drei Personen zum Ordnungsamt gehörten.
Sechs gegen zwei – Hanf Journal landet in der blauen Tonne.

 

Da der Infostand nicht angemeldet gewesen sein soll, haderten die Beamten, wie man diesen Auftritt einzuschätzen hätte. Hatte man hier eine Demonstration oder eine Infoveranstaltung vor sich?
Man einigte sich dann auf die Anmeldung einer Demonstration mit zwei Tapeziertischen und einer Abschlusskundgebung, was auch direkt genehmigt wurde. Doch das fehlende Aufgebot an aktiven Mitstreitern ließ die Aktivisten jedoch mit einem weiteren Problem zurück. Die Infostände könnten auch als einzelne Aktion gewertet werden, deren Anmeldung nicht stattfand. Hier vermutete ein Beamter – der gemeine Verkehrsangelegenheiten regelt – daraufhin direkt, dass die Initiatoren der Veranstaltung die Genehmigungspflicht und dafür fällige Gebühren hätten sparen wollen. Aus diesem Grunde würde nun ein Bußgeldbescheid in unbekannter Höhe vorbereitet und verschickt.
Um dagegen der Vermüllung der Fußgängerzone entgegenzuwirken, untersagte der Euskirchener Rat auch gleich die Verteilung der besagten Infomaterialien. Ein Anwesender SPD-Ratsherr namens Leo Pelzer habe sich daraufhin auch direkt einen größeren Stapel der ausgelegten Hanf Journal Printausgaben geschnappt, um diese in der blauen Tonne für Papiermüll zu entsorgen. Werbung für Drogen, an einem Ort, an dem auch Kinder und Jugendliche flanierten, könne er nicht dulden, erklärte er dazu. Daher wären die Exemplare der Publikation dort gelandet, wo sie hingehörten – im Müll.

 

Hier war sich der Kläger, Richter und Vollstecker Leo Pelzer aber nicht über die Folgen seiner recht simplen Straftat bewusst, weshalb der Herausgeber des Hanf Journals Emanuel Kotzian von einer Anzeige wegen des offensichtlichen Diebstahls seines Eigentums auch nicht absehen wird.

 

Judge Dreadlock muss entscheiden …

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Das ist ein Video für Menschen die das Thema Drogen interessant finden.

KEINE GEWÄHR, DASS ALLE INFORMATIONEN IN DIESEM VIDEO STIMMEN! DIE MEISTEN INFORMATIONEN HABE ICH AUS DEM INTERNET, DA KANN ES SEIN, DASS MAL ETWAS NICHT GANZ RICHTIGES DABEI IST.

Ich möchte hier niemanden dazu motivieren Drogen zu nehmen. Dieser Kanal ist nur eine realistische Drogenaufklärung in der ich genau sage, wie es wirklich ist.
Er ist vorallem für Leute da, die sowieso schon Drogen nehmen, damit diese den Konsum weniger Risikoreich betreiben wollen.

Nehmt keine Drogen, vorallem nicht wenn Ihr noch minderjährig seid, denn für nicht ausgewachsene Hirne sind Drogen sehr viel schädlicher.

Hanf Journal NewsDas kleine DMT-Lexikon – Teil 2

 

Eine Kurzübersicht der relevanten Begrifflichkeiten

Autor: Hannes Schinder

 

dmt

 

Nachdem wir euch im Juli den ersten Teil des kleinen DMT-Lexikons präsentiert haben, folgt nun der zweite Teil der Übersicht der Begrifflichkeiten. Dimethyltryptamin, kurz DMT, ist bei weitem mehr als nur eine einfach strukturierte Substanz mit geistbewegender Wirkung: DMT ist ein psychedelisches Faszinosum, voller Magie und Potenzial, welches in Anbetracht seiner besonderen Wirkqualitäten sehr zutreffend auch als „Direkte Mystische Transmission“ (PINCHBECK) bezeichnet wird. Doch nicht nur das spektakuläre Wirkprofil macht diese bewusstseinserweiternde Verbindung so interessant, sondern auch die Tatsache, dass N,N-DMT und 5-MeO-DMT nicht nur in Pflanzen gefunden werden können, sondern als sogenannte Neurotransmitter auch in Tieren und sogar im Menschen vorkommen. Welche konkreten Funktionen diese beiden Stoffe als endogene Botenmoleküle im Körper des Menschen letztlich übernehmen, ist von Seiten der Wissenschaft bisweilen zwar noch nicht vollständig aufgeklärt worden. Es existiert aber eine Vielzahl argumentativer Spekulationen dahingehend, dass körpereigenem DMT unter anderem eine herausragende Rolle bei der Geburt, beim Sterben, beim Träumen sowie beim Erleben außerkörperlicher, spiritueller und mystischer Erfahrungen zukommt – daher auch die Trivialbezeichnung „Molekül des Bewusstseins“.

 

Cydelikspace:

Hierbei handelt es sich um eine Wortkreation des amerikanischen Psychonauten D.M. Turner (alias Joseph Vivian), welche jenen spirituellen (geistigen) Hyperraum bezeichnet, der nach einem sogenannten Breakthrough – beispielsweise ausgelöst durch DMT oder ein anderes Psychedelikum – „betreten“ bzw. „bereist“ werden kann. Vereinfacht formuliert handelt es sich bei Cydelikspace um eine riesige universelle Festplatte, auf der alles abgespeichert ist, was jemals gedacht wurde und passiert ist, sowie alles, was in Zukunft gedacht und passieren wird. In Cydelikspace steht die gesamte universelle Vergangenheit allen Lebens geschrieben, genau wie die Gegenwart und Möglichkeiten der Zukunft. Turner erklärt diese mystische Erfahrungsrealität, die in spirituellen Lehren auch als Akasha-Chronik bezeichnet wird und als der geistige Ursprungsort aller materiellen Manifestationen gilt, wie folgt: „Der Raum von Cydelikspace ist weit. Er scheint alle Materie und Energie in all ihren Manifestationen seit Zeitbeginn zu enthalten.  […] Cydelikspace stellt nicht nur eine vollständige Ablagerung meiner eigenen Lebensbetrachtungen dar, es enthält auch alle Gedanken und Erfahrungen jedes Menschen, jedes Tieres, jeder Pflanze und aller molekularen Lebensformen die im Universum seit Zeitenbeginn existieren, inbegriffen der Lebenserfahrung von einzelnen Zellen und galaktischen Sternensystemen. […] Es enthält ebenso alle Gedanken, die nicht gedacht wurden, aber die hätten gedacht werden können. […] Für mich ereigneten sich in Cydelikspace gelegentlich Dinge, die sich später in der allgemein anerkannten Wirklichkeit manifestierten. (TURNER 2012: 101 ff.).

 

Desmodium-Arten:

Die Blätter, Stängel, Wurzel und Samen diverser Desmodium-Spezies  – etwa D. gangeticum, D. gyrans und D.triflorum u.a. – enthalten N,N-DMT und 5-MeO-DMT.

 

Dictyoloma incanescens:

In der Rinde sowie den Blättern dieses Rautengewächses (Rutaceae) wurde erstmalig 5-MeO-DMT entdeckt.

 

Dictyonema huaorani:

Psychoaktive Flechte aus der mykologischen Familie der Schnecklingsverwandten (Hygrophoraceae). Dictyonema huaorani enthält 5-MeO-DMT, 5-MeO-NMT, 5-MT, Psilocybin und Tryptamin und wird in Ecuador für schamanische Zwecke genutzt.

 

Diplopterys cabrerana:

(Syn. Banisteriopsis rusbyana) Die Blätter und Stängel dieser Amazonas-Liane werden als traditionelles Ayahuasca-Additiv verwendet. Hauptinhaltsstoffe sind N,N-DMT, daneben 5-MeO-DMT, N-Methyltryptamin (NMT) und Bufotenin.

 

Epena:

DMT-haltiges Schnupfpulver, üblicherweise hergestellt aus Arten der Gattung Virola (Myristicaceae).

 

Evodia rutaecarpa:

Die Blätter dieses In China und Japan verbreiteten Rautengewächses (Rutaceae) enthalten 5-MeO-DMT. Die reifen und scharf schmeckenden Früchte von Evodia rutaecarpa (lat. Evodiae fructus, dt. Stinkeschenfrucht) sind ein wichtiges Heilmittel in der traditionellen chinesischen Medizin (TCM).

 

Jungle Spice:

Aus der Wurzelrinde von Mimosa hostilis gewonnenes DMT-Extrakt von rötlicher Farbe und harzig-klebriger Konsistenz.

 

MAO-Hemmer:

Ein reversibler Monoaminooxidase (MAO-Hemmer), auch MAO-Inhibitor (MAOI) genannt, ist erforderlich, um DMT peroral wirksam zu machen. Pflanzliche und reversible MAO-Hemmer sind zum Beispiel Banisteriopsis caapi sowie die Samen der Steppenraute (Peganum harmala). Hinweis: 4-HO-DMT ist auch ohne MAOI peroral wirksam, kann allerdings durch die gleichzeitige Einnahme von B. caapi oder Harmala-Samen (Stichwort: Psilohuasca) wirkspezifisch signifikant potenziert werden, qualitativ sowie quantitativ.

 

Mimosa tenuiflora:

(Syn. Mimosa hostilis, „Jurema“) Mimosa tenuiflora ist ein aus Mexiko stammendes Mimosengewächs (Mimosoideae) aus der Familie der Leguminosen (Fabaceae). Die Wurzelrinde dieser Pflanze enthält ca. 1 % N,N-DMT und ist daher ein beliebtes Ausgangsmaterial zur DMT-Extraktion. Weitere Mimosenarten, in denen N,N-DMT und andere Tryptamine identifiziert wurden: M. acacioides, M. nigra und M. scabrella u.a.

 

 

N,N-DMT:

N,N-Dimethyltryptamin (kurz: N,N-DMT) ist ein in vielen Pflanzen, in Säugetieren sowie im Körper des Menschen vorkommendes Tryptaminalkaloid, das geraucht, gesnieft, injiziert oder in Kombination mit einem MAOI oral eingenommen werden kann. Die Substanz induziert beim Anwender ein sehr intensives Rauscherlebnis. Meist taucht der Konsument in eine mehrdimensionale, bunte, fraktale und mit Worten nicht zu beschreibende  Welt ein. Was außerdem passiert, gestaltet sich immer sehr individuell. Einige Personen sprechen von Begegnungen mit anderen Intelligenzen, von Nah-Toderfahrungen, vom Ego-Tod und vielem anderen mehr. Die für einen psychedelischen Durchbruch erforderliche Dosis liegt – wenn die Substanz als freie Base vorliegt und geraucht oder vaporisiert wird – zwischen 60 und 100 mg.

 

Phalaris arundinacea:

Die Blätter des Rohrglanzgrases enthalten in nennenswerten Konzentrationen N,N-DMT und 5-MeO-DMT, ferner Gramin und andere Moleküle. Phalaris arundinacea ist in Europa, in Nordamerika sowie in weiten Teilen Asiens verbreitet. Es gedeiht bevorzugt in Wassernähe oder auf feuchten Wiesen. Sonstige Tryptamin-haltige Arten der Gattung Phalaris sind zum Beispiel P. aquatica und P. canariensis.

 

Phragmites australis:

(Syn. Phragmites communis) Das Gemeine Schilfrohr ist in Europa heimisch und wächst am liebsten an Seeufern. Im Wurzelstock dieses Süßgrasgewächses (Poaceae) wurden N,N-DMT, 5-MeO DMT und Bufotenin nachgewiesen.

 

Psilocin:

Auch 4-Hydroxy-N,N-dimethyltryptamin (kurz: 4-HO-DMT), ist der wirksamkeitsbestimmende Inhaltsstoff psychedelischer Pilze („Magic Mushrooms”).

 

Psychotria viridis:

Auch Wilder Kaffee oder Chacruna genannt, ist ein im südamerikanischen Amazonasregenwald heimischer Strauch, dessen DMT-haltigen Blätter nach traditioneller Rezeptur eines der zwei Hauptbestandteile der Ayahuasca sind. Psychotria viridis wird den Rötegewächsen (Rubiaceae) zugeordnet und enthält in den Blättern 0,1 bis 0,6 % N,N-DMT. Als Ausgangsmaterial für die DMT-Extraktion ist die Chacruna weniger geeignet, zur Herstellung der Ayahuasca hingegen schon.

 

Synthetische DMT-Derivate und -Homologe:

Es existiert eine Vielzahl diverser synthetisch erzeugter Verbindungen, deren Struktur und mitunter auch Wirkeigenschaften sehr ähnlich zu jenen von N,N-Dimethyltryptamin sind: z. B. N,N-Diethyltryptamin (kurz: DET), N,N-Diisopropyltryptamin (kurz: DIPT), N,N-Dipropyltryptamin (kurz: DPT) und 4-Hydroxy-N,N-diethyltryptamin (kurz: 4-HO-DET, CZ-74) u.a.

 

Time Flip:

Synonym für den Mischkonsum von MDMA und DMT.

 

Virola-Arten:

Die Gattung Virola (Myristicaceae) subsumiert insgesamt über 65 beschriebene Arten. Einige davon enthalten in der getrockneten Rinde N,N-DMT und 5-MeO-DMT: V. calophylla, V. sebifera, V. surinamensis und V. theiodora u.a. Letzt genannte Spezies enthält DMT außerdem in Blättern , Blüten und Wurzeln.  Virola-Spezies werden meist zu einem psychedelischen Schnupfpulver verarbeitet. Die Wirkung eines solchen Snuffs wird als stark und mächtig beschrieben, geht sehr häufig aber auch mit unangenehmen körperlichen Nebenwirkungen einher.

 

Zirbeldrüse:

(Lat. Corpus pineale, Epiphyse) Einige Wissenschaftler vermuten die Zirbeldrüse – die in mystischen Schulen auch als „Drittes Auge“ gedeutet wird  – als die Produktionsstätte von endogenem DMT. Andere Experten hingegen spekulieren, dass DMT in der menschlichen Lunge produziert wird.

 

 

Abschließend sei der Hinweis gegeben, dass im Rahmen dieser Übersicht leider nicht alle DMT-Pflanzen oder relevanten Begriffe berücksichtigt werden konnten, sondern eine Auswahl getroffen werden musste.

 

 

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Polytox.tv - Videos für Psychonauten, Stoner und AktivistenFREE STÜRMER

18+LEGAL MEDICAL CANNABIS PATIENT
Leon Kanal wurde gelöscht, hiermit plädiere ich dafür dass er wieder freigeschaltet wird, beziehungsweise wiederhergestellt wenn das möglich ist. Es ist nicht zu fassen dass die Prohibition im Jahre 2016 immer noch so viel Einfluss hat.

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Hanf Journal NewsEssener Zollbeamte greifen Kiffer ab

 

Set and setting.

 

Grafik: Lukas Tkotz
Grafik: Lukas Tkotz

 

In Essen wurden zwei heranwachsende Männer im Alter von 19 und 22 Jahren von Zollbeamten festgenommen. Zuvor kifften diese ganz unbescholten auf dem Gelände des Essener Zollfahndungsamtes ganz in der Nähe des Hauptgebäudes. Der kräftige Marihuanageruch hätte die Beamten daraufhin aufmerksam gemacht, weshalb man die beiden Tatverdächtigen suchte und anschließend überprüfte. Essener Zollbeamte greifen Kiffer ab.

 

Zuerst sollen die jungen Männer recht unverschämt und aggressiv auf das Vorhaben der Zollbeamten reagiert haben. Mit Sprüchen wie „Wir machen euch fertig“ hätten die Straftäter den Beamten Gewalt angedroht. Erst als der Zoll zwecks Datenaufnahme eine Aufforderung sprach, das Gebäude des Zolls zu betreten, schrien die Kiffer hilfesuchend nach der Polizei.
Deren Aufgaben konnte in diesem Fall der Zoll aber selbst übernehmen, weshalb die konsumierenden Schreihälse nun einem Strafverfahren aufgrund Betäubungsmittelbesitzes und Beamtenbeleidigung entgegenblicken.
Nach Realisierung der tatsächlichen Umstände entschuldigten sich die jungen Marihuanaraucher bei den diensthabenden Beamten.

 

Die Bedeutungen von Zeit, Ort und Zustand der eigenen Konstitution sollten daher vielleicht auch einmal wieder jungen Gelegenheitskonsumenten etwas näher gebracht werden. Set and setting, kids. Set and setting!

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Die HanfplantageLivevideo: World Hemp Congress gestartet

Der Welt-Hanf-Kongress in Slovenien ist gestartet und hier gibt es den Livestream dazu. Es geht eine ganze Woche rund um Hanf in Bad Radkersburg/Gora Radgora: AGRI Fair Messe – Halle 5.

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Polytox.tv - Videos für Psychonauten, Stoner und AktivistenHanfparade Germany 2016

Legalized cannabis is going global, and so is Leafly

Hanf Journal NewsUnter falscher Anklage

 

Von Sadhu van Hemp

 

sadu-gras-satire-grow
Neulich stand ich mal wieder vor Gericht. Eigentlich nichts Außergewöhnliches, weil ich schon seit frühster Jugend nicht ganz richtig im Kopp bin und deshalb nahezu täglich gegen Anstand und Sitte verstoße. Kurz gesagt, ich bin Stammkunde bei Polizei und Justiz und habe mich längst daran gewöhnt, hin und wieder für kurze Zeit in den Knast zu wandern. Doch diesmal war alles ganz anders, denn ich war im Sinne der Anklage vollkommen unschuldig und zu Unrecht in Untersuchungshaft gelandet. Alles hätte ich zugegeben, nur nicht den mir jetzt vorgeworfenen Straftatbestand.
Ein paar Mütter hatten sich gegen mich verbündet und Strafanzeige erstattet, weil ich auf dem Spielplatz kleine Jungens angesprochen hätte. Das ist natürlich eine gemeine Lüge, denn nicht ich habe die Rotzlöffel angequatscht, sondern die mich.
„Wer wen angesprochen hat, spielt keine Rolle“, brüllte die Richterin. „Die Zeuginnen haben Sie dabei beobachtet, wie Sie die Kinder in ein Gespräch verwickelt und anschließend ins Gebüsch gelockt haben. Dafür gibt es fünf Zeuginnen! Fünf!“
„Na und!“, knurrte ich zurück. „Die Muttis haben das völlig falsch gesehen – und die Beobachtung auch noch komplett fehlinterpretiert! Ich und Kinder, absoluter Blödsinn!“ Ein Raunen ging durch den Gerichtssaal. Die Richter und Schöffen lehnten sich grummelnd zurück, und ich warf der Richterin die Frage an den Kopf. „Seit wann ist es verboten, mit Kindern ins Gebüsch zu gehen?“

Der Saal tobte vor Empörung und ein Zwischenrufer schrie: Erschießen, sofort auf der Flucht erschießen, das Schwein! Richterin und Gerichtsdiener hatten alle Mühe, die aufgebrachten Zuschauer zur Ordnung zu rufen, und einen Moment lang dachte ich schon, es ist aus und vorbei mit mir.
„Angeklagter“, fuhr die Richterin fort. „Sie wollen also sagen, dass Sie keinerlei Skrupel haben, Minderjährige zu verführen?“
„Aber nein! Die haben mich verführt! Ich bin das Opfer! Außerdem wollten die Rotznasen Geld dafür! Einen Fuffi musste ich blechen.“
„Du Kanaille, du“, platzte einem der Schöffen der Kragen, während er sich erhob und die Ärmel hochkrempelte.
„Was ich getan habe, ist mein gutes Recht! Ich bin krank und brauche das! Das war Notwehr!“, rief ich verzweifelt zur Richterbank. „Ich bereue nichts! Und du, Heini, komm nur her, du Schöffe, du!“
„Schluss jetzt!“, mahnte die Richterin. „Hören Sie, Angeklagter! Wir können Ihnen noch eine nachträgliche Sicherungsverwahrung ins Urteil schreiben, wenn Sie wollen. Das geht heutzutage ratzfatz! Also, überlegen Sie gut, was Sie hier aussagen! Geben Sie einfach alles zu. Ein Geständnis wirkt immer strafmildernd.“
„Ich sage jetzt gar nichts mehr! Warum soll ich mich selbst belasten? Außerdem, Sie glauben mir ja sowieso nicht. Fragen Sie doch die Jungen! Das sind meine Zeugen! Die werden Ihnen bestätigen, dass ich kein Kinderficker bin.“

 

Der Prozess wurde vertagt, da diese Zeugen nicht erschienen waren und erst ausfindig gemacht werden mussten. Ich brummte drei weitere Monate in U-Haft und wurde einmal durch alle Zellen gereicht, bis es der Polizei endlich gelang, einen der Knaben auf den Toiletten des Kölner Hauptbahnhofes aufzuspüren und seiner habhaft zu werden.
„Sven-Erik, mein Junge, wie alt bist du?“, fragte die Richterin den Halbwüchsigen. „Du bist noch ein Kind, nicht wahr?“
„Ich – ein Kind? Spinnst du? Ich bin voll erwachsen, bin ich!“
„Na dann“, sagte die Richterin. „Aus den Unterlagen geht hervor, dass du dreizehn Jahre alt bist. Aber nun erzähl uns doch mal, was der böse Mann …“, sie zeigte mit dem Finger auf mich, „was der mit euch gemacht hat, nachdem er dich und deine Spielkameraden ins Gebüsch gelockt hat!“
„Na, nix hat er mit uns gemacht“, nuschelte der Junge.
„Wie, nichts?“, fragte die Richterin nach. „Ihr müsst doch irgendwas gemacht haben. Hat er dich angefasst? Musstest du den Angeklagten streicheln? Du weißt schon: An Stellen, wo es sich nicht gehört.“
„Nö“, erwiderte Sven-Erik. „Der Opa hat mir einen Fuffie in die Hand gedrückt – und fertig.“
„Wie? Der gibt dir fünfzig Euro? Einfach so, ohne Gegenleistung?“
„Nö, nicht ohne Gegenleistung. Ich habe ihm dafür einen ….“, Sven-Erik stockte, unsere Blicke trafen sich und er zwinkerte mir zu.
“Also, was der Onkel mit uns im Gebüsch gemacht hat, kann ich jetzt aber nicht verraten”, fuhr Sven-Eric fort. “Das ist unser großes Geheimnis.”
„Hör zu, Sven-Erik“, hakte die Richterin nach. „Was der Mann mit Euch gemacht hat, ist ganz große Sünde und ein schweres Verbrechen. Wer sich an kleinen Kindern vergeht, der muss bestraft werden. Das verstehst du doch? Das ist zu deinem Schutz. So ein Sexmonster darf nicht frei herumlaufen!“
„Sexmonster? Was redest du denn da, Richterin“, bellte Sven-Erik und zeigte der Vorsitzenden den Vogel. „Macke jetzt, oder wie?“
„Nun lass dich doch nicht von dem Angeklagten einschüchtern, mein Junge!“ Die Richterin beugte sich ganz weit nach vorne und wies abermals auf mich. „Der Mann da, der kann dir nie wieder wehtun. Nie wieder! Hörst du! Du musst nur alles sagen. Sag, dass er euch angefasst hat und ihr ihn streicheln musstest. Sag es, und ich sperre den Bösewicht weg! Oder willst du, dass der wieder frei herumläuft und dir und anderen Kindern ganz schlimm wehtut? Willst du das?“
„Ja … nö … ja … ich weiß nicht“, stammelte der Knabe.
„Na los, raus mit der Sprache, mein Junge! Oder soll ich dich erst zu deinem Schutze einsperren lassen?” Die Richterin beugte sich nochmals vor und säuselte. “Komm, Sven-Erik, mir kannst du es doch verraten! Was habt ihr da getrieben im Gebüsch?“

 

„Also gut, dann sage ich jetzt die Wahrheit!” Der Lümmel sah mich an. “Tut mir ja leid, Alter. Aber bevor ich …”, der Junge stockte, dann brach es unter Tränen aus ihm heraus. “Der Opa kam doch nur auf den Spielplatz, um bei mir Gras zu kaufen. Sie verstehen? Rauschgift wollte der. Er sagt, das sei Medizin für ihn. Der braucht das Zeug, weil er krank ist. Der ist eine ganz arme Sau. Und da haben wir ihn mit Gras versorgt. Mehr ist da nicht gewesen, ich schwöre!” Der Junge hielt inne, blickte sich nervös um, sah aber nur in verblüffte Gesichter. “Und? Was ist nun? Reicht das jetzt für eine Verurteilung? Kann ich jetzt wieder zur Arbeit gehen? Gleich ist Schulschluss und meine Kunden auf dem Spielplatz warten.“

 

Das Publikum grölte. Richter, Schöffen und Staatsanwalt blickten einander fassungslos an, und ich erhoffte mir einen Freispruch erster Klasse. Doch das war ein Irrtum. Zwar musste die Anklage wegen Kindesmissbrauchs fallengelassen werden, dennoch bekam ich ein Urteil. Angeblich sei ich als Kiffer ebenso gemeingefährlich wie ein Sittenstrolch und deshalb auf ewig in Sicherungsverwahrung zu nehmen.

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Alternative Drogenpolitik mit Max PlenertWie kommt man als Patient darauf Cannabis als Medizin einzusetzen?

Cannabis - Sicher Medizin!
Cannabis – Sicher Medizin!

Das ist für den Einsatz von Cannabis als Medizin schon der erste Knackpunkt: Viele kranken Menschen wissen gar nicht, dass Cannabis ihnen helfen könnte und dass es (legale) Möglichkeiten gibt Cannabis als Medizin zu erhalten.

Die kommende Patientengruppe: Wenig Wissen über Cannabis

(Auch) Menschen, die sonst nichts mit Cannabis zu tun haben, stoßen insbesondere bei der Suche nach weiteren Behandlungsmethoden über das Internet auf Cannabis als Therapieoption. Das sind in der Regel Menschen mit besonders schweren, chronischen oder therapieresistenten Formen ihrer Krankheit sowie multimorbide (mehrere Erkrankungen) Patienten. Das geht meist einher mit einem höheren Lebensalter, womit man wieder bei den Menschen mit kaum oder garkeinem Wissen über Cannabis wäre.

Es müssen auch garnicht unbedingt die Patienten selbst sein, die den Anstoß geben, sondern auch Angehörige, Eltern von schwerkranken Kindern usw.

Die Informationen die Menschen hier im Internet finden – und dann damit zum Arzt gehen – sind von einer sehr durchwachsenen Qualität. Ähnliches gilt für den Informationsweg „Buschfunk“, während es einen gewaltigen Mangel an offiziellen, seriösen und anerkannten Quellen gibt.

Cannabis ist keine Wundermedizin

Problematisch sind viele Quellen auch durch die Vermischung von Verzweiflung der Patienten der Betroffenen, dem Glaube an Esoterik und einer sog. „alternative Medizin“ von Heilpraktikern und ihren falschen Versprechungen sowie eine Ablehnung von „Schulmedizin“, insbesondere im Bereich Krebs – Chemietherapie. Zusammen mit dem Verbot der „natürlichen Medizin“ Cannabis entstehen hieraus Informationsangebote und „Wissenstände“ von Patienten, die zum einen gruselig sind. Zum anderen sind die auch explizit kontraproduktiv, weil es den Ruf von Cannabis als Medizin in den Dreck zieht. Ärzte werden mit „Herr Doktor, helfen sie mir mit rohem Cannabissaft meinem Hirntumor zu helfen und mein Bein nachwachsen zu lassen“-Patienten konfrontiert. Diese Mediziner machen dann verständlicherweise im Worst Case direkt „dicht“. Aber auch wenn ein Arzt die Heilsversprechen kompetent zerpflügt, dann macht der Patient dicht.

Cannabis ist keine esoterische Wundermedizin, sondern ein sicheres Phytoarzneimittel mit einigen spannenden Eigenschaften. Sein Vorteil ist nicht unbedingt die Wirkstärke bei einer bestimmten Diagnosen. Hier gibt es inzwischen – vor einigen Jahrzehnten sah dies noch anders aus – viele sehr wirksame Mittel. Das Besondere an Cannabis ist die Mehrfachwirkung bei vielen Indikationen und ein vergleichsweise günstiges Verhältnis von Wirkung zu Nebenwirkungen. Gerade die Risiken von Cannabis sind sehr gut erforscht.

Durch die Umkehrung der Rollenverhältnisse z.B. beim Therapievorschlag durch einen vermeintlich oder real gut informierten und ggf. schon cannabiserfahrenen Patient und einem Arzt ohne Informationen oder die Möglichkeit sich zu informieren ist an sich schon ein Problem.

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Siehe auch: Ärzte sehen informierte Patienten kritisch

Patienten informieren sich immer häufiger selbst über Krankheiten, Behandlungsmöglichkeiten oder Kassenleistungen. Bei niedergelassenen Ärzten ist dieses Verhalten umstritten, oft raten sie Patienten von einer eigenen Recherche ab. Gleichzeitig haben jedoch viele Ärzte selbst Probleme, seriöse Quellen im Internet als solche zu erkennen.

Die gesamte Pressemitteilung erhalten Sie unter: http://idw-online.de/de/news654192

Informationsdienst Wissenschaft – idw – Pressemitteilung Bertelsmann Stiftung, Jochen Lange, 13.06.2016 09:12

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Berichte über Einzelfälle wirken

Aber auch positive Informationsquellen und damit Wege zum Cannabis gibt es mehr. Neben dem Internet gibt es immer mehr Berichte in den Medien. Das umfasst Artikel über Cannabis als Medizin in den USA in der Apothekenumschau mit einer gewaltigen Reichweite. Aber auch über Einzelfälle und dem insbesondere zum Einsatz bei speziellen Diagnosen wie Schmerzen, ADHS, Tourette, Epilepsie, MS etc. finden sich immer wieder Fernsehbeiträge.

Meine Auftritte als ADHS Patient, insbesondere bei Scobel haben zu einem spürbaren Anstieg der Anrufe bei Frau Dr. Milz geführt. Vermutlich bin ich indirekt und direkt für einen nicht kleinen Teil der ADHS-Patienten mit Genehmigung „verantwortlich“.

Informationen von z.B. Fachgesellschaften gibt es bisher kaum, bei Schmerzen und MS (auch wegen Sativex) am ehesten. Aufgrund der schmalen Evidenz und keinen interessierten Pharmafirmen im Hintergrund wird diese Lücke noch lange erhalten bleiben.

Der Beitrag Wie kommt man als Patient darauf Cannabis als Medizin einzusetzen? erschien zuerst auf Alternative Drogenpolitik.

Blog der Aidshilfe DeutschlandVorerst keine staatliche Finanzierung der HIV-PrEP in Australien

Das HIV-Medikament Truvada ist in Australien zwar seit Mai zur Prä-Expositonsprophylaxe zugelassen, doch wird das Medikament zum Schutz vor einer HIV-Infektion vorerst nicht vom Staat bezuschusst.

Der Antrag, die HIV-PrEP in das nationale Arzneimittelfinanzierungsprogramm (Pharmaceutical Benefits Scheme) aufzunehmen, wurde von dem zuständigen Ausschuss abgelehnt. Das Pharmaceutical Benefits Advisory Committee (PBAC) begründet die heute veröffentlichte Empfehlung an die Regierung unter anderem mit den zu hohen Kosten für das Medikament.

Die Kosteneffizienzschätzung des Herstellers sei unzuverlässig, so das PBAC in seinem Protokoll zu den Beratungen. Der Pharmakonzern Gilead Sciences hatte Berechnungen vorgelegt, in denen die PrEP lediglich für eine kleinere Gruppe von Personen vorgesehen ist, die nach Selbstauskunft ein hohes HIV-Risiko hätten.

Für eine Durchschnittsperson dieser Gruppe fielen demnach, bezogen auf die gesamte Lebenszei,t Kosten zwischen 105.000 und 200.000 australische Dollar an – eine Schätzung, die laut PBAC „inakzeptabel hoch und unsicher sei“. Zudem sei es weder machbar noch akzeptabel, den Zugang zur PrEP nur auf eine kleine Teilpopulation mit hohem HIV-Risiko zu beschränken. Um die PrEP aber für eine breitere Gruppe verfügbar zu machen, müsse Gilead mit Blick auf die Kosteneffizienz den Preis für sein Medikament um ein beträchtliches Maß senken.

Darryl O’Donnell, Leiter der Australischen Vereinigung von Aids-Organisationen (AFAO), zeigte sich – neben vielen weiteren HIV-Expert_innen und -Organisationen – über die Entscheidung des PBAC sehr enttäuscht. Damit würde gerade jenen die PrEP vorenthalten, die sie am meisten benötigten. „Während wir auf den Zugang zu diesem Präventionsmedikament warten, werden sich Menschen völlig unnötig mit HIV infizieren“, so O’Donnell in einer öffentlichen Erklärung des Dachverbands australischer Aids-Organisationen. Darüber hinaus werde man das unter anderem von der australischen Regierung erklärte Ziel, die Verbreitung von HIV in Australien bis 2020 praktisch zu beenden, ohne die staatliche Subventionierung der PrEP nicht erreichen können.

Australische HIV- und Gesundheitsorganisationen dringen nun darauf, dass der Truvada-Hersteller dem PBAC sobald als möglich erneut einen Antrag vorlegt. Dieser könnte allerdings frühestens im März 2017 in einem der Ausschusstreffen berücksichtigt werden.

Bei einer Prä-Expositions-Prophylaxe (kurz PrEP) nehmen HIV-Negative ein HIV-Medikament ein, um sich vor einer Ansteckung zu schützen. Mehrere Studien haben die Wirksamkeit der PrEP mit Truvada für bestimmte Gruppen bestätigt.

In den USA ist die PrEP bereits seit 2012 zugelassen. Dort wird sie in vielen Fällen von den Krankenkassen erstattet. In Frankreich, wo die PrEP bisher noch nicht zugelassen ist, wird der Einsatz von Truvada zur Vorbeugung einer HIV-Infektion ebenfalls von den Krankenkassen finanziert – eine „temporäre Gebrauchsempfehlung“ macht es dort möglich. Im Juli dieses Jahres hat die europäische Arzneimittelbehörde EMA die Zulassung von Truvada zur PrEP empfohlen.

 (ascho/Christina Laußmann)

Quelle/weitere Informationen

Protokoll des PBAC vom Juli 2016 (PDF)

Pressemitteilung der australischen Vereinigung von Aids-Organisationen (AFAO)

Ausführlicher Bericht des australischen „Star Observer“

Polytox.tv - Videos für Psychonauten, Stoner und AktivistenN° 365 – HANFPARADE 2016, exzessiv dabei!

Alle Jahre wieder, wir waren für euch bei der 20ten Hanfparade und haben uns umgeschaut was dort so alles los war. Viel Spass!

(edit: der Einsendeschluss für das Gewinnspiel ist natürlich der 26.08.2016, wir bitten um Entschuldigung)

Hanfparade im Internet:
http://www.hanfparade.de

exzessive Links:
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http://instagram.com/exzessivtv/
http://www.hanfjournal.de
http://www.facebook.de/hanfjournal

Hanf Journal NewsCannabis Öl Extrakte werden in Kanada zugelassen

 

Hersteller sind bereits vorbereitet.

 

Foto: Floh Söllner
Foto: Floh Söllner

 

In Kanada bemüht man sich, den Cannabispatienten gerecht zu werden.
Verschiedene Anbieter produzieren medizinischen Hanf und einige dürfen diesen sogar auch nach Deutschland aufgrund der hier bestehenden Lieferengpässe exportieren. Andere beliefern dafür bereits kroatische Patienten mit speziellen Mariahunakapseln. Nun dürfen diese etwas natürlicher operierenden Pharmaunternehmen weitere Produkte für Patienten auf den Markt bringen. Cannabis Öl Extrakte werden in Kanada zugelassen.

 

Wie The Progress meldet, haben die Produzenten von medizinischem Cannabis im Juli die Erlaubnis erhalten, Öle auf Cannabisbasis herzustellen, damit diese in Zukunft Patienten zur Verfügung stehen, die auf Rauchen und Vaporisieren verzichten wollten. THC-reiche Öle aus Marihuana böten eine einfache Applikation durch den Verdauungstrakt an, verspeise man sie. Ungefähr ein Dutzend der Lizenzinhaber zur Cannabisproduktion hätten Interesse an der Ölherstellung bereits verkündet. Man rechne mit einer flotten Freigabe der Produkte, die zukünftig jedem Patienten mit Cannabisrezept zur Wahl ständen. Der Versand zur Wunschadresse solle ebenso unproblematisch vonstattengehen, wie die derzeitige Belieferung mit Cannabisknospen per Post.
Zwölftausend 60 ml Milliliter Fläschchen könne alleine der Hersteller Aphria monatlich produzieren, dessen finale Lizenzabänderung auch heiß auf Finanzplattformen diskutiert wird. Die 60 ml Milliliter Fläschchen Cannabisöl beinhalten schließlich nur die Wirkung von circa zehn Gramm getrocknetem Marihuana und sollen zu einem angepeilten Preis von 99 $ Dollar den Besitzer wechseln.

 

Das macht dann 12.000 x 99 $ Dollar monatlich, nur durch Öl aus Hanf, für einen einzigen Anbieter in Kanada.

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Hanf Journal NewsTokyo Mirage Session #FE

 

Do you like J-Pop?

 

Tokyo-Mirage-Session-#FE

 

Autor: mze

 

Mit der Kreativität ist es so eine Sache. Besonders im groß gewachsenen Videospielsektor. Dass böse Mächte am Werk sein müssen, welche Künstlern ihre Ideengabe stehlen, davon will einen nun Nintendo und Atlus in einer äußerst eigenständigen Adaption eines Marken-Mix-Up überzeugen. Tokyo Mirage Session #FE galt lange Zeit als eine Shin Megami Tensei trifft Fire Emblem Entwicklung, unter der sich Spieler aufgrund fehlender Informationen wenig vorstellen konnten. Die düstere und moderne Shin-Megami-RPG-Reihe, mit der taktisch mittelalterlichen Nintendo-Strategie vermischen zu wollen, galt als schwierig zu bewerkstelligende Aufgabe. Das nun erschienene Rollenspiel begeistert nun dafür einen speziellen, japanophilen Fankreis umso mehr.

 

In Tokyo Mirage Sessions #FE wird der Spieler als Neuzugang einer J-Pop-Band in die besonderen Voraussetzungen seines Jobs eingeführt, nachdem er auf einer Veranstaltung für Nachwuchsidole Zeuge einer unglaublichen Szene wird und daraufhin eine alternative Dimension besucht. Hier verschmilzt der Held Itsuki Aoi mit einer guten Geisterkraft, die fortan als Waffe materialisiert zum Kampf gegen die machthungrigen Mirages ruft. In rein rundenbasierten Kämpfen stellt sich die wachsende Popgruppe den gefährlichen Geistermächten, die den Stadtteil Shibuya unter Kontrolle bekommen möchte, indem sie die Performance-Künste von Idolen übernehmen.

 

In der geheimen Basis des tanzenden Teams bekommt der Protagonist erklärt, dass seine Fähigkeit, unterhaltsam aufzutreten, auch mit der Macht verknüpft ist, Kontrolle über die übrigen freundlichen Mirages zu erhalten. Aus diesem Grund wird in der Großstadt neben sozialem Kontakt auch die körperliche Fitness in einem Trainingslager gepflegt. Das Gamepad dient bei Ersterem zur Kommunikation wie ein Smartphone, Textnachrichten befreundeter Kollegen gehen hier zeitweise im Minutentakt ein. Bewegt man sich nur durch Tokyo, ist es als Karte einsetzbar.

In den Gebieten der Idolasphere durchstreift man dagegen eine düstere Dimension und schlägt sich häufiger mit den garstigen Mirages mittels taktisch klug eingesetzter Manöver herum. In den bejubelten Arenakämpfen kommt ein Auswahlrad zum Einsatz, welches zwischen Angriffen, Magie und Gegenständen wählen lässt und gezielte Treffer gegen Feinde ermöglicht. Hat man im Kampf einen Schwachpunkt des Kontrahenten getroffen, kann dies nachfolgende Angriffe der eigenen Teammitglieder bewirken, die einen schnelleren Sieg durch ihre Session ermöglichen. Weitere Fähigkeiten gestalten das System komplex, das die Kontrolle von drei Charakteren fordert. Kleinere Rätsel innerhalb der von Hand konstruierten Dungeons fordern die grauen Zellen der aufstrebenden Sternchen noch einmal extra.

 

Grafisch wurde das extrem japanische Rollenspiel mit einem typischen Anime-Zeichentrick-Look versehen, weshalb die eingestreuten Filmsequenzen diese Konsistenz auch nicht brechen, sondern stimmungsvoll unterstützen. Die überraschend kreative Zusammenführung der unterschiedlichen Atlus- und Nintendo-Entwicklungen dürfte daher auch bei Freunden ostasiatischer Popkultur für einen ganz besonderen Schauer sorgen. Eine buntes Tokio, ebenso bunte Charaktere und Widersacher sowie viel japanische Lebensart locken Rollenspielenthusiasten in die wohl überraschendste Crossover-Entwicklung der vergangenen Jahre. Die ungezwungene Verknüpfung der verschiedenen Einflüsse gestaltete ein äußerst eigenständiges Werk mit einem tollen Kampfsystem für alle Fans des besonderen Settings und Genres. Englisches Textverständnis wird von allen ausreisenden Popstars auf WiiU aber zwingend verlangt, da nur Originalton geboten wird. A Dance Dance Revolution – Strike a Pose!

 

Tokyo Mirage Session #FE

Fotos: Nintendo

USK 12

Circa 59€

( WiiU – ASIN: B01CNK39Z2 / Fortissimo Edition – ASIN: B01EMXHM10 )

 

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Polytox.tv - Videos für Psychonauten, Stoner und AktivistenSteffen bei der Hanfparade 2016

Steffen bei der Hanfparade 2016

Blog der Aidshilfe DeutschlandDiagnose: HIV-positiv

Eigentlich war es nur ein routinemäßiger Arztbesuch. Was dann kam, traf unseren Autor unvorbereitet. Was in ihm vorging und wie er heute mit seiner Infektion umgeht, hat er aufgeschrieben.

Der Beitrag erschien zuerst auf dem Blog kleiner drei <3. Wir danken dem Autor und den Blogbetreiber_innen herzlich für die Erlaubnis zur Zweitveröffentlichung!

Jetzt, während ich diese Zeilen schreibe, frage ich mich, wieso ich das überhaupt mache. Dabei weiß ich die Antwort. Ich habe das Bedürfnis danach, es zu tun.

Bedürfnisse. Noch vor knapp einem Monat waren sie für mich selbstverständlich, aber ich war mir ihrer viel weniger bewusst als jetzt. Ich habe sie nicht so kristallklar vor meinen Augen gesehen wie jetzt. Was das geändert hat? Ein routinemäßiger Arztbesuch.

Es begann damit, dass ein Bekannter, mit dem ich einige Wochen zuvor Sex gehabt hatte, mir sagte, dass er Tripper hat und ich mich bitte testen lassen solle. In Anbetracht dessen, dass ich mich sowieso etwa alle sechs Monate auf die häufigsten STIs (sexually transmitted infections, sexuell übertragbare Infektionen) testen lasse, war das ein konkreter Anlass, um mal wieder den Gang zum Gesundheitsamt anzutreten. Zumindest in meiner Stadt sind Tests auf STIs dort kostenlos und anonym möglich.

Die Sache mit dem Urinbecher…

Die Beraterin im Gesundheitsamt war kompetent, freundlich und bemühte sich sofort, mich über die verschiedenen STIs sowie mögliche Schutzmaßnahmen aufzuklären. Ich sagte ihr, dass ich mich auskenne und sowieso immer Safer-Sex praktiziere und dass es sich nur um einen Routinetest handelte, um sämtliche Zweifel auszuschließen. Die Ärztin nahm mir Blut ab, machte einen Rachen – sowie Analabstrich und ich musste in einen Becher urinieren. Letzteres war eine interessante Angelegenheit, da man dazu aus dem Beratungsraum hinaus auf die Toilette und wieder zurück musste. Alle, die auf dem Flur warteten, wussten beim Anblick des Bechers sofort, wozu ich ihn gleich benutzen würde, beziehungsweise, als ich zurückkehrte, was sich in dem Becher befand. Ich fand diese Prozedur zwar räumlich etwas ungünstig gelöst, aber durchaus amüsant. Schließlich waren wir alle wegen der gleichen Sache auf diesem Flur. Nachdem ich meinen Zettel abgegeben hatte, bekam ich einen grünen Zettel mit einer Nummer zusammen mit der Information, dass ich die Testergebnisse in einer Woche abholen könne.

Eine Woche später

Ich war etwas nervös, aber das ist, denke ich, normal bei dem Erhalt von gesundheitlichen Befunden. Ich ging ins Beratungszimmer und übergab meinen grünen Zettel einer Beraterin des Gesundheitsamts, die in einer Liste die Testergebnisse heraussuchte. Sie teilte mir mit, dass ich weder Tripper noch Chlamydien hätte, die anderen Ergebnisse aber noch nicht vorhanden wären. Ich war zunächst etwas irritiert und fragte, was los sei, woraufhin sie das Labor anrief und nachfragte. Ich wurde zunehmend unruhig und studierte während des Gesprächs ihre Mimik, wobei ich das Gefühl hatte, dass sie versuchte, keine Informationen durchscheinen zu lassen. Nach dem Telefonat sagte sie mir, dass sich die anderen Ergebnisse etwas verspäteten und ich in zwei Tagen nochmal vorbeikommen solle. Auf meine Frage, ob dieser Umstand etwas zu bedeuten habe, antwortete sie, dass sie das nichts wisse und auch sonst nichts dazu sagen könne.

Zwei Tage später

Ich hatte ein ungutes Gefühl. Warum dauerte der Test so lange? Was hatten die Ärzt_innen in meinem Blut gefunden? Nach dem Verlassen des Gesundheitsamtes zwei Tage zuvor hatte ich dem Bekannten geschrieben, der mich ursprünglich zum Test gebracht hatte, und ich hatte ihm von meiner Sorge geschrieben. Er beruhigte mich. Da ich ja immer Safer Sex praktiziere, könne gar nichts Schlimmes los sein, und offiziell seien auch bis zu zwei Wochen bis zur Abholung der STI-Testergebnisse veranschlagt. Ich solle mir keinen Kopf machen. Dadurch beruhigt, ging ich erneut zum Gesundheitsamt, um den Rest meiner Ergebnisse zu erfahren.

Der Moment, der alles veränderte

Als ich den Raum betrat, erkannte mich die Beraterin und bot mir den Stuhl vor ihrem Schreibtisch an. Anschließend übergab ich ihr meinen Zettel mit der Identifikationsnummer. Sie schaute ihn sich gar nicht erst an. Sie sagte, sie habe heute leider keine gute Nachricht für mich.

Ich war bis zu diesem Zeitpunkt der Meinung, dass, wenn Menschen eine Situation so beschreiben, als wäre ein Film an ihnen vorbeigezogen, es sich dabei um niveaulosen metaphorischen Abfall handelt. Aber mir fällt beim besten Willen kein besserer Vergleich ein.

Obendrein gab es noch eine deftige Prise Schamgefühle

Ich fragte, was sie konkret meine. Sie sagte: „HIV war positiv“. Es fällt mir schwer zu beschreiben, was ab diesem Augenblick in meinem Kopf vorging. Eine Mischung aus dem Glauben daran, dass es sich um einen Fehler handeln müsse, einer Rekapitulation sämtlicher Sexualkontakte der letzten Monate und dem Gedanken, dass ich absolut hilflos und ahnungslos bin. Obendrauf gab es noch eine deftige Prise Schamgefühle.

Die Beraterin fing an, mir zu erklären, dass diese Diagnose natürlich nicht gut sei, aber mein Leben nicht in einem schweren Maße beeinträchtigen würde. Dass es sich um eine chronische Erkrankung handele und ich eine normale Lebenserwartung habe. Dass es eine ausgezeichnete Praxis in der Stadt gebe, die sich auf Patienten mit HIV spezialisiert hat. Dass sie mir erneut Blut abnehmen müsse, um eine Verwechslung oder Verunreinigung im Labor ausschließen zu können. Sie nahm mir Blut ab. Es war mir egal. Ich starrte auf den Boden und meine Gedanken malträtierten mein Gehirn. Sie fragte mich, ob ich eine Vertrauensperson habe, zu der ich gehen könne. Ich verneinte. Sie bot mir an, dass ich da bleiben könnte, solange ich wollte. Ich verneinte erneut und sagte, dass ich frische Luft bräuchte und jetzt gehen würde. Mit einem riesigen Stapel an Infobroschüren verließ ich das Gesundheitsamt und setzte mich in die Bahn nach Hause.

Weinkrämpfe auf der Büro-Toilette

Kaum war ich durch die Haustür, brach ich in Tränen aus. An den Rest des Tages erinnere ich mich nur verschwommen. Ich recherchierte im Internet zur Genauigkeit von HIV-Tests. Ich las die Broschüren, die entgegen meinen Erwartungen ziemlich gut waren. Sie gaben mir einen sachlichen und informativen Überblick über das Thema HIV und die davon betroffenen Lebensbereiche wie zum Beispiel Gesundheit, Partnerschaft, Familie und Arbeit. Ich überlegte, wie es jetzt weitergehen sollte, wobei ich zu keinem klaren Schluss oder gar einer Erwartung kam. Am nächsten Tag ging ich wie gewohnt zur Arbeit.

Grübeln ändert nichts an der Situation

Ich hatte überlegt, mich krankschreiben zu lassen, mich aber dagegen entschieden, weil ich dachte, dass etwas Ablenkung mir gut tun würde. Und ich hatte mich nicht getäuscht. Gesellschaft um mich zu haben, in welcher Form auch immer, half mir zu diesem Zeitpunkt, mich abzulenken und nicht ununterbrochen zu grübeln. Mein Versuch, in den Alltag einzutauchen, hielt mich aber nicht davon ab, am Tag danach mehrmals auf die Toilette zu gehen, um unbemerkt die Tränen fließen zu lassen. Weinkrämpfe schüttelten meinen Körper. Das darauf folgende Wochenende war das schlimmste, das ich in meinem bisherigen Leben hatte. Alleine in der eigenen Wohnung zu sein. Die Wendung, den eigenen Gedanken ausgeliefert zu sein, hat in diesen Tagen für mich eine völlig neue Bedeutung gewonnen. Am Samstag folgte ich trotzdem der Einladung eines Freundes und traf mich mit ihm und ein paar anderen Leuten in seiner Wohnung. Später gingen wir noch in einen Club. Das war ein unglaublich surreales Erlebnis. Im Hintergrund immer die Gedanken um die erhaltene Diagnose und gleichzeitig das Feiern mit den Freunden. Eine Aktivität, die im Allgemeinen mit Freude und Spaß verbunden wird. Nichts davon habe ich an diesem Abend empfunden.

Die Fragen, die folgen

Natürlich habe ich mir intensiv darüber Gedanken gemacht, wie es dazu kommen konnte. Die Antwort ist: Ich weiß es nicht. In meiner Erinnerung war ich immer vorsichtig, bin keine Risiken eingegangen. Offensichtlich habe ich mich geirrt. Aber am Ende bringt es meiner Meinung nach nichts, weiter über die Gründe nachzugrübeln. Es ändert nichts an der Situation.

Freunde. Familie. Teile ich meine Diagnose mit jemandem? Mit wem teile ich meine Diagnose? Wie reagieren Menschen, die davon erfahren? Das waren Fragen, die mich beschäftigt haben, mich bis heute beschäftigen, wenn auch mittlerweile in einem geringeren Maße.

Eines der elementarsten Dinge, die ich aus meiner Familie mitgenommen habe, ist die Erkenntnis, dass Reden über die eigenen Probleme und eine offene Kommunikation mit seinen Mitmenschen wahnsinnig wichtig sind. Reden hilft, das Leben und Probleme zu bewältigen. Das war auch der Hauptgrund, wieso ich mich dazu entschieden habe, irgendwann mit anderen über meinen Zustand zu sprechen.

Das Reden macht es mir leichter

Einen Tag nach meiner Diagnose habe ich es dem Bekannten erzählt, der mir geraten hatte, mich testen zu lassen. Er war sehr verständnisvoll und es hat mir sehr geholfen, einfach mal meine Gedanken loszuwerden.

Die Reaktion meines Freundes führte zu unbeschreiblicher Erleichterung

Vier Tage nach meiner Diagnose habe ich es meinem besten Freund erzählt. Direkt, nachdem ich das Ergebnis erfahren hatte, war er leider das ganze Wochenende nicht in der Stadt gewesen. Seine Reaktion war eine, die ich als perfekt bezeichnen würde. Er hat mich in den Arm genommen, zugehört und war für mich da. Die Erleichterung, die ich ab diesem Zeitpunkt verspürt habe, kann ich nicht mit Worten beschreiben.

Vierzehn Tage nach meiner Diagnose habe ich es meinem engeren Freundeskreis erzählt, bestehend aus vier Personen (inklusive dem Freund, dem ich es schon erzählt hatte). Sie haben ebenfalls super reagiert.

Einer der Gründe weshalb ich es den oben genannten Personen überhaupt erzählt habe, ist auch, dass ich mir sicher bin, dass sie es niemandem weiter erzählen werden. Denn die Kontrolle über das Wissen meiner Infektion ist mir unglaublich wichtig, und ich will mit allen Mitteln verhindern, dass mir diese entgleitet.

Der neue Alltag

Über den Zeitraum meiner Gespräche über die Diagnose hatte ich bereits einen Arzttermin in der Schwerpunktpraxis bei mir in der Stadt ausgemacht. Nachdem ich den Grund meines Anrufs genannt hatte, bekam ich auch kurzfristig einen Termin. Was ich nie vergessen werde, ist der Moment, als ich mich am Empfang anmeldete, die Arzthelferin auf ihren Bildschirm schaute und mich im ersten Moment schockiert ansah. Und das bei einer Praxis, die mehrere hundert HIV-Patienten betreut. Ich vermute, dass ihr Blick an meinem jungen Alter lag. Gerade mal 21.

Eine große Hürde

Zwischen meiner Diagnose und dem Schreiben dieses Textes sind vier Wochen vergangen. Ich habe gemerkt, wie schnell sich Menschen an neue Gegebenheiten gewöhnen können. Ich habe gelernt, dankbar zu sein, in einer Zeit mit unglaublichen medizinischen Möglichkeiten zu leben, von denen ich die Möglichkeit habe, sie auch zu nutzen. Nicht alle Menschen in Europa können das. Ich habe das deutsche Gesundheitssystem und meine Krankenversicherung zu schätzen gelernt. Müsste ich die Medikamente im Wert von 1200 € pro Monat selber bezahlen, wäre fast die Hälfte meines monatlichen Gehalts weg. Ich habe meine Freunde unglaublich zu schätzen gelernt, sie unterstützen mich, wo sie nur können. Es geht mir gut.

Bis auf einen Punkt. Meine Familie weiß es noch nicht. Während es in den ersten Tagen nach meiner Diagnose primär Schuldgefühle waren, die mich davon abgehalten haben, es ihnen zu sagen, ist es mittlerweile die Furcht, dass sie sich um mich Sorgen machen. Ich bin in der privilegierten Situation, zu wissen, dass meine Familie unter allen Umständen hinter mir stehen wird. Aber ich will nicht, dass meine Familie ähnliche Ängste durchstehen muss wie ich. Ich weiß mittlerweile, dass meine Diagnose für mich eine Umstellung, aber nicht im Entferntesten ein Todesurteil wie vor 20 bis 30 Jahren ist. Ich war letzte Woche zu Hause zu Besuch, und als ich auf die Frage meiner Mutter, wie es mir denn gehe, antwortete: „Alles super“, hat sich das angefühlt wie ein schwerer Schlag.

Ich werde es meiner Familie demnächst sagen. Vielleicht gebe ich ihnen auch einfach diesen Text.

Hanf Journal NewsDie spinnen, die Kreuzberger

 

Sadhu van Hemp

 

Bild: Archiv / Schmiddie
Bild: Archiv / Schmiddie

 

Der Görlitzer Park in Berlin-Kreuzberg ist der größte Freiluft-Coffeeshop der Welt, und alle Versuche des Senats, die Brutstätte der Drogenkriminalität auszuräuchern, sind gescheitert. Die vor eineinhalb Jahren von Innensenator Frank Henkel (CDU) initiierte Hetzjagd auf Grasdealer und Kiffer ist im märkischen Sand verlaufen, ohne nennenswerten Flurschaden anzurichten. Nach wie vor pilgern die, die keinen Hausdealer kennen, in den nur 14 Hektar großen Park der Bundeshauptstadt, um sich unter den Augen der Polizei mit dem zu versorgen, was auf legalem Wege nicht erhältlich ist. Die Bilanz der von Henkel & Co. großspurig verkündeten Null-Toleranz-Politik ist kläglich, und der betriebene Aufwand steht in keinem Verhältnis zu dem, was nicht erreicht wurde. Zwar hat es die „Taskforce Görlitzer Park“ seit Januar diesen Jahres vollbracht, täglich drei Strafanzeigen wegen mutmaßlichen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetzes zu schreiben, doch wer die Szenerie kennt, der weiß, dass nur eine Steigerung der Fangquote von tausend Prozent nachhaltigen Erfolg erzielen würde.

 

Doch dazu bedarf es schon ein bisschen mehr als eine Taskforce, die es laut B.Z. bei knapp 25.000 Einsatzstunden gerade mal auf 17.800 Euro erbeutetes „Drogengeld“ bringt. Würde der Senat wirklich wollen, was er verspricht, müsste rund um den Görlitzer Park schon die Bundeswehr einreiten, um klar Schiff zu machen.

 

Auf diesen Sankt-Nimmerleinstag wollen die durch den absurden Anti-Hanf-Krieg gebeutelten Anwohner nicht warten. Und so hat sich eine Gruppe aus Nachbarn, Sozialarbeitern und Angestellten des Bezirksamtes im letzten Jahr ein paar Gedanken über das Problem „Görli“ gemacht. Nun wurde ein Masterplan präsentiert, in dem beschrieben wird, wie der Hotspot für alle einigermaßen erträglich werden könnte, ohne mit Kanonen auf Spatzen zu schießen. Und „für alle“ bedeutet, dass auch Dopedealer und deren Kunden ein Existenzrecht haben. „Keine Gruppe im Park sollte ausschließlich als Problemverursacher gesehen werden“, führt der Masterplan aus, den die Bezirksverordnetenversammlung mit den Stimmen der Grünen, Piraten und Linken abgesegnet hat. Die grüne Bezirksbürgermeisterin Monika Herrmann sagt das, was die Mehrheit der Kreuzberger denkt: „Die Anwohner wollen nicht, dass die Menschen einfach vertrieben werden.“

 

Für Frank Henkel und Konsorten ist das Konzept für ein friedvolles Nebeneinander im Szenebezirk blanker Horror. „Der Masterplan zum künftigen Zusammenleben am und im Görlitzer Park ist in Teilen eine Bankrotterklärung“, tönt es aus CDU-Kreisen. „Es kann und darf keinerlei Verharmlosung und Entkriminalisierung der Dealer geben. Der beschriebene Weg, die Dealer als Teil der „Community“ anzusehen, widerspricht allem, was einen Rechtsstaat ausmacht. Es gilt vielmehr: Null-Toleranz bei Drogen und Drogendealern im Görlitzer Park und im Umfeld von Schulen.“

Ins gleiche Horn blasen die im Bezirksparlament am Katzentisch sitzenden Sozialdemokraten. Die SPD-Niete Kohlmeier ist sich dabei nicht zu schade, auf völlig unterirdischem Niveau zu spotten und sich als Autorüpel zu outen, der gleiches Recht für sich als notorischer Falschparker und Zuschnellfahrer einfordert.

 

Nun denn, der Wahlkampf in Berlin hat sein Thema gefunden: die innere Sicherheit. Und der Görlitzer Park steht für das, was den Bürgern Angst machen soll. Blöd nur für die bürgerlichen Parteien, dass die linksversifften Kreuzberger längst auf einem anderen Stern leben und sich von dumpfbackigen Populisten und Ewiggestrigen nicht den Schneid abkaufen lassen.

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Hanf Journal NewsBußgeld für CBD-Gras

 

Auch Dealer könnten legales Angebot nutzen.

 

Bild: eSheep / freeimages
Bild: eSheep / freeimages

 

Seit letzter Woche wird das bereits kurz vorgestellte Rauchcannabis der Schweizer Hersteller Bio Can in seinem Ursprungsland verkauft. Eingeschlagen wie eine Bombe hätte das CBD-Cannabis, das nicht berauscht. Die Nachfrage sei nicht zu decken und zeige einen offensichtlichen Bedarf auf dem Markt nach derartigen Produkten. Doch neben dem Problem der landesweiten Belieferung tut sich auch für die Käufer der legalen Hanfware ein Problem auf. Bußgeld für CBD-Gras kann anfallen, denn die Polizei unterscheidet im Ernstfall nicht zwischen CPure und potenten THC-Rauschpflanzenmaterial.

 

Blick.ch brachte erneut einige Informationen über den neu erhältlichen Rauchhanf, der nur spürbare CBD-Wirkstoffe beinhalte. Der THC-Wert sei bei diesem derartig niedrig, dass kein Rausch möglich sei. Da die Polizei bei Kontrollen aber nicht davon ausgehen könne, tatsächlich THC-freies CPure vor sich zu haben, müssten Besitzer der legalen Hanfware ein reguläres Bußgeld für den Besitz von Cannabis bezahlen. 100 Franken würden vorerst fällig. Nur wenn der Betroffene ein Verfahren einleite, in dem die Cannabisware labortechnisch untersucht würde, bekäme er im Fall der Gesetzestreue sein Hab und Gut zurück und hätte keine finanzielle Beteiligung zu erwarten. Bis zum Ende der Woche wolle die Polizei eine vernünftigere Lösung für die neu entstandene Problematik parat haben. Der Hersteller des legalen Rauchhanfes überlegt dagegen schon, dass ein dreister Weiterverkauf seines Produktes – als potente Rauschmischung – schwer zu verhindern sein werde. Da CPure viel günstiger wäre als Schwarzmarktcannabis, würden sicherlich einige Dealer ihr Gehirn benutzten und die legale Ware als illegalen Superstoff deklarieren.

 

Ob im Falle einer Festnahme wegen illegalen Handels mit legalem Räucherhanf daher nicht auch eher der dreiste Betrugsversuch vor Gericht angeführt werden sollte, müsste sich die Rechtsgebung in der Schweiz somit auch einmal direkt überlegen. Sonst bedienen sich die enttäuschten Kiffer doch wieder an Omas Hortensien

 

… falls man alten Märchen weiterhin glauben schenkt.

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Dieser Kanal soll auf keinen Fall dazu verleiten Cannabis zu konsumieren! Es ist eher ein Kanal der für Leute da sind die verantwortungsvoll Cannabis konsumieren und ein paar mehr Infos und Tipps haben wollen gesünder zu konsumieren 🙂 Alle anderen Videos dienen nur der Unterhaltung 🙂 Auch bin ich gegen den Konsum von Cannabis unter 18 Jahren!

Hanf Journal NewsKascha August 2016

 

DIE HANFBERATUNG IM HANF JOURNAL – Erste Hilfe für Kiffer

 

kascha-August-2016-joint-smoke-rauch-kiffen

 

Kascha ist wie immer per e-Mail zu erreichen. Also ran an die Tasten, dumme Fragen gibt es nicht…

 

 

Emil (19, aus Berlin) möchte wissen:

„Hi Kascha,

 

ich habe auf dem WG-Balkon in Blumentöpfen ein paar Hanfpflanzen stehen. Eigentlich wollte ich einfach mal sehen, ob die Samen noch keimen, und auf einmal waren die Pflanzen da. Jetzt bin ich natürlich interessiert, wie es weitergeht. Ich glaube, sie fangen an zu blühen. Da wachsen jedenfalls kleine Sprösslinge da, wo die Blätter aus dem Stiel wachsen. Kann ich jetzt schon erkennen, ob das Männchen oder Weibchen werden?“

 

Kascha antwortet:

„Hi Emil,

 

wie dir sicherlich bewusst ist, ist der Anbau von Hanf, auch aus Spaß auf dem Balkon, ohne Genehmigung in Deutschland nicht erlaubt. Daher darf ich dir an dieser Stelle auch keine Anleitung zum Anbau geben. Theoretisch hast du allerdings Recht: An dieser Stelle kann man erkennen, was für Blüten sich ausbilden. Die weiblichen Blüten wachsen eher wie kleine Stiele, teilweise auch mit kleinen Blättern dran, dabei sprießen helle kleine Blütenhaare hervor. Die männlichen Blüten sehen völlig anders aus: Das sind eher kleine Pollensäcke, die wie winzige Lampions wachsen, an der gleichen Stelle, wo bei den weiblichen Pflanzen die weiblichen Blüten sitzen. Wenn du dir das jetzt nicht so genau vorstellen kannst – im Internet findest du mit einer kurzen Suche zahlreiche Abbildungen. Gerade dann, wenn man sie zum ersten Mal sieht, kann einen eine dritte Variante sehr überraschen: Es gibt auch Zwitterpflanzen, die sowohl männliche als auch weibliche Merkmale ausbilden. Für die Samengewinnung sind diese Pflanzen sicher nützlich – möchte man die Blüten später ernten und rauchen, werden sie voller Samen sein. Das ist nicht nur ärgerlich, weil die Samen stinken, wenn sie verbrennen. Da die Pflanze viel Energie für die Produktion der nährstoffreichen Samen aufwendet, produziert sie weniger Harz und weniger Wirkstoff. Zwitterbildung kann durch ungünstige Umwelteinflüsse, wie unregelmäßige Beleuchtung oder Nährstoffmangel, entstehen. Einige Züchter entfernen männliche Blütenmerkmale bei Zwitterpflanzen, um einer Bestäubung vorzubeugen. Nehmen die männlichen Blüten allerdings Überhand, kann dies auch nicht mehr helfen: Bereits eine männliche Blüte, die dazu kommt, ihren Blütenstaub auf einem Balkon mit mehreren Pflanzen zu verstreuen, kann einigen Schaden anrichten.“

 

 

Hannah (22, aus Freiburg) möchte wissen:

„Hallo Kascha,

 

ich bin bald fertig mit dem Studium und es kann sein, dass ich für meinen Job dann einen Drogentest machen muss. Ich kiffe nicht viel, vielleicht so ein oder zwei Joints mit meinem Freund am Wochenende, in der Woche eigentlich gar nicht. Wie lange muss ich da vor so einem Test aufhören? Ich habe mal gehört, dass man das ein halbes Jahr lang nachweisen kann?“

 

Kascha antwortet:

„Hi Hannah,

 

tatsächlich kann Cannabiskonsum unter Umständen sehr lange nachweisbar sein. Einerseits lagern sich Abbauprodukte in den Haaren an – jeder Zentimeter entspricht etwa einem Monat, bei 30 cm langen Haaren sind das schon grob geschätzt zweieinhalb Jahre. Die gute Nachricht ist, dass in der Regel nur eine Probe bis fünf Zentimeter ab der Haarwurzel genommen wird. In diesem Fall wäre der Konsum aber immer noch etwa ein halbes Jahr lang nachweisbar. Häufiger sind Urin- oder Bluttests. Im Urin wird in der Regel auch nach Abbauprodukten gesucht, die je nach Konsumhäufigkeit und -Menge dort ebenfalls einige Monate lang nachweisbar sind. Das gleiche gilt für Bluttests – das Problem ist, dass sich THC-Abbauprodukte im Körperfett anlagern und von dort langsam ausgeschieden werden. Wer täglich viel kifft, der legt mehr THC-Abbauprodukte nach, als der Körper ausscheiden kann: Dann ist der Konsum in der Regel auch noch sehr lange nachweisbar. Kifft man seltener, dann wird zwischendurch immer wieder auch etwas von den angelagerten Stoffen ausgeschieden und der Konsum ist deutlich weniger lange nachweisbar. Hinzu kommen aber noch einige weitere Faktoren: Der Körperfettanteil, der individuelle Stoffwechsel, die tägliche Bewegung, die Ernährung und die Flüssigkeitsaufnahme spielen eine Rolle. Trinkt man literweise stoffwechselanregende Tees und Wasser und treibt schweißtreibenden Sport, kann man, vorausgesetzt, man hat auch aufgehört zu kiffen, die Nachweisbarkeitszeit verkürzen. Mit einem halben Jahr solltest du auf jeden Fall auf der sicheren Seite sein, drei Monate sind aber durchaus auch möglich. Mit in der Apotheke erhältlichen Urintests kannst du deine Fortschritte prüfen, wenn du zusätzlich sichergehen möchtest.“

 

 

Tom (24, aus Frankfurt) fragt:

„Hi Kascha,

neulich haben ein paar Freunde und ich überlegt, wie das eigentlich ist, wenn man einen Dope-Keks isst, bevor man mit dem Flugzeug fliegt. Ist das dann auch Drogenschmuggel? Es ist ja zum Beispiel verboten, Kokain im Magen zu schmuggeln. Was kann einem da passieren?“

 

 

Kascha antwortet:

„Hi Tom,

ich glaube – in den meisten Fällen, was ganz vom Zielort abhängt – nicht, dass es, wenn es auffällt, als Drogenschmuggel behandelt werden würde. Der Unterschied zu den Kokainkügelchen ist ja, dass man den Keks nicht mehr zur weiteren Verwendung ausscheiden möchte. Es handelt sich also nicht um Schmuggel, sondern einfach um Konsum. Der ist im deutschen Betäubungsmittelgesetz nicht erwähnt und folglich nicht verboten. Ich würde dennoch von einem solchen Versuch abraten, und zwar aus mehreren Gründen. Erstens kann es sein, dass der Keks heftig dosiert war oder man, weil es so lecker war, gleich drei gegessen hat. Dann steht man am Check-in-Schalter, wenn der Keks anfängt zu ballern, und kann nicht nur aus Verpeiltheit seinen Flug verpassen, sondern auch möglicherweise durch die Crew vom Transport ausgeschlossen werden, weil man offensichtlich unter dem Einfluss von Drogen steht. Zum Beispiel, weil man blass und orientierungslos durch die Gegend rennt. Zweitens, weil der Konsum zwar in Deutschland nicht unter Strafe steht – dies in anderen Ländern aber ganz anders sein kann. Öffentlich unter Alkohol- oder Drogeneinfluss zu stehen ist beispielsweise in einigen Staaten der USA und unter Umständen auch in Großbritannien strafbar. Es sind in anderen Ländern schon Passagiere bei der Einreise verhaftet und später verurteilt worden, weil beim Umsteigen in Amsterdam ein Jointstummel von der Straße im Profil der Schuhsohle hängen geblieben ist. Man kann also nie vorsichtig genug sein. Reist man in ein entspanntes Land, ist das vielleicht kein Problem – bei der eventuellen Zollkontrolle oder Visavergabe sieht man mit knallroten Augen und trockenem Mund aber ebenfalls nicht so cool aus.“

 

 

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Zauberpilzblog„Pokemon Go“ vertreibt Dealer in Leipziger Park

pokemon go dealer drogenDer weltweite Boom der Spieleapp „Pokemon Go“ zeigt nun erste Auswirkungen auf das soziokulturelle Leben der Leipziger Stadtbevölkerung.

Aufgrund des regen Treibens unzähliger Pokemon-Jäger fühlen sich die Drogendealer am Schwanenteich zunehmend gestört und verlassen sukzessiv das Gelände. Selbst die Leipziger Polizei bemerkte diese Vorkommnisse bereits und bestätigte gegenüber der Presse:

„Wie Polizeisprecher Uwe Voigt gegenüber mehreren Medien bestätigte, wurden bei Razzien tatsächlich deutlich weniger Dealer angetroffen. Auch Streifenpolizisten seien ähnlichen Entwicklungen aufgefallen.“

Der Grund für das erhöhte Aufkommen liegt in speziellen Aktionspunkten des Spieles, die sich dort befinden und zahlreiche Monsterjäger anlocken – eine ungestörte Ausübung des Drogenhandels ist so offensichtlich nicht mehr möglich. Die Polizei freut es, doch das Drogenproblem wird so weiterhin nur verlagert statt ernsthaft angegangen – die drogenliberale Politik Portugals zeigt, wie es gehen kann. Bis es hierzulande soweit ist, muss erst einmal der eingeimpfte Anti-Geist der CDU-Politik aus dem deutschen Wesen verschwinden – es dauert also noch…

Deutscher Hanfverband NachrichtenWie die Berliner Polizei meine Kinder zum Heulen und mich fast um den Verstand gebracht hat

 

Unser Freier Autor Michael Knodt war auf der Hanfparade. Von ihm erreichte uns gestern ein persönlicher Bericht, der einen nicht alltäglichen und sehr unangenehmen Zwischenfall mit medizinischem Cannabis und der Polizei schildert. Der gesamte Vorfall wurde auch auf Video dokumentiert, kann und soll aber aus Schutz von Persönlichkeitsrechten nicht veröffentlicht werden:

Als die Hanfparade am Samstag zum 20. Mal durch die Berliner Innenstadt gezogen ist, waren es nach Angaben des Veranstalters mit weit über 10.000 Teilnehmern wieder ein paar mehr als die Jahre zuvor, die sich öffentlich für reguliertes Kiffen stark gemacht haben. Für einen wie mich, der ziemlich viel über die verbotene Pflanze zu berichten weiß, ist die Hanfparade natürlich berufliches und privates Pflichtevent. So war es auch in diesem Jahr anfangs Business as usual: Der Zug setzte sich am Hauptbahnhof in Bewegung, ein süßlicher Duft lag in der Luft und die Polizei war ob des mangelnden Gewaltpotentials aller Anwesenden ebenso hoch entspannt wie diese. Von dort ging es vorbei am Bundestag, dem Kanzleramt und dem Büro unserer CSU-Bundesdrogenlady Mortler gemütlich zum Roten Rathaus, wo eine große Abschlusskundgebung und Konzerte stattfinden sollten.

Dort angekommen musste ich zwischen zwei beruflichen Terminen und meiner Rede auf der Hauptbühne für eine knappe Stunde meinen Vaterpflichten nachkommen. Die Betreuerin meines sechsjährigen Sohnes hatte mir nämlich schon im Vorfeld angekündigt, dass sie nach meiner Ankunft am „Alex“ alleine einkaufen gehen müsse. Als alleinerziehender Vater bin ich immer froh, wenn ich an Arbeits-Wochenenden überhaupt eine Betreuungsmöglichkeit finde, selbst wenn es, wie in diesem Fall, nicht ganz durchgehend ist. So bin ich nach der Übergabe der Kinder mit ihrer Kleinen (3) und meinem eigenen Sohn (6) über den bunten Hanfmarkt geschlendert, habe mit ihnen gespielt und Backstage einen Apfelsaft und Kekse spendiert. Als ich mit den beiden dann das von fremden Blicken abgeschirmten Areal für Cannabis-Patienten passierte, entdeckte mein Junge an der Einlasskontrolle den spielenden Sohn eines Bekannten. Da ich selbst Cannabis-Patient bin und die Medizin unter anderem nehmen muss,damit ich arbeiten und meine Kinder betreuen kann, habe ich meine kleinen Begleiter zu den anderen, von zwei Personen beaufsichtigten Kleinkindern gesetzt und gute fünf Meter weiter die Ärzte und Patienten begrüßt, die ich ob meines ungewöhnliches Berufsprofils seit Jahren kenne. Die jetzt vier anwesenden Kinder waren bestens versorgt, in Sichtweite der Erwachsenen, von denen einige ihre Medizinal-Hanfdosen aus der Apotheke vor sich liegen hatten. Ein paar saßen noch drei Meter weiter weg und waren gerade dabei, ihre Medizin zu inhalieren. Da das Ganze an der frischen Luft statt fand, waren die Kinder zu keiner Zeit irgendwelchen Grasschwaden ausgesetzt, selbst die anwesende Fachärztin hatte ihren Nachwuchs im Patientenbereich dabei.

„Kinder, Cannabis, Anzeige, Jugendamt, mitkommen"

Ich saß noch keine drei Minuten, da, rannte die Tochter meiner Bekannten plötzlich zu mir und redete von „Männern“, von denen sogleich ein ganz großer vor mir stand. Alles, was ich verstand, war  „Kinder ,Cannabis, Anzeige, Jugendamt, mitkommen“, der Rest ging im aufgebrachten Weinen meines nun herbeigelaufenen Sohnes unter. Die anderen beiden Kinder saßen nach wie vor am Eingang und spielten fröhlich Duschen mit Wasserflaschen, ohne, dass es die Polizisten interessierte. Ich wies sie freundlich darauf hin, dass ich

- nicht konsumiere oder konsumiert habe, seit die Kinder hier sind.

- über eine Ausnahmegenehmigung verfüge und mein Gras in der Dose heute in der 50 Meter entfernten Apotheke gekauft habe.

- die Kinder in Kürze wieder übergeben werden, bevor ich selbst meine Medizin nehme.

- noch andere Kinder anwesend sind, deren Gegenwart nicht von Belang scheint. 

Doch selbst mein Ausnahmedokument mit Bundesadler half nichts, der Beamte wollte es weder sehen noch mir zuhören. Ich sollte mit zur Minna, eine Personenkontrolle vor Ort kam erst gar nicht in Frage. Meine Kinder wollten mitkommen, sollten jedoch stattdessen in der Zwischenzeit gegen ihren Willen dort bleiben, wo sie der Polizei zufolge gar nicht hätten sein dürfen. Alles ereignete sich so schnell, dass eine Weigerung meinerseits, die Kleinen dort zu lassen, augenscheinlich zu polizeilichen Zwangsmaßnahmen geführt hätte.

Infolgedessen blieb mir keine Wahl als die zwei weinenden Kinder unter Aufsicht einer ihnen völlig fremden Person zur Klärung des Sachverhalts alleine zu lassen. Erst der Einsatzleiter am Einsatzwagen war überhaupt dazu bereit, sich meine Ausnahmegenehmigung anzusehen. Als dadurch langsam klar wurde, dass sie sich mal wieder den Falschen herausgesucht hatten, wurde der Tonfall der Polizisten umgehend freundlicher. Schließlich existiert in Berlin längst eine Dienstanweisung zum Umgang mit Cannabis-Patienten. Ich durfte dann endlich zurück zum Gefahrenbereich, um die beiden Kinder unter Polizeiaufsicht nach insgesamt fast 45 Minuten aus Sodom und Gomorrha zu retten. Die anderen anwesenden Kinder waren weiterhin gut beaufsichtigt am Spielen, weder Rauch noch Dampf ausgesetzt und interessierte die Beamten nach wie vor nicht. Zum Abschluss wurde mir trotz meines Patienten-Status gedroht, das Jugendamt über mein verantwortungsloses Verhalten zu informieren. Dabei freuten sich die Kinder einfach nur, dass ich wieder da war und die „Männer“ mich endlich in Ruhe lassen. *Keine Ruhe für Patienten*

Nachdem ich die beiden der mittlerweile besorgten Betreuerin nach über einer Stunde wieder anvertraut hatte, musste ich unbedingt in den Patientenbereich, um dort meine Medizin zu nehmen. Immerhin war das aufgrund der Kinderbetreuung und der Polizeikontrolle längst überfällig. Kaum hatte ich meine weiß-gelbe Dose vor mir liegen, stand wieder eine neugierige, dunkelblaue Uniform neben mir. Zu meiner Überraschung hat da aber wenigstens mal jemand dringesteckt, der mir zuhört. Nachdem ich mich an diesem Tag zum x-ten Mal gerechtfertigt hatte, konnte ich endlich das gegen meine chronischen Schmerzen tun, was mir nur Dank der umfassenden Dokumentation meiner mittlerweile 40-jährigen Krankheitsgeschichte bei der Bundesopiumstelle möglich ist: Einen legalen Joint rauchen.

Danach konnte ich endlich weiterarbeiten, um vom Abschluss des größten Cannabis-Events in Deutschland zu berichten und persönlich auf der Bühne ein Ende der Stigmatisierung von Cannabis-Patienten einzufordern, die ich wenige Stunde zuvor selbst erlebt hatte. Deshalb hat es mich auch nicht sonderlich überrascht zu erfahren, dass die Einsatzkräfte der Polizei das Patientenareal fast stündlich frequentiert hatten, bis die meisten der Anwesenden Krebs-, Epilepsie- und MS-Kranken die Flucht ergriffen haben. Der legale Konsum von medizinischem Cannabis scheint nicht nur der Berliner Polizei ein Dorn im Auge zu sein, obwohl er angesichts der Dienstvorschrift des vergangenen Jahres eine notwendige medizinische Maßnahme ist. Damals wurde ein Interview, das ich mit einem Cannabis-Patienten im Görlitzer-Park geführt hatte, unsanft und illegal beendet. Immerhin folgte dem unangemessenen Eingriff dann besagte Dienstanweisung.

Grundsätzliches muss endlich geklärt werden

Ich bin bei Weitem nicht der einzige Cannabis-Patient, der Kinder hat. Ich bin selbstverständlich verpflichtet, meinen Kindern keinen Zugang zu meinem Medikament zu ermöglichen. Das nennt sich „Betäubungsmittelsicherheit“ und ist der Grund, weshalb ich mein Gras aus der Apotheke zuhause in einem Mini-Safe aufbewahre. Folglich achte ich auch in den eigenen vier Wänden darauf, dass mein Nachwuchs dem Rauch oder dem Dampf nie ausgesetzt wird, indem ich nur alleine im und am offenen Fenster rauche. Allerdings verheimliche ich meine Medikation nicht, im Gegenteil. Alle Kinder sind diesbezüglich aufgeklärt, schließlich möchte ich ja nicht, dass Kinder Drogen oder meine Medizin ausprobieren, weder aus Neugier noch aus Versehen. Außerhalb der eigenen vier Wände muss ich allerdings in Sichtweite meiner Kinder bleiben, um meine Aufsichtspflicht nicht zu vernachlässigen. Meine ärztliche Verordnung sieht vor, dass ich 6-12 mal am Tag kleine Dosen Cannabis inhaliere. Nur so kann ich schmerzfrei leben, arbeiten und meine Kinder versorgen. Ich kann ja schlecht zu einem sechsjährigen Jungen sagen :“Papa biegt mal kurz um‘s Eck und tut ein wenig heimlich, warte mal alleine hier.“ Für mich ist medizinisches Cannabis genauso wichtig wie Schmerzpflaster für andere und für den Konsum muss ich mich weder schämen noch verstecken. Ich versuche natürlich, wie es in den Regeln für Cannabis-Patienten heißt, nicht „ostentativ“ zu kiffen und setze meine Kinder auch nie meinem Exhalat aus. Doch zur Wahrung meiner Aufsichtspflicht darf ich die Kinder selbst dann nicht aus den Augen lassen, wenn ich meine Medizin nehmen muss. Besonders nicht auf großen Events, auf Reisen, dem Spielplatz oder im Vergnügungspark. Ich halte mich diesbezüglich penibel an das Nichtraucherschutzgesetz und gehe deshalb auf dem Spielplatz zum Inhalieren vor den Zaun. Das würde ich mir von so manchem Zigaretten rauchenden Elternteil ebenfalls wünschen. Oder ich setzte meine Kinder, wievorgestern geschehen, unter Aufsicht ein paar Meter weg vom Geschehen, sofern wir uns draußen aufhalten. Trotzdem müssen sie wissen, dass ich Medizin nehme, die nur für Erwachsene ist und deren Rauch Kinder nicht einatmen sollen. Die verstehen das schon mit drei, die Polizei braucht anscheinend ein paar Jahre mehr."

Sonderthemen: 

Hanf Journal NewsSchauprozess gegen 13 Hanfgärtner

 

Niederösterreich: Schauprozess gegen Hanfgärtner

 

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Sadhu van Hemp

 

In Wiener Neustadt hat das Gerichtsverfahren gegen 13 Grower begonnen, die Anfang Mai das Pech ereilte, den Suchtgiftfahndern ins Netz zu gehen. Und der Prozess hat es in sich, denn neben der Anklageschrift, die den Hanfbauern die Bildung einer kriminellen Vereinigung vorwirft, wiegt auch der Umstand, dass es sich bei den Angeklagten um vorwiegend serbische, teilweise in Österreich lebende Staatsbürger handelt. Somit bedienen die Beschuldigten nicht nur die Ressentiments gegen Cannabis, sondern auch die latente Ausländerfeindlichkeit, die in der Alpenrepublik ebenso gärt wie in Deutschland und Zweifel an einer sauberen und rechtsstaatlichen Prozessführung nährt.

 

Und dieser Zweifel ist mit Blick auf die Staatsanwaltschaft berechtigt, denn diese stützt ihre auf die beiden Haupttäter zugeschnittene Anklageschrift auf den kaum angewandten Paragraphen des Suchtmittelgesetzes, der dafür zurechtgebogen wurde, Suchtgiftstraftäter für sehr lange Zeit bzw. für immer aus dem Verkehr zu ziehen. Doch dazu bedarf es eines Schwurgerichts – und vor dem stehen nun die 13 Hanfgärtner, in Erwartung von den aus dem Volk rekrutierten Geschworenen gnadenlos abgeurteilt zu werden.

 

Entsprechend populistisch gab sich dann auch Staatsanwalt Markus Bauer, der gleich zu Beginn des Tribunals offenbarte, wessen Geistes Kind er ist: Nachdem Dolmetscher dem Gericht bei der Aufnahme der Personenangaben behilflich waren, reagierte der Ankläger zynisch, indem er versprach, sich „in Anbetracht der Vielzahl der Redner“ kurz zu halten. Das Recht auf Verteidigung für Nichtmuttersprachler scheint diesem „Menschen“ fremd zu sein – und nicht nur das: Auch mit dem Wissen über das älteste Heilkraut der Welt hapert es bei Staatsanwalt Bauer, der sich mit erstunkenen und erlogenen Argumenten gegen eine Verharmlosung von Cannabis aussprach und den Geschworenen dreist die gute alte Hanflüge in den Kopf pflanzte. So sei Cannabis eine klassische Einstiegsdroge. Das Suchtgift mindere die Leistungsfähigkeit und Konzentration und fördere Krebserkrankungen, Schizophrenie und hirnorganische Veränderungen. Zudem belaste Marihuanakonsum bei jungen Erwachsenen das Motivationszentrum.

 

Um seinen Ausführungen noch mehr Wucht zu verleihen, bezifferte der Staatsanwalt die angebaute Menge auf 350 Millionen – nein, nicht Tonnen oder Kilogramm, sondern Gramm. Und da ein Staatsanwalt Bauer jedes Gramm einzeln für acht bis zehn Euro vor Kindergärten verkaufen würde, lässt sich das Ergebnis der Milchmädchenrechnung an zwei Fingern abzählen. Für Bauer also völlig klar, dass bei diesen Dimensionen ein „riesenwirtschaftlicher Faktor“ inklusive entsprechender Organisation dahinter steht. Diese Infrastruktur mit hohem Personalaufwand sei nur durch die Bildung einer „kriminellen Vereinigung“ möglich.

 

Die Verteidigung der Angeklagten sieht das weniger dramatisch. Anwalt Elmar Kresbach konterte, dass „Alkohol wahrscheinlich mehr Menschen umbringt“ und Cannabis weitaus ungefährlicher sei, als vom Staatanwalt vorgetragen. Auch sei der Vorwurf einer Bandenbildung nur eine „Gartenzwergvariante“, um den Prozess vors Schwurgericht zu bekommen. Was sonst nur bei schweren Verbrechen erfolgt, sei in diesem Fall wie „mit Kanonen auf Spatzen schießen“.

 

Verteidiger Wolfgang Blaschitz hält die Anklage für überzogen: „Viel Lärm um nichts.“ Er ist nicht der Ansicht, dass „hier die großen Capos“ am Werk waren. Die vom Staatsanwalt unterstellten Mengen seien „sehr ambitioniert“.

Bis zum 26. August sind sechs Verhandlungstage angesetzt, und die österreicherische Hanf-Gemeinde sollte angesichts der Einmaligkeit dieses Schwurgerichtsprozesses genauestens hinschauen, inwieweit die Justiz neue Maßstäbe in der Abstrafung von Hanfgiftstraftätern setzt.

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Blog der Aidshilfe DeutschlandGleiche Rechte für alle

Seit 10 Jahren schützt das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz Menschen vor Diskriminierung. Ob im Beruf oder bei der Wohnungssuche: Niemand soll etwa wegen seines Alters, seiner sexuellen Identität oder einer Behinderung benachteiligt werden.

Am augenfälligsten haben sich Stellenanzeigen verändert. Eine Annonce wie „Firma sucht jungen Mitarbeiter“ ist heute kaum mehr vorstellbar, zumindest aber müsste das Unternehmen mit Beschwerden rechnen, weil Frauen beziehungsweise Menschen höheren Alters offenbar grundsätzlich für den Job nicht gewünscht sind.

Seit zehn Jahren soll das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetze (AGG) davor schützen, dass Menschen ohne sachlichen Grund in einer vergleichbaren Situation schlechter als andere behandelt werden. Zwar verbietet auch Artikel 3 des Grundgesetzes Diskriminierungen, doch erst das AGG ermöglicht es, auch gegen Diskriminierungen im Verhältnis zu Privatpersonen und Firmen vorzugehen.

Die von Gegner_innen prophezeite Klagewelle blieb aus

Die Gegner_innen des Gesetzes, das am 18. August 2006 in Kraft getreten ist, sahen denn auch eine Prozesswelle aufs Land zurollen.

Schlimm genug, so argumentierten insbesondere Wirtschaftsverbände sowie die FDP, dass Arbeitgeber_innen und Unternehmen durch das Gesetz gegängelt und in ihrer Autonomie eingeschränkt würden. Man sah auch schon die deutsche Justiz unter der Last der gerichtlichen Auseinandersetzungen wegen Verstößen gegen das AGG zusammenbrechen.

Die Gerichte mögen zwar in der Tat völlig überlastet sein, jedoch aus ganz anderen Gründen. Die beschworene Klagewelle in Sachen AGG hingegen blieb aus. Wer sich ungleich behandelt fühle, suche nach einer gütlichen Einigung und nicht den Klageweg, hatte zwei Jahre nach Inkrafttreten des Gesetzes die damalige Leiterin der Antidiskriminierungsstelle des Bundes, Martina Köppen, erklärt. Denn das Gesetz ermöglicht es benachteiligten Personen, bei Rechtsverletzungen auch außergerichtlich Gleichbehandlung, Unterlassung oder die Kompensation erlittener Schäden zu erstreiten.

„Ziel des Gesetzes ist, Benachteiligungen aus Gründen der Rasse oder wegen der ethnischen Herkunft, des Geschlechts, der Religion oder Weltanschauung, einer Behinderung, des Alters oder der sexuellen Identität zu verhindern oder zu beseitigen“, so steht es in Paragraf 1 des AGG.

Wie das Gesetz im Alltag zum Tragen kommt, machte Köppens Amtsnachfolgerin, Christine Lüders, anlässlich des bevorstehenden Jahrestages an einigen Beispielen deutlich: „Wenn ein schwules Paar ein Doppelzimmer im Hotel buchen will, wird es weniger Angst vor Zurückweisung haben müssen als vor zehn Jahren. Zumindest aber haben die beiden das Recht auf ihrer Seite. Das Gleiche gilt für Eltern, die wegen eines behinderten Kindes ein Restaurant nicht besuchen dürfen, weil sie angeblich die Gäste störten.“

Die größte Bedeutung hat das Gesetz freilich im Arbeitsrecht, wo es zum Beispiel Auswirkungen auf die Bewerbung, die Einstellung, Kündigungen oder die betriebliche Altersvorsorge hat.

Doch eine vollständige Gleichbehandlung kann das AGG auch heute nicht garantieren – dafür sorgt beispielsweise die sogenannte Kirchenklausel, eine jener Einschränkungen, welche die CDU/CSU seinerzeit ihrer Koalitionspartnerin SPD bei der Ausarbeitung des Gesetzestextes abgerungen hatte. Beschäftigte im kirchlichen Bereich beziehungsweise in Einrichtungen religiöser Träger wie etwa der Caritas, die offen homosexuell leben oder sich nach einer Scheidung neu verheiraten, müssen weiter um ihren Arbeitsplatz fürchten.

Umstrittene Kirchenklausel

Ein unabhängiges Gremium hat im Auftrag der Antidiskriminierungsstelle des Bundes das Gesetz nun anlässlich des zehnten Jahrestages evaluiert und Verbesserungsvorschläge unterbreitet, mit denen „Schutzlücken geschlossen werden“ und „Menschen wirksamer gegen Diskriminierung vorgehen“ können. Die Abschaffung der Kirchenklausel findet sich erstaunlicherweise nicht unter den Empfehlungen.

Aber auch ein anderes Manko wird in den Gremiumsempfehlungen ausgespart. Der Europäische Gerichtshof hatte in einem Urteil 2013 zwar festgestellt, dass chronische Krankheiten als Behinderung im Sinne des europäischen Antidiskriminierungsgesetzes gelten, diese Erkrankten also den gleichen Diskriminierungsschutz genießen wie behinderte Menschen. Doch solange das nicht explizit im Gesetzestext verankert ist, ist es für Betroffene weiterhin sehr aufwendig, ihr Recht vor Gericht durchzusetzen. Eine entsprechende Ergänzung des Gesetzestextes würde für Klarheit sorgen. In Großbritannien beispielsweise sind HIV, Krebs und Multiple Sklerose im Antidiskriminierungsgesetz konkret benannt.

Dass eine HIV-Infektion eines Arbeitnehmenden durchaus als Behinderung zu betrachten ist, hatte das Bundesarbeitsgericht 2013 im Falle eines Auszubildenden festgehalten. Der junge Mann war nach Bekanntwerden seiner HIV-Infektion noch während der Probezeit von einem Pharmaunternehmen entlassen worden.

Das Gericht aber entschied: Auch eine HIV-Infektion, selbst wenn sie symptomlos ist, gilt als Behinderung, zumindest so lange, „wie das gegenwärtig auf eine solche Infektion zurückführende soziale Vermeidungsverhalten und die darauf beruhende Stigmatisierungen andauern“. Für Menschen mit HIV ist diese Entscheidung von großer Tragweite, für eine  Klarstellung und für Menschen mit anderen chronischen Erkrankungen allerdings wäre es weiterhin wichtig, dass im AGG auch von chronischen Krankheiten die Rede ist.

Immerhin: Das Evaluierungsgremium unter Federführung der Rechtswissenschaftlerin Prof. Dr. Christiane Brors von der Universität Oldenburg hält es für dringend erforderlich, ein sogenanntes Verbandsklagerecht einzuführen. Damit könnten Interessenverbände wie zum Beispiel von Menschen mit Behinderung, von LGBT oder auch die Deutsche AIDS-Hilfe (DAH) juristisch gegen Missstände direkt vorgehen und vor Gericht ziehen – eine Forderung, die die DAH unterstützt.

Weiterführende Links:

Internetseite der Antidiskriminerungsstelle des Bundes

Evaluationsbericht 10 Jahre Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz (PDF-Download)

„Konfession vor Qualifikation“– Magazin.hiv-Beitrag zu einer Studie über das diskriminierende Arbeitsrecht kirchennaher Arbeitgeber

Polytox.tv - Videos für Psychonauten, Stoner und AktivistenNikos Meinung zu DMT Breakthrough Erfahrungen

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Open Mind unterstützen: https://www.patreon.com/openmind3000

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Instagram: https://instagram.com/simon_ruane/
Forum: https://openmind4drugs.de/

Das ist ein Video für Menschen die das Thema Drogen interessant finden.

KEINE GEWÄHR, DASS ALLE INFORMATIONEN IN DIESEM VIDEO STIMMEN! DIE MEISTEN INFORMATIONEN HABE ICH AUS DEM INTERNET, DA KANN ES SEIN, DASS MAL ETWAS NICHT GANZ RICHTIGES DABEI IST.

Ich möchte hier niemanden dazu motivieren Drogen zu nehmen. Dieser Kanal ist nur eine realistische Drogenaufklärung in der ich genau sage, wie es wirklich ist.
Er ist vorallem für Leute da, die sowieso schon Drogen nehmen, damit diese den Konsum weniger Risikoreich betreiben wollen.

Nehmt keine Drogen, vorallem nicht wenn Ihr noch minderjährig seid, denn für nicht ausgewachsene Hirne sind Drogen sehr viel schädlicher.

Blog der Aidshilfe DeutschlandDeutsche AIDS-Hilfe trauert um Uli Meurer

Uli Meurer, seit Beginn der Aidskrise in der Selbsthilfe-Arbeit und HIV-Prävention aktiv, ist am 17. August 2016 überraschend gestorben.

„Wir haben mit Uli Meurer einen wichtigen Kämpfer und Mitstreiter für die Rechte und Interessen von Menschen mit HIV verloren“, sagt DAH-Geschäftsführer Peter Stuhlmüller.

Der gebürtige Rheinländer hatte 1985 in Karlsruhe eine der ersten Aidshilfen Deutschlands mit aufgebaut. Nach seinem Umzug nach Berlin war er von 1988 bis 1990 im Vorstand des DAH-Dachverbandes und von 2007 bis 2012 Vorstand der Berliner Aids-Hilfe. In den 1990er-Jahren arbeitete er als HIV-Referent der Berliner Aids-Hilfe und später der Deutschen AIDS-Hilfe.

In Berlin hat Uli Meurer das Café PositHiv mit ins Leben gerufen, das zum Vorbild für viele vergleichbare Einrichtungen in anderen Städten wurde (seine Rolle in der Hauptstadt hat mittlerweile das „Ulrichs“ übernommen).

Auch viele andere Projekte hat Uli Meurer im Rahmen seines breit gefächerten und unermüdlichen Engagements mit angestoßen. So gehörte er zu den Initiatoren des 1996 gegründeten bundesweiten Netzwerks plus sowie des Konrad-Lutz-Preises, mit dem künstlerische Arbeiten zum Leben mit HIV und Aids ausgezeichnet wurden.

Von 2009 bis 2011 vertrat er zudem die Berliner Landesebene im damaligen Delegiertenrat der Deutschen AIDS-Hilfe und war zeitweilig auch Mitglied im Nationalen AIDS-Beirat. Sein über 25-jähriges Engagement gegen HIV und Aids, das er sich zur Lebensaufgabe gemacht hatte, würdigte die Bundesrepublik 2012 mit dem Bundesverdienstkreuz.

„Wir haben es über 25 Jahre geschafft, mit Herzblut aktiv für Menschen mit HIV und Aids da zu sein. Wir konnten unterstützen, wo die Härten des sozialen Lebens zu schwer waren, und wir konnten eine Gemeinschaft aufbauen, die sich kümmert und sich auch politisch einmischt und fordert und andere mitreißt“, sagte Meurer 2010 in seiner Rede anlässlich einer Jubiläumsfeier der Berliner Aids-Hilfe. Diese Worte beschreiben zugleich treffend Uli Meurers Verdienst in seinen vielfältigen Wirkungsbereichen innerhalb der HIV-Community.

(ascho/hs)

 

Hanf Journal News15-Jährige klaute Gras vom Vater

 

Bewährungsstrafe für den Verkauf von schmutzigem Gras

 

Grafik: Mari Jo
Grafik: Mari Jo

 

In Arendsee hatte ein junges Mädchen ihrem Vater Marihuana entwendet und heimlich mit ihrer Freundin konsumiert. Da deren Eltern von dem Krautkonsum jedoch Wind bekamen, wurde der Ursprung der Hanfware von den Minderjährigen ausgespuckt und die Adresse anschließend von den Erziehungsberechtigten der Polizei mitgeteilt. Ein Problem der Geschichte ist, dass der Dad der Diebin das Marihuana selbst herstellte. Eine 15-Jährige klaute Gras vom Vater und sorgt für dessen Verurteilung aufgrund des Besitzes von drei Kilogramm Cannabisknospen.

 

Von Juli bis November 2015 soll der Angeklagte eine Plantage in den eigenen vier Wänden betrieben haben. Nach einem Unfall bestand bei diesem die Sorge, dass er von Schmerzmitteln abhängig werden könnte. Aus diesem Grund besorgte er sich günstiges Anbau-Equipment und startete eine Cannabisproduktion. Mit dem Schwarzmarkt wollte er nicht in Berührung kommen, sagte er vor Gericht. Doch da die Erntemengen weitaus höher als zuvor von ihm eingeschätzt wurden, entschied er sich einen gewissen Teil an Freunde und Bekannte zu veräußern. Zwischen fünf und sechs Euro hätte er für das Gramm Marihuana verlangt. Auch wenn der Schuldige erst sehr spät mit dieser vorher vehement bestrittenen Wahrheit rausrückte, verurteilte ihn das Gericht zu einer Haftstrafe von einem Jahr und zehn Monaten, die zu einer dreijährigen Bewährung ausgesetzt wurde. Zusätzlich winken 100 Stunden Sozialarbeit.
Am Tag der Festnahme trafen die Beamten in der Wohnung einige gerichtsbekannte Personen im Haus des Verurteilten, die wohl regelmäßig ihren Bedarf abdeckten und so für einen Verdienst von circa 800 – 1000 € Euro gesorgt hätten. 150 – 200 Gramm wären im Monat verkauft worden.
Während der Großteil dieser Geschichte nach einem regulären, fehlgeschlagenen Cannabisanbau klingt, gibt ein Mittelstück aus dem Gerichtssaal etwas tieferen Einblick in die reine Seele des leidenden Hanf-Produzenten.

 

Der Richter sprach von einer sehr schlampig geführten Anbauanlage, die der Angeklagte im Einsatz gehabt haben soll. Zwischen Dreck, Müll und Gerümpel hätten die Cannabispflanzen zum Trocknen offen in der Wohnung gehangen. Bereits benutzte Einkaufstüten und alte Zigarettenschachteln dienten dem gehandicapten Hanfbauern als wohlgesonnene Stauräume für die abgeernteten Knospen, die im gesamten Haus verteilt waren. Die im Gericht gezeigten Beweisfotos reichten dem Richter für diese Beurteilung bereits aus.

 

Ein weiterer Grund für die Legalisierung von Cannabis – Qualitätskontrolle und Jugendschutz.

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Deutscher Hanfverband NachrichtenHanfparade: 12.000 demonstrieren für die Legalisierung

Hanfparade 2016 DHV-Truck (Johannes Braun)
 

Bereits zum 20. Mal fand in Berlin am vergangenen Samstag die alljährliche Hanfparade statt. In diesem Jahr stand die Demonstration unter dem Motto „Legalisierung liegt in der Luft“. Dabei folgten bis zum Abend nach Angaben des Veranstalters insgesamt mehr als 12.000 Hanffreunde dem Aufruf, sich für den legalen Gebrauch von Cannabis als Medikament, Genussmittel und Rohstoff einzusetzen.

Bis 13 Uhr hatten sich rund 4000 Demonstranten am Berliner Hauptbahnhof eingefunden, um dort einer einstündigen Auftaktkundgebung beizuwohnen. Der Kreis der Redner umfasste unter anderem den Anmelder der Hanfparade, Steffen Geyer, die Bundestagsabgeordneten und prominenten Cannabisbefürworter Hans-Christian Ströbele und Frank Tempel sowie Georg Wurth und Mariana Pinzón Becht als Vertreter des Deutschen Hanfverbandes. Ihre Botschaft war im Wesentlichen dieselbe: Der Duft der Legalisierung liegt in der Luft und es sei nur noch eine Frage der Zeit, bis die Bundesregierung einknicken müsse. Das Engagement der Aktivisten und Unterstützer dürfe aber trotzdem nicht nachlassen.

Nach der Auftaktkundgebung ging es mit bunt geschmückten Paradewagen und lauter Musik vom Hauptbahnhof vorbei am Reichstag und am Gesundheitsministerium zum Roten Rathaus. Dabei war der Deutsche Hanfverband mit dem Wagenmotto „Für eine freie Wahl!“ erstmals in der Geschichte der Demonstration mit einem eigenen großen Paradewagen vertreten. Dutzende Helfer unterstützten uns als Ordner, beim Tragen von Bannern, beim Verteilen von Flyern und an unserem Infostand - vielen Dank! Am Roten Rathaus verwandelte sich der Demonstrationszug im Rahmen der Abschlusskundgebung in eine Art abendliches Festival für Hanffreunde. Auf der Leafly-Hauptbühne wurde bis zum Veranstaltungsende um 22 Uhr ein abwechslungsreiches Programm geboten. Es gab Redebeiträge unter anderem von Klaus Lederer, dem Landesvorsitzenden der Berliner Linken und Daniel Wesener, dem Spitzenkandidaten der Grünen für die anstehende Abgeordnetenhauswahl. Für musikalische Unterhaltung der begeisterten Menge sorgten Auftritte der Berliner Hiphop-Künstler „Ekofresh“ und „Plusmacher“. Moderiert wurde das Programm durch Mariana Pinzón. Parallel gab es abseits bei den großen Paradewägen noch elektronische Musik für tanzfreudige Besucher.

Auch die Presse berichtete zahlreich. Unter anderem gab es TV-Berichte von RBB, N24 und N-TV, sowie natürlich zahlreichen lokalen Zeitungen.

Insgesamt verlief die größte Demonstration für die Legalisierung von Cannabis im deutschsprachigen Raum überaus friedlich und harmonisch. Wir sind sehr zufrieden mit dem gesamten Ablauf und begegneten am Abend vielen glücklichen Gesichtern. Auch Steffen Geyer, der dieses Jahr das letzte Mal die Hanfparade anmeldete, zeigte sich zufrieden. Zum Abschied erhielt er unter dem Jubel der Teilnehmer einen Orden in Form eines gerahmten, goldenen Hanfblatts. Die größte Hanfparade seit vielen Jahren hat Berlin für einen Tag verzaubert und ein starkes Signal an die deutsche Politik gesendet.

Sonderthemen: 

Blog der Aidshilfe DeutschlandGilead plant PrEP-Studie zum Vergleich von Truvada® und Descovy®

Ist das HIV-Kombinationsmedikament Descovy® für die HIV-PrEP einsetzbar und hat es vielleicht sogar weniger Nebenwirkungen als sein Vorgänger Truvada®? Klären soll das eine Studie mit rund 5.000 Teilnehmer_innen aus den USA und Europa.

Während man in Deutschland auf die im Herbst zu erwartende europäische Zulassung von Truvada® für die Prä-Expositions-Prophylaxe (PrEP) wartet, bereitet der Hersteller Gilead den Weg, um auch das Nachfolgepräparat Descovy® für diesen Bereich verordnungsfähig zu machen.

In einer demnächst startenden umfangreichen Doppelblind-Studie mit Proband_innen in den USA und voraussichtlich sechs westeuropäischen Ländern soll die Wirksamkeit von Descovy® als PrEP-Medikament untersucht werden. Außerdem hofft man, geringere Nebenwirkungen im Vergleich zu Truvada® belegen zu können.

Ist Descovy® für die HIV-PrEP geeignet?

Dazu sollen etwa 5000 HIV-negative Männer und trans* Frauen, die beim Sex mit Männern häufig HIV-Risiken eingehen, über einen Zeitraum von mindestens 48 Wochen einmal täglich je eine Tablette Truvada® und ein Descovy-Placebo oder eine Tablette Descovy® und ein Truvada-Placebo einnehmen – sie wissen also nicht, welches tatsächlich wirksame Präparat sie bekommen. Mindestens die Hälfte der Teilnehmer_innen soll die PrEP insgesamt 96 Wochen durchführen.

Die wichtigste Frage ist, wie viele Teilnehmer_innen sich im Descovy®- und im Truvada®-Studienarm mit HIV-infizieren. Darüber hinaus sollen die Auswirkungen der Medikamente auf die Knochendichte und Nierenfunktion sowie weitere Nebenwirkungen miteinander verglichen werden.

In Deutschland wollen sich vier HIV-Behandlungszentren an der Studie beteiligen: das Infektiologikum in Frankfurt/Main (Dr. Gaby Knecht), das Medizinische Versorgungszentrum Driesener/Finnländische Straße in Berlin (Dr. Ivanka Krznaric), die Praxis Jessen² + Kollegen in Berlin (Dr. Heiko Jessen) sowie das Interdisziplinäre HIV-Zentrum am Klinikum rechts der Isar (IZAR) in München (Dr. Christoph Spinner).

Hoffnung auf weniger Nebenwirkungen

Während in den USA wohl in Kürze mit der Rekrutierung geeigneter Proband_innen begonnen werden kann, steht in Europa noch das Votum der zuständigen Ethikkommission aus. Man hofft jedoch, spätestens Ende Oktober den offiziellen Startschuss geben zu können. Interessierte, die an der klinischen Studie teilnehmen wollen, können sich bereits jetzt bei den beteiligten Zentren melden. Wie viele Plätze letztlich in Deutschland vergeben werden, ist derzeit aber völlig offen. Während man zum Beispiel in Frankfurt von etwa 25 ausgeht, rechnet Dr. Heiko Jessen in Berlin mit mindestens 200.

Erste Zwischenergebnisse sollen in einem Jahr veröffentlicht werden. Der Abschlussbericht wird 2019 erwartet.

Für den Truvada®- und Descovy®-Hersteller ist die Studie von einiger wirtschaftlicher Bedeutung: Der europäische Patentschutz für den Wirkstoff TDF und das Kombipräparat Truvada läuft demnächst aus. Generika-Hersteller können dann preiswerte Nachahmerprodukte auf den Markt bringen. Für Gilead wäre es deshalb vorteilhaft, wenn der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) Descovy® einen Zusatznutzen sowohl für die HIV-Behandlung als auch den Einsatz als PReP bescheinigte – nur dann wäre ein höherer Verkaufspreis gegenüber Truvada® (bzw. den Nachahmerprodukten) zu rechtfertigen.

Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hat in seiner am Montag veröffentlichten und im Auftrag des G-BA durchgeführten Bewertung der von Gilead eingereichten Studien allerdings keinen Beleg für einen Zusatznutzen von Descovy® in der HIV-Therapie feststellen können. Entscheidend wird nun die Bewertung des G-BA, die für November erwartet wird.

(ascho)

 

Quelle/weitere Informationen

https://clinicaltrials.gov/ct2/show/study/NCT02842086?view=results

Hanf Journal NewsLa Buena Vida

DVD-Tipps

 

 

Das Gute Leben

 

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Da bereits seit einigen Jahrzehnten der Abbau von Kohle in Deutschland und Europa zu kostspielig geworden ist, wurde die Förderung ins Ausland verlagert, um die Kosten zu senken und trotzdem den ständig wachsenden Bedarf nach Licht, Wärme und Energie stillen zu können. Heute zählt Kolumbien zu den größten Steinkohlelieferanten weltweit, die nach Deutschland, England, Israel, Japan oder die USA exportieren. Die kolumbianische Mine „El-Cerrejón“ ist mit 700 Quadratkilometern der größte Kohleabbau der Welt. Stück für Stück verschlingt das riesige Loch die bis dahin unberührte Landschaft und auch das kleine Dorf Tamaquito muss weichen.

 

Die dort ansässige Wayúu-Gemeinschaft lebte bisher im Einklang mit der Natur und wurde von ihr mit allem versorgt, was sie zum Leben braucht. Ähnliche Gemeinschaften wurden bereits in der Vergangenheit zum Teil gewaltsam vertrieben. Um dies zu verhindern nimmt Anführer Jairo Fuentes die Verhandlungen mit den Betreibern der Mine auf. Hinter ihnen stehen mächtige Rohstoffkonzerne wie Glencore, Anglo American und BHP Billiton. Die Minenbesitzer wollen das Dorf abreißen und seine Bewohner umsiedeln. Doch diese wehren sich. Vor allem die Wasserversorgung am neuen Standort macht ihnen Sorgen. Schließlich vertrauen die Einwohner Tamaquitos den Versprechungen des Konzerns und gehen auf dem Handel ein. Das indigene Volk verlässt den Wald und damit das Land seiner Ahnen, um am neuen Standort ein so genanntes „besseres Leben“ zu beginnen. Nur um festzustellen, dass sich das Unternehmen nicht an seine Versprechen hält. Ohne Wasser beginnt für die Bewohner des „neuen“ Tamaqitos ein Kampf um ihre Existenz.

 

Der renommierte Dokumentarfilmemacher Jens Schanze begleitete die Umsiedlung des Dorfes und erzählt damit die tragische Geschichte einer Gemeinschaft, die sich trotz kämpferischem Geist der Übermacht der Konzerne beugen muss. Dabei verzichtet er auf wertende Kommentare oder erklärende Interviews sondern bildete lediglich die Geschehnisse ab und lässt die Bilder sprechen. Der Film leistet einen wichtigen Beitrag die Folgen der Wachstumssucht der Industrieländer aufzuzeigen, unter denen meist andere Länder und Völker zu leiden haben und die hierzulande nur zu gerne unter den Teppich gekehrt werden.

 

„La Buena Vida – Das Gute Leben“ ist seit dem 17. Juni 2016 über Camino Filmverleih erhältlich. Der Dokumentarfilm erhielt zahlreiche Preise und wurde von der Deutschen Film- und Medienbewertung (FBW) mit dem Prädikat „besonders wertvoll“ ausgezeichnet.

 

Foto: CAMINO Filmverleih GmbH

 

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Polytox.tv - Videos für Psychonauten, Stoner und AktivistenPerVers – Weedermal Hausdurchsuchung

vorwurf dess unerlaubten waffenbesitz und weedermal knapp 50 gramm medizin beschlagnahmt^^ sinn der aktion gleich null da wie immer medizin medizin ist und unerlaubter waffenbesitz war es auch nicht sondern erlaubter. also hier is nur einer geschädigt – der normale bürger der das ganze bezahlen darf

Hanf Journal NewsBrennende Hanffelder in Kurdistan

 

 

Sadhu van Hemp

 

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Am 9. August startete die türkische Gendarmerie im Stile eines paramilitärischen Überfallkommandos in der Osttürkei einen dreitägigen Vernichtungsfeldzug gegen den Hanf. Ausgerüstet mit schwerem Gerät durchkämmten bis unter die Zähne bewaffnete Kampfeinheiten die Landkreise um Lice, Silvan und Hazro in der Provinz Diyabakir und betätigten sich als Heuschrecken, die über die von der kurdischen Landbevölkerung liebevoll gepflegten Hanffelder herfielen und diese im Akkord vernichteten. Die Bilanz des Kahlschlags lässt sich laut Pressemitteilung der Eliteeinheit sehen: Etliche Tausend in voller Blüte stehende Hanfpflanzen wurden abgeerntet und noch an Ort und Stelle dem Feuer übergeben. Darüber hinaus beschlagnahmten die aus Ankara entsandten Erntehelfer tonnenweise getrocknetes Cannabiskraut und die ungeheuerliche Menge von etwas mehr als einem Kilo Haschischpulver.

 

Damit ist der Regierung nach Lesart der türkischen Presse ein empfindlicher Schlag gegen die auch in Deutschland verbotene „Arbeiterpartei Kurdistans“ (PKK) gelungen. Denn die sozialistisch ausgerichtete Untergrundorganisation, die für die politische Autonomie der von der Türkei besetzten kurdischen Gebiete kämpft, gilt in der Türkei wie auch in den USA und in Europa als terroristische Vereinigung, die sich aus dem Drogenhandel finanziert. Dass an dieser Vermutung etwas dran sein könnte, ist schwer von der Hand zu weisen, wenn man sich die politische und geographische Lage des „wilden“ Kurdistans betrachtet. Das kurdische Siedlungsgebiet erstreckt sich über Syrien, Irak, Iran und Türkei und ist trotz hoher Militärpräsenz nicht kontrollierbar. Die Versuche der Türkei, die Autonomiebestrebungen der als „Bergtürken“ diffamierten Kurden mit Gewalt im Keime zu ersticken, sind seit Jahrzehnten ein sinnloses Unterfangen. Die Region wird ein rechtsfreier Raum bleiben, solange die Kurden mit militärischer Gewalt an der Eigenstaatlichkeit gehindert werden. Und so ist es im Sinne der freien Marktwirtschaft nur logisch, dass dieser rechtsfreie Raum, der zufälligerweise auf der Handelsroute zwischen den klassischen Opiumanbauländern im hinteren Orient und dem Heroinabsatzmarkt in Europa liegt, von cleveren Geschäftemachern unter Aufsicht der PKK genutzt wird.

 

Kurz gesagt, die PKK ist im Anti-Drogen-Krieg der Bösewicht. Doch wie so oft sind es die vermeintlich Guten, die das Böse füttern, um die eigene Boshaftigkeit zu kaschieren. Und dazu zählt, wenn die guten Türken gegen die bösen Kurden ausrücken und den ohnehin schon unter den politischen Machtkämpfen leidenden Kleinbauern die für den Welthandel irrelevanten Hanffelder niederbrennen. Denn die, um die es eigentlich geht, die schöpfen mitnichten den heimischen Hanfmarkt ab, sondern lassen sich von Opiumschmugglern und den Betreibern der Heroinküchen die Waffen für den Freiheitskampf bezahlen.

 

Umso lächerlicher klingt die stolze Ansage, im Zuge des Hanfvernichtungsfeldzuges vier Hütten und Höhlen, die von der PKK genutzt wurden, eineinhalb Tonnen Nahrungsmittel und zwei selbstgebastelte Sprengsätze aufgespürt zu haben. Nicht zu vergessen der größte Erfolg: der Fund einer nicht registrierten Schrotflinte.

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Footnotes